Das Schweigen der Nachbarn

Die Idee zu dem folgenden Text hatte ich, nachdem ich zwei ca. zehn Jahre alte Kinder heftig streiten sah und Erwachsene sich einmischten, von denen keiner den Beginn des Streites gesehen hatte, aber jeder davon überzeugt war, daß derjenige, den sie zufällig zuletzt zuschlagen gesehen hatten, der alleine Schuldige sei. Plötzlich war da die Idee zu diesem kleinen satirischen bis zynischen »Drehbuch« im Kopf, und es ließ mir keine Ruhe mehr, bevor ich es niedergeschrieben hatte.

Denn, wie der Kabarettist Helmut Schleich stets zu sagen pflegt: »Es ist alles eine Frage der Perspektive!«

Ein Gastbeitrag von Wolfgang Klein.

Also dann: Film ab!

Eine Kamera blendet auf, und zeigt eine Szene an einer Schule in einem deutschen Problemviertel:

Ein für sein Alter recht großer und kräftiger Siebtklässler, den vor kurzem die Kraft der Lenden ereilt hat und der noch nicht so recht weiß, wohin mit dieser neuen Gabe, belästigt seitdem strotzend vor bis dahin ungekannten Hormonen die Mädchen seiner Klasse. Zunächst nur verbal, seit ein paar Tagen auch physisch. Beschwerden der Mädchen wurden und werden von den Lehrkräften ignoriert, denn laut der einhelligen Meinung der Lehrerschaft gibt es keine Belästigungen.

Ein sportlicher Junge aus der zehnten Klasse bemerkt diesen Missstand, spricht den Jüngeren auf sein Fehlverhalten an und ermahnt ihn. Aber der erhoffte Erfolg bleibt aus. Im Gegenteil: durch die Ansprache des Älteren angestachelt, fühlt sich der Siebtklässer ermutigt, seine Übergriffe gegenüber den Mädchen zu verstärken. Es kommt zu ersten sexuellen Belästigungen, aber da die Lehrerschaft stets damit beschäftigt ist, aktiv wegzusehen, gibt es diese Taten offiziell auch nie.

Irgendwann reicht es dem Älteren, denn die Nöte der Mädchen werden immer größer, und er nimmt sich den Jüngeren richtig zur Brust: Fäuste fliegen, Blut spritzt, Zähne fallen in Großaufnahme und in Zeitlupe in den Staub.

Schnitt!

Die Kamera schwenkt mit einem sündhaft teuren Spezialeffekt durch die Gebäude­wand ins Innere des Lehrerzimmers:

Der Philosophielehrer, lässig gekleidet und ebenso lässig gegen die Wand gelehnt, in der einen Hand eine Schale mit Müsli ohne Milch, die Prügelei durchs Fenster betrachtend, bemerkt lakonisch: »Die prügeln sich ja gar nicht richtig, die diskutieren nur etwas heftiger! Aber um den Älteren zu bestrafen, sollten wir kein Obst und Gemüse mehr in seines Vaters Laden kaufen. Der Mangel an Vitaminen wird uns zwar erkranken lassen, aber das wird ihm schon eine wichtige Lehre sein!«

Die anderen Anwesenden applaudieren angesichts dieser gezeigten Weitsicht. Und dieser geschickt verwendete Genitiv erst! Ja, genau dafür haben sie ihn zum Philosophielehrer ernannt!

Der Biologielehrer hebt mahnend den Zeigefinger und nuschelt hinter seiner FFP5-Maske: »Fichtig ift doch, daff beide Schüler geimpft find. Fie follten aber fur Ficherheit Mafken tragen!«

Der Wirtschaftskundelehrer lehnt sich breitbeinig in seinem Stuhl zurück: »Hier eröffnen sich zwei Schüler einen Möglichkeitsraum. Wir sollten da nicht regelnd eingreifen, sondern auf die Selbstregulierungskräfte des Schulhofs vertrauen.«

Die Sozialkundelehrerin, adrett in Regenbogenfarben gekleidet, blickt die beiden erbost an: »Das heißt zwei Schüler:innen

»Und was ist mit den Schüler:außen?« giftet die Aushilfslehrerin von rechts.

Die Sportlehrerin ist total verzweifelt: »Wir müssen dem Jüngeren helfen, der ist ja hoffnungslos unterlegen!«

Sie öffnet das Fenster, springt hinaus, landet gekonnt auf einem zufällig unter dem Fenster abgestellten Trampolin und überreicht noch während der Landung dem Jüngeren eine geladenen Waffe!

Der Schuldirektor macht ein schlumpfiges Gesicht und sagt — nichts! Nach langen Sekunden des Schweigens greift er zum Telefon, um seinen Vorgesetzten um Anweisungen zu bitten. Diese kommen prompt und lauten: »Der Ältere darf auf keinen Fall gewinnen und es wird nicht verhandelt! Und der Gemüseladen muss enden!«

Die Kamera zoomt durchs Fenster zurück auf den Schulhof, wo inzwischen von beiden Seiten scharf geschossen wird, denn auch der Ältere hat eine Waffe. Bis jetzt hatten seine Fäuste gereicht, aber seitdem der Jüngere von immer mehr Unbeteiligten mit Waffen versorgt und bejubelt wird, hat auch er einen Gang höher geschaltet. Eine seiner Kugeln muss aber wohl explosiv gewesen sein und versehentlich den 2 Kilometer entfernten Laden seines eigenen Vaters getroffen haben, denn dieser explodiert während des Gefechts auf mysteriöse Weise.

Unbeteiligte Kinder, die sich nicht schnell genug in Sicherheit bringen können, geraten ins Kreuzfeuer und sterben qualvoll auf dem Asphalt. Mittlerweile haben sich Seil­schaften außerhalb des Schulhofes gebildet, die für einen ständigen Nachschub an Waffen und Munition sorgen und jeden vom Schulhof fernhalten, der das Wort »Verhandlung« auch nur denkt. Niemand fragt mehr, wer den Streit wirklich begonnen hat, und warum er eskaliert ist. Wichtig ist den applaudierenden Zuschauern nur noch, dass so lange geschossen wird, bis der Älter verloren hat, koste es, was es wolle, denn ER hat den Streit schließlich angefangen! … Oder etwa nicht … ???

Die Kamera schwebt jetzt über dem Schulhof und zoomt immer weiter raus, gleichzeitig verläuft der Zeitindex stetig schneller: man sieht zuerst die die Stadt, in der an immer mehr Stellen zwischen zwei Lagern Gefechte ausbrechen, denn beide Jugendlichen haben ihre Familien und Freunde mobilisiert.

Während die Kamera weiter rauszoomt, sehen wir Explosionen, die nach und nach überall im ganzen Land stattfinden.

Irgendwann hat die Kamera den Orbit erreicht, und wir sehen jetzt grelle Blitze in schneller Reihenfolge auf dem gesamten Planeten.

Die Kamera zoomt immer weiter raus, wir sehen jetzt das immer kleiner werdende ganze Sonnensystem: eine gelbe Sonne, die nunmehr von 9 toten und lebens­feind­lichen Planeten umkreist wird.

Unsere Sonne wird schließlich zu einem Stern unter Myriaden von Sternen.

Dann ist da nur noch die Schwärze des Alls. Und absolute Stille …

Schnitt!

Knapp fünf Jahre später, auf einem Planeten im System Alpha Centauri:

Ein ganz und gar nicht menschlich aussehendes Wesen sitzt (steht? liegt?) in einem mit viel Technik ausgestatteten Raum. Ein Signal ertönt, das Wesen betätigt einen Schalter. Womit es das tut, ist nicht zu erkennen, denn es hat keine sichtbaren Extremitäten. Vor seinem (oder ihrem?) Gesicht erscheint ein Hologramm eines weiteren Bewohners (oder Bewohnerin?) dieses Planeten.

Das folgende Gespräch, im Original Walgesängen nicht unähnlich, würde in die menschliche Sprache übersetzt ungefähr so klingen:

»Sternenwarte 15, Krznwtz am Apparat.«

»Gepriesen sei der Sonnen Dreifachkeit, Ehrwürdiger Forscher! Mein Name lautet Lmsfws.«

»Ja, sie sei gepriesen! Was kann ich für Euch tun, werter Bürger?«

»Nun, Ihr ward immer so freundlich, uns die Radiosignale, welche Bilder und Töne aus einem benachbarten Sonnensystem enthielten, zu unserer Unterhaltung weiter­zu­reichen. Aber seit vielen Umdrehungen bleiben diese Signale aus.«

Der Astronom denkt kurz nach. »Ach ja, diese seltsame Spezies: groß, dünn, vier Extremitäten, nur zwei Augen, und dazu noch beide auf derselben Körperseite. Und oft mit rosa Haut…ein wenig gruselig!« Der Astronom schüttelt sich, ein Bewegungsablauf, den ein menschlicher Geist in seiner Gesamtheit nie erfassen könnte.

»Aber manchmal sind sie auch sehr unterhaltsam!«

»Ja, das stimmt, werter Bürger. Diese Bilder haben durchaus einen Unterhaltungswert. Oder besser: sie hatten es.«

»Oh! Gibt es Probleme mit Eurer Ausrüstung, ehrwürdiger Astronom? Braucht Ihr unsere Unterstützung?«

Der Astronom schaut auf ein Bildwiedergabegerät. Dann wendet er (oder sie?) sich wieder dem Gesprächspartner (oder Gesprächspartnerin?) zu. »Nun, ich muss Euch leider sagen, daß diese Art der Unterhaltung für immer beendet ist. Diese Spezies hat es vorgezogen, kollektiven Suizid zu begehen und ihren Planeten gründlich zu sterilisieren.«

Ein Laut des Schreckens ertönt aus dem Kommunikationsgerät. »Mögen die Drei Sonnen ihren Überresten gnädig sein!«

»Ja, das waren sie wohl, denn immerhin benutzten sie die Kraft der Sonnen für ihren kollektiven Suizid. Wir vermuten einen rituellen Hintergrund.«

»Aber warum, bei den Drei Sonnen, taten sie es? Konntet Ihr darüber etwas aus den empfangenen Signalen erfahren?«

»Nun, wie Ihr wisst, habe wir noch immer Probleme, ihre auf dem rhythmischen Ausstoßen von Gasen beruhenden Kommunikation zu entschlüsseln, denn es gab wohl sehr viele Variationen dieser Art der Kommunikation. Besonders verwirrend war es für uns anfänglich, zwischen absichtlicher Kommunikation und dem versehentlichen Ausstoß von Gasen aus der Öffnung zu unterscheiden, mit der sie verdaute Nahrung wieder ausschieden.«

»Ja, ich erinnere mich: es gab da wohl eine Art spirituelles Ritual mit diesen Gasen, das sie gerne auf Bildern festhielten. Das mit dem Feuer haben wir aber erst verstanden, als Ihr uns darüber aufklärtet, dass ihre Atmosphäre einen hohen Anteil an Sauerstoff enthält. Eine merkwürdige Welt!«

»Ja, sehr merkwürdig. Wie dem auch sei: es gelang uns, einige dieser Kommunikations­arten zu entschlüsseln, welche auf einem Kontinent vorherrschten, den sie selber Afrika nannten. Die Bewohner dieses Teils des Planeten waren übrigens nicht so gruselig rosa, dafür aber technologisch auch nicht ganz so hoch entwickelt wie die Bewohner auf anderen Teilen des Planeten. Wir rätseln noch darüber, ob die rosafarbenen Bewohner vielleicht einst auch dunkel waren und durch ihre Technologie erbleicht sind. Etwas ähnliches hatten wir schon einmal entdeckt, in einem 50 Lichtjahre entfernten System. Wie auch immer: unsere Ergebnisse besagen, daß dieser Teil der Planetenbewohner, bedingt durch ihren technologischen Rückstand, wohl etwas länger warten mussten, bis andere ihnen die Kraft der Sonnen für ihren kollektiven Suizid zukommen ließen und daher noch Zeit zum Aussenden von Signalen hatte. In einer ihrer letzten Reihe von Radiosignalen ging es um etwas, das unsere Linguisten als Prügelei auf einem Schulhof übersetzen konnten und das als Auslöser für dieses Ritual bezeichnet wurde.«

Der Astronom (oder die Astronomin?) schaut nachdenklich. »Wir konnten leider bisher noch nicht ermitteln, worum es sich bei diesem Begriff handelt.«

»Ein Schulhof

»Nein, eine Prügelei.« Erwidert der Astronom (oder die Astronomin?) und seufzt — ein Geräusch, das in Länge und Umfang einer zweistündigen irdischen Oper in nichts nachstand. Dann zuckt er (oder sie?) mit den Schultern, oder hätte damit gezuckt, wenn er (oder sie?) Schultern gehabt hätte. »Nun ja, vielleicht werden wir es eines Tages erfahren, so die Drei Sonnen es wünschen.«

»Gepriesen sei der Sonnen Dreifachkeit!«

»Ja, sie sei gepriesen!« Erwidert der Astronom. »Es ist schade um diesen Planeten und seine Bewohner. Besonders jetzt, da wir ganz kurz davor standen, ihnen eine Nachricht zukommen zu lassen, damit sie wissen, dass sie kosmische Nachbarn haben und nicht alleine sind. Dank der neuesten technischen Entwicklung hätte unsere Sonde sie in wenigen Umläufen ihres Planeten erreichen können. Und wenig später hätten wir sie persönlich besuchen können.«

»Das ist wirklich schade. Ich bin sicher, sie hätten sich gefreut. So, wie wir uns gefreut haben, als sich eines Tages die Wtqz bei uns meldeten. Nun, sie werden schon ihre Gründe gehabt haben. Ich danke für die Auskunft, ehrwürdiger Astronom, und mögen die Drei Sonnen Euch bei Euren Arbeiten behilflich sein!«

»Danke, werter Bürger! Mögen sie auch Euch einen schönen Tag bereiten!«

Dann wendet er (oder sie?) sich wieder den Geräten zu. Da ist doch diese eine System auf der anderen Seite dieses Armes der Galaxis, das einer genaueren Untersuchung würdig scheint. Vielleicht gibt es ja dort intelligentes Leben?

Er (oder sie?) hält kurz inne: Irgendwie putzig waren sie schon gewesen, diese komischen und vielfarbigen ehemaligen Nachbarn …

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Gastautor

Der Inhalt dieser Veröffentlichung spiegelt nicht unbedingt die Meinung der neulandrebellen wider. Die Redaktion bedankt sich beim Gastautor für das Überlassen des Textes.

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Bernie
Bernie
1 Monat zuvor

@Wolfgang Klein

Gute Satire, die den Wahnsinn unserer Zeit auf den Punkt bringt. Allerdings kam mir die Idee von dir seltsam bekannt vor – ich las als Jugendlicher gerne Horror-Comics und da gab es in einem solchen eine ähnliche Begebenheit. Allerdings nichts ins All verlagert sondern in ein Chemie-Labor einer Schule.

Aus meiner Erinnerung:

Außerirdische Welten, die sich gegenseitig bekriegen, und die Pointe zum Schluß war, dass das winzige Lebewesen waren, und sich alles im Reagenzglas einer Schule abspielte – mit alles meine ich auch einen absoluten Atomkrieg, der alles in dem winzigen Universum vernichtet hat – der Schüler im Comic sah aber nur eine chemische Reaktion (= Knall), in seinem Reagenzglas.

Will sagen, Geschichten dieser Art gibt es viele, aber deine ist auch sehr gut erzählt 😉

Übrigens, der englische Buchautor Matt Haig hat ein Buch mit dem Titel „Ich und die Menschen“ geschrieben – vor etwas längerer Zeit.

Da ging es um einen Alien, dessen Spezies einen menschlichen Mathematikprofessor beseitigt, weil er ein unlösbares, mathematisches Problem gelöst hat, die sogenannte Riemannsche Gleichung, und der buchstäblich in die Haut des Menschen schlüpfen muss – ist sehr amüsant erzählt.

Da geht es dann auch um die Vernichtung der Welt – durch Außeridische – alllerdings soll dort ein Außeridischer die Spuren der mathematischen Entdeckung eliminieren, bevor die Öffentlichkeit davon erfährt – sollte der Alien versagen wird der Planet Erde von seiner Spezies komplett ausgelöscht – da man dieses wichtige, gesellschaftsverändernde Geheimnis mit den unsäglich dummen „Menschen“ nicht teilen will.

Der Alien entdeckt, nach längerem Leben im Körper des Mathematikprofessors, den er übernehmen musste, aber auch positive Seiten an der menschlichen Existenz, auch durch dessen Frau und Sohn, und Haushund….die keine Ahnung haben, dass der Herr Professor längst durch den Alien ersetzt wurde (wegen Körpertausch)….was dazu führt, dass er seinen Auftrag letztendlich nicht ausführt und seine Alien-Arbeitgeber anlügt, so dass die Menschheit fortbestehen kann.

Das mathematische Geheimnis behält er für sich, da sonst die Menschheit von seinerr Alien-Spezies vernichtet wird…..

….auch eine tolle Geschichte, wenn auch aus einer ganz anderen Warte….

Gruß
Bernie

Last edited 1 Monat zuvor by Bernie
Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Bernie
1 Monat zuvor

Das mit den winzigen Wesen im Reagenzglas gibt es bei den Simpsons, als sich rund um einen ausgefallenen Milchzahn von Lisa zwei feindliche Zivilisationen bilden. Auch eine nette Idee. 🙂

Bernie
Bernie
Reply to  Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Danke, dass hatte ich vergessen, aber ich kenne, und schätze, die Simpsons, auch.

Gerade fällt mir auch ein der Roboter Bender, bei Futurama hat so eine Szene gespielt, als einsamer Roboter-Gott im Weltall auf dem sich eine winzige, hochentwickelte Zivilisation entwickelt – in den weiten des Alls – die sich selbst vernichtet…..

Will sagen:

Vielleicht halten wir uns diesen Spiegel – die Selbstvernichtung – schon lange in diversen Filmen und Comics vor?

Schock:

Gibt es da etwa eine heimliche Sehnsucht danach bei uns Humanoiden????

Zynischer
Gruß Bernie

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Bernie
1 Monat zuvor

Nachdem viele Menschen in den letzten Jahren immer mehr Adrenalin fördernde Extremsportarten und Jobs für sich entdeckt haben und Adrenalin nachweislich süchtig macht, ist die (Sehn)Sucht nach einen Schock wohl die natürliche Konsequenz.

AusdieMaus
AusdieMaus
1 Monat zuvor

@Wolfgang Klein, lebe lang und in Frieden…genial die Sportlehrerin, sie könnte glatt im Zirkus auftreten…;-)

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  AusdieMaus
1 Monat zuvor

Hmmm… tut sie das nicht bereits? Im „Zirkus und Kuriositätenkabinett Scholz“ in Berlin?

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  AusdieMaus
1 Monat zuvor

Nicht im Zirkus, im Sportpalast!

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Ein „Palast“ erweckt die Assoziation nach etwas edlem, großem und erhabenem. Davon ist der Politzirkus in Berlin Millionen Jahre der Entwicklung entfernt.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Ich habe da eher historische Assoziationen bei dem Begriff „Sportpalast“…

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Stichwort:
18.02.1943

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Gefährlich wurde es erst, als die Sportlehrerin meinte, eingreifen zu müssen… hätte sie doch vorher mal die belästigten Mädchen gefragt.

Aber das ist wie mit den Kopftüchern… es ist jeweils völlig anders zu beurteilen, ob das Tragen derselben nun iranische Mullahs oder wahabitische Scheichs verordnen, nicht wahr? Das ist wahre feministische Aussenpolitik, auf die die Welt gewartet hat!

Hat eigentlich schon jemand 42 gesagt?

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Mit literarischen Genialitäten wie „42“ brauchst du der jungen Generation heute nicht mehr kommen. Die kennt, wenn es hochkommt, noch den Herrn der Ringe aus dem Kino, und fragen danach, auf welchem Comic der Film beruht.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Nun, die dem Roman von Adams zugrundelegende Idee, die ganze Erde sei in Wahrheit ein Supercomputer, einzig konstruiert, um die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest zu finden (die Antwort war ja bekannt), lässt mich das Geschehen um uns herum immer mehr als Simulation begreifen… Planziel allerdings abweichend vom Roman: möglichst umfassende Vernichtung des Planeten mitsamt all seiner Lebensformen.

Wir sind offenbar auf einem guten Weg… nach 4 Milliarden Jahren Rechenzeit und einigen hunderttausend Jahren durchgespielter Variationen mit der Art homo sapiens sapiens scheinen die Algorithmen nun endlich zum baldigen Ziel zu führen.