Zum Abschied eines armen Landes

Ich habe Gert Ewen Ungar zum ersten Mal wahrgenommen, als er zur Fußball-WM aus Russland berichtete. Er hat mir einen ersten, zaghaften Blick in die „russische Seele“ erlaubt, danach habe ich ihn wieder aus den Augen verloren. Bis er Teil der neulandrebellen wurde.

Dieser kleine Abschiedstext markiert überhaupt keinen Abschied. Denn auch wenn Gert Deutschland verlässt, bleibt er doch „in der Nähe“ – gedanklich, inhaltlich, als offizieller Auslandskorrespondent unseres Blogs. Außerdem ist es im digitalen Zeitalter leicht, auch über größere Entfernungen in Verbindung zu bleiben.

Und doch ist es etwas anderes als bisher. Als ich von meiner Russlandreise zurückkam, überraschte Gert mich am Berliner Flughafen, nach einem langen Flug hätte meine Freude kaum größer sein können. Vor meiner Reise verbrachte ich mit zwei Kollegen den Abend bei Gert, wir wurden bestens versorgt, am Ende – da war schon der eine oder andere Tropfen Alkohol geflossen – beschlossen wir, einen Podcast zum Thema „Der Mensch als vernunftbegabtes Wesen?“ aufzunehmen. Nicht immer werden Ideen in Bierlaune später auch umgesetzt, aber unseren Podcast haben wir dann ein paar Wochen später tatsächlich gemacht.

Jetzt ist Gert weg. Er ist weiterhin ein Neulandrebell, aber eben nicht mehr hier im Land, sondern da draußen, abseits des deutschen Wahnsinns. Wieder einer mehr, könnte man sagen. Nur noch wenige Menschen, die mir am Herzen liegen, leben noch in Deutschland. Hinzu kommen die, die ich nicht persönlich kenne, aber schätze. Auch von ihnen gibt es einige. Auch sie: weg.

Die Gründe, die Menschen zum Auswandern bewegen, sind so vielfältig wie individuell, doch seit ein paar Jahren wird ein Grund immer wieder geäußert: „Ich halte es hier einfach nicht mehr aus.“ Die oft geäußerten Reaktionen auf diese Aussage lauten nicht selten so oder so ähnlich:

Dann geh halt weg, so was wie dich brauchen wir hier eh nicht.

Das ist es, was mich am meisten schockiert: die Ignoranz, das Desinteresse an Menschen und ihren Beweggründen, das Land zu verlassen. Denn niemand trifft eine solche Entscheidung mal eben so, ihr gehen zahlreiche Überlegungen voraus, Zweifel, Ängste, Unsicherheit. Doch wir sind an einem gefährlichen Punkt angekommen, an einem Punkt, an dem nur akzeptiert ist, wer das denkt und das sagt, was gesellschaftlich erwartet wird. Wer sich dazu nicht zwingen lassen will, muss mit Druck, mit Anfeindungen und offenen Bedrohungen rechnen.

Menschen, die im Sinne der gesellschaftlichen Erwartungen leben, können sich das nicht vorstellen. Mehr noch, sie weigern sich, daran zu glauben, dass es so etwas gibt. Groteskerweise sind es oft die, die selbst Druck aufbauen, sie merken es nicht einmal mehr, fühlen sich im Recht und sind der Meinung, dass ihr Verhalten schon in Ordnung ist. Und wenn gar nichts mehr geht, kommt das Argument:

Aber da sterben Menschen!

Das lässt sich wahlweise auf Corona, den Ukraine-Konflikt, den Klimawandel und weitere, noch nicht benannte Themen anwenden. Wie undifferenziert und abgekoppelt von der restlichen Lage im Land oder auf der Welt diese „Argumentation“ ist, wird schon lange nicht mehr registriert.

Sie sind heute nicht mehr wertvoll, nicht mehr wichtig für eine gedeihliche Entwicklung eines Landes: die Querdenker, die, die gegen den Strom schwimmen und allgemeine Erzählungen anzweifeln oder auch nur hinterfragen. Sie sind zu Störfaktoren geworden, die die eigene vermeintlich heile Welt bedrohen. Sie konfrontieren die Gesellschaft mit abweichenden Meinungen, entwickeln Gegenentwürfe, lassen sich nicht verbiegen. Das kommt nicht mehr gut an. Jene Querdenker, die es früher einmal gab, die längst nicht mehr leben, die Großes oder Kleines geleistet haben mit ihrer Widerspenstigkeit, die werden geehrt und gefeiert. Sie können ja kein Unheil mehr anrichten.

Doch jene, die im Hier und Jetzt gegen den Strich bürsten, sind nicht willkommen, und wenn sie nach langem Ringen entscheiden, dass es besser ist, das Land zu verlassen, weint ihnen kaum jemand eine Träne nach. Undankbar seien sie, nie zufrieden, auf der falschen Seite und Demokratiefeinde obendrein, jawoll!

Und so bleibt am Ende eine gleichförmige Gesellschaft übrig, mit grauen, leblosen Gesichtern und einer allgemein anerkannten Meinung, mit Gestalten, die keine Spannung in sich tragen, die bequem und denkfaul geworden sind und die tristen Tage gelangweilt und ohne Motivation an sich vorbeiziehen lassen. Zwischendurch wird jemand denunziert, den man bisher noch nicht auf dem Schirm hatte, um danach wieder die Fernbedienung in die Hand zu nehmen und einen Film zur Zerstreuung oder die Nachrichten zur optisch-akustischen Informationsaufnahme ins Hirn regnen zu lassen.

Ich kann jeden verstehen, der geht, der sich diesen Stress nicht mehr antun will. Ich kann es umso besser verstehen, als ich Menschen kennengelernt habe, die so viel Herzensgüte und Empathie in sich tragen, dass man es kaum fassen kann, und die öffentlich angefeindet werden von Menschen, die keine Ahnung haben, wen sie da angreifen. Gert gehört zu diesen Menschen. Er ist warmherzig, verständnisvoll, tolerant und loyal bis in die Fußspitzen. Wenn es mir dreckig geht und ich jemanden brauche, dem ich mein Leid vor die Füße werfen kann, dann gehört Gert zu diesen Menschen, an die ich mich sofort wenden könnte. Und all jenen, die sich aufgrund seiner abweichenden Meinung ein Bild von ihm gemacht haben und auf Twitter Anfeindungen schreiben, nicht ohne den Bundesnachrichtendienst ins „CC“ zu setzen, all jenen, die ihm gegenüber die Empfehlung aussprechen, nachts immer schön über die Schulter zu gucken, es könnte jemand da sein, der einen Baseballschläger dabei hat und ihn benutzt – all jenen kotze ich hiermit direkt auf die Füße und rufe ihnen zu:

Schert euch zum Teufel, Ihr Ungeheuer!

Dieses Land wird ärmer. Aber nicht so, wie Habeck es meint, wenn er eine Form der Solidarität erwartet, die eingebettet ist in den eigenen Hass, den Narzissmus und die Verantwortungslosigkeit. Es wird ärmer an Persönlichkeiten, an Menschen mit Herz, Verstand, Widerstandsfähigkeit und Utopien. Dabei brauchen wir sie, haben sie schon immer gebraucht.

Das ist wohl eines der größten Probleme in Deutschland: Dass viele Menschen denken, bestimmte andere Menschen werden nicht mehr gebraucht, sind überflüssig und sollen verschwinden. Vielleicht wird dieses Ziel der menschlichen Selektion irgendwann erreicht sein.

Und dann wird dieses Land richtig arm sein.

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Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

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Josch
1 Monat zuvor

Sehr schön geschrieben, danke Tom. An dieser Stelle will ich versuchen, einen dünnen Lichtstrahl der Hoffnung in die Diskussion einzubinden. Die Annahme, die allermeisten Menschen in Deutschland seien gehirngewaschene Meinungszombies, die, ohne es selbst zu bemerken, betreutes Denken betreiben, ist aus meiner Sicht noch nicht zwingend bewiesen.

Vielmehr könnte ich mir vorstellen, dass es nicht wenige sind, die zwar die gewünschten Antworten bei Meinungsumfragen geben, aber eher aus Furcht vor dem medialen Lynchmob denn aus Überzeugung. Ganz im Sinne von: „Ich habe zwar eine Meinung zu diesem Thema, diese deckt sich aber nicht mit meiner eigenen.“

Aus meiner Sicht besteht noch ein kleiner Rest Hoffnung, dass der Widerstand im Lande wächst insbesondere mit Blick auf das, was uns in den nächsten sechs bis acht Monaten erwartet. All die vielen Geschäftsaufgaben, die da auf uns zukommen, werden nicht ohne ein Wort des Klagens hingenommen werden angesichts der Tatsache, dass die Lösung unserer Probleme als Industriestandort in Form von Nord Stream 2 direkt vor unserer Nase liegt und im Grunde nur deshalb außer Acht gelassen wird, weil die Verantwortlichen für dieses Desaster einen Gesichtsverlust fürchten. Ein paar bockige, kleine Kinder ruinieren aus Trotz die Errungenschaften der Arbeit von 70 Jahren.

Schon vor einigen Jahren habe ich meiner alten, kriegserfahrenen Tante meine Sorge geklagt, dass wir hier wohl erneut das würden durchmachen müssen, was sie als Drittes Reich erlebt hat. Sie war zu diesem Zeitpunkt schon recht senil, doch in diesem Augenblick hat sie mich mit allergrößter Klarheit angesehen und geantwortet: „Weißt Du, wenn sie kommen, dann mit einem fürchterlichen Geschrei – und dann sind sie ganz schnell wieder weg.“

niki
niki
1 Monat zuvor

Aber da sterben Menschen!

Dieser kurze zutiefst moralinsaure Satz, so sehr von den Mainstreammedien den Menschen in den Kopf gehämmert, daher ohne die Möglichkeit zur Gegenrede, hat ausgereicht in den letzten 2,5 Jahren dieses Land in einen hysterisch-woken & totalitären Überwachungsstaat zu verwandeln.
Die Menschen haben zwar wirklich die Nase voll von Corona und Co.. aber die meisten, da bin ich mir sicher, trauen sich aber keinesfalls das laut zu sagen! Sie haben schlicht Angst vor Restriktionen und gesellschaftlicher Ächtung!
Und es wird ja auch schlicht kurzer Prozess gemacht. Da wird eine Doktorin für ihre Überzeugung das Masken gesundheitsschädlich sind ins Gefängnis geworfen, offen Andersdenkende finanziell und gesellschaftlich ruiniert, während Vergewaltiger von Kindern hingegen quasi mit einem „Du, du“ davon kommen!

Ich kann Gerd nur zu gut verstehen! Alles Gute für ihn!

Matti Illoinen
Matti Illoinen
Reply to  niki
1 Monat zuvor

Das mit den „Vergewaltigern“ vergleichen muss wohl nicht fehlen? Wie wäre es einmal mit denen da oben vergleichen? Aber nach wie vor wird nach oben gebuckelt und nach unten getreten. Warum? Hier werden wissentlich Milliarden von Menschen ökonomisch zerstört, gesundheitlich geschädigt und getötet? aber eine Mehrheit zieht hier keinen. Vergleich? Warum weil so unsagbar böse so unerträglich niederträchtig so unsagbar Hoch Menschenverachtend und hoch Kriminell? Aber dann wird lieber mit den üblichen Verbrechen verglichen? Weil das leichter, einfacher die niederen Instinkte im Menschen weckt? Bis wieder jemand einen gewöhnlichen Kriminellen lyncht? Denn die größten Verbrechen die fahren ja in gepanzerten Limousinen und sind von Bodyguards umgeben? Wann schüttet man einer Gülle so wie in Holland über die Verantwortlichen?

ChrissieR
ChrissieR
1 Monat zuvor

Guude, lieber Tom!
Meine bessere Hälfte und ich halten es in D auch aus beschriebenen Gründen mental und psychisch kaum noch aus. Wir sind momentan ja quasi “ Teilzeit-Auswanderer“, selbst in Macronien ist noch mehr Meinungsfreiheit als in D , vor allem sind die Leute nicht so ideologisch-dogmatisch verblödet, sie haben durchweg ein besseres Geschichtsverständnis und auch literarische Bildung. Und ich rede nicht von Uni- Profs sondern von der normalen Bevölkerung hier auf dem Land!
Und man hilft sich hier gegenseitig, habe bisher noch keinen Argwohn oder Missgunst erlebt. Wir fühlen uns dort einfach wohler….

Rotewelt
Reply to  ChrissieR
1 Monat zuvor

Das bestätigt auch meinen bisherigen Eindruck von „Macronien“, danke. Außerdem tut sich dort ja durch die neue parlamentarische Zusammensetzung etwas. Ich werde vermutlich dorthin auswandern, muss aber erst noch Kräfte und Mut sammeln und mache dort demnächst erstmal Urlaub und sondiere die Lage

Yossarian
Yossarian
1 Monat zuvor

Viele gehen, das stimmt wohl, auch ich hatte meine Phase, wo sie mich soweit gebracht hatten, dass ich ebenfalls darüber nachgedacht habe.
Jedoch: Ich bleibe und denke überhaupt nicht daran mich verjagen zu lassen. Und das gute ist: Viele die bleiben, äußern sich genau so. Die depressive Verzweiflung ist weg und daraus entsteht sehr viel positive Energie, mit der man weitermachen kann und auch weitermachen wird!

Christa Meist
1 Monat zuvor

Es empfiehlt sich vielleicht, weniger auf Umfragen und/oder Deklamationen zu schauen als auf die Lebenspraxis. Der harte Kern derer, die an ihrer Stelle einfach tun, was für sie notwendig, sinnvoll und leistbar ist, könnte größer sein als man denkt.
Seit der glorreichen Erfindung von Hartz IV, einem staatlichen Tun auf halbem Weg zum Arbeitszwang im Armenhaus, leitet mich folgende Vorstellung: Wenn es uns gelingt, dafür zu sorgen, dass Wörter, die mit „soz…“ anfangen nicht vergessen werden, haben wir viel erreicht. Manchmal werden Zustände schneller gewendet als man denkt, wenn Leute sich an die richtigen Wörter erinnern. Wir kennen diese Menschen möglicherweise nicht, weil sie mehr zum Tun neigen als zum Reden. Wenn sie zufällig im eigenen Handlungsraum nicht vorkommen, heißt das nicht, dass es sie nicht gibt.
Menschen können ohne eigenes Zutun nicht überleben. Das wissen sie. Alle. Deshalb muss man sie zu nichts zwingen und braucht sie auch nicht zu belehren. Alles eine Frage der Zeit.

Jörg Hensel
Reply to  Christa Meist
1 Monat zuvor

Bei den Umfragen von Marktforschungsinstituten weiß man, dass hier ungeniert manipuliert und betrogen wird …

Zitat …

“Statt Menschen am Telefon zu befragen, werden die Ergebnisse teilweise frei erfunden.“

Warum sollte es bei ZDF-Politbarometer & Co anders sein ?

spartacus
spartacus
Reply to  Jörg Hensel
1 Monat zuvor

Diese Umfragen gehören doch meist eh zu dem, was ich in einem anderen Fred als mediales perpetuum mobile bezeichnet habe.
Die Medien blöken irgendwas raus und danach wird dazu eine Umfrage in Auftrag gegeben.
Beispiel: Die Überschwemmungskatastrophe im Ahrtal. Nachdem man eine Woche lang berichtet hatte, daß das nur am Klimawandel läge (als ob es vergleichbare Ereignisse nicht schon früher gegeben hätte), hat man die Leute befragt, ob man mehr gegen den Klimawandel tun müßte. Da war natürlich eine überwältigende Mehrheit dafür.
Genauso war es mit dem Kriegsbeginn und der Frage, ob man die Ukraine in die EU aufnehmen sollte. Die Mehrheit war natürlich dafür.
In solchen Fällen sind das reine Emo-Werte. Man brüllt irgendwas raus in die Welt und holt sich ein Betroffenheitsecho. Das ist Bestandteil der Propaganda.
Wäre man ernsthaft z.B. an der Ukraine/EU-Einschätzung der Bevölkerung interessiert, hätte man z.B. auch fragen müssen, wieviel € mehr an Steuern dem Befragten die Integration der Ukraine den wert wäre.

Wütender Bürger
Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Ich kann mich Toms Worten nur anschließen!

Gert: ich kenne Dich nicht persönlich, aber was ich von Dir gelesen und gehört habe hat in mir stets sehr viel Sympathie sowohl für das Gesagte als auch für Dich ausgelöst. Es ist nicht nur eine menschliche Tragödie, daß Du Dich von diesem Land und seinen Bewohnern angewidert fühlst, es ist auch eine Bankrotterklärung für eine Gemeinschaft, die sich „rechtstaatliche Demokratie“ nennt, wenn Menschen mit anderen Meinungen und Ansichten angefeindet, bedroht und vertrieben werden.

Wenn es ein Messgerät gäbe, das die durchschnittliche Dummheit der deutschen Bevölkerung wie ein Seismograph anzeigt, würde dies nach Deiner Abreise einen deutlichen Ausschlag nach oben verzeichnen!

Jörg Hensel
Reply to  Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Wir sind keine Demokratie, das Land ist gespalten, Armut, Inflation, Neoliberalismus, ein Sozialkreditsystem mit Parallelen zum Nationalsozialismus machen sich breit und eine Gewaltenteilung (wie 1933) resp. einen Rechtsstaat haben wir auch nicht.

Politisch abhängige Richter und Staatsanwälte sorgen für Ungerechtigkeit, treten Menschenrechte mit Füßen.

Der Chef des Verfassungsschutzes stigmatisiert und verunglimpft Grundrechteträger als Staatsfeinde, nur weil sie berechtigte Regierungskritik üben.

Menschen, die protestieren und in den Widerstand gehen werden mit Stasi-Methoden zersetzt und nachhaltig diffamiert.

Polizeigewalt gegen Andersdenkende nimmt ein erschreckendes Ausmaß an, Meinungsfreiheit wird als Hass und Hetze umdefiniert. Die Vereinten Nationen stellen Deutschland wegen Gefährdung der Meinungsfreiheit (NetzDG) an den Pranger.

Grundrechte in der Arbeitswelt erodieren seit Jahrzehnten; alle Schutznormen sind praktisch zerstört.

Betriebsratswahlen werden sanktionsfrei verhindert; Arbeitsschutzbehörden verweigern sich der Grundrechtebindung (Art. 1 (3) GG), so dass Menschenrechte in der Arbeitswelt (ICESCR) zunehmend einer Bedeutungslosigkeit zugeführt werden.

Kinderrechte, wie sie in der UN Kinderrechtskonvention niedergeschrieben sind, werden kaum beachtet. Nachhaltige Traumatisierung der Kleinsten und massive Engpässe bspw. in den Kinderpsychiatrien nimmt man ohne Aufschrei hin; ebenso die Vergewaltigung von Kindern durch angebliche Seelsorger.

Waffenlieferungen an Schurkenstaaten und in Krisenregionen haben Hochkonjunktur; genauso wie nicht verfolgte Korruption und Rechtsbeugung von Politikern, Medienverantwortlichen und Richtern.

Fernseh- und Verwaltungsräte werden von politischen Funktionären eingenommen.

Höchste Ämter werden mit korrupten Politikern ohne demokratisches Verfahren besetzt, die Chaos und Verunsicherung in der Bevölkerung stiften.

Ungehemmter Lobbyismus regiert Bundes- und Europapolitik zu Gunsten von Banken und Konzernen, die über das Land herfallen und Gemeingut plündern (ÖPP).

Der Ethikrat hat alle ethischen Grundsätze über Bord geworfen und dient den Zielen des totalitären Staates zur Durchsetzung neoliberaler Ziele.

Die Bürger haben das Nachsehen, bleiben auf der Strecke; dürfen aber zahlen.

Rentner werden erneut um ihren menschenwürdigen Lebensabend betrogen und sammeln Flaschen, damit sie über die Runden kommen.

Politiker füllen sich u.a. mit Schmiergeldern ihre Taschen; erhöhen sich ihr Einkommen selbst.

Die Steuer- und Abgabenlast ist die 2. höchste weltweit! (OECD 2021).

Die Strompreise sind die höchsten weltweit (global petrol prices).

Das Grundgesetz mit all seinen Frieden stiftenden und gerechten Elementen wurde zu Gunsten von Diktatur (Folge der Beseitigung der Rechtsgrundlage für den Beitritt via Art. 4 Ziff. 2 EinigVtr.), vor 30 Jahren außer Kraft gesetzt.

Über alledem trohnen die unfreien und gleichsam politisch abhängigen Medien, die mit Propaganda und Lügen all das Unrecht decken.

Und die Kirche schweigt auch dazu.

https://www.n-tv.de/politik/Fast-ein-Drittel-haelt-Deutschland-fuer-Scheindemokratie-article23261077.html

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Jörg Hensel
1 Monat zuvor

Über alledem trohnen die unfreien und gleichsam politisch abhängigen Medien, die mit Propaganda und Lügen all das Unrecht decken.

Und dann n-tv, echt? Das ist RTL, wenigstens ein „unabhängiger“ Privatsender. Denen würde ich fast alles glauben. Die haben keine Agenda. RTL doch nicht. Schlimm dagegen sind die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Auch dazu schweigt die Mainstreampresse!

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Suzie Q
1 Monat zuvor

Ach Susi,

gestern haste noch so schön geschrieben.

Mein Vater sah sich immer erst die Aktuelle Kamera und hernach die Tagesschau an. Als kleiner Junge verstand ich das nicht so recht und fragte ihn also, was er sich davon versprechen würde.
Er sagte nur: Lügen tunse alle.

Last edited 1 Monat zuvor by Horst Kevin
Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

…Und hat sich dann trotzdem auf sie berufen. So ist das eben – kein Fortschritt in der Erkenntnis, nirgends.

Aber natürlich kann man sie für sich nutzen, Print, Rundfunk und WWW*** indem man vom kleinsten gemeinsamen Nenner ausgeht, davon zweimal die Hälfte abzieht, den Rest sehr skeptisch verarbeitet und dann konsequent handelt, ne? Nur davon hab‘ ich da oben jetzt nichts mitgekriegt. Das war eher Stammtischgemecker. Ist legitim, ab und zu aber auch nen Kommentar wert.

***die Blogosphäre klammern wir da aber aus, oder? Die ist ganz anderst, der Elefant ist drüben, hier ist es echt, fast autentisch oder so.

Mal ist es so rum, mal so rum, da kannst du nichts machen. Freu dich über gestern und ertrage das heute.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Suzie Q
1 Monat zuvor

@Suzie Q

Jaja, wenn der „Falsche“ mal was Richtiges sagt, ist es eben per se falsch.

Verbuddel deine Kontaktschuld-Keule mal schnell wieder im Kohlekeller.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Du hast einen an der Waffel, also echt! Lerne irgendwann einmal lesen! Knallkopp!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Suzie Q
1 Monat zuvor

@Suzie Q

😀 wie Horst Kevin schon schrieb, hast du Gestern einen echt guten Kommentar geliefert, aber ich versteh dich schon:
Du hast einen hart erarbeiteten Ruf zu verlieren.

Last edited 1 Monat zuvor by Robbespiere
Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Nein! Du verstehst überhaupt nichts! Und, was das Schlimmste ist, du weigerst dich auch, irgendwas verstehen zu wollen, wie ein sturer Dummkopf. Bleib so! Es steht dir.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Suzie Q
1 Monat zuvor

@Suzie Q

Nein! Du verstehst überhaupt nichts!

Bei dir leider allzu oft nur Bahnhof. 🙂

https://www.youtube.com/watch?v=YP5fkvNCeXw

jjkoeln
jjkoeln
1 Monat zuvor

War es je anders? Die älteren unter uns erinnern sicher noch an den Spruch „Geh doch nach drüben!“ und andere Dinge.

Heute ist es durch die sozialen Medien leider nicht mehr nur die einzelne persönliche Reaktion sondern eben eine Dauerbeschallung wie die ehemaligen „Dorfdeppen“ heute statt der Dorfkneipe eben eine große Reichweite haben.

Dazu kommt der egozentrische und kindische Anspruch der Sensibelchen, nur ihre eigene Sicht sei maßgebend. Das verunmöglicht jede Debatte.

ShodanW
ShodanW
1 Monat zuvor

Ich hoffe, Gert wird dort, wo er jetzt hingeht, uneingeschränkt glücklich.

Zu deinem Text, Tom, lese ich irgendwie zwischen den Zeilen heraus, dass die halt machen sollen und in ihrem Irrglauben, uns alle zu verbessern, eher in den Abgrund bewegen. Diese miesen Sätze wie „wir brauchen Leute wie euch nicht“, ist reines Hausrechtgequatsche.

Aber wer bin ich, dagegen vorgehen zu wollen? Wir führen doch eher noch einen Kampf um den Besitzanspruch über die Geschicke dieses Landes, und wenn die tatsächlich das haben wollen – das Geimpfe, das Gendern, das Geheule über Klima, Menschen, wasauchimmer – dann sollen sie es ruhig machen. Ich werde nur noch mich selbst da festschrauben, wo ich stehe, und wenn die meinen, sie könnten mir das aufzwingen, dann brauche ich nur noch einen absoluten Grund oder die Mittel, hier zu verschwinden. Ich habe keine Lust mehr, für ein Land zu kämpfen, das vielleicht noch wirtschaftlicher besser dasteht als andere, aber alles andere sowieso schon verloren hat. Die Menschlichkeit, Toleranz und Besonnenheit etwa. Letztes ist für mich das Schlimmste, weil man quasi an jeder Straßenecke zu fast jeder Situation dumm angemacht werden kann. Diese Neo-Spießigkeit ist noch schlimmer als der alte von Opa und Oma.

K K
K K
1 Monat zuvor

Nun, wäre ich sprachbegabter und wüsste sicher, wo es denn trotz Sprachbarriere besser wäre, wäre ich sicher auch schon weg.
Die (deutschsprachige) Schweiz und Österreich wären wohl eher die Traufe nach dem Regen, die Schweiz ausserdem viel zu teuer…

Sterb ich halt hier…

Frau Wirrkopf
Frau Wirrkopf
1 Monat zuvor

Ich freu mich für jeden, der gehen kann. Auch für Gert. Ich kanns nicht. Nicht mit meinem alten Hund, nicht mit meiner Rente auf H4-Level, ohne Ersparnisse. Wohin auch? Europäisches Ausland? Da herrscht überall ein anderer Wahnsinn, wenn auch kein Corona-Wahnsinn. Und ein bisschen Landessprache sollte man wohl auch können. Ich fürchte auch, dass ich hier untergehen muss. Länger drüber nachdenken darf ich nicht. 🙁

Pen
Pen
Reply to  Frau Wirrkopf
1 Monat zuvor

Da sind wir schon zwei. : (

Christa Meist
1 Monat zuvor

Was mir diese Debatte vermittelt: Dass zwar jeder geworden ist, was er ist – aber sich gerne eine Kontinuität und Kausalität konstruiert, die eine selbstkritische Nachfrage verdient hätte. Es ist nicht so, dass jetzt die einzig Aufrechten gehen müssten, weil alle anderen Mitmenschen Idioten oder Wendehälse seien. Es ist so, dass die Frage „Gehen oder bleiben“ sich immer wieder neu stellt. Wer zu lange geblieben ist, setzt oft seine Hoffnung auf weitere Ortswechsel. Was für einen Sinn aber hat es, einen heraufziehenden Krieg woanders zu erleben? Wo immer ich hingehe, nehme ich mich selbst mit. Nicht in dem Sinn, dass ich seit meiner Zeugung so etwas wie eine persönliche Identität hätte, sondern auch meine Ziele mitnehme. Sie werden dadurch, dass ich den Ort wechsle nicht leichter erfüllt.
Ich war versucht, Gert Ewen Ungars Text über seine Umzüge durch einen eigenen zum gleichen Thema zu ergänzen. Meine Umzüge waren nicht weniger zahlreich, hatten aber einen anderen Ursprung und Verlauf: Eine Kindheit in den Ruinen einer Großstadt und seit nunmehr fast 30 Jahren ein Leben im kleinen Dorf.
Man kann die Frage „Gehen oder Bleiben?“ nicht beantworten, ohne sich mit dem Phänomen „Heimat“ zu beschäftigen. Es ist – das ist meine These – zumindest ein Stück weit die Heimat, das Erleben der ersten, weitgehend unbewussten, betreuten Jahre, die einen prägt. Nach jetzt 72 Lebensjahren ist meine Heimat immer noch das Gewirr von wenigen Straßen, vielen Trampelpfaden zwischen aufgefüllten Kellern zerstörter Häuser, das Durcheinander und die Konflikte unter Eingeborenen, Flüchtlingen, Besatzern und Profiteuren… meiner Kindheit.
Hinzugekommen ist das Wissen ums Landidyll: Dörfer mit kleinteiliger kriegswichtiger Produktion werden weder bombardiert noch mit Panzerkolonnen erobert oder zu Befehlszentralen von Besatzern. Wer selbst ein weinziges Stück Land hat, leidet keinen Hunger. Das Wasser ist nicht verdorben. Im Dorf für den Frieden einzutreten ist deshalb schwierig, denn vor Ort hat es den Krieg nicht gegeben. Die meisten Menschen im Dorf verlassen sich darauf, dass ihre Welt so bleibt wie sie schon immer war. Auch wenn in der ein oder anderen Familie der Vater, Großvater, Urgroßvater nicht zurückkam oder traumatisiert oder mit schweren körperlichen Schäden oder ein Flüchtling war. Aber es ist normal, d.h. die Regel, dass die Menschen dieser Altersgruppe jetzt tot sind. Deshalb kümmert es nicht mehr weiter. Das angefügte Bild hat es auf dem Land als eigenes Erleben nicht gegeben. Deshalb fühlen sich Landbewohner – auch ich heute – meistens relativ sicher. So sicher, dass es vernünftiger ist, zu bleiben.
Der Sohn und voraussichtliche Erbe eines heutigen Nachbarn hat im Regionalfernsehen verkündet, dass ihn seine neue Heimat, meine Heimatstadt, emotional sehr anspricht. Er erzählte von einem anheimelnden, mittelalterlichen, rekonstruierten Stadtzentrum. Es gibt eine Form des „Wiederaufbaus“ die Vergessen produziert. Mir gefällt sie genau deshalb nicht (mehr).

Zerst_Nürn.jpg
Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Christa Meist
1 Monat zuvor

Ich stimme Dir zu, was die Schwierigkeit der Wahl angeht, die Heimat zu verlassen oder auszuharren.

Ich gebe aber zu bedenken, daß für viele „Heimat“ einfach nur deshalb Heimat ist, weil es der Ort ist, an dem sie geboren und aufgezogen wurden, weil schon die Eltern dort gelebt haben, deren Eltern, usw. Sie sind so sehr in ihrem alltäglichen Hamsterrad eingebunden, daß sie gar keine Chance haben, sich etwas anderes auch nur vorzustellen. Und wenn kein Impuls von außen kommt, geht das von Generation zu Generation so weiter.

Ein sehr krasses Beispiel, bei dem jetzt einige bestimmt schmunzeln werden, sind Pinguine. Warum leben diese Tiere in der Eiswüste mit all ihren tödlichen Strapazen und Gefahren?

Die landläufige Antwort lautet: weil sie sich über viele Generationen an diese Umgebung perfekt angepasst haben.

Schon das alleine ist aber falsch, denn es ist der evolutionäre Druck, auch Überlebenskampf genannt, der dafür gesorgt hat, daß nur die am besten angepassten Exemplare einer Spezies überleben. Niemand hat die gezählt, die es nicht geschafft haben

Aber das alleine ist auch nur die halbe Antwort. Richtig wäre: sie leben dort, weil ihre Eltern dort ihre Eier gelegt haben, weil deren Eltern ihrerseits dort gebrütet haben, und so weiter. Ein frisch geschlüpftes Küken kennt nur die weiße kalte Welt um sein Ei herum und nichts anderes. Das ist sein ganzes Universum! Es weiß nicht, daß es ein „Jenseits des Eises“ gibt. Eine Welt ohne Eis und Schnee? Undenkbar!

Wenn Pinguine aber wählen könnten, ob sie lieber weiter in dieser unwirtlichen Todeszone des Planeten leben möchten, oder nicht vielleicht lieber an einem Ort, der warm ist, wo es Fisch in nur wenigen Minuten Reichweite gibt, und wo es jeden Tag viele Stunden hell ist, was glaubst Du, würden sie wählen?

Es gibt übrigens eine sehr erfolgreiche Pinguinkolonie an der südlichen Küste Afrikas, es ist also mitnichten so, daß diese Tiere nirgends anders überleben könnten!

Wie gesagt: dieses Beispiel ist etwas krass, aber ich hoffe, Du verstehst, worum es mir geht.

Für uns Menschen besteht das größte Hindernis bei der Verlegung des Lebensmittelpunktes nur darin, genügend Informationen über mögliche Ziele zu finden. Sprache, Kultur, Klima, Essen, Preise, das sind alles Kleinigkeiten und leicht zu findende Informationen. Viel wichtiger sind Informationen über Politik und gesellschaftliche Probleme, denn niemand möchte vom Regen in die Traufe geraten. Und an diese Informationen kommen wir leider nicht so einfach heran, wenn wir keine direkten Kontakte dorthin haben. Alles, was wir über die Orte und Länder unserer Sehnsucht aus den Medien erfahren, ist gefiltert und zurechtgebogen, damit es ins Sendeformat und/oder das Narrativ passt.

Dazu kommt, wie ich bereits oben schrieb, daß kaum jemand Zeit hat, sich all diese Infos zu besorgen und auszuwerten. Wir sind (fast) alle so sehr eingebunden in den „produktiven Alltag“, daß für solche Dinge oft die Zeit fehlt.

Wie ich vor einiger Zeit schon mal sagte, beginne ich zu verstehen, wie sich die „Gastarbeiter“ 1960 gefühlt haben müssen, als sie vor der Wahl standen, in ein fremdes Land zu gehen um dort (vorübergehend) zu arbeiten. Für diese Menschen kam damals noch eine ungleich höhere sprachliche Barriere als für uns hinzu, denn selbst Englisch als Fremdsprache war zu jenen Zeiten nur denen vorbehalten, die eine so gute Schulbildung hatten, daß sie es gar nicht nötig hatten, als Gastarbeiter in die Ferne zu ziehen. Heute, in meiner Generation (Ende 50) und jünger, gehört Englisch zur allgemeinen Schulbildung ab der 5. Klasse, so daß eine Verständigung fast überall auf der Welt möglich ist. (Ja, ich weiß: es gibt Ausnahmen!)

Aber sogar dann, wenn man die Landessprache des gewünschten Zieles (nahezu) perfekt spricht und versteht, bleiben immer noch die kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Unterschiede, in die man eintaucht. Und das ist wirklich ein Sprung ins kalte Wasser, niemand kann einem sagen, was da wirklich auf einen zukommt. Selbst, wenn die Türken, die 1960 nach Deutschland kamen, perfekt Deutsch gesprochen hätten, so hätten sie wohl leider doch außerhalb des gesellschaftlichen Lebens gestanden, als Zuschauer am Rande des Spielfeldes. Um ins Spiel zu gelangen, muss man nicht nur die Regeln des Spieles kennen, es muss auch jemand geben, der einen als Teil der Mannschaft im Spiel haben will und zur Teilnahme einlädt!

Und man selber muss demjenigen, der einen ins Spiel holt, vertrauen (können).

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Christa Meist
1 Monat zuvor

Habe gerade eine etwas längere Antwort geschrieben, und darin sind wieder Wörter, die WordPress nicht gefallen. Allmählich ist diese Zensur nicht nur lächerlich, sondern kriminell!

spartacus
spartacus
Reply to  Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Mein Post für die „Neue Rechte“ hängt auch schon wieder über eine Stunde. Dabei ist er gar nicht lang. Habe alle Kommentare durchgesehen, zwecks Inhaltsvergleich.
Glaube außer in meinem kommt in keinem Beitrag das Wort Widerstand vor.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Ich fürchte, man ist ein Stück weiter, als nur auf einzelne Worte zu reagieren.

spartacus
spartacus
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Das dachte ich auch, weil ich bisher den Eindruck hatte, daß die Länge der Beiträge ausschlaggebend ist und die Wartezeiten zu lang, wenn es sich um reine Wortsuche handeln würde. Dieser Beitrag ist aber nicht lang.
Und ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, daß irgendwo ein Komitee sitzt, das das ausdiskutiert. Zumal dann mindestens die Hälfte aller Kommentare unter den Tisch fallen müßten.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Nee, eher Kombinationen von Worten oder gar Worte in Zusammenhang mit irgendwas.

Das muß diese KI sein, von der alle immer reden, die keine eigene haben.
wzbw

spartacus
spartacus
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Jetzt isser da und wird quasi rückwirkend eingestellt. Obs der tatsächliche Zeitpunkt war, an dem ich abgeschickt hatte, kann ich jetzt natürlich nicht genau sagen. Das Ursacheraten geht weiter.

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Wenn ich sehe, was alles gefiltert wurde und wird, gibt es für mich nur eine Gemeinsamkeit: Schikane!

Ich halte es durchaus für möglich, daß WP einfach per Zufall eine gewisse Anzahl Kommentare von Lesern der NLR sperrt, um ihnen den „Spaß“ an der „unbequemen“ Seite zu vergraulen, und um die Betreiber auf Trab zu halten, weil man keine justiziablen Inhalte finden kann.

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

So ich das richtig verstanden habe, gibt einen Spam-Ordner, in dem die zensierten Beiträge landen. Die Zensur findet bei WordPress statt, das Freischalten erledigen dann Tom oder Roberto, sobald sie Zeit dafür haben,

Laut Tom sind die Rebellen schon auf der Suche nach einer anderen Platform, weil ihnen dieser Zensur-Fetischismus wohl auch auf den S*ck geht.

Last edited 1 Monat zuvor by Wütender Bürger
spartacus
spartacus
Reply to  Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Das macht Sinn in Anbetracht der gemachten Erfahrungen. Die beiden können sich dann ja auch nicht rund um die Uhr um die überprüften Beiträge kümmern.
Vielleicht sollte man dann bei allen in Frage kommenden Wörtern Rechtschreibfehler einbauen.

Wütender Bürger
Wütender Bürger
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Dazu müsste man aber erstmal wissen, welche Wörter oder Kombinationen die KI in Wallung geraten lässt.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Es gibt da so ein Ding, wo nur die Anfangs- und Endbuchstaben passen müssen und der dazwischenliegende Rest frei gewürfelt sein darf und es dennoch für Mensch lesbar ist. Die gekünstelte Intellenz dürfte kläglichst scheitern.

Es gbit da so ein Dnig, wo nur die Angnafs- und Ednstab…

Jel
Jel
1 Monat zuvor

Der Widerstand der Angepassten, gut Versorgten wird sich regen. Irgendwann wird ihnen die Erkenntnis zuteil werden, das “ you will own nothing…“ sie meint, ja, genau sie meint, denn bei ihnen ist noch was zu holen.

Sie haben ja nie kapiert, das sie nur hofiert und gefüttert würden weil man sie brauchte um den Pöbel kleinzuhalten während man ihm all das nahm was er sich damals seinerzeit erkämpft hatte.

Und wenn „TPB“ sie dann pauperisieren, werden sie den Bonhoeffer pullen, immerhin, genug Bildung ist ja vermutlich noch vorhanden.