Endlich Normalität!

Endlich Licht am Ende des Tunnels! Noch fünf Monate, dann ist es ausgestanden. Im März 2022 haben wir wahrscheinlich unseren Freedom Day. Wie? Glauben Sie nicht? Kann ich verstehen. Ich eigentlich auch nicht. Aber ich rede es mir trotzdem ein. Warum? Weil ich auch nur ein Mensch bin und Hoffnung brauche.

Neulich habe ich ein bisschen zuversichtlich was zum 20. März 2022 getwittert. Natürlich berichtigte man mich schnell: Ich soll mir da keine Hoffnungen machen. Es kommt eh nicht dazu, Deutschland wird nie einen Freedom Day bekommen. Das traf mich hart. Nein, nicht weil ich fest an jenen Märztag glaubte. Natürlich nicht. Wenn ich länger darüber nachdachte, war mir schon klar, dass die Vorfreude auf den 20. März des kommenden Jahres wohl enttäuscht werden würde. Trotzdem tippte ich eine kleine Botschaft der Zuversicht in die Welt hinaus, setzte einen Tweet meiner Hoffnung ab. Mensch, ich bin doch auch nur ein Mensch!

Je törichter dein Hoffen, um so fester

Man sehe mir das nach, ich brauche auch manchmal Zuversicht. Ich weiß, meine Texte sind nicht immer geeignet, die Stimmung der Leserschaft zu heben. Mein Blick auf die Zukunft ist recht düster, ich stelle sie mir dunkel vor, in grauen Farben, ein bisschen wie im »Blade Runner«. Meist sehe ich mich durch dunkle Straßenschluchten wandern, durch einen Moloch aus Chaos und Gleichgültigkeit. Da beneide ich übrigens unsere Altvorderen, wenn man in den Fünfzigern heranwuchs, malte man sich – ganz gleich ob im Westen oder im Kommunismus – die Zukunft bunt aus, als riesige Chance, als Verbesserung dessen, was sich Gegenwart nannte. Wir Zeitgenossen können das kaum noch, Technologie hat sich als zweischneidige Angelegenheit erwiesen. Sie wirkt bedrohlich und kalt. Es fühlt sich außerdem an, als würden wir die Kontrolle verlieren – und ich bin geneigt zu glauben, dass wir es tatsächlich tun.

Ich nehme dieses Blick auf das, was noch kommt, wie ein Mann hin. Da mache ich mir nichts vor, will ich nichts schönen. Ich würde mich gerne täuschen, davon überzeugt werden, dass alles gut wird. Aber so richtig gut, ich glaube, das wird es nie. Trotzdem brauche ich dann und wann natürlich auch mal ein bisschen Licht, ein wenig Zeit an einem Fensterplatz. Kein Mensch kann dauernd mit der Dunkelheit hocken. Ich weiß in jenen Momenten ja auch, je törichter mein Hoffen, um so fester – der Spruch stammt von Marie von Ebner-Eschenbach und rückt diesen menschlichen Affekt der Hoffnung in eine für mich nachvollziehbare Relation.

Manchmal tut es einfach gut, wenn man auf dem Sofa hockt und sich einredet, dass es da etwas am Horizont gibt. Niemand kann dauernd grüblerisch in die Ferne schweifen. Es braucht hin und wieder einen Fixpunkt. Für Kant halfen drei Dinge die Mühseligkeit des Lebens zu ertragen: Der Schlaf und das Lachen – beides klappt bei mir noch gut – und eben die Hoffnung. Und die muss ich mir gelegentlich gönnen. Ja, manchmal muss ich mich dazu zwingen, mir geradezu etwas Hoffnungsvolles einreden, um meinem Innenleben ein klein bisschen Ruhe und Ausgeglichenheit zu gönnen. Es gehört zu meiner Strategie, mir etwas Resilienz zu erarbeiten. Ist mein Ausklinken aus dem Wahnsinn, der uns umgibt. Ich will dabei gar nicht ganz genau wissen, was zum Beispiel am 20. März 2022 läuft – ich will mir nur für einige Augenblicke, einige Stunden einreden, dass da bald mal alles ein wenig besser wird als jetzt.

Das Scheitern von fast allem

Wie gesagt, man verzeihe mir, dass ich da in die Niederungen des Menschlichen hinabsteigen muss. Aber die menschliche Kreatur neigt eben dazu, sich immer wieder in Hoffnungen zu ergehen. Auch dann, wenn sie als Chronist wirkt und eigentlich frei von persönlichen Befindlichkeiten berichten und einschätzen soll. Zumal in Zeiten wie diesen, in denen wir dabei zusehen mussten, wie fast alles, was uns einst umgab, womit wir wenigstens halbwegs ein wenig Sicherheit verbanden, gescheitert und teilweise quasi abgeschafft ist.

Wo man auch hinguckt: Scheitern, scheitern und scheitern. Die Politik hat nichts auf die Reihe gebracht, die Zivilgesellschaft zelebriert das eigene Scheitern nachdrücklich und für jeden gut sichtbar im Alltag. Die Justiz: Eingeknickt und beim Dinner im Kanzleramt zu Tisch liegend. Letzteres mag kulinarisch ein tolles Event gewesen sein: Aber gelungen im Sinne der Gewaltenteilung war das sicher nicht. Auch die Gerichtsbarkeit ist gescheitert. Und der Journalismus – was soll ich da noch schreiben, was noch anbringen? Er ist so dermaßen am Ende, derartig lost, wie das im hochdeutschen Englisch mittlerweile heißt, dass es einem die OP-Maske aufrollt. In so einem Klima, sorry dass ich mich wiederhole, aber da sehnt man sich nach einem Lichtblick, einen Silberstreifen. Und man ist halt geneigt, irgendwas für einen kurzen Moment glauben zu wollen. Nicht aus Überzeugung, nein, weil man es muss, will man nicht mental völlig in die Binsen gehen, will man nicht morgen in ein gummiertes Zimmerchen einchecken.

Wenn ich mir jetzt natürlich ansehe, wie schon wieder die Panik ausbricht, die Zahlen der positiv auf Fragmente des Coronavirus getesteten Personen zum einem Menetekel heraufbeschworen werden, dann ist mir schon klar, dass es diesen hoffnungsvollen Tag irgendwann im März des kommenden Jahres nicht geben wird. Aber egal, einen Moment will ich noch daran glauben. Selbst wenn die Koalitionäre den Tag schon jetzt wieder aus ihrer Planung nehmen, selbst wenn sie sagen, es wird doch noch bis 2024 dauern: Ich halte mich noch einen Augenblick daran fest. Verzeiht mir, ich bin ein Mensch, ich brauche festen Untergrund, etwas woran ich mich orientieren kann. Und sei es nur ein fiktives Datum, ein eingeredeter Fixpunkt im nächsten Frühjahr. Gebt mir noch fünf Minuten, um mich von dieser Hoffnung verabschieden zu können. Nur fünf Minuten …

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Robbespiere
Robbespiere
9 Monate zuvor

Moin Roberto

Dein Text gefällt mir ausgezeichnet.

Du stehst zu deinen Schwächen und das macht dich ungemein sympathisch.

Wir Alle erliegen immer wieder irgendwelchen Hoffnungen, die dann meißt enttäuscht werden, geben das Hoffen aber dennoch nicht auf.
Mein Verdacht ist, dass Hoffen einen Ersatz für aktives Umkrempeln unserer Lebenssituation darstellt.
Der Mensch ist so sehr auf Bestand seiner erlebten Realität bedacht, dass ihm Veränderung das Gefühl von (Schein)-Sicherheit raubt und die Ungewissheit ihm Panik beschert.

Veränderung wird nicht als Chance, sondern als Verlust der äußeren Stabilität gesehen, weil es an innerer Stabilität fehlt.

Auch wenn ich das selbst nicht so erlebe, bin ich doch überzeugt, dass ein Mensch, der über Gelassenheit verfügt und in sich selbst zentriert ist, keine abstrakte Hoffnung braucht, weil er mit den Unbilden des Lebens zurecht kommt und selbst gestaltet.

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Der Mensch ist so sehr auf Bestand seiner erlebten Realität bedacht, dass ihm Veränderung das Gefühl von (Schein)-Sicherheit raubt und die Ungewissheit ihm Panik beschert.

Veränderung wird nicht als Chance, sondern als Verlust der äußeren Stabilität gesehen, weil es an innerer Stabilität fehlt.

Auch wenn ich das selbst nicht so erlebe, bin ich doch überzeugt, dass ein Mensch, der über Gelassenheit verfügt und in sich selbst zentriert ist, keine abstrakte Hoffnung braucht, weil er mit den Unbilden des Lebens zurecht kommt und selbst gestaltet.

Das trifft es m.E. nur zum Teil.
Daß es vielen an innerer Stabilität mangelt, ist aus meiner (und wahrscheinlich nicht nur
der) Sicht mehr als offensichtlich. Und daß viele auf ein ‚Weiter so !‘ setzen, obwohl es
eigentlich nur Nachteile bedeutet, kann man ja auch allenthalben beobachten.
Trotzdem spielen da m.E. auch noch andere Dinge mit hinein, die ich auch nur teilweise benennen kann. Hoffnungslosigkeit und die Erfahrung, trotz intensiver Bemühungen
(wiederholt) etwas nicht erreichen zu können (und natürlich rede ich da auch von meinen
eigenen Erfahrungen) gehören sicherlich mit dazu. Aber bestimmt auch noch andere
Gründe, die mir vielleicht nicht bekannt sind.
Und dieses Idealbild des gelassenen Menschen, der ‚dem Sturm des Lebens trotzt‘ ist
für mich genau das – ein Idealbild.
Es hat halt nicht jeder die Möglichkeit – und das ist jetzt natürlich deutlich überspitzt
formuliert – sich im Himalaya der Meditation hinzugeben und sich in Gelassenheit zu
üben. Ich weiß, daß Du das so nicht gemeint hast; dennoch, ich glaube, daß viele
Menschen sich keinen Kopf darum machen, wie häufig es innerlich in äußerlich so
gelassen und zentriert wirkenden Personen tobt. Weil sie Menschen sind.
Und was das selbst gestalten betrifft : dafür braucht es auch einen entsprechenden
(Frei-) Raum.
Wenn ich könnte, wie ich wollte, dann hätte ich deutlich weniger Probleme.
Und würde andere Menschen nicht mal belästigen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian
9 Monate zuvor

@Brian

Und dieses Idealbild des gelassenen Menschen, der ‚dem Sturm des Lebens trotzt‘ ist

für mich genau das – ein Idealbild.

Selbstverständlich ist ds ein Idealbild.
Eine an sich kranke Gesellschaft bringt nur selten solche Menschen hervor.
Um sich zu einem selbstbewußten Menschen entwickeln zu können, braucht es Förderung, nicht „Erziehung“, kein Abtrainieren natürlicher Impulse zwecks Unterordnung.

Es hat halt nicht jeder die Möglichkeit – und das ist jetzt natürlich deutlich überspitzt

formuliert – sich im Himalaya der Meditation hinzugeben und sich in Gelassenheit zu

üben.

Ich denkenke nicht, dass am nin den Himalaya muss, um sich ins Lot zu bringen. Das geht auch hier, aber es kann imeer nur die Reparatur dessen sein, was früh verpatzt wurde.

Ich weiß, daß Du das so nicht gemeint hast; dennoch, ich glaube, daß viele

Menschen sich keinen Kopf darum machen, wie häufig es innerlich in äußerlich so

gelassen und zentriert wirkenden Personen tobt.

Da ich keine solche Person kenne, kann ich das schlecht beurteilen.
Ich glaube aber schon, dass solchen Menschen Vieles am A….. vorbeigeht, weil sie mit sich selbst beschäftigt sind.
Da hat die geistige Vergiftung von Außen weniger eine Chance.

Schwitzig
Schwitzig
9 Monate zuvor

Ob da etwas dran ist?
https://twitter.com/MartinSonneborn/status/1455836782587748352

Wird es Konsequenzen nach sich ziehen? Ich denke, dass nicht.
Über das Pfizer Leak haben die Qualitätsmedien wohl noch keine genauen Anweisungen erhalten, denn sie berichten auch einen Tag nach der Berichterstattung auf RT immer noch nicht.
Normalerweise kommen nach Enthüllungen von RT innerhalb weniger Stunden Schwurbel- und Rabulistikartikel auf den Sukram71-Medien, um unangenehme Wahrheiten zu kaschieren.
Übrigens: Man liest gar nichts mehr von dem. Impfschaden?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Schwitzig
9 Monate zuvor

@Schwitzig

Übrigens: Man liest gar nichts mehr von dem. Impfschaden?

Meinst du den Fall hier?

https://de.rt.com/inland/126667-medienbericht-kind-aus-cuxhaven-stirbt-zwei-tage-nach-corona-impfung/

Ich bin ja mal gespannt, was die Obduktion ergibt und wie das dann medial dargestellt wird.

Last edited 9 Monate zuvor by Robbespiere
Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

@Robbespiere
nein, mit „dem“ meinte ich Sukram :-). Das 12-jährige Kind ließ sich diesmal wohl nicht vertuschen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Schwitzig
9 Monate zuvor

@Schwitzig

Dessen Dachschaden hätte auch keine Impfung mehr verschlimmern können 😀

Michelle
Michelle
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Oh… Das ist nicht schön. Ganz und gar nicht… Ich habe über den Fall komischerweise noch nichts in anderen Medien gehört? Jetzt wird’s skurril…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Michelle
9 Monate zuvor

@Michelle

Du meinst den Todesfall eines zwölfjährigen Kindes?

Wie die Medien zu Corona stehen, ist doch bekannt und solche Informationen kratzen am Narrativ.

Lesenswert auch wieder der neueste Wochenbericht des RKI, S. 21.

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Wochenbericht/Wochenbericht_2021-11-04.pdf?__blob=publicationFile

Die Zahlen symptomatischer Fälle bei Impfdurchbrüchen, Hospitalisierungen, Intensivbehandlungen und Todesfällen, v.A. bei der Gruppe der über Sechzig-Jährigen steigt von Woche zu Woche, und die Virensaison hat erst angefangen.

Ob die Zahl der vollständig Geimpften nicht sogar höher liegt, weil evtl. Teile als „ungeimpft“ umdeklariert werden, weiß man nicht.
Das RKI ist ja im Umgang mit Zahlen recht kreativ.

Hört man davon etwas in den Medien?

Michelle
Michelle
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Michelle
9 Monate zuvor

@Michelle

Na wie nett.

Da beruft man sich auf die Imfempfehlung der STIKO, die man vorher politisch unter Druck gesetzt hat, ihre Zustimmung zu Impfungen für Kinder ab Zwölf Jahren zu geben.

Auch haben die Fünf bisherigen Todesfälle von Kindern nach der Impfung angeblich nichts mit dieser zu tun, während die Todesfälle dieser Altersklasse immer Corona zugeordnet werden, wenn ein positiver Test vorlag.

Gehen Sie weiter, hier gibts nichts zu sehen und lassen sie ihre Kinder fleißig impfen.

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Schwitzig
9 Monate zuvor

@Schwitzig

…der Sukram hatte schon nen „Impfschaden“ bevor es je Corona gab…

ShodanW
ShodanW
9 Monate zuvor

Ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen, geht mir und wahrscheinlich vielen hier nicht anders. Ich weiß nur noch nicht, ob ich mich deinem Blues hinzugesellen oder doch die Hoffnungskarte ausspielen soll. Oft sind zumindest meine Launen sehr von der allgemeinen Stimmungslage abhängig, auch wenn man sich davon nicht zu sehr beeinflussen lassen sollte, für das eigene Seelenheil. Aber, und das ist das Schlimmste daran, kann man sich die Welt schlecht schön denken, wenn der nächste Einschränkungshammer schon in den Startlöchern steht.

Nun stehe ich ein wenig in der Zwickmühle, bisher konnte ich mich noch, ohne einzuknicken, an den Verordnungen vorbeimogeln. Bei Tests ist dann Schluss gewesen. Heute muss ich bangen und hoffen, und ich will, wenn überhaupt, nur einen klassischen Impfstoff akzeptieren, wenn es wirklich zum Äußersten geht. Dass man sich so derart unter Druck fühlen muss, das hätte wohl niemand für möglich gehalten. Da hilft mir zumindest nur, dass ich mir die Realität von der Seele schreibe. Mal depri, mal witzig-kreativ. Das kann man so machen, und deswegen finde ich es superwichtig, sympathisch und inspirierend, dass ihr beide das so schonungslos aufarbeitet.

Pen
Pen
Reply to  ShodanW
9 Monate zuvor

@ShodanW

Humor ist das Beste gegen diese Tyrannei.

Es soll einen traditionellen, russischen Impstoff geben, der die Gene nicht verändert. Sputnik heißt er. Gerade wurde eine große Ladung nach Kuba geflogen.

Last edited 9 Monate zuvor by Pen
Ceryk
Ceryk
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

Es soll einen traditionellen, russischen Impstoff geben, der die Gene nicht verändert. Sputnik heißt er.

Nope.
Beim Sputnik handelt es sich um einen Vektor“impfstoff“.
An traditionellen Covid-Impfstoffen gibt es zwei chinesische, den kubanischen und ganz neu den von Novavax.
Letzterer hat anscheinend alle noetigen Daten bei der Ema (europaeische Arzneimittelagentur) eingereicht und wird in naechster Zukunft die Zulassung in Europa beantragen.
https://www.fr.de/wissen/novavax-nvx-cov2373-impfstoff-coronaviris-corona-covid-19-impfungen-proteinbasiert-usa-zulassung-beantragt-91088442.html

Pen
Pen
Reply to  Ceryk
9 Monate zuvor

@Ceryk

Danke für die Info. Entschuldige bitte, ShodanW. 😉

ShodanW
ShodanW
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

Nicht dafür, bin im Bilde 😉

ShodanW
ShodanW
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

Russland hat seinen Vektorimpfstoff schon früh angemeldet, danach hieß es, wir haben keinen Bedarf mehr. China hängt auch irgendwo in der EU-Zulassung fest. Das sind keine Menschenbeschützergründe, sondern politisch motiviert und bringt uns alle unter Druck, uns diese DNA-Scheiße reinzujagen. Wenn die nur ein Fünkchen Anstand besitzen, dann würden sie uns den klassischen Stoff zugestehen. Und die hätten die Krise schon lange beendet. Ist aber nicht. Weil sie uns unbedingt das Zeug aufzwingen wollen, komme was wolle. Und wenn das bedeuten sollte, dass ich damit ein Druckmittel in der Hand hätte, um sie alle in Geiselhaft zu nehmen – von mir aus. Ich wollte für alle erreichen, die Krise so kurz wie möglich zu halten, aber wer nicht hören will muss fühlen. Dann sollen sie sich ihre Club-Besuche sonst wo hinschieben.

Mensch
Mensch
Reply to  ShodanW
9 Monate zuvor

Wobei auch bei den sogenannten klassischen Impfstoffen nicht so getan werden sollte, als seien die über jeglichen Zweifel erhaben. Dem ist leider ganz und gar nicht so. Auch diese Impfstoffe sollten den eigentlich vorgeschriebenen, langwierigen Zulassungsprozess durchlaufen müssen.

Dass weltweit mit den Covid-Impfstoffen gehörig was aus dem Ruder gelaufen ist, wird allein schon dadurch offensichtlich, dass eben nicht alle verabreichten Impfstoffe überall anerkannt werden, andererseits aber mit Vorliebe von den Impfdruckausübern darauf hingewiesen wird, dass angeblich weltweit schon 5 Milliarden Geimpfte (oder verimpfte Dosen, das wird nie wirklich aufgelöst) beweisen würden, wie sicher und wirksam die Impfstoffe sind.

ShodanW
ShodanW
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

Wobei auch bei den sogenannten klassischen Impfstoffen nicht so getan werden sollte, als seien die über jeglichen Zweifel erhaben. Dem ist leider ganz und gar nicht so. Auch diese Impfstoffe sollten den eigentlich vorgeschriebenen, langwierigen Zulassungsprozess durchlaufen müssen.

Das ist richtig, aber wenn man die Meldungen über Impfnebenwirkungen mal betrachtet, dann fallen die zusammen weit weniger ins Gewicht als 2020. Außerdem kann ich viel mehr Vertrauen dazu aufbauen, weil ich Anfang letzten Jahres gegen Grippe, FSME und Pneumokokken geimpft worden bin, weil anfällig und alle 3 Monate krank gewesen. Das Verfahren mit mRNA wurde zwar schon erforscht von Biontech, aber die haben, soweit ich weiß, bei der Krebsbehandlung mit vielen Rückschlägen zu kämpfen gehabt, und beim Wirkprinzip kam es zu Rückenmarksentzündungen (!! Myokarditis gefällig?) bei nicht wenigen Probanten.

andererseits aber mit Vorliebe von den Impfdruckausübern darauf hingewiesen wird, dass angeblich weltweit schon 5 Milliarden Geimpfte (oder verimpfte Dosen, das wird nie wirklich aufgelöst) beweisen würden, wie sicher und wirksam die Impfstoffe sind.

Ernsthaft, das klingt so für mich, als wollten sie beweisen, dass Rostanfälligkeit bei Automodellen nicht vorhanden seien, weil man im letzten Jahr doch so viele verkauft hat. Als würde es sich negieren, die Menge und Dauer der zugelassenen Autos seit Erscheinen auf dem Markt einfach zusammenzuzählen und dann zu behaupten, man hätte dadurch eine Langzeitstudie dazu (oder dadurch bewiesen, dass es keine Rostbildung gibt).

zoppo trumq
zoppo trumq
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

Ist Pandemix eigentlich ein klassischer Impfstoff?
soweit ich weiss weder mrna- noch vektorimpfstoff.

daher hast Du vollkommen recht, auch ein ‚klassischer‘ Impfstoff muss erstmal langjährig getestet und erforscht werden.
egal on vektor-mrna oder klassisch, ich möchte schon wissen was das Zeug taugt, bevor man es spritzt.
Ausserdem möchte ich genau wissen was drin ist, jede Tütensuppe und jeder Hustensaft muss dies genau deklarieren.
Wer dies im Verborgenen hält, ist per se verdächtig Schlangenöl zu verkaufen.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

Impfstoffe können selbst mehr oder weniger schädlich sein. Da „scheint“ der russische harmloser zu sein als andere.

Allen gemeinsam: sie sind „leaky“, sie immunisieren nicht und können daher auch keine Herdenimmunität herstellen, sondern nur bewirken, dass immer die neueste Variante zur dominierenden wird, gegen die dann der nächste Booster wirkt, der wieder nur eine Variante vermindert und die nächste durchlässt. Das kann man – analog zu Antibiotika – so lange treiben, bis das Virus endlich multiresistent geworden ist.

Hätten wir die Pandemie laufen lassen, wäre sie schon vorbei: die meisten wären immun, einige auch gestorben – ob mehr, als durch die Impferei unmittelbar und mittelbar (!) geschädigt wird, kann bezweifelt werden.

Warum ich bezogen aufs Vorbeisein so sicher bin? Ganz einfach: das angeborene Immunsystem bekämpft jede Variante, ein Impfstoff immer nur die, gegen die er konzipiert ist. Kennt man von Grippeimpfungen ja auch.

Ende mit Schrecken oder Schrecken ohne Ende – die Politik hat sich für letzteres entschieden.

GoAlive
GoAlive
9 Monate zuvor

Was ist eigentlich aus Occupy Wallstreet geworden?

Wenn man abseits resignierendem Selbstmitleid man genau hinsieht, wird man feststellen, dass Pleiten, Pech und Pannen seltsamerweise nur einen Profiteur haben: die Superreichen und ihre Konzerne, die an alldem prächtig verdienen und gerade – ungehindert auch gerade durch Linke – die Staaten schamlos plündern.

Was tut die Linke? Beschwert sich über den Nebenschauplatz „Wokismus“ und hofft, dass ES vorbeigeht. Das wird es – you will own nothing, because just NOW you were bought by capitalism. no chance.

Ach ja… *seufz* … wir Armen 🙂

Empfehle den Tytler-Cyclecomment image

Apathie ist das derzeitige Stadium, das in die Abhängigkeit und dann unabänderbar in die Sklaverei führt.

Last edited 9 Monate zuvor by GoAlive
Pen
Pen
9 Monate zuvor

Sehr sympathische Bekenntnisse von Dir heute, Roberto, Danke. Mir geht es ganz ähnlich.

Aber: wider alle Hoffnung hoffen. Die Kraft dazu kommt aus unserer Miitte. Da denke ich wie Rob. TV abschalten hilft enorm. Lieber mal einen schönen Film einlegen oder ein gutes Buch lesen.

Die Eliten drehen völlig durch, und sie machen einen Fehler nach dem anderen. Corona war wirklich nicht ihr bester Einfall. Das Narrativ bricht überall zusammen. Immer mehr Menschen wachen auf.

Das schafft neues Bewußtsein. Wir sind kurz vor einem Reset. Nur wird der anders sein, als Klaus Schwab sich den vorstellt.

Noch nie gab es so viele Demos weltweit.

https://corona-transition.org/auch-kanada-erwacht-langsam

Last edited 9 Monate zuvor by Pen
ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

Guude, liebe Pen,

da bin ich ganz bei Dir, wie das so schön neudeutsch geschwurbelt heißt!
Meine Hoffnung ist zwar schon lange verstorben, ich habe sie also quasiment überlebt!
Ich versuche, den ganzen Mist auszublenden und so normal wie möglich zu leben. Klar, darf ich in keine Kneipe mehr, aber dafür koche und backe ich wieder mehr-und erfinde immer neue Rezepte, ist billiger und ich weiss, was in meinem Essen drin ist! Und ich muss nach mehreren Bieren oder Wein nicht mehr nach Hause fahren.
Immerhin lerne ich immer mehr Leute, die geimpft sind kennen, die anfangen, das Ganze kritisch zu sehen, sei es durch Impffolgen, auch wenn es „nur“ drei Tage Fieber und Koppweh waren oder durch Erfahrungen mit der medizinischen Versorgung, die immer schlechter wird.
Es wird auf jeden Fall interessant- nur sind wir nicht mehr nur Zuschauer eines Polit-Krimis allererster Güte, sondern wir sind mitten drin im Game ….meine Waffe ist bis jetzt nur Sarkasmus, Ironie und sachliche Information, die ich in Gesprächen verbreite…

Pen
Pen
Reply to  ChrissieR
9 Monate zuvor

@CrissieR

Das ist gut, liebe Chrissie. Wo es geht den Mund aufmachen und die Wahrheit verbreiten. Sarkasmus und Ironie – da gehört auch noch der Humor dazu, den Du ja reichlich hast. Selber kochen ist viel besser, und man kann Freunde dazu einladen.

Du machst mMn das Beste aus dieser Situation .

LG

GoAlive
GoAlive
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

Gründen Sie lieber Parallelgesellschaften. Demos „fordern“ von den Mächtigen und erkennen damit DEREN Macht an. Die Forderung: „macht es richtig“. Aber es wird niemand helfen, niemand die Forderungen erfüllen – dieses Mal geht es ums selber machen, und zwar ALLES selber machen.

Klaus Schwab stellt sich schöpferische Zerstörung vor, also Chaos. Aufstände sind in seinem Interesse. Bis dahin werden die Staaten geplündert. Weil sie und die dekorativen Demonstranten es zulassen.

Pen
Pen
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

@GoAlive

An den weltweiten Demos sieht man, daß viele so denken.
Das macht Mut.

Parallegesellschafen entstehen gerade überall, manche schon mit eigenen Wärungen.

Darauf läuft es wohl hinaus: Entglobalisierung, kleinere Kommunen, die sich selbst versorgen und wo man sich untereinander hilft.

Last edited 9 Monate zuvor by Pen
Mensch
Mensch
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

Darauf läuft es wohl hinaus: Entglobalisierung, kleinere Kommunen, die sich selbst versorgen und wo man sich untereinander hilft.

Sorry, ich habe, wie eigentliche jedes Jahr ab ca November, also auch ohne Coronamaßnahmen, den Blues.

Deshalb sind mir spontan zu Deiner Hoffnung diese beiden Stücke eingefallen 😓
https://youtu.be/_lvXcrrHmUY
https://youtu.be/uWeD2N_2SvM

Pen
Pen
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

Danke. Nicht unterkriegen lassen! 🙂

Corinna
Corinna
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

Ich denke, es ist genau andersherum. Eben weil überall schon vor Corona diese kleinen Gesellschaften entstanden sind, mussten die Mächtigen handeln. In vielen Ländern gibt es Menschen, die sich vom Wachstumsgedanken und der entfesselten Globalisierung entfernt haben und auf Regionalität umgestiegen sind. Und dafür z. B. Lokalwährungen eingeführt haben, Gemeinden haben sich von Energieriesen abgekoppelt und eigene kleine Kraftwerke errichtet, Gärten wurden in Kommunen zur Selbstversorgung angelegt, auf Regionalität beim Einkauf gesetzt usw. Das war „denen da oben“ zu viel Eigeninitiative des gemeinen Bürgers, deshalb musste schnell was getan und dieses Aufkeimen erstickt werden.

Aber vielleicht hast du recht und es passiert genau das Gegenteil und noch mehr Menschen „entglobalisieren“ sich und bilden Parallelgesellschaften..

GoAlive
GoAlive
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

Ich bewege mich viel auch auf Foren aus UK und USA. Was ich immer wieder feststelle, ist der ratlose Fatalismus der Deutschen, die anscheinend „nur“ um Ihre gute Laune besorgt sind, während andernorts in hartnäckigen Recherchen um das Verstehen der Situation gerungen wird und auch vieles dabei klarer wird, so dass man dort immer besser versteht, was diese WEF-Kulturrevolution eigentlich mit der Impferei vorhat. Auch Vergleiche mit der Situation einst in China und Russland sind dabei sehr hilfreich.

Was ist eigentlich mit den Deutschen los? Die Parallelgesellschaften, von denen Sie schreiben, kenne ich auch. Kleine unschuldige Kuschelkommunen, die eigenes Gemüse pflanzen und darauf bauen, dass sie sich allein durchs Gutsein durchsetzen werden. Ich nehme an, dass das genau so lange hält, wie für alle genug da ist. Und das könnte demnächst Vergangenheit sein. Ebenso gehen diese Idyllen davon aus, dass man sie „in Ruhe machen lassen“ wird. Auch das dürfte sich als Irrtum erweisen.

Dabei will ich es nicht mal schlechtreden – jeder Anfang ist ein Anfang. Aber die dort herrschende naive Gemütlichkeit ist derzeit ziemlich substanzlos.

Brian
Brian
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Sie bringen die Dinge schnörkellos auf den Punkt.
Ich bin selber auch ein Freund von klaren Worten (so sie denn respektvoll
vorgebracht werden). Und ich teile die Sichtweise.
Was den Fatalismus betrifft : der hängt m.E. natürlich auf der einen Seite mit
der mangelnden Reflexion sowohl des Einzelnen als auch des Kollektivs
zusammen. Und zum anderen spielt da sicherlich auch die Geschichte (und
damit meine ich nicht nur die Zeit um den 2. WK – auch wenn sie natürlich einen
sehr großen Einfluss hat) eine gewichtige Rolle. Irgendwie habe ich immer wieder das Gefühl, daß die Deutschen nicht so wirklich verwurzelt sind –
oberflächlich ja, aber in der Tiefe : nein.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Brian
9 Monate zuvor

Im Grunde wird m.E. viel zu viel „reflektiert“, und zwar über die eigene Befindlichkeit. Nur interessiert die niemanden da draußen außer dem eigenen Stuhlkreis. Irgendwie habe ich manchmal den Eindruck, man hofft insgeheim, es würde endlich so schlimm kommen, dass man wirklich mal tätig werden könnte/müsste/sollte und wüsste, warum. Das ist natürlich ebenso uncharmant wie defätistisch. Was aber, wenn es dennoch … wahr ist?

Mich wundert stets, dass die Ereignisse nur in wenigen den Antrieb erzeugen, nun aber auch bitte endlich die möglichst umfassende Wahrheit über das, was „da draußen“ vorgeht, zu recherchieren – was man finden kann, ist zwar nicht schön, aber auch eine Art von Sicherheit darüber, womit man evtl. noch rechnen muss. Da scheint die Angst vor dem was man finden könnte, zu groß zu sein – lieber „erklärt“ man alles mit Psychologie. Das wird nur nicht ganz genügen…

Was den WK II angeht, stimme ich zu – wenn auch aus anderen Gründen. Die Generation damals hat sich in Schweigen gehüllt, und wir danach haben uns auf das beschränkt, was in der Schule erzählt wurde und nicht nachgefragt. Ohnehin ist es eine Tradition dieses Bildungssystems, das Fragen abzugewöhnen. Vermutlich ein wesentlicher Faktor weshalb es kaum mehr auffindbar ist – das Fragenstellen – und durch die Beschäftigung mit sich selbst ersetzt wird.

Last edited 9 Monate zuvor by GoAlive
Brian
Brian
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Im Grunde wird m.E. viel zu viel „reflektiert“, und zwar über die eigene Befindlichkeit.

Jep, das ist etwas, was mir in meiner Tätigkeit als (Körper-) Therapeut in den
letzten Jahren immer stärker aufgefallen ist. Und was mich – ehrlich gesagt –
auch zunehmend genervt hat.

Brian
Brian
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Nicht besonders angenehm, aber aus meiner Sicht leider sehr treffend
formuliert.
Obwohl ich schon seit Jahren im Grunde in meiner eigenen kleinen
Parallelgesellschaft lebe…

Last edited 9 Monate zuvor by Brian
GoAlive
GoAlive
Reply to  Brian
9 Monate zuvor

Obwohl ich schon seit Jahren im Grunde in meiner eigenen kleinen

Parallelgesellschaft lebe…

Das freut mich aufrichtig für Sie. Es ist einfacher, so etwas entlang neuer Anforderungen auszubauen anstatt erstmalig und getrieben durch die „überraschenden“ Entwicklungen erst in Angriff zu nehmen.

Viele der derzeitigen „Widerständler“ stammen mitten aus einem System, in dem sie sich bis dahin allzu wohl gefühlt haben und werden kalt erwischt von der Anforderung, es wirklich gründlich zu überdenken – zu groß die eigenen Anhänglichkeiten daran. Da tun sich die „Outlaws“ leichter, und die sind am wenigsten sichtbar – was gut ist 🙂

Last edited 9 Monate zuvor by GoAlive
Pen
Pen
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

Übrigens Ernst Wolf hält Herrn Klaus Schwab für einen Irren.

Brian
Brian
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

Wie kann man den nicht für irre halten ?
Ich habe mir übrigens mal den Spaß gemacht, bei amazon die Rezensionen zu
einem seiner Bücher anzugucken. Ich habe selten so viele negative Rückmeldungen wie bei diesem Buch gelesen.

Pen
Pen
Reply to  Brian
9 Monate zuvor

Gut zu wissen, fast hätte ich es mir bestellt 😉

GoAlive
GoAlive
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

Er sagt das wegen des Transhumanismus – den hält Wolff für Irrsinn.

Damit ist er bezogen auf die heutigen Forschungen etwas aus der Zeit gefallen, denn der Transhumanismus samt umfassender Überwachung ist seit viele Jahren DER Forschungsschwerpunkt weltweit, auch in den USA und der EU.

On November 30th, 2020, FLAG-ERA published the Call announcement of its fourth Joint Transnational Call in support of projects in synergy with the Graphene Flagship and the Human Brain Project.

The call aims to add a fourth wave of transnational partnering projects to support and extend these two FET Flagship initiatives.

https://www.flagera.eu

EBRAINS IoB – Mensch-Maschine

ist eine neue digitale Forschungsinfrastruktur, die im Rahmen des von der EU geförderten Human Brain Project geschaffen wurde und ein umfangreiches Angebot an Daten und Werkzeugen für die Hirnforschung bereitstellt. EBRAINS wird die Arbeit der Teams des Human Brain Project in den Bereichen digitale Neurowissenschaften, Hirnmedizin und vom Gehirn inspirierte Technologie nutzen und auf die nächste Ebene bringen https://ebrains.eu

https://www.humanbrainproject.eu/en/

Und hier findet man den Projekt- und Zeitplan:
https://www.humanbrainproject.eu/en/about/human-brain-project-ec-grants/

Das ist also nicht der irre Traum eines alten Mannes, sondern wird weltweit verfolgt. Leider berichten die MSM nicht darüber, wie weit und fokussiert das bereits gediehen ist.

Wie irre auch immer – es ist mitten in der Umsetzung durch die Staaten, nicht gegen sie.

Joerg Gerhard
Joerg Gerhard
9 Monate zuvor

Es gibt schon einige Anhaltspunkte dafuer, dass es ab nächstem Frühjahr schwieriger fuer unsere Vorturner sein wird die Knechtungen und Diskriminierungen aufrechtzuerhalten.
Die Notzulassungen fuer die unsinnigen Tests laufen aus, ebenso fuer die ‚Vakzine‘, juristische Grundlagen müssten erneuert werden, immer mehr werden skeptisch und sehen die Ungereimtheiten.
Ich habe auch nur begrenzte Hoffnung (Stockdale Paradox) aber wuerde jedem raten bis dahin auf jede Fall die Giftspritze zu vermeiden.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Joerg Gerhard
9 Monate zuvor

In der EU gibt es keine Notzulassung, sondern eine reguläre bedingte. Zwar werden die Bedingungen nicht eingehalten
exemplarisch siehe https://de.rt.com/meinung/126438-verunreinigungen-in-mrna-impfstoffen-fruehere-ema-untersuchungen-liefern-hinweise/
ABER das führt nicht zu Konsequenzen, die EMA wird sie blind verlängern bzw. ist schon dabei, das zu tun.

Für eine reguläre Zulassung ohne Bedingungen müssen alle derzeitigen EMA-Bedingungen bis Dezember 2023 eingehalten worden sein. Und ich bin beinahe sicher, dass sie sie dann erteilen werden / würden, falls es die EU bis dahin noch gibt.

Corinna
Corinna
9 Monate zuvor

Meine Hoffnung schwindet immer mehr, ich kann nicht erkennen, dass die Menschen um mich herum endlich aufwachen. Ich habe es aufgegeben im Gespräch zu erklären, ich verteile jetzt selbstformulierte Flugblätter in Briefkästen, meine Söhne helfen mir dabei. Wird wohl nichts bringen, aber ich platze, wenn ich nicht was tun kann.

Ich fürchte, es wird so kommen, wie es Dietrich Brüggemann in seinem Blog im März geschrieben hat:
https://d-trick.de/blog/
Bis zum Artikel „Wie es jetzt weitergeht“ vom 11. März 2021 runterscrollen.

Pen
Pen
9 Monate zuvor

Das Wichtigste ist, sich nicht impfen zu lassen! Auch wenn es den Job kostet.

Die wahre Agenda ist:

1) Massive Bevölkerungsreduktion – als Teil der eugenistischen Agenda von Gates, Rockefeller, Kissinger und anderen. Das ist ihr oberstes Ziel. Deshalb erhalten Sie keinen echten Impfstoff, sondern einen Killerimpfstoff, der Ihr Immunsystem untergräbt und zu Mortalität und Morbidität führt. Todesfälle und Verletzungen können innerhalb von 2 bis 3 Jahren auftreten, sodass überzeugte Impfbefürworter und Leugner der Wahrheit niemals den Impfstoff oder die Impfstoffhersteller oder die WHO für Ihren Tod oder den Tod Ihres Angehörigen verantwortlich machen werden – das ist Teil des Plans, denn die Folgen der „Impfstoffe“ sind vielfältig, aber einige ihrer Hauptmerkmale sind:

i) Die Substanzen in der Injektion greifen die menschlichen Fortpflanzungssysteme an, sowohl bei Männern als auch bei Frauen, was häufig zu Krebs, Fehlgeburten und mehr führt;

ii) sie verursachen Blutgerinnsel, die sich vor allem in der Lunge ablagern und die Atmungsfähigkeit beeinträchtigen, sie können aber auch zum Herzen wandern und dort Schlaganfälle, Herzembolien oder Herzinfarkte verursachen, oder sie wandern zum Gehirn, wo sie einen Hirnschlag oder den Tod verursachen können;

iii) Sie können Ihr Immunsystem angreifen – und tun dies oft auch – durch die Überproduktion von Spike-Proteinen, die durch den „Impfstoff“ erzeugt werden, so dass Sie für jede Infektionskrankheit anfällig werden, der Sie sonst durch Ihr natürliches Immunsystem widerstanden hätten.

2) Sie verwandeln Ihren Körper durch das Graphenoxid in der Injektion in ein Magnetfeld, das auf die Befehle von 5G- und bald 6G-Ultra-Mikrowellen reagiert, Ihr Gehirn in einen Computer umwandelt und Sie, den Menschen, in einen Roboter oder Transhumanen verwandelt, der bei jedem Schritt, den „es“ tut, überwacht und kontrolliert werden kann – nicht mehr Sie, sondern der Transhumane. Wenn er sich nicht an die Anweisungen hält, kann er, der Transhuman, auch ferngesteuert ausgelöscht werden.

Klingt zu fantastisch, um wahr zu sein? Lesen Sie das Buch von Klaus Schwab, „Covid-19: The Great Reset“, und sehen Sie sich sein 2016 geführtes Interview (weniger als 2 Minuten) mit dem schweizerisch-französischen Fernsehen an (siehe auch das erste Segment im Video unten), in dem er andeutet und vorhersagt, dass die Menschen bis etwa 2025 gechipt sein werden, so dass sie Befehle von 5G/6G-Wellen empfangen können, und, wie er wörtlich hinzufügt, zu Transhumanen werden.

3) Die erfundene Covid-Krise ruiniert so viele kleine, mittlere und sogar große Unternehmen auf der ganzen Welt wie möglich, schafft unsägliche Arbeitslosigkeit und Elend und hinterlässt einen Bestand an bankrotten Vermögenswerten, die für einen Pfennig pro Dollar – oder weniger – an die Top-Elite transferiert werden, an diejenigen, die das biblische Verbrechen, das wir seit fast zwei Jahren erleben, planen.

Das ist keine Verschwörung, das sind Tatsachen, Tatsachen, die wir, das Volk, noch stoppen können, wenn wir JETZT aufwachen und solidarisch handeln.

Zurück zum Anfang, wo der Punkt gemacht wird, dass es nicht gut ist, endlos die Illegalität der „Covid-Maßnahmen“ zu wiederholen, die Verfassungswidrigkeit der Covid-Pässe, oder der Grünen Pässe, oder der Impf-Pässe, oder all das, was in dem berüchtigten QR-Code gespeichert ist, für jetzt auf Ihrem Handy, bald unter die Haut implantiert werden, bereits im Jahr 2016 vorhergesagt, von Klaus Schwab.

Es nützt nichts, zu wiederholen, was diejenigen von uns, die nicht dem Mainstream folgen, längst erfasst haben, es sei denn, man erklärt auch die ganze Geschichte, nämlich dass Covid und der Impf-Hoax darum herum nur ein Instrument für eine viel größere Agenda ist, deren oberstes Ziel die massive Bevölkerungsreduktion ist, und Sie könnten ein Teil davon sein. Wenn Sie wüssten, was das wahre Ziel der Eugenisten ist, würden Sie vielleicht in Ohnmacht fallen. Es genügt zu sagen, dass ihr Ziel die Reduzierung der Weltbevölkerung um deutlich mehr als die Hälfte ist. Und das beginnend in der reichen westlichen Welt, wo die meisten nicht erneuerbaren Ressourcen verbraucht werden, wo das meiste Kapital gestohlen und an den obersten elitären Sektenclan transferiert werden kann, sodass Sie, überlebender Bürger, mit einem Grundeinkommen zufrieden sein können, das Ihnen das Überleben ermöglicht.

Oder, wie Klaus Schwab sagt: „Du wirst nichts besitzen und glücklich sein.“

Wenn Sie sich dieses gesamten Hintergrunds nicht bewusst sind, nicht nur der Verfassungswidrigkeit des gefälschten und tödlichen „Impfstoffs“, werden Sie sich einfach in Ihrer Komfortzone wälzen, es geschehen lassen, tyrannisiert werden, ohne es zu bemerken – und am Ende, wenn es zu spät ist, werden Sie aufwachen und sagen „niemand hat es mir gesagt“ – genau. Klingt das nicht vertraut? So vertraut, dass man fast glauben könnte, dass Hitlers Nazi-Deutschland und der darauf folgende Zweite Weltkrieg nur ein Probelauf für das war, was sich vor unseren Augen abspielt – als UN-Agenda 2030.

Seien Sie sich dessen bewusst. Wir können es aufhalten. Wenn wir es wollen. Wir sind viele. Sie sind wenige.

Wir haben noch 9 Jahre vor uns. Aber wenn man erst einmal geimpft wurde, hat man einen Großteil seiner Fähigkeit verloren, sich zu wehren, seiner Autonomie, denn man kann sterben oder handlungsunfähig werden. Also, lassen Sie sich nicht impfen, akzeptieren Sie keine Tyrannei, akzeptieren Sie kein diskriminierendes Impf-Zertifikat. Sagen Sie NEIN – zu dem Verbrechen, das „unsere“ Behörden an uns, dem Volk, begehen.

Und sprechen Sie mit der Polizei und dem Militär. Sie sollten es auch wissen. Denn schließlich sitzen sie im selben Boot wie wir, das Volk, zumal ihre verfassungsmäßige Aufgabe darin besteht, das Volk zu verteidigen, nicht die Tyrannen an der Spitze der Regierungen. Sprechen Sie mit ihnen. Friedlich – mit Vernunft. Denn auch sie werden belogen.

Hören Sie JETZT damit auf.

Hier entnommen

https://uncutnews.ch/der-covid-schwindel-die-dampfwalze-zur-tyrannei/

Last edited 9 Monate zuvor by Pen
Doris
Doris
9 Monate zuvor

Lieber Roberto, ich war in den 50er Jahren zwischen 14 und 23 Jahre alt. Wir brauchten gar keine Hoffnung zu haben. Dazu hatten wir gar keine Zeit. Wir genossen das Leben. Vierzehntägige Radtouren auf freien Straßen durch die Alpen bis nach Oberitalien im Sommer. Eine DM kostete die Übernachtung in der Jugendherberge oder man übernachtete in Heuhütten oder gleich im Freien. Die Winter waren noch kalt mit viel Schnee. Täglich, solange wir noch zur Schule gingen, nachmittags auf die Schlittschuhbahn, Tennisplätze, die im Winter gewässert wurden. Ein kleiner Raum dabei, wo ein Holzofen glühte und man sich aufwärmen konnte. Die Schlittschuhe kurbelte man unten auf die Straßenschuhe. Es war alles noch so einfach, vielleicht gerade deshalb so schön und eigentlich für alle erschwinglich. An den Wochenenden und in den Ferien fuhr man mit Bussen zum Skifahren auf Berghütten, die teils noch ohne elektrisches Licht waren. Man schlief auf Strohsäcken wie Heringe nebeneinander in getrennten großen Räumen für m und w. Bergauf zog man die Skier hinter sich her und flachste mit den anderen dabei. Skilifte haben wir nie vermißt. Da friert man doch nur beim Warten oder beim Transport. Für längere Aufstiege befestigte man Felle auf der Unterseite der Skier. Was wirklich Spaß macht, kostet gar nicht viel Geld. Wer hätte es auch bezahlen können zu jener Zeit, so bis in die 1955er Jahre. Da gab es noch Live-Musik beim Tanzen, für ein paar Mark oder gratis wurde aufgespielt.-

Man braucht sich keine Hoffnung zu machen, daß in ein paar Monaten alles gut wird. Die Menschen wissen ja gar nicht mehr, was gut ist und was wirklich Freude macht. – Schön ist es, wenn man bei klirrender Kälte das Feuer im Holzofen anzündet und dann in einem kleinen Raum, der einzige, der geheizt wird, eng mit anderen zusammen sitzt. In der Not Auswege finden, mit anderen freundschaftlich zusammen arbeiten und danach die freie Zeit zusammen genießen, das ist schön. Wie sagte schon Goethe: „Tages Arbeit, abends Gäste, saure Wochen, frohe Feste, sei den künftig Losungswort.“

Schon 1958 fing es an, ungemütlich zu werden. Man brauchte nun auf einmal Kühlschränke und Fernsehapparate, eigene Autos, größere Wohnungen, Urlaub, möglichst zweimal im Jahr, gepflegt, nicht etwa mit Bussen auf die Hütten. – In den 60ern merkte man, daß wir mit dieser Lebensweise die Umwelt zerstören. Aber der Zug fuhr in diese Richtung weiter, obwohl wir schon damals fühlten, daß es mit einem großen Crash enden wird. Die meisten ließen sich mitreißen. Heute wissen wir, daß wir manipuliert und gesteuert wurden von finanzstarken Kräften, die im Hintergrund wirkten. – Was nun?

Ich finde, es ist schon schön, wenn man eine realistische Vorstellung davon hat, wie es am Ende des Tunnels weitergehen könnte. Dann kann man es sich in seinen Träumen ausmalen und gemeinsam darauf hinarbeiten. – Wohlstand für Alle, mit E-Autos, Windrädern und Sonnenenergie oder mit irgendeiner anderen zukünftigen Erfindung, das ist eine Utopie! – Wir müssen uns einschränken und zum einfachen Leben zurückkehren. Es wird uns gar nichts anderes übrig bleiben, wenn wir überleben wollen und nicht im Unrat ersticken wollen. Der ganze Kram, der uns heutzutage als nötig erscheint, erschwert nur unser Leben. Alles muß erarbeitet werden, macht einen krank, abhängig, entzweit uns mit anderen, die weniger haben, usw.

Meine Träume gehen manchmal weiter zurück, z.B. als wir noch Jäger und Sammler waren. Oder gleich zurück auf die Bäume!? –

Das Leben ist so eingerichtet, daß jedes Wesen glücklich werden könnte. Der Mensch jagt vermeintlichem Glück hinterher ohne zu begreifen, daß das Glück überall ist, man muß es nur erkennen. – Träumen gehört auch zum Glück. Vielleicht wird ja alles gut bis zum 20. März 2022. Wenn so viele Menschen das Glück anstreben, dann müßten sie es doch einmal erreichen.

Mensch
Mensch
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Liebe Doris, aus meiner unmaßgeblichen Sicht verkennst Du, dass Du in den von Dir beschrieben 50ern zu den Privilegierten gehört hättest.

Dass eine Übernachtung nur eine DM gekostet hatte, hört sich heute so an, als ob es aus dem Grunde jedem möglich war, ist aber völliger Bullshit.

Du gehörtest einst zu den Privilegierten. Das solltest Du eingestehen können.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

Ihre Feststellung, dass es in den 50ern nicht allen so gut ging wie Doris es beschreibt ändert doch aber GAR NICHTS an ihrer Aussage, dass ein einfacheres Leben – wenn man es lebt, anstatt sich davor zu fürchten – glücklicher macht als die ständige Sorge um nutzlosen und schädlichen Plastiküberfluss, wie er heute üblich ist?

Mir gefällt die Beschreibung sehr gut: gerade, weil in den 50ern nicht alle schön war (das ist es nie!), hat man die schönen Momente genossen, anstatt Angst zu haben, dass sie nicht bleiben. Licht … ist ohne Schatten nicht sichtbar.

Mich gab es in den 50ern noch nicht. Allerdings war mein Vater Jg. 1915, und 1950 als einer der letzten aus einer 5jährigen Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt (nachdem man ihn 1944 doch noch nach Albanien geschickt hatte, um an der Front die Fernmeldeleitungen zu warten – das war sein „Verbrechen“). Meine Eltern bekamen damals keine Wohnung, weil sie kinderlos waren und die knappen Wohnungen den Familien vorbehalten waren. Sie haben daher Pflegekinder aufgenommen – die Wohnung war nicht der geringste Grund dafür – so sind Menschen eben. Sie hatten damals wenig, und aus ihren Erzählungen erinnere ich, dass sie die Zeit nicht schön fanden – aber doch besser als alles davor.

Licht … ist ohne Schatten eben nicht erkennbar.

Mensch
Mensch
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Ihre Feststellung, dass es in den 50ern nicht allen so gut ging wie Doris es beschreibt ändert doch aber GAR NICHTS an ihrer Aussage, dass ein einfacheres Leben – wenn man es lebt, anstatt sich davor zu fürchten – glücklicher macht als die ständige Sorge um nutzlosen und schädlichen Plastiküberfluss, wie er heute üblich ist?

Aus meiner unmaßgeblichen Sicht ändert das gar alles.

Den ganzen Scheiß vom schönen, erstrebenswerten, einfachen Leben, kannste in die Tonne kloppen.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

Was soll sich denn ändern aus Ihrer Sicht?

Mensch
Mensch
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Bidde nicht siezen 😬

Es geht nen Scheiß um meine Sicht. Die Realität ist das Maß der Dinge….

Gaby
Gaby
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

Die Realität ist das Maß der Dinge….

Dort gibt es aber eben nicht nur Dunkelheit. Und selbst im Dunkeln lässt sich mitunter noch vortrefflich helles sehen.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

Doris hat ihre Realität beschrieben. Aber „duSie“ lässt sie nicht gelten. Warum?

(Ich möchte gesiezt werden)

Mensch
Mensch
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

Den oder die andere wird’s freuen.

Ich klinke mich hier aus. Geht hier aus meiner unmaßgeblichen Sicht leider nicht fair zur Sache.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

@Mensch

Den ganzen Scheiß vom schönen, erstrebenswerten, einfachen Leben, kannste in die Tonne kloppen.

Wieso?

Weil wir uns so daran gewöhnt haben, uns mit Dingen zuzumüllen, die wir im Grunde gar nicht brauchen und für deren Anschaffung wir eine Unmenge an Zeit aufwenden, die uns zum genußvollen Leben dann fehlt?

Doris
Doris
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

Lieber Mensch, ich gehörte wirklich nicht zu den Priviligierten, höchstens in der Weise, daß ich Eltern hatte, die ihren drei Kindern so ziemlich alles erlaubten. Sie hatten einfach keine Zeit für uns. Wir hatten Anfang der 50er Jahre weder Bad noch fließend Warmwasser im Haus, Plumpsklo (sogar in der Großstadt). Die Stromleitungen verliefen noch oberirdisch. Die Straßen waren schlecht beleuchtet. (Das hatte den Vorteil, daß man nachts noch den Sternenhimmel sah.) Wie sich das alles Ruckzuck geändert hat, das war eine tolle Leistung. Dazu wären die heutigen maßgeblichen Leute gar nicht mehr fähig.
Es gab natürlich auch zu dieser Zeit reiche Leute mit Wohlstands-Sorgen. Deren Kinder konnten solche Freiheiten nicht genießen. Übernachtet haben wir nur in Städten wie Innsbruck und Salzburg in der Jugendherberge. Wunderbar damals mit dem Fahrrad durch Salzburg auf fast freien Straßen zu kurven!
Für viele jungen Leute wäre so ein Leben, wie es bis Anfang der 1950er Jahre noch hier in Deutschland vielfach üblich war, eine Horrorvorstellung. Es ist keine Horrorvorstellung, auf Autos und den ganzen modernen Schnickschnack zu verzichten, den man uns jahrzehntelang als unverzichtbar vorgegaukelt hat.
Es kommt immer darauf an, was man aus seinem Leben macht, welche Prioritäten man setzt. Wir sind so Viele, lassen wir uns doch nicht von ein paar Verrückten vorschreiben, wie wir zu leben haben!!!

Gaby
Gaby
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Doris, wo bitte darf ich mich einschreiben?
DANKE, für Ihre Zeilen!

Doris
Doris
Reply to  Gaby
9 Monate zuvor

Liebe Gaby, danke an Dich und an die Anderen, die sich zu meinem Kommentar geäußert haben. Ich hatte eine schöne Jugend, die hat mich stark gemacht für ein schweres Leben.

Jeder hat sein eigenes Schicksal und seine eigene Methode, damit fertigzuwerden. Ich bin kein Kirchenmitglied und in keiner Sekte, das will ich hier betonen. Aber in der schlimmsten Not hat mir ein Mann, den ich sonst nicht sehr Ernst genommen hätte, der mir sagte, ich müsse täglich Jesus um Hilfe bitten, geholfen. – Nun, ich habe mich schon immer mit Fragen der Religion befasst, besonders die Lehre von Laotse finde ich äußerst hilfreich bei der Bewältigung von Problemen. Aber, das Gebet zu Jesus bewirkte ein Wunder. – Wenn wir diese Lehre wirklich verstehen würden und anwenden würden, nicht das, was uns die Kirche vermittelt, sondern das was Jesus lehrte, wären wir in der Lage, das Horrorszenario à la WEF, das uns droht, zumindest abzumildern.

Lieber MENSCH, Du empfindest Dein Schicksal oder vielleicht das, was uns droht, entsetzlich. Ist es auch. Jetzt, wo es uns selbst betrifft, mit Ausgangs-Sperren, Impfung, Implantation von Chips etc., womöglich Veränderung unseres Genoms, da wachen wir auf, zumindest einige. Daß wir solche Verbrechen gegenüber den Tieren, mit Massentierhaltung, Turbokühen, Dressur etc. etc. hinnehmen, darüber denken die Wenigsten nach. Tiere fühlen genauso wir wir. Sie sind sie sogar noch sensibler.

Die Religionslehren müßten total reformiert werden. Dazu gehört die Lehre von der Reinkarnation. Das ist eine Tatsache, die von der Kirche verschwiegen wird. Denn wenn man daran glaubt, dann wäre der Papst ja auch nur ein Mensch wie jeder andere.

Das Gebet zu Jesus hilft, weil alles in der Welt eins ist. Im Zentrum ist Christus (oder Buddha). Wenn man sich mit dieser Kraft verbindet, die im Inneren liegt, auch im eigenen Inneren, dann bündelt man seine Kraft, erkennt die Ursachen der Dinge und hat die Möglichkeit, sein Schicksal zu ändern.

Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf meine Internetseite http://www.atlantis-niniveta.de hinweisen. Auf der Seite „Galerie“ sind meine Funde zu sehen. Die deutschen Seiten sind teilweise etwas ausführlicher. – Nachdem, was wir zur Zeit erleben, mit Wissenschaftlern à la Drosten etc., Ärzten etc., Politikern, wäre es ja ein Wunder, wenn die Archäologen so ganz aus der Art schlagen würden. Sie sind genauso. Immer wieder gibt es Beweise, daß zur Saurierzeit schon Menschen gelebt haben. Die offizielle Wissenschaft ignoriert es. Es paßt nicht in ihren Kram.

Wenn meine Entdeckungen endlich Ernst genommen würden, könnte es zu einem Eklat kommen. Wie ich gelesen habe, soll Soros sehr Angst vor einem Weltuntergang haben. – Was für ein Theater macht man um Atlantis! – Daß Platon, diesen Bericht abgebrochen hat und danach von einem hoch entwickelten Volk berichtet, das vor Millionen Jahren untergegangen ist, davon wissen die Wenigsten.

Gaby
Gaby
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Ich bin kein Kirchenmitglied und in keiner Sekte, das will ich hier betonen.

Liebe Doris,
Niemand – auch du nicht – muss sich für seinen Glauben rechtfertigen. Wie auch immer die Schulter, an der man sich stützen kann, auch genannt wird – wichtig ist, dass es sie gibt.
Mit Platon hast du bei mir einen Trigger ausgelöst und ich wäre hocherfreut, wenn die Blicke in der heutigen Zeit einmal öfter zurück gehen würden.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Sie haben da eine sehr interessante Website. Ich habe auch schon von Atlantis/Mu gehört, mich aber nie damit beschäftigt, so dass ich inhaltlich dazu nichts sagen kann.

Die Religionslehren müßten total reformiert werden. Dazu gehört die Lehre von der Reinkarnation. Das ist eine Tatsache, die von der Kirche verschwiegen wird. Denn wenn man daran glaubt, dann wäre der Papst ja auch nur ein Mensch wie jeder andere.

Dazu zweierlei.

Zum einen habe ich mich mich durch die Corona-Inszenierung auch mit der Rolle der Kirche beschäftigt. Es gibt da einen Verbund, der sich „Inclusive Capitalism with the Vatikan“ nennt, die diese Beschäftigung ausgelöst hat:
https://www.inclusivecapitalism.com/what-is-inclusive-capitalism/
Ich bin auf den in die 70er zurückreichenden Versuch gestoßen, der auf den Club of Rome zurückgeht, eine globale Religion zu schaffen, die u.a. massiv und erfolgreich den Vatikan einbezieht. Ich habe auch gelernt, dass diese seltsame Globalreligion erfunden wird, um Machtansprüche „spirituell“ zu rechtfertigen – das ist eine Rolle, die die Katholische Kirche seit dem Konzil von Nicäa ja bereits kennt, nur dass sie nun auch vollends die neuere Entwicklung rechtfertigen helfen soll.

Das andere, das für Sie vielleicht interessanter ist: vor einigen Jahren wollte es den „Zufall“, dass ich intensiv mit Menschen aus Islam, Judentum und Christentum diskutiert habe. Dabei bin ich auf Günther Schwarz hingewiesen worden, einen Pfarrer, der die Schriften aus dem Aramäischen neu übersetzt hat und dabei vieles fand, bei dem die Kirche seiner Ansicht nach die Inhalte verbogen hat. Dazu gehörte wesentlich zweierlei: 1. es gibt keinen Sohn Gottes, sondern einen jüdischen Prediger, den er Rabbi Jeschu nennt, und 2. in dieser Übersetzung fanden sich nicht wenige Hinweise auf Reinkarnation.

Gerade habe ich nachgesehen, und leider sind die einst frei und kostenlos zugänglichen Schriften von Günther Schwarz so nicht mehr im Netz. Günther Schwarz lebt nicht mehr, und sein Sohn scheint die Schriften des Vaters nun als zuträgliche Einnahmequelle zu betrachten, nachdem er selbst dran rumgewerkelt hat.
https://www.jesus-forscher.de/Buecher_Artikel.html

Sie haben auf Ihrer Website eine Mailadresse. Falls es Sie interessiert, suche ich Ihnen ein paar wesentliche Sachen von ihm raus – ich müsste das noch irgendwo gespeichert haben. Sagen Sie Bescheid.

Doris
Doris
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Danke für Ihre Antwort. Über die Rolle des Vatikans in der letzten Zeit habe ich auch gehört. Interessant, das das schon von langer Hand vorbereitet wurde. Vielleicht wissen Sie, daß Steve Bannon in Italien ein Kloster gemietet hat. Dort wollte er besonders junge nationalistische Politiker weiterbilden. Sein Ziel war, als er Trump ins Amt gehievt hatte, den Sumpf in Washington auszutrocknen, wie er selbst schrieb. Sie liebäugelten auch mit AFD-Politikern, aber die bissen nicht an. Sein Ziel, sowie das von Trump, war, die Nationalstaaten zu stärken, ein vernünftiges Ziel, wie ich finde. Offensichtlich hat er sich auch mit dem Vatikan in Verbindung gesetzt, doch der Papst lehnte es ab, mit „Rechten“ oder „Nazis“ gemeinsame Sache zu machen. Nachdem dann in Österreich die „Rechten“ scheiterten und soweit ich weiß, auch in Italien, hat er die Sache anscheinend aufgegeben.
Das ist meine E-mail-Adresse auf der Webseite. Ich habe mich in meinem Leben intensiv mit Religion beschäftigt, mit allen Facetten, daher bin ich sehr interessiert an den Schriften von Günther Schwarz.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Nein, das mit Steve Bannon wusste ich nicht. Kein Wunder, dass er scheiterte: der Papst ist schon „vergeben“.

Mein Ausgangspunkt war, dass ich mich gefragt habe, welche Agenda der WEF verfolgt und wie der Zusammenhang mit der UN ist.

Dabei bin ich auf deren von Anfang an gemeinsames Projekt der Agenda 21 gestoßen, die inhaltlich, aber auch ideologisch, vom Club of Rome herrührt. Der Club of Rome hat zwei Ableger, den Club of Budapest (2004) und den Club of Madrid (2001). Der letztere beherbergt die „World Leadership Alliance“, ein Pendant zum WEF, der erstere das sog. „World Wisdom Council“.

Vom WWC wird die Ideologie koordiniert und die Weltreligionen, insbesondere neben der Katholischen Kirche der Dalai Lama, einbezogen und versucht, eine neue Weltreligion zu „erfinden“. Die ist rein materialistisch-okkult und bemüht für diesen Zweck Gaia bzw. Pachamama. Also ein Synkretismus, der kleinste gemeinsame Nenner sozusagen, nicht tief, aber breit. Das Verfahren dürfte dem Papst als Jesuiten nicht fremd gewesen sein, ist der Eklektizismus doch deren Missionsmerkmal stets gewesen so sehr, dass sich einst andere Orden über diese Vermischungen beschwert haben.

Daher weiß ich inzwischen, welche „Vereine“ hierzu gegründet wurden und auch, wer im Boot sitzt: das sind erschreckend viele, Klaus Schwab ist ein genialer Koordinator, und er hat 50 Jahre lang unentwegt an dem Netz gestrickt und kaum etwas ausgelassen. Der Stratege ist er allerdings nicht, denn die Strategie hat ihren Ursprung bei den Rockefellers – der Club of Rome wurde dort gegründet und Schwab hat 1967 an der Harvard Kennedy School u.a. bei Kissinger studiert und direkt im Anschluss das Forum eröffnet mit über 400 Konzernteilnehmern – das war kein Zufall. Zudem nennt er selbst in seinem Nachruf Maurice Strong als Mentor! Maurice Strong war einer DER Architekten nicht nur der Agenda 21, sondern auch der Ideologie dahinter.
http://www.mauricestrong.net/index.php?option=com_content&view=article&id=133:reforming-united-nations&catid=27&Itemid=52
http://www.mauricestrong.net/index.php?option=com_content&view=article&id=122:strong-henderson&catid=25&Itemid=63

Da Brian auch den den Schwarz-Unterlagen interessiert ist, werde ich die auf dropbox hochladen und den Link hier posten, dann können Sie beide das abrufen. Aber ich muss erst nachsehen, wo ich es gespeichert habe.

Ich schaue, dass ich es Ihnen beiden morgen zur Verfügung stelle.

Last edited 9 Monate zuvor by GoAlive
Brian
Brian
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Schon mal vorab vielen Dank !!

GoAlive
GoAlive
Reply to  Brian
9 Monate zuvor

https://www.dropbox.com/sh/u5k8nzveudtmzvx/AACpsTGzvVIRdk3Y_hYIq2qda?dl=0

Das sind vier Dokumente, die ich gespeichert hatte. Ist einige Jahre her und offen gestanden, bin ich im einzelnen nicht mehr so firm, was G. Schwarz damals für sich herausgefunden hat. Mich hat sein eigenständiger und kompetent-ernsthafter Ansatz beeindruckt und auch, dass er ähnlich wie viele vor ihm herausfand, dass die Bibel-Bücher – es sind ja mehrere von unterschiedlichen Autoren – deutlich an die gewollten Lehren der Kirche angepasst worden sind.

Also, falls Sie das studieren: es gilt sapere aude – ich verbinde damit keine „Botschaft“ außer der, sich seine eigenen Gedanken zu machen 😉

Gaby
Gaby
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Auch von meiner Seite aus – an Sie – einen herzlichen Dank für die Bereitstellung.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Gaby
9 Monate zuvor

Gerne.

Brian
Brian
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Also, falls Sie das studieren: es gilt sapere aude – ich verbinde damit keine „Botschaft“ außer der, sich seine eigenen Gedanken zu machen

Da rennen Sie bei mir offene Türen ein – letztlich auch meine Herangehensweise.
Nochmals vielen Dank !

Doris
Doris
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Ich bin nicht so versiert mit Dropbox etc.. Es würde mich freuen, wenn Sie mir den Link per Email zusenden würden.
Falsche Religionen sind m.E. die Hauptursache unseres heutigen Dilemmas. Atlantis, wie es Platon nannte, spielt dabei eine ganz große Rolle. Das Ganze ist so umfangreich, daß man es nur langsam begreifen kann.
Gestern sah ich ein Video bei uncut.news, in dem der Autor die These vertritt, daß der europäische Uradel die Antriebskraft hinter dem Ganzen ist, also auch hinter Rockefeller etc.. Das ist natürlich eine Verkennung der Sache. Er weist auch auf Hitler mit dem germanischen Größenwahnsinn hin, Eugenik etc..-

Wir leben in der Endzeit, das dürfte jedem klar sein. Bis ins 15. Jahrhundert, bis die Kirche den alten Glauben mit Stumpf und Stil ausgerottet hat, war in Germanien noch bekannt, daß sich die Menschheit am Ende einer langen Entwicklung schon mehrmals selbst ausgelöscht hat. Daher auch die „german Angst“ und daher der tiefe Glaube, gerade in Deutschland, an Jesus Christus den „Retter der Welt“ mit seiner Lehre der Friedfertigkeit.
Der Homo sapiens, sapiens hat sich nicht im Laufe einer lächerlich kurzen Zeit über eine Affenart entwickelt, während die Erde seit etwa 5,5 Milliarden Jahren besteht. Den Homo sapiens gab es schon vor Millionen Jahren. Als die Steinzeitmenschen, auf germanischem Gebiet, Relikte dieser Vorfahren fanden, hielten sie diese für Götter oder Halbgötter, die Asen. Sie waren die Nachfahren dieses edlen Geschlechtes. Aus den Asen wurden die Arier.
Hier spielt Karl der Große eine Rolle, denn er war für die Germanen der Kaiser aus der Urzeit. (Karlssage). Mit der neuen Religion drohte den germanischen Adligen ihre Adelswürde abhanden zu kommen, also die Abstammung von den Göttern. Darauf gab es einen Deal zwischen ihnen und der Kirche. Sie bekamen eine Geburtsurkunde, daß sie von Karl dem Großen abstammen. Damit war beiden Seiten gedient. Der Uradel war geboren.
Interessantes dazu in dem Buch „Das erfundene Mittelalter – die größte Zeitfälschung der Geschichte“ von Herbert Illig.
Nun sind wir wieder in einer Endzeit. Christus soll der Richter sein, der die Schafe von den Böcken trennt. „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben“. Die alten Germanen haben diese Wahrheit noch verstanden.
Die Kirche machte mit der Inquisition Kahlschlag. Einen Weltuntergang gibt es nicht mehr, Jesus hat die Welt gerettet! In Rom hat er sein himmlisches Reich auf Erden installiert. Unglaube wird nicht geduldet.
Das alte Wissen wurde nun als Geheimwissen weitergetragen. Hier nahmen die Geheimbünde ihren Anfang. Das hat aber alles nichts mehr mit der Lehre von Jesus Christus zu tun. Eine zusammengeschusterte Lehre für die ganze Welt, wie sie nun anscheinend geplant ist, wäre unser Ende.
Jeder Mensch trägt in seinem Inneren die Wahrheit. „Die Welt ist ein sich selbst bildenden geistiges Ganzes.“ Laotse. Über Laotse habe ich das Christentum erst verstanden.

Gaby
Gaby
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Hallo Doris
Ich unterscheide zwischen „religiösem Glaube“ und „Glauben“. Meinem Verständnis nach gibt der Mensch mit einem religiösen Glauben die Verantwortung für sein Tun in weitem Maße ab. Den „anderen Glauben“ sehe ich als Grundlage für die Suche nach dem (wenn man so will) richtigen Weg, der sich aus Erfahrungen heraus speist und manchmal vorübergehende Erkenntnisse zum Ziel hat – also das eigene Tun, abgeleitet aus erlebten Konsequenzen. Ohne das „ich glaube, wenn ich dieses oder jenes tue, dann..“ wäre die Menschheit schon seit Ewigkeiten längst verhungert. Allerdings, und das ist m.M.n., der große Knackpunkt: denken viele Menschen heute, dass die gewonnene Erkenntnis endgültig ist. Das hat meiner Ansicht nach dann schon wieder einen religiösen Charakter. Der „Tanz um das golden‘ Kalb“ – der Danksagung an den schnöden Mammon, statt an das Wesentliche; ordne ich dem zu.

Doris
Doris
Reply to  Gaby
9 Monate zuvor

Hallo Gaby, ich sehe es genauso. – Warum denken viele Menschen, daß ihre gewonnene Erkenntnis „endgültig“ ist? – Sie hatten ein „Aha“-Erlebnis, eine innerer Erkenntnis. Sie sind total überzeugt – natürlich – wenn es aus dieser Quelle kommt.
Der heutige Mensch ist so weit weg von der Wahrheit, daß ihm ein einziger Blick hinter die Kulissen schon wie eine Offenbarung vorkommt.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Ich halte falsche Religionen/Ideologien nicht für die Ursache, sondern für die Auswirkung jenes Dilemmas, dass Menschen sich den Kontakt zur eigenen inneren Weisheit, deren einzige Quelle nach den Religionen Gott ist, sich zunehmend haben abkaufen lassen.

Ursprünglich wählen Menschen vielleicht (ich bin auf Ihrem Fachgebiet nicht firm, stelle mir die Entwicklung aber so vor) für bestimmte gemeinsame Aufgaben eine Person, von der sie glauben, dass sie diese Aufgabe gut lösen kann und auch dieser inneren Weisheit verpflichtet ist. Das Pashtunwali ist z.B. eine Gesellschaftsordnung, die auf diesem Prinzip basiert.

Das aber hat die Neigung, sich zu verselbständigen: aus dem Träger temporärer Aufgaben wird ein dauerhafter Anführer, dessen Legitimation neben der Wahl vor allem seine innere Verbindung zu dieser Weisheit ist, die alle verbindet. Die Wahl ist Ausdruck der Gemeinsamkeit, nicht die Ursache. Die Ursache ist die gemeinsame Verbindung zu dieser einen Weisheit – Gott.

Mit der Zeit hat sich das – ich sehe das wie Sie – verselbstständigt. Nicht mehr die innere Weisheit verband alle, sondern es musste eine irdische externe Vertretung dieser Weisheit geben – das Geschäftsfeld der Priesterkaste entstand und „entlastete“ die persönliche Verbindung zu dieser Weisheit.

Diese irdischen Priesterkasten neigten dazu, sich als Vertreter immer mächtiger zu fühlen, und anstatt sich als Helfer für eigene Zugänge zu betätigen (das Judentum hatte lt. Bibel den Auftrag, ein solches priesterliches Volk für alle anderen zu sein), haben sie die Position ausgenutzt.

Das erzeugte Spannungen zwischen der inneren und der äußeren Weisheit, und um das zu überbrücken, erfand man den Gottmenschen, dem man nun alle Sünden auflud und ihn opferte, um sich zu entschulden – das sehe ich wie Sie, die Vermenschlichung durch Christologie und die sog. „Auferstehung“ war eine massive Zäsur, ein Abschneiden der eigenen Verbindung, die einen ähnlichen Charakter hat hat wie heute die Pandemie: ein nicht hinterfragbares Ereignis, das den Glauben und nichts als diesen belohnt. Nun ist aber „Glauben“ in diesem Sinn etwas vollständig Äußerliches, lebt geradezu davon, dass es vollkommen absurd und unüberprüfbar ist – wie die Auferstehung.

Mit der Pandemie ist nun der Gottmensch endgültig zum Menschengott avanciert: es „gibt nichts mehr“ außer der Materie, die die menschliche Wissenschaft zur Gestaltung benötigt, und in den sog. Geheimgesellschaften wie z.B. den Freimaurern bündelt sich allein die aufrichtige Erkenntnis, dass das alles – gelogen ist, dass der Mensch sich übernimmt, er aber allein ist, ohne innere Weisheit, und deshalb „etwas“ tun, etwas bauen MUSS.

Die „Tapferkeit“, die man für die Abspaltung der inneren Weisheit aufbringen muss, ist der Ecce Homo von Nietzsche. Richtig ist auch, dass der Darwinismus als Theorie in diese Zeit fällt und sehr zügig durch das Konstrukt namens „X-Club“ als naturwissenschaftliche Wahrheit auf die Bühne befördert wurde. Die Akteure waren solche „tapferen“ Menschen, die sich anschickten, mit der selbstgewählten Mission, die Welt zu gestalten, das auch umzusetzen: Der Gründer Thomas Huxley wurde auch „Darwins Bulldogge“ genannt, dem Club gehörte Herbert Spencer an, der Vater des Sozialdarwinismus, Galton, der Cousin Darwins gründete das erste eugenische Institut, Huxleys Sohn Leonhard verfasste ein Buch über die Notwendigkeit der Eugenik, und sein Enkel Julian Huxley, Generalsekretär der UNESCO und Mitglied des Galton Clubs bemerkte im Disput mit Religion, dass der Mensch ein solch unwahrscheinlicher Glücksfall der „Evolution“ gewesen sei, dass man sich nicht darauf verlassen solle und könne, dass die ihn weiter verbessert, man müsse das mittels der Eugenik in die eigenen Hände nehmen. Erste Anhänger waren wie Hitler noch Befürworter von Rasse und Zucht, Huxley jedoch war „modern“, wollte den weltweiten Genpool als Material nutzen. Hitler hat beides vorangetrieben: Rassenverfolgung und medizinische Experiment. Etwas böse könnte man sagen: als Deutscher war er besonders gründlich – dennoch hat er es nicht erfunden. Die „Tapferen“ waren neben den Wissenschaftlern auch die alten Mächtigen, der Adel. Anders, als Demokraten gerne glauben, wurden nur wenige wirklich abgesetzt oder gar hingerichtet, ob englische Königin oder der restliche eur. Adel: er existiert und ist in den Gruppierungen, die man nun als „Think Tanks“ bezeichnet, massiv vertreten. Rockefeller – deutschstämmig im übrigen – „professionalisierte“ bereits 1891 die Philanthropie und gründete sein erstes Institut: eine Beratung für andere Philanthropen, die bis heute existiert – erst danach folgte 1901 die strategisch wesentliche R. Foundation. Das sind die Spuren, die offenliegen, nur dass der Zusammenhang selten begriffen wird und die VT von einer Ecke in die andere rennt und nun meint, DER oder JENER ist es nun aber ganz bestimmt…..

Richtig ist jedoch, dass keine dieser Personen oder Gruppen – ob Adel, Wissenschaft oder Philanthropie – das alles erfunden haben. Sie alle sind Kinder jener „Tapferkeit“, die innere Weisheit loszulassen und so scheinbar freier, aber auch orientierungslos zu leben. Daraus der Antrieb, diese Orientierung zu erfinden.

Mit alldem und der entsprechenden Erziehung über lange Zeit war der (westliche) Mensch endgültig seiner inneren Weisheit ledig geworden, und die Würde aus den Menschenrechten hat für jüngere oft nur die Bedeutung eines Füllsels, das sie nicht mehr verstehen können.

Für Brian habe ich die Dateien auf die Dropbox geladen:
https://www.dropbox.com/sh/u5k8nzveudtmzvx/AACpsTGzvVIRdk3Y_hYIq2qda?dl=0
Sie ist einfach zu bedienen – einfach rechts oben der Button „Herunterladen“, dann haben auch Sie die Dateien. Falls es nicht funktioniert, geben Sie bitte Bescheid, dann maile ich es Ihnen zu.

Last edited 9 Monate zuvor by GoAlive
Doris
Doris
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

„Ich halte falsche Religionen/Ideologien nicht für die Ursache, sondern für die Auswirkung jenes Dilemmas, dass Menschen sich den Kontakt zur eigenen inneren Weisheit, deren einzige Quelle nach den Religionen Gott ist, sich zunehmend haben abkaufen lassen.“ So wird wohl die richtige Reihenfolge gewesen sein. Bis es dann zu Priestern oder gar zu gewählten Führern kam, werden noch Äonen verstrichen sein.
Ich will hier mal enden und später weitermachen, weil ich ständig gestört werde.

Doris
Doris
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Hier nun weiter an GoAlive. Bei meiner Suche nach der Wahrheit, die eigentlich schon im Alter von 15 Jahren begann, konnte ich an Laotse nicht vorbeigehen. Aber erst durch eine Einführung von von Rudolf Backofen eröffnete sich mir der ganze Sinn. Laotses höchsten Anliegen war, daß man nicht eigenwillig handelt. Erst handeln, wenn man den Impuls dazu verspürt, wenn man von seinem Inneren (in dem Gott wohnt) gedrängt wird, etwas zu tun. „Auf diese Weise bleibt nichts ungetan“.
Jesus betonte immer wieder, daß er den Willen des Höchsten tut, daß er nicht seinen eigenen Willen durchsetzt (Wille, der vom Kopf aus geht). Er kommt, um zu Erfüllen. Vor dem Heilen bat er Gott um Erlaubnis. Ich und der Vater sind eins. Er ordnet sich also ganz unter. Erfüllen heißt, das Karma auflösen. Das entspricht dem Grundgedanken von Laotse.
Richtig ist jedoch, dass keine dieser Personen oder Gruppen – ob Adel, Wissenschaft oder Philanthropie – das alles erfunden haben. Sie alle sind Kinder jener „Tapferkeit“, die innere Weisheit loszulassen und so scheinbar freier, aber auch orientierungslos zu leben. Daraus der Antrieb, diese Orientierung zu erfinden.“ Man kann das so sehen. Wie der verlorene Sohn, der später wieder zum Vater zurückkehrt.
Wie schrecklich für uns, daß sie glauben, die Welt lenken zu müssen und über künstliche Intelligenz die Menschheit höher entwickeln wollen. Müssen wir all die gräßlichen Folgen ihrer Irrtümer ertragen, wozu auch schreckliche Kriege gehören?
So gesehen kann man an der Welt verzweifeln, wenn herum irrende Menschen sich die Führung anmaßen können.
Welche Rolle spielen wir anderen dann?

GoAlive
GoAlive
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Es ist schon interessant. Wir beide haben so unterschiedliche Wege: ich habe mich nie mit Atlantis beschäftigt und auch nie mit Laotse. Dennoch verstehe ich sehr gut was Sie schreiben, was zeigt, dass diese Wege alle zum Ziel führen können.

Ich habe mich damals, als ich auch auf Günther Schwarz gestoßen wurde, ein wenig mit den Apokryphen beschäftigt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Apokryphen

Dabei vor allem auch mit dem Thomasevangelium, das sehr kurz ist und lediglich aus 114 „Jesus sprach“-Äußerungen besteht:
http://rfmeyer.de/pdf/Thomas-Evangelium.pdf

Eigentlich, so finde ich immer noch, steht dort alles drin, was man wissen muss.

Wie schrecklich für uns, daß sie glauben, die Welt lenken zu müssen und über künstliche Intelligenz die Menschheit höher entwickeln wollen. Müssen wir all die gräßlichen Folgen ihrer Irrtümer ertragen, wozu auch schreckliche Kriege gehören?

So gesehen kann man an der Welt verzweifeln, wenn herum irrende Menschen sich die Führung anmaßen können.

Welche Rolle spielen wir anderen dann?

Es ist viel schrecklicher für diese Leute selbst, auch wenn sie das noch nicht begreifen. Sie sind es, die sich aller Schönheit berauben, weil sie an sie „nicht glauben“ und auf einem Planeten leben werden, der sie die eigenen Wünsche erleiden lässt.

Es klingt ziemlich monströs wenn ich sage, dass niemand das „erleiden“ wird, der seiner inneren Weisheit aufrichtig folgt – und doch ist allein sie der Weg, denn in den Augen der „Tapferen“ sind wir Tiere, waren bisher schon nichts anderes, nur, dass wir in Ihren Augen nun nicht mehr zur Arbeit gebraucht werden – „Milk or Meat“ hat das mal ein Autor genannt.

„Wo bleibt das Positive“, fragte einst ein Gedicht von Kästner. Es wird ein Zeitfenster geben. woher ich das weiß? Es steht im Lockstep-Szenario der Rockefeller-Foundation:
https://www.nommeraadio.ee/meedia/pdf/RRS/Rockefeller%20Foundation.pdf

Bis zum Jahr 2025 schienen die Menschen der Kontrolle von oben überdrüssig zu werden und Entscheidungen von Führern und Behörden für sich treffen zu lassen.

Wo immer nationale Interessen mit individuellen Interessen kollidierten, kam es zu Konflikten. Sporadische Widerstände wurden zunehmend organisiert und koordiniert, als unzufriedene Jugendliche und Menschen, die ihren Status und ihre Chancen verloren hatten – vor allem in Entwicklungsländern – zivile Unruhen anzettelten. Im Jahr 2026 brachten Demonstranten in Nigeria die Regierung zu Fall, weil sie von der Vetternwirtschaft und der Korruption genervt waren. Selbst diejenigen, denen die größere Stabilität und Vorhersehbarkeit dieser Welt gefiel, begannen sich unwohl zu fühlen und fühlten sich durch die vielen engen Regeln und die Strenge der nationalen Grenzen eingeengt. Es blieb das Gefühl, dass früher oder später unweigerlich etwas die geordnete Ordnung, die die Regierungen der Welt so hart aufgebaut hatten, umstürzen würde. 

Technologisch wollen sie bei dahin das umgesetzt haben:

Technologische Trends und Anwendungen, die wir sehen könnten: 

– Scanner mit fortschrittlicher funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRI) werden auf Flughäfen und in anderen öffentlichen Bereichen zum Standard, um abnormales Verhalten zu erkennen, das auf „antisoziale Absichten“ hinweisen könnte. 

– Nach Pandemieängsten werden intelligentere Verpackungen für Lebensmittel und Getränke zunächst von großen Unternehmen und Herstellern in einem Business-to-Business-Umfeld eingesetzt und dann für einzelne Produkte und Verbraucher übernommen. 

– Neue Diagnostika werden entwickelt, um übertragbare Krankheiten zu erkennen. Auch die Anwendung von Vorsorgeuntersuchungen ändert sich: Vorsorgeuntersuchungen werden zu einer Voraussetzung für die Entlassung aus einem Krankenhaus oder Gefängnis, wodurch die Ausbreitung vieler Krankheiten erfolgreich eingedämmt wird. 

– Telepräsenztechnologien entsprechen der Nachfrage nach kostengünstigeren Kommunikationssystemen mit geringerer Bandbreite für Bevölkerungsgruppen, die nur eingeschränkt reisen können. 

– Aus Gründen des Protektionismus und der nationalen Sicherheit schaffen Nationen ihre eigenen unabhängigen, regional begrenzten IT-Netzwerke und ahmen damit Chinas Firewalls nach. Die Regierungen sind in unterschiedlichem Maße erfolgreich bei der Überwachung des Internetverkehrs, aber diese Bemühungen führen dennoch zu einer Zersplitterung des „World Wide“ Web.

Original-Zitate Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

So schrecklich die Tatsache ist, dass die gentechnische Behandlung so schnell so umfassend Opfer fordert und noch mehr fordern wird: es zeigt, dass das zumindest nicht nach Plan läuft.

So zielt die Strategie derzeit ist auf maximales Chaos. Dieses Zeitfenster wird hart, aber es ist die Chance, ihnen zu entkommen, so …. das Karma es vorsieht 😉

Last edited 9 Monate zuvor by GoAlive
Brian
Brian
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

‚Minority Report‘, ick hör‘ dir trapsen…
Oder ‚Surrogates‘. Oder ‚Elysium‘. Oder ‚2022…die überleben wollen‘. Oder…
Ich bin ja nach wie vor für den globalen EMP.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Brian
9 Monate zuvor

Es ist folgerichtig, was sie planen. Wissenschaft und Technik basieren auf dem Glauben (!), man müsse die innere Weisheit in Materie nachbauen. Gaia ist der Gegenstand der Verehrung – eigentlich handelt es sich um Galathea, das Hirngespinst des Pygmalion – eigentlich ist er die Figur, die den Transhumanisten entspricht, ihr Vorbild.

Die innere Weisheit enthält aber auch den Gedanken der Strafe und des Horrors. Es ist die Umkehrung von Fausts Mephisto: das ist ein „Teil von jener Kraft, die stets das Gute will und stets das Böse schafft“. Sie bringt für jeden den Horror ins Leben, der ihr glaubt und lehrt ihn gleichzeitig, das sei das Gute. Deshalb glaubt der Mainstream auch „Wir müssen das aushalten, weil es GUT für uns ist.“ So, wie man sich ja an jedes technische Gut gewöhnt hat, obgleich es mit der Ausbeutung von Natur und Mensch erkauft wurde und zur heutigen Umweltzerstörung geführt hat. Das ist kausal – aber man weigert sich, das auch nur in Erwägung zu ziehen.

Letztlich auch die Medizin: sie ist seit Jahrtausenden verrückt danach, Menschen vor dem Tod zu retten und schließt ihn dafür an Maschinen an. Nichts wird jetzt anders, sondern das Anschließen vermeintlich weniger brutal. Für jede medizinische Maßnahme haben eigentlich gesunde Menschen und Tiere gelitten, bis sie einigermaßen funktionierte. Ob sie das tut, ist zudem reine Glaubenssache … wenn ich Menschen zuerst an „Genuss ohne Reue“ mit Fritten und Cola gewöhne, um anschließend Diabetes u.a. Krankheiten zu „behandeln“ und zu „retten“: bin ich dann gut oder böse? Und war der Behandelte nicht in jedem dieser Fälle mein Komplize – er hätte ja das Angebot nicht annehmen müssen? Jetzt ist es schwer, noch abzuspringen, hat sich jeder doch jedes Selbertun und Selberdenken weitgehend abgewöhnt und sich darauf beschränkt, „Wünsche“ an das Gute zu formulieren. Das Mittel? Aufhören.

Aldous Huxley, der Bruder von Julian aus der obigen Aufzählung der Eugenikerfamilie, der, der die Schöne neue Welt schrieb: das war seine Prognose, er hielt sie für unausweichlich und wünschenswert. Er verstand das nicht als „Warnung“. Weshalb ich da so sicher bin? Die Figur von Michel, dem „Wilden“: er ist kein glücklicher Mensch, sondern böse und lächerlich, weil er nach seiner inneren Weisheit sucht und so – materiell gesehen – das Unglück wählt. Das Glück ist hässlich, und der Zugang zu ihm ist schwer? Warum? Es will erobert werden, verschwendet sich nicht an Unwürdige. Sondern an den, der es wagt, um seinetwillen böse und lächerlich zu sein.

Neugierdehalber: was ist EMP?

Brian
Brian
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Dem stimme ich weitestgehend zu.
Auch bei Gaia und der inneren Weisheit des Einzelnen kommt es m.E. auf die
Definition an. Mit diesen Themen könnte man ganze Bücher füllen (bzw. ist dies
ja auch schon getan worden).
Dazu ein Zitat :
„Wir müssen den Begriff Gaia weiter und tiefer fassen, um das ganze Thema
wirklich tiefenökologisch anzugehen, d.h. vom Bewusstsein aus. Denn die Tiefe
der Welt ist das Bewusstsein ! Nehme ich diese Tiefe hinweg, bleibt eine Wüste
übrig. Ohne Tiefe wird jedes Öko-Paradies zur Öko-Hölle.
Ob nun das große Quasi-Tier Gaia oder die tote Steinkugel mit dem
Schimmelpilzbelag des Lebens, auf beidem ist für den Geist, ist für die kosmisch ausgerichtete Körper-Seele-Geist-Einheit, die da Mensch heißt, kein
Oikos, keine Heimat.
Wirklich „zuhause“ wäre der Mensch nur auf einer Erde, die ihn nicht nur biologisch ermöglicht, sondern einschließt, und zwar in seiner Gesamtheit.
In jeder Sichtweise der Erde, die eine eigenständige Geist-Seele-Dimension
oder Bewusstseinsdimension leugnet (also im Grunde die Tiefe der Erde negiert), ist der Mensch im Exil.
Im Stoff als Stoff, im Bios als Bios (also ohne Aufwärts-Transformation in den
Geist, in die ihrer selbst bewussten Seele) ist der Mensch ein Gefangener.
Und auch Stoff und Bios sind Gefangene (ihrer selbst).
Denn nur im kosmischen Bewusstsein des Menschen werden Mineralien,
Pflanzen und Tiere aus ihrer Unerlöstheit befreit.“
PS : Der EMP ist der electromagnetic pulse oder dt. elektromagnetischer
Impuls.

Brian
Brian
Reply to  Brian
9 Monate zuvor

Und weiter (wobei man den Begriff ‚ökologisch‘ sicher auch durch andere
ersetzen kann, wie z.B. Bindung, Beziehung, etc.) :
„Die ökologische Krise ist eine kollektive Neurose, Produkt und Ausdruck der Abspaltung unserer Psyche, unseres Bewusstseins von der uns tragenden,
uns konstituierenden Wirklichkeit. Seelisch/bewusstseinsmäßig sind wir nicht
angeschlossen an die Wirklichkeit.“
„(…) von Belang ist allein der Faktor, der die Ökologiedebatte bis heute geprägt hat : der im Grunde ökomaterialistische Ansatz.
Darin steckt immer(unausgesprochen und meist undurchschaut) ein
technisch-industrieller Naturbegriff, d.h. ein Naturbegriff, der Bewusstsein nicht
als eigenständig wirksame Qualität der Natur anerkennt, der die Tiefe (oder
Höhe), die Innenseite von Natur und Kosmos negiert bzw. zu einer (wenn auch
subtilen) Funktion der Außenwelt macht.“

GoAlive
GoAlive
Reply to  Brian
9 Monate zuvor

Huch, wer hat das denn geschrieben – Sie sprechen von einem Zitat? Für mich hört sich das an, als hätte sich da wer im Irrgarten seiner Denktätigkeit verlaufen (ich hoffe, es war nicht von Ihnen selbst ;-))

THX für EMP

Brian
Brian
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Tja, diesmal muss ich Ihnen widersprechen : mitnichten Irrgarten seiner
Denktätigkeit. Ich habe den Herrn hier schon öfters zitiert und muss zugeben,
daß ich von vielen seiner Gedanken sehr angetan bin. Die Zitate (aus einer
Buchreihe von 4 bzw. 5 Büchern) sind hier vielleicht ein bißchen (aber auch nur
ein bißchen) aus dem Kontext gerissen, aber ich finde – wenn man sie sich mal
ein bißchen durch den Kopf gehen lässt und sich mit der Thematik etwas eingehender befasst – daß sie ein paar Dinge deutlich auf den Punkt bringen.
Allein der Satz „Seelisch/bewusstseinsmäßig sind wir nicht angeschlossen an
die Wirklichkeit“ beschreibt doch sehr deutlich die z.Zt. sehr weit verbreitete
kognitive Dissonanz und einen der Gründe, warum die Welt so (man möchte
fast sagen : katastrophal) aussieht, wie sie aussieht.
Wir sind einfach nicht HIER.
Ach ja, die Zitate stammen von Jochen Kirchhoff.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Brian
9 Monate zuvor

Wir sind einfach nicht HIER.

Ich würde eher sagen, dass die meisten Menschen – für „wir“ und „alle“ kann ich nicht sprechen – nicht BEI SICH sind! Vielleicht meint er das, sagt es aber nicht.

Brian
Brian
Reply to  Brian
9 Monate zuvor

Bei der Aufzählung darf natürlich ein weiterer Film nicht fehlen : „Wag the dog“.

Doris
Doris
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Das Zeitfenster, das scheint mir auch äußerst wichtig. Der kurze Dialog mit Ihnen hat mir schon Gewinn gebracht, in dem ich über Einiges noch mehr nachdenken mußte. Zum Beispiel die angedachte Weltreligion zwischen WEF und Papst. Ich muß wieder auf Laotse und Jesus zurückkommen. Jesus: „Der Höchste unter euch sei euer aller Diener“ Mit der symbolischen Fußwaschung zeigte er, wie er das meinte. Oder: „Was ihr dem Geringsten unter Euch antut, das tut ihr mir an“. Laotse: „Wer den Staub des Landes auf sich nimmt, der ist der Herr des Erdaltars“. Also, sich nicht vom Niedrigen abwenden. – Jesus hat sich gerade der Gefallenen und Verachteten angenommen. Wie man seine Lehre mit der Jüdischen verbinden kann, das ist geradezu grotesk. Das gemeine Volk auslöschen. Das zeigt eine solche Verblendung an, die man gar nicht mehr toppen kann.
Man kann diese Verirrten bedauern, denn sie müssen alles büßen. Die Verbrecher von heute sind die Heiligen von morgen, sagt man aber auch.
Man kann das alles nur verstehen, wenn man einplant, daß die Menschheit viel, viel älter ist, als die Wissenschaft behauptet. Bei meiner Frage, weshalb wir das erleiden müssen, solche Führungskräfte, kam mir die Antwort, weil jeder von uns fast alles schon selbst erlebt hat oder noch erleben wird, Reichtum, Anerkennung, Ablehnung, was es alles gibt, im Laufe eines langes Seelenlebens.
Als mein Großvater zur Welt kam (1882) gab es das Auto noch nicht (1886) . Während seiner 93jährigen Lebenszeit bis 1975 hat es eine Evolution in der Technik gegeben über das Auto, die Luftfahrt bis zur Mondlandung (1969). Das ist doch einfach unmöglich, eine solche rasante Entwicklung des menschlichen Gehirns innerhalb von 3 Generationen! – Die Menschheit hat diese Entwicklung schon mehrmals mitgemacht, d.h. in ihren Genen war alles gespeichert, es mußte nur noch abgerufen werden. Der Sohn von Edgar Cayce hat gesammelt, was sein Vater über Atlantis gesagt hat, und in einem Buch herausgegeben. So, wie es Cayce sah, gab es schon in früheren Zeiten eine Menschheit die Flugobjekte hatte. Ich nehme fast an, daß es zu Zeiten von Mu war. „Als Gott die Zeit erschuf, hat er viel davon gemacht“ auch so ein netter Spruch.

Das Programm Dropbox muß ich mal entfernt haben. Ich habe nur noch das Symbol auf dem Bildschirm. Es würde mich freuen, wenn Sie mir den Link schicken würden.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Sie brauchen das Programm nicht – nur den Link von mir anklicken,

https://www.dropbox.com/sh/u5k8nzveudtmzvx/AACpsTGzvVIRdk3Y_hYIq2qda?dl=0

dann sehen Sie die Dokumente sofort und können sie ohne jede Anmeldung downloaden … eine Anmeldung wird dort zwar angeboten, aber das Herunterladen funktioniert ohne sie.

Jesus hat sich gerade der Gefallenen und Verachteten angenommen.

Das sehe ich anders: aus Sicht seiner Landsleute war er einer von ihnen!

Wie man seine Lehre mit der Jüdischen verbinden kann, das ist geradezu grotesk. Das gemeine Volk auslöschen. Das zeigt eine solche Verblendung an, die man gar nicht mehr toppen kann.

Das verstehe ich nun nicht. Wieso will die Jüdische Lehre das gemeine Volk auslöschen? Bzw. welche der jüdischen Lehren meinen Sie?

Last edited 9 Monate zuvor by GoAlive
Doris
Doris
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Gut, man kann da verschiedener Meinung sein, ob Jesus aus der Unterschicht war oder nicht. Jesus wird ja heute gerne als latschentragender Hippie dargestellt. So, wie ich es erfahren habe, war sein Vater nicht ein einfacher Schreiner. Seinen Berufstand kann man mit einem heutigen Architekten vergleichen, der das ganze Haus baute. Zu Jesu Bekannten zählten angesehene Leute, z.B. der Freund, der die Gruft anbietet, für den Leichnam Jesu, oder derjenige der sein Haus für das Abendmahl zur Verfügung stellt. Schon in seiner frühen Jugend soll Jesus viel im Tempel gewesen sein, um die Thora zu studieren. Dazwischen hört man nichts mehr von ihm, erst als er mit 30 anfängt zu predigen. Es gibt Leute, die glauben, daß seine Lehre aus Indien stammt. Das scheint mir sehr wahrscheinlich. Diese Lehre war seinen Landsleuten so fremd, daß selbst seine Jünger ihn nicht verstanden bis zu seinem Tod. Vor seiner Gefangennahme bat er zwei Jünger, die bei ihm waren, zu wachen und zu beten, aber sie sind eingeschlafen. Petrus hat ihn verleugnet und Judas hat ihn verraten. – Wenn er nicht auferstanden wäre, dann wären sie niemals auf seiner Seite geblieben. Was hat ihnen die Kraft gegeben weiterzumachen? Sie glaubten nun, daß er übernatürliche Kräfte besaß, magische Kräfte. – Das, was sie erwähnten, mit dem Lamm, das sich opfert oder besser gesagt, das geopfert wird, um die Welt zu retten, das wurde nun u.a. Teil der Religion. Viele Mißverständnisse gab es dadurch und seine eigentliche Lehre wurde entfremdet weitergegeben.

„Wieso will die Jüdische Lehre das gemeine Volk auslöschen? Bzw. welche der jüdischen Lehren meinen Sie?“ Ich gehe davon aus, daß das, was die Eugeniker wollen, Bill Gates, etc. die Weltbevölkerung reduzieren, natürlich bei „lebensunwertem Leben“ anfangen, daß das jüdischen Kreisen entsprang. In dem Video von uncut.news wird zwar der europäische Hochadel mit der Eugenik in Verbindung gebracht, dieser soll hinter den Rockefellers etc. stehen. Ich sehe in germanischem bzw. dem nordischen Gedankengut keinen Hochmut gegenüber dem einfachen Menschen.

Das war natürlich sehr undifferenziert von mir ausgedrückt, die „jüdische Lehre“. Das Buch Jesus Sirach ist wunderbar zu lesen. Wikipedia: Jesus Sirach gehört zu den sog. Spätschriften des Alten Testaments. Das Buch ist nach seinem Autor benannt, der um 190/180 v. Chr. in Jerusalem die hebräische Urfassung niederschrieb. Eigentlich sehe ich hinter Corona und Great Reset, jüdische Superreiche, selbst wenn der europäische Adel dabei involviert war und ist. Wenn man mir das Gegenteil beweist, werde ich mich korrigieren lassen.
Ich hatte einen jüdischen Freund in jungen Jahren, als ich ein Jahr als Au-pair-Mädchen in Paris war. Er war Literat, gebildet. Er sagte mir, daß für Juden das Geld sehr wichtig sei, weil sie glauben, daß Gott (oder Jahwe) gute Menschen durch Reichtum belohnt. Hier möchte ich auch noch ein Gleichnis erwähnen: „Ein Herr gibt verschiedenen Personen einen gleichen Betrag und prüft nach einiger Zeit, was sie daraus gemacht haben. Demjenigen, der es nicht vermehrt hatte, nimmt er es weg und gibt es demjenigen, der am meisten daraus gemacht hat.“ Das erinnert an heutige Praktiken.
Dieser Freund hat mir auch gesagt, daß bei Juden Magie sehr verbreitet ist. Er erzählte mir wirklich unglaubliche Dinge darüber. Seine Großmutter beherrschte diese Kunst. Es gehe über das jüdische Alphabet.
Wir bezeichnen uns als Christen, leben aber in keiner Weise dem entsprechend. Eine jüdische Lehre für das verantwortlich zu machen, was heute in Israel oder sonst in jüdischen Kreisen geschieht, war sicherlich dumm und unüberlegt.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Mit der „Unterschicht“ bezog ich mich auf die mutmaßliche Sichtweise seiner Zeitgenossen: jemand der nicht sesshaft ist und nicht arbeitet und mit seinen Freunden umherzieht, dürfte auch damals schon nicht sehr angesehen gewesen sein – und wäre es heute auch nicht. Aber ich mag mich hier nicht in Spekulationen verlieren: es gibt unendlich viele davon, und eigentlich … sind sie gar nicht wichtig, finde ich.

Ich gehe davon aus, daß das, was die Eugeniker wollen, Bill Gates, etc. die Weltbevölkerung reduzieren, natürlich bei „lebensunwertem Leben“ anfangen, daß das jüdischen Kreisen entsprang.

M.E. gab es in JEDER der monotheistischen Religionen die Neigung, die ursprüngliche Lehre interessengeleitet abzufälschen so sehr, dass es heute kaum mehr unterscheidbar ist. Der „Geist“, die innere Weisheit zu verlassen, hat sich aus meiner Sicht in allen diesen Religionen eingenistet. In der eugenischen Agenda findet man tatsächlich auch Juden als Finanziers, aber auch genügend (ehemalige) Christen, so dass es redlicherweise nicht auszumachen ist, ob oder wer da der Ursprung war. Die Neigung, sich selbst zu überhöhen, scheint im Menschen angelegt, und Religionen sind eine große Versuchung, damit die eigene Überheblichkeit zu rechtfertigen.

weil sie glauben, daß Gott (oder Jahwe) gute Menschen durch Reichtum belohnt

In den USA und bei Missionaren ist fallweise eine christliche Erfolgstheologie mit genau der selben Auffassung sehr verbreitet. Ich halte das für eine leider menschliche Ausprägung von Hochmut – siehe oben – vor denen weder Religion noch Humanismus gefeit sind. Auch magische Praktiken – ich zähle den sog. Exorzismus dazu – sind wohl in jeder Religion eingenistet. Daher bin ich bei Ihnen wenn Sie zwischen Menschen und Ihren Lehren unterscheiden. Es gibt Bücher, die sind wie ein Spiegel: sie zeigen jedem, der sie liest, das eigene Gesicht.

Mit germanischem Gedankengut oder Religion kenne ich mich nicht aus. Von Ferne betrachtet ist es wohl ein „Götterhimmel“, der denen der Griechen ähnelt?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

@GoAlive

Mit germanischem Gedankengut oder Religion kenne ich mich nicht aus. Von Ferne betrachtet ist es wohl ein „Götterhimmel“, der denen der Griechen ähnelt?

Das war eine naturbezogene, pantheistische Religion, die, je nach nach Nützlichkeit, auch ander Götter aus fremden Kulturen adaptierte und ihnen huldigte, so wie es auch die Römer praktizierten, solange ihr Kaiserkult nicht in Frage gestellt wurde.

Eine Adaption scheint wohl derLichtgott Balder zu sein, der in seinem Wesen dem Jesus gleicht.

Der Monotheismus trägt das Gift des Dogmas in sich, indem er sich über alle anderen Glaubensrichtungen stellt.

Gaby
Gaby
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Der Monotheismus trägt das Gift des Dogmas in sich, indem er sich über alle anderen Glaubensrichtungen stellt.

Was für ein Satz! Volle Zustimmung.

Was germanische Götterinterpretationen und germanisches Verhalten betrifft (meist in gegenseitiger Abhängigkeit), sollte nicht unerwähnt bleiben, dass das meiste was wir heute darüber wissen aus der römischen Feder Tacitus entstammt. Dahingehend ist anzumerken, dass er mit großer Wahrscheinlichkeit das eine oder andere Mal sicher davon profitierte – im Sinne von „Propaganda“ für die Ausbreitung des Imperium Romanum.
Was deine Beschreibung bzgl. Baldr – Sohn der Frigg und Wotan – betrifft, so wurde ihm Gerechtigkeit zugeschrieben. Zudem stand er für das Werden, Vergehen und Wiederwerden – was man durchaus mit der Wiederauferstehung Jesu vergleichen kann; jedoch geht es noch weit darüber hinaus.

Edit sagt, dass etwas elementares fehlt:
Baldr steht in direktem Bezug zu den natürlichen Vorgängen die Leben erst möglich machen. Hier von dir angerissen durch den Begriff und die Zuschreibung als „Lichtgott“. Ganz und immer ohne Licht ist Leben dem Tod geweiht. Wenn im Winter die Tage dunkler werden und die Rauhnächte vorüber sind, kehrt das Licht zurück und erweckt das Leben. Es war nicht tot, nicht lebend in der Zeit des Winters – es schlief und machte den Weg frei für den Kontakt zu den Ahnen vergangener Zeiten. Das Frühlingserwachen.. die Wiederkehr des Lichtes, des Lebens, des Baldr.

Last edited 9 Monate zuvor by Gaby
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Gaby
9 Monate zuvor

@Gaby

Mit germanischem Gedankengut oder Religion kenne ich mich nicht aus. Von Ferne betrachtet ist es wohl ein „Götterhimmel“, der denen der Griechen ähnelt?

Was diesen tacitus weit mehr antrieb war, mittels Erhöhung der Lebensweise unserer Vorfahren in form „edler Wilder“ der eigenen, aus seiner Sicht verkommenen Gesellschaft, den Spiegel votzuhalten.

Er bezog sich dabei meh auf des „sittliche“ Verhalten der fälschlicherweise pauschal als Germanen bezeichneten Stämme jenseits des Limes.

Was wir über den glauben unserer Vorfahren wissen, stammt hauptsächlich von unseren skandinavischen Verwandten, die erst weit nach dem Zerfall des „Imperium Romanum“ christianisiert wurden.

Die wichtigste Quelle ist ein gewisser Skalde namens Snorri Sturluson, der auf einem Bauernhof auf Island lebte und die Edda verfasste.

Gaby
Gaby
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Er bezog sich dabei mehr auf des „sittliche“ Verhalten

Zustimmung; deswegen gab ich in Klammern gesetzt, dass Verhalten in Abhängigkeit gesehen werden muss. Meiner Meinung nach hat Tacitus das völlig ausser Acht gelassen. Bewusst? Ich vermag das nicht zu beurteilen, jedoch hätte es ein etwas anderes Bild ermöglicht.

Skandinavische Göttersagen sehe ich tatsächlich als die Vorläufer der germanischen. Auch stimme ich mit dir überein, dass vieles auch daher bekannt ist. Allerdings glaube ich, dass sich vieles über die Zeiten hinweg einfach vermischt hat, bzw adaptiert wurde. Alleine durch die Bewegungen der einzelnen Stämme eine sehr wahrscheinliche Annahme.

Nichts desto trotz muss ich zugeben, dass mir persönlich eine Götterwelt die sehr naturbezogen ist mehr anspricht als eine monotheistische Religion.

Last edited 9 Monate zuvor by Gaby
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Gaby
9 Monate zuvor

@Gaby

Skandinavische Göttersagen sehe ich tatsächlich als die Vorläufer der germanischen.

Schwierig zu sagen, wo da die Urheberschaft liegt.
Archäologische Funde lassen vermuten, dass diese Kultur ihre Wurzeln im Kaukasus hatte, von wo aus sich diese Vorkultur in Richtung Europa und Indien spaltete.
Vor den beiden Lautverschiebungen ( Pallatalisation genannt ) waren sich die Europäischen Sprachen und das Sanskrit wohl noch recht ähnlich.

Dann gab es ja auch im Süden noch die Kelten, deren Gene auch Heute noch den größten Anteil, zumindest im Süden und Südwesten, in uns spielen.
Über die wissen wir noch viel weniger, weil ihre Kultur und Sprache mit der Invasion der Römer um das Jahr Null komplett verschwunden sind und eine Schrift, mangels städtischer Verwaltung, hatten die auch nicht.
Die haben sich schlicht mit den Sandalenträgern assimiliert und später mit den Germanen der Völkerwanderung.

Nichts desto trotz muss ich zugeben, dass mir persönlich eine Götterwelt die sehr naturbezogen ist mehr anspricht als eine monotheistische Religion.

Geht mir auch so, auch wenn ich Atheist bin.
Man hat unsere heidnschen Vorfahren gerne als Barbaren, die Menschen opferten, verschrien.
Das gab es auch tatsächlich, aber eben nur, wenn die Not am Größten war und dann auch nur hochgestellte Opfer.
Die Moorleichen, die man fand, waren in aller Regel „feine Pinkel“, die sich nie mit schwerer Arbeit belasten mußten, also Leute aus der sozialen Oberschicht.
Es macht ja auch Sinn, den Göttern ein hochwertiges Opfer anzubieten, um sie zu besänftigen ( wenn man an den Nutzen glaubt ).

Doris
Doris
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

„Skandinavische Göttersagen sehe ich tatsächlich als die Vorläufer der germanischen“
Die Antwort darauf nach einer kurzen Einleitung. Die Kirche hat mit der Inquisition ganze Arbeit geleistet und uns weiter zurückgeworfen als in die Zeit der ersten Menschen, denn die hatten noch einen ganz natürlichen Instinkt, der sie leitete.
Die Erde ist eine Scheibe! – Schon im alten Ägypten war man in der Lage den Umfang der Erde ziemlich genau zu errechnen!!!
Die Erschaffung der Erde mit Wolken und Himmel fand um das Jahr 2349 v. Chr. statt, wie die heilige Institution festgelegt hat. Dazu aus Wikipedia:Champollions Erkenntnisse bergen Sprengstoff.“ (Er entzifferte die Hieroglyphen) „Schon seit langem fürchten die Würdenträger der katholischen Kirche seine Arbeit. Sie fürchten, der Franzose könne die Welt älter datieren als die Bibel dies tut.“ Um in Ägypten forschen zu dürfen, mußte er eine Erklärung unterschreiben, daß er gegenteilige Erkenntnisse nicht veröffentlichen wird. Er hat sich trotz besseren Wissens daran gehalten. (Anno 1829!)
Es dauerte noch etwa 50 Jahre bis man dem französischen Archäologen Boucher de Perthes nach seinem langem Kampf gegen die etablierte Wissenschaft zubilligte, das es schon vor der Eiszeit Menschen auf der Erde gab!!! – In Wirklichkeit hat er auf Grund seiner Forschungen in den Feuersteinlagen festgestellt, daß sich das Leben immer wieder von den ersten Anfängen bis zu einem Höhepunkt, also zum Menschen entwickelt, um dann abrupt abzubrechen. In der Antike war das bekannt. Dieses Wissen kam in die Bibel als das Jüngste Gericht. – (Der Feuerstein wurde schon vor 5000 Jahren abgebaut.)

Hier möchte ich auch auf das Buch „Verbotene Archäologie“ der Amerikaner Thompson und Cremo hinweisen, die vor gut 30 Jahren schrieben, daß Wissenschaftler ihren Job verlieren, sogar um ihr Leben bangen müssen, mit der Behauptung, daß schon vor Millionen Jahren zivilisierte Menschen gelebt haben. Ihre Funde sind nicht spektakulär, Messer oder Fußspuren neben Sauriern.

Zu Baldur und Jesus: in diese Reihe gehört auch der ägyptische Gott Osiris und viele andere. Auf Grund ihres Verständnisses über den Lichtgott Baldur haben die Germanen den Glauben an Jesus, als den Retter der Welt, in der richtigen Weise angenommen. Durch ihre Feuersteinfunde erkannten sie, daß vor dem Ende ein grausamer Krieg getobt hatte. Mit der Lehre der Friedfertigkeit, auch dem Feind gegenüber, wären solche Kriegshandlungen in der Zukunft ja nicht mehr möglich!

Als ich an der Ostsee eine Menge von Steinen fand, die ganz offensichtlich Spuren von zivilisierten Menschen aufwiesen, die vor Millionen Jahren gelebt haben, war mein erster Gedanke, daß dieser Ort schon den alten Germanen bekannt war. Daher suchte ich in der Edda nach Hinweisen auf diesen Ort. Ich fand sie zahlreich, sogar genau auf diesen Ort.

Dabei muß man beachten, daß alle diese Schriften über die nordischen Sagen erst in christlicher Zeit niedergeschrieben wurden. Zu den ältesten gehört die Beowulf-Sage. Etwa Mitte des dreizehnten Jahrhunderts wurde in Norwegen die Thidreksage (Dietrichsage) niedergeschrieben. Hier der Anfang: „Unsere Geschichte ist zusammengestellt nach den Erzählungen deutscher Männer, teilweise nach ihren Liedern, womit man große Herren unterhalten soll, und die gedichtet waren in der heidnischen Vorzeit unmittelbar nach den Geschehnissen, von denen in dieser Geschichte die Rede ist. Und nimmst du einen Mann aus jeder Stadt in Sachsenland, so werden alle diese Geschichten auf dieselbe Art erzählen“…..“Keiner wußte Genaueres von dem anderen. Dennoch erzählten alle in derselben Weise, meist übereinstimmend mit dem, was alte Lieder in deutscher Zunge sagen, die gelehrte Männer gedichtet haben über die großen Begebenheiten, die sich in diesem Lande zugetragen haben.“

Damit dürfte der Ursprung der Sagen klar sein. Dieses Wissen über die Vorzeit prägte die Antike. Daher auch die Übereinstimmung mit griechischen Göttern, ja sogar mit Gestalten des Alten Testaments. Im Beowulf wird von einem alten König berichtet, der wie Moses in einem Körbchen im Fluß angeschwemmt von einer Königstocher gefunden wurde.

Doris
Doris
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Fortsetzung: Als Schäuble Innenminister war und es immer wieder Mißverständnisse mit Islamgläubigen gab, wollte er ins Gespräch mit ihnen kommen. Da es viele verschiedene Richtungen gibt, wollte er einen Vertreter bestimmen, der für alle spricht. Offensichtlich hat er eine gute Wahl getroffen, einen jungen Mann, der sich mit dem Glauben intensiv befaßt hatte. Er hatte sich einer Linie angeschlossen, die auf Grund ihrer Studien festgestellt hat, daß Mohammed gar nicht gelebt hat! Mohammed sei in Wirklichkeit identisch mit Moses. Es kam damals im Fernsehen und er bewies es mit Fotos von alten Bildern etc. Aber zu diesem Zeitpunkt war die Sache schon gestorben, weil er Morddrohungen bekam und, soweit ich weiß, Personenschutz bekam.

Wenn man sich überlegt, daß Leute zutiefst verfeindet sind, weil sich die Einen zu einem direkten Nachkommen Mohammeds bekennen, die anderen zu einem Vetter von ihm, Semiten und Sunniten, dann kann man erahnen, welch eine Lawine ins Rollen kommen kann, wenn die Wahrheit ans Licht kommt. Im Übrigen scheinen mir Islam-Gelehrte realistischer zu sein, als katholische Würdenträger.

Ein Wort noch zu Moses: Moses durfte das „gelobte Land“ nicht betreten, weil er sündig war!!! – Er hat die Israeliten über den Jordan geführt (der damals noch begehbar war- es ist immer gut, die Stellen im Original zu lesen). Im übrigen haben sie Manna gegessen, weil sie im Himmel waren, zwischenzeitlich. Das wird genau beschrieben. Moses kann man in die Reihe mit Jesus, Baldur und Osiris einordnen. Er führt das Volk über Generationen hinweg.

Die Israeliten waren natürlich nicht in Ägypten, das wurde auch von israelischen Wissenschaftlern festgestellt. Es war bekannt, daß die Ahnen (Urahnen, Patriarchen) in einem anderen Land gelebt haben. Das muß wohl Ägypten gewesen sein, denn wo gab es sonst eine so hohe Kultur! – Damit die Israeliten nicht auf den Gedanken kommen, in das Land ihrer Väter zurückzukehren, wurden sie damit besänftigt, daß Jahwe das Land am Jordan für sie bestimmt hat!

Man suchte schon in früherer Zeit den Ort, wo sich all das zugetragen hat, an verschiedenen Stellen, so z.B. auch in Troja (der Trojanische Krieg), aber man glaubte, daß es höchstens Jahrhunderte oder Jahrtausende zurücklag. Durch diese Fehleinschätzung kam es zu einem blutigen Kreuzzug, der nicht nach Jerusalem sondern nach Konstantinopel führte. Dazu Prof. Dr. Manfred Korfmann, Leiter der Ausgrabungen in Troja, in seiner Schrift „TROJA-HOMER – Die Ilias und die Folgen“:
„Die Franken und die Burgunder glaubten wie die Römer, Nachkommen der Trojaner zu sein…. Ritter des 4. Kreuzzuges, der von 1202 bis 1204 n.Chr. dauerte, begründeten ihr abwegiges Unternehmen damit, daß sie als Rächer der Troja-Niederlage kämen….Troja gehörte unseren Vorfahren...und weil es unsere Vorfahren waren, sind wir hierher gekommen, um ihr Land wieder zu erobern.

Wie man sieht, geschah es aus weiser Voraussicht, den Israeliten zu vermitteln, daß das Land am Jordan von Jahwe für sie bestimmt wurde. Heute führt es zu Konflikten, weil man die Wahrheit, die dahinter steckt, nicht mehr kennt.

Gaby
Gaby
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Die Quintessenz die ich daraus entnehme:
Jeder soll glauben dem richtigen Glauben zu glauben. Und so finden die Menschenkinder niemals zusammen, suchen unentwegt einander – ganz wie Platons Erzählung über das menschliche Geschlecht im Symposium.

Doris
Doris
Reply to  Gaby
9 Monate zuvor

So habe ich das niemals gemeint. Jeder soll in sich gehen. In seinem Inneren findet er die Wahrheit, die universell ist. In der Essenz sind alle großen Religionen gleich. Verschieden sind sie nur in unwichtigen Nebensächlichkeiten. Wenn man sich vorrangig an diesen orientiert, kommt es zu Differenzen. Aber auch da kann ein Gespräch helfen. Eine junge Muslimin, die Kopftuch trug, erklärte mir, das sie das Gelübde getan hat, Kopftuch zu tragen, als ihr Bruder bei einem Verkehrsunfall starb. Ein ältere sehr nette türkische Nachbarin, die selbst bei großer Hitze mit Kopftuch und langem Mantel unterwegs war, weshalb ich sie sehr bedauerte, sagte mir, daß sie bei einer Wallfahrt nach Mekka, das Gelübde getan hat, immer Kopftuch zu tragen. Man muß das respektieren. Ein Gelübde kann man nicht so einfach ungeschehen machen.

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Lichtgott Balder

Hugo Egon ? 😄
„Ihr seid doch alle Individuen…“
„Ich nicht !“

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian
9 Monate zuvor

@Brian

Genau und ich nehme die Kiwi. 😀

GoAlive
GoAlive
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Das klappt auch mit Pantheismus gut. Oder mit Atheismus. Hochmut ist eine menschliche Eigenschaft, ihr Gegenstand völlig beliebig.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

@GoAlive

Das klappt auch mit Pantheismus gut. Oder mit Atheismus. Hochmut ist eine menschliche Eigenschaft, ihr Gegenstand völlig beliebig.

Also mir ist historisch nicht bekannt, dass es in pantheistischen Gesellschaften zu Dogmatismus gekommen wäre.

Wer viele Götter akzeptiert, die ja auch regional unterschiedlich gewichtet werden, hat i.d.R. kein Problem mit Zuwachs.

Die Römer beispielsweise haben aus ihren Provinzen viele Gottheiten ( wie Sol Invictus, den Mithras-Kult ) in ihre religiöse Praktiken mit einfließen lassen.

Hochmut wurde eher durch das Streben nach weltlichem Machtgewinn ausgelebt.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Also mir ist historisch nicht bekannt

Eine Bildungslücke. Nehmen Sie z.B. den Hinduismus … der ist eindeutige pantheistisch und eindeutig dogmatisch (Kastensystem).

Die Nahrung von Hochmut ist Macht und Besitz. Besitz wird mit Betrug und Gewalt erobert, Macht über Menschen jedoch muss durch „spirituelle Lehren“ legitimiert werden, um Bestand zu haben.

Einst „waren“ die Herrscher selbst die Götter, später, z.B. mit Konstantin I auf dem Konzil von Nicäa ca. 325, wählte die weltliche Macht die Staatsreligion aus. Sie entschied sich gegen die monotheistischere Version des Arius und wählte die pantheistische aus, die, nach der Gott einen Sohn hat.

IMHO.
Ich trete damit sicher einigen auf die Füße, dennoch: eine Religion mit zwei Göttern oder drei ist auch dann kein Monotheismus, wenn sich eine eigene Sparte namens Christologie daraus nährt, das „irgendwie“ zu einem zu erklären.

Noch eins, was ich sehr wichtig finde:
Sie sprechen von Religion, wenn Sie die Lehren der Religionsgemeinschaften meinen, also das, was MENSCHEN daraus MACHEN. Ich habe gefunden, dass, wenn man sich bemüht, den Ursprungslehren auf den Grund zu gehen, oft – eigentlich immer – ganz andere Botschaften zu Tage treten, zu denen sich der einzelne Mensch „verhalten“ kann – ablehnend, zustimmend, interpretierend auch er – aber eben jeder einzelne. Niemand benötigt einen Priester, der ihm das auslegt – Priester und Religionsgemeinschaften sind Werkzeuge der Macht – das ist nicht einmal beim so angesehenen Buddhismus anders.

Das hat auch der WEF verstanden bzw. der Club of Rome, der Gaia und ihre Kinder erfindet und sich zu Priestern nicht nur der Auslegung dieses Pantheismus, sondern zu seiner (v.a. technologischen, aber auch propagandistischen) Erzwingung macht. Sie haben immer noch nicht verstanden, dass für Gaia die Masse der Menschen als schädlich gilt und weg soll. Gaia ist eine Kannibalin 😉

Last edited 9 Monate zuvor by GoAlive
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

@GoAlive

Eine Bildungslücke. Nehmen Sie z.B. den Hinduismus … der ist eindeutige pantheistisch und eindeutig dogmatisch (Kastensystem).

Ich denke, hier liegt die Bildungslücke nicht bei mir. 🙂

Die unzähligen hinduistischen Götter sind nur Erscheinungsformen von „Brahman“.
Das hat mir übrigens ein Inder bestätigt, bei dem ich zu einer Ayurveda-Behandlung war und mit dem ich mich viel über Indien unterhalten habe, weil mich die uralte Kultur seines Landes sehr interessiert.

Das Kastensystem ist für die darin lebenden Menschen natürlich dogmatisch, unter der Annahme eines Karmas und der Wiedergeburt, aber andererseits auch wieder nicht, weil es ja nach hinduistischer Vorstellung Jeder in der Hand hat, sein Karma zu verbessern und bei der nächsten Reinkarnation in eine höhere Kaste aufzusteigen.
Wer es schafft, jedwedes negative Karma zu löschen, verläßt das Rad der Wiedergeburt und kommt ins Nirvana.

Diese Vorstellung scheint sich in Indien recht hartnäckig zu halten.

Noch eins, was ich sehr wichtig finde:

Sie sprechen von Religion, wenn Sie die Lehren der Religionsgemeinschaften meinen, also das, was MENSCHEN daraus MACHEN. Ich habe gefunden, dass, wenn man sich bemüht, den Ursprungslehren auf den Grund zu gehen, oft – eigentlich immer – ganz andere Botschaften zu Tage treten, zu denen sich der einzelne Mensch „verhalten“ kann – ablehnend, zustimmend, interpretierend auch er – aber eben jeder einzelne. Niemand benötigt einen Priester, der ihm das auslegt –

So war das ja auch bei den Ur-Christen, bei denen z.B. jedes Gemeindemitglied eine Predikt halten konnte, ohne Ordination.

Interessantauch, dass es ursprünglich viele unterschiedliche christliche Gemeinden gab und m.W.n. über 30 Evangelien, die aber keinen Platz bei der Erstellung des NT erhielten.

Priester und Religionsgemeinschaften sind Werkzeuge der Macht – das ist nicht einmal beim so angesehenen Buddhismus anders.

Das mag bei einzelnen Stilrichtungen des Buddhismus, derer es ja auch viele gibt, so sein, aber grundsätzlich geht es beim Buddhismus nicht um Macht, sondern um die inneres Wachstum und Selbsterfahrung hin zu dem, was man im Zen als „Satori“ bezeichnet.
Die strengen regeln eines Klosters gehören als Bestandteil auf dem Weg dorthin mit dazu und der Abt/Meister eines Klosters ist keine Machtposition in dem Sinne, sondern ein Lehrer, der seine Schülern auf dem Weg unterstützt/anleitet/fördert, wenn auch manchmal mit rüden Methoden.

GoAlive
GoAlive
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Die unzähligen hinduistischen Götter sind nur Erscheinungsformen von „Brahman“.

Es gibt auch beim Hinduismus – wie in allen Relgionen – viele Auslegungen.

Brahman wird in den Upanishaden das göttliche Prinzip genannt, das alles durchdringt. Die Hauptgötter des Hinduismus sind Vishnu, Brahma (ohne n) und Shiva und jeder hat spezielle „Aufgaben“ – Brahma ist der, der die Schöpfung „träumt“. Es handelt sich also genau genommen um Panentheismus.

Bhagavad Gita Vers IX.4 – „Von Mir ist dieses ganze Universum von Meiner unmanifestierten Form durchdrungen. Alle Wesen bleiben in Mir, aber Ich bleibe nicht in ihnen.“

So „ähnlich“ funktioniert das auch der Christologie, die einen zu drei macht.

Monotheismus ist, wenn es NUR das EINE göttliche Prinzip gibt, das alles lenkt und daher auch keinen Grund, etwas neben ihm anzubeten oder zu verehren. Das ist weder beim Christentum noch beim Hinduismus so.

Die neue Religion ist im Übrigen tatsächlich pantheistisch: Materie, Gaia genannt, identisch mit der Welt und allem darauf. Und ihre Verbesserung wird von den WEF-Konzernen vorgenommen.

Auf der Suche nach einem neuen Feind, der uns vereint, kamen wir auf die Idee, dass Umweltverschmutzung, die drohende globale Erwärmung, Wasserknappheit, Hungersnöte und ähnliches dazu geeignet wären … All diese Gefahren werden durch menschliches Handeln verursacht, und sie können nur durch veränderte Einstellungen und Verhaltensweisen überwunden werden. Der wahre Feind ist also die Menschheit selbst.

(Alexander King, Club of Rome)

Wie so oft, meinen die, die sowas sagen, damit stets alle anderen Menschen, nie sich selbst. Gerade wieder auf der COP26 zu besichtigen …

Last edited 9 Monate zuvor by GoAlive
Doris
Doris
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Wie einfach drückt das Laotse aus: „Die Welt ist ein sich selbst bildendes geistiges Ganzes“. Soweit ich weiß, hat Allah im Islam auch die Bedeutung von „Gesetz“. Alles ist einem gesetzmäßigen Ablauf unterworfen. Jedes Wesen wirkt daran mit. Anscheinend soll Mohammed seine Schüler gelehrt haben:
„Wenn ihr eine Erkenntnis gewonnen habt, so prüft, ob auch das Gegenteil richtig ist. Wenn auch das Gegenteil richtig ist, dann ist es eine richtige Erkenntnis.“ Aus der Erinnerung zitiert. Oder Einstein erkannte, daß alles relativ ist. Das heißt, man kann nie etwas definitiv behaupten, es steht alles immer in Beziehung zu einer anderen Sache.
Unser Inneres zeigt uns den Weg in diesem scheinbaren Chaos, unser Inneres steht in Verbindung mit der Weltenseele. Ja, wir sind alle Erscheinungsformen von Brahman oder wir sind eins in Christus, es kommt immer auf den Blickwinkel an, ob wir Eins sind oder Viele, man kann auch noch weiter differenzieren.

Einfach unbeschwert leben wie die Kinder (Jesus). Nachdenken kann man, wenn man gefallen ist, und fragen, was man falsch gemacht hat.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

@GoAlive

Es gibt auch beim Hinduismus – wie in allen Relgionen – viele Auslegungen.

Da wird sicher so sein, wie in anderen Religionen auch.

Sehr tief eingestiegen bin ich offen gestanden in den Hinduismus nicht und der Ayurveda-Therapeut, der mir bestätigte, dass Brahman die zentrale Gottheit im Hinduismus sei, ist Tamile, was immer das auch bedeutet.

Die neue Religion ist im Übrigen tatsächlich pantheistisch: Materie, Gaia genannt, identisch mit der Welt und allem darauf. Und ihre Verbesserung wird von den WEF-Konzernen vorgenommen.

Gaia kenne ich nur entfernt aus der griechischen Mythologie, als Erdenmutter.
Sucht der WEF etwa nach einer mystischen Rechtfertigung für seine Verbrechen?
Schließlich waren es doch dessen Konzerne, die die Welt in ihrer Gier zu dem Ort gemacht haben, die sie heute ist.

Wie so oft, meinen die, die sowas sagen, damit stets alle anderen Menschen, nie sich selbst.

Tja, Gier frisst Hirn.
Diese Psychopathen gehören allesamt aus dem Verkehr gezogen.

Doris
Doris
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Ich klinke mich hier noch mal ein, obwohl eigentlich schon alles gesagt wurde (ich meine nicht, von mir gesagt).
Endlich habe ich es geschafft, die Schriften von Günther Schwarz herunterzuladen. Ich kann nur sagen großartig! Danke für den Link! Ich hoffe, daß Sie meine Antwort noch lesen.

Günther Schwarz hofft, daß die Menschheit endlich die Wahrheit erkennt, explizit über die Reinkarnation. Das scheint mir auch das Wichtigste zu sein. Ein Irrsinn zu glauben, durch den Kreuzestod Jesu wären unsere Sünden getilgt!
In dem kleinen Buch „Revolution…“ habe ich versucht, dieses Wissen dem einfachen Menschen nahe zu bringen. Ich habe dabei auch das Bild des Orchesters bemüht, und ich habe versucht das alte Wissen mit heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen in Zusammenhang zu bringen. Der Engelssturz der Bibel, das war m.E. die Geburt der Materie, also der Urknall, der durch neueste Erkenntnisse bestätigt wird. Das Licht, die Energie, stürzte in die Tiefe (der Geist ist ja die Ursache aller Dinge, in diesem Fall vielleicht ein fehlgeleiteter Geist.) Materie ist gepresste Energie.
In den 80er Jahren sagte man, daß nach der Jahrtausendwende die Menschheit alle Geheimnisse kennen wird. Es wäre wohl die Zeit dafür und es wäre nötig und würde uns wahrscheinlich vor dem Schlimmsten bewahren!

Doris
Doris
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

„Mit germanischem Gedankengut oder Religion kenne ich mich nicht aus. Von Ferne betrachtet ist es wohl ein „Götterhimmel“, der denen der Griechen ähnelt?“ – Gerade sehe ich, daß der „Götterhimmel der Germanen“, der dem der Griechen ähnelt, zuerst von Ihnen in die Diskussion geworfen wurde. Ich habe weiter unten darauf geantwortet. Interessant dazu Ausführungen von Prof. Korfmann, Leiter der Ausgrabungen von Troja, s.u.. –
Zu diesem Themenkreis gehören auch die Entdeckungen von Däniken. Er hat auf der ganzen Welt, besonders auch in Peru, unglaubliche Entdeckungen gemacht, die sich für ihn nur damit erklären ließen, daß hochentwickelte Wesen, er glaubte an Überirdische, in früherer Zeit auf der Erde gelandet sind. Unsere germanischen Vorfahren hielten diese Wesen, die ihnen so weit voraus waren, wie die Relikte zeigten, für Götter, Riesen oder Titanen. – „Siehe ihr seid Götter!“ sagte Jesus zu seinen Zeitgenossen. – Wir sind auch Titanen, die glauben, die Welt umformen zu müssen, Titanen, die nach den Sternen greifen und stürzen werden, wie einst Ikarus. – Primitiv war dieser Götterglaube nicht, wie es oberflächlich den Anschein hat, da steckt ein großes Wissen dahinter, auch über die Astrologie.

Brian
Brian
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Klopf, klopf.
Ich hätte auch Interesse…

GoAlive
GoAlive
Reply to  Brian
9 Monate zuvor

siehe oben
https://www.neulandrebellen.de/2021/11/hoffnung-endlich-normalitaet/#comment-97543

Ich werd’s auf dropbox hochladen und den Link hier posten.

Brian
Brian
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Das klingt sehr schön.
Und auch wenn ich über diese Zeit nicht mitreden kann (bin Jahrgang ’71), so merke ich
schon seit langem, daß eine Reduktion vieler Dinge nicht nur nötig und möglich,
sondern auch machbar und mitnichten großen Verzicht bedeuten muss.
Ist vielleicht ein blödes Beispiel, aber wie oft musste ich mich als Vegetarier bzw. seit
einigen Jahren als Veganer fragen lassen, ob ich denn nicht etwas vermissen würde.
Klare Antwort : Nein ! Im Gegenteil, durch das Auseinandersetzen mit vielen Fragen
wurde die Bandbreite eher größer.
Ich glaube, das ist z.Zt. auch ein zentraler Punkt, viele Menschen erwarten mittlerweile
so viel. Anspruchsdenken ist ziemlich weit verbreitet. Anstatt sich Dinge auch selbst zu
erarbeiten, zu ‚erdenken‘. Sich etwas vorkauen zu lassen ist ja auch viel einfacher.

Pen
Pen
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

Liebe Doris,

danke sehr, das ist eine schöne Beschreibung auch meiner im Vergleich zu heute unbeschwerten Kindheit und Jugend. Ich bin sicher, wir waren glücklicher in einem einfachen, bescheidenen Leben.

Viele Probleme und Ängste wie Umwelt, Klima und sogenannte Pandemien, gab es damals noch gar nicht.

Gaby
Gaby
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

@Pen
Bzgl meiner Kindheit mag ich sagen, dass nicht immer alles unbeschwert gewesen ist – zumindest aus kindlicher Sicht. Während meine Mitschüler mit den neuesten Klamotten in die Schule gingen, schickte man Klein-Gaby mit der übergroßen Schlaghose aus dem vorangegangenen Jahrzehnt und Gummistiefeln los; während andere in den großen Ferien bis um 21 Uhr auf der Straße Brenn-, Völkerball spielten oder eine Schnitzeljagd veranstalteten, hockte das Gaby hinter dem Zimmerfenster und schaute zu. Aus meiner heutigen Sicht verstehe ich so manches am Erziehungsstil meiner Großmutter und einiges – muss ich sagen – war richtig und wichtig an Erfahrung daraus. Dennoch, oder gerade deswegen, schaue ich heute mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück – jeweils abwechselnd für gute wie auch miese Erfahrungen. Letztere allerdings nehme ich lediglich nur noch als Symptome wahr.

Pen
Pen
Reply to  Gaby
9 Monate zuvor

@Gaby

Ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht und kann verstehen, was du empfunden hast.

Kinder mögen nicht auffallen. Sie möchten Teil der Gruppe sein, weil sie sich da sicher fühlen. Ich fiel immer auf, weil ich die Sachen meines größeren Bruders auftragen mußte. 😉

Michelle
Michelle
Reply to  Doris
9 Monate zuvor

„Man braucht sich keine Hoffnung zu machen, daß in ein paar Monaten alles gut wird. Die Menschen wissen ja gar nicht mehr, was gut ist und was wirklich Freude macht.“ – Das hast du sehr gut beschrieben Doris! 👏

Guter Kommentar. Ich sehe es ja ganz ähnlich… Ich gehöre ja noch zur jungen Generation – bin bald 31 – aber ich sehe es selbst bei den Gleichaltrigen meiner Generation. Warum muss es zum Beispiel immer wieder jedes Jahr ein neues Handy geben? Natürlich die Flagship-Modelle… Warum? Ist doch Quark! Oder eben bei anderen Dingen immer das neueste zu wollen. Ich brauche das nicht. Klar, es wird sich hier und da mal was gegönnt, aber ansonsten… Lebe ich bescheiden. Es ist Inzwischen eine Gesellschaft geworden, die die wahren Freuden scheinbar nicht mehr schätzt. Zum Beispiel mal das Rad packen und in die Natur rausfahren. Mal so als Vorschlag. Hilft ungemein. Stattdessen leben wir in einer „wohlstandsvermüllten“ Gesellschaft, mit einer sehr fraglichen Diskussionskultur – in allen Bereichen, nicht nur bei Corona – besonders auf Social Media und den deutlichen Drang zur Intoleranz bezüglich anderer, „nicht-konformer“ Meinungen. Das ist mein persönlicher Eindruck.

Doris
Doris
Reply to  Michelle
9 Monate zuvor

Es ist schön, wenn junge Menschen schon so vernünftig leben. Hoffentlich hast Du nette Freunde, die mit auf Radtour gehen, und die auch so umweltbewußt sind.

GoAlive
GoAlive
9 Monate zuvor

Ich habe noch eine Empfehlung für die, die womöglich wirklich hinsehen und begreifen wollen – dieser Vortrag von Ernst Wolff:

https://www.youtube.com/watch?v=Zi8ZzhbJCAI&t=27s

Er kann die Sachverhalte wirklich extrem gut erklären und tut es hier auch. Allerdings weckt er keine Illusionen darüber, dass die Pandemie erst der Anfang war.

Auf der Basis kann man über Lösungen nachdenken. Das ist der Weg, wirklich selbstbewusst zu werden. Der einzige. 😉

Brian
Brian
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Da – finde ich – hat Herr Matuschek auch noch ein paar gute Sätze beizutragen :
„(…) Die Maschine lässt sich nur stoppen, wenn viele Einzelne genug Reibung erzeugen
und sich nicht dem Unrecht andienen, welches sie als solches erkennen und im Grunde
verachten.
Eine Werteordnung wird dadurch zur Werteordnung, daß sie etwas kostet und nicht umsonst zu haben ist. Es gibt keine Veränderung der Lage, ohne daß der Einzelne etwas riskiert, ein Opfer bringt oder spürbare Nachteile in Kauf nimmt. (…)“

GoAlive
GoAlive
Reply to  Brian
9 Monate zuvor

spürbare Nachteile in Kauf nimmt. (…)

Gandhis NonCooperation ist eine der wichtigsten Einsichten, die man haben und praktizieren kann – wenn man kann, den u. U. geht das bis zur Bedrohung JEDER seither gewohnten Sicherheit, womöglich der Existenz. Die kapitalistische Ideologie ist, dass jeder einen Preis hat spätestens dann, wenn man ihm alles genommen hat.

Pen
Pen
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

@ GoAlive

Guter Vortrag von Herrn Wolf. Danke für den Link.

Last edited 9 Monate zuvor by Pen
Pen
Pen
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

@all

Diesen Vortrag von Herrn Wolf unbedingt anhören!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

@GoAlive

Danke für den Link, ein Super Vortrag von Ernst Wolff.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Als nächstes kommt dann wieder das Klima dran. Da wird die Maskenpflicht wohl beibehalten, damit wir mit unserem Atem das Klima nicht aufheizen. :- ))

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

@Pen

Das Atmen wird ganz verboten, wg. der CO²-Emmissionen und dann ist auch mit dem Methan-Ausstoß Schluß. 😀

Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Und wohin das führen kann, wissen wir ja spätestens seit „Schtonk !“.
Der kleine Adolf litt ja auch unter Blähungen und brauchte deshalb mehr Raum… 😄

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Brian
9 Monate zuvor

@Brian

Klasse, der könnte von Walter Moers sein. 😀 😀 😀

Michelle
Michelle
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

Dann kommt der „Klima-Lockdown“ oder so ähnlich 😄🤭

Michelle
Michelle
Reply to  GoAlive
9 Monate zuvor

Ernst Wolff ist definitiv empfehlenswert! Danke, schau ich mir später mal an! 👏

Michelle
Michelle
9 Monate zuvor

Wow, ein sehr schöner Artikel, sehr tiefgründig! Besonders gefällt mir ja dieser Satz: „Je törichter dein Hoffen, um so fester“ – das ist fantastisch. Und ist stimmt. Man sagt ja immer, dass die Hoffnung zuletzt stirbt, aber wenn ich mir die momentanen Diskussionen über Corona und vor allem die Maßnahmen so anschaue, dann will ich ja nicht mehr so recht dran glauben, obwohl ich eigentlich ein geborener Optimist bin… 😔

Tja, Durchhalten heißt die Devise, geht wohl nicht anders…

Michelle
Michelle
9 Monate zuvor

„Manchmal tut es einfach gut, wenn man auf dem Sofa hockt und sich einredet, dass es da etwas am Horizont gibt.“

Und genau DAS mache ich eigentlich so gut wie jeden Tag… Geht gar nicht anders! Dennoch: Ich bin halt Optimist und habe ein Kämpferherz. So schnell wird nicht aufgegeben…

Jau
Jau
9 Monate zuvor

Sich was schön hoffen – warum eigentlich nicht. Das tut doch gut.
Sich austauschen auch.
Danke, Roberto für die Einblicke in Deine Gefühls- und Gedankenwelt.

Mal sehen, was wohl daraus wird:
https://journalistenwatch.com/2021/11/05/eilmeldung-pfizer-chef/

Jau
Jau
Reply to  Jau
9 Monate zuvor

Dazu muss ich allerdings nun auch das hinzufügen:

Vor Posten bitte prüfen!In den letzten Tagen gab es immer mal wieder in einzelnen Kommentaren Links zu fragwürdigen Meldungen. Es wäre wünschenswert, nicht einfach ungelesen oder ungeprüft Dinge zu verbreiten, die vermeintlich irgendetwas Schlimmes und sehr Erfreuliches belegen.
Ein Beispiel ist die Nachricht „CEO von Pfizer verhaftet„. Sie taucht auf einer konservativen Plattform auf und sonst nirgends. Wahrscheinlicher ist wohl dies:
»Eine glatte Lüge. Bourla hat am heutigen Freitag u.a. beim US-Wirtschaftssender CNBC ein Live-Interview gegeben. Zu sehen ist es hier. Er ist ein freier Mann.«
dereaktionaer.de (5.11.)
Immer wieder erweisen sich auch dramatisch klingende Infos auf uncutnews.ch als wenig belastbar. So zum Beispiel „Japan lässt die Einführung von Impfstoffen fallen, stellt auf Ivermectin um und beendet COVID fast über Nacht“ (uncutnews.ch, 3.11.). Ich bin wahrlich kein Freund der „Fakten-Checker“, aber die von reuters.com angebotenen Informationen finde ich deutlich überzeugender.

Italienisches Gesundheitsinstitut senkt drastisch seine offizielle COVID-Todeszahl“ heißt es am 4.11. (uncutnews.ch). Danach sollen 97,1 Prozent der Coronatoten an anderen Krankheiten gestorben sein. Über mehrere Verlinkungen gelangt man auf eine Quelle (dailisceptic.org, 3.11.). Dort ist allerdings zu lesen:
»Wir haben die verschiedenen Websites des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts (NIH) und des Nationalen Instituts für Statistik durchforstet, um diesen Artikel einer italienischen Zeitung zu bestätigen, und er scheint auf diesem Bericht (in englischer Sprache) zu beruhen, der am oder vor dem 20. Oktober veröffentlicht wurde. Der Autor des Artikels vertritt die Meinung, dass nur diejenigen, die an Covid ohne Begleiterkrankungen starben (2,9 %), als Covid-Tote gezählt werden sollten, und extrapoliert daraus, dass die „echte“ Covid-Todesrate im fraglichen Zeitraum nur 3 783 betrug. Dies steht im Widerspruch zum Bericht selbst und zu den detaillierten Leitlinien der NIH (auf Italienisch) zur Klassifizierung von Covid-Todesfällen. Es scheint also, dass der Artikel die Position der NIH stark verfälscht, aber in der Übersetzung scheint viel verloren gegangen zu sein, und es handelt sich eigentlich nur um einen Meinungsartikel, in dem sich der Autor über die NIH lustig macht, während er versucht, einen Standpunkt zu den Risiken von Covid zu vertreten.«

Es gibt wahrlich genug, was wir den Corona-Propheten vorwerfen können und das wir auch belegen können. Da sind ungeprüfte alarmistische Meldungen eher schädlich.

Hier entnommen:
https://www.corodok.de/vor-posten-bitte-pruefen/

Last edited 9 Monate zuvor by Jau
Jau
Jau
Reply to  Jau
9 Monate zuvor

Dazu muss ich aber auch unbedingt das weiterreichen:
https://www.corodok.de/vor-posten-bitte-pruefen/

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Jau
9 Monate zuvor

@Jau

Quellenprüfung ist oberstes Gebot, sonst bewegt man sich auf der gleichen Linie wie die Corona-Apologeten.
Ent-Lauterbachung ist Pflicht.

Last edited 9 Monate zuvor by Robbespiere
Jau
Jau
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Ja, Rob.
Ab ungefähr der 40. bis zur 43. Minute anhörenswert.
https://www.youtube.com/watch?v=uTROoLBQSeo
Fresseclub von heute: ´ Mehr Boostern, mehr Tests – reagiert die Politik wieder zu spät´

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