Das Ende (m)eines Weltbildes

Ein Kommentar

Jetzt also auch Noam Chomsky. Der große Denker hat sich in einer Art und Weise über nicht geimpfte Menschen geäußert, die mich verstört zurücklässt. Und das Schlimme daran: Er ist nicht der Erste, der mir einen tiefen Schnitt versetzt hat. Viele andere waren schon vor ihm bereit, Freiheit und Demokratie dem Totalitarismus zum Fraß vorzuwerfen.

In einem Interview sagte Chomsky deutlich, was er von Menschen hält, die sich nicht gegen Corona impfen lassen wollen. Man solle

darauf bestehen, dass sie vom Rest der Gesellschaft isoliert werden.

Auf die Frage, wie denn im Zuge dieser Isolation sichergestellt werden könne, dass auch diese Menschen mit Nahrung versorgt werden, sagte Chomsky:

Nun, das ist eigentlich deren Problem.

Ich saß da, schluckte, las es erneut. Und konnte es nicht fassen. Kann es noch immer nicht fassen. Ich erinnere mich an die großartigen Gespräche und Interviews, die ich mit Chomsky gesehen und gelesen habe, denke daran zurück, wie präzise er analysierte und unaufgeregt Probleme und Zusammenhänge ansprach wie kein anderer. Und nun das.

In den sozialen Medien waren schnell jene zur Stelle, die meinten, es schon immer (oder zumindest lange) gewusst zu haben. Chomsky sei nicht ehrlich, habe ohnehin keine eigenen Gedanken formuliert, sondern immer nur nachgeplappert, was andere ihm vorgekaut hätten. Sollte das stimmen, habe ich es nicht mitbekommen. Ich drehe jedenfalls die Uhr nicht zurück und beginne nun auch nicht, Chomskys Werk zu zerpflücken oder ihm gar seine Berechtigung abzusprechen.

Aber auf meinem fast zwei Jahre andauernden Weg der Enttäuschungen nimmt Chomsky einen traurigen ersten Platz derer ein, die mich enttäuscht haben. Ich nenne keine Namen, aber es waren viele, sehr viele. Helden meiner Jugend waren dabei, aber auch solche, die ich erst später kennen gelernt habe. Plötzlich sah ich sie in Interviews, las Statements von ihnen, die mich schockierten, verwirrten und oft genug auch wütend machten.

Scheinbar hat Corona eine Wirkung auf Menschen, die lange Zeit unvorstellbar war. Obwohl, nein, es ist ja nicht dieses Virus, das unsere Gesellschaft in ihre Einzelteile zerlegt. Es sind Politik, Medien und ausgewählte Wissenschaftler, die sich gern in den Dienst des Zerlegens stellen. Das allerdings ist ja nicht überraschend. Sie tun das, was ich von ihnen erwartet habe. Lediglich die Radikalität, die sie dabei an den Tag legen, hat mich (anfangs noch) überrascht. Inzwischen erlebe ich von diesen Damen und Herren eigentlich nichts mehr, was für mich nicht vorstellbar ist.

Nein, es sind die Künstler, die kritischen Geister, die, die jahre- und jahrzehntelang die Freiheit auf ihren Fahnen stehen hatten und wild damit wedelten. Sie sind es, die mich verzweifeln lassen. Weil so vieles von dem, was sie früher scheinbar voller Überzeugung kundtaten, heute scheinbar einfach nicht mehr gilt.
Oder eben – und auch das ist eine schmerzliche Vorstellung – nie wirklich galt.

Immer wieder während dieser Krise war ich an einem Punkt, an dem ich dachte: Liege ich womöglich falsch? Muss das alles so sein, wie es jetzt gemacht wird? Ist die Gefahr womöglich so groß, dass jedes Mittel recht sein muss, um das Überleben zu gewährleisten und so die Freiheit zurückzubekommen, wenn alles vorbei ist?

Ich muss gestehen, dass ich diese Zweifel oft hatte, zumindest etwa ein knappes Jahr lang. Doch mittlerweile bin ich mir meiner Überzeugung sicher, glaube fest daran, dass wir auf einem zutiefst destruktiven Weg sind, der unzählige Traumata hervorrufen wird, viele Beziehungen und Familien zerstört hat und weiter zerstören wird, der Menschen in die wirtschaftliche Katastrophe, in Depressionen und in den Tod treiben wird. Der den weltweiten Hunger in einem Maß gesteigert hat, der dieses ohnehin schon schreckliche Faktum um weitere Ebenen schlimmer werden lässt. Der weltweit Existenzen zerstört, weil die Wirtschaft global ist, aber auch weil sie lokal ist und kleine Bauern und Arbeiter dem Abgrund entgegen schieben wird. Ich bin inzwischen sicher, dass der Preis zu hoch ist, viel zu hoch. Und da ist sie wieder, die Frage der Verhältnismäßigkeit.

Ich glaube auch schon lange nicht mehr, dass es um die Gesundheit der Menschen geht. Die politisch Verantwortlichen haben sich nie sonderlich für die Gesundheit der Bevölkerung(en) interessiert. Sonst hätten sie sich längst um gesunde Ernährung kümmern müssen, um die Luftverschmutzung, auch um die gesundheitlichen Schäden, die von Alkohol, Zigaretten und Medikamenten ausgehen. Das taten sie nicht. Weil dafür jeder selbst verantwortlich ist oder es eben Dinge gibt, die man nicht einfach so beheben kann.

Aber jetzt, plötzlich, soll es anders sein? Wegen eines Virus’, das – zumindest in Deutschland – im Jahr 2020 nicht einmal zu einer Übersterblichkeit geführt hat? Auf einmal ist Eigenverantwortung eine unerwünschte Eigenschaft? Das ergibt einfach keinen Sinn.

Aber all das ist längst bekannt, jeder kann es wissen, sogar, wenn er sich mühevoll durch die Mainstreammedien wühlt, bis er die entsprechenden Meldungen gefunden hat. Ich kann die, die nach wie vor davon ausgehen, dass wir einer die Existenz bedrohende und lebensgefährlichen Gefahr durch Corona ausgeliefert sind, nicht mehr überzeugen. Ich habe da auch keinen missionarischen Eifer mehr, es nagt an der Kraft und der Energie.

Und Chomsky?
Ich weiß es nicht. Der Mann ist über 90, vielleicht wurde das Interview auch manipulativ geführt. Vielleicht hat er etwas missverstanden. Oder er ist in der einen oder anderen Form gesundheitlich angeschlagen und hätte das Interview zu diesem Zeitpunkt besser nicht geführt. Ich weiß es wirklich nicht.

Es fällt aber schwer, seine Aussagen nicht als das einzuordnen, was sie zu sein scheinen: Menschenverachtung und eine politische Tendenz, die ich erschreckend und bedenklich finde. Mir würden zahlreiche Attribute einfallen, mit denen ich Chomsky jetzt versehen könnte, aber ich lasse es.

Fakt scheint mir aber zu sein, dass der unbedingte und allgemeine Wille, die Freiheit wiederherzustellen, nur übersichtlich ausgeprägt ist. Vielleicht liegt das auch daran, dass wir sie schon vor langer Zeit verloren haben und gar nicht mehr erkennen, wie wir stetig gehorchend daran mitwirken, sie weiter abzubauen.

Man hat uns gesagt, dass der Tod lauert, dass wir ersticken, unsere Mitmenschen in den Tod schicken. Man hat intern unverblümt darüber gesprochen, eine „Schockwirkung“ zu erzielen, an die Urängste der Menschen zu gehen, sie in einen Panikmodus zu bringen, eine dauerhafte Angst einzurichten, die über allem steht, was uns lieb und teuer war.

Es ist geglückt. Wir denken nicht mehr eigenständig, fühlen nicht mehr autark, entscheiden nicht mehr nach Fakten, sondern nach Fiktionen und Storys und Bildern und Zahlen, die uns als Realität verkauft werden. Wir haben unsere Skepsis abgelegt, zumindest, wenn es um Corona geht, hier glauben wir alles, was uns präsentiert wird, selbst, wenn es kurze Zeit später evidenzbasiert widerlegt und trotzdem weiterhin erzählt wird.

Ich bin – das lässt sich nicht leugnen – ebenso beratungsresistent geworden wie die, denen ich Beratungsresistenz vorwerfe. Ich bin nicht mehr bereit, mich von den Argumenten überzeugen zu lassen, die mir seit fast zwei Jahren wiederkäuend um die Ohren gehauen werden. Ich behaupte, dass diese Argumente nahezu alle widerlegt sind, es bleiben nur noch wenige über, denen ich auch nur im Ansatz traue.
Vielleicht sind wir alle „Covidioten“ – die einen auf dieser, die anderen auf jener Seite. Und das Traurige daran ist die Tatsache, dass diese groteske Gemeinsamkeit zu immer mehr Spaltung führt. Ich gebe zu, gar nichts mehr dagegen tun zu können. Die Argumente der Gegenseite sind in meinen Augen hohl, absurd, gegen jede Vernunft. Und die Gegenseite unterstellt mir das gleiche.

Damit muss ich leben, damit müssen wir alle leben. Aber gerade wegen dieser Widersprüche, wegen dieser Spaltung, ist es umso wichtiger, Leute in der Nähe zu wissen, die ähnlich denken und fühlen wie man selbst. Leute zu kennen und zu schätzen, die sich ihre kritische Haltung bewahrt und ihren Freiheitswillen nicht unter einer Maske begraben haben. Es gibt nicht mehr viele von diesen Menschen, ich bin aber froh und schätze mich glücklich, einige von ihnen zu kennen.

Und ich dachte, Noam Chomsky gehört auch dazu.
Doch ich muss mich wohl – einmal mehr in dieser Krise – eines Besseren belehren lassen.

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Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

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QuerdenkerOhnePLZ
QuerdenkerOhnePLZ
1 Jahr zuvor

Dein Text spricht mir aus der Seele. Danke dafür! Ich kann dein Entsetzen gut nachempfinden. Es erging mir in den letzten anderthalb Jahren mit etlichen Personen des öffentlichen Lebens ähnlich: ähnlich schmerzhaft.
Alles Personen, denen ich eine gewisse Logik, Herrschaftskritik und Integrität zugetraut hätte. Diese – für einen demokratischen Diskurs unerlässlichen – Werte haben sehr viele vermeintlich kritische Geister Anfang letzten Jahres an den Nagel gehängt. Es sind zu viele, um sie hier aufzuzählen.

Die ersten, bei denen ich stutzig wurde, waren Komödianten – den Begriff Kabarettist verbinde ich mit bissiger und kritischer Satire – das beschreibt sie leider nichtmehr ansatzweise. Sicher – es gab immer neoliberal angehauchte und niveaulosere Comedians wie Böhmermann, Welke und co. – aber an Menschen wie Volker Pispers oder Uthoff / Wagner hatte ich höhere Erwartungen bzw. Ansprüche.

Es zeigt sich halt aktuell sehr deutlich, dass man Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens eben nicht „kennt“, nur weil man ihre TV-Auftritte gesehen oder ihre Texte gelesen hat. Andererseits erkennt man aktuell sehr deutlich, wem die viel (und i.d.R. nur als Kampfbegriff) bemühte freiheitlich-demokratische Grundordnung, wem die Werte der Aufklärung tatsächlich etwas bedeuten, wer sich für sie einsetzt. Bei Letzteren handelt es sich – wie ihr ja ebenfalls bereits in anderen Texten festgestellt habt – oftmals um Menschen, mit denen für eine gemeinsame Sache zu streiten man sich beim besten Willen nicht hätte vorstellen können. Das macht die aktuelle Situation m.E. allerdings um so aufschlussreicher.
Für den Fall, dass es jemals ein „danach“ geben wird, sollten wir uns heute gut merken, wer seine vermeintlichen Überzeugungen für (Meinungs-)Freiheit, Menschenrechte, etc. bei erster Gelegenheit über Bord geworfen, und wer sich gegen den Abbau der Selbigen eingesetzt hat.
M.E. positive Beispiele sind z.B. Daniela Dahn (Original inzwischen hinter der Bezahlschranke) oder die diversen Mahnungen eines Heribert Prantls. Auch ein Helmut Schleich – um auf das Kabarett zurückzukommen – ist in meinem Ansehen deutlich gestiegen. Wer weitere kennt (auch gerne solche, die er sonst mit der Kneifzange nicht anfassen würde), darf sie gerne hier ergänzen – ich bin gespannt.

Zu Chomsky (von dessen Aussagen ich aus den von dir treffend geschilderten Gründen nicht minder schockiert war) gibt es ein gutes (englischsprachiges) Video von Jimmy Dore mit dem Chefredakteur von TheGrayZone , in welchem Chomsky für seine Aussagen kritisiert (bzw. auseinander genommen) wird. Darin werden auch andere aus meiner Sicht irritierende Positionen besprochen, die er in den letzten paar Jahren vertreten hat. So hat er sich wohl u.A. für eine weitere Besatzung Syriens durch die USA ausgesprochen, was sich jetzt auch nicht direkt mit seinen anti-interventionistischen Positionen der Vergangenheit verträgt.

Last edited 1 Jahr zuvor by QuerdenkerOhnePLZ
Wolfgang
Wolfgang
Reply to  QuerdenkerOhnePLZ
1 Jahr zuvor

Die ersten, bei denen ich stutzig wurde, waren Komödianten –

Ja, das hat mich auch sehr angepisst: statt sich kritisch mit dem Geschehen auseinanderzusetzen, schwimmen die meisten der Herren „Komiker“ lieber mit dem Strom und prügeln für ein paar billige Lacher auf diejenigen ein, die nicht das offizielle Narrative beten. 😡

Gaby
Gaby
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Mich hat ein Mensch ganz besonders überrascht. Dtsch. Schauspieler. Zu sehen etwa in „Godbye Lenin“, „Freier Wille“ oder „Die Welle“. Ich mochte meinen, jemand der Rollen in solchen Filmen annimmt, wüsste was er tut. Mein Denkfehler. Er schoss im wahrsten Sinne den „Vogel“ ab. Das nehme ich ihm persönlich übel.
Da gelobe ich mir Volker Bruch, seine Frau und auch Moritz Bleibtreu. Ich hoffe inständig das ich nicht erneut eines Besseren belehrt werde.

Brian
Brian
Reply to  Gaby
1 Jahr zuvor

Ja, das ist mir auch sehr sauer aufgestoßen, v.a. weil er eigentlich immer ein
sehr ‚eigener‘ Kerl zu sein schien. Und ich ihn als Schauspieler immer sehr
mochte. Genauso wie seine Kollegin A.K. Sarnau, von der ich das auch nie gedacht hätte.
Bei einer weiteren Person war ich auch sehr ‚irritiert‘, da er früher auch so ein
ganz anderer Mensch zu sein schien, gute Texte/Songs geschrieben hat, aber
auch durch seine Vita (Kontakt mit Böll, etc.). Ein Mensch, der aus der gleichen
Stadt kommt wie ich : Hr. Niedecken.

QuerdenkerOhnePLZ
QuerdenkerOhnePLZ
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Was mich an Pispers‘ Statement so unfassbar angeekelt hat, war ja, dass er das nichtmal für irgendwelche billigen Pointen / aus Karrierismus bzw. Opportunismus gemacht hat, sondern offensichtlich aus Überzeugung. Der Mensch ist in Rente. Der muss keine Karriere mehr machen.

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  QuerdenkerOhnePLZ
1 Jahr zuvor

Ich wusste hat nicht, daß sich Herr Pispers zu Corona geäußert hat. Hast du einen Link?

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor
Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Also das, was er auf seiner Seite sagt, kann ich sofort unterschreiben. Ich sehe da keinen einzigen Satz, der sich anhört wie „von oben“ vorgegeben.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

@wolfgang

Eben, noch schlimmer.
Er, der immer ein kritischer Geist war, übernimmt das Narrativ Derer, denen er sonst besonders scharf auf die Finger schaute.

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Das tut er doch nicht, er sagt auf seiner Seite eindeutig, daß er die Regierung für unfähig hält.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

@Wolfgang

Wie deutest du das?

Von Pispers Seite:

„In aller Klarheit: Ich bin nicht der Meinung, dass die Corona-Pandemie eine Erfindung ist. Es ist auch absoluter Quatsch, dass unsere Politiker die Pandemie nutzen, um eine Diktatur zu errichten.
Über den richtigen Weg in der Pandemie und über die einzelnen Maßnahmen läßt sich selbstverständlich trefflich streiten, aber den Regierenden pauschal zu unterstellen, Ihnen gehe es nur um Repression, ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit.“

Wenn es nach seiner Meinung eine Unverschämtheit ist, den Regierenden Repression zu unterstellen, was bleibt dann übrig?

Etwa die Sorge um unsere Gesundheit oder einfach nur planloses Handeln?
Das glaubt Pispers doch wohl selbst nicht.

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Wie deutest du das?

Ganz einfach:

„In aller Klarheit: Ich bin nicht der Meinung, dass die Corona-Pandemie eine Erfindung ist.

Der Virus ist echt, daran habe ich keine Zweifel. Auch die weltweit Verbreitung ist echt.

Es ist m.M.n. allerdings sehr fraglich, ob es sich wirklich um eine Pandemie im klassischen Sinne handelt, da vor Corona eines der nötigen Kriterien für eine Pandemie eine hohe Sterblichkeit im zweistelligen Prozentbereich war. Dieses Kriterium wurde kurz vor Corona von der WHO abgeschafft, jetzt zählen nur noch Verbreitung und Ansteckung.

Aber ich würde trotzdem nicht von einer „Erfindung“ reden, sondern eher von einer Massenhysterie auf Seiten der Regierenden, die zu falschen Handlungen geführt hat.

Es ist auch absoluter Quatsch, dass unsere Politiker die Pandemie nutzen, um eine Diktatur zu errichten.

Unsere Regierungsparteien sind sowieso schon lange zu einen Einheitsbrei verkommen, und egal welche Partei offiziell das Sagen hat, stets sind es die Unternehmen, die profitieren.

Warum sollten die Regierenden also sich noch die Mühe machen, eine Diktatur aufzubauen? Sie haben die absolute Macht bereits, und daran ändert sich auch durch Wahlen alle vier Jahre nichts großes.

Über den richtigen Weg in der Pandemie und über die einzelnen Maßnahmen läßt sich selbstverständlich trefflich streiten, aber den Regierenden pauschal zu unterstellen, Ihnen gehe es nur um Repression, ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit.“

Erster Satzteil: Ja, absolut!

Zweiter Satzteil: Jein!

Die Repressionen waren vielleicht am Anfang nötig, als über das Virus nichts bekannt war. Geschenkt.

Aber mit zunehmenden Wissen sollten die Einschränkungen der Grundrechte natürlich zurückgenommen werden, keine Frage. Das Problem dabei ist nur, daß Politiker erstens nicht gerne zugeben, Fehler gemacht zu haben, zweitens nie aus dem anfänglichen Panikmodus heraus gekommen sind, und drittens der Panikmodus inzwischen von einem Machtrausch abgelöst wurde, der die Verantwortlichen ebenfalls nicht mehr rational handeln lässt.

Last edited 1 Jahr zuvor by Wolfgang
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

@Wolfgang

Dieses Kriterium wurde kurz vor Corona von der WHO abgeschafft

Zufall?

Warum sollten die Regierenden also sich noch die Mühe machen, eine Diktatur aufzubauen? Sie haben die absolute Macht bereits, und daran ändert sich auch durch Wahlen alle vier Jahre nichts großes.

Die Macht hatten sie scheinbar noch nicht so gänzlich.
Die „Pandemie“ gab ihnen die Gelegenheit, Grundrechte weit einzuschränken.
Ausschaltung des Parlaments, Klagen vor Verwaltungsgerichten, Demos, Meinungszensur etc..

Im Namen der Volksgesundheit läßt sich doch völlig unauffällig eine (larvierte ) Diktatur einrichten,
Die Zustimmeung einer Mehrheit haben sie ja offensichtlich schon.

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Ich versuch’s mal mit Logik…

Wieso sollten Politiker, die sowieso gerade an der Macht sind, versuchen, eine Diktatur aufzubauen?

Wieso sollte die Regierungs-Chefin, wenn sie eine Diktatur plant, kurz vor einer möglichen Wiederwahl ihren Abgang von der politischen Bühne erklären? (Die Antwort auf diese Frage lautet bestimmt nicht: „Um im Hintergrund die Fäden ziehen zu können“!)

Warum sollten Parteien, deren Politiker eine Diktatur errichten wollen, noch unnötig Zeit mit Sondierungs- und anderen Gesprächen vertrödeln?

Wäre es nicht viel einfacher, an das Rednerpult zu treten und zu verkünden:

„Wir hatten 16 Jahre Zeit, die maßgeblichen Stellen in Verwaltung, den Ordnungsdiensten, Gerichten und Exekutive nach unseren Vorgaben zu besetzen, jetzt haben wir eine Diktatur, ich bleibe an der Macht und bin jetzt Eure neue Königin / Euer neuer König!“

Um eine Diktatur zu errichten, bedarf es keines Virus. Gewiss wird in jedem „Handbuch zur Errichtung einer Diktatur“ empfohlen, als Ablenkung einen inneren oder äußeren Feind zu benennen, gegen den sich die Wut der Bevölkerung richten kann. Aber die Nazis hätten 1930 die Macht auch übernehmen können, ohne die Juden als Feindbild hinstellen, als „Volksschädlinge“, den es zu vernichten gilt. Damals brauchte das Volk quasi jemanden, auf den sie physisch mit dem Finger zeigen konnten. Heute haben wir das Internet mit Petabytes an Bildern von Katzen, Mittagessen und Pornos, das wirkt als Sedierung der Bevölkerung tausendmal besser als die Dämonisierung einer ganzen Bevölkerungsgruppe.

Warum also sollten sich die Politiker, die gemäß den Wahlergebnissen seit 16 Jahren das Sagen haben, einen Virus bzw dessen Bekämpfung als Vorwand zur Errichtung einer Diktatur nötig haben?

Ja, ich gebe zu: vieles oder fast alles, was zur Zeit auf der politischen Bühne passiert, fühlt sich nicht mehr demokratisch an!

Aber wir sollten und fragen, wer dafür verantwortlich ist!

Sind es die Politiker, denen wir zumindest insofern vertraut haben, daß sie die Mehrheit der Stimmen bei Wahlen bekommen haben?

Oder sind es nicht eher Kräfte und Interessengruppen im Hintergrund, die eindeutig nicht-demokratische Ziele verfolgen und die es geschafft haben, Politiker der ganzen Welt durch Angst oder finanziell nach ihrer Pfeife tanzen zu lassen?

Ich weiß, daß sich das nach einer großen, weltumspannenden Verschwörung anhört. Das Problem dabei ist aber, daß eine solche Vorstellung nicht zu abwegig ist, um wahr sein zu können. Es gibt nun mal Unternehmen und Gruppierungen, die über weit mehr Mittel und Einflussnahme verfügen als jeder Staat, und die in der Vergangenheit auch eine unmenschliche Skrupellosigkeit an den Tag gelegt haben, wenn es um die Vergrößerung ihres Einflusses und ihrer Vermögen ging. Viele dieser Gruppierungen gehen zum Erreichen ihrer Ziele buchstäblich über Leichen, sei es durch Bestechung, gezielten Auftragsmorden oder der Zerstörung ganzer Ökosysteme und der Vergiftung bewohnter Gebiete.

Das Streben nach der absoluten Macht ist dabei nur durch eine kleine Unannehmlichkeit begrenzt: die demokratische Legitimierung fehlt! Und ein Unternehmen X oder eine Privatarmee Y, die einem Staat den Krieg erklärt und ihn übernehmen will, käme in einem offenen Konflikt nicht wirklich weit.

Was also läge da näher, als die Politik dahin zu bewegen, für sie auf dieses Ziel hinzuarbeiten?

Und hier kommt ein Virus gerade recht. Unabhängig davon, ob er absichtlich oder versehentlich freigesetzt wurde, erzeugt er Angst, bei Politikern genau so wie in der Bevölkerung. Und was motiviert Menschen stärker als Angst?

Ich weiß, daß sich das alles merkwürdig anhört, aber auf der anderen Seite sage ich ganz offen: ich halte die meisten Politiker dieser Welt und insbesondere alle deutschen Politiker einfach für viel zu blöd, um durch einen Staatsstreich eine Diktatur zu errichten und aufrecht zu erhalten!

Brian
Brian
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Ich glaube, dir würde hier kaum einer in deinen Ausführungen ernsthaft widersprechen (vielleicht reden wir auch nur irgendwie aneinander vorbei).
Ich glaube auch nicht, daß sich mehrere Politiker und Medienleute zusammengetan und sich gesagt haben : „So, wir planen jetzt eine Diktatur !“
Ich denke, daß viele von denen gerissen sind, aber nicht wirklich intelligent.
Sie haben halt, wie so häufig, die Gunst der Stunde genutzt.
Im Zusammenhang zu erwähnen wäre das über 20 Jahre alte Zitat von Herrn
Juncker. Oder das von Herrn Schäuble aus dem letzten Jahr, der sinngemäß
sagte, daß es infolge der ‚Maßnahmen‘ viel einfacher sei, gewisse Dinge
durchzudrücken.
Du vergißt, daß es auch in einer Diktatur (ich würde unsere derzeitige Situation
übrigens nicht so beschreiben; in einem Rechtsstaat bzw. einer Demokratie
leben wir allerdings auch nicht) immer einen zumindest äußeren Anschein der
Legitimation braucht. Damit sich nicht zu viele Menschen dagegen auflehnen.
Und was könnte dazu besser dienen als hehre Ziele ?
So braucht es nicht allzuviel Aufwand, um die Bevölkerung kleinzuhalten.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

@Wolfgang

Ich versuch’s mal mit Logik…

Wieso sollten Politiker, die sowieso gerade an der Macht sind, versuchen, eine Diktatur aufzubauen?

Weil siese Macht nicht vollkommen war.

Das Parlament war nicht ausgeschaltet, Richter ( siehe Weimar ) urteilten im Sinne der Bürger, Demos fanden statt, Kritiker konnten sich frei äußern, ohne zensiert oder diskriminiert zu werden.

Die Voearbeit war da, aber um diese Dinge durchzusetzen, brauchte es die Akzeptanz der Bürger, die man durch ein angeblich so gefährliches Virus erreichte und das sich nicht auf die Politik ( bzw. auf andere Akteure im Hintergrund ) zurückführen ließ.

Die Idee ist genial, das muss man zugeben, zumal es keinen anderen realen Gegner gibt, mit dem man Geschlossenheit und Unterwerfung erreichen könnte.
Die klassische Methode eines äußeren Feindes verbietet sich wg. des verteilten Potentials der gegenseitigen Zerstörung.

Warum sollten Parteien, deren Politiker eine Diktatur errichten wollen, noch unnötig Zeit mit Sondierungs- und anderen Gesprächen vertrödeln?

Ganz einfach, weil die Menschen im Schein einer Demokratie gefügiger sind als wenn man ihnen offen erklärt, man habe jetzt eine Diktatur.
Di Eliten haben immer Angst vor Widerstand oder gar Revolutionen, deren Ausgang sie nie gänzlich beherrschen.

Auf Grund der modernen technischen Möglichkeiten ist es ja Heute auch viel einfacher, die Massen zu kontrollieren, selbst unter dem Deckmantel der Demokratie, die in Wahrheit keine ist, weil sie sich der Kontrolle des Souveräns völlig entzieht.

Ich weiß, daß sich das nach einer großen, weltumspannenden Verschwörung anhört. Das Problem dabei ist aber, daß eine solche Vorstellung nicht zu abwegig ist, um wahr sein zu können.

Natürlich nicht, wozu sonst har sich das Establishment unzählige NGO’s aufgebaut und zieht sich den entsprechenden Nachwuchs?

Was haben z.B. folgende Personen gemeinsam?

-Angela Merkel, Kanzlerin der BRD

-Manuel Baroso, Ministerpräsident Portugals, dann EU-Kommisionspräsident

-Nicolas Sarkosy, Präsident Frankreichs

-Jose Maria Aznar, Ministerpräsident Spanien

-Tony Blair, Premierminister GB

-Gorden Brown, Nachfolger Blairs im Amt

-Stefan Kurz, Kanzler Österreichs

-Emanuel Macron, Präsident Frankreichs

-Alexander De Croo, Ministerpräsident Belgien

-Jens Spahn, Gesundheitsminister

-Annalena Baerbock, noch im Sommer ausichtsreiche Kanzlerkandidatin, bis sie auf die dumme Idee kam, ein Buch zu schreiben.

-Marc Zuckerberg, Facebook

Bill Gates Microsoft

Larry Page und Serge Brin, Google

Alle diese Personen sind Absolventen des Young-Global-Leader-Programms des WEF, einer demokratisch nicht kontrollierten, völlig intransparenten NGO.

Aber das sind bestimmt nur Einzelfälle und purer Zufall. 😉

Auch interessant der Wikipedia-Eintrag zu:

„Mitglieder der Atlantikbrücke“.

Und im Zusammenhang mit Corona :

https://clubderklarenworte.de/wp-content/uploads/2021/09/Netzwerkanalyse-Corona-Komplex.pdf

Es gibt nun mal Unternehmen und Gruppierungen, die über weit mehr Mittel und Einflussnahme verfügen als jeder Staat, und die in der Vergangenheit auch eine unmenschliche Skrupellosigkeit an den Tag gelegt haben, wenn es um die Vergrößerung ihres Einflusses und ihrer Vermögen ging. Viele dieser Gruppierungen gehen zum Erreichen ihrer Ziele buchstäblich über Leichen, sei es durch Bestechung, gezielten Auftragsmorden oder der Zerstörung ganzer Ökosysteme und der Vergiftung bewohnter Gebiete.

Exakt so ist es und deren Bestreben ist es, ihre Geschicke zu lenken, statt vom Schicksal abhängig zu sein.

Die Leute mit der entsprechenden Legitimation, die man dazu braucht, kann man sich ziehen bzw. kaufen.
Gier und Eitelkeit sind die Antriebsfedern, die Politiker in ihren Parteien nach Oben bringen und sie zu willigen Werkzeugen der wirklich Mächtigen machen.

Wie fühlen sich so kleine Scheißer wie ein Gehard Schröder aus einfachen Verhältnissen wohl, wenn sie plötzlich von den „Erlauchten“ getätchelt werden?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Wolfgang

Ergänzung:

Hier mal eine Auflistung der Teilnehmer des Young-Global-Lesder-Programms bzw. des Vorläufers „Young Leaders for Tomorrow“.

https://www.anti-spiegel.ru/2021/war-putin-ein-young-global-leader-von-klaus-schwab-die-schwarmintelligenz-liefert-eindeutige-antwort/

Die Durchseuchung in allen Bereichen durch den WEF ist erschreckend.

Wer da noch von Verschwörungstheorie faselt ist nicht mehr ernst zu nehmen oder involviert.

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Brian
Brian
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Gut auf den Punkt gebracht.

Last edited 1 Jahr zuvor by Brian
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

@Wolfgang

Nanu, habe ich da wieder einen ellenlangen Text für die Tonne geschrieben?

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Wieso? Weil ich noch nicht geantwortet habe?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

@Wolfgang

Nein, der Kommentar wurde nach Veröffentlicheung nicht angezeigt.
Da kommt öfter vor.
Wenn er komplett im Nirvana verschwände, wäre das ärgerlich.
Das war nur eine Info an dich, dass ich geantwortet habe.

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Jahr zuvor

Wellbrock

Ja, ich denke auch, dass es z.T. etwas mit der Länge eines Kommentars oder der Anzahl der Links zu tun hat, dass das System die nicht direkt anzeigt.

Ich hatte auch schon mal eine Meldung, dass ein Komentar vor Freigabe erst überprüft wird, was sehr hilfreich ist.
So hat man die Gewissheit, dass die Mühe nicht umsonst war.

Jau
Jau
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@ Robbespiere

Da mir früher in anderen Blogs längere Kommentare auch immer mal wieder verloren gingen, habe ich mir angewöhnt, wenn Längeres entsteht, diese in meinem E-Mail-Kasten aufzuheben.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Jau
1 Jahr zuvor

@Jau

Ich habe mir schon Texte in Word kopiert, um sie nicht zu verlieren, vergesse das aber manchmal im Eifer des Gefechtes, was mich dann ärgert.

Brian
Brian
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Aber ich würde trotzdem nicht von einer „Erfindung“ reden, sondern eher von einer Massenhysterie auf Seiten der Regierenden, die zu falschen Handlungen geführt hat.

Nein, m.M.n. handelt es sich hier mitnichten um eine ‚Massenhysterie der
Regierenden‘, sondern vielmehr um eine günstige Gelegenheit, die sie genutzt
haben. Da hat es viel zu viele ‚Planungen‘ (die bekannt sein dürften) im Vorfeld
gegeben, um das als ‚Zufall‘ oder Unfähigkeit abzutun.

Die Repressionen waren vielleicht am Anfang nötig, als über das Virus nichts bekannt war.

Wieder Einspruch !
Viren und Bakterien gibt es schon seit Ewigkeiten, ohne sie gäbe es kein Leben
auf der Erde und auch das Caligula-Virus ist schon seit langem bekannt (und
komm mir jetzt nicht mit irgendwelchen Mutationen), das wahre ‚Geschwurbel‘
kommt von den üblichen Verdächtigen, die – ob bewußt oder unbewußt – mit
ihrer Interpretation biologischer Vorgänge ein katastrophales Natur- und Weltbild offenbaren (genau dieses Bewußtsein ist es, das unsere Welt – ob nun
in ökonomischer, ökologischer, psychologischer oder sozialer Hinsicht – immer
weiter Richtung Abgrund drängt).
Die Repressionen waren nötig, um die Inszenierung aufrechtzuerhalten.

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Viren und Bakterien gibt es schon seit Ewigkeiten, ohne sie gäbe es kein Leben auf der Erde

Ich sprach doch nicht von Viren allgemein, sondern von diesem einen Virus, dessen Wirkung unbekannt war.

Last edited 1 Jahr zuvor by Wolfgang
Mensch
Mensch
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Warum er das auch immer so auf seiner Seite veröffentlicht hat, kann ich Dir auch nicht sagen.

Warum Du das sofort unterschreiben würdest, das solltest Du erklären können.

Aus meiner unmaßgeblichen Sicht hat sich Volker Pispers allein durch das Statement selbst als Riesenarschloch entlarvt.

Wenn Du das anders siehst, frage ich mich, ob Dir bekannt ist, wie derbe er in seinen aktiven Zeiten gegen die Regierenden ausgeteilt hat, bei denen er sich mit eben diesem Statement anbiedert.

Santuzza
Santuzza
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

frage ich mich, ob Dir bekannt ist, wie derbe er in seinen aktiven Zeiten gegen die Regierenden ausgeteilt hat

Genau das ist der Punkt ! Danke ! Ich habe keinen Auftritt dieses Riesenarschlochs verpasst. Ich liebte seine freche Schnauze. Er hat vor nichts Halt gemacht. Und dann meldet er sich ohne Not zu Wort und straft seine eigenen Shows Lügen, obwohl er genau weiß, daß der Regierung unsere Gesundheit völlig wurscht ist, da er das ja selber bei seinen zahlreichen Auftritten immer wieder ausführlichst und mit pechschwarzem Humor vorgetragen hat?

Ich war stinksauer, und zwar auf mich selber, weil ich jahrelang geglaubt hatte, daß seine Programme auch seiner eigenen Überzeugung entsprächen.

Das gilt ebenso für die Anstaltsinsassen. Die Bildzeitung für Akademiker hatte gegen sie geklagt und alle Anstaltsbesucher haben sich nen Loch in den Bauchg gefreut, daß die Zeit damit nicht durchgekommen ist.

Dann die 1. Sendung unter Corona-Bedingungen und eine grottenschlechte Vorstellung mit einer ekelhaften Verhöhnung von Wolfgang Wodarg.
Ich habe vor dem TV-Gerät einen Veiztanz aufgeführt…
Irgendwer hat denen jeglichen Schneid abgekauft. davon bin ich überzeugt.

Bei mir läuft es nun nur noch nach dem Motto: An ihren Taten sollst Du sie erkennen.

Und jetzt muß ich in die Heia…

Santuzza
Santuzza
Reply to  Santuzza
1 Jahr zuvor

Veitstanz , sorry. Erst vergewissern, dann schreiben…

QuerdenkerOhnePLZ
QuerdenkerOhnePLZ
Reply to  Santuzza
1 Jahr zuvor

Sehr treffende Zusammenfassung. Auch der letzten Anstalt, die ich wahrgenommen habe. Wobei das die zweite in C-Deutschland war, die erste war diese unsägliche Videokonferenz-Schmonzette, in der dann auch noch diverse andere (mitunter bis zu diesem Zeitpunkt von mir geschätze) Komödianten sich als regimetreue „Künstler“ geoutet haben.

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Santuzza
1 Jahr zuvor

Und dann meldet er sich ohne Not zu Wort

Das stimmt ja nicht so ganz, denn die Gründe für seine Wortmeldung liefert er auf seine Seite.

Santuzza
Santuzza
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Ja, Pispers hat seine Gründe genannt. Er verwahrt sich dagegen, von den „falschen“ Leuten zitiert zu werden, indem er große Teile seiner ehemaligen Fangemeinde in die übliche rechtsrechtsNaziNaziLeugnerLeugner-Ecke schiebt und sich damit der von oben diktierten Mehrheitsmeinung unterwirft. Ein Verhalten, welches er in seinen Programmen immer mit viel Sarkasmus bedacht hat.

Hierzu die wunderbare Wortmeldung von Uli Gellermann:

https://www.rationalgalerie.de/home/das-testament-des-volker-pispers

marie
marie
Reply to  Santuzza
1 Jahr zuvor

gespenster mit und ohne namen laufen durch die deutsche landschaft mit einem riesensack voller folterwerkzeuge – doch du kannst auch den billigen süßkram aus ihrem gepäck kosten … und die folterwerkzeuge hinterlassen nur einen alptraum für dich und können wieder eingepackt werden … für den nächsten auf ihrer liste.

schon jedes kind weiß, dass es nix süßes von fremden nehmen soll … sie wissen um die mittel der verführbarkeit und können ihnen widerstehen!

aufklärung!!! und nicht angebliche „vorteile“ des süßen eiapopeia >>> sie wissen, was leben ausmacht, die glücklichen erkennen die fallen einfach intuitiv

>>> sie fallen aus der (erwarteten) rolle, damit sie nicht in die falle rollen <<<

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Santuzza
1 Jahr zuvor

Ich fand den Hype, den u.A. die nachdenkseiten um „Die Anstalt“ gemacht haben, von Anfang an übertrieben und wenig gerechtfertigt. Ein paar Hofnarren geben ab und zu mal etwas Kritisches von sich und führen sich dabei bedeutsam auf.
Da hatte ein Pispers deutlich mehr Substanz. Aber auch bei ihm ist mir schon immer aufgefallen, dass er genaugenommen ein Ventil ist (was er sogar selbst metaphorisch gesagt hat): Lachen über Realitäten, über die man nicht lachen sollte.
Ich habe ihn persönlich eher für Denkanstösse konsultiert, anstatt ihn witzig zu finden. Denn was er thematisiert und kompetent auf die Essenz heruntergebrochen hat, war nie witzig für jemanden, der das dann verstanden hat. Wenn jemand sein Programm verstanden hat, muss diesem das Lachen im Halse steckenbleiben.
Die Anstaltboys waren für mich immer nur etwas alberne Hofnarren, die Schrammschen Zorn in Amüsement kanalisieren.
Und völlig passend beginnt ihre Sendung ja auch mit einer Animation als Witzsendung, die an Benny-Hill-Niveau erinnert.
Ich vermisse Dieter Hildebrandt.

Mensch
Mensch
Reply to  Schwitzig
1 Jahr zuvor

@ Schwitzig: So ganz teile ich Deine Ansicht zur „Anstalt“, wie sie mal war, nicht bzw war ich der Anstalt gegenüber unkritisch. Letztendlich ist Deine Sichtweise leider diejenige, die sich als die Berechtigtere erwiesen hat.

Zu Volker Pispers fällt mir nichts mehr ein. Das hatte mir seinerzeit (Wie alt ist das Statement? Schätzungsweise ein 3/4 Jahr, oder gar noch älter?) die Sprache verschlagen. Der Mann genoss meine Hochachtung. Als ich das las, war das für mich der Tag, an dem die Glaubwürdigkeit des politischen Kabarett zu Grabe getragen wurde. An dem Tag musste ich erkennen, dass das zuvor alles nur noch zu inszeniertem, gut bezahltem Theater verkommen ist.

Ich vermisse Dieter Hildebrandt.

Da bin ich mir leider gar nicht mehr sicher, ob es sich ein Dieter Hildebrandt nicht auch nur, wie alle heute noch lebenden, Kabarettisten mit Strahlkraft auf Regierungslinie bequem gemacht hätte?

Schau Dir die Realität in Hessen und Niedersachsen an! 2 G bei Sport- und Kulturveranstaltungen ist dort die faschistoide Realität und zwar ohne, dass die Herren und Damen des politischen Kabaretts auf die Barikaden gehen. Erbärmliche Gestalten, die nur ihrem eigenen Vorteil dienen.

Das Impfen der Kinder wird gnadenlos durchgezogen werden. Kinder, deren Eltern sie nicht impfen lassen wollen, werden niedergemacht werden.

Ich werd‘ mich mit dem darknet auseinandersetzen, denn Jesus gleich, die andere Wange hinzuhalten, wird ganz sicher nie mein Weg werden, mit dem ich auf Angriffe reagiere.

Spartacus
Spartacus
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

Ist natürlich spekulativ wie ein verstorbener Kabarettist reagieren würde. Ganz abgesehen davon, daß ich z.B. jedem das Recht zugestehe, die Corona-Impferei richtig zu finden oder falsch. Ich sehe es allerdings als hochwahrscheinlich an, daß Hildebrandt die totalitären Tendenzen erkennen würde, die derzeit um sich greifen und dazu auch etwas zu sagen hätte.
In diesem Zusammenhang vermisse ich auch Werner Finck, den viele wahrscheinlich gar nicht mehr kennen.
https://www.youtube.com/watch?v=6Ua13EXl2Xc
Wer sich in den 30ern auf eine Bühne stellt, den Hitlergruß zeigt, dann fragt „Was ist das?“, um selbst zu antworten „aufgehobene Rechte“, der ließe sich sicher auch heute nicht so leicht zum Erfüllungsgehilfen machen.

Die Anstalt habe ich lange als die beste Kabarattsendung im TV angesehen. Sie war sogar so gut, daß ich sie mir nicht mehr anschauen konnte (das zu erläutern wäre mir jetzt zu anstrengend). Ich fand sie künstlerisch interessant, weil sie das Ensemble-Kabarett wiederbelebt haben und inhaltlich, weil oft wirklich konkrete politische Bildung geboten wird.
Ich habe dann zufällig letztes Jahr eine Sendung gesehen, in der sie sich mit Corona-Gedöns auseinandersetzten. Anscheinend hatten sie jede Menge Zuschriften bekommen, derart, daß sie doch sonst so kritisch seien, aber in dem Punkt überhaupt nicht. Sie haben dann in der Sendung Programm dazu gemacht, wobei schon klar war, daß sie zur Regierungslinie neigen, es aber wohl auch den ein o. anderen berechtigten Zweifel gibt. Das ist schon mehr, als ich in allen andern Kabarettsendungen, die ich in den letzten anderthalb Jahren sah, an Kritk vernommen habe (ausgenommen Lisa Eckhart, die machts eher auf die Fincksche Art, so en passant). Das einzige, was es gelegentlich zu hören gab, war ein Lamento über die Situation von Kunst und Kultur. Jedenfalls habe ich es dieser Sendung der Anstalt zu verdanken, daß ich die Gates-Verschwörungstheorie erstmals mit anderen Augen betrachtete. Denn die beiden führten vor, daß der nicht nur die WHO finanziert, sondern auch noch eine Menge Gruppierungen, die die WHO beraten.

Es ist allerdings auch eine schwere Situation für Kabarettisten. Ruckzuck bist du wahrscheinlich weg von der Mattscheibe, wenn du was falsches (also das richtige) sagst, hast den Großteil deines Publikums gegen dich und wirst von den Nazis gefeiert. Im Grunde mußt du dir dann einen neuen Beruf suchen.

Generell bin ich der Meinung, daß das politische Kabarett tot ist. Indikator dafür ist die Tatsache. daß wir im TV geradezu damit überschwemmt werden. Das ist wie mit den Wahlen, würde sich dadurch ernsthaft was ändern, wäre es verboten. Früher gabs einmal im Monat Hildebrandt und ab und zu noch irgenwas anderes. Heute gibt es jede Woche mehrere Angebote. Aber heutzutage haben sie ja sogar in Bayern kapiert, wie nützlich bzw. schadlos die Ausstrahlung ist. Der zweite Aspekt steht in direkter Verbindung mit einem der Großmeister selbst. Ich war auf der Abschiedstournee von Georg Schramm. Das Programm war gewohnt gut und beeindruckend und in Teilen sehr ernsthaft. Z.B. hat er sich mit dem Sterben auseinandergesetzt und der Inhumanität in Pflegeheimen. Er habe darauf keinen Bock und hat sich darüber ausgelassen, daß man sich entschließen könnte, sich quasi selbst einzuschläfern. Außerdem gab er als einen Grund an, warum er aufhöre, daß das doch alles ziemlich sinnlos sei. Er würde sich die größte Mühe geben, was aber nur Sinn machen würde, wenn die Leute dann rausgingen und auch was verändern wollten. Das würde aber nie passieren. Nach der Vorstellung stand ich dann vor der Halle und wartete auf meine Begleiterin, die die Garderobe holte. Neben mir war man bestens amüsiert, unterhielt sich und ein Typ meinte, wie gut der Schramm gewesen wäre. Und direkt danach sagte er, aber nächste Woche käme XY, die wäre auch gut. Ich hätte den Typ am liebsten schräg angemacht, ob er überhaupt richtig zugehört bzw. irgendwas verstanden habe. Jedenfalls war klar, daß Schramm recht hatte. Mit dem Kabarett ist es wie mit der antiken Tragödie, es bewirkt eine Art Katharsis. Die Leute gehen hin, um sich kritische Aussagen anzuhören, danach fühlen sie sich innerlich gereinigt und alles geht weiter wie zuvor.

Mensch
Mensch
Reply to  Spartacus
1 Jahr zuvor

@ Spartacus: Klasse Auseinandersetzung mit dem politischen Kabarett!

Hierzu:

Ganz abgesehen davon, daß ich z.B. jedem das Recht zugestehe, die Corona-Impferei richtig zu finden oder falsch.

…möchte bzw kann ich gar nicht anders, als dazu was sagen.

Da fehlt für mich das Wichtigste. „[…]daß ich z.B. jedem das Recht zugestehe, für sich die Corona-Impferei richtig zu finden oder falsch.“

Sobald jemand meint, er könne es richtig oder falsch finden, ob sich andere impfen lassen, dann gestehe ich niemanden dieses Recht zu. Genau das sich das von allen möglichen Leuten herausgenommen wird, ist mehr als nur ein wenig problematisch.

Lauterbach heult gerade wieder rum, dass er sich bedroht fühlt. Dass das A****l*** regelmäßig andere für den Tod von Menschen verantwortlich macht, weil sie seiner Meinung nach Dinge tun wie Menschen ein Fußballspiel besuchen zu lassen und an sonsten viel Unwahrheiten verbreitet, hält er hingegen für angemessen. Paul Breitner aka „Potato Fritz“ hat sich nun auch zu Kimmich geäußert. Ekelhaftes A****l***.

Jeder der von einer Impfpflicht träumt, gehört vom Verfassungsschutz beobachtet. Die faschistoide Realität sieht aber so aus, dass das in Ordnung gefunden wird.

Das werden jetzt spannende Monate bis es wieder Mai wird und die Atemwegsviren sich wieder zurückziehen. Mal schauen, ob bis dahin noch von Impfdurchbrüchen gesprochen werden kann, oder ob eingestanden werden muss, dass die Impfungen im Grunde nichts getaugt haben?

Spartacus
Spartacus
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

Du mißverstehst mich bzw. übersiehst, daß es da auch noch was dazwischen gibt. Wenn ich der Meinung wäre, daß es richtig wäre, daß sich alle impfen ließen, müßte das nicht zwangsläufig bedeuten, daß ich dann auch dafür wäre, andere Leute zu zwingen bzw. zu nötigen, sich impfen zu lassen. Die erstgenannte Meinung ist schlimmstenfalls dumm. Die letztgenannte ist totalitär, verfassungsfeindlich und m.e. die wesentlich gefährlichere.

Last edited 1 Jahr zuvor by Spartacus
Mensch
Mensch
Reply to  Spartacus
1 Jahr zuvor

Wenn ich der Meinung wäre, daß es richtig wäre, daß sich alle impfen ließen, müßte das nicht zwangsläufig bedeuten, daß ich dann auch dafür wäre, andere Leute zu zwingen bzw. zu nötigen, sich impfen zu lassen.

Jemand der der Meinung ist, dass das Impfen von allen richtig und somit auch für den Erfolg wichtig ist, der wird zwangsläufig dazu neigen müssen jeden impfen zu wollen.

Andernfalls wäre er ja nicht dieser Meinung.

Die meisten geimpften Menschen die ich kenne, haben sich nicht wirklich aus Überzeugung impfen lassen. Die wollten schlicht und ergreifend so viele Freiheiten wie möglich zurück. Das finde ich durchaus legitim.

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Spartacus
1 Jahr zuvor


Toller Beitrag. Danke 🙂

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

Pispers‘ Einlassung hat mich auch sehr irritiert. Ich habe ihn bisher als großartigen Analytiker wahrgenommen, der die seltene Gabe hat, das Geschwurbel z.B. von Politikern zu entfernen und die Essenz leicht verständlich und logisch zu erklären.
Mit der Corona-Bermerkung hat er platt in die Scheiße gegriffen.
Dadurch ist seine vorherige gute Arbeit jedoch nicht negiert, denn wirklich bedeutsam ist die Aussage an sich und nicht die Person dahinter.
Tatsächlich ist Personenkult einer der Faktoren, die zur Verzerrung der Realität beitragen.

Mensch
Mensch
Reply to  Schwitzig
1 Jahr zuvor

Dadurch ist seine vorherige gute Arbeit jedoch nicht negiert, denn wirklich bedeutsam ist die Aussage an sich und nicht die Person dahinter.
Tatsächlich ist Personenkult einer der Faktoren, die zur Verzerrung der Realität beitragen.

Welche gute Arbeit? Dass die ihm ein gutes Leben ermöglicht hat, ist der für mich einzig feststellbare Erfolg seines Schaffens. Bewirkt hat der Mann Null.

Oder was an seiner Arbeit soll aus welchem Grund gut gewesen sein? Die Aussagen waren auch keineswegs wirklich bedeutsam
Im Grunde war es Unterhaltung für ein zahlungskräftiges linkes Klientel. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Genau in den letzten 19 Monaten hätte er sich nicht bei den Herrschenden anbiedern dürfen um glaubhaft zu bleiben.

Ja, Personenkult ist immer ein Fehler. Nur verzerrt wird die Realität eher, wenn so getan wird, als ob man das was z.B die Person Volker Pispers einst sagte von dem was sie jetzt sagt trennt. Dann belügt man sich letztendlich nur selbst. Für den Untergang des politischen Kabaretts ist Volker Pispers zumindest meiner unmaßgeblichen Meinung nach mit verantwortlich. Das gar erheblich. Das lässt sich nicht von der Person trennen.

Ceryk
Ceryk
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

Bewirkt hat der Mann Null.

Moeglicherweise liegt genau darin der Schluessel zum Verstaendniss des Posts von Pispers.
Dass er nichts bewirkt hat, war Pispers naemlich in zunehmendem Masse selber bewusst.
Er fing irgendwann an sich darueber zu beklagen, dass er seit 30 Jahren immer wieder die gleichen Themen im Programm gehabt haette und sich in all den Jahren nichts veraendert haette.
Schliesslich ging er sogar soweit, die Nummer mit dem Kasten voller Kabarett-Eintrittskarten und dem „Ich war im Widerstand!“ den Zuschauern um die Ohren zu hauen – eine Steigerung dazu waere nur noch moeglich gewesen, indem er sich auf direkte Publikumsbeschimpfung verlegt haette.
Zeitgleich fing Schramm in dem vergeblichen Versuch, seine Zuschauer aufzuruetteln, an vom Zorn zu predigen – wie gesagt: vergeblich.
Ich denke Pispers hat irgendwann erkannt, dass politisches Kabarett nicht nur nichts veraendert, sondern darueber hinaus im Gegenteil sogar systemstabilisierend wirkt.
Ich glaube aus diesem Grund hat er sich zurueckgezogen.
MMn hat er aber auch erkannt, dass im Zeichen von Corona ein Kampf gegen den aufziehenden Totalitarismus noetig ist – ein Kampf, der von unten gefuehrt werden muss und bei dem Leute wie er nur im Wege stehen und ueber ihre „Ablasshandelfunktion“ kontraproduktiv sind.
Es ist eben genauso, wie die Kommunisten schon vor ueber 100 Jahren sangen:

Es rettet uns kein hoeheres Wesen,

kein Gott, kein Kaiser noch Tribun.

Uns aus dem Elend zu erloesen,

koennen wir nur selber tun!

Ich glaube sein Post koennte der verzweifelte Versuch sein, den Weg fuer solch einen Kampf etwas zu ebnen, indem er sich absichtlich selbst von dem Sockel stoesst, auf den er von seinen Fans gehoben worden war, um diese alte Erkenntniss den Menschen wieder ins Bewusstsein zu bringen.
Zugegeben etwas weit her geholt, aber so wuerde das Ganze fuer mich zumindestens einen Sinn ergeben.

Mensch
Mensch
Reply to  Ceryk
1 Jahr zuvor

Zugegeben etwas weit her geholt, aber so wuerde das Ganze fuer mich zumindestens einen Sinn ergeben.

Ich würde mir glatt wünschen, dass Du damit ganz nahe bei den tatsächlichen Beweggründen dieses Statements von Volker Pispers angelangt bist.

Als Nichtumfaller wäre es mir wesentlich lieber ihn in Erinnerung behalten zu können. Der sprichwörtliche Wunsch, der dabei dann als Vater des Gedanken herhalten müsste, ist mir allerdings zu wenig, um das zu verinnerlichen.

Für die Hoffnung, die bekanntlich zuletzt stirbt, habe ich schon vor einigen Monden die Grabpflege in Auftrag gegeben.

Ich habe mich drauf eingestellt, dass mir für mein Restleben mit etwas Glück vielleicht noch ein paar Nischen, in denen ich so sein kann wie ich möchte, erhalten bleiben. Beim Querdenker-Bashing und beim Niedermachen von wirklich jedem, der es wagt Kritik an den Coronamaßnahmen zu äußern, nur um selbst besser dazustehen und mehr zu dürfen, mache ich nicht mit.

Der Meinung, dass es das Erstrebenswerteste ist so alt wie irgend möglich zu werden, war ich noch nie. Ich halte es eher für eine grundlegende Fehlentscheidung, sein Leben so auszurichten, dass es mir ab Renteneintritt möglichst gut geht und bis dahin Verzicht zu üben, damit das Vorhaben überhaupt funktionieren kann. Das mag jeder der das will gern versuchen. Wie in der Realität in den letzten 19 Monaten mit den alten, pflegebedürftigen Menschen umgegangen wurde, sollte niemand vergessen. Das war nicht schön. Viele mussten aufgezwungen einsam ihre letzten, nein nicht nur Stunden, Tage oder Wochen sondern Monate verbringen.

Da möchte ich dann in Anlehnung an Volker Pispers darauf hinweisen, dass zwar jeder es schaffen kann in seiner Erwerbszeit so viel Geld anzuhäufen, dass es später auch für eine wirklich humane Pflege reichen
kann, aber eben nicht alle. Ganz real sogar
nur die wenigsten.

Brian
Brian
Reply to  Ceryk
1 Jahr zuvor

Durchaus interessante Analyse.
Allerdings kann man den Menschen ja nicht in den Kopf gucken.

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

Ich kenne Herrn Pispers Auftritte schon sehr lange. Es geht mir aber nicht darum, ihn persönlich zu verteidigen, sondern um den Versuch zu verstehen, wieso seine Äußerungen auf seiner Homepage dermaßen aus dem Kontext gezogen und niedergemacht werden, und das sogar hier in diesem Forum, und wieso sogar in diesem Forum jeder Versuch einer solchen Verständigung negativ bewertet wird.

Was sich hier im Kleinen gerade abspielt, ist ein Spiegel der gesamten Gesellschaft: bist du nicht meiner Meinung, bist du doof und es gibt eine negative Bewertung!

Ich hätte dieses Forum und die Teilnehmer für gescheiter gehalten.

Wie man sich doch irren kann.

Schade.

Last edited 1 Jahr zuvor by Wolfgang
Mensch
Mensch
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Ich kenne Herrn Pispers Auftritte schon sehr lange.

Ichauch und ich habe ihn gar schon live erlebt.

Es geht mir aber nicht darum, ihn persönlich zu verteidigen, sondern um den Versuch zu verstehen, wieso seine Äußerungen auf seiner Homepage dermaßen aus dem Kontext gezogen und niedergemacht werden, und das sogar hier in diesem Forum, und wieso sogar in diesem Forum jeder Versuch einer solchen Verständigung negativ bewertet wird.

Diese negativ Bewerterei verstehe ich meistens auch nicht.

Auszug Pispers HP 1:

Aus gegebenem Anlass möchte ich mich an dieser Stelle von allen Coronaleugnern, selbsternannten Querdenkern, AfD-Fans und rechten Extremisten distanzieren.

Ohne den konkreten gegebenen Anlass aufzuzeigen, ist für mich das was Pispers schreibt unterirdisch. Es gibt schlicht leider keinen nachvollziehbaren Kontext, aus dem man das ziehen könnte.

Auszug Pispers HP 2:

Über den richtigen Weg in der Pandemie und über die einzelnen Maßnahmen läßt sich selbstverständlich trefflich streiten, aber den Regierenden pauschal zu unterstellen, Ihnen gehe es nur um Repression, ist gelinde gesagt eine Unverschämtheit.

Auch hier gibt es keinen nachvollziehbaren Kontext. Konkret zu lesen sind pauschale Unterstellungen ohne Bezug, der das erklären würde.

Volker Pispers stellt sich meiner unmaßgeblichen Meinung nach, somit gegen jede Meinung, die z.B. die Pandemie-Bewertung von Corona hinterfragt und schreibt ohne nachvollziehbaren Bezug von pauschalen Unterstellungen, die er zudem gelinde als eine Unverschämtheit ansieht, nicht nur voll auf Linie der Regierenden, sondern tut auch noch so, als ob sich selbstverständlich trefflich gestritten werden dürfe. Genau das darf sich eben leider nicht. Jeder der es wagt, wird wie auch von Pispers pauschal in die Ecke von Coronaleugnern etc gestellt von denen sich distanziert wird.

Sollte ich den Kontext übersehen haben, zeige ihn mir bitte auf.

Dass Du die Teilnehmer hier nun pauschal als nicht ausreichend gescheit abtust, weil ich nicht Deiner Meinung bin, spricht nicht gerade für überlegene Diskussionskultur.

Ich bin hier immer wieder anderer Meinung als einzelne oder gar mehrere andere. Ja gar auch schon einmal anderer Meinung als die beiden Blogbetreiber. Kann gar Mal etwas hitzig werden. Normal, zumindest aus meiner unmaßgeblichen Sicht.

Ich fühle mich hier grundsätzlich weiterhin wohl. Liegt daran, dass man mir eben nicht abverlangt bestimmte Ansichten teilen zu müssen. Hier wird aus meiner
unmaßgeblichen Sich argumentiert und auch auf Argumente eingegangen, aber
eben nicht stets nur pauschalisiert.

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

Dass Du die Teilnehmer hier nun pauschal als nicht ausreichend gescheit abtust,

Du tust damit genau das, was ich kritisiert habe: du liest oberflächlich und siehst nur das, was du sehen willst.

Ich sagte nicht, daß ich Teilnehmer für nicht ausreichend gescheit halte, sondern ich sagte, daß ich sie für gescheiter hielt, und damit war gemeint: gescheiter als die Mehrheit der Menschen auf der Straße, die nicht zwischen Personen und deren Äußerungen unterscheiden und diese einordnen können, ohne über die emotionale Schiene zu gehen.

Für mich ist das Thema erledigt.

Nebenbei: wie löscht man eigentlich sein Konto? Ich finde dafür keinen Button.

Mensch
Mensch
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Du tust damit genau das, was ich kritisiert habe: du liest oberflächlich und siehst nur das, was du sehen willst.

Ich kann wie jeder andere auch nur das sehen bzw lesen was es auch zu sehen bzw zu lesen gibt.

Dann nochmals die Bitte: Was genau meinst Du überlesen bzw übersehe ich? Welchen Kontext kannst Du erkennen, den ich (und andere mit mir) übersehe, weil ich Deiner Meinung nach oberflächlich lese?

Ich bin gewiss nicht fehlerfrei. Nur wenn mich jemand auf einen Fehler hinweist, war ich bis zumindest jetzt immer gern bereit ihn einzugestehen und mich ggfls dafür auch zu entschuldigen.

Nur ohne dass Du mir sagst, welchen Kontext Du meinst und woran Du festmachst, dass ich Deiner Meinung nach nur oberflächlich lese und angeblich nur das sehe was ich sehen will, wird es schwierig bis unmöglich für mich einen Fehler einsehen zu können.

Warum meinst Du überhaupt, dass ich das so sehen wollen würde? Der Volker Pispers genoß bis zu diesem unsäglichen Statement meine Hochachtung. Aus dem Grund hatte ich es gar öfter gelesen, denn ich wollte es nicht wahr haben. Hab den Kontext, der das in ein anderes Licht rücken könnte gesucht. Nur gefunden habe ich ihn leider nicht. Letztendlich musste ich einsehen, dass der hohe Sockel, auf dem Volker Pispers einst für mich stand wohl doch nur meinem Wunschdenken entsprungen ist, dass Volker Pispers sich in schweren Zeiten an dem was er sagte messen lassen werden wird.

Nö, hat er nicht. Hat sich nicht nur weggeduckt, sondern quasi aus dem Off
(Der Mann ist schon Jahre in „Rente“) und ohne wirkliche Not um sich eben so pauschal wie platt von Coronaleugnern, selbsternannten Querdenkern und AfD-Fans zu distanzieren. Ganz so wie es sich heutzutage schickt um zu den Guten gezählt zu werden.

Ich fände es Schade, wenn Du Dich jetzt wie eine beleidigte Leberwurst zurückziehst.

Brian
Brian
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Und wenn die eigene Meinung nicht so gut ankommt, probiert man’s mal mit
Arroganz.
Ich hätte dich für nicht so larmoyant gehalten.
Nicht schade drum.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

@Wolfgang

Ich kenne Herrn Pispers Auftritte schon sehr lange. Es geht mir aber nicht darum, ihn persönlich zu verteidigen, sondern um den Versuch zu verstehen, wieso seine Äußerungen auf seiner Homepage dermaßen aus dem Kontext gezogen und niedergemacht werden, und das sogar hier in diesem Forum, und wieso sogar in diesem Forum jeder Versuch einer solchen Verständigung negativ bewertet wird.

Da stimme ich Mensch absolut zu.
Es ist kein Kontext zu erkennen, aus dem ersichtlich würde, warum Pispers Kritiker pauschal so abbügelt, ja gar beleidigt.

Auf der Bühne war es immer sein Anliegen, Macht skeptisch zu betrachten.
Das scheint jetzt völlig ins Gegenteil umgeschlagen zu sein, ohne dass dies irgendwie nachvollziehbar wäre.

PS: Ich würde es bedauern, wenn du deswegen das Handtuch werfen solltest.
Es wäre doch schrecklich, wenn wir hier immer einer Meinung wären.

PPS: Was sagst du zu meinen Kommentaren in “ Das Ende meines Weltbildes“ bzgl. der YGL-Programms und der Teilnehmer?

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Pen
Pen
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Was meinst Du, wieviel er dafür bekommen hat?

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Ich denke Herr Pisper will damit nur in Frieden seinen Ruhestand genießen, und dazu muss er sein Lebenswerk weiter vermarkten. Ist aus der Sicht eines kleinen Menschen voll legitim, finde ich. Und so schlimm finde ich die paar Sätze auch nicht die auf seiner Webseite stehen, da gibt es wesentlich schlimmere Aussagen. LG

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Georg Schramm alias Lothar Dombrowski hat sich meines Wissens nach überhaupt nicht zum Thema geäußert und dürfte dennoch seinen Ruhestand genießen.

Ann
Ann
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Georg Schramm alias Lothar Dombrowski hat sich meines Wissens nach überhaupt nicht zum Thema geäußert und dürfte dennoch seinen Ruhestand genießen.

Naja.
So ein bißchen hat er sich in diesem Interview schon geäußert – und zumindest für mein Empfinden darf er es gerne dabei belassen. :-/
https://www.abendzeitung-muenchen.de/kultur/buehne/georg-schramm-ich-kann-aus-dem-rahmen-fallen-art-668841

Mensch
Mensch
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Und so schlimm finde ich die paar Sätze auch nicht die auf seiner Webseite stehen, da gibt es wesentlich schlimmere Aussagen.

Ja, bei dem was mittlerweile aus mindestens ähnlich prominenter Ecke zu vernehmen ist, kann das so gesehen werden.

Nur ist das Statement schon viele Monde alt und sollte wer auf die Idee kommen, den Fan der Linken aktuell zu einem Statement zu verleiten, fürchte zumindest ich, dass das gar richtig eckelig werden könnte.

Schnoerch
Schnoerch
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor
Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Schnoerch
1 Jahr zuvor

Zwei doofe ein Gedanke. 😉

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Pjotr56
1 Jahr zuvor

Daß dieser Text irgendwie gar nichts mit Herrn Pispers zu tun hat, ist dir aber klar, oder? Es handelt sich um eine sehr eigenwillige Interpretation dessen, was Volker Pispers wirklich gesagt hat.

Zitat:
„Uli Gellermann führte mit Volker Pispers ein fiktives Interview“

Was wirklich zählt, ist das, was auf Pispers.com steht.

Last edited 1 Jahr zuvor by Wolfgang
Pjotr56
Pjotr56
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Dass Gellermans Text so gar nichts mit Pispers zu tun hat würde ich nicht sagen. Gellermann interpretiert Pispers Aussagen und ordnet sie m. E. zutreffend ein. Interessant sind die Kommentare, auch meiner ;-).
Pispers hat in der Vergangenheit bei Gellermann mitgelesen und kommentiert, man „kennt“ sich.
Eine Antwort von Pispers an Gellermann wäre das Mindeste gewesen –
so bleibt nur Enttäuschung.

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Pjotr56
1 Jahr zuvor

Das ist aber eine zweifelhafte Interpretation. Ich könnte mir auch Texte von Mutter Teresa oder dem Dalai Lama hernehmen, um daraus ein fiktives Interview erstellen, indem ich in den Text Fragen einfüge, welche den Text dann in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.

Pjotr56
Pjotr56
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Lassen wir mal solch fragwürdige Gestalten wie „Mutter“ Teresa und Rolex Lama außen vor und wenden uns – um im Thema zu bleiben – Klaus Schwab zu (von dem Pispers sicherlich auch schon mal gehört aber offensichtlich nichts verstanden hat).
Quelle:
http://reparti.free.fr/schwab2020.pdf
Pispers hat das Licht ausgeschaltet und schwimmt inzwischen im Mainstream mit dem Fluß, wie ein toter Fisch.

LadyGalanga
LadyGalanga
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Ja, so ist es. Für mich als leidenschaftliche Kabarett-Fan seit Kindheitszeit haben sich die Sendungen, die ich noch gucken kann ohne Übelkeitsanfälle, auf ganz wenige vermindert…

Sylvia Barth
Sylvia Barth
Reply to  QuerdenkerOhnePLZ
1 Jahr zuvor

Ich finde den Text sehr gut und er spricht mir aus der Seele, aber er ist ohne
Unterschrift. Wer hat ihn geschrieben?
Viele Grüße Sylvia Barth

Cicereo
Cicereo
Reply to  QuerdenkerOhnePLZ
1 Jahr zuvor

Comedians sind die meisten aus besagten Gründen nicht mehr. Da stimmt schon eher der Begriff „Hofnarren“. Sie dienten schon immer der Belustigung der Mächtigen, denen das Volk am A…vorbei ging. Man sieht, es hat sich nichts geändert über die Jahrhunderte.Eine sehr kritische Comedian ist auch noch die Lisa Fitz und die Monika Gruber. 2 gestandene Frauen, die mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg halten.

Jan
Jan
1 Jahr zuvor

Ja, ging mir genauso. Ausgerechnet Chomsky, der die Konsensfabrik der Medien so brilliant und hellsichtig analysiert hat. Er hat uns Jahrzehnte erklärt, wie das Rauschen im Blätterwald funktioniert – und nun sieht er auf seinen letzten Metern den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Vielleicht hat er einfach Angst vor dem qualvollen Corona-Tod, das wäre menschlich nachvollziehbar.

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Jan
1 Jahr zuvor

Wenn ich mir ansehe, wer alles so wie er redet, dann habe ich keine Frage mehr: alte und schon verwesende Politik-Mumien, übergewichtige Bonzen, tabaksüchtige Diabetiker, und andere „Risikopatienten“, denen der Arsch gehörig auf Grundeis geht.

Wolfgang
Wolfgang
1 Jahr zuvor

Man könnte glatt glauben, der Virus sei eine verspätete Rache der Nazis, der selbst bei bisher als untadelig empfundenen Menschen fürchterlich braune Gedanken hervorruft. 🤮

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

@Wolfgang

Umso wahnwitziger, da Chomsky ja selbst zu der Gruppe Menschen gehört, welche die Nazis kaltblütig meuchelten.
Da sollte man doch mehr Sensibilität ggü. Faschismus erwarten.

niki
niki
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Todesangst macht die Menschen wahnsinnig und anfällig für faschistisch-totalitäres Gedankengut!
Und der Chomsky wirkt ja auch schon etwas wirr…

Pen
Pen
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

Tatsächlich wirkt er auf mich ziemlich dement. So jemanden sollte man gar nicht mehr interviewen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

Schwer zu sagen, wie sein geistiger Zustand ist, aber hat er Niemanden, der ihn vor solchen Interviewa bewahrt?

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob

Das weiß ich nicht.

Aber man kann lange von seinem Ruf zehren

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

Naja, mit über 90 Jahren sollte man doch die eigene Endlichkeit akzeptiert haben, oder nicht?

niki
niki
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Sollte man denken,… Aber jeder ist da wohl individuell!

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Warum sollten sich die Nazis an sich selber rächen? Die meisten in der Gesellschaft finden es doch gut wie es gerade läuft. Panikporno, ein starker Staat der ihnen die Verantwortung abnimmt, und anders denkende ausgrenzen (und schlimmeres), da geht denen doch voll einer drauf ab.

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Warum sollten sich die Nazis an sich selber rächen?

Ich dachte an eine verspätet losgegangene Bio-Waffe, die das Ziel hatte, den Nazi-Geist zu verbreiten.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

@Wolfgang

Der Kapitalismus hat den Faschismus in seinen Genen, weil er in seiner Endphase ohne die Mithilfe der Politik zerplatzen würde.
Da brauchts keine Bio-Waffe.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Leider haben auch unsere lieben Landsleute den Faschismus inklusive Blockwartmentalität in den Genen.

Zum Glück nicht alle.

Brian
Brian
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Ja, in Gestalt des HYDRA-Wissenschaftlers Arnim Zola.
Ist ja schon verfilmt worden. 😄

Heldentasse
Heldentasse
1 Jahr zuvor

Also ich finde dieses Widerspruch zwischen Überzeugung und Wirklichkeit als sehr wertvoll, weil die Motivation zu denken dadurch beträchtlich erhöht wird.

In erster Näherung könnte man diesen Bruch erklären mit:
Chomsky hat als Tattergreis (berechtigte) Angst vor Covid, und folgt deshalb dem staatlichen Narrativ?!Chomsky ist dement?! Man ist selber auf dem Holzweg? Die US-„Sozialisten“ gehören mit zum großen Spiel, analog zu unseren Sozen. Sie sind und waren immer ein Bestandteil von Herrschaft, in dem sie Unzufriedenen ein politische Zuhause gegeben haben, nur um deren Unzufriedenheit zu steuern?!Eine Falschmeldung der Edelfedern, die ja an den Zitzen der Geheimdienste hängen?!

ShodanW
1 Jahr zuvor

Bei allem Verständnis für den Aufreger: Haltet doch einfach seine Aussagen in Ehren, das wird auch sein Erbe sein. Ansonsten gibt es genügend andere, die jünger, frischer und noch nicht ihr Restdasein mit Überleben füllen müssen.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

Es geht ja hier nicht um die eigentliche Aussage, sondern um den Widerspruch zum Weltbild, was man sich über Jahre so zurecht gesponnen hat. Und Chomsky war ja darin bei den meisten Linken ein guter. Wobei mich hat es nicht sehr berührt was er geschrieben hat. M.E. gibt es da viel größerer Geister die die Missstände auch viel besser und radikaler analysiert haben.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

@ShodanW

Nö!

Wenn einer seines Kalibers umkippt, bestätigt er damit die Rechtmäßigkeit der faschistischen Antreiber, macht sich zu deren Werkzeug und entmutigt ihre Kritiker.
Damit hat er sein Lebenswerk und Glaubwürdigkeit de facto selbst zerstört.

Es handelt sich hier eben nicht um einen leichten Fehltritt, den man ihm verzeihen könnte, sondern um die völlige Umkehr dessen, wofür er bisher stand.

Hätte er geschwiegen, wäre er Philosoph geblieben.

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Vielleicht haben ihm diejenigen, zu deren Werkzeug er sich hat machen lassen, als Gegenleistung ein Staatsbegräbnis ersten Ranges versprochen, inklusive Bau einer eigenen Pyramide!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

@Wolfgang

Cheopsky der Achte, oder so, stilecht bei Gizeh. 🙂

Da hats noch die Fachleute, die wissen, wie man für die Bekloppten die Quader bekloppt.

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Geh mir weg mit Cheopsky, die beste Kunstfigur mit „ski“ ist Lebowski alias „The Dude“.

Last edited 1 Jahr zuvor by Heldentasse
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Wenn ich mich recht erinnere, hats bei dem aber allenfalls füreinen Teppich zum einwickeln seiner „Mumie“ gereicht.
Nix mit Pyramide. 🙂

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Und die haben aber vorher noch auf den bekackten Teppich gepinkelt! 😉

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Also Schimanski war auch nicht schlecht… 😉

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Der Unterschied zwischen Schimmi und „The Dude“ ist wie der Unterschied zwischen einem Duisburger Herrengedeck (Export Bier & Korn) und einem „White Russian“.

Beides kann man sich in den Hals schütten, keine Frage. Was besser schmeckt liegt rein an den persönlichen Vorlieben.

Aber der Dude hat Stil!

https://www.youtube.com/watch?v=naC6XMVk17M

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Yes!The big Lebowski!😂

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob

Schließlich hat er auf Grund seiner früheren Aussagen eine gewisse
Verantwortung

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

Für anderer Leute geistige Fähigkeiten ist er nicht verantwortlich, aber er hat eine Reputation zu verlieren.

ShodanW
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Wie schon gesagt: dass man sich dafür aufregt, dass die Aussagen im Widerspruch zu seinen alten Aussagen stehen, will ich gar nicht ausklammern. Mitunter auch schwer menschenverachtend, wenn man die Aussage für sich stehend betrachtet.

Trotzdem hänge ich das Thema für mich nicht allzu hoch. Das ist nun der Pispers-Effekt. Nicht, weil es auf die Aussagen gemünzt werden soll, sondern weil ich es unsinnig finde, mich an liebgewonnenen Figuren hochzuziehen und mir eine Prominenz als Meinungsbestätiger aus dem Rentendasein zu zerren. Das vergrößert auch unsere schon dünne Lobby in dem Thema nicht. Es sind eben andere, die nun Relevanz haben und auch für unsere Meinung kämpfen, und gleichzeitig kriegt man sogar Unterstützung derer, bei denen man sich das nicht gedacht hatte.

Bestes Beispiel Precht und Lanz im letzten Podcast. in Verbindung mit der Sache Kimmich. Das sind jetzt quasi Selbstläufer, und darauf kann man sich jetzt ein bisschen einschießen und das beobachten. Hat Potenzial, muss man weiter verfolgen. Positiv denken. Da brauche ich keinen Chomsky, bei allem Respekt. Ich halte sowieso nicht so viel von Heldenkulten, das zementiert eh die Lagerbildung mit diesem Gut-/Böse-Denken. Natürlich bin ich auch anfällig für sowas, aber ich stelle niemandem einen Freifahrtschein aus.

Last edited 1 Jahr zuvor by ShodanW
niki
niki
1 Jahr zuvor

https://www.youtube.com/watch?v=IpEch0McjZ0

hier nochmals die gesamte Geschichte in Englisch von Jimmy Dore und Max Blumenthal aufgegriffen…
Kurz: Jimmy Dore kommt zu den Schluss: „A fucking scared old man“, „irrational“!

Aus einem anderen Video ein paar Sätze was ich eigentlich von den Linken allgemein in dieser Krise erwartet hätte:
https://youtu.be/a_tDDq1FhOU?t=1475
Natürlich auch im Bezug auf die deutsche Corona-Politik!
Ansatzweise hört man ENDLICH bei Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine heraus, dass sie nicht mit der Anti-Corona-Politik einverstanden sind!

Und dann gestern PRECHT?! Was ist mit dem passiert…? Auf einmal kritisiert er die Impfpolitik? Und fordert einen (nicht wörtlich) FreedomDay…?!?

Last edited 1 Jahr zuvor by niki
Heldentasse
Heldentasse
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

Wer ist Precht? Nie gehört, oder so unwesentlich das ich es vergessen habe!

Rudi K
Rudi K
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Precht ist für die Philosophie das was Harald Lesch für die Naturwissenschaft ist.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Rudi K
1 Jahr zuvor

Harald Lesch? Nie gehört ich kenne nur Larry Hesch:
https://www.youtube.com/watch?v=THAeuCky0W4

niki
niki
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Warum eigentlich nicht Lerry Hasch?

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

„Lerry Hasch“ gibt es beim Drogendealer des geringsten Misstrauen gleich um die Ecke.

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Harry Hirsch…

niki
niki
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Vollkommen egal wer er ist… Nur er steht in der Öffentlichkeit und war bis jetzt eher ein Hardliner für dem die Maßnahmen gar nicht hart genug waren…
Und Kritik hatte er sich verbeten und Gehorsam eingefordert!

Clarisse
Clarisse
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Precht war der der alleine vor einer roten Ampel stehen bleibt und auf grün wartet, auch wenn weit und breit kein Fahrzeug zu sehen ist, einfach weil es Gesetz und Bürgerpflicht ist. Gunnar Kaiser hat gerade wieder ein Video zu Prechts aktuellem Buch veröffentlicht in welchem Precht sich für die aktuelle Coronapolitik einsetzt, deshalb erscheinen seine neuen Aussagen ja auch seltsam.

Andreas S
Andreas S
Reply to  Clarisse
1 Jahr zuvor

Stehen zwei Menschen nachts in Paris an einer roten Fußgängerampel und warten auf das Grün. Sagt der eine zum anderen: „Na, auch deutscher Tourist?“

niki
niki
Reply to  Andreas S
1 Jahr zuvor

Dann bin ich wohl kein Deutscher… Wenn ich weit und breit niemanden sehe und die Gefahr das ich ein Fahrzeug übersehen könnte gleich null ist, ignoriere ich auch schon einmal Ampeln. Unabhängig der Tageszeit!

ShodanW
Reply to  Clarisse
1 Jahr zuvor

Kaum ausgesprochen, kommt dann dieser Podcast raus 😛 „Precht redet Querdenkern aus dem Mund“ kommt gleich die FR wieder bösartig aus den Pötten…

https://lanz-precht.podigee.io/10-ausgabe-neun

Last edited 1 Jahr zuvor by ShodanW
Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  niki
1 Jahr zuvor

Fähnchen-in-den-Wind-Syndrom? Ich habe mir den Popodcast angehört. Irgendwie für den Popo. Das intellektuelle Niveau erkundete den Mariannengraben und war dem entsprechend unterbelichtet und düster. Da ist nix mit Erkenntnis im eigentlichen Sinn, das ist nur das Fühlen und Anpassen an einen neuen Zeitgeist. Bloss nicht zu spät überlaufen. Wenn eine so stark intellektuell eingeschränkte Person schon den Wandel wahrnimmt und überläuft, dann sollte uns das zu denken geben.

Heldentasse
Heldentasse
1 Jahr zuvor

Man findet ja leider nicht mehr alles im Netz. Aber nachfolgende Ausschnitte kommen der Wirklichkeit schon gespenstisch nahe. Satire ist es nach meiner heutigen Auffassung nicht mehr unbedingt:

https://www.youtube.com/watch?v=xj2zk6nSDKk

Pen
Pen
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Das war nie Satiere, mMn war es schon damals ernst gemeint.

https://uncutnews.ch/wehret-den-anfaengen-von-rainer-rupp/

zum Thema Kimmich

Lamperl
Lamperl
1 Jahr zuvor

Ich habe in meinem Umkreis unzählige auch geimpfte Menschen, die der Unlogik des geltenden Narrativs mit Ablehnung und Verärgerung begegnen. Die sagen, sie hätten sich impfen lassen, um in Ruhe gelassen zu werden, oder um sich, da Risikogruppe, selbst zu schützen.

Wie kommt es zustande, dass es Menschen gibt, an denen die Unlogik abprallt während andere fürchten, es nicht mehr ertragen zu können?

Wenn das die Mechanismen sind, die zu Mobbing und Bullying führen, also Macht und Anerkennung aus der Gruppe, dann müssten zumindest die Intelligenten unter ihnen die Mechanismen eigentlich erkennen können.
Sind die so überzeugt vom übergeordneten hehren Ziel der Solidarität, dass sie die Moral der Solidarität opfern?

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Lamperl
1 Jahr zuvor

Wie kommt es zustande, dass es Menschen gibt, an denen die Unlogik abprallt während andere fürchten, es nicht mehr ertragen zu können?

Es gibt Kinder, die lieben ihre Eltern auch dann noch abgöttisch, wenn sie von ihnen regelmäßig verprügelt und missbraucht werden. Alles, was die Eltern tun, muss richtig und gut sein, sonst wären sie nicht die Eltern. Und die Schuld an dem Missbrauch wird von den Eltern auf externe Umstände geschoben oder auf die Kinder selber. „Ich mache das nur, weil du mich dazu zwingst!“ ist ein Satz, den so oder in Varianten jedes missbrauchte Kind kennt.

Die Geimpften wurden von den von ihnen gewählten Führungspersönlichkeiten mit dem Versprechen des Schutzes vor einer Erkrankung an die Nadel gelockt. Kurze Zeit später erweist sich der Schutz mehr und mehr als trügerisch, und gleichzeitig wird den Geimpften durch ihre „Autoritätspersonen“ vermittelt, die Nichtgeimpften seien Schuld daran.

Finde die Parallelen!

Last edited 1 Jahr zuvor by Wolfgang
Johan van Breda
Johan van Breda
1 Jahr zuvor

„Der Mann ist über 90, vielleicht wurde das Interview auch manipulativ geführt.“
Wahrscheinlich eine Kombination von Beides.

JW
JW
1 Jahr zuvor

Danke für den großartigen Artikel, Tom. Tja, wohin man schaut und geht: Es begegnen einem anscheinend nur noch „gehorsame Trottel“. Nicht auszuschließen, dass dies so gewollt und geplant ist von den Mächtigen, denn die digitale Transformation hätte man freiwillig nicht in dem derzeitigen Tempo realisieren können (Meinung von N. Häring). Möglich ist diese Analyse. Parlamente wären demnach „Nationale/Supranationale Ständige UNO-Vertretung“ zu nennen, abgekürzt: NSU-V/SSU-V. Der quasi vollständige Abbau der Demokratie in 1 1/2 Jahren spricht durchaus für diese Theorie, auch die (unerträglich)hysterische Fokussierung auf Corona und Gen-Vaxxin – für und wider – könnte vom eigentlichen Ziel einer Total-Überwachung natürlich herrlich ablenken. Ablenken sollen? Möglich ist das. . .
Bis Mai 2020 hatte ich, wie du Tom, auch noch den ein oder anderen Zweifel. Seitdem treibt mich allerdings hauptsächlich der Ekel und die Fassungslosigkeit vor diesem hyper-a-sozialen Wirken technokratischer Faschisten. Ganz schwer verdaulich!
Schon fast tragisch: In meinem Bekanntenkreis werden ganz offensichtliche schwere Nebenwirkungen der Injektion nahezu komplett tabuisiert. Das ist (noch)kein Thema.
Was hätten Erich Fromm und Theodor Adorno wohl zu all dem Irrsinn gesagt?

Wolfgang
Wolfgang
1 Jahr zuvor

Nicht nur alte Säcke wie Chomsky frönen dem Geist längst begraben geglaubter Staatsformen, nein, auch Vereine, die sich gerne mit dem Banner der Christlichkeit schmücken, lassen jetzt die braune Gesinnung raushängen:

Die Tafeln: Wer sich nicht impfen lässt, soll auch nicht essen

Jens
1 Jahr zuvor

Ich dachte bei Chomsky auch kurz an geistige Probleme aufgrund des Alters, aber die Argumentation ist einfach zu absurd, entspricht im Prinzip den Propagandaphrasen fürs dumme Volk (Straßenverkehr-Vergleiche) und ist intellektuell „auf CDU-Niveau“.

Im Nachhinein ergibt es dann auch „Sinn“, dass Chomsky zu meinem Entsetzen Zweifler an der offiziellen 9/11-These trotz deren Ungereimtheiten knallhart und ohne auf Argumente einzugehen attackiert und verleumdet hat. Das war wohl kein bedauerlicher Fehler.

marie
marie
Reply to  Jens
1 Jahr zuvor

genau an diesem punkt bin ich auch schon mißtrauisch geworden und hab mich von chomsky verabschiedet – wie zuvor von dittfurth und niedecken … auch konstantin wecker und andere … sie sind mir einfach piepegal geworden >>> doch ich habe daraus GELERNT! = VIEL genauer und umfassender auch die kleinen zwischentöne der menschen wahrzunehmen

… es ist dafür gerade eine sehr gute und lehrreiche zeit >>> jeder kleine anfang von inszenierter oder echter eitelkeit /vermarktung und image-pflege springt mir dabei in die augen. nena war ein besonders gutes populäres beispiel für das erkennen von echtheit … ich sag mal im gegensatz zu konstantin wecker mit seinem doch „bedeutungsschweren“ anspruch der interpretation >>> leider war bei ihm der effekt wohl vordergründig

>>> doch genau solche dinge merkt man erst, wenn es schwierig wird … oder ganz simpel: gehe mit einem menschen einen monat in einen steinbruch und du weißt, wer er wirklich ist …

aquadraht
aquadraht
1 Jahr zuvor

Lenin sagte einmal über Paul Levi: „Der Arme, er hat völlig seinen Kopf verloren. Immerhin – er hatte einen zu verlieren.“

Kann man hier auch sagen.

Roberto J. De Lapuente
Admin
1 Jahr zuvor

Schön, dass Tom das thematisiert hat – er ist ja eher der tagesaktuelle Schreiber. Ich bin da für Planpublizistik. Als ich das von Chomsky las, ging es mir wie Tom. Aber natürlich dachte ich mir auch, der Mann ist alt, hat Angst vor seinem unweigerlichen Ende: Was will man erwarten? Mancher Alte hat sein Erbe schon dadurch bekleckert, dass er als sehr Alter nochmal was sagte. Dennoch steht diese Aussage natürlich für eine Haltung, die für so zufällig ich auch nicht halte. Amerikas Liberale sind nicht selten elitär, menschenverachtend und klassistisch. Warum sollte Chomsky eine Ausnahme sein?

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Planpublizistik? Gibt es da einen fünf Jahresplan den das Ministerium für Wahrheit absegnen muss?

Roberto J. De Lapuente
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Ja, ich weiß heute schon, was ich in fünf Jahren hier veröffentliche. Als wir 2017 hier anfingen, habe ich schon Corona-Texte geschrieben.

Clarisse
Clarisse
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Da muss ich an Asterix und Obelix und der Seher denken, liest du auch aus Eingeweiden von Hühnchen und Schokoladenpudding ?

Roberto J. De Lapuente
Reply to  Clarisse
1 Jahr zuvor

Aus weggeworfenen FFP2-Masken.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

de Lapuente

Schamanen haben schon aus den unmöglichsten Dingen die Zukunft gelesen….aus Eingeweiden, im Feuer gespaltene Tierknochen, den Bahnen der Sterne, aus Buchenstäbchen…..aber aus Rotz?

Roberto, du bist ein Genie. 😀

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Wufl
1 Jahr zuvor

Viele Geimpfte sind voller Hass auf Ungeimpfte. Das kann man psychologisch erklären oder als Impfschaden am Gehirm.

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Wufl
1 Jahr zuvor

Eher als Kognitive Dissonanz: der Widerspruch zwischen den Erzählten und dem Erlebten führt zu Unwohlsein, das dann durch Politik und Medien in Hass gegen die Nichtgeimpften geformt wird.

Pen
Pen
Reply to  Wufl
1 Jahr zuvor

Ich vermute, viele Geimpfte bereuen, daß sie auf die Panikmache reingefallen sind, daß sie ohne Not ihre ureigene DNA haben verändern lassen.

Deshalb hassen sie die Ungeimpften und verlangen, daß es gefälligst alle machen, damit sie ihre Dummheit leichter aushalten.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

Wie sagt der Volksmund:

Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Und jeder Geimpfte hat seine DNA abgegeben. Dann ist da noch das Graphen im Impstoff.

Es fehlt nur noch 5G, dann können alle Geimpften ferngesteuert werden. Unheimlich.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

Und jeder Geimpfte hat seine DNA abgegeben.

Naja, da würde ich für kein Labor die Hand ins Feuer legen, dass eine Probe von uns analysiert.

Dann ist da noch das Graphen im Impstoff.

Was ist das?

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob

Das wird aus Graphit gemacht. Es ist magnetisch und soll im Covid Impstoff enthalten sein.

Meine Vermutung …war falsch. 🙂

‚Graphene was considered a “wonder material” due to its never-before-seen properties. It’s the strongest material known to man with 1000 times the strength of titanium and yet, it’s nano-particularized.

Graphene oxide is super-elastic, and highly conductive, enabling it to enter even the brain. Its potential applications in biomedicine were enormous and a multibillion-dollar industry was looming that could revolutionize the diagnostic and treatment“

https://ambassadorlove.wordpress.com/2021/08/09/confirmed-graphene-oxide-main-ingredient-in-covid-shots/

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Also irgendwie solltest du mal eine andere Sorte Tabak rauchen…

Pen
Pen
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Bin Nichtraucher.

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Denk zurück, was zu Beginn der Impfkampagne gesagt wurde: die Impfung schütze vor einem schweren Verlauf, hieß es.

Dann ging es plötzlich damit los, daß immer mehr Geimpfte auf die Intensivstationen mussten. Also trat genau das ein, was gemäß der anfänglichen Werbeaussagen über die Impfung eben nicht passieren sollte.

Wer würde da nicht ärgerlich reagieren? Besonders, wenn die Nichtgeimpften doch Schuld sind an der Nutzlosigkeit der Impfung. Denn wenn das „die da oben“ sagen, muss es doch stimmen!

Pen
Pen
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

@Wolfgang

Ein einziger Betrug.

Aber mit Angstmache kann man viel bewirken, ganz besonders, wenn eine charakter – und hirnlose Medienmeute den Regierenden tatkräftig zur Seite steht.

Pen
Pen
1 Jahr zuvor

Wenn man so alt ist, beschäftigt man sich vermehrt mit dem Tod. Vielleicht ist seine Meinung auch einer natürlichen Angst vor dem Tod geschuldet.

Danke für den Artikel, Tom, der bei mir einiges in Gang gesetzt hat. Das geistige Klima in Deutschland ähnelt dem vor 1933, und man fängt schon an, zu überlegen, was man wo oder wem sagen kann.

Ich lese gerade mal wieder die Bücher von Viktor Klemperer.

Wenn ich könnte, wäre jetzt die Zeit, an Auswanderung zu denken, bzw. sich vorzubereiten.

Ein guter Artike zu Covid, und was die Eliten daraus machen wollen:

https://thegrayzone.com/2021/10/19/health-wealth-digital-passports-surveillance-capitalism/

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Frau Wirrkopf
Frau Wirrkopf
1 Jahr zuvor

Jetzt bin ich grad genau so geschockt wie du!
Bei Jüngeren kann ich irgendwo noch Verständnis aufbringen, wenn sie ihr Fähnchen inden Wind drehen und der Erpressung nachgeben. Sie haben was zu verlieren. Nicht nur sie allein, auch ihre Familien und Kinder. Den Druck hält nicht jeder aus. Aber was hat Chomsky mit 90 noch zu verlieren -oder zu verbergen?-, dass man ihn erpressen könnte? Und diese Aussagen, die zu zitierst, sind ganz klar schockierend menschenverachtend.

Du sagst: „Aber all das ist längst bekannt, jeder kann es wissen, sogar, wenn er sich mühevoll durch die Mainstreammedien wühlt, bis er die entsprechenden Meldungen gefunden hat. Ich kann die, die nach wie vor davon ausgehen, dass wir einer die Existenz bedrohende und lebensgefährlichen Gefahr durch Corona ausgeliefert sind, nicht mehr überzeugen. Ich habe da auch keinen missionarischen Eifer mehr, es nagt an der Kraft und der Energie.“ – Das geht mir genau so. Darum lese ich nur noch bei ausgewählten Leuten, um ein bisschen auf dem Laufenden zu bleiben. Ich hab mit meinen 72 ganz einfach auch keine Lust mehr, mir die letzten Lebensjährchen alle diese Lügen und Panikmache reinzuziehen. Fakt ist: Ich kenne noch immer keinen einzigen Menschen, der an Corona erkrankt ist. Und diese Lernresistenz bezüglich Inzidenz und PCR geht mir dermaßen auf den Senkel, dass ich bei jedem Beitrag der auf steigende Inzidenzen hinweist, Adrenalinüberschuss bekomme. Das kann nicht der Sinn eines Lebens sein, sich das täglich reinzuziehen.

Auf die Frage, warum ich als Gesunder symptomloser angeblich eine genau so hohe Virenlast tragen soll, wie ein Geimpfter und damit genau so gefährlich sein soll wie ein Geimpfter, habe ich noch nirgends eine Antwort gefunden. Aber lt. Medien und mancher Hirnis bin ich todbringend. Und jetzt sagt auch dieser Mann noch, ich müsste isoliert werden.

Wir kennen uns ja nicht persönlich, aber vielleicht begegnen wir uns irgendwann in einem Ghetto. Nichts ist mehr unmöglich. Jetzt ist mir grad schlecht. Ich geh mal mim Hund anne frische Luft.

Wolfgang
Wolfgang
Reply to  Frau Wirrkopf
1 Jahr zuvor

Schweizer Kabarettisten sind da wohl etwas offener, was Kritik angeht:

Rima-Spalter mit Marco Rima: Logisch! Die Logik der Pandemie-Bekämpfung.

Brian
Brian
Reply to  Frau Wirrkopf
1 Jahr zuvor

 Fakt ist: Ich kenne noch immer keinen einzigen Menschen, der an Corona erkrankt ist. Und diese Lernresistenz bezüglich Inzidenz und PCR geht mir dermaßen auf den Senkel, dass ich bei jedem Beitrag der auf steigende Inzidenzen hinweist, Adrenalinüberschuss bekomme. Das kann nicht der Sinn eines Lebens sein, sich das täglich reinzuziehen.

Ich auch nicht, mir auch und stimmt ! 😊

Wolfgang
Wolfgang
1 Jahr zuvor

Die FPÖ ist zwar nicht gerade die sympathischte Partei, aber wo sie Recht haben, haben Sie recht:
Herbert Kickl: Keine Pandemie der Ungeimpften – 30.10.2021

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

@Wolfgang

Zustimmung.

Pen
Pen
Reply to  Wolfgang
1 Jahr zuvor

Der Her Kickl ist besser, als die meisten meinen. Und er hat oft recht.

Es ist leicht und bequem, jemanden in eine Schublade zu stecken.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Moin Pen

In der Abenddämmerung der Demokratie werfen sogar Zwerge lange Schatten, und bei so Populisten denke ich auch gleich an politische Rattenfänger, die rein zum Eigennutz Salz in die tiefen Wunden reiben. Sachlich haben sie sehr oft recht, aber da braucht es heutzutage gar nicht viel Grips um das zu erkennen,die sind nur in der Position die offensichtlich Wahrheit auszusprechen. Wenn man die nämlich z.Z. „richtig“ verfolgen würde, würden sie noch populärer, bzw. sie sind eh schon in der Nazi-Schmudelecke und es gewöhnt das man auf ihnen herum hackt.

LG

Pen
Pen
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Moin Heldentasse,

ja, und nirgends kommt man derzeit leichter hin, als in die Nazi – oder Antisemiten – Schmuddelecke.

LG zurück.

FS
FS
1 Jahr zuvor

Ich teile deine Fassungslosigkeit.

Ein Anderer, der für mich in dieses Bild passt, ist Konstantin Wecker. Der, der einst das Portal „Hinter den Schlagzeilen“ aufgrund der Diskrepanzen in der Berichterstattung um 9/11 aus der Taufe hob, kündigte jüngst, vor einem Jahr, diesem die Unterstützung – weil die Autoren es wagen, ihre journalistische Aufgabe weiter wahrzunehmen und daran festhalten, weiter „hinter die Schlagzeilen“ zu blicken. Der kritische Geist, der ihm einst das Schauspiel durchblicken lies, scheint ihm in diesem Fall abhanden gekommen zu sein.

Ähnlich bei Volker Pispers. Der hat zwar das Satiregewand ohnehin schon an den Nagel gehängt, was er allerdings auf seiner Homepage zum Besten gibt kann ich nicht so recht einordnen: „In aller Klarheit: Ich bin nicht der Meinung, dass die Corona-Pandemie eine Erfindung ist. Es ist auch absoluter Quatsch, dass unsere Politiker die Pandemie nutzen, um eine Diktatur zu errichten.“ Meint er das jetzt ernst oder muss ich seine Aussage mit einem satirisch-zynischen Unterton interpretieren? Ich denke leider eher Ersteres.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  FS
1 Jahr zuvor

Die Künstler die ins gleiche Horn wie die Herrschaft blasen sind leider Legion, aber bei vielen kann ich es noch nachvollziehen, sie sind alt oder jung und brauchen die Knete. Richtige Überzeugungstäter scheinen mir da kaum darunter zu sein, bis veilleicht auf den Dö*el der ausgesorgt hat, jetzt den Lauterdamus von Coronien die Stange hält, aber früher was von „Kristallnacht“ gesungen hat.

Ansonsten ist von den Teutschen am ehesten Habermas mit Chomsky vergleichbar, der sich m.E. vom Paulus zum Saulus entwickelte:

https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/habermas/

Schnoerch
Schnoerch
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Wer mich fast ebenso enttäuischt hat ist Konstantin „Willy“.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Schnoerch
1 Jahr zuvor

bei näherer Betrachtung ist der noch eine größere Enttäuschung. Man muss sich aber immer vergegenwärtigen, dass es alle bis auf ganz wenige Ausnahmen schwache Menschen sind, und nur zum Broterwerb starke Kunstfiguren. Ausnahmen gibt es aber zum Glück auch, ich Zitiere aus dem Telgram Kanal von Nikolai Binner:

Kleiner Hinweis: das wird vorerst die letzte show sein, da ich nach den letzten Shows gemerkt habe dass mich 3G emotional zu krass in den Arsch fickt. Werde also noch die paar wenigen Termine spielen zu denen ich zugesagt hab, ab dann nur noch 0G. Wo es die dann geben soll weiß ich auch nicht + offiziell werd ich die nicht bewerben können aber so isses nunmal, mir blutet das Herz aber egal, fühlt sich falsch an den 3g shit mitzumachen. Schönen Abend noch

QuerdenkerOhnePLZ
QuerdenkerOhnePLZ
Reply to  FS
1 Jahr zuvor

Der, der einst das Portal „Hinter den Schlagzeilen“ aufgrund der Diskrepanzen in der Berichterstattung um 9/11 aus der Taufe hob, kündigte jüngst, vor einem Jahr, diesem die Unterstützung – weil die Autoren es wagen, ihre journalistische Aufgabe weiter wahrzunehmen und daran festhalten, weiter „hinter die Schlagzeilen“ zu blicken.

Danke für die Information. Das war mir bisher noch nicht bekannt. Ich war aber schon des Öfteren ziemlich überrascht, wie wenig seine regimetreuen öffentlichen Aussagen mit den teilweise sehr interessanten und kritischen Artikeln in „seinem“ Medium zusammenpassten.

Schnoerch
Schnoerch
1 Jahr zuvor

Chomsky und Habermas, alte, demente Männer in Todesangst. Erbärmlich.

Was es wohl mit Prechts Wende auf sich hat?

Last edited 1 Jahr zuvor by Schnoerch
Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Schnoerch
1 Jahr zuvor

Möglichkeiten:

Er hat sich wahrhaftig gewandelt?Er bekommt kein Schmiergeld mehr?Er spielt mit beim Spiel „Guter Bulle böser Bulle“?Die Ratten verlassen das sinkende Schiff?
Solange man nicht genaues weiß sollte man, bis auf weiteres, von einem gutartigen Sinneswandel ausgehen, auch wenn es schwer fällt.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Heldentasse
1 Jahr zuvor

Ich sage nur Kimmich! Kimmich statt Chomsky!
Was hat dieser arme Kerl jetzt auszustehen dafür, dass er nicht so dumm wie Chomsky ist! Gestern haben sie ihn nicht mal ein Tor schießen lassen! Das nenne ich Apartheit! So weit ist es mit uns inzwischen gekommen!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Schnoerch
1 Jahr zuvor

@Schnoerch

Was es wohl mit Prechts Wende auf sich hat?

Vielleicht wollte der endlich mal wieder zum Friseur. 🙂

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Mhuaha!

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Schwitzig
Schwitzig
1 Jahr zuvor

Jetzt bist Du da, wo ich schon vor einigen Monaten gelandet bin. Schade, ich hoffte, ich wäre ein psychotischer Einzelfall.

Uwe Borchert
Uwe Borchert
1 Jahr zuvor

Noam Chomsky ist Risikogruppe. Da scheint die Panikmache voll gewirkt zu haben. Und dazu ist mglw. weit fortgeschritten auf dem Weg in die Demenz. Ich habe des öfteren das peinliche Vorführen alter, dementer Menschen in den Medien gesehen und finde das jedes mal zum wegsehen. Gringolandia ist da führend bei dieser menschenverachtenden Praktik. Ich sehe die radikalen Vorschläge vieler Politiker durchaus auch des öfteren als eine Folge des Bewusstseins Risikogruppe zu sein plus einer kleinen … oder auch großen … Priese Demenz oder einer anderen intelelktuellen Erkrankung.

chaukeedaar
chaukeedaar
1 Jahr zuvor

Ein Linker hat kollektivistische Tendenzen? Nein! Doch! Ohhhh

Brian
Brian
1 Jahr zuvor

Danke, Tom !
Ich kann mich deinen Ausführungen nur anschließen.
Über Herrn Ch. kann ich gar nicht viel sagen, ich habe keine Schriften von ihm gelesen.
Für mich also nur ein weiterer Trottel mit menschenverachtenden Aussagen.
Aber vielleicht ist ja auch ein Tom Hagen bei ihm vorbeigekommen und hat ihm den Kopf
seines Lieblingspferds ins Bett gelegt. Wer weiß…

Brian
Brian
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Ziemlich selten gibt es aber auch mal positive Beispiele. Bin bei corodok.de auf die
Seite des Düsseldorfer (ich weiß, das geht gar nicht…) Arztes Ralf Tillenburg gestoßen,
der sehr deutliche Worte für die derzeitige Politik findet.

Clarisse
Clarisse
1 Jahr zuvor

Das Bild hängt schief ! Tom’s Weltbild meine ich. Nach Naomi Kleins Ausrutscher nun auch Opa Chomski, die Vorzeigelinken kann man auch nicht mehr vorzeigen. Sind halt auch nur Menschen.

DS-pektiven
1 Jahr zuvor

Mit Chomsky hatte ich irgendwie nie wirklich viel zu tun, auch wenn er im linken Lager ja wohl äußerst angesehen war. Auf mich wirkt er dement; nicht mehr Herr seiner Sinne. Man kann ihm zugute halten, dass das bei Menschen, die 60 oder 70 Jahre jünger als er sind, nicht wirklich besser aussieht. Ich muss auch leider sagen, dass mich nach den letzten mehr als 1,5 Jahren auch nichts und niemand mehr schockieren kann.

Ich hatte mich bereits um den Maidan / MH17 / „Flüchtlingskrise“ für ein paar Jahre ausgeklinkt; aus dem Global-Politischen; aus Frustration vor allem über die „Querfront“-Spaltereien und das Rücken vieler einstmaliger Größen in Richtung neoliberaler „Mitte“. Ich kann mich noch gut daran erinnern; es war irgendeine Ausgabe der Mitternachtsspitzen, in der Wilfried Schmickler sich genötigt fühlte, A. Merkel gegen „Kritik von rechts“ in Schutz zu nehmen. Etwa zu der Zeit fing m. E. auch der deutliche Niedergang des politischen Kabaretts an.

Die größte Enttäuschung war Volker Pispers, über den ich in meinem Blog auch ein paar Zeilen geschrieben hatte. Die Anstalt sah ich mir auch schon länger nicht mehr an; war aber ziemlich konsterniert, als die den Wodarg so fern jeglichen Niveaus fertigmachten. Dass Marc-Uwe Kling (m. W.) konsequent zu all dem Wahnsinn seine Klappe hält, ist ihm auch nur schwer zu verzeihen.

Ja, die Nachdenkseiten brauchten auch eine ganze Weile, bis sie wieder halbwegs ihre Fähigkeit zurückerlangten, auch den Corona-Bullshit kritisch zu beleuchten. Ehemals für herrschaftskritisch gehaltene Blogs wie bspw. Feynsinn sind (inkl. des Kommentariats) inzwischen zu regelrechten, völlig fanatischen Regierungs- und Big-Pharma-Jubelpersern und Impfpflicht-Faschisten-Plattformen verkommen. Besonders „amüsant“, wenn man sich die Beiträge zum Rauchverbot damals durchliest; die sind über Suchmaschinen relativ leicht zu finden.

Ein richtiger Schock war das Umkippen von Naomi Klein; der Mutter der Aufklärung über Schockstrategien. Unbegreiflich!

Politisch ist vor allem „die Linke“ für mich gestorben. Mit dem kleinen Stadtrat, mit dem ich ein wenig zusammenarbeitete, fing es an; als er sich in der Hochphase letzten März jeglicher Positionierung verweigerte und mit mir den Kontakt abbrach, als ich ihn aufforderte, dass seine Partei sich gegen diesen Putsch auflehnen solle. Was die Bundes- und Landesparteien dann dazu bewogen hat, all diesen Bullshit mitzumachen? Ich weiß es nicht. Dort muss sich die Totalverblödung wohl auch innerhalb der letzten Jahre massiv ausgeweitet haben. Lafo und Wagenknecht brauchten ebenfalls ewig, bis sie ihre alte Leistungsfähigkeit wiederfanden. Das mit der Kritik gilt übrigens auch für im Grunde alle sozialistisch regierten Staaten, die diesen WEF-WHO-Bullshit ebenfalls begeistert mitmachen. Oder auch Putins Russland. Für mich das größte Rätsel von allen.

Ich könnte jetzt sicher noch seitenweise über weitere Enttäuschungen (Sänger, Bands, Schauspieler etc.) weiterschreiben, aber es würde ja auch nichts ändern. Eigentlich kann man in diesen finsteren Zeiten nur noch positiv überrascht werden.

Last edited 1 Jahr zuvor by DS-pektiven
Doris
Doris
Reply to  DS-pektiven
1 Jahr zuvor

Der Maidan war auch für mich das Ereignis, bei dem ich aufgewacht bin. Ausgeklinkt habe ich mich nicht. Ich habe alle Stationen der Empörung und des Aneckens mit meiner Meinung durchgemacht, bis ich, erst vor Kurzem eine ganz neue Einsicht gewann bei der Frage „Wie kann Gott all das zulassen?“
Bei der Zerstörung der Schöpfung, der langsamen Ausrottung von vielen Tierarten, der Verschmutzung der Flüsse und der Luft waren die meisten genauso gleichgültig, wie heutzutage, wenn es uns nun selbst an den Kragen geht. Das ist die Obrigkeitshörigkeit, die oben sollen es richten!
Wir, die wir aufgewacht sind, sollten aufhören, etwas von oben zu erwarten. Der einzelne Mensch sollte seine Verantwortung erkennen und seine Gewohnheiten in dem Maße verändern, wie es ihm möglich ist.
Nicht mit Besserwisserei sondern mit gutem Vorbild verändert man sein Umfeld. Es ist nötig, daß sich die Masse ändert. Die Masse entscheidet letztlich, wie es weitergeht, nicht die Führungskräfte, auch wenn es so aussieht.
Die Masse wählt unfähige Politiker, wenn sie nicht aufwacht. Bei vielen Fragen, die nicht gerade unser persönliches Wohl und unsere eigene Freiheit betrafen, waren wir über Jahrzehnte hinweg gleichgültig und untätig. Jetzt, wo es uns selbst an den Kragen geht, erkennen viele erst, in welche Falle wir von Rattenfängern gelockt wurden.

DS-pektiven
Reply to  Doris
1 Jahr zuvor

Ich war schon lange vor dem Maidan wach; der 11. September brachte mich zum Umdenken. Ich leistete als junger Erwachsener Widerstand gegen Hartz IV. Heute ist das Normalität, es wird nicht mal mehr von der „Linken“ kritisiert. Die Vorgänge um den Maidan vor allem im „linken“ Lager frustrierten mich so sehr, dass ich mich eben für ein paar Jahre ausklinkte; weil ich zur Erkenntnis kam, dass es nicht primär an den Regierenden und den Mitläufern, sondern an der stets zerstrittenen Opposition liegt, warum sich nichts ändern kann.

„Gutes-Vorbild-Sein“ ist in der Praxis allerdings auch nicht so einfach. Erstens musst du dir es im wahrsten Sinne des Wortes leisten können. Ich hielt mich bspw. für ein gutes Vorbild, indem ich bei sehr vielem, was in unserer Ungesellschaft falsch läuft, einfach nicht mitgemacht habe (um mal das Credo Gunnar Kaisers zu bemühen). Inklusive der „Lohnarbeit“. Hat niemanden interessiert; ich war ja schließlich auch kein Teil dieser „Gesellschaft“ mehr, aus den Augen, aus dem Sinn; es macht für den Rest keinen Unterschied, ob ich noch lebe oder tot bin. Die größten und konsequentesten Widerständler in unserem System sind eigentlich die Obdachlosen. Interessiert sich für die irgendwer? Nein.

Doris
Doris
Reply to  DS-pektiven
1 Jahr zuvor

Durch Obdachlosigkeit kann man viel lernen, seinen Horizont erweitern, nach unten, Möglichkeiten ausprobieren, wie man mit wenig überleben kann. Wenn man nicht darin hängenbleibt, sicher eine gewinnbringende Zeit, aber bestimmt nicht mit Vorbildfunktion.
Daneben finde ich, daß die Leute vergeßlich sind. Jetzt verurteilt man Schröder wegen Hartz4 und dgl. Wie ich kürzlich gelesen habe, hatten schon Kohl und Genscher angefangen, die Erbschaftssteuer zu senken oder ähnliches. Als Schröder an die Regierung kam, hörte man von den beiden tagtäglich die Leier: „Gehen Sie mit den Steuern herunter. Schaffen Sie die Beschränkungen ab (oder so ähnlich), dann wird in Deutschland investiert und die hohen Arbeitslosenzahlen (5 Mio.) gehen herunter. Schröder ist darauf hereingefallen. Die Konzerne nahmen alles dankbar an und verlagerten die Produktion ins Ausland. Hier nahmen die Billigjobs überhand. Hätte Schröder nicht so gehandelt, würde man immer noch glauben, die großen Konzerne würden verantwortlich und sozial handeln, wenn man ihnen entgegenkommt.

Was meine ich mit Vorbild? Die meisten können nur in ihrem persönlichen Umfeld etwas bewirken. Selbst denken! Dem Verstand gehorchen. Mitfühlend sein. Mit offenen Augen durchs Leben gehen. Auf die innere Stimme hören, das ist ganz wichtig. Als ich jung war, empfand ich es als eine Bildungslücke, wenn man seine eigene Religion nicht kennt, daher las ich gleich zweimal das Neue Testament. Beim Alten Testament, oder so manch anderem Teil, da wurde mir fast übel. – Im Laufe meines Lebens erkannte ich, welche fatale Wirkung die falsch vermittelte Lehre von Jesus hat. – Seine einfache Lehre, Liebe zu Gott und seiner Schöpfung, Liebe gegenüber dem Nächsten sowie gegenüber sich selbst (letzteres ist ganz wichtig), der Gebrauch der Vernunft und nicht gedankenloses Befolgen von Vorschriften – nur das Beachten dieser wenigen Vorgaben, könnte unsere Welt in ein Paradies verwandeln. Wer wird Massentierhaltung betreiben und unterstützen, Wälder gewinnbringend abholzen, Tierarten ausrotten, dessen oberstes Gebot die Liebe zu Gottes Schöpfung ist? – Wer kann Krieg befürworten, wenn er das Gebot der Nächsten- ja der Feindesliebe beachtet. – Selber denken! – Wenn man diese wenigen Gebote beachtet, kann man sorglos leben, wie ein Kind, das sich von seinen Eltern beschützt fühlt (Jesus). „Der Weise geht unversehrt durch ein Feld kämpfender Soldaten!“ Laotse. – Selber denken und danach handeln. Das fehlt uns. Stattdessen Obrigkeitshörigkeit, egal wie absurd die Anordnungen sind. Die Masse entscheidet, wohin der Weg geht!

Medicus Maximu
1 Jahr zuvor

Danke. Sehr übrzeugender und Beitrag.
Ich fühle mit dir. Uns ergeht es ähnlich. Aber wir sind schon seit drei Monaten raus aus dem Land. Wir wissen nicht, wie es finanziell weiter geht. Aber lieber arm und hingernd, als im Konzentraqtionslager enden zu müssen, wenn es, nicht nur, nach Chomsky geht.

Frank
Frank
1 Jahr zuvor

Das Entsetzen über Menschen wie Noam Chomsky entsteht doch dadurch, dass diese Menschen vorher einen scharfen unabhängigen Verstand bewiesen haben. Diesen Verstand haben sie sicher noch immer, deshalb müssten sie eigentlich zumindest eine abwägende Position einnehmen, denn nichts ist bekanntlich einfach nur weiß oder schwarz. Da sie das nicht tun, muss ich – der Logik folgend – annehmen, dass sie aus Angst handeln. Angst vor dem Virus oder Angst vor Repression.

Oberham
1 Jahr zuvor

Die Corona Krise hat mein Menschenbild nicht verändert, sie hat es nur erneut (wie tausend andere Puzzleteile)bestätigt.
Soziale Menschen sind seit Jahrtausenden unterjocht und werden von Psychopathen entweder in Ketten gehalten oder neuerdings geschickt manipuliert.
Es führte zu weit, jetzt in die Vergangenheit zu zeigen und meine Meinung durch das (ohnehin noch eher geschönte) Überlieferte immer und immer wieder zu erläutern.

Wir sind am Arsch, jene die hier tippen können jubeln, da sie den Jack-Pot unter den Sklaven gezogen haben – einen Stall mit massig Spielsachen, extrem komfortabel und dazu sogar die Chance, sich diesem System zu verweigern – um den Preis totaler gesellschaftlicher Achtung und meist Einsamkeit, aber eben doch mit Zugang zu fließend Wasser, warmer Behausung, Freizügigkeit – selbst bei Corona ist zum Glück das Wandern nicht verboten – für die üblichen Konsumakte bräuchte man Kaufkraft, die hat man natürlich nicht, so man sich verweigert!

Nun, wir erleben vielleicht sogar, wie in nächster Zeit die Psychopathen sich dieser seit Jahrtausenden gehalten Sklavenherde ganz entledigen, da sie ihren Zirkus zu automatisieren verstehen, bzw. weder Elend als Motivator für das Drohnenvolk, noch als Quelle für Krieg und Vernichtung nötig sein werden.

Aber was solls, wir hatten den Hauptgewinn, ich freue mich darüber – alles, jeder Tag, der jetzt noch kommt ist einfach noch ein Bonus, den ich kann nicht sehen, dass ich jemals in einer freien Welt gelebt hätte – entweder ich wäre ein nützlicher Idiot und Konsument geworden, hätte die Ketten von Verwaltung und Nutzzwang akzeptiert, oder ich konnte als armer, aber fast freier Mensch überleben – was wie gesagt nur Glück war, da in den HDC die Todesstrafe das Klima versaut hätte für jene, die sich einreden, sie wären selbst bestimmt und frei!
Somit habe ich – bis auf die Kindheit und erste Jugendzeit – immer von der Hand in den Mund gelebt – und das nicht so übel!
Ohne Staat, ohne PA, ohne KV ohne das alles – es geht – klar ist das kein Modell das erstrebenswert ist, doch leider habe ich die Gesellschaft nicht von ihrem Weg abbringen können, ich konnte nur vermeiden in einer Anstalt zu landen, konnte vermeiden geschlagen zu werden, kurz konnte Konflikte vermeiden.

Ihr Leute, Ihr werdet nicht aufhören zu dienen, bis man euch einfach nicht mehr benötigt, doch dann habt ihr kein Mittel mehr zu widerstehen, – ich alleine war ein Witz, wäre ich Legion gewesen, lebten wir heute in einer anderen Welt, in kooperativen, friedlichen und einer Welt ohne Elend, Terror, vor allem, ohne herrschende Psychopathen – wir hätten sie dorthin geschickt, wo ich gelebt habe, dort hätten sie dann niemandem Schaden zufügen können – so wie ich ihnen – leider – nicht habe schaden können, ich konnte nur mich ganz alleine davon machen – ohne mich zu töten – vor der Zeit.

Übrigens, daher bin ich auch nicht gegen Corona geimpft, obwohl ich ein totaler Kandidat für einen schweren Verlauf bin – von dieser Gesellschaft nehme ich keine Hilfe an – hätte ich mir ein Bein gebrochen, hätte ich eine Blutvergiftung bekommen, ich wäre auch daran gestorben!

Jetzt tippe ich doch wieder zu viel …. nun ich hab massig Zeit und ja, ich hab Strom, hab sogar einen Kühlschrank, einen Ofen und leb momentan hauptsächlich von Nüssen und Äpfeln, die es überall reichlich gratis gibt.
Pilze esse ich nur in kleinen Mengen – nur die leckersten – da die leider mein Risiko doch noch durch eine Krebszellengemeinde um einige Jahre gebracht zu werden erhöhen.
Übrigens, kein gesunder Mensch hätte jemals ein AKW gebaut, nirgends auf dieser Welt – doch wie gesagt, wir sind im Arsch – im Arsch der Psychopathen!!

Brian
Brian
Reply to  Oberham
1 Jahr zuvor

Viele deiner Gedanken kann ich nachempfinden und manche finde ich auch richtig.
Aber wieso machen Leute wie Du so häufig den gleichen Mist und können es nicht lassen, andere Menschen runterzumachen und sich selbst zu überhöhen ?
Hältst Du dich für etwas Besseres, weil Du dich aus der ‚Gesellschaft‘ ausgeklinkt hast ?
Vielleicht ist deine Lebensweise richtig bzw. authentisch, aber gibt dir das das Recht,
dich über andere zu erheben ?
Ich bin genauso schon sehr lange sehr unzufrieden mit unserer ‚Gesellschaft‘ und vielen
ihrer Verhaltensweisen. Trotzdem möchte ich mich mit einigen wenigen Menschen
konstruktiv austauschen und manchmal auch ‚auskotzen‘.
Wenn ich dann ins Arrogante abdrifte, bin ich nicht besser als die, die ich zu kritisieren
vorgebe.

tino
tino
1 Jahr zuvor

Danke für diesen tollen Artikel. Er fasst in Worte, was ich nicht in Worte fassen konnte.
Bis auf wenige Lichtblicke geht es mir im privaten und was öffentliche Vorbilder angeht sowieso genauso. Man ist einfach nur noch fassungslos, wie schnell die Narrative wechseln und so oft fragt man sich ob man nicht exakt in Ionesco’s Rhinocéros gelandet ist und wie viele am Ende übrigbleiben werden für die Menschenrechte keine Privilegien sind, die man sich durch die totale Unterwerfung erst verdienen muss.

Sjösven
Sjösven
1 Jahr zuvor

Danke, danke, danke…. auf den Punkt, so geht es mir auch. Und ich komme zum gleichen Schluss. Es ist alles gesagt, geschrieben, diskutiert…es ist bitter: die aller(alleralleraller)meisten Menschen wissen mit Freiheit nichts mehr anzufangen, sie kennen ihren Wert gar nicht, sie wollen jemanden, der ihnen sagt, was sie sagen, denken, tun sollen, die ganz Schlauen unter ihnen, oder zumindest die, die sich dafür halten, würden darauf bestehen, dass es nicht irgendjemand ist, auf den gehört werden soll, sonder Jemand:in. Diese Leute würden sich, wiederhole sich die Nazizeit, auf jedes mit dem Wort „Jude“ beschmierte Schaufenster auch noch eine „/Jüdin“ hinzufügen. Es ist sooooo bitter.

Ms. Headlost
Ms. Headlost
1 Jahr zuvor

Der Text spricht mir aus der Seele! Ich selbst war in der Vergangenheit fassungslos über Äußerungen „ehemaliger Rebellen“ und Rocker. Leider sind es in der Masse so viele die mit schwimmen im politischen Strom, das es nicht lohnt, damit an zu fangen. Die einzige Maßnahme für mich, alle CD’s etc zu entfernen. Es schmerzt. Und auch jetzt bin ich ebenso fassungslos. Noam Chomsky habe ich in der Vergangenheit immer als Freiheitskämpfer und Friedenskämpfer gesehen…

Adrian
Adrian
1 Jahr zuvor

Vielen Dank für diesen Beitrag, Jörg.

Dazu ein Punkt, über den ich mir recht sicher bin:

Mir ist relativ schnell, schon 2020 aufgefallen, dass es neben den Architekten wie Herrn Gates, auch die Profiteure der Angst gibt, wie Spahn und Lauterbach, die für ihre Zwecke ein Heer an Denunzianten rekrutieren. Regelmässig sah man in den Medien falsche Fragen, es wurde aus dem off gefragt, wohin das Kollektiv sollte. Das hat nie aufgehört und gehört zur Technik.

Was sollten die Markt-gebrandeten, angesagten Schauspieler tun? Die mediale Distanzierung vom Feind und deren negative Markierung dient ihnen jetzt als Eintrittskarte in ihre einstige noch-heile Welt-Blase, in der sie sich immer geschätzt und bestätigt fühlen und mit weiteren Aufträgen versehen werden können.
Wie groß muss der psychische Druck des Umfelds von Gleichgesinnten, Bekannten und Beziehungen sein? Wer will schon öffentlich gebrandmarkt und medial hingerichtet werden? Das Schauspiel hatte von Anfang an inquisatorische Züge und begann nicht erst damit, dass man von Freunden zum eigenen Impfstatus befragt wurde, die Herrn Gates als Wohltäter ansahen.

Der psychische Druck des Umfelds kann vielleicht zu ein wenig mehr Verständnis der eingeknickten Denunziaten beitragen. Ich glaube, dass bei ihnen unbewusste Zwänge vorliegen, einfach viel Feigheit und Verlustangst, so dass sie sich notgedrungen auf die Verdrängung der Realität einlassen und auf die Knochen stürzen, die ihnen hingeworfen werden, wie z.B. die Impf-Solidarität. Mit Logik hat das nichts zu tun sondern mit der Überlebensmechanik, der sie sich unterworfen haben.

Corona, der Feind, scheint das Modell zu, unter dem die Gesellschaft schon immer in Krisenzeiten funktioniert: Krieg und Eroberung, jetzt des Privaten.
Und das müsste der Vorwuf an diese Denunzianten sein, sie beteiligen sich an einem psychologischen Krieg und sind damit psychologische Kriegsverbrecher, denn sie machen sich mit ihren Äußerungen an den Folgen mit schuldig.

E.Franz
E.Franz
1 Jahr zuvor

Am Anfang hatte ich gedacht, es handle sich um eine Lungenkrankheit.
Bei dieser Krankheit gibt es aber nicht nur „Impfdurchbrüche“, sondern diese Krankheit ist längst zu einer Gehirnerkrankung mutiert, natürlich nicht ohne menschliche Hilfe (wie vielleicht auch bei ihrer Entstehung).

Hajo Zeller
Hajo Zeller
1 Jahr zuvor

Tom J. Wellbrock, Sie sprechen mir aus dem Herzen. Danke.

Syggiy Sautter
Syggiy Sautter
1 Jahr zuvor

Es hat mich ebenfalls sehr enttäuscht. Allerdings glaube ich das seine Aussagen zu einem guten Teil seinem inzwischen fortgeschrittenen Alter zuzuscheiben sind. Es wird einfach fast jeder alte Mensch irgendwann dement.

Nordlicht
Nordlicht
1 Jahr zuvor

Wenn man das geschriebene Werk von Chomsky anschaut wird klar, dass er schon immer ein Linksfaschist war.

Dr. Nick
Dr. Nick
1 Jahr zuvor

Dass Chomsky jetzt auch noch umkippt, ist ein herber Schlag unter die Gürtellinie. Schon viel früher, und für mich ebenso nicht nachvollziehbar, war Naomi Kleins tragischer Umfaller. Sie, die mit ihrem hervorragenden Buch „The Shock Doctrine“ die Blaupause für das Verständnis der in der „Corona-Krise“ wirkenden Mechanismen lieferte, erkennt denselben, nun global implementieren Mechanismus nicht mehr?!

Wolfgang Seidel-Guyenot
Wolfgang Seidel-Guyenot
1 Jahr zuvor

Sollte ich einmal im Alter von 92 Jahren genau so einen Scheiß labern, wie dieser tatterige Linguistengreis, der übrigens auch einmal zu meinen „Jugendidolen“ zählte, dann hoffe ich, dass jemand der mir nahe steht vorbeikommt und mir einen Elektroschock oder ein paar Ohrfeigen verpasst, damit ich vielleicht wieder klar in der Rübe werde.

varadi
varadi
1 Jahr zuvor

Danke für den Artikel. Sie schreiben: „Vielleicht sind wir alle „Covidioten“ – die einen auf dieser, die anderen auf jener Seite. […] Die Argumente der Gegenseite sind in meinen Augen hohl, absurd, gegen jede Vernunft. Und die Gegenseite unterstellt mir das gleiche.“

Im Titel benutzen Sie das Wort Weltbild.
Und darum scheint es mir auch bei den Positionen zu den Corona-Maßnahmen zu gehen – um eine Weltanschauung. Und zwar auf beiden Seiten. Über Glauben kann man nicht diskutieren. Man kann den Andersgläubigen nur die Freiheit der eigenen Überzeugung lassen. Die Argumente der beiden Seiten sind bekannt.

Meinungsfreiheit ist der Grundpfeiler der Demokratie. Aber die Mehrheit der Gesellschaft hält den mündigen Staatsbürger anscheinend nicht mehr für die Grundlage der Gesellschaftsordnung. Diese müssen nun das „Richtige“ tun.

Der Staat hatte bisher keine Meinungs- und Vernunfthoheit. Dies wird umgangen, in dem die vorherrschende Meinung als (moralisch) „richtig“ oder (sachlich eindeutig) „wissenschaftlich“ definiert wird. Bislang wurden die Regeln der Gesellschaft in Gesetzen und Abstimmungen gefunden. Dies wird umgangen, indem ein indirekter Zwang ausgeübt wird.
Die üblichen unsäglichen Vergleiche mit Ampeln und Führerscheinen (also dem Grundsatz, dass der Bürger die staatlichen Regeln befolgen muss) kann schon deswegen nich greifen, weil es gar staatliche keine Impfpflicht gibt.

Ich bin sehr gespannt was morgen „sachlich richtig“ ist und wo das alles hinführen wird.