Sind wir nicht alle ein bisschen ungeimpft?

Die Ungeimpften sollen unter Druck gesetzt werden: Das liest man dieser Tage ständig. Aber soll es nur die treffen, die ungeimpft sind? So wie man jedenfalls mit den Ungeimpften umgeht, soll das wohl auch eine Botschaft an die Geimpften sein.

Am letzten Wochenende zogen sie die Schlinge wieder enger, verpesteten sie die ohnehin miese Stimmung abermals. Die Grünen in Baden-Württemberg machten schon mal klar, dass es einen Lockdown für Ungeimpfte geben könnte. Die müssten dann auf Kontakte verzichten und dürften kaum jemanden treffen. Solche Maßnahmen sind natürlich nur mit einer ausreichenden, für alle gut sichtbaren Kennzeichnung von ungeimpften Menschen kontrollierbar. Womöglich haben die grünen Khmer aber auch daran schon gedacht. Als Enkel jener Neuen Linken, die Habermas einst als »rote SA« titulierte, darf man nicht glauben, sie hätten nicht auch dafür schon einen netten Vorschlag in der Ledermanteltasche.

Boostern? Nein, danke!

Abschreckung macht erfinderisch. Ungeimpfte sollen bibbern vor Angst. Überhaupt: Keiner bezeichnet sie mehr als »ungeimpfte Menschen«. Das Menschliche lässt man einfach weg: Es sind schlicht Ungeimpfte. Das Adjektivpräfix un- steht ja für die Verneinung, für etwas, was nicht ist: Wenn man da einen menschlichen Hinweis – hier in Form eines Substantives – ausblendet, bleibt nur die inkarnierte Negation übrig. Das macht es der Wut und dem Hass doch gleich mal viel einfacher. Aber um die Ungeimpften geht es bei dieser ganzen Abschreckungspolitik nur sehr bedingt. Auch geimpften Menschen wird gedroht.

Denn geimpft zu sein ist ja kein Dauerzustand. Der Booster droht bereits. Die Auffrischungsspritze soll kommen – oder ist viel mehr schon angelaufen. Der Trend geht klar zur Drittimpfung. Wenn es nach dem Gesundheitsministernden geht, dann werden bald alle nochmals zur Impfung gebeten. Herr Söder ging neulich noch weiter, in einer abendlichen Nachrichtensendung stellte er klar, dass wir über Jahre geimpft und geimpft und geimpft würden: Das müsse uns allen bewusst sein. Aber so richtig beliebt scheint diese Auffrischung nicht zu sein.

Etwaige Zahlen zur Drittimpfungsbereitschaft gibt es keine. Nur meine subjektive Wahrnehmung. In meinem Umfeld laufen viele Geimpfte herum, die klar sagen: Booster? Ohne mich! Es reiche ihnen. Nicht schon wieder. Die einen beklagen die Nebenwirkungen unmittelbar nach der Impfung. Die möchten sie nicht nochmals erleben müssen. Andere sagten mir, seitdem sie geimpft seien, fühlten sie sich allgemein unwohler. Und wieder andere möchten einfach nicht dauernd was gespritzt bekommen – das sei ihnen zu viel, zu nervig, ja auch zu heikel. Sie hinterfragen den Sinn so eines Dauerabos. Und diese ganze Maßnahme dann gar über Jahre? Nee, wirklich nicht! Irgendwann ist aber auch mal gut, sagen sie.

Es ist eine Frage der Zeit, bis die heute vollständig Geimpften ihren Status verlieren, weil vollständig dann heißt: Dreimal geimpft – und bald viermal, fünfmal und immer so weiter. Herr Söder weiß vermutlich mehr. Jedenfalls tut er so.

Das statuierte Exempel an den Ungeimpften

Dieser Drittimpfungsmüdigkeit muss freilich begegnet werden, wissen die Kampagneros. Und das nicht etwa erst dann, wenn die Erschöpfung sich einstellt, wenn man wieder Millionen innerer Schweinehunde zur Überwindung verhelfen muss: Nein, vorher schon! Da ist die Diskriminierung ungeimpfter Menschen an allen Alltagsfronten ein probates Mittel. Wenn die, die vor der Drittimpfung stehen, erstmal dabei zugucken können, wie widerlich und sozial zerstörend es ist, als unsolidarische Sau durchs Dorf gejagt zu werden, kommen sie gar nicht erst auf dumme Gedanken.

Noch gucken sie zu, die Geimpften. Noch nicht mal spöttisch. Eher schüchtern. Oder eingeschüchtert. Wer traut sich noch gegen das gerade gegenwärtige Zeitgeistchen aufzumucken? In den letzten anderthalb Jahren hat man den Leuten doch vor Augen geführt, wie das endet für jemanden, der vom herrschenden Narrativ auf nur ein Gran abweicht: Den macht man fertig; ein Shitstorm ist dabei noch das kleinste Problem – schlimmer ist es, wenn man mit Berufsverboten konfrontiert wird. Gewisse Künstler haben das vor einigen Monaten erlebt. Sie hatten Angst um ihre Existenz, ja sogar um ihr Leben. Na, noch Lust widerspenstig zu sein?

Aber geimpfte Menschen müssen sich jetzt darüber im Klaren sein, dass jede Restriktion gegen Ungeimpfte, auch sie selbst trifft. Wieder mein direktes Umfeld: Kaum ein Geimpfter ist für die Diskriminierung. Man gibt sich liberal, wer nicht will, soll nicht müssen. Zwang mache keinen Sinn. Sie ahnen bereits, dass auch sie gemeint sind, wenn man von Ungeimpften spricht.

Geimpfte Menschen spüren sehr wohl, dass sie ihre Freiheit und ihre Autonomie aufgeben, nicht etwa aus Überzeugung oder medizinischen Gründen, sondern aus Gründen des Zwanges: Das kann keinem geimpften Menschen schmecken, der noch halbwegs demokratisch mitdenkt. Denn ihr Countdown tickt bereits: Bald sind auch sie wieder ungeimpft – und dann stehen sie vor der Frage und der Wahl: Weitermachen? Oder Exit-Strategie und Ausschluss als Konsequenz? Der ganze Kurs ist der blanke Wahnsinn, ein gesellschaftlicher Höllenritt, der nicht nur eine Gruppe trifft, sondern uns alle auf die eine oder andere Weise. Wenn wir das nicht sofort beenden, wird dieses Land auseinanderbersten und nicht mehr steuerbar sein.

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niki
niki
9 Monate zuvor

Vollkommen unabhängig wie mein Impfstatus ist, stehe ich dazu das niemand diskriminiert wird und boykottiere jede Einrichtung und jeden Betrieb der auf eine 2G-Regelung besteht.
Und wenn es hart auf hart kommt, und jemand hetzt gegen ungeimpfte in meiner Gegenwart, was schon ein paar mal vorgekommen ist, bekommt dieser das Wort zum Sonntag! Mindestens…

Last edited 9 Monate zuvor by niki
Percy Stuart
Percy Stuart
Reply to  niki
9 Monate zuvor

2G ? Vodafone will mir 5G andrehen !

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Percy Stuart
9 Monate zuvor

@Percy Stuart

Da wird 3G komplettiert durch „abGezockt“ und „abGehört“. 🙂

Percy Stuart
Percy Stuart
9 Monate zuvor

Hach, ich freu mich schon auf die dumme Frage „Na, schon geimpft ?“ ein fröhliches „Na, wieder ungeimpft ?“ antworten zu können. Zynismus ist doch was Feines, gerade am Montag Morgen.

Gaby
Gaby
Reply to  Percy Stuart
9 Monate zuvor

Nachbar: „Wieso bist du nicht geimpft? Die Mehrheit ist es schon.“
Tja.. Ich ersparte mir den Hinweis von „Booster-Impfungen“ – wer nicht hören will, muss fühlen… Sagte meine Oma schon zu Lebzeiten.

Percy Stuart
Percy Stuart
Reply to  Gaby
9 Monate zuvor

Ach ja, die Mehrheit. Ich glaube die Mehrheit ist wenn es so weiter geht bald in der Minderheit, solange warte ich noch.

Mensch
Mensch
Reply to  Percy Stuart
9 Monate zuvor

Hach, ich freu mich schon auf die dumme Frage „Na, schon geimpft ?“ ein fröhliches „Na, wieder ungeimpft ?“ antworten zu können.

All zu oft wird Dir das leider nicht gegönnt sein, vermute ich zumindest.

Wenn ich mich so umhöre, dann haben leider sehr wenige etwas dagegen regelmäßig geimpft zu werden.

Deren Argument ist: Gegen Grippe musste ich mich auch einmal im Jahr neu impfen lassen und Corona… na was meinste was da kam? Genau! ….ist viiiiiiiel gefährlicher, dass weiß ja nun Dank dem Volkshelden Drosten jeder!😬😡🤬👎

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

@Mensch

Naja, die Impquote bei Influenza lag bei knapp 35% und kam ohne staatlich-medialen Druck zustande.

Ob die Bereitschaft zum permanenten Nachimpfen bei Corona so bleibt, wie du sie aus deinem Umfeld beschreibst, wird wohl auch von den Informationen über Wirksamkeit und Schäden abhängen.

„You can fool all the people some of the time, and some of the people all the time, but you cannot fool all the people all the time“.
Abraham Lincoln

Mensch
Mensch
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

@ Rob: Ich wünsche mir, dass Du Recht behältst.

…fürchte aber, dass auch das nicht als Wunschkonzert endet😓

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

@Mensch

Alibabas Wunderlampe, die Wünsche erfüllt, gibt es nur im Märchen.
Meine eigene Trägheit im Blick sage ich dir:

Das Leben ist ein einziger Kampf und nur durch die Bereitschaft zum kämpfen kann man Siege erringen.
Ob es uns passt oder nicht, eine ruchlose Clique hat uns den Krieg erklärt und wenn wir den ablehnen, haben wir bereits verloren und sind nichts weiter als Sklaven Derer, die ihn angezettelt haben.

Hubert
Hubert
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Das Leben ist ein einziger Kampf und nur durch die Bereitschaft zum kämpfen kann man Siege erringen.
Ob es uns passt oder nicht, eine ruchlose Clique hat uns den Krieg erklärt und wenn wir den ablehnen, haben wir bereits verloren und sind nichts weiter als Sklaven Derer, die ihn angezettelt haben.

Wow, Du Pantoffelheld😅😅

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Hubert
9 Monate zuvor

@Hubert

Heute steht Stachelbeer-Torte auf der Speisekarte.
Da ist dein Senf fehl am Platz.

Cetzer
Cetzer
Reply to  Hubert
9 Monate zuvor

Hubert, der Herr der Pantoffeltierchen…

Zugegeben, dass es hier gelegentlich ein bisschen pathetisch wird, da kann ich mich nicht ausnehmen. Wenn Du als Zeuge Coronas Angst vor Pathos hast, empfehle ich die bodenständigen Tweets von Lauterbach und Drosten zur Stärkung Deiner inneren Abwehr gegen Übertreibung und Angstmache, solange bis es auch dagegen eine Impfung gibt.

Brian
Brian
Reply to  Hubert
9 Monate zuvor

Jemand, der noch nicht mal in der Lage ist, Zitate zu kennzeichnen, sollte sich vielleicht nicht so weit aus dem Fenster lehnen.
Du gehörst ja offensichtlich zu denen, die sich nur hinter ihrem Computer oder
im Rudel stark fühlen. Erbärmlicher Maulheld.
Was lässt Typen wie dich eigentlich immer wieder hier aufschlagen ?
Selbst ein geistiger Tiefflieger wie Du sollte mittlerweile verstanden haben, daß
ihn hier (und wahrscheinlich auch anderswo) keiner wirklich ernst nimmt.
Und deine Pseudo-Provokationen ringen mir höchstens ein müdes Gähnen ab.
Aber irgendeine Aufmerksamkeit ist besser als gar keine, richtig ?
Mein Gott, musst Du einsam sein.

Aranxo
Aranxo
Reply to  Percy Stuart
9 Monate zuvor

Meine Antwort dazu ist inzwischen: „Nein, ich bin noch nicht in der Partei.“

Jau
Jau
9 Monate zuvor

Der ganze Kurs ist der blanke Wahnsinn, ein gesellschaftlicher Höllenritt, der nicht nur eine Gruppe trifft, sondern uns alle auf die eine oder andere Weise. Wenn wir das nicht sofort beenden, wird dieses Land auseinanderbersten und nicht mehr steuerbar sein.

Hm.
Die „Eigendynamik“ des Prozesses ist dermaßen stark, ich kann mir im Moment nicht vorstellen, dass der gesellschaftliche Höllenritt beendet wird. Natürlich wünsche ich es mir aber wie soll das gehen?

Grüne Khmer – passt!!!

Cetzer
Cetzer
Reply to  Jau
9 Monate zuvor

„Kampagneros“

Auch gut.
Teil der Eigendynamik sind vielleicht die vereinzelten aber stolzen Besitzer von BioNTech-Aktien und ähnlichen. In diesem Teilaspekt sehe ich Parallelen zur volkstümlichen T-Aktie (Manfred Krug).

Mensch
Mensch
Reply to  Jau
9 Monate zuvor

dass der gesellschaftliche Höllenritt beendet wird. Natürlich wünsche ich es mir aber wie soll das gehen?

Tja, bekanntlich treibt man den Teufe am Bestenl mit dem Beelzebub aus.

Wenn’s menschgemacht sein soll, dann der nächste gehypte Virus oder wenn kein Virus-Scheiss mehr gewünscht ist, dann halt mal wieder Krieg spielen.

Ansonsten hätte ich noch einen Meteoriteneinschlag als Möglichkeit im Angebot. Dumm nur, dass das dem Bruder Zufall überlassen werden muss.

Ganz individuelle Lösungen gibt es natürlich auch!

Such Dir was aus!

Mir sagt die individuelle Lösung am Besten zu. In so einer Welt uralt zu werden, ist zumindest für mich nicht erstrebenswert.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

@Mensch

Mir sagt die individuelle Lösung am Besten zu. In so einer Welt uralt zu werden, ist zumindest für mich nicht erstrebenswert.

Sofern du Nachwuchs hast, bist du damit schon auf dem Holzweg.
Die müssen dann das ausbaden, was wir, aus Ignoranz oder Feigheit, hinterlassen haben.

Mensch
Mensch
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Sofern du Nachwuchs hast, bist du damit schon auf dem Holzweg.
Die müssen dann das ausbaden, was wir, aus Ignoranz oder Feigheit, hinterlassen haben.

Na ja, bei erwachsenem Nachwuchs, der den ganzen Mist gar was abgewinnen kann, sieht’s dann doch anders aus, lieber Rob.

BTW: Im dritten Reich gab es keine Studentenrevolte. Im vierten Reich der neuen Divers-Rasse, wird’s die auch nicht geben.

Last edited 9 Monate zuvor by Mensch
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

@Mensch

Na ja, bei erwachsenem Nachwuchs, der den ganzen Mist gar was abgewinnen kann, sieht’s dann doch anders aus, lieber Rob.

BTW: Im dritten Reich gab es keine Studentenrevolte. Im vierten Reich der neuen Divers-Rasse, wird’s die auch nicht geben.

Bleibt die Frage: Was haben wir sie gelehrt?

Kinder kopieren das, was sie vorfinden und da nehme ich mich gar nicht aus.

Mensch
Mensch
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Bleibt die Frage: Was haben wir sie gelehrt?

Kinder kopieren das, was sie vorfinden und da nehme ich mich gar nicht aus.

Solltest Du Dich aber hoffentlich können. Also ausnehmen. Ich mach’s jedenfalls mit nem reinen Gewissen gar.

…und das mit dem: „Was haben wir sie gelehrt?“, ist ganz real ganz banal zu beantworten. Recht wenig, wenn man ehrlich ist und sich nicht selbst für den großen Zampano hält.

Mein Nachwuchs hat in seinem Elternhaus vor allem Liebe und Urvertrauen vorgefunden. Anderen gegenüber nie überheblich sein zu dürfen, war das, was wir gelehrt haben. Nie andere über sich zu akzeptieren auch. Positiv und neugierig bleiben, eben so. Eigenverantwortlichkeit. Immer erst an die eigene Nase fassen. Der Obrigkeit gegenüber immer ein gesundes Misstrauen zu bewahren. Mehr war da nicht.

Ansonsten besteht das Elterndasein als ein lebenslanges Supportangebot in allen Lebenslagen.

Das macht sie dann zu eigenständigen Menschen, die für ihr Tun und Handeln dann auch recht schnell selbstverantwortlich sind.

Was dann selbstverständlich auch dazu führen kann und wird, dass sie eigene, andere Meinungen haben dürfen und auch meist werden.

Zudem macht es für die U30-Generation durchaus Sinn sich zu arrangieren, sofern sie des Lebens nicht überdrüssig sind. Bei mir sieht das anders aus. Ich mag und kann mich mit der ( jetzt gar faschistoiden) Scheiße nicht arrangieren.

Konnte ich noch nie. War nicht immer zu meinem Vorteil. Drauf geschissen…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

@Mensch

Solltest Du Dich aber hoffentlich können.

Nicht so, wie es aus meiner Sicht sinnvoll wäre, aber Eltern bedeutet eben nicht nur Einer.
Bescheidenheit und Wertschätzung dessen, was man hat, gehörten da nicht unbedingt zum Programm.
Da wird mitunter ein Goldesel im Keller abstrahiert.

Ich mag und kann mich mit der ( jetzt gar faschistoiden) Scheiße nicht arrangieren.

Geht mir genau so .Wir sind halt als Generation noch zu dicht an dem Vergangenen. Das prägt.

Jau
Jau
Reply to  Jau
9 Monate zuvor

Dergleichen ist natürlich wichtig:
https://youtu.be/2wqjQJIMu2c
Dr. Andrea Christidis; vom 06.09.2021; 11 Minuten, wissenschaftstehtauf

Oder das:
https://www.corodok.de/da-entweder-alle/

Das sagt das Restaurant „Big’s Diner“ im brandenburgischen Nauen:

»Wir betonen an dieser Stelle ausdrücklich: Uns geht es einzig und allein um Kritik an den Maßnahmen gegen Corona. Wir leugnen Corona nicht.

Wir sind Gastwirte und müssen uns tagtäglich mit diesen Maßnahmen in der Praxis auseinandersetzen. Uns erscheint da zu viel unlogisch, leichtfertig ausgrenzend und schlichtweg geschäftlich ruinös.

So mussten wir die persönlichen Daten der Gäste zu unserem gemeinsamen Leidwesen sammeln und aufbewahren.

Zu einer Anfrage des Gesundheitsamtes kam es nie. Auch nicht bei unseren Kollegen. Diese Maßnahme ist völlig unsinnig und inzwischen auch in zwei Bundesländern aufgehoben (NRW und BW).

Erwähnt sei auch die Masken- oder Testvorschriften für die Außengastronomie.
An der frischen Luft erscheint uns das völlig absurd.

Es gibt da auch noch mehr, aber sei es drum, soweit haben wir ja auch mitgemacht.

Aber jetzt geht es um’s Eingemachte. Um die endgültige Spaltung in Geimpft und Ungeimpft. Und wir kleinen Geschäftsinhaber sollen die Vorgaben der Politik umsetzen, bei Bußgeldandrohung.

Da machen wir nicht mit.

Zur Impfung ist unser Standpunkt: Das muss jeder für sich entscheiden. Wir sind keine Mediziner. Wir sind nur Wirte und hören viel. Und wir wundern uns, dass das, was wir hören, in den Medien kein Thema ist !

Unsere besorgte Frage ist nicht, ob man sich impfen lassen soll oder nicht ?

Unsere Frage ist, ob man Menschen wegen ihres Impfstatuses bewirten darf oder nicht ?

Wir selbst würden niemals auf die Idee kommen, einen Gast beim Betreten unseres Restaurants nach seiner Krankenakte zu fragen.

Da machen wir nicht mit.

In Deutschland sollen ca. 9 Millionen Kinder unter 12 Jahren leben ( nach Angabe von Herrn Lauterbach ), für die es keinen Impfstoff gibt.

Wollen Eltern mit ihren Kindern in ein Restaurant, wird zukünftig ein Test notwendig.

Hierfür braucht es dann zusätzlich Zeit und Geld.
Wer wird sich das leisten können ?

Sollen wir wirklich diese Kinder und ihre Eltern vor der Tür stehen lassen?
Oder sie durch die Hintertür hereinlassen ? Und das satte Bußgeld zahlt dann der Wirt.

Nee, da machen wir nicht mit.

Zu den 9 Millionen Kindern kommen noch die Erwachsenen, die sich nicht impfen lassen wollen und die, die sich nicht impfen lassen können.

Doch bestimmt eine Gruppe von mindestens 20 Millionen Menschen.
Dann kommt noch die Gruppe derer hinzu, die zwar geimpft sind, aber dennoch an Corona erkranken. Die gelten dann als nicht mehr vollständig geimpft.

Und diese Gruppe wächst.
Alle vom öffentlichen Leben ausgeschlossen.

Da machen wir nicht mit.

Entweder ALLE ODER KEINER !«

Last edited 9 Monate zuvor by Jau
Cetzer
Cetzer
9 Monate zuvor

„Andere sagten mir, seitdem sie geimpft seien, fühlten sie sich allgemein unwohler“

Wenn man das mit der (vorgeblichen ?) Euphorie nach der (Erst-)Impfung vergleicht, die in diversen Medien präsentiert wurde…

„Sinn so eines Dauerabos“

Nachdem die sogenannten Impfungen bisher so unzeitgeistgemäß kostenlos waren, erwarte ich einschleichende Kommerzialisierung, z.B. deftiger Aufpreis für megabOOst – Nur ein Pieks im Jahr, statt alle 3 Monate beim AOK-Standard-Stich für Krethi und Plethi. Wenn die Warnungen vor dauerhaft beschädigtem Immunsystem wahr werden, könnte es für die ImpfJunkies sehr sinnvoll, nämlich lebensnotwendig, werden, ein Dauerabo beim ImpfDealer abzuschließen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Cetzer
9 Monate zuvor

Na wenn das kein Geschäftsmodell wäre:

Eine Impfung gg. Impfschäden, mit eingebauten Folgeschäden, die wiederum eine Nachimpfung notwendig machen usw. usf..
Human-Glyphosat sozusagen.
Wers einmal nimmt, kommt nicht mehr los.

Und ganz nebenbei noch dazu die globale Kontrolle per Edel-Impf-Stammbaum, auch elektr. Impfpass genannt, mit der man auch säumige Boostkandidaten freundlich an ihre Pflicht erinnern kann, selbstverständlich gg. Mahngebühren, die gleich vom bargeldlosen Girokonto abgebucht werden.

Wer sich dann immer noch sträubt, bekommt Hausbesuch von der Agentur „Zeugen Coronas“, bewaffnet aber nicht mit dem Wachturm, sondern einem Spritzbesteck und einem Geigenkasten, für ganz Uneinsichtige.

Cetzer
Cetzer
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

„Geschäftsmodell“

Als Drehbuch für ein Science-Fiction B-Movie nicht gerade brandneu, aber für die Realität reicht’s.

„Geigenkasten“

Drei Zeugen Coronas mit dem Kontrabass, in dessen Kasten passt dann sogar eine eiserne ImpfJungfrau.

Percy Stuart
Percy Stuart
9 Monate zuvor

Für alle Ungeimpften, Geimpften und ungeimpften Geimpften, einige streng wissenschaftliche Memes :

https://off-guardian.org/2021/09/06/17-covid-skeptic-memes-to-get-you-through-the-day-part-10/

Pen
Pen
Reply to  Percy Stuart
9 Monate zuvor

@Percy Stuart

Sehr schön. Humor ist eine gute Waffe.

Cetzer
Cetzer
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

Pen is mightier than the sword, but only Cetzer can kill with a toothpick.

Pen
Pen
9 Monate zuvor

Allmählich wird der Öffentlichkeit klar, dass es nicht das Virus ist, um das wir uns Sorgen machen müssen, sondern der Kill-Shot-Impfstoff.

https://phibetaiota.net/2021/07/joachim-hagopian-the-covid-19-sham-global-elite-caught-red-handed-committing-genocidal-crimes-against-humanity/

Last edited 9 Monate zuvor by Pen
Jau
Jau
Reply to  Pen
9 Monate zuvor

-Die andere Freiheit-, Trailer
https://www.youtube.com/watch?v=G4xBCWInJqo

…Die Stadt Wien lädt zu Vakzinparties – „Gemma Impfen“- -und das Rote Kreuz Deutschland wirbt mit: Impfen ist Liebe. So viele Menschen haben Angst vor der Erkrankung, so viele Angst vor der Impfung, so viele Angst vor dem Verlust ihrer Freiheit. Unsere Gesellschaft erlebt eine immer grösser werdende Spaltung. Wie werden wir uns jemals wieder verstehen? Wir haben diesen Film gemeinsam mit Jugendlichen, Ärzten, Wissenschaftlern und engagierten Menschen aus Kunst und Kultur gemacht, um die unterschiedlichsten Positionen und wissenschaftliche Informationen in Bezug auf die Impfung für Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsenen zu beleuchten. In diesem Film geht es um alles: Um unsere Kinder und deren Leben im Hier und Jetzt und in der Zukunft; Diesen Film haben Menschen gemacht, die dafür Verantwortung übernehmen.

Art Vanderley
Art Vanderley
9 Monate zuvor

„Grüne Khmer“
Sehr treffend.
Sollte Rot-Grün die Wahl alleine gewinnen, wirds richtig lustig, niemand sollte automatisch glauben, die Wahl bringe das Ende des Höllenritts.
Vielleicht hilft ein Vergleich zur 2.Hälfte der 60er, die Parallelen sind fast schon gruselig….
1966 hatte die CDU fertig und war völlig verbraucht durch die Ära Merkel…äh Adenauer.
Der Wähler wollte etwas Neues, was es aber noch nicht gab, dann kamen zwei Unionskanzler, der zweite war der Faschist Söder….äh Kiesinger- und eine GroKo.
Die legte dann erst richtig los mit der Notstandsgesetzgebung, wegen der Krawalle von 67/68.
Und sie dachte nicht daran, sie zurückzunehmen, erst der Druck der Straße sorgte dafür, und dann auch die sozialliberale Koalition.
Auch gab es massive Versuche der Bildung einer Volksgemeinschaft, Hetze in den Medien, pöbelnde Passanten am Rand von Demos…und noch ein kleines bonmot, das mir selber völlig unbekannt war, und das einem regelrecht die Socken auszieht <a href=“https://de.wikipedia.org/wiki/Hongkong-Grippe“>-eine Pandemie….</a>

Cetzer
Cetzer
Reply to  Art Vanderley
9 Monate zuvor

„Sollte Rot-Grün die Wahl alleine gewinnen“

Dann bekommt die Corona-Panik einen Turbo-Booster mit Klima-Nachbrenner, aber wirklich schockierend: Cum-Echse Scholz legt am 27.9. erleichtert das soziale Mäntelchen ab und wird wieder zum Genossen der Bosse&Bänker.

„Und sie dachte nicht daran, sie zurückzunehmen, erst der Druck der Straße sorgte dafür, und dann auch die sozialliberale Koalition.“

Meines Wissens wurde da nichts zurückgenommen, höchstens auf weitere Verschärfungen verzichtet. Vielleicht der DKnK-Effekt, erstaunlich viele Menschen haben den Schluss von „Des Kaiser neue Kleider“ falsch in Erinnerung:

„Aber er hat ja nichts an!“ sagte endlich ein kleines Kind. ‚Herr Gott, hört des Unschuldigen Stimme!“ sagte der Vater; und der Eine zischelte dem Andern zu, was das Kind gesagt hatte.

„Aber er hat ja nichts an!“ rief zuletzt das ganze Volk. Das ergriff den Kaiser, denn es schien ihm, sie hätten Recht; aber er dachte bei sich: „Nun muß ich die Prozession aushalten.“ Und die Kammerherren gingen noch straffer und trugen die Schleppe, die gar nicht da war.

Wenn es sehr gut läuft, wird aus unserem Zischeln der Ruf des ganzen Volkes, aber Söder, Drosten usw. werden die Zügel noch straffer anziehen.
Manche Hollywood-Filme enden mit der Aufdeckung einer Verschwörung und vorm Hintergrund der im Fernsehen gezeigten Beweise werden die Bösewichte verhaftet – Das ist nur eine Spur realistischer als die Superhelden mit ihren Superkräften, dazu ein italienischer Oldie: Hanno ucciso l’Uomo Ragno ~ Sie haben Spiderman getötet

Art Vanderley
Art Vanderley
Reply to  Cetzer
9 Monate zuvor

Kann mir nur schwer vorstellen, daß das alles folgenlos bleibt. Machterhaltung sieht anders aus, v.a. subtiler, als wenn sie politischen Suizid begehen wollten.
Nach jeder zweiten historischen Pandemie gab es einen Aufstand, man beginnt zu ahnen, warum…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Art Vanderley
9 Monate zuvor

@Art Vanderley

Kann mir nur schwer vorstellen, daß das alles folgenlos bleibt. Machterhaltung sieht anders aus, v.a. subtiler, als wenn sie politischen Suizid begehen wollten.

Spielt Politik überhaupt noch eine Rolle, wenn das Kapital durchregiert?
Die Politdarsteller sind reine Hofschranzen und die Souveränität wird mehr und mehr auf nicht demokratisch legitimierte, supranationale Instanzen ausgelagert, ohne letztinstanzliche Mitbestimmung der Staatsbürger.
Der politische Suizid ist längst im Gange und so auch gewollt.

Nach jeder zweiten historischen Pandemie gab es einen Aufstand, man beginnt zu ahnen, warum…

In Deutschland?

Cetzer
Cetzer
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

„Der politische Suizid ist längst im Gange und so auch gewollt.“

Der tragische Opernheld singt mit dem Dolch in der Brust¹ die bewegende SchlussArie und dann fällt: Der Vorhang, die Demokratie-Fassade und natürlich alles Geschwätz von Menschenrechten und Rechtsstaat unter den Tisch.

„Aufstand“

Vielleicht wenn der Benzinpreis weit über 2€ steigt? Scheuer: Ab 2 Euro je Liter Benzin muss die Politik einschreiten.[Heise]
Vielleicht wenn die Toten Hosen zur Weltrevolution aufrufen und Campino den Kauf von Aktien eines Herstellers von Guillotinen empfiehlt?
Vielleicht wenn dem Verfassungsschutz das Geld ausgeht und es all die V-Männer und V-Frauen vor lauter Sehnsucht nach ihrem V-Geld auf die Straße treibt?

¹Von eigener Hand

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Cetzer
9 Monate zuvor

„Aufstand“

Vielleicht wenn der Benzinpreis weit über 2€ steigt? Scheuer: Ab 2 Euro je Liter Benzin muss die Politik einschreiten.[Heise]

Vielleicht wenn die Toten Hosen zur Weltrevolution aufrufen und Campino den Kauf von Aktien eines Herstellers von Guillotinen empfiehlt?

Vielleicht wenn dem Verfassungsschutz das Geld ausgeht und es all die V-Männer und V-Frauen vor lauter Sehnsucht nach ihrem V-Geld auf die Straße treibt?

Vielleicht mal einen Monat Kaffee-Entzug fürs Volk, damit die erste Tasse zum Aufwachen führt.

Durch eigene Hand

Sua manu cadere – durch eigene Hand fallen, aber schön weich in die Geldpolster der Auftraggeber.
Da fällt Keier hart und mit ausreichend Zaster findet sich auch ein komfortables Asyl.

Art Vanderley
Art Vanderley
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

@Robbespierre
„Auslagern“
Stimmt.
„Der politische Suizid ist längst im Gange und so auch gewollt.“
Hab mich unklar ausgedrückt- gemeint war der persönliche Politsuizid der aktuell Herrschenden. Repression mag ja Sinn machen, aber nicht mit freien Wahlen. Bisher ist nicht erkennbar, diese zu sabotieren, und dann ist es nicht im Sinne der aktuellen Politiker, sich so zu verhalten, das Wahlvolk dürstet regelrecht nach einer Quittung, und ist doch tatsächlich bereit, dafür sogar die SPD zu wählen…
Oder sie haben wirklich keinerlei Ahnung mehr von der Stimmung im Land, obwohl die sich ja eigentlich zeigt in den Umfragen.
„In Deutschland?“
Nein, generell.
https://www.heise.de/tp/features/Auf-Epidemien-folgen-Unruhen-und-Aufstaende-4887450.html

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Art Vanderley
9 Monate zuvor

@Art Vanderley

Hab mich unklar ausgedrückt- gemeint war der persönliche Politsuizid der aktuell Herrschenden.

Das habe ich durchaus so verstanden, denke aber, das läuft schon seit Kohl so, mit der Verlagerung von Kompetenzen auf die EU und seine Nachfolger waren diesbezüglich „linientreu“.

Repression mag ja Sinn machen, aber nicht mit freien Wahlen. Bisher ist nicht erkennbar, diese zu sabotieren, und dann ist es nicht im Sinne der aktuellen Politiker, sich so zu verhalten, das Wahlvolk dürstet regelrecht nach einer Quittung, und ist doch tatsächlich bereit, dafür sogar die SPD zu wählen…

Wie frei sind denn „freie Wahlen“, wenn die Parteien bestimmen, welcher Systemling auf dem Wahlzettel steht?
Das ist doch schon der Einstieg in die Kömödie, die sich Demokratie nennt.
Unter der Annahme, dass Politik einem „Höheren Herrn/Zweck“ dienen will, ist es völlig egal, wer die Nachfolge antritt, sofern das Ziel erhalten bleibt.
M.M.n. gibt es in den Parlamenten keine Partei, welche dieses Ziel bei Regierungsübernahme in Frage stellen würde, selbst die Linke nicht, wie wir z.B. in Berlin sehen.
Die „Quittung“ mag eigene Rachegelüste befriedigen, an der Fahrtrichtung ändert das aber Nichts.

Wirkliche Veränderung im System kann nur außer-parlamentarisch durch eine Massenbewegung entstehen, auch wenn die Chancen dafür wg, der engen Verzahnung von Politik und Medien nebst anderer Mirspieler schlecht stehen, wie wir gerade an den Zensurorgien im Netz beobachten können.

Oder sie haben wirklich keinerlei Ahnung mehr von der Stimmung im Land, obwohl die sich ja eigentlich zeigt in den Umfragen.

Die wissen durchaus, wie der Hase läuft, aber so wie Verantwortlichen bei Rot/Grün wissen die eben auch, dass sie weich fallen werden und jede neue Konstellation den gewünschten Kurs weiterfährt.
Gas-Gerd und Co. haben unser Fell teuer verkauft, so wie die Kohl-Clique vorher und auch die derzeitige Judastruppe wird ihre Silberlinge erhalten.
Es ist vermutlich die Hauptbeschäftigung der Parlamentarier, für die Zeit „danach“ vorzusorgen, wenn der Geldsegen des Bürgers abreißt.

Was den Telepolis-Artikel betrifft:

Es werden hier einige tief fallen müssen, bevor der Wille nach Veränderung mit ungewissem Ausgang entsteht.
Da sind Andere in Europa schneller am Siedepunkt.

Masochismus und Realitätsverweigerung, in Verbindung mit Schönfärbei sind hier eine unzertrennlichen Liaison eingegangen

Art Vanderley
Art Vanderley
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

@Robbespierre
Ich halte Wahlen für nicht so sinnlos wie du, stimme aber zu , daß es auch außerparlamentarische Aktivitäten braucht.
„Masochismus“
und Sadismus auf der anderen Seite.
Manchmal hab ich bei Söder den Eindruck, daß das eine wesentliche Rolle bei ihm spielt.
Genauso wie bei diesem Typen von der SPD, wie heißt der noch, irgendwas mit L, glaub ich. Und das sind nur die die plump nach außen auftreten, da gibt es wohl Viele im Hintergrund, die ganz ähnlich ticken und sich nur geschickter verhalten.

Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  Art Vanderley
9 Monate zuvor

Und der Treppenwitzt dieser gekrönten Epidemie: Die Epidemie ist weit, weit harmloser als die Killerkrankheiten, welche damals zu Unruhen und Aufständen geführt haben. In normalen Zeiten hätten viele Menschen diese Krankheit mit Ignoranz gestraft, die Toten in Kauf genommen und weiter gemacht als ob nichts gewesen wäre. Sie hätten nicht mal was dazugelernt. Mglw. sind daher diese Vergleiche mit den früheren Killerkrankheiten nicht ganz passend?

Art Vanderley
Art Vanderley
Reply to  Uwe Borchert
9 Monate zuvor

Gut, es ist kein Killervirus, harmlos aber auch nicht, und daß es nicht härter kam, hat schon was mit Teilen der Maßnahmen zu tun (hoffentlich werde ich für diese Aussage nicht gelyncht).
Das Potenzial der Folgen geht quasi über, vom direkten Wüten des Virus, hin zu den Folgen der Maßnahmenpolitik, dort zum sinnlosen Teil, und v.a. zu dem Teil, der gar nicht der Pandemiebekämpfung dient.
Auch bei früheren und gefährlichen Pandemien waren es, wie aus dem Artikel hervorgeht, nicht nur die hohen Todeszahlen, sondern gerade auch die Folgen, die die Aufstände hervorbrachten.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Art Vanderley
9 Monate zuvor

@Art Vanderley

Gut, es ist kein Killervirus, harmlos aber auch nicht, und daß es nicht härter kam, hat schon was mit Teilen der Maßnahmen zu tun (hoffentlich werde ich für diese Aussage nicht gelyncht).

Nein, gelyncht wirst du hier sicher nicht, aber man darf schon fragen, von welchen Maßnahmen du sprichst.

Bis März 2020 wurde das Virus heruntergespielt, es fand nicht mal eine Kontrolle der Flugbewegungen statt.
Das wäre aus meiner Sicht das Mindeste gewesen, um den Import des Virus zu bremsen.

Dann mangelte es an Masken, obwohl eine Pandemiestudie bereits sieben Jahre zuvor vorlag.

Alten -und Pflegeheime waren nicht entsprechend instruiert, der Ausbreitung des Virus Einhalt zu gebieten, was zu vermehrten Todsfällen führte.

Kohortenstudien fehlen bis Heute.

Der PCR-Test, die Grundlage für den Inzidenzwert und die Maßnahmen, ist ohne weitere Tests hinsichtlich des Immunstatus völlig wertlos.

Und letztendlich zerstören die Maßnhmen das soziale Gefüge unseres Landes ganauso wie Teile der Wirtschaft.

Man nehme nur Schweden als Gegenbeispiel, wo die Anfangsfehler erkannt und beglichen wurden, ohne das Land in den Ruin zu treiben.

Es gibt keinen Grund, die Mßnahmen positiv zu bewerten.

Art Vanderley
Art Vanderley
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

@Robbespierre
Abstand, Maske innen, macht schon Sinn, gabs in Schweden auch, genauso wie erhebliche Einschränkungen bei Veranstaltungen.
„Altenheime“
wurden erst sehr spät geschützt, übrigens auch in Schweden, ein schwerer Fehler, der genauso an aktiver Weigerung grenzte wie die Inaktivität in Bezug auf Schulen und Gesundheitsämter.
Seit dem Sommer 20 verrutscht alles in Richtung Machtmißbrauch, Stichwort Masken im Freien, Ausgangssperren, der Versuch der Benennung eines Brunnenvergifters…usw.

Mensch
Mensch
Reply to  Art Vanderley
9 Monate zuvor

Abstand, Maske innen, macht schon Sinn,

Was genau macht Dich diesbezüglich so sicher?

Art Vanderley
Art Vanderley
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

Naja sicher, kann die Dinge nur versuchen, einzuschätzen, wie andere auch, und das hat mich eben überzeugt.

Mensch
Mensch
Reply to  Art Vanderley
9 Monate zuvor

und das hat mich eben überzeugt.

Was genau hat Dich überzeugt?

…aus meiner unmaßgeblichen Sicht sieht’s so aus:

Mir ist vermittelt worden, dass das Virus ungefähr eintausendstel eines menschlichen Spermiums beträgt. Das selbstgehäkelte Kondome zur Verhütung beitragen können, wäre mir neu.

Zudem bin ich Brillenträger und beim Maskentragen beschlägt meine Brille wirklich ständig. Warum beschlägt meine Brille? Die einzig sinnvolle Erklärung ist: Weil Masken nicht dicht sind und die allermeisten Menschen Masken eh kaum bis gar nicht wirksam tragen.

Bei Bartträgern ( wie zB. mir, was nichts mit dem Brillebeschlagen zu tun haben kann) sind Masken eh nicht wirklich zielführend.

Vermuten würde ich, dass z.B. in Senioreneinrichtungen und Schulen, Masken, wenn sie denn hilfreich sein könnten, viel, viel öfter als real gewechselt werden müssten. Real wirste bei nicht wenigen in 14 Tagen noch die selbe (nicht die gleiche 😉)Maske vorfinden wie heute.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Art Vanderley
9 Monate zuvor

@Art Vanderley

Abstand, Maske innen, macht schon Sinn, gabs in Schweden auch, genauso wie erhebliche Einschränkungen bei Veranstaltungen.

Ja, es macht Sinn, wenn man nicht verrückt spielt und den ganzen Laden mit der Gießkanne ruiniert.
Das haben die Schweden tunlichst vermieden.

wurden erst sehr spät geschützt, übrigens auch in Schweden, ein schwerer Fehler,

Das auf jeden Fall. Dabei ist aus jeder Grippesaison bekannt, wen es als Erstes erwischt.
Die Schweden waren übrigens genau so „clever“ wie wir, Altenheime zunehmend zu privatisieren, mit den entsprechenden Konsequenzen.
DieFormel für Gewinn lautet halt nach wie vor Umsatz minus Kosten, und Personal kostet.

der genauso an aktiver Weigerung grenzte wie die Inaktivität in Bezug auf Schulen und Gesundheitsämter.

Wie darf ich das verstehen?

Seit dem Sommer 20 verrutscht alles in Richtung Machtmißbrauch, Stichwort Masken im Freien, Ausgangssperren, der Versuch der Benennung eines Brunnenvergifters…usw.

Erinnert irgendwie an Jean-Claude Juncker.
Wenn es gut läuft und das Volk mitspielt, legt man halt noch eine Schippe drauf.

Mensch
Mensch
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

Ja, es macht Sinn,

Dann kannst Du mir bestimmt erklären, was genau an Masken sinnvoll ist, wenn Du das für sinnvoll hältst.

Abstand, klar. Wenn man niemanden nahe kommt, dann kann man sich nicht anstecken. Es sei denn, dass Viren wirklich an allem möglichen längere Zeit überleben können und dann vom nächsten Wirt durch Kontakt zu ihm zu gelangen. Kontaktlos in der (Alten)Pflege ist allerdings so sinnvoll wie einen Wolf als Hütehund für Schafe hertznehmen.

Die Schweden waren übrigens genau so „clever“ wie wir, Altenheime zunehmend zu privatisieren, mit den entsprechenden Konsequenzen.

Na ja, so zu tun, als ob staatliche Einrichtungen irgendwas wirklich besser
machen, ist auf keinen Fall der Weisheit
letzter Schluss.

An dieser Stelle möchte ich einfach daran erinnern, dass all das was wir bezüglich echter Sterbefälle auf Grund einer Corona-Infektion weder hier noch in Schweden
noch sonstwo verlässliche Daten zur
Verfügung haben. So wie die Daten erhoben wurden, ist es nicht möglich das behaupten zu können.

Ein positiver PCR-Test ist halt nicht ausreichend um das behaupten zu können. Übersterblichkeit lagen, soweit mir bekannt, weder hier noch in Schweden vor.

Sorry Rob, was Deine Antwort an Art Vanderley betrifft, gelingt es mir nicht, das mit dem was Du sonst schreibst, in Einklang zu bringen.

Was ich zur Kenntnis nehmen ist, dass es offensichtlich wunderbar funktioniert wenn über einen langen Zeitraum eine Behauptung – hier Maskentragen hilft – immer wieder wiederholt wird, es irgendwann gar kritische Menschen als gegeben hinnehmen.

Wie lange braucht es dann, bis jeigliche Maßnahmen als gegeben hingenommen werden.

Das kannste übrigens auch beim Impfen beobachten. Selbst Kritiker argumentieren heutzutage gar mit (angeblich) positiven Eigenschaften der Impfungen und das gar ohne auf die Idee zu kommen, die verschiedenen Impfstoffe einzeln zu betrachten.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mensch
9 Monate zuvor

@Mensch

Dann kannst Du mir bestimmt erklären, was genau an Masken sinnvoll ist, wenn Du das für sinnvoll hältst.

Du hast recht.
Meine Antwort bezog sich auf die anderen Punkte. Die Masken habe ich wohl übersehen. Man sollte schon zweimal lesen, bevor man antwortet.
Ich selbst trage die nur in Geschäften, um jedwedem Ärger zu entgehen und mir Diskussionen zu ersparen.
Als Brillenträger, dessen Optik beim Tragen einer Maske regelmäßig beschlägt, kann man nicht an deren Wirksamkeit glauben.
Wie sagte ein Mediziner bei der Stiftung Corona-Ausschuß:
Wäre die Maske wirklich dicht, müßte sie wg. der ausgeatmeten Luftfeuchtigkeit vor Nässe triefen und wg. des Gewichts unterm Kinn hängen.

Na ja, so zu tun, als ob staatliche Einrichtungen irgendwas wirklich besser

machen, ist auf keinen Fall der Weisheit

letzter Schluss.

Zumindest in Schweden, habe ich letztes Jahr gelesen, soll sich die Qualität durch die Privatisierung deutlich verschlechtert haben.
Dort waren aber auch die Sozialsysteme früher finanziell deutlich besser ausgestattet.
Wenn staatliche Systeme wie bei uns leider oft schlecht funktionieren, dann deshalb, weil zu wenig politisches Interesse besteht, denn immerhin müssen staatliche Einrichtungen keinen Gewinn erwirtschaften und generieren durch Beschäftigung steuer- und abgabenpflichtige Einlommen, statt Lohnersatleistungen erbringen zu müssen.
Solche volkswirtschaftlichen Betrachtungen sind in der heutigen Politikergeneration selten beliebt, zumal sie deren Zielgruppe missfallen.

An dieser Stelle möchte ich einfach daran erinnern, dass all das was wir bezüglich echter Sterbefälle auf Grund einer Corona-Infektion weder hier noch in Schweden

noch sonstwo verlässliche Daten zur

Verfügung haben. So wie die Daten erhoben wurden, ist es nicht möglich das behaupten zu können.

Ein positiver PCR-Test ist halt nicht ausreichend um das behaupten zu können. Übersterblichkeit lagen, soweit mir bekannt, weder hier noch in Schweden vor.

Das ist, rückwirkend betrachtet, korrekt, aber das wußten wir zu Anfang noch nicht sicher.
Das kann ich von mir jedenfalls nicht behaupten.
Ein mulmiges Gefühl war da schon, nur kamen mir dann im Lauf der Zeit schon ernste Bedenken, weil da Einiges nicht zusammen passte.

Ich bin durchaus davon überzeugt, dass irgendwann ein Erreger aufkreuzt, der richtig Potential hat, aber Corona ist das nicht.

Was ich zur Kenntnis nehmen ist, dass es offensichtlich wunderbar funktioniert wenn über einen langen Zeitraum eine Behauptung – hier Maskentragen hilft – immer wieder wiederholt wird, es irgendwann gar kritische Menschen als gegeben hinnehmen

Das dürfte von der Informationsquelle abhängen.
Mich berieselt kein ÖR und keine Mainstream-Postille.

Das kannste übrigens auch beim Impfen beobachten. Selbst Kritiker argumentieren heutzutage gar mit (angeblich) positiven Eigenschaften der Impfungen und das gar ohne auf die Idee zu kommen, die verschiedenen Impfstoffe einzeln zu betrachten.

….oder gar darüber nachzudenken, welche Sinn eine ausreichende Testphase macht. Die Regeln gibts ja nicht von ungefähr.

Art Vanderley
Art Vanderley
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor

@Robbespierre
„Wie darf ich das verstehen?“
Kann man so blöd sein und das alles versehentlich versemmeln? Nichtstun und auf blöd machen, längst ein alltägliches Prinzip der „Eliten“.
„Wenn es gut läuft und das Volk mitspielt, legt man halt noch eine Schippe drauf.“
Und J. hats wenigstens zugegeben.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Art Vanderley
9 Monate zuvor

@Art Vanderley

Kann man so blöd sein und das alles versehentlich versemmeln?

Meine Worte.

Je unklarer sie Lage, umso leichter sind die Menscen zu steuern, ergo wird Klarheit vermieden.

„In der Politik passiert nichts zufällig. Wenn etwas passiert, können Sie wetten, dass es so geplant wurde.“ — Franklin Delano Roosevelt

Cetzer
Cetzer
Reply to  Art Vanderley
9 Monate zuvor

„Teilen der Maßnahmen“

Telefonische Krankschreibung bei Atemwegsinfekten war eine sinnvolle Maßnahme; Wahrscheinlich habe ich auf der Suche nach dem gelben Schein andere Menschen angesteckt oder wurde meinerseits in einer Arztpraxis hustend angesteckt. Auch Arbeitgeber, die Druck machen, dass der gelbe Schein persönlich abgegeben werden soll, gehören angehustet.
Aber kaum war der alte Zopf ab, wuchs er wieder nach.

Last edited 9 Monate zuvor by Cetzer
Henning
Henning
9 Monate zuvor

Alte Verkäuferweisheit: Es ist einfacher, Kunden zu halten, als neue zu gewinnen. So agieren Spendensammler und auch natürlich auch die Impfsekte. Wer schon mal an der Spritze war, der kann nicht mehr so einfach aussteigen, denn wenn Pieksen gestern richtig war, kann es ja heute nicht auf einmal falsch sein.

Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  Henning
9 Monate zuvor

Das ist eine recht gute und einleuchtende Erklärung. Lieber nur ein lebenslanges Abo für 2/3 als versuchen alle zu überzeugen und dabei ineffizient zu werden.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Uwe Borchert
9 Monate zuvor

@Uwe Borchert

Ich befürchte, mit 2/3 wird das Klassenziel nicht erreicht, wofür die Erhöhung des Drucks spricht.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Robbespiere
9 Monate zuvor