Sowas Linkes!

Schon vor Corona war eigentlich die Zeit reif für eine linke Alternative. Die blieb aber eine Randerscheinung. In der Pandemie ist es noch schlechter um sie bestellt.

Vermutlich hat Sahra Wagenknecht Glück, dass sich ihre Partei aufgrund der anhaltenden Beschränkungen nicht zu einem Parteitag treffen kann. Das Risiko wäre groß, dass sie erneut mit einer Schokoladentorte beworfen würde. Im Mai 2016 ist ihr das widerfahren. Ihr braun gefärbtes Gesicht zierte manche Zeitung – und die besonders linken Vertreter der Linken freuten sich tierisch darüber. Meines Wissens handelt es sich dabei um den einzigen Fall von Blackfacing, den diese Klientel nicht verurteilte.

Vorgeworfen hatte man der linken Galionsfigur einen Rechtsruck. Sie hatte es seinerzeit gewagt, die allgemeine Flüchtlingspolitik kritisch zu hinterfragen und die Willkommenskultur mit konkreten Einwänden zu tangieren. Neben der Torte musste sie den Vergleich mit Beatrix von Storch von der AfD über sich ergehen lassen. All das hätte sich jetzt, da Sahra Wagenknecht ein Buch zum Holzweg der Linken geschrieben hat, wiederholen können. Stattdessen muss sie nur einige Memes und Tweets aushalten, die ihren Parteiausschluss fordern. Speziell von einigen Ortverbänden des linken Kindergartens Solid vernahm man solche Töne.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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21 Gedanken zu „Sowas Linkes!

  • 29. April 2021 um 8:12
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    Ein entscheidender Wesenskern der meisten Linken, bis auf die wahren Anarchisten, ist offensichtlich der, dass sie auf einen starken Staat hoffen, der die notwendige Umverteilung von oben nach unten übernimmt, von Ressourcen die sich systemimmanent oben konzentrieren. M.E. schon der Denkfehler überhaupt.

    Aber spätestens seit Corona dürfte doch wohl allen klar sein, dass ein starker Staat ein starkes Übel ist! Dessen Organe werden m.E. u.a. benutzt um den die Freiheitsrechte der Menschen zu beschneiden, und dies wie es scheint auf Dauer.

    Gefühlt, ohne es je ausprobiert zu haben, würde ich zur Zeit viel lieber in einem „reaktionären“ Staat der USA leben, ohne soziale Absicherung aber mit meinen Freiheitsrechten. Ohne Maske ohne Impfzwang, und mit einer Lebenseinstellung, die die Eigenverantwortung des Menschen in den Vordergrund stellt. Die erheblichen Nachteile dieser Lebensweise liegen klar zu Tage, aber auch die Vorteile. Nur so wie es zur Zeit hier läuft, wird es in naher Zukunft so sein, dass wir aus beiden Welten das schlechteste haben werden, nämlich keine wesentliche soziale Absicherung mehr, und den Verlust unserer Freiheiten!

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    • 29. April 2021 um 9:18
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      @Heldentasse

      Ein entscheidender Wesenskern der meisten Linken, bis auf die wahren Anarchisten, ist offensichtlich der, dass sie auf einen starken Staat hoffen, der die notwendige Umverteilung von oben nach unten übernimmt, von Ressourcen die sich systemimmanent oben konzentrieren. M.E. schon der Denkfehler überhaupt.

      Das hat schon dem Sozialismus das Genick gebrochen.
      Da, wo der Staat Alles dirigiert, ist Eigeninitiative nicht mehr gefragt und das kollektive Potential zu Innovation geht verloren.
      Man macht das Nötigste, aber eben nicht mehr, weil es eben keinen persönlichen Vorteil bringt.
      Parolen zur Solidarität bringen da nichts.
      Entscheidend ist die Mitbestimmung, das Bewußtsein, kein unbedeutendes, austauschbares Rädchen im Getriebe, sondern wertvoller Teil eines Gesamtorganismus zu sein.

      Ich habe einmal in einem Unternehmen gearbeitet, wo es ein betriebliches Vorschlagswesen gab, in dem Verbesserungsvorschläge je nach Nützlichkeit prämiert wurden.
      Das hat sich für das Unternehmen, aber auch für die Mitarbeiter als ausgesprochen vorteilhaft erwiesen, weil es viele Innovationen im technischen Bereich brachte.

      Die Kehrseite im Kapitalismus ist allerdings, dass solche Ideen durchaus auch zu einer Reduzierung der Mitarbeiter führen können, weil die Eigentümer so ihre Gewinne steigernkönnen.

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      • 29. April 2021 um 9:32
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        Moin Rob, ich denke das was Du schreibst, ist auf einer Ebene wichtig, aber Fakt ist m.E. Wir haben eine in Wirklichkeit eine instabile Gesellschaft inkl. instabilen Wirtschaft/ Finanzsystem, was auf die Dauer den Lebensraum zerstören muss, um nicht zu implodieren. Da hilft es auch nicht, wenn man an den diversen großen und kleinen Stellschrauben im System dreht.

        Wir müssten uns anderes gesellschaftlich Organisieren, aber das gibt nichts mehr, der große Konjunktiv ist dagegen.

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        • 29. April 2021 um 10:43
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          @Heldentasse

          Wir haben eine in Wirklichkeit eine instabile Gesellschaft inkl. instabilen Wirtschaft/ Finanzsystem, was auf die Dauer den Lebensraum zerstören muss, um nicht zu implodieren. Da hilft es auch nicht, wenn man an den diversen großen und kleinen Stellschrauben im System dreht.Wir müssten uns anderes gesellschaftlich Organisieren, aber das gibt nichts mehr, der große Konjunktiv ist dagegen.

          Vollkommen richtig, was du sagst.

          Der Kapitalismus ist genauso gescheitert wie der Sozialismus, es muss etwas gänzlich Neues her.
          Mit Leuten, die lediglich auf das Niveau von vor Corona zurückwollen, ist das aber nicht zu machen, so wenig wie mit einer Oberschicht und ihrer Vorstellung von Welt und Gesellschaft.

          Dazu bedürfte es eines Verzicht auf Wohlstand bei den reichen Ländern zu Gunsten der ärmeren, wofür aber jede Einsicht fehlt.
          Deswegen schreitet ja das gigantische Bevölkerungswachstum unaufhaltsam fort und fordert immer mehr Resourcen, neben der Wegwerfmentalität und dem Hang zu unnötigem Konsum völlig nutzloser Güter.

          Es gibt in dieser globalisierten Welt auch keine „Insel der Glückseeligen“ mehr, auf die man sich zurückziehen könnte.

          Die Krake des Kapitals hat ihre Tentakel überall und wenn, wie es den Anschein hat, das Kapital im Zuge seiner Selbstzerstörung auf einen Endkampf drängt, wird eh die gesamte Welt zerstört.
          Dafür hat der „böse Russe Oppenheimer“ mit seinem Spielzeug ja bestens gesorgt.

          Allein mit den Irrsinnssummen für die Rüstung könnte man schon sehr viel bewegen, aber die Showdown-Fanatiker sind auf dem Ohr total taub.

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    • 29. April 2021 um 9:28
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      @ Heldentasse: Der Reiz es selbst auf meine alten Tage in den USA zu versuchen, wächst von Tag zu Tag. Vor ein paar Jahren, gab’s die Gelegenheit, die dann doch nicht wahrgenommen wurde. Vielleicht lässt sich das ja nochmal aufleben?

      Lieber verarmt, vielleicht schlechter versichert krank werden oder gar tot, als mich immer weiter von dieser massiver werdenden Unfreiheit regelrecht auffressen zu lassen. Ich kann immerhin auf mehr als fünf gute bis sehr gute Jahrzehnte zurückblicken. Mehr als es den meisten Menschen gegönnt ist. Das vorgekaute und massiv eingeschränkte ewige Leben reizt mich nicht im Geringsten.

      Antwort
      • 29. April 2021 um 9:42
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        Du sprichst mir aus der Seele! Das ewige Leben mit den Zeugen Coronas hängt mir auch vollkommen zum Halse heraus! Soviel kann ich bald gar nicht mehr saufen, um das noch auszuhalten.

        Antwort
    • 29. April 2021 um 14:42
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      Naja, die Waren Anarchisten sind auch etwas in den Regalen angestaubt. Ich erinnere noch, wie in Kiew „anarchistische“ Bürgersöhnchen und -töchterlein den „Kommandanten des Maidan“ anbettelten, doch auch ne Hundertschaft bilden zu dürfen (sie durften nicht, die „Exponenten der Staatsmacht“ mit Molotowcocktails bewerfen fanden sie trotzdem geil. Nur mal als Anmerkung.

      Ich finde das mit dem „starken Staat“ doch sehr stereotyp. Dass Staat und Gesetze repressiv sein können und meist sind, geschenkt. Aber ich erinnere an Lacordaire: „Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.“ Das passt nicht ins Regal der Anarchistenware, aber so ist das nunmal mit oben und unten.

      Für die Unabhängigkeit der Völker und ihrer Staaten braucht es einen Staat, in China, Kuba, Russland. Natürlich können Staaten auch Vasallenstaaten sein Herrenvölker bzw. „exceptional nations“ mit ihrem Führerprinzip bzw. global leadership.

      Der Denkfehler, wenn überhaupt, besteht darin, den Staat nicht unter Kontrolle zu halten, wodurch er unter die Kontrolle von Oligarchen und Imperialisten gerät.

      Antwort
      • 29. April 2021 um 15:05
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        @aquadraht

        Ich finde das mit dem „starken Staat“ doch sehr stereotyp. Dass Staat und Gesetze repressiv sein können und meist sind, geschenkt. Aber ich erinnere an Lacordaire: „Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.“ Das passt nicht ins Regal der Anarchistenware, aber so ist das nunmal mit oben und unten.

        Den Satz von Lacordaire kann man so pauschal nicht stehen lassen.

        Je geringer die Zahl der Repräsentanten der Staatmacht, bei gleichzeitigem Ausschluss des Souveräns am Entscheidungsprozeß und einer Gewaltenteilung, die nur auf dem Papier existiert, ist dem starken Staat die Beugung des Gesetzes faktisch in die Wiege gelegt und wird von den Starken auch gnadenlos ausgenutzt.

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      • 29. April 2021 um 18:20
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        Der mit den Gag „Waren Anarchisten“, aufgrund meines Schreibfehlers ist gut! 🙂

        Ansonsten braucht nach der Meinung der „wahren“ Anarchisten die Gesellschaft keinen Staat, zumindest keinen großen zentralen Staat.

        In wie weit das praktikabel ist kann ich nicht beurteilen, klar ist, dass so etwas nicht gewollt ist. Und sie die Völker schon Jahrhunderte davon überzeugen wollen, dass nur ein starker Staat was gutes ist. Ich denke, dass sie es aber nicht aus humanistischen Gründen so vermitteln.

        Im übrigen finde ich es schlimm, dass wir noch nicht einmal im Stande sind, über was anderes als TINA nachzudenken, aber die Möglichkeiten sind quasi Unendlich, und ich glaube nicht, dass wir schon die Konfiguration gefunden haben, wo die meisten Menschen die besten Chancen auf Lebensglück haben.

        Antwort
        • 30. April 2021 um 13:16
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          Naja der Gag war etwas vom Typ sorry couldn’t resist 😉 aber ok. Aber bei den „wahren“, egal ob Anarchisten, Sozialisten, Christen, Demokraten oder schiessmichtot kommt es mir immer etwas hoch. Es ist von der Art der faulen Ausrede, den „wahren Sozialismus“ habe es nie gegeben, oder auch den „wahren Kapitalismus“, da immer der böse Staat zwischenpfusche. Das ist die Flucht ins Wolkenkuckucksheim, wenn die Argumente ausgehen.

          Ich kaufe zum Beispiel das Narrativ vom „gescheiterten Sozialismus/Kommunismus“ nicht. Zum Sozialismus gehören auch die Fehler und Verbrechen, die Hungersnöte, Morde und wirtschaftliche Missgriffe und Versagen, aber eben auch die Industrialisierung, der Sieg über den Faschismus, die Entkolonialisierung, die Errungenschaften in Bildung, Wissenschaft und Technik, und nicht zuletzt die Erfolge von Kuba, China und Vietnam. Das sozialistisch-kommunistische Programm hat einiges hinter sich, aber auch vor sich. Was den Kapitalismus angeht, gilt immer noch Rosa Luxemburgs Wort „Fortschritt zum Sozialismus oder Untergang in Barbarei“. Auch wenn wir derzeit näher an letzterem sind.

          Was den Anarchismus angeht, sollte jeder mal nachdenken, warum es einen giftigen, barbarischen und mörderischen Antikommunismus gibt, seit gut anderthalb Jahrhunderten, und selbst nach dem Ende des Ostblocks nie abnehmend, aber nicht einmal im Ansatz einen vergleichbaren Antianarchismus. Bürgerliche wie Camus und Enzensberger haben stets selbst für den gewalttätigen Anarchismus geschwärmt. Die bürgerliche Klasse weiss auch heute noch, wo ihr Feind steht.

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    • 29. April 2021 um 15:35
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      Also ich glaube ja auch dass jede grössere Ansammlung eine ‚Vertretung‘ braucht! Ohne das Prinzip ‚Delegieren‘ (der eine macht x, weil ers besser kann, der andere macht y weil ich keine Zeit dafür habe…)

      Ich hätte nur gern einen matriachal aufgestellten Staat! D.h. ein starker Staat im ‚Clinch‘ mit den Starken, der gleichzeitig die ‚vulnerablen‘ schützt und jene ‚von gleich zu gleich‘ unterstützt die Teil der Gemeinschaft sind!
      Wir haben seit eh und je einen patriachal-autoritären Staat: der sagt Sonntags wies gehen soll und der Pöbel/Kind und Kegel müssen zusehen wie sies irgendwie hin bekommen!

      Der GG Artikel:
      (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. *Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.*
      steht da…… In meiner Politokratie würde stehen: ‚und die politokratische Gemeinschaft unterstützt Familien wo immer es geht!‘

      Ich finde der offizielle Satz sagt alles über das patriarchale Überwachungs- und Bestrafungssystem!
      ‚Sie zu wie du klar kommst, aber owehe du hälst dich nicht an Abmachungen, machst Fehler oder kriegst es nicht gebacken….. dann Strafe!‘

      Antwort
      • 29. April 2021 um 18:08
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        Ich glaube egal wie wir uns organisieren, es kommt nie etwas gescheites heraus, wenn die geistige Haltung der Mehrheit so ist, dass sie mit der Organisation nichts anfangen kann.

        Ich glaube das das die Mehrheit der Teutschen im eigentlichen Sinne mehrheitlich keine Demokraten sind, sondern Untertanen, die sich halt in eine gar nicht mal so schlecht angedachte Demokratie gefügt haben. Jetzt fügen sie sich halt, wie es scheint, in das was danach kommt, m.E. die Corona-Diktatur.

        Das macht mich hoffnungslos. 🙁

        Antwort
        • 29. April 2021 um 19:09
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          @Heldentasse

          Ich glaube egal wie wir uns organisieren, es kommt nie etwas gescheites heraus, wenn die geistige Haltung der Mehrheit so ist, dass sie mit der Organisation nichts anfangen kann.

          Das ist bedauerlicherweise so, aber wannhatten wir Deutschen denn je die entsprechenden Rahmenbedingungen, ein politisches Bewußtsein zu entwickeln und andere Formen der Organisation zu erproben?

          Nicht nach 1848, nicht nach 1918 und auch nicht nach 1945, wo die Besatzungsmächte die Richtung vorgaben.

          Diepolitische Willensbildung ist Sache der Parteien und die waren nach 45 eine wahre Wiederaufbereitungs-Anlage für Altnazis.
          Dazu noch Berufsverbote z.B. für Lehrer, die sozialistisch geprägt waren und ein Verbot politischer Streiks.

          Woher sollte da eine Politisierung der Gesellschaft kommen?

          Es wurde Alles nieder gemacht, was dem Herrschaftssystem gefährlich werden konnte.

          Antwort
        • 30. April 2021 um 23:38
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          Also mich nervt immer das ‚deutsche‘ sind….. Und oft -auch besonders benutzt von Kritischen- gegen unten….. Es wirkt für mich als wenn der ‚Sager‘ sich damit vom Fußvolk abheben will!
          Ich glaube, dass viele Menschen ‚von unten‘ ohnmächtig sind…… Nicht mehr wissen wie und was….. Denn seien wir doch mal ehrlich:
          100 000€ über den Tisch schieben bewirkt mehr als 1000x mit1000 auf der Straße randalieren oder 1000x Kreuzen……
          Mir ist auf jedenfalls die Idee der Aktion ausgegangen…..
          Und dann, so meine Erfahrung, ist nicht Wissen entlastender!
          Wissen, Informieren, erfahren und nix tun können ist NeuzeitGewalt!

          Antwort
      • 29. April 2021 um 18:24
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        Ein ‚matriarchal‘ aufgestellter Staat im Sinne eines grundsätzlich sich auf Augenhöhe befindenden und respektvoll handelnden (und nicht, wie es gerne
        mißverstanden wird, eine ‚Herrschaft der Frauen‘) fände ich auch sehr erstrebenswert (ich kann da in dem Zusammenhang nach wie vor das Buch „Tiefenökologie“ von E. Loibl empfehlen). Aber – da hat Heldentasse schon recht – solange die Menschen dafür nicht das entsprechende Bewußtsein entwickeln bzw. danach handeln sind das Perlen vor die Säue…

        Antwort
        • 30. April 2021 um 23:49
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          Da bin ich mir einfach nicht sicher….. Fakt ist: der patriarchale Staat funktioniert top down (der matriachale Staat würde von unten organisiert) und oben wollen nie dass sich unten ‚zusammenrotten‘ und leider funktioniert das hervorragend……
          Schuld ist da massiv die institutionell gut versorgte Mittelschicht (die tritt nach unten und schleimt nach oben und nutzt den Gewaltapparat)

          (Für mich spiegeln die Brüggemann Videos genau diese lifestyle, urban-linke loftbewohner….. Deswegen sind die auch m.E so erbost….. Niemals haben und hätten die sich aufgeregt, wenn die Hempels so dargestellt worden wären!)

          Antwort
  • 29. April 2021 um 15:21
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    Schon damals fand ich die Umbenennung der PDS in ‚die Linke‘ falsch, denn:
    Mit rotgrünlinke (schröderfischergewerkschaften) sind diese nach rechts gerutscht….
    Und das Linke in unserer Welt (In einer sozialdemokratischen Welt Lebenselixier!!) wurde immer homöopathisch dünner…..

    LinkeDarsteller sind nur noch Fassade, linksrechte (links blinken und rechts abfahren) und anklebend an diesem Ort, weil ja rechts wegen Überfüllung geschlossen ist.
    Und sie sind faul, feige und GutUnmenschen.

    Was die sich in den letzten Jahren für Rechts-Geschnattere leisten geht unter keine Kuhhaut! Was mich daran besonders nervt: die sind -auch historisch gesehen- sooo blöd, dass sie nicht merken, dass sie die Trampelpfade herrichten, über die andere nur noch schreiten müssen!
    Sie schreien Demoverbot!
    Sie unterstützen anlaßlose Hausdurchsuchungen!
    Sie applaudieren bei Inhaftnahme! (Quarantäne im gesonderten Einrichtungen)
    Sie finden Datenklauen geil!
    Sie finden GG Querauslegungen richtig und gut! ( Harbarth:“Die Grundrechte gelten, aber sie gelten anders als vor der Krise.“

    Sie sind die größten Erfüllungsgehilfen der rechten, faschistischen, neofeudalen Mächtigen und Entscheidungsträger! (Und ganz schlimm: sie finden sich geil dabei!)

    Antwort
    • 30. April 2021 um 17:51
      Permalink

      Durchgehende Desillusionierung vom Artikel bis zum letzten Kommentar.
      Entspricht leider auch meinem Geisteszustand.
      Der wird noch dadurch verschärft, daß ich zur Zeit zum Frühstück Adorno lese.
      Da könnte man sich schon fragen (wenn man es nicht sowieso wüßte), wieso der vor 70 Jahren schon erklärt hat, wie unsere Gesellschaft heute funktioniert.

      Antwort

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