Ökonomie der Verschwörung

Wann hat das denn angefangen, dass wir Verschwörungstheoretiker so verdammen und sie am liebsten nicht mal mehr zu Wort kommen zu lassen? Ökonomie war jedenfalls bis dato ohne Verschwörung kaum denkbar.

Wie jetzt, die Kanzlerin hat Verschwörungstheoretiker abgekanzelt? Was hat sie denn gegen diese ehrbaren Leute? Der Saarländische Rundfunk berät sogar, wie man mit Verschwörungstheoretikern umgeht. Die Deutsche Welle ist sich sicher, dass Deutschland das »Land der Dichter, Denker und Verschwörungstheoretiker« sei – was vermutlich nichts Gutes heißen soll. Die Hessenschau stellte klar, dass sich mit Verschwörungstheoretikern nicht reden ließe. Weshalb die CSU vermutlich härter gegen sie vorgehen möchte. Was aber auch daran liegen könnte, dass Greta auch was gegen Verschwörungstheoretiker zu haben scheint – und das obwohl sie die Verschwörungstheorie vertritt, dass die Alten die Welt mit geifernden Vorsatz in ein Scheisshaus verwandeln wollen.

Kurz und gut: Dem Verschwörungstheoretiker geht es schlecht. Keiner mag ihn mehr. Seine Agenda wird als Fake abgetan. Dabei war die Verschwörungstheorie kürzlich noch ganz offizieller Partner der Wirtschaft. Bis neulich konnte man gutes Geld damit verdienen – jedenfalls, wenn man einen politisch-wirtschaftliche Verschwörungsreigen tanzte. Da galt man nämlich als Verschwörungstheoretiker was. Keinem kam da in den Sinn, ganz laut »Fake!« oder »Wirrkopf!« zu rufen.

Steile These: Linksruck der SPD und die sozialdemokratisierte Bundeskanzlerin

Konjunktur hat der Wirtschaftsverschwörungsjünger heute nicht mehr so sehr. Was nicht an der Wirtschaft oder der Wirtschaftspolitik an sich liegt. Das ist eher dem Umstand geschuldet, dass momentan keiner Texte ökonomischer Leuchten liest, wenn nicht mindestens das Wort »Pandemie«, »Lockdown« oder »Corona« darin vorkommt. Aber vorher ernährte diese gern gelesene Kleinkunst viele Familien. Man musste nur etwas über den Linksruck der Politik schreiben, über Verhältnisse wie in Venezuela oder Kuba, die uns drohten, wenn die SPD sich zu nah den Linken nähert – und schon erhielt man eine ganze Spalte auf Seite Drei.

Wahlweise haderte man mit der sozialdemokratisierten Bundeskanzlerin. Nicht etwa, weil die softe Themen in die Union brachte, schwule Minister berief – nein, man hielt sie wirtschaftspolitisch für eine Linke, für eine, die nachfrageorientiert handelt und steuert. Dabei blendete man ihren Austeritätsdrang, ihren Sparbrötchen-Bauchladen und die »Gürtel-enger-schnallen«-Rhetorik aus. Man tat so, als lebte Deutschland wegen ihr über den eigenen Möglichkeiten, während Schulgebäude verwahrlosten – oder wie beispielsweise in Frankfurt: Über Jahre einfach nicht gebaut werden, womit die Schülerschaft in Containern Unterricht ertragen muss.

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind schlecht gewartet, Straßen überlastet, Internet selbst in Großstädten schlecht zugänglich: Aber es gab tatsächlich Verschwörungstheoretiker, die behaupteten, wir lebten im Eiapopeia – unter einer Regierung, die alles im Griff habe, die Gelder verteilt und teilweise dem Sozialismus bedenklich nahekäme. Und schlimmer noch: Die, die das behaupteten, konnten das frei publizieren. Und zwar in Zeitungen: Im Print wie auch Online. Denen zog man nicht den Twitteraccount unterm Arsch weg mit dem Hinweis: »Mögliche Fake-News!«

Journalisten im Ayn-Rand-Modus

Jan Fleischhauer hatte mit seinen Studien des linken Milieus ja durchaus Richtiges herausgearbeitet, als er noch beim Spiegel geiferte. Aber immer dann, wenn er wirtschaftspolitische Themen beackerte, war er nichts als ein Verschwörungstheoretiker. Er ging der neoliberalen Deutungshoheit auf dem Leim, der Unterwanderung von Angebotsökonomen und Sozialdarwinisten, deren Botschaft thatcheristisch geprägt war: Gesellschaft gäbe es quasi gar nicht – nur Individuen. Individuen mit Ellenbogen, die sie einsetzen sollten. Den Staat gehe das aber nur sehr bedingt etwas an.

Neiddebatten und Elitebashing hielt er für linke Folklore. Womit er ja, wenn man die Sozialdemokraten der letzten Jahrzehnte als Linke titulieren wollte, gar nicht so falsch lag. Aber was wäre denn grundsätzlich daran falsch, immer reicher werdende Eliten, immer dreister vom Rechtsstaat isolierte Oberschichten zu kritisieren, an den Pranger zu stellen und – wenn es gut läuft – gegen sie Politik zu machen? Für die Verschwörungspublizisten ging der Argwohn ja sogar noch weiter. Exemplarisch war dabei Hugo Müller-Vogg.

Über Jahre schrieb er für die Bild, von der der letzte sozialdemokratische Bundeskanzler noch meinte, er benötige nur dieses Blatt, um adäquat regieren zu können. In Journalistenkreisen nannte man den Mann »das Kanzlerinnen-Zäpfchen« – womit sich schon andeutet: Dass Frau Merkel einen Linksruck begünstigt, so infam hätte Müller-Vogg nie argumentiert. Nein, er hatte was gegen Kritiker der schönen neuen Elitenwirtschaft. Und gegen die Linken, die sich aufmachten, vielleicht doch mehr Macht zu bekommen. Vor Rot-Rot-Grün warnte er mit einem Buch. Titel: »Volksrepublik Deutschland«. Er sah mindestens den Kommunismus heraufdämmern. Wie Ayn Rand stellte er sich vor die segensbringenden Eliten, deren Egoismus tat er als hinnehmbares Gesellschaftsopfer ab. Selten war Verschwörungstheorie so gesellschaftszersetzend.

Die Relotiusse vor Relotius

Die Bildzeitung druckte vorab Passagen aus Müller-Voggs Buch ab. So ähnlich wie der Autor sah es die Redaktion der Tageszeitung ja auch. So eine handliche Lektüre, die Schreckensbilder ins bürgerliche Bewusstsein rückte, konnte man nicht links liegen lassen. Andere Printerzeugnisse gingen sicherlich subtiler vor. Mit der Volksrepublik lässt sich der Spiegel-Abonnent nicht ängstigen. Er weiß ja, dass sich Geschichte nicht wiederholt – schon gar nicht eins zu eins als Importschlager aus der Volksrepublik China. Aber Leitartikel, die dringend vor einem Linksruck abrieten, die den Kurs der Wirtschaft als alternativlos zeichneten, gab es dort natürlich auch haufenweise. Und es gibt sie noch immer, auch wenn der »progressive Neoliberalismus« (laut Nancy Fraser) jetzt subtiler und etwas humanistischer an die Leute herangetragen wird.

Bevor Claas Relotius eine Größe des Journalistenbetriebes wurde, hatte man beim Spiegel schon lange auf Lügenmärchen gebaut. Man nannte sie freilich nicht so. Tut man ja nie. Im politischen Kontext gibt es die Lüge an sich auch gar nicht. Es geht um Beugung dessen, was eine Wahrheit sein könnte – um potenzielle Möglichkeiten, um noch nicht Gesagtes, um Zukunftsmusik. Also letztlich um Manipulation. Genau das, was man den Verschwörungstheoretikern, denen man heute den politischen Kampf in den sozialen Netzwerken angesagt hat, immer wieder unterstellt: Sie würde manipulieren und auf falsche Fährten setzen.

Da unterscheiden sich die Qualitätsverschwörungstheoretiker nicht von denen, die es bei Twitter oder Facebook so halten. Was Verschwörungstheorie allerdings ist und was nicht: Das entscheidet nicht die Wahrheit – was immer dieses Label auch sein mag. Das entscheiden nur diejenigen, die im Namen einer Wahrheit sprechen, auf die man sich einigen konnte. Ob die letztlich wirklich und wahrhaftig wahr ist, spielt keine Rolle. Es geht nur um Akzeptanz einer Realität, auf die sich möglichst viele einzulassen bereiterklären. Wenn man dann im Sinne der Deutungshochkommissare Thesen in die Welt setzt, ist es ein Meinungsbeitrag – schreibt man aus dem Minderheitenvotum heraus, gilt man als Verschwörungsspinner und muss weg.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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Pen
Pen
1 Jahr zuvor

Danke Roberto. Guter Artikel zu einem wichtigen Thema.

Das erste Mal hörte ich das Wort „Verschwörungstheoretiker“ im Zusammenhang mit 9/11. Wer an der für alle sichtbaren Ursache zweifelte wurde flugs einer Gruppe von Verschwörern zugerechnet, die im Laufe der Jahre allerdings immer größer geworden ist.

Der Verschwörungstheoretiker stellt also das offizielle Narrativ in Frage, das meist von denen verteidigt wird, die etwas zu verbergen haben.

Aus kritischen Zweiflern, die eine Antithese vertreten – Grundlage jeder Diskussion – werden Verschwörungstheoretiker. Das geht heute soweit, daß angesehene Wissenschaftler, die in der Coronafrage der Regierungsmeinung widersprechen, kaltgestellt, mundtot gemacht und ihre Videos gelöscht werden. Eine Diskussion findet nicht statt. Lieber ein gespaltenes Land, als eine offene Diskussion.

Die Frage ist, was wollen die Eliten verbergen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Pen
Pen
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor
Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
t.h.wolff
t.h.wolff
1 Jahr zuvor

der letzte sozialdemokratische Bundeskanzler

Ein Teilsatz wie ein KNTHLZ ins Gesicht. Meine politische Adoleszenz ist hiermit beendet.

Pen
Pen
Reply to  t.h.wolff
1 Jahr zuvor

Bitte, wie meinst Du das? LG

Defi Brillator
Defi Brillator
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

D. h., Du kannst das mit ihm unter 2 Hölzern austragen. Seine Reife scheint beendet.

Last edited 1 Jahr zuvor by Defi Brillator
ChrissieR
ChrissieR
1 Jahr zuvor

Guude!

Also ich finde es nur sehr interessant, dass die meisten “ VTs“ mittlerweile von den Verschwörungspraktikern in die Tat umgesetzt oder als solche nachträglich verifiziert wurden. Von 9/11 bis hin zu “ Chemtrais“ aka Geoengineeringl

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  ChrissieR
1 Jahr zuvor

…ich vergass:

Hohlerde, Echsenmenschen und die gefakte Mondlandung sowie die Erde als Scheibe, Elvis lebt…sind wohl noch die einzig verbleibenden richtigen Verschwörungstheorien!😅

Stefan Becker
Stefan Becker
Reply to  ChrissieR
1 Jahr zuvor

… und diese abstrusen Verschwörungstheorien dienen letztendlich nur dazu,
dass man die Menschen , die die richtigen Fragen stellen und oftmals falsche Antworten bekommen , genau zu diesen Verschwörungstheoretikern zählt , die du oben benannt hast. Meine ganz persönliche VT ist, dass sie extra mit diesem Ziel geschaffen wurden .

Last edited 1 Jahr zuvor by Stefan Becker
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Stefan Becker
1 Jahr zuvor

@Stefan Becker

Ursprünglich stammt der Bergriff von der CIA, die den Millionen (berchtigten )Zweifeln an der ein-Täter- Theorie der Warren-Kommision zum Kennedymord nicht anders Herr wurde, als sie in diese Spinnerecke zu stellen.

Der Zapruder-Film, der den Mord live dokumentierte, zeigt eindeutig, dass der tödliche Kopfschuss von vorne erfolgt sein muss, erkennbar an der ruckartigen Bewegung von Kennedys Kopf nach hinten durch die Aufschlagsenergie des Projektils, während der angebliche Täter Lee-Harvey-Oswald im Rücken des Präsidenten gesessen haben soll.

Seither wird dieses Totschlagwort immer wieder gerne benutzt, um Kritiker offizieller Verlautbarungen zu diskreditieren.
So muss man sich ihren Argumenten nicht stellen und vermeidet eine öffentliche Debatte, die eigene Absichten ins Wanken bringen könnte.

Natürlich schießen einige Verschwörungs-Hypothesen gewaltig ins Kraut und es ist auch nicht auszuschließen, dass diese Variante von „U-Booten“ geschaffen wurden, um sämtliche VT’s über einen Kamm zu scheren.
Wenn das nicht hilft, werden dann Geschütze wie Nazi oder Antisemitismus aufgefahren, bei denen viele Deutsche reflexartig den Hals einziehen, selbst wenn fast keiner diese Zeit überhaupt noch erlebt hat, geschweige denn als Erwachsener.

Stefan Becker
Stefan Becker
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Ok, keine VT meinerseits;-) , das beruhigt ungemein. Aber genau auf deine ausführliche Kommentierung beruhen auch meine Erkenntnisse diesbezüglich.
Ich habe die Kennedy Doku in guter( eher böser) Erinnerung. Von diesem Zeitpunkt an stellte ich bei jedem epochalem Ereignis die Frage : Cui bono ? So auch z.B. bei 9/11

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Stefan Becker
1 Jahr zuvor

@Stefan Becker

Ok, keine VT meinerseits;-) , das beruhigt ungemein.

Dazu sage ich weder ja noch nein, aber wenn man sich die lange Liste der False-Flag-Operationen derUSA ansieht, die aufgedeckt wurden, scheint unter Psychopathen jedes Szenario möglich.

Ich habe die Kennedy Doku in guter( eher böser) Erinnerung. Von diesem Zeitpunkt an stellte ich bei jedem epochalem Ereignis die Frage : Cui bono ? So auch z.B. bei 9/11

Das Cui Bonoist ja relativ einfach zu erklären, wenn man den Geldströmen folgt, die sich aus diversen Handlungen ergeben.

Schwierig wird es bei der Frage, wer da wen und wie „inspiriert“ hat. Dazu bräuchte man Insiderwissen.
Klar ist, dass es eine Vernetzung der Akteure und Profiteure geben muss und die findet sich sehr wahrschainlich u.A. in diversen elitären Vereinigungen, wie NATO, WEF, American Council, Atlantikbrücke, Bilderberger usw. und diversen Stiftungen.

Zu 9/11 sind die Forschungen Daniele Gansers interessant sowie die Ergebnisse der Universität von Alaska bzgl. WTC7.
Da stinkt Vieles zum Himmel.
Interessant auch die Aussagen von Ex-General Wesley Clark über die US-Pläne, sieben Staaten in Nahost, Afrika und Afghanistan als angebliche Folge des „Terroranschlags“ anzugreifen.
Seltsamerweise nicht Saudi-Arabien, aus dem 15 der 19 Terroristen stammten.

Detlef Schulze
Detlef Schulze
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Zu 9/11 sind die Forschungen Daniele Gansers interessant

Ganser ist hier eine ganz zentrale Figur wuerde ich sagen. Seine Vortraege zu 9/11 sind ja immer gut besucht. Ich frage nur mal Cui Bono?

Der Ganser wurde ja auch in Lugano geboren. Von dort sind es nur 2 Stunden mit dem Auto nach Davos, wo das WEF seine jährlichen Treffen abhält. Und von den letzten 5 Bilderbergerkonferenzen, haben 4 entweder in der Schweiz oder in einem seiner direkten Nachbarländer stattgefunden. Wer hier keinen Zusammenhang sieht, dem ist auch nicht mehr zu helfen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Detlef Schulze
1 Jahr zuvor

@Detlef Schulze

Was hat der Umstand, dass Ganser Schweizer ist und dort lebt, mit diversen Treffen des WEF oder den Bilderbergern zu tun?

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

@Rob: das is ne VT!😂😂😂 Ganser ist der Drahtzieher von Davos…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ChrissieR
1 Jahr zuvor

Ganser ist der Drahtzieher von Davos…

Ja vielleicht…….am Kuhzaun. 😀

Detlef Schulze
Detlef Schulze
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Was hat der Umstand, dass Ganser Schweizer ist und dort lebt, mit diversen Treffen des WEF oder den Bilderbergern zu tun?

Wahrscheinlich genauso viel wie der Sender Gleiwitz mit 9/11.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Detlef Schulze
1 Jahr zuvor

@Detlef Schulze

Wahrscheinlich genauso viel wie der Sender Gleiwitz mit 9/11.

Aha,also keine Belege irgendwelcher Art, sondern nur eine kleine Rufmord-Atacke.

Detlef Schulze
Detlef Schulze
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Aha,also keine Belege irgendwelcher Art, sondern nur eine kleine Rufmord-Atacke.

Wieso? Ich stelle doch nur Fragen und mache auf Merkwuerdigkeiten aufmerksam.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Detlef Schulze
1 Jahr zuvor

@Detlef Schulze

Was ist denn so merkwürdig und warum übersteigt dieses „Merkwürdige“ deine Fähigkeiten, es in klare Worte zu fassen? 🙂

aquadraht
aquadraht
Reply to  Detlef Schulze
1 Jahr zuvor

Bist Du besoffen? Oder bloss hirnloses Gepöbel, „satirisch“?

Stefan Becker
Stefan Becker
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Erst noch einmal danke für deine wohl gemeinten Erklärungen. Bei all diesen Ausführungen rennst du aber die bei mir schon offenen Türen ein. 😉 . ich habe aber in solchen Foren, weder die Lust, noch die Muße darauf näher einzugehen. Es ist mir einfach zu zeitaufwändig und ich habe noch sehr viel anderes zu tun. Deshalb fasse ich mich meist sehr kurz und prägnant. Ich möchte dabei weder das Engagement von Roberto, Tom oder fleißigen Mitdiskutanten wie Dir und auch anderen gering schätzen. Und es ist schön zu sehen, wie viele Menschen ähnlich ticken wie ich .

Last edited 1 Jahr zuvor by Stefan Becker
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Stefan Becker
1 Jahr zuvor

@Stefan Becker

ich habe aber in solchen Foren, weder die Lust, noch die Muße darauf näher einzugehen. Es ist mir einfach zu zeitaufwändig und ich habe noch sehr viel anderes zu tun.

Dafür habe ich vollstes Verständnis.

Dein Kommentar war trotzdem willkommen. 🙂

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Das stimmt. Ich vergaß den Kennedy Mord als Beginn der Verschwörungstheorien. Sicher gibt es in der jüngsten Geschichte noch andere.Das Volk wird meistens belogen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

@Pen

Es wimmelt in der Geschichte der Menschheit nur so von Verschwörungen, von denen einige aufgedeckt wurden, wie Sender Gleiwitz, Operation Northwoods, Tonkin-Bucht-Lüge, Gladio, Iran-Contra-Affäre, die Brutkastenlüge, angebliche Massenvernichtungs-Waffen des Irak usw..

Was fehlt, ist eine wirksame Kontrolle durch den Souverän oder einen Bundesrechnungshof, der mehr Befugnisse bekommt.

Pentimento
Pentimento
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Rob,

eine andere Verschwörung wird gerade vorbereitet. Die Verschwörer sind Merkel, Lauterbach und Drosten, die dabei sind, Deutschland in eine Diktatur nach chinesischem Vorbild zu verwandeln. Sie benutzen dazu ein Virus, das dem einer mittelsschweren Grippe ähnelt, und die von den Medien verbreitete Panik macht es ihnen leicht.

Prof. Bhakdis Vorträge und sein Buch haben mich davor bewahrt, ebenfalls in Panik zu verfallen. Dafür bin ich ihm dankbar und bedaure sehr, daß dieser wunderbare Mensch und große Arzt dieses Land nun verläßt, ein Land, in dem er eigentlich sterben wollte, weil es einmal eine Demokratie war, denn er kam aus einer Diktatur hierher. Hier hat er die Epedemielogin Prof Carina Reiss geheiratet, mit der er auch eine kleines Kind hat.

Ich wünsche Hernn Prof. Bhakdi und seiner Familie alles Gute.

https://www.youtube.com/watch?v=9tt-W43eFpU

Die Kommentare sind auch interressant. Das Video wird übrigens ständig wieder gelöscht. Auch das weist auf die kommende Diktatur hin.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pentimento
Johnny
Johnny
Reply to  Pentimento
1 Jahr zuvor

Deutschland in eine Diktatur nach chinesischem Vorbild zu verwandeln.

Wassssssssss?
Lösch das vorsichtshalber bevor dein geschätzter „aqua“ das zur Kenntnis nimmt.Sonst gibt’s ein Satz heiße Ohren für dich. 😅

Jo, der arme Professor Bhakdi. Er ist bestens versorgt und hat sich mit seinen steilen Thesen nochmal schön die Taschen voll gemacht. Ich mag ihn auch, ein feiner Herr, dessen Ansichten ich abgrundtief ablehne und er sich “ das goldene Brett vorm Kopf“ redlich verdient hat. Dennoch glaube ich zutiefst, dass seine Motivation aus dem Herzen kommt und monetäre Gründe nicht im Vordergrund bei ihm stehen. Ganz im Gegenteil zu den Scharlatanen wie ein Ballweg, der Schwindel Arzt, die sich dank Spendengelder aus der Schusslinie genommen haben. Der schlimmste von allen aber, der den Komiker im C. A. mimt wird hoffentlich auch bald demaskiert.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

@Johnny

Deutschland in eine Diktatur nach chinesischem Vorbild zu verwandeln.

Wassssssssss?

Lösch das vorsichtshalber bevor dein geschätzter „aqua“ das zur Kenntnis nimmt.Sonst gibt’s ein Satz heiße Ohren für dich.

Dir ist wohl gar nichts zu blöd, was man irgendwie mit der Tastatur erzeugen kann, was?

Natürlich würden Merkel und Co. gerne nach chinesichem Vorbild und völlig unbelastet vom GG durchregieren.
Sie hat das GG ja schon mehrmals völlig ignoriert, wenn es ihr in den Kram passte.

Jo, der arme Professor Bhakdi. Er ist bestens versorgt und hat sich mit seinen steilen Thesen nochmal schön die Taschen voll gemacht.

Seltsam, dass du den Gegenernder offiziellen Coronapolitik, die uns Unsummen kostet, finanzielle Absichten unterstellst, aber nicht deren Befürwortern und Unterstützern der Impfindustrie.
Als ob noch nie Wissenschaftler ihre Expertise an Lobbyisten verkauft hätten.
Wie konnten wohl Tabakfirmen oder Monsanto jahrelang Schadensersatz-Forderungen entgehen?

Im Fall Corona ist das zwar“noch“ nicht bewiesen, bei der Schweinegrippe Dank Dr. Wodarg aber schon und warum sollte das hier nicht auch der Fall sein können?

Mit Dreck zu werfen, wenn man keine Argumente und erst recht kein Fachwissen hat, sondern nur den Papageien für Politik und Medien spielt, ist reichlich primitiv.

Pen
Pen
Reply to  Johnny
1 Jahr zuvor

Mitgefühl ist out of date.

Pen
Pen
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Verschwörungstheorie paßt hier überhaupt nicht, lieber Roberto.

Mozart war einfach krank, er hat Wein wie Wasser getrunken, dazu kam die finanzielle Nöte. Daß Salieri zur selben Zeit Hofkomponist am kaiserlichen Hof in Wien war, und daß er ein mittelmäßiger Komponist war, dessen Werke heute vergessen sind ist eine Tatsache. Auch daß er reich war und Mozart hätte helfen können ist hinreichend bewiesen.

Aus diesem Verhältnis eines Neiders zu einem begnadeten Genie machte Alexander Puschkin einen Roman, der aber leider ein Fragment blieb. Ein von Neid auf das Genie erfüllter, mittelmäßiger Komponist, unterläßt es, einem Genie zu helfen , aus Neid. Was ein Dichter daraus macht ist Kunst, aber keine Verschwörungstheorie, denn man kann jemanden auch ohne Gift töten. Puschkin hat intuitiv die Wahrheit gewußt.

Milos Foreman, den ich wie Puschkin für ein Genie halte, hat das begriffen und in Szene gesetzt. Das Ergebnis ist einer der schönsten Filme die je gedreht wurden. Murray Abraham hat dazu beigetagen, aber der Oscar hätte Milos Forman gebührt. Und natürlich der Musik Mozarts.

https://m.youtube.com/watch?v=-92JS2FbiHk&list=PLgMqnWMXlac9H8wzGH3WKXlc-9Rt3Bad3&index=2&t=22s

Englisch mit spanischen Untertiteln.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Pen
Pen
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Die Story von
Romeo und Julia ist sicher auch eine Verschwörungstheorie.

Last edited 1 Jahr zuvor by Pen
Pen
Pen
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Ach so! Nun ist mir so manches klar. 😉

Brian
Brian
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Und wohnt in Bielefeld, richtig ?!
Die Stadt, die es nicht gibt…

Defi Brillator
Defi Brillator
1 Jahr zuvor

Plausibel wird das erst durch einen Abgleich mit:

https://www.youtube.com/watch?v=_cA2EJoSPGs

Ganz schlimm war ja auch, wie alle die Mondlandung verkackt haben und das jeweilige Fähnchen noch im Wind wehte.

ShodanW
1 Jahr zuvor

So, endlich mal Zeit, deinen Artikel zu lesen…

Das, was du sagst, ist im Kopf eines ergebnisoffenen Menschen ja eigentlich logisch. Heute wirst du aber, egal wie geartet, sofort von irgendwelchen Personen oder Gruppen am Kragen gepackt und dir angedroht: Entscheide dich! Ich so: Nö, ich höre mir erst mal zwei Versionen an und informiere mich vorher noch. Wenn dann aber der beliebte Faktencheck dazwischensteht, der dir den Finger hebt und behauptet, du kannst dich nur bei denen informieren, die sie mit Däumchen hoch und Sternchen und Gold-Emblem zertifiziert haben (was im politischen, meinungsbildenden Sinne schon totaler Schwachsinn ist), dann ist schon ab hier was faul. Vor allem, wenn man sich auf Rechtsruck einschießt und darin eine Art Krebsgeschwür sieht, das jetzt streuen würde. Dabei ist da „nur“ ein kleiner Tumor oder noch harmloser, der behandelt werden kann. Aber so ist das mit Hypochondern.

Roberto J. De Lapuente
Roberto J. De Lapuente
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

Das mag für uns Menschen von dunnemals logisch sein. Wir sind so gestrig 🙂

ShodanW
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Jahr zuvor

Als wären 20 Jahre viel. Ok, im Internet-Sprech dann scheinbar doch 🙂