Der gesellschaftliche Stress-Inzidenzwert ist zu hoch

Kürzlich wurde ich auf ein Video aufmerksam gemacht. Darin wurde ein Rentnerpaar von einigen Polizeibeamten aufgefordert, sich auszuweisen. Aus einer scheinbar simplen Kontrolle erwuchs eine Eskalation.

Auf Facebook verursachte dieses Video viel Aufmerksamkeit. Bezeichnenderweise wurde viel Kritik an den beiden Rentnern geäußert, weil zumindest die Frau keine Maske trug, während sie mit ihrem Mann in Köln spazieren ging. Es stellte sich zwar heraus, dass sie wegen Asthmas keine Maske tragen musste, doch die Abwehrreaktionen des Paares, das sich der Kontrolle entziehen wollte, stießen auf nur wenig Akzeptanz.

Ich habe das Video ein wenig seziert und kam zum Schluss, dass eine Situation wie diese täglich oft in (diesem neuen) Deutschland stattfindet. Und dass es für die Polizeibeamten kaum eine Möglichkeit gab, ohne Gesichtsverlust aus der Lage herauszukommen. Es sei denn, sie hätten auf die Kontrolle verzichtet, was durchaus eine Option gewesen wäre.

So geht es auch unserer Politik. Sie hat sich in eine Spirale hineingetrieben, aus der sie kaum noch herauskommen kann (unabhängig von den dafür vorliegenden Gründen, die man sehr unterschiedlich bewerten kann). Aber – und das ist das Bittere daran – wir müssen unbedingt wieder raus aus dieser sich abzeichnenden totalitären Entwicklung.

Denn der Stress innerhalb der Gesellschaft hat Formen angenommen, deren Folgen wir nicht einmal ansatzweise absehen können. Alle (!) Nervenkostüme werden dünner, die Reizbarkeit wird weiter wachsen, Eskalationen wie die hier beschriebene werden an Heftigkeit weiter zunehmen. Es sei denn, wir schaffen es, einen anderen Weg einzuschlagen.

Ich bin inzwischen unschlüssig, ob das noch möglich ist.

 

 

 

Diesen Beitrag ausdrucken
Unterstütze uns und hilf dabei, die neulandrebellen besser und wirkungsmächtiger zu machen
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
44 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
Gaby
Gaby
17. Januar 2021 12:10

Danke Tom!
Ein Grund warum ich mich letztens selbst kurz und knapp aus einer Diskussion ausgeschlossen habe. Wenn Gefühle zu Unterstellungen und /oder Vorurteilen führen bin ich raus.

Zu der anhaltenden Situation:
Wieso nur drängt sich mir der Begriff „postfaktisch“ auf?

Pen
Pen
17. Januar 2021 12:27

Das Video zeigt, wie unsicher und verängstigt Bürger UND Polizei bereits sind. Was auffällt, sind die wachsenden Zweifel an dieser sogenannten Pandemie – und das nicht nur im Merkel-Drosten-Spahn-Deutschland, sondern weltweit. Was die Politik sich erlaubt, ist ekelhaft.

Der Lockdown wurde eingeführt, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Wieso wurden VOR diesem lange voraussehbaren Krankheitsgeschehen neunzehn Krankenhäuser geschlossen und die Schließung von zwanzig weiteren geplant? Um einen guten Grund zu haben Gesetze zu ändern, und Freiheiten einzuschränken?

Danke Tom, guter Artikel. Das Video geht unter die Haut. Du hast richtig erklärt, warum.

https://www.rubikon.news/artikel/der-corona-komplex-2

https://www.rubikon.news/artikel/der-corona-komplex-3

Last edited 1 Monat zuvor by Pen
Pen
Pen
Reply to  Pen
17. Januar 2021 13:28

Hauptsache, die Pharmindustrie macht ihren Reibach.

https://www.corodok.de/corona-ausbruch-oberhausener/

Last edited 1 Monat zuvor by Pen
Pen
Pen
Reply to  Pen
17. Januar 2021 21:30

wieder bots unterwegs? schon daran kann man sehen, daß die sogenannte pandemie vor allem eine politische ist.

niki
niki
17. Januar 2021 16:30

Die Kommentare in Facebook lassen mich den Atem stocken… Das ist komplett verrückt! Wenn das der Durchschnitt der Gesellschaft sein soll, ist diese reif für die Klapsmühle…!
Und die Politik und die MSM haben das zu verantworten…

niki
niki
Reply to  Tom Wellbrock
17. Januar 2021 16:56

Die anderen Stimmen werden in der Regel vom Mob totgeschrien…
Habe ich selbst ein paar mal erlebt und da es mir irgendwann zu viel wurde, habe ich danach meinen Facebook-Account gelöscht…

Leselotte
Leselotte
17. Januar 2021 19:15

Danke, Tom. Korrekte Analyse. Dein Appell, menschlicher zu werden – nunja; wir, die hier mitlesen oder mithören und sehen, sind wahrscheinlich nun nicht gerade die, denen es an Einfühlungsvermögen fehlt und wahrscheinlich auch nicht an Bewusstsein. Ich bin kein Politiker, keine Polizist, kein Schmierfink und kein Hasskommentator. Wie kann ich als Einzelne den totalitären Tendenzen Einhalt gebieten? Ich tausche mich aus, sage meine Meinung, respektiere die Hypnotisierten, habe Nachsicht aber nicht bis zur Selbstverleugnung. Wie hier bekannt, bin ich von der Maskenpflicht befreit. Im Handel arbeitend musste ich mir dazu schon einiges anhören, bekam aber auch viele gute Signale und… Weiterlesen »

Last edited 1 Monat zuvor by Leselotte
Leselotte
Leselotte
Reply to  Leselotte
17. Januar 2021 19:20

.

17-01-21f.jpg
Pen
Pen
Reply to  Leselotte
17. Januar 2021 21:16

@Leselotte

Schöner Kommentar, danke.

Der russichen Filmregisseur Andrej Tarkowskij verließ 1983 die Sowjetunion. Danach arbeitete er in Italien und Frankreich. Für seinen Film „Das Opfer“ drehte er 1985/86 in Stockholm eine Katastrophenszene. Man sieht von oben auf einem kleinen Platz in der Stockholmer Altstadt eine Menschenmenge in wilder Panik durcheinanderlaufen. Kurz darauf wurde an genau dieser Stelle Olof Palme erschossen.

In einem Interview darauf angesprochen, sagte er schlicht, manche Orte sind eben für Katastrophen gemacht.

Vielleicht ist der Magdeburger Domplatz ja für den Widerstand gemacht.

Last edited 1 Monat zuvor by Pen
Leselotte
Leselotte
Reply to  Pen
17. Januar 2021 21:34

Interessante Überlegung.

Loco
Loco
17. Januar 2021 19:48

Vielen Dank Tom, dass du in einer wahnsinnigen Zeit immer wieder als Stimme der Vernunft zu vernehmen bist. Ehrlich gesagt bin ich von diesem kurzen Video extrem schockiert, sowohl durch das übertriebene durchgreifen der beiden Streifenhörnchen, als auch durch diese ekelhaften Kommentare auf Facebook (ein Grund mehr dieses „soziale“ Netzwerk zu meiden!). Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass gegen diesen Schulterschluss aus einseitiger (Hof?)Berichterstattung und überforderter repressiver Politik es kaum möglich ist dagegen an zu argumentieren. Sowohl innerhalb meiner Familie (meine Eltern sind ende 70 bzw. ende 60 und komplett paranoid vor Panik!), als auch bei der Arbeit wo… Weiterlesen »

ChrissieR
ChrissieR
17. Januar 2021 21:00

Guude!

Also, ich sag mal so: Gut, dass ich keine Waffe habe! Mein Aggressionspotential wächst von Lockdown zu Lockdown….

ShodanW
ShodanW
18. Januar 2021 6:10

Immer, wenn ich denke, schlimmer könne es nicht kommen, muss man sowas sehen. Aber schlimmer geht immer, im Moment jedenfalls. Zum Video: man muss der Frau Polizistin ja noch zugute halten, dass sie wenigstens versucht, zu deeskalieren, aber leider tut sie das erst, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen war. Ich bin fassungslos – weil diese Szene ganz gut dokumentiert, was in der Beziehung Bevölkerung zur Exekutive verrutscht ist: Vertrauen und Respekt. Die Gründe sind vielfältig, aber aktuell sieht man vor allem den „Stacheldraht in den Köpfen“ (Pispers). Ich bin auch fassungslos (aber auch wieder nicht), was da in… Weiterlesen »

Leselotte
Leselotte
18. Januar 2021 8:33

Dr. Dorothea Krallinger berichtet am 14.1. in dem Lokalblatt „Neues aus der Mainspitze“ in einem Beitrag mit dem Titel „Praxisalltag im zweiten Lockdown“ über die Situation für „Nicht-Corona-PatientInnen“ im Dezember: »…Die nächste Patientin ist eine junge berufstätige Frau, die weinend vor mir sitzt. Sie hat eine Familie mit zwei kleinen Kindern: Das eine Kind besucht die Grundschule, das andere den Kindergarten. Sie und ihr Mann sind berufstätig. Das Kindergartenkind musste bereits im letzten Monat zweimalig für jeweils 14 Tage in Quarantäne, da eine Erzieherin positiv auf Corona getestet wurde. Mit der gestrigen Verkündung des zweiten Lockdowns und der damit verbundenen Schließung der… Weiterlesen »

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Leselotte
18. Januar 2021 11:27

Guude!
Ich (66) habe null Angst vor Corona, dafür aber ne ordentliche Depri wegen der Abschaffung sämtlicher Grundrechte! Und …ich habe Angst vor der schulmedizinischen Maschinerie..ich will niemals im Krankenhaus sterben müssen!! Dann lege ich mir lieber nen Schlauch vom Auspuff meines 1974er Oldtimers in den Innenraum, schliesse die Garagentür und gehe stilvoll mit Vollgas auf die letzte Reise!

Leselotte
Leselotte
Reply to  ChrissieR
18. Januar 2021 12:07

Liebe ChrissieR,
verstehe bzw. versuche es mit der Einfühlung.
Bin nur geringfügig jünger als Du, habe auch keine Angst vor Corona.
Immerhin kannst Du benennen, was bei Dir die Depression ausgelöst hat.

Außer Selbstmord gäbe es noch andere Auswege, aber das wird Dir ja nicht neu sein.

Pen
Pen
Reply to  ChrissieR
18. Januar 2021 14:08

Liebe ChrissieR, den Entschluß haben viele gefaßt. Gehöre auch zu denen. Auf keinen Fall und nie ins Krankenhdaus. Ein selbstbestimmtes Ende, aber zur rechten Zeit. Nicht vorschnell wegen einer Depression, die immer vorübergeht, und nach der man sich merkwürdigerweiwe oft besser fühlt, als vor ihr. Da passiert etwas in einem, meistens eine innere Veränderung. Das muß man akzeptieren, So ist das Leben. Wachstum kann schmerzhaft sein, Aber darum geht es, das Wachsen des inneren Menschen oder des Bewußtseins. Vor Corona habe ich null Angst. Liegt vielleicht daran, daß ich kein TV habe und keine MSM lese, nur Altenatives im Netz.… Weiterlesen »

Last edited 1 Monat zuvor by Pen
Pen
Pen
Reply to  Pen
18. Januar 2021 22:18

Liebe Chrissie,

danke für Deine Antwort auf telegram, die ich zufällig sah. Keine Ahnung, wie ich da gelandet bin. Hat mich gefreut, zu hören, daß Du nicht in unmittelbarer Gefahr bist. ;-))

Ich beschränke mich auf dieses Blog. Das wird mir alles zu kompliziert. Kein Wunder, daß es hier manchmal so leer ist, und man keine Antwort bekommt – wenn Ihr zweigleisig unterwegs seid, und die Unterhalltung plötzlich auf telegram verlegt wird.

Last edited 1 Monat zuvor by Pen
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ChrissieR
18. Januar 2021 14:53

@ChrissieR Ich kann deine Haltung absolut verstehen und sehe es genau so. Nachdem ich das lange Sischtum meiner Mutter mit Behandlung ( Krebs, OP, Bestrahlung und Chemo ) miterlebt habe, würde ich mich weigern, mir die verbleibende Lebenszeit derart durch med. Behandlung zur Qual machen zu lassen. Da wird weder eine Probe genommen, noch das sonstige Prozedere durchgeführt. Das Alles belastet den Körper nur zusätzlich und raubt Lebensqualität. Lieber die restzeit noch mit vollem Bewußtsein genießen, so lange es geht. Was ich grausam finde ist, dass es in Deutschland immer noch keine Möglichkeit gibt, auf sanftem Weg das eigene Ende… Weiterlesen »

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
18. Januar 2021 15:20

Lieber Rob,

es gibt Möglichkeiten, friedlich zu gehen. Aber nicht im Krankenhaus. Eine Freundin von mir mit Brustkrebs hat alle konventionellen Behandlungen abgelehnt. Nach der Diagnose hat sie ihr Leben genauso weitergeführt wie vorher, solange es ging. Als sie starke Schmerzen bekam ist sie in ein Hospitz gegangen, um dort zu sterben. Dort bekommt man soviel Schmerzmittel wie man braucht. Angehörige und Freunde komten dort bei ihr übernachten. Es wird einem dort in netter, menschlicher Atmosphäre das Sterben erleichtert. Eine gute Alternative zum Krankenhaus, wo man nur noch gequält wird. Hospitze gibt es immer mehr und überall.

Last edited 1 Monat zuvor by Pen
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
18. Januar 2021 16:47

@Pen

Das wäre auch meine Wahl, da es aktive Sterbehilfe leider nicht gibt.
Ein Freund von mir macht ehrenamtliche Sterbebegleitung in einem Hospiz, von daher weiß ich recht gut, wie fürsorglich die Menschen dort in ihren letzten Tagen und Stunden begleitet werden.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
18. Januar 2021 19:06

@Rob

Das klingt doch gut. Mehr will man ja gar nicht. Unser Krankenhaussystem ist erbärmlich. Jeder Tag, den der Patient am Leben gehalten wird, bringt Kohle. Nur darum gehts. Was der Patient möchte oder fühlt, zählt für die nicht.Von einem Aufenthalt dort kann man nur abraten.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
18. Januar 2021 20:09

@Pen

Das kann man so pauschal nicht sagen.
Ohne die Instandsetzung meiner gerissenen Netzhaut würde ich hier nicht mehr schreiben.
Dafür bin ich durchaus dankbar, aber in vielen Bereichen läuft es schon schräg in der Medizin und es geht vorrangig um Profit.

Last edited 1 Monat zuvor by Robbespiere
Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
18. Januar 2021 22:09

Wow, das freut mich für Dich – und für uns. Man sollte nicht verallgemeinern.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
19. Januar 2021 0:32

@Pen Ja, ich hänge an dem Auge, nachdem ich von Geburt an nur ein halbwegs funktionstüchtiges habe und als Kind am grauen Star erkrankte. Dieses Handicap hat mich mein ganzes Lebene hindurch begleitet, sei es bei der Berufswahl, beim Sport oder sonstwo. Es schafft auch jedee Menge Komplexe, anders zu sein als Andere und die letze OP war die Rettung vor dem fast volltändigen Versinken in die Beinahe-Blindheit. Ich denke nicht, dass ich diesen erneuten Tiefschlag hätte ertragen können und von daher sehe ich Medizin durchaus differenziert. Das ändert aber Nichts an meiner kritischen Haltung zur Medizin, wo in vielen… Weiterlesen »

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
19. Januar 2021 2:17

@Rob

das ist tragisch. Wußte gar nicht, daß Kinder am grauen Star erkranken können. Dachte immer, das sei eine Alterskrankheit. Niemand kann etwas gegen Mediziner haben, die einen guten Job machen. Hab ich auch nicht. Im Gegenteil! Was ich zutiefst ablehne, ist das Krhs. System seit der Privatisierung.

Ich erinnere noch wie es vorher war, deshalb.

Last edited 1 Monat zuvor by Pen
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
19. Januar 2021 3:53

@Pen

Ja, früher arbeiteten Krankenhäser rein kostendeckend.
Seit der Schwarz-gelb-rot -grünen Lumpen aber gewinn-orientiert.

Grauen Star gibts vorwiegend bei älteren Menschen, aber nicht nur.
Das ist heute dank der Kunstlinse auch keine große Affäre mehr aber in den 60’ern gabs die halt noch nicht.
Damals gabs nur die Brille, mit schweren Gläsern aus schwerem Glas.
Kunststoff- oder gar Reduktionsgläser waren noch völlig unbekannt.
Dazu noch Federbügel, die hinter den Ohren mächtig scheuerten.

Die permanenten Hänseleien meiner Mitschüler sorgten dafür, dass ich Stammgast beim Optiker war. 😀

Lesefuchs
Lesefuchs
Reply to  Pen
19. Januar 2021 20:47

Einfach Mal nach Palliativnetzwerk in der Nähe googeln!

Lesefuchs
Lesefuchs
Reply to  ChrissieR
19. Januar 2021 20:45

Empfehle das Buch ,“ Patient ohne Verfügung“! Ne Menge guter Tipps…

Leselotte
Leselotte
Reply to  Lesefuchs
19. Januar 2021 22:04

Danke.

ShodanW
ShodanW
18. Januar 2021 13:30

Was ich gerade so auf Arbeit parallel verfolge: die Leute (auch viele Befürworter) werden allmählich sauer. Sie bemerken, dass das wenig Sinn hat, was die paar wenigen am runden Tisch da beschließen. Also im Grunde eine gute Nachricht, auch wenn ich niemandem den Stress wünsche. Aber so ist es besser, Dampf ablassen und endlich etwas gegen diesen Irrsinn unternehmen.

Pen
Pen
Reply to  ShodanW
18. Januar 2021 14:27

Hört man immer wieder. Da brodelt’ts gewaltig.

Marc
Marc
Reply to  Pen
18. Januar 2021 15:46

Das Probleme ist das bei vielen bei denen es brodelt das Narrativ von den Maskenverweigeren die die Pandemie am laufen halten verfängt.

Ich möchte mir gar nicht vorstellen was aus der Gesellschaft wird wenn der Lockdown wirklich noch bis Ostern weitergeht.

Pen
Pen
Reply to  Marc
18. Januar 2021 16:13

Lieber Marc

ja, leider sind wir schon gespalten in Maßnahmengegner und – Freunde. Man muß versuchen, die Ängstlichen zu verstehen und mit ihnen im Gespräch zu bleiben. Dennoch, man kann denken, was man will, und bleiben, wer man ist, und man kann auch noch sagen, was man denkt. Es gibt immer Gleichgesinnte.

Ich glaube nicht, daß sich die Mähr von den Maskenverweigeren, die die Pandemie am Laufen halten, durchsetzt. Da gibt es genug Studien darüber, daß weder Masken noch Lockdown helfen. Dies wird auch vorbeigehen. Keine Sorge.

Last edited 1 Monat zuvor by Pen
Marc
Marc
Reply to  Pen
18. Januar 2021 16:31

Volkers Pispers:

Man braucht immer einen Sündenbock den man als Sau durch das Dorf treiben kann., Und seien wir mal ehrlich. Juden sind nicht mehr genug da,

Ich bin da wenig hoffnungsvoll das sich diese Mähr nicht durchsetzt oder sich sogar schon durchgesetzt hat. Dafür braucht man bloß einen Block in Kommentasparlt5en werfen bei ZON,SPON oder dergleichen. Klar sind das auch Filterblasen die aber trotzdem einen Querschnittt wieder spiegeln.

Pen
Pen
Reply to  Marc
18. Januar 2021 16:47

Mag sein, dort lese ich aber nicht. Schon wegen der Bezahlschranke. 😉
Genial der Volker Pispers. Danke für das Zitat.

Marc
Marc
Reply to  Pen
18. Januar 2021 16:51

Ich lese auch nur die Kommentare zu den kostenfreien Artikeln. Auch wenn man manchmal gar nicht so viel essen kann wie man kotzen möchte empfinde ich es trotzdem als wichtig mir einen Überblick über das Meinungsbild dort zu verschaffen.

ShodanW
ShodanW
Reply to  Marc
19. Januar 2021 6:13

Ich lese auch nur die Kommentare zu den kostenfreien Artikeln. Auch wenn man manchmal gar nicht so viel essen kann wie man kotzen möchte empfinde ich es trotzdem als wichtig mir einen Überblick über das Meinungsbild dort zu verschaffen.

Ja, dazu sage ich immer „Kenne deinen Feind“. Ich finde es auch immer lästig bis kaum erträglich, mir so manches Geschwafel durchzulesen, aber es hilft sehr, zu wissen, mit wem man es zu tun hat und in welcher Stimmung die sich befinden.

Pen
Pen
Reply to  Pen
18. Januar 2021 19:08

Bots beweisen, daß Pandemie und Maßnahmen politisch sind.

Der geneigte Hörer
Der geneigte Hörer
18. Januar 2021 18:10

Aus meiner bescheidenen Sicht ist Ihr Apell an die Beamten aufgrund des Opportunitätsprinzip hier nicht zielführend. Zumindest aus meiner Sichtweise. Die Entscheidung ob eine Kontrolle stattfindet setzt grundsätzlich der Gesetzgeber (Legislative) durch die von ihm erlassenen Normen. Zuviel des Opportunitätsprinzipes steht eindeutig einer Gleichbehandlung der Bürger durch die Polizei (Exekutive) gegenüber. Dies würde meinem rechtstaatsempfinden entgegen sprechen und in mir persönlich ein Gefühl von staatlicher Willkür aufkommen lassen. Jeder setzt andere Schwerpunkte. Jedoch sollte man hier nicht vergessen, dass die Gewaltenteilung für unsere Gesellschaft fundamental und nicht ohne Grund ein Merkmal der Demokratie. Ausgehend von diesem Gedankengang unterscheidet sich die grundsätzliche Betrachtungsweise… Weiterlesen »

ShodanW
ShodanW
Reply to  Der geneigte Hörer
20. Januar 2021 6:02

Als kleines Gedankenspiel möchte ich einbringen, wie die Allgemeinheit urteilen würde, wenn die Beamten die Kontrolle bei diesem älteren Ehepaar nicht vollziehen, sondern nur bei „jungen Menschen“. Gerecht?

Wenn man es nur auf Altersgruppen (oder ähnliche Aspekte) beschränkt und dann doppelmoralisch argumentiert, ist es schlicht undifferenziert. Da wir aber hier von der sichtbaren Situation ausgehen und uns auf verschiedene Aspekte wie Abstand (war vorhanden), freier Raum (nachweislich weniger ansteckend) und Spazierende (ist das jetzt wirklich verboten dort?) beziehen, erübrigt sich dieses Gedankenspiel.

Last edited 1 Monat zuvor by ShodanW
Tobi
Tobi
19. Januar 2021 16:52

Der aktuelle „Stress-Inzidenzwert“ ist eine unvermeidliche (deterministische) Reaktion auf die Überforderung mit der exponentiellen Entwicklung/Komplexität der eigenen Gattung des Homo sapiens.Revoluzzer und Populisten, oder auch nur irgendwelche gerade zeitaktuellen Journalisten versuchen vergeblich, im Rahmen von Chaos und Überforderung durch Vereinfachung, emotional-/intellektuell-einfache Zugänglichkeit ein sogenanntes „Wahrheits“ (TM) – Gefühl auch in spät-geborenen Generationen zu etablieren.
Aber am Ende schluckt die permanent wachsende Entropie alles.

Zoppo Trumq
Zoppo Trumq
21. Januar 2021 1:11

Ähnlich fragwürdige Durchsetzung der Polizei:

Polizeikontrolle wegen Ausgangssperre
https://www.youtube.com/watch?v=n8p3cSlXpHw

44
0
Beteilige dich an der Diskussion und hinterlasse einen oder mehrere Kommentare!x
()
x