Infiziert oder krank sein – das ist hier die Frage

Was sagen uns die täglichen Zahlen über neue Infektionen in Deutschland? Rechtfertigen sie die seit Monaten bestehenden Maßnahmen?
Oder verzerren sie eher das Bild?

Die Zeit rennt, wir gehen tatsächlich schon wieder auf den Jahreswechsel zu. Ehe wir uns versehen, steht Weihnachten vor der Tür, und es stellt sich die bange Frage: Wie werden wir das Fest verbringen? Wie den Jahreswechsel? Und wie lange wird Corona unser Leben noch dominieren?

Tatsächlich dominiert uns nicht das Virus, vielmehr sind es Politiker und Medien, die uns in ermüdender Regelmäßigkeit mit neuen Horrorszenarien in Angst halten.

Ich hab mich auf die Suche nach Zahlen über an Covid-19 erkrankte Menschen gemacht. Und bin dabei auch am Robert Koch-Institut vorbeigekommen, alles in der Hoffnung, belastbare Zahlen zu Erkrankungen in Erfahrung zu bringen.

Doch es half alles nichts: Viel zu finden gab es nicht. Alles dreht sich um „die Infizierten“, die man sich längst schon als wandelnde Zombies wahrnimmt und auch so einordnet. Gefährlich sind sie natürlich auch.

Fündig wurde ich auf meiner Suche aber trotzdem.
Und die Zahlen, auf die ich stieß, lassen die Notwendigkeit zu, sich mit dem Unterschied zwischen Infektionen und Erkrankungen zu beschäftigen.

Das versuche ich in diesem Video.

Die unterschiedliche Interpretation steigender Infektionen

Was sagen die PCR-Tests für den Coronavirus aus?

Spahn öffnet Industrie Hintertür zu Versichertendaten

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Carlo
Carlo
1 Jahr zuvor

Positiv getestet ist nicht gleich infiziert. Der PCR-Test kann Fragmente von Nukleinsäure-Resten feststellen, aber keine Aussage über die Infektiösität treffen. Krankheit ist dann noch einmal eine ganz andere Kategorie.

»Are you infectious if you have a positive PCR test result for COVID-19?

PCR detection of viruses is helpful so long as its accuracy can be understood: it offers the capacity to detect RNA in minute quantities, but whether that RNA represents infectious virus may not be clear.«

Und noch etwas:

»SARS-CoV-2: Evidenz spricht gegen Ansteckung über die Luft«

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Carlo
1 Jahr zuvor

Und der letzte Satz des verlinkten Artikels lautet:

Praktisch heiße das, dass eineinhalb Meter Abstand und das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken ausreichen sollten, um die Verbreitung von SARS-CoV-2 zu minimieren. © nec/aerzteblatt.de

Was sagt man nun dazu?

Ceryk
Ceryk
Reply to  Drunter & Drüber
1 Jahr zuvor

Was sagt man nun dazu?

Dazu sagt man: „Werf bitte auch mal nen Blick in die dortigen Kommentare!“:

Studien zeigen keine Evidenz zum Tragen von Masken
Gemäss Prof. Dr. Med Peter Jüni, Epidemiologe aus Toronto Kanada, gibt es keine wissenschaftliche Evidenz, das Masken in der Allgemein Bevölkerung helfen, geschweige etwas nützen. https://youtu.be/nxtsFDtK7ZM in diesem Vortrag erklärt er die Differenz von Aerosolen und Tröpfchen in der Ansteckung von Sars-Covid-2. Schaut selbst und bildet Euch eine eigene Meinung.

Edit:
Hmmm…
Das Video hat leider den Status „privat“…
🙁
Edit2:
Alternativ: Impact of climate and public health interventions on the COVID-19 pandemic:
https://www.youtube.com/watch?v=xVbou8jGZO8
Sollte eigendlich das gleiche Video sein…

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Ceryk
1 Jahr zuvor

Nein danke! Ich neige nicht dazu, Kommentare mit Artikeln zu velwechsern. Und dass zu jedem Thema irgendwer irgendwoher eine Gegenmeinung hat, betrachte ich als einen zentralen Motor der augenblicklichen allgemeinen Verwirrung, wohin man auch schaut.

Ich habe zum Thema keine qualifizierte Meinung außer der, dass die Unverschämtheit, mit der in letzter Zeit Alles, aber auch absolut Alles missbraucht wird, um die eigenen Vorstellungen Anderen gegenüber durchzudrücken, ein beängstigendes Ausmaß angenommen hat. Das ist jetzt die eher konziliante Version.

Carlo
Carlo
Reply to  Carlo
1 Jahr zuvor

Aus einem aktuellen Memo des norwegischen Instituts für öffentliche Gesundheit:

»Non-medical facemasks include a variety of products. There is no reliable evidence of the effectiveness of non-medical facemasks in community settings.

Given the low prevalence of COVID-19 currently, … , 200000 people would need to wear facemasks to prevent one new infection per week in the current epidemiological situation.«

https://www.fhi.no/globalassets/dokumenterfiler/rapporter/2020/should-individuals-in-the-community-without-respiratory-symptoms-wear-facemasks-to-reduce-the-spread-of-covid-19-report-2020.pdf

Anmerkung: Statt Infektion kann man sich positiv getestet denken.

Edit:

Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte:
Mund–Nasen-Bedeckungen
Schutzwirkung i.d.R. nicht nachgewiesen;

https://archive.vn/HYS43#selection-2579.0-2587.20

Sukram71
Sukram71
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Und das bestätigt sich auch in der Praxis:

COVID-19: Jena hat durch frühe Maskenpflicht viele Infektionen vermieden
Die Studie bestätigt die Ergebnisse einer Meta-Analyse der Welt­gesund­heits­organi­sation (WHO), die der Mund-Nase-Bedeckung in der letzten Woche ebenfalls eine gute Schutzwirkung attestiert hatte.

Ihr solltet außerdem nicht die Schutzwirkung für den Träger der Maske mit dem Schutz der andern Leute im Raum verwechseln.

Bei den Alltagsmasken geht es um den Schutz der anderen. Bei den Angaben auf medizinischen Masken geht es um den nachgewiesen Schutz für den Träger der Maske.

Ceryk
Ceryk
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Beide von dir verlinkte Studien sind entweder aufgrund ihrer Methodik, oder aufgrund von sehr fragwuerdigen Erklaerungsversuchen fuer die beobachteten Ergebnisse, hmmm…,wie sagt man das heutzutage so schoen?… ziemlich „umstritten“…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

@Sukram

Ihr solltet außerdem nicht die Schutzwirkung für den Träger der Maske mit dem Schutz der andern Leute im Raum verwechseln.

Bei den Alltagsmasken geht es um den Schutz der anderen. Bei den Angaben auf medizinischen Masken geht es um den nachgewiesen Schutz für den Träger der Maske.

Auf gut deutsch hat damit eine der beiden Gruppen die Arschkarte gezogen, weil sie das Virus mit nach Hause schleppt.
Etwas absurd, gell?

Carlo
Carlo
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Was willst Du mir denn erzählen? Man weiß nicht einmal wie die Mensch-Mensch-Übertragung stattfindet. Ein Haufen Hypothesen und noch mehr Wissenslücken. Und weil es eine aktuelle Studie gibt, müssen alte nicht automatisch nicht mehr stimmen. Überall fehlt die harte Evidenz. Und das ist nun einmal das Problem von Naturwissenschaften, dass sie keine faktischen Beweise liefert.

»We similarly found limited evidence on the effectiveness of improved hygiene and environmental cleaning. We identified several major knowledge gaps requiring further research, most fundamentally an improved characterization of the modes of person-to-person transmission
https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/26/5/19-0994_article

Ich denke, ich habe genügend Belege beigefügt, die berechtigte Zweifel an den Maßnahmen der Regierung(en) stützen. Letztlich liegt es in der Verantwortung eines jeden einzelnen Menschen, sich zu entscheiden. Kein Mensch hat das Recht anderen das Denken und Handeln abzunehmen oder vorzuschreiben. Und wofür der Einzelne kein Recht hat, kann auch die Masse kein Recht haben.

Wie Du Dich schützt, ist Dein Problem. Wie ich mich schütze ist meines.

»Und nu?«

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Carlo
1 Jahr zuvor

Na ja, aber wenn das, womit Sie mich gefährden zu meiner Sache wird, geraten wir schnell auf den amerikanischen Weg. Und der würde Ihnen jetzt wieder nicht so gefallen, wie individualistisch er auch immer sein mag. Wenn mir niemand etwas vorschreibt und ich niemandem etwas vorschreibe, dann gewinnt der erste Kopfschuss – je nachdem…

Ich fange dann schon mal üben an…

Carlo
Carlo
Reply to  Drunter & Drüber
1 Jahr zuvor

Wer wird gefährdet und auf welcher wissenschaftlichen Datenlage? Wer legt fest, was richtig und falsch ist? Es kann letztlich nur jeder Mensch für sich entscheiden. Und ja kooperativer Individualismus ist etwas anderes als Kollektivismus oder »amerikanischer« Individualismus.

Wenn ich nicht das Recht habe, dem anderen Menschen Dinge vorzuschreiben, habe ich erst recht kein Recht, ihm in den Kopf zu schießen. Was soll so eine Polemik?

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Carlo
1 Jahr zuvor

Wer wird gefährdet und auf welcher wissenschaftlichen Datenlage?

Das wissen weder Sie noch ich. Also schütze ich mich vor Ihrer Gefährdung meiner Gesundheit. Das ist mein Problem! Da hat mir keiner was vorzuschreiben. Und wozu ich ein Recht habe, da hat mir auch keiner das Recht, etwas vorzuschreiben. Es gfeht hier nur um Selbstschutz.

Carlo
Carlo
Reply to  Drunter & Drüber
1 Jahr zuvor

Es kann in dieser Situation nicht darum gehen, wer recht hat. Das ist auf der Basis der wissenschaftlichen Daten gar nicht möglich. Das Recht haben, über andere zu bestimmen ist etwas völlig anderes.

Die Krise ist vielleicht auch ein Zeitpunkt ,mal über den gesellschaftlichen Tellerrand zu blicken. Eines könnte vielleicht jedem Menschen klar sein: Freundschaft, Frieden und Lösungen findet man immer nur miteinander und niemals gegeneinander. Wenn also verschiedene Standpunkte aufeinander treffen sind weder Krieg oder die Entscheidung einer Mehrheit DIE Lösung. Wenn man sich auf der einen Ebene nicht einigen kann, sucht man sich eine höhere und ko-konstruiert. Das wäre mein Vorschlag zur Güte.

Deine, doch sehr einfache, Sicht auf die Dinge ist nicht besonders problemlösungsrelevant.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Carlo
1 Jahr zuvor

Das ist nicht meine Sicht auf die Dinge. Meine ist viel einfacher. Ich zeige nur auf, was es bedeutet, wenn man sagt

Wie Du Dich schützt, ist Dein Problem. Wie ich mich schütze ist meines…

Der gesellschaftliche Tellerrand hat sich in den letzten Monaten als reichlich verschmutzt erwiesen. Wie ich Dich schütze und wie Du mich schützt, das wäre ein Ansatz gewesen, doch den gibt es offenbar nicht. Hier ist er jedenfalls verpönt.

Insofern, ich frage doch lieber mal beim Hausmeister des Schützenvereins, dem Mann mit dem Faible für die Cartwrights,

Ceryk
Ceryk
Reply to  Drunter & Drüber
1 Jahr zuvor

@ D&D:

Wie ich Dich schütze und wie Du mich schützt, das wäre ein Ansatz gewesen, doch den gibt es offenbar nicht. Hier ist er jedenfalls verpönt.

Dafuer gibt es allerdings gleich mehrere gute Gruende:
1. Es ist fraglich, ob die Massnahmen ueberhaupt irgend einen Schutz bieten.
Sollte es wirklich so sein, dass zB von den Masken keinerlei nennenswerte Schutzwirkung ausgeht, dann kannst du mich nicht mit dem Tragen einer Maske schuetzen und ich auch nicht dich.
Damit passt eben dein Ansatz nicht.
2. Angesichts der von Tom in dem Podcast genannten Zahlen sind die Massnahmen (zumindestens momentan) nicht mal mehr ansatzweise gerechtfertigt, da es (momentan) fast keine Kranken mehr gibt.
Und bei den Positiv-Getesteten scheint es sich auch mehrheitlich um nicht infektioese Faelle zu handeln.
Wenn aber die Wahrscheinlichkeit ernsthaft zu erkranken sehr gering ist und selbst die Wahrscheinlichkeit sich ueberhaupt zu infizieren gering ist, dann besteht kein Grund, fuer die uebertriebene Angst, die in der Oeffendlichkeit geschuert wird, noch gibt es dann einen Grund aus dieser Angst heraus am Glauben festzuhalten, sich gegenseitig schuetzen zu muessen.
3. Covid ist nicht die Superkrankheit, die uns alle hinwegrafft.
Ja, Covid mag gefaehrlicher als die Influenca sein, aber nicht so viel gefaehrlicher.
Wuerde man eine Leiste nach der Gefaehrlichkeit machen und nahe dem Nullpunkt ne „harmlose“ Grippe (auch die harmloseste Grippe fordert Tote und hinterlaesst teilweise herbe Folgeschaeden) eintragen und ganz weit rechts nen theoretischen Killervirus, wie zB Stephen King den Virus „Cpt Trips“ in „The Stand“ schildert, dann wuerden so Krankheiten wie Ebola oder die Pest dann wohl ungefaehr in der Mitte landen – Covid hingegen waere ganz, ganz nah an der Grippe dran.
Fuer Krankheiten wie Ebola oder die Pest und erst recht sowas wie „Cpt Trips“, waeren alle nur denkbaren (funktionierenden) Schutzmassnahmen gerechtfertigt, fuer ne Krankheit die allem Anschein nach nicht so sehr viel gefaehrlicher als die Grippe ist, eher nicht.
Fuer ne Grippe, egal wie gefaehrlich, wuerdest du niemals diese Massnahmen mitmachen.
Oder bist du im Grippejahr 17/18 mit Maske rumgelaufen?
4. Ich hasse unsere Ellenbogengesellschaft genauso wie anscheinend du.
Ich bin ein Typ, der eher gibt als nimmt und dies auch gerne tut.
Und ich gebe auch gerne fuer einen guten Zweck.
Sollte allerdings jemand, der fuer einen guten Zweck sammelt, versuchen moralischen Druck auszuueben, oder mir das Gefuehl vermitteln, ich muesse jetzt etwas geben, dann wuerde ich den achtkantig aus der Bude werfen und ihn fragen, ob er noch alle Tassen im Schrank hat.
Genau das beobachte ich gerade bei (Edit: unter anderem) den Pseudo-Linken: da wird gefordert und moralisch verurteilt anstatt mal zu versuchen andere mit Argumenten von der Richtigkeit ihrer Position zu ueberzeugen.
Im Gegenteil: da wird sogar der Versuch ueber die Richtigkeit bzw Fehlerhaftigkeit ihrer Forderungen zu diskutieren schon als moralisch verwerflich hingestellt.
Deshalb an dich und alle anderen, die so ticken: Solidaritaet kann man nicht einfordern – entweder sie wird freiwillig gewaehrt, oder eben nicht und jemand, der nicht bereit ist, diese zu gewaehren, weil er zB nicht von der Richtigkeit des Ansinnens ueberzeugt ist, der ist auch nicht moralisch zu verurteilen.
5. Ich finde es ziemlich strange, dass sich jetzt ploetzlich alle hinstellen und rumtoenen von wegen gegenseitige Ruecksichtnahme und so.
Wo war denn in den letzten 20 bis 30 Jahren die Ruecksichtnahme oder Solidaritaet gegenueber den Schwaechsten und Aermsten?
Hartz4ler? Sind zu faul zum arbeiten, hiess es da nur.
Perspektivlosigkeit bei vor allem Jugendlichen im Osten? Koennen ja in den Westen ziehen zum arbeiten – und man wundert sich dann, wenn da viele nur Verachtung fuer unsere Gesellschaft uebrig haben.
Kinderarbeiter in zB den Minen im Kongo? Wurden geflissendlich ignoriert.
Kriegsopfer in den vom Westen angezettelten Kriegen? Selber schuld. Haetten ja ihre Regierung stuerzen und durch dem Westen genehme Marionetten ersetzen koennen, die uns deren Rohstoffe freiwillig fuer nen Appel und nen Ei ueberlassen.
Die Liste liesse sich endlos fortsetzen.
Bis auf sehr wenige Ausnahmen hab ich da bei den Allermeisten nicht nur keinerlei Solodaritaet, sondern noch nicht einmal ein Sich-Gedanken-machen feststellen koennen.
Aber jetzt wo sie mal betroffen sind, da dann gross rumtoenen von moralischer Verpflichtung und so.
6. Woher kommt bei Covid eigendlich die Erwartung, man habe ein Anrecht darauf, vor Erkrankung und Tod geschuetzt zu werden?
Fuer den Rest der Lebensrisiken, die uU dann auch noch von Mitmenschen verursacht werden, gilt dies doch auch nicht.
Den grossflaechigen Einsatz von Glyphosat haben wir genauso hinzunehmen, wie das Verklappen von Muell und Oel im Meer, die Ueberduengung des Bodens genauso wie den Mist, der bezgl des Klimawandels von unserer Regierung verbockt wurde.
Und wenn der Nachbar mit seinem Stadtpanzer zum Briefkasten faehrt und mich mit seinen unnoetig hohen Abgasen zumelmt und mit dazu beitraegt, dass ich evtl schwer erkranke, dann hab ich das genauso hinzunehmen und zu tolerieren und kann mich nicht hinstellen und fordern, er muesse das Ding jetzt stehenlassen und gefaelligst zu Fuss gehen.
Bei all diesen Dingen und noch viel mehr ist es ganz selbstverstaendlich, dass wir kein Anrecht auf besonderen Schutz fuer unsere koerperliche Unversehrtheit haben.
Wieso dann jetzt ploetzlich bei Covid?

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Ceryk
1 Jahr zuvor

Genau das beobachte ich gerade bei den Pseudo-Linken: da wird gefordert und moralisch verurteilt anstatt mal zu versuchen andere mit Argumenten von der Richtigkeit ihrer Position zu ueberzeugen.

Oh wirklich, das beobachten Sie? Ich kenne keine Pseudo-Linken, kann bei ihnen also auch nichts beobachten und nicht beurteilen, ob das stimmt. Allerdings habe ich da so meine Zweifel, da ich diese Phrase von viel zu Vielen viel zu häufig zu lesen bekomme und das, obwohl sich bei uns überwiegend rechtes, reaktionäres bis hin zu offen sexistisch-homophobes und antiemanzipatives Volk tümelt. Aber gut, ich lese ja auch nicht Alles. Vielleicht bin ich bisher einfach von diesem Pseudo-Linken verschont geblieben.

Belassen wir es dabei

Ceryk
Ceryk
Reply to  Drunter & Drüber
1 Jahr zuvor

und das, obwohl sich bei uns überwiegend rechtes, reaktionäres bis hin zu offen sexistisch-homophobes und antiemanzipatives Volk tümelt

Ich hoffe du meinst jetzt mit „bei uns“ nicht diesen Blog – denn anderenfalls muesste ich dir wohl pathologische Wahrnehmungsverzerrungen bis hin zu ausgewachsenen Hallus unterstellen und wuerde dir den dringenden Rat geben, umgehend fachaerztliche Hilfe zu suchen…

Peter L.
Peter L.
Reply to  Ceryk
1 Jahr zuvor

@ Ceryk
Wer die Pest in der Gefährlichkeit mit Ebola gleichsetzt, ist ein Vollidiot und zu blöd zum googlen.
Die Pest wird durch ein Bakterium hervorgerufen und ist supergut mit Antibiotika zu behandeln.

Ceryk
Ceryk
Reply to  Peter L.
1 Jahr zuvor

@ Peter:

Die Pest wird durch ein Bakterium hervorgerufen und ist supergut mit Antibiotika zu behandeln.

Mea culpa.
Da hab ich einen Fehler gemacht, stimmt.
Man moege mir verzeihen, dass ich nicht jeder unwichtigen Randnotiz hinterhergoogle.
Btw: Vergiss dein „supergut“ – mittlerweile treten immer haeufiger Resistenzen auf und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich ein multi-resistenter Stamm herausbilden wird.
Haettest du wissen koennen.
Anscheinend bist du dann wohl auch ein Vollidiot und zu bloed zum Googlen.
Schoenen Tag noch du hochnaesiger Spacken…

Peter L.
Peter L.
Reply to  Ceryk
1 Jahr zuvor

@ Cyrek
Ich weiß das mit den Resistenzen, Madagaskar hat da ganz üble Probleme. Die Leute benehmen sich genau wie hier bei Blasenentzündung; kaum ist es etwas besser geworden, schlucken sie es nicht mehr weiter. Bakterien sind supergut zu behandeln! Man muß es bloß ernst nehmen und danach handeln.
(Meine Schwiegereltern hatten sich die „Reste“ von Antibiotika immer aufgehoben „fürs nächste Mal“. Bescheuert, total bescheuert.)

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Peter L.
1 Jahr zuvor

@PeterL.

Wer die Pest in der Gefährlichkeit mit Ebola gleichsetzt, ist ein Vollidiot und zu blöd zum googlen.

Als die Pest hier wütete, gab es noch keine Antibiotika. Von deher ist der Vergleich durchaus korrekt.

Detlef Schulze
Detlef Schulze
Reply to  Ceryk
1 Jahr zuvor

@Ceryk

Was ihre Punkte 4, 5 und 6 angeht, liegt das Problem vielleicht auch daran, dass es eben keine Pflicht zur Solidarität gibt. Bemühungen zu Problemen wie Kinderarbeit in den Minen, den Textilfabriken, Müllverklappung im Meer, Ueberduengung des Bodens usw., sind dadurch gescheitert, weil die Lobbyisten der entsprechenden Industrien mit „Selbstverpflichtung“ argumentiert und die Politik überzeugt haben, genauso wie Sie das hier tun. Freiwilligkeit bei Solidaritaet ist eben nicht die Lösung. Ein soziales System kann nicht nur auf den Schultern derer existieren, die freiwillig geben. Diese Last muss von allen getragen werden, sowohl bei Sozialabgaben, als auch beim Umwelt- und Infektionsschutz.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Detlef Schulze
1 Jahr zuvor

@Detlef Schulze

Was ihre Punkte 4, 5 und 6 angeht, liegt das Problem vielleicht auch daran, dass es eben keine Pflicht zur Solidarität gibt.

Das genau wäre die Aufgabe des Gesetzgebers, eben den entsprechenden Rahmen abzustecken und dessen Einhaltung zu kontrollieren.
Das muss dann aber in all den genannten Bereichen gelten und nicht nur für ein singuläres Ereignis und eben auch so, dass nicht nur eine Meinung präferiert und die anderen Meinungen, auch fachliche, einfach ignoriert oder gar niedergemacht werden.

Meinungsvielfalt, Mitbestimmung und Transparenz sind das Elixier der Demokratie, Dominanz per „Ordre de Mufti“ mit undurchsichtigen Motiven das Gegenteil.

Das ist der Grund, warum immer mehr Bürger der Politik und den Hofberichterstattern der MSM auf Grund gemachter Erfahrungen mißtrauen und die propagierte Gefährlichkeit von Corona sich nicht mit der Realität deckt.
Das Horrorszenario mit massenhafter Übersterblichkeit hat sich eben auch da nicht bewahrheitet, wo bei vergleichbaren Gesundheitssystemen und Wohlstand auf Masken und Lockdown verzichtet wurde.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Drunter & Drüber
1 Jahr zuvor

@Drunter & Drüber

Ich fange dann schon mal üben an…

Lassen Sie sich helfen
Aus dem Loch am Ende des Laufes konnt das Geschoß. Nicht, dass Sie einen „Haltungsschaden“ erleiden. 🙂

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Oh, sind Sie der aus dem Schützenverein?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Drunter & Drüber
1 Jahr zuvor

@Drunter & Drüber

Oh, sind Sie der aus dem Schützenverein?

Dazu reichte bereits das regelmäsige Sehen von „Bonanza“ aus. 🙂

Ceryk
Ceryk
1 Jahr zuvor

@ Tom:
Kleiner Hinweis zu den Krankenhauszahlen:
In dem Podcast sagst du:

Faelle mit Covid 19 in Behandlung: aehm … 227 …

Bei diesen 227 handelt es sich allerdings nicht um die „Faelle in Behandlung“, sprich: hospitalisiert, sondern um die „Faelle in Behandlung auf der Intensivstation“.
Die hospitalisierten Faelle gibt das RKI fuer KW35 mit 275 und fuer KW34 mit 381 an.
*klugscheissmode off*

Aendert aber nicht wesentlich etwas an der Kluft zwischen propagierter Paranoia und der Wirklichkeit…^^

Ceryk
Ceryk
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Jahr zuvor

np^^
Immer wieder gerne.
🙂

Sukram71
Sukram71
Reply to  Ceryk
1 Jahr zuvor

Es sei denn natürlich, man weiß, mit welcher Geschwindigkeit sich die Infektion ohne Eindämmungs-Maßnahmen unbemerkt ausbreitet und dass aktuell vorwiegend junge Leute erkranken, die nicht ins Krankenhaus müssen.

Ceryk
Ceryk
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Es sei denn natürlich, man weiß, mit welcher Geschwindigkeit sich die Infektion ohne Eindämmungs-Maßnahmen unbemerkt ausbreitet

Sukram, du gehst davon aus, dass Massnahmen Einfluss auf das Infektionsgeschehen haben – genau das ist aber umstritten.
Ich hatte schon im anderen Thread diesen Bericht verlinkt:
https://www.aier.org/article/lockdowns-and-mask-mandates-do-not-lead-to-reduced-covid-transmission-rates-or-deaths-new-study-suggests/

The paper’s conclusion is that the data trends observed above likely indicate that nonpharmaceutical interventions (NPIs) – such as lockdowns, closures, travel restrictions, stay-home orders, event bans, quarantines, curfews, and mask mandates – do not seem to affect virus transmission rates overall.
Why? Because those policies have varied in their timing and implementation across countries and states, but the trends in outcomes do not.

Sollte diese Studie zutreffen, dann wuerde sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit eben nicht steigern, wenn man die Massnahmen aufhebt.
Ausserdem: im anderen Threat hatte ich dir schon geschrieben, dass mit der Aufhebung der Schutzmassnahmen die Testungen und die Kontaktverfolgung ja weitergehen wuerden/koennten und deshalb deine Annahme, dass man erst mit grossem Zeitverzug auf einen starken Anstieg der Infektionen aufmerksam wuerde, nicht zutreffend sei – es also relativ unproblematisch waere, die Schutzmassnahmen zumindestens temporaer aufzuheben und im Fall der Faelle sehr zeitnah wieder in Kraft zu setzen.

dass aktuell vorwiegend junge Leute erkranken, die nicht ins Krankenhaus müssen.

Dazu ist festzustellen:
Dieses Phaenomen beobachtet man inzwischen seit einigen Wochen (nicht erst seit 2 Wochen) – ausreichend Zeit, dass man inzwischen eigendlich einen Effekt auch auf die aeltere Bevoelkerung haette feststellen muessen, wenn denn diese vielen jungen Leute auch wirklich infektioes waeren.
Nur ist dieser Effekt in keinster Weise zu beobachten.
Die meisten Infektionen finden innerhalb der Familie statt und die Annahme, dass von diesen jungen praktisch niemand Kontakt zu seinen Eltern oder Grosseltern gehabt haette, um die Infektion an diese weiterzugeben, ist sehr unglaubhaft.
Die Erklaerung dafuer kann also eigendlich nur sein, dass die meisten dieser jungen eben nicht infektioes sind.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Jahr zuvor

Ich kann diese Scheiße echt nicht mehr hören!

Das ändert aber doch nichts an der Plausibilität. Außerdem ist die Lage in unseren Nachbarlärn anders. Die Realität ist halt, wie sie ist und die geht von abstreiten auch noch weg.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Carlo
1 Jahr zuvor

Der Artikel berichtet von 10 mal mehr Neuinfektionen in Frankreich, als wie vor 2 Monaten…
Da das oft jüngere Leute sind, die nicht in Krankenhaus müssen, zählen die für euch aber nicht.

Zum einen können die jedoch dennoch krank sein, zum anderen besteht die reale Gefahr, dass die ältere Menschen anstecken, so wie das im März gewesen ist. Die älteren Leute sind heute idR bloß vorsichtiger geworden.

Also, man kann sich natürlich ein Hobby daraus machen, die Risiken und Zahlen grundsätzlich klein zu rechnen und ins Verhältnis zu größeren Gefahren und der Gesamtbevölkerung zu setzen. Und Gegenmaßnahmen erst dann einzuleiten, wenn ältere Leute sterben, wie die Fliegen. Kann man machen, sollte man aber nicht.

Stellt euch einfach vor, die Covid19-Opfer seien Kriegstote und -verletzte in einem Nato/UN-Einsatz, da würdet ihr schon bei viel kleineren Zahlen abdrehen..

Ceryk
Ceryk
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

@ Sukram:
Es ist nicht so, dass die jungen Leute nicht fuer uns zaehlen wuerden.
Vielmehr scheint eben keine/kaum eine reale Gefahr von ihnen auszugehen, wie du behauptest.
Anderenfalls muessten wir schon laengst, zumindestens hier in Deutschland, eine Verschiebung wieder hin zu vermehrter Infektion auch aelterer Menschen beobachten, da der Effekt, dass ueberproprtional juengere positiv getestet werden hierzulande schon relativ lange zu beobachten ist, und es gibt keinen Grund, warum das nicht auch fuer Frankreich gelten sollte.

Die älteren Leute sind heute aber idR vorsichtiger.

Gegenueber Aussenstehenden moegen sie vorsichtiger sein.
Ob dies allerdings auch gegenueber Familienmitgliedern gilt, dass bezweifel ich doch sehr.
Ich kann fuer meine Familie sagen, dass dies nicht so ist: als mein Bruder mich und meine 80jaehrige Mutter Anfang April besuchte, trafen wir uns nur im Freien, hielten grosszuegig Abstand und trugen Masken – als vergangenes WE zwei meiner Brueder mit Anhang zu Besuch kamen ignorierten wir hingegen die AHA-Regeln komplett und verhielten uns ganz normal wie frueher, samt einander in den Arm nehmen – wir haben halt gelernt mit dem Restrisiko zu leben, genau wie waehrend einer normalen Grippewelle halt auch.
Solcherart Rueckkehr zur alten Normalitaet zumindestens innerhalb der Familie laesst sich mittlerweile ueberall in meinem Bekanntenkreis und in meiner Nachbarschaft beobachten.
Vorrausgesetzt, dass ich nicht in einer ganz extremen nicht nur virtuellen Filterblase lebe, die sogar die Nachbarschaft mit einschliesst duerfte dies fuer die Mehrzahl der Menschen hier in D gelten.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Ceryk
1 Jahr zuvor

Ceryk, und was soll nun die Schlussfolgerung daraus sein? Um alle Maßnahmen und Maskenpflicht aufzuheben ist das einfach etwas dünn.

Dafür benötigt man sichere Nachweise, dass die Virusvariante ungefährlich geworden ist oder eine Immunität verbreitet ist. Das gibt es bisher alles nicht.

Und auch das hieße ja nicht, dass eine aggressivere Variante nicht wieder eingeschleppt werden kann. Vielleicht führt das Virus auch bei 2% der Männer zur Unfruchtbarkeit, weil es auch die Hoden angreift. Das weiß man alles nicht. Ich rate zur Vorsicht.

Und wenn überall Normalität einkehrt, ist das doch super. Ich beobachte das auch. Folglich gibt es gar keinen Grund sich groß zu beklagen oder an den Vorsichtsmaßnahmen was zu ändern.

Ceryk
Ceryk
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Dafür benötigt man sichere Nachweise, dass das Virus ungefähich geworden ist oder eine Immunität verbreitet ist.

Weder das eine noch das andere duerfte zutreffen – vielmehr duerfte das Problem die sehr hohe Sensitivitaet des PCR-Tests sein, der eben nicht nur auf „lebende“ Viren, sondern auch auf „tote“ Virenfragmente anspricht und das eine nicht vom anderen zu unterscheiden vermag.

Ceryk, und was soll nun die Schlussfolgerung daraus sein? Um alle Maßnahmen und Maskenpflicht aufzuheben ist das einfach etwas dünn.

^^
Im Gegenteil: die Faktenlage ist fuer die Beibehaltung der Massnahmen etwas duenn:
– es gibt kaum Erkrankte
– die Infiziertenzahlen befinden sich seit Monaten auf geringem bis sehr geringem Niveau
– selbst die Erhoehung der Testungen liefert mittlerweile keine Erhoehung der absoluten Positiv-Testatanzahlen mehr
– von der geringen Anzahl der Positivergebnisse scheinen die ueberwiegende Mehrzahl nicht infektioes zu sein

Gegenfrage: was waere denn fuer dich der Punkt, an dem die Massnahmen aufgehoben gehoeren?
Fallzahlen von null, die es aufgrund falsch positiver Testungen niemals geben kann?
Oder eine taegliche neu-positiven Anzahl von unter 100, wie sie dieser Mistkerl von Kanzleramtsminister Braun in Aussicht stellte, genau wissend, dass es diese bei der aktuell verdammt hohen Anzahl an Tests aufgrund falsch positiver Ergebnisse niemals geben kann?

Und auch das hieße ja nicht, dass eine aggressivere Variante nicht wieder eingeschleppt werden kann.

Falls die Seuche zurueckkommt ob nun als neuer aggressiver Stamm oder auch als alter Stamm, kann man sehr zeitnah die Massnahmen reaktivieren.
Hab ich jetzt schon an mehreren Stellen begrundet und werde das hier jetzt nicht nochmal tun.

Die älteren Leute sind heute idR bloß vorsichtiger geworden.

vs

Und wenn überall Normalität einkehrt, ist das doch super. Ich beobachte das
auch.

Merkst du es eigendlich noch, wenn du es dir immer gerade so hindrehst, wie es dir passt und du dir dabei selbst widersprichst?
BTW: Die Normalitaet mag innerhalb der Familie zurueckkehren – gegenueber Aussenstehenden aber nicht – da ist momentan immer noch Panik angesagt…

Also, man kann sich natürlich ein Hobby daraus machen, die Risiken und Zahlen grundsätzlich klein zu rechnen und ins Verhältnis zu größeren Gefahren und der Gesamtbevölkerung zu setzen.

^^
Niemand rechnet hier irgendwas klein – die Zahlen sind so klein, da braucht man nicht nachzuhelfen.
Und entschuldige bitte, aber die Massnahmen sind in der Geschichte dieses Staates einmalig, greifen in einem bisher nie bekannten Ausmass in die Grundrechte der Buerger ein und haben Nebenwirkungen die bis hin zur Zerstoerung von Existenzen reichen und zum Tod vieler Menschen gefuehrt haben – natuerlich gehoeren die deshalb dann auch ins Verhaeltniss gesetzt zu anderen, mitunter groesseren Gefahren fuer die Bevoelkerung bei denen es keine staatlichen Massnehmen gibt – alles andere waere vollkommen verantwortungslos.

Stellt euch einfach vor, die Covid19-Opfer seien Kriegstote und -verletzte in einem Nato/UN-Einsatz, da würdet ihr schon bei viel kleineren Zahlen abdrehen..

Hier bist du dann bei Aepfeln und nicht Birnen, sondern Kartoffeln angelangt…

Sukram71
Sukram71
Reply to  Ceryk
1 Jahr zuvor

Ceryk

https://mobile.scribblelive.com/Event/Coronavirus_14/?Theme=13112

Sep 7, 2020 7:16 PM

Im Süden Frankreichs werden die Intensivbetten für Corona-Infizierte knapp. Von den 70 Betten für Covid-19-Kranke im Département Bouches-du-Rhône seien derzeit 65 bis 67 belegt, teilte der Präsident der Präsident der Marseiller Krankenhauskommission Dominique Rossi am Montag mit. Die Lage sei angespannt, aber nicht so dramatisch wie auf dem bisherigen Höhepunkt der Pandemie, als im Département 270 CoronaPpatienten auf den Intensivstationen lagen. In den vergangenen Tagen waren die täglichen Corona-Neuinfektionen in Frankreich auf durchschnittlich mehr als 5000 gestiegen. Der Chef der Intensivstation des Marseiller Krankenhauses La Timone, Lionel Velly, äußerte die Befürchtung, dass es in Bouches-du-Rhône bald nicht mehr genug Krankenhausbetten gebe werde.

Offenbar gibt es wohl doch eine steigende Anzahl von Covid19-Kranken…

Ceryk
Ceryk
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Offenbar gibt es wohl doch eine steigende Anzahl von Covid19-Kranken…

Moeglicherweise hast du da recht – vielleicht aber auch nicht.
Fuer eine vernuenftige Beurteilung der dortigen Situation fehlen einfach wichtige Daten:
– wieviele Coronabetten sind im Schnitt in den letzten Wochen belegt gewesen – die jetzige Belegungszahl sagt nichts darueber aus, ob es eine Steigerung gegeben hat
– falls es eine Steigerung gegeben hat, wie hoch war die – ne Steigerung von 60 auf 65 waere ne normale Schwankung, ne Steigerung von 0 auf 65 dann schon Besorgniss erregender
– hat es ein Superspeadingevent zB in einem Altenheim gegeben, oder sind die alle unabhaengig voneinander erkrankt – ersteres waere etwas relativ Normales, was immer mal wieder auch bei geringem Infektionsgeschehen passieren kann, letzteres waere beunruhigender
– falls die Neuerkrankungen nicht offensichtlich auf ein Superspreadingevent zurueckgehen: wie sieht die Verteilung innerhalb des Département aus – sind die uebers ganze Gebiet des Départements verteilt oder kann man eine Konzentration erkennen, die doch wieder auf ein bisher nur nicht erkanntes Superspreadingevent schliessen lassen koennte
– wie sieht die Lage in den uebrigen Départements aus, sprich: handelt es sich nur um einen lokalen Hotspot, oder gehen die Krankenzahlen landesweit nach oben
– noch nicht einmal, dass Bouches-du-Rhône ca 2 Mio Einwohner hat, erfaehrt man aus diesem Artikel, was aber fuer die Beurteilung ne unverzichtbare Bezugsgroesse ist (andere Newsseiten liefern leider auch keine dieser Infos)

Fazit: Die Journalie kommt mal wieder ihrer Aufgabe nicht nach, den Leser umfassend aufzuklaeren und liefert mal wieder nur die oeffendliche Panik foerderlichen Mist ab.
Nichtsdestotrotz sollte man auf Bouches-du-Rhône einen wachsamen Blick behalten und die weitere Entwicklung dort beobachten. Noch sind die jetzigen Zahlen ja weit vom bisherigen Maximum (ich bin fast schon ueberrascht, dass wenigstens diese Zahl mitgeliefert wurde) entfernt

Sukram71
Sukram71
Reply to  Ceryk
1 Jahr zuvor

Ceryk, wenn die Kranken und die Patientenzahl auf den Intensivstation so steigen, dass man sich nach eurer Lesart Sorgen machen müsste, ist es bereits viel zu spät, um wieder Eindämmungs-Maßnahmen einzuleiten. Das passiert ja mit wochenlanger Verzögerung.

Und medizinische Versorgungsprobleme gibt es naturgemäß immer zuerst in Gebieten bzw „Hotspots“, die am stärksten betroffen sind. Und ob das schleichend oder schlagartig passiert, ändert in der Konsequenz auch nicht viel.

Aber lassen wir das, ihr werdet sowieso nichts gelten lassen.
Und die Politik handelt ja richtig, das heißt vorbeugend und vorausschauend, wie das einer ansteckenden Infektionskrankheit, deren Vereitungszahlen man nur mit Verzögerung, rückwirkend und niemals vollständig bekommt, sein muss.

Ceryk
Ceryk
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Ceryk, wenn die Kranken und die Patientenzahl auf den Intensivstation so steigen, dass man sich nach eurer Lesart Sorgen machen müsste, ist es bereits viel zu spät, um wieder Eindämmungs-Maßnahmen einzuleiten. Das passiert ja mit wochenlanger Verzögerung.

Wie kommst du jetzt wieder auf die „wochenlange Verzoegerung“?
Nehmen wir mal der Einfachheit an, Bouches-du-Rhône laege in D und wir haetten alle Massnahmen aufgehoben, dann koennte dass, was gerade in Bouches-du-Rhône geschieht uU durchaus das Signal sein, Massnahmen wieder hochzufahren – und zwar dann, wenn
– die Erkrankten dort mehr oder weniger gleichmaessig in der Flaeche verteilt waeren und man keinen gemeinsamen Nenner findet und daher ein singulaeres Superspreadingevent ausschliessen koennte
– die Erkranktenzahlen wirklich praktisch von 0 auf 65 angestiegen sind
– die Erkranktenzahlen auch in der uebrigen Landesteilen am steigen sind
Von der Infizierung bis zur Erkrankung dauert es durchschnittlich 5 Tage, dh bis die Alarmglocken in den Krankenhaeusern aufschrecken lassen, vergehen also 5 bis maximal 6 Tage – zugegeben nicht gerade wenig, aber eben auch nicht deine behauptete „wochenlange Verzoegerung“ – zumal in diesen 5 bis 6 Tagen ja durchaus die Arbeit der Gesundheitsaemter weitergeht – ueberlastet man die nicht mit millionenfachen verdachtsunabhaengigen Tests, dann koennen sie auch ihren Job vernuenftig machen und damit einen Teil des Risikos abfangen.
Sobald die Alarmglocken schrillen, koennte es innerhalb weniger Stunden zum Hochfahren geeigneter Massnahmen kommen – dafuer reicht naemlich ein Anruf bei Spahn, der momentan praktisch fast schon diktatorische Vollmachten besitzt und am Parlament vorbei solcherart Verordnungen erlassen kann – und selbst wenn man diese Vollmachten mit dem Aufheben der Massnahmen wieder einkassieren wuerde, waere auch ein dann noetiger Parlamentsbeschluss im Fall der Faelle innerhalb von Stunden zu erwirken und fuer den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass man auf die Schnelle kein beschlussfaehiges Parlament zusammengetrommelt bekommt (man beachte, dass die Mindestanzahl an Parlamentariern zur Beschlussfaehigkeit drastisch wegen Corona abgesenkt wurde), koennte die Regierung immer noch ueber die Notstandsgesetze eine dementsprechende Verordung erlassen.
Das Ganze dauert also nicht mal eine Woche, geschweige denn „wochenlang“.

Carlo
Carlo
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Du bekommst es immer noch nicht auf die Reihe: Positiver Test heißt es wurden bestimmte Nukleinsäure-Fragmente nachgewiesen. Er ist nicht spezifisch genug, um nur SARSCov2 -Viren nachzuweisen und er sagt rein gar nichts über die Infektiosität aus. Früher sagte man zu Menschen, welche zwar mit Krankheitserregern belastet waren, aber nicht erkrankten, sie seinen immun. Heute scheint dies aus der Mode zu sein.

Was auch im Text steht ist, dass Frankreich sehr harte Maßnahmen zum angeblichen Schutz vor COVID19 durchsetzte. Überlesen? Und den Link zu Schweden, gar nicht angeklickt?

Deine Rosinenpickerei bringt hier niemanden ein Stück weiter. Dich auch nicht.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Carlo
1 Jahr zuvor

Carlo, genau, der PCR-Test schlägt bei allem möglich an, die Experten bedenken das nicht und sind alle doof … 🤦‍♂️

Denkt halt was ihr wollt. Das ist hier so sinnfrei wie mit VT-lern über die Einsturzursachen des WTC und den Schmelzpunkt von Stahl zu diskutieren. 🤣

Carlo
Carlo
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Das ist allein Deine Behauptung. Aber auch »Experten« können sich irren. Siehe 2009 – Schweinegrippe. Und wenn Du gegenteilige Belege liefern kannst, bin ich der Erste, der sich damit beschäftigt. Der Rest hat ja wohl nichts mit dem Thema zu tun.

Wie erklärst Du die schwedischen Verhältnisse? Es soll sich doch um ein und dasselbe Virus handeln. Übrigens arbeitet man auch in Schweden gerade nochmals die Sterbestatistik auf. Man kann also gespannt sein.

niki
niki
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Das ändert aber dich nichts an der Plausibilität. Außerdem ist die Lage in unseren Nachbarlärn anders.

Es sind deutlich mehr positive Tests… Ja… Aber ist Anzahl der hospitalisierten, gar Todesopfer sind genauso gering wie hier… Also ist die Situation die gleiche!
Und wenn man sich anschaut das in den Ländern wo es keine Maskenpflicht gibt, es nicht anders aussieht, kann man nur sagen, dass deine Annahmen nicht stimmen und deine Aussage an den Haaren herbei gezogen sind…
Im Gegenteil: In den Ländern mit strengster Maskenpflicht, also auch im Freiem, gibt es die meisten positiv Getesteten! Und diese strenge Maskenpflicht wurde nicht erst nachdem die Zahlen stiegen eingeführt…!
Offensichtlich bringen die Masken allerhöchstens nur sehr sehr beschränkt etwas!

Ceryk
Ceryk
Reply to  Sukram71
1 Jahr zuvor

Das ändert aber doch nichts an der Plausibilität.

Du meinst, an der nicht vorhandenen Plausibilitaet…^^
Begruendung: s.o.

Die Realität ist halt, wie sie ist und die geht von abstreiten auch noch weg.

Richtig.
Leider gibt es Leute wie dich, die die Realitaet trotzdem lieber leugnen…^^

Molle Kühl
Molle Kühl
1 Jahr zuvor

Hier wird überhaupt nicht sorgfältig differenziert. Es gibt Patientan an Beatmungsgeräten, Patienten auf den Intensivstationen ohne Beatmungsgerät, Patienten auf den normalen Stationen, Patienten, die wegen ihrer Symptomatik und nach einem positiven Testergebnis ambulant behandelt werden. Dann gibt es die Zahl der mit oder ohne ihr Wissen asymptomatisch Infizierten, sogenannte Vektoren. Und die sind für die große Mehrheit der noch „Gesunden“ ein Risiko, das hier heruntergespielt und lächerlich gemacht wird.

In Ischgl haben sie noch lange nach Bekanntwerden von Corona unbedarft weitergefeiert und dicht gedrängt in Diskotheken und anderen Vergnügungsorten ihre Covid-Aerosole versprüht. Ein 55 Jahre alter Mann aus Bochum verstarb kurz nach der Rückkehr aus seinem Winterurlaub in Ischgl.

Ceryk
Ceryk
Reply to  Molle Kühl
1 Jahr zuvor

@ Molle:

Hier wird überhaupt nicht sorgfältig differenziert.

Aehm…
Doch…

Es gibt Patientan an Beatmungsgeräten, Patienten auf den Intensivstationen ohne Beatmungsgerät

Die Zahlen dazu hatte Tom in seinem Podcast genannt.

Patienten auf den normalen Stationen

Die Zahlen dazu hatte ich weiter oben ergaenzt.

Patienten, die wegen ihrer Symptomatik und nach einem positiven Testergebnis ambulant behandelt werden

Tom sagt sehr deutlich im Podcast, dass er versucht hat, dazu Zahlen zu finden und deshalb sogar mehrfach das RKI angeschrieben hat, aber belastbare Zahlen dafuer existieren nicht.

Dann gibt es die Zahl der mit oder ohne ihr Wissen asymptomatisch Infizierten, sogenannte Vektoren. Und die sind für die große Mehrheit der noch „Gesunden“ ein Risiko, das hier heruntergespielt und lächerlich gemacht wird.

Lies mal bitte meinen Post, 6 Posts ueber dem deinigen.
Da sag ich was zu der derzeitigen Gefaehrlichkeit der asymptomatischen bzw der Patienten mit leichten Symptomen – meine dortige Analyse der augenblicklichen Situation ist kein „Herunterspielen“ oder gar „laecherlich machen“.

Leselotte
Leselotte
1 Jahr zuvor

Meine drei Groschen für heute:
https://www.youtube.com/watch?v=5FKadwZkKBY
Ein Arzt spricht, gestern hochgeladen, ca. 14 Minuten, fast 39 000 Aufrufe

Marla
Marla
Reply to  Leselotte
1 Jahr zuvor

Danke @Leselotte….
*Laborp(l)andemie*
Im Labor gezüchtet, im Labor hochgerechnet und vom Labor aus verifiziert!

Robbespiere
Robbespiere
1 Jahr zuvor

Heute in den NDS ein guter Artikel nebst Kommentar unter Punkt 12:

https://www.fluegel-und-pranke.de/die-schuld-der-schafe/

Nachtrag: An dem Punkt „es gäbe keine Hirten“ bin ich anderer Auffassung.
Die Hirten sitzen m.M.n. in oder hinter den zahlreichen Netzwerken, wie WEF, Atlantikbrücke, Bilderberger etc., wo sie bestrebt sind, neue Mitstreiter für ihre Ziele aus Politik, Medien, Wissenschaft, Wirtschaft, Militär usw. empfänglich zu machen.

Carlo
Carlo
1 Jahr zuvor