Coronstruktivismus – die gedachte Wirklichkeit

Das Coronavirus, mit dem wir es seit Ausbruch der Krise zu tun haben, ist in dieser Form neu, und naturgemäß ist es daher schwierig, gesicherte Aussagen zum Krankheitsverlauf, zu Langzeitwirkungen, zu Faktoren der Genesung oder gar zu einem wirksamen Impfstoff machen zu können.

Allein die Tatsache, dass für die Entwicklung von Impfstoffen normalere 10 bis 15 Jahre vergehen, macht deutlich, dass wir hier erst am Anfang stehen.
Die Vorstellung, im Herbst etwas gespritzt zu bekommen, das erst so kurze Zeit getestet wurde, ist vielen Menschen eine grausige Vorstellung. Dennoch wird für bestimmte Ansichten in Sachen Corona getrommelt, während andere als Lüge, Falschinformation oder eben Fake News bezeichnet werden.
Einen Sinn ergibt das nicht.

„Wir wissen wenig.“

Es folgen ein paar Perlen aus den Medien, die uns verdeutlichen können, wie dünn die Faktenlage zu Beginn der Krise war, und wie dünn sie noch immer ist.

Im Kontext mit Covid-19 hat Frankreichs Gesundheitsminister auf mögliche Risiken durch die Einnahme von Ibuprofen hingewiesen. Experten betonen allerdings, dass es keine gesicherten Erkenntnisse gibt.

(Tagesschau, 24.3.20)

Dennoch sei ein Zusammenhang zwischen der Einnahme von NSAR und schweren Verläufen bei Covid-19 nach seinem Wissen bislang nicht gesichert, betont Schmidt-Chanasit. „Wir wissen wenig über die Pathogenese des Virus Sars-CoV-2. Es gibt dazu bisher keine klinischen Daten.“

(br.de 17.3.2020)

Wir wissen wenig darüber, was das Virus im Körper anrichtet.

(sfr.ch, 15.05.2020)

Das vielfach im Munde geführte „Fahren auf Sicht“ bedeutete ja stets: Wir wissen wenig und müssen trotzdem irgendwie handeln.

(Telepolis, 7.5.2020)

Fachärztin im AZ-Interview Coronavirus in Bayern: „Es ist definitiv kein Killervirus“

(Abendzeitung München, 30.01.2020)

Das letzte Zitat stammt erkennbar vom 30. Januar 2020. Zu dieser Zeit hatten die „Corona-Leugner“ noch Oberwasser, allerdings saßen sie in den Redaktionsräumen des Mainstreams oder amüsierten sich im TV über die Panik einiger dummer Menschen. So tat es auch Christoph Süß am 30. Januar 2020 in der Sendung „quer“, als er sich über die „Panikmacher“ lustig machte, die jede „Horrorzahl“ für ihre Zwecke missbrauchen würden.

Süß verwendete für diese aus seiner Sicht merkwürdige Gruppe Menschen übrigens damals schon das Wort „Verschwörungstheoretiker“, das seitdem so hingebogen wird, wie es gerade passt. Wer damals gemeint war, ist heute nicht mehr gemeint, der Wind hat sich bekanntlich gedreht. Aber an Verschwörungstheoretikern herrscht nach wie vor kein Mangel, denn von „quer“ über „Spiegel“ und „Süddeutsche“ bis „Bild“ erkennen alle die wahren „Spinner“ mit einem geschulten Blick.
Aber das ist ein anderes Thema.

Wir „coronstruieren“ uns die Wirklichkeit

Das im Titel verwendete Wort „Coronstruktivismus“ – man ahnt es – gibt es natürlich nicht, zumindest noch nicht. In Anlehnung an den Konstruktivismus erscheint es mir aber durchaus passend, denn so wenig wir alle auch wissen, so klar scheint doch zu sein, wer die Wahrheit verkündet und wer als Lügner unterwegs ist.

Es begann schon recht früh, kurze Zeit, nachdem Bundesregierung und Robert-Koch-Institut (RKI) verkündet hatten, dass Corona vielleicht doch eine Spur gefährlicher ist als ursprünglich angenommen. War das Virus kurze Zeit zuvor eine eher harmlose Angelegenheit, mit der die Chinesen sich herumschlagen konnten, kippte die Stimmung, als die ersten Infizierten hierzulande gefunden wurden. Nun war es dann doch nicht mehr so harmlos.

Bundesregierung und RKI taten ihren Job und gaben die Richtung vor. Das ist in Ordnung, das kann man erwarten. Allerdings begangen sie einen schwerwiegenden Fehler. Sie ließen außer der Einschätzungen des RKI und ihrem Lieblings-Virologen Christian Drosten nahezu keine andere Einschätzung zu. Wolfgang Wodarg, der einer der ersten Kritiker war und der Erfahrung in Sachen Pandemien hat, wurde jedoch nicht angehört, sondern diffamiert, was das Zeug hielt. Anderen Experten ging es später nicht anders. Das hält bis heute an.

Allerdings widerspricht das allem, was nötig wäre, um zu neuen und besonders breit gefächerten Erkenntnissen zu gelangen. Und so nahm das Schicksal seinen Lauf.

Masken drauf, Masken runter!

Wie war das noch gleich mit den Masken? Zunächst glaubte das RKI nicht daran, dass sie etwas Positives bewirken würden. Und auch Kanzlerin Merkel konnte keinen Gefallen an den „Virenschleudern“ finden:

Dass Schutzmasken in Corona-Zeiten unverzichtbar sind, betont auch die Bundeskanzlerin. Sie hat sich mit dem Textil allerdings erst anfreunden müssen. Anfangs lehnte sie eine Tragepflicht noch ab, unter anderem mit dem Argument, eine von Atemluft durchfeuchtete Maske werde selbst zur Virenschleuder. Mittlerweile hat sie umgedacht. Mund und Nase zu bedecken sei so wichtig wie Abstand und Hygiene. Öffentlich bleibt sie dennoch stets unverhüllt.

Erschwerend hinzu kam das unscheinbare Detail, dass es gar nicht so einfach war, Masken auf dem Weltmarkt zu bekommen. Der Markt, der immer alles regelt, tat das auch zu Beginn der Corona-Krise und verhökerte die Schutzmasken hochpreisig dort, wo gerade genug dafür bezahlt wurde. Die Tatsache, dass weder innerhalb Europas noch in anderen Ländern das Grundgefühl der Solidarität sehr ausgeprägt war (Ausnahmen bestätigen die Regel, etwa was China angeht), machte die Sache auch nicht leichter.

Ja, die Masken. Sie sind ein Sinnbild für die Hilf- und Ratlosigkeit der Bundesregierung. Umso verwunderlicher ist es, dass sowohl Politik als auch Medien und ein großer Teil der Bevölkerung diese Ratlosigkeit nicht sehen will. Und damit sind wir beim „Coronstruktivismus“, der mehr als bedenklich ist.

Haben die Maßnahmen geholfen?

Es ist eine der Fragen, die uns umtreibt. Gingen die Fallzahlen zurück, weil die umfangreichen Maßnahmen verhängt wurden? Oder flachte die Kurve der Neuinfektionen bereits ab, bevor Schulen, Frisöre, Gastronomie und mehr geschlossen wurden?

Professor Hendrik Streeck hatte bereits kurz nach dem Beginn der Maßnahmen bei Markus Lanz geäußert, dass er sich vorstellen könne, die Absage von Großveranstaltungen könnte womöglich ausgereicht haben, um die Fallzahlen spürbar zu senken. Andere denken eher, dass allein die Ankündigung der Maßnahmen zu einer Reduzierung der Zahlen geführt hätte.

Ich will hier – auch wenn es grundsätzlich sinnvoll ist, das zu tun – weder die Maßnahmen noch die Maskenpflicht ausschweifend behandeln. Zum einen können das andere besser, die mit mehr Fachwissen ausgestattet sind. Zum anderen hatten wir diese Diskussionen schon unzählige Male, und wir werden sie auch noch unzählige Male bekommen.

Was ich deutlich machen möchte, ist der wenig hilfreiche Ansatz des Coronstruktivismus.

Wir machen uns die Welt, wie sie uns (nicht) gefällt

Wenn auf der einen Seite Fachleute und Experten stehen und auf der anderen Spinner und Verschwörungstheoretiker, ist etwas faul. Sicher, ich gehe mit, wenn jemand behauptet, dass die vollständige Leugnung des Virus absurd ist. Ich halte das Virus für existent und für bestimmte Risikogruppen gefährlich. Aber schon da wird es schwierig.

Denn wie gefährlich genau Covid-19 ist, ist auch heute nicht einwandfrei zu sagen. Man kann behaupten, dass wir in Deutschland Glück hatten, man kann auch unterstellen, dass alles, was Bundesregierung und RKI in die Wege geleitet haben, das Maß aller Dinge war. Man kann auf andere Länder verweisen mit dem Hinweis, dass dort die politischen Entscheidungen zu mehr Toten geführt hätten. Man kann auch argumentieren, dass die genauen Ursachen der Todesfälle woanders nicht abschließend geklärt sind und die Begleitumstände (wie etwa die Gesundheitssysteme oder der soziale Status der Betroffenen) nicht 1:1 mit Deutschland vergleichbar sind.

Was man aber meiner Meinung nach nicht kann, nicht sollte und nicht darf, ist die Konstruktion der eigenen Wirklichkeit als Maßstab für alle zu nehmen. Nichts anderes aber passiert seit dem Ausbruch der Krise. Das hat erst kürzlich Christian Drosten unter Beweis gestellt, als er auf den Virologen Alexander Kekulé losging:

Kekulé macht Stimmung. Seine Darstellung ist tendenziös. Er kennt unsere Daten nicht und zitiert falsch. Kekulé selbst könnte man nicht kritisieren, dazu müsste er erst mal etwas publizieren.

Nun kann man Drosten in Schutz nehmen und davon ausgehen, dass er in den letzten Monaten wahrscheinlich ständig am Limit gearbeitet hat und irgendwann dünnhäutig geworden ist. Das wäre in der Tat nachvollziehbar.

Doch das ändert nichts daran, dass seine Einschätzungen nahezu die einzigen sind, die politisch und vom Mainstream anerkannt werden (mediale Ausnahmen gibt es erfreulicherweise natürlich auch, sie sind aber für die flächendeckende Erzählung vernachlässigbar). Wir haben uns gewissermaßen eine „Drosten-Welt“ aufgebaut, aus der wir nur schwer wieder herauskommen.

Schluss mit Coronstruktivismus!

So lange die politischen Entscheidungen weiterhin auf den Einschätzungen weniger Fachleute getroffen und andere, die zu anderen Schlüssen kommen, diffamiert und ausgegrenzt werden, ist eine Lösung für das Virus nicht abzusehen.

Es mag ja sein, dass wir inzwischen 80 Millionen „Virologen“ im Land haben, die alle genau wissen, was das Richtige ist. All die zu Wort kommen zu lassen, würde die Lösung der Problematik wahrscheinlich bis ins Jahr 2050 aufschieben.

Wenn aber ausgewiesene Experten sich äußern, ist es ein Zeichen von Arroganz, Ignoranz und bewusster Feindseligkeit, diese nicht anzuhören. Man kann ja nach Debatten fachlicher Art zu unterschiedlichen Schlüssen kommen, das liegt in der Natur der Sache. Von vornherein aber jede abweichende fachliche Einschätzung als Unsinn abzutun, ist nicht nur nicht souverän, sondern beratungsresistent.

Alle wissen wenig! Wir haben es mit einem nach wie vor neuen Virus zu tun, so dass viel zu wissen, überhaupt nicht möglich ist und nicht erwartet werden kann.

In dieser Gemengelage allerdings mit einer erschreckenden Leichtigkeit jede fachliche Meinung und Einschätzung, die von der eigenen abweicht, als Fake News zu bezeichnen, ergibt einfach keinen Sinn.
Wer die Wahrheit nicht kennt, kann die Lüge nicht überführen.

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epikur
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Mittlerweile wissen wir sogar recht viel, würde ich eher sagen! Da gibt es die Studien von Streeck, von Dr. John Ioannidis, Studien zur Letalität von Covid-19 (IFR) und darüber hinaus hunderte weltweite Einschätzungen von Medizinern, Ärzten und Wissenschafltern, die leider alle eines gemeinsam haben: sie passen weder der Mainstream-Panik-Presse, noch dem RKI oder dem Drosten in den Kram. Und deshalb ist das alles natürlich nicht ernst zu nehmen.

SiriusLightfoot
Mitglied
SiriusLightfoot

Ich weiß nicht, was ich von der Sache halten soll. Ich kenne keinen an Covid-Erkrankten und erst recht niemanden, der an oder mit Corona gestorben ist. Mich nervt nur, dass immer noch diese unsäglichen Sondersendungen im TV laufen, die anscheinend nur der Panikmache dienen sollen (die Zahl der Neuerkrankungen nimmt zu, Pfingsten haben sich womöglich Tausende angesteckt, die 2. Welle ist im Anmarsch usw. usf.). Ich sehe halt nur, welche grotesken Formen das angenommen hat. Wenn ich morgens um 7 mit dem Rad zur Arbeit fahre, sehe ich in Dörfern Leute mit Maske herumlaufen, obwohl weit und breit niemand da… Weiterlesen »

ChrissieR
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ChrissieR

Guude!
Ich kenn auch keinen Covid- Erkrankten und frage mich oft, wieso Leute allein in ihrem Auto sitzen und ne Maske tragen!
Mir macht das „Rahmenprogramm“ viel mehr Angst als das bekloppte Virus

Robbespiere
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Robbespiere

@ChrissieR

Geht mir genauso. In meinem Bekammtenkreis gibts keinen einzigen Fall.

Ich sehe mir gerade dieses Video……

https://www.youtube.com/watch?v=HOVK_JQhXHA

Von Jasinna an und da taucht auch eine frühere Aussage von Schäuble auf die da lautet:

Wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer.

Vielleicht muss man ja das „Rahmenprogramm“ in diesem Zusammenhang sehen.

Pen
Gast
Pen

„Never miss a good crisis“., sagte schon der alte Pitbull Churchill.

SiriusLightfoot
Mitglied
SiriusLightfoot

Hallo Chrissie,

daran sieht man, dass die ständige Panikmache bei vielen Leuten Wirkung zeigt.

Das „Rahmenprogramm“ beunruhigt mich auch. Und wenn ich dann höre, dass unsere liebe Kanzlerin immer noch zum Besten gibt, dass die Maskenpflicht bleiben soll bis der Impfstoff draußen ist, dann Gute Nacht, Deutschland …

Pen
Gast
Pen

Da helfen nur Neuwahlen. Vielleicht bringt diese irre Aussage ja endlich den Aufstand?

Da ich keine Maske tragen kann und gestern an der Kasse im Supermarkt mein Tuch etwas herunterrrutschte, wurde es hinter mir in der Schlange etwas unruhig und zwei Hausfrauen beanstandeten laut , daß ich keine Maske trüge. Die Kassierin sagte etwas von „Ordnungsamt“.

Sukram71
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Sukram71

Würdet ihr lauter an Covid19 erkrankte Menschen kennen, dann wärt ihr wütend, weil die Regierung nicht früh genug Eindämmungs-Maßnahmen durchgesetzt hätte. 🙄
Aber nun seid ihr am schimpfen, weil die Eindämmungs-Maßnahmen erfolgreich waren und ihr deshalb gottseidank keine Kranken kennt. 🤦‍♂️

Bei euch ist wirklich Sinn und Verstand komplett verloren. Diskussionen mit Spinnern über so viel Unsinn ist wirklich zwecklos.
Und zwar deshalb, weil ihr in jedem Fall grundsätzlich am Schimpfen seid, völlig egal was gemacht wird. Das ist dann aber kein politisches, sondern höchstens ein hormonelles oder medizinisches Problem einer kleinen Minderheit. 🤣

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Sukram

Diskussionen mit Spinnern über so viel Unsinn ist wirklich zwecklos.

Wenn das deine Erkenntnis ist, dann lass es doch einfach.

Wie sagte schon Einstein:

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“.

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Rob, das Problem ist, dass diese Haltung von den Blogautoren auch noch nach Kräften gefördert wird.

Obiger Artikel iist dafür ein Beispiel. Normaler wissenschaftlicher Erkenntnissgewinn durch Forschung zu einem völlig neuen Virus und erwünschte notwendige Diskussionen innerhalb der wissenschaftlichen Community, werden zum Anlass genommen, völlige Außenseitermeinungen, krasseste Berufs-Verschwörungsideologen und Berufs -Hetzer mit seriöser Wissenschaft auf eine Stufe zu stellen. So nach dem Motto, genaues weiß eh keiner, alles ist offen. Das ist aber nun mal Quatsch. . 🙄 🤦‍♂️

EoD.

Marla
Gast
Marla

Das Drama an Drosten ist ja, (und damit auch das Versagen der RestWissenschaftler) er kennt seine Grenzen nicht!
Drosten ist ein PetrischalenFachmann…. Da hat der -will ich gar nicht abstreiten- richtig, richtig Ahnung…. Aber vom Rest des Lebens nicht!
Dass sich ein Tierarzt im Humanbereich tummelt ist schon schwer zu verdauen, das ein Petrischalenmensch sich zum Allrounder aufspielt/aufspielen lässt…
‚Schuster bleib bei deinen Leisten‘ gehört auch zum Wissen eines Wissenschaftlers!

Marla
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Marla

Ich hatte angenommen, in den letzten Jahren hätte ein hochkarätig besetztes Gremium aus unterschiedlichen Lebensbereichen existiert, die erklären, was passiert und was passieren müsste, träte der Fall einer Pandemie auf!!!
Pandemie ist NICHT NEU!
(Als die ersten Weißen USAnischen Boden betraten brachten sie Masern und nahmen Syphilis mit ‚heim’…. Man weiß also schon lange um der Nebeneffekte von Kolonialismus und Globalisierung!)
Und es wurde offensichtlich, dass weder a) die sich dauernd selbst lobenden ‚Privaten‘ (niedergelassene Ärzte, Privatkrankehäuser) noch b) der Staatsapparat funktioniert haben…. bzw dem Coronaninchen hinterherhoppeln mussten!

Dieses ‚organisierte‘ Versagen hatten wir schon bei Automobilskandal, beim Banksterskandal, beim CumEx Skandal…. Zufall?

ChrissieR
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ChrissieR
ChrissieR
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ChrissieR
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Pen

@Chrissie

Danke für den Link. Das Interview mit Wodarg möcht ich allen dringend empfehlen. Was hier geschieht ist wirklich ein Verbrechen. Aber ganz im Sinne der Pharmaindustrie.

Die Leute gehen gegen TTIP auf die Straße, weil sie keine genveränderten Lebesmittel wollen. Dennoch warten sie sehnlichst auf eine Impfung gegen Corona, ohne zu wissen, daß mit dieser Impfung ihre DNA verändert wird.

Robbespiere
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Robbespiere

gelöscht

Zoppo Trump
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Zoppo Trump

“ Von vornherein aber jede abweichende fachliche Einschätzung als Unsinn abzutun, ist nicht nur nicht souverän, sondern beratungsresistent.“ die Motivation der „Beratungsresistenz“ ist doch die Frage. „von vornherein“ – also aus Unwissenheit oder eben Vorsätzlichkeit, um bestimmte Ziele zu verfolgen? auweia, der Vorwurf der Vorsätzlichkeit ist ja schon wieder Verschwörungstheorie, die als Option innerhalb der Vorsätzlichkeit installiert wurde… Ich denke: Das Konstrukt ‚Verschwörungstheorie‘ (Leugner etc.) ist eher der Vorsätzlichkeit zuzuordnen. Ein Unwissender wird erstmal diskutieren und sich Meinungen einholen und ggfs Belehren lassen. Je schnellerund heftiger also, bei egal welchen Thema (z.B. Flüchtlinge, Klima), die Verschwörungstheorie/Leugner-Keule rausgeholt wird, ist Vorsätzlichkeit… Weiterlesen »

Robbespiere
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Robbespiere

@Sukram Normaler wissenschaftlicher Erkenntnissgewinn durch Forschung zu einem völlig neuen Virus und erwünschte notwendige Diskussionen innerhalb der wissenschaftlichen Community Da hast du schon den entscheidenden Punkt selbst genannt. Obwohl das Problem 80 Mio. Bürger betrifft, wird eben nicht öffentlich zwischen den Vertretern unterschidlicher Sichtweisen diskutiert. Man favorisiert eine Meinung und diskreditiert die Gegenmeinung. Das hat mit Wissenschaft Null zu tun. Dazu kommt, dass man trotz einer Studie von 2012, also wider besseres Wissen, über Zwei Monate behauptet hat, das Virus sei gar nicht schlimm und man habe Alles im Griff. Jeder, der etwas Anderes sagte, wurde als Verschwörungstheoretiker in die… Weiterlesen »

Drunter & Drüber
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Drunter & Drüber

Obwohl das Problem 80 Mio. Bürger betrifft, wird eben nicht öffentlich zwischen den Vertretern unterschidlicher Sichtweisen diskutiert… …Man favorisiert eine Meinung und diskreditiert die Gegenmeinung. Ich fasse es nicht! Da fährt die Bildzeitung eine Millionenkampagne gegen Drosten, die ganze Welt nimmt teil, und Sie sind nicht in der Lage, einmal kurz abzuklären, was an Ihrer Behauptung stimmig klingt und ganz arg wirklich wahr ist? Echt jetzt? Oder verfolgen Sie auch nur eine gelenkte Agenda? Welches ‚man‘ hat eigentlich wann wo wider besseren Wissens behauptet, das Virus sei gar nicht schlimm? Und was Wodarg zu Spahn meint, mag authentisch klingen, hat… Weiterlesen »

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Drunter & Drüber Ich fasse es nicht! Da fährt die Bildzeitung eine Millionenkampagne gegen Drosten, die ganze Welt nimmt teil Ach, die ganze Welt beachtet die Bildzeitung? Das war mir neu. Im Übrigen ist dieses Hetzblatt für mich völlig irelevant. Welches ‚man‘ hat eigentlich wann wo wider besseren Wissens behauptet, das Virus sei gar nicht schlimm? Erinnern Sie sich noch an die Statements un das Nichthandeln der Regierung bis Anfang März, die sich auf die Expertise des RKI und Herrn Drosten beriefen? Und was Wodarg zu Spahn meint, mag authentisch klingen, hat aber mit wissenschaftlicher Auseinandersetzung mit dem Thema nichts… Weiterlesen »

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Ach so ja, es gilt, was für Sie relevant ist. Und wenn für Sie relevant ist, dass Wodargs Ansichten von der Öffentlichkeit nicht gebührend wahrgenommen werden, dann gilt das. Ich habe verstanden. In diesem Falle wünsche ich ihm ein besseres Publikum, das auch wahrnimmt, von wem er wozu wahrgenommen und missbraucht wird.

Auch, wenn er daran selbst schuld ist…

Drunter & Drüber
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Drunter & Drüber

Und noch etwas…
Man mag ein Interview geben und im Eifer des Gefechts nicht jeden Satz, nicht jede Bemerkung mitkriegen, aber man hört es sich vor der Freigabe noch einmal an. Und dann bemerkt man diesen Antisemitismuseinschub und lässt ihn entweder entfernen oder gibt das Interview nicht frei. Auf jeden Fall!

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Drunter & Drüber

Wo haben Sie bei dem Interview mit Wodarg „Antisemitismus“ entdeckt?

Drunter & Drüber
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Drunter & Drüber

Wo haben Sie denn genau zugehört? Können Sie so etwas?

„Es ist halt dieses Thema, bei dem man sofort zum Antisemiten gemacht wird“

niki
Mitglied
niki

@D&D:
Wenn das schon zur Disqualifikation reicht, ist es mit der freien Meinungsäußerung schon echt verdammt schlecht bestellt…

Drunter & Drüber
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Drunter & Drüber

Niki, natürlich reicht das, um es entfernen zu lassen wegen „Das hat hier nichts verloren“!

Ich kenne niemanden, der die Corona-Streitigkeiten mit Antisemitismusvorwürfen geführt hätte, aber ein paar Leute, die das so aussehen lassen wollen, weil sie in anderen Zusammenhängen sehr wohl mit antisemitischen Vorwürfen konfrontiert werden.

Genau hier fängt es immer wieder an, unappetitlich zu werden, weil man den Eindruck nicht loswird, das ständige Herumreiten auf der Welle des diskriminierten Opfers politischer Diffamierung könnte eine üble Masche sein, um ein bestimmtes Publikum zu triggern!

Alles klar?

niki
Mitglied
niki

Klar ist nur eines: Man darf also sich nicht gegen unberechtigte Anfeindungen wehren… Weißt du ob, dieser nicht schon öfters Antisemitismusvorwürfen ausgesetzt wurde?!?
Typen wie bspw. Henryk M. Broder sind darin echt wunderbar mal so eben alles, wirklich alles, damit zu brandmarken was ihm nicht passt… Das mussten schon ganz viele über sich ergehen lassen… Und wehe man gibt Widerworte… Und nur weil Das A****loch zufällig einer Religion angehört, deren Mitglieder in der nahen Vergangenheit äußert übel mitgespielt worden sind, darf der das anscheinend!

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Was hat der jetzt mit dem Interview, mit Corona, mit der Diskussion zu tun? Wie taucht der plötzlich aus der Versenkung auf? Hat der was dazu gesagt? Oder ist das dieser prophylaktische Putativnotwehr-Gegenschlag, von dem wir gehört haben, dass er uns verboten werden soll – Grundgesetz und so, Meinungsfreiheit über Ahalles, über Alles in deher Welt? Da waren Anfeindungen, unberechtigte gar? Nein! Ander Mal!

Das geht jetzt wirklich ganz weit weg von Wodarg und seinen Sachen, finde ich, und es hat da (und auch hier) nichts zu suchen.

Over and Out

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Drunter & Drüber

„Es ist halt dieses Thema, bei dem man sofort zum Antisemiten gemacht wird“

Das habe ich in dem Interview nicht gehört, aber……

Was genau ist an dieser Aussage „antisemitisch“?

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

???

Pen
Gast
Pen

„Können Sie so etwas?“

Wenn man keine Argumente hat, bieten Ad Hominem Kommentare stets wohlfeile Auswege an.

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber
Pen
Gast
Pen

@Rob

„Man favorisiert eine Meinung und diskreditiert die Gegenmeinung.
Das hat mit Wissenschaft Null zu tun.“

So ist es. Das ist nicht nur unseriös, das ist Diktatur.

Danke für den Link.

Detlef Schulze
Gast
Detlef Schulze

Die oben genannten Wissenschaftler, sind die bekanntesten in der Oeffentlichkeit, weil sie die Regierung beraten, einen Podcast haben, oder als Gegenmeinung auftreten. In Wirklichkeit forschen zur Zeit aber viele hunderttausende Forscher weltweit and Covid-19. Dass sind zum Teil auch Forscher aus ganz unterschiedlichen Fachgebieten. Wolkenforscher kennen sich mit Turbulenz, Aerosolen und Troepfchen-Ausbreitung ja gut aus und untersuchen jetzt, wie sich Tröpfchenauswurf beim Husten und Niesen verteilt (mit und ohne Maske). Unter den vielen Forschern gibt es immer Meinungsverschiedenheiten, weil natuerlich keine Untersuchung eine Frage komplett beantwortet, sondern nur Hinweise und Messdaten liefert. Die Gesamtheit der Forschung und die Diskussion von… Weiterlesen »

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Detlef Schulze Mein Punkt ist, dass die Diskussion stattfindet und zum Teil auch oeffentlich. Aber man kann sie nicht im Fernsehen stattfinden lassen, oder in der Tagespresse, weil dort einfach nicht genug Platz ist, und die Oeffentlichkeit sich natuerlich fuer Details auch gar nicht interessiert. Die Aussage, dass dieÖffentlichkeit sich nicht für Details interessieren würde, sofern man sie nicht im wisenschaftlichen Fachjargon ersäuft, halte ich für falsch. Immerhin sind wir Alle betroffen und tappen komplett im dunkeln. Warum nicht im ÖR einee Sondersendung mit Fachleuten unterschiedlicher Disziplinen und Meinungen veranstalten, wo ein Diskurs stattfindet? Was zu Wahlen immer geht, sollte… Weiterlesen »

Detlef Schulze
Gast
Detlef Schulze

Die Aussage, dass dieÖffentlichkeit sich nicht für Details interessieren würde, sofern man sie nicht im wisenschaftlichen Fachjargon ersäuft, halte ich für falsch. Ersetzen Sie „Details“ durch „Wissenschaft“ und ich geben Ihnen recht. Aber mit Details beschäftigen sich die meisten Menschen ungern. Diese sind fuer ein Gesamtverstaendnis auch gar nicht wichtig. Sie werden aber in der Diskussion wichtig, wenn man sich widersprechende Resultate gegeneinander abwägen muss. Dazu kann ich nur sagen, dass Demokratie von Vielfalt lebt und da muss man auch mal Manches aushalten können, was der eigenen Meinung zuwider läuft. Absolut. Aber man kann einfach nicht jeder Meinung im Fernsehen… Weiterlesen »

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Detlef Schulze

Absolut. Aber man kann einfach nicht jeder Meinung im Fernsehen Gehör verschaffen. Ich bezweifle sowieso, dass die Talkshows zur Informationsvermittlung besonders hilfreich sind. Unter anderem auch deshalb weil zu viele Personen über zu viele Themen innerhalb einer Stunde reden.

Dem stimme ich zu und deswegen ja mein Vorschlag, eine Sondersendung zu veranstalten, die sich vom üblichen „Quatschbudenformat“ abhebt.
Das ist auch kein wirkliches Novum im TV.