Vom Tamponieren der sozialen Frage

Der Bundestag wird sich mit Tampons beschäftigen müssen. Frauenrechtlerinnen möchten die Steuer gesenkt wissen, denn die Periode sei kein Luxus. Stimmt. Wie man sie allerdings behandelt – da kommt der Luxusgedanken ins Spiel. Wieder mal eine Debatte, die anders geführt werden müsste.

Letzte Woche ging eine erfolgreiche Petition durch die Medien: Die möchte die Steuerpflicht für Tampons auf dem Prüfstand stellen. Das Start-up Einhorn und das Magazin Neon waren die Hauptinitiatoren. Über 80.000 Unterschriften kamen in vier Wochen zusammen. Der Petitionsausschuss des Bundestages wird sich nun folglich damit befassen müssen. Er wird sich fragen lassen müssen, weshalb Tampons mit dem erhöhten Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent belegt wird. Denn die Periode zu bekommen, so argumentieren die Befürworter und Befürworterinnen der Petition, sei ja kein Luxus.

Die Geschichte der Menstruation ist eine Geschichte voller Missverständnisse

Das stimmt natürlich. Was soll daran Luxus sein, wenn ein natürlicher Zustand unangenehme Konsequenzen hat? Dass man allerdings in einem Teil der Welt lebt, in dem es nicht üblich ist, die Regelblutung in ausgehobene Löcher ablaufen zu lassen, wie in manchen afrikanischen Dörfern, darf man allerdings durchaus als luxuriös betrachten. Dass es da gefertigte Helferlein gibt, die das Dilemma einigermaßen hygienisch regeln, ist ja kein Naturzustand, sondern die Folge eines Produktionsprozesses, der solche Hilfsmittel erzeugt und zur Verfügung stellt.

Es ist insofern nicht unbedingt zielführend, wenn man darlegt, dass es kein Luxus sei, seine Menstruation zu bekommen. Wir sprechen ja vom kulturellen und hygienepolitischen Umgang damit – und nicht um die Regel selbst. Das ist wohl ein Unterschied.

Natürlich will das Anliegen auf etwas anderes hinaus: Warum muss man Frauen, die nichts für diesen natürlichen Prozess können, mit einer erhöhten Mehrwertsteuer belasten, wo doch der verminderte Satz angewandt werden könnte? In Kenia sind diese Hygienemittel ja sogar völlig steuerfrei – eben auch deshalb, weil man sich damit einen Sprung bei der allgemeinen Volkshygiene ersehnt.

Warum nicht auch in Deutschland? Wenigstens so ein bisschen? Immerhin kostet die Monatshygiene jede Frau bis zu 5.000 Euro im Leben. Da muss man doch was machen, schon alleine um ein Zeichen zu setzen. Denn in Griechenland zum Beispiel, weiß Jessica von Blazekovic von der FAZ ein bisschen reißerisch zu berichten, sei die »Steuer sogar von 13 auf 23 Prozent angehoben« worden! Dass das vielleicht an den Folgen der Troika liegt und an Brüssels und damit Berlins Spardiktat, heftig angeschoben durch eine Bundeskanzlerin, durch eine Frau also, schenken wir uns als Fußnote in aller gebotenen Selbstgerechtigkeit.

Gutes Beispiel für die Zersetzung der sozialen Frage

Das Anliegen ist natürlich berechtigt. Es gehört immer nachgefragt, ob sich jemand ohne Not übermäßig an der Notlage und den Kalamitäten anderer Menschen bereichert oder nicht. Dabei fällt auf, dass viele andere Artikel, die keinen Luxus voraussetzen, auch mit dem 19-Prozent-Satz belegt sind. Wer mit dem erhöhten Risiko einer Thrombose leben muss und sich auf eigene Kosten Thrombosestrümpfe anschafft, zahlt auch den erhöhten Satz. Würde jemand auf die Idee kommen, von der Thormbose als Luxus zu sprechen?

Nein, hier soll nicht eine eventuell ungerecht behandelte Gruppe gegen die andere ausgespielt werden. Es geht mir viel mehr um den Umgang mit der Mehrwertsteuer. Als sich vor Jahren die Große Koalition dazu entschloss, die Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte zu erhöhen, gab es eine rege Diskussion zur Sache. Als Verbrauchssteuer treffe sie nämlich ganz besonders die Armen der Gesellschaft, wurde kritisiert. Sie müssten die erhöhten Sätze ausbaden.

Vom gesellschaftlichen Rang hört man bei Debattenbeiträgen wie jenem des zu teuren Tampons nichts. Und das ist exemplarisch für identitätspolitisch geerdete Sujets. Sie tamponieren die schwärende Wunde der sozialen Ungerechtigkeit. Man geht galant darüber hinweg. Ganz so, als ob es in Ordnung wäre, dass die Personalchefin 19 Prozent Steuerzuschlag entrichtet, während die Putzfrau (für den denselben Verbrauch bei weitaus weniger Lohn) ebenfalls derart zur Kasse gebeten wird.

Es ist begrüßenswert, wenn die Mehrwertsteuer und wie sie angewandt wird, aufs Tapet kommt. Aber nicht als spalterisches Projekt, das sie soziale Schieflage ausblendet und stattdessen als Surrogat eine ganz andere Front aufreißt: Frauen als Opfer der Natur und des maskulinen Fiskus nämlich. Dieses phantastische Theorem heizt die soziale Spaltung weiter an, weil es die soziale Spaltung gekonnt ignoriert.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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Nashörnchen
Nashörnchen
3 Jahre zuvor

Ich bin immer wieder froh, daß man sich in diesem Lande zuvörderst um die wirklich wichtigen Dinge kümmert…

Heiko
Heiko
3 Jahre zuvor

Warum muss man denn auf Kondome auch 19% MSt. bezahlen? Ich kann als Mann doch nichts dafür, dass da vorn was rauskommt.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heiko
3 Jahre zuvor

@Heiko

Das ist dein Ablaß an die Kirche, weil du ihr viele neue Gemeindemitglieder entziehst.
Gummis mit abgeschnittener Spitze wären steuerfrei. 😀

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Nee – die vielen neuen Gemeindemitglieder täten ja auch viel ausatmen. Da braucht es also Ausgleich für die verhinderte CO2-Steuer…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Nashörnchen
3 Jahre zuvor

@Nashörnchen

Andererseits….könnte man massenhaft „Methan“ absaugen und damit wäre Nordstream 2 obsolet ….und US-Frackinggas ebenso.
Ob allerdings die Kirche vom Umstieg von Kerzen auf Gaslaternen begeistert wäre…..:-)

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Morsche, Robespierre!

…wenn die zerebralen Flatulenzen unserer Politiker Methan absondern würden könnten wir alle Autos mit Gas betreiben!

Ich fordere Steuerbefreiung für Alkohol und Legalisierung von Cannabis, anders ist diese Realität nicht mehr zu ertragen!

Alloah

Christine

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

DAS ist doch endlich mal ein richtig guter Vorschlag!!!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

…wenn die zerebralen Flatulenzen unserer Politiker Methan absondern würden könnten wir alle Autos mit Gas betreiben!

Man könnte ja die Bundestagskantine verpflichten, regelmäßig Bohnen und Linsen in den Speiseplan aufzunehmen, da uns diese Politiker eh für ein „Linsengericht“ an die Investoren verkaufen, hätten wir wenigstens noch einen ökonomischen Nutzen von ihren Blähungen.:-)

…wenn die zerebralen Flatulenzen unserer Politiker Methan absondern würden könnten wir alle Autos mit Gas betreiben!

Vor Allem für Abgeordnete. Keine Plenarsitzung mehr ohne Rausch. Es kann nur besser werden.

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Das muss besser vermarktet werden – so wie Trump es macht: einfach das Methan „freedom gas“ nennen…

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Ich habe nicht den Eindruck, dass die da nüchtern sitzen… wie war das auch vor Jahren? Kokain-Spuren im BT? Klar, das waren ja sicher nur die Journalisten…

knalle
knalle
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Christen fisten !

Gemeine Mitglieder haben
die genug.

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  knalle
3 Jahre zuvor

Gegen die Werkzeuge der Inquisition ist jede BDSM-Veranstaltung Kindergarten…

Rudi
Rudi
3 Jahre zuvor

Der Grundgedanke der ermäßigten MwSt war, Produkte des täglichen Bedarfs steuerlich zu begünstigen, damit sozial Schwache geschont werden. Diese Logik wurde durch den Lobbyismus durchbrochen. Sichtbar wurde dies bei der Einführung der Mövenpicksteuer im Jahr 2009 als die damalige schwarz-gelbe Regierung eine Ermäßigung der MwSt für Hotelübernachtungen beschloss. Zuvor erhielten die Freien Demokraten erheblich Spenden von der Hotelgruppe Mövenpick.

Die Steuer ist Ausdruck gesellschaftlicher Kräfteverhältnisse. Neben der Tampon-Besteuerung von 19 Prozent (Was ist eigentlich mit „Damen“-Binden?) könnten problematischere Beispiele herangezogen werden: Warum nimmt der Staat für Babynahrung den vollen MwSt-Satz, für Hunde- und Katzenfutter den erniedrigten? Oder: Riesengarnelen sind mit 7 Prozent zu versteuern, Mineralwasser mit 19.

Da es derart viele willkürlich erscheinende Umsatzsteuersetzungen gibt, ist das feministische Argument, die Tamponagebesteuerung sei dem Maskulismus zu verdanken, nicht ganz überzeugend.

Roberto De Lapuente
Roberto De Lapuente
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Da es derart viele willkürlich erscheinende Umsatzsteuersetzungen gibt, ist das feministische Argument, die Tamponagebesteuerung sei dem Maskulismus zu verdanken, nicht ganz überzeugend.

Im Grunde haben wir es hier mit den klassischen Folgen des Divide et Impera zu tun. Man spaltet die großen Debatten in kleine Häppchen – damit sich die Mächtigen nicht daran verschlucken.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Der Artikel war wohl eher der lahme Versuch, einen Shitstorm zu provozieren.

Wenn ein dicker alter weißer Mann über
Menstruation & Steuern
schwadroniert…

Roberto De Lapuente
Roberto De Lapuente
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

Was du alles weißt – und vor allem, was du alles nicht weißt. Ich bin tief beeindruckt.

MAREIKE
MAREIKE
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

Ja, „Frau und Tampon“ scheint die typischen männlichen Reaktionen zu produzieren!
Dass diese Aktion spalterisch ist: voll Unterstützung!
Dass Artikel trieft vor Abwehr: richtig blöd!

Denn die Frage ist seit langem: warum die einen Dinge mit 19% besteuert werden, die Anderen mit 7%!
Und ganz grundsätzlich: die Mehrwertsteuern belasten gerade prekäre Haushalte besonders!
(Da wo man holen könnte hat man spätestens ab Kohl und dann mit Kahlschlag Schröder/Fischer ’steuerlich entlastet‘ und die Masse zur Kasse gebeten! Und die CDUSPD Lüge „keine Erhöhung“ und dann von 16 auf 19% wird gern verdrängt!)

Eine grundlegende Diskussion versuchte schon vor 20 Jahren Jako-O mit Windeln anzustoßen (warum Windeln mit 19%, Champagner und Schrimps aber mit 7%)….
aber da Windeln irgendwie nicht so männertauglich sind, wurde es natürlich kaum beachtet!

Und auch jetzt scheint es ja eher um Frau und Ausfluß zu gehen, als um die Gerechtigkeitfrage!

Roberto De Lapuente
Roberto De Lapuente
Reply to  MAREIKE
3 Jahre zuvor

Ich schreibe, dass es richtig ist, wenn man sich des Themas Besteuerung annimmt. Wer lesen und nicht nur ideologisch geifern will, kann das wissen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  MAREIKE
3 Jahre zuvor

@MAREIKE

Eine grundlegende Diskussion versuchte schon vor 20 Jahren Jako-O mit Windeln anzustoßen (warum Windeln mit 19%, Champagner und Schrimps aber mit 7%)….
aber da Windeln irgendwie nicht so männertauglich sind, wurde es natürlich kaum beachtet!

Stimme dir voll zu, aber dass Windeln als Thema nicht männertauglich sein sollen, bezweifle ich.
Die Belastung durch den höheren Steuersatz trifft ja das Familieneinkommen insgesamt und Windeln sind nun mal unverzichtbar. Selbiges trifft auch auf binden/Tampons zu, wo eine frau mit im Haushalt lebt.
Singles mögen sich darüber mokieren, Lebenspartner sicher nicht.

PS: Deine Auflistung weiter Unten könnte man noch um das Thema Blumen erweitern.
Das Waren, die den Grundbedarf eines haushalts decken, niedriger versteurt werden als andere Waren, halte ich für sinnvoll, auch im Bereich Kultur und Information, aber die vielen Stilblüten sind einfach nur grotesk.

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Aus den Steuersätzen ist der logische Schluß zu ziehen, dass Kinder in D Luxus sind…

aquadraht
aquadraht
Reply to  MAREIKE
3 Jahre zuvor

Und was ist daran ein Frauenthema? Die 19% gibt es auch auf Klopapier, Und scheissen muss man nicht nur ein paar Tage im Monat. Und selbst die 7% sind für Geringverdiener/innen zu viel, die ihre gesamten Einkünfte wieder ausgeben müssen.

Generell müssten Verbrauchssteuern runter und Steuern auf hohe Einkommen, auf Vermögen sowie die Unternehmenssteuern hoch. Und die Steuerhinterziehung müsste wie andere Bereich der organisierten Kriminalität bekämpft werden, und nicht Steuerfahnder in die Klapse gesteckt, wenn sie die Verbrecherkumpels von Ministerpräsidenten durchleuchten.

Mit Männer- und Frauenthema hat das wenig zu tun.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  aquadraht
3 Jahre zuvor

@aquadraht

Generell müssten Verbrauchssteuern runter und Steuern auf hohe Einkommen, auf Vermögen sowie die Unternehmenssteuern hoch. Und die Steuerhinterziehung müsste wie andere Bereich der organisierten Kriminalität bekämpft werden, und nicht Steuerfahnder in die Klapse gesteckt, wenn sie die Verbrecherkumpels von Ministerpräsidenten durchleuchten.

Absolut richtig, nur gibts dafür von den Sponsoren keine Parteispenden, Anschlussverwendungen oder Beraterhonorare und damit die Politschranzen auch ja keine Fehler machen, werden sie bei Atlantikbrücke, Bilderbergern, Weltwirtschaftsforum und Co entsprechend getaktet.
Das ist in der Tat kein geschlechtsspezifisches Thema, sondern die Ausplünderung des Wirtschaftsstandortes D. und seiner Bürger.

MAREIKE
MAREIKE
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

Einfach mal so reinschnuppern:
„Die Mehrwertsteuer gibt es in Deutschland erst seit 1968. Die Gründungsväter der Steuer führten damals auch gleich zwei Steuersätze ein. Den Regelsatz von 10 Prozent und den ermäßigten Steuersatz von 5 Prozent. Zudem gibt es Umsätze, die von der Umsatzsteuer befreit sind,… ()

Das bedeutet zum Beispiel die ermäßigte Mehrwertsteuer auf Eintrittskarten ins Stadion, Kino oder Theater. Auch Zeitungen, Zeitschriften und Bücher haben nur 7 Prozent. Hinzu kommt der öffentliche Nahverkehr in einem 50-Kilometer-Radius mit Bussen, Zügen, Straßenbahn und sogar Taxi. ()

Brot, Butter und Milch haben 7 Prozent. Doch bei der Milch fängt es schon an, für Sojamilch werden 19 Prozent fällig. Kartoffeln – 7 Prozent, Süßkartoffeln – 19 Prozent. Äpfel – 7 Prozent, Apfelsaft – 19 Prozent. Für Hundekekse sind es wieder 7 Prozent, „normale“ Kekse, Sie ahnen es schon, unterliegen dem Regelsatz von 19 Prozent. Froschschenkel, Wachteleier, frische Trüffel mögen für den ein oder anderen nach Luxus klingen. Im Mehrwertsteuer-Deutsch aber nicht, denn da sind sie Grundbedarf, 7 Prozent. Das galt früher auch für ein Reitpferd. Hier lautete die Begründung angeblich, dass man das Tier ja schließlich auch essen könne. Wer nicht gut sehen kann, zahlt bei einer Brille 19 Prozent. Wer schlecht hören kann, zahlt für ein Hörgerät 7 Prozent. ()

Bliebe also nur eine gründliche Überarbeitung. ()
Denn hinter den Ausnahmen steckt nicht immer Logik, sondern oft Interessen, die mit guter Lobbyarbeit durchgesetzt wurden. So schaffte es die Hotelbranche vor ein paar Jahren, den Satz für die reine Übernachtung, also die Beherbung, von 19 auf 7 Prozent zu drücken. Naja, das Frühstück hat immer noch 19 Prozent. “

https://www.smartsteuer.de/blog/2016/11/22/7-oder-19-mehrwertsteuer/

Wobei dieser Schreiberling nicht den Mut hat, eine Mehrwertsteuer vo 7% zu fördern! Was Mensch angeschafft hat, müsste er doch auch wieder abschaffen können, oder?

https://m.youtube.com/watch?v=AOAn1NxwmUk

Tipp: bei nächsten Einkauf mal bei Kassenbon auf die Buchstaben A und B achten: da steht das Eine für 7% und das Andere für 19%!

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  MAREIKE
3 Jahre zuvor

Sojamilch ist keine Milch, Sonnenmilch ist keine Milch, Kühlmilch für die Drehbank ist keine Milch. Wobei Du prinzipiell natürlich völlig recht hast mit dem Märchensteuerchaos…

MAREIKE
MAREIKE
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

Es ist seit Jahren auch eine ökologische Frage:

„Bahn- und Fluggäste zahlen zwar beide auf innerdeutschen Strecken 19 Prozent Mehrwertststeuer, aber wenn es zum Beispiel ins Ausland geht, wird die Mehrwertsteuer für die Bahnreise nicht nur anteilig, sondern für den vollen Ticketpreis berechnet. „Das heißt, ein Fünftel meines Ticketpreises bei der Bahn geht an das Finanzamt. Wenn ich fliege, verzichtet das Finanzamt ganz freiwillig…“

Homo Ludens
Homo Ludens
Reply to  MAREIKE
3 Jahre zuvor

Mal davon ganz abgesehen, dass die gesamte Container-Flotte gar keine Steuern zahlt und den größten Dreck macht…
Letztlich wirkt der gesamte „Kapitalismus“ für mich wie das Werk von Piraten/Freibeutern – was er ja historisch auch ist, City of London war Piraten-Zentrale…

Andrea_Zett
Andrea_Zett
3 Jahre zuvor

„Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will.“

Tja, heutige Möchtegern-„Linke“ beschränken sich darauf, den Arm in alle seine Einzelteile zu zerlegen und gegeneinander in Stellung zu bringen.

Ich bin eine weiße mittelalte Europäerin, aber ich gehöre als Frau wenigstens einer Opfergruppe an. Puh! Glück gehabt. Ich hätte ja auch mit Schniedel auf die Welt kommen können, dann hätte ich aber so richtig die Arschkarte gezogen.

Clara Zetkin war lange Gegnerin der Frauenbewegung, weil sie der Meinung war, dass die nur vom großen Hauptwiderspruch Arm/Reich ablenken würde. Sie hatte in meinen Augen recht.

Ich jedenfalls will als Mensch wahrgenommen werden. Meine Hautfarbe, meine Herkunft, meine Religion (wenn vorhanden), mein Geschlecht, meine Sexualität – das geht keinen was an und mich geht das bei anderen auch nichts an. Es interessiert mich nicht.

Was mich interessiert ist die Geld- und damit Machtkonzentration in den Händen einiger Weniger.

Diese schwachsinnige pseudolinke Identitätspolitik ist das Selbstzerstörungsknöpfchen der Linken, auf das Neoliberale seit vielen Jahren höhnisch grinsend drücken, um linke Politik, die sich der Systemfrage widmet, obsolet zu machen. Gäbe es diese identitären Schwachköpfe in der Linken nicht, das Großkapital müsste sie glatt erfinden (VT: vielleicht haben sie das ja auch).

Rudi
Rudi
Reply to  Andrea_Zett
3 Jahre zuvor

Ja, Andrea, da geb ich dir recht. Die Grünen sind auf diesem Gebiet die Meister. Sie mach(t)en in ihren Koalitionen, die es in allen Schattierungen mit den Traditionsparteien gibt, neoliberale Politik. Werden jedoch immer noch als gesellschaftskritisch wahrgenommen, weil sie etwa die Genderthemen an die große Glocke hängen. Die Hauptmedien sind dafür sehr dankbar. Schließlich sind dies Politikbereiche, die sehr schnell und naheliegend einfach personalisiert werden können.

Strukturelles Denken, das den neoliberalen Kapitalismus zum Gegenstand hat, etwa welche undemokratische Macht die EZB ausübt, kann man dann beiseite lassen. Stattdessen wurden wir vor der EU-Wahl mit dummdreisten Spots des ör Fernsehens zugekleistert, die uns aufforderten, für „Europa“ zu sein und von den Parteien mit Wahlplakaten konfrontiert, die uns zeigten, dass wir als WählerInnen nicht im geringsten ernst genommen werden. Wir sind einer täglichen Infantilisierung ausgesetzt, gegen die man leider nicht immer gefeit ist. Zumindest mir geht’s so.

Pen
Pen
Reply to  Andrea_Zett
3 Jahre zuvor

Das seh ich genauso. Diese unsägliche Genderscheiße dampft unaufhörlich vor sich hin, weil die Grünen und Linken sonst nicht viel zu bieten haben, und weil die Leute sich in so etwas eben leichter wiedererkennen, als in den komplizierten, z. T. gut verborgenen, kriminellen Ausbeutungstechniken des IWF. Dazu wurde die EU schließlich gegründet: für eine einfache und umfassende, neoliberale Ausbeutung aller Mitgliedsländer und für die Ausweitung der NATO bis kurz vor Moskau.

Darüber mögen die ÖR nicht berichten, wo kämen wir denn da hin? Dürfen sie auch gar nicht, denn das hätte den umgehenden Jobverlust zu Folge, und wer will das schon, vielen Dank.

Wer sieht denn schon „Die Anstalt“?

https://www.zdf.de/comedy/die-anstalt/die-anstalt-vom-28-mai-2019-100.html

Nashörnchen
Nashörnchen
3 Jahre zuvor

Sein wir mal nicht so knauserig, gönnen wir unseren Frau*Innen den ultimativen Komfort des Marktführers – dann kostet so eine Monatspackung beispielsweise bei dm oder bei Rossmann € 3,95. Andere Händler werden da jetzt nicht sooo weit entfernt sein, Sonderangebote sollten das gegebenenfalls kompensieren.
Macht also einen Nettopreis von € 3,20 + einen Steueranteil bei 19% von € 0,75. Bei 7% wären es € 3,20 + € 0,22 MwSt. = € 3,42. Eine Packung würde durch so eine Steuersenkung also glatte 53 Cent billiger werden, macht eine Ersparnis von unfaßbaren € 6,36 pro Jahr, € 222,60 (bei geschätzten 35 Jahren Bedarf) im ganzen Leben.
Wie gesagt beim ökologisch wertvoll mehrfach plasteverpackten Markenprodukt. So’n No-Name-Kram, der exakt denselben Zweck erfüllt und höchstwahrscheinlich aus exakt derselben Maschine purzelt, dürfte wohl auch für die Hälfte zu haben sein, ist aber möglicherweise nur in klimaschädliche Pappkartons verpackt. Muß m/w/d eben selber wissen, was wichtiger ist.

A propos Erdverglühung: Genau dieselben Helden, die hier für runde 200 Euro im Leben kämpfen, kämpfen grad auch für eine neue Steuer, die recht ähnliche Kosten jeden Monat verursachen soll. Lebenslang. Auch für alle anderen Hälften der Bevölkerung…

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  Roberto J. De Lapuente
3 Jahre zuvor

OH WEH!!!
Dabei hab ich ja schon extra die extremfeministische Variante gemacht:
Keine Frau dieser Welt wird 35 Jahre lang jeden Monat so eine 48er Packung verbrauchen; es wird schon seinen Grund haben, daß überwiegend eher die kleinen 32er verkauft werden. Aber dann wäre ich so über den Daumen irgendwo bei vielleicht € 120 – 140 im Leben gelandet und das hätte die Forderung erst recht der Lächerlichkeit preisgegeben. Muß ja auch nicht sein…

Andrea_Zett
Andrea_Zett
Reply to  Roberto J. De Lapuente
3 Jahre zuvor

Die Frage ist doch auch, wieviele Männer sich schon das Gesicht mit dem Rasierer aufgerissen haben, weil die holde Gattin diesen für die Entfernung der Beinbehaarung- Achsel- und Schambehaarung missbraucht und damit vorzeitig schartig gemacht hat?

Sorry, ich blödele. Aber das ganze Thema ist ja auch irgendwie ein Witz. Man schämt sich als Frau für solche „Feministinnen“.

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  Andrea_Zett
3 Jahre zuvor

Sorry – aber das kann niemals passieren: Da gibt es nämlich extra teure rosa Damenrasierer und extra billige blaue Herrenrasierer und wenn Fauen jemals so einen blauen anfassen müßten, würde ihnen sofort der Arm ab- und zu Staub zerfallen. Das macht die Industrie nämlich extra so, damit sie die armen Frauen mit überteuerten rosa Rasierern diskriminieren können…

Andrea_Zett
Andrea_Zett
Reply to  Nashörnchen
3 Jahre zuvor

Ich bin eine Rebellin und kaufe für mich die billigen Herren-Rasierer, seitdem mein geliebter Mann fast an einer, durch meine illegalen Rasuren verursachten, schartigen Rasierklinge verblutet wäre (okay, für mich war der Schnitt optisch nicht wahrnehmbar, aber ich gehöre ja auch dem schwachen Geschlecht an; was weiß ich schon?). Der Arm ist mir bisher nicht abgefallen….

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  Andrea_Zett
3 Jahre zuvor

Na na na na na – „für mich war der Schnitt optisch nicht wahrnehmbar“.
Das ist ja wohl mal wieder typisch Dornröschen-Syndrom: „Ihr müßtet mal eine Geburt aushalten“ und dann pieksen sie sich in den Finger und fallen für 100 Jahre ins Koma…

Aber ich glaub, wir schweifen vom Thema ab…

Knalle
Knalle
3 Jahre zuvor

OFF

Zum Gedenken 75 Jahe D-Day

Ein einseitiges Schlaglicht auf die
Opfer und Helden der „Westbefreier“

Die Schlacht um Berlin war das letzte große Gefecht des Zweiten Weltkriegs in Europa – und neben der Schlacht um Stalingrad einer der größten Feldzüge in der Menschheitsgeschichte. Zehntausende Rotarmisten opferten ihr Leben für die Eroberung der Hauptstadt des Dritten Reiches.

Suchmaschine: “ Schlacht um Berlin“

Knalle
Knalle
3 Jahre zuvor

OFF

Bevorstehende Razzien und Räumungen im
Hambacher Forst ab dem nächsten Mittwoch.
Supporters Welcome !

knalle
knalle
Reply to  Knalle
3 Jahre zuvor
Struppi
Struppi
3 Jahre zuvor

Wir haben weltweit in relation die niedrigsten verbraucherpreise und fast keine Inflation, kaum vorstellbar das es dann Menschen gibt, die sich von ein paar Euro mehr beim Einkauf sozial benachteiligt fühlen. Diese Petition ist auf so vielen Ebenen absurd, das es weh tut.
(Auf Medikamente muss man übrigens auch „Luxussteuer“ bezahlen.)

knalle
knalle
Reply to  Struppi
3 Jahre zuvor

Lohnwucher ist ein Straftatbestand!

http://www.arbeitsrecht-ratgeber.de/arbeitsrecht/abwicklung/lohnwucher.html

Den Verantwortlichen müsste die
Alarmbimmel gehen.
Die Frage ist die: Sind die Löhne zu
niedrig oder die Tampons zu teuer ?

Auflösung: Die Löhne sind zu niedrig,
bei steigender Arbeitsbelastung.
Die Menschen haben den Eindruck
gelebt zu werden, das eigene Leben
nicht mehr selbstbesrimmt führen
zu können. Zu wenig Geld bei
steigenden Preisen. Zu wenig Zeit für
sich und die Familie.Zu viel Stress und
bleierne Erschöpfung.
Das treibt bisweilen bizarre, thematische
Blüten.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  knalle
3 Jahre zuvor

@knalle

Frauen sind davon ja besonders betroffen mit mieseren Jobs und schlechterer Bezahlung.
Das scheint aber weniger petitionswürdig als die Preise für Baumwolleinlagen.
Solche Sorgen müßte man haben.

knalle
knalle
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Wie du unten schon geschrieben hast. Die Mieten und Energiepreise haben ein anderes Gewicht. Auf dem Land geht Geld für Mobilität drauf und die Rücklagen für angemessene Handwerkerstunden müssen ,für Kleinreparaturen am alten Häuschen, erst erwirtschaftet werden.
Die Energiepreise steigen wegen einer verkackten Energiewende und weil der Bürger für eine neue zentrale Energieversorgung wieder in finanzielle Vorleistung gehen soll. Merkel hat
schon 300 Mio. deshalb unwiederbringlich
verschleudert. Das staatlich gesteuerte Marktversagen zahlen die Bürger.
Die Zukunft der Energieversorgung ist dezentral organisiert.

Als alleinstehende, alleinerziehende Frau, auch als Seniorin hast du in der Stadt und auf dem Land verschissen. Kein Geld, keine Planungssicherheit, keine Unterstützung.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  knalle
3 Jahre zuvor

@knalle

Die Zukunft der Energieversorgung ist dezentral organisiert.

So sollte es sein uns es gibt ja schon Gemeinden, die genossenschaftlich ihre eigene Energoeversorgung organisiert haben.
Energielobbyisten und eine willfährige Politik ( incl. Günen ) verhindern das flächenbdeckend aber so weit wie möglich, um Pfründe zu sichern.
energie-Autarkie bleibt daher ein Privileg Wohlbetuchter.

Als alleinstehende, alleinerziehende Frau, auch als Seniorin hast du in der Stadt und auf dem Land verschissen. Kein Geld, keine Planungssicherheit, keine Unterstützung.

So ist es!
Wobei auf dem Land zumindest noch partiell die Möglichkeit besteht, sich selbst zu versorgen, sofern man über die entsprechenden Nutzflächen verfügt und Nachbarschaftshilfe eher gegeben ist als in der anonymen Stadt.
Dafür sieht es dann aber bei med. Versorgung , Bildungseinrichtungen oder Mobilität eher düster aus.

Für eine Petition von Millionen Frauen mit der Ankündigung: Ändert das, oder wir wählemn XY, scheint das nicht drängend genug zu sein, während schnöder Zellstoff die Gemüter erhitzt.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Struppi
3 Jahre zuvor

Wir haben weltweit in relation die niedrigsten verbraucherpreise und fast keine Inflation, kaum vorstellbar das es dann Menschen gibt, die sich von ein paar Euro mehr beim Einkauf sozial benachteiligt fühlen. Diese Petition ist auf so vielen Ebenen absurd, das es weh tut
(Auf Medikamente muss man übrigens auch „Luxussteuer“ bezahlen.)

In Relation zu was? Meinst du die Einkommen?
Das es fast keine Inflation gibt, kann ich so nicht bestätigen und die Einkommen hinken dem gewaltig hinterher.
Die Petition auf ein einzelnes, eher niederpreisiges Produkt halte ich allerdings auch für überzogen.
Die ausufernden Mieten z.B. oder steigende Labensmittel- und Energiepreise haben da ein ganz anderes Gewicht.

Nashika
Nashika
3 Jahre zuvor

…………………….D…..O……C……..H………….W….E………..I……….L………………………………….S……………………………….O……………..M……………………..U………………………S…………………………S……………………………………..D………..A………………S……………………………I…..M….A…..B………S……..T……………..A……..N…………D………………S………E………I………..N…………………….N……………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………….Solche Reboot Nazis die ganze Zeit.
Aber habt ihr irgendwie die Übersicht bei Neulandrebellen, auf die Erwiderung verloren?

Rudi
Rudi
Reply to  Nashika
3 Jahre zuvor

@Nashika
Ich auf jeden Fall.

Nashika
Nashika
3 Jahre zuvor

Ich habe noch vor kurzem den Spruch auf Sputnik abgelassen: „Fickst du für den Krieg, fickst du nur noch. Mal an alle anderen geschrieben.“
Tja und die CDU ist nur eine Satirepartei auf die Kirchenspende für die erzwungene Orgelrepairierung.
,-fürs extra falsch, weils ansonsten zu Wahrheitsgemäß werden wurde:. Wie bei Adolf HHitler war nicht alles Gut, nur hat er die Kirchen stehen lassen im Gegensatz zu Marcron der nur einen Heißabriss auf Staatsbefehl zur Wirtschaftlichkeit veranstaltet hat. Beweiße lege ich hier hin,www.voltairenet.org/article206643.html lassen. Lassen nur für Macron der FB-Taskforcer,www.voltairenet.org/article206343.html

Sukram71
Sukram71
3 Jahre zuvor

Das Thema schreit ja geradezu nach dem neuen Kebekus-Rammstein-Video:

http://www.youtube.com/watch?v=HhuQ0X4DhUo

Sukram71
Sukram71
3 Jahre zuvor

Wenn man Verbrauchssteuern oder die Umsatzsteuer auf Produkte senkt, dann muss man dabei immer bedenken, ob – in dem betreffenden Marktumfeld – die Steuersenkung überhaupt an die Verbraucher weitergegeben würde. Also ob der Preis im Supermarkt überhaupt sinkt.

Wenn eine Packung o.b. Tampons im REWE jetzt 4,29 Euro kostet, wird der Preis nach der Steuersenkung dann auf 3,85 Euro gesenkt, auf 3,99 oder nur auf 4,19 Euro?

Oder lässt man den Preis wie er ist, weil die Kundinnen daran gewöhnt sind, und steckt die nicht gezahlte Steuer als Gewinn ein?
Damit es nicht so auffällt ändert man marginal die Packung oder verkleinert mit dem Preis auch die enthaltene Stückzahl.

Bei Tampons und Binden gibt es viel Konkurrenz. Die Wahrscheinlichkeit, dass zumindest bei Noname-Produkten der Preis zum Teil sinkt, ist hoch. Aber auch hier wissen die Hersteller, dass die Produkte zum jetzigen Preis gekauft werden. Also warum die gesparte Steuer nicht wenigstens zum Teil als Gewinn mitnehmen?

Die Umsatzsteuer wird vom Handel und Hersteller bezahlt und jede Steuersenkung ist eine Chance, den Gewinn zu erhöhen. Das sollte man wissen und bedenken, wenn man über das Thema diskutiert. – Jedenfalls sollte man nicht vorbehaltlos glauben, den Frauen etwas Gutes zu tun, wenn man die Steuer für die Hersteller und den Handel reduziert. 😉

knalle
knalle
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Das ist ein guter Einwand.
Allerdings könnten Konkurrenten
einen Preiskampf entfachen, sofern
vorhanden.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  knalle
3 Jahre zuvor

@knalle

Jetzt mal von Frau zu Frau. 😀
Tampons sind Uralttechnik wie der Verbrennungsmotor und der Vorderlader.
Die Dame von heute, wenn sie grün angehaucht ist und sparen will, steigt um auf das hier:

https://www.bildderfrau.de/gesundheit/article215482895/Menstruationstasse-Wird-der-Tampon-abgeloest.html

Nix iss alternativlos!

Sukram71
Sukram71
Reply to  knalle
3 Jahre zuvor

Nur wenn Tampons und Binden maßgeblich über den Preis verkauft werden und Frauen bereit sind, bei sowas Intimen wegen ein paar Cent die Marke zu wechseln und immer das Billigste zu kaufen.

Roberto De Lapuente
Roberto De Lapuente
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Jetzt hätte ich dir fast ein Plus für den Gedanken gegeben. Das kam noch nie vor. Ich habe es dir nur fast und nicht wirklich gegeben, weil ich das mit den Minussen der letzten Monate verrechnet habe.