Der Umgang mit Kinderpornographie: Wenn alle Dämme brechen

Kinderpornographie gehört zu den schlimmsten Dingen, die Menschen tun können, keine Frage. Eine Tat dieser Art rangiert auf Augenhöhe mit Mord, Folter oder Vergewaltigung (zwischen Erwachsenen). Aber haben Täter, selbst wenn sie bereits verurteilt wurden, ein Recht darauf, weiterhin zu leben? Oder gibt es Vergehen, die den Tod verdienen? Eine verstörende Frage, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Todesstrafe hierzulande eigentlich kein Thema ist.

Was für einen Wert hat ein Menschenleben? Und was für einen hat das eines Pädophilen? Ist die zweite Frage überhaupt zulässig? Eher nicht, zumindest dann nicht, wenn man sich in den sozialen Medien umsieht (an Stammtischen dürfte das aber auch nicht anders aussehen). Dort hatte eine reichweitenstarke Seite folgenden Einleitungstext gepostet und somit eingeleitet, was dann folgte:

Es fällt einem schwer darüber bestürzt zu sein, wenn man bedenkt wie viele Kinder fürs Leben schwerst traumatisiert wurden bzw. zu früh auf fürchterlichste und brutalste Weise aus dem Leben geschieden sind.

Verlinkt wurden auf einen Artikel, der sich um den Chef eines Kinderporno-Rings drehte. Dieser war im Gefängnis von Mitinsassen getötet worden. Laut Anwalt des Täters hätte die Tat verhindert werden können. Nicht mehr zu verhindern sind dagegen die Taten des inzwischen toten Inhaftierten, der im Netz Jugendliche zu sexuellen Handlungen vor der Webcam gebracht und diese aufgezeichnet hatte. Eines der Opfer sagte nach dem Urteil, das den Täter für 40 Jahre hinter Gitter bringen sollte, sie sei zufrieden mit dieser Strafe: „Das ist im Grunde das Leben“, sagte das Opfer nach der Urteilsverkündung.

Soviel zur Tat und den Hintergründen, die aus dem Artikel hervorgehen. Doch die interessierten die Kommentatoren wenig. Ein Auszug:

Da hat wohl ein wärter im richtige moment nicht hingeschaut …
Kein Verlust. Jeder bekommt, was er verdient.
Irgendwie werden da Glückshormone frei….moralisch verwerflich, aber geil…..
Hoffentlich hat er vorher richtig gelitten !!!
Jetzt wisst ihr wo das Gesetz durchgesetzt wird!!!
Endlich mal gute Nachrichten…. von mir aus darf das Schule machen…. sorry wenn ich das so sage…
Wer behauptet, darüber traurig zu sein, lügt, spinnt, oder ist seine Mutter!

Die Liste ließe sich fortsetzen, und es gab nahezu keinen Kommentar, der versuchte, ein wenig zu deeskalieren.
Gut so?

Rechtfertigt die Tat den Tod?

Das ist die immer wieder in den sozialen Netzwerken gestellte Frage, die schnell eine Antwort findet: „Ja, tötet das Dreckschwein, leiden soll er außerdem!“
Nun könnte man versuchen zu differenzieren, könnte tausendfache Tode durch Drohnenangriffe ins Feld führen und zynisch fragen: „Was für eine Strafe verdienen diese Taten?“
Aber ich denke nicht, dass dieser Vergleich sinnvoll ist. Insbesondere, weil er womöglich darauf hinausläuft, diese Antwort zu provozieren: „Stimmt eigentlich, ist genauso übel, auch alle abknallen, die so etwas machen!“

Sinnvoller als die Frage nach der Rechtfertigung des Gefühls des verdienten Todes ist die nach dem Effekt. Sicher, der Täter ist tot, und sicher, bei der Facebook-“Gemeinde“ hat das allgemeine Zufriedenheit ausgelöst, mehr noch, in den Köpfen entstanden Szenarien, die den Tod des Täters als quälenden Prozess beschreiben, als größtmögliches Leid, Schmerzen, Folter und mehr. Der Tod alleine reichte vielen nicht aus, sie wollten die Qual des Täters in die Länge gezogen wissen, damit … Ja, damit was? Damit er, während er dem Tod ins Auge blickt, spürt, wie schrecklich seine Taten waren? Damit der eigene Wunsch nach Genugtuung befriedigt wird? Damit den Opfern signalisiert wird, dass dem Täter vor der Hölle unendlicher Schmerz zugefügt wird? Das mögen Gründe sein, aber zeugen diese Gedanken eigentlich von Zivilisation?

Den Einwand, der jetzt kommt, sehe ich vor mir: „Was heißt hier Zivilisation? Der Täter hat diese doch gänzlich hinter sich gelassen, oder wollen wir darüber ernsthaft diskutieren?“

Nein, will ich nicht. Die beschriebene Tat, die Taten sind unentschuldbar, es gibt keine Rechtfertigung dafür. Aber ist die Tatsache, dass ein Mensch die Zivilisation verlassen und eine so schlimme Tat verübt hat, ein guter Grund, dasselbe zu tun? Der Wunsch des Todes allein ist schon eine gedankliche Leistung, die diejenigen, die diesen Wunsch verspüren, ins Grübeln bringen sollte. Man überschreitet eine Schwelle, wenn man einem Menschen – unabhängig davon, was er getan hat – den Tod wünscht. Man überschreitet jedoch eine weitere, wenn man ihm den Tod auch noch so langsam und qualvoll wie möglich wünscht. Ist das noch ein Zeichen der Zivilisation?

Zudem stellt sich bei jedem Tod immer die Frage, was damit erreicht wird. Gut möglich, dass nicht wenige der Kommentatoren bei einer allgemeinen Debatte um die Todesstrafe ganz anders argumentieren, denn die Todesstrafe ist bei den meisten Menschen etwas, das sie nicht befürworten. Doch das ist eine allgemeine Diskussion, eine, die zunächst einmal keinen konkreten Anlass hat, sich auf keine konkrete Tat bezieht. Da wird abgewogen, ob die Schuld wirklich feststeht, da wird auch abgewogen, was es denn bringt, den zum Tode verurteilten Mörder mittels Giftspritze oder elektrischem Stuhl zu killen.

Doch hier, bei diesem Fall, sind die übelsten und längsten Foltermethoden gerade gut genug, um mit dem Täter umzugehen. Sicher, weil es sich um eine konkrete Tat handelt, bei der auch noch Kinder die Opfer waren. Und in diesem Fall bestimmt auch wegen des Einleitungssatzes:

Es fällt einem schwer darüber bestürzt zu sein, wenn man bedenkt wie viele Kinder fürs Leben schwerst traumatisiert wurden bzw. zu früh auf fürchterlichste und brutalste Weise aus dem Leben geschieden sind.

Ohne Frage sind die Kinder und Jugendlichen, um die es hier geht, traumatisiert, in höchstem Maße sogar. Aber die Einleitung ist irreführend, ob gewollt oder nicht. Denn weder der Artikel in „der westen“ noch der von „The Detroit News“ berichtet über den Tod von Opfern, erst recht nicht darüber, dass die Jugendlichen auf „brutalste Weise aus dem Leben geschieden“ sind. Man kann einwenden, dass die Einleitung damit Opfer sexueller Gewalt an sich meint, Kinder und Jugendliche, die missbraucht und getötet wurden. Doch das wird nicht klar. Und selbst dann kann man fragen, ob die Bereitschaft zur Gewalt, die sich in den Kommentaren auftut, Rechtfertigung sein kann.

Müssen wir über die Todesstrafe sprechen?

Ist hierzulande wirklich jemand für die Todesstrafe? Und wenn, in welchen Fällen? Und ist die Todesstrafe allein dann ausreichend? Oder muss der Tod langsam und schmerzhaft eintreten? Sollten Pädophile gezielt in bestimmte Gefängnisse kommen, weil dort die Wahrscheinlichkeit, dass sie das nicht überleben, am größten ist? Wäre es besser, ihnen die Schwänze abzuschneiden oder gleich den Kopf?

Können Sie diese Fragen für sich beantworten?

Eine Kommentatorin hat das Dilemma sogar gut auf den Punkt gebracht:

Wer behauptet, darüber traurig zu sein, lügt, spinnt, oder ist seine Mutter!

Gibt es in einem Fall wie dem beschriebenen nur Trauer oder Wut? Oder lässt sich auch ein Gefühl dazwischen ausmachen? Eines, das zu einem inneren Widerspruch führt? Das die Wut, auch den Hass auf den Täter zulässt, aber dem Wunsch, seine Tat mit größtmöglicher Brutalität zu beantworten, Einhalt gebietet? Wegen der Zivilisation?

Gut möglich, dass dieser Artikel ein weiteres „Opfer“ nach sich zieht, eines, das im Vergleich mit denen, die womöglich ihr Leben lang unter den Taten des Verurteilten leiden, aber eher harmlos erscheint. Dieses Opfer könnte der Autor sein, könnte ich sein. Denn es wäre nicht das erste Mal, dass jemand, der über ein so heikles Thema schreibt, in Sippenhaft mit den Tätern genommen wird. Nicht etwa, weil das eine sachliche Grundlage hätte. Aber weil er sich nicht in die Kommentare einreiht, die man normalerweise nach so einer Tat liest.

Ich habe das Wort „Opfer“ in diesem Zusammenhang bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn ich bin natürlich weit entfernt davon, eines zu sein. Vor massiven Angriffen wird mich das aber womöglich auch nicht schützen.

Es lebe die Zivilisation!  [InfoBox]

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Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

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dors Venabili
dors Venabili
3 Jahre zuvor

Hallo Tom, auch hallo Roberto
gefällt mir gut Eure Tendenz sperrige Themen aufzugreifen und mit einem Schritt zurück vom Geschehen Fragen zu stellen. Ist das der Relotius-Schock?:-)

Du beschreibst sehr gut dieses Gefühl mit:

Gibt es in einem Fall wie dem beschriebenen nur Trauer oder Wut? Oder lässt sich auch ein Gefühl dazwischen ausmachen? Eines, das zu einem inneren Widerspruch führt? Das die Wut, auch den Hass auf den Täter zulässt, aber dem Wunsch, seine Tat mit größtmöglicher Brutalität zu beantworten, Einhalt gebietet? Wegen der Zivilisation?

Dieser Drang nach Triebabfuhr : „Hängt ihn auf!“ scheint ein so menschlicher Zug zu sein, dass er sich reflexartig auf solche Taten in Foren, Alltagsgesprächen, Stammtischen Bahn bricht. Es tut gut: befriedigt den eigenen Aggressions- und Moralhaushalt. Genau die Frage stellt sich dann: warum soll man dieser Triebabfuhr nicht folgen? Wegen „Kultur“, „Zivilisation“, „Ehre“?

Dieses reflektieren darüber: „Was ist dieser Trieb? Welche Triebe empfinde ich? Was empfinde ich als ungerecht/unmenschlich? Wie darf/soll ich ungerechtem/unmenschlichem Verhalten begegnen?“ Das ist natürlich Schwerarbeit, die auch noch kontinuierlich geleistet werden muss und natürlich nicht nur für sich selbst sondern mit anderen Menschen. Ich meine, momentan leidet dieses reflexive Zurücknehmen der eigenen Triebe gewaltig in unseren Gesellschaften aber der ein oder andere Blog versucht es ja wieder und wieder 🙂

Ausgangspunkt für mich : Todesstrafe ist unmenschlich und einer komplexen Intelligenz unwürdig, Punkt.

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  dors Venabili
3 Jahre zuvor

Aber Kinder oder überhaupt Menschen vergewaltigen ist nicht unmenschlich?
Mir schwillt immer der Kamm, wenn ich lese oder höre, dass ein Freigänger wieder mal jemanden vergewaltigt oder sogar umgebracht hat…
Die Psychopathen in der Regierung und den Konzernspitzen werden zwar nicht eingesperrt, sind aber genauso gefährlich.
Jetzt könnte man sagen, schwere Kindheit, Trauma etc. … Aber wer hinterfragt sowas etwa bei einem IS Terroristen??? Hätte der dann nicht auch das Recht auf Menschenwürde?
Menschenwürde endet bei mir da, wo die Menschenwürde anderer beeinträchtigt oder gefährdet wird…
Also entweder lebenslänglich ( also bis zum Abnippeln) einsperren oder aber ne weit genug entfernte Insel suchen und diese Leute dann dort ohne Boot und Internet leben lassen, nach dem Motto: Hier habt ihr alles, lernt damit zu leben!
Vielleicht gibts ja im Idealfall auf der Insel paar Tiger und im Meer einige hungrige Haie!

Sorry, aber mit Vergewaltigern ist das meine einzige Form von Mitleid…

Alloah

Christine

dors Venabili
dors Venabili
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

Das ist der Reflex, Chrissie :-).
Aber mal im Ernst: Das ist doch gerade die Frage, die Tom anspricht: Warum sollen wir uns Mühe geben, zu hinterfragen? Menschen mqchen entsetzliche Dinge (nur zur Dokumentation: KInderpornographie /Vergewaltigung gehören dazu!) Reicht es dann zu sagen: „Na klar, Kopf ab- aber vorher foltern“?
Ich meine eben es reicht nicht. Mein Anker ist zunächst die absolute Grenze, dass ein Mensch einen anderen nicht töten soll, nicht töten darf , unter keinen Umständen. Ausgehend von dieser Grenze als ethischem Respekt vor dem Phänomen „Leben“ gilt es dann weiter aufzudröseln: Was tun mit Leuten, die diesen Grundsatz verletzen? Was tun mit Strukturen, die die Gefahr bergen, diesen Grundsatz zu verletzen? Was tun mit entstehendem Leben? Was tun mit tierischem Leben?

Das auszuführen sprengt natürlich die Kommentarfunktion hier aber ich stelle mir vor , dass Tom sachte anfragt, ob es sinnvoll sein könnte unsere Rachebedürfnisse zu hinterfragen und ob deren Befriedigung am eigentlichen Problem (hier: Kinderpornographie) überhaupt was ändert??

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  dors Venabili
3 Jahre zuvor

@dors

Aber mal im Ernst: Das ist doch gerade die Frage, die Tom anspricht: Warum sollen wir uns Mühe geben, zu hinterfragen? Menschen mqchen entsetzliche Dinge (nur zur Dokumentation: KInderpornographie /Vergewaltigung gehören dazu!) Reicht es dann zu sagen: “Na klar, Kopf ab- aber vorher foltern”?

Als Vater kann ich Chrissies Gedanken absolut nachvollziehen.
Unser Rechtssystem läßt leider allzu oft zu, dass Triebtäter, die die Hemmschwelle zur Gewalt überschritten haben, eine weitere Chance bekommen, rückfällig zu werden.
Das bedeutet aber nicht, dass man sie exekutieren oder gar foltern muss.

Mein Anker ist zunächst die absolute Grenze, dass ein Mensch einen anderen nicht töten soll, nicht töten darf , unter keinen Umständen.

Gilt das auch dann, wenn dein Leben oder das deiner Familie durch einen Anderen bedroht ist?

Was tun mit Leuten, die diesen Grundsatz verletzen? Was tun mit Strukturen, die die Gefahr bergen, diesen Grundsatz zu verletzen?

Das würde ich sogar noch um die Fragen erweitern:

Was tun, damit frühzeitig verhindert wird, dass ein Mensch nicht seine soziale Bindung und das Gefühl für Empathie verliert?
Wo und wie müssen Staat und Gesellschaft ansetzen, wenn Eltern überfordert sind?

Kultur ist die Bedingung für das Funktionieren einer Gesellschaft, aber gleichzeitig unterdrückt sie die Natur des Menschen, die m.M.n. grundsätzlich sozial ist.
Das gilt ganz besonders für eine kapitalistische Gesellschaft, deren Gradmesser für den Wert eines Menschen sein finanzieller Erfolg ist und soziales Miteinander nur dem Zweck der Mehrung oderr dem Erhalt dieses Erfolges dient.
Der Rest der Gesellschaft wird als Ballast erachtet.

dors Venabili
dors Venabili
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

@Robbespiere : Gilt das auch dann, wenn dein Leben oder das deiner Familie durch einen Anderen bedroht ist?
JA, das gilt dann auch! Ich muss mir gefallen lassen, dass ich in einer Notwehrreaktion zunächst mal vor Gericht lande, wenn ich zur Selbstverteidung (eigenes Leben oder Familie) jemanden töte mit dem Risiko, dass ich verknackt werde, weil der Richter meint, dass ich auch anders hätte reagieren können.

Das sind genau die Graubereiche, die das geregelt miteinander leben so kompliziert machen.
Zum Gelingen beitragen könnte eine entsprechende Kultur , Tom nennt es oben „Zivilisation“, aber das muss gezielt gepflegt werden, wie?

Ich bin nicht so optimistisch wie Du bezüglich der „Natur“ des Menschen. Zum „natürlichen“ Sozialbegriff gehört auch die Dominanztendenz und der Ausschluss von „gruppenschädlichen“ Individuen. Meiner Meinung nach ist lediglich eine entsprechend gelebte Kultur in der Lage Ausbeutung und Verachtung des Anderen in den Griff zu kriegen.
Ich gebe Dir Recht: unsere momentane kapitalistische Kultur ermöglicht das nicht!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  dors Venabili
3 Jahre zuvor

@dors

Zum “natürlichen” Sozialbegriff gehört auch die Dominanztendenz und der Ausschluss von “gruppenschädlichen” Individuen.

Auch wenn ich dafür keinen wissenschaftlichen Beleg habe, so denke ich doch, dass dies eine Frage der Gruppengröße ist.
Dass Anführer gewählt werden, deren Erfahrung man im Sinne der Existenzsicherung der Gruppe nutzt, ist eine andere Kategorie.
M.M.n. muß man auch zwischen traditionell nomadisierenden und modern seßhaften Gruppen unterscheiden.
Bei Ersteren wäre Anhäufung Ballast und Alles wird geteilt.
Bei der zweiten Gruppe dient Macht der gesteigerten Anhäufung von Wohlstand und Besitz.

dors Venabili
dors Venabili
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Auch wenn ich dafür keinen wissenschaftlichen Beleg habe, so denke ich doch, dass dies eine Frage der Gruppengröße ist.

Sehe ich auch so. Was bedeutet das aber für eine Erdbevölkerung von 7,6 MRD, die alle Kühlschrank, Klimaanlage, Herd, Auto und Internet wollen ?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  dors Venabili
3 Jahre zuvor

@dors

Sehe ich auch so. Was bedeutet das aber für eine Erdbevölkerung von 7,6 MRD, die alle Kühlschrank, Klimaanlage, Herd, Auto und Internet wollen ?

Ich bin nicht überzeugt, dass alle 7,6 Mrd. Menschen all diese Dinge wollen, oder ob nicht viele einfach nur zufrieden wären, ein sorgenfreies Leben genießen zu können.
Nicht alles von den genannten Dingen ist dafür notwendig und die Belastung des Besitzes ist oftmals größer als der Nutzen.
Kollektive Nutzung kann hier auch von Vorteil sein, allein aus ökonomischen Gründen.
Sobald das Leben der Menschen einigermaßen gesichert ist, reguliert sich auch das Problem der Überbevölkerung.
Da wo die Absicherung im Alter nicht mehr von der Anzahl der Kinder abhängig ist, hat die Familienplanung eine reelle Chance.

dors Venabili
dors Venabili
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Ich bin nicht überzeugt, dass alle 7,6 Mrd. Menschen all diese Dinge wollen, oder ob nicht viele einfach nur zufrieden wären, ein sorgenfreies Leben genießen zu können.

Sorgenfreies Leben wäre mit den vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten prinzipiell heute schon möglich, sogar in Afrika. Hindernisgrund: Mensch 🙂

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  dors Venabili
3 Jahre zuvor

@dors

Sorgenfreies Leben wäre mit den vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten prinzipiell heute schon möglich, sogar in Afrika. Hindernisgrund: Mensch ?

Stimmt, aber die mit Hindernisgrund sind in Wahrheit Reptilien, bei denen der Freßtrieb alles dominiert.
Potentielle Handtaschen auf Beinen, sozusagen, womit wir fast wieder beim Thema wären. 😀

Sukram71
Sukram71
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

Das bedeutet im Endeffekt, du willst Menschen unabhängig von ihrer Schuld bestrafen. Da kannste dir also gleich jemand beliebigen von der Straße holen, den du zur Befriedigung deiner Rachegedanken hinrichtest. ^^

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

Boah, ey!
Ich glaub ‚ jetzt hab ich selber die nach oben offene Sukram-Skala gerissen!?
Oder ist das -5 nur die aktuelle Aussentemperatur?
Moin auch…

Christine

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

-6

Man tut, was man kann

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

Danke dafür, Drunter und Drüber!
Vielleicht werd ich ja noch zweistellig!? pp

Roberto De Lapuente
Roberto De Lapuente
Reply to  dors Venabili
3 Jahre zuvor

Das lesen wir gerne. Zumal – ich plaudere aus dem Nähkästchen – Tom ein wenig gezweifelt hat, ob er diesen Text bringen soll – das deutet sich ja auch am Ende des Textes an. Man wird leider zu schnell in eine Ecke gestellt, in die man thematisch gar nicht passt.
Danke für den Zuspruch.

Energetische Verhaltenstoene
Energetische Verhaltenstoene
Reply to  Roberto De Lapuente
3 Jahre zuvor

1. September 1993: In der Bundesrepublik Deutschland wird der Besitz und die Besitzverschaffung von Kinderpornografie strafbar.
Ein einfacher Lookaround bezüglich eines Hosters ließ mir schnell klar werden, dass wenn eine Suchmaschine derartig anders-geartete Suchtreffer bezüglich des Hostingangebotes erscheinen lässt -Ich mir meinen Web-auftritt, dann doch lieber wiedereinmal verkneife. Btw (Achtung evt. polarisierend): Macht mich jene, mit „Sippenhaft“ vergleichbare Reaktion meinerseits, zu einer auf den ersten Blick mit „Nazi, Faschistin oder Judenhasserin“- vergleichbaren Frau ?

Roberto J. De Lapuente
Reply to  Energetische Verhaltenstoene
3 Jahre zuvor

Aha. Und nun?

wonko
wonko
3 Jahre zuvor

Müssen wir über die Todesstrafe sprechen?

Nein.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  wonko
3 Jahre zuvor

Ist hierzulande wirklich jemand für die Todesstrafe?

Ja! Viel zu Viele!

Gaby
Gaby
3 Jahre zuvor

Danke Tom für diese Thematik, die m.M.n. sehr viel tiefer greift und doch auch zu verschiedenen anderen Themen direkt die Frage aufwerfen lässt: Was stimmt mit der Grundhaltung der (vieler) Menschen nicht?
>> Gegen die Todesstrafe? Ja, absolut. Aber „das geschieht ihm schon recht“ << Oh-haua-ha.
Beliebig übertragbar.
Gestern erst wieder geschluckt.. Twitter Trend "Nazis raus". Steht für mich auf gleicher Stufe mit "Ausländer raus". Das eine ist nicht besser als das andere und doch hängen in Vieler Augen die nicht gesehenen Balken.

Zivilisation <- mir graut's vor dir

Sukram71
Sukram71
3 Jahre zuvor

Zunächst sollte man sich klar machen, was die Anschuldigung oder Verurteilung „sexueller Missbrauch“ alles bedeuten kann:

– gucken von Pornos mit 13-Jahrigrn
– filmen von sexuellen Handlungen zwischen pubertierenden Kindern
– streicheln von Geschlechtsteilen von Kindern
– (vermeintlich) einvernehmlicher sexueller Akt mit Kindern oder Schutzbefohlenen
– Vergewaltigung von 15-jahrigen
– Vergewaltigung von 6-jährigen
– noch viel Schlimmeres usw.

Die Unterschiede im Schweregrad sind also extrem groß und deshalb muss man bzw ein Richter genau hinschauen, um ein dem speziellen Fall angemessenes Strafmaß zu finden.

Nicht alle Fälle sind gleich schlimm, deshalb muss es unterschiedliche Strafen geben.

Das hilft hoffentlich erstmal gegen diesen üblichen und vielleicht zunächst verständlichen ‚Schwanz-ab-Reflex“.

Und man muss immer bedenken, dass man selber auch mal wegen ggf. falscher Beschuldigungen vor Gericht stehen könnte und man dann einen Richter möchte, der nicht einfach den Populisten nachgibt, bloß um seine Ruhe zu haben. Eine härtere Strafe kann man nämlich IMMER fordern.

Loco
Loco
3 Jahre zuvor

Wahrscheinlich ist die Reaktion auf bestimmte verstörende Ereignisse einfach nur ein Zeichen dafür, wie dünn unsere sich als „zivilisiert“ gebärdende Fassade wirklich ist. Wahrscheinlich haben wir als Menschen einfach Schwierigkeiten Taten wie Kindesvergwaltigung (IMHO ist in diesem Zusammenhang „Kindesmissbrauch“ ein Euphemismus), Mord und Totschlag emotional zu erfassen. Dies wird deutlich, wenn Gefühle für Politik missbraucht werden um reaktionäre Gesetze durchzudrücken (irgendwie haben wir uns mittlerweile daran Gewöhnt, wenn uns für „Sicherheit“ Bürgerrechte Schritt für Schritt genommen werden…).

Dabei ist doch grade der Umgang mit den „Wertlosesten“ in unserer Gesellschaft ein guter Indikator für die Zivilisiertheit, derer wir uns regelmäßig rühmen…

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Loco
3 Jahre zuvor

Wahrscheinlich ist die Reaktion auf bestimmte verstörende Ereignisse einfach nur ein Zeichen dafür, wie dünn unsere sich als “zivilisiert” gebärdende Fassade wirklich ist.

Oder wie perfide gewisse Rattenfänger sind, die ihr meistens braunes politisches Süppchen gerne auf den niederen Emotionen der Massen kochen.

Im übrigen, das muss auch mal gesagt werden, ist die Barbarei immer nur drei bis vier Mahlzeiten entfernt, falls diese ausfallen sollten für die meisten Menschen. Aber nichts desto trotz, eine wichtige kulturelle Leistung ist die, dass man sich als Gesellschaft Regeln vorgibt, um die Wahrscheinlichkeit einen Rückfall in dunkle Zeiten zu minimieren. Zu zumindest verstehe ich die Motivation zu diversen Regelwerken die Völker, aber auch einzelne Individuen mit Rechten ausstatten.

Beste Grüße

niki
niki
3 Jahre zuvor

Vor massiven Angriffen wird mich das aber womöglich auch nicht schützen.

Richtig… Allein die allerkleinste Andeutung, dass man diesbezüglich Rechtsstaatlichkeit aufrecht erhalten möchte, wird massive Anfeindungen mit sich bringen. Das ist die Natur der Sache bei diesem Thema…

Heldentasse
Heldentasse
3 Jahre zuvor

Es gilt für immer und jederzeit für minder schwere, schwere und auch kapitale Straftaten, wer Straftaten begeht und schuldfähig ist, wird nach Recht und Gesetz abgeurteilt! Wer nicht schuld fähig ist oder zum Tatzeitpunkt war, ist ein Fall für die forensische Psychiatrie, zumindest im widerlichen Kontext des Artikels. Und das ist gut so!

Was aber soll den bitte dieses unangemessene Eingehen auf die Todesstrafe unter der Einbeziehung möglicher brutaler unmenschlicher Rachegelüste?

Das geht gar nicht, wer sich davon nicht distanziert, hat entweder gar nichts verstanden von einem modernen Rechtsstaat und dem GG, oder ist ein schlimmer Finger.

Beste Grüße

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Tom J. Wellbrock
3 Jahre zuvor

Sorry, falls wir da mal keinen Konsens haben, aber ich empfinde die Frage „Müssen wir über die Todesstrafe sprechen?“ im diskutieren Kontext schon als arge Provokation.

Denn die Antwort gibt ganz klar die EU- Menschrechtskonvention und natürlich der Art 102 GG.

Beste Grüße

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Tom J. Wellbrock
3 Jahre zuvor

Man könnte ja mal erörtern warum, falls gewünscht.

dors Venabili
dors Venabili
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

: Machst Du das absichtlich?

Das geht gar nicht, wer sich davon nicht distanziert, hat entweder gar nichts verstanden von einem modernen Rechtsstaat und dem GG, oder ist ein schlimmer Finger.

Weiter oben sprichst Du von :

Oder wie perfide gewisse Rattenfänger sind, die ihr meistens braunes politisches Süppchen gerne auf den niederen Emotionen der Massen kochen.

Kannst Du auch mal ’ne Nummer kleiner? Tom berichtet gerade davon, dass trotz eines modernen Rechtsstaates a) solche Verbrechen geschehen und b) im alltäglichen Gespräch durchaus lässig Todesstrafe und Folter gefordert werden. Man kann jetzt natürlich ignorant sein und eben nicht die vorsichtig umrissenen Fragen vertiefen wollen, woher das kommt. Dazu dann noch so eine en passant lustig hingeworfene Bemerkung:“…oder ist ein schlimmer Finger “ grob in Richtung des Autors. Der Süddeutsche hat dafür so einen schönen Ausdruck…

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  dors Venabili
3 Jahre zuvor

@dors

b) im alltäglichen Gespräch durchaus lässig Todesstrafe und Folter gefordert werden.

Nach meiner wohl überlegten Auffassung ist es das ganz und gar nicht! U.a. auch deshalb, weil damit die Segel aufgestellt werden in dem die Braunen so gerne pusten.

Darum ist das was ich in den zwei Kommentaren schriebt auch kein Widerspruch, sondern eine Ergänzung. Man muss nicht eben nicht konkret über Todesstrafe, Folter und Lynch- Mob (das Thema kommt dann meistens auch auf) diskutieren, es ist ein absolutes no go, weil so etwas macht man nicht.

Warum allerdings Menschen sich darüber offensichtlich ernsthaft Gedanken machen und das sogar erwägen, wäre m.E. eine Diskussion wert.

Beste Grüße

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Tom J. Wellbrock
3 Jahre zuvor

Womöglich habe ich hier Deinen Sarkasmus übersehen.

Beste Grüße

Defi Brillator
Defi Brillator
3 Jahre zuvor

Mehr Kinderpornoraphie war u. a. ein Grund warum SPD und Grüne Hartz IV beschlossen haben. Die Entwicklung in den Städten war so vorhersehbar.Allerdings hat auch auf dem Dorf der jeweilige Pornokönig immer ein Festplatte von der Metzgerei KiPo dabei, da das bei bestimmten Leuten mehr wert ist, als sehr viel Geld. Deutschland bildet bei der Thematik den Gipfel der Falschheit ab. Diejenigen, die da am Lautesten wetttern sind die, die ihre Dienstreise jährlich nach Thailand antreten – und zwar nicht, weil sie Frauen in ihrem Alter suchen. Wenn man sich dann noch die entsprechenden Gespräche im Flieger anhören muss, kommt man unweigerlich zu dem Schluß, dass es schieres Glück ist, dass Deutschland sich nicht aufrgund von Immunschwäche längst abgeschafft hat. Wenn man sich dann noch anschaut, wer dann so bei Portalen, wie you now häufig rumspringt, da vergeht einem die Lust auf eine Gesellschaft. Solange es Menschen, Dominanz, Herrschaftsverhältnisse, Kapitalimus und Armut gibt, solange wird KiPo eine ständige Begleiterscheinung bleiben.

Torsten
Torsten
3 Jahre zuvor

Jene Forderungen zur legitimierten Todesstrafe sind immer die letzten ohnmächtigen von innen nach außen dringenden Hilferufe von augenblicklich überforderten. Bringt Garnichts und hat es auch nie. Vielmehr soll und muss ne zivilisierte Gesellschaft jene wie auch immer gelegenen Grenzfälle, die immer irgendwo irgendwie von irgendwem begangen werden, aushalten – und lebendig mit zivilisierter weitblickender Größe richten. Im Fall von zurückliegenden allen bekannten Grenzfällen, wie zum Beispiel Gäfgen, ist ein lebendig belassen, ein wegsperren isolieren, weit mehr Tätereinwirkend als nen plötzliches Lebensende.

Nein, Todesstrafe gehört nicht in unsere Zeit und ist nicht unser Bild von einer nach Wissen und Errungenschaft strebenden Zivilisation!

Roberto J. De Lapuente
Admin
3 Jahre zuvor

Als ich jünger war, habe ich eine Weile den Marquis de Sade gelesen. Würde ich mir so auch nicht mehr antun. Irgendwo gibt es eine Passage, in der schreibt er sinngemäß (ich kriege nicht mehr genau zusammen, wo bei Sade ich es gelesen habe), dass man zwar einen Hinterbliebenen eines Opfers verstehen kann, der aus Rache den Mörder des geliebten Menschen tötet, dass aber ein Staat es quasi organisiert tut, konnte de Sade aber nicht nachvollziehen. Ich habe mir die Sichtweise aneignet – ich kann verstehen, wenn Angehörige hassen. Ich würde sogar mildernde Umstände walten lassen, wenn sie tätig werden. Aber wir als Staat und Gesellschaft, mit einem gewissen Abstand zum Einzelfall, müssen hier die Rolle der Vernunft einnehmen und der kühlen Emotion eine Barriere sein. Das ist ein Zivilisationsanspruch.

EinFragender
EinFragender
3 Jahre zuvor

Danke für das Thema.

Ich bin entschieden gegen die Todesstrafe, weil sie nie gerecht sein kann und es uns auch nicht zusteht andere zu töten.
Wir Menschen sollten zu mehr im Stande sein.

Was bringt die Todesstrafe? Die Opfer sagen meistens das sie das nicht wollen, manche „brauchen“ sogar die Täter um zu heilen. So zum Beispiel eine Freundin von mir die sehr froh ist kurz vor dem natürlichen Tod ihres Vaters der sie missbraucht hat noch über das Thema gesprochen zu haben. Für die Frau ist es sehr wichtig daß er eingesehen hat das er der Verbrecher ist. Wäre er hingerichtet worden, hätte es nie diese für das Opfer sehr wichtige Begegnung gegeben.

Linksman
Linksman
3 Jahre zuvor

To be honest:
Als klarer, linker Gegner der Todesstrafe ertappe ich mich manchmal, bei gewissen Personen in der Geschichte tief unter meiner Haut klammheimliche Ausnahmen dieser grundsätzlichen Gegnerschaft zuzulassen: Etwa bei Dokus über die Nürnberger Prozesse, Eichmann oder Rudolf Höß (Kommandant von Auschwitz).
Was mir da aber immer fehlt, ist das befreite Triumphgefühl mancher „Todesstrafe-für-Kinderschänder“-Sprechautomaten.
Die Todesstrafen von Nürnberg, Jerusalem und Warschau (Höß) sind vielmehr Niederlagen der Humanität – in Reaktion auf eine viel monströsere Niederlage der Humanität.

Sukram71
Sukram71
3 Jahre zuvor

Bestraft wird man wegen seiner persönlichen Schuld. Schuld kann man nur haben, wenn man wissen kann, dass etwas falsch ist.

Wenn man also jemand bestraft, weil er hätte wissen können und müssen, dass man zB nicht morden darf, dann muss man ihn folglich (!) auch so behandeln, wie jemand der es (wenigstens nach langer Haft) lernen kann. Sonst wäre das doch ein Widerspruch in sich.

Menschen machen von Kindesbeinen an Fehler und lernen daraus. Wir hinterfragen unsere eigenen Gedanken und ändern uns. In der Jugend machen wir viele Fehler und trotzdem können wir im Alter noch sehr klug und weise werden. Sonst wären wir keine Menschen.

Folglich muss man einem Menschen immer die Chance zur Bewährung lassen. Alles andere wäre völlig unter dem Niveau, unter der Würde, eines Menschen.

Chaukeedaar
3 Jahre zuvor

Da ich „Zivilisation“ nicht per se als höheren Wert sehe, überzeugt mich die Argumentation nicht 😉
Ich sehe die Frage eher spirituell: Wen bringt es der „Erlösung“ näher, wenn ich Rache übe für eine Tat, die mich eigentlich nicht direkt betrifft? Wäre sowas nicht eher Mangel an Vertrauen an die Gesamtschöpfung? Wenn das Motiv hingegen ist, Böses aus der Welt schaffen zu wollen, um zukünftige Taten zu verhindern, kann ich es gut verstehen. Direkt Betroffenen spreche ich persönlich gar vollste Handlungsmacht zu – die Angst der Staatsgläubigen vor „Selbstjustiz“ ist die Angst vor dem Leben. Selbstverantwortung beinhaltet für mich auch, mich und meine Umfeld mit allen Konsequenzen zu schützen – und zu rächen.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Chaukeedaar
3 Jahre zuvor

Und wer bestimmt, wer rückfällig werden könnte und bei wem deshalb zur „Selbstverantwortung“ gegriffen werden muss? Auch du? Und definiere „böse“.

Nee, nee! – Bestraft wird man nur, wenn man Schuld hat. Und Schuld kann nur haben, wer prinzipiell in der Lage ist, sich irgendwann, ggf nach langer Strafe, zu bewähren.

Ohne die Fähigkeit zu Bewährung keine Schuld, keine Strafe. Das bedingt sich gegenseitig und ist hoffentlich nachvollziehbar.

Ansonsten ist jemand krank. Und wenn ein Kranker gefährlich ist, dann wird er ggf. so lange eingesperrt, bis er keine Gefahr mehr darstellt bzw gesund ist. Das entscheiden aber natürlich Ärzte.

Chaukeedaar
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

: Ich lese aus deiner Antwort eine leichte intellektuelle Überheblichkeit, die mich unheimlich motiviert, zu antworten… Spass beiseite. Als Familienvater interessierte mich Rückfälligkeit nicht die Bohne – wer sexuell Hand an die Kleinsten legt, muss bei mir mit Tod oder Schlimmerem rechnen. Das darf jeder anders handhaben.
Böse ist die sadistische Freude des SS-Mannes, Juden an der Grube in einer Reihe aufstellen zu lassen.
Böse ist die Empathielosigkeit des Logenbruders, der ein Kleinkind rituell vergewaltigt. Schau dir mal die gemalten Bilder im Zusammenhang mit Pizzagate an.
Böse ist die fehlende Eigenverantwortung des Auftragskiller des tiefen Staates, der jegliche Aufträge im Sinne von „Der Zweck heiligt die Mittel“ ausführt.
Böse ist das, was Menschen dem Umfeld aus Eigennutz antun.
Wie lautet deine Definition des Bösen, oder Argumentation seiner Nicht-Existenz?
Deine staatsrechtlichen Ausführungen zu Bewährung, Schuld und psychischer Gesundheit sind ja gut und recht, aber wir sprechen im Kontext dieses Artikels ja von einem Beispiel von bewusst ausgeführter, wiederholter Kindsmisshandlung und Todesstrafe. Psychologen und Psychiater haben bei uns in der Schweiz eine sehr traurige Bilanz was ihre Fehlinterpretationen der Gefährlichkeit von Straftätern anbelangt – deren Pseudowissenschaften sollte nicht die Grundlage der Rechtssprechung in diesem Bereich sein. Aber ist klar, der sogenannten „Linken“ waren und sind die Täter noch immer näher gestanden als die Opfer.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Chaukeedaar
3 Jahre zuvor

Das gibt dir alles nicht das Recht zur Selbstjustiz und wenn du dich nicht daran hältst, dann wirst auch du bestraft. Das darf eben nicht jeder handhaben wie er will.

Strafbar ist, was im Strafgesetzbuch steht, wenn dessen Tatbestandsmerkmale erfüllt sind und der Täter persönliche Schuld hat. Was oder wer „böse“ ist, steht nicht zur Debatte und darüber gehen die Meinungen oft auseinander.

Im Artikel geht es um einen Täter, der Kinder überredet hat vor der Webcam sexuelle Handlungen vorzunehmen und diese dabei gefilmt hat. Das verdient nicht den Tod. Der wurde in den USA zu 40 Jahren Haft verurteilt.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Chaukeedaar
3 Jahre zuvor

Sie haben völlig recht! Manchmal muss man Prioritäten setzen.

Pen
Pen
3 Jahre zuvor

Guter Artikel zu einem se8hr heiklen Thema. Da traun sich nicht viele ran. Die Todesstrafe steht außer Frage. Zudem sollten verurteilte Täter in einem gesonderten und geschützten Bereich verwahrt werden, damit es nicht zur Lynchjustiz kommen kann. Über Betroffene und Angehörige von Opfern, die von ihren Rachebedürfnissen überwältigt werden, zu urteilen, ist Anmaßung. Wer würde sich da trauen, den ersten Stein zu werfen?

Wichtig wäre ein Gespräch. Die Einsicht und eine Entschuldigung von Seiten der Täter kann für die Opfer heilsam sein. Auch eine Entschädigung halte ich für wichtig. Es ist ein Thema, bei dem einem schlecht werden kann. Du hast den richtigen Ton getroffen, Tom, danke dafür.

Eric van Hagen
Eric van Hagen
3 Jahre zuvor

Ich halte nichts von der Todesstrafe. Sie ist ein archaisches Instrument das der Befriedigung eines niederen Instinktes dient, nämlich dem der Rache.
Wenn wir den Anspruch haben heute mehr zu sein als wir gestern waren, morgen mehr zu sein als wir heute sind, dann sollten wir uns nicht von unseren niederen Instinkten leiten lassen.
Wenn wir als Gesellschaft beschliessen den Mörder zu ermorden dann, so empfinde ich es jedenfalls, stellen wir uns mit auf eine Stufe. Ich möchte mich aber nicht auf ein solches Niveau reduzieren lassen.
Der tot des Täters wird den Hinterbliebenen oder den Opfern keine Genugtuung bringen. Der Schmerz wird bleiben, der Verlust wird nicht ausgeglichen. Wer Rache sucht sollte zwei Gräber ausheben, eines für sein Opfer und eines für sich selbst.
Und all denen die von Folter und Quälen fantasieren sei hier mal gesagt : Darüber zu reden ist leicht, aber wärt ihr selbst in der Lage es auch zu tun?
Ich will einen Menschen nicht so behandeln. Ich würde aufhören selbst einer zu sein.

Sukram71
Sukram71
3 Jahre zuvor

Hier ein schöner Bericht darüber, wie man Mitglied in einem Kinderporno-Zirkel wird und morgens um halb sieben Uhr, unter Beobachtung der Nachbarn, die Polizei vorbeischaut, um die Wohnung zu durchsuchen. ^^

https://www.lawblog.de/index.php/archives/2019/01/10/risiko-whats-app-gruppe/

Unter Schwanz-ab und Todesstrafe geht es bei so ekelhaften Kinderschändern natürlich nicht. Erst recht bei dem links-grün-versifften Staatsanwalt, der das Recht mit Füßen tritt! tzzt

Rainer N.
Rainer N.
3 Jahre zuvor

Emotionen sind verständlich — aber dagegen steht dann der Verstand.

Wie wird ein Mensch zu solch Täter? Nein, nicht von Geburt an, da habe ich große Zweifel. Also werden Menschen irgendwie zu Tätern GEMACHT! So wie Kindersoldaten die dann ihre Eltern erschießen müssen, wenn sie nicht selber – dann wohl sowohl die Eltern als auch die Kinder. Deswegen, die Menschheit wird sich zu Grunde richten, gerade an den Taten und den „Rache-Wünschen“ ist das unmenschliche zu erkennen. Deswegen habe ich viel Verachtung für das, was sich Mensch nennt.

Ja, ich habe Kinder, Enkel und Urenkel. JA, ich wünsche mir das keines davon durch Verbrechen, und wenn doch? Dann hoffe ich meine Menschlichkeit nicht zu verlieren. Denn eines ist mir klar, das habe ich schon mit 19 einmal geantwortet, als ich zum Bund ging und von Freunden gefragt wurde, ob ich als Soldat Menschen töten könnte, das war meine Überzeugung, nicht durch eine Aussage J.W:v.G. gebildet – von keinem Verbrechen gehört zu haben, das er selbst nicht hätte begehen können – Ich traue jedem Menschen alles zu, auch mir selber.

Zum Glück wurde ich bisher nur einmal „in Versuchung“ geführt. Da bin ich dann geflohen … aus Angst davor sonst Mörder meiner Mutter zu werden, die qualvoll jammernd im Heim mit Schmerzen auf ihrem Zimmer lag – und niemand half ihr, kein Personal in der Nähe – und bevor ich dann vielleicht doch noch die Qual beenden würde – bin ich weggelaufen – und ich hatte keine Rechte – und der von mir eingeschaltete Notruf an die Feuerwehr einen Rettungswagen in das Heim zu senden – endete mit dem Anruf des „Sanitäters“, An einem Samstag gegen 19 Uhr, meiner Mutter ginge es den Umständen entsprechend gut – das Heim würde sich schon kümmern, und wenige Stunden später war das Leiden dann zu Ende. Geblieben ist auch dort meine Verachtung!

Also, Rache ist eine Emotion, die nichts humanes an sich hat. Wenn also vorher ein Täter nichts humanes mehr an sich hatte, würden wir uns auf die Stufe der Täter begeben. Warum ein Täter nichts humanes mehr an sich hatte … DAS IST ZU BEDENKEN!

Wenn WIR in Zukunft vermeiden, Menschen zu Täter werden zu lassen – wäre das der richtige Weg. Sonst … ja Nietzsche – Der Mensch – ein Seil über dem Abgrund. (aus dem Gedächtnis)

Sukram71
Sukram71
Reply to  Rainer N.
3 Jahre zuvor

Guck dir an, mit welcher Begeisterung schon kleine Kinder – weltweit – am Computer Counter Strike und andere Ego-Shooter spielen. Dann weißt du, warum es so viel Krieg auf der Welt gibt. Die Hintermänner müssen das eigentlich nur in ihrem Sinne steuern und ausnutzen.

Jane Doe
Jane Doe
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Guck dir an, mit welcher Begeisterung schon kleine Kinder – weltweit – am Computer Counter Strike und andere Ego-Shooter spielen. Dann weißt du, warum es so viel Krieg auf der Welt gibt. Die Hintermänner müssen das eigentlich nur in ihrem Sinne steuern und ausnutzen.

Mit Verlaub, das ist der größte Bullshit den es zum Thema Mensch und seine Natur gibt. Oder ich drücke es anders aus: Es ist die größte Selbstlüge der ein Mensch aufsitzen kann. Der Mensch ist, was er ist, und ist, wie er ist – nur deshalb gibt es Kriege. Ich empfehle zu diesem Thema unbedingt die Artikel dieses sehr guten Blogs zu lesen: http://kriegsursachen.blogspot.com/

Sukram71
Sukram71
Reply to  Jane Doe
3 Jahre zuvor

Sag ich was anderes? Junge Männer, schon Kinder, sind von Natur aus aggressiv und auf Wettkampf aus.
Würde Krieg keinen Spaß machen – solange es nicht richtig ernst wird – gäbe es nicht so viele davon.
https://youtu.be/uecjvBaF_Oo

Rainer N.
Rainer N.
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Falsch. Normale Kleinkinder sind sozial eingestellt. Erst wenn ihnen Konkurrenzkampf eingetrichtert wird … wenn andere Menschen in der Umgebung als Gegner aufgebaut werden … wenn sich die Erwachsenen nicht „Grün“ sind … also ein Menschlein in eine Umwelt hineingeboren wird, in der schon Feindschaft besteht … wird er geprägt … von Natur aus kann kein Mensch aggressiv eingestellt sein … wenn es so wäre, dann gäbe es keine Menschheit mehr … denn nach der Geburt würde ja der Mensch sofort … mit einer „natürlichen Aggression“ … auf seine „Schöpfer“ losgehen.

Oh. wie viele Menschen haben Sie denn mit ihrer „natürlichen Aggression“ im Wettkampf schon beseitigt?

Ach, auch ich wurde „dressiert“, nicht jedem Menschen zu vertrauen. Eine Zeit lang hat das auch funktioniert, mit der Angst vor anderen Menschen auf Kontakte zu verzichten. Aber irgendwann kommt der schon beschriebene VERSTAND und man erkennt. ohne jedes Vertrauen in andere Menschen lebt man in einer persönlichen Hölle. Angst essen Seele auf … gerade bei Kindern … und seelenlose Menschen, ja, da habe ich keine andere Einstellung, die sind dann so „dressiert“, dass sie DINGE tun, die ihrem Weltbild entsprechen.

Markus, Sie sind zu bedauern. Mein Mitgefühl haben Sie. Ihr Lebensweg muss die Hölle gewesen sein.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Rainer N.
3 Jahre zuvor

Ist der Mensch von Natur aus gut und wird erst durch die Zivilisation, das enge zusammenleben in Städten und den Konkurrenzkampf schlecht und böse?

Oder ist der Mensch von Natur aus ein Monster, das erst von der Zivilisation, Kultur und Kirche gezähmt werden muss?

Der Streit ging über Jahrhunderte und das werden wir hier wohl nicht anschließend lösen können. 🙂

Normale Kleinkinder sind sozial eingestellt.

Normale Kleinkinder machen Entwicklungsstufen durch.
Im Alter von circa dreieinhalb sind die oft am agressivsten, hatte ich erst kürzlich gelesen. Was die obige Frage aber nicht beantwortet. Das ist off-topic. Du hast Recht und ich meine Ruhe. 😉

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Kinder sind unberechenbar!

Muss man wissen!

Rainer N.
Rainer N.
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

https://www.youtube.com/watch?v=fcdkwdfz0GA

oder auch

https://www.youtube.com/watch?v=QZpIjg0UhxE

– wenn wir unsre Kinder schlagen …

müssen wir uns nicht wundern was aus ihnen wird

Jatan
Jatan
3 Jahre zuvor

Ich glaube ihr solltet einfach … [da Teile dieses Kommentars beleidigend sind, wurden sie entfernt – tw]

Nashika
Nashika
3 Jahre zuvor

Tom Wellbrock, findeste Geil wie Eure Nation, im Erweiterten Nahen Osten und In Nordafrika massen von Haufen toter Kinderleichen produzierte und mit ihr verbitterte Hungersnöte und Armut, dass alles die Vergewaltigung von Kinder fördert?
Findest cool oder?

Nashika
Nashika
Reply to  Tom J. Wellbrock
3 Jahre zuvor

Das hat Gründe, ich lese überdurschschnittlich Regelmäßig seit der Gründung.
Ich hatte Angefangen mit Ad-Sinistram vom Roberto.
Allerdings https://www.neulandrebellen.de/2019/01/bloggerei-was-ich-schon-fuer-bullshit-geschrieben-habe/ in letzter Zeit mit dir Patrone Tom, ja.

Nashika
Nashika
Reply to  Tom J. Wellbrock
3 Jahre zuvor

Für Roberto:
Die Scheiß Faust im Wappen.

Nashika
Nashika
3 Jahre zuvor

Kindesmissbrauch
Fängt in der Schule an, zur Vorbereitung für ein Berufsleben.
Kindesmissbrauch, ist die vergewaltigung von Arbeits-Berufs und Geldzwang zum Überleben.
Kindesmissbrauch! findet dort statt, wo die Hierachie einen Einfluss auf Lebewesen hat.
Weil Kindesmissbrauch, was ihr darunter versteht, ist die Persönliche Annäherung oder gewaltsame Beeinflussung von zwei geistigen Lebewesen.
Kindesmissbrauch, ist eine Hierachie der Untoten, überall wo ein Einfluss auf uns stattfindet, wo eine unbekannte Persönlichkeit, Massen Vorgaben gibt, wie diese Ihr Leben verbringen MÜSSEN bis zum TOT arbeiten UND bis zur Verfickten Terrorherrschaft erniedrigt werden .

Nashika
Nashika
3 Jahre zuvor

Ihr müsst, auch wenn ihr geografische unterentwickelte Sexualitätskultur seid, mal verallgegenwärtigen, dass die Sexuelle Entwicklung als Menschenrecht gilt und dazu ihr Primitivsten Saftsäcke, dann euch zu einer Virtuellen Aufnahme, die bereits in der Vergangenheit liegt.
Euch nur Bestrafung, Justiz, warum nicht legaler Totschlag?
Einfällt. Guck mal was dumme Häftlinge machen, wenn Sie erfahren das ein Lebewesen, mit seinem Menschenrecht, ein anderes Lebewesen, das Jünger ist als er und nur Jünger, mit dem Sexualitätserfahrungen gesammelt hat.
Aber Euch nur Bestrafung, Justiz, warum nicht legaler Totschlag? Einfällt.
Weil in Konsequenz, versucht ihr nur mit der unterstellung „Müssen wir über die Todesstrafe sprechen?“ die Entwicklung der Förderung der Kleinkindlichen Sexualitätsgruppierung zu verhindern und halt stop. Schulunterricht gehört nicht dazu.
Leben, laufen und Entdecken, das gehört dazu.

Seid ihr wie die Primitivität der Jesusanhänger vor insgesamt keine Ahnung 1500 Jahren, aber genauso.

Nashika
Nashika
3 Jahre zuvor

Danke ihr seid so richtige Reboot-Nazis
Todesstrafe für Kinderschänder?
Aber keine Erweiterung des Missbrauchsbegriffserwerbs auf die Ausbeutung von Hierachichen Strukturen, KriegstreiberNationen oder die Vernichtung Frühkinderlicher Sexualitätserfahrungen.
Ihr seid erstklassige Reboot.Nazis mit US-Umgang mit selbsterkannten Straftätern, die Definition führt auf die KriegstreiberNation zurück.

Nashika
Nashika
3 Jahre zuvor

Das ist ernst gemeint mit den Reboot.Nazis mit US-Justizhintergrund.
Also bei mir sind bis vor kurzem, noch Bürger mit Nationalistischer Einstellung Auto , die in der Heckscheibe „Todesstrafe für Kinderschänder“ angeklebt durch die Dorfgegend gefahren sind. Irgendwann hat man die Vertrieben gehabt. Danke an euch Reboot-Nazis mit „Müssen wir über die Todesstrafe sprechen?“
Also diesen geschrieben Artikel würden die Neo-Nazi-Heckscheiben-Aufkleberleute euch sofort mit einem Like und einem Teilen unterstützen, dass ist in der Art die Argumentierung derer.

Der Lacher abseits der Reboot.Nazis
ist von dir Tom
„Ich habe das Wort „Opfer“ in diesem Zusammenhang bewusst in Anführungszeichen gesetzt,“
Ich muss das nochmal bewusst hierunterschreiben.
„Ich habe das Wort „Tom“ in diesem Zusammenhang bewusst in Anführungszeichen gesetzt,“

Nashika
Nashika
3 Jahre zuvor

Nashika
Nashika
3 Jahre zuvor

Der richtige Umgang mit Mordbefugnissen.

Was würde ein Mensch sagen, der sagt: Ich bringe dich für dein Leben um!
https://www.youtube.com/watch?v=tLte_kqmSBo
Willkür der Autoritären ist die Bestrafung von Menschen mit Handlungen.
Laufe einmal auf einer DEutschen Straße rum und stecke den rechten Arm mit der Handfläche zur Sonne.

Musil
Musil
3 Jahre zuvor

Wenn ein Betroffener oder ein Angehöriger in seiner Wut den Tod des Täters fordert, verstehe ich das und werde keine Diskussion über eine allfällige Todesstrafe vom Zaun brechen.

Aber wir, die anderen, der Staat, wir, die wir emotional nicht in diese Tat involviert sein sollten, dürfen uns nicht auf die Stufe des Täters begeben. Wir haben unsere viel beschworenen WERTE einzuhalten und uns daran zu orientieren. In diesem Rahmen muss der Täter härtest möglich bestraft werden. Und da ist die Todesstrafe einfach kein Thema. Auch wenn sich mein Mitleid mit dem ermordeten Täter in Grenzen hält: Die Tat muss aufgeklärt und die Mörder bestraft werden.

Das nennt man Zivilisation – alles andere wäre wie arbeitssuchende Menschen zu sanktionieren, die dadurch in der Folge obdachlos werden und/oder möglicherweise verhungern.