Der Umgang mit Kinderpornographie: Wenn alle Dämme brechen

Kinderpornographie gehört zu den schlimmsten Dingen, die Menschen tun können, keine Frage. Eine Tat dieser Art rangiert auf Augenhöhe mit Mord, Folter oder Vergewaltigung (zwischen Erwachsenen). Aber haben Täter, selbst wenn sie bereits verurteilt wurden, ein Recht darauf, weiterhin zu leben? Oder gibt es Vergehen, die den Tod verdienen? Eine verstörende Frage, insbesondere wenn man bedenkt, dass die Todesstrafe hierzulande eigentlich kein Thema ist.

Was für einen Wert hat ein Menschenleben? Und was für einen hat das eines Pädophilen? Ist die zweite Frage überhaupt zulässig? Eher nicht, zumindest dann nicht, wenn man sich in den sozialen Medien umsieht (an Stammtischen dürfte das aber auch nicht anders aussehen). Dort hatte eine reichweitenstarke Seite folgenden Einleitungstext gepostet und somit eingeleitet, was dann folgte:

Es fällt einem schwer darüber bestürzt zu sein, wenn man bedenkt wie viele Kinder fürs Leben schwerst traumatisiert wurden bzw. zu früh auf fürchterlichste und brutalste Weise aus dem Leben geschieden sind.

Verlinkt wurden auf einen Artikel, der sich um den Chef eines Kinderporno-Rings drehte. Dieser war im Gefängnis von Mitinsassen getötet worden. Laut Anwalt des Täters hätte die Tat verhindert werden können. Nicht mehr zu verhindern sind dagegen die Taten des inzwischen toten Inhaftierten, der im Netz Jugendliche zu sexuellen Handlungen vor der Webcam gebracht und diese aufgezeichnet hatte. Eines der Opfer sagte nach dem Urteil, das den Täter für 40 Jahre hinter Gitter bringen sollte, sie sei zufrieden mit dieser Strafe: „Das ist im Grunde das Leben“, sagte das Opfer nach der Urteilsverkündung.

Soviel zur Tat und den Hintergründen, die aus dem Artikel hervorgehen. Doch die interessierten die Kommentatoren wenig. Ein Auszug:

Da hat wohl ein wärter im richtige moment nicht hingeschaut …
Kein Verlust. Jeder bekommt, was er verdient.
Irgendwie werden da Glückshormone frei….moralisch verwerflich, aber geil…..
Hoffentlich hat er vorher richtig gelitten !!!
Jetzt wisst ihr wo das Gesetz durchgesetzt wird!!!
Endlich mal gute Nachrichten…. von mir aus darf das Schule machen…. sorry wenn ich das so sage…
Wer behauptet, darüber traurig zu sein, lügt, spinnt, oder ist seine Mutter!

Die Liste ließe sich fortsetzen, und es gab nahezu keinen Kommentar, der versuchte, ein wenig zu deeskalieren.
Gut so?

Rechtfertigt die Tat den Tod?

Das ist die immer wieder in den sozialen Netzwerken gestellte Frage, die schnell eine Antwort findet: „Ja, tötet das Dreckschwein, leiden soll er außerdem!“
Nun könnte man versuchen zu differenzieren, könnte tausendfache Tode durch Drohnenangriffe ins Feld führen und zynisch fragen: „Was für eine Strafe verdienen diese Taten?“
Aber ich denke nicht, dass dieser Vergleich sinnvoll ist. Insbesondere, weil er womöglich darauf hinausläuft, diese Antwort zu provozieren: „Stimmt eigentlich, ist genauso übel, auch alle abknallen, die so etwas machen!“

Sinnvoller als die Frage nach der Rechtfertigung des Gefühls des verdienten Todes ist die nach dem Effekt. Sicher, der Täter ist tot, und sicher, bei der Facebook-“Gemeinde“ hat das allgemeine Zufriedenheit ausgelöst, mehr noch, in den Köpfen entstanden Szenarien, die den Tod des Täters als quälenden Prozess beschreiben, als größtmögliches Leid, Schmerzen, Folter und mehr. Der Tod alleine reichte vielen nicht aus, sie wollten die Qual des Täters in die Länge gezogen wissen, damit … Ja, damit was? Damit er, während er dem Tod ins Auge blickt, spürt, wie schrecklich seine Taten waren? Damit der eigene Wunsch nach Genugtuung befriedigt wird? Damit den Opfern signalisiert wird, dass dem Täter vor der Hölle unendlicher Schmerz zugefügt wird? Das mögen Gründe sein, aber zeugen diese Gedanken eigentlich von Zivilisation?

Den Einwand, der jetzt kommt, sehe ich vor mir: „Was heißt hier Zivilisation? Der Täter hat diese doch gänzlich hinter sich gelassen, oder wollen wir darüber ernsthaft diskutieren?“

Nein, will ich nicht. Die beschriebene Tat, die Taten sind unentschuldbar, es gibt keine Rechtfertigung dafür. Aber ist die Tatsache, dass ein Mensch die Zivilisation verlassen und eine so schlimme Tat verübt hat, ein guter Grund, dasselbe zu tun? Der Wunsch des Todes allein ist schon eine gedankliche Leistung, die diejenigen, die diesen Wunsch verspüren, ins Grübeln bringen sollte. Man überschreitet eine Schwelle, wenn man einem Menschen – unabhängig davon, was er getan hat – den Tod wünscht. Man überschreitet jedoch eine weitere, wenn man ihm den Tod auch noch so langsam und qualvoll wie möglich wünscht. Ist das noch ein Zeichen der Zivilisation?

Zudem stellt sich bei jedem Tod immer die Frage, was damit erreicht wird. Gut möglich, dass nicht wenige der Kommentatoren bei einer allgemeinen Debatte um die Todesstrafe ganz anders argumentieren, denn die Todesstrafe ist bei den meisten Menschen etwas, das sie nicht befürworten. Doch das ist eine allgemeine Diskussion, eine, die zunächst einmal keinen konkreten Anlass hat, sich auf keine konkrete Tat bezieht. Da wird abgewogen, ob die Schuld wirklich feststeht, da wird auch abgewogen, was es denn bringt, den zum Tode verurteilten Mörder mittels Giftspritze oder elektrischem Stuhl zu killen.

Doch hier, bei diesem Fall, sind die übelsten und längsten Foltermethoden gerade gut genug, um mit dem Täter umzugehen. Sicher, weil es sich um eine konkrete Tat handelt, bei der auch noch Kinder die Opfer waren. Und in diesem Fall bestimmt auch wegen des Einleitungssatzes:

Es fällt einem schwer darüber bestürzt zu sein, wenn man bedenkt wie viele Kinder fürs Leben schwerst traumatisiert wurden bzw. zu früh auf fürchterlichste und brutalste Weise aus dem Leben geschieden sind.

Ohne Frage sind die Kinder und Jugendlichen, um die es hier geht, traumatisiert, in höchstem Maße sogar. Aber die Einleitung ist irreführend, ob gewollt oder nicht. Denn weder der Artikel in „der westen“ noch der von „The Detroit News“ berichtet über den Tod von Opfern, erst recht nicht darüber, dass die Jugendlichen auf „brutalste Weise aus dem Leben geschieden“ sind. Man kann einwenden, dass die Einleitung damit Opfer sexueller Gewalt an sich meint, Kinder und Jugendliche, die missbraucht und getötet wurden. Doch das wird nicht klar. Und selbst dann kann man fragen, ob die Bereitschaft zur Gewalt, die sich in den Kommentaren auftut, Rechtfertigung sein kann.

Müssen wir über die Todesstrafe sprechen?

Ist hierzulande wirklich jemand für die Todesstrafe? Und wenn, in welchen Fällen? Und ist die Todesstrafe allein dann ausreichend? Oder muss der Tod langsam und schmerzhaft eintreten? Sollten Pädophile gezielt in bestimmte Gefängnisse kommen, weil dort die Wahrscheinlichkeit, dass sie das nicht überleben, am größten ist? Wäre es besser, ihnen die Schwänze abzuschneiden oder gleich den Kopf?

Können Sie diese Fragen für sich beantworten?

Eine Kommentatorin hat das Dilemma sogar gut auf den Punkt gebracht:

Wer behauptet, darüber traurig zu sein, lügt, spinnt, oder ist seine Mutter!

Gibt es in einem Fall wie dem beschriebenen nur Trauer oder Wut? Oder lässt sich auch ein Gefühl dazwischen ausmachen? Eines, das zu einem inneren Widerspruch führt? Das die Wut, auch den Hass auf den Täter zulässt, aber dem Wunsch, seine Tat mit größtmöglicher Brutalität zu beantworten, Einhalt gebietet? Wegen der Zivilisation?

Gut möglich, dass dieser Artikel ein weiteres „Opfer“ nach sich zieht, eines, das im Vergleich mit denen, die womöglich ihr Leben lang unter den Taten des Verurteilten leiden, aber eher harmlos erscheint. Dieses Opfer könnte der Autor sein, könnte ich sein. Denn es wäre nicht das erste Mal, dass jemand, der über ein so heikles Thema schreibt, in Sippenhaft mit den Tätern genommen wird. Nicht etwa, weil das eine sachliche Grundlage hätte. Aber weil er sich nicht in die Kommentare einreiht, die man normalerweise nach so einer Tat liest.

Ich habe das Wort „Opfer“ in diesem Zusammenhang bewusst in Anführungszeichen gesetzt, denn ich bin natürlich weit entfernt davon, eines zu sein. Vor massiven Angriffen wird mich das aber womöglich auch nicht schützen.

Es lebe die Zivilisation!  [InfoBox]

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dors
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dors

Hallo Tom, auch hallo Roberto gefällt mir gut Eure Tendenz sperrige Themen aufzugreifen und mit einem Schritt zurück vom Geschehen Fragen zu stellen. Ist das der Relotius-Schock?:-) Du beschreibst sehr gut dieses Gefühl mit: Gibt es in einem Fall wie dem beschriebenen nur Trauer oder Wut? Oder lässt sich auch ein Gefühl dazwischen ausmachen? Eines, das zu einem inneren Widerspruch führt? Das die Wut, auch den Hass auf den Täter zulässt, aber dem Wunsch, seine Tat mit größtmöglicher Brutalität zu beantworten, Einhalt gebietet? Wegen der Zivilisation? Dieser Drang nach Triebabfuhr : „Hängt ihn auf!“ scheint ein so menschlicher Zug zu… Weiterlesen »

ChrissieR
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ChrissieR

Aber Kinder oder überhaupt Menschen vergewaltigen ist nicht unmenschlich? Mir schwillt immer der Kamm, wenn ich lese oder höre, dass ein Freigänger wieder mal jemanden vergewaltigt oder sogar umgebracht hat… Die Psychopathen in der Regierung und den Konzernspitzen werden zwar nicht eingesperrt, sind aber genauso gefährlich. Jetzt könnte man sagen, schwere Kindheit, Trauma etc. … Aber wer hinterfragt sowas etwa bei einem IS Terroristen??? Hätte der dann nicht auch das Recht auf Menschenwürde? Menschenwürde endet bei mir da, wo die Menschenwürde anderer beeinträchtigt oder gefährdet wird… Also entweder lebenslänglich ( also bis zum Abnippeln) einsperren oder aber ne weit genug… Weiterlesen »

dors
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dors

Das ist der Reflex, Chrissie :-). Aber mal im Ernst: Das ist doch gerade die Frage, die Tom anspricht: Warum sollen wir uns Mühe geben, zu hinterfragen? Menschen mqchen entsetzliche Dinge (nur zur Dokumentation: KInderpornographie /Vergewaltigung gehören dazu!) Reicht es dann zu sagen: „Na klar, Kopf ab- aber vorher foltern“? Ich meine eben es reicht nicht. Mein Anker ist zunächst die absolute Grenze, dass ein Mensch einen anderen nicht töten soll, nicht töten darf , unter keinen Umständen. Ausgehend von dieser Grenze als ethischem Respekt vor dem Phänomen „Leben“ gilt es dann weiter aufzudröseln: Was tun mit Leuten, die diesen… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@dors Aber mal im Ernst: Das ist doch gerade die Frage, die Tom anspricht: Warum sollen wir uns Mühe geben, zu hinterfragen? Menschen mqchen entsetzliche Dinge (nur zur Dokumentation: KInderpornographie /Vergewaltigung gehören dazu!) Reicht es dann zu sagen: “Na klar, Kopf ab- aber vorher foltern”? Als Vater kann ich Chrissies Gedanken absolut nachvollziehen. Unser Rechtssystem läßt leider allzu oft zu, dass Triebtäter, die die Hemmschwelle zur Gewalt überschritten haben, eine weitere Chance bekommen, rückfällig zu werden. Das bedeutet aber nicht, dass man sie exekutieren oder gar foltern muss. Mein Anker ist zunächst die absolute Grenze, dass ein Mensch einen anderen… Weiterlesen »

dors
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dors

@Robbespiere : Gilt das auch dann, wenn dein Leben oder das deiner Familie durch einen Anderen bedroht ist? JA, das gilt dann auch! Ich muss mir gefallen lassen, dass ich in einer Notwehrreaktion zunächst mal vor Gericht lande, wenn ich zur Selbstverteidung (eigenes Leben oder Familie) jemanden töte mit dem Risiko, dass ich verknackt werde, weil der Richter meint, dass ich auch anders hätte reagieren können. Das sind genau die Graubereiche, die das geregelt miteinander leben so kompliziert machen. Zum Gelingen beitragen könnte eine entsprechende Kultur , Tom nennt es oben „Zivilisation“, aber das muss gezielt gepflegt werden, wie? Ich… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@dors

Zum “natürlichen” Sozialbegriff gehört auch die Dominanztendenz und der Ausschluss von “gruppenschädlichen” Individuen.

Auch wenn ich dafür keinen wissenschaftlichen Beleg habe, so denke ich doch, dass dies eine Frage der Gruppengröße ist.
Dass Anführer gewählt werden, deren Erfahrung man im Sinne der Existenzsicherung der Gruppe nutzt, ist eine andere Kategorie.
M.M.n. muß man auch zwischen traditionell nomadisierenden und modern seßhaften Gruppen unterscheiden.
Bei Ersteren wäre Anhäufung Ballast und Alles wird geteilt.
Bei der zweiten Gruppe dient Macht der gesteigerten Anhäufung von Wohlstand und Besitz.

dors
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dors

Auch wenn ich dafür keinen wissenschaftlichen Beleg habe, so denke ich doch, dass dies eine Frage der Gruppengröße ist.

Sehe ich auch so. Was bedeutet das aber für eine Erdbevölkerung von 7,6 MRD, die alle Kühlschrank, Klimaanlage, Herd, Auto und Internet wollen ?

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@dors Sehe ich auch so. Was bedeutet das aber für eine Erdbevölkerung von 7,6 MRD, die alle Kühlschrank, Klimaanlage, Herd, Auto und Internet wollen ? Ich bin nicht überzeugt, dass alle 7,6 Mrd. Menschen all diese Dinge wollen, oder ob nicht viele einfach nur zufrieden wären, ein sorgenfreies Leben genießen zu können. Nicht alles von den genannten Dingen ist dafür notwendig und die Belastung des Besitzes ist oftmals größer als der Nutzen. Kollektive Nutzung kann hier auch von Vorteil sein, allein aus ökonomischen Gründen. Sobald das Leben der Menschen einigermaßen gesichert ist, reguliert sich auch das Problem der Überbevölkerung. Da… Weiterlesen »

dors
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dors

Ich bin nicht überzeugt, dass alle 7,6 Mrd. Menschen all diese Dinge wollen, oder ob nicht viele einfach nur zufrieden wären, ein sorgenfreies Leben genießen zu können.

Sorgenfreies Leben wäre mit den vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten prinzipiell heute schon möglich, sogar in Afrika. Hindernisgrund: Mensch 🙂

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@dors

Sorgenfreies Leben wäre mit den vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten prinzipiell heute schon möglich, sogar in Afrika. Hindernisgrund: Mensch ?

Stimmt, aber die mit Hindernisgrund sind in Wahrheit Reptilien, bei denen der Freßtrieb alles dominiert.
Potentielle Handtaschen auf Beinen, sozusagen, womit wir fast wieder beim Thema wären. 😀

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Das bedeutet im Endeffekt, du willst Menschen unabhängig von ihrer Schuld bestrafen. Da kannste dir also gleich jemand beliebigen von der Straße holen, den du zur Befriedigung deiner Rachegedanken hinrichtest. ^^

ChrissieR
Mitglied
ChrissieR

Boah, ey!
Ich glaub ‚ jetzt hab ich selber die nach oben offene Sukram-Skala gerissen!?
Oder ist das -5 nur die aktuelle Aussentemperatur?
Moin auch…

Christine

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

-6

Man tut, was man kann

ChrissieR
Mitglied
ChrissieR

Danke dafür, Drunter und Drüber!
Vielleicht werd ich ja noch zweistellig!? pp

Roberto J. De Lapuente
Admin

Das lesen wir gerne. Zumal – ich plaudere aus dem Nähkästchen – Tom ein wenig gezweifelt hat, ob er diesen Text bringen soll – das deutet sich ja auch am Ende des Textes an. Man wird leider zu schnell in eine Ecke gestellt, in die man thematisch gar nicht passt.
Danke für den Zuspruch.

Energetische Verhaltenstoene
Mitglied
Energetische Verhaltenstoene

1. September 1993: In der Bundesrepublik Deutschland wird der Besitz und die Besitzverschaffung von Kinderpornografie strafbar.
Ein einfacher Lookaround bezüglich eines Hosters ließ mir schnell klar werden, dass wenn eine Suchmaschine derartig anders-geartete Suchtreffer bezüglich des Hostingangebotes erscheinen lässt -Ich mir meinen Web-auftritt, dann doch lieber wiedereinmal verkneife. Btw (Achtung evt. polarisierend): Macht mich jene, mit „Sippenhaft“ vergleichbare Reaktion meinerseits, zu einer auf den ersten Blick mit „Nazi, Faschistin oder Judenhasserin“- vergleichbaren Frau ?

Roberto J. De Lapuente
Admin

Aha. Und nun?

wonko
Gast
wonko

Müssen wir über die Todesstrafe sprechen?

Nein.

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Ist hierzulande wirklich jemand für die Todesstrafe?

Ja! Viel zu Viele!

Gaby
Gast
Gaby

Danke Tom für diese Thematik, die m.M.n. sehr viel tiefer greift und doch auch zu verschiedenen anderen Themen direkt die Frage aufwerfen lässt: Was stimmt mit der Grundhaltung der (vieler) Menschen nicht?
>> Gegen die Todesstrafe? Ja, absolut. Aber „das geschieht ihm schon recht“ << Oh-haua-ha.
Beliebig übertragbar.
Gestern erst wieder geschluckt.. Twitter Trend "Nazis raus". Steht für mich auf gleicher Stufe mit "Ausländer raus". Das eine ist nicht besser als das andere und doch hängen in Vieler Augen die nicht gesehenen Balken.

Zivilisation <- mir graut's vor dir

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Zunächst sollte man sich klar machen, was die Anschuldigung oder Verurteilung „sexueller Missbrauch“ alles bedeuten kann: – gucken von Pornos mit 13-Jahrigrn – filmen von sexuellen Handlungen zwischen pubertierenden Kindern – streicheln von Geschlechtsteilen von Kindern – (vermeintlich) einvernehmlicher sexueller Akt mit Kindern oder Schutzbefohlenen – Vergewaltigung von 15-jahrigen – Vergewaltigung von 6-jährigen – noch viel Schlimmeres usw. Die Unterschiede im Schweregrad sind also extrem groß und deshalb muss man bzw ein Richter genau hinschauen, um ein dem speziellen Fall angemessenes Strafmaß zu finden. Nicht alle Fälle sind gleich schlimm, deshalb muss es unterschiedliche Strafen geben. Das hilft hoffentlich erstmal… Weiterlesen »

Loco
Gast
Loco

Wahrscheinlich ist die Reaktion auf bestimmte verstörende Ereignisse einfach nur ein Zeichen dafür, wie dünn unsere sich als „zivilisiert“ gebärdende Fassade wirklich ist. Wahrscheinlich haben wir als Menschen einfach Schwierigkeiten Taten wie Kindesvergwaltigung (IMHO ist in diesem Zusammenhang „Kindesmissbrauch“ ein Euphemismus), Mord und Totschlag emotional zu erfassen. Dies wird deutlich, wenn Gefühle für Politik missbraucht werden um reaktionäre Gesetze durchzudrücken (irgendwie haben wir uns mittlerweile daran Gewöhnt, wenn uns für „Sicherheit“ Bürgerrechte Schritt für Schritt genommen werden…).

Dabei ist doch grade der Umgang mit den „Wertlosesten“ in unserer Gesellschaft ein guter Indikator für die Zivilisiertheit, derer wir uns regelmäßig rühmen…

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Wahrscheinlich ist die Reaktion auf bestimmte verstörende Ereignisse einfach nur ein Zeichen dafür, wie dünn unsere sich als “zivilisiert” gebärdende Fassade wirklich ist. Oder wie perfide gewisse Rattenfänger sind, die ihr meistens braunes politisches Süppchen gerne auf den niederen Emotionen der Massen kochen. Im übrigen, das muss auch mal gesagt werden, ist die Barbarei immer nur drei bis vier Mahlzeiten entfernt, falls diese ausfallen sollten für die meisten Menschen. Aber nichts desto trotz, eine wichtige kulturelle Leistung ist die, dass man sich als Gesellschaft Regeln vorgibt, um die Wahrscheinlichkeit einen Rückfall in dunkle Zeiten zu minimieren. Zu zumindest verstehe ich… Weiterlesen »

niki
Mitglied
niki

Vor massiven Angriffen wird mich das aber womöglich auch nicht schützen.

Richtig… Allein die allerkleinste Andeutung, dass man diesbezüglich Rechtsstaatlichkeit aufrecht erhalten möchte, wird massive Anfeindungen mit sich bringen. Das ist die Natur der Sache bei diesem Thema…

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Es gilt für immer und jederzeit für minder schwere, schwere und auch kapitale Straftaten, wer Straftaten begeht und schuldfähig ist, wird nach Recht und Gesetz abgeurteilt! Wer nicht schuld fähig ist oder zum Tatzeitpunkt war, ist ein Fall für die forensische Psychiatrie, zumindest im widerlichen Kontext des Artikels. Und das ist gut so!

Was aber soll den bitte dieses unangemessene Eingehen auf die Todesstrafe unter der Einbeziehung möglicher brutaler unmenschlicher Rachegelüste?

Das geht gar nicht, wer sich davon nicht distanziert, hat entweder gar nichts verstanden von einem modernen Rechtsstaat und dem GG, oder ist ein schlimmer Finger.

Beste Grüße

dors
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dors

@Heldentasse: Machst Du das absichtlich? Das geht gar nicht, wer sich davon nicht distanziert, hat entweder gar nichts verstanden von einem modernen Rechtsstaat und dem GG, oder ist ein schlimmer Finger. Weiter oben sprichst Du von : Oder wie perfide gewisse Rattenfänger sind, die ihr meistens braunes politisches Süppchen gerne auf den niederen Emotionen der Massen kochen. Kannst Du auch mal ’ne Nummer kleiner? Tom berichtet gerade davon, dass trotz eines modernen Rechtsstaates a) solche Verbrechen geschehen und b) im alltäglichen Gespräch durchaus lässig Todesstrafe und Folter gefordert werden. Man kann jetzt natürlich ignorant sein und eben nicht die vorsichtig… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

@dors b) im alltäglichen Gespräch durchaus lässig Todesstrafe und Folter gefordert werden. Nach meiner wohl überlegten Auffassung ist es das ganz und gar nicht! U.a. auch deshalb, weil damit die Segel aufgestellt werden in dem die Braunen so gerne pusten. Darum ist das was ich in den zwei Kommentaren schriebt auch kein Widerspruch, sondern eine Ergänzung. Man muss nicht eben nicht konkret über Todesstrafe, Folter und Lynch- Mob (das Thema kommt dann meistens auch auf) diskutieren, es ist ein absolutes no go, weil so etwas macht man nicht. Warum allerdings Menschen sich darüber offensichtlich ernsthaft Gedanken machen und das sogar… Weiterlesen »

Defi Brillator
Gast
Defi Brillator

Mehr Kinderpornoraphie war u. a. ein Grund warum SPD und Grüne Hartz IV beschlossen haben. Die Entwicklung in den Städten war so vorhersehbar.Allerdings hat auch auf dem Dorf der jeweilige Pornokönig immer ein Festplatte von der Metzgerei KiPo dabei, da das bei bestimmten Leuten mehr wert ist, als sehr viel Geld. Deutschland bildet bei der Thematik den Gipfel der Falschheit ab. Diejenigen, die da am Lautesten wetttern sind die, die ihre Dienstreise jährlich nach Thailand antreten – und zwar nicht, weil sie Frauen in ihrem Alter suchen. Wenn man sich dann noch die entsprechenden Gespräche im Flieger anhören muss, kommt… Weiterlesen »

Torsten
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Torsten

Jene Forderungen zur legitimierten Todesstrafe sind immer die letzten ohnmächtigen von innen nach außen dringenden Hilferufe von augenblicklich überforderten. Bringt Garnichts und hat es auch nie. Vielmehr soll und muss ne zivilisierte Gesellschaft jene wie auch immer gelegenen Grenzfälle, die immer irgendwo irgendwie von irgendwem begangen werden, aushalten – und lebendig mit zivilisierter weitblickender Größe richten. Im Fall von zurückliegenden allen bekannten Grenzfällen, wie zum Beispiel Gäfgen, ist ein lebendig belassen, ein wegsperren isolieren, weit mehr Tätereinwirkend als nen plötzliches Lebensende. Nein, Todesstrafe gehört nicht in unsere Zeit und ist nicht unser Bild von einer nach Wissen und Errungenschaft strebenden… Weiterlesen »

Roberto J. De Lapuente
Admin

Als ich jünger war, habe ich eine Weile den Marquis de Sade gelesen. Würde ich mir so auch nicht mehr antun. Irgendwo gibt es eine Passage, in der schreibt er sinngemäß (ich kriege nicht mehr genau zusammen, wo bei Sade ich es gelesen habe), dass man zwar einen Hinterbliebenen eines Opfers verstehen kann, der aus Rache den Mörder des geliebten Menschen tötet, dass aber ein Staat es quasi organisiert tut, konnte de Sade aber nicht nachvollziehen. Ich habe mir die Sichtweise aneignet – ich kann verstehen, wenn Angehörige hassen. Ich würde sogar mildernde Umstände walten lassen, wenn sie tätig werden.… Weiterlesen »

EinFragender
Gast
EinFragender

Danke für das Thema. Ich bin entschieden gegen die Todesstrafe, weil sie nie gerecht sein kann und es uns auch nicht zusteht andere zu töten. Wir Menschen sollten zu mehr im Stande sein. Was bringt die Todesstrafe? Die Opfer sagen meistens das sie das nicht wollen, manche „brauchen“ sogar die Täter um zu heilen. So zum Beispiel eine Freundin von mir die sehr froh ist kurz vor dem natürlichen Tod ihres Vaters der sie missbraucht hat noch über das Thema gesprochen zu haben. Für die Frau ist es sehr wichtig daß er eingesehen hat das er der Verbrecher ist. Wäre… Weiterlesen »

Linksman
Gast
Linksman

To be honest:
Als klarer, linker Gegner der Todesstrafe ertappe ich mich manchmal, bei gewissen Personen in der Geschichte tief unter meiner Haut klammheimliche Ausnahmen dieser grundsätzlichen Gegnerschaft zuzulassen: Etwa bei Dokus über die Nürnberger Prozesse, Eichmann oder Rudolf Höß (Kommandant von Auschwitz).
Was mir da aber immer fehlt, ist das befreite Triumphgefühl mancher „Todesstrafe-für-Kinderschänder“-Sprechautomaten.
Die Todesstrafen von Nürnberg, Jerusalem und Warschau (Höß) sind vielmehr Niederlagen der Humanität – in Reaktion auf eine viel monströsere Niederlage der Humanität.

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Bestraft wird man wegen seiner persönlichen Schuld. Schuld kann man nur haben, wenn man wissen kann, dass etwas falsch ist. Wenn man also jemand bestraft, weil er hätte wissen können und müssen, dass man zB nicht morden darf, dann muss man ihn folglich (!) auch so behandeln, wie jemand der es (wenigstens nach langer Haft) lernen kann. Sonst wäre das doch ein Widerspruch in sich. Menschen machen von Kindesbeinen an Fehler und lernen daraus. Wir hinterfragen unsere eigenen Gedanken und ändern uns. In der Jugend machen wir viele Fehler und trotzdem können wir im Alter noch sehr klug und weise… Weiterlesen »

Chaukeedaar
Gast

Da ich „Zivilisation“ nicht per se als höheren Wert sehe, überzeugt mich die Argumentation nicht 😉 Ich sehe die Frage eher spirituell: Wen bringt es der „Erlösung“ näher, wenn ich Rache übe für eine Tat, die mich eigentlich nicht direkt betrifft? Wäre sowas nicht eher Mangel an Vertrauen an die Gesamtschöpfung? Wenn das Motiv hingegen ist, Böses aus der Welt schaffen zu wollen, um zukünftige Taten zu verhindern, kann ich es gut verstehen. Direkt Betroffenen spreche ich persönlich gar vollste Handlungsmacht zu – die Angst der Staatsgläubigen vor „Selbstjustiz“ ist die Angst vor dem Leben. Selbstverantwortung beinhaltet für mich auch,… Weiterlesen »

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Und wer bestimmt, wer rückfällig werden könnte und bei wem deshalb zur „Selbstverantwortung“ gegriffen werden muss? Auch du? Und definiere „böse“.

Nee, nee! – Bestraft wird man nur, wenn man Schuld hat. Und Schuld kann nur haben, wer prinzipiell in der Lage ist, sich irgendwann, ggf nach langer Strafe, zu bewähren.

Ohne die Fähigkeit zu Bewährung keine Schuld, keine Strafe. Das bedingt sich gegenseitig und ist hoffentlich nachvollziehbar.

Ansonsten ist jemand krank. Und wenn ein Kranker gefährlich ist, dann wird er ggf. so lange eingesperrt, bis er keine Gefahr mehr darstellt bzw gesund ist. Das entscheiden aber natürlich Ärzte.

Chaukeedaar
Gast

@Sukram71: Ich lese aus deiner Antwort eine leichte intellektuelle Überheblichkeit, die mich unheimlich motiviert, zu antworten… Spass beiseite. Als Familienvater interessierte mich Rückfälligkeit nicht die Bohne – wer sexuell Hand an die Kleinsten legt, muss bei mir mit Tod oder Schlimmerem rechnen. Das darf jeder anders handhaben. Böse ist die sadistische Freude des SS-Mannes, Juden an der Grube in einer Reihe aufstellen zu lassen. Böse ist die Empathielosigkeit des Logenbruders, der ein Kleinkind rituell vergewaltigt. Schau dir mal die gemalten Bilder im Zusammenhang mit Pizzagate an. Böse ist die fehlende Eigenverantwortung des Auftragskiller des tiefen Staates, der jegliche Aufträge im… Weiterlesen »

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Das gibt dir alles nicht das Recht zur Selbstjustiz und wenn du dich nicht daran hältst, dann wirst auch du bestraft. Das darf eben nicht jeder handhaben wie er will.

Strafbar ist, was im Strafgesetzbuch steht, wenn dessen Tatbestandsmerkmale erfüllt sind und der Täter persönliche Schuld hat. Was oder wer „böse“ ist, steht nicht zur Debatte und darüber gehen die Meinungen oft auseinander.

Im Artikel geht es um einen Täter, der Kinder überredet hat vor der Webcam sexuelle Handlungen vorzunehmen und diese dabei gefilmt hat. Das verdient nicht den Tod. Der wurde in den USA zu 40 Jahren Haft verurteilt.

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Sie haben völlig recht! Manchmal muss man Prioritäten setzen.

Pen
Gast
Pen

Guter Artikel zu einem se8hr heiklen Thema. Da traun sich nicht viele ran. Die Todesstrafe steht außer Frage. Zudem sollten verurteilte Täter in einem gesonderten und geschützten Bereich verwahrt werden, damit es nicht zur Lynchjustiz kommen kann. Über Betroffene und Angehörige von Opfern, die von ihren Rachebedürfnissen überwältigt werden, zu urteilen, ist Anmaßung. Wer würde sich da trauen, den ersten Stein zu werfen? Wichtig wäre ein Gespräch. Die Einsicht und eine Entschuldigung von Seiten der Täter kann für die Opfer heilsam sein. Auch eine Entschädigung halte ich für wichtig. Es ist ein Thema, bei dem einem schlecht werden kann. Du… Weiterlesen »

Eric van Hagen
Gast
Eric van Hagen

Ich halte nichts von der Todesstrafe. Sie ist ein archaisches Instrument das der Befriedigung eines niederen Instinktes dient, nämlich dem der Rache. Wenn wir den Anspruch haben heute mehr zu sein als wir gestern waren, morgen mehr zu sein als wir heute sind, dann sollten wir uns nicht von unseren niederen Instinkten leiten lassen. Wenn wir als Gesellschaft beschliessen den Mörder zu ermorden dann, so empfinde ich es jedenfalls, stellen wir uns mit auf eine Stufe. Ich möchte mich aber nicht auf ein solches Niveau reduzieren lassen. Der tot des Täters wird den Hinterbliebenen oder den Opfern keine Genugtuung bringen.… Weiterlesen »

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Hier ein schöner Bericht darüber, wie man Mitglied in einem Kinderporno-Zirkel wird und morgens um halb sieben Uhr, unter Beobachtung der Nachbarn, die Polizei vorbeischaut, um die Wohnung zu durchsuchen. ^^

https://www.lawblog.de/index.php/archives/2019/01/10/risiko-whats-app-gruppe/

Unter Schwanz-ab und Todesstrafe geht es bei so ekelhaften Kinderschändern natürlich nicht. Erst recht bei dem links-grün-versifften Staatsanwalt, der das Recht mit Füßen tritt! tzzt

Rainer N.
Gast
Rainer N.

Emotionen sind verständlich — aber dagegen steht dann der Verstand. Wie wird ein Mensch zu solch Täter? Nein, nicht von Geburt an, da habe ich große Zweifel. Also werden Menschen irgendwie zu Tätern GEMACHT! So wie Kindersoldaten die dann ihre Eltern erschießen müssen, wenn sie nicht selber – dann wohl sowohl die Eltern als auch die Kinder. Deswegen, die Menschheit wird sich zu Grunde richten, gerade an den Taten und den „Rache-Wünschen“ ist das unmenschliche zu erkennen. Deswegen habe ich viel Verachtung für das, was sich Mensch nennt. Ja, ich habe Kinder, Enkel und Urenkel. JA, ich wünsche mir das… Weiterlesen »

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Guck dir an, mit welcher Begeisterung schon kleine Kinder – weltweit – am Computer Counter Strike und andere Ego-Shooter spielen. Dann weißt du, warum es so viel Krieg auf der Welt gibt. Die Hintermänner müssen das eigentlich nur in ihrem Sinne steuern und ausnutzen.

Jane Doe
Gast
Jane Doe

Guck dir an, mit welcher Begeisterung schon kleine Kinder – weltweit – am Computer Counter Strike und andere Ego-Shooter spielen. Dann weißt du, warum es so viel Krieg auf der Welt gibt. Die Hintermänner müssen das eigentlich nur in ihrem Sinne steuern und ausnutzen. Mit Verlaub, das ist der größte Bullshit den es zum Thema Mensch und seine Natur gibt. Oder ich drücke es anders aus: Es ist die größte Selbstlüge der ein Mensch aufsitzen kann. Der Mensch ist, was er ist, und ist, wie er ist – nur deshalb gibt es Kriege. Ich empfehle zu diesem Thema unbedingt die… Weiterlesen »

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Sag ich was anderes? Junge Männer, schon Kinder, sind von Natur aus aggressiv und auf Wettkampf aus.
Würde Krieg keinen Spaß machen – solange es nicht richtig ernst wird – gäbe es nicht so viele davon.
https://youtu.be/uecjvBaF_Oo

Rainer N.
Gast
Rainer N.

Falsch. Normale Kleinkinder sind sozial eingestellt. Erst wenn ihnen Konkurrenzkampf eingetrichtert wird … wenn andere Menschen in der Umgebung als Gegner aufgebaut werden … wenn sich die Erwachsenen nicht „Grün“ sind … also ein Menschlein in eine Umwelt hineingeboren wird, in der schon Feindschaft besteht … wird er geprägt … von Natur aus kann kein Mensch aggressiv eingestellt sein … wenn es so wäre, dann gäbe es keine Menschheit mehr … denn nach der Geburt würde ja der Mensch sofort … mit einer „natürlichen Aggression“ … auf seine „Schöpfer“ losgehen. Oh. wie viele Menschen haben Sie denn mit ihrer „natürlichen… Weiterlesen »

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Ist der Mensch von Natur aus gut und wird erst durch die Zivilisation, das enge zusammenleben in Städten und den Konkurrenzkampf schlecht und böse?

Oder ist der Mensch von Natur aus ein Monster, das erst von der Zivilisation, Kultur und Kirche gezähmt werden muss?

Der Streit ging über Jahrhunderte und das werden wir hier wohl nicht anschließend lösen können. 🙂

Normale Kleinkinder sind sozial eingestellt.

Normale Kleinkinder machen Entwicklungsstufen durch.
Im Alter von circa dreieinhalb sind die oft am agressivsten, hatte ich erst kürzlich gelesen. Was die obige Frage aber nicht beantwortet. Das ist off-topic. Du hast Recht und ich meine Ruhe. 😉

Drunter & Drüber
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Drunter & Drüber

Kinder sind unberechenbar!

Muss man wissen!

Rainer N.
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Rainer N.

oder auch

– wenn wir unsre Kinder schlagen …

müssen wir uns nicht wundern was aus ihnen wird

Jatan
Gast
Jatan

Ich glaube ihr solltet einfach … [da Teile dieses Kommentars beleidigend sind, wurden sie entfernt – tw]

Nashika
Gast
Nashika

Tom Wellbrock, findeste Geil wie Eure Nation, im Erweiterten Nahen Osten und In Nordafrika massen von Haufen toter Kinderleichen produzierte und mit ihr verbitterte Hungersnöte und Armut, dass alles die Vergewaltigung von Kinder fördert?
Findest cool oder?

Nashika
Gast
Nashika

Kindesmissbrauch
Fängt in der Schule an, zur Vorbereitung für ein Berufsleben.
Kindesmissbrauch, ist die vergewaltigung von Arbeits-Berufs und Geldzwang zum Überleben.
Kindesmissbrauch! findet dort statt, wo die Hierachie einen Einfluss auf Lebewesen hat.
Weil Kindesmissbrauch, was ihr darunter versteht, ist die Persönliche Annäherung oder gewaltsame Beeinflussung von zwei geistigen Lebewesen.
Kindesmissbrauch, ist eine Hierachie der Untoten, überall wo ein Einfluss auf uns stattfindet, wo eine unbekannte Persönlichkeit, Massen Vorgaben gibt, wie diese Ihr Leben verbringen MÜSSEN bis zum TOT arbeiten UND bis zur Verfickten Terrorherrschaft erniedrigt werden .

Nashika
Gast
Nashika

Ihr müsst, auch wenn ihr geografische unterentwickelte Sexualitätskultur seid, mal verallgegenwärtigen, dass die Sexuelle Entwicklung als Menschenrecht gilt und dazu ihr Primitivsten Saftsäcke, dann euch zu einer Virtuellen Aufnahme, die bereits in der Vergangenheit liegt. Euch nur Bestrafung, Justiz, warum nicht legaler Totschlag? Einfällt. Guck mal was dumme Häftlinge machen, wenn Sie erfahren das ein Lebewesen, mit seinem Menschenrecht, ein anderes Lebewesen, das Jünger ist als er und nur Jünger, mit dem Sexualitätserfahrungen gesammelt hat. Aber Euch nur Bestrafung, Justiz, warum nicht legaler Totschlag? Einfällt. Weil in Konsequenz, versucht ihr nur mit der unterstellung „Müssen wir über die Todesstrafe sprechen?“… Weiterlesen »

Nashika
Gast
Nashika

Danke ihr seid so richtige Reboot-Nazis
Todesstrafe für Kinderschänder?
Aber keine Erweiterung des Missbrauchsbegriffserwerbs auf die Ausbeutung von Hierachichen Strukturen, KriegstreiberNationen oder die Vernichtung Frühkinderlicher Sexualitätserfahrungen.
Ihr seid erstklassige Reboot.Nazis mit US-Umgang mit selbsterkannten Straftätern, die Definition führt auf die KriegstreiberNation zurück.

Nashika
Gast
Nashika

Das ist ernst gemeint mit den Reboot.Nazis mit US-Justizhintergrund. Also bei mir sind bis vor kurzem, noch Bürger mit Nationalistischer Einstellung Auto , die in der Heckscheibe „Todesstrafe für Kinderschänder“ angeklebt durch die Dorfgegend gefahren sind. Irgendwann hat man die Vertrieben gehabt. Danke an euch Reboot-Nazis mit „Müssen wir über die Todesstrafe sprechen?“ Also diesen geschrieben Artikel würden die Neo-Nazi-Heckscheiben-Aufkleberleute euch sofort mit einem Like und einem Teilen unterstützen, dass ist in der Art die Argumentierung derer. Der Lacher abseits der Reboot.Nazis ist von dir Tom „Ich habe das Wort „Opfer“ in diesem Zusammenhang bewusst in Anführungszeichen gesetzt,“ Ich muss… Weiterlesen »

Nashika
Gast
Nashika

Nashika
Gast
Nashika

Der richtige Umgang mit Mordbefugnissen.

Was würde ein Mensch sagen, der sagt: Ich bringe dich für dein Leben um!
https://www.youtube.com/watch?v=tLte_kqmSBo
Willkür der Autoritären ist die Bestrafung von Menschen mit Handlungen.
Laufe einmal auf einer DEutschen Straße rum und stecke den rechten Arm mit der Handfläche zur Sonne.

Musil
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Musil

Wenn ein Betroffener oder ein Angehöriger in seiner Wut den Tod des Täters fordert, verstehe ich das und werde keine Diskussion über eine allfällige Todesstrafe vom Zaun brechen. Aber wir, die anderen, der Staat, wir, die wir emotional nicht in diese Tat involviert sein sollten, dürfen uns nicht auf die Stufe des Täters begeben. Wir haben unsere viel beschworenen WERTE einzuhalten und uns daran zu orientieren. In diesem Rahmen muss der Täter härtest möglich bestraft werden. Und da ist die Todesstrafe einfach kein Thema. Auch wenn sich mein Mitleid mit dem ermordeten Täter in Grenzen hält: Die Tat muss aufgeklärt… Weiterlesen »

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