Klimaschutz ist eine soziale Frage

Die Empfehlung Essgewohnheiten umzustellen, um Menschheit und Erde zu retten, gehört mittlerweile natürlich zum progressiven Repertoire. Es gehört aber mehr dazu als dieser warmer Ratschlag. Eine zentrale Frage dahinter ist der Wert der Arbeit.

Mittlerweile eine Binse ist, dass der gewaltige Fleischkonsum ein Klimagefährder ist. Als neulich das World Resources Institute (WRI) darauf aufmerksam machte, dass weniger Fleisch auf der Speisekarte auch dem Klimaschutz dienlich wäre, konnte man als halbwegs informierter Verbraucherbürger nur abwinken und sagen: Mensch, das weiß ich doch! Der amerikanische Think Tank spricht sich dafür aus, dass die Menschheit ihre Essgewohnheiten ändert und weniger wegwirft. Es soll also mal wieder erzogen, Bewusstseinsarbeit geleistet werden – mehr fällt denen nicht ein. Dass dahinter auch systemische Auswüchse stecken, ökonomische Determinismen wirken: Viel zu komplex, ja viel zu aufwändig.

Fleisch ist an sich zu billig, es ist Fließbandprodukt geworden. Oft ist Fleisch billiger als die Zusammenstellung eines vegetarischen Gerichts. Bratwürste sind für 1,79 Euro zu haben. Ein Ratatouille, selbst wenn es aus Gemüse aus dem Discounter zubereitet wird, kommt teurer – und ist außerdem viel mehr Küchenarbeit. Wer jetzt auch noch sagt, er möchte geschmackvolleres Gemüse verwenden, wenn es schon fleischlos sein soll, auf dem Wochenmarkt einkauft, muss nicht zwangsläufig mehr ausgeben als bei Penny, Aldi und Konsorten. Günstiger kommt er aber sicher nicht davon. Der Vorteil ist nur, dass man auf dem Markt keinen Sack Paprika kaufen muss, obgleich man vielleicht nur ein Stück benötigt.

Nun ist das hier kein Küchenratgeber, weswegen hier kein Rezept für schmackhaftes Ragout folgen soll, aber es zeigt sich leider viel zu oft in intellektuellen Gefilden, dass es am Bezug zur Praxis mangelt bei solchen Themen. Was heute wieviel kostet, kriegen viele, die den öffentlichen Informationsauftrag erfüllen, gar nicht mehr mit.

Wo ist eigentlich auf der Gourmet-Flanke der Klimaschutzdebatte jemals eine Stimme nach dem starken Staat zu vernehmen? Das politische Primat will offenbar keiner mehr herstellen. Stattdessen soll es die Bewusstseinsförderung übernehmen, die Verbraucher zu klimabewussteren Konsumenten zu erziehen. Die Massenproduktion von Fleisch gefährdet unser Klima ja nicht deshalb, weil die Produktionszahlen stetig wachsen. Es wird gefährdet, weil die Politik keine strengen Regularien, Kontrollen und Standards festsetzt. All das würde die Massenfleischherstellung deutlich teurer machen.

Im Grunde haben wir es mit einem künstlich geschaffenen Preisgefälle zwischen Fließbandprodukt und biologisch hergestellten, teils noch traditionell herangezogenen Fleisch zu tun. Denn die Verursacherkosten für klimatische Folgen oder Bodenverseuchung zum Beispiel, sind im Fleischpreis gar nicht eingerechnet. Es gibt wenig Qualitäts-, noch weniger Umwelt- und fast keine Personalkontrollen. All das ist wie eine stille Subvention durch Unterlassung.

Klimaschutz beginnt damit, die zerstörerischen Produktionsweisen an die Kandare zu nehmen – und Fleisch als einen Warenwert anzuerkennen, in dem sich widerspiegeln soll, was darin an Arbeit, Ressourcen und Umwelt enthalten ist. Wenn aber Scheinselbstständige für einen geringen Lohn, oft weit unter dem Mindestlohn gar, wie am Fließband Tiere zerlegen, Umweltbehörden die Hände gebunden sind, weil die Standards für die Abfallbeseitigung relativ lax gehalten werden und die Folgen aus diesem Raubbau der zukünftigen Generation ohne Entschädigung übergeben werden, bleibt Fleisch ein attraktives Lebensmittel.

Ist es richtig, Fleisch zu verteuern, um es vielen vorzuenthalten? Das ist gar nicht der Ansatz. Es geht um Wertschätzung für ein Produkt, dass nicht aus dem Nichts in die Welt kommt, sondern in einer Wechselwirkung zur Welt steht. Dasselbe Prinzip könnten wir auch bei der Debatte um das Erdöl anwenden. Wir leben in einem systemischen Wahnsinn, der Folgen sozialisiert und futurisiert. Gute Arbeit, gute Produkte, Nachhaltigkeit darf was kosten. Dass dabei der Lohn- und Kostenlimbo nicht aufrechterhalten werden kann, versteht sich von selbst. Der Bürger, Konsument und Verbraucher muss in der Lage sein, sich anständige Produkte auch leisten zu können.

Ökologie ist ohne soziale Gerechtigkeit nicht vorstellbar. Deshalb sind all die Bedenken, die irgendwelche systemischen Denkfabriken da draußen in Memos packen, nichts Relevantes oder Substanzielles. Denn die Welt als Discounter finden sie meist recht chic.

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ChrissieR
ChrissieR
3 Jahre zuvor

Einen wunderhübschen guten Montagmorgen wünsche ich erst mal allen…

Also, das mit dem viel zu billigen Fleisch sehe ich ganz genauso, das Problem liegt halt auch wirklich am System der Supermärkte und Discounter. Ich habe nur die Wahl – genau wie bei der zitierten Paprika – festgelegte Mengen in Plastikverpackungen zu kaufen. Das führt dann dazu, daß entweder ein Rest bleibt, der vielleicht sogar nach paar Tagen weggeworfen wird, oder man isst mehr als eigentlich gut tut und nimmt dabei zu.
Die Geiz ist geil Mentalität in Bezug auf das Essen ist halt typisch deutsch. Selbst der französische Kleinverdiener gibt wohl mehr Geld für gute Ware aus- aber quantitativ eher weniger, was seiner Gesundheit zugute kommt! Der Durchschnittsdeutsche zieht sich halt lieber zusammengepamptes Industriefleisch aus der Plastikschale rein, mit ner zuckerhaltigen Fertigsauce und Kartoffelbrei aus der Tüte (Fensterkitt), fährt dafür aber mit nem dicken SUV beim Discounter vor!
Mir wird immer schlecht, wenn ich das Warenangebot in Supermärkten sehe. Diese Menge an Zeug, da fällt doch garantiert viel Abfall an, dafür müssen andere Menschen Hunger leiden! Was nützen gefühlt 238,7 Milliarden Joghurtsorten und 538 000 verschiedene Fertiggerichte, wenn überall undefinierbares Zeug drinsteckt? Wer frisst sowas????
Joghurt ohne Zusatzstoffe kann man z.B. sehr leicht selbst zubereiten und mit etwas Mehl, Olivenöl , Hefe und Wasser in kurzer Zeit auch einen Pizzateig herstellen…
Aber es ist wie mit allem : Scheisse lesen, Scheisse sehen (TV) und Scheisse fressen,,,,und alle 4 Jahre Scheisse wählen !

Bon appetit

Christine

EinFragender
EinFragender
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

Eigentlich ist es anders. Dank der Discounter und dank der Verpackung ist es möglich Lebensmittel nicht nur sauber und frei von Schmutz und Schimmel zum Verbraucher zu bringen.
Ist so. Noch nie war unsere Nahrung so gesund wie heute.

Mit einer Ausnahme: Bio-Nahrungsmittel
Hier haben wir das Problem das sie sehr oft mit Giften und Schimmel kontaminiert sind was man an den überdurchschnittlich häufigen Rückrufen bei Bio-Produkten merkt. Die einzigen Totenauf Grund von schlechten Nahrungsmitteln in den letzten Jahren sind Bio-Produkte zurückzuführen.
Die Gifte und der Schimmel sind natürlichen Ursprungs und werden bei Bio-Nahrungsmittel nicht ausreicht entfernt bzw. bekämpft.

So kommt es das die Bio-Mama ihren Kindern im besten Glauben das richtige zu tun, etwas schlechtes gibt, während die Discounter-Mama viel Zeit und Geld spart und ihre Kinder besser ernährt.
Ein Widerspruch? Ja klar, aber er zeigt nur wie Ideologie verblendet.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  EinFragender
3 Jahre zuvor

Nein!

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

Ach…

Géant Hypermaché, Casino Supermaché, Carrefour, E.Leclerc et cetera Pe Peh (abgesehen von Lidl, Aldi und so weiter)…

Ja, der Franzose an sich, der mit der Gitanes Maïs im Mundwinkel und der windschiefen Kappe auf’m Kopp, dieses Symbol für , äh, was jetzt noch mal?

Schweigsam
Schweigsam
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

Du hast ganz gewaltig was an der Waffel!

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Schweigsam
3 Jahre zuvor

Sie befinden sich hier mit vielen MitkommentatorInnen in Übereinstimmung. Mir ist nur nicht ganz klar, worauf Sie sich sonst noch beziehen wollen. Aber holen Sie sich nur die Bestätigung, Jede/r kann sie brauchen.

grossbuchstaben
grossbuchstaben
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

ICH HABE DEN EINDRUCK, DAS DER BEGRIFF VON SICHERHEIT DURCH DIE JAHRZEHNTE HINWEG EIN „BEWEGTER“ GEWESEN IST

UND ALS SOLCHER VERTEIDIGUNG RECHTFERTIGTE

^^

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

Die Geiz ist geil Mentalität in Bezug auf das Essen ist halt typisch deutsch. Selbst der französische Kleinverdiener gibt wohl mehr Geld für gute Ware aus- aber quantitativ eher weniger, was seiner Gesundheit zugute kommt!

Naja, an die entsprechende Qualität muss man aber auch herankommen, ohne über den Tisch gezogen zu werden..
Ein Deutsch-Franzose hat mir mal erklärt, dass es in Frankreich viel strengere Qualitätsstandards gäbe als hier, auf die man sich verlassen könne.
Bei unserem Edeka gibt es zumindest frische „Gillet jaunes“ ( franz. Maispoularden ), die zwar das dreifache kosten wie ein Gummiadler aus der Truhe, aber dafür ein leckeres Sonntagsessen abgeben. Für eine Familie ist das immer noch erschwinglich und schmeckt echt nach Huhn.
Zudem macht Selberkochen Spaß, wenn etwas Genußvolles dabei herauskommt.

und alle 4 Jahre Scheisse wählen !

Trendmäßig grün, als ökologischen Ausgleich dafür, dass man sich die „panierten Spanplatten“ ( aka Schnitzel ) aus der Packung reinzieht. 🙂

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Robbespierre, der Ausdruck „sich etwas vom Munde absparen“ ist bezeichnend. Auch die Gastfreundschaft ist in Frankreich – und nicht nur dort – eine andere. Hier soll es Menschen geben, die den Braten schon mal verstecken, wenn unangemeldeter Besuch zur falschen Zeit kommt. :-))

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

@Pen

Hier soll es Menschen geben, die den Braten schon mal verstecken, wenn unangemeldeter Besuch zur falschen Zeit kommt. :-))

Die haben bei mir keine Chance. Ich weiß genau, dass es kein Raumspray mit „Schweinebraten-Note“ gibt. 🙂

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

Habe seit 2005 Scheisse, nämlich die Linke gewählt

grossbuchstaben
grossbuchstaben
Reply to  Ronaldo
3 Jahre zuvor

UND DAS IST JETZT KEINE NEGATIVE AKTIVITÄT, BETRÜGERISCHEN EINVERSTÄNDNISSES ? SONDERN EIN AUSDRUCK DES WETTBEWERBES UND SOMIT STRATEGISCH, UM MITBEWERBER UNGLEICH STÄRKER ZU VERLETZEN, ALS DAS SIE DARAUS EINEN VORTEIL ZIEHEN KÖNNTEN, ALSO EHER NÜTZLICH ALS „WERT-ZERSETZEND“ ?

^^

EinFragender
EinFragender
3 Jahre zuvor

Wenn Fleischkonsum einen Einfluss auf das Klima haben soll, hat es der Verzicht auf Fleisch erst Recht. Tiere verwerten pflanzliche Nahrung nicht nur viel besser als wir Menschen, sondern es gibt vielfältige pflanzliche Nahrung die für Menschen vollkommen unverdaulich ist. Somit fällt ein Großteil der Nahrung die Tiere zu sich nehmen als menschliche Nahrung aus. Deshalb ist Fleisch auch so günstig.
Es gibt also nicht die Fragestellung: Entweder Fleisch oder Gemüse, sondern wenn wir auf rein pflanzlicher Nahrung setzen haben wir ein Problem: Wir benötigen viel größere Anbaugebiete als heute. Das gilt ganz besonders für die 3. Welt, in der die Anbaugebiete heute schon sehr knapp sind und nur dank genmanipulierter Nahrungsmittel können die Menschen überhaupt ernährt werden

Bei der Tierhaltung haben wir noch einen Aspekt: Es handelt sich immer um Nahrung die CO² bindet und zwar in sehr großer Menge.

Ich denke das das Problem ein anderes ist: Die Diskussion wird viel zu ideologisch geführt und zu wenig sachlich. Unterstützt durch Horrormeldungen über Massentierhaltung die nicht dem entspricht wie Tiere gehalten werden, wird Stimmung gemacht. Nein Tipp: geht Mal alle auf einen Bauernhof mit Tierhaltung und bildet euch selber eine Meinung unabhängig von irgendwelchen fanatischen Tierschützern.

Pen
Pen
Reply to  EinFragender
3 Jahre zuvor

Fragender,

„Es gibt also nicht die Fragestellung: Entweder Fleisch oder Gemüse, sondern wenn wir auf rein pflanzlicher Nahrung setzen haben wir ein Problem: Wir benötigen viel größere Anbaugebiete als heute. Das gilt ganz besonders für die 3. Welt, in der die Anbaugebiete heute schon sehr knapp sind und nur dank genmanipulierter Nahrungsmittel können die Menschen überhaupt ernährt werden.“

Wie kommst Du darauf? Dieselbe Bodenfläche kann einen Menschen mit Fleisch und 8 Menschen vegetarisch ernähren.

Niemand muß zum Vegetarier werden. Es würde genügen, den Fleischkonsum zu reduzieren. Morgens und abends Aufschnitt, dazu mittags ein Stück Fleisch braucht kein Mensch.

Qualität statt Quantität.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

@Pen

Dieselbe Bodenfläche kann einen Menschen mit Fleisch und 8 Menschen vegetarisch ernähren.

Das ließe sich sogar durch trad. Mischbepflanzung ( z.B. Mais und Bohnen kombiniert ) statt Monokulturen sogar noch deutlich steigern.

RKL
RKL
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

Veredelungswirtschaft ( führt in der Dritten Welt häufig zu Verelendungswirtschaft )

“ Als Veredelung wird in der Landwirtschaft die Umwandlung
von pflanzlichen Produkten in Tierprodukte bezeichnet.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Veredelung_(Landwirtschaft)

“ Derzeit werden weltweit 40 % der Getreideproduktion,
ca. 65 % der Ölsaat und 30 % des Fischfangs für die
Veredelung ( Viehfutter ) eingesetzt.“

Was für „Biotreibstoff“ und „Biogas“ produziert wird, kommt
selbstverständlich noch hinzu.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

@RKL

Was für “Biotreibstoff” und “Biogas” produziert wird, kommt
selbstverständlich noch hinzu.

von dem Methan, das ungenutzt verpufft, ganz zu schweigen.

RKL
RKL
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

von dem Methan, das ungenutzt verpufft, ganz zu schweigen.

Ich versuchte abzuschätzen was NICHT für Lebensmittel angebaut wird, also Viehfutter + Energiepflanzen.
Ist mir nicht gelungen. Die Sache mit dem Pansen-Methan ist jedenfalls überzogen, andere Ursachen für die Freisetzung von Methan überwiegen, und das sind zum größten Teil natürliche Ursachen. Ich finde es auch praktisch, im Zusammenhang kurz angerissen zu haben, dass Erdgas nicht der heilige Gral ist was die Energieversorgung und möglicherweise Fahrzeugantriebe betrifft. Mit jeden Erdgasanschluss nimmt die Emission von Methan zu.
Erdgas verbrennt „sauberer“ als Kohle, hat aber seine Methan-Tücken.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

@RKL

Ich versuchte abzuschätzen was NICHT für Lebensmittel angebaut wird, also Viehfutter + Energiepflanzen.
Ist mir nicht gelungen.

Warum nicht, das war doch durchaus plausibel?

Die Sache mit dem Pansen-Methan ist jedenfalls überzogen, andere Ursachen für die Freisetzung von Methan überwiegen, und das sind zum größten Teil natürliche Ursachen.

Stimmt.
Das meißte Methan ist in gefrorener Form im Meeresboden gebunden und wird durch die Erderwärmung immer stärker freigesetzt.
Trotzdem spielen die „Abgase“ bei Säugetieren eine Rolle, welche im Vergleich zu vegetarischer Ernährung die Bilanz negativ beeinflußt.

RKL
RKL
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Trotzdem spielen die “Abgase” bei Säugetieren eine Rolle, welche im Vergleich zu vegetarischer Ernährung die Bilanz negativ beeinflußt.

Nicht generell bei Säugetieren. (Mast-)Schweine sind hier raus, wie alle anderen Nichtwiederkäuer auch wenns ums Methan geht. Wenns ums CO2 der Abatemluft geht, wird auch das teils kompensiert. Die Grünalgen in den Meeren wachsen und verstoffwechseln den CO2-Überschuss bis die Meere kippen. Trotz allem ist der Klimas-Kollaps eine zu erwartende, nicht zu leugnende Größe.

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

Also zu meiner Zeit™ hat man – zum Beispiel – einen rubusten aber ertragsarmen Apfelbaum mit einem ertragreichen nicht so robusten veredelt. Oder eine – s.o. – Rose mit einer schöneren. Aber damals war Wikipedia auch noch ein Lexikon…

RKL
RKL
Reply to  Nashörnchen
3 Jahre zuvor

Das ist weniger interessant als die Tatsache, dass 30% des Fischfangs für Tierfutter verwendet werden soll.
Es ist noch idiotischer die Meere zu überfischen, als Soja und Getreide in die Schweinetröge zu werfen.
Die Fangflotten der EU kreuzen schon vorm Senegal.

Pen
Pen
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

RKL , „30% des Fischfangs für Tierfutter…“ ? Das ist verrückt. Eine Tierart fangen, eine andere damit füttern, damit eine dritte sie (fr)essen kann. So wurde der Rinderwahnsinn in die Welt gesetzt. Ich fürchte, wir sind nicht mehr zu retten.

Rudi
Rudi
Reply to  EinFragender
3 Jahre zuvor

@ Fragender

Du hast da einige steile Thesen ohne Begründung in den Raum gestellt. Beispielsweise schreibst du:

„Es gibt also nicht die Fragestellung: Entweder Fleisch oder Gemüse, sondern wenn wir auf rein pflanzlicher Nahrung setzen haben wir ein Problem: Wir benötigen viel größere Anbaugebiete als heute.“

Was hier fehlt, ist die Gegenrechnung, denn weniger Fleischproduktion bedeutet weniger pflanzliche Nahrung für nicht vorhandene Tiere. Um ein Kilogramm Fleisch zu erzeugen, werden fast 12 Kilogramm Sojaschrot benötigt. Man kann das auch in Quadratmeter umrechnen: Für 1 kg Sojaschrot benötigt man 4,81 qm Anbaufläche, für ein 1 kg Fleisch 56,04 qm.

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Und was hier fehlt, ist ein entscheidender Teil der Gegenrechnung, denn mehr pflanzliche Nahrung bedeutet ja mitnichten weniger Fleischproduktion. Jedes Schnitzel, das hier „eingespart“ wird, wird in riesige Container verpackt und um die halbe Welt geschippert. Die Rechnung lautet also 56,04 qm Futter-Anbaufläche (wenn die Viecher partout kein Gras fressen wollen, was überall wild wächst) PLUS XX qm fürs Gemüse. Und die zahllosen mit Schweröl betriebenen Containerschiffe retten die Umwelt dann auch nicht mehr…

Andreas Säger
Andreas Säger
Reply to  EinFragender
3 Jahre zuvor

Nur um mal die Proportionen klarzustellen:
https://xkcd.com/1338/
Wir selbst und unsere Nutztiere machen 99% des Lebendgewichtes aller Landsäugetiere aus.

niki
niki
Reply to  EinFragender
3 Jahre zuvor

@EinFragender:
Schon die letzten Male hast du wirklich komplett gegen der Realität Unsinn von dir gegeben. So dämlich kann man nicht sein.
Ergo vermute ich einfach mal, dass du wirklich nur Trollen willst…

RKL
RKL
3 Jahre zuvor

Wenn auf der Fläche Deutschlands statt 80 Mio. Menschen nur 40 Mio. leben würden, hätten wir den Fleischkonsum halbiert….die Mieten auch……

Nur für den Fall angemerkt, dass „demografische Faktoren“ grundsätzlich zum Alarmismus anzuregen haben.

Die marktradikalen Imperialisten und Kriegstreiber können die Suche nach Lebensraum im Osten abbrechen.

Pen
Pen
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

Hi RKL,
der Lebensraum im Osten birgt außerdem reichlich Rohstoffe für die Amis. Dafür ist die Merkelbande zu allem bereit. Dreckspack!

RKL
RKL
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

Im Gegenzug bekommen die Russen Lebensversicherungen, Bausparverträge und Fondspakete für die Altersvorsorge .-)

Pen
Pen
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

RKL, da werden sich die Russen aber freuen. :-))

ronaldo
ronaldo
3 Jahre zuvor

Die Grünen nennen ihre Politik ökosozial, geben wir ihnen doch eine Chance!

Da hört sich ja alles auf:

https://www.zeit.de/2018/30/reichtum-als-moralisches-problem-christian-neuhaeuser-buch-verbot

Für mich sind Staatsprivilegien ein moralisches Problem!!

ronaldo
ronaldo
Reply to  Mannomann
3 Jahre zuvor

sehe bei Merz eher das Problem, dass polit.Seilschaften sein Einkommen ermöglichsten, hohe Einkommen dürften sicher irgendwie zur Freiheit gehören, bin eh weit weg davon, geschenkt!

Mannomann
Mannomann
Reply to  ronaldo
3 Jahre zuvor

„Für mich sind Staatsprivilegien ein moralisches Problem!!“
Der Staat ist KEIN handelnder Akteur, sondern nur eine Dachorganisation der Betreuer und Vertreter eines Volkes!
In einer Demokratie braucht es Staatsprivilegien (sonst s.Text o. keine Demokratie, da es dann nur noch Reichen- also Feudalprivilegien gibt!). Es sind auch weniger Privilegien, sondern Handlungsbevollmächtigte, die im Sinne aller (100% Bevölkerung) und der noch lange nicht Geborener schützen, planen und verwalten müssen!

Wir haben ein Staatsdiener-versagen!
Mein Problem ist: die Staatsdiener, also die Angestellten des Volkes“, sind zu schleimenden, sich selbst kastrierten, Dienern der Mächtigen geworden!
Ergo verspendern, verkaufen und verjubeln sie „Volkseigentum“ und „Mutter-Natur-Eigentum“ ohne zu raffen, dass genau diese „Privilegien“ überhaupt ihre Daseinsberechtigung sind!

Es gibt schon einen gewichtigen Grund nicht das Wort Neoliberalismus zu verwenden und massiv das Wort Neofeudalismus zu benutzen!
Feudalismus kennzeichnet das Dunkle Mittelalter, wo einige Wenige alles besaßen, dominierten und verbrauchten und den Vielen nicht mal das nackte Leben sicher war!
Mit Google und co wird es noch dramatischer! Da kannste dann nicht mal dem Feudalherren einen Hasen klauen ohne dass ‚Alexa‘ dich verpetzt!

ronaldo
ronaldo
Reply to  Mannomann
3 Jahre zuvor

Die Reichen verteidigen ihre Privilegien am freien Markt, könne diese verlieren, selbst bei korrupten Beamten wird gerne unter 12 Monate Strafe gegangen!Ich kenne keine Angestellten des Volkes, in der Schweiz usw sicher,hier Herren des Staates!!

ronaldo
ronaldo
Reply to  Mannomann
3 Jahre zuvor

Egal, wie schlimm es wird, für die Robbes-Buben wird es nicht so schlimm, danke!

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Mannomann
3 Jahre zuvor

Nun, vielleicht hätten Sie das den Staatsrechtlern und Parlamentariern, den Ministerialbeamten und Diplomaten, den Admirälen und Kanzlern (und KanzlerInnen) früher mal sagen sollen, so kurz vor Machiavelli, wenige Jahrhunderte davor eben – oder einfach auch mal heute, dass sie sich für keinen handelnden Akteur so ins Zeug werfen. Möglicherweise käme dann so die Antwort „Ja natürlich! Wie konnte ich das nur übersehen? Jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen. Klar, der Staat, der ist das alles nicht. Ich bin der Staat!“ 0_o

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Mannomann
3 Jahre zuvor

@Mannomann

Der Staat ist KEIN handelnder Akteur, sondern nur eine Dachorganisation der Betreuer und Vertreter eines Volkes!

Solch logische Argumente kannst du Jmd. näherbringen, dessen IQ oberhalb der Körpertemperatur liegt, nicht aber dem „multiresistenten Blog-Keim“ Antonaldo.
Dessen Leierkasten läuft immer mit der gleichen Walze:

♫ Ja wer hat denn, den Käse, zum Bahnhof gerollt ♫

Mannomann
Mannomann
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Och ich habe Dialog mit der Riss-Schallplatte Ronaldo aufgegeben, aber Dinge richtig oder anders darstellen ist doch auch wichtig!
Er nutzt mir zum GehirnJoggen!

ronaldo
ronaldo
3 Jahre zuvor

Wir haben alle eine Verantwortung vor der Umwelt. Es ist aber natürlich gerade für ärmere Menschen sehr schwer, sich immer öko-korrekt zu verhalten!Habe aber noch nie gehört, dass böse grüne Stammwählerin den arbeitslosen Familienvater an den Ohren in den Ökoladen schleppt!

Rudi
Rudi
Reply to  ronaldo
3 Jahre zuvor

@ ronaldo ronaldo

Wenn die grüne Stammwählerin, die nicht mal böse sein muss, mal freitags bis sonntags der Mode wegen nach Mailand fliegt, wird sie den von dir beschworenen arbeitslosen Familienvater ökologisch nicht toppen können, auch wenn dieser nie im Ökoladen einkaufen kann. Mit anderen Worten: Wer ausreichend Kohle hat, ist üblicherweise mobiler als ein Hartz-IV-Geduldeter und weist dadurch eine deutlich schlechtere CO2-Bilanz aus.

Deine Behauptung: „Es ist aber natürlich gerade für ärmere Menschen sehr schwer, sich immer öko-korrekt zu verhalten!“ ist deshalb nicht zielführend. Sie geht an der Realität knapp vorbei. Du musst das anders sehen. Diejenigen, die sich ostentativ ökologisch verhalten, verschaffen sich vermeintlich moralische Vorteile, obwohl sie deutlich mehr für Konsum ausgeben. Eine gut gedämmte mit Wärmeaustausch versehene 140qm-Wohnung mit TG-Platz zu bauen und zu unterhalten, muss nicht zwangsläufig ökologischer sein als eine Wohnung, die der Hartz-Norm entspricht.

ronaldo
ronaldo
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Kenne auch grüne Beamtin mit SUV, Flugreisen, Verteidigung der weltweit einmaligen Privilegien usw. Ist aber zwischenmenschlich super!!Wollen wir hohes Einkommen abschaffen? Wer Kohle hat, der ist immer im Vorteil! Einkommen beim Staat sind in der BRD teilweise unglaublich hoch und weiter?

ronaldo
ronaldo
Reply to  ronaldo
3 Jahre zuvor

Gehe mal davon aus, dass Beamtin hier immer noch nicht als wohlhabend oder privilegiert gesehen wird, grün-nahe Unternehmensberaterin mit Lebensrisiken wohl schon!!

Rudi
Rudi
Reply to  ronaldo
3 Jahre zuvor

ronaldo ronaldo,

darf man dich noch ernst nehmen? Was ist denn eine grüne Beamtin? Meinst du etwa eine Beamtin, die alle paar Jahre mal die Partei die Grünen wählt? Es gibt keine grünen Beamtinnen, nicht mal mehr eine grüne Minna. So sagte man vor einigen Jahren noch zu den Fahrzeugen der Polizei, mit denen die Gefangenen in den Knast gefahren worden sind. Heute sind sie nicht mehr grün: meistens blau-silbern.

Was hast du gegen den öffentlichen Dienst? Laufend meckerst du rum, ohne dich aufs Thema zu beziehen. Wenn es nach deinen Kenntnissen geht, suhlen sich die dortigen Mitarbeiter/innen in der Hängematte und kriegen ihr Gehalt hinterhergeschmissen. Eine Anfrage der Linkspartei bei der Bundesregierung ergab folgendes:

Die Zahl der unbesetzten Stellen im öffentlichen Dienst des Bundes ist im vergangenen Jahr weiter gestiegen. Mehr als 34.700 Stellen waren 2017 nicht besetzt, wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken im Bundestag mitteilte. Das waren rund 2000 mehr als 2016 und knapp 3500 mehr als 2015.

„Der Bund ist als Arbeitgeber offenbar immer weniger gefragt“, sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken-Fraktion, Sabine Zimmermann. Das hänge auch mit der Vergütung zusammen. Zudem vergrößerten unbesetzte Stellen die Arbeitslast der übrigen Beschäftigten und den Stress. „Man muss deshalb auch einmal anerkennen, was die Beschäftigten jeden Tag leisten“, sagte Zimmermann.

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Eine Beamtin mit grünem Parteibuch werde ich wohl so nennen dürfen!
Ich werde langsam sauer, wo beziehe ich mich auf den ÖD, ich rede von der öffentlichen Herrschaft, was habt Ihr gegen Unternehmer, welche sich, anders als Eure Freunde, am Markt halten müssen. ? würde derzeit eh eh grün wählen, benötige die Spätsozialisten nicht mehr, hätte früher aufwachen sollen!

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Ronaldo
3 Jahre zuvor

Ich werde langsam sauer

…hihi….vielleicht platzt das kleine braune Männeken ja endlich ?

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  Ronaldo
3 Jahre zuvor

Für Spätsozialisten, die ihren Spaß .ja schon haben dürften, bedeutet ausreichend Kohle nie Beamtenverhältnis, nicht einmal beimüberbezahlten Bundesdienst.

Rudi
Rudi
Reply to  Ronaldo
3 Jahre zuvor

@ ronaldo

Ich weiß nicht, worauf du hinaus willst. Aber um eines bitte ich dich: Wenn du an mich schreibst, verbitte ich mir den Plural (… Eure Freunde… was habt Ihr gegen Unternehmer… etc.). Ich schreibe für mich und trete nicht im Kollektiv auf. Das wäre auch ein völliges Missverständnis darüber, was ein Diskussionsforum ausmacht. Was soll ich gegen einen selbstständigen Friseur, Bäcker oder Kfz-Reparaturbetrieb haben? Mir fällt nichts ein, außer er macht schlechte Arbeit und ich bin als Kunde davon betroffen. Dann ziehe ich die Konsequenzen und wechsle evtl. das Unternehmen.

Dass du aufgewacht wärst, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Dazu sind deine Einträge zu vorurteilsbeladen. Du neigst äußerst schnell zu Verallgemeinerungen, ohne die nötigen Grundlagen dafür vorrätig zu haben. Ich habe den Eindruck, du willst nur eines: dich auskotzen. Aber dafür musst du nicht zwingend dieses Forum nutzen. Du wirst nichts erreichen mit der Art der minimalen Sachargumentation bei maximaler Empörung. Ab einem bestimmten Zeitpunkt wirst du nur noch ignoriert werden.

Mannomann
Mannomann
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Ronaldo nutzt den Pluralis Majestatis (plural der Hoheit)
Sei also geehrt!

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Bist DuTherapeut ? Ich bitte aber darum,tiefer gehende Bewertungen zu unterlassen ? Allerdings ist mir die Spielerei hier auch nicht wichtig
Wer den Unterschied Öffentlicher Dienst gegenüber dem weltweit einmalig begünstigten Beamtenstaat nicht kennt, der sollte hier auch nicht mit den Ergüssen spätsozialistischer Politikerinnen kommen
Ich habe gegenüber den historisch belasteten deutschen Beamten nicht mehr Vorbehalte als hier gegenüber den Reichen spürbar sind. Beide Seiten wollen Herrschaft begrenzen und Privilegien abbauen

Mannomann
Mannomann
Reply to  Ronaldo
3 Jahre zuvor

Du hast echt eine Beamtenphobie! Frühkindliche Störung?
Ob Verbeamtet oder nicht! Fakt ist: all jene, die in staatl. oder halbstaatlichen Einrichtungen rumwuscheln sind systemisch und strukturell dazu veranlagt (worden) nach unten zu treten!
Gerade die historisch belasteten Deutschen müssten um dieser Phänomene wissen!
„Beide Seiten wollen Herrschaft begrenzen und Privilegien abbauen!“
Genau! Da sind ja viele Kommemtatoren mit dir eins! Wobei der Unterschied schon herausgestrichen erden sollte:
die wahrhaft Hrrschenden wollen Herrschaft über alles! (Feudalismus! Diktatur! Faschismus! Neoliberalismus!)
Die mittigen Angestellten, Beamte oder nicht erhoffen sich mit dem vorauseilenden Darbietung der gezwängten und drangsalierten Masse Brotkrümel! Das Perfide: einige Wenige wurden ja auch reich, indem sie ‚ihre‘ Klasse verrierten! (Deswegen verhalten sie sich wie beim Lotto: in der Hoffnung, auch Millionär zu werden, spielen sie und spielen und spielen!)

Ob Beamte oder nicht: unser Problem ist der gezüchtete Untertanen-Geist!

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  Mannomann
3 Jahre zuvor

Ja, Untertanengeist, Beamtenseelen! Ich trage eine Akte, also bin ich! Da sind wir bei einander, ein Ungeist vor dem Herrn! Früher ging es BAT-Angestellten ähnlich gut wie den Robbes-Dobbes-Mausi, heute aber nicht mehr! Ihr wollte die Herrschaft der Reichen beenden, ich die der Aktenträger. Während ich bereit wäre, von den Reichen zu nehmen, um das Gemeinwohl zu retten, wegern sich bestimmte user hier, nur an eine teilweise Entprivilegierung der Aktenbuben zu denken!Robbes, heldentasse, dennis usw, da ist der Untertanengeist ewig präsent! Die Amis haben nach dem Krieg einiges versucht, den dt. Beamtenungeist zu zähmen der Sozialstaat war ihnen weniger ein Dorn im Auge, aber geschenkt, leider vergossenene MIlch!Es geht bei den Beamten, ich erinnere an die hohen Einkommen einer Teamleitern im Bundesdienst, nicht um Brotkrümel!Die Schweden, ein Burnoutfunzel leugnete hier, dass die Brd sich unterscheidet, sind z.B. eine postbürokratische Gesellschaft, bis auf Offiziere und Richter ohne Sonderregeln im ÖD!!Ich kenne auch angestellte Jobvermittler, die freudig in Sinnlosmaßnahmen stecken und ich weiß von Beamtinnen, welche dies weitgehend vermeiden. Das Problem ist ein System, welches Vieles zulässt!
Dir ist aber, anders als anderen user hier, vertraue auf Moral der Frauen, klar, dass dt. Beamte noch anders privilegiert sind als die Staatsdiener anderer Nationen, Privatkrankenkasse mit betrachtet!
„Du hast echt eine Beamtenphobie! Frühkindliche Störung?“

was sollte ich jetzt darauf antworten, Du hast eine Reichenphobie?Mal hingesehen ist sicher zu erkennen, dass es mir um Moral und Gerechtigkeit geht! Gerne entspannte Debatten ohne Angriffe! Beste Zeit

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  Ronaldo
3 Jahre zuvor

Rudi, ich wäre dafür, beim Bund praktisch gar keine Beamtenanwärter einzustellen und dies mrd. Jahre lang

Mannomann
Mannomann
Reply to  Ronaldo
3 Jahre zuvor

Nochmal: was würde sich ändern? Sind nicht Verbeamtet aufmüpfiger? Nein! Sind sie gerechter? Nein! Sind sie moralisch einwandfreier? Nein! Sind sie unbestechlicher? Nein! Sind sie fairer? Nein!
Was würdest du gewinnen von einem beamtenfreien Deutschland?

ronaldo
ronaldo
Reply to  Mannomann
3 Jahre zuvor

Was würde ich von einem reichenfreien Deutschland gewinnen? Einigen wir uns, dass wir uns nicht einigen können und werden!

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  ronaldo
3 Jahre zuvor

Wir haben bald Weihnachten und was fällt Euch hierhin? Eklige Neiddebatten gegen die Reichen, also wirklich, schämen! Ich gönne Mou die ganzen 25 Millionen!

dors Venabili
dors Venabili
3 Jahre zuvor

„Soziale Gerechtigkeit“ zu gestalten muss nicht zwangsläufig mit Ökologie verknüpft werden- hat doch die menschliche Entwicklung bis jetzt bewiesen. Weltweit steigen Lebenserwartung, verfügbares Einkommen, Mobilität, Verfügbarkeit von Telefon/Kühlschrank/Herd/Klimaanlage/Fahrzeugen, Kinder+Müttersterblichkeit ist auf einem geschichtlich bisher nicht gekannten Tiefpunkt.
Irgendwas läuft da aus menschlicher Sicht nicht sooo verkehrt. Vielleicht spielt hier auch die menschliche Eigenschaft der Selbstüberhöhung eine Rolle. Das Problem, dass ich als mikrokurzlebiges ökologisches Teilchen erkannt habe muss jetzt sofort mit Stumpf und Stiel und Hass und Kampf ausgerottet werden, um zukünftig glücklich gerecht (gerecht glücklich?) zu sein. Dann ist jetzt der „Kampf“ gegen Rechts/Links/Klimaschweine/Gender-Neo-Irgendwas natürlich superwichtig und mit aller Härte zu führen.
War eigentlich in der menschlichen Vergangenheit mal ein grösserer gesellschaftlicher Veränderungsprozess diskursiv-kooperativ-inkrementell gelöst worden?

Mannomann
Mannomann
Reply to  dors Venabili
3 Jahre zuvor

Mmh….
Das Poblem ist: wir schieben eine riesen Welle vor uns her!
Die Errungenschaften von gestern werden zerstört und zermahlen!
Zuerst hat man den Hexen ihr Heilerwissen genommen und es den weißeKittel Heilern( incl BASF und Siemens) anheim getragen….und nu wurde die Kommerzielisierung eingeführt: „unwerte Leben“ wird man anhand der Zähne, der Gesundheitsversorgung und der früheren Sterblichkeit erkennnen“!
Müttersterblichkeit: eine wichtige Demokratie-Errungenschaft war der Mutterschutz! Der wird gerade zunehmend dem industriellen -männlichen ich kann immer- Leistungsdruck geopfert!

Ich seh eher das Problem: noch bäumt sich die WWG einmal auf, um dann krachend zusammenzubrechen! (So ist es vielen Hochkulturen ergangen!)

Noch einmal: 80 er Jahre Demonstrationen der Zivilgesellschaften, doch die Verantwortungsträger gingen ins trotzige Gegenteilsjahrhundert! Seitdem ist der Spalt gigantisch geworden!

dors Venabili
dors Venabili
Reply to  Mannomann
3 Jahre zuvor

Da muss ich auch mal mmh machen…. Also mit Heilerwissen würden wir die heutige Medizinleistung nicht erreicht haben! Und die Demokratie hat mit dem Mutterschutz mit Sicherheit nicht so viel bewirkt wie die Implementierung der Hygiene im Kreißsaal.(Die Industrie heute ist ein anderes Thema.)
Also im praktischen Tun ist der Mensch schon ganz gut.
Was mich ratlos macht ist, dass die politischen Prozesse trotz aller Demokratie- und WerteWestenKultur eher immer noch steinzeitlich funktionieren: Da wird die Führungsfigur gehypt und sachdienlicher Diskurs wird darauf beschränkt einen ominösen Experten zu zitieren. Irgendwelche mehr oder weniger sinistren Gestalten sammeln sich hinter der Führungsfigur und hauen alles weg, was der „Partei“schadet. Das ist doch immer noch das Niveau von Prügelei am Höhlenfeuer!
Irgendwie kann das nicht nur ein Grabenbruch zwischen Oben und Unten sein,oder?

Mannomann
Mannomann
Reply to  dors Venabili
3 Jahre zuvor

Die weiße KittelHeiler Industrie:
„Laut einer neuen Studie könnten bald mehr Menschen an multiresistenten Keimen sterben als an Krebs.“
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/multiresistente-keime-mehr-tote-durch-keime-als-durch-krebs-a-1036778.html

“ Bislang konnte nur geschätzt werden, dass in deutschen Krankenhäusern jedes Jahr bis zu 600000 Patienten an den sogenannten nosokomialen Infektionen erkranken, also an Infektionen, die sie erst im Krankenhaus erworben haben. “
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/krankenhaus-keime-das-mit-den-15000-toten-ist-jetzt-keine-schaetzung-mehr-11980558.html

Mannomann
Mannomann
Reply to  dors Venabili
3 Jahre zuvor

„….. politischen Prozesse trotz aller Demokratie- und WerteWestenKultur eher immer noch steinzeitlich funktionieren..“
Ich denke in der Steinzeit waren die besser! Denn das Überleben war von einer horizontalen ‚Demokratie-bildung‘ abhängig! Auch die Rückmeldungen von niedren Arbeiten wie nur BeerenPflücken wurde in die Entscheidungen eingebunden!
Heute im Zeitalter der Bildungshochkultur, wird komplett „frei schwebende Intelligenz“ gefordert!
Je höher desto mehr geistige Inzucht incl alltagspragmatische Blödheit!
Und je mehr Technik desto schwieriger für den Menschen, sich die Hose hochzuziehen 😉

Bildung wird zum Eigentor!

Defi Brillator
Defi Brillator
3 Jahre zuvor

Wert der Arbeit? Wer bemisst den denn? Der Arbeiter selbst wohl nicht, im Gegesatz zum Banker und zum CEO.
Da Umwelt- und Artenschutz in Deutschland höchtens von ein paar schrägen Vögeln vom Nabu vor Ort passiert, wird es in Deutschland natürlich bei keinem Klimaschutz bleiben. Das gibt einem kein neues SUV und auch kein dringend wieder nötiges Klugscheißfon.

Es wird nur so getan, als ob was passiert. Heraus kommen dann Geschäftsmodelle, wie Leerverkäufe (Emmissionshandel), ein großes Elektro-SUV und wir ahnen es natürlich schon: Fairtrade Klugscheißfone (mit Androidsystem).
Dieses Herumdoktorn an Symptomen ist so dermassen typisch deutsch, dass es diesmal sogar weh tut. Und zwar der eigenen Nachzucht.

Es ist schon so, wie Greta sagte: Mit Eurem Luxus stehlt Ihr die Zukunft Eurer Gören. Umwelt-, Klima-, und Artenschutz gehen mit Kapitalismus eben nicht einher. Man könnte natürlich die Grünen oder die ÖDP wählen, aber auch hier würden solche Projekte nach dem kapitalen Profit der Geschäftsmodelle bewertet. Vulgo: Es ändert sich nix.

Ob in Deutschland nun X oder Y Macht und Geld an die Hand bekommen, es geschieht immer das Gleiche: Neues Haus, neues Auto, neues Handy und der Rest wird in Aktien, Streumunition und Betongeld angelegt. Ob Opa dereinst noch was von Rotterdam erzählen können wird, wenn die Nordsee schon bei Enschede anfängt?

Klimaschutz ist nicht sozial, nur insofern, als dann alle einen Lebenstil, wie in den 50er bzw. 60er Jahren zwangsweise verfolgen würden (und man die Unterschiede nicht mehr so erkennen könnte). Klimaschutz würde auch eine Geburtenkontrolle bedeuten (was auch nicht gerade sozial wäre). Klimaschutz würde auch bedeuten, dass es keinen Profifußball mehr geben könnte (oder glaubt jemand ernsthaft, dass Fußballlegende XY mit dem Tretroller nach Barcelona oder München fahren würde und da für nur 100 Tacken auf dem Platz stehen würde). Spätestens da klinkt sich fast jedes Land der Erde aus dem Klimaschutz aus und Deutschland fängt ihn deswegen erst gar nicht richtig an.

Nein, für Deutschland bedeutet Klimaschutz: „Wir haben die meisten Elektro-SUV produziert. Wir sind Weltmeister!“ Ein so auf überbordenem Luxus und Falschheit fixiertes Land wird sich der Realität erst stellen, wenn die Natur es dazu zwingt. Wenn das geschieht, ist es jedoch schon zu spät! Da kann man sich dann nicht mehr anpassen, man kann nur schauen, dass man weniger qualvoll stirbt.

RKL
RKL
3 Jahre zuvor

Mittlerweile eine Binse ist, dass der gewaltige Fleischkonsum ein Klimagefährder ist.

Der direkte Zusammenhang zwischen Klimaveränderung und Fleischkonsum würde mich mal interessieren.
Weil die Rindviecher als Wiederkäuer klimaschädliches Methan ausatmen ?
Das ist längst als Märchen widerlegt worden.

Es waren undichte Öl-, und Gaspipelines. Nachdem man diese nachträglich abgedichtet hat, gingen die Methanemissionen
auf der Erde, bei drastisch steigendem Viehbestand zurück.

Rudi
Rudi
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

@RKL

„Es waren undichte Öl-, und Gaspipelines. Nachdem man diese nachträglich abgedichtet hat, gingen die Methanemissionen auf der Erde, bei drastisch steigendem Viehbestand zurück.“

Bitte sei so freundlich und verlink mal zu einer Quelle, damit ich die Grundlage deines Wissenshorizontes verifizieren oder falsifizieren kann.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Sie wollen ‚Die Grundlage seines Wissenshorizontes verifizieren‘ ?
Ich befinde mich jetzt aber nicht beim Erfahrungsaustausch Psychiatriegeschädigter, oder?

aquadraht
aquadraht
Reply to  Rudi
3 Jahre zuvor

Ich hätte auch gern einen Beleg für die Behauptung. Aber er wird wohl wieder persönliche Aversion vorschützen.

Nach meinen Informationen sind Methan und CO2 aus der Viehwirtschaft sehr wohl ein Treiber für den Klimawandel. Wenn es daran substantiierte Zweifel gibt, würden die mich interessieren.

RKL
RKL
Reply to  aquadraht
3 Jahre zuvor

Aber er wird wohl wieder persönliche Aversion vorschützen.

So ist es, ich kann dich noch immer nicht leiden.

Wenn ihr was wissen wollt, sucht danach …. lest ein Buch oder spielt euch an den Füßen….
Unterricht kostet extra. Für euer Allgemeinwissen fühle ich mich nicht zuständig.

aquadraht
aquadraht
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

Weil Du mal wieder den Idioten gibst, werde ich da mal antworten.

Die Emissionen der Viehwirtschaft sind, soweit es um die von den Tieren konsumierte Biomasse geht, energetisch ein Nullsummenspiel, denn der Kohlenstoff der Pflanzen etc. wurde ja zuvor der Atmosphäre entnommen.

Unter dem Aspekt der Treibhausgase sieht das anders aus. Methan ist ein 25mal wirksameres Klimagas als CO2, und die Viehwirtschaft, Kühe, aber auch Hühnerfarmen etc., produzieren grosse Mengen Methan, nicht nur CO2. Dazu kommt natürlich der energetische Einsatz für die Produktion des Viehfutters, die Unterhaltung der Stallungen etc.

Eine Kurzfassung findet sich hier: https://www.mdr.de/wissen/rinder-schuld-am-klimawandel-100.html , näheres bei realclimate.org und beim IPCC. Wenn Du Argumente dagegen hättest, würdest Du nicht so trollen.

RKL
RKL
Reply to  aquadraht
3 Jahre zuvor

Methan entsteht im Pansen und zerfällt im Dickdarm wieder.
Hühner besitzen keinen Pansen. Du glaubst dem MDR auch alles.

Es ging um den direkten Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Klimawandel. Selbstverständlich gibt es indirekte Zusammenhänge.

Methan ist ein natürliches Gas das aus Sümpfen und Wäldern in die Atmosphäre abgeben wird. Vom Menschen verursachtes Methan stammt aus Reisfeldern, Mülldeponien und aus der Erdgasgewinnung.

Wie viel Methan stammt aus Milchkühen, also nicht aus der Fleischproduktion ?

aquadraht
aquadraht
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

Der MDR-Link war für naturwissenschaftlich Ungebildete wie Dich. Er erklärt die Zusammenhänge allgemeinverständlich.

Die Klimagase sind nicht „unnatürlich“. Und Zustände, wie wir sie gerade hervorrufen, hat es im Karbon wohl auch schon gegeben. Nur wird es für Menschen ungemütlich, wenn die globalen Temperaturen weiter steigen.

Und Kühe stossen Methan aus, es ist absurd, das zu leugnen. Auch die Milchproduktion ist nicht unbedenklich. Die Hühner- und Schweinezucht produziert Methan überwiegend aus Mist und Gülle. Generell ist die Klimawirkung der Land- und vor allem der Viehwirtschaft wohl nicht so stark wie die von Industrie, Verkehr, Energiesektor und Heizung, aber sie ist nicht unbedeutend. Wenn Du dazu in der Lage bist, lies die IPCC-Berichte.

RKL
RKL
Reply to  aquadraht
3 Jahre zuvor

Du gehst mir auf den Wecker mit deiner anmaßenden Rotzigkeit.
Die primären und sekundären Faktoren der Massentierhaltung mit Klimaauswirkung interessieren
mich insofern nicht, weil die Massentierhaltung ethisch ohnehin in keiner Weise zu rechtfertigen ist.

Wo „stoßen“ Kühe denn das Methan aus ? Hinten oder vorne ?
Welcher Faktor ist denn die wichtigere Größe, die Populationsgröße des Fleischfressers oder die des Fleischerzeugers ? Warum macht es Sinn, 7 Mrd. Menschen in Kühe umzurechnen ?
Wenn sich in Deutschland die Bevölkerungsdichte halbiert, können wir uns den Umweg über die Kühe sparen. Wir hätten dann unseren Teil zur Gesundschrumpfung beigetragen.
Die persönlichen Vorteile aus solche einem Prozess müssen erhalten bleiben.

niki
niki
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

@RKL:
Für mich ist die Massentierhaltung auch absolut inakzeptabel. Allerdings wird das so gewollt. Ansonsten gäbe es nicht diesen Neusprech: Massentierhaltung —> konventionelle Tierhaltung!

Ich fürchte, dass eh erst zur gewaltigen Katastrophe komme muss, damit etwas passiert. Erst gewaltige Wirtschaftscrashs, gewaltige klimatische Veränderungen & Hungersnöte. Ansonsten wird sich nichts tun.
Eine Chance der Menschheit zum langfristigen Überleben in ökologisch verträglichen Wohlstand sehe ich unter keinen Umständen in diesem System!

RKL
RKL
Reply to  niki
3 Jahre zuvor

Für mich ist die Massentierhaltung auch absolut inakzeptabel. Allerdings wird das so gewollt. Ansonsten gäbe es nicht diesen Neusprech: Massentierhaltung —> konventionelle Tierhaltung!

Es gab gute Ansätze die Weideviehhaltung wieder zu etablieren, bzw. bestehende Betriebe zu fördern oder sie durch Zusatzaufgaben, wie Landschaftsschutz und Deichbeweidung zu bezuschussen, bis sie eine halbwegs profitable Größe, auch im regionalen Eigenvertrieb, für die Milch-, und Fleischerzeugung erreicht haben.
Die letzten Weideviehhalter stehen jetzt einer explodierenden Wolfpopulation gegenüber und können
die Wolfsrisse nicht finanziell kompensieren. Vom Land/Staat bekommen sie ein paar Cent und nen warmen Händedruck wenn wertvolle Tiere aus dem Herdbuch angefressen auf der Wiese liegen.

Wir werden von Irren und Stümpern regiert und verwaltet. Was die anpacken, geht daneben.

niki
niki
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

explodierenden Wolfpopulation

Man kann durchaus die mangelnde Kompensation bei Wolfsrisse kritisieren…
Aber irgendwie sehe ich die Wolfsproblematik als eines der kleinsten Problem an sich an…

RKL
RKL
Reply to  niki
3 Jahre zuvor

Man kann durchaus die mangelnde Kompensation bei Wolfsrisse kritisieren…
Aber irgendwie sehe ich die Wolfsproblematik als eines der kleinsten Problem an sich an…

In der Gesamtschau ist der Wolf einer der Mosaiksteine. Für die Industrialisierung der Landwirtschaft und Flurbereinigung kann er nichts. Die Populationsdynamik des Wolfes wird auch weit unterschätzt. Das haben wir der Mainstreampresse zu verdanken das ein ( Noch- ) Problem des ländlichen Raumes unterschlagen wird.
Nicht jede Viehart ist wetter-, weidehart und kommt mit dem Futterangebot auf sauren, nassen und kargen Böden zurecht. Eine Stallsau ist genetisch derart deformiert, dass sie sich im Sommer in die Sonne legt und am Sonnenbrand eingeht.
Mit anderen Nutzvieharten verhält es sich ähnlich. Die weiße Heidschnucke und der Coburger Fuchs vertragen Nässe und saure Böden wenn Hochleistungszuchten längst auf der Seite liegen. Es gehört nicht viel dazu um die Zuchtbasis der letzten
Halter von robustem Weidevieh zu ruinieren. Der Wolf schafft das, so wie der Kormoran die letzten Teichwirte zur Aufgabe gezwungen hat.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

@RKL

Die letzten Weideviehhalter stehen jetzt einer explodierenden Wolfpopulation gegenüber und können
die Wolfsrisse nicht finanziell kompensieren.

Jetzt muss der böse Wolf wieder für die verfehlte Landwirtschaftspolitik herhalten, wie bei Grimms Märchen.
Was können die Wölfe denn dafür, wenn Viehzüchter nicht genug Gelder für den Bau von stabilen Zäunen erhalten, um ihre Tiere zu schützen, die Überproduktion der Massentierhaltung aber mit Abermilliarden Euro an Subventionen unterstützt wird, die dann Landwirte in anderen Staaten ruiniert?

Die schlimmste Wolfspopulation sitzt in Brüssel oder Berlin und nennt sich Lobbywolf.

Empfehlung zum Thema: Die neueste Sendung der „Anstalt“.

RKL
RKL
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Was können die Wölfe denn dafür, wenn Viehzüchter nicht genug Gelder für den Bau von stabilen Zäunen erhalten

Von Zäunen verschwindet der Hunger der Wölfe nicht. Flur und Forst sind in den betroffenen Regionen schon jetzt nahezu wildfrei.
Unter „Wild“ fallen alle Tiere die nicht in Massentierhaltung gehalten werden.
Warum dürfen auf dem Land überhaupt Hundeartige frei herumlaufen für die in der Stadt Leinenpflicht und Maulkorbzwang besteht ?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

@RKL

Von Zäunen verschwindet der Hunger der Wölfe nicht. Flur und Forst sind in den betroffenen Regionen schon jetzt nahezu wildfrei.

Soweit ich weiß, beschweren sich die Bauern über zu wenig Abschüsse bei Wildschweinen, die sich wg. der wärmeren Winter massenhaft vermehren und ihnen die Felder umpflügen und in den Städten wühlen sie bereits in Mülltonnen nach Fressbarem.

Die Wolfsangst halte ich für übertrieben. Man könnte glauben, es gäbe sie mittlerweile wieder massenhaft in Deutschland, was aber einen riesigen Waldbestand benötigte, den wir so gar nicht haben.
Man könnte ja auch die Viehzüchter für die getöteten Tiere entschädigen wie in anderen europäischen Regionen und gut wärs.
Eingschleppte Tierarten, die hier nie heimisch waren, sind eine viel größere Bedrohung.
Mal sehen, wann die MSM dahinter kommen, dass Putin die Wölfe geschickt hat. 🙂

RKL
RKL
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Soweit ich weiß, beschweren sich die Bauern über zu wenig Abschüsse bei Wildschweinen, die sich wg. der wärmeren Winter massenhaft vermehren und ihnen die Felder umpflügen und in den Städten wühlen sie bereits in Mülltonnen nach Fressbarem.

Der Wolf jagd ökonomisch und möglichst verletzungsfrei. Er wählt seine Beute deshalb von Stufe „weniger wehrhaft“ nach „wehrhaft“ aus. Bevor der einen Keiler greift, nimmt er ein Reh, oder ein Schaf von der Weide mit. Ich finde das vernünftig.
Er setzt andere Prioritäten als der Mensch das gern hätte. Im übrigen beschweren sich Bauern nicht über Wildschaden weil sie Geld damit verdienen.
Ein Bauer hatte zwei Söhne. Der Älteste erbte den Hof, der Jüngere den Wildschaden….

Die Wolfsangst halte ich für übertrieben. Man könnte glauben, es gäbe sie mittlerweile wieder massenhaft in Deutschland, was aber einen riesigen Waldbestand benötigte, den wir so gar nicht haben.

Der Wolf ist wie der Fuchs ein Kulturfolger. Er braucht keine Wildnis. Bär und Elch brauchen Weite und Wildnis. In den Karpaten leben viele Wölfe von Müllkippen und räumen in rumänischen Dörfern wie selbstverständlich die Mülltonnen leer, wie hier das Schwarzwild. Was noch nicht ist, wird noch. Wildbiologen rechnen die Wolfspopulation für das Jahr 2025 auf 2500 – 3000 Stück hoch. Die ersten Prognosen werden still und heimlich unterschlagen weil man sich mit den Verkehrsopfern arg verschätzt hat. Niemand hat damit gerechnet, dass der Wolf lernt, Straßen unbeschadet zu überqueren. Doof ist er ja nicht.

Man könnte ja auch die Viehzüchter für die getöteten Tiere entschädigen wie in anderen europäischen Regionen und gut wärs.

Viehalter werden entschädigt. Sie rufen den Wolfsberater, der feststellt das der Gärtner nicht der Mörder war, sondern ein Wolf. Dann gibts für die Heidschnucke einen Fleischwert von 50 €, für ein Tier das auf dem Zuchtmarkt gut 300 € wert ist, abgesehen vom ideellen Wert. Alle machen irgendwie auf öko aber die Ökobauern legen immer drauf.

Eingschleppte Tierarten, die hier nie heimisch waren, sind eine viel größere Bedrohung.

Der Wolf wurde gesetzlich eingeschleppt. ?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

@RKL

Der Wolf wurde gesetzlich eingeschleppt.

Ach, ich dachte, der wäre aus dme Osten über Kohls blühende Landschaften hier eingewandert.

ALF
ALF
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Ach, ich dachte, der wäre aus dme Osten über Kohls blühende Landschaften hier eingewandert.

In der DDR hat er es nie bis zum antikapitalistischem Schutzwall geschafft. Damals war Wildbret
und Kleinvieh ein wichtiger Bestandteil der Volksernährung. Nach der Wiedervereinigung kam das
Fleisch aus der Dose und die Milch aus der Tüte und die Treuhand setzte den Wolf zur Disziplinierung der ländlich Werktätigen in den neuen Bundesländern aus. Die Gechichte verlief also anders.

R_Winter
R_Winter
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

@RKL

In US-Wildparks hatte man vor Jahren Wölfe wieder angesiedelt.
Dadurch hat sich unter den Tieren ein Gleichgewicht wieder hergestellt. Es hat zusätzlich auch der Flora gedient, da der Verbiss bei jungen Pflanzen zurück gegangen ist.
Es ist falsch, den Wolf nur zu „verteufeln“. Bitte etwas entspannter den Wolf betrachten.

RKL
RKL
Reply to  R_Winter
3 Jahre zuvor

In US-Wildparks hatte man vor Jahren Wölfe wieder angesiedelt……Bitte etwas entspannter den Wolf betrachten..

In den USA werden Wölfe erlegt damit sie nicht zu zutraulich werden. In den USA wollte ich weder Wolf noch Coyote sein.
Ich sehe das im Übrigen völlig entspannt. Ich denke dabei an den ländlichen Raum und seine Entwicklungsmöglichkeiten. Wenn kleinbäuerliche Landwirtschaft erschwert wird, macht sie niemand mehr. Dann muss man Öko-Schaffleisch um den halben Erdball von Neuseeland herkarren, und sich über Feinstaub aus den Containerschiff-Schloten beschweren.

aquadraht
aquadraht
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

Du sprichst von Rotzigkeit und verschanzt Dich hinter Verleugnungshaltung und unhaltbaren Behauptungen.

Der grösste Teil des von einer Kuh ausgestossenen Methans wird aufgestossen, zusammen mit unverdaulichen Teilen der Nahrung, ein geringerer Teil entweicht als Darmwind. Laut Messungen der Universität Hohenheim sind es mehre hundert Liter am Tag, jährlich etwa drei Tonnen CO2-Äquivalente. Ein schwerer Mittelklassewagen mit 15.000 km Jahresleistung stösst 2 Tonnen aus. Und es gibt 1,7 Milliarden Kühe, im Vergleich dazu ca. 1,1 Mrd. Pkw. Die Klimawirkung der Rinderhaltung liegt also in der selben Grössenordnung wie die des Verkehrs.

Es geht eben nicht nur um die Massentierhaltung.

Wozu man Menschen in Kühe umrechnen soll, erschliesst sich mir nicht. Tatsächlich sind in unserer Gesellschaft die Proportionen zwischen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln total verrutscht. Wer auf Käse mindestens weitgehend verzichten und Sojaprodukte wie Tofu verzehren will, legt dafür mehr auf den Tisch. Regelmässig liegt der Kilopreis von Gemüse in der selben Grössenordnung und nur um 2-3 Faktoren niedriger als der von Fleisch, das ist pervers.

Wie willst Du die Bevölkerung halbieren (ich gehe davon aus, dass Du Deutschland nicht räumlich ausdehnen willst?

a^2

RKL
RKL
Reply to  aquadraht
3 Jahre zuvor

Der grösste Teil des von einer Kuh ausgestossenen Methans wird aufgestossen, zusammen mit unverdaulichen Teilen der Nahrung.

Erzähl das deinem Friseur !

aquadraht
aquadraht
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

Klar, Dein Niveau der „Argumentation“

RKL
RKL
Reply to  aquadraht
3 Jahre zuvor

Muss man solche Sachen bei Tisch erzählen ? …..Was Kühe aufstoßen und ausfurzen ?
Muss man sowas erzählen während andere essen ?……Hä ?!

aquadraht
aquadraht
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

Muss man solchen Scheiss wie Du schreiben, während andere essen?

Gersch
Gersch
3 Jahre zuvor

Klar – wir alle könnten weniger Fleisch essen, das würde helfen. Wir könnten aber auch ganz allgemein weniger essen. Z.B. so viel wie vor 100, 1.000 oder 10.000 Jahren, damals als die Menschen schlank waren und die heute für jedermann als selbstverständlich angesehene Fleisch- und Nahrungsmenge höchstens für das reichste Promille der Bevölkerung erschwinglich war. Man könnte dann vielleicht auch Lebensmittel wieder natürlich erzeugen, d.h. mit allen Vitaminen und Mineralstoffen, nicht wie heute üblich mit Wachstumsbeschleunigern und ohne Dünger auf ausgelaugten Böden.

Aber halt, das geht vermutlich doch nicht – in den letzten 150 Jahren hat sich der Menschenbefall der Erde ja vervielfacht, da kommen wir vermutlich auch bei reduziertem Nahrungsverbrauch nicht ohne Qual-Zucht und Monsanto aus. Ach ja – der ökologische Footprint pro Mensch ist noch viel stärker gewachsen als die Anzahl der Menschen – vor allem in den entwickelten Ländern. Blöd, dass jetzt auch die Asiaten und Afrikaner so gut leben wollen wie wir, die sind ja auch noch viel mehr als wir ‚Entwickelten‘.
Außerdem – die Industrie hats entdeckt und wir alle machen mit – Individualität ist wichtig ! Die zeigt sich weniger in Nutzung unserer Freiheit als vielmehr am Supermarktregal: Früher gabs ‚Milch‘, heute sind 43 Milchsorten das Minimum – schließlich will man auch ausgefallenere Wünsche befriedigen können – 100% vegane Sojamilch ohne Gluten mit Knoblaucharoma – falls es die noch nicht gibt, wird es sie bestimmt bald geben. Logisch dass bei der Auswahl nicht alles verkauft werden kann, muß man halt die andere Hälfte wegwerfen.

Ungünstig für das Klima ist auch, daß wir unsere Produktionsmethoden so ‚optimiert‘ haben, dass möglichst alle Wertschöpfung (vor allem – der Gewinn) im Land entsteht und möglichst wenig bei den Rohstoffproduzenten. Wir kaufen daher nicht 1 KG Fleisch von meist glücklichen Rindern von Weiden in Brasilien oder Argentinien, wir importieren stattdessen 10 KG Monsanto Soja aus frisch gerodeten Urwäldern in Argentinien und Brasilien um riesige Rinder-Herden in beheizten Ställen in Deutschland zu füttern. Blöd für das Klima dass nun mehr Regenwald gerodet wird als jemals zuvor – aber irgendwo muss das Sojafutter ja nun mal wachsen. Die Schifffahrt freut sich, die Rinder haben es bei uns zwar nicht ganz so schön wie früher ihre Kollegen auf den Wiesen Lateinamerikas, auch die Gülle muss man ein paar hundert KM wegfahren in Gegenden die das mit dem Grundwasser nicht so eng sehen, aber Hauptsache wir kaufen lokal (und der Gewinn bleibt im Land). Ach ja, die kleinen Bauern können bei dem Irrsinn natürlich nicht mithalten – die letzte Quelle vernünftig erzeugter lokaler Lebensmittel also auch gleich eliminiert – wie praktisch für die großen lokalen Nahrungsmittelproduzenten.

Klima – alle reden über CO2, dabei ist CO2 nur ein winziger Teil des Klimaproblems – ist wie mit der Schwalbe, die allein macht auch keinen Frühling. Viele andere, weitaus grössere Themen werden kaum oder gar nicht adressiert. Z.B. ist Methan weitaus klimaschädlicher als CO2. Methan wird auf vielerlei Arten freigesetzt – z.B. durch Auftauen von Permafrost-Böden, Erwärmung der tiefen Schichten der Meere – bzw. erzeugt – z.B. durch Rinder und andere ‚vegane‘ Tiere.
Fatal ist für das Klima daher auch die Missachtung der Nahrungskette: Jedes Lebewesen hat einen für seine Nahrung optimierten Verdauungsapparat. Rinder z.B. haben 4 Mägen um Getreide verdauen zu können, auch Nilpferde, Elefanten usw. haben wie man sieht riesige Verdauungsapparate. Vegan lebende Tiere werden ’naturgemäß‘ von Allesfressern oder Fleischfresser wiederverwertet/gefressen, z.B. Menschen. Wenn nun Allesfresser wie Menschen versuchen statt adäquater Nahrung (Obst, Gemüse, Fleisch) plötzlich Getreide zu verdauen, leidet nicht nur ihr Verdauungsapparat, sie erzeugen u.a. auch besonders viel Methan. Schweinen gehts übrigens ähnlich, auch sie sind als Allesfresser nicht für die übliche Schweinemast-Kost optimiert.

Fazit: Klima ist ein multidimensionales Problem – und ein perfekter Spiegel des Irrsinns unserer Lebensweise. Die Haupt-Probleme der Klimaerwärmung sind noch nicht mal angesprochen, geschweige denn gelöst. Um 1500 gabs mal ne Zwischeneiszeit – wahrscheinlichste Ursache: Starke Dezimierung der Menschen durch Pest (in Europa) und Grippe (Ureinwohner in Amerika). Die Wälder wuchsen nach, der Planet kühlte ab, nachweislich etliche Gigatonnen Treighausgase weniger in der Atmosphäre.
Die traurige Wahrheit ist – wir sind viel zu viele Menschen, wir leben viel zu exzessiv und wirtschaften unfassbar hirnlos. Was derzeit als Klimaschutz deklariert wird ist Symptom-Bekämpfung – wird die Klimaerwärmung bestenfalls um ein paar Jahre verzögern, wenn überhaupt.

Die eigentliche Ursachenbekämpfung wird vermutlich erst starten wenn der Planet kocht und der Golfstrom die Richtung ändert. Ist ja verständlich – wir haben Demokratie, wer die eigentlich nötigen Massnahmen ergreift würde mit Sicherheit nicht mehr gewählt. Evtl. ginge es denen dies auf den Punkt bringen wie den Hexen in der Zwischeneiszeit – die hat man für das kalte Drecks-Wetter verantwortlich gemacht und angezündet.

Pen
Pen
Reply to  Gersch
3 Jahre zuvor

Soisses. Leider! Es liegt in der Natur der Politiker, daß sie kurzfristig, nur an ihre Regierungszeit denken, aber nie an die Zukunft. (An ihre eigene schon). Vielleicht wäre vieles anders, wenn sie sich einem Gericht stellen und ihr Tun verantworten müßten. Schon in den 70ger Jahren hat der ‚Club of Rome‘ auf die kommenden Probleme hingewiesen. Niemand hat zugehört.

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  Gersch
3 Jahre zuvor

Die Menschen vor 100, 1.000 oder 10.000 Jahren haben haben ganz sicher wesentlich mehr gegessen als wir heute. Die mußten nämlich noch richtig arbeiten und konnten weder bräsig im Büro vor sich hin dämmern, noch kalorienreich verzuckertes Industriefett in die Mikrowelle schieben…

ert_ertrus
ert_ertrus
Reply to  Nashörnchen
3 Jahre zuvor

Mehr gegessen, soweit vorhandener Vorrat das hergab. Ansonsten wurde nach Missernten gehungert bis zum bitteren Ende … Die Winter auf der Nordhalbkugel waren eine u.U. tödliche Survivalchallenge – damals machte Weihnachten noch echt Sinn, nicht anders als Karneval.

Mannomann
Mannomann
Reply to  ert_ertrus
3 Jahre zuvor

„…damals machte Weihnachten noch echt Sinn…“
Danke für den Gedanken!
Es stimmt: heute ist Weihnachten eine Katastrophe fürs Klima!
Es stimmt: früher war Weihnachten, sich im tiefsten Winter was Gutes zu tun! Fett anzureichern, warme Klamotten kriegen!
Heute ist Weihnachten: Stress und unnötiges Zeugs anzusammeln!
Allein die Klimadaten von Weihnachtsmärkten müssen einem fallout darstellen!
Da fliegen Leute nach New York, sie machen Ausflüge z.B.Schweizer gen Süddeutschland…etc pp…. Und jede Menge Lametta wird dort -unbenötigter Weise- gekauft! Jedes Jahr kaufen Frauen eine neue Garderobe für den Baum!
Dabei finden dann am ‚Fest der Liebe‘ die meisten Selbstmorde statt! (Und verdammt viele Menschen werden am 24.25.26. ‚aussortiert‘)

Und Karneval ist, da haste Recht, mittlerweile ähnlich substanzlos verkommen!

Heinz
Heinz
Reply to  Gersch
3 Jahre zuvor

Klar – wir alle könnten weniger Fleisch essen, das würde helfen.

Nein ! Wem würde das helfen ? „Schmuddellandwirtschaft“ wird ausgelagert. Wenn Riesenställe
für die Massentierhaltung hier keine Genehmigung bekommen, werden sie in Osteuropa aufgestellt.
Der deutsche Ökolandwirt bekommt keinen Cent mehr wenn der polnische Mäster weniger verkauft.

Fürs Klima ?
Die BRICS-Länder werden individual-mobilisiert und industrialisiert. Jedem Inder sein Auto mit Verbrennermotor,
40 000 Frachtschiffe sind täglich auf den Weltmeeren unterwegs und der Flugverkehr nimmt stetig zu.
Die Welt an sich strebt keinen Kohleausstieg an, es werden mehr Kohlekraftwerke in Betrieb genommen als
geschlossen. Dazu die Industrie, und und und….Angesichts dessen ist es weniger wichtig ob und was die Kuh
ausatmet…

Ein sozial-ökologischer Umbau kann nur dann gelingen, wenn er durchgehend als soziales und demokratisches Erneuerungsprojekt angelegt wird. Der Versuch der Kontrolle des persönlichen Fleischkonsums ist grüner Populismus.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

Klimaschutz? Meinten Sie Klimakatastrophenabfederung? Wir bauen unsere Deiche höher. Nein, nicht in FfM, aber in Ostfriesland, Unterweser etc. ganz real, auch ohne substantielle Relevanz oder wie das heißt. Es ermöglicht uns immerhin ein paar Jahre Aufschub bei der Wasserstandsfrage.

Und ansonsten? Wohl bekomm’s der Wihnachtsgans. Was hilft ihr der höhere Preis beim Mais stopfen? Morgen gibt es Rinderzunge. Da will man nicht kleinlich sein, und der nowegische Wildlachs aus atlantischen Pazifikfarmen in Chile wird uns auch teuer lieb sein. Nur das Klima, das will sich einfach nicht zu unseren Gunsten entwickeln. Oft ist es einfach. Wir blasen Abgase aller Art in die Luft und hoffen, dass alles so bleibt, wie es vor 50 Jahren schon nicht mehr war.
DAS TUT ES ABER NICHT

Andreas Säger
Andreas Säger
3 Jahre zuvor

Der Ruf nach einem starken Staat ist gegenstandslos weil der Staat dort, wo er sich als stark erweist, genau in den Händen der Kräfte ist, die uns von morgens bis abends eintröten, was wir alles zu kaufen und zu fressen haben. Wir müssen im übergeordneten planwirtschaftlichen Interesse möglichst wenig Geld für die unteren Stufen der Bedürftnispyramide ausgeben, damit noch was bleibt für den ganzen Schrott. Mit anderen Worten: je billiger Dein Fraß, desto besser Dein Handy.
Ein richtig krasser Regimewechsel ist in niemandes Interesse weil man sich selbst ja als schwach begreift gerade wenn man nach dem starken Staat ruft. Die Angst vor dem totalen Chaos ist ja auch gar nicht so unbegründet. Die „Prepper“ haben gar nicht mal sooo unrecht. Ich wäre ohne Strom und fließend Wasser nach einer Woche total aufgeschmissen. Dazu kommt die Drohung, dass die Machthaber eben genau dieses „Großereignis“ herbeiführen können und künftig diesen Kontinent vom Kapitalverkehr abschneiden wenn eine selbstbestimmte Richtung dennoch eingeschlagen würde. Damit wären wir auch ohne Krieg in der Zwickmühle des Ostblocks, nur mit einer wesentlich größeren Fallhöhe als 1949.
Die ökologische Frage ist längst beantwortet. In den ersten 20 Jahren der Krise hat man noch ein paar simple Lösungen durchgesetzt, um unmittelbare Gefahren durch Versauerung/Vergiftung/Krebs schnell abzuwehren (DDE, Blei, Asbest, Schwefeldioxid, Dioxin, Stickstoff, FCKW) aber seit den 90igern ist die Menschheit nicht mehr bereit und in der Lage dazu. Es hat auch gar keinen Sinn mit 7 Milliarden Mitmenschen zu versuchen, den CO2-Ausstoß oder auch bloß die Plastikproduktion begrenzen zu wollen.
Das neue Motto lautet: Lasst es laufen. Hört nicht auf die Ökos. Wir werden schon irgendwie durchkommen und sei es nur als Spezies. Die Zahl der Menschen wird 2050 deutlich geringer sein als heute, und dieser Rückgang wird nicht durch Geburtenkontrolle erreicht werden.

Oh, und noch etwas: Je mehr irgendwo auf dem Planeten von einem Rohstoff eingespart wird, desto billiger wird er anderswo. Dieses Regime nutzt alle verfügbaren Resourcen vollständig und rund um die Uhr.

RKL
RKL
Reply to  Andreas Säger
3 Jahre zuvor

Du hast dich ausgeklinkt und sprichst von außerhalb als Checker und Orakel zu uns, oder was ?

Andreas Säger
Andreas Säger
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

Nein, ich kann mich gar nicht ausklinken solange ich atme und für meine Leute Verantwortung trage. Ich bin nur zu der Überzeugung gekommen, dass „wir“ als Menschheit keine Zukunft haben weil seit der 90iger Zeitenwende alle Trends in die selbe Richtung laufen und jetzt wahrscheinlich alle Züge abgefahren sind. Wir stehen nicht mehr vor einer drohenden Umweltkrise sondern sind schon zu tief hineingeglitten, um da ohne Zivilisationsbruch wieder rauszukommen. Die individualistischen Ansätze (sparen, gesünder leben) sind immerhin gut für das persönliche Wohlbefinden aber ändern nichts daran, dass wir unter anderem eines der großen Artensterben der Planetengeschichte verursacht haben (nein, nicht mehr verursachen werden sondern bereits verursacht haben weil die Lawine schon rollt).

RKL
RKL
Reply to  Andreas Säger
3 Jahre zuvor

Die Planetengeschichte endet in ca. 4 Mrd. Jahren. In 4 Mrd. hat sich unsere Sonne zum roten Riesen aufgebläht und die Erde geschmolzen.
In hundert Millionen Jahren gehen hier Tintenfische aufrecht und tragen Schlips und Kragen.

grossbuchstaben
grossbuchstaben
Reply to  RKL
3 Jahre zuvor

KRAKEN, DEN TRISMEGISTUS LESEND….

^^

RKL
RKL
Reply to  grossbuchstaben
3 Jahre zuvor

Sepiida meint die BBC

Energetische Verhaltenstoene
Energetische Verhaltenstoene
Reply to  grossbuchstaben
3 Jahre zuvor

Und damit zur dahinter steckenden Frage, „Warum sollten nützliche Ellenbogen gegen unnütze ausgetauscht werden ?“ 😉

Mannomann
Mannomann
Reply to  Andreas Säger
3 Jahre zuvor

Mit den individualistischen Ansätzen wurden die links Gerichteten ja auch zu Co-Tätern des System21!
Gandhi wurde zurMoralkeule gegen den Einzelnen! Sei du die Veränderung in dir selbst!
Es gilt seit eh und je:
„Was alle angeht, können nur alle lösen. Jeder Versuch eines Einzelnen für sich zu lösen, was alle angeht, muss scheiter!“
Dürrenmatt

Die links gerichteten Schreibtischtäter incl freischwebenden intellektuellen Geistes-und Sozialpädagogen haben dem Einzelnen Verantwortung incl Mammutaufgaben in die Arme gelegt, die er niemals bewältigen kann! (Ohne Zaubertrank von Asterix!)
Mit dem erschreckenden Effekt: der Einzelne ist komplett überfordert und lethargisch geworden!
Der industrielle Komplex verlangte die jungen dynamischen Ich-linge, aber auch die links gerichteten Sozialverweser formten die Ich-linge… und der Staat schuf die Ich Ags! Da kam zusammen as nicht zusammengehörige!
Doch damit konnten die ‚Erfolge‘ der Massen Zivilgesellschaften der 70/80 Jahre vernichtet werden!
Stell dir vor: man hätte die Impulse der Chaoten aufgegriffen?
Jute statt Plastik = 30Jahre bedeutend weniger Plastikberge!
Carsharing, Mitfahrgelegenheit, trampen = 30 Jahre weniger Autos!
Atomkraft nein danke= 30 Jahre Rückbau und massve Förderung von dezentralen Energietràgern!
Gewehre zu Pflugscharen = 30 Jahre an Friedenssystemen arbeiten (und Klima schonen!)
Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geliehen =hätte 30Jahre Umgang mit der Leihware Erde bedeuten können!

Aber der starke Staat (damals noch hauptsächlich die Männerfraktionen) fühlte sich ans Bein gepinkelt und rief das Gegenteilsjahrhundert aus!
Ähnliches Verhalten erlebte man hier in Stuttgart! Anstatt sich mit den vernünftigen Argumenten auseinander zu setzen scheint der homo ermächticus sich dann auf dicke Eier zu besinnen!
In dem Moment wird Bildung und der starke Staat zur Gefahr!
Und damit auch eine für die Zivilgesellschaft:
Tun sie nichts, ist es blöd! Tun sie was, ist es auch blöd!

Mannomann
Mannomann
Reply to  Andreas Säger
3 Jahre zuvor

Starke Staat: da besteht doch der Unterschied zwischen rechter Auslegung und linker Auslegung!
Rechte wollen einen starken Staat, damit er die unwerten Leben ausmerzt und der starke Staat soll sich auf Dauer selbst überflüssig machen! Führer- und Untertanenmodell baucht nur in der Übergangsphase starken Staat! (Damit unterstützen sie die Ideologie der Ökonomie Diktatoren! Weswegen ja diese Diktatoren immer schon gen rechts geblinkt haben!)

Linke wollen einen starken Staat, weil er für Demokratie unerlässlich ist, weil diese Dachorganisation die Verteilung anders regelt, Bestrafung und Belohnung inclusiv!, weil nur eine sozial-demokratisch aufgestellter Staat Frei-Räume schaffen kann und zum Ermöglicher wird!

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  Mannomann
3 Jahre zuvor

Die Konservativen benötigen ihren Staat, damit Bosse, Bonzen und Beamte es so richtig schön in der Bude haben!
Linke merken oft gar nicht, dass ihr Kampf gegen die Reichen nicht die einzigste Anstrengung sein darf!!Bestimmte user stehen rechts vom obrigkeitsgeilen Beamtenbund. Ein Kind formulierte hier sinngemäß ,dass das Land zerstört wäre, würden Bahnler streiken!Mit solch Reaktionären ist auf der Linken nichts mehr los!

grossbuchstaben
grossbuchstaben
Reply to  Andreas Säger
3 Jahre zuvor

…IN EINER UMFELDKRISE HILFT EIN STABILER SINN ABER NICHT ZWINGEND. ER KÖNNTE UNSINN SEIN.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  grossbuchstaben
3 Jahre zuvor

Glauben Sie sich nicht zu viel!

niki
niki
3 Jahre zuvor

Alles richtig geschildert. Nun aber die Problematik: Wie bekommt man die Masse wieder weg vom massiv umwelt- und klimaschädlichen Fleischkonsum? Einfach verteuern durch Steuern? Wird nicht funktionieren, da dieses ein politisches Minenfeld ist und jedem der dieses vorschlägt das Genick bei der nächsten Wahl brechen täte.
Ich sehe eigentlich uns in einer Zwickmühle.
Einzige Hoffnung ist da auf künstlich gezüchtetes Fleisch aus dem Labor zu setzen. Hört sich auf den ersten Blick ekelig an. Aber wenn man sich die Massentierhaltung anschaut, frage ich mich was wohl ekeliger ist.
Ich werde mich aber nicht zwischen echten und künstlichen Fleisch entscheiden müssen. Ich bin Vegetarier…

Natürlich wird die Rettung des Klimawandels auch eine soziale Frage sein… Denn wenn man den Menschen zur billigsten Arbeit zig ,oder gar hunderte, kilometerweit weg von zu Hause zur Billigarbeit zwingt, ist es kein Wunder wenn jeder dieser scheiße schreit wenn irgendetwas teurer wird. Und sei es das regelmäßige Fleisch, wovon die allermeisten nicht mehr loslassen* möchten…

Wie heißt es so schön? Erst kommt das Fressen, dann die Moral!

* Ich persönlich hatte gar regelrecht Entzugserscheinungen, wo ich die ersten Wochen (nicht nur) aus gesundheitlichen Gründen auf vegetarisch umgesattelt hatte… Sowohl meine Gicht und auch mein Rheuma habe ich nun im Griff. Ebenso sind meine Verdauungsprobleme nur nur noch weitestgehend ferne Erinnerungen.

Andreas Säger
Andreas Säger
Reply to  niki
3 Jahre zuvor

Länger und gesünder leben ist das, was zunächst einmal die Niedertracht Deiner verfetteten Mitmenschen wach ruft aber letzten Endes auch das, was massiv zur Nachahmung anregt. Der Planet ist damit aber nicht zu retten. Letzten Endes senkt die Gesamtheit der Vegetarier nur den Preis des Fleisches.

ert_ertrus
ert_ertrus
3 Jahre zuvor

Klimawandel zum Besseren? Bei dieser globalen Sozialklimakatastrophe? Aber gut, man wird ja noch träumen dürfen.

Folkher Braun
Folkher Braun
3 Jahre zuvor

Vielleicht ist es ein Ansatz, die Produktion von Lebensmitteln zu „resozialisieren.“ In den 80er Jahren wurden die kommunalen Schlachthöfe geschlossen, offiziell, weil sie den EG-Hygienestandards nicht entsprachen. De facto ging es nur um die Abschaffung des amtlich bestellten Tiermediziners.
Die privaten Schlachthöfe heuerten dann Schlachterkolonnen an, die als Werkvertragler alle scheinselbständig waren. Das interessierte aber kein Mensch. Schlaue Schlachthofbetreiber heuerten später Kolonnen aus Osteuropa an, zum Beispiel der Schalke-Präside. Seitdem gibt es in Rheda-Wiedenbrück einen Verein, der sich um für Menschen geeignete Wohnungen für diese Akkordschlachter kümmert.
Dann sehen wir uns mal an, wer bei uns Spargel sticht und Erdbeeren pflückt. Oder wer in Mittelamerika unter welchen Konditionen Bananenstauden erntet.
Und dann fragen wir uns, warum die Holzverschläge in den ISO-Containern mit Methylbromid begast werden, was sich an den Wänden niederschlägt und so auch spätere Ladungen kontaminiert.
Dann müssen wir uns mit solchen unangenehmen Fragen beschäftigen, ob das Fleisch eines argentinischen Pampa-Rindes, per Kühlcontainer für $ 2500 von Südamerika nach Bremen (oder andere Häfen) je 24 t-Ladung geschippert, mehr „öko“ ist als das Kühlfleisch, das von Andalusien nach Bottrop über 2000 km per Lkw mit 33l Diesel /100 km plus 150 Liter pro Woche für die Kühlmaschine gerodelt kommt.
Wir kennen auch den „ökologischen Fußabdruck“ der EG nicht, die den italienischen Bauern die Milchwirtschaft abkaufte, damit deutsche Bauern über ihre Molkereien per „trasporto latte“ die Milch über den Brenner transportieren ließen.

Ich weiß zwar nicht mehr wer das war, aber es gab mal eine Diplomarbeit darüber, wie viele Transportkilometer in jedem Joghurtbecher stecken: 7000.

Evelyn Barth
Evelyn Barth
3 Jahre zuvor

„Der Bürger, Konsument und Verbraucher muss in der Lage sein, sich anständige Produkte auch leisten zu können.“ Das selbe gilt für Kleidung. Ich zeig inzwischen allen den Stinkefinger, die mir Vorwürfe machen, wenn ich sage, wo ich Kleidung kaufe. „Sorge dafür, dass ich mir das leisten kann. So lange kann ich nicht nackt rumlaufen!“ Aber die mir die Vorwürfe machen, haben meist keine Ahnung, wie man mit Einkommen unterhalb des Grundeinkommens lebt. Sie könnten es nicht.

Torsten
Torsten
3 Jahre zuvor

Klimarettung – Weltenrettung – Das Universum retten

So einfach und Simpel ist die Welt der “Retter“. Wann immer es um Klimarettung geht, folgt der unverfroren offene diebische Griff in unseren Geldbeutel. Und nur darum geht’s den “Welten-Rettern“! Auf alles und jeden noch ne Ablassteuer drauf und all das, was über Jahrhunderte an Fortschritt erreicht wurde in den Boden ihrer ideologischen Kriege zurück ins letzte Jahrtausend zu treten.

Torsten

RKL
RKL
Reply to  Torsten
3 Jahre zuvor

Wann immer es um Klimarettung geht, folgt der unverfroren offene diebische Griff in unseren Geldbeutel.

Mal angenommen du verbrennst und verbrauchst weniger als jetzt.
Warum kostet dich der Verbrauch von Weniger, mehr ?

Wenn es wie bei den Franzosen läuft, dass durch eine Verteuerung von
Mobilität die Grundlagen der Existenz bedroht werden, ist das etwas Anderes.
Das kann auf dem Land in Sachsen, Hessen oder Meck-Pomm ähnlich sein.

Die Millionen im dreistelligen Bereich für die missratene „Energiewende“
( von der keine Frau Merkel mehr spricht ) sind auch weg. Da hast du recht.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Torsten
3 Jahre zuvor

Sie haben völlig recht. Diese Leute versuchen, den Fortschritt ins letzte Jahrtausend, oftmals in die Urzeit vor 1990 zurückzudrehen. Dabei wissen sie ganz genau seit Tichys siebter Reise um Risiken und Schangsen der Gravitationsstrudel.

Und am 18.5.1990 wurde mit einer einfachen Unterschrift der Untergang eines über Jahrzehnte gewachsenen zivilisatorischen Fortschritts, getreten in den Boden der ideologischen Kriege frühhitlerscher Zeiten, besiegelt.

period

Mannomann
Mannomann
3 Jahre zuvor

Irgendwie scheint das pegidistische in uns zu wohnen! Der Einzelne, der Mensch , insbesondere die Unterschicht und das Tier ist schuld!

Ganz echt? Ich finde die Agraindustrialisierung seit den 70ern total schädlich für alle!
Aber: ich hätte gern Klimadaten zu den weltweiten Kriegen! Zu den weltweiten Raumfahrprogrammen incl der wirtschaftl.Ausbeutungsideen des Weltalls? Was ‚kosteten‘ der Klimakonferenzen eigentlich? Was wurde dafür abgeholzt, vernichtet und verbrannt für die mickrigen Ergebnisse?

Ferner etwas zum immer spiraliger nach oben werdenden Globalisierungs-, Tourismus- und Eventboom: Klimaschutz ist eine Mittelschichts- und Oberschichtsfrage! Kann man nicht in ‚Badmeingarten‘ Urlaub machen? Muss man jedes Fjord mit dem Schiff ansteuern? Braucht es all die Managertreffs weltweit?
Muss wirklich das Wasser aus dem Himalaya kommen, das Salz handverlesen aus Frankreich, und ist nur das KobiRind das Bessere? Was macht ein ‚gehobener Mittelschichtler‘ Merz mit zwei Flugzeugen? Warum kriegen die ExBundespräsidenten noch Chauffeur und co zur Verfügung (incl anderer Ressourcenvernichter?)

Ps: ich bin übrigens schon lange der Meinung: diese Einführung der Klassenspeisung ist ab den 80ern gewollt eingeführt worden! Die Unterschicht wird dazu verdammt, Schlechtes und Künstliches zu essen (und dafür wird sie dann aufs Übelste beschimpft!),
während die Oberschicht wert auf ‚gesunde‘ Nahrung legt! Gesunde Nahrung, gute Klamotten, gute Bildung, gute Infrastruktur, gute Kontakte für oben!

Gepanschtes, 1 Euro Ware, Volksschule, zerstörte Infrastruktur, mieses Sozialklima für unten!
Warum ist die Pferdefleisch Lasagne nicht im Bundestag verteilt worden, sonden über Tafeln an ‚Bedürftige‘?

Schlecht für unten, Gut für oben!

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Mannomann
3 Jahre zuvor

Klimaschutz ist eine Mittelschichts- und Oberschichtsfrage!

NEIN

Klimaschutz ist längst eine reale Existenzfrage. Argentinien und Neuseeland sind keine Orte mehr. Sie können sich natürlich damit beruhigen, dass es nur um „Schichten“ – insbesondere grüne SUV-BesitzerInnen und andere Folien aus den ostdeutschen (und hessischen!) Abziehbild-Sammelmäppchen – ginge. Nun, wenn es Sie beruhigt und Ihnen sonst keine Bewältigungsstrategien zur Verfügung stehen, warum nicht?

Tun Sie sich was Gutes, sammeln Sie Feindbilder!

PS: In mir wohnt nichts pegidistisches! Niemals!

Mannomann
Mannomann
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

Es ist doch pegidistisch andere, Schwächere die Verantwortung zu zu schieben! Und wer findet, dass nur die Armen mal nicht beim Discounter, beim 1€ Laden einkaufen müssten, dann sei die Welt gerettet… der argumentiert doch pegidistisch!
Und wer also mit der Lupe unten genau nachguckt aber vergisst oben und in der Mitte ‚brutalst möglich‘ zu gucken, hat doch einen pegidistischen Tunnelblick!
Und wer dabei vergisst, dass eher mitte und oben mit stolz geschwellter Brust „Verantwortungsträger“ schreien (wenn es um viel Salär geht), sollte denen auch Verantwortung abverlangen, oder?

Ps: “ In mir wohnt nichts pegidistisches! Niemals!“ Wette doch? 😉

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Mannomann
3 Jahre zuvor

Verzeihung, aber ich argumentiere so nicht! Mit wem Sie mich auch immer verwechseln, ich will ihn nicht kennen.

Mannomann
Mannomann
Reply to  Drunter & Drüber
3 Jahre zuvor

Tun Sie sich was Gutes, sammeln Sie Feind-Bilder!

Mannomann
Mannomann
3 Jahre zuvor

Gute Anregungen von „die Anstalt“ von heute!
Ging um Essen, Landwirtschaft und Tiere und Verbraucher!
Endlich! Der Aufschrei von ‚Pelzig‘ kein Bock mehr zu haben als Verbraucher für alles haftbar gemacht zu werden!

Mannomann
Mannomann
Reply to  Roberto J. De Lapuente
3 Jahre zuvor

Die erbetene (erbetteltelte) Freiwilligkeit ist Politik ab spätestens der 80er!
Da wollte die Automobilindustrie ein 3Liter Auto konstruieren!
Frei-willig wird auf beiden Seiten immer dann bemüht, wenn alles so bleiben (und noch schlimmer werden) soll wie es ist!
Die politischen Instanzen haben sich selber kastriert und sich selber in komplett a-politischen Situationen gebracht!
Politische Instanzen -da geb ich Rolando Recht- sind mittlerweile ‚unnütze Esser‘ einer sozialen Staatengemeinschaft!

Mannomann
Mannomann
Reply to  Roberto J. De Lapuente
3 Jahre zuvor

Und das ist ‚widernatürlich‘ immer schon gewesen!
Das marktradikale Krebswesen lebt vom Fressen… egal was! Hat es schon immer! Erst durch die soziale-politische Kontrolle kriegt es Richtung und Rahmen gesetzt!

Warum eine ‚Firma‘ freiwillig ‚verzichten‘, Einsicht zeigen, ‚vernünftig‘ sein soll, ist und war doch komplett Gehirnamputiert! Ein klassisches Märchenwunschland!

Das war und ist nie ihre Rolle gewesen!
Warum sollte die Contergan Firma freiwillig auf die riesen Einnahmen verzichten?
Warum hätten die Asbest Firmen ihre Produktpalette umstellen sollen? Warum sollten keine Tretminen mehr vertickert werden? Warum nicht weiterhin die Stinkeabfälle in die Flüsse leiten!
Alle generiert Gewinne!

Ja, die Frage der letzten 40Jahre muss sein, warum haben sich politische, staatliche, behördliche Instanzen freiwillig kastrieren lassen? Was war die Ursache dieser kompletten Verblödung und Selbstentleibung?

Vor 25 Jahren sagte ein Unternehmensberater:
Früher saßen Unternehmer im Vorzimmer eines Politikers und warteten auf einen Termin! Heute sitzen Politiker im Vorzimmer und warten auf einen Termin!
(Ein Grund: die vielen millionenschweren Eiterbeulen, sprich Nebenerwerbsmöglichkeiten, also die ‚weiße‘ Korruption)