Parteien ohne Volk? Nein: Parteien komischer Völkchen!

Politische Beobachter sind sich sicher: Das Modell der Volkspartei ist tot. Gründe gibt es viele, gemeinhin erklärt man das Phänomen mit der schönen neuen Welt. Sie sei so komplex, eine Partei könne nicht mehr alles unter einen Hut kriegen. Vielleicht ist es jedoch viel banaler: Denn Parteien, die keine Ahnung vom Leben des Volkes haben, können keine Volksparteien sein.

Binsenerkenntnis des Augenblicks: Die Zeit der Volksparteien ist vorbei. Liest man jetzt oft. Noch öfter als vor Jahren. Einfach mal bei Google »Die Zeit der Volksparteien ist vorbei« einpflegen. 6.500 Einträge bietet die Suchmaschine an. Bei so einer spezifischen Suchanfrage ein recht hoher Wert. Die Floskel klingt ja aber auch griffig. Irgendwie nach Zäsur, nach historischen Breaking News und nach der ganz großen Zeitenwende. Auf sowas steht man momentan, irgendwas liegt in der Luft, was genau weiß man allerdings nicht. Jede Veränderung könnte Weltgeschichte machen, sogar die Volksparteien, die keine mehr sind.

Argumente, warum das so ist, gibt es mancherorts dann auch. Natürlich passend zum Feeling: Das sei historisch bedingt, die Welt habe sich verändert, Globalisierung und so, Wettbewerbsfähigkeit und so, die Milieus seien in der klassenlosen Gesellschaft (Es darf gelacht werden!) aufgelöst. Ganz falsch sind die Erklärungsmodelle ja auch gar nicht. Was mich stört daran: Viel banalere Gründe werden einfach ausgeblendet, die historische Komponente ist natürlich auch ziemlich praktisch, die wirkt wie ein Naturgesetz, bei dem man machtlos daneben steht.

Wahr ist aber auch, dass diese Volksparteien Kader heranzüchteten, die keinerlei praktischen Bezug zur real existierenden Welt da draußen aufweisen. Es mangelt ihnen an Bürgernähe, Einfühlungsvermögen und Erfahrung. Man hat endogene Parallelgesellschaften entwickelt, aus denen heraus man hervorlugt, ohne je Bodenkontakt zu haben. Salopp gesagt, Parteitechnokraten, die zu blöd sind, um halbwegs zu begreifen, wie Otto Normalo und Frau Omnes leben (müssen), haben den Volksparteien sukzessive das »Volk« entzogen.

Man muss gar nicht weit schauen, zwei Beispiele aus der aktuellen Debatte belegen, wie weit weg diese technokratische Parteipriesterkaste sich entfernt hat. Fallbeispiel 1: Lars Klingbeil, der ein staatlich finanziertes Sabbatical nach zwölf Jahren Arbeitsplatz in Aussicht stellt. Wie vermessen die Idee ist, dass jemand ein Jahr lang von monatlich 1.000 Euro leben kann, der vielleicht vorher im Niedriglohnsektor buckelte, sagt viel über die Realitätsverweigerung in diesem Milieu aus. Die ganze Idiotie des Vorschlags hat Jens Berger neulich beackert. Fallbeispiel 2: Jens Spahn, der Kinderlose einen Zuschlag in die Gesundheitskassen entrichten lassen möchte. Betroffen wären davon auch diejenigen Leute, die in prekarisierten Arbeitsgelegenheiten feststecken, daher keine Familie gründen und die dafür auch noch finanziell zur Verantwortung gezogen werden sollen.

Ein weiteres Beispiel wäre Friedrich Merz, der kürzlich darlegte, dass er Millionär sei, zwei Flugzeuge besitze, sich aber trotzdem als Mitglied der »gehobenen Mittelschicht« betrachte. Diese Selbsteinschätzung ist so extrem weltvergessen, dass sie schier außer Wettbewerb läuft. Die Mittelschicht erodiert, alles befindet sich in Verunsicherung, rutscht in unübersichtliche Verhältnisse ab, aber der Millionär ist noch einer aus der Mittelschicht. Was glaubt jemand, der so spricht, wie der normale Zeitgenosse so lebt? Womöglich glaubt er ja, dass jemand aus der unteren Mittelschicht immer noch gut 100.000 Euro jährlich zur Verfügung hat und, wenn schon kein Flugzeug besitzt, so doch wenigstens einen Helikopter.

Das Ende der Volksparteien hat auch und besonders diesen ganz banalen Grund – der im gesamten Kontext natürlich auch eine historische Dimension hat. Denn die verlorene Bodenhaftung von Leuten, die von Wählerinnen und Wählern in die Lage versetzt wurden, für deren Belange zu streiten, hat es so in der Nachkriegszeit noch nicht gegeben. Viele der Altvorderen waren streitbar, haben sich auch bereichert, faule Geschäfte abgewickelt. Aber wie die Omnes leben, das hatten sie trotzdem nie vergessen. Das hatte wesentlich mit ihren Lebenserfahrungen zu tun, ihre Biographie war kein durchgestylter Business-Plan – es war aber damals auch nicht möglich, sich in einem luftleeren Raum zu bewegen, der dann auch noch parteilich abgeschottet wird, wie das heute Normalität ist.

Nein, ich glaube nicht, dass die Zeit der Volksparteien per se vorbei sein muss. Die Frage darüber ist an sich eine Personaldebatte. Wen und wie man jemanden innerhalb der Parteien aufstellt und mit Verantwortung ausstattet: Hier entscheidet sich, ob die beiden Parteien eben nur Parteien bleiben oder wieder Volksparteien sein könnten. Wenn die Menschen aber den Eindruck haben, dass ihre Volksvertreter keine Ahnung vom Leben ihrer Wähler haben, dann bleiben nun mal die Stimmen aus. Desinteresse hat nun mal Konsequenzen.

Schon klar, alleine daran liegt es auch nicht, dass die politische Landschaft in Schieflage geraten ist. Aber diesen Punkt von der fehlenden Bügernähe auszublenden, wie das in parteilich-medialen Komplex üblich geworden ist, zeugt deutlich davon, dass man zu einer Sache nicht bereit ist, auch wenn man beständig so tut, als sei man drauf und dran: Brutalstmögliche Analyse der parteilichen Krisen. Denn dann wäre der Elitarismus auch ein Thema, dann müsste man Leute fördern, die Praktiker sind – keine studierten Theoretiker, die noch nie einen Fuß in eine Arbeiterwohnung gesetzt haben. Das täte aber weh, kostete manchem den Kopf und die Karriere. Deshalb lieber salbadern als aufklären.

Und so vermehren sich die Tagträumer, Traumtänzer, Ahnungslosen und Ignoranten in den Organisationen der Parteien und sorgen dafür, dass Volksparteien aus der Mode geraten. Was bleibt sind kleine Gruppen, die wie in einem Mikrokosmos über eine Welt sprechen, die sie nicht kennen. Dieses Völkchen ist spezialisiert an der Deutung der Verhältnisse, ohne ein Verhältnis zu den Verhältnissen aufzubauen. Genauer gesagt könnte man sagen, dass die Volksparteien zu Parteien eines komischen weltabgewandten Völkchens geworden. Die Zeit der Volksparteien scheint momentan vorbei zu sein – wir leben stattdessen in Zeiten von endogenen Völkchenparteien.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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85 Gedanken zu „Parteien ohne Volk? Nein: Parteien komischer Völkchen!

  • 26. November 2018 um 8:03
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    wenn es nur

    Tagträumer, Traumtänzer, Ahnungslosen und Ignoranten

    wären…
    Zumindest in dem eher „konservativen“ Block sind es zunehmend Menschen die ich nicht mehr auf die Menschheit loslassen und als Gemeingefährlich einstufen täte…
    Für die aus der SPD trifft das schon eher zu… Die wissen nicht einmal warum sie nicht mehr gewählt werden. Diese haben zwar richtig analysiert, dass die auch Hartz-Gesetze, mit all ihren negativen Folgen, etwas damit zu tun haben, aber verstehen nicht dass jeder Tag, in der sie weiterhin in der GroKo bleiben massiv an Glaubwürdigkeit verlieren. Und das auf einen eh schon ziemlich niedrigen Niveau. Es ist schon eigentlich soweit, dass die SPD eine (für mich) wünschenswerte radikale Kehrtwende nach Links propagieren kann und keiner würde es ihr abnehmen. Zumindest nicht mit diesem „Spitzenpersonal“.
    Das Modell der Volkspartei ist sowieso vollkommen für die Katz, weil die Gesellschaft soweit auseinandergedriftet ist, dass dieses niemals mehr auch nur ansatzweise realistisch werden kann.

    Antwort
    • 26. November 2018 um 12:54
      Permalink

      niki, Deine Traumwelt, Abschaffung der Arbeti, wird es eben nicht geben!

      Antwort
      • 26. November 2018 um 13:21
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        Abschaffung von Arbeit, sicherlich nicht. Aber die übelsten Auswüchse des vollkommen absurden übertriebenen Arbeitsethos kann man durchaus angehen.
        Interessanterweise habe ich drei Jobs um einigermaßen über die Runden zu kommen. Eigentlich bin ich eine gut ausgebildete IT-Fachkraft. Nur ist meine Ausbildung nach längerer Krankheit absolut wertlos. Ebenso mein Alter mit knapp 50J. spielt sichtlich auch eine Rolle.

        Antwort
        • 26. November 2018 um 13:24
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          Ich bin für eine deutliche Änderung bei den Sanktionen, gleiche Augenhöhe, Bürgerarbeit-Sozialer Arbeitsmarkt, andere Vermögensanrechnung usw.Es sollen nicht mehr die Löcher aus dem Käse sanktioniert werden dürfen!

          Antwort
          • 26. November 2018 um 13:48
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            Bürgerarbeit ist Zwangsarbeit… Also mach das du wegkommst!

          • 26. November 2018 um 14:27
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            @niki

            Also mach das du wegkommst!

            Aber bitte nicht dahin wo der Pfeffer wächst, sonst versaut der mir noch mein Chili. 🙂

          • 26. November 2018 um 16:38
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            Es gibt kein Anrecht auf generell sanktionisfreie Leistungen. Ihr habt eh keine Mehrheit, also geht weinen

          • 26. November 2018 um 20:56
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            Echt? Auf dem einen Auge superblind, oder?
            Maassen ist gerade in den sanktionsfreien Vorruhestand versetzt worden. Grube bekam für zwei Monate sanktionsfrei 900 000 Euro!
            Es gibt Leute, die komplett sanktionsfrei leistungsfreie Entgelte beziehen!
            Je mehr Nullen desto mehr Nullen, sag ich immer!

          • 30. November 2018 um 17:56
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            An Diskussion beteiligen…Was soll denn nun also geschehen mit all den Überflüssigen and Leistungsverweigerern?
            Würde mir hier echt Klartext wünschen.
            Ist die AfD eigentlich immer noch dem Verkauf der Organe vor jeglicher staatlicher Unterstützung wohl gesonnen?

          • 26. November 2018 um 21:56
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            #Löcher_aus_dem_Käse_sanktionieren
            Das ist ne schöne Umschreibung!
            Klau ich mir!

          • 27. November 2018 um 13:18
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            gerne doch! Maassen ist normaler Bundesbeamter, mehr Vorteile hat er nciht!

          • 28. November 2018 um 10:19
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            Also irgendwie willst du mal hü und dann hot?
            Beamte sind immer noch die am besten Sozial-abgesichterten Angestellten wo gibt!
            Dein „mehr hat er nicht“ ich denkne davon können Millionen träumen, sowohl von der Höhe als auch von der „sanktionslosigkeit“, incl der Möglichkeiten, ‚wohlgenährt‘ was dazu zu verdienen!

            Und übrigens ging es um deine generelle Aussage, dass es kein „Anrecht auf sanktionsfreie Leistunge“ gäbe!
            Kann es sein, dass du du Falschen trittst, damit du dich mit den Starken nicht anlegen musst? Du also Löcher aus dem Käse nach unten trittst?

          • 28. November 2018 um 11:25
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            Ich will nur sagen, seine Privilegien haben alle Bundesbeamte, mehr nicht. Er ist eine Spitzenkraft, die Beamtin aus der normalen Verwaltung meist nicht! Es wäre zu prüfen, ob er gegen Verpflichtungen verstossen hat!Stärker als Beamte? sehe ich keien Personen, Milliardenvermögen könne gefährdet werden!

          • 28. November 2018 um 14:06
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            Hä? Was und mit wem und warum willst du eigentlich diskutieren….
            oder geht es nur um Finger-Fertigkeiten?

  • 26. November 2018 um 9:25
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    Nein, so würde ich nicht argumentieren, wie von Roberto dargelegt. Nicht nur die Parteien sind zu ihren Wählerinnen und Wählern auf Distanz gegangen. Auch letztere haben sich aus dieser größeren Gemeinschaft der bisher so benannten Volksparteien entfernt. Dies liegt nicht nur daran, dass keine Politik mehr für die Vielen gemacht wird, sondern hat auch seinen Grund in der stets propagierten Individualisierung des Lebensstils, der insbesondere von den Metropolen ausgehend das Modell der Selbstverwirklichung oder Selbstoptimierung als state of the art ausgibt. So ist im gesellschaftlichen Bereich etwa der Zerfall des Vereinswesens zu beobachten, weil man immer weniger bereit oder in der Lage ist, ein längerfristiges Engagement einzugehen. Viele Schulen klagen darüber, dass immer weniger Eltern bereit sind, sich als Elternvertreter oder in den Förderverein der Schule wählen zu lassen. Der gesellschaftliche Kitt wird spröde, weil das neoliberale Modell, dass Jeder seines Glückes Schmied sei, die Ellenbogenmentalität fördert. Das Ironische daran ist, dass die Volksparteien von ihrer eigenen Politik gefressen werden.

    Antwort
    • 26. November 2018 um 10:06
      Permalink

      Die individualistische Gesellschaft entwickelt sich auf allen Ebenen- sowohl im „Volk“ als auch bei den „Volksvertretern“. Es gibt zunehmend kleinteilige temporäre Ziele, Zielabschnitssgefährten, Kurzzeitinteressensgruppen uvm.
      WIe im politischen Alltag daraus Entscheidungsfindung, Konsensbildung, Langfristprozesse entstehen sollen ist die spannende Zukunftsfrage- aber Volksparteien sind sicher nicht die Antwort!

      Antwort
    • 28. November 2018 um 10:59
      Permalink

      Gab es den gesellschaftlichen Kit wirklich? Oder war er nicht stark geprägt von Not und Krieg? Wenn die Sch… hochfliegt, dann braucht es die Solidargemeinschaft! Sobald alles gut ist, wird wieder der der einsame Wolf gepflegt?
      Es ist eins der Größten Schandtaten einer demokratisch liberalen Gesellschaft, zu glauben: der Starke kommt in den Garten, der Schwache braucht Hilfe!

      Auch hier waren es früh Frauen, die warnten!
      Als die ’neuen Männer“ und später die ’neuen Väter‘ ihre Vereinigungen aufbauten, da war die Hoffnung sehr groß, sie würden nun ihre Kraft in die Interessen einer Solidargemeinschaft „Mensch“ lenken! Doch es entstanden -wie bei Opa- Jobs die eine 60-80 Stunden Abwesenheit erforderte! Stolz wie Hecho verlangte Manner, Frauen müssten gleichziehen, damit sie halbwegs überlebensfähige Gehälter erlangen könnten!
      (Und die dusseligen Fräuleins, siegestrunken ob ihres neuen Status „Frau“ klatschten Beifall!)
      Ergebnis: Gewinne privatisieren – Verluste sozialisieren!

      Wenn mensch zwischen 25 und 55 ist, voll fit, keine Familie, meistens Autos und Vielflieger dann schreit er laut „meins, meiner Hände Arbeit, ICH!“ Und in seiner „gated Community“ sind auch nur solche ICH Ags!
      Wenn er dann Kinder kriegt, oder alt wird kommt der Schlag!
      (Wie viele versuchten/versuchen dann erfolgreich schnell bei der SolidargemeinschaftKasse: gesetzliche Krankenkasse unter zu kommen?)

      Vor über 25 Jahren fragte mal eine Komikerin: woran merken Sie das ein Mann alt wird?….

      Antwort
    • 28. November 2018 um 11:25
      Permalink

      @Rudi… Viele -männlich geprägte Systeme wie Vereinsmeierei haben ähnlich wie alle anderen Systemträger die neue Zeitrechnung verschlafen! Nicht selten sind das Alte-Herrenklubs!
      Kohls „geistig moralische Wende“ war ne Schlaftablette!

      Elternsprecher: ganz ehrlich: hat irgendjemand das Gefühl so richtig mitentscheiden zu können? Meine Erfahrung: man kann über den Blumentopf rechts vor der Tür und ganz wichtig: über viel Schul-PR-fördernde Ehrenamtl.Projekte mitbestimmen! Weihnachtsmarkt, Küchenbestückung, .etcpp aber inhaltlich?

      Gerade das Schulwesen hat die DREI Protagonisten Kind-Eltern-Lehrer zu gegen Kämpfern gemacht! Der Rahmen ist so pervers wie selten: hier die ‚heile Welt Außenhülle‘ dort der klare Kampf um Zukunft des EinzelKindes!
      Seit ü30 Jahren gilt wieder mehr denn je: wenn du nicht reich und mächtige Eltern hast, oder Eltern, die für dich kämpfen hast du vergeigt!

      Die Entsolidariserung ist eine wichtige Kampf-Arena der Reichen und der „gelenkten Demokratie“ gewesen und immer noch!
      Und ehrlich: in diesen ausgequetschten und gelenkten Vereinen aktiv werden ist heute mehr denn je Frust und Ausbeutung!
      Es gab nicht umsonst die Gründung dr „Freiwilligen Agenturen“(vor ü25 Jahren… einiges hat die Schlafgesellschaft gut umgesetzt!)!
      Deren Ziel war und ist: anderen zu sagen, sie moralisch zu erpressen, umsonst zu arbeiten!

      Antwort
  • 26. November 2018 um 10:32
    Permalink

    Man hat endogene Parallelgesellschaften entwickelt, aus denen heraus man hervorlugt, ohne je Bodenkontakt zu haben

    Ich halte es für eine Illusion, den dominierenden Figuren der Parteien vozuwerfen, sie hätten keinen Bodenkontakt bzw. keine Vorstellung davon, wie die mit ihrer Hilfe geschaffene Realität „Unten“ aussähe.
    Die vekaufen die Bürgerrechte doch zum guten Teil deswegen meißtbietend, weil sie Angst davor haben, in der Versenkung zu verschwinden.
    Etliche dieser Parteifritzen haben ja außer der Politik gar keine reale Lebensgrundlage.
    Leute wie Spahn, Göhring-Echard und Co. haben ja nichts, auf das sie nach einem Ausscheiden aus der Politik zurückgreifen könnten und fixieren sich darauf, gut dotierte Pöstchen seitens der Lobbyisten zu ergattern, in dem sie das Gemeinwohl feilbieten.
    Andere wiederum wollen ihren Status nicht mehr zurückfahren ( man kann sich an die Lobgesänge der Oberschicht gewöhnen ) oder sie haben außerhalb der Politik eine Basis und schaffen sich mit Hilfe ihrer parlamentarischen Tätigkeit Vorteile, wie vor Jahren die Anwälte, als sie die Anhebung der Anwaltsgebühren durchdrückten.

    Die Annahme, dass die Alle in in mystischen Sphären schwebten wie Bagwan-Anhänger oder im Rausch wie LSD-Junkies, halte ich für falsch.
    Die sind bei Weitem nicht so irrational wie angenommen und der Grund, warum sie das tun, ist fehlende Kontrolle, persönliche Haftung und Eingriffsmöglichkeit des Souveräns.

    Antwort
    • 26. November 2018 um 11:21
      Permalink

      Etliche dieser Parteifritzen haben ja außer der Politik gar keine reale Lebensgrundlage.
      Leute wie Spahn, Göhring-Echard und Co. haben ja nichts, auf das sie nach einem Ausscheiden aus der Politik zurückgreifen könnten und fixieren sich darauf, gut dotierte Pöstchen seitens der Lobbyisten zu ergattern, in dem sie das Gemeinwohl feilbieten.

      Stimmt! Die Kipping nicht zu vergessen. 🙂

      Das Beste an den Linken und Grünen ist: sie zeigen, wie schnell in D. transatlantische Unterwanderung stattfindet.

      Antwort
      • 26. November 2018 um 14:24
        Permalink

        @Pentimento

        Stimmt! Die Kipping nicht zu vergessen. ?

        Da ich nicht weiß, wie viele Kommentare unter einem Artikel Platz haben, wollte ich nicht so weit ausholen. Solidarität fängt im Kleinen an. 🙂

        Antwort
    • 26. November 2018 um 11:45
      Permalink

      Moin,
      So Typen wie Fischers ihrn Joschka hatten wenigstens noch den Taxi-Schein ! Aber wenn die KI immer mehr ausgebaut wird, dann werden , dank autonom fahrender Autos und algorithmengesteuerter Prozesse in anderen Bereichen, so Pfeifen wie Spahn oder Kipping etc. zu garnichts mehr nütze sein….
      Sogesehen eliminieren sie sich selbst durch die Digitalisierung….
      Jedenfalls habe ich für diese Gattung „Mensch“ , die nicht mal nen Nagel gerade in ein Pfund Butter kloppen können, nur Verachtung übrig !
      Gestern meinte eine Bekannte, als ich mit ihr über unsere Bewegung #aufstehen sprach, dass das doch keinen Sinn hätte, es wäre besser, in eine der grossen Parteien zu gehen, um diese von unten zu verändern! Da hab ich mich gefragt, wovon sie wohl nachts träumt…..

      Alloah

      Christine

      Antwort
      • 26. November 2018 um 12:18
        Permalink

        Könnte man #aufstehen und Gelbe Westen nicht irgendwie miteinander verbinden?

        Antwort
        • 26. November 2018 um 12:40
          Permalink

          Die Idee hatte ich schon vor 10 Tagen, als die gilets jaunes begannen,,,

          Antwort
          • 27. November 2018 um 13:30
            Permalink

            Begrüßenswert! In Belgien soll es die gelbe – Westen – Bewegung auch schon geben. Da entsteht Hoffnung in den Nachbarländern. Mit inhaltslosem Politgeschwafel und vagen Versprechungen werden die sich nicht abspeisen lassen. Auch nicht mit Kuchen.

          • 29. November 2018 um 18:05
            Permalink

            Mmmh: andererseits: Grüsse vom Geissler Schlichtungs touhouwabou!
            Das war nen Gewinn auf allen Fronten für die Befürworter vom Tiefschraghaltestelle incl riesen Investoren- und Baukonzernmeile!
            Und die Verluste auf allen Linie trugen die Widerständler!

            Wichtigstes Ziel in einer gelenkten Demokratie, aber auch Diktatur, Feudalismus: die Masse ruhig stellen!

    • 26. November 2018 um 12:50
      Permalink

      .
      Etliche dieser Parteifritzen haben ja außer der Politik gar keine reale Lebensgrundlage.

      Hauptsache den Beamten im Parlament geht es gut, lächerliche 70-er Jahre Trauergestallt! Die Linkspartei ist eben keine Unterstützung für eien Linkswende!

      Antwort
    • 28. November 2018 um 11:38
      Permalink

      Ich finde diese Zuodnung mittlerweile falsch, denn m.E. entsteht die Abegehbenheit nicht qua Job und Beruf, sondern ab Eintritt in die Institutionen! Irgendwas passiert dort!
      Aus Stuttgart beobachtet: sobald jmd 5mal auf der Bühne stand guckt dieser überbeblich auf die anderen runter! Dieses wie hier oben und ihr dort unten veràndert!
      (Auch die 68 sind beim Marsch durch die Institutionen komplett und verherrend gescheitert! Ebenfalls die Frauenbewegung!)
      Diese 80er Jahre embdden Zeit geh9rt dringend aufgearbeitet aber insbesndere die sogenannten Linken verweigern jedweden kritischen Rückblick!
      Gestern noch Kommune und heute im Nadelzwirn der Albright aufm Schoß rutschen!
      Vll hilft ja das Stanford prison Experiment!
      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Stanford-Prison-Experiment
      Man gibt jmd ne Macht und schwups tritt er wo er nur kann!
      Solidarität nur unter Seinesgleichen ist die Devise!
      (Und die kann man ja gut beobachten: die zweite Kriegsfront gg Bevölkerung steht ja wie ne Eins! Banker, Politiker, Parteien, Kirchen, Medien, Besitzer etc…s.CumCum, CumEx, Steuerhinterziehung etc)

      Antwort
      • 28. November 2018 um 12:04
        Permalink

        Die Linkspartei lebt in den 70-er Jahrne, da lobe ich mir die Grünen! Telekom verstattlichen, ihr spinnt doch wirklich!

        Antwort
      • 26. November 2018 um 14:09
        Permalink

        @ChrissieR

        Den Artikel im „Feindsender“ hab ich auch gelesen.
        Wären das russische Schiffe in deutschen Hoheitsgewässern gewesen, die auch nach Aufforderung abzudrehen weiter ihren Kurs beibehalten hätten, hätte unsere Marine doch genauso reagiert.
        Das ganze Theater läuft doch nur, weil die Amis nicht mehr an die Gasvorkommen vor der Krim und im Donetzk drankommen.
        Bätschi, würde die Nahles da sagen. 5 Mrd. Dollar „fer umme“ rausgehauen, um den Maidanputsch zu inszenieren.

        Antwort
      • 26. November 2018 um 16:10
        Permalink

        Vor Mariupol gerammt, wäre vor Sewastopol versenkt gewesen.
        Das haben die Russen gut gemeistert.

        Antwort
      • 27. November 2018 um 20:54
        Permalink

        Man darf nunmal nicht einfach ungefragt Soldaten in ein fremdes Land schicken und dort eine Volksabstimmung abhalten, um sich Teile des Landes einzuverleiben. – Das sollte eigentlich für jeden klar sein, der bis drei zählen kann. 😉

        Sonst führen wir im französischen Elsass, in Pommern oder Ostpreußen (geschützt von deutschen Soldaten) auch eine Volksabstimmung durch und holen uns das zurück nach Deutschland.
        Oder Österreich schickt Soldaten nach Südtirol um dort eine Volksabstimmung zu „schützen“. Oder Spanien holt sich mit Soldaten und Volksabstimmung Gibraltar zurück. Oder Irland Nordirland. Oder Argentinien die Falklands…
        Merkt ihr überhaupt noch was? 🙂

        Antwort
        • 27. November 2018 um 23:47
          Permalink

          Sogar der SPIEGEL mußte bereits zu Beginn der Ukraine-Krise anerkennen: Die russische Bevölkerung der Krim erhob sich gegen die Zentralregierung, noch bevor Putin Truppen in Marsch setzte.

          Wir wollen doch keine Legenden bilden und am Ende die Angriffsrichtung umkehren wie bereits im Georgienkrieg von 2008.

          Es wäre zwar schön gewesen, wenn der im Grunde unauflösbare Konflikt zischen dem Selbstbestimmungsrecht der Völker einerseits und dem Recht des Nationalstaats auf territoriale Integrität andererseits in der Ukraine eine einvernehmliche Lösung gefunden hätte – aber dafür war der Maidan-Putsch eine denkbar unglückliche Ausgangssituation. Man putscht nicht kurz vor den Wahlen gegen eine demokratisch gewählte Regierung und verbündet sich zu diesem geheiligten Zweck mit Ultra-Radikalen (Svoboda, Prawyi Sektor), die von ethnokulturell motiviertem Hass (hier ist der Begriff mal wirklich angebracht) getrieben und von geostrategischen Triebtätern aus dem Westen ermutigt und unterstützt werden. Die Krim ist weg und bleibt weg. Wer das ändern will, muß da einmarschieren.

          Antwort
          • 28. November 2018 um 0:03
            Permalink

            Der Westen und die Ukraine werden auch akzeptieren müssen, dass die Krim weg ist. Das sehen die meisten vernünftigen Leute ja auch ein.

            Aber warum gibt Russland dann nicht Ruhe lässt ukrainische Schiffe so viel durch die Meerenge ins Asowsche Meer, wie sie wollen? Die Ukraine hat doch sowieso nur ein paar kleine Patrouillenboote, und nichts was man Marine nennen könnte.

            Besonders wo doch der ukrainische Präsident versucht, sich im beginnenden Wahlkampf mit der Krise zu profilieren.

          • 28. November 2018 um 0:19
            Permalink

            Aber warum gibt Russland dann nicht Ruhe lässt ukrainische Schiffe so viel durch die Meerenge ins Asowsche Meer, wie sie wollen?

            Vielleicht eine Retourkutsche für das Abschneiden der Krim von grundlegenden Diensten der Daseinsvorsorge (Strom, Wasser etc.)? Motto: dann schneiden wir eben eure Schiffahrtsrouten ab! Man wird wohl erst in den kommenden Tagen ein Gesamtdarstellung bekommen.

          • 28. November 2018 um 0:38
            Permalink

            Russland hat doch mittlerweile sogar eine Brücke auf die Krim gebaut. Also Russland dürfte nun mittlerweile in der Lage sein, die Krim zu versorgen. Das kann ja kaum der Grund sein. Jedenfalls keine Rechtfertigung.

            Außerdem kann man das nun drehen und wenden wie man will: Die ukrainische Schiffe aufzubringen und die Besatzung festzunehmen ist grob rechtswidrig.

            1. Weil die Krim eben offiziell auf den Papier noch ukrainisch ist. Das muss man vor Gericht mindesten den ukrainischen Soldaten zugute halten.
            Und selbst wenn man das anders sieht :

            2. Weil die Ukraine gemäß einem Vertrag das Recht hat, die Meerenge zu passieren und das Asowsche Meer zu befahren.
            3. Weil das Befahren einer 12-Meilen-Zone keine „Grenzverletzung“ ist, sondern grundsätzlich erlaubt.
            4. Weil gemäß internationalen Seerecht Meerengen nach Anmeldung generell befahren werden dürfen. Besonders wenn es Anliegerstaaten sind.

            Und auch wenn sich die Regional-Regierung von Süd-Tirol ganz offiziell gegen die italienische Regierung auflehnen würde, dann dürfte Österreich trotzdem nicht ohne Erlaubnis Italiens Soldaten schicken, die dort eine Volksabstimmung durchführen. – Genauso wenig, wie Russland das auf der Krim durfte. 😉

      • 28. November 2018 um 7:21
        Permalink

        Die Rußlandhetze auf allen Kanälen ist wirklich unerträglich. Das Wort Krim kommt ohne den Zusatz Annexion nicht mehr vor. Deutschland soll auf den Krieg gegen Rußland vorbereitet werden.

        Alles spricht für eine bewußte Provokation Poroschenkos, weil er die Wahlen fürchtet.

        Zur „Annexion“ der Krim:

        https://www.zeit.de/2014/14/helmut-schmidt-russland/komplettansicht

        Antwort
        • 28. November 2018 um 8:35
          Permalink

          @Prntimento

          Alles spricht für eine bewußte Provokation Poroschenkos, weil er die Wahlen fürchted.

          Nicht nur er.
          Wer spendiert schon gerne 5 Mrd. Dollar für eine Drohne, die nur kurz dröhnt?
          Wo es doch in der Ostukraine so viel Fracking-Gas gibt und allgemein fruchtbare Böden, die man sich mit seiner Hilfe unter den Nagel reißen kann.
          Oligarchen waren schon zu Jelzins Zeiten nützliche, skrupellose Idioten für für geld- und machtgierige Investoren jenseits des Atlantiks.

          Antwort
          • 28. November 2018 um 9:03
            Permalink

            So ist es. Wenn wir bloß nicht so ein unfaßbares Dreckspack in Regierung und Medien hätten. T-online titelte gestern schon „Warten auf den Angriff Rußlands“.

            Zum Glück sind Putin und Lavrow Diplomaten alten Schlages wie sie es hier leider schon seit den Tagen Willi Brandts nicht mehr gibt. Aber auch in ihrer Umgebung gibt es Hardliner, die langsam die Geduld verlieren.

        • 28. November 2018 um 8:44
          Permalink

          Poroschenko ist eine korrupte Spielfigur.
          Man rückt der russischen Schwarzmeerflotte auf die Pelle, weil man weiß das Russland
          reagieren muss. Deshalb standen damals auch Soldaten ohne Hoheitsabzeichen
          auf der Krim. Ein Pearl Harbour bei Sewastopol möchten die Russen, gut
          nachvollziehbar, nicht erleben.

          Antwort
        • 28. November 2018 um 9:34
          Permalink

          Alles spricht für eine bewußte Provokation Poroschenkos, weil er die Wahlen fürchted.

          Das kann ja gut sein.

          Aber es ist doch keine Provokation, wenn kleine ukrainische Patrouillenboote durch eine Meerenge fahren, durch die sie müssen und durch die sie nach einem gültigen Vertrag und nach internationalen Recht auch fahren dürfen.

          Und Russland „muss“ darauf auch gar nicht reagieren, weil ne Schiffspassage eigentlich ganz normal sein sollte und von der ukrainischen „Marine“ sowieso keine Gefahr ausgeht.

          Vermutlich will Russland, dass Poroschenko mit Hilfe des Kriegsrechts die Wahlen gewinnt.
          Weil sonst ein Feindbild verloren ginge und ein demokratischer Präsidenten- und Regierungswechsel in der Ukraine die russische Propaganda vom „faschistischen Putsch“ nachträglich Lügen strafen würde.

          Wie steht Russland denn da, wenn es in der Nazi-Ukraine plötzlich einen demokratischen Regierungswechsel gibt? – Das ist vermutlich der wahre Grund. 😉

          Antwort
          • 28. November 2018 um 9:48
            Permalink

            In der Meerenge gab es einen Stau. Die Russen haben die Ukrainer immer wieder gebeten sich zu gedulden. Haben sie nicht getan. Den Funkmitschnitt kannst Du Dir auf youtube anhören. Auf Russisch. 🙂
            Inzwischen haben die Ukrainischen Seeleute zugegeben, daß sie den Befehl hatten, zu provozieren. Das kannst Du auf Sputnik.de nachlesen.

          • 28. November 2018 um 10:19
            Permalink

            Sputnik ist keine seriöse Quelle.
            Die ukrainischen Seeleute haben auch im russischen TV ein Geständnis vom Blatt abgelesen. tzzt

            Die ukrainischen Schiffe wurden auch nach russischen Angaben beschossen und geerntert als sie schon umgedreht hatten und zurück gefahren sind.

          • 28. November 2018 um 14:25
            Permalink

            “ Die russische Küstenwache hatte am Sonntag Kriegsschiffe der ukrainischen Marine gewaltsam daran gehindert, ohne die übliche Abstimmung mit russischen Stellen durch die von Moskau kontrollierte Meerenge bei Kertsch in das Asowsche Meer einzufahren. Zuvor hatten sich die Spannungen über Monate hin aufgebaut, nachdem die ukrainische Küstenwache ein russisches Fischerboot rechtswidrig beschlagnahmt und die Crew inhaftiert hatte. “
            https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7796/

          • 28. November 2018 um 10:52
            Permalink

            @Pentimento

            Inzwischen haben die Ukrainischen Seeleute zugegeben, daß sie den Befehl hatten, zu provozieren. Das kannst Du auf Sputnik.de nachlesen.

            Das würde unser „Wertewesten-Papagei“ aber nie akzeptieren, genauso wenig wie das hier:

            https://deutsch.rt.com/international/79950-schickt-kriegsschiffe-reaktionen-auf-ukrainische-provokation-asowsches-meer/

            Seit 2014 ist es gängige Praxis, dass Schiffsverkehr auf und vom Asowschen Meer angemeldet werden muss und bisher hat sich die Ukraine daran gehalten.

            Solche Aktionen……

            https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20181104322857370-ukraine-schiff-festsetzen/

            ….von ukrainischer Seite sind aber nach sukrams Meinung völlig ok..

          • 28. November 2018 um 11:27
            Permalink

            Selbst wenn es so wäre muss man trotzdem nicht die ukrainischen Schiffe beschießen und entern. 😉

          • 28. November 2018 um 12:45
            Permalink

            Das ist der Wellbrock, der Sukram 71. Der Wellbrock schlüpft seit Jahren in die Rolle des
            Sukram 71 wenn hier nichts los ist. Der Sukram ist zu blöd um echt zu sein. Der wird gespielt.
            Fall da nich drauf rein !

          • 28. November 2018 um 13:13
            Permalink

            Nee. Das kann ich versichern.
            Und klar. Jeder der nicht euer Meinung ist und RT und Sputnik nach plappert ist blöd. Da helfen auch keine Argumente. 🙂

            Bloß Russland hat doch ukrainische Schiffe beschossen, zwei Matrosen schwer verletzt, die Schiffe geerntet und die Mannschaft inhaftiert.

            Und NUR, weil sich die Ukrainer angeblich nicht angemeldet haben und eine Grenze verletzt haben sollen, wo gar keine Grenze ist.

            Selbst wenn alles so ist, wie Russland behauptet, dann ist das doch trotzdem völlig unverhältnismäßig. *rolleyes*

          • 28. November 2018 um 13:49
            Permalink

            @Robbespiere

            Danke für die Links und die Erinnerung daran, daß man den Wertewesten-Papagei nicht füttern darf. 🙂

          • 28. November 2018 um 14:58
            Permalink

            @Pentimento

            Das besonders Üble an dieser Papageienart ist, dass sie die Argumente, die du fütterst zwar verschmähen, aber trotz fehlender Verdaungstätigkeit riesige Sch…haufen im Blog hinterlassen.
            Eine echte Zumutung für die Putzfrau. 🙂

          • 30. November 2018 um 11:21
            Permalink

            Das Problem ist, dass eure Argumente nicht viel taugen. Wenn man Leute mit Waffen beschießt, Schiffe entert und die Soldaten festnimmt und vor Gericht stellt, dann reicht es nicht zu sagen: „Die haben provoziert“.

            Womit sollen die denn provoziert haben, was dieses Vorgehen rechtfertigt?
            Die angeblich fehlende Anmeldung reicht nicht aus. Und eine „Grenze“ gibt es dort nicht. Eine 12-Meilen-Zone darf von jedermann befahren werden.
            Also wo ist da eine „Provokation“, die ein so hartes vorgehen rechtfertigt?

            Die gibt es nicht. Deshalb sehen das ja auch alle andern Medien und Leute anders als ihr und die russische Propaganda.

            Das einzig nachvollziehbare Argument ist das von der Ukraine festgesetzte Fischerboot. Aber auch das rechtfertigt nicht wirklich diese massive russische Aggression. Oder wie soll man den Waffeneinsatz sonst nennen?

          • 30. November 2018 um 12:02
            Permalink

            Sukram, du bist mal wieder voll beknackt. Du kannst mit deinem Paddelboot in fremde Gewässer einfahren, wenn dann die Küstenwache sagt „anhalten“, musst du stoppen. Machst du es nicht, werden sie wahrscheinlich eher mit der Wasserkanone schiessen, garantiert ist das nicht. Aber bei einem schwereren, obendrein bewaffneten Schiff gibt es eben erst den Schuss vor den Bug, danach wird scharf geschossen.

            Der Kertschkanal, schon immer das einzige schiffbare Gewässer vom Schwarzen ins Asowsche Meer, war immer Hoheitsgebiet der russischen Föderation. Verträge haben geregelt, dass die Durchfahrt in Abstimmung der Hafenkommandanturen von Kertsch und Krasnodar geregelt wird. Daran hat sich nichts geändert, mit dem Beitritt der Krim zur RF auch nicht.

            Dein Geschwafel ist auch falsch. Für Meerengen gibt es logischerweise keine 12-Meilenzone. Aber eigentlich ist Eingehen auf Deinen Dummbrabbel Zeitverschwendung.

            a^2

          • 30. November 2018 um 14:01
            Permalink

            Der Kertschkanal ist aber kein allein russisches Hoheitsgewässer, sondern da die Krim nach internationaler Auffassung zur Ukraine gehört ist er mindestens zur Hälfte ukrainisch.

            Und die ukrainischen Schiffe sind beschossen und geerntert worden, als sie schon umgedreht hatten und auf dem Rückweg ins schwarze Meer waren und dieses erreicht hatten. Im schwarzen Meer knapp auf oder hinter der 12-Meilen-Zone vor der Krim oder russischen Küste. Darauf beruft sich Russland.

    • 27. November 2018 um 20:48
      Permalink

      Leute…

      1. ist die russische „Wiedereingliederung“ der Krim international nicht anerkannt. Deshalb handelt es sich nicht um russische Gewässer und russisches Hoheitsgebiet, sondern um ukrainisches.

      2. Und selbst dann, wenn man die Krim als russisch ansieht und in diesem Punkt aus Vernunft nachgibt, gibt es einen gültigen Vertrag, der der Ukraine freien Zugang zum Asowschen Meer und dieser Meerenge garantiert. Sowol mit zivilen Schiffen, als auch Kriegsschiffen. Und zwar ohne Anmeldung.

      Was Russland also macht ist komplett völkerrechtswidrig und aggressiv. Dass das nicht beim russischen RT Propaganda Sender steht, ist wohl klar. 🙂

      Genau deshalb berichten unserere Medien korrekt. Und wenn ihr das nicht wahr haben wollt, dann liegt das nunmal an euch und nicht an allen anderen. 😉

      Antwort
      • 28. November 2018 um 14:38
        Permalink

        Also aggressiv finde ich zuerst einmal die NatoOsterweiterung, zweitens das komplette 2%Aufrüstungsverlangen, welches dinsteifrig erfüllt wird,der riesen Millitärappart incl der ‚völkerrechtsidrigen‘ Aufteilung und #weißen_Annexion der Welt unter und mit der USA! (Darf noch jmd auf der Welt husten ohne die USA zu fragen?)

        Mehr #Sentinel wagen könnte man sagen!
        Außer Kokusnüsse wollen die nix vom Sch…Westen!

        Antwort
      • 30. November 2018 um 12:03
        Permalink

        Du lügst. Kriegsschiffe müssen angemeldet werden, zivile Schiffe entsprechend dem Reglement in Meerengen auch.

        Du hast keine Ahnung und bist strohdumm. Halt doch mal das Maul, es stinkt.

        a^2

        Antwort
    • 28. November 2018 um 14:21
      Permalink

      UrLinke Forderung: Raus aus der Nato…. Meine neue Dazugekommene: „Raus aus der EU“!
      Und die Leute die Bock auf Kriegsspiele haben…. auf ne Insel verbannen und da sollen die sich die Köppe einschlagen und die Mehrheit in Frieden ihr Leben leben lassen!

      Krim: Annexion oder Sezession
      https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7796/
      https://www.nachdenkseiten.de/?p=47472

      Und Ukraine: ich denk, das mündliche Versprechen den Westen nicht über die DDR hinaus zu erweitern ist massivst gebrochen worden! Diese fiskale und militärische Annexion seitens des Westens (insbesondere der USA, und ihre Vasallen hechelten hinterher) wird gern ignoriert!
      Das AufrüstungsKriegsgeschrei hat erschreckend an Fahrt aufgenommen!
      Statt abrüsten und frieden steht heute AufrüstungsJupiijuhei drauf und Krieg ist der Vater aller Lösungen! Draufhauen und dann ist Ruhe!

      Antwort
    • 26. November 2018 um 14:57
      Permalink

      @Linksman

      Glück für Palmer, dass sein Gegenüber nix von „Radikalopharm“ dabei hatte. 🙂

      Antwort
        • 26. November 2018 um 15:17
          Permalink

          @Linksman

          Ein solides Stück „Lignum“ tuts auch, ist Öko, kein Einweg und belastet nicht die Gewässer. 🙂

          Antwort
          • 26. November 2018 um 16:39
            Permalink

            Palme regiert Tübingen besser als ihr den früheren Ostblock

          • 27. November 2018 um 1:21
            Permalink

            Palme ist seit ’86 tot.

          • 28. November 2018 um 14:42
            Permalink

            Hä? Dann soll er im Dorf Tübingen bleiben und nicht dauernd darüber hinaus Leute nerven!

          • 26. November 2018 um 20:23
            Permalink

            @Robbespiere: oder feines „herba“…

          • 26. November 2018 um 22:01
            Permalink

            @niki

            Hanf oder Herbstzeitlose?

    • 26. November 2018 um 20:18
      Permalink

      @Linksman: Man kann natürlich nur spekulieren, aber für mich taucht doch die Frage auf, ob da irgendwelche berauschende Substanzen nicht doch im Spiel gewesen sind die so ein Verhalten mit begünstigen… Sowohl Kokain, Amphetamin als auch der gute alte Alkohol können solches asoziales Verhalten mitverursachen…
      Er hätte mal lieber einen kiffen sollen… muahahaha

      Antwort
    • 28. November 2018 um 14:41
      Permalink

      Nee, der macht Wahlkrampf…. für die neue Volkspartei! Da muss rechts und links bedient werden, damit in der Mitte schnarchendndurchgezogen werden kann!

      Antwort
  • 26. November 2018 um 21:15
    Permalink

    Mmh
    Dat mit der Volkspartei ist m.E. immer ein fake gewesen.
    1.Die CDU hatte die Zubringerdienste der Kirchen : wer Christ ist wählt eine christl.Partei!
    Die SPD hatte die Zubringerdinste der Gewerkschaften: wer ein Kumpel ist ist auch ein Genosse!
    Sowohl bei Kirche -da ganz besonders- als auch bei Gewerkschaften herrschte quasi Gruppenzwang!
    Da sowohl Kirchen als auch Gewerkschaften jedwede Legitimation verloren haben…. können sie nicht mehr fischen gehen!

    2.auch den Verheldungen „damals“ mag ich mich nicht anschließen….
    Wo Macht, Herrschaft, Gier und Reichtum zusammen kam fing es immer wieder an zu stinken!
    Die Intrigen bei Hofe, die Intrigen in den Papstpalàsten etc sprechen da Bände!
    Ich denke, unsere Frühpolitiker waren noch nicht so ausfallend, ob der Kriegsschandtaten, die sie getan hatten und von daher doch vorsichtiger…..
    Ab der geistigen Wende gab es ein aufatmendes „Jetzt können wir wieder alle Sch…. der Welt machen, juckt ja keinen!“

    3.das Fußvolk war und ist noch nie im Interesse der Mächtgierigen gewesen!

    Weswegen ich auch eine Solidaritàt der Unties mit den weniger Unties (also so knapp unter MerzMittelschicht) so unglaublich dringend erachte! Denn nur eine solidarische Masse kann die Irren ein bisschen Angst machen, in der Spur zu bleiben!

    Deswegen kotzt mich das Gestrampel der nicht so Unties gg die Unties und das gleichzeitige Gesabber gen Mächtgen auch so an! Wo sind sie die in den Amststuben sitzen, die in den Stiftungen, in den Bildungseinrichtungen, in den Verkehrsbetrieben, in den polizeistuben etc pp sitzen? Frustabbau a la Kleinen hängt man, Große lässt man laufen?

    Antwort
    • 26. November 2018 um 21:26
      Permalink

      Und auch hier:
      mein Mitleid hält sich in Grenzen, bzw das Gejammer geht mir auf die E…!
      Seit der Ausrufung des Gegenteilsjahrhunderts unter Kohl hätte man sehen, wissen, denken können….aber nein, man ist in einem 100jährigen Dämmerschlaf versackt!
      ÖR konnten sich nur noch über Zwangsabgaben retten! Leute, die was anderes gucken? Egal? Leute, die kritisieren? Schmutzfinke,tz!
      Parteien haben einfach ignoriert: Mitgliederschwund? Juckt doch nicht, wird die Pauschale einfach erhöht und die indirekten Zuwendungen der Firmen!
      Wählerwanderungen? Naja, sind eh doof, hauptsache ich haben ne tolle leistungslose Stelle mit vielen Nebenjobs und anschließend ne lukrative Anschlußverwendung!
      Kirchenaustritte: gut dass wir Sozialstaatsversorgt sind!
      Gewerkschafterschwund: die da sind einfach zu faul, zu träge, zu doof…. Gut dass da niemand nachkommt von den Dummies…

      Ehrlich: Bei Alles auf den Tisch: wenn schwàbische Hausfrau mal so richtig Kleiderschrank oder Vorratskammer durch kehren würde, dann würde viel Gammel weggeschmissen werden! Und es würden all die versteckten Depots rauskommen, wo unsere PolitMedienVerwaltungen etc ihre Messihaufen haben!

      aber gut, dass die Grünlinge zur Volkspartei hochgeschrieben werden!
      Die Grün-Kens und die Grün-Barbies, die werden es schon richten!
      Kopf auf Tisch schlag!

      Antwort
  • 27. November 2018 um 0:56
    Permalink

    Halb-OT:
    BT-Abgeordneter Marco Bülow tritt aus der SPD aus…

    Antwort
  • 27. November 2018 um 21:02
    Permalink

    Franziska Brantner und Marco Bülow wissen, wann man Schluss machen sollte…

    Antwort
    • 27. November 2018 um 21:24
      Permalink

      Da stehen recht witzige Kommentare unterm Artikel, z.B.

      „Bülow ist aus der SPD ausgetreten weil er Sozialdemokrat ist“

      Find ich gelungen 🙂

      Antwort
      • 28. November 2018 um 14:48
        Permalink

        Anmerkung Jens Berger: So ehrt übrigens der einflussreiche Sprecher des Seeheimer Kreises das Lebenswerk seines Kollegen, der sich immerhin 26 Jahre für die Sozialdemokratie stark gemacht hat …
        die Antwort von Johannes Kahrs:
        „der typ ist kein verlust.eine ewige ich ag.der hat mit der spd noch nienix zu tun gehabt!“
        https://www.nachdenkseiten.de/?p=47482#h02

        Antwort
        • 28. November 2018 um 15:07
          Permalink

          @Mannomann

          “der typ ist kein verlust.eine ewige ich ag.der hat mit der spd noch nienix zu tun gehabt!”

          Ob es für diese Kurz-Autobiographie von Kahrs einen Literaturnobelpreis gibt?

          Antwort
          • 29. November 2018 um 18:13
            Permalink

            Nee, nee es wird ne neue Preisauszeichnung geben: die kahrs gedächtnis meile!

        • 28. November 2018 um 16:33
          Permalink

          Nahles hatte den Umfrage-Sturzflug durch kalkulierte Absichtserklärungen kurz gebremst.
          Neue Umfragen brauchen ca. 1 Woche bis sie weitere Bewegungen halbwegs abbilden.
          Bin mal gespannt ob wir nächste Woche bereits bei 13% angekommen sind.
          Nachtreten ist mittlerweile eine schlimmere Online-Untugend als sie es offline ohnehin
          schon ist. Der Kahrs-Nachtreter kommt beim Facebook-Volk nicht gut an. So viel steht
          schon fest.
          Schön, dass Bülow Innenansichten einer durch und durch kaputten Partei offenbart
          hat. In sofern war sein Abschied ehrlich und erhellend für die letzten Reformgläubigen.
          Die Hoffnung dürfte für viele SPD-Wähler nun zuletzt gestorben sein.

          Antwort

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