Menschenskinder!

Was da draußen manche mit linker Grundhaltung verwechseln, zeugt von Engstirnigkeit und Zelotentum ohne Prioritätskompetenz. Oder von zweifelhaften Umgangsvorstellungen. Neulich erst empörte sich der linke Salon über ein Lokal auf Rügen.

Letzte Woche wies SWR 1 in Radio und auf Facebook auf ein Rügener Lokal namens »Omas Küche« hin, das sich dazu entschlossen habe, ab 17 Uhr kinderfreie Zone zu sein. In den sozialen Medien stattete der Sender sein Feature zu dem Thema mit einem Meme, einem Bildchen mit darunter drapierten Spruch aus – und just wurde die Sache zum Erfolg im Kommentariat. Im Radio selbst erklärte der Lokalbetreiber überdies noch, warum er sich zu diesem Schritt entschlossen habe: Es gehe ihm ja gar nicht um die Kinder, sondern wie so oft um deren Eltern. Die haben zu oft ganz Laissez-faire ihren Nachwuchs alles durchgehen lassen, die Gastronomie zum Abenteuerspielplatz modifiziert und eines ganz sicher nicht getan: Den Sprössling gerügt und ermahnt. Es gab viel Für und Wider die Entscheidung betreffend – zweiteres selbstverständlich auch im linken Salon. Was wieder mal exemplarisch für das linke Dilemma dieser Tage ist.

Der Dichter Leander Sukov, der überdies Mitglied des deutschen PEN-Zentrums ist, mobilisierte mal wieder seine Filterblase und sprach sich für einen Boykott der Lokalität aus. Seine Anhänger sahen das ähnlich wie er. Auch sie werden im nächsten Rügen-Urlaub nicht zur Oma gehen. Niedriglöhner und Langzeitarbeitslose sollten sich dem anschließen und gleich gar nicht mehr nach Rügen reisen. Ein anderer, nicht ganz so prominenter linker Netzwerkfunktionär zog den Fall heran, um nüchtern zu analysieren, dass der Rechtsruck wohl rüstigen Schrittes vollzogen würde, denn immerhin würden da kleine Menschen in ihrem Menschenrecht beeinträchtigt. Essen gehen im Urlaub als Menschenrecht? Was kommt als nächstes? Der Besitz eines SUV als Definition der Menschenwürde? Oder fehlende frische Petersilie bei Penny kurz vor Ladenschluss um 23:59 Uhr als Verbrechen gegen die Menschlichkeit?

Weniger hochtrabend versuchten sich andere in meiner linken Filterblase zu empören: Der Wirt habe in Kommunikation versagt, gab jemand zu Protokoll. Dass aber ein Gastronom kein Erziehungshelfer für Eltern ist, also niemand der Erziehungsratschläge kommuniziert, ist eigentlich nachvollziehbar. Deswegen heißen Erzieher Erzieher und Wirte Wirte. In der arbeitsteiligen Gesellschaft hat jeder so seine Aufgabe. Dass man Tischdecken nicht runterrafft oder Räuber und Gendarm nun mal nicht im Speisesaal tobt, ist ja auch gar nicht unbedingt ein Fall für Kommunikation, denn es gibt Konventionen – die kommuniziert man nicht, die kennt man oder erahnt man zumindest. Wenn sich zwei Menschen für Fortpflanzung entscheiden, dann darf ein Gastronom – und wer auch immer – gutgläubig davon ausgehen, dass sie ihre elterlichen Aufgaben nach besten Wissen und Gewissen erfüllen. Falls nicht: Er ist nicht in der Haftung, er muss nicht deichseln, was andere verbocken.

Überhaupt geht die Diskussion mal wieder am Thema vorbei. Die Kinder haben zwar ein Ladenverbot ab dem späten Nachmittag. Aber gemeint sind eigentlich die Eltern, die gut angenährt von der liberalen Gesellschaft, der irrigen Ansicht sind, jedes Nein und jedes Einhaltgebieten sei ein Affront gegen ihre kleinen Scheißer. Natürlich haben es die Eltern verkorkst, die Kinder sind da nur die Opfer ihrer gleichgültigen Erzeuger – es ist überhaupt eine komische gesellschaftliche Wahrnehmung, dass Kindeswohlgefährdung nicht auch bei solchen Eltern festgestellt wird, die ihren Nachwuchs zu egomanischen, selbstsüchtigen und keine Regeln befolgenden Kindern und Jugendlichen heranziehen. Mal abgesehen davon, dass die Brut solcher Leute nicht nur das Kind selbst, sondern gleich noch Kindergärtner, Lehrer, Ausbilder etc. gefährdet – und letztlich uns als Gesellschaft insgesamt.

Menschenskinder, diese Anhäufung von Störungen des Sozialverhalten ist doch das eigentliche Thema im Kern dieses Themas! Nicht der Wirt, bei dem es mit Kindern nichts mehr wird ist die Botschaft – goutiertes Fehlverhalten als Ausdruck des Individualismus: Das ist unser Thema. Was der Wirt anstellt: Seine Sache! Es ist sein Laden, er wird genug Gäste haben, um diesen Weg einschlagen zu können. Viele Gäste werden vermutlich genau aus diesem Grund zu ihm kommen. Er ist doch nicht der Störer der öffentlichen Ordnung. Das sind andere. Nein, nicht die Kinder – nochmals: Die Eltern! Und der liberale Radikalansatz im systemischen Individualismus, dieses scheißegale »Anything goes!«, der uns überall als Lösung aufgezeigt wird und der letztlich den sozialen Zusammenhalt, Werte wie Zurückstehen, Demut oder Rücksichtnahme als Sekundärtugenden für Sonntagsreden aufspart.

Dass das im linken Diskurs ständig falsch verstanden wird, halte ich mittlerweile auch für ein riesiges Problem für unsere Debattenkultur. Ich erinnere mich, es ist mehrere Wochen her, da wurde Emmanuel Macron bei einer Veranstaltung von französischen Schülern mit »Hallo Manu!« begrüßt. Sie duzten den Präsidenten und sangen die Internationale. Macron sah sicher nicht cool aus der Wäsche, als er dieses jugendliche Ungestüm tadelte und klar forderte, was er wollte. Er sei nämlich Herr Macron für die Racker – oder Herr Präsident. Zweiteres würde ich übrigens auch nicht sagen, zu mir sagt auch keiner Herr Blogger oder Herr Autor. Aber als erwachsener Mensch zu erwarten, dass man gesiezt und beim Nachnamen genannt wird, auch und gerade von Jugendlichen: Das ist doch selbstverständlich und keine Kann-Option. Es ist eine Konvention, ein Gebot der Höflichkeit und des Respekts. Es ist ein Akt der Distanz, die man einhält, wenn man auf jemanden trifft, zu dem keine private Intimität besteht. Just hatte aber Macron, den ich übrigens als Politiker nicht schätze und den ich für das inkarnierte Paradebeispiel des liberalen Moralismus in Europa halte, seine Leviten verlesen, schon wurde in den linken Filterblasen die Arroganz dieses Mächtigen thematisiert. Da zeige er mal ziemlich deutlich sein wahres Gesicht.

Hat er das wirklich? Eigentlich verstehe ich unter linken Wertvorstellungen, dass man den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördert und als oberste Priorität begreift. Dazu gehören Höflichkeitsgebote, denn sie bestimmen den Ton und die Wahrnehmung. In der Sache kann man deutlich werden, aber persönlich verächtlich: Nein! Jungen Leuten klar und deutlich aufzuzeigen, was im Rahmen solcher Gebote möglich ist und was man unterlassen muss, das ist nicht spießig: Es ist ein Bildungsauftrag und ziemlich maßgeblich für den Ton, der zukünftig innerhalb der Gesellschaft vorherrschen soll. Mit linksrevolutionären Gesülze so zu tun, als sei es vollkommen in Ordnung, dass Eltern ihren Kindern alles durchgehen lassen oder Jugendliche lax und linkisch irgendwelche Erwachsenen blöd anquatschen, entfernt man sich extrem vom linken Ideal und führt es ad absurdum.

Klar, auch früher haben Jugendliche dumme Spielchen mit Älteren getrieben. Das gehört dazu. Sie haben es nur nicht so selbstsicher getan und ernteten dafür auch nicht den Jubel aus sozialen Netzwerken: Sie wurden gerügt und sanktioniert. Das war Bestandteil des Initiationsritus, der sich Erwachsenwerden nannte. Heute packen wir die lieben Kleinen in Watte und laden sie, nachdem sie Monsieur le President keck geduzt haben, schnell nach Rügen zur Oma ein, wo sie unter den Tischen hocken und »Völker, hört die Signale! / Auf zum letzten Gefecht! / Die Internationale / erkämpft das Menschenrecht« singen und mit jenem geträllerten Menschenrecht meinen, dass sie Kellnerinnen und Kellnern auch ein Bein stellen dürfen, wenn sich das gerade richtig anfühlt. Die Eltern lugen dabei nur kurz über den Rand ihres Buches, sehen wie sich die Kellnerin wieder aufrappelt, dann vertiefen sie sich wieder in ihren Schmöker, irgendwas Poetisches von Leander Sukov. Sie nicken sich gegenseitig zu, als Zeichen, dass ihr Sprössling auf einen guten Weg ist, um als Nabel der Welt zu bestehen. Ein Nabel, der verruscht wirkt, weil zu hoch und vorne statt hinten angebracht. Ein Nabel, den man auch Arschloch nennen könnte – wenn man nicht so ausgesprochen kinderfreundlich wäre.

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Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Meine Oma hätte wohl dazu gesagt, dass dies Thema was für die ganz warmen Tage sei!

Unabhängig vom m.E. sehr unschönen Tatbestandes Menschen, aufgrund ihrer jungen Kinderschar ab einer gewissen Uhrzeit auszuschließen bleibt festzuhalten, dass der Wirt sich de jure seine Gäste sachlich begründet aussuchen und auch ausschließen darf! Dazu kommt der wohl pikante parallel Fall, wo eine Wirt Menschen mit AfD Parteibuch ausschließt, und einige Linke das wohl auch als sehr gut empfinden.

Mein Ergo: Wenn jemand meine sauer verdiente Knete nicht haben möchte, gehe ich halt woanders hin.

Beste Grüße

ChrissieR
Mitglied
ChrissieR

Moin auch…. also ich kann das sehr gut nachvollziehen! Neulich am Nebentisch eine Familie mit Oma , Opa und einem kleinen, vielleicht 2 jährigen Mädchen. Wir konnten uns kaum in normaler Lautstärke unterhalten, da die Eltern des Ergebnisses einer sinnenfrohen Nacht sich immer wieder sehr laut mit dem Kind befassten. ” Willst Du dies oder das? Noch was trinken? ” und ständig drehte sich die gesamte lautstarke Kommunikation nur um dieses eine Kind, auf dem besten Weg zur Egomanin. Waren wir froh, als die das Lokal verliessen! ( Habe nix gegen Kinder, selber zweie großgezogen) In der Firma habe ich… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Du bist herzerfrischend ehrlich, und ich kann das gut nachvollziehen! Trotzdem sollte mal in einem erweiterten Zusammenhang erörtert werden, warum die Gesellschaft offensichtlich an einigen Stellen ihren Nachwuchs nicht aushält.

Beste Grüße

ChrissieR
Mitglied
ChrissieR

Guggsdu auch hier:

ChrissieR
Mitglied
ChrissieR
Rudi
Gast
Rudi

@ChrissieR Interessanter Artikel, der allerdings mit manchen linken Grundhaltungen nicht konform geht. Wenn die Erkenntnisse aus den Forschungen richtig sind, wären wir mit unserem Kinderbetreuungsmodell [alle Kinder in die Kitas und die Ganztagsschulen] auf dem Holzweg, da daraus vermehrt seelische Krüppel hervorgingen. So könnte man die Sozialisation im Osten der Republik mit den verstärkten Anfälligkeiten für die Sieg-Heil-Mentalität verantwortlich machen, denn belegt zu sein scheint folgendes: “Die Befunde sind bemerkenswert. Tatsächlich finden sich fast alle der von den Centers for Disease Control in den USA zusammengestellten Folgestörungen von kindlichem Stress in den neuen Bundesländern in stärkerem Ausmaß als im Westen.… Weiterlesen »

ChrissieR
Mitglied
ChrissieR

Oh, Mann! Freischaltung weil ich auf nen rubikon Artikel zum sozialen Klimawandel hinweisen wollte…

Tom Wellbrock
Admin

Freischaltung weil ich auf nen rubikon Artikel zum sozialen Klimawandel hinweisen wollte…

Papperlapapp 😉
WP nörgelte wieder, warum auch immer.

Rudi
Gast
Rudi

@ Heldentasse Das sollte man tatsächlich differenzieren. Mein Eindruck ist, dass immer mehr Eltern ihrer Verantwortung als Erziehende nicht mehr gerecht werden. Schließlich gibt es die steuerfinanzierten öffentlichen Institutionen, die es richten sollen. Ich habe mir schon mal ab und zu überlegt, eine Liste anzulegen, welche Forderungen seitens der Gesellschaft so übers Jahr an die Schulen und Kindergärten herangetragen werden und damit den Eltern unterschwellig suggeriert wird, sie seien nur für das Zeugen da. Inzwischen gibt es kaum noch ein gesellschaftliches Thema, das nicht in die Verantwortung der Bildungseinrichtungen verschoben werden soll. Das fängt bei vermeintlich gesunder Ernährung an und… Weiterlesen »

ChrissieR
Mitglied
ChrissieR

…da fliegt mir ja das Blech weg…..

ChrissieR
Mitglied
ChrissieR

Lieber Roberto, ich bin in Rente…da fliegt höchstens meiner Kastenente ein Blech weg…😂

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Rudi

Alles richtig, aber die Zeiten, wo sich ein Elternteil voll um die Erziehung des Nachwuchses kümmern konnte, weil ein Einkommen reichte, sind leider für die Meißten auch schon längst vorbei.
Wenn man akzepriert, dass heute beide Elternteile arbeiten müssen, muss auch der Staat einen Teil der Kindererziehung mit übernehmen und diese nicht nur verwahren.
Es ist eben nicht für alle Familien selbstverständlich, dass diese Aufgabe von Großeltern übernommen wird.

Rudi
Gast
Rudi

Robbespiere: “Wenn man akzepriert, dass heute beide Elternteile arbeiten müssen, muss auch der Staat einen Teil der Kindererziehung mit übernehmen und diese nicht nur verwahren.” Schon klar. Das fordern auch die linksliberalen marktkonformen Gesetze der Selbstoptimierung, Leistungssteigerung und das Anbieten der Arbeitskraft, die mit Selbstverwirklichung im Beruf und Karriere zu einem gesellschaftlichen Muss umgedeutet werden. Deshalb werden Ganztagsschulen für die “Chancengleichheit” und Kitas, die Windelkinder versorgen, propagiert. Inzwischen gibt es die ersten 24-Stunden-Kindergärten, damit die alleinerziehende Mutter Schicht arbeiten kann. So wird das zumindest begründet. Die Wirtschaft wird vom auf Konkurrenz (fernsehdeutsch: Wettbewerb) basierenden Handeln bestimmt. Das kann nur heißen,… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Rudi

Würde der Maßstab die psychische Hygiene der Individuen sein, würde das von den Meisten inhalierte staatsmonopolistische Modell als Götze entfallen.

Kein Widerspruch meinerseits!

Dass hier Zig-Millionen Menschen ausgebeutet werden, während immer noch rund 5 Mio, Menschen kein oder nur ein lau bezahltesTeilzeiteinkommen haben, ist der wahre Skandal.
wo die Einen ihren Kindern ein Leben auf niederem Niveau beibringen müssen, haben di Anderen keine Zeit, sich um ihren Nachwuchs richtig zu kümmern. kompensiert wird das dann mit Konsumschrott, den kein Kind wirklich braucht.

Ludmilla
Gast
Ludmilla

Wenn man akzepriert, dass heute beide Elternteile arbeiten müssen, muss auch der Staat einen Teil der Kindererziehung mit übernehmen und diese nicht nur verwahren.

Dieser Staat sollte keine Kinder (mit)erziehen. Dieser Staat verwertet junge Menschen nur.
Seine Verwertungsabsichten hat dieser Staat in den letzten Jahrzehnten überall gezeigt.
Er hat das Handwerk und die Meistertitel zum Abschuss freigegeben und aus den Unis
Schießbuden gemacht.
48 Milliarden Haushaltsüberschuss aber allein in den Schulen fehlen 138 Milliarden !

Dieser Staat sollte kacken gehen !

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Ludmilla

Dieser Staat sollte keine Kinder (mit)erziehen. Dieser Staat verwertet junge Menschen nur.

Da stimme ich dir vollkommen zu.
Mein Anspruch war lediglich, die Diskrepanz zwischen Anspruch und Realität aufzuzeigen.
Ich bin froh darüber, das meine Mutter, zumindest in der Frühphase meiner Entwicklung, noch nicht gezwungen war, mich in eine Ganztageseinrichtung “abzuliefern”.
Allerdings gab es bei uns auch kein Auto, keine Urlaubsreisen, nur einen gebrauchten SW-Fernseher etc..
Mangel hatten wir gefühlt aber trotzdem nicht und Schule war noch keine Verblödungsaktion, was natürlich auch an meinen persönlichen Erfahrungen mit Lehrern liegen könnte.

Ludmilla
Gast
Ludmilla

Allerdings gab es bei uns auch kein Auto, keine Urlaubsreisen, nur einen gebrauchten SW-Fernseher etc.. Weniger ist mehr. Deutsche Jugendämter suchen systemtisch nach Maßnahmen für Schererziehbare in “reizarmer Umgebung”. Es gibt z.B. Standorte in Australien, Sibirien und Namibia. Was eine 1:1 Betreung mit einem deutschen Betreuer vor Ort kosten könnte, kann man sich in etwa ausmalen. Wie du schön beschrieben hast, kann man “reizarm” billiger bekommen, und sogar bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist. Das kann aber trotzdem alles sehr reizvoll sein. Mangel hatten wir gefühlt aber trotzdem nicht und Schule war noch keine Verblödungsaktion, was natürlich auch… Weiterlesen »

Ludmilla
Gast
Ludmilla

Hier noch ein NDS-Artikel zum Thema: reizlose Kindheit

Ein Bauherr beginnt auch nicht mit dem Dach. Die digitale Revolution verbaut unseren Kindern die Zukunft.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=45596

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Und gleich der erste Satz:

Wer also kleinen Kindern die Bewegung vorenthält – warum auch immer – der sorgt für Chaos auf der Baustelle des kindlichen Hirngerüsts, denn die gesamte Kindheit ist gezeichnet von kritischen Phasen, in denen die Reifung von senso-motorischen und assoziativen Funktionssystemen extrem stark von der Umwelt beeinflusst wird.

Der Rest ist wieder Plumquatsch.

Nadja
Gast
Nadja

Der Rest ist wieder Plumquatsch.

Nein, die Motorik nimmt starken Einfluss auf die Strukturierung des Gehirns.
Ein Beispiel nur ist die Umschulung der angeborenen Händigkeit, z.B. von links auf rechts.
Zwangsumgeschulte Linkshänder können durch diesen Eingriff erhebliche, psychische Probleme
bekommen. Früher war diese Umschulerei üblich, heute ist das aus gutem Grund verboten.

Es gibt noch viele andere Beispiele wie sich Bewegungsidiotie auf das Gehirn auswirken
kann. Viele Turnbeutelvergesser sind davon betroffen. Denen bleibt oft nichts anderes
übrig als in die Politik zu gehen.

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Öhm – das wollten Sie jetzt aber nicht mit mir diskutieren, oder? Da ging es doch sicher um “Turnbeutelvergesser” als Trigger und den letzten Satz, damit dieses Vorurteil auch noch untergebracht ist. Lassen Sie ‘s gut sein! Ich als Umgeschulter habe dazu nichts Sinnvolles beizutragen. Mir geht es ausschließlich darum, die Borniertheit mancher Beiträge zu verdeutlichen bzw. anzuätzen. Mehr kann man innerhalb dieses Rahmens nicht erreichen.

Mazze
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Mazze

Ne du , der Rest ist korrekt und wichtig für die Entwicklung eines Kindes. Die Gestörten kommen doch wohl eher aus Autoritärer Erziehung nicht wahr?

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Verzeihung, meinten Sie mich? Falls ja, was ist korrekt? Dass sich Neurobiologinnen mit entwicklungspsychologischen Plattitüden profilieren? Ich hatte ja schon darauf hingewiesen, dass ich nichts Sinnvolles zu diesem Glaubensbekenntnis beizutragen habe. Doch dass die “Gestörten” aus gestörten Beziehungen kommen und autoritäre Beziehungen grundsätzlich gestörte sind, das glaube ich auch.

Rudi
Gast
Rudi

Ludmilla: “Dieser Staat sollte keine Kinder (mit)erziehen.”

Mit so ‘ner Aussage wäre ich vorsichtig. Schließlich wurde die Einführung der allgemeinen Schulpflicht als sozialpolitischer Meilenstein von allen linken Parteien begrüßt. Ein reines Privatschulwesen, das eh auf dem Vormarsch ist, würde die Bildungschancen vieler Menschen verhindern. In Art. 145 der Weimarer Verfassung von 1919 heißt es: “Es besteht allgemeine Schulpflicht. Ihrer Erfüllung dient grundsätzlich die Volksschule mit mindestens acht Schuljahren und die anschließende Fortbildungsschule bis zum vollendeten achtzehnten Lebensjahre.”

Ludmilla
Gast
Ludmilla

Was laberst du über die allgemeine Schulpflicht von 1919 wenn der Ellbogenstaat von 2018 gemeint ist ? Thema verfehlt, setzen !

Rudi
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Rudi

@Ludmilla Das sehe ich nicht so. Zudem labere ich nicht. Ich verbitte mir diese Unterstellung. Wenn man sich wie du gegen die Schulpflicht wendet [“Dieser Staat sollte keine Kinder (mit)erziehen.”], dem sollte schon ins Bewusstsein gerückt werden, dass die Einführung der allgemeinen Schulpflicht als gesellschaftlicher Fortschritt angesehen werden kann. Nachdem die preußische Schulpflicht (Beginn 1871) wieder aufgeweicht worden ist und man es den Eltern überlassen hatte, ihre Kinder irgendwie zu bilden – oder auch nicht – haben die Sozialdemokraten 1919 diesen Missstand aufgehoben und das Recht (!) in die Verfassung geschrieben, dass jeder in eine Schulbildung erhalten kann bzw. muss.… Weiterlesen »

Ludmilla
Gast
Ludmilla

Du weißt genau was gemeint ist, witterst aber deine große Stunde um anderen auf den Sack gehen zu können, nä ? “DIESER” Staat und “ELLBOGENSTTAAT” ist eigentlich unmissverständlich benannt worden. Nenne es meinetwegen Änderung der Curricula zur humanistischen Erziehung oder sonst wie. Ein Staat kann auch neutral oder anders als im bestehenden System agieren. Er muss der Wirtschaft weder die Akademiker für kleines Geld nachschmeißen, noch die Schüler verarschen, die sich anstrengen sollen, um nach der Lehre von Billiglöhnern aus Osteuropa ersetzt zu werden. Den Bildungsbegriff samt staatliche Verantwortung für das Ergebnis, solltest du weiter fassen als die Schulpflicht die… Weiterlesen »

Allgemeine Asifizierung der Gesellschaft
Gast
Allgemeine Asifizierung der Gesellschaft

“Graben Sie mal ihren Stahlhelm ein !” …..”Von Absetzen war aber nicht die Rede !”

Wenn der Spieß geduzt wurde, bügelte früher die Bundeswehr über Erziehungsfehler ,

selbstverständlich auch der Zivildienst.

Wer heute freiwillig ins soziale Jahr geht, muss nicht nachsozialisiert werden. Der

wurde schon erzogen. Das erlernte Muss zum Miteinander fehlt.

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Ich als als zum Militärdienst gepresster Zivilist hatte auch so ein paar Hornochsen in der Kompanie, die meinten das es beim Bund super gut wäre, weil es da jeden Mittag warmes Essen gibt. Rausgeschmissen haben die einen leider nicht, wenn man meinte das Essen und das Ambiente sei dort nicht artgerecht.

Beste Grüße

Skythe
Gast
Skythe

Das klingt mir alles deutlich zu sehr nach Get-off-my-lawn-you-brats. So extremes Verhalten, wie du es hier beschreibst, mit Beinstellen und ohne jegliche Grenzen gibt es doch nur in unserer empörten Fantasie. Erlebe ich nie tatsächlich in der Öffentlichkeit. Es geht eher um schreiende Babys und Kinder, die umherlaufen und spielen.

Trotzdem stimme ich dir zu. Wahrscheinlich kann man Eltern nicht rauswerfen, sobald ihre Kinder nerven, weil sie zu dem Zeitpunkt eben schon 4 Schnitzel Wiener Art auf dem Tisch stehen haben. Dann muss eben gar nicht erst rein lassen, ab einer gewissen Uhrzeit.

Hildegard
Gast
Hildegard

Es geht eher um schreiende Babys und Kinder, die umherlaufen und spielen.

Gibt es einen mir unbekannten Grund warum Kinder in einem Restaurant herumlaufen müssen ?
ADHS und kein Ritalin dabei, oder was ?

Wenn Eltern früher ausgingen, dann kam das Kind zum Schreinen zur Oma, oder zum neudeutschen
“Babysitter”.

Kinder laufen im Wald, Halde, Viertel und auf dem Spielplatz herum und schreien. Dort machen
sie sich dreckig, Löcher in die Klamotten und kloppen sich bis sie rote Ohren haben.
Im Restaurant sitzen sie am Tisch und essen !

Habt ihr das kapiert, Eltern ?!

Hildegard
Gast
Hildegard
Edwin
Gast
Edwin

Hier noch ein schöner, “linker” Kinder-, und Jugendfilm

Ein Muss für alle Helikoptereltern….

Nordsee ist Mordsee

Linksman
Gast
Linksman

Macht Euch grade!
Bester Kinderfilm is’ immer noch der hier:

Hannes
Gast
Hannes

Einwandfrei ! Die Rache des Werktätigen :-))
Die drei Filmausschnitte sind repräsentativ für die Zeit. Damals spielte die “Arbeiterklasse”
in Film und Fernsehen noch eine sehr große Rolle. Der Westen wollte beweisen, dass er
auch Arbeiter-, und Bauernstaat ist. Nach der Wende verschwanden die Arbeiter von der
Bildfläche. Mit ihrer Präsenz, verschwanden ihre Interessen und Probleme aus der öffentlichen Wahrnehmung.
Damals lag die SPD, als noch Arbeiterpartei bei 40%, heute bei 17%. Der “Arbeiter” selbst ist
nicht verschwunden. Was zwischenzeitlich passiert ist, muss man ja hier nicht fragen.

Skythe
Gast
Skythe

Das meinte ich mit Get-off-my-lawn-you-brats. Deutsche Senioren, die der ungezogenen Jugend vor Zorn zitternd den Gehstock entgegen schütteln und von früher reden, als man die Kleinen noch ordentlich verdroschen hat.

Danke, Hilde.

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

🙂

Linksman
Gast
Linksman

Leander Sukov (alias Martin Timm)!
LOL
Der Typ, welcher noch 2013 zu den Stalinisten in der DKP gehörte:

Die DKP, ohnehin marginalisiert, steht in Gefahr sich selbst wegzuorportunisieren, in dem sie sich immer weiter an die Linkspartei annähert und dabei die eigene theoretische Basis verliert

Mittlerweile hat er sich selbst der Linkspartei angenähert, insbesondere “voll hinter meinem Parteivorsitzenden” Riexinger. Aus dem FB-Post wird deutlich, dass der vormalige DKP-Stalino noch vormaliger SPD-Flüchtling war (vor dem pöhsen Diether Dehm).
Weckt mich bitte wieder, wenn diese Wanderdüne endgültig bei den Zeugen Jehovas gelandet ist…

kdm
Gast
kdm

Kurz: “Linke” sind oft erstaunlich doof.
(sagt ein ehemaliger Linker, der sich nicht mehr als zugehörig beschreibt)
(oder waren “wir” das schon immer? …und nur im Alter merk’ ich das? endlich?!)

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Heiliger Strohsack! So übel?
Und Keine/r da, dem Einhalt zu gebieten? Anstand, Gehordsam (ja, richtig gelesen!), Manieren…
Die Reaktion hat den Zeitgeist erobert.

Es gab mal Zeiten, da wurde über Neill, Summerhill und solche Dinge diskutiert (nicht hier, ich weiss). Irgendwie sind wir unter Umgehung der 70er direkt im Mief der 50er gelandet. Hat noch wer einen Nierentisch und vielleicht einen echten Grundig-Fernseher in Eiche Furnier?

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Irgendwie sind wir unter Umgehung der 70er direkt im Mief der 50er gelandet.

Das alleine wäre ja noch verkraftbar. Allerdings beschleicht mich das ungute Gefühl, dass die Zähmung des Nachwuchs, durch das schon konditionierte Umfeld ein wesentlicher Bestandteil von Herrschaft ist. Jedem sollte m.E. klar sein, dass wir als Erwachsene ganz überwiegend schon so dressiert sind, dass wir meinen es wäre normal und müsste so sein.

Beste Grüße

Rudi
Gast
Rudi

Zwischenbilanz: dpa meldet heute u.a. zur Causa “Kinderverbot im Restaurant” über den Wirt:

“Die Reaktionen auf seinen Vorstoß seien zu 98 Prozent positiv gewesen – wenn man Facebook ausklammere, sagte er. Er habe mehr als 1000 Mails erhalten – auch von Lehrern, Erziehern und anderen Gastronomen, die fast ausnahmslos seinen Vorstoß begrüßten. Auf Facebook habe er dagegen auch Morddrohungen und wüste Beschimpfungen gelesen.”

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

M.E. wertvoll im weiteren Kontext!

Molle Kühl
Gast
Molle Kühl

Wer kommt als nächstes in den Focus der “Säuberung”? Behinderte waren es ja auch schon mal, die den Urlaub des deutschen Spießers störten:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14318872.html

Darunter aus soziologisch-statistischer Sicht wären folgende Personengruppen zu nennen:
Demgegenüber bestand eine Entwicklung zu weniger Toleranz bei
– den über 50-Jährigen, – Personen mit höherer Schulbildung,
– leitenden Angestellten, Beamten und Selbstständigen,
– Personen mit einem Haushaltsnettoeinkommen ab DM 3000,
– Eltern von drei und mehr Kindern,
– Bürgern aus Hessen und Bayern.

https://www.pedocs.de/volltexte/2011/4581/pdf/Wilken_2002_Tourismus_und_Behinderung_D_A.pdf

Sehr interessant. Fragwürdig finde ich auch die hier im Text die These stützenden Beispiele, dass der Restaurantinhaber richtig gehandelt habe.

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Ich denke in erster Näherung ist es so, je länger angepasst und umso mehr erfolgreich (im Sinne der gesellschaftlichen Norm) ein Mensch ist, desto mehr Intoleranz wird er zeigen gegenüber dem scheinbar nicht normalen und unangepassten.

Beste Grüße

Renate
Gast
Renate

Da machen ja einige Leute Fässer auf ! Mein liiiieeeber Mann !

Der Roberto hat das schon richtig beschrieben. Die Verantwortung liegt bei den Eltern.
Der Laissez Faire Erziehungsstil bringt wissenschaftlich nachgewiesen, überwiegend Psychos
hervor die sich selbst auf den Füßen stehen. Laissez Faire und antiautoritärer Erziehung
sind etwas völlig anderes.

Was kann ein Restaurantbetreiber damit zu tun haben, der evtl. auch aus Gründen des Mitarbeiterschutzes
darauf achten muss, dass Kellner nicht hinschlagen oder Extrakilometer laufen müssen ?

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse
Mazze
Gast
Mazze

Kinder haben zu gehorchen, diese reatlitäsfremden Linken immer mit ihrer antiautoritären Erziehung. Herrschaft und Autorität muss durchgesetzt werden, eigene Gedanken und Erfahrungen? Quatsch, die sollen die Füsse stille halten und es muss Zucht und Ordnung herrschen. Spielen dürfen die nur wo wir es ihnen sagen und Denken auch. Funktionieren müssen die, um vernünftig kapitalistisch in entfremdeter Arbeit verwertet werden zu können oder sie werden halt Superstar Fussballer oder vllt gehen sie auch auf den Strich?

Rudi
Gast
Rudi

Molle Kühl: “Personen mit einem Haushaltsnettoeinkommen ab DM 3000”

Du meinst wahrscheinlich Euro? Wie schön, dass du eine so genaue Grenze ziehen kannst, ab wann sich das Toleranzverhalten ändert. Wenn ich deine Erkenntnisse richtig zusammenfasse, gehört ein 51 Jahre alter beamteter Hesse mit drei Kindern aus dem höheren Verwaltungsdienst zur intolerantesten Gattung. Er ist also pegida-verdächtig.

Drunter & Drüber
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Drunter & Drüber

Ja ja, manchmal ist das Leben ganz schön kompliziert oder so.

Art Vanderley
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Art Vanderley

Ist es wirklich nur ein Irrtum der Eltern, oder einfach so gewollt, daß die Kinder eines bestimmten, meist mittelständischen Salonliberalismus keine Grenzen mehr kennen (sollen?). Die Eltern machen doch auch nichts anderes, sie grinsen dir nett ins Gesicht, um sich hintenrum umso fieser verhalten zu können, und bauen auf diesem Verhalten ihren Status auf. Wenn die Rangen das dann nachmachen, ist das ein Erziehungserfolg von Erwachsenen, die gut darin sind, respektlos und hinterhältig zu sein, die aber ins Hintertreffen gerieten, wenn ein höheres Niveau herrschen würde, und daher alles tun, um ein höheres Nivaeu zu sabotieren. Dahinter steht der Freiheitsbegriff… Weiterlesen »

Ludmilla
Gast
Ludmilla

Guter Kommentar ! Kein Versehen, die Rücksichtslosigkeit als Erziehungsziel.
Man achte dringend auf den Phänotyp und Habitus der Eltern .-)

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Groß tun, aber plenken… da glaubt wohl wer, was zu sein, nicht wahr?
Achten Sie auf Ihre eigene Form, dann kann Ihnen der Phänotyp Anderer egal sein!

Jan
Gast
Jan

Möchtest du denn auch Soziopath werden, wenn du mal groß bist, wie der Kevin im Restaurant ?

Ich kann dich beruhigen……Da fehlt nicht mehr viel ……

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Erzählen Sie mal. Sie scheinen sich auszukennen.

Herbert
Gast
Herbert

OT

Donald Trump will Melania im Falle einer Scheidung abschieben lassen.

https://www.brigitte.de/aktuell/donald-und-melania-trump–wie-steht-es-um-ihre-ehe–11250312.html

Das müsste grundsätzlich und immer möglich sein. Dann macht die Olle nen Abflug nach Paua Neuguinea und Ruhe ist.

Musil
Gast
Musil

“Die Eltern lugen dabei nur kurz über den Rand ihres Buches, sehen wie sich die Kellnerin wieder aufrappelt, dann vertiefen sie sich wieder in ihren Schmöker, …” Das kenne ich auch anders: Die Eltern beschweren sich beim gestolperten Dienstpersonal, dass es bitte aufzupassen habe, wenn die lieben Kleinen ihrem Bewegungsdrang im vollgefüllten Lokal nachgeben. Kann ja nicht so schwierig sein, sich mit vollem Schlitten auf die herumtollenden Zwerge zu konzentrieren. Die Macron-Story seh ich geteilt. Das Perdu find ich nicht so schlimm, der Kurzname ist Geschmackssache. Wenn der Herr Präsident nicht Manu genannt werden will, dann hat das respektiert zu… Weiterlesen »

Musil
Gast
Musil

Das ist mir (ich war der Kellner) nur einmal passiert. Die Eltern durften auch umgehend (und protestierend) das Lokal verlassen. Ansonsten habe ich mit Kindern wegen ihres Verhaltens keine Probleme gehabt – auch nicht mit den Eltern.

Marla
Gast

Mmh,also als Mama muss ich doch zur Differenzierung raten! 1. Mütter haben dafür gekämpft, dass sie nicht zuhause versauern müssen während Manne inner Kneipe hockt! Ergo haben Einige -ich auch- das südländische Modell gewählt und Kind ist dabei gemacht! Und bin von vielen Kinderentwohnten DINKs beschimpft worden! Landlust ähnlich kataloge mit babys gucken …. hübsch…. Weinendes Kind am Nachbartisch! Nein! Ich hab ja nix gegen Kinder, aber…. Habe ich oft gehört! Meine Erfahrung: wir tolerieren Auto, Flugzeug und Bikergeräusche aber keine Kinder! (Macht sich auch daran fest, dass uns knapp 4 Millionen arme Kinder am A… vorbei gehen! Auch den… Weiterlesen »

Marla
Gast

Und über Nacht ist mr noch eingefallen: Wir haben unsere Welt so abgeschottet! Blind ein Heime, Alte auch, Kinder schon fruh in Heime, damit die gemainsteamten Entmenschten ihre Trüffelparfaits ohne Nerv geniessen können! Früher gehörten alle dazu! Früher gehorten die Dorfer und Stadte den Kindern, heute will man sie auf knapo 12 Quadratmeter (tablett Größe) bannen …. damit sie nicht nerven, damit die Großen nochmehr betonieren können? Kästner die Detektive…. Heute ohne Eventagentur und Begleit’hund’ nicht mehr machbar! Streiche spielen, früher usus, heute dank Erwachsener Rechtsschutzversicherung verboten! Echt! Wie wollte ihr Kinder von morgen, wenn ihr sie heute nicht aushaltet?… Weiterlesen »

Marla
Gast

Ich sag immer: es tut unserer Gesellschaft nicht gut -gerade wir Oberlehrer und Besser-Seier- Deutschen, dass die Zeitspanne zwischen Windel und Windel so groß geworden ist!
Stell Euch also vor: ihr sitzt als Alter, laut sprechender (Hörgerät funktioniert mal wieder nicht), leicht siffender (Parkinson verhindert gezielte Mundfindung) Mensch im Restaurant….und wenn ihr dann mit Eurem Rentnerporsche aufs Klo wollte stoßt ihr (eckt ihr) überall in diesen maximal auf Gewinn gerüsteten Essenstempel an!

Warum soviel Toleranz für Beton, Hubschrauber und Unternehmen, für Plaste, aber sowenig für menschliches?

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