Der durchgeknallte Parteitag der Linken 2018

Jetzt habe ich den Parteitag der Linken ein paar Tage sacken lassen. Und mir dazu ein paar Gedanken gemacht.

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Linksman
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Linksman

Mal ein paar links-interne Zitate (okay, schon a bisserl älter): Die PDS muss einen Strategiewechsel vornehmen und Asyl- und Migrationspolitik voneinander getrennt behandeln und entwickeln. […] Die PDS sollte sich deshalb auf folgende Überlegungen konzentrieren: a. Festschreibung von Rechtsansprüchen, wer in die BRD einreisen und sich niederlassen (einwandern) darf. […] Wer innerhalb eines gesetzten Zeitraums keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu Tarif- bzw. ortüblichen Löhnen nachweisen kann, kann sich nicht niederlassen und muss wieder ausreisen. Wir müssen über Anreize zur Ausreise nachdenken, um Illegalität und Zwangsmaßnahmen zu vermeiden. […] Wer in die BRD einwandert, muss die Chance zu gesellschaftlicher Integration bekommen. Das… Weiterlesen »

Schweigsam
Gast
Schweigsam

Ich habe mir deinen Podcast angehört…und bin ein bisschen fassungslos über den Stil der “Genossen”.
Aber du, lieber Tom, hast deinen Standpunkt gut rübergebracht.

Heldentasse
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Heldentasse

Ja das stimmt wohl. Aber fairerweise müsste man auch die Parteitage der politischen Konkurrenz ähnlich gut durchleuchten, und käme dann wo möglich zum Schluss, dass da das gruseln noch viel mehr angebracht ist.

Und dann kann man ja auch mal (unter Wähler) darüber unterhalten, wenn man wählen de facto an den Linken überhaupt vorbei kommt, trotz aller Bauchschmerzen? Ein dabei auf jeden Fall klar, auf die Partei zu warten wo alles zu 100% zur eigenen Zufriedenheit läuft geht leider nicht.

Beste Grüße

Schweigsam
Gast
Schweigsam

Nee, nee, diese Partei soll mir helfen ein besseres Leben zu ermöglichen??? Viele der Deligierten sollen erstmal sich selbst helfen, u.a. in angemessener Form ihre Vorsitzende zu befragen über ihre Standpunkte. Und nicht wie ein Rudel hungriger Hyänen über sie herzufallen. Und mich interessiert es einen feuchten was bei anderen Parteitagen abgeht. Der von Wellbrock gebrachte Podcast zeigt nur einen Teil dieser Veranstaltung. Das ist mir klar, aber der hatts in sich…naja, vielleicht wähle ich als nächstes die Tierschutzpartei…

Loco
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Loco

Tja, was soll man zu diesem abgekarteten Spiel innerhalb der Linken sagen? Ehrlich gesagt hat sich die Fraktion rund um Kipping und Rixinger mit dem ganzen Emotionalisieren, Unterstellen und Dreck werfen selber disqualifiziert. Es ist ebenfalls rein taktisch eine Katastrophe, dass diese politischen Blindschleichen nichts besseres zu tun haben, als das perfide Spiel der AfD mitzuspielen und diese Nebensächlichkeit der Flüchtlings”krise” immer wieder in den Vordergrund zu rücken – als ob prekäre Beschäftigung, Armut und Perspektivlosigkeit keine wichtigen Themen wären (gut das Sahra Wagenknecht eine der wenigen Stimmen in der Öffentlichkeit ist, die unermüdlich ganau diese sozialen Missstände immer wieder… Weiterlesen »

R_Winter
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R_Winter

Tom, treffend dargestellt.
Albrecht Müller stellt die Frage nach:
„Fremdbestimmung einiger Delegierter auf dem Parteitag“ – Kipping vielleicht? Oder war nur Blauäugigkeit/Dummheit/Kadergehorsarm vorhanden?

Eines ist sicher: Die Linke ist in dieser Form nicht wählbar.

Hoffentlich kommt bald die „Neue Linke“ unter Wagenknecht.
Wenn die sPD unter 10% sinkt, die Grünen in der CDU aufgehen, dürften 25,1% der Wahlstimmen für die „Neue Linke“ möglich sein.

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@R_Winter

Eines ist sicher: Die Linke ist in dieser Form nicht wählbar.

Möglicherweise ist es ja das Ziel der Neoliberalen, die letzte linke Alternative im Land durch
“U-Boote” zu eliminieren.
Ich wähle trotzdem weiterhin die LINKE, werde aber die Kandidaten auf dem Wahlzettel hinsichtlich ihrer Haltung genauestens unter die Lupe nehmen.
Sollte es tatsächlich zu einer Spaltung der Partei kommen, sieht die Sache allerdings anders aus.

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

Tom Wellbrock

Deine Analyse zum Parteitag der LINKE teile ich absolut.
Der Kipping-Riexinger Flügel scheint abseits jeder Realität zu schweben und beraubt die Partei jeder Chance, in die Position einer Gestaltungsgröße zu kommen.
Man glaubt fast, diese Phantasten wollten gar nicht wirklich etwas an den Verhältnissen ändern, in dem sie vollkommen weltfremde Positionen vertreten.

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Tja wer hätte das gedacht, dass auch die Linke genau, wie vormals die Sozen, es mit parteiinternen U- Booten zu tun bekommt die eine linke Politik (wahrscheinlich im Sinne ihrer mittelbaren Auftraggeber) torpedieren?

Mich wundert das nicht, nur kann die Konsequenz davon doch nicht sein aufgrund dieser Pappnasen sich von der Linken abzuwenden.

Beste Grüße

Pentimento
Gast
Pentimento

Stimme Dir zu. Man sollte den U-Booten in der Partei nicht den Gefallen tun, sich von der Linken abzuwenden. Die Partei ist längst unterwandert, aber bis die neue linke Sammlungsbewegung steht, werde ich die wählen. Es gibt keine Alternative. Die Linke ist wichtig im Bundestag , schon wegen der Reden von Wagenknecht, auch wenn die von unseren Medien weitgehend ignoriert werden. Wie gut, dass es Youtube gibt!

Rudi
Gast
Rudi

Es wird doch wieder deutlich: Der Parlamentarismus hegt ein. Es entstehen fraktionsübergreifende informelle Beziehungen bei gemeinsamen Dienstreisen oder Arbeitsessen. Vielleicht lädt man sich auch zu privaten Feiern gegenseitig ein. Dann merkt man doch, dass der eine Kontrahent oder die andere Kontrahentin eigentlich ganz nett, ganz umgänglich ist. Keine Partei, die in der jüngeren Geschichte im Bundestag vertreten war, ist je nach links gerückt. Sie sind aufeinander zugegangen und streiten nur noch um die Mitte, die mit der Zeit immer mehr nach rechts rückte. Warum sollte es bei der LINKEN anders sein als bei den Grünen? Wichtige Leute vom damaligen linken… Weiterlesen »

Linksman
Gast
Linksman

Sahra sollte die linke Sammlungsbewegung nun konsequent durchziehen.
Und dabei demonstrativ offen lassen, ob später daraus nicht doch eine Partei werden könnte.
Ihren innerparteilichen Gegnern sollten auf diese Weise stets “die Instrumente gezeigt” werden.

Übrigens hatte ausgerechnet Gregor Gysi 1992 eine Sammlungsbewegung außerhalb der damaligen PDS angeleiert: Die Komitees für Gerechtigkeit.

Denoc
Gast
Denoc

Das ist doch pure Demagogie. Nach 2 Minuten habe ich wieder aus gemacht. Weder Kipping und Riexinger behaupten, dass alle nach Deutschland kommen sollen, sondern auch sie sagen, dass die Fluchtursachen (Krieg, Armut, Klimakatastrophen) vor Ort bekämpft werden sollen. Aber wenn man das Programm der LINKEN nicht zur Kenntnis nehmen will, dann gibt man die Positionen falsch rüber. Und zweitens haben weder Sarah noch ihre Anhänger den Mut gehabt einen alternativen Antrag einzubringen, damit die Basis auf der Grundlage von zwei alternativen Anträgen hätte diskutieren können. Also hat Sarah ihre Position eben nicht zur Diskussion gestellt! Der Souverän ist immer… Weiterlesen »

Balmung
Gast
Balmung

Der Souverän ist immer noch die Parteibasis

Den letzten Mitgliederentscheid gab’s beim Zusammenschluss mit der WASG, meine ich jedenfalls.

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Denoc

Weder Kipping und Riexinger behaupten, dass alle nach Deutschland kommen sollen, sondern auch sie sagen, dass die Fluchtursachen (Krieg, Armut, Klimakatastrophen) vor Ort bekämpft werden sollen.

Von wem bitte stammt denn diese Formulierung…….

“Schutzsuchende dürfen nicht abgewiesen werden. Wir fordern offene Grenzen für alle Menschen.”

……aus folgendem Parteiprogramm?

https://archiv2017.die-linke.de/partei/dokumente/programm-der-partei-die-linke/iv2-wie-wollen-wir-entscheiden-demokratisierung-der-gesellschaft/migration-und-integration-als-soziale-und-demokratische-frage-offene-grenzen-fuer-menschen-in-not/

Linksman
Gast
Linksman

@Denoc

Weder Kipping und Riexinger behaupten, dass alle nach Deutschland kommen sollen, sondern auch sie sagen, dass die Fluchtursachen (Krieg, Armut, Klimakatastrophen) vor Ort bekämpft werden sollen

Umso merkwürdiger:
Dann haben die Fans von Riex & Kipp ja nichtmal einen sachlichen Grund für das Anti-Sahra-Mobbing.
Also reiner Quotenneid. Unpolitischer geht’s nicht.

aquadraht
Mitglied
aquadraht

Bist Du wirklich nur uninformiert oder lügst Du? Falls Letzteres, lass es, hier sind informierte Leute, die darauf nicht reinfallen. Sahra Wagenknecht, Fabio de Masi und Genossen haben deswegen keinen alternativen Antrag gestellt, weil der Leitantrag mit ihrer Position im Einklang war: Aufnahme von Asylsuchenden und Kriegsflüchtlingen ohne Wenn und Aber und eine Absage an neoliberale schrankenlose Migration hier und jetzt. Kipping ist da doppelzüngig, mal betreibt sie “no borders, no nations”-Demagogie, dann konzediert sie, dass das nur eine Blasenparole für die Dummen ist so wie Gysis “Auflösung der NATO”, die auch nur dazu dient, den NATO-Austritt zu verhindern. Die… Weiterlesen »

seyinphyin
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seyinphyin

Würde es nicht Demagogie nennen, ich denke eher, die Leute hier begreifen es einfach nicht. Echo Kammer. Man redet hauptsächlich mit sich selbst und bestätigt die eigene Meinung im kleinen Kreis immer wieder und das ganze so dermaßen abgeschirmt, dass weder hier noch auf den ja weit größeren NDS bemerkt wird, dass es tosenden Applaus aus der untersten, rechtsradikalen Ecke dafür gibt, die das fleißig verbreiten. Aber ist egal, man ist ja so klug und so viel besser und linker als all die bösen “U-Boote” und dergleichen. Geradezu amüsant wird es dann, wenn ausgerechnet solche Leute dann ankommen, und vom… Weiterlesen »

Rainer N.
Gast
Rainer N.

Tja, dumm, wenn die Rechten den von den 68ern propagierten Weg durch die Institutionen nutzen, und die Linken das wegen der so vielen linken Ideen nicht unter einen Hut bekommen, einmal richtige Politik für den “kleinen Mann” (oder Frau) vorzustellen. Ja, ich bin immer noch für Morus Utopia, auch wenn das Nirgendwo bedeutet. Aber die Idee, das Model Utopia, wäre wirklich mal zu testen … wie war das … neue Männer braucht das Land … NEIN … neue MENSCHEN braucht die Erde. Leider wird das wohl nie was werden … denn der Mensch ist nun einmal eine Fehlentwicklung der Evolution.… Weiterlesen »

aquadraht
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aquadraht

args “Freischaltung”, fuck WP

aquadraht
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aquadraht

Noch ein Gedanke zu dem Streitpunkt: Was ist als Perspektive wichtiger? – Eine Welt ohne Krieg – eine Welt ohne Armut – eine Welt ohne Umweltzerstörung oder – eine Welt ohne Grenzen? Offen gestanden, kann ich mir – und das ist schon eine gewagte Perspektive – eine Welt vorstellen, in der Frieden herrscht, zumindest die absolute Armut beseitigt ist und nachhaltige Produktion/Konsumtion ohne Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen gesichert ist. Eine kapitalistische Welt kann das allerdings wohl nicht sein, jedenfalls nicht auf lange Sicht. In einer solchen Welt kann es durchaus noch Grenzen geben, auch wenn die dann immer mehr an… Weiterlesen »

Schweigsam
Gast
Schweigsam

Ja, das sehe ich auch so oder so ähnlich!
Für eine Welt ohne Grenzen müsste erstmal eine Basis geschaffen werden.
Wie diese Basis aussehen sollte wäre nach meinem Verständnis äußerst komplex (u.a. wegen der verschiedenen Kulturen und Lebensweisen, vor ort: andere Lebensbedingungen, unterschiedliche Bildung, Religionen usw. usf.)
Aber als Ziel wäre es schon für mein Verständnis wünschenswert.

Aber erstmal müssten wir unsere Rohstoffkriege beenden und anders leben…nur da hört es bei einigen schon auf:-(

Nur mal so ein paar Gedanken…
Sagt Ihr doch auch mal was dazu, einige von euch sind doch gute Denker:-)

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Schweigsam Aber erstmal müssten wir unsere Rohstoffkriege beenden und anders leben…nur da hört es bei einigen schon auf:-( Um das zu erreichen, braucht es die Mitbestimmung aller Bürger in einer direkten Demokratie. Solange deren Mündigkeit auf einen Kreis von Politikern und Parteien in enger Vernetzung mit Finanz- und Wirtschaftslobbyisten übertragen bleibt, werden solche Entscheidungen immer gg. die Mehrheit beschlossen werden. Die politischen Entscheidungen seit dem Amtsantritt von Kohl bis Heute fielen eindeutig allesamt nur zum Nutzen einer vermögenden Minderheit aus, statt dem Gemeinwohl zu dienen. Dass die sog. Elite diese Basisdemokratie um keinen Preis will, ist klar, da es ihre… Weiterlesen »

Schweigsam
Gast
Schweigsam

Also, für mich gilt ich muß erstmal darüber nachdenken!
Aber trotzdem danke für deine Antwort!

aquadraht
Mitglied
aquadraht

Ok, aber meine Rohstoffkriege sind das nicht. Und die Propagandisten für solche Kriege wie die Grünen, oder auch Kipping und Juliane Nagel, die reden nicht von Rohstoffen, sondern von Menschenrechten. Ob die das selbst glauben, weiss ich nicht. Und selbst Nagel, die zu NATO-Bombardements auf Syrien getrommelt hat, bekennt sich nicht offen zum Kopfabschneiden. Sie unterstützen bloss die Kopfabschneider-PR “Adopt a Revolution” (nämlich die “Revolution” der von Saudibarbarien und den Golftyranneien gesponsorten Islamisten). Wäre es nach den Bundesbürgern gegangen, so wäre vermutlich kein einziger Bundeswehrsoldat zu Auslandseinsätzen kommandiert worden. Aber es waren schon grüne und SPD-Politiker (Struck ganz besonders), die… Weiterlesen »

Schweigsam
Gast
Schweigsam

Interessant deine Sicht der Dinge.
Beschreibt sehr gut einige Strömungen innerhalb der Linkspartei…gut zu wissen.

Pentimento
Gast
Pentimento

@aquaraht Das Wichtigste wäre mehr Transparenz und eine direkte Demokratie mit Volksabstimmungen. 80% der Bürger will Frieden mit Russland. Klaus Kleber beklagt sich bitter, daß die Deutschen trotz aller Propaganda der MS-Medien einfach nicht vom Feindbild Rußland zu überzeugen sind. Niemand will Krieg, außer den Eliten, die daran verdienen. Auch das Problem mit den offenen Grenzen wird von den Bürgern richtig gesehen, von den AfD – Wählern mal abgesehen. Die Menschen sind verständlicherweise zutiefst verunsichert. Man kann einem Land, das geografisch so gelegen ist wie Deutschland, nicht plötzlich dermaßen öffnen. Jahrhunderte lang sind marodierende Soldaten über dieses Land hergefallen. Soldaten… Weiterlesen »

seyinphyin
Gast
seyinphyin

“Und die Propagandisten für solche Kriege wie die Grünen, oder auch Kipping und Juliane Nagel, die reden nicht von Rohstoffen, sondern von Menschenrechten.” Was soll denn diese schwachsinnige Unterstellung? Muss sowas sein? “Ich weiss nicht, ob die von Sahra Wagenknecht angestrebte Sammlungsbewegung etwas erreichen wird.” Natürilch wird sie das nicht, wie denn bitte? Diese Sammelbewegung soll wen ansprechen? SPDler? Wer mit der SPD jetzt noch nicht gebrochen hat, der wird sich garantiert nicht auf eine Bewegung unter einer Wagenknecht einlassen. Grüne? Schon der Gedanken ist absurd… LINKE? Sind ja offenbar so gut wie alles miese Wichser, U Boote und dergleichen.… Weiterlesen »

Drunter & Drüber
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Drunter & Drüber

Ihr letzter Satz… Das wäre doch mal eine Perspektive! Deutschland ganz unbedeutend vor sich hin existierend und drum herum lauter andere ganz unbedeutende, vor sich hin existiertende, Nachbarn. Doch leider würde dann, wie in der Vergangenheit jahrhundertelang auch, Deutschland ständig überfallen. (Was sich eben in den Köpfen mancher Rechtskörper so abspielt, wenn man sie lässt. Wie damals vor Wien die Türken oder so.) So geht es ja auch nicht! Das hält frau nur mit offener Motorhaube aus. Und nun stellen Sie sich einfach mal vor, hier in diesem Meinungsraum würden vernünftige und sachliche Argumente ausgetauscht! Falls das früher in einem… Weiterlesen »

seyinphyin
Gast
seyinphyin

Grenzen sind so wenig ein Problem wie Zufrieden oder gar stolz auf sein Land zu sein.

Ein Problem wird es, wenn dies zum Kampf, zum Krieg gegen andere führt.

Niemand verlangt, dass die Leute kein eigenes Haus haben und niemand verlangt, dass man sein Haus für andere aufgeben muss. Fängt man aber an, die Häuser andere zu zerstören oder auszurauben, mitsamt allen Folgen…

Und natürlich ist das mit Kapitalismus nicht möglich. Kapitalismus ist plutokratische Diktatur, ein endloser Krieg vom Kleinsten bis ins Große.

Linksman
Gast
Linksman

Die Anhänger*Innen (einziges Genderwort hier – versprochen!) der offenen Grenzen für alle ähneln doch etwas zu sehr den FDPlern und Jenen im CDU-Wirtschaftsrat, welche in der Wirtschaftspolitik jegliche staatliche Regulierung ablehnen. Eingriffe des Staates sind für sie Teufelszeug – die “unsichtbare Hand des Marktes” wird es schon regeln. Ganz ähnlich fiebern die Openborder-Frömmler: Bloß keine staatliche Regelung von (Arbeits-)Migration. Einfach urwüchsig alle dahin stiefeln lassen, wohin sie wollen. Diese “unsichtbare Hand” der Migration wird es schon irgendwie richtig machen. Kleiner Tipp: Lustig wird’s, wenn man solchen Leuten zum Start der weltweiten Grenzöffnung die israelisch-palästinensische Demarkationslinie vorschlägt. Dann gucken die wie… Weiterlesen »

Bella
Gast
Bella

Ich frage mich, woher kommt der Haß auf Sahra Wagenknecht? Ich frage mich weiterhin, warum wird dieser Haß so unqualifiziert ausgetragen? Söder von der CSU haßt auch den Seehofer, trägt diesen Konflikt aber nicht auf offener Bühne aus. Meine Antwort auf die Frage, woher der Haß auf Sahra Wagenknecht kommt lautet, das sind nicht politische Gründe, die sind nur vorgeschoben. Nein, Breitenbach und Co. hassen Sahra Wagenknecht aus Neid, aus Neid auf die Popularität, auf deren Erfolg beim Wähler, aus Neid über das rhetorische Talent von Sahra Wagenknecht. Sahra Wagenknecht, die Frau aus dem Osten, die ohne Vater aufwachsen mußte,hat… Weiterlesen »

Linksman
Gast
Linksman

Sahras parteiinterne Hasser schreiben wieder fleißig:
Die dauerempörte Ex-MdB Halina Wawzyniak fiebert vom “grusligen Politikverständnis”, konsequenterweise mit Agenda-Sigmar als Kronzeugen.
Der glitschige Kultursenator Klaus Lederer möchte unbedingt allen seine “Scheidelinie” zeigen – sonst “war es das” für ihn. Drohung und Versprechen?

Roberto J. De Lapuente
Admin

In der Sache verweise ich einfach mal in eigener Sache:
https://makroskop.eu/2018/06/mea-culpa-die-linken-waren-zu-unbekuemmert/

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