Dieser Mann möchte Sie krank machen!

Das Arbeitszeitgesetz lockern, damit man wettbewerbsfähig bleibt? Der Arbeitstag endet nicht mehr am Feierabend? Wer solche Pläne hegt, hat keinen Schimmer. Das sind Pläne zum kollektiven Erkranken.

Die Darstellung vom Vorschlag des Wirtschaftsweisenbosses in den Medien, war fast überall identisch. Man legte dar, was Christoph M. Schmidt gesagt hatte, erklärte warum er dieser Ansicht sei und schob dann bei noch übriger Nachrichtenzeit nach, dass Gewerkschaften es nicht so sähen und man heute schon recht flexible Arbeitszeiten hinbekomme. Letzteres gab es allerdings nur optional. Was spräche eigentlich dagegen, dass man zuerst mit der Stellungnahme der Gewerkschaften anfängt, zunächst deren Widerspruch thematisiert? Es ist ja an sich nicht so, dass es grundsätzlicher Brauch ist, nach dem Muster Aktion/Reaktion zu berichten. Manchmal fängt man auch mit den Reaktionen an, die eine etwaige Aktion nach sich zieht.

So eine Herangehensweise wäre doch auch denkbar, wenn ein Ökonom darüber sinniert, Arbeits- und Freizeit gewissermaßen zusammenzulegen und dabei klarmacht, dass 48 Stunden Arbeit in der Woche doch ganz normal sein sollten, wenn man global bestehen will. Fänge man mit den Reaktionen einer solchen Meldung an, hätte das eine psychologische Wirkung: Man würde den Herrn Ökonomen nämlich nicht als Debatteninitiator stilisieren und ihm so jene Aura aberkennen, die ihm nur deswegen umgibt, weil er der Erstegenannte ist. Und was spräche außerdem denn gegen eine reißerische Umsetzung, gegen die übliche Diffamierung, die wir sonst so haben? »Dieser Mann möchte Sie krank machen!« Es wurden schon Leute für weniger plakativ vorgeführt in diesem unserem wahrheitsliebenden Lande.

Stimmt übrigens ja auch. Herr Schmidt nimmt mit seinen Plan in Kauf, dass all jene, die als Arbeitnehmer ihren Lebensunterhalt zu sichern haben, in ein krankmachendes Laufrad geraten. Wer Arbeitszeiten in die Freizeit mischt, der spricht sich auch dafür aus, das gesamte öffentliche Leben unter einem gleichbleibenden Stresslevel zu organisieren. Der nimmt ein höheres Risiko von Herz- und Kreislauferkrankungen hin, ignoriert massiven Anstieg bei Darmleiden und tut so, als habe er vom mentalen Ausbrennen noch nie auch nur ein Wörtchen gehört.

Wenn dieser Ökonom ganz ökonomisch so tut, als sei das die letzte Möglichkeit, um die deutsche Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, dann muss man sich wirklich an den Kopf fassen. Ökonomie: Das Fach von Gelehrten, die Menschen als bloße Zahlenreihe und als Rechenexempel lesen? Wettbewerbsfähig dadurch, dass man Arbeitnehmer fortwährend eines massiv erhöhten Erkrankungsrisikos aussetzt? Der Wirtschaftsweise hinkt nicht nur ethisch hinterher, er scheint auch Ökonomie nur im luftleeren Raum betreiben zu können. Da ist er ganz im Element seiner ökonomischen Schule, im neoliberalen Korsett: Menschen sind dort nur Kennzahlen, die als beliebig mathematisch umrechenbar betrachtet werden. Wenn man jemand, der jetzt schon viele Überstunden am Limit leistet, mit noch mehr potenziellen Überstunden und Anrufen nach seinem Feierabend behelligt, dann mag die Rechnung mathematisch aufgeben: Biologisch und medizinisch hingegen nicht.

Wer Wettbewerb als statische Kalkulation betrachtet, der ist eigentlich kein Ökonom. Ein Weiser schon gar nicht. Denn als Fachmann in dieser Sparte sollte man immer eine ganz spezielle Variable kennen: Den Menschen. Und was mit ihm geht und was nicht. Wer die Menschen nicht kennt oder  nicht kennen will, ihnen aber warme Ratschläge erteilt, der ist kein Weiser, sondern ein Unwissender. Einer, der die arbeitenden Menschen im Lande nur deshalb zu Patienten degradiert, weil er akademisch-eitel genug ist, um sich als Experte anzubiedern.

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35 Kommentare auf "Dieser Mann möchte Sie krank machen!"

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Heldentasse
Mitglied
Was hat denn neoliberales Wirtschaften mit der „Weisheit“ zu tun, die den sogn. Wirtschaftsweisen unterstellt wird? Wenn man diese Definition von Weishei zu Grunde legt: Weisheit (engl. wisdom, altgr. σοφία, lat. sapientia, hebr. hokhmah) bezeichnet vorrangig ein tiefgehendes Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft sowie die Fähigkeit, bei Problemen und Herausforderungen die jeweils schlüssigste und sinnvollste Handlungsweise zu identifizieren. Quelle So gesehen doch schon mal gar nichts, die sind bestenfalls partiell Begabte die Lösungen innerhalb ihrer jeweiligen volkswirtschaftlichen Denkschule finden können, die aber keinesfalls den „Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft“ entsprechen. Folgt man Herrn Flassbeck versagen sie… Read more »
Schweigsam
Gast

Ach, das sind nur Knalltüten, die sich als elitär verstehen, aber in Wirklichkeit für diejenigen die Drecksarbeiten machen.
Solche „Wirtschaftsweisen“ oder besser Wirtschaftsknalltüten gehören eingespart.
Einfach nur widerlich wie Menschen, die weit ab von harter Arbeit sind, über andere bestimmen können bzw. fordern dürfen wie andere Menschen zu arbeiten haben bzw. welche Lasten sie zu tragen haben. Halt eben eine „representative-Eliten-Demokratie“. Pfui…

Aloah

Pentimento
Gast
D’accord. Weisheit entsteht durch Erfahrung. Man erwirbt sie im Laufe eines Lebend. Sie bedeutet auch intuitives Verstehen und einfühlsames Verständnis für die Mitmenschen. Die Sophia, die Weisheit und die Sapienta sind nicht zufällig weiblich. Denn Weisheit beeinhaltet die gemeinhin dem Weiblichen zugeschriebenen Eigenschaften wie Mitgefühl,Güte, Fürsorge, Schutz des Anvertrauten ,Achtung vor dem Leben und liebevoller Umgang mit Schwächeren. Weisheit steht für die Verbindung des männlichen Logos mit der weiblichen Emotio, für Ganzheit und für das Schöpferische. Von all dem ist in diesem Gesicht nichts zu sehen. Dafür sieht man eine starre, vertrocknete, auf ein einziges Ziel ausgerichtete Zwanghaftigkeit, die durch… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Schön geschrieben! Mir würde zunächst ein ganz einfaches, „Levve und levve losse!“ reichen. Danach könnte man höheres anstreben.

Beste Grüße

P.S. & OT: Als SF Fan stelle ich mir Leute wie Schmidt oft als Analogie zu einem Harkonnen vor, deren fiktiver Auftrag lautete ja „Das Spice muss fließen!“, die Analogie dazu wäre ganz einfach „Der Profit muss fließen!“, egal welche Schäden in Natur und Gesellschaft dabei angerichtet werden.

Pentimento
Gast

@Heldentasse
Hast auch wieder recht. Leben und Leben lassen. 🙂

Klar, das Ziel dieser chloroformierten, zwangsneurotischen Psychopathen heißt „Der Profit muß fließen.“ Das heißt: Privatisierung, Steuersenkung und Sozialstaatsabbau.

(Die Anstalt vom 07.11.2017) Gibt’s noch in der ZDF Mediathek.

Jarek
Gast

Paar Links, um zu sehen wie der „Weise“ tickt:

zu ihm
https://lobbypedia.de/wiki/Christoph_M._Schmidt

zu seinem Institut
https://lobbypedia.de/wiki/Rheinisch-Westf%C3%A4lisches_Institut_f%C3%BCr_Wirtschaftsforschung

Da fallen schon die Namen der üblichen Verdächtigen (INSM, IZA) und der „Weise“ entpuppt sich eher als einer der Weisungen folgt.

trackback

[…] Feierabend? Wer solche Pläne hegt, hat keinen Schimmer. Das sind Pläne zum kollektiven Erkranken.Weiterlesen bei den neulandrebellen Lesen Sie auch: Die Grenzen der Linken Offene Grenzen: Ein klassisch linkes Thema? Wenn das mal so […]

Momo
Gast
Wer Arbeitszeiten in die Freizeit mischt, der spricht sich auch dafür aus, das gesamte öffentliche Leben unter einem gleichbleibenden Stresslevel zu organisieren. Es gibt durchaus Studien die sich dafür aussprechen, Arbeits- und Freizeit über den Tag zu mischen. Dann ist man aber Kleinbauer und Selbstversorger mit maximal 3-4 Stunden täglicher Arbeitszeit. Stresslevel unerheblich. Angesichts unserer Produktivität ließen sich 3-4 Stunden täglich auch in der Industrie verwirklichen. Jede Gewerkschaft hat dazu Machbarkeitsstudien in der Schublade liegen. Wenn ein neoliberaler Vollhonk solche Studien in die Finger bekommt, kann er sie nur missverstehen wollen. Gehen, geht Vieles. Also, für was und wen wird… Read more »
Mordred
Mitglied
Als ich das gestern hörte, musste ich irgendwie grinsen. https://www.welt.de/wirtschaft/article170529775/Wirtschaftsweise-fordern-das-Ende-des-Acht-Stunden-Tags.html Die tägliche Arbeitszeit soll nicht mehr auf acht Stunden begrenzt werden, stattdessen solle nur noch die bestehende maximale Wochenarbeitszeit von 48 Stunden gelten. Ja ne is klar. 🙂 Ich bin ja genau die Zielgruppe. Lese auch vor/nach der Arbeit im Büro Mails und telefoniere durchaus auch auf Hin- oder Rückweg vonner Arbeit beruflich, weil das für mich (!) in Summe weniger Zeit im Büro bedeutet. Noch schöner wäre es, wenn diese Zeiten automatisch (!) minutengenau erfasst würden. Aber why the holy fuck soll ich meinen Arbeitsvertrag von 40 auf 48… Read more »
EarthChild
Mitglied

Ich denke, dieser “ Weise“ hat noch nie in seinem Leben gearbeitet! Wie wäre es denn, wenn die “ Weisen“ erstmal 10 Jahre bei Amazon, oder bei Hermes als Paketboten oder auf dem Bau, oder als Reinigungskraft arbeiten müssten, bevor sie sich als „Weise“ überhaupt bewerben könnten??? Ich bin mir absolut sicher, das der danach nie wieder eine dicke Lippe riskieren würde! Wozu gibt es diese sogenannten “ Weisen“ überhaupt, wer braucht die denn? Und wieso werden die von unseren Steuern bezahlt? In meinen Augen ist das Verschwendung öffentlicher Gelder und sollte strafrechtlich verfolgt werden!!!

ChrissieR
Mitglied

@EarthChild: Genau SO sehe ich das auch, da ich bald in Rente gehe stelle ich auch meinen stressigen Arbeitsplatz als Linienbusfahrerin zur Verfügung…aber ich glaube kaum, dass so ein hohler Schwachlaberkopp nen Gelenkzug überhaupt starten kann…

Schweigsam
Gast

Tja, das erinnert mich an den Supergenialen Mofa „Unfall“, wobei der CSU-Politiker Friedrich Zimmermann zu blöd ist eine Mofa zu steuern und direkt in ein Blumenbeet fährt.
Komicherweise findet man das Video heut kaum noch. Naja, so ist das eben mit unserer „Demokratie“….

ert_ertrus
Gast

Ach, die sind doch nur das Hänneschen-Theater der eigentlichen Regierung, deren Stockpuppen
zur Sheeple-Bespaßung aka Verblödung 😉

Folkher Braun
Gast

Der Mann ist viel gefährlicher, als es im Text beschrieben wird. Die Zerlegung des „Rettungsnetzes“ gegen unsägliche Arbeitsbedingungen, genannt ALG2, wurde ja durch Hartz4 zerstört. Dann haben wir den Ausstieg der Arbeitgeber aus den Flächentarifverträgen erlebt. Und jetzt geht es gegen die Gesetze zur Arbeitszeit. Das können sich diese Leute nur leisten, weil sie in der Hinterhand Millionen von Werkvertrags-Arbeitern haben.
Wie Mausfeld sagt, ist das Projekt, jeden Nachfrager nach Arbeit zum Selbständigen zu machen, um das eingesetzte Kapital optimal ohne Sozialklimbim zu verwerten.
Hat da jemand mal etwas vom DGB gehört zu dem Thema?

J. Richter
Gast

ALG2 ist dasselbe wie Hartz4, Sie meinen sicher die Arbeitslosenhilfe, die es vor der Agenda 2010 gab?

GrooveX
Mitglied

und natürlich die sozialhilfe, die bei dem ganzen theater immer vergessen wird. es ging ja auch darum, die vielen erwerbsfähigen sozialhilfeempfängerInnen aus der sackgasse wieder rauszukriegen. der skandal ist ein doppelter: erstmal hat die einführung des ALG2 die empfänger von arbeitslosenhilfe abgewertet, und dann setzte die neiddiskussion um die aus dem bezug von sozialhilfe herausgehobenen unter den erwerbsfähigen mit & ohne arbeitsvertrag ein.

lest mehr bild!

Spon
Gast

Hat da jemand mal etwas vom DGB gehört zu dem Thema?

Die Gwerkschaften glauben den Müll über die globale Kokurrenzsituation.
“ Deutschland muss komkurrenzfähig bleiben…..blah…blah…“

Der Thomas Fricke von SPON erklärt mal recht anschaulich um was es tatsächlich geht.

„Was uns da begegnet, ist so eine Art Frankensteinmonster, das uns kitschliberale Ökonomen vor ein paar Jahrzehnten gebastelt haben. Wobei die Verheißung lautete, dass bei möglichst fröhlich-freiem Wettbewerb um die niedrigsten Steuersätze zwischen den Nationen am Ende etwas ganz Tolles herauskommt: Wir alle zahlen weniger Steuern – und leisten dafür viel mehr.
Von wegen. Jetzt haben wir monströse Zustände.“

http://www.spiegel.de/wirtschaft/paradise-papers-weg-mit-den-steueroasen-kolumne-a-1177267.html

Nicht aufgepasst?
Gast

Weniger Stunden Arbeit bedeutet geringeren Lohn, was zwangsläufig -Taraa!- zu billigerer Produktion führt ^^

Imago
Gast

Sehr richtig, genau das ist unser Problem heute; – (Zitat): „Ökonomie: Das Fach von Gelehrten, die Menschen als bloße Zahlenreihe und als Rechenexempel lesen? Wettbewerbsfähig dadurch, dass man Arbeitnehmer fortwährend eines massiv erhöhten Erkrankungsrisikos aussetzt? Der Wirtschaftsweise hinkt nicht nur ethisch hinterher, er scheint auch Ökonomie nur im luftleeren Raum betreiben zu können. Da ist er ganz im Element seiner ökonomischen Schule, im neoliberalen Korsett: Menschen sind dort nur Kennzahlen, die als beliebig mathematisch umrechenbar betrachtet werden.“ – Guter Aufsatz! – Leider kann ich nicht so gut schreiben wie Du.

Folkher Braun
Gast

Neben zahlreichen anderen Dingen ist in Deutschland auch die Volkswirtschaftslehre inzwischen völlig verkommen. Das ist vermutlich eine Folge der Mont Pelerin-Seilschaften in zweiter und dritter Generation. Und die MSM plappern alles nach. Einen Stephan Schulmeister oder den Alfred Kleinknecht kennt man hier dagegen nicht. Die passen nicht in das ideologische System,das Schulmeister spottenderweise die „natürliche Nationalökonomie“ nennt.

Spon
Gast

Off

Klaus Lederer benimmt sich daneben

http://www.nachdenkseiten.de/?p=41076

Ich habe diesem Äffchen über sein Kontaktformular geschrieben

was ich davon halte. Fürs Kontaktformular runterscrollen.

http://klaus-lederer.de/

ChrissieR
Mitglied
Liebe Sahra, Das habe ich heute an das Team Sahra Wagenknecht geschickt: bisher war (und ist) “Die Linke” die einzige noch wählbare Partei in diesem Land, in dem einige Wenige “gut und gerne” leben . Langsam befürchte ich aber, daß zumindest dort, wo die Linke bereits in Regierungsverantwortung ist, sie durch neoliberale, vom Mainstream geprägte Politiker unterwandert ist. Bereits die Tatsache, daß glaubwürdige Politiker in der Linken, wie z.B. Du, Sahra ,parteiintern in eine vermeintlich rechte Ecke gestellt werden sollten , lässt mich langsam aber sicher (ver)zweifeln! Linke Politik gelingt nicht, wenn man sich selbst zerlegt. Aber als ich folgenden… Read more »
Schweigsam
Gast

Sehr schön…Leider ist es wohl schon eingetreten, dass man die Linke mit solchen Vertretern wie Lederer nicht mehr bedenkenlos wählen kann.

Schweigsam
Gast
Ich habe schon den Eindruck, dass bei der Linken nur wenige das Zeug haben wie Sahra Wagenknecht in der politischen 1.Liga mitzuspielen. Viele dieser Gestalten begeben sich in eitle selbstsüchtige kleinkriegerische Gefechte, die bei der Bevölkerung ein übles Bild verursacht. Einerseits wirft man Ken Jebsen „Querfrontlerei“ bis hin zum Antisemitismus vor. Nur dass diese Damen und Herren z.T. sich so aufführen als wären sie Ankläger, Geschworene und Richter in einem. Was ich auch nicht sehr demokratisch finde. M.M.n. kann man ja Ken Jebsen kritisieren, aber so ein Gedöhns um eine journalistische „Weltsicht“, die scheinbar bei großen Teilen der Bevölkerung gut… Read more »
Restbestand
Gast

Ich habe schon den Eindruck, dass bei der Linken nur wenige das Zeug haben wie Sahra Wagenknecht in der politischen 1.Liga mitzuspielen.

Es ist ein parteiübergreifendes Phänomen das sich viele Seifenkistenfahrer die
Formel 1 zutrauen. Guck mal was da für Vögel wegen der Sondierungsgespräche auf dem Balkon gezeigt werden. Die Grünen möchten uns über den Kollaps bringen, indem sie die Vermögenssteuer kippen, dafür aber das Cannabis legalisieren.
Allerfeinste Seifenkiste ist das.

Dennis82
Mitglied
Mir ist nicht bekannt, dass die Partei „die Linke“ sich jemals offiziell mit der Personalie Ken Jebsen befasst hätte…!? Du schmeißt die gesellschaftliche Linke (wer sich da immer drunter einordnen ließe…) mit der Partei in einen Topf… Weil sie ihr eigentliches Ziel die Menschen aufzuklären und die Gleichwertigkeit aller Menschen durchzusetzen komplett verfehlt. Tja, dann sag doch mal, wie das eine marginalisierte Linke erreichen soll; also diese Kleinigkeit mit der Aufklärung! Ich finde, die Linke hat sich grade in ihrer Gründungszeit (Agenda 2010) sehr bemüht – dringt aber wie wir alle (Blogger oder Kommentatoren) im kleinsten Kreis kein bisschen durch.… Read more »
Dududu
Gast

Mir ist nicht bekannt, dass die Partei „die Linke“ sich jemals offiziell mit der Personalie Ken Jebsen befasst hätte…!?

Die Einlassung eines MdB ist „offiziell“. Hier weist Wolfgang Gehrke dem Klaus Lederer nach, dass dieser Lügen über Jebsen verbreitet.

https://www.wolfgang-gehrcke.de/de/article/1283.wider-denunziatorische-kommunikation-volksfront-statt-querfront.html

Dennis82
Mitglied

…und? Wen muss das interessieren, was ein Lederer hin und wieder von sich gibt…!? Wegen einer Meinungsäußerung eines Mitglieds muss man also nun einmal mehr die gesamte Partei „Die Linke“ in die Tonne kloppen…? Das ist doch genau diese „Querfront-Methode“ – nur eben in der entgegengesetzten Stoßrichtung! Weil ein (etwas prominenterer) Linker Unsinn redet, ist die gesamte Linke scheiße…

Dududu
Gast

Die „Strömungen“ innerhalb der Partei interessieren bald niemanden mehr,
weil das öffentliche Bild ein anderes ist. Ob dieses Bild nun gebogen und manipuliert wird, sei dahingestellt. Sollte es aktuell zu Neuwahlen kommen, weil diese unsägliche Jamaika-Koalition nicht die Kurve bekommt, lässt die Linke Federn wegen ihrer Kindergartenauftritte. Das sich die Linken zu den unmöglichsten Zeiten wie Idioten aufführen, ist keine Manipulation. Das es um die Existenz geht, sollte sich langsam herumsprechen.

Dennis82
Mitglied
Man sollte sich halt fragen, was man will. „Faule-Rosinen-Pickerei“ führt nämlich auch zu sowas wie dem Erfolg der AfD… Leider ist dieses „ich würde ja die Linke wählen, wenn nicht – beliebiges Argument eintragen – nicht wäre“ unheimlich weit verbreitet; sogar bei Unionswählern. Tragikomisch – bei der AfD, SPD oder den Grünen, die man dann doch wählt, hat man keine Bedenken… Leider führt so ein Verhalten / ständiges Zweifeln, die Linke wegen einzelner(!) fragwürdiger Leute insgesamt als „unwählbar“ einzustufen, genau dazu, dass grade diese Leute (die man nicht will) vermehrt Oberwasser bekommen, weil dann auch die innerparteiliche Konkurrenz geschwächt wird.… Read more »
anton
Gast

Dennis82, gerade Frau Wagenknecht steht wegen ihrer halbwegs-normalen Position zur Flüchtlingsfrage immer in Kritik ihrer Leute!Die von Dir angegangenenen Partein wollen auchkeine, selbst die Grünen oftmals nicht mehr- offenen Grenzen für alle!Auch sind Steuern über 50% mehr als nicht vermitelbar! Habe vor einigen Tagen mit einer linken Dame gesprochen, die ist mega-links und Antifa, sagte, sie würde sorfot aus der Linken austreten, wenn nicht klargestellt wäre, offene Grenzen für alle, da will man die Stimmen der Vernünftigen nicht!
um Dich zu ärgern: Ein Streik im Krankenhaus wäre schlimmer als einer in der Arbeitsverwaltung!

Folkher Braun
Gast

Auch bei den Linken laufen ein paar „Hosenschei$$er“ herum. Wäre ich als Senator souverän, würde ich jede Veranstaltung zulassen, die nicht gerade zu Krieg oder Minderheiten-Massakrierung aufruft. Denn ich hätte die Gelegenheit, die Figuren argumentativ zerlegen.
Das machen sie aber nicht. Offenbar sehen sie sich nicht in der Lage, diese Kritik zu formulieren. Sondern es wird „von Amts wegen“ verboten.
Das sollen Linke sein? Erbärmlich.

spon
Gast

Das sollen Linke sein? Erbärmlich.

Der Kinobetreiber bekommt vom Land Berlin 400 000 € jährlich an Kulturzuschüssen.
Damit werden sie ihn erpresst haben. Lederer, das verschlagene Milchgesicht, macht
auf Mafia-Pate.

ert_ertrus
Gast

Er wäre dem Ken Jebsen auch argumentativ kaum gewachsen gewesen 😉

Pentimento
Gast

Es gibt eine Petition für die Mitarbeiter von Air Berlin., die man bei Guhgel finden kann.

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