Nur Mut, Genossen!

Es stimmt ja: Mit der SPD, wie sie sich aufstellt und wie sie sich jetzt mit Schulz zwischen zögerlicher Kritik an neoliberalen Rezepten und Lobhudelei für Gerhard Schröder und dessen Agenda 2010 einnistet, ist es ein Trauerspiel. Wenn überhaupt, dann wird in der SPD geklittert – nicht geklotzt. Auch wenn man dort momentan so tut, als gäbe es ein dickes Change in der politischen Landschaft der Republik. Man lobt nun unter anderem am Kanzlerkandidaten, dass er der AfD in seiner Rede im Willy-Brandt-Haus den Kampf angesagt hat – dass die SPD über Jahre keine Alternative für Deutschland mehr sein wollte und somit auch den Aufstieg dieser Rechtspartei förderte, hat er lieber mal nicht erwähnt. Mit diesen euphorischen und geschichtsvergessenen Sozis regieren? Schlimmstenfalls sogar noch mit den Grünen im Schlepptau, deren einziger roter Faden ist, keine Textilie in diesem Farbton zu besitzen?

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50 Kommentare auf "Nur Mut, Genossen!"

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schwitzig
Gast

@Roberto J. De Lapuente

Je mehr man allerdings darüber nachdenkt, desto klarer wird einem aber, dass wir uns weitere Jahre mit dieser Bundeskanzlerin nicht leisten können.

Ich verstehe den Sinn des Artikels nicht. Wenn man „s“PD wählt, wählt man gerade „weitere Jahre mit dieser Bundeskanzlerin“.

Tannenbaum
Gast

Ich verstand das jetzt weniger als ein Plädoyer an die Bevölkerung sPD zu wählen, als eines an die Linke zu prüfen, ob sich Verbesserungen vielleicht eher erreichen lassen, wenn man die Maximalforderungen zurückstellt und das System von innen allmählich zu reformieren versucht, sollte es denn zu rot-rot-grün kommen, aber so wie ich Schulz einschätze, wird das nix.

schwitzig
Gast

@Tannenbaum
Das verstehst Du wohl richtig. Wenn es allerdings eine Roberto-Linke gibt, könnte die sich auch direkt „s“PD-2.0 nennen, denn so eine „Linke“ ist nichts anderes als ein Fußschemel für die „c“DU und die „s“PD. Sie würde nicht nur nichts bewirken, sondern den Verfall und die totale Verrottung der Gesellschaft noch beschleunigen.

Balmung
Gast

die Linke zu prüfen, ob sich Verbesserungen vielleicht eher erreichen lassen, wenn man die Maximalforderungen zurückstellt und das System von innen allmählich zu reformieren versucht,

Au ja, das hört sich echt toll an. Dumm ist dabei nur, dass im real existierendem Neoliberalismus, jegliche soziale Verbesserung und jeder Wunsch nach friedlicher Völkerverständigung, als Maximalforderung gilt, In deiner Welt sieht das ja vielleicht anders aus, gratuliere.

Tannenbaum
Gast
Die Sicht kann man haben – und die halte ich noch nicht mal für unangebracht. Andererseits sehe ich nicht, warum man nicht vonseiten der Linken diesen einen – und sei es der letzte – Versuch wagen sollte, in diesem Dickicht ihr Glück zu versuchen. Vielleicht ist die Realität nicht ganz so schwarz wie man meinen könnte – und es bringt was. Und vielleicht haben Sie völlig Recht – aber dann ist klar, dass vonseiten der Politik keine Verbesserungen mehr kommen, und man kann das Thema parlamentarischer Einfluss gleich ganz sein lassen und nur noch beobachten. Verstehen Sie mich bitte nicht… Read more »
Robbespiere
Mitglied
@Tannenbaum ich halte eine Regierungsbeteiligung der Linken auch nicht für ein Allheilmittel und sehe, dass die Einflussmöglichkeiten fast an der Rand der Unsichtbarkeit liegen, aber damit wäre im schlimmsten Fall ein für allemal klar, was genau gespielt wird (vielleicht auch einem wachsenden Anteil der Bevölkerung – was ja an sich ein Fortschritt wäre) Das wird auch so geschehen, ohne daß die LINKE in eine Koalition eintreten muß, in der es praktisch keine Schnittmengen gibt. Merkels Kartenhaus, an dem die SPD und per Zustimmung auch die Grünen mitgebastelt haben, wird zusammenbrechen. Der widerstand gg. Außenhandelsüberschüsse, Austerität, die Öffnung der Grenzen, Brexit… Read more »
Mordred
Mitglied

Und vielleicht haben Sie völlig Recht – aber dann ist klar, dass vonseiten der Politik keine Verbesserungen mehr kommen,

wem ist das dann klar?
in zahlreichen ländern um uns herum ist „links“ in welcher form (hollande is bspw. was ganz anderes als vorher griechenland) auch immer (medial, politisch, ökonomisch) konsequent korrumpiert und/oder abgesägt worden.

schwitzig
Gast
Nachtrag: Und genau das sollte den Linken das nötige Vertrauen geben, offen als prägende Kraft in eine vermeintliche Koalition zu gehen. Grundgütiger! Das wäre dasselbe, als wenn sich eine Menschenrechtsorganisation als kleiner Partner der Mafia anschließt, die zwar nicht mit der anderen großen Mafiaorganisation offiziell verbandelt ist, aber exakt dieselbe Strategie verfolgt. Dann muss die Menschrechtsorganisation die Fresse halten oder sie kriegt auf die Fresse. Wie die Verbrecher von der „s“PD ticken, haben sie ja überdeutlich bei der Mindestlohnabstimmung gezeigt, als die Linke den „s“PD-Vorschlag eingebracht hat und die „s“PD gegen ihren eigenen Vorschlag gestimmt hat, weil er von den… Read more »
schwitzig
Gast

Nachtrag zum Nachtrag:
Habe die Olivgrünen/Bündnis88 vergessen – ist aber nicht so wichtig: Die machen sowieso ausnahmslos alles mit, was die Pöstchenversprecher gerne möchten.

Tannenbaum
Gast
Trotzdem, einen Versuch wär’s wert – allerschlimmstenfalls präsentiert sich dann die sPD so infantil wie von Ihnen beschrieben; aber dann bemerkt das vielleicht auch ein größerer Teil der Menschen im Land. Was die Linke von der Opposition aus anprangert, ist wichtig und zum überwiegenden Teil richtig, aber es ist illusorisch zu glauben, dass wir irgendwann eine Linke als stärkste Fraktion in der Regierung erleben, wenn sie nur aus der Opposition heraus Forderungen stellt. Es ist ja nicht wirklich zu erkennen, dass die Linke wesentlich mehr Zuspruch bekommt. Nöte der Menschen werden mit dem altbekannten „Das liegt an den Flüchtlingen“ von… Read more »
Tschacka
Gast

Warum lernst du nicht sinnvolle und lesbare Texte zu schreiben ? Verb nach vorn, Satzbau, Füll-und Verlegenheitswörter streichen..
Das hat etwas mit Wahrnehnungspsychologie zu tun, warum Texte verständlich oder nicht sind, du Depp ! Es hat nichts mit Intelligenzmagel deiner Leser oder dir als verkantem Genie aus dem Metallbau etwas zu tun.

Robbespiere
Mitglied
Warum sollte die SPD ernsthaft den Kanzler stellen wollen, wenn sie die gleiche Politik betreibt wie Merkel? Und welchen Einfluß sollte die LINKE haben, wenn sowohl SPD als auch GRÜNE liebend gern mit der Union regieren wollen? Wenn die sich in einer Regierungskoalition quer stellen, platzt die eben und die Union sitzt wieder mit im Boot. Für CDU/CSU, SPD und GRÜNE dürfte es zusammen allemal zum Regieren reichen. RRG wäre das politische aus für die LINKE. Zu groß ist das Risiko, daß sie durch den Einfluß der beiden anderen Parteien Geschmack am Lobbyismus findet und ebenso ihre Ziele verrät. Weder… Read more »
Sukram71
Mitglied
Wenn aber doch die Linkspartei Teil einer Regierung ist, dann beeinflusst sie doch auch die deutsche Rolle innerhalb der NATO [und die restliche Politik!]. Wer immer nur raus will, der kommt ja nie rein, um etwas zu verändern oder wenigstens neu zu prägen. Natürlich endlich Mal ein vernünftiger Artikel. Der haut genau in die richtige Kerbe bei den Linken. Nur wenn man sich an einer Regierung beteiligt, hat man Einfluss auf die Politik. Dafür muss man aber Kompromiss-Bereitschaft zeigen. Da Politik aber immer von Kompromissen geprägt ist – selbst dann wenn eine Partei mit absoluter Mehrheit reagiert – ist das… Read more »
ThomasX
Gast

Deine Zustimmung wird den Roberto sicherlich in seiner Ansicht bestätigen. Dafür meinen aufrichtigen Dank. 😀

Sukram71
Mitglied

Er schreibt ja auch so ziemlich genau, was ich immer schreibe.:)

ChrisA
Mitglied
Widerspruch! Aktuell ist zu besichtigen, wie man Politik beeinflussen kann: Sich als unterscheidbar von den Blockparteien darstellen. Dadurch gewinnt man Wähler. Bei uns vorgemacht von der AfD, traurig aber wahr. All das wird eine Linke als Juniorpartner einer Koalition genau nicht machen können. Wenn man in der jetzigen Mühle erstmal eine Legislaturperiode lang rundgeschliffen wurde, bleibt nicht mehr viel übrig, was einen vom Einheitsbrei der restlichen Politik unterscheidet. Wäre das als Preis in Ordnung, um mal eine Handvoll Kompromisse durchgebracht zu haben? Nein, ganz sicher nicht. Vor uns liegen Zeiten gewaltiger technischer Umwälzungen, die gesellschaftliche Umbrüche mit sich bringen. Eine… Read more »
Mordred
Mitglied

100% agreed.

schwitzig
Gast
@ChrisA Das erfordert Mut. Da müsste man sich nämlich auch von Ideen verabschieden, die bis dato zum Kerngedankengut der Linken gehören. Klassische Sozialversicherung über die Arbeitsplätze? Hinfällig! Starke Gewerkschaften? Ob Gewerkschaften in der zu erwartenden Welt überhaupt eine Rolle spielen können, wäre zu diskutieren. Usw. Genau so etwas würde ich mir wünschen. Ich bin der Meinung, dass die kurze Periode der sozialen Marktwirtschaft ein schönes, aber nicht auf die Zukunft anwendbares Zwischenspiel war. Was wir jetzt brauchen, sind Vordenker und Menschenrechtler, die die zukünftige Gesellschaft auch auf wissenschaftlicher Basis gestalten, bzw. umbauen, damit wir nicht Opfer unserer rückständigen Wirtschaftsauffassung werden.… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@ChrisA

Volle Zustimmung

Mordred
Mitglied
Den Linken fehlt es meines Erachtens manchmal an Selbstvertrauen. Zum Beispiel als Ramelow meinte, die Mitgliedschaft Deutschlands in der NATO sei momentan nicht unsere größte Sorge. Das könne man ja mal hintenanstellen. Da rumorte es unter Linken: Man müsse raus aus der NATO. Und wenn mögliche Koalitionspartner das nicht auch so sehen, dann könne man da nicht zusammenkommen. Wenn aber doch die Linkspartei Teil einer Regierung ist, dann beeinflusst sie doch auch die deutsche Rolle innerhalb der NATO. Wer immer nur raus will, der kommt ja nie rein, um etwas zu verändern oder wenigstens neu zu prägen. Das ist wirklich… Read more »
schwitzig
Gast
@Mordred Roberto.usw.: Den Linken fehlt es meines Erachtens manchmal an Selbstvertrauen. Zum Beispiel als Ramelow meinte, die Mitgliedschaft Deutschlands in der NATO sei momentan nicht unsere größte Sorge. Das könne man ja mal hintenanstellen. Da rumorte es unter Linken: Man müsse raus aus der NATO. Und wenn mögliche Koalitionspartner das nicht auch so sehen, dann könne man da nicht zusammenkommen. Wenn aber doch die Linkspartei Teil einer Regierung ist, dann beeinflusst sie doch auch die deutsche Rolle innerhalb der NATO. Wer immer nur raus will, der kommt ja nie rein, um etwas zu verändern oder wenigstens neu zu prägen. Das… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@schwitzig

Sukram ist ein unheilbarer Fall.
Der singt auch dann noch ein Loblied auf die SPD, wenn die mit der AFD koaliert und er mit einem rosa Wimpel auf dem Lagerdress in der Baracke auf seine „Entlausung“ wartet..

Mordred
Mitglied

schon klar.
aber was sagt uns in dem kontext angst / selbstvertrauen?

salvo
Gast
in meinen Augen ignoriert der artikel die spezifische Rolle der (s)pd in D. vollends: Diese Partei ist nämlich zusammen mit den unionsparteien die deutsche Staatspartei schlechthin, eine der politischen Hauptvollstrecker des deutschen Neoliberalismus und Mitgarant für die deutsche Hegemonie in Europa. Und da soll die bestenfalls 10% Partei die Linke in einer Koalition nun den Herrschaften gehörig in die Suppe spucken können? Und was die Möglichkeiten einer Oppositionspolitik innerhalb einer Regierungskoalition angeht, befürchte ich, dass sich der Glaube, (s)pd und ‚grünen‘ von links vor sich hertreiben zu können, als Wunschdenken erweist, wofür es genug historische Beispiel gibt (klassisch ist das… Read more »
ThomasX
Gast
Es verwundert mich ziemlich, dass hier im Blog vermehrt ein für alle linken Kräfte so unvernünftiger und quasi sinnloser Druck herbei geschrieben wird, mit dieser sPD und den Grünen als überhaupt nicht akzeptierter Juniorpartner in Koalition zu gehen. Die vermeintlichen Impulse würden nicht wahrgenommen oder strikt abgelehnt. Was aber passieren wird, kann man ganz wunderbar am Land Berlin sehen. Man wird die Linke zum Sündenbock für die Jahrzehnte neoliberalen Ausverkaufs im Bund machen und so tun, als wäre das ja von Anfang an klar gewesen, dass die Linke es „nicht kann“ (selbst wenn sie eben in einer Koalition mit „hellschwarz“… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@ThomasX

Es verwundert mich ziemlich, dass hier im Blog vermehrt ein für alle linken Kräfte so unvernünftiger und quasi sinnloser Druck herbei geschrieben wird

Ich glaube eher, Roberto stellt hier nur den Artikel der ND zur Diskussion.
Jedenfalls hat er in einem ersten Kommentar ( leider gelöscht ) diese Position der ND in Frage gestellt. Die Idee ist ja auch bescheuert, wenn die LINKE nicht unter die Räder kommen will.

ThomasX
Gast

Den Artikel beim ND hat Roberto ja selbst „verzapft“ … mhhh … oder meinst du, er spielt da den Advocatus Diaboli um Reaktionen zu erzeugen und vertritt deshalb in seinem Artikel Positionen, von denen er selbst nicht überzeugt ist, bzw. nur so lala, und die er nun von den Lesern, hier wie dort, widerlegt haben mag?
Das wiederum mag ich nicht so ganz glauben.

Robbespiere
Mitglied

@ThomasX

Tatsächlich, den Autor hatte ich doch glatt übersehen.
Da fällt mir doch ein Ei aus der Tasche. Wie kommt er denn auf sowas Skuriles?

Sukram71
Mitglied
Die Linke würde also nach 4 Jahren von den Wählern genau dafür abgestraft, woran alle anderen, außer ihr, gedreht und gebastelt haben. Die Linke soll also gar nicht erst versuchen Verbesserungen für die Menschen durchzusetzen, weil man sie 4 Jahre später dafür verantwortlich machen könnte, dass auch die Linke in vier Jahren als kleiner Koalitionspartner nicht alles reparieren kann, was Jahrzehntelang falsch gelaufen ist? Geht es der Linken eigentlich um das Image der Linken und die gut bezahlten Abgeordneten-Mandate, oder darum, die Verbesserungen für die Menschen durchzusetzen, die erreichbar sind? Eine Partei ist doch kein Selbstzweck! Die soll an der… Read more »
ThomasX
Gast

Dass politische Foren und Blogs geradezu Leute wie dich, der du durch absolute politische Ahnungslosigkeit glänzt, anziehen, ist ein allseits bekanntes Kuriosum.
Dass du aber dann auch noch auf Aussagen anderer antwortest (zumindest vorgeblich), ohne überhaupt gelesen oder verstanden zu haben, was die geschrieben haben, macht das Ganze erst zur optimalen Realsatire. 😀

The Joker
Mitglied

R2G kommt schon rein rechnerisch nicht in Frage.
Der Schulz-Effekt wird rasch wieder verfliegen.
In der Hauptstadt ist gerade ein Trauerspiel mit R2G zu erleben. Ein tougher Staatssekretär wurde hier gerade vor lauter MfS-Schuldkult nach ein paar Wochen entlassen.

Tom Wellbrock
Webmaster

R2G kommt schon rein rechnerisch nicht in Frage.

Ich gehe davon aus, dass Du mit derlei seherischen Fähigkeiten Lotto spielst, oder? 😉

The Joker
Mitglied
trackback

[…] Option, sagen die anderen, und im Besonderen der gute Roberto De Lapuente in seinem Artikel „Nur Mut, Genossen!“. Allerdings sind seine Argumente wenig erhellend, und schon zu Beginn seines Textes nimmt er all […]

Dennis82
Mitglied
Die eigentliche Frage, die ich mir bei Beiträgen oder Artikeln dieser Art (ob nun in Blogs oder den Mainstreammedien) regelmäßig stelle ist, wem das Beschwören einer „RRG“ oder ganz hipp „R2G“ eigentlich nützt…!? Da wird also regelm. von vielen Seiten her prophezeit, RRG stünde nach der nächsten Wahl evtl. nun vor der Tür. Völlig verschwiegen wird dabei die Tatsache, dass die Mehrheitsverhältnisse im aktuellen Bundestag bereits so sind, dass die SPD sich jederzeit mit Stimmen von Linken und Grünen eine Kanzlerschaft leisten könnte. Doch das wird nicht getan – weil die SPD eben eine radikal-neoliberale Partei ist, die lieber der… Read more »
Mordred
Mitglied
Da wird also regelm. von vielen Seiten her prophezeit, RRG stünde nach der nächsten Wahl evtl. nun vor der Tür. Völlig verschwiegen wird dabei die Tatsache, dass die Mehrheitsverhältnisse im aktuellen Bundestag bereits so sind, dass die SPD sich jederzeit mit Stimmen von Linken und Grünen eine Kanzlerschaft leisten könnte. Doch das wird nicht getan – weil die SPD eben eine radikal-neoliberale Partei ist, die lieber der Mutti zur Kanzlerschaft verhilft und den Griechen die linken Flausen austreibt; die Grünen nicht minder verkommen sind – und die Linke sich permanent deutlich von der Politik der GroKo abgrenzt und „radikale“ Bedingungen… Read more »
anton
Gast

Verbeamten wir jeden Mitarbeiter, dann wird es schon funktionieren! Zur staatlichen Kernaufgabe würde ich gerne die ausbleibende Ansicht hören!

Mordred
Mitglied

hä?

anton
Gast

Mordred der Betroffene weiß Bescheid, danke!

Dietmar66
Gast
Die Frage einer rot-rot-grünen Koalition stellt sich überhaupt nicht, weil die Schnittmenge der SPD mit der CDU viel größer ist als mit der Linken. In so gut wie allen Bereichen gibt es Übereinstimmungen zwischen SPD und Union, egal ob es um den Erhalt des Sozialstaats, die Eurorettung o. Putin geht, oder um die Bereitschaft dafür, international Verantwortung zu übernehmen. In einer Koalition mit der Linken müsste die SPD viel mehr Kompromisse machen. Davon abgesehen wollen die Leute keine sozialistischen Experimente, sondern Politik mit Augenmaß und die gute alte Soziale Marktwirtschaft. Es gibt zwar auch in der SPD Leute, die sehr… Read more »
Dennis82
Mitglied

Es gibt zwar auch in der SPD Leute, die sehr weit links stehen, wie z.B. Andrea Nahles

*pruuuuuuuuuuuuuuhhhuuuuuust* 😀 „sehr weit links“. Links wovon? Etwa so?

Links……………………………………………………………………………………………………………………..(Nahles)…..(SPD)…Rechts

In der SPD gibt es NIEMANDEN mehr, der in irgendeiner Form linke Politik favorisiert. Nicht mal mehr in der ach so bemitleidenswerten Basis (die hat diese GroKo erst abgesegnet); die ist genauso hirntot und moralisch verdorben von der Agenda-Ideologie wie die Parteispitze! Begreift das endlich! Die SPD ist tot. Der Kadaver, der da noch in der Gegend rumtorkelt, ist ein faulender, stinkender, zerfledderter Zombie! „Fear the Walking Sozis“!

Mordred
Mitglied

herr seibert, sind sie es?

Sukram71
Mitglied
Nun, man kann ja hier sehr schön sehen, dass locker die Hälfte der Linken sich an einer Bundesregierung gar nicht beteiligen wollen. Also kann die SPD keine Koalition mit den Linken eingehen. Selbst wenn die SPD den Linken sehr weit entgegen kommen würde, sich von der Agenda 2010 auch offiziell distanziert, die Sanktionen abbaut, Hartz 4 erhöht, sich an keinen neuen UN Einsätzen beteiligt und keine Waffen in den nahen Osten exportiert, dann fänden Teile der Linken immer einen Grund dagegen zu opponieren und gegen die eigene Regierung zu stimmen. Bei einer knappen Mehrheit im Bundestag geht das aber nicht.… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Klar, wenn die Linken genauso verkommen wären wie die Sozen, könnten sie auch mit diesen koalieren. Sind sie aber nicht! Darum sollten sie gute Arbeit in der Opposition machen, deren Chance kann noch kommen, und wenn nicht haben wir halt mehrheitlich Pech gehabt, weil wir mehrheitlich nicht erkennen können, dass mit den jetzigen Sozen und Grünen die Mehrheiten nichts gewinnen können, im Gegenteil.

Spiegelfechterisstot
Gast

Was kümmerst du dich eigentlich immer um ungelegte Eier ?
Wagenknecht hat neulich noch gesagt, dass die Linke keine Türen zuschlagen wird.
Sinngemäß hat sie hinzugefügt, dass ein ehrlicher Kurswechsel von SPD und den Grünen
erwartet wird.

Was ist an solchen Aussagen missverständlich ?

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