Donald Trump und Europa: Wer führt hier eigentlich wen?

Europa ist in Sorge. Trump sei gefährlich, für die europäischen Werte, für den Frieden, für irgendwie alles, was so schiefläuft in der Welt und bereits vor Trumps Amtsantritt schiefgelaufen ist. Doch Europa hat scheinbar einen Plan. In dem kommt auch Trump vor. Aber ohne seine scheinbare Dominanz.

Warum beruhigen wir uns nicht alle erst mal ein bisschen? Seit der Präsidentschaftswahl in den USA ist schwer auszumachen, wer schriller, lauter und unsachlicher ist, Donald Trump oder seine Gegner. Zu denen gehören mehrheitlich auch die Medien, die Trump ihrererseits schon früh im Visier hatten. An der Feindschaft zwischen beiden hat sich nichts geändert, im Gegenteil. Doch die mit Löffeln gefressene Weisheit kann keine Seite für sich beanspruchen. Und die europäischen Politiker verfolgen ihre eigene Strategie, um Trump „auf Linie“ zu bringen.

Der orientierungslose Präsident

Im wesentlichen drängt sich nach den ersten Wochen der Amtszeit Trumps folgender Verdacht auf: Der neue Präsident der USA ist ziemlich orientierungslos. Er äußert sich widersprüchlich, sagt heute dies und behauptet morgen das Gegenteil. Er begibt sich in der internationalen Politik auf dünnes Eis, bekundet hier Solidarität einerseits, um dort im nächsten Moment Behauptungen oder Forderungen aufzustellen, die die gewünschte Wirkung ins glatte Gegenteil verkehren. Verlässlich geht anders, keine Frage.
Die Tatsache, dass Trump die bisherige Regierungsarbeit als „reibungslos, so reibungslos“ und als „gut geölte“ Maschine bezeichnet, macht in jedem Fall deutlich, dass er ein Wahrnehmungsproblem hat. Denn es ist offenkundig, dass bislang überhaupt nichts reibungslos läuft. Andererseits ist Trump in dauerhaftem Abwehrmodus. Die Beleidigungen gegen ihn haben längst die Arena der Satire verlassen, überall wird er als Lügner bezeichnet, mit psychischen Störungen in Verbindung gebracht, seine Politik sei gefährlich und dumm. Fraglos hat er selbst großen Anteil daran, dass er diese Titulierungen bekommt, er fordert sie immer wieder heraus, unter anderem wegen seiner plumpen Rhetorik und widersprüchlicher Aussagen. Doch wenn man die emotionale Brille als Betrachter einmal absetzt, sind die Medien nicht weniger oberflächlich und plump. Kein Wort aus dem Munde Donald Trumps wird auf ihren sachlichen Gehalt überprüft, selbst wenn er etwas Vernünftiges sagt. Deutlich wird das an Trumps Umgang mit Russland. Oder besser: seinem Versuch, einen neuen Umgang zu entwickeln.

Reden ja, aber eben nicht zu freundlich

Im Wahlkampf hatte Donald Trump gesagt, er wolle das Verhältnis zu Russland auf neue Füße stellen, wolle Koexistenz und Entspannung. Das gefiel schon damals europäischen Politikern und Medien gleichfalls nicht, bis heute ist das so geblieben. Ob nun Putin höchstpersönlich für die Wahl Trumps in Weiße Haus verantwortlich gemacht wird, ob Trumps Mitarbeiter zu viele Gespräche mit den Russen geführt haben oder ob Trump selbst Putin verehre und vermeintliche Deals mit ihm besprochen hat, die Nähe zwischen beiden Politikern herzustellen, schien erste Priorität in der Berichterstattung gehabt zu haben und hat es bis heute. Zwar sind sich westliche Medien und Politik einig, dass man mit Russland reden müsse, aber das Feindbild soll möglichst nicht darunter leiden. Doch genau diese Gefahr wird offenbar bei Trump gesehen. Viel zu oft hat er im Wahlkampf und auch noch danach angekündigt, das Verhältnis zu Russland entspannen zu wollen. Verbunden mit seiner Äußerung, die NATO sei „obsolet“ (von der er sich in trumpscher Art und Weise auch wieder distanziert hat), witterten die Europäer das Zusammenbrechen des gesamten eigenen Konstrukts. Zu dem gehört nämlich Russland als Feindbild. Der Druck auf Trump wurde und wird also größer. Und er scheint zu wirken.

Entspannung versus Anspannung

Trump gibt sich zwar „tough“, als könne nichts und niemand sein Verhalten beeinflussen, sein Denken in eine bestimmte Richtung bringen. Seine Aktivitäten deuten aber darauf hin, dass er sich nicht die ganze Welt zum Feind machen will. Das anzunehmen wäre auch absurd, kein Politiker kann sich das leisten, auch ein Trump nicht. Aktuelles Beispiel ist die Krim, deren Rückgabe Trump von Russland fordert. Wie schon zuvor, als der US-Präsident sich zu internationalen Fragen äußerte, fällt auch hier seine fehlende Erfahrung auf, gepaart mit dem offenkundigen Versuch, irgendwie doch Verbündete für sich zu gewinnen. Der Ansatz, ein besseres Verhältnis zu Russland aufzubauen, rückt immer mehr in den Hintergrund, Europa macht seit Monaten klar, dass es am Feindbild Russland um jeden Preis festhalten will. Nun scheint Trump sich dieser Lesart anzupassen. Der Plan geht auf: Je länger Trump allzu viel Nähe zu Russland unterstellt wird, desto instabiler wird er. Psychologisch geschickt ist dabei natürlich die offene oder unterschwellige Unterstellung, Trump wäre ohne Russland gar nicht Präsident der Vereinigten Staaten geworden. Dagegen wehrt Trump sich reflexartig, denn für ihn stellt die Tatsache, dass er vom Volk – und nur von dem! – gewählt wurde, eine der wichtigsten Voraussetzungen für sein Amt dar (wie für jedes andere Staatsoberhaupt wohl auch). Die anvisierte Entspannung zu Russland wird es wohl nicht (mehr) geben, und das liegt nur teilweise an der Sprunghaftigkeit Trumps. Es liegt allem Anschein nach vornehmlich an der europäischen Position, der Trump sich – wie laut und schrill er auch sein mag – nicht entziehen kann.

Ein bisschen mehr Sachlichkeit, bitte!

Alles in allem ist die Debatte um Trump vergiftet. Daran hat er selbst erheblichen Anteil. Der Anteil der westlichen Medien und Politiker wird in diesem Zusammenhang aber gern ausgeblendet, man sieht sich gern in der „Opferrolle“ und macht Trump für alles Schlechte verantwortlich, groteskerweise sogar für amerikanische Verfehlungen vor seiner Amtszeit. Es ist ein wenig wie beim Umgang mit der AfD: Sich über sie zu erheben ist einfacher, als die eigene Verantwortung für eine Entwicklung zu untersuchen und sich ihr selbstkritisch zu stellen.

Trump mag von Anfang an als plumper und lauter Präsident wahrgenommen worden sein (der er ja auch ist). Doch sein Vorgänger Barack Obama hat unzählige Drohnentote in seiner Amtszeit zu verantworten, daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Obama dabei still und leise agierte. Das Drama der getöteten Menschen unter seine Führung wird dadurch nicht weniger schlimm, auch nicht durch die Heroisierung Europas für Trumps Vorgänger.

Ein bisschen mehr Sachlichkeit wäre schön, wenngleich das ein frommer Wunsch zu sein scheint, und zwar auf beiden Seiten. Für Europa jedenfalls gilt, dass es eigene Ziele verfolgt, zu denen eben auch die massive Unterstützung der Rüstungsindustrie gehört. Das wiederum funktioniert nur, wenn man einen Feind „kreiert“ oder weiterhin beschwört, der die Ausgaben für die Rüstung rechtfertigt. Und dieser Feind heißt Russland, das scheint auch bei Donald Tump inzwischen angekommen zu sein. Und auch wenn Trump nicht müde wird zu betonen, dass er seine eigenen Entscheidungen treffe – im Falle seines Blicks auf Russland scheint er den Vorgaben der Europäer zu folgen. So lange er das nicht bemerkt, läuft die europäische Politik wie eine gut geölte Maschine.

Bild: johnhain

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47 Kommentare auf "Donald Trump und Europa: Wer führt hier eigentlich wen?"

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Robbespiere
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Da ist den russischen Genetikern wohl ein schwerer Fehler beim Clonen von Donald Trump untertlaufen.
Eigentlich sollte Trump II ( Codename Dollynowitsch ) Putins Hirn wachsen, nicht seine Füße.:-)

Truvor
Mitglied

Jetzt ist Trump der Bösewicht Nr.1
Putin reicht nur ein Trump 🙂

Schweigsam
Gast

Keine Angst, wenn Trump richtig „gebogen“ wurde, tja, dann kommt wieder Putin an die Reihe;-) Rußland hat eben zu viel natürlichen Reichtum. Den will eben der Westen für sich haben. Aber wenn es denn dazu kommt, dass der Westen Rußland und Putin in die Knie zwingt, tja Truvor, denn seit „ihr“ wieder „Good Boys“.

Truvor
Mitglied

@ Schweigsam

Aber wenn es denn dazu kommt, dass der Westen Rußland und Putin in die Knie zwingt

Wie soll denn der Westen das anstellen ?
Soll er Russland den Krieg erklären (um ihn (den Krieg) dann wieder zu verlieren ? 🙂 ) ? 🙂
Westen ist ein zahnloser Tiger und schaft nicht mal Afghanistan in die Knie zu zwingen und hier reden wir von einer realen militärischen Supermacht.
Hätte Westen Russland schaden können (egal ob wirtschaftlich, militärisch, etc.), dann hätte er das längst getan.

denn seit „ihr“

Wen meinst Du unter „ihr“ ? 🙂

Heldentasse
Mitglied

Ich denke, dass die EU und besonders Teutschland mit ihren Sanktionen Russland kurz/ mittelfristig wegen nicht genehmer Politik schaden wollten und auch geschadet haben! Langfristig schaden diese Länder natürlich nur selber, weil erstens Russland gezwungen wird die eignen Wirtschaft in Bereich hoch zu fahren wo vorher die EU geliefert hat, oder es kooperiert als Ersatz mit dem Rivalen China.

Ergo: Die EU verliert in Russland riesige Marktanteile die sie sehr wahrscheinlich später auch nicht mehr zurück erlangen kann, weil andere diese Märkte beherrschen, und die russische Führung sich wohl nicht mehr in eine Abhängigkeit zum Werte-Westen bringen wird.

Beste Grüße

Mordred
Mitglied

ergänzend zu heldentasse:
der westen könnte mit sicherheit russland plattmachen. aber zu welchem preis?
das sieht man doch auch sehr gut an afghanistan, is und co.:
beim „richtigen“ plattmachen gibts immer 2 probleme.
zunächst sind die einzusetzenden ressourcen exorbitant (teuer). waffen, soldaten etc., ggf. verluste, gegenschläge (jedenfalls bei russland), die nachbereitung…
und andererseits scheint das auch garnicht gewollt zu sein. eine mehr oder weniger starke destabilisierung der verhältnisse im kriegsgebiet scheint das eigentliche ziel zu sein.

Truvor
Mitglied

@ Mordred

der westen könnte mit sicherheit russland plattmachen.

Wie ???

dlog
Gast

@Mordred, der Westen sollte nicht versuchen, Russland „platt zu machen“, er könnte sich „eine blutige Nase holen“. Aber hey, Moment, wir reden ja gar nicht über eine gewöhnliche Schlägerei, sondern über einen Atomkrieg.

R_Winter
Mitglied
Ein nachdenklicher Artikel und gut geschrieben. Der neue Präsident der USA ist ziemlich orientierungslos. Er ist m.M.n. nicht „orientierungslos“, sondern er ist ein Spielball von seinen „Beratern“ im Hintergrund, die mit Ablenkungsmanövern ihre Ziele erreichen wollen. macht in jedem Fall deutlich, dass er ein Wahrnehmungsproblem hat. Schon zu Zeiten des Kommunismus, galt der Satz: „Wiederhole eine Lüge zehn Mal und sie wird geglaubt“ und die Fake News sind nur die „modernen Formen“ dieser Lügen. Die angebliche „Orientierungslosigkeit Trumps“ sind vielleicht ein Teil eines Spieles. Trump gebraucht nur eine neue Variante im Chor der Neoliberalen. Das Ziel bleibt immer gleich: Die… Read more »
Schweigsam
Gast

Naja, die Amis waren in der Vergangenheit immer auf langer Sicht cleverer als die machtsüchtige und unfähige EU.
Eine EU unter der eiskalten Merkel und dem mafiösen Schäuble und unter den machtgeilen aber Gott sei Dank doofen „Sozen“ kann man sich nicht wünschen.

PS: Die Code Abfrage ist absolut nervig und bei mir funktioniert sich manchmal einfach nicht!

Heldentasse
Mitglied

Viele Leute die Herrn Trump sche*sse finde, finden oben genannte Personen bzw. deren Politik gut, was einem schon etwas zu denken geben sollte. Fest steht nämlich, Herr Trump hat noch keinen Krieg geführt und Nachbarländer in den Ruin getrieben hat, oben genannte Personen durchaus.

Beste Grüße

Paul
Gast

Wäre von Trump auch etwas viel verlangt in den paar Tagen. Warten wir mal auf die Syrischen „Schutzzonen“ und das Waterboarding in Gutmo. Der erste Angriff unter seiner Führung in Somalia hat ja immerhin schon zwei Hände voll toter Kinder gebracht. Er hat noch Zeit Krieg spielen zu üben. Macht ihm sicher viel Freude.

Zappzarapp
Gast
Jetzt wo man froh ist, dass Trump durch sämtliche Gazetten gejagd wurde und fast weg war, taucht er hier wieder auf. Au Backe ! Der Vorteil des späten Zündens liegt vermutlich darin begründet, dass kein Aspekt alt genug sein kann um nicht anschließend kopiert zu werden. Der neue US-Päsident ist überfordert. Er bekommt nichts durch und kann sich nach und nach mit seinen Dekreten den Anus wischen. In nicht wenigen Wochen oder Monaten steht er wie ein begossener Pudel da. Um nicht vollends als Kasper zu erscheinen, der innenpolitisch nichts auf die Reihe bekommt, wird er auf Außenpolitik schalten und… Read more »
Paul
Gast

Das ist zumindest nicht unwahrscheinlich.

R_Winter
Mitglied

Der „Kampf“ Trumps gegen die Medien, scheint mir der Kampf der Neoliberalen gegen die Meinungsfreiheit zu sein. Trump versucht, die Masse seiner Wähler zu mobilisieren, um die US-Verfassung in Bezug „Meinungsfreiheit“ auszuhebeln.
De Maizière, das Sprachrohr Merkels, hat es auf den Punkt gebrauch, wenn er feststellt:

De Maizière hält Losung „Meine Daten gehören mir“ für falsch
Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat sich gegen „einige zweifelhafte Grundannahmen“ gewandt, die die öffentliche Debatte über die Privatsphäre „vernebeln“. Ein „Supergrundrecht“ Datenschutz dürfe es nicht geben

https://www.heise.de/newsticker/meldung/De-Maiziere-haelt-Losung-Meine-Daten-gehoeren-mir-fuer-falsch-3630322.html

Wir sollten wachsam sein.

Lazarus09
Gast

Mein lieber R_Winter , an wehred den Anfängen sind wir längst vorbei..wir können uns nur noch Popcorn holen…

Robbespiere
Mitglied

@Lazarus09

So isses!
Das Raumschiff Germania hat die Venus passiert und nähert sich unaufhaltsam der Sonne.
Die Paasagiere beginnen zunehmend unter ihrer Wolle zu schwitzen, lauschen aber weiter untertänigst den Worten ihres Piloten A.M. und bleiben
ornungsgemäß angeschallt.

Heldentasse
Mitglied

Streiche Raumschiff Germania , setze Reichsflugscheiben! 😉

Paul
Gast
Warum beruhigen wir uns nicht alle erst mal ein bisschen? Weil Trump sich als Gesetzgeber aufspielt in dem er mittels Präsidialen Dekreten regiert wie es nie ein Präsident zuvor gewagt hat? Weil er die Unabhängigkeit der Gerichte in Frage stellt? Weil er die Freiheit der Presse in Frage stellt? Weil er gegen Muslime als gefährliche Masse hetzt und sie pauschal herabwürdigt wie es damals mit den Juden geschah? Weil Latinos für ihn sowas sind wie Slawen in dem besagten „Damals“? … Kein Wort aus dem Munde Donald Trumps wird auf ihren sachlichen Gehalt überprüft, selbst wenn er etwas Vernünftiges sagt.… Read more »
GrooveX
Mitglied

geht es noch vertreter?

Paul
Gast

Ja?

schwitzig
Gast

Oh. Ein Wertewesten-Paul. Gaehn! Wie langweilig.

Mordred
Mitglied

Wenn Trump gerade etwas Gutes tut dann das er alle Anständigen dieser Welt eint. Gegen Rassismus, Sozialdarwinismus und komplett enthemmte Ausbeutung.

ist das so? findest du merkel und schäuble anständig?

Heldentasse
Mitglied
Wenn es Herrn Trump nicht gäbe, so müsste man ihn erfinden; alleine schon deshalb weil man sich so gut über ihn erregen kann. Hier am POTUS höchselbst können die Guten endlich mal zeigen, dass sie wirklich die Guten sind und die westlichen Werte bis zum äußersten verteidigen. Die kleinen Umstände, dass noch keine 100 Tage vorbei sind die man politischen Führern gemein hin Zeit gibt um ins Amt hineinzuwachsen, und das man von hier aus wahrscheinlich gar nicht entscheiden kann was im Kontext Trump manipulative US „Fake-News“ sind und was nicht spielt keine Rolle, denn die Guten wissen hier genau… Read more »
Paul
Gast

Noch was Gutes: Trump hat klar gesagt was er will und das setzt er jetzt um. Auch im Sinne seiner AltRight-Kummpels… Faschismus pur eben. Ich finde diese Kommentare nach der Art: „Ok, er ist ein Schwätzer. Aber gebt ihm doch 100 Tage Zeit. Das hat der Mussolini doch verdient.“ ja recht erheiternd. Aber bitte! Kann leider eh nichts anderes machen als abzuwarten und mit dem Irrsinn weiter zu leben. 🙂

Heldentasse
Mitglied

Auch wenn man US- Bürger wäre muss man erst einmal damit Leben das Herr Trump POTUS ist, und damit die mächtigste Person des Planeten.

Als Teutscher sowieso und sogar unsere politischen Vorturner können null Komma nichts daran ändern. Also erwarte ich von denen Realpolitik um das beste für uns hier politisch aus dieser Situation heraus zu holen. Aber was machen die, sie wählen einen Bundespräsidenten der als Außenminister und somit höchster Diplomat nachweislich den POTUS ohne Not geschmäht hat, das hätte sich mal Herr Putin über Frau Clinton herausnehmen sollen, dann wären unsere Qualitätsmedien aber aus gerastet!

Beste Grüße

Rainer N.
Gast

Ich bin für Trump, äh Judd, den Snookerspieler … gegen Bingham die Daumen drück. SCNR

Nun zum POTUS … da dauert es eben die verwirrten Fäden der Marionette zu entwirren und den dann zu „lenken“.

Wenn zwei oder mehrere Spieler sich da streiten, wie der gelenkt werden soll … kommt es eben so wie es im Moment ist … Chaos.

Also ich bin immer noch für Sanders … schade … das hat Killary ja verhindert.

Schweigsam
Gast

OT: Bingham hat 9:8 gewonnen gegen Trump.
Es war echt spannend!

Winne2
Mitglied
Sorry Tom – aber ich habe keine Zweifel, dass du an „Wahrnehmungsproblemen“ leidest – Herr Trump jedoch ein „pathologischer Lügner“ ist (Bernie..) und in der Tat, sagen wir es mal ganz vorsichtig unter schweren mentalen Problemen zu leiden hat. Wer auch nur ein kleinen Blick auf die Regierungsmannschaft von Trump geworfen hat weiß, das hier Leute an die Hebel der Macht gekommen sind, die in der Bundesrepublik noch weit, weit jenseits rechts von AfD und gar Höcke angesiedelt werden. Hier einen Artikel zu positionieren der „erstmal abwarten“ rausposaunt und dies unter der (völlig richtigen!) Feststellung das Killery und Obama ja… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Selbst wenn Herr Trump der braune Psycho in Persona wäre, Deine Argumente dazu sind bestimmt mal eine Diskussion wert, was können wir hier in Teutschland an diesem Zustand überhaupt ändern?

Ich denke de facto gar nichts, was auch unsere Qualitäts-Medien wissen dürften, aber warum machen sie diese US internen Machtspiele überhaupt mit? Wer hat was davon, und was wollen die damit erreichen?

Beste Grüße

Zappzarapp
Gast

Gute Frage. Warum machen die das ?
Das ist mehr als bloße Generierung von Neuigkeiten.

Da sind einige so nah dran, als wäre
Amerika fußläufig erreichbar.

Nur Russland ist zu weit weg.

willi uebelherr
Gast

„Ein bisschen mehr Sachlichkeit, bitte!“

Ja, das kann ich Tom nur anraten. Weil natuerlich kann D.Trump auf Europa pfeifen. Das geschaeft kann weiter gehen. Voellig unabhaengig.

Dass er es nicht tut, ist, weil er denkt, er braucht die West=Europaer. Weil mit dem groessen oestlichen block, Russland, China, Parsien, Indien, Korea und Taiwan sind alle europaeischen staaten ueberfluessig. Aber das versteht es noch nicht. Und ihr wohl auch nicht.

mit lieben gruessen, willi
Asuncion, Paraguay

The Joker
Gast

OT.
Etwas verspätet, muss doch noch dem Falken zum 60. gehuldigt werden:

schwitzig
Gast

@Joerg Wellbrock

für die europäischen Werte

Diese Worthuelse des Wertewestens ist normalerweise fuer mich der Trigger, das Weiterlesen einzustellen, da normalerweise daraufhin nur noch duemmlichste Spiegel/Tagesschau-Propaganda folgt, derer sich selbst ein Goebbels geschaemt haette.
Ich lass dennoch weiter und fand einen guten Artikel :-).
Allerdings wuerde ich Trump nicht mit den Wertewesten-Politikern und Wertewesten-Medien auf eine Stufe stellen. Er ist schlimm, aber bei weitem nicht so schlimm. aggressiv und gefaehrlich wie die vermeintlichen Bildungsbuerger des Wertewesten-Komplexes.

trackback

[…] Europa hat scheinbar einen Plan. In dem kommt auch Trump vor. Aber ohne seine scheinbare Dominanz. Tom Wellbrock weiterlesen bei den neulandrebellen Lesen Sie auch: Trump, Hitler und die linke Geschichtsschreibung Trump ist nicht Hitler. Das […]

salvo
Gast

apropos Trump.

Zur angeblichen Auseinandersetzung zwischen ihm und dem sogenannten deep state siehe die sehr interessante Diskussion dazu. Was oder wer ist der deep state, was macht ihn aus? Wer wusste zB dass der begriff ursprünglich aus dem Türkischen derin devlet stammt?

http://www.nakedcapitalism.com/2017/02/term-deep-state-focus-usage-examples-definition-phrasebook.html

The Joker
Gast

Kinder, Kinder:
Ausgerechnet lautstarke Trump-Fans in Amiland und hierzulande kümmern sich ein wenig zu sehr um das Jungvolk…

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