Ukrainismus: Eine tödliche Weltanschauung

Neulich meldeten sich via X Hardliner zu Wort, die sich Waffenlieferungsultras nannten. Diese Leute sind nicht einfach nur dumm: Sie sind in einer Ideologie verfangen. Es wird Zeit, den Ukrainismus zu ächten – und Ausstiegsangebote anzubieten.

Waffenlieferungsultras also. So nannten sich unlängst welche bei Twitter, das nun X heißt. Es ging den Hashtag-Aktivisten um die dringliche Forderung, jetzt endlich alles nötige Material in die Ukraine zu schicken. Um einen Dritten Weltkrieg zu verhindern, wie sie erklärten. Denn nur so könne die Ukraine frei werden. Wenn das wirklich eintreten würde, mal angenommen, die Ukraine schösse sich in die Freiheit, dann landete sie in den Fangarmen des Westens. Sie würde – und ist es schon – zum Spielzeug von BlackRock. Ob die Investmentfolterknechte wirklich so freiheitlich orientiert sind, darf man indes leise bezweifeln.

Die Propaganda verfängt noch immer. Der Ukraine gehen die Bauernopfer aus. Das Land blutet aus. Aber verhandelt wird nicht. Stattdessen gibt man dem jetzt einbeinigen Affen weiter Zucker. Und immer noch viel zu viele Menschen in diesem unseren Lande glauben an die Betrachtung, wonach in der Ukraine alles mögliche Noble verteidigt wird. Dafür sollten wir zurückstecken. Im Krieg zahlt jeder seinen Preis: Ukrainer mit dem Leben, Deutsche mit hohen Energiekosten und Schüler in diesem Lande damit, dass sie keinen Sportunterricht mehr machen können, weil Turnhallen als Flüchtlingsunterkünfte herhalten müssen. Der Ukrainismus ist eine Zumutung – insbesondere deswegen, weil er auf der Prämisse gründet, dass es anders nicht sein könnte.

Eine von Interessen geleitete Sichtweise

Kann es natürlich: Der Einsatz für einen Verhandlungsfrieden könnte die Zumutungen eindämmen. Darüber wurde längst berichtet und geschrieben – meist alternativmedial. Man muss es  an dieser Stelle nicht nochmals vertiefen. Stattdessen wird alles getan, dass die Grundrichtung deutscher Außenpolitik – oder der US-Außenpolitik? – nicht hinterfragt werden kann. Jens Berger wies neulich darauf hin, dass bei der Flüchtlingsdebatte viel von afrikanischen Flüchtlingen die Rede sei. Deren Zuzug müsse man eindämmen. Die größte Flüchtlingsgruppe im Lande: Das sind jedoch die Ukrainer. 1,1 Millionen Menschen von dort sind nun bei uns. Die Kommunen ächzen. Doch über die ukrainischen Flüchtlingsströme spricht die Berliner Politik nicht. Sie weiß warum.

Denn hinterfragte man das, wäre der gesamte außenpolitische Kurs im Fokus. Am Ende fragten sich vielleicht viele, ob man da nicht anders operieren müsste. Zum Beispiel durch die Beendigung des Krieges. Ein Verhandlungsfrieden wäre insofern der größte Beitrag zur Flüchtlingsfrage: Er würde genau das bewirken, was die oberste Prämisse bei der Migrationspolitik ist – Fluchtursachen beseitigen nämlich.

Der Ukrainismus erlaubt also nicht mal, dass man bei der Migrationspolitik Ross und Reiter nennt, weil zu viel Ehrlichkeit falsche Fragen aufwerfen könnte. So ein Vorgehen weist darauf hin, dass man es mit Ideologie zu tun hat. Der Brockhaus definiert »Ideologie« wie folgt: »… urspr. […] Ideenlehre oder System von Ideen […] schließlich aber allg. Vorstellungen zur Interpretation der Welt in einer von Interessen geleiteten und damit verfälschenden Sichtweise«. Das alles finden wir im Ukrainismus vor: Er ist interessengeleitet und verfälscht dabei die Sichtweise. Die, die heute noch mit blau-gelben Flaggen rumrennen und Waffenlieferungen fordern, sitzen nicht einfach nur einer Fehlinformation auf: Man hat sie ideologisch am Wickel.

Sie merken wie alle, die ideologisch verfangen sind, tatsächlich nicht, dass sie einer tödlichen Weltanschauung das Wort reden. Tödlich nicht nur in der Ukraine, weil die Verstetigung dieses Krieges den Tod dort maximiert. Sondern tödlich auch hier. Je länger sie ideologisch daran festhalten und je länger diese Ideologie uns als Gesellschaf aufgestülpt wird, desto sicherer ist es, dass auch wir die tödlichen Auswirkungen spüren werden. Indirekt tun wir es schon. Die Verarmung setzt ein. Sie ist immer auch Tod, denn Armut bedeutet schlechtere Versorgung, kürzere Lebenserwartung und nicht selten Ausflucht in den Freitod.

Gesellschaftliche Aussteigerhilfe 

Wir müssen uns den Waffenlieferungsultra, den Ukrainist, als Mensch vorstellen, der in Netzwerken hängt, die ihn nicht mehr loslassen. Von den Aussteigerhilfen für die Neonaziszene wissen wir, dass die Seilschaften dort wie eine Sekte wirken. Man hängt viel zusammen herum, kriegt von der Welt außerherum wenig mit, andere Sichtweisen lässt man nicht an sich heran. Daher bot der Staat ja Aussteigerprogramme an, damit diese Leute nicht einfach nur moralisch verurteilt werden, sondern eine realistische Chance haben, sich dort herauszuwinden. Moralische Verurteilung drückt sie stattdessen nur noch fester in die Szene hinein.

Die bundesrepublikanische Gesellschaft des Jahres 2023 benötigt eine gleichwertige Hilfe dieser Art. Sie steckt fest in sektiererischen Strukturen, frönt einer tödlichen Ideologie, die heruntergespielt wird. Ein falscher Heldenkult übertüncht die wirklichen Gefahren, eine aufgepeitschte Einsatzbereitschaft soll überdecken, dass hinter dieser Agilität der Kriegsbereitschaft nicht etwa heldenhafter Kampf steckt, sondern grauenhaftes Verrecken. Wie in der Neonaziszene spricht man nun von Ehre, tut Menschlichkeit als Schwäche ab und protzt mit Gewaltbereitschaft, während man einen Waffenkult zelebriert.

Der Ukrainismus ist nicht einfach nur ein politischer Irrläufer. Er ist eine durch Propaganda und kognitive Kriegsführung tief ins Denken verschraubte Ideologie, der sich viele unterwerfen. Woran liegt das? In der Neonaziszene spricht man von kaputten Elternhäusern, gescheiterter Bildung, einem Schrei nach Aufmerksamkeit und Liebe. Trifft das auch auf jene zu, die jetzt besonders laut und aggressiv nach Waffenlieferungen schreien, damit dieser Kampf in Osteuropa nie beendet wird, damit er so lange geht, bis die Ukraine gewonnen hat? Sind auch sie Menschen, die einfach nur Anerkennung wollen? In Psychogruppen ist das ein gängiges Motiv. Warum soll es hier anders sein?

Es braucht eine Exitstrategie. In der Ukraine sowieso. Aber auch für die Köpfe, die in diesem menschenverachtenden Denken verhaftet sind, die sich online in eine Sekte integrieren, die längst den Bezug zu den Realitäten verloren hat. Und die in einigen Wochen, wenn die Ukraine kaum noch Soldaten hat, schreien werden, dass die Bundeswehr reingehen soll. Der Ukrainist und Ultra: Er ist eine Gefahr für uns alle. Und er braucht Hilfe. Kriegt er sie nicht, Gnade uns Kriegsgott!

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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flurdab
flurdab
7 Monate zuvor

„kaputten Elternhäusern, gescheiterter Bildung, einem Schrei nach Aufmerksamkeit und Liebe“
Klingt nach FDP.

George Bittlingmayer
George Bittlingmayer
7 Monate zuvor

Jede sorgfältige Diskussion über Russlands Angriff auf die Ukraine und über die Reaktion des „kollektiven Westens“ muss sich mit Russland, dem russischen Kolonialismus und dem in Russland weit verbreiteten Glauben befassen, dass Ukrainer kleine Brüder seien, wenn sie sich Russland anschließen wollen, und Faschisten, wenn sie das nicht wollen. Stattdessen erwähnt der Aufsatz kein einziges Mal Russen oder Russland. Ich empfehle, sich Timothy Snyders Vorträge über die Geschichte der Ukraine (auf YouTube) anzusehen oder russisches Fernsehen anzusehen (mit englischen Untertiteln auf YouTube bei Russian Media Monitor verfügbar).

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  George Bittlingmayer
7 Monate zuvor

Herzchen

Bevor du über Kolonialismus via Russland schwadronierst, solltest du dir vergegenwärtigen, wie man im Lande deines Herrn Snyder…Skol…mit den Ureinwohnern umgesprungen ist.
In Russland gibt es ca. 130 Nationen, Nachrichten werden in rund 100 Sprachen gesendet und der Staat ist bemüht. all diese alten Kulturen lebendig zu halten.

Vielleicht wäre es ja auch mal bedenkenswert, warum Tausende Tschetschenen freiwillig auf russischer Seite in der Ukraine kämpfen?
Offensichtlich haben die Tschetschenen die russische Förderation einem Scharia-Staat vorgezogen.

Die Ukraine ist seit jeher russisches Grenzgebiet gewesen und war im Wechsel z.T. Osmanisch, Polnisch, Russisch oder Österreich-Ungarisch.

Von daher ist das einzig Einende, historische Fundament der Ukraine die Phase der Besatzung und dem Massenmörder Bandera, welcher in der Ukraine ( wenn auch sicher nicht von jedem Ukrainer ) verehrt wird.

Hinzu kommt das aus historischer Erfahrung gewachsene Sicherheitsbedürfnis der Russen, welches mit der NATO-Osterweiterung und den Versuch, die Ukraine ins westliche Lager zu ziehen, gewachsen ist.
Es ist die Überheblichkeit des Westens, welche den Konflikt erst ausgelöst hat.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Robbespiere
7 Monate zuvor

Der letzte Satz mag vielleicht stimmen, der Rest davor ist dummes Drumrumgerede und „Herzchen“ völlig unangemessene Überheblichkeit des Westens! Und eine Invasion ist immer eine miltärische Spezialoperation, gekennzeichnet durch den gewaltsamen militärischen Einmarsch in fremdes Staatsterritorium, egal ob provoziert oder nicht. Wer sich provozieren lässt und keine anderen Mittel zu haben glaubt als ein fremdes Land miltärisch spezialoperativ zu invadieren, der hat eh längst verloren und es nicht besser verdient (siehe Afghanistan und Andere).

Just meine zwo Cents

Juergen Wehrse
Juergen Wehrse
Reply to  Suzie Q
7 Monate zuvor

„Wer sich provozieren lässt und keine anderen Mittel zu haben glaubt als ein fremdes Land militärisch spezialoperativ zu invadieren, der hat eh längst verloren und es nicht besser verdient“

sagt wer? GRRRRRR!

Und Du faselst von Überheblichkeit? „Moin Hermann“, wie man im Norden so sagt. Krass!

xyzXZY
xyzXZY
Reply to  Juergen Wehrse
7 Monate zuvor

Dank für das „Moin Hermann“. Kannte ich noch nich.

Zum von Dir zitierten Satz – es ist durchaus vorstellbar, das Nachrichten über das Bemühen der RF um Sicherheitsgarantien, und deren undiplomatische Zurückweisung, im Vorfeld des Eintritts in den Bürgerkrieg in der Ukraine vielen einfach ‚durchgeflutscht‘ sind da diese in den ‚Ponnyhofnews‘ kein Thema waren.

Das erklärt ihn zwar, ist aber keine Entschuldigung für so einen Quatsch.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Suzie Q
7 Monate zuvor

@Suzie @

„Wer sich provozieren lässt und keine anderen Mittel zu haben glaubt als ein fremdes Land miltärisch spezialoperativ zu invadieren, der hat eh längst verloren und es nicht besser verdient (siehe Afghanistan und Andere).“

Du könntest neben Afghanistan auch noch die Landung in de Normandie anbringen.
Aber halt: die Amis lebten weder dort noch im Hindukusch in direkter Nachberschaft zu Nazis, die Russen schon und sie wissen durchaus, wie sich zu langes Gewährenlassen ( siehe Minsk II oder Spezial-Opeation Barbarossa ) für Ihresgleichen auswirkt.

Aber du hast ja recht:

Irgendwer muss die staatlich verordnete Narrativ-Sülze ja schlucken, nicht dass die noch bei der Tafel landet. 😉

Daniela J.72
Daniela J.72
Reply to  Robbespiere
7 Monate zuvor

… das mit der Sülze finde ich sehr gut. 😉 Die gibt’s übrigens auch beim „Rebellen-Freund“ (siehe rechts hier auf der Seite, in der Spalte mit den Links) Alexander Wallasch, sozusagen extrafein serviert, mit etwas AfD-Petersilie obendrauf. Und bei Bedarf findet Ihr da auch das Neueste zum Freiheitskämpfer Donald Trump, oder zum Investigativjournalisten Tucker Carlson. Prosit!

Andre
Andre
Reply to  Suzie Q
7 Monate zuvor

Das Problem ist eben nur, dass die Ukraine mit der Bombardierung des Donbass zuerst angefangen hat. Spätestens mit der Anerkennung der Unabhängigkeit von Lunhansk und Donjesk, die zusammen den Donbass bilden, hätte Selenskj damit aufhören müssen. Statt dessen ging die Bombardierung erst so richtig los. Und da der Westen hier keinerlei Anstalten machte, dafür die Ukraine zu sanktionieren, also der Westen hier faktisch einen Genozid der Ukraine an der russischsprachigen Bevölkerung unterstützte, konnte Russland nur noch mit Waffengewalt eingreifen. Man merke sich: Wer den ersten Schuss abgibt, der beginnt den Krieg. Und wer Waffen einsetzt, der muss auch mit Waffen bekämpft werden.

Dazu kam, dass Selenskj faktisch Russland zuvor schon den Krieg erklärt hatte, als er öffentlich sagte, dass man sich neben dem Donbass auch die Krim mit Waffengewalt zurückholen wird. Und auch hier keinerlei Reaktionen unsere westlichen Medien und Politiker. Kein Wort der Verurteilung, kein Wort der Ermahnung zur Zurückhaltung an Selenskj, kein Wort der Androhung von Sanktionen. Nein, statt dessen Waffenlieferungen und Bau von Verteidigungsanlagen mit Hilfe der Briten.

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Suzie Q
7 Monate zuvor

und wer will die haben….?

jjkoeln
jjkoeln
Reply to  George Bittlingmayer
7 Monate zuvor

Timothy Snider ist mit einem westlichen Bias unterwegs.
Auch er interpretiert es aus US Sicht.
Insofern ist er nur ein Bein der Betrachtung und gehört zu den Ukrainisten.

Lilientown
Lilientown
7 Monate zuvor

Herzlichen Glückwunsch, der ganze Beitrag besteht aus Verschwörungstheorien und Fake-News und entspricht dem Niveau der Nachdenkseiten. Hier geben sich Leute, die rechte Positionen vertreten, als Linke aus. Wer so etwas publiziert oder diesen Quatsch glaubt, disqualifiziert sich für jeden rationalen Diskurs.

Karsten
Karsten
Reply to  Lilientown
7 Monate zuvor

Egal was man von dem Artikel hält, das Niveau Ihres Kommentars unterbietet er nicht.

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Lilientown
7 Monate zuvor

Hallo Sukram

Andre
Andre
Reply to  Lilientown
7 Monate zuvor

Richtig, die gleichen, die den Krieg Russlands gegen die Ukraine verurteilen und ständig „Slava Ukraina“ rufen, die stellen sich gerade auf die Seite Israels, welches im Gaza mit Massenbombardements ganz im Stile der NATO tausende von Zivilisten abschlachten. Sich für Frieden einsetzen, ist halt jetzt rächts. Von mir aus… In dem Sinne „Slava Ukr äh Israel“.

https://sonar21.com/israeli-bombing-of-baptist-hospital-intelligence-failure-or-deliberate/

Mordred
Mordred
Reply to  Lilientown
7 Monate zuvor

„Hier geben sich Leute, die rechte Positionen vertreten, als Linke aus.“
Welche rechten Positionen werden hier vertreten?

AeaP
AeaP
7 Monate zuvor

Ich verstehe Ihre Schmerzen…

Juergen Wehrse
Juergen Wehrse
7 Monate zuvor

Die „Entnazifizierung“ von der Putin sprach, ist meiner Meinung nach rechtens und legitim. ALLERHÖCHSTE ZEIT! Der Faschismus beginnt sich leider wieder weltweit auszubreiten. Revisionismus allerorten.

Auch da, wo man ihn am wenigsten erwartet hätte. Israel, bzw. seine komplett neoliberale zionistische Führung, scheint völlig durchzudrehen:

https://www.sicht-vom-hochblauen.de/israelisch-palaestinensischer-krieg-live-israel-bombardiert-krankenhaus-in-gaza-mit-500-toten-und-loest-proteste-im-nahen-osten-aus/

Das könnte ein ganz heißer Herbst auch auf Europas Straßen werden. Muslime werden wohl kaum so handzahm reagieren wie die Riege der überwiegend alten „Corona-Schwurbler“. Wo soll das alles enden?

Und nochmal: Die totalitäre Tendenz war absehbar! Für jeden ersichtlich! Spätestens seit der Aufhebung vieler Grundrechte. Die kollektive Impfverweigerung hätte schon gereicht, diesen Spuk zu beenden (aufzuschieben?).

Die Ukrainer haben das „Mephistophelische“ des Neoliberalismus jetzt schmerzlich erfahren müssen. All die Menschen, die zerrissenen Familien, die jungen Menschen, die für die Rendite der „Rüstungsindustrie“ ihr Leben geben/gaben, tun mir unendlich leid! Denn – gerade die einfachen Menschen dort werden gerade fallengelassen. EINEN KRIEG GEWINNT MAN! Die westliche kapitalistische, opportunistische und zutiefst bigotte Mentalität KOTZT MICH AN!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Juergen Wehrse
7 Monate zuvor

@Juergn Wehrse

„Und nochmal: Die totalitäre Tendenz war absehbar! Für jeden ersichtlich! Spätestens seit der Aufhebung vieler Grundrechte. Die kollektive Impfverweigerung hätte schon gereicht, diesen Spuk zu beenden (aufzuschieben?).“

Im Kapitalismus ist die totalitäre Tendenz zwangsläufig immer das Endziel, weil unstillbarer Machthunger nur mit Hilfe des Staates ( Korporatismus / Faschismus ) durchsetzbar ist.
Der Unterschied des Neoliberalismus zum Faschismus des 20 Jhd. liegt lediglich in der der Fähigkeit zur totaleen Kontrolle / Manipulation der Bürger via elektronischer Medien und der globalen Vernetzung der steuernden Akteure ( siehe WEF etc.).

Und ja, eine kollektive Impfverweigerung wie bei der Schweinegrippe hätte manches verhindern können, allerdings haben die Regiseure aus ihren Fehlern damals gelernt und die Masse schnell vergessen.

„Die Ukrainer haben das „Mephistophelische“ des Neoliberalismus jetzt schmerzlich erfahren müssen. All die Menschen, die zerrissenen Familien, die jungen Menschen, die für die Rendite der „Rüstungsindustrie“ ihr Leben geben/gaben, tun mir unendlich leid! Denn – gerade die einfachen Menschen dort werden gerade fallengelassen“.

Es sind doch immer die einfachen Menschen, welche für die „hehren Ziele der Reichen“, die Abschöpfung des Mehrwertes, ins Gras beißen müssen.
Eine kurze Unterbrechung dieses Spiels gab es nur im Frankreich des 18 Jhd..

Skythe
Skythe
Reply to  Juergen Wehrse
7 Monate zuvor

Ihr merkt schon, dass ihr abstruse, wirre Seiten wie „sonar21“ oder „sicht vom hochblauen“ zitiert, die kein Schwein kennt und die irgendein kichernder Spinner von ChatGPT befüllen lässt. Aber klar – super Quelle!

Die Erde ist flach! Corona war nur eingebildet! Die Impfung wird uns alle töten! (wann eigentlich?) Chemtrails! Echsenmenschen!

Wolfgang
Wolfgang
7 Monate zuvor

Die Ukraine verteidigt sich bereits seit 2014 gegen die, erst verdeckten und seit letztem Jahr ganz offenen, russischen Angriffe.
Angegriffen Staaten mit Waffenlieferungen zu helfen entspricht der UN-Charta und ist angesichts der russischen Verbrechen moralische Pflicht.

Das sieht jeder Blinde und wird auch nicht davon anders, wenn ihr laufend gegenteiligen Unsinn verbreitet und wohl mindestens indirekt aus Russland bezahlt werdet. 🙄🤦‍♂️🤣

Martina
Martina
Reply to  Wolfgang
7 Monate zuvor

Ich arbeite für eine deutsche Bank. Werde weder direkt oder indirekt aus Russland bezahlt. Möglicherweise aus den USA, das kann ich nicht ausschließen.

Aber da sie die Frage aufgebracht haben: Wie sieht es denn bei Ihnen aus? Werden Sie von der Ukraine bezahlt, direkt oder indirekt? Sonst würden Sie ja wohl nicht hier posten, wenn ich Ihren Post richtig interpretiere.

Hartmut
Hartmut
7 Monate zuvor

Zitat:
„Und die in einigen Wochen, wenn die Ukraine kaum noch Soldaten hat, schreien werden, dass die Bundeswehr reingehen soll.“

Na ich hoffe doch – sollte es dazu kommen – dass die Ukrainisten sich dann als erste freiwillig melden zum vordersten Fronteinsatz.

Skythe
Skythe
7 Monate zuvor

Oh nein. Hab dich immer gerne gelesen, Roberto. Jetzt bist du unter die Querdenker gegangen? Zitierst anerkennend den komplett durchgeknallten Coronaleugner Jens Berger? Faselst irgendwas von Ukrainismus und BlackRock und westlichen Folterknechten? Redest Putin mit dummer Schuldumkehr nach dem Mund?

Wieso passiert das? Wieso drehen Linke durch und werden zu rechten Spinnern? Ohne Sarkasmus: super, super schade. Hoffe, du fängst dich irgendwann wieder.