Friedensmanifest, Ganser & ZDF-Twitter: Die Alternativmedienschau

In einem täuscht sich der Volksmund: Reden ist nicht nur Silber, während Schweigen Gold sein soll. Reden ist Gold. Besonders in so einer Situation. Aber wer heute reden möchte, sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert: Reden ist Terror, liest und hört man dann. Denn reden könne man nicht mit jenem Präsidenten aus dem Osten Europas. Dabei hat der lange Gespräche angeboten. Wer jetzt noch glaubt, dass Schweigen Gold ist, der wird wohl bald einsehen müssen, dass Panzer Rost, Kampfjets Matt und Krieg Scheiße ist: Und das nicht irgendwo in Osteuropa, sondern vor unser aller Fenster.

  • Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht werben für ein Friedensmanifest und werden daher als Propagandisten Putins diskreditiert: Von Leuten, die nicht ganz bei Trost sind. (Roberto De Lapuente)
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  • Die Expertenexperten sind genervt, weil eine Petition für den Frieden nicht nur immer mehr Aufmerksamkeit, sondern auch immer mehr Unterstützung erfährt. Carlo Masala wirkt inzwischen wie der Nachfolger von Karl Lauterbach bei seiner Tour durch die Fernsehstudios. Er verkörpert eine Gattung gefragter intellektueller Kleingeistigkeit, die, wenn sie nicht gerade in irgendwelchen Talkshows herumsitzt, den ganzen Tag auf Twitter herumdödelt. Gehört das eigentlich zum Lehrauftrag eines Professors? (André Tautenhahn)
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  • Nach Recherchen des Journalisten Seymour Hersh wurde die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines von US-Präsident Joe Biden persönlich angeordnet. Amerikanische Marinetaucher hätten sie mit Hilfe des norwegischen Militärs durchgeführt. Große Medien zweifeln diese Darstellung an. Hershs Schilderung wird jedoch durch weitere Belege und Indizien gestützt. Die AfD bringt nun den »Abzug aller US-Truppen« aus Deutschland ins Gespräch. (Paul Schreyer)
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  • Eine grüne Kulturstaatsministerin, die zum Boykott eines ihr nicht genehmen Künstlers aufruft und Medien, die bei der Diffamierung Andersdenkender kaum noch Grenzen und Regeln kennen, weil sie argumentativ nicht mithalten können. Inhalt ist zweitrangig: Für ein »hohes Gut« kann man nun fast alles behaupten. Hier einige aktuelle Vorgänge zu Waters, Ganser oder Netrebko. (Tobias Riegel)
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  • Keine der zuständigen Behörden ist derzeit willens, die Grenzwerte von Impfschadensfällen preiszugeben, ab deren Erreichen das Präparat zurückgezogen werden muss. (Bastian Barucker)
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  • Dieser Tage heißt es oft, dass die Grünen sich selbst verraten hätten. Aus einer linken Partei seien Erzreaktionäre geworden. Stimmt das so? Nur bedingt, die Grünen stammen nur bedingt aus dem linken Lager. (Roberto De Lapuente)
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  • Die Öffentlich-Rechtlichen wollen einen Twitter-Ersatz schaffen, den man jederzeit »schützen und kuratieren« kann. Ersatz? Na klar, schon Ende letzten Jahres wurde Elon Musk auf EU-Ebene gedroht, man könne sein Portal auch jederzeit mit hohen Bußgeldern belegen oder gleich ganz abschalten. (Alexander Wallasch)
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  • Eines wissen wir ganz sicher: Die Chinesen werden überwacht, haben Angst vor der Staatsmacht und leiden. Ist das wirklich so? (Bernhard Hommel & Lorenza Colzato)
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  • Rot-Rot-Grün wird trotzdem weiter machen, frei nach dem Motto von Annalena Baerbock: Wir behalten die Macht, egal was die Wähler gewählt haben. (Vera Lengsfeld)
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  • Alternativmedienschau der letzten Woche.

Buchempfehlung der Woche:
Wenn Stephen King beginnt, eine Geschichte zu erzählen, kann ich mich nur schwer ihrer Kraft entziehen. King zeichnet Figuren, die man liebt, hasst und zuweilen nicht einordnen kann. Das gilt auch für die seines Buches »Der Anschlag«. Der Protagonist bekommt die Möglichkeit, mittels Zeitreise zum Anschlag auf John F. Kennedy zurückzukehren. Die große Frage ist nun: Was tun? King beschreibt die Widersprüche seiner Figur, die Tücken von Zeitreisen und die Frage, wer dieser Lee Harvey Oswald eigentlich war. Erzählerisch ist das Buch gut, wie man es von King kennt. Letztlich ist er aber nicht bereit, sich der fragwürdigen offiziellen Erzählung genug zu nähern. Er nutzt die Freiheit des Schriftstellers, um die Geschichte zwar schlüssig (soweit das im Zusammenhang mit Zeitreisen denn möglich ist), aber letztlich unbefriedigend zu erzählen. Wenn man bereit ist, sich auf die fiktive Erzählung einer wahren Geschichte einzulassen, liest sich das Buch aber gut. Popcorn-Literatur eben.

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Redaktion

Die Redaktion der neulandrebellen setzt sich zusammen aus den beiden Gründern: Tom J. Wellbrock und Roberto J. De Lapuente. Später kam noch Gert Ewen Ungar zur Redaktion hinzu.

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6 Gedanken zu „Friedensmanifest, Ganser & ZDF-Twitter: Die Alternativmedienschau

  • 18. Februar 2023 um 10:47
    Permalink

    Inzwischen fordert die ukrainische Führung Streumunition, gar Phosphormunition von „uns“! Es sei ja okay! Es sei ja ihr Gebiet und dann würde das Völkerrecht nicht greifen…

    Ich verkneife mir jeglichen Kommentar dazu!

    Antwort
  • 18. Februar 2023 um 10:55
    Permalink

    Zu der Enthüllung durch „Seymour Hersh“:

    Wir sind halt nur ein Vasallenstaat! Was erwarten wir noch von dieser Regierung und deren Handlanger?

    Antwort
  • 18. Februar 2023 um 10:58
    Permalink

    Eine Kulturstaatsministerin die zum Boykott von andersdenkenden Künstlern aufruft…

    Liebe Frau Roth, Das ist Faschoscheißdreck! FASCHOSCHEISSDRECK!!!

    Antwort
    • 20. Februar 2023 um 10:33
      Permalink

      Der Mann kommt aus seinem Alptraum nicht mehr raus.
      Der hat die Corona- Schwiele.

      Antwort
      • 20. Februar 2023 um 18:57
        Permalink

        Neeee, lies nochmal

        ob die FDP unter 5% bleibt, weil ihre Wähler an Covid gestorben sind?

        und setz das mit dem AFD-Ergebnis ins Verhältnis, wird denen doch das angeblich größte Coronaverweigererpotential zugeschrieben.
        Die FDP war ja wohl eher auf Linie.

        Antwort

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