Das Gesicht des Totalitarismus

Der ukrainische Präsident Selenskyj wird gleich zu Beginn der Buchmesse in Frankfurt zugeschaltet und einige Worte an die Messebesucher richten. Sein Gesicht ist überall präsent, man entkommt ihm nicht: So muss sich Totalitarismus anfühlen.

Kurz vor Bekanntgabe des Friedensnobelpreises gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels bekannt, dass sich der ukrainische Präsident Selenskyj per Videobotschaft die diesjährige Frankfurter Buchmesse beglücken wird. Für einen kurzen Augenblick schien die Möglichkeit zu bestehen, dass er als Friedensnobelpreisträger zugeschaltet wird. So kam es dann ja nicht. Es wäre auch peinlich gewesen, einem Mann den Friedensnobelpreis zu übergeben, der just am Tag der Bekanntgabe einen westlichen Präventivschlag gegen Russland forderte. Andererseits hat dieser Preis schon manches Kriegers Vita geziert.

Auf Nachfrage beim Börsenverein, auf wessen Geheiß man sich dazu entschließt, Selenskyj sprechen zu lassen, erhielt ich keine konkrete Antwort. Stattdessen schwadronierte der Pressesprecher, dass man »praktisch Unterstützung leisten möchte für die Kultur- und Buchbranche in der Ukraine«. Was das mit Selenskyj zu tun hat, erschließt sich mir jedoch nicht. Auch meine Nachfrage, wie man denn reagiere, wenn er auf der Messe erneut für einen Präventivschlag werbe, blieb selbstverständlich unbeantwortet.

Muss man den Mann wirklich ständig ertragen? Ob Grammys, Buchmesse oder Vogue: Überall erhält er ein Forum. Manche sagen, er sei ein Popstar – aber das ist untertrieben: Diese Omnipräsenz trägt totalitäre Züge.

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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Schwitzig
Schwitzig
1 Monat zuvor

Immer wenn ich „Bleiben sie gesund!“ höre, zuckt mein rechter Arm schräg ausgestreckt nach oben. Ich wäre bestimmt ein guter Ukrainer!

Corinna
Corinna
1 Monat zuvor

Was für eine Farce: Ein Präsident, der Bücher aus Bibliotheken und Buchhandlungen entfernen lässt, wird zu einer Buchmesse eingeladen.

flurdab
flurdab
Reply to  Corinna
1 Monat zuvor

Ich glaube nicht das der eingeladen worden ist.
Ich glaube auch nicht das er um eine Einladung bat.

Da werden No- Brainer aus den „Führungszirkeln“ der „Intelligenzia“ ihren Reflexen gefolgt sein. Hund > Glöckchen > Speichelfluß
Die IKEA- Nazis halten ihre Haltung für die einzig mögliche, und beweisen damit ihr begrenztes Denkvermögen.

Vielleicht hat diese Degeneration sogar etwas mit der Einführung des PC bzw. der Befehlsstruktur derselben zu tun?
1-0, Ja – Nein, kein vielleicht, kein eventuell. Das normiert das Denken.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

Das würde ja Hoffnung machen, daß es am Ende wie bei der Documenta läuft. 🙂
Jetzt drücke ich die Daumen, daß er sich größtmöglich danebenbenimmt.

Jobst
Jobst
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Monat zuvor

Ja, 100% irgendwelche „Grüne Friedensstifter“.

Quertrinker
Quertrinker
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Monat zuvor

Ja, entweder Baerbock oder USA/Nato. Ist ja ziemlich deckungsgleich und macht faktisch keinen Unterschied.
Sie ist halt die Sprechpuppe, deren ich keine eigene politische Meinung zutraue (den Begriff ‚Haltung‘ benutze ich bewusst nicht, da er mittlerweile totgefraimt wurde).
Es macht für mich keinen Unterschied mehr, was Baerbock und die Administration der USA vorgibt. Das ist Arsch auf Eimer. Fügt sich irgendwie ineinander.

Ich hoffe, ich habe jetzt damit kein Gore-Kopfkino initalisiert.
Wäre nicht meine Absicht gewesen…

Christa Meist
Reply to  flurdab
1 Monat zuvor

Auch wenn man „Intelligenzia“ in Anführungszeichen und Leute mit wenig Geld für Bücherregale als Bindestrich-Nazis bezeichnet: Gibt es wirklich keine Argumente gegen einen Diensthabenden der USA in einem Land, das früher „hinter dem Eisernen Vorhang“ lag?

Juergen Wehrse
Juergen Wehrse
Reply to  Corinna
1 Monat zuvor

Diese Farce wird nicht die letzte sein, Corinna. Wo las ich den guten Rat: „Organisieren, Organisieren, Organisieren?“ Ich hab’s, Farce auf Farce, schon damals treffend skizziert:

https://www.rubikon.news/artikel/krieg-gegen-das-volk

Er lag weiß Gott nicht daneben, anno 2020. Vom gleichen Autor eine aktuelle Analyse, die es ebenfalls „mächtig gewaltig“ in sich hat:

https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20222/amerika-hat-deutschland-den-krieg-erklart/

Farce auf Farce! Interessant, oder? Die Wahrheit – sogar die Vernunft – hat weltweit wohl mal „ne klitze-kleene Pause einjelegt“ und wird überlagert von Lüge, Hass und fadenscheiniger, menschenverachtender Belehrung, sie wird sich aber auch diesmal ihren Weg bahnen. Daran glaube ich tatsächlich. Felsenfest! Diese offen zur Schau getragene permanente Doppelmoral nervt einfach. Extrem. Fast körperlich. Daher – irgendwann spürt’s auch mal der strammste Konformist.

Mein (unbedeutendes) Fazit: Für Frieden, Freiheit, Liebe und Pazifismus leidenschaftlich aber sachlich streiten und demonstrieren; Vorbereitungen für den Notfall treffen; Maske, Test und C-Impfung kategorisch dankend ablehnen und – Organisieren, Organisieren, Organisieren! Also die Gemeinschaft suchen und niemals – den Humor verlieren!

Von den „Toten Hosen aus Berlin“ und anderswo ist definitiv nichts Besseres mehr zu erwarten. Leider! In diesem Sinne, zum Mitsingen im 3/4 Takt: „Sie
Wollen es nicht, nein, sie
Können’s auch nicht weil sie
Dürfen’s auch nicht!“

So ähnlich . . .

Juergen Wehrse
Juergen Wehrse
Reply to  Juergen Wehrse
1 Monat zuvor

Kleiner Nachtrag: Ich habe hier sonst unter JW geschrieben, will mich aber nicht mehr namentlich verstecken. Weder hier noch sonst wo in den Foren. Weder hinter einer Maske noch unter einem Pseudonym. Machen Tom, Roberto und Gert, denen ich meinen herzlichsten Dank aussprechen möchte, ja auch nicht.

Hilft ja vielleicht auch, dass einem die Gäule nicht ganz so durchgehen . . .

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Corinna
1 Monat zuvor

@Corinna

Was für eine Farce: Ein Präsident, der Bücher aus Bibliotheken und Buchhandlungen entfernen lässt, wird zu einer Buchmesse eingeladen.

Schon, aber er engagiert sich sehr für volle Autragsbücher der Rüstungsindustrie und für dieist das wie Belletristik. 😉

Querdenker
Querdenker
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Drehbücher hat er früher auch viele gelesen.
Die liest er – metaphorisch ausgedrückt – auch heute noch.
Nur: Die schreiben heutzutage amerikanische Autoren…
Und sein Kostümbildner hat wohl gerne Oliven in seinem Martini. Prost!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Querdenker
1 Monat zuvor

@Quertrinker

Drehbücher hat er früher auch viele gelesen.

Die liest er – metaphorisch ausgedrückt – auch heute noch.

Nur: Die schreiben heutzutage amerikanische Autoren…

Der Buchverlag „Pentagon-Media“ hat eben weit mehr Autoren unter Vertrag und wenn man sich schon von den USA finanziell abhängig gemacht hat…….
Möglicherweise haben die ihm auch noch einen Stapel „Landser-Heftchen“ zukommen lassen und da Selensky ofenbar nicht so geschichtsfest ist…..

Und sein Kostümbildner hat wohl gerne Oliven in seinem Martini. Prost!

Der wird von den Russen derzeit aber eher geschüttelt als gerührt.
Was Roger Moore und Sean Connery wohl dazu sagen würden?

Last edited 1 Monat zuvor by Robbespiere
Pentimento
Pentimento
Reply to  Querdenker
1 Monat zuvor

Nicht irgendwelche Bücher, nein, es sind Klassiker. Goethe nannte das Weltliteratur.

Gogol (Der Mantel, Die toten Seelen) stammte aus der Ukraine.

Last edited 1 Monat zuvor by Pentimento
Quertrinker
Quertrinker
1 Monat zuvor

Sehr schöner Text, lieber Roberto, dem ich voll und ganz zustimme.

Für mich persönlich wäre es noch interessant gewesen, was da inhaltlich von Selenskyj transportiert wurde – weitere Propaganda oder doch literarische Bezüge? Oder eine Melange von beidem?

LG
Ralf

Quertrinker
Quertrinker
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Monat zuvor

Danke für die Antwort.
Dann werde ich es ja erfahren – ob ich nun will oder nicht. 😏
Kleiner Spoiler: Aus gewissen informierten Kreisen habe ich erfahren, dass S. morgen in olivgrün auftreten wird… 😁

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Quertrinker
1 Monat zuvor

@Quertrinker

Aus gewissen informierten Kreisen habe ich erfahren, dass S. morgen in olivgrün auftreten wird…

Eine sehr gewagte Prognose, will ich meinen. 😀

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Roberto J. De Lapuente
1 Monat zuvor

Wir werden das alle mitkriegen. So geht Totalitarismus nämlich: Keiner entkommt.

Hmmm, also ich hab, obwohl Radio an, nix auf die Ohren gedrückt bekommen.
Hatter sich krankgemeldet oder war es so unterirdisch, daß man auf Veröffentlichung verzichten musste? 🙂

Christa Meist
1 Monat zuvor

Ich habe ein Problem mit dem Begriff des „Totalitarismus“. So wichtig er für die Beschreibung moderner Diktaturen im Unterschied zu historischen Formen der Herrschaft ist, so wenig kann ich davon absehen, dass der Totalitarismusbegriff während meines politischen Lebens der Standard-Bezugspunkt für alle war, die von Faschismus nicht reden wollten.
Das Wort `Totalitarismus´ wird seit Jahrzehnten vorrangig von denjenigen benutzt, die um jeden Preis die Beziehung zwischen Macht und Herrschaft und materiellen Interessen vertuschen wollen. Herrschaft aus ideellen, aus moralischen Gründen oder Herrschaft, die solchen dient – gab oder gibt es das in den Zeiträumen seit Erfindung des Rechts auf persönliches Eigentum? Unzählige Diskussionsbeiträge, Leserbriefe, Briefe an Politiker aller Ebenen habe ich während der vergangenen 55 + x Jahre geschrieben, mit der Aufforderung zu erklären, warum sie Links- und Rechtsextremismus für das gleiche halten das zum gleichen Ende führt. Der Begriff dient auch gegenwärtig im öffentlichen Diskurs dem Ziel, materielle Gleichstellung nach Kräften zu verhindern. Politische Gleichstellung war zweifellos ein wichtiger Schritt. Von Brot, Behausung und Bekleidung für alle Menschen ist zu Zeiten der Globalisierung nicht mehr die Rede. Weder national noch international.
Gerade deshalb habe ich gegenwärtig kein Problem damit, gemeinsam mit Kleineigentümern und Kleingewerbetreibenden gegen die Macht der im WEF versammelten obersten 3,3337 E * -10 vorzugehen. Auch wenn manche das für rechts halten, weil zwischen 1933 und 1945 angeblich so viele Bäckermeister Nazis waren. Die Universitätslehrer waren das in weiten Teilen ab Beginn der 20er Jahre.

spartacus
spartacus
Reply to  Christa Meist
1 Monat zuvor

Auch wenn ich deiner Einordnung des Totalitarismusbegriffes zustimme, bekommt er doch eine neue und spezielle Qualität, wenn die angeblich freie, liberale Welt mit fliegenden Fahnen zum Totalitarismus überspringt.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor
Christa Meist
Reply to  spartacus
1 Monat zuvor

Nur weil – ich schreib´s jetzt mal so – wir nicht damit gerechnet haben, dass es so „schnell“ zu einer weltumspannenden Krise kommt, wird es keine neue und spezielle Qualität. Die Aggressivität des Systems erklärt sich aus der uns bekannten Tatsache, dass ein Ende kommen muss.
Was aus dem sich anschließenden Tohuwabohu (im ursprünglichen Sinn des Wortes) erwächst, werden andere sehen. Oder glaubt hier jemand an das Politikmodell: 1. freie Wahlen 2. umgehende Dekrete umstürzender Art 3. Umsetzung innerhalb von drei Monaten und 4. schon ist sie da, die brüderliche Welt. So kann Mensch nicht. Selbst dann nicht, wenn er es wollte. Brüder sind sich selten grün.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Christa Meist
1 Monat zuvor

@Christa Meist

Die Aggressivität des Systems erklärt sich aus der uns bekannten Tatsache, dass ein Ende kommen muss.

An dem punkt stimme ich dier zu, weil unendliches Wachstum in einer begrenzten Welt nicht möglich ist.

Nur weil – ich schreib´s jetzt mal so – wir nicht damit gerechnet haben, dass es so „schnell“ zu einer weltumspannenden Krise kommt, wird es keine neue und spezielle Qualität.

Zunächst mal ist es eine Krise Europas, ausgelöst von den USA mit Hilfe transatlantischer U-Boote, insbesondere der Grünen.
Rückblickend reicht der Boykott der Ensrgieversorgung via Russland zurück bis Obama, ist also mitnichten ein plötzliches Ereignis.
Richtig Fahrt nahm das Projekt „De-Industrialisierung Europas“ unter Trump auf.
Richtig betrachtet war auch schon der Bau der NATO.Mauer zwischen Deutschland und Russland der erste Spaltkeil zu einer möglichen Kooperation zwischen Westeuropa und Russland.
Die Verhinderung dieser engen Verbindng gehört zu den geopolitischen Zielen der USA erster Priorität, weil ein souveränes Europa die Horrorvorstellung schlechthin für den selbsternannten Hegemon bedeutet.

spartacus
spartacus
Reply to  Christa Meist
1 Monat zuvor

Naja, wenn die Leute um einen herum nicht nur bescheuert und ignorant sind, sondern auch noch gleichgeschaltet, hat das für mich schon eine neue Qualität.

AusdieMaus
AusdieMaus
1 Monat zuvor

Big Brother Selenskij hat ein Auge auf dich…überall. Die olivgrünen „Gut“-Menschen können wieder glauben.

Querdenker
Querdenker
Reply to  AusdieMaus
1 Monat zuvor

Ja, die GRÜNEN sind mittlerweile, als ehemalige ‚Friedenspartei‘ olivgrün geworden.
Selenskyj scheint das kleidungstechnisch irgendwie zu inspirieren…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Querdenker
1 Monat zuvor

@Querdenker

Leider sieht man den Oberfascho immer nur von vorne.
Auf dem Rücken prangt bestimmt eine Sonnenblume. 😉

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Hinten steckt die Hand eines Amis drin…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

@Draussen vor der Tür

Lass mich raten wo der Mittelfinger steckt.

Pentimento
Pentimento
Reply to  Querdenker
1 Monat zuvor

Die Farbe von Jauche. Heute sagt man Gülle.

Quertrinker
Quertrinker
Reply to  AusdieMaus
1 Monat zuvor

Nicht Querdenker, sondern Quertrinker. Habe mich (freudsche Fehlleistung) als Benutzernamen falsch firmiert.

Andrea_Zett
Andrea_Zett
1 Monat zuvor

Diese ständige Präsenz von Selenskyj bewirkt bei mir das glatte Gegenteil. Ich kann die Fre**e nicht mehr sehen; der Typ löst nur noch Abscheu in mir aus.

Es ist so, als würde man jemandem ständig mit einer Schokoladentorte hinterherlaufen und sie einem in den Mund stopfen. Morgens, mittags, abends. Bis einem das Kotzen kommt, wenn man Schokolade nur riecht.

So geht es mir mit Selenskyj und überhaupt dem ganzen Ukraine-Thema.

Entweder die Propaganda ist wirklich so blöd zu glauben, viel hülfe viel oder die USA treten jetzt langsam auf die Bremse, weil sie ja schon haben, was sie wollten: eine tödlich ökonomisch geschwächte EU, deren Wirtschaft sich die Amis nun peu a peu unter den Nagel reißen und eine nicht mehr vorhandene Beziehung der EU, insbesondere Deutschlands, zu Russland, was garantiert, dass die EU auf sehr lange Zeit – vermutlich nie wieder – in Konkurrenz zu den USA treten kann.

Ich glaube nicht, dass die USA scharf auf einen Atomkrieg sind und ich glaube, dass man Nudging auch so betreiben kann, dass dumme und eitle Leute wie Selenskyj und die anderen Ukra-Nazis gar nicht merken, dass man sie gerade fallen lässt, weil sie doch so omnipräsent sind.

Ja, so omnipräsent, dass den Leuten das Kotzen kommt.

Quertrinker
Quertrinker
Reply to  Andrea_Zett
1 Monat zuvor

Ich gebe dir absolut recht. Was das Kotzen betrifft (kann gar nicht soviel Schokoladentorte essen, wie ich kotzen möchte), aber auch was die USA betrifft.
Obwohl er eigentlich Schauspieler ist (seine Rolle als Präsident der Ukraine in einer Fernsehserie ist wohl die einzige Referenz für die er von der USA inthronisiert wurde), betreibt er krasses Overacting, was ihn zum Laiendarsteller macht.
Und vom Text her, immer das gleiche: Mehr Waffen und mehr Eskalation.

Bin echt mal gespannt auf den Inhalt seiner Videoschalte. Vielleicht wirbt er darum, die Bücher von Tolstoi, Dostojewski, etc. öffentlich zu verbrennen. Wundern würde es mich nicht…

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Quertrinker
1 Monat zuvor

Wegen des immer gleichen Textes musst Du Dich bei den Drehbuchschreibern beschweren, die sitzen wohl zumindest zu einem Teil in Washington. Selenskij spielt ja nur seine Rolle; das ist kein Impro-Theater, das hat alles Choreografie! Seit dem Maidan 2014.

Quertrinker
Quertrinker
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Meine Rede. Auch was das olivgrüne Kostümdesign betrifft.
Kommt ja irgendwie schneidig rüber.
Als müsste er sich gleich höchstselbst in den Schützengraben werfen – unter russischem Feuer.

Schultheater.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Quertrinker
1 Monat zuvor

Jedenfalls scheint in der Ukraine kein Mangel an khakifarbenen Shirts zu herrschen…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

@Draussen vor der Tür

Ob das etwas mit einer Altkleidersammlung der Grünen zu tun haben könnte?

Quertrinker
Quertrinker
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Wenn Selenskyj sich daran beteiligen würde, wäre das doch mal eine nette Geste.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Quertrinker
1 Monat zuvor

@Quertrinker

Der sammelt lieber für ukrainisches Dosenfleisch.

Bin mal gespannt, wann seine Bürger die Schnautze von ihm voll haben.
Ob ein Winter ohn Strom und Heizung da reicht?

Quertrinker
Quertrinker
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Nein, da besteht wohl nur ein Mangel an schweren Waffen (atomare miteingeschlossen).

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

„Muss man den Mann wirklich ständig ertragen?“

Das ist es, warum man Putin wirklich so richtig böse sein muss: Selenskij, aber auch Naziverehrer wie Melnyk sind jetzt omnipräsent. Das ist wie Scheisse am Schuh, das wird man nicht mehr los.

Big Khaki Brother is watching you!

Heute hat er auch den Sacharow-Preis für Menschenrechte bekommen.

Wir erinnern uns:
„Der Sacharow-Preis für geistige Freiheit (auch EU-Menschenrechtspreis genannt) wird seit 1988 vom Europäischen Parlament an Persönlichkeiten oder Organisationen verliehen, die sich für die Verteidigung der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit einsetzen.“
[Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Sacharow-Preis%5D

Er, der mal eben einem Teil der Ukrainer ihre Muttersprache, die eigentlich auch die seine ist, verbietet – nebst der Kultur und Literatur. Er, der Menschen, deren Meinung zur Ukraine, dem Krieg und seiner ursachen ihm nicht passen, auf eine Regierungswebseite als „Feinde der Ukraine“ einer Art Fatwa aussetzt, bekommt einen Preis für die Verteidigung der Meinungsfreiheit.

Wir müssen in einer virtuellen Simulation leben, das kann doch nicht real sein!
Die Antwort wird auf jeden Fall am Ende 42 lauten!

Quertrinker
Quertrinker
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Kafka hätte sein (Sigmund) Freud.
Absurdistan as it rules.
Aber Hauptsache, wir beziehen moralisch einwandfreies Gas. Und möge es aus Saudi Arabien kommen.

Was beruhigt in diesen schweren Zeiten ist, dass wir endlich dreiundzwölzig unterschiedliche Geschlechter haben und irgendwann auf jedem Männerklo ein Tamponspender installiert ist.

Oft von mir zitiert, und immer aktueller von Bukowski:

„Auf die Menschheit gehört ein Grabstein. Und darauf gehört geschrieben: Sie hatten von Anfang an nicht das Zeug dazu.“

Das ist für mich wahre Poesie..

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Quertrinker
1 Monat zuvor

Wenn man mit Tampons auch Mäuler stopfen kann hätte ich nichts gegen entsprechende Spender auf Männerklos einzuwenden….

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Quertrinker
1 Monat zuvor

Ich zitiere, wenn es um die Krone der Schöpfung geht, gern Douglas Adams:

„Der Mensch, mit seiner nahezu einzigartigen Fähigkeit, aus den Fehlern anderer zu lernen, ist ebenso einzigartig in seiner festen Weigerung, genau das zu tun.“

Oder:

„Noch sind wir zwar keine gefährdete Art, aber es ist ja nicht so, dass wir nicht alles versucht hätten, eine zu werden…“

Oder auch jenes:

„Viele kamen allmählich zu der Überzeugung, einen großen Fehler gemacht zu haben, als sie von den Bäumen heruntergekommen waren. Und einige sagten, schon die Bäume seien ein Holzweg gewesen, die Ozeane hätte man niemals verlassen dürfen.“

Und speziell zu Regierungschefs wie Selenskij und im Moment wohl so ziehmlich jeden aktuellen, der mir spontan einfiele:

„Wer kann denn regieren, wenn jeder, der es will, um alles in der Welt daran gehindert werden muss?“

Quertrinker
Quertrinker
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Obwohl die Ansätze der Kritik von Bukowski und Adams an die Menschheit wohl verschiedene waren, so treffen sie doch anscheinend die gleichen Schlüsse.
Sie hätten sich wohl an einer Theke einer heruntergekommenen Bar prächtig verstanden.

Aber Punkt für Bukowski:
Er ist nicht auf dem Laufband gestorben (ziemlich uncooler Tod), soweit ich richtig informiert bin, sondern für seine versoffenen Lebensumstände, im relativ hohem Alter.

Spielt nicht wirklich eine wichtige Rolle für ihr Lebenswerk, aber ich wollte es einfach mal erwähnt haben.

Ich hab schon öfter mir (und anderen) die Frage gestellt, mit wem ich am liebsten einen saufen gefangen wäre. Die beiden Zwei wären dabei gewesen, aber sicher auch Lemmy Kilmister und Tom Waits…
Satre wäre in dieser Runde auch willkommen gewesen.

Ja, man darf auch spinnen und träumen. Und wenn nicht, dann halt trotzdem.

Quertrinker
Quertrinker
Reply to  Quertrinker
1 Monat zuvor

gefangen=gegangen

Quertrinker
Quertrinker
Reply to  Quertrinker
1 Monat zuvor

Wer gehörte nach Eurem Geschmack noch unbedingt dazu? Egal, ob noch lebend oder nicht?

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Quertrinker
1 Monat zuvor

Da mein Englisch nicht so besonders ist, würde ich mir lieber deutschsprachige Saufkumpane suchen…

…da fallen mir aber wegen der Entwicklungen in den letzten Jahren immer weniger ein.

Brian
Brian
Reply to  Quertrinker
1 Monat zuvor

Ich würde die Frage noch nach Art des „Fight Club“ darauf ausweiten, wem ich gerne eins auf die Fresse geben würde.
Wer gehört nach meinem Geschmack unbedingt dazu ?
Zu viele…

Brian
Brian
Reply to  Brian
1 Monat zuvor

Aber was das Saufgelage betrifft, stünden bei mir Goethe, Nietzsche und Kafka ganz oben auf der Liste.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Brian
1 Monat zuvor

Alle tot – Monologe kann ich auch allein und daheim…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

@Draussenvor der Tür

Und ein Sixpack ist billiger als ein Pils in der Kneipe. ;.)

Brian
Brian
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Was für eine selten geistreiche Antwort…
Überlesen ?

Wer gehörte nach Eurem Geschmack noch unbedingt dazu? Egal, ob noch lebend oder nicht?

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Brian
1 Monat zuvor

In einem Geist-Reich könnte ich mich ggf. sogar mit Toten unterhalten, glaube ich aber nicht dran… auf solch gegenstandslose Fragen gibts von mir die passenden Antworten.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Quertrinker
1 Monat zuvor

Derzeit würde ich wohl gern mit Putin saufen. Zur Not auch auf der Tatami. 🙂

Mit Intellektuellen, Satirikern und „Edelfedern“ hab ich jedenfalls genug gesoffen, daß ich da keinen erweiterten Bedarf hätte.

Sehr gern sauf ich mit Menschen. 🙂

Quertrinker
Quertrinker
Reply to  Quertrinker
1 Monat zuvor

Unter den genannten, ist Tom Waits noch der einzige Lebende. Ich hoffe, das bleibt noch lange so….

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Quertrinker
1 Monat zuvor

Tom Waits sieht ja schon länger so aus, als habe er das Leben bereits hinter sich gelassen… 😉

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Quertrinker
1 Monat zuvor

Rene Goscinny ist bei seinem Kardiologen tot vom Ergometer gekippt. Hätte er sich als Humorist auch nicht besser ausdenken können…

Quertrinker
Quertrinker
Reply to  Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Wo wir gerade bei genialen Zitaten bzgl. der Menschheit sind:

„Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
(A. Einstein)

Christa Meist
1 Monat zuvor

Ich fasse zusammen: Eine wachsende Zahl von Areligiösen bleibt nach wie vor davon überzeugt, dass der Mensch Gottes Ebenbild sei, geben es aber nicht zu.
Der Mensch jedoch sieht schlechter als ein Adler, riecht schlechter als ein Hund, hört schlechter als ein Wal, tastet schlechter als…, schmeckt schlechter als … . Mensch kann es sich abschminken, dass durch seine Existenz die Welt schöner, wahrer und besser würde.
Na und?! Ich gehe jetzt duschen. Danach rieche ich besser, höre ich besser ..,. schmecke ich besser… und die Welt ist schön.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Christa Meist
1 Monat zuvor

Wer behauptet, ein Mensch rieche schlechter als ein Hund, hat noch nie einen regennassen Hund in der Wohnung gehabt… 🙂

Horst Kevin
Horst Kevin
1 Monat zuvor

Im Osten hingen an allen möglichen und unmöglichen Stellen Bilder der großen Führer. Etwa so, wie die Kreuze in Bayern.
Den Sinn hab ich nie so recht verstanden und mich hat das auch eher genervt oder ich fand es lächerlich. Beeindruckt oder gar beeinflusst hat mich das aber nie.

Diesen Herbst habe ich aber erkannt, daß die Propaganda dann Wirkung zeigt, wenn sie von fanatischen Anhängern dankbar aufgesogen und multipliziert wird.

Corinna
Corinna
1 Monat zuvor

Wenn man dieses Interview liest, bleibt einem die Spucke weg: https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/interview-aussenministerin-baerbock-sz/2557862

Auszug:
Frage: Soll die Ukraine die Krim und den gesamten Donbass zurückerobern?
Außenministerin Annalena Baerbock: Befreien ist das richtige Wort. Die Menschen in der Ostukraine sind doch nicht freiwillig unter russischer Besatzung. Überall, wo die russischen Truppen vertrieben werden, werden Massengräber und Folterkeller gefunden. Die Ukraine war, ist und wird ein souveräner Staat bleiben, zu deren international anerkanntem Staatsgebietes auch der Donbas und die Krim gehören. Schon 2014 war die Besetzung der Krim und des Donbass völkerrechtswidrig und offensichtlich der Auftakt für den jetzigen brutalen Angriffskrieg. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Wenn die Ukraine den Krieg nicht gewinnt, sind auch wir in Europa nicht sicher. Putin würde das als Anreiz sehen, mit Gewalt auch gegen andere vorzugehen und hat das ja auch bereits ausgesprochen. Und man darf nicht unterschätzen, welche Botschaft an andere autokratische Herrscher davon ausginge: Kein kleineres Land könnte mehr ruhig schlafen, wenn wir mörderischen Landraub und Erpressung akzeptieren.

😯

Last edited 1 Monat zuvor by Corinna
Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Corinna
1 Monat zuvor

Kann mal jemand diese Sprechpuppe Annalena abschalten? Bevor es ein nuklearer Sprengkopf tut?

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
1 Monat zuvor

Da fällt mir auf: Schade eigentlich, dass die Überschrift für die Frankfurter Buchmesse draufgegangen ist – die hätte auch gut zu einem Bericht über den GRÜNEN-Parteitag in Bonn gepasst!

Salvis
Salvis
1 Monat zuvor

OT:

Sahra Wagenknecht verurteilt russische Angriffe auf zivile Infrastruktur
https://www.der-postillon.com/2022/10/wagenknecht-infrastruktur.html

wschira
wschira
Reply to  Salvis
1 Monat zuvor

Der Postillon ist eine Satireseite. Noch nicht gemerkt?