Die Toten von Odessa

Es war eine Entscheidung über den Tod. Das Leben war vorbei, in den letzten Zügen, und die Frage lautete: Im Feuer sterben oder aus dem Fenster springen? Für 48 Menschen war die Frage nach der Art ihres Todes die letzte, die sie sich 2014 in Odessa stellten. Sie waren vor pro-ukrainischen Nationalisten geflohen und sahen als eine mögliche Zuflucht das Gewerkschaftshaus. Doch sie irrten sich.

Das Feuer im Gewerkschaftshaus wurde nur kurze Zeit nach dem von den USA finanzierten Putsch entfacht, der verklärt „Maidan-Proteste“ und ähnliche Titulierungen erhielt. Mit dem Maidan begann eine weitere Stufe der Radikalisierung und der Eskalation, Angriffe auf Russen und russischsprachige Menschen wurden nicht nur geduldet, sondern faktisch unterstützt. Also zeigte sich schon kurz nach der „Demokratisierung“ der Ukraine, was die Menschen im Osten des Landes zu erwarten hatten. Eingeleitet mit freundlicher Unterstützung des „Wertewestens“.

Odessa steht für mehr als grauenhafte Taten. Es steht für eine ganze Reihe von Angriffen auf die Menschen in der Ost-Ukraine, deren Grausamkeit unfassbar und kaum in Worte zu fassen ist. Und Odessa steht für den Versuch der gezielten Vernichtung von Menschen, die nicht den neuen Vorgaben folgen wollten.

Ein Mann im Gewerkschaftshaus war in der vermeintlich glücklichen Lage, über die Feuerleiter das Gebäude zu verlassen. Doch unten erwarteten ihn bereits Schläger, sodass der Mann wieder zurück ins Feuer kletterte. Andere, die es aus dem Haus geschafft hatten, wurden mit Baseballschlägern verprügelt, die meisten blieben irgendwann reglos auf der Straße liegen.

Doch hinter dem Brand steckte mehr als nur der Angriff radikaler Nationalisten. Auch die Feuerwehr konnte keine Notwendigkeit erkennen, auszurücken. Sie hätte eine Fahrt von ca. 500 Metern vor sich gehabt, verzichtete aber aus zwei Gründen darauf: Der Chef der Feuerwehr war der Meinung, dass das Feuer zu gefährlich sei. Die Telefonistin, die einen Notruf entgegennahm, sagte dagegen in den Hörer, es bestehe keine Gefahr. Als später ein Anruf direkt aus dem Gewerkschaftshaus einging, sagte die Telefonistin, die Feuerwehr sei jetzt unterwegs. Die verzweifelte Antwort des Anrufers lautete: „Wir werden jetzt verbrennen.“

Vielleicht hätte die Feuerwehr damals anders gehandelt, wenn deren Chef seinen Job nicht nur bekommen hätte, weil sein Vater irgendwann mal Bürgermeister gewesen war. Von Brandbekämpfung verstand er nichts. Vielleicht wäre es aber auch mit anderem Personal genauso gelaufen, wie es lief. Die Korruption in der Ukraine war schon damals bekannt.

Degeneration aller staatlichen Stellen

Odessa hätte ein Signal sein müssen, nicht nur eine Meldung. Denn durch Odessa wurde das gewaltsame Potenzial deutlich, das der Russenhass in sich trug. Doch von der Europäischen Union gab es lediglich einen Rüffel. Anderthalb Jahre nach den bestialischen Taten ließ der Europarat verlautbaren, dass offenbar „kein substanzieller Fortschritt bei den Untersuchungen gemacht worden“ sei. Das ist eine gravierende Fehleinschätzung, denn tatsächlich wurden die Täter aktiv geschützt.

Nicht nur, dass die Ruine des Gewerkschaftshauses erst einige Tage später abgesperrt und jede mögliche Spur auf der Straße einfach von der Straßenreinigung weggeräumt wurde. Auch sonst sah man offenbar keinen Handlungsbedarf. Im Gegenteil, der damalige Gouverneur von Odessa war sogar der Meinung, dass Feuer sei „legal“ gewesen, um „bewaffnete Terroristen zu neutralisieren.“ Der einzige festgenommene Verdächtige wurde nach ein paar Tagen wegen Mangel an Beweisen wieder freigelassen.

Als Ursache für die Taten und die Weigerung der öffentlichen Stellen nannte ein Sprecher der „Gruppe 2. Mai“ die „Degeneration aller staatlichen Stellen, hervorgerufen durch die allgegenwärtige Korruption.“

Und heute?

Die Angriffe auf die Volksrepubliken dauern nun acht Jahre an. Doch anders als beim Feuer im Gewerkschaftshaus gab es von der EU nicht einmal Rügen oder Ankündigungen von Konsequenzen, wenn das Morden nicht beendet werde. Und so wurde weitergemacht, ohne Folgen, ohne Empörung.

Als die Duma Anfang 2022 entschied, die Volksrepubliken anzuerkennen, war das keine aus einer spontanen Laune heraus stattfindende Aktion ohne Sinn und Verstand. Es war auch nicht die Ankündigung eines Angriffskrieges, der den Zweck verfolgt, die ganze Ukraine einzunehmen und danach gleich weiter nach Berlin zu marschieren.

Die Anerkennung der Volksrepubliken war die letzte Möglichkeit, das jahrelange Sterben zu beenden. Gute Worte hatten zuvor ebenso wenig geholfen wie das Minsker Abkommen, das die Ukraine unter Selenskyi (und Händchen haltend mit Annalena Baerbock) ohnehin nicht interessierte. Alle russischen Bitten um Verhandlungen und eine Klärung der Situation verhallten in den Weiten europäischer Polithirne, die sich nicht zuständig fühlten oder der Sache an sich keine große Bedeutung beimaßen.

Von der Vorgeschichte des heutigen Krieges in der Ukraine will im Westen niemand etwas wissen, das helfe doch jetzt auch nicht weiter, heißt es. Doch es ist genau umgekehrt. Wäre mehr historisches Wissen und Verständnis vorhanden, könnte die heutige Situation ganz anders eingeordnet werden. Das allerdings ist genau das Problem. Mehr Wissen würde mehr Last für das Gewissen bedeuten, würde zu Erkenntnissen führen, die die allgemein gültige Erzählung ankratzen könnten.

Also bleibt es dabei: Putin ist der einzige Aggressor für den Ukraine-Konflikt, der Westen wäscht seine blutigen Hände verschmitzt in Unschuld und in der Ukraine fließen demokratische Milch und freiheitlicher Honig.

Wenn die Welt wirklich so einfach wäre, dürfte es eigentlich weltweit überhaupt keine Kriege mehr geben.

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Pete
Pete
1 Monat zuvor

Und weil in Odessa so brutal Leute ermordet wurden, schickt Putin nun noch ein paar Raketen hinterher… 🤮

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-krieg-167.html

Pete
Pete
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Monat zuvor

Der Gedanke, dass sieben Jahre alte Gewalt keine erneute Gewalt rechtfertigt, ist also „oberflächlich“…

Schlachteplatte de Luxe
Schlachteplatte de Luxe
Reply to  Pete
1 Monat zuvor

Das Massaker von Odessa und der Beschuss und die Bombardierung der Ostukraine sind nicht nur 7 Jahre alt. Die Belagerung der Ostukraine dauert seit 2014 an. Wie lange sollte das so weitergehen? Stellen Sie sich vor, es gäbe einen rechten Putsch in Berlin, es wird geschossen, der Reichstag eingenommen, die Regierung abgesetzt, und dann marschieren da Politiker aus den USA und Kanada und Britannien durchs Brandenburger Tor, und dann wird irgend so eine transatlantische Mistbratze als Kanzler eingesetzt und die ganze Republik macht eine scharfe Biege ins rechtsautoritäre Lager. Im Saarland und in Rheinland-Pfalz empört sich die Bevölkerung. Frankreich passt diese Entwicklung überhaupt nicht. Saarländer und Rheinlandpfälzer flüchten über die Saar und den Rhein nach Frankreich. Im Saarland sind die Menschen so verzweifelt, daß sie erklären sie wünschen sich der Republik Frankreich anzuschließen, und erwarten Schutz von Frankreich. Dann kommen Soldaten aus Berlin mit schweren Waffen und schießen das Saarland und die Saarländer zusammen. Frankreich zieht Truppen an die deutsch-französische Grenze zusammen. Und dann läuft dieses Szenario 7 Jahre lang. Im Rest der deutschen Republik schert man sich einen Dreck um die Saarländer und Rheinlandpfälzer. Im Laufe des Kriegs werden sie zu „dreckigen Franzmännern“. Die Gewalt ist 7 Jahre alt und deswegen schon gut abgehangen?
Nee, so läuft das nicht. Rußland ist sehr klar, daß die Ukraine als Rammbock gegen die Russische Förderation aufgerüstet wurde, und so lange USA-und Natohörige Politiker in Kiew in der Regierung sitzen, wird dieses Bedrohungsszenario nicht beendet sein. Also hat sich die russische Regierung zu einer Machtdemonstration entschlossen. Das ist risikoreich und das kostet viele Menschenleben, alles sehr häßlich und bedauerlich für die Zivilisten, die zwischen die Fronten geraten. Wären die EU und die Nato auf die Forderungen der Russischen Förderation eingegangen, und hätten sie Minsk II durchgesetzt und die Ukraine an die Kandarre genommen, dann wäre das nicht passiert. Jetzt auch noch Waffen zu liefern, ist noch dümmer als die Unterstützung des Maidan. Die Ukraine muß erkennen, daß sie an der Grenze zu Rußland nicht die Rolle des Provokateurs einnehmen kann. Das gilt auch für die baltischen Staaten und die hysterischen Polen. Deutschlands Interesse müsste sein, solange die BRD Teil der Nato ist, und man weiß, wie die Washington drauf ist, einen neutralen Korridor zwischen der EU/den Natostaaten und der R.F. zu schaffen. Finnland sollte wieder austreten, die baltischen Staaten müssen neutral werden, die Ukraine, Moldawien, Georgien. Vom Norden bis in den Süden um die R.F. herum. Sollen sie einer Organisation neutraler Staaten in Europa beitreten unter Leitung von Österreich und der Schweiz. Die Wahrheit ist, daß es in unserem deutschen Interesse ist, wenn die kleine Sau Ukraine neutralisiert wird, und wir uns über ihren Kopf und auch die Köpfe der Schreihälse im Baltikum und in Polen hinweg mit der R.F. verständigen. Den Menschen in der Ukraine wird es dadurch nicht schlecht gehen, im Gegenteil. Und darauf kommt es an. Nicht darauf, daß diese faschistischen und nationalistischen Idioten in Kiew in der Regierung sitzen. Ich finde wir Deutschen haben allen Grund unsere Interessen an die erste Stelle zu setzen.

Pete
Pete
Reply to  Schlachteplatte de Luxe
1 Monat zuvor

Die Ostukraine ist ukrainisches Staatsgebiet und kann von der Ukraine gar nicht widerrechtlich belagert werden.
Selbst wenn man der Meinung ist, die dortigen Bewohner benötigten Schutz durch Russland, wäre das mildeste Mittel anzuwenden. Also zB „Friedenstruppen“ in den Separatisten-Gebieten und KEIN Angriff auf die gesamte Ukraine inklusive Kiew und Odessa.

Die restlichen Ausführungen sind reine Phantasie und haben mit der Ukraine nichts zu tun. Die Regierungen der Ukraine wurden alle gewählt.

Und selbst wenn es in Berlin einen von außen gesteueren Putsch gäbe und US-Soldaten durchs Brandenburger Tor marschierten, dann hätte dennoch niemand das Recht Deutschland anzugreifen und so viele Menschen umzubringen.
Das würde alles nur tausend Mal schlimmer machen und der Angreifer würde wahrscheinlich nur die günstigste Gelegenheit nutzen, sich selbst unter diesem Vorwand neue Gebiete anzueignen. 🙄

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pete
1 Monat zuvor

@Pete

Die Ostukraine ist ukrainisches Staatsgebiet und kann von der Ukraine gar nicht widerrechtlich belagert werden.

Hast du schon mal was vom Selbstbestimmungsrecht der Völker gehört?

Ich sag nur „Kosovo“.

Damit wurde der Präzidenzfall durch den „Wertewesten“ geschaffen, der selbstverständlich auch für den Donbass gelten muss.

Selbst wenn man der Meinung ist, die dortigen Bewohner benötigten Schutz durch Russland, wäre das mildeste Mittel anzuwenden. Also zB „Friedenstruppen“ in den Separatisten-Gebieten und KEIN Angriff auf die gesamte Ukraine inklusive Kiew und Odessa.

Warum hat das nicht stattgefunden?
Wer hat das verhindert?
Warum durfte das Regime in Kiew 8 Jahre lang die Bewohner des Donbass terroriesieren?

Schau dir auf Odysee die Doku „Leben und Sterben im Donbass“ an.
Ein einzigartiges Filmdokument, das zeigt, wer hier wen von Anfang an terrorisiert hat.

Wer will den Bewohnern des Donbass verübeln, dass sie mit der russophoben, nationalistischen Regierung in Kiew nichts mehr zu tun haben wollen, nach all den Toten?

Die Nummer ist durch und die Ukraine kann nur noch durch einen Waffenstillstand und Verhandlungen Schlimmeres abwenden.
Die Initiative muss aber von Kiew ausgehen.

Den Äußerungen aus Kiew nach will man aber gerade das nicht, sondern läßt sich weiter von der US-NATO zu weiterem sinnlosen Sterben treiben.
Am Ende wird sich diese korrupte Regierung mit ihrem Geld absetzen und das Land incl. Bürgern seinem Schicksal überlassen.

wschira
wschira
Reply to  Pete
1 Monat zuvor

Deine Nato-Propaganda stinkt zum Himmel.

Pete
Pete
Reply to  wschira
1 Monat zuvor

Dass man Menschen und deren Lebensgrundlage nicht massenhaft zerstört, um sie zu angeblich schützen und/oder weil man sich provoziert oder bedroht fühlt ist keine „Nato-Propaganda“, sondern einfachste Logik und die Grundlage jeden friedlichen Zusammenlebens.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Pete
1 Monat zuvor

Aber doch nicht hier! Nur bei den MSM! Hier herrscht die Moral der Aufgewachten, Schlafschaf!

Last edited 1 Monat zuvor by Suzie Q
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pete
1 Monat zuvor

@Pete

Wie schön, dass das deine vermeintlichen Vorbilder von Korea über Vietna Irak, Libyen, Afghanistan oder Syrien derart beherzigt haben.

Vielleicht ist dir ja auch mal aufgefallen, dass in der Ukraine die Zahl dessen, was man bei den Guten gemeinhin lapidar als „Collateral Demmage“ bezeichnet, weit geringer ist als bei den Kriegen gg. „Nicht-Brudervölker“ arabischer Herkunft und seine Ursache hauptsächlich in der ukrainischen Methodik liegt, sich mit schwerem Gerät in zivilen Wohngebieten zu verschanzen.

Übrigens:

Da, wo die Russen einmarschieren, beginnen sie sofort mit dem Wiederaufbau.
Ob das die EU genauso hinkriegt?

Man bedenke BER, die Hamburger Oper oder S21.

wschira
wschira
Reply to  Pete
1 Monat zuvor

Jo, haben die Ukronazis seit 8 Jahren im Donbass getan.

Schlachteplatte de Luxe
Schlachteplatte de Luxe
Reply to  Pete
1 Monat zuvor

Das hat schon eine Geschmäckle. Das Regime in Kiew hat das Recht auf Ostukrainer zu schießen und sie in Grund und Boden zu bombardieren, weil das Gebiet ja zur Ukraine gehört? Da können sie bomben und schießen, wie sie Lust haben. Wie pervers das ist habe ich versucht Ihnen klar zu machen mit dem fiktiven Beispiel eines abtrünnigen Saarlands und seiner Bewohner, die sich unter den Schutz von Frankreich stellen möchten in einer Notsituation.
Die Regierung, weil gewählt, darf jedes Verbrechen begehen? Das ist die Denke der SPD/Grünen/FDP und auch der CDU/CSU. Sie plädieren für das Recht von Regierungen ganze Landesteile zu ruinieren und auch die Menschen wie zu keulendes Vieh zu behandeln. Gleichzeitig haben Sie aber was dagegen, wenn sich die R.F. die Regimechanges der USA und der Nato zum Vorbild macht, und ebenfalls ein Recht der Gewalt und des Stärkeren anwendet? So läuft das in internationalen Beziehungen, wenn alle auf das Völkerrecht pfeifen. Die R.F. versucht den Regimewechsel von 2014 rückgängig zu machen. Es geht nicht um die Einnahme der gesamten Ukraine. Es geht um strategisch wichtige Gebiete und Orte. Und wenn Sie darauf verweisen, daß wegen eines Regimechanges kein anderes Land das Recht hätte militärisch einzugreifen, weil es die Opfer unter den Zivilisten erhöhen würde, dann sagen Sie das der Bundesregierung, denn die verlängern den Krieg durch die Waffenlieferungen und sind mittelbar Kriegspartei, wie auch die USA/Nato und Britannien. Glauben Sie wirklich, daß jedes Land aufrüsten kann, wie es will? Sollen wir dieses Drecksland Ukraine zu unserem eigenen Schaden unterstützen, wo Menschen in Gewerkschaftshäusern verbrannt werden, und es keine Konsequenzen aus diesem Massaker gab? Wo Menschen in der Ostukraine wie Kanonenfutter behandelt werden? Ein durch und durch korruptes Land, dessen Präsident schwarzes Geld in Briefkastenfirmen geparkt hat als eine seiner ersten Amtshandlungen? Hier dreht man medial durch, weil auf der Documenta 15 verpeilte indonesische Künstler ein Wandbild mit ua. antisemitischen Stereotypen geschaffen haben, aber wenn deutlich belegt wird, wessen Geistes Kind der Botschafter der Ukraine ist, und nicht nur der Botschafter, sondern das ist Konsens in Regierungskreisen der Ukraine, dieses faschistische Herrenmenschentum, dann interessiert das weder den Kanzler noch diese Null von einer Außenministerin. Es wird nur noch mit zweierlei Maß gemessen, und die Maßeinheiten geben die USA und die Natostaaten vor, wir aber sitzen viel zu nah am Kriegsherd. Den USA ist es gleichgültig wenn Mitteleuropa zur Kriegswüste gemacht wird. Sparen Sie sich endlich ihre Katechistengerechtigkeit. Die Wahrheit ist: Russland macht einen sehr dreckigen Job, und versucht mit einer sehr risikohaften Invasion die Aggressionen der USA und der Nato in Osteuropa zu stoppen. Und wäre die Bundesregierung schlau, dann ließe sie Russland diese Arbeit machen, und würde keine Waffen liefern, sondern nur humanitäre Hilfe leisten und alles daran setzen, daß alle an den Verhandlungstisch zurückkehren. Und insgeheim wäre eine kluge Bundesregierung froh, wenn dieser hochgefährliche Unruheherd Ukraine neutralisiert würde, denn genau das ist das geopolitische Interesse der Bundesrepublik und erst Recht das Interesse nicht nur der Bevölkerung Deutschlands, sondern auch der anderen Länder Europas, die nun unter den Folgen der hirnlosen Sanktionen und Embargos zu leiden haben. Der Unterschied ist der: Andere europäische Länder schützen ihre Bevölkerungen vor hohen Energiepreisen, die deutsche Regierung lässt uns absichtlich ins Messer laufen! Mir ist es unverständlich, daß Sie nicht kapieren, was hier wirklich gespielt wird, und wie übel man uns mitspielt. Die Ukraine hätte ja kapitulieren können, aber nein, es geht darum einen Krieg zu entfesseln. Es geht nicht um Selbstverteidigung.

flurdab
flurdab
Reply to  Pete
1 Monat zuvor

In den westlichen Medien wird keinerlei Aufklärung über die Bevölkerungszusammensetzung der Cokaine gemacht.
Deshalb kommen die Leute auf die verrückte Idee das es einen homogene Staat mit homogenem Staatsvolk gibt.
Dem ist aber nicht so.
Da gibt es die, die sich Ukrainer nennen. Dann die, die sich Russen nennen. Und noch die Polen und Rumänen.
Es ist also ein Vielvölkerstaat, der die daraus entstehenden Probleme mit Gewalt lösen möchte.

Bildung hilft, ist aber eine Holschuld.

Ronald
Ronald
Reply to  Pete
1 Monat zuvor

@Pete
Nicht so viel Westfernsehen gucken, das führt zur Verblödung

Versuch es mal mit den Filmen Ukrainian Agony, Frontstadt Donezk, Leben und Sterben im Donbass

Schlachteplatte de Luxe
Schlachteplatte de Luxe
Reply to  Ronald
1 Monat zuvor

Vielleicht möchte Pete auch diesen sehr aufschlußreichen Artikel von Winfried Wolf bei den Nachdenkseiten lesen:
Ein Botschafter, der einen Faschisten als Vorbild hat, – Andrij Melnyk, Stepan Bandera und deutsche Kriegstreiber.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=85554
Der Artikel ist eine Nachlese zu dem Interview, daß Tilo Jung mit dem „Noch-Botschafter“ geführt hat. Der eigentliche Skandal sei nicht der faschistoide Botschafter, sondern, daß man in Kiew und Berlin wegsieht. Die Bandera-Verehrung hat System in der Ukraine. Und Melnyk konnte unwidersprochen seit Februar 2022 in den Medien auf und ab seine unverschämten Forderungen verbreiten, ohne daß der Kanzler und die Außenministerin eingeschritten sind, auch jetzt stecken sie den Kopf in den Sand.
Wir sitzen wirklich in der Scheiße mit dieser Regierung.

wschira
wschira
Reply to  Pete
1 Monat zuvor

Nein, Nato-Sprecher, diese Raketen dienen dem Schutz der russischsprachigen Bevölkerung im Donbass vor den Nazi-Angriffen.

Wütender Bürger
Wütender Bürger
1 Monat zuvor

Eine stumme Verbeugung als Dank und Anerkennung an den Autor!

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Monat zuvor

Guude, lieber Tom!

Dein Text ist so ziemlich 1 zu 1 das, was ich einem sehr guten Freund ( auch Entenfahrer) vergeblich zu erklären versuche. Dieser Freund ist vielseitig begabt und intelligent, ist auch bei den C-Massnahmenkritikern aktiv aber für ihn müsste Putin ageknalltwerden . Mein Einwand, dass fast alle Angriffskriege bisher vom Westen ausgingen relativiert er mit dem Hinweis, dass das ja Vergangenheit sei.
Wenn es schon ihn nicht überzeugt…wie dann die Masse, die null Peil von Geschichte hat?

Grosses Lob für Deinen Text!👍

Schlachteplatte de Luxe
Schlachteplatte de Luxe
Reply to  ChrissieR
1 Monat zuvor

Dem Lob schließe ich mich an. Der Text ist gerade in seiner Kürze sehr gelungen. Das ist eine Kunst. Die Nachdenkseiten haben heute in den Hinweisen des Tages vom 6. Juli 2022 auf den Artikel bei den Neulandrebellen hingewiesen und verlinkt.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=85586#h12

Schlachteplatte de Luxe
Schlachteplatte de Luxe
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Monat zuvor

Hallo Tom Wellbrock, Ich habe eine off-topic-Frage. Waren Sie zwischenzeitlich dieses Jahr bei Weltnetz.tv für die Redaktion tätig und haben den yt-Kanal betreut?

Horst Kevin
Horst Kevin
1 Monat zuvor

Lieber Tom,

vielen Dank für deinen Text.

Als elender Pazifist habe ich bis heute den Russen Afghanistan noch nicht vergessen können.
Es gibt in meiner Welt genau gar keine akzeptable Begründung für jeglichen Krieg und ich war tatsächlich sehr enttäuscht, als nach den ewigen amerikanischen Ankündigungen dieser Krieg doch losging.

Hat sich Putin in eine ähnliche Falle wie bei Afghanistan locken lassen? Ich hätte ihn gern für klüger gehalten.
Warum erklärt er sich nicht täglich als verhandlungsbereit? Warum wird sowas nicht vor dem Schießen „diplomatisch“ geklärt? Und man komme mir bitte nicht mit „Wurde ja alles probiert…“ Dünnshiß! Auch enden wird der Krieg nicht durch Waffen, sondern durch Diplomatie – oder gar nicht.

Was würde ich drum geben, mich mit Putin und von mir aus auch Seldingski auf das eine oder andere Kaltgetränk zu treffen.

PEACE Ihr Arschmaden!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Als elender Pazifist habe ich bis heute den Russen Afghanistan noch nicht vergessen können.

Afghanistan, Afghanistan…war da nicht gerade ein 20-Jähriges Jubiläum für Besetzung, Bombardierungen, Drohnenmord und den Aufstieg zum größten Heroinproduzenten der Welt?

Und was ist mit Irak, Libyen, Syrien, Jemen etc.?

Aber halt, da ging und geht es ja um Demokratie und Menschenrechte……für Diejenigen, die überleben dürfen, weil sie nicht zufällig am falschen Ort zur falschen Zeit sind.
Sowas treibt einem gestandenen Pazifisten natürlich die Tränen der Rührung in die Augen, aber wehe, Russland greift nach tausenden Toten durch die faschistische Ukraine, der Drohung mit atomarer Bewaffnung und der NATO-Aufrüstung zu dem gleichen Mittel.
Dann ist Schluß mit lustig, denn Tote durch russische Waffen sind eben kein „Kollateralschaden“, sondern „Mordopfer“.

Man muss den kleinen aber feinen Unterschied schon erkennen können, nicht wahr?

Geh zum Teufel mit deinem scheinheiligen Pazifismus.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Als elender Pazifist (das „scheinheilig“ verbitte ich mir) sehe ich jedes Opfer als Mordopfer.
Evtl. hätte ich es für dich deutlicher ausdrücken müssen, daß ich die Vorgeschichte kenne, sehe und keineswegs negiere. Ich hielt das für selbstverständlich.
Dennoch ist das IN MEINER WELT immer noch keine Rechtfertigung für jeglichen Krieg. Daher kann und möchte ich auch keinen noch so feinen Unterschied machen.

Und für dich nochmal ganz deutlich, obwohl ich das neulich schon schrob: Jeder Krieg, egal wo, ist abzulehnen. Es gibt keine „guten“ Kriege.

Jetzt geh wieder mit Susi spielen. 😉

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Evtl. hätte ich es für dich deutlicher ausdrücken müssen, daß ich die Vorgeschichte kenne, sehe und keineswegs negiere.

Das macht es ja noch schlimmer.

Du kennst die Vorgeschichte, weißt das dieser Krieg die „Ultima Ratio“ Russlands auf die Provokationen der USA mit dem Schlussstein der NATO-Mauer Ukraine von der Ostsee bis zumSchwarzen Meer war und schreibst trotdem, Russland hätte auf Diplomatie setzen sollen?

Zur Diplomatie gehört immer eine Gegenseite, die auch zuhören will.

Wo siehst du die?

Ich sehe die nicht bei der Ukraine, die auf das Minsk II – Abkommen gepfiffen hat, nicht bei den Garantiemächten Deutschland und frankreich, nicht bei den USA, welche die Ukraine munter aufgerüstet haben und die im Spätjahr 2021 nicht verhandlungsbereit waren, als Russland Forderungen für seine und die sicherheit der Bürger im Donbass stellte.

Also:
Mit wem hätte Russland auf diplomatischer Ebene verhandeln sollen?

Was du von Russland forderst, aber nicht von den Kontrahenten, ist völlig realitätsfremd und damit legitimierst du faktisch das Gemetzel der letzten 7 Jahre an den Bürgern des Donbass.

Dein Pazifismus hat gewaltigen Lochfraß.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Nix Lochfraß, sondern nur, daß ich für dich nicht jede Selbstverständlichkeit ausdünste.

Also für meinen Lieblingsrobby: Alles, was ich über Kriegsvermeidung schreibe gilt selbstverständlich auch für Amerika und ich erweitere auf Dummland und bei der Gelegenheit auf die restlichen ca 190 Staaten.

Und nein! Ich legitimiere keine Gemetzel oder Kriege. Das unterstellst Du.

Magste dir vielleicht nen Lederschlüpper anziehen und mit Campino zusammen in den Krieg ziehen?
Ich denke – nein.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Alles, was ich über Kriegsvermeidung schreibe gilt selbstverständlich auch für Amerika und ich erweitere auf Dummland und bei der Gelegenheit auf die restlichen ca 190 Staaten.

Dumm nur, dass du von Putin tägliche Verhandlungsbereitschaft forderst, nicht aber von den Pyromanen der NATO, die den Konflikt erst arrangiert haben.
Angeblich weißt du doch, wie der Hase läuft und kennst die Hintergründe.

Gelegenheiten, Gleiches von den Brandstiftern zu fordern, hätte es für so einen waschechten Pazifisten wie dich ja genug gegeben.

Jetzt ist es leider zu spät, nachdem die Russen jeden Glauben an die vielgepriesenen westlichen Werte verloren haben.
Jetzt müßten die „Guten“ in Vorleistung treten und die Aurüstung der Ukraine beenden sowie Selensky an die Kandarre nehmen.

Die Amis scheinen aber in ihrem Sinkflug auf „Showdown“ zu setzen, was auch für uns sehr unlustig werden könnte.

Besuch mal Ramstein und Kaiserslautern, solange es noch steht.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Dumm nur, dass du von Putin tägliche Verhandlungsbereitschaft forderst, nicht aber von den Pyromanen der NATO, die den Konflikt erst arrangiert haben.

Dumm nur, daß Du es so auslegst.

Mein Gedanke dahinter ist einfach der, daß es Putin besser aussehen ließe.

Du möchtest nicht verstehen / mir zugestehen, daß es mir grundsätzlich gegen jeden Krieg geht.
Stattdessen kommst Du permanent mit Buddelkastenargumenten – der hat angefangen, der hat aber auch.., der hat mein Förmchen, ich war zuerst da… – um die Ecke.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Mein Gedanke dahinter ist einfach der, daß es Putin besser aussehen ließe.

Wem ggü. denn?

Die USA und ihre Vasallen haben sowieso nur das Interesse, ihn als leibhaftigen Teufel darzustellen, egal was er macht.

Was für ihn alleine zählt ist, wie ihn die Russen sehen, ob er fähig ist, ihre Interessen zu wahren oder nicht.

Und wie du siehst, stehen die meißten Länder nicht auf der Seite der USA.
Die sind auch nicht für Krieg, sehen aber, dass es für Russland keinen Ausweg gab, weil es genau so gewollt und geplant war.

Wohin hätte sich Russland denn zurückziehen sollen, wenn man ihm derart auf die Pelle rückt?

Das Alles weißt du auch, schreibst aber trotzdem so einen kindischen Blödsinn. Wozu?

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Rammstein besuche ich gern, wenns darum geht, beim Packen zu helfen.

Wenn Du mir Reisetipps geben möchtest, gebe ich dir gern eine Filmempfehlung: „Geh und sieh“ oder „Komm und sieh“ vom Klimow.
Ich empfehle die größte verfügbare Leinwand.

Mit einigen Arbeitskollegen haben wir uns den damals gemeinsam angesehen und hatten vor, hernach noch eine Kneipentour zu machen. Als wir das Kino verließen hat keiner auch nur ein Wort herausbekommen und jeder ging einfach nach Hause.

Erzähl mir gern, wie es dir danach ging.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Wo kann man den Film ansehen?

Bin immer offen für Informationen.

Hast du dir meine Filmempfehlung angeschaut?

Last edited 1 Monat zuvor by Robbespiere
Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Deine Filmempfehlung ist mir irgendwie untergegangen. Darfst dem alten Mann gern aufs Pferd helfen.
Meinen Film gibts auf DVD. Für Kinos wohl nicht kommerziell genug. Im Netz gibts den auch. Aber ich meine das mit dem großen Bildschirm ernst.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Dann nochmal, zumm Aufsitzen auf ein lammfrommes Kaltblut:

Odysee, Titel….“ Leben und Sterben im Donbass“.

Da sind alle Ereignisse seit dem Maidan bestens filmisch dokumentiert.
Der Film stammt von Wilhelm Domscheit-Schulz.

Danach passt Ucrainian Argony. von Marc Barthalmai, ebenfalls auf Odysee.

Wer diese beiden Filme gesehen hat, weiß von welcher Seite die Agression und der Bürgerkrieg ihren Anfang genommen haben.

Solche Zeitzeugnisse finden sich leider nicht im deutschen Mainstream.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Ah, danke.

Ersteren sah ich bereits.

Mir sind die Fakten durchaus bekannt.

Das ändert aber leider nichts daran, daß ich jeden Krieg ablehne.

Die Kategorie „Der hat angefangen!“ sagt mir, wer das erste Arschloch war. All die vielen, die hätten dagegen angehen müssen, also internationale Politik, ist die nächste Horde Arschlöcher. Die, die das aktiv unterstützten und unterstützen sind die Oberarschlöcher. Für einen Seldingski fehlen mir die zivilisierten Worte.

Nur nutzen tut das genau gar nix und es wird weiter völlig sinnlos gemordet und gestorben.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Ersteren sah ich bereits.

Mir sind die Fakten durchaus bekannt.

Das ändert aber leider nichts daran, daß ich jeden Krieg ablehne.

Und wo hast du deine Ablehnung des Gemetzels im Donbass kund getan, wenn dir das Alles bereits bekannt war?

Hier ist mir dein Nick jedenfalls nicht geläufig.

Es ist doch schon seltsam, dass so Viele Heute ihr Mitgefühl für die Ukraine und ihren Pazifismus entdecken, wo doch Grigori und Olga, Sergej und Mascha, Vladimir und Natascha in ihren Gräbern ebenfalls Ukrainer waren, die das Leben liebten.

Wie schafft man das, Menschen in lebenswerte und lebens-un-werte Individuen einzuteilen?

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Und wo hast du deine Ablehnung des Gemetzels im Donbass kund getan, wenn dir das Alles bereits bekannt war?

Warum verlangst Du Selbstverständlichkeiten von mir?!

Reicht es dir nicht, wenn ich immer wieder schreibe, daß ich jeden Krieg und jede Gewalt ablehne?! Kann man das tatsächlich so lesen, daß ich irgendwen ausschließe oder ist das nur wieder dein unterirdischer Stil?
Du benötigst noch viel Muckibude. Aber bedenke: Eisen macht blöd und echte Kraft gibts höchst selten in der Muckibude. Da kommen eher aufgepumpte Paviane raus.

Wie schafft man das, Menschen in lebenswerte und lebens-un-werte Individuen einzuteilen?

Wieder eine deiner haltlosen Unterstellungen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Reicht es dir nicht, wenn ich immer wieder schreibe, daß ich jeden Krieg und jede Gewalt ablehne?

Darf ich dich an deinen Eingangspost erinnern, wo du von Putin erwartest, dass er sich täglich zu Verhandlungen bereit erklären soll, du die selbe Forderung aber nicht an die Gegner artikulierst?

Aus meiner Sicht ist das eindeutig Parteinahme, die dem Pazifismus widerspricht.
Damit weist du die Verantwortung für den Krieg in der Ukraine de facto einseitig Russland zu und erwartest von Putin diesbezüglich die Lösung des Konfliktes.

Wie das aber funktionieren soll, wenn die Marionettenregierung der Ukraine sich von Ihren Sponsoren aus USA, EU und NATO ständig antreiben und aufmunitionieren läßt, kannst du mir nicht sagen.

Solange die Ukraine jedes Angebot Russlands boykottiert, wird der Krieg fortgeführt werden, bis davon nur noch ein jämmerlicher Torso übrigbleibt, der kaum selbständig überlebensfähig ist.
Um diesen werden sich dann die Nachbarstaaten balgen, deren Minderheiten dort leben.

Nicht von ungefähr hat die Regierung Selensky schon mal beschlossen, polnischen Staatsbürgern die gleichen Recht einzuräumen wie Ukrainern und seine Steuerdaten nach Polen zu tranferieren.
Ob da die Russen und ganz besonders die ukrainischen Nationalisten mitspielen werden, ist noch offen.
Für die Einen wäre das ein Zuwachs der EU und der NATO, für die Anderen der komplette Verlust ihres Landes.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Aus meiner Sicht ist das eindeutig Parteinahme, die dem Pazifismus widerspricht.

Damit weist du die Verantwortung für den Krieg in der Ukraine de facto einseitig Russland zu und erwartest von Putin diesbezüglich die Lösung des Konfliktes.

Da ist sie wieder, deine grundsätzliche Fehlannahme und Unterstellung.

Ich verweigere jede Parteinahme, denn nur das kann mich davor schützen, mich in den Konflikt auf welche Art auch immer ziehen zu lassen.
Im Gegensatz zu mir, steckst Du als Tastenkrieger mitten drin.

Ich weise niemandem alleinige Verantwortung zu. Das unterstellst Du immer wieder, weil deine Argumentation das benötigt.

Ich verstehe das Prinzip Krieg nicht und Du das Prinzip Pazifismus nicht.

Heute gibts bei TP einen Artikel zum Pazifismus

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Ich verweigere jede Parteinahme, denn nur das kann mich davor schützen, mich in den Konflikt auf welche Art auch immer ziehen zu lassen.

Wenn du nur von einer Seite ( Putin ) Vrehandlungsbereitschaft forderst, dann ist das Parteinahme.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Nein, es ist noch immer nur deine Unterstellung und das habe ich nun wirklich oft genug geschrieben.
Wenn Du denn nur wolltest, würdest Du erkennen können, daß zum Verhandeln mehr als einer gehören.
Lies einfach meine Formulierungen genauer und arbeite ggf. an deinem Leseverständnis.

Wann hast Du dich eigentlich von den Verbrechen im Zuge der frz Rev. distanziert?
Oder soll mir dein Nick sagen, daß Du Terror und Massenmord verherrlichen möchtest. Naheliegend wäre es, bei deinem Geschreibe.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Wieder ein Kommentar im Off.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Haha, ich hab auch ein böses Wort erwischt. 🙂

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Mal sehn, ob der eher durchgeht. 😉

Wie wäre es denn, dem eigentlichen Kontrahenten die Pistole auf die Brust zu setzen, als den Bruder im Nachbarland anzugreifen?

Gut, mit Biden zu reden, dürfte schwierig sein. Aber wenn man ein fettes U-Boot vor Neuyork auftauchen lässt, könnte das auch Eindruck machen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Erledigt, danke Tom.

Last edited 1 Monat zuvor by Robbespiere
wschira
wschira
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Ich glaube, es ist müssig, mit Heuchel-Kriegsgegnern wie diesem Kevin zu diskutieren.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  wschira
1 Monat zuvor

@wschira

Ich glaube, es ist müssig, mit Heuchel-Kriegsgegnern wie diesem Kevin zu diskutieren.

Das ist reines Argumentations-Training.

Die Neulandrebellen sind eine wahre Mucki-Bude fürs Oberstübchen. 😉

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Monat zuvor

Daß ich die Situation völlig verkenne, kalkuliere ich immer ein. Drum mein letzter Satz.

Mit welchem Recht aber sollten „die Russen“ kein Interesse mehr an Diplomatie mit sonstwem haben?
Was wäre die Folge dessen? Könnte das (Krieg) im Interesse des eigenen Volkes sein?
Das güldet selbstverständlich immer und für alle Beteiligten.

Daß es ein Vertrauensproblem gibt, ist absolut unbestritten. Mit Waffen wird das aber eher nicht aufgebaut werden können.

Zahlreiche russische Entscheidungsträger haben gesagt, dass sie dem Westen nicht mehr vertrauen.

Toll! Es gibt auch jede Menge Minderleister, die meinen, sich mit dem oder jenen nicht auseinandersetzen zu müssen.
Reden ist erste Pflicht. Sonst gibts auf die Nase.
Dann sollen die „Entscheidungsträger“ Mülltonnen leeren und andere, die noch die Kraft zum Reden haben, den Job machen lassen.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Vielleicht hilft zur Einordung meines Geschreibes ein kleines Disclaimerchen.

Mir ist der Russe deutlich näher, als der Ami.

Darum schrob ich von Enttäuschung. Der Ami kann mich nicht enttäuschen. Der macht immer Krieg.

Dennoch oder gerade deswegen nehme ich mir das Recht, den Russen zu hinterfragen und zu kritisieren.

Kümmern tun mich aber eher die Menschen und weniger der Mist, den irgendwelche Regierungen veranstalten.
Insofern ist mir der amerikanische Mensch nicht anderwertig, als der Russische oder sonstewelcher.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Mir ist der Russe deutlich näher, als der Ami.

Nur physisch eben nicht, da sitzt der Ami in jedem Land, dass er in die NATO gezogen hat und verhindert, dass eein friedliches, prosperierendes Europa entsteht, über das er keine Kontrolle hat und wo nicht am Ende bei ihm die Kasse klingelt.

die Russen haben ihn rausgeschmissen, nachdem er unter Jelzin allzu gierig war und das Selbe würde ihm im Rest Europas passieren, wenn er die Kontrolle verlöre.
Das und nur Das ist der Grund, warum er in Europa auf Kosten der Europäer zündelt.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Da gebe ich dir recht.

Und, was lernt uns das? Die Atlantischen Brücken sind das Problem.
Da hamwa doch mal ein gemeinsames „Ziel“ ausgemacht.

Schlachteplatte de Luxe
Schlachteplatte de Luxe
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Also ich hoffe, daß nun der deutsche Michel erkennt, daß man von grünem Gelabere nicht satt wird, und keine Wohnungen heizen kann. Ich hoffe, daß es der Grünen Partei politisch das Genick bricht und daß auch die SPD irreparablen Schaden nimmt. Dann haben wir immer noch das Problemkind CDU/CSU und FDP, aber letztere kriegt jetzt auch ihr Fett ab, und in den nächsten 3 Jahren muß die Linke aus dem BT geputscht werden und durch eine wie auch immer genannte Linke unter Wagenknechts Leitung ersetzt werden, die dann aber richtig groß werden muß. Vielleicht sollte man mal dafür Umfragen in Auftrag geben.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Schlachteplatte de Luxe
1 Monat zuvor

Liebe SdL,

die Hoffnung teile ich gern. Aber der Pessimist in mir sagt, daß es genau dabei bleiben wird.
Der Michel wäre nicht der Michel, wenn er erkennen und sein Handeln anpassen würde und es ist erschreckend, wie die Propaganda auf Hochtouren läuft und verfängt.
Darüber vermute ich einen sehr großen Anteil völlig Unbeteiligter, bei denen ich regelmäßig kopfschüttelnd in mich hineindenke: „Und sowas darf wählen.“

Der nächste „Schutzschirm“ dürften das Wahlsystem und die absolut austauschbaren Parteien nebst Personal sein.

Mein Vater sagte gern zu mir: „Der Klügere gibt nach.“ Diesen Spruch konnte ich nie leiden, habe aber erst spät die wirkliche Konsequenz dessen erkannt. Wenn die Klugen immer nachgeben, regieren irgendwann die Blöden die Welt. Und da sind wir nun offensichtlich angekommen.

Frau Wagenknecht halte ich für sehr klug und fänd es bestimmt gut, wenn sie etwas zu sagen hätte, selbst wenn ich nicht immer mit ihr übereinstimme.
Grundsätzlich würde ich es für eine gute Sache halten, von klugen Menschen regiert zu werden.
So, wie ich den Politzirkus allerdings einschätze, ist das aber auszuschließen.

Schlachteplatte
Schlachteplatte
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Nun, die Situation ist leider sehr verfahren. Es muß jetzt aber was passieren. In einer Demokratie mit allgemeinem Wahlrecht ist es nun einmal so, daß auch Menschen eine Stimme haben, die eigentlich überfordert sind. Ins 19. Jahrhundert möchte ich nicht zurück. Die Klügeren sind oft auch die eher Zögerlichen, weil sie eher bereit sind Fragen zu stellen oder sich in Frage zu stellen. Aber den offensichtlich Dummen und Brutalen sollte man nie nachgeben. Harmonie ist kein moralischer Selbstzweck.

Von selber setzt sich nichts durch. Ein Standpunkt, der sich durchsetzen soll, muss verfochten werden.

August Thalheimer an Clara Zetkin, 23. November 1928

Die Brechstangen müssen angesetzt werden, und das heißt immer wieder den Leuten deutlich machen, daß SPD/Grüne und FDP keine Stimmen mehr erhalten dürfen, weil das Personal gefährlich inkompetent und verantwortungslos ist.
Es gibt aber keine Wahlalternative. Die PDL hat sich selbst ins Abseits befördert, und muß deswegen Platz machen, wenn es nicht anders geht, muß auch geschupst werden. Zumindest könnten die Leute, die Wagenknecht um sich geschart hat in der populären Linken (die ja nicht mehr als einen Aufruf darstellt), diese Wahlalternative aufbauen. Dafür müssen sie jetzt aber schnell in die Puschen kommen.

wschira
wschira
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Warum sollten die Russen Interesse an Diplomatie haben? Sie haben es 20 Jahre versucht und nichts erreicht als gebrochene Versprechungen und Ablehnung.

Detlef Schulze
Detlef Schulze
Reply to  wschira
1 Monat zuvor

Warum sollten die Russen Interesse an Diplomatie haben? Sie haben es 20 Jahre versucht und nichts erreicht als gebrochene Versprechungen und Ablehnung.

Seit Monaten (oder Jahren) wird uns hier erklärt, welch genialer Stratege und Taktiker Putin ist, und jetzt stellen Sie ihn als kleines Wuerstchen hin, der sich mit Versprechungen von der USA hat ueber den Tisch ziehen lassen, so dass er gar nicht anders kann, als die Ukraine anzugreifen. Entschuldigung, Russland ist das größte Land der Welt und im Bestz von 6000 Atomsprengköpfe, mehr als jedes andere Land. Es gibt hinreichend viele extrem schlaue Menschen in Russland, und mit Sicherheit arbeiten einige von denen auch in den zuständigen Ministerien. Falls die Regierung tatsächlich einen teuren und schwierigen Krieg beginnt, wegen „gebrochener Versprechungen“ ist das nur erklärbar duch Naivität, Arroganz und Beratungsresistenz an der Spitze des Staates.

Detlef Schulze
Detlef Schulze
Reply to  Detlef Schulze
1 Monat zuvor

Nachtrag:

Im Übrigen, was sind denn schon Versprechungen? Die Regierungen der westlichen Staaten wechselt regelmässig, und ein Staatslenker muss sich nicht an die „Versprechungen“ seines Vorgängers halten. An staatsübergreifende Verträge sollte er sich aber schon halten, wie z.B., das Budapester Memorandum.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Detlef Schulze
1 Monat zuvor

@Detlef Schulze

Seit Monaten (oder Jahren) wird uns hier erklärt, welch genialer Stratege und Taktiker Putin ist, und jetzt stellen Sie ihn als kleines Wuerstchen hin, der sich mit Versprechungen von der USA hat ueber den Tisch ziehen lassen, so dass er gar nicht anders kann, als die Ukraine anzugreifen.

Bedauerlicherweise ist es noch so, dass die USA eine gewisse Hegemonie über den Dollar, das Weltfinantsystem und über die NATO ausüben.

Dem kann man sich nicht so leicht entziehen.
Dennoch findet seit Jahren ein Abkopplung seitens der BRICS-Staaten statt, dioe sich nicht mehr von den USA drangsalieren lassen wollen und die bekommen Zulauf.

Der Verzicht auf Dollars im Handel und der Ankauf von Gold sind ein deutliches Signal ebenso wie die Weigrung, die sanktionen mitzumachen.

Welche Alternativen Russland allerdings zum Krieg mit der von den USA instruierten Ukraine gehabt hätte,. bleiben die Kritiker bislang schuldig.

Detlef Schulze
Detlef Schulze
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Welche Alternativen Russland allerdings zum Krieg mit der von den USA instruierten Ukraine gehabt hätte,. bleiben die Kritiker bislang schuldig.

Völlig alternativlos!! Die besten Russland-Experten (Pohlmann und Unger) habe uns 2 Wochen vor Kriegsbeginn in diesem Blog erklärt, dass Russland überhaupt kein Interesse an der Ukraine hat, weil die Ukraine als Pufferstaat zur NATO benötigt wird, und dass die russische Armee ja Kilometerweit von der Grenze entfernt sind und ja auch gar nicht in der Nähe des Donbass, sondern eher im Norden bei Belarus. Und jetzt wissen Sie natuerlich alles besser, als diese beiden Experten. Hätten Sie das auch geklaubt, wenn es keinen Krieg gegeben hätte?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Detlef Schulze
1 Monat zuvor

@Detlef Schulze

Die besten Russland-Experten (Pohlmann und Unger) habe uns 2 Wochen vor Kriegsbeginn in diesem Blog erklärt, dass Russland überhaupt kein Interesse an der Ukraine hat, weil die Ukraine als Pufferstaat zur NATO benötigt wird

Und wer hat dafür gesorgt, dass die Ukraine kein neutraler Pufferstaat blieb?

EU-Assoziationsabkommen, Maidan, US-NATO-Berater und Aufrüstung……?

Und wer hat die Marionette Selensky auf der Münchner Sicherheitskonferenz schwadronieren lassen, er möchte aus dem Budapester Memorandum aussteigen, also Atomwaffen haben?

Darf das der Kim Jong Dingens auch, oder der Iran?

Last edited 1 Monat zuvor by Robbespiere
Detlef Schulze
Detlef Schulze
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Bedauerlicherweise ist es noch so, dass die USA eine gewisse Hegemonie über den Dollar, das Weltfinantsystem und über die NATO ausüben.

Dem kann man sich nicht so leicht entziehen.

Also, dass die USA Kontrolle über den Dollar haben geht ja nicht anders. Und natuerlich kann man sich dem entziehen. Ich weiss ja nicht, in welcher Wähurng das Gas aus Russland von Europa gekauft wurde. Wenn es aber nicht der Euro war, dann nur weil die Russen lieber Dollar wollten.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Detlef Schulze
1 Monat zuvor

@Detlef Schulze

Ich denke es ist klar, dass der Petro-Dollar gemeint war, der bislang dafür gesorgt hat, dass die USA sich uneendlich verschulden können und die (Zwangs-) Erwerber das Inflationsrisiko der US-Gelddruckmaschine tragen.

Und natuerlich kann man sich dem entziehen.

Theoretisch ja, nur sieht man ja gerade, dass die USA jedweden Handel durch ihre Sanktionen unterbinden, wo sie Macht und Einfluß haben.

Bei den BRICS-Staaten dürften sie sich allerdings die Zähne ausbeißen.
Deren Volumen wird den Amis schmerzlich fehlen und je mehr Staaten in den Handel ex Dollar einsteigen, desto mehr Scheine werden abgestoßen und landen am Ende in den USA, wo die ungeheure Geldmenge für eine satte Inflation sorgt.

Außerdem sinkt dann die Nachfrage nach US-Staatsanleihen.

Viele Staaten, die bislang unter der US-Bevormundung zu leiden hatten, sehen jetzt die Chance, sich aus dieser Umklammerung mit Hilfe Russlands und Chinas zu lösen.

Die USA sind auf dem Weg nach Unten und die Vasallen reißt es umso stärker mit.

wschira
wschira
Reply to  Detlef Schulze
1 Monat zuvor

Du solltest nicht irgendwelche Vermutungen in anderer Leute Texte hineingeheimsen, sondern das kommentieren, was gesagt wurde.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  wschira
1 Monat zuvor

Warum sollten die Russen Interesse an Diplomatie haben?

Ganz einfach: Weil es keine Alternative gibt.

Ich sehe ganz klar die Russen „im Recht“ und den Ami als letzten Mist! Ebenso sehe ich die gebrochenen Versprechen bezüglich Nato-Osterweiterung und den ganzen globalen kriegerischen Mist.

Ich wünsche mir aber andere Lösungen als Krieg, weil ich diesen ablehne, auch wenn er mich nicht direkt betrifft. Es erwischt immer völlig unbeteiligte, deren Existenzen bis hin zum Leben vernichtet werden. Das ist keine Verhandlungsmasse! Das sind keine zu akzeptierenden/einzukalkulierenden Opfer.

Ich bin in Berlin aufgewachsen. Im Kriegsfalle wären wir dort wohl zuerst pulverisiert worden. Quasi waren wir damals das, was heute die Ukraine ist. Der Puffer zwischen großmannssüchtigen Systemen.

Weisste was?! Den Menschen gehen diese Interessen am Allerwertesten vorbei. Die wollen einfach nur ihr bisschen Leben leben.

Krieg ist ein Geschäft. Leute, die das nicht erkennen, können mir nur leid tun und unterscheiden sich nur durch die propagandistische/ideologische Falle, in die sie gelaufen sind. Von Empathie möchte ich gar nicht erst anfangen.
Wie leicht ist es doch, vorm Rechner in der warmen Hütte zu hocken und darüber zu schwadronieren, wer nun im Recht wäre und wer nicht. Das ist nicht die Kategorie!

wschira
wschira
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Wenn wir schon vom Schwadronieren reden…wie wäre es mit etwas Selbstreflektion?

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  wschira
1 Monat zuvor

Ich möchte aufrichtig um Entschuldigung bitten, wenn ich dich überforderte. Das lag nicht in meiner Absicht.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Ich möchte aufrichtig um Entschuldigung bitten, wenn ich dich überforderte.

Anders herum.

Du willst nur nicht einsehen, dass den Russen am Ende gar nichts Anderes mehr übrigblieb, als den hingeworfenen Fehdehandschuh aufzunehmen.
Die Alternative wäre gewesen, zu akzeptieren, dass die Amis ihren Machtbereich auf die Ukraine ausgedehnt und ihre Raketen entlang der 2000km langen Grenze aufgestellt hätten.

Putin hätte das innenpolitisch nicht überlebt und es kommt garantiert nichts Besseres nach.
Der Mann war germanophil und wir haben es in hündischer Ergebenheit zu den Amis einfach verkackt.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Nicht „wir“ haben verkackt. Die atlantischen Knechte habens (befehlsgemäß).

Bitte erklär mir doch mal, was an Raketen entlang einer Grenze anders ist, als einarschvoll Interkontinentalraketen und überall auf der Welt verteilte U-Boote mit allen erdenklichen Waffen.

Dein Gleichnis mit dem Fehdehandschuh gefällt mir. Das ist wieder der Buddelkasten.

Kannst Du akzeptieren, daß der Ami in seinem Vorgarten Südamerika keinen russischen Einfluss akzeptieren möchte? Sowas wie Kubakrise.

Nö? Warum nicht?

Wenn zwei das Gleiche tun, ist es doch nicht das Selbe.

Es geht halt nichts über ein gefestigtes Feindbild.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Kannst Du akzeptieren, daß der Ami in seinem Vorgarten Südamerika keinen russischen Einfluss akzeptieren möchte? Sowas wie Kubakrise.

Du weißt aber schon, dass der Kubakrise die Aufstellung von Raketen der USA in der Türkei vorausging, oder?

Hast du schon mal was von der Monroe-Doktrin gehört?
Da verbitten sich die USA die Einmischung des alten Kontinents in ihrer Einflusszone, im Gegenzug wollen sie sich gleichzeitig aus den Konflikten der alten Welt heraus halten.

Den zweiten Teil haben sie wohl vergessen und warum sollte Russland ein Sicherheitsrisiko vor seiner Haustür akzeptieren müssen, welches sich die USA verbitten?
Das passt doch logisch nicht zusammen, oder?

Da bauen sie die NATO bis an die Grenzen Russlands aus und stellen ihre Raketen auf, so dass im Falle eines Angriffs den Russen faktisch nur wenige Minuten bleiben, darauf zu reagieren.
Da kann ein Fehlalarm zur Vernichtung der Menschheit führen, weil keine Zeit für ein Telefonat mit der Gegenseite bleibt.

In den 80’ern hätte das fast schon mal zu einem Atomschlag geführt und wir würden Heute nicht hier diskutieren.
Wir leben nur noch, weil ein russischer Offizier namens Petrow den Befehl zum Drücken des roten Knopfes verweigerte.
Die Amis hatten bei einem Manöver ein Flugzeug direkt auf Russland zufliegen lassen, um deren Verteidigung auszutesten.
Russisch Roulette auf unsere Kosten, nennt man das wohl.

Wenn zwei das Gleiche tun, ist es doch nicht das Selbe.

Das scheint wohl deine Sichtweise zu sein, wenn du das Recht auf Sicherheit der USA so betonst, welches die Russen anscheinend nicht haben dürfen.

Dieser Krieg ist nicht vom Himmel gefallen, sondern war ganau so geplant und zwar von Jenen, die sich jede Einmischung in ihrer Hemisphäre verbitten.

PS: Warum sollten eigentlich die Südamerikaner keinen der NATO vergleichbaren Verteidigungspakt mit Russland eingehen dürfen, wenn das für die osteuropäischen Staaten mit den USA so selbverständlich ist?

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Ach, warte, In Holland schießen die Bullen jetzt schon auf Bauern.

Kannste dir den Krieg auch schönsaufen?!

Ich frage mich echt, wie dicht die Einschläge erst noch kommen müssen, bis auch Du sagen kannst: „Also damit konnte ja niemand rechnen.“

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Ach, warte, In Holland schießen die Bullen jetzt schon auf Bauern.

Warts mal ab.

Ab Oktober soll es ein neues Kommando der Bundeswehr in Berlin für den Einsatz im Inneren geben, also so etwas wie die Nationalgarde der USA, einen „Heimatschutz“.

Dann könnten hier protestierende Bauern mit schwerem Gerät zur „Raisson“ gebracht werden.

Der Totalitarismus schreitet voran.

Das Grundgesetz ist keinen Pfifferling mehr wert, dafür sorgen schon das Infektionsschutzgesetz, Richter wie Harbarth, transatlantische Politiker und die verweigerte Verfassung durch die Bürger.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Ich wollte darauf hinaus, welcher Robbi mir dann erklärt, daß das schon so müsse, weil ja der und der angefangen habe.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Na das ist doch völlig klar, nach der nach oben offenen ( Voll ) Horst-Skala.

Die Bauern müssen entweder auf ihr Recht zum Protest verzichten, oder der Polizei eine Karrenzzeit von mindestens 7 Jahren einräumen, in der sie auf sie schießen darf, ohne Gegenwehr, versteht sich.
Was im Donbass richtig war, kann in den Niederlanden nicht verkehrt sein, oder?

Wir wollen doch hier keinen Präzidenzfall schaffen, in dem wir faschistoiden, demokratiefernen Regierungen ins Handwerk pfuschen. 😉

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Wir sprechen uns wieder, wenn in Dummland geschossen wird.
Ich bin schon auf deine Verdrehereien gespannt.

Ich lehne jede Gewalt ab. Du meinst je nach Gusto relativieren zu können.

Ich habe aber so eine kleine Vermutung.
Ich bin von relativ robuster Statur, kampfsportlich gut ausgebildet und musste leider in meinem Leben schon lernen, daß ich durchaus auch fähig wäre zu töten.

Ich sags mal so: Du bist eher das Gegenteil und sprichst wie der Eunuch vom Vögeln.
Mein Bild von dir: schmerbäuchig den ganzen Tag im Feinrippschlüpper berauscht ob der eigenen Ergüsse vorm Rechner.

Und selbst dieser Absatz ist mir schon zu übergriffig und ich habe sehr mit mir gerungen, den so zu schreiben und stehen zu lassen.
Du hast ihn dir aber redlich verdient und ich scheiße mal auf meine gute Kinderstube und schäme mich etwas dafür.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Nachtrach:
Diesen Nick habe ich mir übrigens erdacht, um Menschen wie dir und den anderen Susis die Möglichkeit zu geben zu zeigen, wie schnell sie mangels Argument auf Namensspielchen ausweichen müssen.

Es war in meiner Wahrnehmung die maximal bekloppteste Variante. Inzwischen musste ich herausfinden, daß es Menschen gibt, die ihre Kinder offensichtlich pränatal schon so hassen, daß sie sie so nennen.
Ich denke über einen neuen Nick nach.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Ich lehne jede Gewalt ab. Du meinst je nach Gusto relativieren zu können.

Das kaufe ich dir nicht ab.
Wenn es für dich oder deine Familie bedrohlich wird, parkst du deinen Pazifismus ganz schnell in der Besenkammer.

Es gibt einfach Grenzen, wo der Überlebenstrieb obsiegt, für dich wie für mich, oder für Geellschaften.

Ich habe aber so eine kleine Vermutung.

Ich bin von relativ robuster Statur, kampfsportlich gut ausgebildet und musste leider in meinem Leben schon lernen, daß ich durchaus auch fähig wäre zu töten.

Aha….

Mein Bild von dir: schmerbäuchig den ganzen Tag im Feinrippschlüpper berauscht ob der eigenen Ergüsse vorm Rechner.

Deine Phantasie sei dir unbenommen….ob sie zutrifft…..???

Und selbst dieser Absatz ist mir schon zu übergriffig und ich habe sehr mit mir gerungen, den so zu schreiben und stehen zu lassen.

Tu dir keinen Zwang an. Wenn du mich so sehen willst……
Ich bin kein Schwarzenegger und auch kein Bruce Lee, aber ich weiß mich durchaus zu wehren.
Ich sehe in dir auch keinen Fein, nur Jemanden, der Ideale vertritt, die nicht zur Realität passen.
Du hast einfach das Wesen des Kapitalismus mit seiner Gier, zentriert in den USA und GB noch nicht in seiner Radikalität erkannt.

Leben und leben lassen ist für diese Kreise keine Option.
Das Ziel heißt „Alles oder Nichts“.
Die Folgen davon erleben wir gerade.

Wenn ich das richtig verstanden habe, bist du in der DDR sozialisiert worden.
Da gab es den Schwarzen Kanal mit Eduard von Schitzler, einem Demagogen, der aber in seiner Bewertung des Westens gar nicht so falsch lag.

Es müßte ja auch dir aufgefallen sein, dass es hier zwar immer Bananen und eine große Auswahl an Autos gibt, dass aber der Konsum nur ein Trugbild von Glückseligkeit ist.

Und mal ehrlich:

Waren die Russen, welche bei euch stationiert waren, wirklich solche Barbaren wie im Westen immer kolportiert?

Immerhin haben die uns die Wiedervereinigung gegeben, trotz der 27 Mio. Opfer duch unseren Vernichtungskrieg.
Haben wir damit nicht geradezu die Pflicht, ihre Interessen als gleichberechtigt anzuerkennen und sie darin zu unterstützen?

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Du darst mir abkaufen, daß ich jegliche Gewalt ablehne.

Lass mich bitte etwas ausholen.
Als junger Schüler war ich eher klein und zurückhaltend und fand nicht Schlimmes dabei, auch mit Mädchen zu spielen. Das führte dazu, daß andere meinten, daß ich auch der Fußball sein könnte. Das zog sich etwa drei Jahre hin. Ich sagte meiner Mutter regelmäßig, daß es wenig sinnvoll wäre, wenn ich gute Sachen zur Schule anziehen würde.
Mit dieser Situation hatte ich mich auch irgendwie abgefunden, bis ein Cousin zu Besuch kam und verkündete, daß er Judo machen würde. Ich hatte keine Ahnung, was das denn wäre und als er mir erklärte, daß man da lernen würde, wie man sich wehren könnte, hab ich nur gefragt, ob ich da auch hinkönne und ne Woche später war ich dabei.
Ich habe, ohne irgendjemandem davon zu erzählen, ein gutes Jahr trainiert wie ein Blöder. Ich habe mich weiterhin nicht gewehrt, konnte aber geschickter ausweichen und fallen. Es tat lange nicht mehr so weh. (Mir stehen genau jetzt wieder die Tränen in den Augen, wenn ich nur dran denke.)
Nach nem guten Jahr war ich der Meinung, mich nun wehren zu können. Ha! Und wie erfolgreich.
Als Judoka lernt man allerdings auch gleich, nicht zu verletzen, zum Angriff ist das auch eher ungeeignet. Es war also ganz „einfach“ eine Demonstration von Dominanz. Ich konnte mit denen, die mich vorher drangsalierten und demütigten, fast nach belieben spielen. Greif mich an – ich würde das lassen – nun haste die Quittung.
Das war nicht nur schön, da ich in einer Zehnklassenschule mit etwa 1000 Schülern war und es gemäß der Hackordnung jeden Tag ein neuer Blödmann wissen wollte.
Naja, nach langer Zeit haben auch die Zehntklässler mich Fünftklässler in Ruhe gelassen.

Selbst mit über 40 konnte ich mich erfolgreich einer Nazihorde (ich bin hier die linke Zecke) erwehren.

Du siehst, ich bin durchaus Willens und in der Lage, sehr gewalttätig zu sein. Ja, ich habe sogar lernen müssen, daß ich in der Lage wäre zu töten.

Vielleicht ist es die eigene Fähigkeit zur Gewalt und die Erfahrungen damit, daß ich der so kritisch gegenüberstehe.

Was ich aber nie machen würde wäre, auf Befehl oder für jemand anderen diese Fähigkeiten anzuwenden. Für mich und meine Kinder immer. Für nix und niemanden sonst.
Anzugreifen liegt mir ferner als alles andere.

Das Prinzip Krieg liegt mir fern. Ungezwungen Soldat zu sein ebenso.

Ich schrieb es hier schon: Ich hab das Schwimmen wie doof trainiert, um im Notfalle der Wehrpflicht zu entschwimmen.
Ich hatte Gedanken, was ich wohl machen würde, wenn eines meiner Kinder mir hätte verkünden wollen, daß es Soldat werden möchte. Eine Erwägung war, es wehruntauglich zu prügeln, um mich hinterher selbst zu entleiben. Was selbstverständlich nie vorkommen musste, da die Kinder ja meine sind und auf so blöde Ideen nicht kommen.
Schwein gehabt!!!

Schulliung für den langen Text.

PS: Und ich schwör, ich bin ein total freundlicher Bär, der seinen Pazifismus zur Not auch bis zur letzten Patrone verteidigen würde.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

@Horst Kevin

Als „Billenschlange“ und damals von schmaler Gestalt habe ich ähnliche Schulerfahrungen gemacht wie du.

Zumindest in der Freizeit gab es aber immer noch Gelegenheiten, denen zu entgehen, die sich gerne an Schwächeren vergriffen.

Für Staaten wie Russland gibt es diese Möglichkeit wg. der US-Omnipräsenz und deren Willen, die Welt zu beherrschen, aber nicht.

Man kann Putin nicht vorwerfen, dass er nicht Alles versucht hätte, einer Konfrontetion aus dem Wege zu gehen.
Das war aber nicht gewollt, weil die USA Jeden, der sich ihrer Dominanz und Kontrolle entziehen will, als Feind betraschten, den es zu vernichten gilt.

Es ist die Tragik der Ukraine, dass sich ihre korrupten Akteure in die Hände der USA begeben haben und nun in deren Spinnennetz kleben, was sie aber offensichtlich nicht stört, weil sie finanziell abgesichert sind, wenn sie nach verlorenem Krieg das Weite suchen und ihre Mitbürger im Elend zurücklassen.

Gleiches vollführt unsere Regierung übrigens gerade mit uns, denn unter den Sanktionen leiden v.A. die schwächsten Mitbürger, die bereits vor Corona und dem Krieg gerade so über die Runden kamen.

Die USA nutzen die Ukraine für einen Stellvertreterkrieg, wie schon Georgien, ohne Rücksicht auf das Leben der Bewohner, nur um Russland zu schwächen mit dem Ziel, den erhofften Kadaver auszuweiden.

Der Mensch funktioniert wie jedes andere Lebewesen auch.
Wo er derart in die Ecke gedrängt wird, dass Flucht oder sich Totstellen nicht möglich sind, geht er als Ultima Ratio zum Angriff über, seinem Überlebenstrieb folgend.
Gier und Arroganz des US-Kapitals, welches im Hintergrung orchestriert, haben diese Situation genau so geschaffen.
Es läge also an den USA und den NATO-Staaten, diese Bedrohungslage für Russland zu beenden.

Wie man allerdings nach so vielen gebrochenen Verträgen und Versprechen Russlands Vertrauen zurückgewinnen will, kann ich mir nicht vorstellen, zumal ganz offensichtlich der Wille dazu fehlt.
Der Westen geht wohl lieber mit wehenden Fahnen unter, als den Kurs zu wechseln.

Die einzige Chance sehe ich nur noch darin, dass die Bürger der westlichen Staaten die verantwortlichen Akteure stürzen und eine demokratische Kontrolle installieren, di ihren Namen auch verdient.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Entschuldige bitte, ich war gerade von meiner Emotion zu ergriffen.

Daher nun noch zum meinem Bild der Russen in Ossiland:

Das Barbarische war durchaus existent. Meine Großmutter, ihr Mann blieb irgendwo für Führer Volk und Vaterland zwischen Berlin und Moskau liegen („gefallen“ welch eine Klitterung!), hatte wohl noch lange Angst vor Vergewaltigung durch die Russen. Diese gabs auch ganz sicher.
Das betraf mich aber nicht, als in den sechzigern Geborener.

Meine Erfahrungen beschränken sich darauf, daß wir mal, als wir noch zu doof waren, einen Kronkorken ohne Öffner zu öffnen, mit unserer 16-Pfennigbrause einen wacheschiebenden Russen am Tor der Russenkaserne darum baten, diese doch zu öffnen. Der war sehr ablehnend, hat sich aber irgendwie doch breitschlagen lassen. Das war alles nonverbal. Wir konnten noch kein Russisch und er kein Deutsch.
Erst viel später wurde mir klar, daß der nichts gegen uns hatte, sondern denen der Kontakt untersagt war.

Sonst war die Bruderschaft mit den Russen und überhaupt allen, die ins System passten, ja Staatsreligion, was in der Realität allerdings eher locker gesehen wurde und sich auf Beitragszahlungen im Pfennigbereich für die DSF beschränkte.

Viel Eindrücklicher war mir ein Besuch in Moskau Anfang der Achtziger. So viel Gastfreundschaft und ehrliche Herzlichkeit habe ich nur ganz selten erlebt.

Zu Sudelede sag ich nix.

wschira
wschira
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

Irgendwelches heuchlerische Gesabbel überfordert mich nicht, es amüsiert mich eher.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  wschira
1 Monat zuvor

Wenn dir die letzten Eierschalen hinter den Ohren abgefallen sind und Du dich zum ersten mal rasiert hast, darfst Du gern mit Argumenten kommen.

Last edited 1 Monat zuvor by Horst Kevin
Cetzer
Cetzer
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Monat zuvor

dass sie dem Westen nicht mehr vertrauen

Es ist immer leichter Vertrauen einzufordern, als es sich zu verdienen.
(Angelehnt an den englischen Spruch: trust is build in drops and lost in buckets.)
Im Westen sind manche, vor allem kommerzielle Marken, allerdings bemerkenswert immun (geimpft ?) gegen Vertrauensverlust:

Die neue Nutella, jetzt ohne Rattenscheiße!

Mein Nicht-Vertrauen in die deutschen bzw. westlichen Bonzen ist so groß, dass ich von daher¹ glatt die russische Staatsbürgerschaft beantragen könnte.

¹Leider nur 3 russische Vokabeln

Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Monat zuvor

Ich bin zwar keine Russe, aber auch ich vertraue den Allerwertestenwesten nicht weiter als ich ein Klavier schmeißen kann. Bereits 2014 wurde bekannt, dass die US-Regierung 5 Mrd US-$ in den Putsch in der Ukraine investiert hat. Und da sind die Zahlungen der verschiedenen US-Oligarchenclans wie die der Bidens gar nicht mal enthalten. Die EU gibt zu nach dem Putsch auch 1 Mrd. € in die Ukraine investiert zu haben um ihre Marionetten, zB die Klitschkos, zu installieren. Und auch das sind nur die offiziell zugegebenen Geldflüsse.

Der Krieg tobt seit rund 8 Jahren in der Ukraine. Da hatte man wirklich genug Zeit sich die Entwicklung anzusehen. Wer noch auf die allerwertestenwestliche Propaganda rein fällt, dem kann man nicht mehr helfen. Da beißen sich auch die bestqualifiziertesten Sonderpädagogen die Zähne aus.

Detlef Schulze
Detlef Schulze
Reply to  Uwe Borchert
1 Monat zuvor

Und da sind die Zahlungen der verschiedenen US-Oligarchenclans wie die der Bidens gar nicht mal enthalten.

Joe Biden musste 2014 fasst sein Haus verkaufen um die Arzt-Rechnungen seines Krebs-kranken Sohnes zu bezahlen. Das passt nicht so zum Oligarchen-Image.

Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  Detlef Schulze
1 Monat zuvor

Wer glaubt den so eine herzzerreißenden, tränendrüsendrückende Geschichte? Ein Wahlkampf für die US-Präsidentenschaft ist ein vielfaches teurer als eine Krebsbehandlung. Diese Geschichte mit dem Haus ist nur PR, man könnte diese auch Fake News nennen. Wer auf so eine plumpe Geschichte rein fällt ist alles andere als mit Intelligenz gesegnet.

Last edited 1 Monat zuvor by Uwe Borchert
Detlef Schulze
Detlef Schulze
Reply to  Uwe Borchert
1 Monat zuvor

Ein Wahlkampf für die US-Präsidentenschaft ist ein vielfaches teurer als eine Krebsbehandlung.

Ja und? Sie meinen, bevor er sein Haus verkauft, sollte er lieber Wahlkampfgelder veruntreuen?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Detlef Schulze
1 Monat zuvor

@Detlef Schulze

Biden ist die korrupteste Ratte, die je auf dem Präsidentenstuhl gesessen hat.

Zig-Millionen Amerikaner könnten ein Krebsbehandlung nicht bezahlen, aber Biden locker.
Ein Senator von Delaware und Vice-Präsident unter Obama soll sich die Kresbehandlung seines Sohnes nicht leisten können?

Glaub nicht jeden Schwachsinn, den dir die Medien auftischen.

Detlef Schulze
Detlef Schulze
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Biden ist die korrupteste Ratte, die je auf dem Präsidentenstuhl gesessen hat.

Echt? Was hat er denn gemacht?

Zig-Millionen Amerikaner könnten ein Krebsbehandlung nicht bezahlen, aber Biden locker.

Ein Senator von Delaware und Vice-Präsident unter Obama soll sich die Kresbehandlung seines Sohnes nicht leisten können?

Ok, das war flapsig ausgedrückt. Wahrscheinlich hatte der Sohn eine Krankenversicherung. Allerdings stand seine Familie ohne Einkommen dar, nachdem er erkrankt und später gestorben ist. Vielleicht war dann ein Haus noch nicht abbezahlt usw, und die Familie wäre mittellos. Aber die Steuererklärung von Biden (und seiner Frau) aus dieser Zeit kann ja jeder einsehen. Mit seinem Brutto-Jahresgehalt kann man in Amerika keine (erstklassige) Krebstherapie bezahlen. Und nach einem Oligarchen-Einkommen sieht das schon gar nicht aus.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Detlef Schulze
1 Monat zuvor

@Detlef Schulze

Echt? Was hat er denn gemacht?

Such einfach mal nach „Biden-Clan“ im Netz.
Da findet sich reichlich Stoff, besonders in den US-Medien.

Wahrscheinlich hatte der Sohn eine Krankenversicherung.

Bei einem Generalstaatsanwalt in Delaware ist das anzunehmen.
Dass der Vater als Vizepräsident ihn und seine Familie nicht finanziell unterstützt haben sollte, ist kaum anzunehmen.

Wenn ich an die Zig-Millionen Amerikaner denke, die sich nicht mal einen Arzt- oder Krankenhausbesuch leisten können, hält sich mein Mitleid mit diesem reichen Clan doch sehr in Grenzen.

Uwe Borchert
Uwe Borchert
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

Überdenke bitte Deine Wortwahl. Du hast Millionen von netten, intelligenten und sozialen Nagetieren mit dieser Gleichsetzung beleidigt. *fiesgrins*

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Uwe Borchert
1 Monat zuvor

@Uwe Borchert

Hast recht.
Werde nächstens „Allien“ schreiben.
Ob es die gibt, weiß man nicht und wenn ja, sind die so weit weg, dass sie nichts von meinen Verbal-Ausbrüchen mitbekommen. 😉

Cetzer
Cetzer
Reply to  Horst Kevin
1 Monat zuvor

keine akzeptable Begründung für jeglichen Krieg

Ganz sicher nicht im Sinne der kleinen Leute. Ich kann echt nicht nachvollziehen, warum so viele Ukrainer Leben und Gesundheit riskieren, um weiter von ukrainischen¹ Oligarchen ausgebeutet zu werden, statt von russischen; Auch die ukrainische Flagge² scheint mir nicht so viel besser als die russische.

¹Zuzüglich Präsidentensöhnchen, Kickback-Amis und EU-KorruptionsRittern
²Nationalhymne?

ZuSpaet
ZuSpaet
1 Monat zuvor

Der Europarat nebst EGMR ist zahnlos und ohne Wirkung, deshalb sind die Russen ausgetreten. Das ist in anderen Bereichen und Staaten aber aehnlich substanzlos, zum Beispiel Nordirlandkonflikt. Auch die deutsche Justiz ignoriert die EGMR Vorgaben penetrant, so Sorgerecht, Fall Goergulue, und Strafrecht, Tatprovokation durch verdeckte Ermittler. Spöttisch auch als „Straßburger Tuerkischer Basar“ bezeichnet, fröhliches Feilschen um jeden Hunderter Entschädigung. Die OSZE, früher KSZE, ist leider auch kein Garant. Und der IGH hat sich im Kosovo Urteil um klare Vorgaben, wie eine Unabhängigkeit durchzuführen ist, gedrückt. Degenerierte Justiz auf allen Ebenen. Das Ergebnis ist sicher unschön, aber Folge davon.

Die Krise des Wertewesten dürfte erstmals im Herbst deutlich werden, wenn das Gas ausbleibt. Nebenbei drehen die Russen den Japanern das Gas ab, weil diese den Ölpreis deckeln wollen. Das läuft auf einen Wirtschaftskrise hinaus, der Westen bald im Freien Fall. Es waere angebracht gewesen, der Ukraine sehr deutliche Bedingungen zu stellen, und bei Zuwiderhandlung diese zu sanktionieren. Die EU jault wieder wegen Korruption und Oligarchen, als Strafe gibt’s den Beitritt. Da muss man sich nicht wundern, wenn alles so korrupt bleibt, das gilt auch fuer den Balkan und Südosten.

Die Notenpresse, seid verschlungen Milliarden, plus deutsches Aussenhandelsdefizit werden die EU Kreditwürdigkeit in Kürze ruinieren, die Inflation wird alles zerlegen. Erdgas und Treibstoff werden kaum noch bezahlbar sein. Sri Lanka, wir sind auf der Überholspur schneller. Immerhin hat man genügend Naturduenger durch die holländischen Agrarfabriken, der Westen ersaeuft fast in Guelle. Da demonstrieren die reichen Bauern wegen zu hoher Guelleentsorgungskosten. Muss man nur in Europa verteilen. Wenn man das noch kann. Mehr darf hier nicht gesagt werden!!!

Cetzer
Cetzer
Reply to  ZuSpaet
1 Monat zuvor

Tatprovokation durch verdeckte Ermittler

Eklatant beim Betreuten Terrorismus, manche Verurteilte hätten es ohne liebevolle Aufsicht durch Heerscharen von V-Engeln nicht geschafft, eine Fensterscheibe zu verkratzen.

Degenerierte Justiz

Abgesehen von einer Klage gegen das Verbot von RT habe ich nichts von Klagen gegen die diversen Sanktionen/Beschlagnahmungen/Enteignungen gehört, obwohl es so viele Ansatzpunkte gegeben hätte, z.B. hatte mindestens ein sogenannter Oligarch zusätzlich die zypriotische Staatsbürgerschaft. Meines Wissens gilt die Eigentumsgarantie nach §14 auch für Ausländer und Sonderregelungen für den Kriegsfall können eigentlich nicht gelten.
Die betroffenen Russen (Gazprom…) beherzigen wohl alle die alte Weisheit, dass man schlechtem/verlorenem Geld kein Gutes hinterher werfen soll. Die Wahrscheinlichkeit eines (Teil-)Erfolgs vor unserer Corona-gestählten Justiz läge vermutlich im Bereich von Sechs Richtigen…

Die [finale ?] Krise des [allerwertesten] Wertewestens dürfte erstmals im Herbst deutlich werden

War schon lange absehbar. Erinnert mich manchmal an Menschen aus meiner Bekanntschaft, die es vermeintlich (ums Verrecken) darauf abgesehen hatten:
Im Sattel eines Motorrads zum Organspender zu werden
Noch vor dem 40. Geburtstag an einem Herzinfarkt zu sterben
Vom betrunkenen Ehemann tot geschlagen zu werden
Vielleicht kennt auch Ihr Fälle von (einzelnen) Menschen, die sich selber (erstaunlich zielstrebig) fertig gemacht haben – Das geht auch mit größeren Gruppen, ganzen Kulturen. Manchmal dauert es erstaunlich lange bis zum Erfolg.

der Westen ersäuft fast in Gülle

Aber nur solange die Schweine was¹ zu fressen haben, dann kommt das Quieken der Ferkel.

¹Vorzugsweise Sojaschrot aus Brasilien angereichert mit Antibiotika aus Indien; Eicheln und Pilze aus dem Wald vertragen sie schon lange nicht mehr

Last edited 1 Monat zuvor by Cetzer
ZuSpaet
ZuSpaet
Reply to  Cetzer
1 Monat zuvor

Ursprünglich waren Schweine Resteverwerter und wurden zur Eichelmast im Herbst von den Schweinehirten in den Wald getrieben. Das Guelle Problem war um 2010 mal Medien Thema, weil alles nach D gekarrt wurde.

https://www.topagrar.com/schwein/aus-dem-heft/keine-illegale-guelle-aus-holland-9692067.html

Das ist auch in NL typisch. Der Bauer will den Profit, was schert die Nitrat Belastung beim Trinkwasser. Sollen die Eltern doch Mineralwasser fuers Baby kaufen.

https://www.babycenter.de/x25005313/ist-nitrat-in-gem%C3%BCse-gef%C3%A4hrlich-f%C3%BCr-mein-baby

JW
JW
Reply to  ZuSpaet
1 Monat zuvor

Mmh, da wäre ich aber vorsichtig – mit vorschnellen Schüssen gegen die Bauern. Ich kenne keinen einzigen Bauer/Landwirt, der nicht „liebend gerne“ SOFORT aussteigen würde aus dem EU-Subventionszwangskorsett. Die Auflagen, an diese Subventionen zu gelangen, sind mörderisch und – genau der Mist, den wir in der Landwirtschaft sehen. Das ist leider gelenkt worden. Der heutige Landwirt erfüllt(e) ein Soll, dass ihn hat überleben lassen gegenüber dem „Kleinbauern“, erfährt jetzt aber den wahren Preis – mit 16-Stunden-Arbeitstagen. Mir tun alle Bauern daher einfach nur leid und ich hoffe, dass dieser Protest gegen die Zwangsenteignung, gegen die Folgen des „Great Reset“, relativ friedlich bleibt, uns aber mal bei Zeiten auch hier vom Sofa holt.
Es gibt kein besseres Abbild des Neo-Liberalismus als die Entwicklung der Landwirtschaft, finde ich.
Warum also diesen Protest gegen die „herrschenden Bürokraten“ so niedermachen?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  JW
1 Monat zuvor

Warum also diesen Protest gegen die „herrschenden Bürokraten“ so niedermachen?

Die Frage ist berechtigt, wobei man natürlich auch sagen muß, dass unter den Bürokraten reichlich Großbauern sitzen, di eihre Interessen vertreten.

Alles in Allem ist die gesamte Agrarpolitik der EU eine einzige Fehlsteuerung.

Warum stärkt man nicht die kleineren und mittleren Höfe, schon allein wg. dem Umweltproblem z.B. in der Tiermast, die sehr konzentriert stattfindet, vom Tierwohl ganz zu schweigen.
Zudem werden viele kleinere Einheiten nicht so leicht von Krankheiten befallen, die die Verwendung von Antibiotika notwendig machen, um nicht riesige Mengen an Tieren keulen zu müssen.
Die Wahrscheinlichkeit, das viele kleinere Einheiten getroffen werden, ist deutlich geringer.

Weitere Argumente wären die Landschaftspflege und der Erhalt von Arbeitsplätzen in kleineren Einheiten, über das Land verteilt.
Biogas wäre übrigens auch so ein Thema, zumindest partiell und gerade jetzt.

Die Förderung größerer Höfe ist aus meiner Sicht ein Irrweg.

JW
JW
Reply to  Robbespiere
1 Monat zuvor

„Warum stärkt man nicht die kleineren und mittleren Höfe . . .“ schreibst du, Robbespiere? Genau das frage ich mich auch, als Kind vom Lande, quasi – mein ganzes Leben lang. Unsere Tiere waren nie krank, Mist war der „Golddünger“, ansonsten wurde gejätet, wir nannten es hacken – nicht „hacken“(engl.) , so weit dachten wir noch nicht.
Was ist da also los?
Mittlerweile glaube ich tatsächlich an die Umsetzung einer Strategie der „Herrschenden“, alle kleineren Betriebe zu ruinieren. Kürzlich, mein musikalischer Kollege und hauptberuflicher Finanzamt-Steuerprüfer(empört):
„Ich überprüfe ausschließlich kleine und mittlere Unternehmen. Egal, was die mir vorlegen, irgendwas muss ich immer beanstanden – und ihnen das Leben schwer machen. Die großen kommen aber mit allem durch. Das ist so ungerecht (und unsozial: von mir kommentiert): WIR MÜSSTEN WIRKLICH ALLE AUF DIE STRASSE GEHEN!“

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  JW
1 Monat zuvor

Straße gehen, wir und Konjunktiv – seit Jahrzehnten…
Da kommt Hoffnung auf – oder so.

JW
JW
Reply to  Suzie Q
1 Monat zuvor

Ja, das olle Konjunktiv. Zugegeben, Suzie Q. Die Empörung „eines“ Beamten macht noch keinen Sommer – erstaunt war ich aber doch. Im Schlaraffenland der „grünen“ Spießer/Spinner freut man sich als „mündig(fühlend)er Bürger“ aber über jedes kleinste Labsal.
(Haut sie in die Tonne, die Tyrannen) könnte, könnte sich bald aus dem kursiven lösen und wirken. Im Gesang? Im Gang? Im Wort? Im Sport? Der Reim ist nicht gerade, naja, glänzend – aber herrlich unpassend. Wie fast alles, was wir verschweigen. Tyrannei ist nicht so mein Ding.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  JW
1 Monat zuvor

Ich bin zwar ein Stadtkind, aber mine Mutter stammte vom Dorf und ihr Vater hatte noch eine Nebenerwerbs-Landwirtschaft.

Meine Kindheit in den Sommerferien habe ich immer da verbracht und sehr genossen.
Das Leben auf dem Land war für mich viel abenteuerlicher als jeder Urlaub in südlichen Gefilden.

Damals hatte noch jedes Haus Viehhaltung und Äcker, Heute keines mehr.
Tierhaltung und den Feldanbau zu Futterzwecken gibt es längst nicht mehr, dort im hohen Westerwald.
Nur noch Wiesen, die von den Holländern wg. dem Heu gemäht werden.
Bodenbrüter haben keine Chance mehr, ihre Jungen aufzuziehen und Fleisch wie Kartoffeln sind weit billiger im Supermarkt.
Dabei hätte die Erde dort eine unvergleichliche Würze, die Kartoffeln wg. der Höhenlage zu einer wahren Delikatesse macht.
Aber es lohnt offensichtlich nicht.
Als Kind im Kuhdung auf der Weide herumzuwaten und anschließend die Füße im nahe gelegenen Bach zu waschen war mir ein wahrer Genuß.

Die Traktoren und Hakos sind längst verkauft, die Pflüge und Jauchewägen längst zur reinen Deko im Garten verkommen.
Aber vielleicht wird man sich derer wieder besinnen, wenn es wirtschaftlich wg. der völlig verkorksten Politik abwärts geht.

Hoffnung besteht immer.

Drops
Drops
1 Monat zuvor

Wenn man sich dieses Geschmeiss der selbsternannten Antifa heute so anschaut, sage ich mir immer: ein Sticker macht noch keinen Antifaschisten. Diese Brut die bei den us-amerikanischen Kriegen Beifal klatscht und jedem der es nicht wissen will sein „Nie wieder Faschismus“ entgegenrülpst scheitert so gnadenlos bei der Bewertung des Konfliktes in der Ukraine. Sollte es ein danach geben was wird wohl wieder einmal der meist gesprochene Satz sein? Wir haben doch von nichts gewußt…

Corinna
Corinna
1 Monat zuvor

Super Text, danke dafür!