buzzard.org versus neulandrebellen: Menschenfeindlichkeit und Antisemitismus

Kürzlich mussten wir erfahren, dass es ein eher unangenehmes Gefühl ist, wenn ein Messer von hinten durch die Brust im Auge landet. Zu verdanken haben wir das einer Seite, die sich aufklärerisch und im Sinne einer Gegenöffentlichkeit versteht. Das verstehe, wer will.

Ein befreundeter Journalist und Blogger leitete uns vor einigen Tagen eine interessante Mail von buzzard.org weiter:

Lieber XXX,
mir ist aufgefallen, dass Sie auf Neulandrebellen in ihren Blog Rolls verlinken, die wiederum als befreundete Blogs Rubikon und Ken.fm definieren. Können Sie mir erklären, warum Sie das tun und ob Sie das problematisch finden? Wir verlinken bei Buzzard gelegentlich auch Ihre Beiträge, die wir spannend und lesenswert finden, allerdings haben uns Fragen erreicht, warum wir Sie und Ihr Medium verlinken, wenn Sie doch antisemitischen und verschwörungsmythischen Portalen indirekt eine Bühne verhelfen.

Wie schätzen Sie das ein? Würde mich auch persönlich sehr interessieren. Vielleicht hätten Sie bei Gelegenheit auch mal Lust auf ein kurzes Telefonat.
Viele Grüße
Felix

Felix Friedrich ist nicht etwa ein Praktikant, sondern einer der Geschäftsführer von buzzard.org. Und er ist mir durchaus bekannt, da er mich 2017 noch als „Politik-Profi“ bezeichnete und in einem Video nach meiner Art der Recherche befragte.

2017, 2020 und 2021 waren Felix und seine Kollegen offenbar noch immer der Meinung, dass wir gut zu ihnen passen. Zwei Verlinkungen belegen das.

Doch das ist alles Schnee von gestern. Heute stellen wir für buzzard.org offenbar eine Gefahr für seriösen Journalismus dar. Für Jugendliche übrigens auch, aber dazu weiter unten mehr.

Die Reaktion

Der befreundete Blogger, der diese Mail erhielt, antwortete ausführlich. Unter anderem schrieb er:

Es ist richtig, dass ich auf den Blog Neulandrebellen im Rahmen einer Blogroll und eines RSS-Feeds verweise. Das tue ich, weil ich beide Autoren persönlich kenne und schätze. Das bedeutet nicht, dass ich alles teile, was dort veröffentlicht oder verlinkt wird. Es ist auch nicht meine Aufgabe, so etwas ständig nachzuprüfen und zu kritisieren oder mich zu allem zu äußern, was andere auf ihren Blogs tun. Wenn Ihre Leser ein Problem mit den Neulandrebellen oder anderen Webseiten haben, auf die ich nun überhaupt nicht verweise, müssten Sie das mit Ihren Lesern besprechen oder in einen Dialog mit den Betreibern der genannten Seiten treten.

Ich muss dazu sagen, dass ich zunächst geneigt war, Felix und seine Komplizen zu ignorieren. Aber aus zwei Gründen habe ich mich dann doch anders entschieden:

1. Der Vorwurf, wir seien ein „verschwörungsmythisches“ Portal geht mir gegen den Strich, weil er jede sachliche Diskussion erstickt.
2. Der Vorwurf, wir seien antisemitisch, macht mich richtig wütend.

Zu 1: Ich habe kein Problem damit, als Verschwörungstheoretiker oder ähnliches bezeichnet zu werden. Da es nachweislich Verschwörungen gibt und gab, muss es folglich auch entsprechende Theorien dazu geben, sonst ergibt das ganze Prinzip keinen Sinn. Doch es ist die Wertung, die es problematisch macht.

Zu 2: Hier hört der Spaß auf! Auch wenn sich diese Keule ähnlich abgenutzt hat wie die Schublade der Verschwörungstheoretiker, ist es doch eine andere Liga, weil es sich hier um den Vorwurf handelt, nationalsozialistischem Gedankengut anzuhängen, diesem aber mindestens nahezustehen. Das sollten sich übrigens alle bewusst machen, die mir nichts dir nichts andere als Antisemiten bezeichnen.

Um es klar zu formulieren: Wir sind keine Antisemiten und spielen mit dem Gedanken, das mit buzzard.org auf juristischem Wege zu klären.

Felix will mehr!

Nein, Felix gab sich mit der Antwort nicht zufrieden und legte nach:

Mich hat nur Ihre Einschätzung interessiert, da Sie von anderen möglicherweise so wahrgenommen werden, dass Sie Seiten empfehlen, die wiederum andere verschwörungsmythische oder Seiten mit antisemitischem Anstrich empfehlen, weil Sie die Blogroll der Neulandrebellen auf Ihrer Seite haben. Ohne klar zu machen, dass Sie sich dere Meinung nicht zu eigen machen. Eine Blogroll zu verlinken versprüht ja schon den Geist einer gewissen Verbundenheit. Würden Sie auch die Sezession verlinken? Oder Journalistenwatch?

Hallo? Können wir bitte mal Ihren Dienstausweis sehen?

Es ist ja durchaus berechtigt, kritisch nachzuschauen und zu hinterfragen, was die Absichten von Medienbetreibenden und Bloggern sind, insbesondere weil viel Falsches und Menschenfeindliches heutzutage veröffentlicht wird. Gerade weil Jugendliche dieses Wissen nicht haben, und wir eine Verantwortung als Publizierende haben.

Falsches und Menschenfeindliches also. Damit kann er ja nur uns meinen. Aber insbesondere für Jugendliche stellen wir offenbar eine Gefahr dar.

Gerne würde ich eine Diskussion zu diesem Thema organisieren, vielleicht auch einmal eine Veranstaltung, um darüber zu diskutieren, wie man mit Blogs umgehen soll und wo die Grenzen sind, wenn es überhaupt welche gibt. Hätten Sie Lust daran mal teilzunehmen, wenn wir hier weiterkommen?
Viele Grüße
in Verbundenheit mit dem Gedanken einer „Gegenöffentlichkeit“
Felix Friedrich

Feine Idee, das mit der Veranstaltung. Allerdings wären die neulandrebellen ganz sicher nicht dabei gewesen. Stattdessen wurde unser Freund auf eine unglaublich schmierige Art und Weise umgarnt. Wäre das nicht toll, wenn wir auf einer Veranstaltung mal so richtig über die neulandrebellen, Ken Jebsen und die anderen Bösewichte herziehen könnten? Ja, das wäre schön, und es erfüllt Felix mit Verbundenheit, gemeinsam eine Gegenöffentlichkeit abzubilden, die zu den Guten gehört und die Bösen auf Veranstaltungen so richtig auseinandernimmt.

Gegenöffentlichkeit? Was war das noch gleich?

Unser befreundeter Blogger antwortete noch einmal:

Ich finde es nämlich hochgradig problematisch, dass Sie hier mit mir über Dritte diskutieren wollen, ohne dass die sich dazu äußern können. Insofern halte ich Ihr Gesprächsangebot zum Thema auch nicht wirklich für überzeugend. Was wollen Sie denn da besprechen? Wie verantwortungslos andere Autoren und Blogs sind, die gerade nicht mit am Tisch sitzen? Das hielte ich, bitte nehmen Sie es mir nicht übel, ein wenig für menschenfeindlich.

Ein prägnanter Hinweis. Auf der einen Seite stellt buzzard.org die Behauptungen auf, wir seien Verschwörungstheoretiker, Antisemiten, Menschenfeinde und eine Gefahr für Jugendliche. Auf der anderen Seite sind sie nicht in der Lage, mit uns über ihre Einschätzungen zu sprechen. Ich wäre sicher für ein Interview bereit gewesen, in dem ich erläutern kann, wie ich zu den Vorwürfen und Unterstellungen stehe.

Ein Gipfel der Frechheiten unter vielen ist die larmoyante Solidaritätsbekundung am Schluss, so von einem zum anderen, die beide eine kritische Gegenöffentlichkeit verbindet.

Irgendwie kriegen die Jungs von buzzard.org so ziemlich alles durcheinander, was nur möglich ist. Eine Gegenöffentlichkeit wendet sich gegen die Öffentlichkeit der großen Medien, gegen die unseriöse Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Sender, sie versucht, ein Gegengewicht dazu herzustellen.

Was buzzard.org hier angestellt hat, ist das glatte Gegenteil einer Gegenöffentlichkeit. Es ist das Diffamieren und Ausgrenzen von Meinungen, die nicht genehm sind, gepaart mit Lügen und falschen Titulierungen.

Warum machen wir das öffentlich?

Das Diffamieren, das Ausgrenzen, das Verurteilen mittels billiger Propagandabegriffe – das ist nichts Neues, auch für uns nicht. Dass allerdings ein Kollege von uns mit hineingezogen werden soll, ist schon sehr perfide. Es ist ein offenkundiger Versuch, eine Spaltung zu erzeugen und die „Guten“ von den „Bösen“ zu trennen. Und das auch noch auf eine Art, die oberflächlich und uninformiert ist.

Der mit uns befreundete Journalist hat übrigens (ich veröffentliche hier nicht den gesamten Mailverkehr) ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er diese Mails an uns weiterleitet. Das sei ein Gebot der Fairness, merkte er an.

Felix und die sieben Zwerge wissen also, dass wir involviert sind. Er hätte sich bei uns melden können. Um das geradezurücken. Um das Gespräch zu suchen, in den Konflikt zu gehen, was auch immer. Wenig überraschend dürfte es für die Leser sein, dass nichts davon geschah.

Es gibt aber noch einen weiteren Grund, der uns dazu geführt hat, diesen Vorgang öffentlich zu machen: Wiederholungstaten.

Warum sollten wir die einzigen sein, die buzzard.org als Menschenfeinde oder Antisemiten bezeichnet? Gehört es womöglich zur „Firmenpolitik“ der Website, ähnliche Mails zu schreiben, um Missgunst und Feindseligkeiten zu streuen?

Wir möchten also warnen. Vor buzzard.org. Felix und seine Mittäter schrecken vor den übelsten Vorwürfen nicht zurück, die daran erinnern, wie man bereits andere Leute durch Denunziation und Falschbehauptungen in Schwierigkeiten gebracht hat.

Und, wie gesagt, es stehen gravierende Behauptungen im Raum: Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus und eine Gefährdung Jugendlicher durch unsere Publikationen. Da all das der Fantasie von Felix und den 40 Räubern entspringt, werden wir das mal mit unserem Anwalt besprechen.

Interessant, dass buzzard.org mit uns wirbt (siehe Titelbild), uns aber in Mails an Kollegen als Antisemiten, Gefahr für Jugendliche und Menschenfeinde bezeichnet.

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Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

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Rudi K
Rudi K
1 Jahr zuvor

Ein guter Beitrag. Es ist schon interessant, daß mit der „Kontaktschuld“ auch verlinkte Seiten schon kritisch sind, obwohl man eventuell nicht mit allem dort Veröffentlichten einverstanden ist.

Zu 1: Ich habe kein Problem damit, als Verschwörungstheoretiker oder ähnliches bezeichnet zu werden. Da es nachweislich Verschwörungen gibt und gab, muss es folglich auch entsprechende Theorien dazu geben, sonst ergibt das ganze Prinzip keinen Sinn. Doch es ist die Wertung, die es problematisch macht.

Hier zu folgender Einwand:

Nach dem aktuellen „Neusprech“ heisst es nicht „Verschwörungstheorie“ sondern „Verschwörungsmythos“ (Michael Blume) ode „Verschwörungsideologie“ (Annetta Kahane). Denn eine Theorie bedeutet ja, daß es eine Verschwörung geben kann. Die anderen Begriffe bedeuten ja, daß diese Möglichkeit von Vorneherein ausgeschlossen ist.

Last edited 1 Jahr zuvor by Rudi K
ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Jahr zuvor


…zumal sich fast alle VTs der letzten Jahre als reale, gängige Praxis erwiesen haben!

Anna
Anna
1 Jahr zuvor

was solls, es ist längst bekannt, dass die Inquisitoren unterwegs sind und die Ketzer brandmarken; ein Artikel der Freidenker beschreibt es sehr gut, mit dem Fazit: „Seit dem ersten Tag dieser „Pandemie“ ist eine quasireligiöse Tonalität evident und verstärkt sich zusehends. Gegen die Seuchenpropaganda mit Metaphern, die auf unsere Überlebensinstinkte abzielen, sind nur wenige Menschen immun. Unvorstellbar ist das Tempo, mit dem unsere westlichen Werte zu erodieren beginnen. Wir haben nicht mehr viele Gründe, uns ethisch und moralisch über Extremisten zu erheben, die Köpfe abschneiden und Menschen in Käfigen verbrennen. Der Weg in den religiösen beziehungsweise ideologischen Totalitarismus ist bereits eingeschlagen.“…den Artikel findet man unter dieser Überschrift bei den Freidenkern: „Die Pandemie-Priester“….“Die quasireligiösen Narrative von Medien und Politik offenbaren den kultartigen Charakter einzelner Aspekte der Corona-Pandemie.

Mensch
Mensch
1 Jahr zuvor

Aus dem Bauch heraus, bin ich geneigt davon auszugehen, dass dieser Felix aus monetären Gründen diese miese Nummer abzieht.

Ansonsten will mir nichts einfallen, das diese Arschkrampennummer auch nur ansatzweise nachvollziehbar machen könnte.

Rudi K
Rudi K
Reply to  Mensch
1 Jahr zuvor

Ich habe mir mal die Internetseite angesehen, und denke, daß die „MSM“ für diese Leute doch die „besseren“ Quellen sind und „rechte“ Quellen wie etwa PI-NEWS die „schlechtesten“ Quellen sind. Zu den „schlechteren“ Quellen gehören wohl auch Rubikon etc

Jau
Jau
1 Jahr zuvor

Danke für das Öffentlichmachen.

Und, wie gesagt, es stehen gravierende Behauptungen im Raum: Menschenfeindlichkeit, Antisemitismus und eine Gefährdung Jugendlicher durch unsere Publikationen. Da all das der Fantasie von Felix und den 40 Räubern entspringt, werden wir das mal mit unserem Anwalt besprechen.

Es mit Eurem Anwalt zu besprechen, finde ich sehrsehr gut.
______

Im Anhang ein Brückchen Richtung Kuhhorn, Tägerwilen.

08-10-21a.jpg
Pen
Pen
1 Jahr zuvor

Ist das der Felix, der zwecks Verleumdung ständig Wikipedia bearbeit, und schon mehrfach vom Exomagazin, Fleischer, Pohlmann und Bröckers verklagt wurde?

Wenn ja, unbedingt einen Anwalt nehmen.

Pen
Pen
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Jahr zuvor

ok

Rudi K
Rudi K
Reply to  Pen
1 Jahr zuvor

Wie Tom schon schrieb, ist er das wohl nicht. Der „andere“ hat sich das Pseudonym „Feliks“ zugelegt.

Pen
Pen
Reply to  Rudi K
1 Jahr zuvor

ok

Brian
Brian
1 Jahr zuvor

Ich kann deinen Unmut (milde ausgedrückt) lebhaft nachvollziehen.
Und auch wenn da auf unterstem Niveau und mit – wie Du ja selber schreibst – billigster
Machart gearbeitet wird, würde ich auf jeden Fall auch den juristischen Weg gehen.
Wenn ich auf der Seite schon lese : „Die Quintessenz der Perspektiven fassen wir für
dich zusammen“ – danke, ich brauche keine weiteren Vollidioten, die mir die Welt erklären; oder : „Überall konsumierbar“ – das ist schon eine entlarvende Beschreibung,
noch dazu mit einem Bild des überall anzutreffenden, sich (per Kopfhörer und Sonnenbrille) von allem abschottenden Hipster – der Inbegriff des aufgeklärten Menschen…
Komisch, warum kommt mir jetzt zum 1000. Male die Szene aus Monty Pythons‘
„Sinn des Lebens“ in den Sinn : „Geben Sie mir einen Eimer. Ich muss kotzen !“

Brian
Brian
Reply to  Brian
1 Jahr zuvor

Ich möchte übrigens kurz auf einen meiner Ansicht nach sehr guten und auch mutmachenden Artikel beim Rubikon hinweisen : „Der verkannte Beitrag der Untätigen“.
Ich finde mich da in vielem wieder.

Felix Friedrich
1 Jahr zuvor

Felix Friedrich hier, sehr gerne stehe ich für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Ich wurde vor Veröffentlichung dieses Artikels nicht kontaktiert oder zu einem Gespräch eingeladen. Ich hatte keine Absicht irgendjemanden anzugreifen und werde scheinbar in meiner E-Mail grob missverstanden. Im Gegenteil: Ich bin bislang nur noch nicht dazu gekommen, auf den Hinweis von xxx vom xxxblog hin, der dich, Tom, in CC gesetzt hat, dir direkt zu antworten. Dass das eine unmittelbare Veröffentlichung meiner E-Mails zur Folge hat, überrascht mich etwas, aber gut, ich habe da nichts geheim zu halten. Ich melde mich in der nächsten Woche.

Mordred
Mordred
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Jahr zuvor

Fünftens ist es ja sehr schön, dass du für ein Gespräch zur Verfügung stehst. Wir aber nicht. Du hättest von A bis Z anders agieren können und müssen.

Ich kann gut nachvollziehen, dass Ihr da keinen Bock drauf habt. Aber das in einem Livestream wäre schon ziemlich spannend. Da hätte man mal endlich Leute der Kontaktschuldfraktion im talk.

Sonni
Sonni
Reply to  Tom J. Wellbrock
1 Jahr zuvor

Lieber Tom,
ich kann sehr gut verstehen, dass ihr aufgebracht seid, das wäre ich auch. Es sind furchtbare Unterstellungen, und die Art der Kommunikation als „unglücklich“ zu bezeichnen, wäre euphemistisch.

Ich möchte hier mal noch eine andere Perspektive reinbringen: Nämlich die Frage, wie eigentlich das erstrebenswerte Gegenteil aussehen könnte. Wie könnte eine Kultur des fairen Streitens aussehen? Wie können wir Spaltung überwinden, wie trotz unterschiedlicher Zugänge und Meinungen (wieder) ein Miteinander finden? Und das Wichtigste: Wie kann eine Aufarbeitung und Versöhnung mit Menschen und Organisationen aussehen, die mit solchen Diffamierungen an uns schuldig geworden sind?

Spätestens, wenn die Wahrheit über diverse „Verschwörungsmythen“ und die politisch forcierte Pandemie-Lüge ans Licht kommt, werden wir diese Skills dringend benötigen.
(Stichworte Entnazifizierung, Wahrheitskommission, Aufarbeitung der Apartheid, Versöhnungsprojekte in Ruanda…)

Ich schätze euch Neulandrebellen als Vordenker und philosophische Durch-Denker sehr, deshalb lese ich euch regelmäßig. Und deshalb möchte ich anregen, dass ihr diesen Vorfall zum Anlass nehmt, um an diesem praktischen Beispiel Möglichkeiten zu durchdenken und/oder praktisch auszuprobieren, wie so eine Aufarbeitung/Versöhnung nach dem großen Crash aussehen könnte.

Ein Gesprächsangebot (mit allen seinen Schwächen, die du auch sehr präzise benannt hast) der Gegenseite liegt ja auf dem Tisch, das sind doch gute Voraussetzungen. Ich finde Mordreds Vorschlag gut, das z.B. in einem Livestream fair, kontrovers und transparent zu bearbeiten.

Den juristischen Weg zu gehen und von unserer Seite aus mit „Gegenangriff“ zu reagieren, finde ich eine zutiefst verständliche Reaktion, vielleicht auch (zusätzlich) nötig – möchte aber anregen, dass ihr als die Vordenker, die ihr seid, nicht dabei stehenbleibt und damit ebenfalls den Weg der Spaltung beschreitet, sondern (bei aller persönlichen Betroffenheit) eine Metaperspektive einnehmt und den Vorfall als Experimentierfeld für eine bessere Zukunft und ein besseres Miteinander seht.
Denn die gesellschaftliche Versöhnung wird nach dem Crash von uns ausgehen.

Dies sind meine Gedanken, und ich wünsche euch viele gute Meta-Gedanken dazu!

Brian
Brian
Reply to  Sonni
1 Jahr zuvor

@Sonni
Ich finde es gut, daß Du den ‚versöhnlichen‘ Aspekt mit reinbringst, den sollte
man grundsätzlich immer im Hinterkopf behalten.
Ich sehe allerdings in diesem Zusammenhang auch diverse Schwierigkeiten.
Bezogen auf die letzten 1,5 Jahre heißt das : es sind in dieser Zeit – gerade
auch von medialer Seite – so viele rote Linien überschritten worden, da ist ein
‚Verzeihen‘ in vielerlei Hinsicht oft nicht mehr möglich, zumal ich persönlich
vielen Verantwortlichen eine Entschuldigung nicht mehr abnehmen würde (so
sie denn überhaupt erfolgen würde).
Ein weiterer Punkt sind meine eigenen, vorwiegend privaten Erfahrungen mit
Auseinandersetzungen. Ich habe es ziemlich häufig erlebt, daß viele Menschen
zu einer ehrlichen, offenen und v.a. auch mal selbstreflektierenden Diskussion
gar nicht bereit sind. Da wird auf der eigenen Meinung beharrt, abgeblockt,
seinem Gegenüber der schwarze Peter zugeschoben, Unverständnis und wenig
Empathie gezeigt. Und das oft über Jahre.
Ich finde deinen Ansatz zwar richtig. Ich bin allerdings diesbezüglich nicht
besonders optimistisch. Denn es gehören zum Gelingen immer mindestens zwei
dazu.

Motzmatz
Motzmatz
Reply to  Felix Friedrich
1 Jahr zuvor

Ich wurde vor Veröffentlichung dieses Artikels nicht kontaktiert oder zu einem Gespräch eingeladen (…)

Ich bin bislang nur noch nicht dazu gekommen, auf den Hinweis von xxx vom xxxblog hin, der dich, Tom, in CC gesetzt hat, dir direkt zu antworten

Das klingt jetzt aber etwas widersprüchlich, Herr Friedrich.

Brian
Brian
Reply to  Felix Friedrich
1 Jahr zuvor

Nachdem das Kind schon im Brunnen ist, noch schnell versuchen, die Wogen zu glätten ? Wie glaubwürdig. Um dann im Nachhinein behaupten zu können, Sie hätten sich ja mit
Tom in Kontakt gesetzt ? Ich kann’s nur wiederholen : billigste Vorgehensweise.
Und Tom hat mit seiner Antwort eigentlich schon alles Entscheidende gesagt.

Mensch
Mensch
Reply to  Felix Friedrich
1 Jahr zuvor

Ich hatte keine Absicht irgendjemanden anzugreifen

Wen willst Du scheinheiliger Zeitgenosse ausgerechnet hier mit der gequirlten Kacke verwirren?

Falls Du auf der Suche nach Unmenschen bist, schau mal bei Spiegel und Co nach. Auch in deren Kommentarspalten wirste viel gruseliges, menschenverachtendes Zeug finden was wirklich lohnenswert wäre mal genauer zu betrachten und zu hinterfragen.

ShodanW
1 Jahr zuvor

Wie mal wieder der Begriff „antisemitisch“ völlig inflationär im Gebrauch ist – das macht mich einfach genau so wütend. Man kann das ja immer brav mit Rechten zusammenlegen und schon ist der Staatsfeind modelliert worden. Nur wird irgendwie ständig vergessen, dass die Causa KenFM bezüglich Antisemitismus immer noch auf dem Stand Aussage gegen Aussage steht (ist ja egal, der Staatsfeind ist gemacht worden) und gleichzeitig gerade die Radikallinken die Juden zum Sündenbock macht, nur um die Hamas und Palästinenser zu beklatschen, wahlweise auch Demonstranten, die „Scheiß Juden“ rufen.

Scheinbar ist mittlerweile die Mehrheit, die Journalismus betreibt, völlig aus der Spur geraten, wenn man echten Antisemitismus einordnen soll. Es reicht halt nicht, Wörter aufzuschnappen und auf Gerüchte zu hören. Aber wie schon früher angemerkt: seit Corona ist wirklich alles völlig durcheinander. Was Angst so alles mit dem Gehirn anstellt…

Rudi K
Rudi K
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

Aber wie schon früher angemerkt: seit Corona ist wirklich alles völlig durcheinander.

Dieses Phänomen, den Begriff „antisemitisch“ recht inflationär zu benutzen, ist nicht neu.

In diesem Artikel vom Dezember 2018 werden etwa die Nachdenkseiten von „Belltower“ also von der AAS mit dem Begriff „antisemitisch“ in Verbindung gebracht.

https://www.belltower.news/antisemitismus-von-links-die-verkuerzte-neoliberalismuskritik-der-nachdenkseiten-78239/

ShodanW
Reply to  Rudi K
1 Jahr zuvor

In diesem Artikel vom Dezember 2018 werden etwa die Nachdenkseiten von „Belltower“ also von der AAS mit dem Begriff „antisemitisch“ in Verbindung gebracht.

Klar, es ist nicht neu, aber jetzt ist es breitflächig angekommen. Siehe Jan Philipp Albrecht, Grüne. Der dachte auch, er hat einen Bonus auf Benutzung aller Diffamierungsworte. Ging nach hinten los. Wie so einige seiner geistigen Ergüsse. Die AAS ist dabei ein prima Zünder unterhalb der öffentlichen Aufmerksamkeit. Aber mit der Zeit übernehmen sie sich. Sie und all der woke Mist, der immer weiter ausartet.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

@Shodan

Wie mal wieder der Begriff „antisemitisch“ völlig inflationär im Gebrauch ist – das macht mich einfach genau so wütend.

Geht mir genauso, weil der Begriff einfach nur noch als Maulkorb benutzt wird, um Kritiker jedweder Art zur „Unperson“ zu erklären, die keinen Anspruch hat, gehört zu werden.

Man muss sich nach Auffassung der Verwender dieses Begriffs mit dem so Stigmatisierten nicht mehr sachlich-argumentativ auseinander setzen.

Man muss dieen Vorwurf auch gar nicht mehr dezidiert belegen, es reicht das Etikett und bedauerlicher Weise akzeptieren das anscheinend auch Viele, welche die Last der Nazizeit auf sich nehmen, ohne aktiv dabei gewesen zu sein.
Die meißten der Täter sind ohnehin nicht mehr am Leben.

Fatal ist, dass damit der aktuell offen sichtbare Faschismus des Corona-Regimes völlig unbeachtet bleibt.
Man jagt lieber einer Chimäre nach.

Echter Antisemitismus ist zu ahnden, aber was derzeit unter dem Label läuft, ist eine reine Totschlag-Keule.

ShodanW
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Geht mir genauso, weil der Begriff einfach nur noch als Maulkorb benutzt wird, um Kritiker jedweder Art zur „Unperson“ zu erklären, die keinen Anspruch hat, gehört zu werden. […]

Würde mich mal interessieren, woher das stammt (man munkelt, es wäre als CIA-Strategie in der psychologischen Kriegsführung angewandt worden) und vor allem wie das so großflächig in der Bevölkerung angekommen ist.

Den einzigen Vergleich kann ich direkt nur mit der Hierarchie von Unternehmen ziehen, weil es ja in perfider Weise als eine Art Soft Skill bezeichnet wird. Man nennt nun den Quertreiber nicht mehr „Arschloch“, sondern bedient sich den von dir erwähnten Etiketten, die teilweise wachsweich klingen und keinen besonderen Straftatbestand erfüllen. Natürlich besonders toll, wenn selbst die Tagesschau vor 15 Mio Zuschauern damit hantieren können (also auch Minister). Vielleicht ist es auch ein Feldversuch, wie weit man gehen kann. Auch hier sind Unternehmen mit aggressiv-offensiver Geschäftspolitik als Referenz gut geeignet, wenn sie etwa ihre Mitarbeiter unter Druck setzen. Sie rechnen damit, dass die Betroffenen ihre Rechte nicht kennen oder aus Angst nicht wahrnehmen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

@ShodanW

Würde mich mal interessieren, woher das stammt (man munkelt, es wäre als CIA-Strategie in der psychologischen Kriegsführung angewandt worden) und vor allem wie das so großflächig in der Bevölkerung angekommen ist.

Der Begriff Verschwörungstheoretiker soll von der CIA stammen, die damit Millionen Zweifler an den Untersuchungsergebnissen der Warren-Kommision bzgl. des Kennedy-Mordes mundtot machen wollten.
Bei „Antisemit“ bin ich da nicht sicher, weil das Wort ja nur auf Deutsche eine Wirkung zeigt, wg. unserer Geschichte.
Selbst die Ukraine darf ja ungestraft ihre damaligen Kollaborateure feiern und rechte Gesinnung offen zur Schau stellen.

Unmöglich ist das aber nicht, dass die US-Machteliten auf diese Art mit Hilfe deutscher US-Enddarmbewohner ihren hörigsten Vasallenstaat bei der Stange halten.

Ginge Deutschland als ihr Flugzeugträger in Europa verloren, wäre das ( mit Blick auf Mackinder, Brzezinsky, Stratfor ) ihr absolutes Waterloo.

Wer nicht vor Kriegen, Regime-Chanches und Millionen Toten zurückschreckt, hat auch keinerlei Hemmungen, die Gräber von 6 Millionen bestialisch ermordeter Menschen zu öffnen, wenn es den eigenen Zielen nutzt.

Natürlich besonders toll, wenn selbst die Tagesschau vor 15 Mio Zuschauern damit hantieren können (also auch Minister). Vielleicht ist es auch ein Feldversuch, wie weit man gehen kann.

Tja, das funktioniert deswegen so gut, weil kein Tagesschau-Moderater genug Eier in der Hose hat, denen mal ihre Parteilisten ab 1948 unter die Nase zu halten.
Das wäre vor 15 Mio. Zuschauern der Knaller und das Thema vermutlich schnell vom Tisch.

Last edited 1 Jahr zuvor by Robbespiere
ShodanW
Reply to  Robbespiere
1 Jahr zuvor

Unmöglich ist das aber nicht, dass die US-Machteliten auf diese Art mit Hilfe deutscher US-Enddarmbewohner ihren hörigsten Vasallenstaat bei der Stange halten.

Ich schätze mal, das ist nur die nächste Stufe des Schuldkultes, um uns als Opferlamm kleinzuhalten. Irgendwann muss man auch mal loslassen, weil vielleicht die Stimmung in der Bevölkerung eher genervt gewesen war, weil wir keinen Patriotismus leben durften wie andere Staaten. Den haben wir ja jetzt, mit Sommermärchen und Corona-die-Regierung-macht-das-schon-Spinnereien.

Last edited 1 Jahr zuvor by ShodanW
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

@ShodanW

Ich schätze mal, das ist nur die nächste Stufe des Schuldkultes, um uns als Opferlamm kleinzuhalten.

Der Erfolg dieser Strategie heißt AFD.
Wer bezieht gerne Prügel für etwas, wofür man auf Grund seines Alters gar nicht verantwortlich sein kann?

Damit erreicht man statt Erinnerung, Mahnung und Wachsamkeit nur das Gegenteil.
Der pure Trotz der so Malträtierten führt dann schnurstracks wieder auf den gleichen Pfad.
Vieleicht ist das sogar gewollt.
Die AFD ist aus meiner Sicht der leibliche Bankert der neoliberalen Parteien, deren Distanzierung nur eine Maske.

weil wir keinen Patriotismus leben durften wie andere Staaten

Stolz auf unser Land kann ja auch nicht aufkommen, wenn jede Resozialisierung aus der NS-Zeit unterbunden und am Ende mit Überheblichkeit übertüncht wird.
Das Euro-Regime läßt grüßen.

Percy Stuart
Percy Stuart
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

Also wenn jemand von Leuten die er für sich arbeiten lässt ein „Reinheitsgebot“, quasi eine Art Wir-sind-die-Guten-Nachweis verlangt, bei dem kann man wohl auch andere rechte Tendenzen finden, auch solche die er selber Anderen vorwirft.

Mordred
Mordred
Reply to  ShodanW
1 Jahr zuvor

Kann man eigentlich irgendwo seriös nachlesen, in welcher Form heutzutage Antisemitisms vorkommt bzw. welche Gruppe antisemtisch sind? Studien etc.?
Weil mir mittlerweile das Thema ähnlich kaputt vorkommt wie Diskussionen über Wirtschaftspolitik. Bei beiden Thematiken hat man (Mainstream-)Medien, welche jenseits von Meinungen auch in ihren Berichten derart faktenfrei was erzählen, dass einem ganz anders wird.

Rudi K
Rudi K
Reply to  Mordred
1 Jahr zuvor

Das kommt darauf an, wie man Antisemitismus versteht b.z.w. definiert. Die Antisemitismus der IHRA etwa hat es in der Weise „in sich“, daß man auch im Falle von nicht jüdischen Einzelpersonen, die man nennt, man sich antisemitisch aüßern kann. Siehe den Fall Neubauer und Maaßen. Er nennt das Wort „Globalisten“ was schon als antisemitisch gilt, obwohl die Leute wie Bill Gates keine Juden sind.

ShodanW
Reply to  Rudi K
1 Jahr zuvor

Er nennt das Wort „Globalisten“ was schon als antisemitisch gilt, obwohl die Leute wie Bill Gates keine Juden sind.

„Globalisten“ ist ja per se ein Hasswort für jeden Woken/Linken, weil es eben deren Identität beschreibt und versteckt abwertet. Ich habe im Prinzip nichts gegen Globalismus, aber etwas gegen den Besitzanspruch, den sie hegen. Beispiel:

https://www.spiegel.de/ausland/bali-influencerinnen-werden-von-urlaubsinsel-abgeschoben-a-6cf8fcc3-5de6-48b1-96b1-7548e43541c8?commentId=465b0a12-81cb-487c-b7ec-0b44b1ebef97

ShodanW
Reply to  Mordred
1 Jahr zuvor

Bei beiden Thematiken hat man (Mainstream-)Medien, welche jenseits von Meinungen auch in ihren Berichten derart faktenfrei was erzählen, dass einem ganz anders wird.

Ich schätze mal, dass die Inhalte gar keine Rolle mehr spielen, zumindest auf ihre Beweisbarkeit. Man merkt doch gerade in den Antifa-Reihen, wie wechselhaft ihre Sicht ist, gerade bei Juden. Man darf sie nicht kritisieren, das soll angeblich antisemitisch sein, was ihnen als Nazijäger gut in den Kram passt. Doch sie beklatschen auch die Araber, wenn sie die Juden übelst auf der Straße beleidigen.

Als Antisemitismus werden heute alle Formen von pauschalem Judenhass, pauschaler Judenfeindlichkeit oder Judenfeindschaft bezeichnet.

-Wikipedia

Tja, dann sind auch die Linken und demonstrierenden Araber antisemitistisch. Aber nee, sie deuten es um, das können ja nur Rechtsradikale sein. Sie ja gar nicht, weil sie ja divers sind. Na ja, es ist ein einziger Widerspruch. Nur eben kann man den verdrehen, wenn man die Machteliten um sich scharen kann.

Ich wer sonst
Ich wer sonst
1 Jahr zuvor

Ist das Ganze vielleicht „nur“ eine aggressive Marketingstrategie, um andere, alternative Medien, die bei aller Konkurrenz gewöhnlich gut vernetzt sind, gegeneinander aufzuhetzen und die losen Verbindungen (z.B. via Blogroll) aufzubrechen und so ein größeres Stück vom internetbasierten, medialen Kuchen zu bekommen? Schließlich scheint buzzard.org ein kostenpflichtiges Portal zu sein.
Wie auch immer, diese Masche ist absolut ekelerregend. Unterste Schublade.

Rudi K
Rudi K
Reply to  Ich wer sonst
1 Jahr zuvor

Das kann gut möglich sein Denn diese Seite hat auch eine „Preisliste“.

Mordred
Mordred
Reply to  Ich wer sonst
1 Jahr zuvor

VT: Die wollen analog zu AAS Förderungskohle abgreifen. Von daher bringen sie sich selbst auf eine gewisse Linie.

Spartacus
Spartacus
1 Jahr zuvor

Ich will mich erstmal auf das sachliche bzw. faktische beschränken, also die Vorgehensweise und indirekten Unterstellungen beiseite lassen.
Habe die Zitate mehrmals gelesen und ich habe keine Stelle gefunden, bei der ihr selbst irgendeiner Einstellung oder Haltung bezichtigt werdet, lediglich andere Portale, die hier verlinkt sind. Außerdem waren die Aussagen ja privat, zumindest nicht öffentlich.
Will sagen: Nach meiner laienhaften Einschätzung sehe ich da keine handfesten juristischen Ansatzpunkte.

Die andere Frage ist, wie man damit umgehen kann, wenn man in den Diffamierungsstrudel hineingezogen wird. Und auch wenn ihr da gerade verständlicherweise null Bock drauf habt, wäre ein Dialog eine Möglichkeit.
Ich sehe da einige Chancen und wie sollten sich sonst bessere Argumente durchsetzen?

Mordred
Mordred
Reply to  Spartacus
1 Jahr zuvor

Habe die Zitate mehrmals gelesen und ich habe keine Stelle gefunden, bei der ihr selbst irgendeiner Einstellung oder Haltung bezichtigt werdet, lediglich andere Portale, die hier verlinkt sind.

Wenn die Haltung nicht mindestens implizit mitgemeint wird, warum sollte buzzard dann fragen, ob man die Verlinkung nicht problematisch findet? Btw maßt sich buzzard an, die verlinkten Blogs als antisemitsch etc. so zu bezeichnen, als wäre das eine unumstrittene Tatsache.

Spartacus
Spartacus
Reply to  Mordred
1 Jahr zuvor

Das ist aber m.e. von den hier Beteiligten nicht justitiabel, und nur darum ging es mir ja, wie ich explizit geschrieben habe.
Das, worum es hier eigentlich geht, ist die Frage von Ausgrenzung oder Tolerierbarkeit, also die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen.
Konkret die Frage, ob man jemanden noch zu den Guten zählen kann, der u.a. auf jemanden hinweist, der wiederum u.a. auf jemanden hinweist, der ins Kröpfchen gehört. Man könnte auch sagen, so eine Mischung aus Kontaktnachverfolgung vom geistig-moralischen Gesundheitsamt und kauft nicht beim Juden.
Und genau darüber sollte man mit den Leuten (öffentlich) diskutieren.
Und das erstmal völlig unabhängig von der Tatsache, ob die im Raum stehenden Vorwürfe gegen die anderen Seiten irgendeine Berechtigung haben oder nicht.

Antisemitsch ist übrigens eine interessante Wortschöpfung. 🙂

Schwitzig
Schwitzig
1 Jahr zuvor

Polarisation ist das. Der Herr Felix wähnt sich auf der richtigen Seite. Wenn die Guten Bücher verbrennen, ist das etwas völlig anderes, als wenn die Bösen Büchern verbrennen.
Was mich immer wieder wirklich wundert, ist das z.B. jüdische Organisationen das inflationär gebrauchte Etikett Antisemitismus nicht anprangern. Mindestens ein „das ist eine Verhöhnung der Opfer des Dritten Reiches“ wäre bei so etwas angebracht.
Wenn ich Jude wäre, wäre ich zumindest wenig angetan davon, dass die Vokabel Antisemitismus ausgerechnet von Deutschen als Propagandawerkzeug missbraucht wird.

Rudi K
Rudi K
Reply to  Schwitzig
1 Jahr zuvor

Wenn ich Jude wäre, wäre ich zumindest wenig angetan davon, dass die Vokabel Antisemitismus ausgerechnet von Deutschen als Propagandawerkzeug missbraucht wird.

Im Prinzip stimme ich dir zu. Nur die obige Bemerkung macht mich etwas stutzig. Denn es gibt doch eine Schnittmenge zwischen „Deutschen“ und „Juden“ was einfach die Deutschen mit jüdischen Glauben oder jüdischer Abstammung sind.

Von daher sehe ich erstmal keinen Gegensatz. Eventuell ist es so, daß manche „Deutsche“ sich für besonders „woke“ halten, wenn sie andere des Rassismus oder Antisemitismus bezichtigen.

Last edited 1 Jahr zuvor by Rudi K
Jau
Jau
Reply to  Schwitzig
1 Jahr zuvor

@ Schwitzig

Diesbezüglich ist sicher das erwähnenswert:
Vera Sharav, Moshe Brown und Hillel Handler fordern in einem offenen Brief den Internationalen Strafgerichtshof auf, Ermittlungen aufgrund der schweren Nebenwirkungen der Impfkampagne aufzunehmen.
Hier entnommen:
https://corona-transition.org/holocaust-uberlebende-fordern-ermittlungen-wegen-verbrechen-gegen-die

Vorgestern Abend am Seerhein.

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jjkoeln
jjkoeln
1 Jahr zuvor

So ein Buhei und sie verweisen selbst auf „Die Achse des Guten“.
Wenn es nicht so traurig wäre, dann hätte das echt eine komische Note.