„Wenn die Linke sich jetzt spaltet, was ist die historisch tragfähige Rechtfertigung dafür?“

Die Linkspartei ist zerstritten, die SPD im freien Fall und die AfD lehnt sich genüsslich zurück, während die Grünen weniger durch politische Themen, sondern mehr durch rhetorische PR-Gags zu überzeugen versuchen.

Wohin geht die Reise? Und gibt es womöglich bald gar keine Alternative mehr links von den etablierten Parteien? Darüber habe ich mit Jens Berger und Prinz Chaos II gesprochen.

Hier geht‘s zum Podcast:

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00:14 – Marco Bülow spricht
01:05 – Moin Jens Berger. Moin Prinz Chaos II.
02:10 – Über den Zustand der SPD
03:15 – Gut, dass Marco Bülow den Schlussstrich gezogen hat!
05:00 – Von der Isolation fortschrittlicher Kräfte in der SPD
08:45 – Die SPD-Basis ist eingeschlafen
10:20 – Wie geht es jetzt mit „aufstehen“ weiter? Ist eine Parteigründung sinnvoll?
12:30 – Der Wahnsinn in der Linkspartei
16:15 – Kann die Linkspart sich noch retten?
17:15 – Mediale Spaltung, parteiinterne Spaltung
21:45 – Von der authentischen, schwierigen Wagenknecht
23:30 – Einfach Themen, schwierige Themen
24:40 – Dieser beschissene Moralismus!
26:30 – Rassismus versus angespannte soziale Lage
28:40 – Jeremy Corbyn als Vorbild für Deutschland?
30:30 – Florian hat eine Idee für die Linkspartei
33:20 – „aufstehen“ ist ein sehr chaotischer Haufen
35:30 – Perspektiven: Die SPD ist tot, Leichenfledderei macht keinen Spaß mehr
36:50 – Die Landesverbände der SPD zerbrechen durch die Berliner Ignoranz
39:30 – Der Absturz der SPD ist gefährlich für die gesamte politische Landschaft
42:55 – PR-Gags statt fortschrittlicher Politik
44:00 – Nur die Grünen schaffen die Abgrenzung zur AfD
46:05 – Was tun, wenn „aufstehen“-Unterstützer „Ausländer raus!“ rufen?
49:45 – Alle gegen die Arschlöcher da oben!
49:50 – Keine Lust mehr, über Migration, offene Grenzen und das BGE zu diskutieren
51:25 – Komfortthemen als Heilsbringer
54:00 – Was macht einen guten politischen Erzähler aus?
58:40 – Wäre das Mehrheitswahlrecht besser für die Linke?
60:00 – Ist die Linke kein Therapieverein?

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Pjotr56
Pjotr56
30. November 2018 15:01

@Florian:
Hessen, J. Wissler – Super Wahlkampf? Soweit mir bekannt, zählt Wissler parteiintern zu den Wagenknechtgegnern.
Wer wundert sich da über die 6%?
In NRW war es im Landtagswahlkampf ähnlich. Auf ein und derselben Veranstaltung plädierte die Spitzenkandidatin für offene Grenzen und Wagenknecht vertrat durchdachte Positionen. Diese Diskrepanz schafft kein Vertrauen in die PdL und das registrieren die Wähler/innen natürlich.

Mannomann
Mannomann
30. November 2018 16:53

NEIN!!!
Ihr seid so in alten Denkstrukturen verhaftet, dass es echt weh tut!
Sofort als ‚aufstehen‘ angedacht wurde kamen immer wieder das patriachalische Modell raus! Partei, dann Regierung, dann kann man was machen!
Die Leute haben ab den 80ern immer weniger Bock auf institutionelle Einkerkerung!
Dat wuppt nicht!
Der Schrei nach Parteigängelei kommt doch massiv von denen, die Alles so lassen wollen wie es ist….weio sie um ihre Pfründe, um ihre Anschlußverwendung, um ihre Vorteile bangen!

‚aufstehen‘ darf niemals in Partei umgewandelt werden!

Mannomann
Mannomann
Reply to  Tom Wellbrock
30. November 2018 17:18

Mann, mann entspann dich auch… Ihr redet schon von Parteieintritten a la Corbyn etc pp, also die Kokettierung mit ReGIERungsmacht kommt durch! Und die wird anders massivst betrieben! Von Anbeginn an! Immer wurde ParteiArithmetik betrieben und ParteiSpaltung und Parteienbildung! Ergo reagier ich empfindlich! Soweit ich das mitbekommen habe, war das Erstarken Corbyns erst durch eine Außerpalamentarischen Bewegung (vorm Treffpunkt der Labour 10 000 Demonstranten) die Corbyn erst stark gemacht hat….dann Eintritte! Die Idee, Einzutreten, ja… nur…. bis du den patriachalischen Hierachischen Apparatebau durch hast biste platt! Man wird erst mal schon unten durchgenudelt, biste ‚mehr‘ bist, biste schlapp! PS: Von… Weiterlesen »

politische krokette
politische krokette
Reply to  Mannomann
1. Dezember 2018 4:56

@Mannomann

Was haben denn Parteien mit Patriarchat zu tun? Es heisst übrigens Patriarchat mit R, Mannomann, nicht Patriachat. Hast du jetzt schon zweimal geschrieben, was bei mir den Anschein erweckt, dass du das Wort nicht kennst und auch nicht weisst, was es bedeutet. Was zumindest erklären würde, warum ich den Zusammenhang zwischen Parteien und Patriarchat nicht erkenne.

Mannomann
Mannomann
Reply to  politische krokette
1. Dezember 2018 11:37

Lach….
Das ist immer eine der vielen Momente wo auch ich denke: intergriert doch erst mal mich!
Dieses oberlehrerhafte, besserwisserische, belehrende ‚typisch deutsche‘ geht mir total ab….
Wer nach Hundertfünzig Jahren den Zusammenhang Partei und patrichalischen Strukturen nicht kennen will….
soll weiter von künstlichen Gottheiten a la „Kapaitalimus macht“, „Neoliberalismus tut“ schwadronieren und jede strukturellen und systemischen und historischen (ja auch geschlechtlichen, gehört da genauso hin wie wWWG- weiße WestlWerteGemeinschaft) Analysen vermeiden!
Da würde ich -Lapunte falsch zitierend- sagen: das spaltet nur!

politische krokette
politische krokette
Reply to  Mannomann
1. Dezember 2018 14:29

@Mannomann

Pff, lächerlich, typische Antwort von Moralaposteln, Wichtigtuern und Phrasendreschern, nichts erklären, nicht auf Kritik eingehen, darauf verweisen, dass ja alles schon so lange klar und schon so oft dargelegt worden sei, und den anderen vorwerfen, was man selber ist. Projektion nennt man das. Wenn hier einer oberlehrerhaft rüberkommt, dann bist du das, denn für dich scheint es ja doch ach so ersichtlich. Dann kläre mich und den Rest des Pöbels doch bitte auf, du Schlaumeier.

Carlo
Carlo
Reply to  Mannomann
2. Dezember 2018 13:37

@Mannomann

Zunächst einmal sehe ich es so wie Du. Vermutlich, weil ich das gleiche Verständnis vom Patriarchat habe. Wobei dies nicht nur auf Parteien sondern auch das Staatsgebilde übertragen werden kann. Viele Menschen verstehen es aber als Männerherrschaft, was es nicht ist (auch vom Namen nicht), und übersehen dabei die eigentlichen Kerne: Hierarchie, Herrschaft und Gehorsamkeit. Deshalb würde ich vorschlagen, dass Du, im Sinne einer interessanten Unterhaltung, Deine Sicht auf den Patriarchatsbegriff erläuterst. Sonst bleiben Deine Gedanken tatsächlich für viele Menschen unverständlich.

Pentimento
Pentimento
Reply to  Carlo
2. Dezember 2018 14:54

Patriarchat hat schon mit der Herrschaft des Männlichen zu tun, mit der Vorherrschaft des „Vaters“. Es handelt sich demnach um männlich dominierte Hierarchien. In der Geschichte des menschlichen Bewußtseins handelt es sich um die Betonung der Ratio im Gegensatz zur Emotio.

Was das mit den Parteien zu tun haben soll, ist allerdings unklar.

Carlo
Carlo
Reply to  Pentimento
2. Dezember 2018 15:31

@Pentimento

Wenigstens die ersten beiden Sätze wird kaum jemand bestreiten. Ich selbst halte mich eher an Erklärungen wie hier:
matriarchat.info
Eine auf Macht und Herrschaft orientierte Struktur ist grundsätzlich undemokratisch und unmenschlich.

P.S.: Was Bewusstsein wirklich ist und wie es entseht oder woher es kommt ist wissenschaftlich nicht geklärt. Deshalb ist es schwer, über seine Geschichte zu spekulieren.

Pentimento
Pentimento
Reply to  Carlo
2. Dezember 2018 16:14

@Carlo

Aus Artefakten kann man Rückschlüsse auf eine Entwicklung des menschlichen Bewußtseins ziehen. Zum Beispiel deutet die Überbetonung weiblicher Attribute bei der Venus von Willendorf oder der Statue der Artemis darauf hin, daß es vor unserer Zeitrechnung in Europa und Vorderasien weibliche Gottheiten und matriarchatsähnliche Strukturen gegeben hat. Das ist keine Spekulation, aber ziemlich OT. 🙂

Danke für den link.

Carlo
Carlo
Reply to  Pentimento
2. Dezember 2018 16:25

@Pentimento

Achso, kann man das? Wo finde ich denn ein Stück Bewusstsein? Ein Artefakt ist doch kein Bewusstsein.

Rückschlüsse auf das historische Leben, sind keine Rückschlüsse auf das Bewusstsein. Vor allem, wenn nicht geklärt ist, was es überhaupt ist. Und übrigens gibt es auch in der Gegenwart matriarchale Gesellschaften.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pentimento
4. Dezember 2018 19:30

@Pentimento Da liegst du vermutlich ganz richtig. Die Religionen vor unserer Zeitrechnung haben alle einen Wandel von weiblichen hin zu männlichen Gottheiten durchgemacht. Da sich die Menschen damals die Götterwelt vorstellten, wie das Leben der Menschen, läßt das auch gewisse Rückschlüsse auf die weibliche/männliche Ausrichtung der jeweiligen Kulturen zu. Die älteste, durch Schrift belegte Kultur ist die sumerische und aus dieser geht eindeutig hervor, dass die oberste Gottheit, Ischtar, eine weibliche war. Das finden wir praktisch in allen Kulturen wieder. Die Verehrung der Frauen, die einzig neues Leben gebähren können, geht wohl auf Zeiten zurück, als die Männer noch nicht… Weiterlesen »

Perkolationsnihilist
Perkolationsnihilist
Reply to  Mannomann
1. Dezember 2018 6:32

Was macht jetzt „Argumente“ wie „alte (versus „neue‘?? Denkstrukturen‘ und ‚patriarchal‘ in diesem Kontext sinnvoll?
Geht es nicht eher darum welche Denkweisen und welche Organisationsstrukturen dem Zweck entsprechend nützlich sind und welche nicht, ganz gleich wie alt ihre Wurzeln sind und welchem Geschlecht jemand ihnen glaubt zuschreiben zu müssen ?
Was ist jetzt Aufstehen anderes als der Versuch, eine wirksame linke APO aufzubauen?
Du mein lieber „Mannomann“ bist hier die einzige Person, bei der die !-Taste zu prellen scheint.^^

Mannomann
Mannomann
Reply to  Perkolationsnihilist
1. Dezember 2018 12:01

Wenn du, mein Lieber, richtig gelesen hättest und nicht sofort beim Wort ‚Patriachat‘ Schnappatmung gekriegt hättest, könntest du lesen: Es gibt einen Grund, dass Millionen Menschen den Institutionen den Rücken gekehrt haben (Abstimmung mit Füssen) und ich deswegen jedwede ParteiNähe ‚auch nur andenkend‘ grottenfalsch finde! Die Institutionellen Systeme sind im letzten Jahrhundert stehen geblieben… Macron spricht von Scheidung! (Ich nenn‘ es mittlerweile Krieg2) Dass die Gegner seit ‚Aufstehen‘ mit allen Mitteln versuchen, die Aufsteher wieder in Parteistrukturen zerren zu wollen, o.k. warum dann aber Andere das tun ist mir echt schleierhaft! (‚ihr geht vermeindlich jetzt in eine Bewegung, aber morgen… Weiterlesen »

ZenMaster
ZenMaster
30. November 2018 17:46

Was zu dem Themenkomplex sehr gut passt, ist der Umgang mit den Gilets Jaunes in Frankreich und den Gelben Westen in Deutschland momentan. Hier erkenne ich auch Spaltungstendenzen aus verschiedenen Richtungen, die einen eigentlich stark mehrheitsfähigen Themenkomplex, nämlich die Abschaffung einer Politik im Sinne der Kapitalseigner, unwirksam machen. Da geht es auch um die Überwindung von bestimmten Differenzen im Sinne eines gemeinsamen Ziels. Abgesehen von Sahra, höre ich keine Politiker, die sich darüber positiv äußern – und wie ihr schon sagt: Sie scheint das mit einer Portion Fatalismus zu tun, weil das sicher ihre Position an der Fraktionsspitze sicher nicht… Weiterlesen »

Mannomann
Mannomann
Reply to  ZenMaster
1. Dezember 2018 12:20

Ja, es ist schon faszinierend de Umgang mit den ‚Chaoten‘. Wie so das Establishment herumedelt!!! Aber leider zuwenig Analyse erfolgt, außer oftmals von Links die klassischen ‚keine politischen Forderungen etc pp‘ oder dann freudig der Rassimus Keule folgend! Was alle erschreckt: da sind keine patriachalischen Strukturen: kein Verein, kein Vorsitzender, keine Pressesprecher, keine ‚Struktur‘, kein Eingehen auf all die vielen fiesen Errungenschaften unserer verwaltokratischen FassadenDemokratieStruktur: Demo anmelden, Versammlungsleiter benennen, Demokroute genehmigen lassen, genug Ordner zur Verfügung stellen…etc pp All die Dinge, wo dann Staatsmacht genüsslich zuschlagen kann, wenn sie Bock hat und Demo unliebsam ist, oder wo sie generös hinwegsehen… Weiterlesen »

Mannomann
Mannomann
Reply to  ZenMaster
1. Dezember 2018 15:14

„Die Vorsitzende der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht, begrüßt die französische Protestbewegung Gelbe Westen und sieht sie als Vorbild auch für Deutschland.“
Und das Netz tobt…. von Fokus, über Welt bis zum Spiegel…

Aufgelesen:
Bei dem Satz mußte ich herzhaft lachen
„Würde man Frau Wagenknecht beim Denken die linke Hälfte ihres hübschen Kopfes verbinden, wäre sie wahrlich eine gute Politikerin.“

Udo Fröhlich
Udo Fröhlich
30. November 2018 18:09

Danke für eine sehr inspirierende Diskussion. Ich streue sie gerne weiter. Interessant die Variante „Wagenknecht kandidiert für LINKEN-Vorsitz“. Allerdings braucht sie dafür 10-20.000 Leute, die sich freiwillig in die Schlangengrube Linkspartei begeben. Ich werde das mir nicht antun, obgleich ich als Sozialdemokrat schon mehrfach kurz vor einem Wechsel war und eine Spaltung der LINKEN vermeiden helfen wollte. Ich weiß, wie es bei den Sozen zugeht und eine Steigerung der Intrigen kann und will ich mir nicht zumuten. Deshalb halte ich eine andere Lösung für wahrscheinlicher. Die Europawahlen gehen für LINKE und SPD desaströs aus. Die GroKo platzt womöglich, weil den… Weiterlesen »

politische krokette
politische krokette
Reply to  Udo Fröhlich
1. Dezember 2018 4:47

Da stimme ich dir zu, auch ich fand die Folge spannend. Danke Tom, Jens und Flo. Lustig finde ich, dass ihr uns die alte Taktik des Entrismus vorschlagt. Lustig deshalb, weil ich mir dabei Kippings komisches Gesicht schon vorstelle, wenn sie dann plötzlich dumm aus der Wäsche schaut und versucht zu verstehen, wie ihr gerade geschehn ist. Ich meine, warum nicht? Ich bin’s mitunter echt so leid, wie sich die Linke derzeit wieder aufspielt (s. Fraktion zum Migrationspakt), dass ich mir so eine Taktik durchaus vorstellen könnte. Da verstehe ich jetzt auch nicht diejenigen (s. Mannomann), die deswegen so laut… Weiterlesen »

Defi Brillator
Defi Brillator
30. November 2018 19:18

Pateipolitischer Klüngel wird nichts an den Verhältnissen ändern und keine Probleme ernsthaft angehen. Kosmetisches Herumdoktorn an Symptomen ist der einzige Nenner auf den sich die Parteipolitik insgesamt einigt. Solange genug mitverdient werden kann, scheint ja alles in Butter. Dummer Weise schwinden mit der Substanz auch die Einnahmen. Es ist ja auch nicht so, als gäbe es keine Alternativen. Der Protest könnte gut durch die Partei die Partei ausgedrückt werden, Demokratieverständnis bei https://bewegung.jetzt/ usw. usf.. Das passiert natürlich niemals, da Deutschland Stammwählerland ist. Wenn Sohnemann rebelliert, wählt er halt Grün, anstelle der CDU. Wenn Papa dann gestorben ist, erhöht das natürlich… Weiterlesen »

RKL
RKL
30. November 2018 19:31

Die Linke hält sich für so wichtig, wie sich Kipping und Riexinger für bekannt und beliebt halten. Es geht seit Jahren um reine Selbstbespiegelung. Man wird zu müde und abgestumpft um all dem noch etwas abgewinnen zu können. Wer wem ins Förmchen gepinkelt hat, interessiert da draußen keinen. Wir wäre es, wenn die letzten Progressiven den sozialen, des sozial-ökologischen Flügels der Grünen übernehmen oder gar erst schaffen ? Warum denn nicht die Grünen infiltrieren und unterwandern ? Die SPD ist unrettbar im Eimer, allein der Name ist verbrämt wie „Hartz IV“ als Begriff. Von der Linken ist nichts mehr zu… Weiterlesen »

Schweigsam
Schweigsam
30. November 2018 19:41

ich sag doch alles scheiße…

so ist es halt in land der gartenzwerge…

Energetische Verhaltenstoene
Energetische Verhaltenstoene
Reply to  Schweigsam
30. November 2018 20:40

„Bunte Zitatewelt“

Weil Kritik von der ehemaligen FDJ-Bezirkssekretärin grundsätzlich als störend empfunden wird … (?!) 🙂

NRW-Innenminister Reul (CDU) will nicht Gewalttätige stärker überwacht wissen, um die Entstehung einer politischen Opposition gegen die etablierten Parteien zu unterdrücken.

Wir alle kennen doch die Geschichte der Partei Die Linke… 😉

…oder auch um es opportunistisch-positiv auszudrücken:

„Aber ich liebe doch alle Menschen….“

…kicher…^^

Schweigsam
Schweigsam
Reply to  Energetische Verhaltenstoene
1. Dezember 2018 0:34

Och nee, die Bunte finde ich jetzt aber wirklich viel zu überfordernt…ich mag lieber die Neulandrebellen mit den Tom der fasst immer alles so schön zusammen und fährt die anderen übern Mund, wenn sie wiedermal quatsch labern. Prinz Chaos… der macht immer so schön den Erklärbär, der weiß alles. Und für mein Idol, den Jens war es einfach noch zu früh, der war noch nicht in Form…

aquadraht
aquadraht
30. November 2018 20:41

Vielen Dank Tom, und auch Jens und Florian, für den Podcast. Und Glückwunsch, wie Du den so schnell und aktuell hingekriegt hast, auch technisch eine Leistung.

Zum Thema: Ich habe mich dann auch mal entschlossen, das nächste Berliner Aufstehen-Treffen in meiner Nachbarschaft zu besuchen, bisher hat mich die Politikverdrossenheit, die ich gut nachvollziehen kann, davon etwas abgehalten, bei allen guten Wünschen für die Bewegung.

Wenn es zu einer Kandidatur Wagenknechts und einer Umwälzung in der Linkspartei käme, wäre das grossartig. Ich will jetzt nicht sagen, dass ich dazu auch eintrete, aber ausschliessen will ich es nicht.

a^2

Pentimento
Pentimento
Reply to  Tom Wellbrock
1. Dezember 2018 14:31

Ich habe es auch bemerkt und bin beeindruckt. 🙂 Guter Podcast! Marc Bülow gleich zu Anfang war ein guter Einstieg. Sieht so aus, als würden sich nun die Besten sammeln. Das macht Hoffnung.

Folkher Braun
Folkher Braun
30. November 2018 23:36

Die Auftaktveranstaltung von #aufstehen Düsseldorf/Neuss (im Vereinsheim eines Sportclubs in Heerdt) hatte rund 50 Teilnehmer. Nicht 250. Ich war nämlich da. Ich schlage ein Experiment vor: da mir #aufstehen wegen der Facebook- und Twitter- Lastigkeit gewisser Akteure nicht zusagt, werde ich kurzfristig in die Linke in Düsseldorf eintreten. Als Rentner muss ich da wohl nicht mehr viel bezahlen. Als Berufsausbildungen bringe ich mit einen Dipl.Pol. von der „bolschewistischen Kaderschmiede“ (OSI-Berlin 1973). Ich kann also unschwer eine Runde Karl-Marx ausgeben. Zweitens bin ich Meister für Kraftverkehr (1986), habe also in der sozialen Schmutzkonkurrenz der Bahn 40 Jahre Berufsleben zugebracht. Jetzt gehe… Weiterlesen »

Andreas Säger
Andreas Säger
Reply to  Folkher Braun
30. November 2018 23:53

Ich bin ehrlich gespannt.

Andreas Säger
Andreas Säger
30. November 2018 23:51

„Die Linke“ spaltet sich nicht. Ich habe eher den Eindruck, dass sie sich reinigt. Identitäre und Konstruktivisten und das, was man in den USA „Liberale“ nennt haben mit Marxismus rein gar nichts zu tun. Die älteren unter uns erinnern sich noch, dass „links sein“ immer mit Freiheit statt Liberalität zu tun hatte.

Folkher Braun
Folkher Braun
Reply to  Andreas Säger
1. Dezember 2018 0:22

Die Gründungsveranstaltung in Heerdt war zweigeteilt. Auf der einen Seite waren viele junge Leute da, die sich aber mehr mit ihren smartphones beschäftigten, als der Diskussion zu folgen. Die wussten auch nichts zu sagen, denn sie hatten die Diskussion nicht folgen können. Auf der anderen Seite waren die männlichen Altlinken. Mit ihrem – wohl durch pädagogischer Grundschulung – Auftrag, andere Leute zu belehren, dozierten sie über die Welt an sich, die Migration sowieso und NATO überhaupt. Ich verstehe #aufstehen mehr als eine Sammlungsbewegung, wo Menschen, die der Produktion von gesellschaftlichen Reichtums nie begegnet sind, denen dort Beschäftigten erklären wollen, wo… Weiterlesen »

Deutschland aufräumen
Deutschland aufräumen
Reply to  Folkher Braun
1. Dezember 2018 8:13

Ob da Altlinke, Generation Smartphone oder Überlinke hingehen, um von Beginn an, wie gehabt, Dominazstrukturen aufzubauen, ist weniger wichtig. Wichtiger ist die Frage, ob die Bewegung als Anliegen einer Vielzahl von Bürgern getragen wird. Das ist nicht der Fall. Wir leiden in Deutschland nicht unter einem Mangel an Stuhlkreisen und Planungsgruppen. Die ganze Aufstehen-Geschichte nervt bereits im Ansatz, als langweilige Seperationsandrohung an den überflüssigen Rest der Linkspartei. Der Linkspartei haftet zunehmend ein Hauch von Geisteskrankheit an. Die geplante Rettung und Stabilisierung des Sozialstaates unter den Bedingungen offener Grenzen, ist ein Fall für die Klapsmühle. Begeistere dafür mal Arbeiter, Handwerksmeister, Freiberufler… Weiterlesen »

Rudi
Rudi
Reply to  Folkher Braun
1. Dezember 2018 9:54

@ Folkher Braun „Ich verstehe #aufstehen mehr als eine Sammlungsbewegung, wo Menschen, die der Produktion von gesellschaftlichen Reichtums nie begegnet sind, denen dort Beschäftigten erklären wollen, wo es langgeht.“ Das klingt nicht sehr freundlich, eher nach Intellektuellen-Bashing. Es könnte sein, dass du da eine falsche Front aufbaust. Wahrscheinlich aus Traditionsgründen. Es ist eine lange, verzwickte Geschichte, diese Beziehung zwischen Intellektuellen und der Arbeiterklasse. Es ist mE keineswegs so, dass man nur dort, wo der angebliche gesellschaftlicher Reichtum produziert wird, Einsichten über die Mechanismen der Produktionsverhältnissen gewinnen könne. Dein Blick auf die Werkbanken und deren Verlängerungen dieser Welt wäre dann doch… Weiterlesen »

Mannomann
Mannomann
Reply to  Rudi
1. Dezember 2018 12:43

Intellektuelle und Arbeitende…
Die habens nie wieder geschafft auf gleicher Augenhöhe zu sein!

Bzw in Kriegs- und Nachkriegszeiten, da haben sie dann ‚Bewußtsein‘ dafür geschaffen, dass ein Klempner mehr wert ist als ein UniProf, der Dante zitieren kann! Aber kaum ist ‚Not‘ vorbei, geht die Achse wieder hoch! Obwohl gewusst wird, dass Mensch nur aus be-greifen lernt, scheint man mehr denn je zu glauben, wir lernten aus Büchern! Oder demnächst aus tablets!
Der Handwerker weiß wie es geht, der Intellektuelle wie es gehen könnte!
Und da die virtuelle ‚Konjunktiv-Welt‘ mittlerweile ausschlaggebend, Politiksteuernd und verwaltoktatisch durchgesetzt wird…

Folkher Braun
Folkher Braun
Reply to  Rudi
1. Dezember 2018 23:22

Der Begriff der konkret nützlichen Arbeit ist nicht zu reduzieren auf die Produktion materieller Güter, sondern schließt die Produktion von Dienstleistungen ein. Sofern das Kapital solches anbietet, um einen Gewinn zu erwirtschaften. Dann gibt es noch die Dienstleistungen, die keinen Profit abwerfen. Polizei, Richter, Feuerwehr. Die sind in der kapitalistischen Produktion „tote Kosten“. aber dennoch notwendig, um den Laden beisammen zu halten. Die „Einsichten über die Mechanismen der Produktionsverhältnisse“ (Deine Formulierung) kann man an – fast – jeder Stelle im Gesamtprozess des Kapitals gewinnen. Da ist der durchschnittliche Bundesbürger im Vergleich zu den Kollegen in Frankreich noch etwas retardiert. Das… Weiterlesen »

Rudi
Rudi
Reply to  Folkher Braun
2. Dezember 2018 7:53

@ Folkher Braun

“ Das war schon Lenin aufgefallen.“

Aber das war doch ein Intellektueller!

ChrissieR
ChrissieR
1. Dezember 2018 8:17

Moin,
Ich vergleiche das jetzt mal mit ner Autobahn…
Die Frau Nahles hat sich mit ihrem Pferdeanhänger auf der rechten Spur hinter dem fetten CDU-LKW festgefahren und kommt aus dem Windschatten nicht mehr raus.
Frau Wagenknecht wird mit ihrem roten Ferrari auf der linken Spur aber von dem oberlehrerhaften Pärchen Kipping/Riexinger mit exakten 130 km/h ausgebremst. Unterdessen fahren die Grünen auf dem Fahrradweg die Abkürzung…
Weia…da kommt ja noch der Herr Gauland und versucht, auf dem rechten Standstreifen mit seinem braunen SUV den Laster rechts zu überholen! Wo bleibt da die Polizei???

Gute Fahrt

niki
niki
Reply to  ChrissieR
1. Dezember 2018 9:28

Fehlt nur noch das jemand mit einer Fußballanalogie kommt…
Menno, ChrissieR…
Aber kannst du ja nichts dafür dass ich auf diese typisch deutschen Themen so allergisch reagiere. Oder ist das in Frankreich ebenso?

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  niki
1. Dezember 2018 10:03

Nee, Nikki, in Frankreich geht das nicht..da stehen die gelben Westen und stoppen den Verkehr!!!

Mannomann
Mannomann
Reply to  ChrissieR
1. Dezember 2018 12:45

Also Grünlinge und Fahrrad, dass ist ein sich abgelutschtes Märchen!
Die fahren mit dem SUV zum Bioladen!

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Mannomann
1. Dezember 2018 13:45

Stimmt! Die Ökomutti muss ja ihre Brut mit dem Schützenpanzer zur Waldorfschule fahren….

ronaldo
ronaldo
Reply to  Mannomann
2. Dezember 2018 14:08

neidisch, die Frauen sind ein Segen!

politische krokette
politische krokette
1. Dezember 2018 8:52

@Florian und @Jens
Ich habe nochmal ’ne Nachfrage. Ich habe nicht genau verstanden warum Florian sagt, dass er so verärgert über Wagenknecht war bzw. warum er und Jens manchmal unzufrieden mit ihr sind. Vielleicht könntet ihr mir das nochmal erklären.

Jens Berger
Reply to  politische krokette
2. Dezember 2018 10:26

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie wenig Fingerspitzengefühl sie vor allem bei Interviews mit „bürgerlichen Medien“ besitzt. Da formuliert sie oft sehr sybillinisch und spielt auch gerne mit dem Feuer, obgleich sie natürlich streng genommen nichts sagt, das nicht vertretbar wäre. Und ihr fehlt auch die Gelassenheit. Nehmen wir ihr dumme Aussage zu #unteilbar … das war unnötig wie ein Kropf. Mit einer Debatte, ob der Aufruf von #unteilbar nun „offene Grenzen für Alle“ fordert, ist wirklich niemanden geholfen. Da waren andere Aufstehen-Aktive (Fabio, Hudson, Vollmer etc.) viel souveräner. In solchen Situationen bin auch ich mit ihr unzufrieden …… Weiterlesen »

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Jens Berger
2. Dezember 2018 11:29

@ Jens Berger: Moin, trotz allem finde ich , daß Frau Wagenknecht mit ganz weitem Abstand die glaubwürdigste Politikerin überhaupt ist. Ich bewundere ihre „coolness“ selbst bei unflätigsten Anfeindungen in diversen MaischbergerIllnerAnneWillfährigetc. Talkshows! Kipping und Riexinger sind für mich der Schröder der Linken! Wo, bitte kann man/frau sich jetzt noch engagieren? Bin mal wenbigstens bei #aufstehen aktiv, aber ich glaube, langsam sollten wir uns Entwicklungshilfe aus Frankreich holen. Ich habe in meinen Autos schon seit 3 Wochen die WQarnwesten auf dem Armaturenbrett liegen! Vivent les gilets jaunes! Und…es stimmt einfach nicht, dass das alles SAympathisanten von Marine LePen wären.. da… Weiterlesen »

Pentimento
Pentimento
Reply to  Jens Berger
2. Dezember 2018 12:57

Wie heißt es in der letzten „Anstalt“? „Wenn man ein Haar sucht, findet man es in jeder Suppe. Warum? Es ist immer eins drin.

Nobody is perfect, aber Wagenknecht ist ziemlich perfekt und das Beste, was uns seit langem passiert ist. Man kann nicht alles haben.

politische krokette
politische krokette
Reply to  Jens Berger
2. Dezember 2018 12:58

@Jens Aha, interessant, denn sybillinisch, also mysteriös, finde ich ihre Aussagen so gut wie nie. Im Gegenteil zu euch, freue mich über solche Aussagen, weil sie sich damit, wie ihr es im Podcast gesagt habt, „ehrlich“ macht indem sie zeigt, dass sie sich nicht an jeden x-beliebigen Aufruf der Yuppie-Linken dranhängt. Ihr mögt das als unnötig sehen, ich finde es nötig, weil sie damit auch für viele Menschen spricht und sie auch erreicht. Das mag ich und das mögen viele, dass sie gerade auch intern aneckt, das macht sie glaubwürdig. Ausserdem verstehe ich nicht, warum ihr euch über so etwas… Weiterlesen »

Pentimento
Pentimento
Reply to  politische krokette
2. Dezember 2018 13:22

Gute Analyse und eine feine Charakterisierung von Sahra Wagenknecht.

Ihre Wahrhaftigkeit hindert sie daran, sich bei irgendwem anzubiedern. Eigentlich ist sie viel zu ehrlich, um in diesem Drecksgeschäft bestehen zu können. Ich wünsche ihr nur das Beste.

niki
niki
Reply to  Jens Berger
2. Dezember 2018 14:54

Gute Analyse! Manchmal fehlt der guten Sahra echt das Fingerspitzengefühl und lässt sich von den Medien zu unüberlegten Aussagen hinreißen, wo man sich nur an den Kopf fassen kann. So sehr sie sonst gut analytisch vorgeht, so gibt es immer wieder diese Pannen. Das nervt mich ungemein. Und bei nicht allem kann man konform mit der Frau Wagenknecht sein. So sprach sie sich für Sanktionen für Arbeitslose aus, wenn diese einen „zumutbaren“ Job ablehnen. Nur was ist zumutbar?!? Im Zweifel wird von einer Behörde nicht selten gegen einen Arbeitslosen entschieden, weil dieser oft nicht in der Lage ist sich dagegen… Weiterlesen »

ronaldo
ronaldo
Reply to  niki
2. Dezember 2018 15:01

niki: Sanktionen sind teilweise in Ordnung, 30% Sanktionen dürften verkraftbar sein, bei den Jungen sieht es noch einmal anders aus!Bürgerarbeit, Toleranz bei Vermögensanrechnung, sinnvolle Fortbildungen , sozialer Arbeitsmarkt usw. Sanktionsfreiheit ist realpolitisch nicht verkraftbar, Träume sind unnötig!

niki
niki
Reply to  ronaldo
2. Dezember 2018 15:27

ronaldo: Dich will keiner lesen… Hau einfach ab und suche dir ein Gehirn!

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  niki
2. Dezember 2018 16:38

Nicht so aufspielen , wer so schwach ist, darf nicht nur fordern

Linksman
Linksman
Reply to  Jens Berger
3. Dezember 2018 3:39

Hallo Jens Berger,
naja, #unteilbar war eher eine Mischung aus linkslibertärem Wohlfühlevent und Staatsantifademo. Putzigerweise reichte die Teilnehmerpalette denn auch von Pro-Israel-Fans bis Muslimbrüder.
Und wenn die Sahra-Hater ihr ausgerechnet immer „Querfront“ vorwerfen, ist ihre Nichtteilnahme diesbezüglich das überzeugendste Dementi.

seyinphyin
seyinphyin
Reply to  Linksman
7. Dezember 2018 12:58

„Staatsantifa“- wtf, ihr Leute… und da wundert Ihr Euch ernsthaft, dass das Land so arm Arsch ist. XD

seyinphyin
seyinphyin
Reply to  politische krokette
7. Dezember 2018 12:57

Berger ist doch so ein Über-Wagenknecht-Fanboy, dass er dafür sogar wie von Sinnen auf die LINKE einsticht und inzwischen dadurch selbst eine riesige Fanmenge bei den Rechten (alte wie neue) gefunden hat, weil er perfekten Meuchelmord für ihre Sache verübt.

Werden die NDS verlinkt ist das praktisch nur von solchen Leuten (insgesamt werden sie das sowieso super selten). Auch auch die Kommentare sprechen sprechen für sich. Tjo.

NDS sind praktisch die SPD der politischen Blogger Szene….

Sukram712
Sukram712
2. Dezember 2018 1:32

Die SPD hat in den letzten Jahren so viel Personal verbraucht und so oft die Führung ausgewechselt, dass man denen kaum vorwerfen kann, dass die nicht schon wieder ihre Vorsitzende auswechseln. 😉

ronaldo
ronaldo
2. Dezember 2018 14:14

Die Linkspartei spielt kaum eine Rolle. Sie ist nicht schick! Privatisierungen bei Bahn und Post rückgängig machen, Ihr habt wohl einen Knall!

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  ronaldo
2. Dezember 2018 14:57

Oh hauerha, ronaldo! Soviel Minuspunkte wie ich dafür verteilen müsste, gibt die Mathematik garnet her! Liegende 8 auf der nach oben offenen Sukram-Skala!!!!!!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  ChrissieR
2. Dezember 2018 20:42

@ChrissieR

Am Besten gar nicht beachten. Der Schwachmat schreibt grundsätzlich am Thema vorbei.
Lesen und Verstehen sind halt zwei grundsätzlich verschiedene Dinge und Sukram begreift auch nicht, dass, wenn man im selben Karussel das Pferd wechselt, es sich lediglich um „Rotieren“ handelt, nicht um einen fundamentalen Wechsel.
Diese beiden „Senffabrikanten“ muss man nicht wirklich ernst nehmen. 🙂

Ronaldo
Ronaldo
Reply to  Robbespiere
2. Dezember 2018 20:58

Ein Robbies ohne Schulabschluss weil es natürlich besser

Folkher Braun
Folkher Braun
3. Dezember 2018 2:52

Nehmen wir mal an, Sahra Wagenknecht tritt aus der Linken aus und widmet sich in Zukunft wissenschaftlicher Arbeit. Wo landet die Linke in den nächsten Wahlen? Nehmen wir zudem an, dass #aufstehen so schnell in sich zusammenfällt, wie es auf 165.000 Unterstützer in Wochen gewachsen ist. Und was passiert dann? Wir hatten mal eine Partei „Piraten“, die genau so schnell kollabiert ist, wie sie die passenden Schwätzer wie Ponader in die vorderste Linie schickte. Ich bin dabei, meine Mitgliedschaft in der Linken einzurichten. Das wird mich 25 Euro im Monat kosten, das ist für einen Regelsaltersrenten-Bezieher noch vertretbar, und dann… Weiterlesen »

seyinphyin
seyinphyin
Reply to  Folkher Braun
7. Dezember 2018 13:01

Ob die LINKE auf 10%, 5%, 20% oder 0% kommt ist in einem Land, wo mehr als nur die absolute Mehrheit immer noch verschieden angepinselten Faschisten nachläuft sowas von egal.

Und ein solches Land braucht auch wirklich niemand, der auf solche Wähler auch noch zugeht und deren Irrsinn damit unterstützt. Auf was will eine Wagenknechtpartei denn so genau kommen, zumal linke Ideen und rechter Personenkult sowieso schon immer eine beschissene Mischung waren, so wenig das den Personenkultisten passen mag.

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