Die Shishaisierung der Stadtteile

Draußen sitzen, an der Wasserpfeife schlecken, was trinken und das inmitten der Auflösung von klar deklarierten Gewerbe- und Wohnzonen. Wie sich die Shisha-»Kultur« in manchen Stadtteilen durchsetzt, zeigt viel über unseren urbanen Liberalismus – und wie der wiederum gut in die Austerität passt.

Neulich im Ortsbeirat, als die Bürgerinnen und Bürger vorsprechen durften: Da stand ein Mann auf, er wohne an der Ecke, dort wo die große Shisha-Bar sei. Seit Jahren beschweren sie sich nun über den Lärm. Besonders nachts sei es schlimm. Bei der Hitze könne man nachts nicht mal lüften, weil das Geschrei von der Terrasse des Ladens bis zu ihm hoch, in die Mansarde vernehmbar sei. Vom Dunst der Wasserpfeifen mal gar nicht zu sprechen. Die Anwohner unter ihm litten da besonders. Es wurde eine Ortsbegehung versprochen – schon vor langer Zeit. Nichts geschah. Im Laufe der letzten Jahre seien Anwohner ausgezogen, die hier seit Jahrzehnten ihre Heimat hatten. Das Viertel hat sich so zum Nachteil verändert, man habe es als alter Kameruner (so nennen sich die Bewohner des Frankfurter Stadtteils Gallus seit dem letzten Jahrhundert) aufgegeben. »Hilfe! Ich sage an dieser Stelle nur laut Hilfe, es muss was geschehen – so geht es nicht weiter!«, schloss der Mann seine kurze Beschreibung der Lage. Der Ortsvorsteher nickte, sagte er wisse von den Beschwerden, ein Ortstermin werde vereinbart. So viel könne er an der Stelle jetzt sagen.

In der kurzen Pause des Treffens des Ortsbeirates suchte ich das Gespräch mit dem Hilfesuchenden. Ich sagte ihm, ich kenne die Situation. Zwar sei ich nicht direkt ein Betroffener, aber ich sehe ja, wie an allen möglichen Stellen des Stadtteils Shisha-Bars entstehen würden. Egal um welche Uhrzeit man die Terrassen dieser Läden passiert, stets herrscht dort Hochbetrieb und lauter Rummel. Manche Bars beschallen ihren Außenbereich auch noch nach Mitternacht mit Musik. Alle diese Bars bei uns im Stadtteil sind in Altbauten untergebracht, deren Geschäftsräume liegen unmittelbar unterhalb von Wohnungen. Ich sagte dem Mann, dass ich mich bisher stets gewundert habe, dass man nirgends was von kritischen Stimmen dieser Entwicklung höre oder lese. Er sei jetzt aber der Beleg für das, was ich mir stets gedacht habe: Das muss die Hölle sein, wenn einem der Lärm quakender Leute dauerhaft begleitet.

Tatsächlich bestätigen Lärmexperten immer wieder, dass zwar monotoner Straßen- oder Gerätelärm ein fieser Stressor sei. Aber der Lärm, der durch menschliche Gespräche ans Ohr geht, und seien diese Geräusche auch nur latent aufgeschnappt, wird von vielen Menschen als viel schlimmer empfunden, weil man darauf konditioniert ist, Gespräche verstehen zu wollen. Für Menschen aus Zeiten, da das Zuhören, wenn andere was sagen, noch zu einer Tugend gehörte, rächt sich diese Konditionierung jetzt wohl.

Der Mann erzählte mir, dass Shisha-Bars in Frankfurt bis zu 23 Stunden geöffnet haben dürften. Das komme indes bei der Bar unterhalb seiner Wohnung oft vor. Besonders in den Sommermonaten. Schmauchende Klientel sei immer da. Selbst werktags geht es bis in die Puppen. Diese Info stimmt nur bedingt, denn eigentlich greift das Ladenschlussgesetz bzw. der Umstand, dass es in Hessen ein solches nicht mehr gibt. Das heißt letztlich, dass der Betrieb rund um die Uhr gewährleistet werden darf. Eine generelle Nachtruhe gibt es hingegen nicht mehr, man orientiert sich an den Immissionsrichtwerten (in Dezibel), die die Technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm nennt. Eine relativ laxe Vorgabe, die zudem kaum zwischen Gesprächs-, Musik-, Straßen- und Gerätelärm unterscheidet.

Was aber noch viel erschwerender hinzukommt: Natürlich gibt die Stadt Frankfurt vor, dass der Außenbetrieb von Lokalen ab 22:00 Uhr eingestellt werden muss. Manche Lokale halten sich daran. Wer in bestimmten Straßenzügen von Sachsenhausen danach noch einen Schoppen trinken will, wird nach Innen delegiert. Das hat auch ganz stark mit der Klientel der dortigen Anwohnerschaft zu tun. Während man im Gallus 2011 einen Durchschnittslohn von 2.571 Euro (brutto) verzeichnete, notierte man im Norden Sachsenhausens 3.966 Euro im Schnitt. Das ist freilich sieben Jahre her, aber die Situation dürfte sich seither ziemlich verschärft haben. Vor Jahren hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof einen Mann bestätigt, dass die Stadt die Lärmobergrenzen auch durchsetzen muss. Er hatte wegen des Baulärms geklagt. Der Kläger war aber Rechtsanwalt aus dem reichen Westend (Durchschnittslohn: 8.518 Euro) der Stadt.

Menschen aus ärmeren Gesellschaftsschichten klagen im Regelfall nicht so schnell. Sie wissen, dass sich Klagen oft nicht auszahlen – ja, dass sie draufzahlen. Die beste Rechtsschutzversicherung für diese Klientel wäre eine Verwaltung, die gut ausgestattet ist und ihren Job gewissenhaft erfüllt. Aber wen soll er bitte anrufen, fragte der Mann, der über der Shisha-Bar wohnt. Ab 20 Uhr ist das Ordnungsamt dicht, ab dann übernimmt die Stadtpolizei, die völlig überfordert ist. Ihr fehlen jedoch Personal, Dienstwagen und Ausstattung. Klar nehmen sie einen Anruf zur Kenntnis, aber manchmal sagen sie, es könne zwei Stunden dauern, bis jemand kommt.

Ob nun ein Ortstermin die Situation entspannt, bleibt mehr als fraglich. Immerhin haben wir es hier mit strukturellen Konsequenzen liberaler Politik zu tun. Man kann auf Verständnis plädieren und hoffen, dass der nächtliche Lärm für die Anwohner abnimmt. Aber solange es keinen Ladenschluss gibt, keine verbindliche Ruhezeit, ist alles Intervenieren noch Gestochere im Sud des Gemeinwesenabbaus. Die Liberalisierungen sind Ausdruck eines Freiheitsverständnisses, das nicht dort angrenzt und endet, wo des anderen Freiheiten beeinträchtigt werden: Sie sind Ausbund einer Ego-Show, eines anything goes, von »Ich-will-und-ich-mache« – man kann zwar Rücksicht fordern, aber diese einzuhalten, wertet man auch nur als Freiheit. Daher sind Reglements, die zwanghaft Vorgaben machen, mit dieser Ideologie, die Freiheit als ein Gefängnis des Gemeinsinns umdefiniert, nicht zu machen. Zumal es ohne Vorgaben kostengünstiger über die Bühne geht.

Hier mischen sich die Baustellen, die die liberalisierte Gesellschaft ganz bewusst schafft. Man hebt Gesetze auf, die die Grenzenlosigkeit unterbinden – und kürzt an anderer Stelle gleich noch die Etats, um trotzdem entstehende Regelverstöße nicht mehr ahnden zu können. Wie sich die Shisha-»Kultur« in manchen Stadtteilen durchsetzt, zeigt viel über unseren urbanen Liberalismus – über das Lebensgefühl, das Grenzen zu einem Frevel an der persönlichen Entfaltung deklariert und gesamtgesellschaftliche Verträglichkeit zu einem Begriff aus einer längst vergangenen Zeit macht. Und wenn man dann bis tief in die Nacht auch noch von flexiblen geringfügig Beschäftigten bedient wird, dann wächst da zusammen, was zusammengehört – und was uns als geordnete Gesellschaft auseinander bringt.

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Mordred
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Mordred

Analog zum Umgang mit falsch parkenden KFZ muss ich Dir als Ruhrgebietler sagen, dass Frankfurt auf einem anderen Planeten zu sein scheint. Ob Lokalität oder Privatparty – ohne Genehmigung löppt nach 22 Uhr bzw. 0 Uhr am WE nix. Das wird auch polizeilich durchgesetzt. Und derartige Genehmigungen gibt es afaik auch nur in den etablierten Partyzonen.

Schisserbars
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Schisserbars

” Draußen sitzen, an der Wasserpfeife schlecken ”

Man zieht an Wasserpfeifen…..das andere sind die Eisdielen……

Shishabars sind im Prinzip linke Kulturzentren.

Oft wird Gras in die Blubbern gestopft und unverzollter Shissertabak durchgezogen. Das ist pure Systemkritik.

Rudi
Gast
Rudi

@Schisserbars

>>Oft wird Gras in die Blubbern gestopft und unverzollter Shissertabak durchgezogen. Das ist pure Systemkritik.<<

Nee, nee, mir kannst du das nicht glaubhaft unter die Nase reiben. Somit wären alle Mafia-Aktivitäten Systemkritik, etwa Müll im Meer versenken, Schwarzgeld mittels Straßenbau waschen.

Schisserbars
Gast
Schisserbars

Das ist alles postpubertäre Antihaltung und keine mafiöse Geldwäsche. Es handelt sich nicht um Kriminelle,
sondern um Menschen die sich gegen die Elterngeneration auflehnen. Die Wasserpfeife erweitert
durch kontrollierte Kohlenmonoxydvergiftungen das Bewusstsein dieser Menschen. Sie schweben
metaphysisch auf einer höheren Entwicklungsstufe.

Rudi
Gast
Rudi

>>Die Wasserpfeife erweitert durch kontrollierte Kohlenmonoxydvergiftungen das Bewusstsein dieser Menschen.<<

Du scheinst ein echter Kontrollfreak zu sein.

Schisserbars
Gast
Schisserbars

Wer die Kontrolle verliert, wird zum Opfer. Das kann ich mir als Frau nicht leisten.

Rudi, du musst lernen von deinen Plattheiten wegzukommen.

Sollen wir dich Plattitüden-Rudi nennen ?

Im Schatten
Gast
Im Schatten

Im Schatten deiner Herrlichkeit liegt dein Gewissen.

Im Schatten…

Bernie
Gast
Bernie

“[…]Shishabars sind im Prinzip linke Kulturzentren[…]”

Das kann auch nur jemand schreiben, der nie Kunde in einer Shishabar war. Ich selber bin Stammkunde in einer und wenn dort angeblich linke Kulturzentren sind dann bin ich ein kariertes Zebra.

Gruß
Bernie

"Brüderlichkeit"
Gast
"Brüderlichkeit"

“Ich möchte keinen Vorteil zu deinen Lasten haben, sondern ich möchte Vorteile nur dann realisieren können, wenn sie auch für dich von Vorteil sind”

-was an sich ein komplexes Verständnis und Denken voraussetzt. Nun sind jedoch scheinbar einige noch nicht einmal im Stand einfache Zusammenhänge zu versteh… 😉

Bernie
Gast
Bernie

Lieber Roberto J. de Lapuente, Shishabars sind eine kulturelle Bereicherung in manchen Gegenden. Ich selbst lebe im südlichsten Teil Baden-Württembergs und die Shishabar die ich besucht ist so klein, dass der Inhaber nebenher noch von Zigaretten- und Tabakverkauf lebt, außerdem ist es eine Kneipe, eine Diskothek (am Wochenende) und – was hier Leute noch mehr stört, insbesondere die offiziellen Eliten des örtlichen Rathauses, die bald eine Landesgartenschau haben – eine Spielothek, die für Geld Glücksspiele an Automaten anbietet. Ist nicht durchgehend geöffnet, die Shishabar – bis 3:00 Uhr, aber dennoch wollen die Leute diese Bar weghaben, aber aus ganz anderen… Weiterlesen »

Gieriger Gerd
Gast
Gieriger Gerd

OFF

Bundesrechnungshof knöpft sich Schröder vor – Steuerzahler bezahlt Lobbyarbeit

“Doch statt diese volle „Amtsausstattung“ zur „Abwicklung der früheren
Aufgaben“ zu nutzen, würden von dort private Termine organisiert
oder „Lobbyarbeit für bestimmte Interessengruppen“ betrieben.”

https://www.welt.de/politik/deutschland/article181682042/Gerhard-Schroeder-Bundesrechnungshof-knoepft-sich-Alt-Kanzler-vor.html

Anmerk: Die Welt weil woanders hinter Bezahlschranke

Folkher Braun
Gast
Folkher Braun

Ja und? Der Schröder ist wie Clement ein Hirte, der von der Elite ausgewählt wurde, ihre Interessen durchzusetzen. (Frei nach Mausfeld).
Was lernen wir daraus? Wir als Herde waren und sind das Kanonenfutter unserer besseren Kreise.

Gabi Köster
Gast
Gabi Köster

Vielleicht sagt man den Wählern noch, dass die Grünen damals der Kompagnon der Arschlochpartei waren.
Die halten die Wahl der Grünen heute für eine Protestwahl. Sind die bescheuert, oder was ?

Grün 18% , SPD 16%

http://www.wahlrecht.de/umfragen/index.htm

niki
Mitglied
niki

@Gabi Köster:
Und genau die würden auch mit CDU/CSU koalieren, wenn es denn reicht… Das gleiche in Grün halt wie die derzeitige GroKo… Aber sonst ändert sich nichts, abgesehen von ein paar wenigen Alibi-Umwelt-Projekten, die aber den Konzernen im Grunde genommen nicht schaden…

Gabi Köster
Gast
Gabi Köster

Das Ökologische ist ohne das Soziale NICHT möglich ! Man kann alle “ökologischen” Projekte nach diesem Prinzip abklopfen und prüfen. Worin besteht der soziale Mehrwert ? Besteht dieser nicht oder nur rudimentär, ist der ökologische Wert auch gleich Null. Die Theorie dahinter ist komplex und hier nicht kurz darstellbar. Worin besteht der soziale Mehrwert von Emissionshandel ? Es gibt keinen, ergo ist der ökologische Mehrwert von Emissionshandel gleich Null. Das ist Sozial-Ökologie den die Grünen NIEMALS begreifen werden !!! Was die machen sind “Alibi-Umwelt-Projekte”, wie du schreibst. Dieser ganze Scheiß mit den Energiepflanzen auf den Äckern stammt von den Grünen,… Weiterlesen »

Gabi Köster
Gast
Gabi Köster

Wenn man zum Auftakt der Revolution eine Bundespressekonferenz im weißen Kleid von
Prada gibt, kann das mit der sozial-ökologischen Wende nichts werden.
Wagenknecht ist zwar sozialökonomisch inselbegabt, aber auch ziemlich von gestern was
das Themenspektrum potentieller Wähler und WählerInnen betrifft.

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Gabi Köster

Wagenknecht ist zwar sozialökonomisch inselbegabt, aber auch ziemlich von gestern was
das Themenspektrum potentieller Wähler und WählerInnen betrifft.

Woran fehlt es, deiner Meinung nach?

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Gieriger Gerd

Bundesrechnungshof knöpft sich Schröder vor – Steuerzahler bezahlt Lobbyarbeit

Unter “sich Jmd. vorknöpfen” verstehe ich, dass es Konsequenzen für den Betreffenden hat.
Seit wann hätten die Veröffentlichungen des Bundesrechnungshofes je Folgen für die Verantwortlichen gehabt?

Das ist eine zahnlose Institution. Das Geld der Bürger darf nach Lust und Laune verschwendet werden ohne Rechenschaftspflicht. Das Parlamenti als gesetzlicher Vormund der Bürger darf faktisch Alles, solange es im Rahmen des Grundgesetzes ist und an dem wird nach Laune herumgebastelt, bis es passt.

Unter echten demokratischen Verhältnissen müßte eine Vorabprüfung des Rechnungshofes erfolgen und die Ergebnisse dann entsprechend umgesetzt werden.

R_Winter
Mitglied
R_Winter

OT:

Sonnabend 17:00 Uhr 6.10.2018

Kölner Stadt Anzeiger
Hambacher Forst 50.000 Menschen bei Demo – A4 komplett gesperrt

15:45 Uhr: Immer mehr Teilnehmer strömen auf das Feld
Auch am späten Nachmittag kommen noch immer neue Demonstranten dazu. Unser Reporter vor Ort ist sich inzwischen sicher: Die Zahl von 50.000 Teilnehmern stimmt. Ein älterer Demonstrant habe ihm gerade gesagt: „Dagegen ist Woodstock ein Zeltlager.”
Die Menschen würden teilweise zehn Kilometer weit laufen, um zur Demonstration zu gelangen. Durch Autobahn- und Bahnabschnittssperrungen können viele nicht näher ran und gehen zu Fuß.

Quelle: https://www.ksta.de/region/rhein-erft/hambacher-forst-50-000-menschen-bei-demo—a4-komplett-gesperrt-31226922

———–

Sonst keine aktuellen Meldungen in Google news.
Totale Nachrichtenunterdrückung, da offensichtlich keine verbindliche Sprachregelung um 17:00 Uhr vorliegt.

R_Winter
Mitglied
R_Winter

Google News am 7.10.2018 -18:15 Uhr

Hambacher Forst: 20.000 Menschen bei Großdemo
Kölner Stadt Anzeiger

Der Link führt aber auf:

Hambacher Forst Bodo Wartke gibt Konzert – Innenminister kündigt Abzug der Polizei an
Kölner Stadt Anzeiger

So wird mit Überschriften seitens Google gearbeitet.
Wo sind „30.000 Demonstranten“ innerhalb eines Tages geblieben?
Dieses ist kein Versehen von Google – es ist eine einzige Schweinerei.

30 000
Gast
30 000

FAZ – Artikel über bing.de / news

– Eine Sprecherin der Initiative „Campact“ nennt 50 000
– Die Aachener Polizei 25 – 30 000

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/hambacher-forst-auf-der-richtigen-seite-der-abbruchkante-15826200.html

Rodungsstopp im Hambacher Forst
Gast
Rodungsstopp im Hambacher Forst
Gast
Rodungsstopp im Hambacher Forst

Wechseln Sie jetzt ihren Stromanbieter .-)

TIPP :

https://www.naturenergieplus.de/

R_Winter
Mitglied
R_Winter

OT:

Sonnabend 17:20 Uhr 6.10.2018

Hambacher Forst : Zehntausende demonstrieren friedlich gegen Rodung

An der Demonstration am Hambacher Forst haben nach Angaben der Veranstalter am Samstag 50.000 Menschen teilgenommen. […..] Die Polizei wollte keine Angaben zur Teilnehmerzahl machen. Die Kundgebung sei friedlich verlaufen, sagte eine Polizeisprecherin.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/zehntausende-demonstrieren-friedlich-gegen-rodung-15824271.html

So berichten unsere „Qualitätsmedien“.
An Alle:
Macht den Medien und Politikern „Dampf unter den Hintern“.

R_Winter
Mitglied
R_Winter

Zehntausende demonstrieren gegen Braunkohleabbau
Nach dem vorläufigen Rodungsstopp am Hambacher Forst demonstrieren dort mehr als 20.000 Menschen für den Kohleausstieg. Aktivisten wollen wieder neue Baumhäuser bauen.
Aktualisiert am 6. Oktober 2018, 16:52 Uhr Quelle: ZEIT ONLINE, dpa,

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2018-10/hambacher-forst-proteste-demonstration-rwe-kohleausstieg

So sieht neoliberale Medien-„Koordination“ aus:
Herunterspielen, alte Informationen wiederholen, Teilnehmerzahl niedrig halten – Überschriften in allen „Qualitätsmedien“ gleich.

Liebesobjekt
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Liebesobjekt

Nur um fair zu sein, ich bin nicht diejenige, die etwas verkehrt gemacht hat… ^^

Linksman
Gast
Linksman

Lieber Shishabars als nazionale Dorfklubs.
Ich rauche gern.

ronaldo
Gast
ronaldo

Was will uns der Joker sagen?

R_Winter
Mitglied
R_Winter

FAS-Print (nicht mehr im online-Bereich) vom 7.10.2018

Tausende (!) gegen Kohleabbau

[…] Nach Angaben der Veranstalter etwa 50.000 Menschen […]
Die Polizei schätzt die Teilnehmerzahl deutlich niedriger.

Also: von über “50.000” (Kölner Anzeiger) auf “Tausende” (FAS-Print) Teilnehmer innerhalb eines Tages.

In den Medien findet ein abgestimmtes Verhalten statt:
Manipulationen durch Herunterspielen, dabei ist der Hambacher Forst extrem bedeutend – aber verhalten wir uns nicht genau so? Wir schreiben in dieser Zeit über „Wasserpfeifen“ und einige Kommentare sind so primitiv, dass sie unmöglich von automatisierten Trollen stammen können, denn so dumm kann kein Troll sein.

Carlo
Gast
Carlo

Vielen Dank. Volle Zustimmung.

Pentimento
Gast
Pentimento

R_Winter, danke für die infos! Und Zustimmung.

Im Moment sitzen diese Flaschen bei Anne Will, uneinsichtig wie immer. Und das, nachdem die Bürger und die Justiz sie allesamt beschämt haben. Können Laschet und Lindner sich noch schämen? Glaube nicht.

Bin seit 10 Jahren Kunde bei Greenpeace Energy. Sehr zu empfehlen. 😊

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