Bescheuerte Verkehrspolitik

Letzte Woche gab es das Neueste vom Streit der Koalitionäre. Diesmal standen Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und die Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) im Mittelpunkt. Schulze habe »halbherzig verhandelt«, warf Scheuer in die Runde. Der EU-Kompromiss zur Senkung des CO2-Ausstoßes hätte anders ausfallen können. Nämlich besser – also schlechter für uns alle, jedoch besser für die Automobilindustrie. Die drohte ja auch prompt mit dem Abbau von 100.000 Stellen, mit der Urkatastrophe der deutschen Wohlstandsphäre gewissermaßen: Und statt dass sich der Verkehrsminister hinstellt und klarmacht, dass wir als Gesellschaft nun Wege finden müssen, Mobilität sauberer zu gestalten, und dies eben auch an die Automobilbranche gerichtet, jammert er über die vermeintliche Unfähigkeit der Umweltministerin.

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Popanz
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Popanz

Der Verbraucher will es anders. Die kleine Mutti muss wie ein Furzknoten, durchs Lenkrad eines SUV den Verkehrsraum
kontrollieren. Der Markt fordert heute zweitonner Stadtautos, mit denen früher der Bauer seine Mutterkühe auf die Wiese
gezogen hat. Das muss so. Das Auto ist der Familie Popanz ihre letzte Freiheit.

Schweigsam
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Schweigsam

Ich könnte mir auch vorstellen, dass die Familie “Popanz” sich gar nicht so Popanzmässig fühlt und dass der große Stadtwagen doch eher noch so einiges in in Ihrem “Microkosmos” nach aussen (zu Gesellschaft) hin klarrücken soll…

Popanz
Gast
Popanz

Die SUV kosten alle nix mehr. Dacia, Skoda, alle bauen die Klötze billig nach. Ich glaub die Leute kaufen ihre Autos heute nach Gewicht. Panzer für eine Welt in der man sich panzern muss.

“Wenn der Kopfabschneider klingelt, flüchten wir mit Allrad und den Kindern übern Acker, nä Karl-Heinz ?!”

Vielleicht sind die Dinger ein psychologischer Ausdruck einer verängstigeten Gesellschaft. Für Statussymbole sind die
Karren zu billig und verfügbar geworden.

Kollektivmobilität muss man sich heute vom Nervenkostüm her leisten können.
“Was soll man mit kostenlosen ÖPNV-Tickets wenn der Kofferbomber nur eine Bank weiter sitzt ?”

Schweigsam
Gast
Schweigsam

OK, mag ja soweit stimmen aber Autos sind in von jeher in D Statusymbole und das hat sich nach meinen dafür halten auch heute nicht geändert und das gilt natürlich auch für die “Bomber”…

Popanz
Gast
Popanz

Mag sein, steigende Zulassungszahlen der SUV haben jedoch weniger mit Status als mit Bezahlbarkeit zu tun. Wo da die Grenze zu ziehen ist, bleibt jedem selbst überlassen….der Porsche Ceyenne kostet nun mal mehr als sein Skoda-Nachbau. Ob der hässliche Cayenne den Staus hebt, wage ich zu bezweifeln.
Unabhängig davon gibt es Menschen die diese Kisten wirklich brauchen. Das Zuggewicht eines PKW ist direkt abhängig vom Eigengewicht des Fahrzeuges. Der Landschaftsbauer kann den Minibagger auf dem Hänger schlecht mit einem Smart ziehen.

stefan becker
Mitglied
stefan becker

so viele Lanschaftsbauer wie es SUV’s gibt kann es doch gar nicht geben, denn soviel Landschaft ist gar nicht mehr vorhanden 😉 Des Deutschen Mannes Minderwertigkeitskomplex ist die Ursache für die Beliebtheit dieser Boliden . Dazu : https://www.nachdenkseiten.de/?p=46559

Rudi
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Rudi

Popanz: “Dacia, Skoda, alle bauen die Klötze billig nach.”

Etwas mehr Differenzierung täte gut. Der Dacia “Duster”, der Mini-SUV, steht wie alle anderen Dacia-Modelle auf der Basis des Kleinwagens Renault Clio. Je nach Motorenausführung hat er zwischen 85 und 125 PS. Vergleich: Die Durchschnittsmotorstärke aller derzeit gekauften Neuwagen beträgt in Deutschland 150 PS.
Ein Duster ab 11.000 Euro Kaufpreis mit einem BMW X5 in einen Topf zu werfen, ist fahrlässig. Der hat je nach Modell zwischen 225 und 400 PS unter der Haube. Und der Preis liegt zwischen 70.000 und 100.000 Euro.

Popanz
Gast
Popanz

Oder, oder, oder ……Skoda Karoq…. und…und…und auf dem Gebrauchtmarkt werden die billiger aber nicht sauberer ….

Rudi, deine Versetzung ist gefährdet ! Du musst mehr üben vom Speziellen ins Allgemeine zu schließen !

Rudi
Gast
Rudi

Popanz: “Rudi, deine Versetzung ist gefährdet ! Du musst mehr üben vom Speziellen ins Allgemeine zu schließen !

Nee, das mache ich keinesfalls, da ich mit dem Philosophen David Hume davon ausgehe, dass dieser Ansatz (Induktion) obsolet ist. Vom “Speziellen ins Allgemeine” zu schließen, überlasse ich lieber den Theologen und solchen, die aus ihrer Sicht auf die Welt eine Allgemeingültigkeit ableiten.

"Klarrücken"
Gast
"Klarrücken"

Bauer…Kühe…

Lustige Begebenheit, das Merkel erzählt Heute irgendwas mit “Vieh” und “Verweidung” während bei uns locker 200 Kinder auf der Weide waren -oder sagt man da heute “Wiese” ?- jedenfalls hatte der Bauer früher dort sein Vieh…^^

Popanz
Gast
Popanz

Wenn Kühe nicht weiden, stehen sie auf der Wiese. Der Zustand des
Grünlandes wechselt demnach mit der Aktion der Kuh von Wiese zu
Weide und umgekehrt.

Die Merkel hat gewiss etwas von “Überweidung” erzählt. Wenn man
als Kanzlerin zu lange auf dem Sessel klebt und vorgestern schon
hätte gehen sollen, nennt man das ” politische Überweidung “.

"Klarrücken"
Gast
"Klarrücken"

Nee, war ne lustige Begebenheit. Das Merkel wollte sagen “Wir” brachte aber nur ein “Vieh” aus dem Offenen und merkelte kurz darauf ein “Verweiden” an, wollte jedoch scheinbar “Vermeiden” herausposaunen, was sicherlich von “ihra selbst wegen” auch korrigiert wurde -jedoch nicht mehr innerhalb meiner kurzen Aufmerksamkeitsspanne lag. Politisches-dem-lächerlichen-preigeben-“as-its-best” ^^

Popanz
Gast
Popanz

Vortrag: Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien in Deutschland

Achtung ! Eigenlob und Eigenwerbung stinken – Eigentlich haben die da auch gar nichts verloren !

Popanz
Gast
Popanz

Ganz interessant im letzten Viertel des Filmes etwa…..Die haben Shell und anderen Ölmultis quasi den Ausbau der Wasserstofftankstellen überstellt…..Dobrindt mit auf dem Foto ……..Wie damals der Riester mit dem Maschmeyer … :-))))

Und die wundern sich angeblich alle warum keine Wasserstofftankstellen flächendeckend herbei kommen :-))))

Pentimento
Gast
Pentimento

Das Wichtigste wäre ein Ausbau des Nahverkehrsnetzes mit kostenlosen Tickets für Rentner, Transferempfänger und Menschen mit geringem Einkommen.

Heldentasse
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Heldentasse

In der Tat, man könnte sogar mit guten Gründen darüber nachdenken ob der gesamte öffentliche Nahverkehr nicht besser für alle Menschen gebührenfrei sein sollte. Wenn man dann noch 80% der jetzigen Parkflächen in Parks, Kneipen, Kulturstätten usw. umwandeln würde, hätte man eine für den Menschen artgerechte Lösung. Zur Zeit haben wir Autofahrer statt Menschen, und die Strukturen die Autofahrer brauchen, also z.B. und u.a. riesige Einkaufzentren am Rande der Städte mit viel Parkraum führt dazu, dass die Städte nicht mehr die Lebensräume sind die Menschen benötigen. Das ganze kann aber der Herr Knoflacher viel besser und wissenschaftlich fundiert erklären, klar… Weiterlesen »

ChrissieR
Mitglied
ChrissieR

Hallöle, in meiner aktiven Zeit hatte ich schon genug ” kostenfreie Nutzer” des ÖPNV in meinem Bus! Aber, Spaß beiseite und mal auf die SUV’s und übermotorisierte Kisten zurückzukommen: Wie haben wir es früher geschafft, mit 4Personen im VW Käfer oder Fiat 600 in Urlaub zu fahren? Das ging sogar sehr gut und dieser PS Irsinn zwingt doch nur zu noch mehr Sicherheitsausstattung, die die Autos nicht nur schwerer, sondern auch im Innenraum kleiner machen In modernen Autos fühle ich mich immer unwohl und bin froh, wenn ich wieder in meinen Citroen AMI 8 Break (32 PS) steigen kann und… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Chrissie, Du hast gefühlt natürlich recht, und Zeiten der leichte Autos mit wenig Ps, inkl. der Insassen die damit sehr zufrieden waren kenne ich auch noch. Aber auch ohne fette SUVs&Co. in den Städten hätte man Probleme, nur halt bei gleicher Fahrzeuganzahl weniger, aber dann würde halt mehr der kleinen leichten PKW fahren.

Beste Grüße

gleichmach
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gleichmach

Geschichtsvergessen ?
Pferdestärken -war früher. Heute gibt es für alle Verbraucher “gleich”

    _Kilowatt…_

Pentimento
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Pentimento

@Heldentasse
blockquote>In der Tat, man könnte sogar mit guten Gründen darüber nachdenken ob der gesamte öffentliche Nahverkehr nicht besser für alle Menschen gebührenfrei sein sollte.
In England ist der öffentliche Nahverkehr für alle ab 65 kostenlos, eine Utopie in Deutschland, genau wie eine liberale Drogenpolitik. Hier sind Menschen mit chronischen Schmerzen gezwungen, Mittel mit schweren Nebenwirkungen anzuwenden, weil die Pharmalobby dafür sorgt, daß Cannabis verboten ist.

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Ich verbitte mir diese Jammerei, denn Frau Merkel sagt ja immer und immer wieder das es uns so gut geht. 🙁
Irgendwie sind wir schon ein total blödes Volk!

Beste Grüße

Pentimento
Gast
Pentimento

Völlig uneinsichtig. Man muß es uns halt besser und vor allem immer wieder erklären! . 🙂

Mordred
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Mordred

dass z.B. die privaten E- Autos keine Lösung sind! Kommt drauf an. Insb. wenn autonomes fahren kommt. However, es muss an vielen Schrauben parallel gedreht werden. Wenn ich mir eine Stadt der Bürohengste ala Düsseldorf angucke…ÖPNV ist in den Stoßzeiten an der räumlich nur schwierigst zu erweiternden Kapazitätsgrenze und die Straßen sind auch voll. Des weiteren platzt die Stadt wohntechnisch aus allen Nähten. –> Home Office ist da die einzige Möglichkeit. Es müssen einfach weniger Menschen am Verkehr teilnehmen. Und natürlich kann nicht jeder Mensch 5 Tage die Woche Home Office machen. Aber wenn die die es können nur 2… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

@Mordred

ACK! Wir müssen in anderen Strukturen denken, dann erledigt sich das mit dem Autowahn in der Tat von selbst. Lidier sind dazu dicke Bretter zu bohren und die Beharrungsmomente am Alten festzuhalten, aus vielen Gründen sehr groß.

Beste Grüße

P.S.: Autonome E- Autos sind m.E. bestimmt ein (kleiner?) Teil der Lösung, nur privat dürfen die nicht sein, sonst stehen die Teile 97% des Tages einfach nur ineffektiv herum, verursachen Kosten und benötigen Parkraum der besser Lebensraum wäre.

Heldentasse
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Heldentasse

Für mich ist ganz klar, dass E- Autos besser sind als Dieselstinker, aber noch viel besser sind Verkehrs- Konzepte die ganz ohne private PKW funktionieren.

Wir sind aber schon geistig so “verseucht” das wir uns das gar nicht vorstellen können, obwohl die Technologie und Logistikmöglichkeiten dafür schon lange vorhanden ist.

Beste Grüße

Nashörnchen
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Nashörnchen

Ich hab mein halbes Leben in einem Land verbracht, in dem das Verkehrs-Konzept (fast) ganz ohne private PKW…
Ach – lassen wir das…

Popanz
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Popanz

..aber noch viel besser sind Verkehrs- Konzepte die ganz ohne private PKW funktionieren.

In der Stadt geht das, auf dem Land nicht……Dann ist da aber noch das zusätzliche Problem, dass Jüngere genötigt werden abzuwandern und, Privatauto hin oder her, niemand mehr da ist um die Oma zum Arzt oder Einkaufen zu fahren.
Ganze Gegenden sterben aus…..Geisterdörfer….nur ab und zu rollt ein trockener Busch durchs Bild……”Blühende Landschaften” im Osten….

Heldentasse
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Heldentasse

@Popanz

Herr Knoflacher vertritt die Theorie, dass nicht wenige Menschen nur deshalb auf dem Land leben weil sie ein Auto haben um zum Arbeitsplatz in der Stadt zu pendeln. Die Strukturen werden damit stark auseinander gezogen, früher war es viel dezentraler, da hatten auch die Dörfer eine gute und lebenswerte Infrastruktur (Geschäfte, Kneipen, kleine Firmen, Docs usw.), die durch das Auto kaputt gemacht wurde, denn wenn die Leute einmal ein Auto haben, nutzen sie es um aus dem Dorf heraus zu fahren, z.B. um beim Discounter auf der grünen Wiese mit viel Parkplätzen.

Beste Grüße

Popanz
Gast
Popanz

Das liegt weniger am Auto als an den Mieten. Auf dem Land zu bauen ist billiger als in der Stadt zu mieten. Für die Fahrerei gibts die Pendlerpauschale.
Sozial-ökologisch ist das alles nicht, zumal die letzten Jobs auf dem Land in Landwirtschaft und Forst zerstört wurden, und in vielen Regionen nichts Neues an Beschäftigung hinzu kam.
Ganz Sachsen besteht aus “Land”, etwas Leipzig und Dresden, der Rest ist dörflich verstreut. Im Westen ist das selten so extrem. Es hängt alles zusammen. Man sollte ländliche Mobilität und strukturelle Entwicklung nicht getrennt sehen. Viele Ossis drehen nicht grundlos durch.

2018
Gast
2018

Auf dem Land bauen… klar…Anfängerfehler ? Einfamilienhaus Baujahr 2018 vorabgeplant mit 500.000,-€ + Grundstück, +Innenausstattung… oder darf es ein Plusenergiehaus… >1 Million… ach, Single…und die Bank… ja es gibt hier in Deutschland schon soetwas wie Vorschriften… so, mit Freundin… und die Bank… naja, wir hätten da noch diesen Wohnwagen für 50.000,-€ im Hof… ^^

Popanz
Gast
Popanz

Oder auf dem Land umBAUEN …. siehe oben Stichwort “Geisterdörfer”…. Vielleicht gibt es eines Tages das HomeOffice ohne Selbstausbeutung ?! Homeoffice mit Teilgrundversorgung aus dem Garten……a.) die Digitalisierung digitalisiert uns schon über 30 Jahre b.) die Digitalisierung ist nicht nur böse, sie bietet Chancen der dezentralen Produktion verbunden mit Rettung des ländlichen Raumes. Die Bahnschienen lassen wir auf den Dörfern mal sicherheitshalber liegen. Vielleicht fällt uns noch was zum Individualverkehr auf der Schiene ein, Stichwort “Draisine”
https://de.wikipedia.org/wiki/Eisenbahn-Draisine

Nashörnchen
Gast
Nashörnchen

Och nee Kinners… Ihr wollt immer alle ach so “progressiv” sein. Und führt hier eine Diskussion von anno dunnemals. Von damals, als die Geländewagen noch G-Klasse hießen oder Land Rover. Wir haben inzwischen SUVs – das sind (Ausnahmen bestätigen schon immer die Regel) ganz gewöhnliche aufgebockte Kombis. Die sind nicht größer, nichr schwerer, nicht sonstwas als alle anderen Kombis. Bissl höher grad mal. Und: Ihr werdet ALLE nicht jünger. Und es wird auch Euch ganz sicher nicht leichter, in einen 911er oder ein Bobby-Car einzusteigen. Und über einen – meinetwegen kostenlosen – ÖPNV reden nun wirklich NUR die, die noch… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Auch wenn man den privaten PKW die Stange hält, sollte man einsehen, dass das festhalten am toitsche Dieselmotor voll der Griff ins Klo war. Dazu verweise ich mal auf Herrn Lüning, dessen politische Ansichten ich absolut nicht teile, aber als Unternehmer und ehemaliger Ing. in der Fahrzeugentwicklung kann er die Zusammenhänge (politisch aus nicht linker Sicht, und auch Technologisch) sowie und die “Volksverarsche”, gut erklären.

Wenn man in der systemkonformen Logik denkt, es es gerade um die toitschen Autokonzerne nicht schade, wenn sie den Bach runter gehen.

Beste Grüße

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Nashörnchen Und über einen – meinetwegen kostenlosen – ÖPNV reden nun wirklich NUR die, die noch niemals im Berufsverkehr in einem Bus, Zug, Straßenbahn etc. gesessen haben. Probiert es einfach mal aus… Ich habe das längere Zeit ausprobiert und weiß, dass die Nutzung zu Stoßzeiten nicht wirklich Spaß macht. Das liegt aber nicht an den Verkehrsmitteln selbst, sondern an der einseitigen politischen Ausrichtung auf den Individualverkehr, was den ÖPNV relativ unrentabel macht, weil die Auslastung fehlt. Woran es mangelt ist der Ausbau der Streckennetze und der Einsatz von mehr Fahrgastraum nach Bedarf. Dann sind auch die pesrsönlichen Kosten deutlich niedriger… Weiterlesen »

#setzen
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#setzen

Wirtschaft nicht verstanden…^^

Mordred
Mitglied
Mordred

Das Problem der Abwanderung von Wirtschaftszweigen liegt doch im Kern daran, dass die Politik die verbleibende Wirtschaft nicht vor den Billigimporten schützt. “Im Kern” liegt es an nicht korrekten Bewertungen der Währungen in Relation zu anderen und den jeweiligen Wirtschaftsleistungen (Produktivität…). Zölle sind eigentlich nur Symptombekämpfung. Bereits Keynes hatte sich damals schon für eine Weltwährung ausgesprochen. Sehr gut sehen kann man das an Schland, für welches der € zu billig ist in Relation zu seiner Wirtschaftsleistung. Eurozone etc., kennst Du wohl schon alles. Stichwort Exportweltmeister oder Außenhandelsungleichgewichte: Schland kann seine Importe erhöhen, seine Exporte senken…oder aber seine Währung könnte teurer… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Mordred “Im Kern” liegt es an nicht korrekten Bewertungen der Währungen in Relation zu anderen und den jeweiligen Wirtschaftsleistungen (Produktivität…). Zölle sind eigentlich nur Symptombekämpfung. Da hast du recht. Souveräne, an das Leistungsniveau des jeweiligen Landes angepasste Währungen, sind die Grundvorraussetzung, dass es zu keinen Handelsungleichgewichten kommt. Sowohl der zu schwache Euro für Deutschland, als auch der Yüan für China ( um beim Beispiel Trump zu bleiben), sind in Relation zur Wirtschaftsleistung zu schwach. Deutschland hat innerlich zusätzlich über die Löhne abgewertet, China gibt den Wechselkurs seiner Währung nicht gänzlich frei und drückt sie künstlich auf ein zu niedriges Niveau.… Weiterlesen »

Gern!
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Gern!

Vom Standpunkt des fortschrittlich-logischen-Positivismus betrachtet, sollten die Autobauer schleunigst aufhören, ihre Fahrzeuge über Vertragshändler auszurollen und anstatt dessen, viel stärker auf online-Eigenvermarktung setzen… (War wohl zu lang im Think-tank, als das ich mit manch einem noch etwas verbinde…)

Mordred
Mitglied
Mordred

Wir haben inzwischen SUVs – das sind (Ausnahmen bestätigen schon immer die Regel) ganz gewöhnliche aufgebockte Kombis. Die sind nicht größer, nichr schwerer, nicht sonstwas als alle anderen Kombis.

Ja ne is klar 🙂 Eben BMW 5er Kombi und X5 verglichen: Länge jenachdem ähnlich, mind. 7cm breiter und mind 25cm höher. Gewicht: 105-400kg mehr.

Defi Brillator
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Defi Brillator

Es gibt Dinge, die in Deutschland niemals stattfinden werden: Eine progessive Verkehrspolitik, eine progressive Drogenpolitik und eine Angleichung des Ostens an den Westen innerhalb der nächsten 500 Jahre. Es bleibt bei inhaltsleerem Gebrabbel und Verweisen auf die fernere Zukunft. Eure Kinder werden da noch viel Spaß haben!

Heldentasse
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Heldentasse

So ist es! Amen

Pentimento
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Pentimento

Auswandern!

Schweigsam
Gast
Schweigsam

Wohin?

Robbespiere
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Robbespiere

@Schweigsam

Wohin?

Eben und vor Allem womit?
Woanders ist es dank Globalisierung auch nicht besser als hier und ohne Kohle bist du nirgends gerne gesehen.
Es bleibt den Meißten gar nichts Anderes übrig, als hier auf eine Veränderung der Verhältnisse hin zu arbeiten, wenn es sein muss, auch radikal.

Schweigsam
Gast
Schweigsam

Eben und vor Allem womit?

Ach, ich hab noch was auf der hohen Kante…;-)
Stimme dir in deinen Ausführungen vollkommen zu!

PS: Wenn man hier auswandert, kann man höchstens vor der deutschen “wichtig” Mentalität flüchten.

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Schweigsam

PS: Wenn man hier auswandert, kann man höchstens vor der deutschen “wichtig” Mentalität flüchten.

Wenn man sie nicht mit im Koffer hat.
Aber spätesens “dort” bekommt man die ausgetrieben. 🙂

Heinz Spack
Gast
Heinz Spack

Eben und vor Allem womit?

Französisch Guiana, niederländische Antillen und irgendwas bei Madagaskar gehören zur EU.
Da gehst du hin, gründest eine Scheinfirma und bekommst Hartz 4 sobald du nur einen Euro
pro Monat mit deiner Scheinfirma verdienst. So wie bei uns funktioniert es da, oder nicht ?

Schweigsam
Gast
Schweigsam

…und irgendwas bei Madagaskar gehören zur EU.

Die Insel Réunion.

Heinz Spack
Gast
Heinz Spack

Grönland auch, nä ? Gehört zu Dänemark. Gründest ne Scheinfirma als Eisbärenschreck
und fährst auf Hartz IV durchs ewige Eis mit deine Schlittenhunde…so ähnlich wie hier das die
Ostpocken machen….

Pentimento
Gast
Pentimento

Man wird ja noch träumen dürfen. Das können aber nur diejenigen, die hier absahnen. Nachdem sie hier alles vermasselt haben, ziehen sie um – nach Paraguay oder sonstwo. In Trinidad Tobago dürfen Deutsche weder Land noch Immobilien erwerben. Die haben genug von den Besserwissern.

Schweigsam
Gast
Schweigsam

Man wird ja noch träumen dürfen.

Ja, natürlich. Träumen regt die Fantasie an und ohne Fantasie wäre alles noch trostloser:-)

Pentimento
Gast
Pentimento

Skoll!!1!!! 🙂

Reinhard Lange
Gast
Reinhard Lange

Um wie viel würden denn die Globaltemperaturen sinken, wenn man die CO2-Emissionen der deutscher PKW-Produktion halbiert, viertelt oder auf null fährt? Der gebildete Autor kann das doch sicher berechnen und damit sachlich begründen, weshalb eine Verbrauchsreduzierung der PKW so wichtig ist, dass man die Existenz der deutschen Automobilindustrie gefährdet. Arbeitsplätze dort sind ja an sich völlig egal. Die künftig freigesetzten Arbeitskräfte können ja im Zweifel alle auf die Solarbranche umschulen oder auf Altenpflege. Das MIT hat immerhin berechnet, dass die Erfüllung der Selbstverpflichtungen aus dem Übereinkommen von Paris bis zum Jahre 2100 nach den Rechenregeln des IPCC eine Verringerung des… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Reinhard Lange Der gebildete Autor kann das doch sicher berechnen und damit sachlich begründen, weshalb eine Verbrauchsreduzierung der PKW so wichtig ist, dass man die Existenz der deutschen Automobilindustrie gefährdet. Arbeitsplätze dort sind ja an sich völlig egal. Der halbwegs gebildete Leser kann doch aber erkennen, dass die Klimathematik nicht nur ein paar “Ökospinner” bewegt sondern Zig-Millionen potentieller Autokäufer incl. der Verteuerung der Automobilität durch den Rückgang der Kraftstoffresourcen. Somit ist die Reduzierung des Verbrauchs doch ein erstklassiges Verkaufsargument, welches Arbeitsplätze sichert und die Konkurrenz im Ausland zum Nachziehen zwingt, will sie nicht auf der Strecke bleiben. Dass diese Maßnhme… Weiterlesen »

Reinhard Lange
Gast
Reinhard Lange

Sorry, die Sache mit den Nachkommastellen: richtig wäre, dass das MIT für den Fall der Erfüllung der Pariser Selbstverpflichtungen eine Reduzierung des Anstiegs der Globaltemperatur um 0,2 Grad berechne hat – nicht 0,02 Grad.
http://news.mit.edu/2017/mit-issues-statement-research-paris-agreement-0602

Ich suche jetzt noch das passende Thermometer.

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