Immer diese Lokführer

Die Bahn, ein renditeorientiertes Unternehmen, cancelt im hohen Norden Verbindungen. Jetzt kommen Sie bloß nicht auf falsche Ideen! Das hat doch nun wirklich nichts mit Renditezwang oder Kosten-Nutzen-Erwägungen zu tun: Nein, die Lokführer sind schuld! Das sind sie ja immer …

Es geht kein Zug im Nirgendwo. In Schleswig-Holstein werden die Bahnstrecken ausgedünnt. So kennen wir das ja, wenn Bahnunternehmen renditeorientiert und nicht für das Gemeinwohl (im Sinne der Versorgung eines existenziellen Bedürfnisses) dampfen. In Großbritannien wurden unzählige Strecken der Korrosion anheimgestellt, weil sie nicht genug Profit abwarfen. Jede Strecke muss sich schließlich rentieren. Die Deutsche Bahn geht in Deutschlands nördlichsten Norden denselben Weg. Aber kommen Sie jetzt bitte nicht auf falsche Gedanken, die DB ist nicht etwa gierig und dünnt nach Kosten-Nutzen-Kalkulation aus. Nein, sie muss – denn sie ist wieder mal, nach Streiks und GDL, an der kurzen Leine ihrer Lokführer.

Besser gesagt: An denen, die nicht Lokführer werden wollen. Die schiere Personalnot hat die Bahn dazu getrieben, in Schleswig-Holstein Fakten zu schaffen und zu rationalisieren. Es fehlt nämlich an Nachwuchs unter Lokomotivführern. Immer diese verfluchten Lokführer und jene, die keine werden wollen! Erst streiken sie, weil die Arbeitsbedingungen schlecht und die Bezahlung in keinem Ertrag zum Aufwand steht – und dann streiken gleich noch die, die früher als Kind mal davon träumten eine Lokomotive zu fahren und die sich schließlich doch anders entschieden. Diese Streikmentalität unter Eisenbahnern ist echt eine Landplage …

Das ist natürlich eine bequeme Erklärung. Denn schließlich hat die GDL ja bei ihren Streiks auf die Arbeitsbedingungen hingewiesen, sah Nachbesserungsbedarf und wurde dafür nicht etwa gelobt, weil sie zur attraktiven Ausgestaltung des Berufsfeldes beitragen wollte, sondern ganz gegenteilig: Sie wurde diabolisiert. Claus Weselsky, Chef der GDL, wurde zum Staatsfeind Nr. 1 umfunktioniert und die Lokführer zu Egoisten abgestempelt, die sich einen Scheiß um diejenigen kümmern, die reisen oder pendeln wollen und müssen. Die mediale Kampagne gegen die GDL fruchtete, die Regierung versuchte kleine Gewerkschaften gesetzlich aufs Abstellgleis zu manövrieren. Und zu selbigen werden nun Strecken Nahe Kiel und Flensburg.

Sind es also gar nicht die Lokführer, die keine Lokführer mehr sein wollen, die verantwortlich sind? Liegt es vielleicht an der DB, an ihrer Arroganz und Gleichgültigkeit? Daran, dass man in diesem Land stets politische und journalistische Rückendeckung bekommt, wenn man Modernisierung, Verbesserung und faire Bezahlung als Unternehmen abwenden will? Kann es vielleicht möglich sein, dass wir es nun mit einer ganz normalen Folge von Renditeversessenheit zu tun haben, nämlich dem Ausbleiben des Nachwuchses in einem Beruf, den man sukzessive den Anschluss an ein angenehmes Arbeitsumfeld verlieren ließ?

Und indes muss man sich natürlich fragen, wieviele junge Männer und Frauen denn Laune bekommen haben in den letzten Jahren, als sie bemerkten, wie man hierzulande Lokführer attackiert, wenn sie nicht so funktionieren, wie man es normalerweise von ihnen erwartet. Wer als Kind Lokführer werden wollte und als Jugendlicher sah, wie der Chef der organisierten Lokführer daheim aufgelauert, wie seine Telefonnummer veröffentlicht, wie man seiner Familie mitgespielt hat, der hat sich vielleicht gefragt, ob der Beruf nicht ein zu heißes Eisen für ihn sei. Wer wird schon gerne ein Arschloch der Nation?

Sowas kommt von sowas. Und dann soll die DB mal nicht so tun, als habe sie genügend Stellen angeboten in den letzten Dekaden. Sie hat schrittweise Personal reduziert und von den Übriggebliebenen verlangt, den Kollegenverlust mit mehr Einsatz auszugleichen. Für viele, die mal Lokführer werden wollten, hat sich der Traum zerschlagen, weil sie gar keine Stelle fanden.

Dass jetzt in Norddeutschland die Bahn nicht kommt: Wahrscheinlich bloß eine Frage der Zeit, bis man es der GDL in die Schuhe schiebt. Ob wohl Claus Weselsky auch dafür herhalten muss? Wer den ersten Artikel aus einer journalistischen Edelfeder findet, der der Lokführergewerkschaft die Schuld für das Bahnversagen überträgt, dem schicke ich ein Autorenexemplar meines Buches – oder wahlweise was Gescheites zum Lesen.


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Wecki Wecki
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Wecki Wecki

Lokführer sitzen den ganzen Tag nur rum und gucken aus dem Fenster. Dafür wollen die auch noch Geld haben. Echt unverschämt !

Die Bahn geht davon aus, dass der elektrifizierte Individualverkehr, die Eisenbahn zur Personenbeförderung, insbesondere auf dem Land, langfristig ersetzen wird. Wetten ?
Die halten die Hauptstrecken für den Güterverkehr. Dummerweise setzt die Politik auf Mega-Liner die die alten Straßen kaputtfahren werden. Es liegt im Trend. Man macht aus zwei LKW einen und spart einen kompletten Fahrer. Ganz toll ! Bloß wozu ?

Die Bahn hat ihre schlimmsten Feinde in den eigenen Reihen. Lobbyisten zersetzen den Laden von innen.

Schweigsam
Gast
Schweigsam

Immer diese Bahn…

ronaldo
Gast
ronaldo

wenigstens sind die Lokführer keine Beamte mehr!

Pentimento
Gast
Pentimento

@ronaldo
Vielleicht liegt es daran? Vor der Privatisierung waren alle Angestellten Beamte und man konnte sich auf die Bahn verlassen. Nun wollen sie ihre Aktionäre erfreuen und investieren u.a. in Singapur und Katar. Ob dort wohl ihre Klimaanlagen funktionieren?

ronaldo
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ronaldo

Die Nordeuropäer funktionieren mit Angestellten, kommt auf die Organisation an! Es geht um Modernität!

ronaldo
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ronaldo

Es wird keine Zurück bei der Bahn geben!

ronaldo
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ronaldo

Die Bahn ist kein Hoheitsbereich, sondern eine Arbeitstätigkeit! Die können Dir nichts!Dafür einmalige Privilegien, nein danke!

Robbespiere
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Robbespiere

@ronaldo

Es wird keine Zurück bei der Bahn geben!

Es muss ein zurück bei der Bahn geben und wie das funktioniert, kann man sich am Beispiel Neuseeland betrachten.
Die hatten auch privatisiert und wieder rückverstaatlicht, nachdem die Bahn von Privat abgewirtschaftet wurde.

Die Dominanz der Automobilindustrie und des Individualverkehrs wird schon auf Grund der Verarmung breiter Schichten nicht aufrecht zu erhalten sein, ganz abgesehen von der Verknappung des Öls und dem fehlenden Konzept einer flächendeckenden Elektromobilität.

Die preiswerteste und ökonomischste/ökologischste Form der Fortbewegung sind Massenverkehrsmittel.

ronaldo
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ronaldo

Ich höre aus Bahnkreisen etwas anderes. Eine Wiederaufnahme der Verbeamtung würde ich strikt ablehnen und für beschränkt halten!

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@ronaldo Ich höre aus Bahnkreisen etwas anderes. Eine Wiederaufnahme der Verbeamtung würde ich strikt ablehnen und für beschränkt halten! Der Sinn der Verbeamtung ist doch der, essentielle Staatsfunktionen aufrecht zu erhalten, wenn es Drunter und Drüber geht, also bei Krisen, denn Beamte dürfen nicht streiken, wofür sie andere Privilegien wie einen sicheren Arbeitsplatz genießen. Was würde wohl passieren, wenn z.B. wg. einer Ölkrise der Individualverkehr eingeschränkt würde und die Bahn streikt, wozu Nichtbeamte ja alle Rechte haben? Was aus Bahnkreisen verlautbart wird, weiß ich nicht, aber sie tut Alles dafür moglichst unattraktiv zu sein. Möglicherweise will man ihren Wert soweit… Weiterlesen »

ronaldo
Gast
ronaldo

Die Schweiz hat keine Beamte, andere Baustelle! Ich bin durchaus für Beamte, kann Lehrer, wenn Leistungskontrolle- mit einschließen, die Bahn ist aber ein Unternehmen, kein Hoheitbereich, der Bahnler r kann Dir nichts! Im Hafen kann auch gestreikt werden! debatte ist aber nicht so wichtig!Wundere mich, dass Linke für ein Streikverbot sind!

ronaldo
Gast
ronaldo

Robbes: Die Bahn ist keine essentiale Staatsfunktion, wenigstens nciht außerhalb der Schienen!! Es gibt Busse, Flugzeuge , Taxis, Schiffe usw, die Personen, Waren usw. transportieren können!!

ronaldo
Gast
ronaldo

Robbes, dann müssten auch Ärzte, Sozpäds, Krankenschwestern, Kapitäne zur See im Staatsdeinst und verbeamtet sein!

Pentimento
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Pentimento

@Robbes…stimmt. Genauso in England. Da wird auch die Privatisierung rückgängig gemacht.

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Pentimento

Genauso in England. Da wird auch die Privatisierung rückgängig gemacht.

Aus gutem Grund.
Die Privaten kümmern sich allenfalls um die lukrativen Hauptstrecken und selbst da investieren sie kaum in die Sicherheit, weswegen es schon mehrfach zu Unfällen kam.
Im übrigen muss man bei einer längeren Bahnfahrt nach Zone für die Betreiber einzeln zahlen, wie mir ein Engländer erzählte.
Eine Horrorvision wenn man bedenkt, dass das gesamte Bahnnetz mit Steuergeldern aufgebaut wurde. Das ist glatte Enteignung der Bürger.

Pentimento
Gast
Pentimento

@Robbes…Stimmt auch. Es scheint, wir haben uns hier ein neoliberales Arschloch eingefangen, das fleissigen pflichtbewußten Beamten und städtischen Angestellten den verdienten Lohn nicht gönnt. Nicht alle waren Faulpelze. Schwarze Schafe gab und gibt es überall. Deswegen braucht man nicht das Kind mit dem Bade auszuschütten. : p

ronaldo
Gast
ronaldo

Penti, unpoliitsche Angriffe und Beschuldigungen führen nicht weiter! Es geht darum, dass die Bahn kein Hoheitsbereich ist, um andere Beamte und deren Privilegien ging es mir nicht!

aquadraht
Mitglied
aquadraht

Dass die Bahn kein Hoheitsbereich mehr ist, ist Teil des Problems, kein Gegenargument. Kritische Infrastrukturen gehören in den Hoheitsbereich, in welcher Rechtsform immer (Beamtentum muss nicht zwingend).

a^2

ronaldo
Gast
ronaldo

Die Schienen sollten wohl generell beim Staat bleiben, es gibt aber keine Pflicht zur Bahnfahrt, sodass die Verbeamtung kein Thema ist!

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@ronaldo

Es geht darum, dass die Bahn kein Hoheitsbereich ist

Es geht darum, dass die Bahn dank Politik kein Hoheitsbereich mehr ist.
Die Folgen werden im Artikel ausreichend beschrieben.
zu den Beamten habe ich Alles wesentliche gesagt. Wenn das Bahnpersonal mal wieder steikt, sollten Alle, die sich darüber maßlos ärgern nachdenken, ob das frühere System nicht das besser funktionierende war.

ronaldo
Gast
ronaldo

Dann lass sie streiken!

Pentimento
Gast
Pentimento

@ronaldo

Gerade da bin ich anderer Meinung: alle Einrichtungen, die notwendig für die Daseinsfürsorge sind gehören in den Hoheitsbereich. Das sind: die Bahn, Strassen und Brücken, Schulen , Universitäten, Krankenhäuser, Postverkehr, Fersprechsystem, Wasser – und Stromversorgung, bezahlbarer Wohnraum, d.h. Genossenschaftswohnungen. Nur so kann ein Sozialstaat funktiomieren.
Beamten müssen nicht sein, aber eine der Verantwortung angemessene Bezahlung gehört zwingend dazu.

Was Deinen ersten Punkt betrifft, muß ich Dir recht geben. Nichts für ungut!

🙂

Ronaldo
Gast
Ronaldo

Wasser, Stromnetze usw. Bin ich bei Dir! schienen sollten auch in Staatshand liegen, größere Teile der Bahn wohl auch, aber sicher nicht alles! sozialer Wohnungsbau bedeutet auch dass teilweise staatlicher Besitz an Wohnungen notwendig ist, unbedingt! Verbeamtung bei der Bahn lehne ich aber klar ab, gute Bezahlung tut überall mit!

Ronaldo
Gast
Ronaldo

Gerne mehr Krankenhäuser und Altenheime in kommunale Hand

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Ronaldo Verbeamtung bei der Bahn lehne ich aber klar ab Ich verstehe nicht, woher diese Aversion ggü. Beamten kommt. Ein angemessener Kritikpunkt wäre aus meiner Sicht, dass Beamte ( und Politiker ) nicht in die gleichen Sozialsysteme einzahlen wie normale Arbeitnehmer. Das liegt aber nicht im Ermessen der Beamten selbst, sondern an der Politik. In Ländern wie Österreich funktioniert das ja auch. Die Privilegien stammen im Übrigen aus Zeiten, in denen die Beamten und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst deutlich schlechter bezahlt wurden als Leute in der freien Wirtschaft. Ich erinnere mich noch gut, wie parralell zu meinem Musterungsbescheid Werbung der… Weiterlesen »

ronaldo
Gast
ronaldo

Robbes, einigen wir uns, dass wir die Verbeamtung in diesem Bereich anders sehen,!

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@ronaldo

🙂 🙂 🙂

ronaldo
Gast
ronaldo

denke, dass wir bei der kommmunalen Organisation der Altenheime wieder eher ähnlich denken!

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@ronaldo

Wir dürften in einigen Bereichen ähnlich denken. 🙂

Marla
Gast

Die Bahn ist ein mit Milliarden-Aufwand Scheinprivatisiertes (danke rotgrünlinke) Scheinprivatunternehmen! “Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert” Hier kann man das genial beobachten! Es wurden Verträge ausgehandelt, die definitiv zu Lasten des Gemeinwohls gingen! Wer “vergisst” aufzuführen, dass nicht mehr benötigtes Volksgut wieder in Volkseigentum zurückgeführt wird…. ist ein Straftäter! (Es ist doch paradox, dass nun in vielen Städten Menschen ihr ursprüngliches Eigentum zurückkaufen müssen… siehe Stuttgart!)(weswegen Bahn ja auch sofort eine riesen Immoblienabteilung aufbauen konnte: Gebäude und Land in optimalen City Lagen! Wozu Bahn, wenn Immoblie mehr bringt?) 2.vergass man zu erwähnen, dass die Infrastruktur- und Sanierungsgelder, die jährlich aus der… Weiterlesen »

ChrissieR
Mitglied
ChrissieR

Moin, Loideee…
Aus genau den Gründen will auch kaum noch wer Busfahrer werden! Viel Stress und wenig Lohn, dafür viel Verantwortung. Und Anerkennung gleich null, bist der Arsch vom Dienst!
Und dann sind da noch die Zuwanderer, die den Job für lau machen ( müssen).
Tja, Fachkräftemangel hat halt Ursachen…

Christian
Gast
Christian

Das kommt mit doch sehr aus dem Lebensmitteleinzelhandel bekannt vor. Egal bei wem ich gearbeitet habe, Wandmaker, Edeka, Markant oder Rewe, in allen Unternehmen gab es immer zwei Probleme, über die die Führungsebene oberhalb des Marktleiters und die selbständigen Kaufmänner jammerten: 1. „Wir finden kaum noch guten Leute mehr/haben einen Fachkräftemangel.“ 2. „Die Personalkosten sind zu hoch.“ Ob´s da wohl nen Zusammenhang gibt?! Wie auch immer… Vor zwei Jahren war ich in einem Markt, der kurzfristig an einen Mitbewerber verkauft wurde. Umstrukturierung. Das neue Unternehmen hat den Markt dann um eine Salatbar und einen Lotto- und Postschalter erweitert, allerdings ohne… Weiterlesen »

ert_ertrus
Gast
ert_ertrus

Gute Leute? Die meinen GUTMÜTIGE, die mit sich den Mollie machen lassen und fürn Taschengeld wie blöd malochen!

EILMELDUNG - Der Russe kommt !
Gast
EILMELDUNG - Der Russe kommt !
Pentimento
Gast
Pentimento

Na toll. Zeigts den Amis!

Nato raus aus Deutschland, Sanktionen aufheben, Gespräche, Handel und kultureller Austausch mit Rußland, Schüleraustauschprogramme, russisch als erste Fremdsprache, Russenhasser wie Grüne kaltstellen – dann brauchen die Russen nicht mit Waffen den dicken Max zu machen.

Vostok 2018
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Vostok 2018

Nato raus aus Deutschland, Sanktionen aufheben, Gespräche, Handel und kultureller Austausch mit Rußland, Schüleraustauschprogramme, russisch als erste Fremdsprache, Russenhasser wie Grüne kaltstellen – dann brauchen die Russen nicht mit Waffen den dicken Max zu machen. Auf jeden Fall ! Lawrow spricht auch von einem humanitären, eurasischem Raum. https://www.nachdenkseiten.de/?p=46049 Ich sehe es als Lösungsvorschlag für die Migrationswelle aus Afrika. Nur ein Depp würde so ein Angebot ausschlagen. Zur martialischen Übung / Vostok 2018 mit 300 000 Mann und 36000 Militärfahrzeugen Es ist Propaganda. Die Russen sind den Amerikanern konventionell weit unterlegen. Es wird das falsche Bild von eines konventionell geführten 3… Weiterlesen »

Pentimento
Gast
Pentimento

So ist es. Leider ist genau das die Gefahr. Und Hand aufs Herz: Lawrow und Putin – von den russischen Menschen ganz zu schweigen – sind mir 1000 mal lieber als Trump und unsere gesamte Deppenregierung. Wie werden wir die nur los?

Vostok 2019
Gast
Vostok 2019

unsere gesamte Deppenregierung. Wie werden wir die nur los?

Ein linker Trump bekäme das hin .-)

aquadraht
Mitglied
aquadraht

Die Behauptung der konventionellen Unterlegenheit der RF gegenüber den USA ist so Unsinn und inkompetentes Gerede. Weder die Streitkräfte noch das strategische Konzept der beiden Staaten sind auf dieser Ebene vergleichbar. Die USA haben eine von keinem Land übertroffene “blue water navy”, die aber auch kein anderes Land braucht. Vor allem die Flugzeugträgergruppen sind reine Aggressionsinstrumente gegen militärisch wehrlose Länder. Ähnliches gilt für die Luftstreitkräfte. Die USA haben seit 1945 keinen einzigen Landkrieg gewonnen, ausser man sieht Grenada als Sieg an oder auch das Ergebnis der Irak- und Jugoslawienaggressionen. Die USA könnten keinen Landkrieg gegen China, Russland oder auch nur… Weiterlesen »

Achim
Gast
Achim

Die Behauptung der konventionellen Unterlegenheit der RF gegenüber den USA ist so Unsinn

Dann spiel du mal den dritten Weltkrieg im Sandkasten durch 🙂

aquadraht
Mitglied
aquadraht

Ich gebe hier unter anderem Überlegungen aus Foreign Policy, The National Interest und ähnlichen Blättern wieder, ok auch aus russischen Quellen natürlich. Wie gesagt, das Gerede von der konventionellen Unterlegenheit der RF ist so Blödsinn. Die RF ist auf den Gebieten, auf die sie Schwerpunkte legt, nicht unterlegen, und das ist vorrangig die Landesverteidigung, nicht die Weltherrschaft wie bei den USA. Die RF bedroht die USA nicht.

Der Dritte Weltkrieg wäre der letzte, danach könnten sich verkrüppelte Überlebende mit Steinen beschmeissen.

a^2

Pentimento
Gast
Pentimento

@aquadraht

Wow, danke für die Info!

Folkher Braun
Gast
Folkher Braun

Bleiben wir bei der Bahn. Im Preussischen Eisenbahngesetz von 1835 war noch der Betrieb verschiedener Züge auf einem privaten oder staatlichen Netz ausgegangen worden. Dann stellte sich heraus, dass die private Finanzierung der Strecke mit Zunahme der Netzbildung für Private zunehmend unrentabel wurde. Bestes Beispiel war die Finanzierung mittels Schneeballsystem von Bethel Henry Strousberg. Danach kamen die Bahnen in Staatsbesitz. Wenn ich mich nicht irre, waren die Einnahmen des deutschen Reichs 1908 zu 90 % aus den Einnahmen der Staatsbahn gezogen.Vor allem der Dutsche Eisenbahn-Gütertarif zog Industrie und Handel das Geld aus der Tasche. Eine Alternative gab es noch nicht,… Weiterlesen »

Kurt Tucholsky
Gast
Kurt Tucholsky

OFF

Thema:
– Dezentrale Stromversorgung kontra Trassenbau
– Überlandleitungen lassen sich auch unterirdisch verlegen. Das erfodert höhere Baukosten,
drückt aber die Entschädigungszahlen an Flächeneigentümer, sodass unterm Strich
fast ein Plus entsteht

Peter Altmaier will Bau von Stromtrassen erleichtern
https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-09/netzgipfel-netzausbau-stromnetz-peter-altmaier-plan

BDI nervt
Gast
BDI nervt

“Hohe und ständig steigende Stromkosten gefährden die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie”, äußerte sich der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Martin Neumann

Dann müsst ihr euch selbst kleine Gaskraftwerke vors Werkstor stellen damit das Zementwerk,
die Aluhütte und der Schmelzofen laufen. Könnt ihr doch abschreiben ! Was hat der Steuerzahler
sonst noch mit euren Gewinnmargen zu tun ?

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