Spare in die Not …

Sparen, sparen, sparen. An allen Ecken und Enden. Jedenfalls sprechen alle an allen Ecken und Enden von der Sparsamkeit. Einmal quer mit der Bahn durch Frankfurt und man weiß ziemlich gut, was die Menschen beschäftigt – unzufrieden macht: Der Sparzwang.

Kaum aus dem Betrieb scharwenzelten hinter mir zwei junge Damen her, sie schwatzten ohne Punkt und Komma. Es ging um deren Arbeitsplatz, dort werde nur noch gespart, behauptete die eine. Die andere bestätigte, sie kenne das ja auch aus ihrer Abteilung. Seit Monaten fehle es an diesem oder jenem. Ihre Worte trug der Wind davon, denn ich wechselte das Stockwerk, stieg hinab in die Katakomben städtischer Mobilität, erreichte noch gerade so die U-Bahn und setzte mich gegenüber eines Mannes im Anzug, er lockerte sich gerade den Schlips und begann ein Telefonat zu führen. Es ging darin um Achim, einen Mann, den der Gesprächsteilnehmer am anderen Ende der Verbindung kennen müsse, wie der Schlipsträger beschwor. Jedenfalls, der Achim, er werde zum übernächsten Ersten gehen. Wegen der Sparpolitik im Geschäft, man brauche ihn nicht mehr. Das war Achim verrichtet hat, so hörte ich heraus, könne man sich neuerdings ja eh sparen. Achim fiele übrigens relativ weich, er habe schon was aufgetan – der Glückspilz. Dann erzählte er, dass er auf den Weg in die Innenstadt sei, dort sei große Sparaktion bei C&A – er wollte wohl einige Prozente sparen.

Sparangebote offerierte freilich auch die Werbung auf meinem Heimweg. Sparsam geht überdies der Verkehrsverbund mit dem Ersatzverkehr zum Ausgleich für die S-Bahn-Tunnelsperrung um. Er spart sich auch in vielen Zügen die Klimatisierung. Und hie wie da entfällt eine Verbindung: Wieder was gespart. So wie die beiden Herren in der Tram, beide in polizeilicher Uniform, die miteinander quatschten und bei denen man besorgt begriff: Die Polizei, dein Freund und Sparer. Denn beide Beamten hatten ihr Thema gefunden: Die Bundespolizei darbt, sie habe mal wieder zu wenig Kollegen und zu viele Aufgaben. Und die Ausstattung lasse auch zu wünschen übrig.

Während ich den beiden lauschte, surfte ich ein bisschen auf dem Smartphone und las mich in die Neuigkeiten des Tages ein. Deutschlands Straßen seien marode, die Brücken ohnehin – und es haben so viele öffentliche Schwimmbäder für immer geschlossen oder seien ein Sanierungsfall, dass einem gleich klar wird: Da wurde wieder mal über Jahre gespart.

Diesen kurz beschriebenen Tag gab es tatsächlich. Es war ein Tag gefühlter Sparsamkeit an jeder Ecke und an jedem Ende. Als ob die Menschen in diesem Land nur noch ein Thema haben: Sparen. Nämlich einerseits dem Sinne nach, wo sie selbst etwas sparen können und dann natürlich noch bei der Investitionsscheue, die unser Gemeinwesen an den Rande einer Katastrophe spart. Und es fühlt sich ja nicht nur so an, als sei dies das ganz große Thema der Stunde: Es ist es ja auch wirklich. Die Menschen haben mittlerweile durchaus erkannt, dass das Spardiktat unser Alltagsleben lähmt. Wir fahren auf Verschleiß und so eine Fahrt quer durch die City zeigt dann und wann an, dass es die Menschen beschäftigt. Die Frage ist, wann aus dieser Erkenntnis ein politischer Wille geformt werden kann.

Spare in die Not: Diese Modifikation eines deutschen Sprichwortes taugt nicht mehr als politischer Gestaltungsauftrag. Die Sparreformer sind schon längst durchschaut. Keiner glaubt mehr an bessere Umstände, an eine allgemeine Verbesserung der Situation, weil man hie und da knapst oder ganze Betriebszweige verdorren lässt. Wir benötigen einen letzten Willen zur Sparsamkeit, den ultimativen Ansatz, sich etwas sparen zu wollen: Nämlich jene, die alles in Grund und Boden zersparen. Es ist eigentlich erschreckend, wenn man sieht und hört, wie sehr dieses Thema bereits verwurzelt ist in die Alltagsprobleme der Menschen und noch immer geschieht kaum etwas, um diese Entwicklung zu stoppen. Einen griffigen und lakonischen Schlusssatz unterlassen ich an dieser Stelle – wir neulandrebellen müssen sparen.


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Art Vanderley
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Art Vanderley

Die kapieren ihr eigenes System nicht, ohne Investitionen auf Kredit gibt es auch keinen Kapitalismus. Austerität ist eigentlich antikapitalistisch, vielleicht gibt es deswegen so wenig Widerstand, niemand wickelt das System erfolgreicher ab als die Neoliberalen selber.

Kartoffelnase
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Kartoffelnase

Die kapieren ihr eigenes System nicht, ohne Investitionen auf Kredit gibt es auch keinen Kapitalismus.

Warum verschulden sich die Unternehmen nicht ? Warum verschuldet sich der Staat ?

Die Fahrzeugindustrie könnte sich toll verschulden und in E-Mobilität investieren. Warum machen das die Asiaten aber die deutschen Autobauer nicht ?

Was ist mit der Energiewende ? Hier geht für die Unternehmer so ziemlich alles. Tausende von Verschuldungsoptionen. Der Energiewendemarkt ist derart gigantisch das sich ganz Europa ver….., ähm..jetzt
wirds unübersichtlich….

Kartoffelnase
Gast
Kartoffelnase

Früher haben die Unternehmer gesagt: “Bevor der Fiskus das kriegt, kauf ich lieber was dafür!”
Die haben dann was gekauft was sie auch abschreiben konnten. Die haben investiert.

Heute lassen die Unternehmer die Linken von den gekauften Medien und ihren korrupten Politikern jagen, dass bloß
die Steuern nicht angehoben werden. Wenn Steuern, dann die Mehrwertsteuer damit es die kleinen Leute trifft.

Robbespiere
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Robbespiere

@Kartoffelnase Früher haben die Unternehmer gesagt: “Bevor der Fiskus das kriegt, kauf ich lieber was dafür!” Die haben dann was gekauft was sie auch abschreiben konnten. Die haben investiert. Ja früher, zu Zeiten von Bretton Woods, da gab es auch noch Kapitalverkehrskontrollen. Da konnten heimische Unternehmen nicht einfach ihr Kapital rund um den Globus verschieben. Dank der ach so tollen Globalisierung können Unternehmen und ihre Eigentümer Staaten erpressen, in dem sie mit der Audslagerung und Betriebsschließungen aka Arbeitsplatzabbau drohen. Trump versucht ja gerade, den Ausverkauf Clintons amerikanischer Arbeitsplätze via Asien wieder umzukehren. Ob es gelingt, ist eher fraglich, weil sich… Weiterlesen »

Kartoffelnase
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Kartoffelnase

Black Rock regiert die Welt !

https://de.wikipedia.org/wiki/BlackRock

“BlackRock Inc. ist eine 1988 in New York City gegründete Fondsgesellschaft. Mit 6,29 Billionen US-Dollar (Stand: 31. Dezember 2017,[2] rund 5,52 Billionen €) verwalteten Vermögens stellt sie den größten unabhängigen Vermögensverwalter weltweit dar.

….ist mit teils erheblichen Beteiligungen an allen 30 DAX-Unternehmen auch der mit Abstand größte Einzelaktionär an der Deutschen Börse. Das weltweite ETF-Geschäft wird von BlackRocks Tochter iShares dominiert, welche annähernd die Hälfte des Marktanteils auf sich vereint.[3]

BlackRock gilt aufgrund seines wirtschaftlichen und politischen Einflusses als „heimliche Weltmacht“ und weltweit größte Schattenbank und wird deshalb von Journalisten und Fachleuten kritisiert. “

Robbespiere
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Robbespiere

@Kartoffelnase

BlackRock Inc. ist mit teils erheblichen Beteiligungen an allen 30 DAX-Unternehmen auch der mit Abstand größte Einzelaktionär an der Deutschen Börse.

Die steuerliche Freistellung beim Verkauf von Unternehmensteilen verdanken wir Schröder, seinem Finanzminister Eichel und dessen Staatssekretär Zitzelsberger.
Das war die Einladung für Heuschrecken aller Art.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/kapitalismus/krise-des-buergertums-auch-die-linken-haben-nichts-geahnt-11126848.html

Robbespiere
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Robbespiere

@Kartoffelnase Warum verschulden sich die Unternehmen nicht ? Warum verschuldet sich der Staat ? Der Staat verschuldet sich ja eben gerade nicht, wie man an Fiskalpakt, Schuldenbremse und schwarzer Null sehen kann. Der läßt die Substanz lieber verrotten und privatisiert dann, damit die Wirtschaft, allen voran die Finanzwirtschaft, auch noch den letzten Tropfen aus den Bürgern aussaugen und sich das Gemeinschaftseigentum unter den Nagel reißen kann. An Investitionen haben die Unternehmen auf Grund mangelnder Konkurrenz und Marktkonzentrationen kein Interesse, so lange der veraltete Schrott noch satte Gewinne verspricht. Fehlende Angebotsvielfalt ist der Tod jeder Innovation, weil schlicht der wirtschaftliche Druck… Weiterlesen »

Kartoffelnase
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Kartoffelnase

Der Staat verschuldet sich ja eben gerade nicht, wie man an Fiskalpakt, Schuldenbremse und schwarzer Null sehen kann. Meine Frage war rein rethorischer Natur. Weder die “normale Wirtschaftsmechanik” des Kapitalimus sieht Schuldenbremsen vor, noch ist sowas eine Forderung des Wirtschafts(neo)liberalismus. Das ist schlichter Blödsinn. Das dieser Blödsinn mit Zweidrittelmehrheit das Grundgesetz geändert hat, sagt sehr viel über das ökonomische Verständnis unserer Abgeordneten aus. Die sind nach Strich und Faden verarscht und gekauft worden. An Investitionen haben die Unternehmen auf Grund mangelnder Konkurrenz und Marktkonzentrationen kein Interesse, so lange der veraltete Schrott noch satte Gewinne verspricht. Da ist was dran. Die… Weiterlesen »

Robbespiere
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Robbespiere

@Kartoffelnase Weder die “normale Wirtschaftsmechanik” des Kapitalimus sieht Schuldenbremsen vor, noch ist sowas eine Forderung des Wirtschafts(neo)liberalismus. Bedenke dabei, dass Schuldenbremsen des Staates zu einem Verfall der Substanz am Gemeinbsitz führt, was wiederum als Argument zur Privatisierung zu Schleuderpreisen führt und der Privatwirtschaft neue Geschäftsfelder mit reichlich Gewinn eröffnet. Egal ob in der Infrastruktur, dem Bildungswesen oder im Gesundheits- / Pflegebereich, es kann der Privatwirtschaft doch nichts Besseres passieren, als dass der Bürger in jedem Lebensbereich ihre Gewinne/ Dividenden mästet. “Das Kartellrecht ist weitgehend auf EU-Ebene ausgelagert. Da haben wir immer weniger Einfluss drauf.” Wer in der EU für das… Weiterlesen »

Kartoffelnase
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Kartoffelnase

Dahinter steckt auch der naive Glaube unserer Volksvertreter, die Jobs aus der Produktion ins Dinestleistungsgewerben schieben zu können. Wenn der Stahl in China gekocht wird und Turnschuhe in Vietnam genäht werden, muss der freigesetzte, deutsche Arbeitnehmer in die Versicherungsbranche wechseln und Versicherungsscheine zählen, so die Idee dahinter. Italien hat sich auf dem Weg in die Dienstleistungsgesellschaft überschlagen, schon auf der Hinfahrt. Wenn die Mitglieder einer Gesellschaft davon leben sollen, sich gegeseitig die Haare zu schneiden, geht das nicht gut. Wenn Dinge von Gebrauchswert nur exportiert werden, geht das auch nicht gut . Wie funktioniert es denn ? Trump versucht es… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Kartoffelnase Dahinter steckt auch der naive Glaube unserer Volksvertreter, die Jobs aus der Produktion ins Dinestleistungsgewerben schieben zu können. Die für naiv zu halten, halte ich für allzu schmeichelhaft. Die wissen ganz genau, was sie tun. Nicht umsonst arbeiten die im Eiltempo an der Sicherheitsarchitektur mit Überwachung , Polizeigesetzen usw.. Da geht es nicht um Terorabwehr von irgendwelchen religiös motivierten Terroristen , sondern um das zunehmend unzufriedene Volk. Wenn ich mit meinem bescheidenen Bildungsniveau begreife, wo diese Politik hinführt, dann wissen die mit ihrem Informationshintergrund das schon lange. Am Beispiel USA oder auch GB kann man schon seit Jahren sehen,… Weiterlesen »

Kartoffelnase
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Kartoffelnase

Jetzt lassen die Jack-Wolfskin-Linken ihre Jacken aber in China nähen, für Löhne um die 10 Cent pro Stunde. Diese Selbstverständlichkeit der Ausbeutung schwabbt zurück, die Angestellten von H&M oder REAL rotieren bereits mit anderen in der sozialen Abwärtsspirale ( https://arbeitsunrecht.de ). Was verstehen die Latte-Linken an Internationalismus und Freihandel falsch, dass sie einzeln oder beides unbedingt stützen möchten ? Asien ist ja ein einziger Sklavenmarkt des Westens, sieht man jede Woche auf den Grabbeltischen bei Lidl oder Aldi so liegen. Warum finden die Kipping-Linken das gut und erhaltenswert ? Haben die Engländer das richtig gedacht und gewollt, das mit dem… Weiterlesen »

Art Vanderley
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Art Vanderley

@Kartoffelnase
“Warum verschulden sich die Unternehmen nicht ? Warum verschuldet sich der Staat ? ”
Gute Frage. Jedenfalls ist der Staat gut genug, Kredite nicht völlig versiegen zu lassen, indem er jede Bubbelbank rettet, ohne Regulierung natürlich.
“Warum machen das die Asiaten aber die deutschen Autobauer nicht ?”
Vielleicht auch Mentalität? In Deutschland hält man Rückständigkeit oft für ein Zeichen der eigenen Stärke, warum nicht auch hier?

Kartoffelnase
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Kartoffelnase

Vielleicht auch Mentalität? In Deutschland hält man Rückständigkeit oft für ein Zeichen der eigenen Stärke, warum nicht auch hier? Die Deutschen wissen und können nur alles besser. Was Neues bekommen die aber nicht hin. Betriebsblindheit dank politischer Schirmherrschaft, auch politische Korruption genannt. Man fühlt sich sicher. Warum sichert der Staat nicht die Unternehmerrisiken aller Unternehmer ab ? Letztendlich werden die deutschen Aurobauer “systemrelevant” wie die Banken werden. Warum ist die Summe aller kleinen Handwerksbetriebe nicht ssssystemrelevant ? Und was bitte hat die Retterei mit “Markt” und “Marktradikalität” zu tun ? Den ganzen Scheiß dieser Flickschusterei wollen die uns ja als… Weiterlesen »

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Das Bild oben ist von Anton Hoffmann und wurde erstellt, um im Ersten Weltkrieg für Kriegsanleihen zu werben. – Genau so sieht das ja auch aus.

Pfui! – Ich hätte ja niemals gedacht, dass man ausgerechnet hier Werbung für Kriegsanleihen und die Aufrüstung der Bundeswehr macht. 😉

Lall Lalla
Gast
Lall Lalla

Falsch ! Es handelt sich um ein Plakat der englischen Propagandaabwehr aus
dem zweiten Weltkrieg.
Unten rechts sitzt ein Sukram. Er bekommt einen Speer zwischen die Augen weil er
immer den Hals unqualifiziert aufreißt.

Drunter & Drüber
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Drunter & Drüber

Wollen Sie ihm vielleicht mit einer glühenden Kneifzange das Herz aus der Brust reißen? Sie köönen natürlich auch, wie von T. Miike plastisch dargestellt, mit einem Engelshaar die Beine oberhalb der Knöchel zerteilen. Tun Sie sich ja keinen Zwang an! Dies hier ist ein sehr tollerantes Folterblog.

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Es ist ein Propaganda-Bild für deutsche Kriegsanleihen im Ersten Weltkrieg. Anton Hoffmann war dafür bekannt. Hier eine kleine Übersicht seiner Werke. “Zeichnet Kriegsanleihen!”, “Alles für die Heimat!”, “Tod dem Geiz!”, “Der Sieg!”

Wie unsensibel und geschichtsvergessen kann man nur sein, ausgerechnet hier einem der damaligen Kriegstreibern und Propaganda-Malern zu huldigen! – Blut klebt an euren Händen! Die Unschuld ist euch genommen. Buße ist angesagt. Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht rotieren im Grab. XD

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Seien Sie beruhigt, weder Frau Luxemburg noch Herr Liebknecht würden sich von den Autoren oder Betreibern dieser deutschen Internetseite so beeindruckt fühlen, dass auch nur das geringste Zucken in ihren Grabstätten registriert werden könnte. Die Herrschaften (Webseitenbetreiber & Autoren, ohne Binnen-I) sind ja beinahe so konservativ-reaktionär wie Sie. Und in den Gräbern verschwiegener Moder…

Balmung
Gast
Balmung

Kriegsanleihen tun spätestens jetzt aber auch wirklich Not, Putin soll aktuell schon in Sachsen Anhalt stehen.

Nashörnchen
Gast
Nashörnchen

…er lockerte sich gerade den Schlips und begann, damit ein Telefonat zu führen.

Komma gespart. Ich leiste mir eins, dann isses lustiger… 😉

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Das toitsche Geschäftsmodell ist sparen an allen (Löhnen, Infrastruktur, Daseinsvorsorge usw.) auch auf kosten der anderen EU Länder der Eurozone, die sich für unsere großen Habenden verschulden. Nach nun fast 20 Jahren dieser toitschen Dumping- Wirtschaft gehen viele Schuldner nun auf dem Zahnfleisch, und wir zeigen mit dem Finger auf sie. Wie pervers ist das denn?

Wenn man Herrn Flassbeck folgt wäre ein sparen aller Markteilnehmer, schon alleine schon wegen der Saldenmechanik, auf die Dauer dazu geeignet die Wirtschaft komplett kollabieren zu lassen, wir halten trotzdem die Fahne der “schwarzen Null” hoch, Wie pervers ist das denn?

Beste Grüße

Rudi
Gast
Rudi

Ein Lichtblick: Bei der Kalorienzufuhr wird nicht gespart. Eine dänischen Studie behauptet: “Der Anteil der fettleibigen Deutschen wird … von 25,8 Prozent 2017 auf 36,6 Prozent 2045 ansteigen.

niki
Mitglied
niki

Multiple Gründe… Erstens muss es nicht die Kalorienzufuhr sein, sondern in erster Linie Bewegungsmangel… Den allermeisten wird doch schon in der Grundschule Bewegung aberzogen… Selbstständig und mit dem Fahrrad oder zu Fuss zur Schule? Nein… Viel zu gefährlich: Mama bringt dich ins Klassenzimmer. Genauso sieht das in der Freizeit vieler Kids aus. Viele werden zum 200m entfernten wohnenden Schulfreund zum Spielen mit dem Auto gebracht!!! Ernsthaft! Dazu wenn man sich anschaut, wie es auf der Straße aussieht? Für Radfahrer und Fussgänger sieht es hier echt übel aus… Alles für das Auto! Und wehe man muss nur 200m ohne dieses zurücklegen,… Weiterlesen »

Rudi
Gast
Rudi

@ niki “Erstens muss es nicht die Kalorienzufuhr sein, sondern in erster Linie Bewegungsmangel…” Man kann dieses Zuviel, dieses Nichtsparen an der Kalorienzufuhr, als Input- und Outputproblem begreifen. Wer sich wenig bewegt, braucht weniger Kalorien. Allerdings: Die erhöhte Dosis von Kalorien durch Bewegung auszugleichen, ist ein äußerst schwieriges Unterfangen. (1 h Joggen bei einem Körpergewicht von 70 kg und einer Geschwindigkeit von 10 km/h bringt einen Verbrauch von 730 kcal.) Einfacher wäre es, beim Essen zu sparen. Das Problem: In den Anfangszeiten der BRD aß man drei Mal am Tag – meist zu Hause. Heute kann man sich vor dem… Weiterlesen »

niki
Mitglied
niki

So einfach ist es nicht! Ich kenne genug schlanke Menschen, welche trotzdem keinerlei Kondition besitzen und auch entsprechende Krankheiten ausbilden, aufgrund des Bewegungsmangels! Letzteres ist nicht nur auf Playstation/Xbox und Co. zurückzuführen, sondern, dass Kinder sich nur in seltenen Fällen sich draußen alleine irgendwo hin bewegen dürfen… Das wirkt sich natürlich weit ins spätere Leben aus! Bei den sichtbar übergewichtigen Menschen ist es natürlich in den meisten Fällen ein einfacher Kalorienüberschuss. (Aber auch da gibt es Ausnahmen, abgesehen vom einem Hashimoto-Syndrom und anderen Stoffwechselkrankheiten spielt manchmal die Genetik übele Scherze mit einem. Betrifft mich allerdings nicht. Ich bin diesbezüglich gesund,… Weiterlesen »

Kartoffelnase
Gast
Kartoffelnase

Es wird gar nicht gespart. An anderer Stelle habe ich gelesen, dass Frau Merkel 230 Milliarden
Euro zum Fenster rausgeworfen haben soll. Irgendwelche “Wirtschaftsexperten” hätten diese
Summe berechnet.

Wie soll denn sowas funktionieren, Geld verschleudern und gleichzeitig sparen ?
Da stimmt doch was nicht !

Balmung
Gast
Balmung

Die Knete ist vielleicht da hingegangen, wo sie dringend benötigt wurde, zu Banken und Konzernen.

Kartoffelnase
Gast
Kartoffelnase

Jo, ein paar hundert Millionen sind auch für die Energiewende versenkt worden, Fehlplanungen, Fehlbauten usw.

Aber 230 000 Millionen Euro ( zweihundertdreißigtausend Millionen Euro ) sollen verbrannt worden sein ?! Ohne Gegenwert,

keine Kredite …..

Ist die Frau irre oder alles nur an den Haaren herbeigezogen ?

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