Ein kritischer Parteilinker

Die beiden letzten Wochen waren hart für Ralf Stegner. Der stellvertretende Bundesvorsitzende der Sozialdemokraten gilt als einer der größten Kritiker im Lande. Und in letzter Zeit war die Auftragslage gut für ihn. So kritisierte er die linke Sammlungsbewegung und Sahra Wagenknecht, Seehofer und die CSU und das Rückführungsabkommen mit Spanien. Er wandte sich auch gegen Merkel, die Haltung der Union zur AfD und die Abschiebung eines tunesischen Gefährders. Man darf freilich festhalten, dass viele seine kritischen Einwürfe auch Berechtigung haben – wer viel kritisiert, der kritisiert zwangsläufig natürlich hin und wieder Personen, Themen oder Ereignisse, die es verdienen. Aber man fragt sich ja schon, was politische Arbeit eines Abgeordneten dieser Tage wirklich bedeutet.

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Rudi
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Rudi

Stegner hat mit Trump einiges gemein. Er schreibt gerne Kurznachrichten, und er wechselt seine Überzeugung so, dass sie immer passt. „Wenn wir uns am Wahltag entschieden haben, wir machen keine GroKo, dann gilt das auch noch zwei Monate später“, sagte er am 20.11.17. Oder auch via Kurznachrichtendienst: „Opposition und Absage an große Koalition ohne jede Hintertür! Basta! Glaubwürdigkeit der SPD auf dem Spiel!“ Stegner spielt die Rolle innerhalb der SPD, die ihm zugestanden wird. Ich gehe davon aus, dass seine Art, sich zu artikulieren ein Teil SPD-Gesamtstrategie ist. Ab und an mal ein wenig links blinken, damit man rechte Politik… Weiterlesen »

shepstone
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shepstone

„ Noch gibt es 20 %, welche die SPD trotzdem wählen. Wäre sie auf den Anteil derer angewiesen, die sie nicht trotz ihrer Politik, sondern wegen ihrer Politik wählen, die 5%-Marke wäre wohl eine ernste Hürde.“ schrieb Robert Misik 2009 in der TAZ. Mittlerweile sind die 20% auf 17 – 18% geschrumpft und aus dem Konjunktiv wird absehbar bald Realität. Nur zu verständlich, denn Polit-Clowns wie Stegner oder Nahles vertreten doch diese Falschmünzer-Partei auf’ trefflichste.

Rudi
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Rudi

@ shepstone
Die derzeitigen Umfragewerte sollten noch relativiert werden. Denn die Prozentangaben sind die der abgegebenen Stimmen. Üblicherweise werden die der Urne Fernbleibenden nicht erwähnt. Die jeweils aktuelle Wahlbeteiligung fällt stets unter den Tisch, obwohl sie weitere Erkenntnisse zuließe.

Robbespiere
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Robbespiere

@Rudi

Die derzeitigen Umfragewerte sollten noch relativiert werden. Denn die Prozentangaben sind die der abgegebenen Stimmen.

Dummerweise zählen aber nur die abgegebenen Stimmen bei der Sitzverteilung im Parlament.
Was da sitzt, ist praktisch eine Zwangsvertretung der Nichtwähler , wenn man so will.

Heldentasse
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Heldentasse

Mit dem Mund von Herr Stegner würde, wenn er es denn noch könnte, ein Herbert Wehner Pfeife rauchen, mehr aber auch nicht! Ab und zu sollte man sich auch mal alte Bundestags- Debatten anschauen, dann bekommt man durchaus einen Eindruck davon, zu welchen Dünnbettbohrern unsere Vorturner degradiert sind.

Beste Grüße

Kartoffelnase
Gast
Kartoffelnase

Ich glaub der Albrecht Müller kann den Herbert Wehner nicht leiden……ich vermute da zwischen den Sätzen
was gelesen zu haben….

Früher haben die Abgeordneten der SPD auch viel Alkohol in der Bundestagskantine zu sich genommen….
Früher war alles geselliger….Ich kann mir den Heiko Maas nicht blau an einem Stehtisch vorstellen…
Eigentlich kann ich mir den Heiko Maas gar nicht vorstellen….Von welchem Stern die Nahles ist, weiß
ich auch nicht…

Heldentasse
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Heldentasse

Wenn die ganze Problematik darauf hinaus laufen würde, wer wen “leiden mag” wäre es im Grunde kein politisches Problem. Der menschliche Faktor spielt bei mir nur eine Rolle, in dem ich abschätze wie authentisch ein Mensch ist, und egal wie man zu Herbert Wehner steht, authentisch war er im Gegensatz zu den heutigen Polit- Darstellern*innen auf jeden Fall.

Beste Grüße

P.S.: Jetzt noch Herrn Maas ins Spiel zu bringen, verdirbt mir den Tag!

Kartoffelnase
Gast
Kartoffelnase

Der Heiko Maas beherrscht die große Kunst abgebildet, aber nicht da zu sein. Er fremdelt auf jedem Foto. Er ist zu sehen und gleichzeitig weg. Ein Umriss als Außenminister. Ich finde sowas gefährlich. Wehner war da, zumindest wollte der diesen Eindruck hinterlassen. Die haben früher noch gesagt was sie vorhaben, was am Ende dabei rauskommen soll und was das kostet. Wenn etwas in die Hose gegangen ist, haben sie sich bei den Wählern für Fehlgriffe entschuldigt. Es soll ja heute niemand mehr bölken wie Wehner, aber über oben genannte Mindesanforderungen würde man sich schon freuen. Die meinen heute, niemanden mehr… Weiterlesen »

Linksman
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Linksman
Robbespiere
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Robbespiere

@Linksman

Passt vom Alter her nicht, aber vielleicht hatte Letztgenannter ja ein Konto bei einer Samenbank. 🙂

Kartoffelnase
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Kartoffelnase

Hinter dem Link steckt ein 404 …..

Wie kommst du darauf ?

Deshalb ?

“Das Böse ist sowohl teuflisch als auch banal und gedankenlos.” ( Die Banalität des Bösen, Hannah Arendt )

Loco
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Loco

Herr Stegner ist ein schönes Beispiel, wie tief die Latte bei der sPD liegt um noch als links zu gelten. Auch ist er ein gutes Beispiel wie man innerhalb der Parteibürokratie sich seinen Versorgungsposten sichern kann, natürlich ohne die vorgegebene Parteilinie in Frage zu stellen. Für das übrige Gruselkabinett vom Stamme Nahles, Maaß, Kühnert und Co. gilt ähnliches. Dabei gibt es durchaus gutes Personal mit fortschrittlichen Ideen innerhalb dieser fast gänzlich von oben zu Tode gerittenen Partei – ich hoffe mehr sozialdemokraten vom Format einer Simone Lange stehen endlich auf und jagen diese korrupte Bande zum Teufel.

Kartoffelnase
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Kartoffelnase

Nahles will Sanktionen für jüngere Hartz-IV-Empfänger abschaffen

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-08/spd-andrea-nahles-hartz-iv

Erste Wirkungstreffer der Sammelbewegung.

Nahles ist link, nicht links – Offenherzige Ankündigungspolitik ändert daran nichts !

Sie will der Sammelbewegung die jungen Leute abgraben um sie dann doch in

die Pfanne zu hauen. Typisch SPD, links blinken, rechts abbiegen.

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Ich sehe, Sie scheinen die Pläne zu kennen. Können Sie da mal etwas konkreter werden? Doch bitte verschonen Sie mich mit Dönekens aus zusammenphantasierter Vergangenheit. Pläne, nichts als Pläne, das sollte der Wahrheit genüge tun.

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