Robert, Roberto, Katja und Sahra

Neulich nach der Veröffentlichung eines Textes im »Heppenheimer Hiob« habe ich mich mit Robert Meyer unterhalten. Robert ist »nd«-Onlineredakteur. Wenn ich Fragen zum Hiob habe: Er ist der Mann. Wenn nicht gerade Katja Herzberg für mich da ist. Nun jedenfalls entwickelte sich eine kleine Diskussion. Ganz modern via Facebook-Messenger. Diese Parteigründungspläne, die von Lafontaine und Wagenknecht kämen, so teilte ich ihm mit, die halte ich für Nonsens. Klar gäbe es Realos und Fundis in der Linkspartei, aber diesen Umstand als Motiv einer Trennung zu nutzen: Nee, das ist ein Holzweg. Robert fand, dass in der Darstellung der Wagenknechtianer Kipping immer fälschlicherweise als Fundi hingestellt würde. Ich erwiderte, dass sie sich zumindest von der Fundi-Basis antreiben ließe.

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R_Winter
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R_Winter

Die neoliberal orientierten Pappnasen Kipping und Riexinger führen ihren „K(r)ampf“ gegen Sahra Wagenknecht weiter:

Katja Kipping und Bernd Riexinger setzen ihre öffentliche Diffamierungskampagne gegen Sahra Wagenknecht fort. Heute sind gleich zwei Interviews erschienen, in denen sie sich an ihr abarbeiten. Kipping im Tagesspiegel und Riexinger in der Taz.

Albrecht Müller – NDS.

Sie werden hierbei von den neoliberal ausgerichteten Zeitungen Taz und Tagesspiegel, aber auch in der Vergangenheit durch das ND unterstützt.

Mordred
Mitglied
Mordred

Fundi vs. Realo im Kontext der Äußerungen der Spitzenpolitiker der Linken…da bekomme ich immer direkt Plaque.
Die Krönung ist dann noch, wenn man nicht nur die Äußerungen, sondern sogar Personen(-gruppen) damit labelt. Denn nur “Realo” soll doch als real umsetzbar gelten oder? Dadurch bekommt der “Fundi” doch direkt Knüppel zwischen die Beine.

Hier im konkreten Fall bewegen sich Kipping und Wagenknecht imho auf 2 verschiedenen Ebenen, womit dann ein “Die hat recht, deswegen (!) liegt die andere falsch.” gar keinen Sinn macht.

drecksacklinker
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drecksacklinker

Auf die akademischen Gender-, Veganer-, Antisemitismus- und Querfrontkreisch-, LBTGQinnen, Elitenfeminismus- und kulturellen Aneignungs-“Linken”, die keine Probleme mit Menschenrechtsbellizismus und kein Verhältnis zur sozialen Frage hat, scheiße ich, so einfach ist das.

eb
Gast

Naja, – unsereiner kann mit dem Personality-Gehampel nach Showbiz-Prinzip überhaupt nichts anfangen. Als Linken-Wähler weiß ich einfach nicht mehr, ob ich die LINKE wähle oder eine One-woman/man-road-show dessen, der gerade im neoliberalen Leistungsdruck seiner eigenen Gewinnerallüren in der eigenen Partei steht oder gar noch irgendeine Team-Sowieso-Struktur. Das nervt. Gerade deshalb, ist das aber mal gar nicht uninteressant, – doch leider, – beneath the way; ND könnte zugunsten der Debattenkultur bzw. gerade auch der Leser sich ruhig mal ihre Internetpräsentation näher anschauen und besonders den Solidaritäts-Intro mit dem “Habt ihr’n Obolus?”. Nix gegen den Obolus, – aber je nach Browser, ist… Weiterlesen »

Pjotr56
Gast
Pjotr56

Lieber Roberto,
nimm’s mir bitte nicht übel, aber dieses Gespräch (-sergebnis) mit Robert ist ähnlich relevant, wie ein Fliegenpups im Orkan. Mit DIESER PdL und dem unsäglichen GroKo – Theater prophezeie ich für 2021 ca. 20% AFD im Bundestag – wetten?
Dann haben die Medien inkl. ND, jW wieder eine thematische Sau, die durch’s Dorf getrieben wird und vergessen das allzeit richtige Wort von Brecht: Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Was hat denn DIESE PdL potentiellen Wähler/innen anzubieten, außer innerer Zerstrittenheit und politischer Wirkungs-/Bedeutungslosigkeit? Schon was älter, aber immer noch relevant: https://www.hintergrund.de/politik/inland/die-linke-von-innen-umzingelt/

R_Winter
Mitglied
R_Winter

Grundsätzlich lese ich die Artikel mit „Weiterlesen auf nd“ nicht, da mir das „nd“ zu doof ist. Es langt mir schon, wenn ich im Anspann zum Artikel lese: „Diese Parteigründungspläne, die von Lafontaine und Wagenknecht kämen, so teilte ich ihm mit, die halte ich (Roberto De L.) für Nonsens.“ Ich gehöre keiner Partei an, aber in Zeiten des Neo-Kapitalismus ist eine starke Links-Bewegung erforderlich. Dieses kann mit den Pappnasen vom nd, Kipping ind Riexinger nie erreicht werden, da ihnen der „Gestank des DDR-Kommunismus“ (auch wenn sie nie in der DDR aktiv waren) zu sehr anhängt. Lafontaine und Wagenknecht haben mit… Weiterlesen »

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