Robert, Roberto, Katja und Sahra

Neulich nach der Veröffentlichung eines Textes im »Heppenheimer Hiob« habe ich mich mit Robert Meyer unterhalten. Robert ist »nd«-Onlineredakteur. Wenn ich Fragen zum Hiob habe: Er ist der Mann. Wenn nicht gerade Katja Herzberg für mich da ist. Nun jedenfalls entwickelte sich eine kleine Diskussion. Ganz modern via Facebook-Messenger. Diese Parteigründungspläne, die von Lafontaine und Wagenknecht kämen, so teilte ich ihm mit, die halte ich für Nonsens. Klar gäbe es Realos und Fundis in der Linkspartei, aber diesen Umstand als Motiv einer Trennung zu nutzen: Nee, das ist ein Holzweg. Robert fand, dass in der Darstellung der Wagenknechtianer Kipping immer fälschlicherweise als Fundi hingestellt würde. Ich erwiderte, dass sie sich zumindest von der Fundi-Basis antreiben ließe.

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R_Winter
R_Winter
4 Jahre zuvor

Grundsätzlich lese ich die Artikel mit „Weiterlesen auf nd“ nicht, da mir das „nd“ zu doof ist.
Es langt mir schon, wenn ich im Anspann zum Artikel lese:

„Diese Parteigründungspläne, die von Lafontaine und Wagenknecht kämen, so teilte ich ihm mit, die halte ich (Roberto De L.) für Nonsens.“

Ich gehöre keiner Partei an, aber in Zeiten des Neo-Kapitalismus ist eine starke Links-Bewegung erforderlich. Dieses kann mit den Pappnasen vom nd, Kipping ind Riexinger nie erreicht werden, da ihnen der „Gestank des DDR-Kommunismus“ (auch wenn sie nie in der DDR aktiv waren) zu sehr anhängt.
Lafontaine und Wagenknecht haben mit ihren Ideen von einer starken und neuen Linken-Bewegung von „Links-SPD“, „Links-Grünen“ und „undogmatischen Linken (Links-Neoliberalen)“ Recht.
Leider sieht die Wirklichkeit z.Z. noch anders aus. Es muss den meisten Menschen noch „dreckiger“ gehen (was mir jedoch überhaupt nicht passt) und die Rechten von AfD, FDP müssen bei den BTW über 45% erreichen, dann erst wird ein Umdenken erfolgen, aber dann ist es zu spät…..

Pjotr56
Pjotr56
4 Jahre zuvor

Lieber Roberto,
nimm’s mir bitte nicht übel, aber dieses Gespräch (-sergebnis) mit Robert ist ähnlich relevant, wie ein Fliegenpups im Orkan. Mit DIESER PdL und dem unsäglichen GroKo – Theater prophezeie ich für 2021 ca. 20% AFD im Bundestag – wetten?
Dann haben die Medien inkl. ND, jW wieder eine thematische Sau, die durch’s Dorf getrieben wird und vergessen das allzeit richtige Wort von Brecht: Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Was hat denn DIESE PdL potentiellen Wähler/innen anzubieten, außer innerer Zerstrittenheit und politischer Wirkungs-/Bedeutungslosigkeit? Schon was älter, aber immer noch relevant: https://www.hintergrund.de/politik/inland/die-linke-von-innen-umzingelt/

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Roberto J. De Lapuente
4 Jahre zuvor

Die „PDL“ wird liebend gern von der Schweinepresse als Hort Unzufriedener, die sich am liebsten untereinander keilen, bezeichnet. Klar: man wirft das grelle Scheinwerferlicht auf die, die einen ernstzunehmenden Richtungswechsel in der Politik schaffen (könnten) und somit die ertragreichen Weidegründe der derzeitigen Profiteure gefährden könnten. Man wirft mit Dreck, macht sie lächerlich, treibt Keile in die Partei, salbadert Machtkämpfe herbei…alles ist erlaubt, um diese Partei unglaubwürdig und unwählbar zu machen. Wenn dann noch Stimmen aus dem (angeblich) linken Spektrum, wie der unverbesserlich „sozial“demokratische Fanboy und Fachschmierant Lapuente in die selbe Kerbe haut, dass man schon denken muss, es ist ein pathologisches Problem, das dieser Herr mit sich herumschleppt, kann man schon zu dem Schluss kommen, dass es tatsächlich nur noch eine verschwindend geringe Anzahl von Menschen gibt, die wirklich etwas gegen die herrschende Demokratiesimulation unternehmen wollen.
Der leider kürzlich verblichene Kapitän der Narrenschiffsbrücke hat sich oft genug über RDL lustig gemacht und seine „Positionen“ als aufgeblasenes, pseudointellektuelles Geschwafel angeprangert. Dass auch Charlie nichts für die PDL übrig hatte und sie als Mitglied der System-Blockparteien bezeichnete, war definitiv übertrieben. Aber wenn ein angeblich „linker“ Autor immer wieder in die eigene Ecke uriniert, muss man sich schon fragen, was er damit WIRKLICH bezweckt.

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Roberto J. De Lapuente
4 Jahre zuvor

Gelächter !
Ja, mit Spiegel, BLÖD, Locus, SZ, Zeit….und wie sie alle heißen SACHLICH umzugehen, ist ein Kunststück, das nur noch „Journalisten“ wie du es können. Immer schön die Suppe köcheln lassen….

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Roberto J. De Lapuente
4 Jahre zuvor

Und was genau unterscheidet DICH jetzt von den Lügenschmieranten, die erstmal alle Pressekritiker pauschal in die rechte Ecke zu stellen versuchen ??
Es ist GENAU DIESE Methode, die diese Brüder anwenden, um Kritiker mundtot zu machen.
Eins ist mal sicher: du bist diesen Gniffkes, Klebers, Reichelts und Bidders schon verdammt ähnlich geworden !

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Roberto J. De Lapuente
4 Jahre zuvor

Lächerlich. Das sagt genau der Richtige ! Hast du nicht angefangen, die Pressekritiker pauschal in die Nähe der Pegidaschlunze und Reichsbürger zu stellen ? Partielle Amnesie, oder was ? Im „Alles-über-einen-Kamm-scheren“ bist doch gerade du der ungekrönte König. Wer sich mit unfassbaren Hohlphrasen wie „Rechts gewinnt, weil links versagt“ oder

Was diese Linkspartei anzubieten hat derzeit? Ich gebe zu: Wenig. Zu viel Hader, zu viel Streit.

aufplustert, fällt einerseits auf die Parolen der Meinungsmacher der Schweinepresse rein und macht sich andererseits durch gerade solche Verallgemeinerungen zur Witzfigur.
Mag sein, dass es in der Schweinepresse vereinzelt noch hörenswerte Stimmen gibt, das aber halte ich zu allergrößten Teilen für ein Feigenblatt. Wenn du nicht fast vor Eitelkeit und Arroganz platzen würdest, könntest du dich mal anderen Disziplinen widmen, anstatt lachhafte Hetzschriften gegen die PDL zu verfassen.

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Roberto J. De Lapuente
4 Jahre zuvor

Tja, ganz der Spinner, wie man ihn kennt. Und dazu noch so viel Eifer ! Mach doch mal ein Fasten & Schweigeseminar.

eb
eb
Reply to  Roberto J. De Lapuente
4 Jahre zuvor

Nanu? Gibt’s einen Grund, warum mein Kommentär verschwund? War der so schlimm?

eb
eb
Reply to  Roberto J. De Lapuente
4 Jahre zuvor

Kein Problem. Ich war nur erstaunt. Jaja, – die Wunder der Kommentarfunktionen 🙂

eb
eb
4 Jahre zuvor

Naja, – unsereiner kann mit dem Personality-Gehampel nach Showbiz-Prinzip überhaupt nichts anfangen. Als Linken-Wähler weiß ich einfach nicht mehr, ob ich die LINKE wähle oder eine One-woman/man-road-show dessen, der gerade im neoliberalen Leistungsdruck seiner eigenen Gewinnerallüren in der eigenen Partei steht oder gar noch irgendeine Team-Sowieso-Struktur. Das nervt. Gerade deshalb, ist das aber mal gar nicht uninteressant, – doch leider, – beneath the way; ND könnte zugunsten der Debattenkultur bzw. gerade auch der Leser sich ruhig mal ihre Internetpräsentation näher anschauen und besonders den Solidaritäts-Intro mit dem „Habt ihr’n Obolus?“. Nix gegen den Obolus, – aber je nach Browser, ist das ne echte Hürde, (falls er’s denn überlebt), um überhaupt weiter lesen zu können.

drecksacklinker
drecksacklinker
4 Jahre zuvor

Auf die akademischen Gender-, Veganer-, Antisemitismus- und Querfrontkreisch-, LBTGQinnen, Elitenfeminismus- und kulturellen Aneignungs-„Linken“, die keine Probleme mit Menschenrechtsbellizismus und kein Verhältnis zur sozialen Frage hat, scheiße ich, so einfach ist das.

Mordred
Mordred
4 Jahre zuvor

Fundi vs. Realo im Kontext der Äußerungen der Spitzenpolitiker der Linken…da bekomme ich immer direkt Plaque.
Die Krönung ist dann noch, wenn man nicht nur die Äußerungen, sondern sogar Personen(-gruppen) damit labelt. Denn nur „Realo“ soll doch als real umsetzbar gelten oder? Dadurch bekommt der „Fundi“ doch direkt Knüppel zwischen die Beine.

Hier im konkreten Fall bewegen sich Kipping und Wagenknecht imho auf 2 verschiedenen Ebenen, womit dann ein „Die hat recht, deswegen (!) liegt die andere falsch.“ gar keinen Sinn macht.

R_Winter
R_Winter
4 Jahre zuvor

Die neoliberal orientierten Pappnasen Kipping und Riexinger führen ihren „K(r)ampf“ gegen Sahra Wagenknecht weiter:

Katja Kipping und Bernd Riexinger setzen ihre öffentliche Diffamierungskampagne gegen Sahra Wagenknecht fort. Heute sind gleich zwei Interviews erschienen, in denen sie sich an ihr abarbeiten. Kipping im Tagesspiegel und Riexinger in der Taz.

Albrecht Müller – NDS.

Sie werden hierbei von den neoliberal ausgerichteten Zeitungen Taz und Tagesspiegel, aber auch in der Vergangenheit durch das ND unterstützt.