Leben für den Augenblick

Meine Eltern waren Mittelstand. Und das als Arbeiter. Ein Teil davon als Arbeiter mit Migrationshintergrund wohlgemerkt. Mein Vater war Metaller, gelernter Schweißer. Er arbeitete eigentlich immer, wechselte die Unternehmen, fand immer einen Job, war mal Fräser, mal Dreher, verdiente immer Geld. Meine Mutter sicherte sich eine Heimarbeit, stückwerkte kleine Lichtschalter zusammen. Wir waren nicht reich, aber es mangelte uns tatsächlich an wenigem. Und wenn ich das hier so schreibe, meine ich das nicht etwa armutsromantisch, weil wir uns etwa Nutella leisteten und es für einen kleinen Schatz hielten oder so. Nein, mein Vater kaufte sich zum Beispiel oft ein neues gebrauchtes Gefährt, wir fuhren regelmäßig in den Urlaub und Tickets für Kino oder ein Heimspiel der Sechziger oder Bayern, waren immer ohne Schwierigkeiten finanzierbar.

Ich war nicht immer Mittelstand. Und jetzt, da ich es faktisch wohl wäre, bin ich es nicht so, wie es war, als meine Eltern in meinen Kindertagen im Mittelstand verweilten. Mir geht es nicht so schlecht. Man wird auch bescheidener. Aber was ich bis heute nicht geschafft habe, das sind die Rücklagen, von denen man überall liest, wenn es mal wieder um Anlagen geht. Die Anlagenberater tun nämlich noch immer so, als würden Menschen aus dem Mittelstand genug Geld zurücklegen können, wie es vielleicht vor dreißig Jahren noch war. Dabei ist es doch so, dass mehr oder weniger nur das Geld reinkommt, das man auch zum Bestreiten des Lebens benötigt. Wenn da was übrigbleibt, dann weniger in der Höhe, um von Geldanlagen sprechen zu können.

Geld anlegen, sich Gedanken machen, wohin mit dem, was man zunächst nicht verkonsumieren musste, das sind doch so Verhaltensstrukturen unserer Eltern. Wir sind im Großen und Ganzen von dieser Sorge befreit. Wir leben für den Augenblick. Wie Hedonisten. Nur ohne den Anspruch, daran Freude zu verspüren. Das ist der negative Hedonismus unserer Zeit. Wir leben für jenen Augenblick, in dem wir Monat für Monat alles verbrauchen, um unsere Rechnungen zu bezahlen, uns das Überleben zu sichern. Und morgen kann alles schon wieder vorbei sein, die Arbeitslosigkeit einziehen und dann reicht uns das Geld nicht mal, um am Ende bei plus/minus Null rauszukommen. Wer dann doch ein bisschen was zur Seite geschafft hat, der verliert es spätestens jetzt.

Darüber musste ich nachdenken, als der »Stern« kürzlich mal vom »Ende des Mittelstandes« schrieb und dass es den Jungen schlechter gehen wird als den Eltern. Wieso wird? Wir sind doch schon mittendrin. Oder außen vor. Wie man es sehen will. Wir rutschen ab und man hat uns in die Lage versetzt, unser gesamtes Geld auszugeben und möglichst wenig zurückzulegen. Wenn man in Magazinen Anlageberatungen publiziert, dann meinen die nicht uns damit. Das sind Anklänge an eine verlorene Gesellschaft. Wir leben doch auf Pump. Der Mittelstand von heute, die arbeitenden Frauen und Männer, das sind keine Leute, die noch was übrig haben. Die kommen heute schon nicht mehr richtig mit.

War Mittelstand früher mal eine gute gesellschaftliche Stellung zwischen den Reichen und denen, die wenig hatten, in der man auch mal ein bisschen was sparen konnte und so immer was in der Hinterhand hatte, so ist der heutige Mittelstand nicht durch Sicherheit dieser Art gekennzeichnet, sondern durch den Umstand, wenigstens halbwegs seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Das ist eine priviligierte Stellung, denn unterhalb dieses mittleren Segments leben Menschen in einem Szenario, das sie Monat für Monat für Monat tiefer in die Miesen treibt. Das Leben im aktuellen Mittelstand beschert einem keine nachhaltige finanzielle Sicherheit, sondern nur die Möglichkeit, gerade so hinzukommen.

Das ist der Grund, warum die private Rentenvorsorge grandios gescheitert ist. Nicht weil die Leute, die angesprochen werden sollten von solchen Finanzprodukten, im klassischen Sinne arm sind. Sondern weil sie nicht mehr genug übrig haben, um sich extra Vertragsabschlüsse zu leisten. Sie sehen nicht ein, warum sie ihr knapp bemessenes Etat überziehen sollen, um jetzt sukzessive über den Verhältnisse zu leben, damit sie später mal ein auch noch steuerpflichtiges Rentenzubrot kriegen. Wer weiß denn, ob wir so alt werden? Die Lebenserwartung ist für Menschen, die die finanziellen Mittel nicht haben, um sich gesundheitlich was zu gönnen, ganz sicher kein Wachstumsmarkt. Im Gegenteil, in den Vereinigten Staaten sinkt die Lebenserwartung des Mittelstandes bereits. Bei uns dürfte das nicht so viel anders aussehen. Im Jahr der Kanzlerinnenwiederwahl werden wir aber davon wenig hören. Man sollte den Augenblick echt genießen. Wer weiß, wieviele man noch hat.

Diesen Beitrag ausdrucken

Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

Unterstütze uns und hilf dabei, die neulandrebellen besser und wirkungsmächtiger zu machen
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

157 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
Lazarus09
Lazarus09
5 Jahre zuvor

Wir waren Bauern ..hatten alles nur Bargeld war knapp,wie dass eben in den 60gern war.Und weil auch damals schon Landwirtschaft und Viehwirtschaft mies war, insbesondere für Kleinbauern im tiefen Hessischen Hinterland, ging mein alter Herr in die große Stadt um bei einem Chemieriesen anzuheuern der damals bis ins Hinterland inserierte weil er Leute suchte.Wir waren Mittelstand damals…heute wären wir in selber Situation wohl „Hungerleider“

Und beiläufig wir hatten im Ort einen Strassenkehrer der hatte Frau ,3 Kinder und hockte alle Tage wenigstens fürs Feierabendbier in der Dorfkneipe .. was wäre der wohl heute ?

FAKT : Der lohnarbeitende Pöbel hat sich nach Strich und Faden bescheißen lassen, er hat faul-lachend mit angesehen wie seine Lebensperspektive,sein bescheidener Wohlstand und seine soziale Sicherheit auf der Altar der Renditen zum Wohle der 1% geopfert wurde.

Christine Reichelt
Christine Reichelt
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

Moin. Ja, Lazarus, genau so ist das! Ich kann mir auch nur dank der „Gnade der frühen Geburt“ an diese schönen Zeiten zurück denken. Deshalb habe ich auch einen alten Vertrag, also als Busfahrerin noch relativ gutes Geld. Aber die Arbeitsverdichtung und der gestiegene Stress führten dazu, dass ich seit knapp 10 Jahren nur noch Dreiviertel Teilzeit arbeite, sonst war ich schon soweit, sehr depressiv zu werden. Wir haben in den 80ern gut verdient und konnten uns ein kleines, altes Haus kaufen und hatten auch keine Bedenken, zwei Kinder zu haben! Heute wäre die Situation komplett anders, ich hätte evtl. Nen befristeten Vertrag, in Vollzeit vlt. höchstens das gleiche Geld wie jetzt, Kredit für ein Haus???LOL…Na ja, wie schon mal gesagt, mir tun nur unsere Kinder leid, die, wäre die Situation schon vor 30 Jahren so wie heute gewesen wäre, garnicht geboren worden wären…Vive la Résistance. Christine

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Christine Reichelt
5 Jahre zuvor

Tja wir dürfen dann wohl ungefähr im selben Alter sein ..ich hab halt als 98 Schröder mit seinem Grünzeug eingzog schon arge Bedenken als ( Schande über mich) CDU Wähler gehabt .. 99 war ich überzeugt das der nix taugt ,Geschäft fing auch an beschissen zu laufen und Zahlungsausfälle auf Kundenseite nahmen zu .. Rechnungen mussten Euro und DM ausweisen .Also wollte ich weg vom Euro und Zahlungsausfällen durch Rezession und bin nach UK ..Umzug und Geschäftsgründung und Ausbau über 2 Jahre hin und her ..01 endgültig raus aus Besserdeutschland und bisher nicht bereut auch wenn es hier auch nicht mehr ist wie es mal war..anyway Kids sind fast alle aus dem Haus und die letzten zwei ( Zwillinge )sind auch langsam dabei .

Das es in Deutschland so Scheiße wird hätte selbst ich als Pessimist nicht gedacht …

Grüße aus NI

Christine Reichelt
Christine Reichelt
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

…ja, guter Jahrgang, in wenigen Tagen werde ich zweimal 31…?

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Christine Reichelt
5 Jahre zuvor

?? … im Vorraus darf man ja nicht ..

Truvor
Truvor
Reply to  Christine Reichelt
5 Jahre zuvor

@ ChrissieR

…ja, guter Jahrgang, in wenigen Tagen werde ich zweimal 31…?

Junge Mann in Stereo 🙂

Heldentasse
Heldentasse
5 Jahre zuvor

Die Frage ist nun im Grunde die, wie wir leben wollen und in welcher Gesellschaft wir leben wollen?

Bergriffe wie „Mittelstand“ entstammen m.E. dem Konzept einer bürgerlichen Gesellschaft, und wenn man sich darauf einlässt, wäre es wohl nach deren Spielregeln das Beste, wenn der „Mittelstand“ möglichst breit aufgestellt ist, d.h. es sollte möglichst wenig Arme wie auch Reiche geben.

Auch sollte der Mittelstand so sozial gefestigt sein, dass er sich keine Sorgen um seine Zukunft machen bräuchte. Womöglich kann man sogar postulieren, dass wer sich ernsthaft Sorgen um seine „soziale“ Zukunft machen muss, gar nicht mehr zum Mittelstand gehört sondern im Grunde „Unterschicht“ ist, der es gerade temporär was besser ergeht.

Des weiteren wäre es mal interessant zu diskutieren, ob so eine bürgerliche Gesellschaft, auch wenn sie obigen Ideal entspräche, auf Dauer stabil sein kann, oder wir uns für die Zukunft ganz andere Konzepte einfallen lassen müssen um über die Runden zu kommen?

Beste Grüße

Knight
Knight
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Materialismus macht nicht gluecklich und daher ist „Reichtum fuer Alle“ nicht zielfuehrend.
Acht milliarden Menschen koennen nicht alle Porsche fahren. Wir muessen lernen, mehr Glueck mit weniger Besitz zu finden. Da kommen wir nicht drum herum.

Knight
Knight
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

In allen Faellen nicht schuldig. Materialismus oder Konsumismus: ich meine die voellige Aufgabe des Individuums im Wettbewerb. „Reichtum“ macht nur in dem Zusammenhang Sinn. Wer Reichtum will braucht Arme.


Links ist auch so ein Wort, es sagt kaum was. Aber mit dem Herrn Fromm geh ich einher, der ist gescheit.

Fitze Fatze
Fitze Fatze
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

@ die Steinzeit-Linken: Es war schon immer leicht moralinschwangere Maulaffen-Bessermenschen-Parolen über den „WELTHUNGER“ zu schwurbeln, wenn man einen vollen Kühlschrank hat, für den man noch nie wirklich arbeiten mußte, sonder lieber auf der bequemen 5-Sterne-24/7-Service-Mami-Couch die Oma-Ca$h-DSL-W-LAN-Internet-Tastatur-Klassen-Revolution plant!

Darin sind die Rotfront-Schwachmaten der Jutta-Ditfurth-Karaoke-Fraktion schon immer Weltmeister gewesen. Gegen das $y$t€m Maulaufreißen, in Mitläufer-Blöcker-Herden anderen Ärschen hinterher rennen und Gutmenschen-Brandsätze und Steine schmeißen. Die „Frankfurter-Schule-Gehirnwäsche“ in Vollendung. Nach Unten treten, nach Oben heucheln und in der Mittelschicht mit Molotows alle Andersdenkenden terrorisieren.

Fight the $y$t€m, Kill yourself!

comment image

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Knight
5 Jahre zuvor

@Knight

Das ist m.E. richtig! Wobei man nach genauer den Begriff des Materialismus durch den des Konsumismus tauschen sollte.

Darüber sich mit Linken zu unterhalten ist manchmal nicht ganz einfach, weil die es in den falschen Hals bekommen könnten, in sie meinen man wollte die „Unterschicht“ mit diesen Gedanken von den Fleischtrögen fernhalten.

Beste Grüße

Mordred
Mordred
Reply to  Heldentasse
5 Jahre zuvor

Darüber sich mit Linken zu unterhalten ist manchmal nicht ganz einfach, weil die es in den falschen Hals bekommen könnten, in sie meinen man wollte die „Unterschicht“ mit diesen Gedanken von den Fleischtrögen fernhalten.

ja dann fomuliert das doch bitte auch präziser!
aktuelles bsp.: umweltbundesamt will gesenkte mwst. auf tierprodukte auf „normale“ 19% hochsetzen, um den konsum unattratkiver zu machen. sofort springen alle parteien auf die barrikaden – der kleine mann kann sich das nicht leisten, bla.
stattdessen könnte das umweltbundesamt ja auch vor der mwst.-idee erstmal ne breite infokampagne und debatte darüber lostreten, dass die industrialisierte massentierhaltung
– tierquälerei ist
– ökologisch in die katastrophe führt
– zuviel fleischkonsum ungesund ist
– …
das sind alles punkte, die JEDEN menschen (arm, reich scheißegal) angehen.

und so kann man auch ganz allgemein bei „ich konsumiere, also bin ich“ ansetzen.
das geht sogar bishin zum ehernen gral des kapitalismus, dem wachstum. bis zu einem gewissen punkt kann man nämlich auch grün wachsen. die oberklasse fährt in zukunft halt keine herkömmlichen porsche mehr, sondern nimmt selbstfahrende, elektrifizierte autos, die vergoldete armaturen haben oder sowas.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Mordred
5 Jahre zuvor

Im Grunde geht es zunächst darum, dass was der Planet nachhaltig an Gütern hergibt gerecht zu verteilen, dies ist ganz elementar weil überlebenswichtig.

Das andere ist z.B. auch der Aspekt der seelischen Gesundheit, bzw. das Ermöglichen eines dem Menschen gerechten Lebens, wobei ich ganz stark daran zweifel ob es wirklich „artgerecht“ ist, wenn wir in purem Luxus schwelgten auch wenn es der Plant es materiell hergäbe.

Das jetzige Gesellschaftssystem scheint dazu nicht fähig, im Gegenteil:

Diese Gesellschaft ist insofern obszön, als sie einen erstickenden Überfluss an Waren produziert und schamlos zur Schau stellt, während sie draußen ihre Opfer der Lebenschancen beraubt; obszön, weil sie sich und ihre Mülleimer vollstopft, während sie die kärglichen Lebensmittel in den Gebieten ihrer Aggression vergiftet und niederbrennt; obszön in den Worten und dem Lächeln der Politiker und Unterhalter; in ihren Gebeten, ihrer Ignoranz und in der Weisheit ihrer gehüteten Intellektuellen.

Herbert Marcuse

Beste Grüße

The Joker
The Joker
Reply to  Heldentasse
5 Jahre zuvor

Hallo Heldentasse & Mordred,
ich denke, pietistisch-sauertöpfige Verzichtsappelle mit eingebauter Moralkeule sind nicht zielführend.
Die ökologisch korrekte Variante von „WirmüssendenGürtelengerschnallen“…
Nein danke.

Zur Zeit läuft mal wieder eine plumpe Anti-Fleisch-Kampagne – vom Einschaltquoten-Philosoph R.D. Precht bis zum hochwohlgeborenen Bundesumweltamt.
Sowas ist ähnlich einzuordnen wie die Anti-Raucher-Schockfotos auf Zigarettenschachteln (letztere erinnern auch an radikale Abtreibungsgegner, die mit Bildern zerfetzter Föten herumfuchteln).
Linke, die sich zu Verzichtspäpsten emporfiebern, sind zu recht eher unpopulär.

Das Attac-Motto „Her mit dem schönen Leben“ ist da um einiges sympathischer.

Mordred
Mordred
Reply to  Knight
5 Jahre zuvor

bitte? wer hat denn hier auch nur angedeutet, das porsche für alle das ziel sein sollte?
roberto sprach von was ganz anderem: der großteil der mittelschchicht und der unterschicht sacken mittlerweile seit jahrzehnten finanziell immer mehr ab. DAS sollte geändert werden. das waren und sind nie potenzielle porschefahrer gewesen.

Christine Reichelt
Christine Reichelt
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

…und ich fahre einen Understatement Porsche! Wenn man die Motorhaube meines 1993er SEAT Ibiza 021a öffnet, steht auf dem Ventildeckel : System Porsche….gehöre ich nun zum Establishment????
Es un super- coche
Alloh Christine

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Christine Reichelt
5 Jahre zuvor

Bin ich schon Establishment wenn ich u.A. einen Vauxhall VXR8 fahre ..?

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

@Lazarus
Unter einem 3-Eleven bist Du vor allem eins, nämlich ein Verkehrshindernis! 😛

Beste Grüße

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Heldentasse
5 Jahre zuvor

.. That’s for sure ! Ich finde die Karre einfach Klasse . Aaaaber nicht gebaut für Chatten mit Überlänge und Breite .. außerdem hab ich Familie ..also 4Türen müssen sein sowie Platz 😉

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

Übrigens hatte ich einen Bekannten mit einem Lotus Esprit V8 3.5L Twin Turbo der geht wie die Sau…Aaaber PEDALE WIE LÖFFELBISKUIT und ich Schuhgröße 46-47 .. mit anderen Worten , der musste sein Auto selbst in die Werkstatt fahren

cheers

Fitze Fatze
Fitze Fatze
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Du passt in keinen Porsche rein! Noch nichtmal in einen Pullman-Porsche!
Gibs zu, das war der Porsche deiner Putzfrau.

Fitze Fatze
Fitze Fatze
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Zitat: „Jetzt kennst du den Grund.“
Jep, deine Putzfrau ist aus parteiromantischen Solidaritätsgründen auf nen Sozialistische-Einheits-Partei-Ferrari umgestiegen.

http://image.excite.de/motor/guide/auto-in-tschechien-kaufen-default-53846-0.jpg

Upp
Upp
Reply to  Mordred
5 Jahre zuvor

Porsche ist wohl das neue Kassenmodell beim Zahnersatz. Klingt nobel zumindest.

Lappenente
Lappenente
Reply to  Mordred
5 Jahre zuvor

Hier ein brandheißes, aktuelles Thema für die Neulandrebellen:

„Reiche werden immer reicher und Arme immer ärmer!“

Na, das ist ein Klopper wah ? Schreibt die Geschichte mal schnell fertig bevor die euch jemand anderes wegschnappt ! Auf die Story kommt sonst niemand…..

Dann hab ich noch ein Thema für euch:

„Die Agenda 2010 ist sozial ungerecht!“

Toll, wah ? Wenn ihr möchtet, schmeiße ich euch zu mit brandheißen Themen für euren Investigativ-Blog…..Jeder Blog-Betreiber ist ja auf Whistle-Blower angewiesen..

Nix zu danken !

Knallchargen
Knallchargen
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

Knaller!

Darf ich die Themen auch veröffentlichen? Da werd ich die Politlandschaft mit verändern! Solche Themen gabs noch nie!

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Entbehrung ist kein Zukunftsmodell

Vollkommen richtig, nur kann Mensch auch entbehren wenn er alles konsumieren kann was er will! Demzufolge hat Reichtum auf keinen Fall nur eine materielle Komponente.

Des weiteren so gesagt, das sich Herr Fromm ausgiebigst und kompetent mit diesem Thema auseinander gesetzt hat, und seine Lösungsansätze haben gar nicht mit Steinzeit- Kommunismus zu tun!

Siehe/ höre dazu Die seelischen und geistigen Probleme der Überflussgesellschaft

Beste Grüße

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Gemeint im Sinne von Herrn Fromm ist klar ein XOR!

Zwei Existenzweisen stehen dem modernen Menschen zur Auswahl: Die Existenzweise des Habens oder die Existenzweise des Seins. Dabei handelt es sich, wie das Wort „ODER“ schon andeutet, um zwei miteinander unvereinbare existenzielle Grundeinstellungen, die als konkurrierende Gegensätze ein klassisches Entweder-Oder-Dilemma produzieren.

In der Existenzweise des Habens leben heißt, sich an der Anhäufung von Vermögen zu orientieren, wobei der Vermögensbegriff bei Fromm gleichermaßen materielle wie geistige Güter einschließt. Im Gegensatz dazu bedeutet Seins-Orientierung die Hinwendung zu einem lebendigen Dasein im Hier und Jetzt irdischer Geworfenheit. Der Seins-Orientierte besitzt zwar auch Gegenstände des alltäglichen Lebens, nennt Vermögensgüter sein Eigen, doch besitzt er so, als ob er nicht besitzen würde. Er ist von ihnen innerlich frei, ihnen nicht emotional verhaftet,

Quelle

Beste Grüße

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Ach was? Ist ja sehr schön wie man Herrn Fromm mit einem einfachen Satz widerlegen kann! Oder ist es gar nur so, dass nicht sein kann was nicht sein darf?

Beste Grüße

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Hey dann bist du Rumpeldingens ..hab ich jetzt was gewonnen ?

„Ach wie gut das keiner weiß ,das ich auf andrer Leute Ansicht scheiss “ … so odder ?

/

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Wer drückt hier wem Meinungen auf, ist doch Quark Mann,Ich befürchte „unsere aktuellen“ Blogs hier dürften von ihrem Gesellschaftlichen Einfluss und Besucherzahlen im Promille Bereich liegen wenn man alleine die doch recht bekannten Nachdenkseiten im Vergleich zu den Systemmedien sieht erübrigt sich jeder Kommentar.
Darüber wie viel Prozent der Bevölkerung „Linke“ Blogs frequentieren, dürfte es kaum belastbare Zahlen geben. Von systemveränderndem Potenzial will ich gar nicht reden

flurdab
flurdab
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

Promille und bloggen?
Ich glaube nicht das dies eine gute Idee ist.
„System verändernd“ hoher Anspruch, mein lieber Schwan.

Vielleicht reicht ja einfach Sein, wir wollen uns doch nicht verheben.

Psycho
Psycho
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Zunächst mal Danke für den Buchtipp… an den meisten Autoren, die meine Dozenten geprägt haben bin ich immer gut dran vorbeigekommen, aber es ist nie zu spät etwas dazuzulernen, oder wenigstens mal zu erfahren woher der Grundgedanke der eigenen Überzeugung ursprünglich hergekrochen kam ;D.

Ich halte es allerdings auch eher so, dass die meisten Menschen hin und her gerissen werden zwischen beiden Sphären und dabei Kompromisse eingehen. Das reine Sein wäre ein idealtypus , wie ihn zum Beispiel der klassische Zen-Bhuddismus beschreibt. Und der Bhuddismus geht stellenweise ja sogar soweit, dass eigene Leben, in Hinblick auf die eigene Sterblichkeit, nicht so wichtig zu nehmen. Man könnte dies auch als eine Lehre zur selbstlosen Hingabe bis hin zur selbstlosen Selbstaufgabe interpretieren.

Ich denke auch das solche Bretter in einem gesellschaftlichen Diskurs der heutigen Zeit noch viel zu dick sind und wir außerdem keine authentischen Vertreter unseren Reihen haben. Abgesehen von Chuck Norris und Steven Seagul natürlich ;).

DAS ein Dilemma besteht sollte offensichtlich sein. DAS aber auch ein Leben in faulen Kompromissen möglich ist sollte auch klar sein, guckt euch um, guckt gegebenfalls einfach mal in den Spiegel. Ich denke was Fromm sagen möchte ist vielleicht eher, dass es eine zu starke Übergewichtung in den Materialismus gibt. Ich denke nicht, dass er für sich selbst oder für die westliche Zivilgesellschaft das Seelenheil im Nirvana ersucht.

Ich persönlich gönne übrigens auch noch, die ein oder andere Wiedergeburt – ist so lustig hier ;D!

flurdab
flurdab
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Das ist in jedem Fall gut für die Gesundheit und den Anwalt, den du brauchst, wenn deine Nachbarn Dich verklagen.
Du bist auf einem guten Weg, mache weiter so.
Sonst wird das nichts mit der Rente ab 72.

flurdab
flurdab
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Bist du dir da sicher, oder sprichst du von Dir?
Und wer ist überhaupt dieser Mensch?
Ich habe im letzten Sommer öfters mit einem Obdachlosen gesprochen und versucht mich eine wenig in seine Situation hinein zu denken.
Also Geld (Haben) war sein geringstes Problem, auf der anderen Seite war er immer im Sein.
Er war wirklich frei. Freiheit heißt in diesem Fall auch an einer Lungenentzündung zu verrecken oder zu erfrieren. Das ist natürlich ein wenig viel Freiheit.
Andererseits bedeutet Haben eben keine Freiheit, es sei denn man spricht von Haben im Umfang der Familie Albrecht oder Quandt.
Ansonsten macht dein Haben dich nur unfrei, und dein Wunsch nach mehr haben zwingt Dich auf die Knie oder ins Pizza- Taxi.
Der Mensch lebt also als Glied einer Vermarktungskette mit Sicherheit nicht im Sein, sondern nur im Wunsch nach Haben. Und der ist trügerisch.

„Die Werbung will das Du Unglücklich bist!“

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  flurdab
5 Jahre zuvor

@flurdab

Alter mach doch mal ein an @..–.. das man weiß wer gemeint ist gell 😉

Ja und klar ist unser Geschreibsel hier ein Furz im Wind ..systemverändernd ist da gar nix 😛

flurdab
flurdab
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

Ich werde es ab sofort anwenden, dieses @.
Versprochen.

Grüße

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Heldentasse
5 Jahre zuvor

Sagte nicht Marx ,je weniger du bist, desto weniger du dein Leben äußerst, um so mehr hast du , um so größer ist dein entäußertes Leben ..?

Die Manipulation unserer Gedanken, Gefühle und unseres Geschmacks durch den Industrie und Staatsapparat ,die Werbung & kritiklose Gesellschaft fühen eben zu Pseudo Bedürfnissen. Freiheit bedeutet heuer mehr und mehr sich alles kaufen zu können. Sagt doch schon einiges darüber aus wie weit Hirnwäsche fortgeschritten ist.

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Als Denkansatz allemal zu gebrauchen Leute und das der auf der ultimativen Wahrheit gesessen hat glaub ich auch nicht .. allerdings zeigt sich doch das sich nicht wenige über Dinge definieren welche die Werbung im Mainstream als „must have“ anwerben oder über ihren „Besitz“ bzw den Dingen für sie die „Nutzungsgebühr“ zusammen bekommen ( Finanzierung,Leasing etc ) Mein Haus, mein Auto, mein Boot, meine Nutten,mein Blog…

Mordred… was läßt dich glauben bei meiner Schreibe das ich dass so gemeint haben könnte ..? War dann wohl eher Joke oder ?

flurdab
flurdab
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

SPALTER!

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  flurdab
5 Jahre zuvor

@flurdab

Lerchenzungen! Zaunköniglebern! Buchfinkenhirne! Gefüllte Jaguarohrläppchen! Wolfzitzenschips….? ??

Mordred
Mordred
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

und was sagt uns das in bezug auf die im artikel angesprochene klientel? dass die gefälligst ihre pseudobedürfnisse zurückschrauben sollen damit es mit der privaten rentenversicherung doch noch was wird?

Lutz Lippke
Lutz Lippke
Reply to  Heldentasse
5 Jahre zuvor

Ich denke, man sollte begrifflich Mittelstand und Mittelschicht klarer voneinander trennen. Der Mittelstand sind aus wirtschaftlicher Sicht KMU bzw. Eigentümergeführte Unternehmen.Da Mittelstand somit im wirtschaftlichen Sinne des Wortes von Oberschicht bis Unterschicht reichen kann, wäre Mittelstand im Sozialen und Wirtschaftlichen widersprüchlich definiert. Eine Ständeordnung gibt es sowieso nicht mehr als sozial prägende Struktur, so dass der Begriff Mittelschicht die soziale Schicht zwischen Unter- und Oberschicht richtig abbildet.
Welche Ideale und Konzepte hat die Mittelschicht? Braucht Sie die Unterschicht? Braucht Sie die Oberschicht?
Wie grenzt sich die Mittelschicht tatsächlich von den anderen Schichten ab? Wofür und von wem wird die Mittelschicht wiederum gebraucht?
Je nach Tendenz kommt man über die Antworten wohl zu verschiedenen Rollen, Funktionen und Interessenlagen im Zusammenhang mit der Mittelschicht.

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Man weiß ja aus dem Zusammenhang von was die Rede ist ..aber das passiert mir auch immer wieder das ich von Mittelstand rede aber Mittelschicht meine 😉

Lutz Lippke
Lutz Lippke
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Vermutlich ist in Eurer Rolex noch Schwizerdütsch eingestellt. Ein echtes Unterschichten-Mittelstandsproblem 😉

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Lutz Lippke
5 Jahre zuvor

Rolex isch mir e chli z’tüür !!!

Lutz Lippke
Lutz Lippke
Reply to  Lutz Lippke
5 Jahre zuvor

Nachtrag: Die oben von mir gestellten Fragen zur Rolle der Mittelschicht spielte „Die Anstalt“ am 05.04.2016 recht possierlich durch. https://www.youtube.com/watch?v=jM1BRBaAuo4

Rainer N.
Rainer N.
5 Jahre zuvor

Wer zu spät kommt …

als ich 1966 mit 15 die Volksschule verlassen habe, hatte ich irgendwo ein „Buch“ entdeckt … von der Landesregierung … über die Schichten der Gesellschaft. Drei „Klassen“ mit jeweils drei Stufen. Also neun Schichten.

Das hat mich damals geheilt, vom Glauben an eine gerechte Gesellschaftsform, wie ich sie bei Morus (Utopia) gelesen und als erstrebenswert gehalten habe.

So wurde ich eher ein Nihilist. In dem Sinne, dass ich die geltenden Werte verachte, aber gerechte Werte als notwendig betrachte. Denn eines war mir immer klar, eine „Gesellschaft mit neun Schichten“ ist wie eine Kette. Sie wird irgendwann wenn die Belastung zu groß wird, für eine der Schichten, zerreißen. Darauf warte ich im Grunde genommen seit damals.

Und wundere mich Jahr für Jahr, dass die immer noch nicht …

Lappenente
Lappenente
5 Jahre zuvor

Mittelstand ( Wirtschaftswissenschaften ) und Mittelschicht ( Soziologie ) sind zwei verschiedene paar Schuhe. Der Lebensstandard allein macht aus der Unterschicht keine Mittelschicht.

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

Du meist also auch einer von „Unten“ braucht nicht nur Geld sondern auch einen akademischen Titel um zum Mittelstand zu gehören, wenns der Standard allein nicht macht ?

Das würde die Doktor Schiebe -und Mauscheleien unserer Funktionselite erklären 😛

bernie
bernie
5 Jahre zuvor

„[…]Wir leben für jenen Augenblick, in dem wir Monat für Monat alles verbrauchen, um unsere Rechnungen zu bezahlen, uns das Überleben zu sichern. Und morgen kann alles schon wieder vorbei sein, die Arbeitslosigkeit einziehen und dann reicht uns das Geld nicht mal, um am Ende bei plus/minus Null rauszukommen. Wer dann doch ein bisschen was zur Seite geschafft hat, der verliert es spätestens jetzt[…]“

Lieber Roberto J. de Lapuente,

da kann ich dir nur beipflichten. Mein Vater hat, in seinen jungen Jahren, auch als Hilfsarbeiter auf dem Bau gearbeitet, und sich dann zum Bademeister der Heimatgemeinde gemausert. Da damals das Kuren aufkam, und ein Kurgast meinen Vater privat besucht hat, und das große Gelände gesehen hat, ging er auf dessen Vorschlag ein einen Campingplatz zu begründen. Dieser Campingplatz hätte dieses Jahr das 50jährige Jubiläum gehabt – ein sehr kleiner Platz mit ca. 4000 m², von denen 1000 m² nur vom Ladenbesitzer, dessen Geschäft seit dem Bau der Umgehungsstraße vor 20 Jahren geschlossen ist, gepachtet waren. Der Platz lief all die Jahre gut, aber der erste Einbruch kam als das Kuren in der Nachbargemeinde nicht mehr gefödert wurde, eine der ersten „Reformen“, die den Menschen mehr schadeten als nützten. Dann blieben auch die Gäste weg, damals als die Agenda 2010 noch jung war, die sich einfach keinen Campingaufenthalt mehr leisten konnten, und so ging es weiter….mein Vater, was ich hier schon schilderte, starb vor 10 Jahren, und das erste was wir aufgaben war sein Nebenerwerb, der Weinbau. Er hatte es niemandem von uns beigebracht, und wir hatten auch, ehrlicher Weise, andere Interessen. Der Campingplatz lief noch 10 Jahre weiter, trotz Erbengemeinschaft mit meiner Mutter als Haupterbin sowie vier Kindern die jeweils 1/8 des Erbes teilten, aber, dank gesunder Mutter, zusammenhielten. Tja, der Traum ist zerstoben, denn meine Mutter ist zunächst an Parkinson und dann an Demenz, was sich beides stetig verschlechtert, erkrankt. Das Campinggeschäft wurde im Frühjahr geschlossen, aber die Pflege der Mutter ist abgesichert – Sie soll solange zuhause gepflegt werden wie es geht. Die Arbeitslosigkeit ist bei mir im Frühjahr eingezogen, und die finanziellen Mittel meinerseits sind am Schrumpfen, da ich die 12 Jahre, ja auch die 2 Jahre als mein Vater noch lebte zähle ich mit, auf 500,— Euro-Brutto-Basis mithalf, und mir eine Umschulung aus nicht-gesundheitlichen Gründen arbeitsamtsseitig verweigert wird. Ich arbeite derzeit an einem Alternativplan für eine Umschulung aus gesundheitlichen Gründen, aber sollte dieser nicht klappen, dann bin ich ratlos, denn als Miterbe steht mir kein Hartz IV zu, und frühestens im April 2017 rutsche ich dorthin ab, sollte ich, was ich eher hoffe, nicht vorher Arbeit finden, oder mir die Umschulung aus gesundheitlichen Gründen gewährt werden. Der Umgang der Behörde mit mir macht mich so depressiv, dass ich mittlerweile sogar in psychiatrisch psychotherapeutischer Behandlung bin. Was meine Mitgeschwister angeht, die sind allesamt berufstätig, und keineswegs hilfsbereit, was mich angeht – nur bei der Pflege der Mutter sind wir uns einig. Der moderne Hedonismus ist übrigens auch bei uns, als Familie, angekommen, denn wir leben auch nur für den Augenblick, und wie es morgen aussieht, dass ist uns egal. Interessant an meiner Geschichte, mal rein auf meinen Vater, und sein Kleinstunternehmen bezogen, mit dem er immerhin vier Kinder großziehen konnte, ist auch die Tatsache, dass medial totgeschwiegen wird, dass auch Unternehmen dank neoliberaler Reformen Einbußen verkraften müssen, und gerade im Gast- bzw. Übernachtungsgewerbe ist das Sterben aufgrund Agenda 2010 und Hartz IV groß. Wer leistet sich schon einen Campingurlaub bzw. eine sonstigen Übernachtungsferienaufenthalt wenn ihm das Geld dazu woanders fehlt? Wer geht Essen, wenn er sein Essen von der Tafel beziehen muss? Hier ist doch interessant, nicht nur an meinem Beispiel geschildert, dass die Regierung nur Großunternehmen und Konzerne fördert während man die kleiner Unternehmen des Mittelstandes mehr schädigt als fördert….Übrigens, wäre der Campingplatz weitergegangen dann hätten wir spätestens bei den Mautplänen des Verkehrsministeriums das nächste Problem, unsere, überwiegend niederländischen, Gäste würden fortbleiben, da die sich dann andere Routen für ihre Durchfahrt Richtung Süden suchen würden….Die Schweiz, dass weiß ich von Gästen, die uns 2015 noch besuchten haben mit ihren niederländischen Campinggästen bereits das Problem, dass man lieber in Deutschland längerfristig Urlaub macht statt in der teuren Schweiz….Tja, dank Dobrindt wäre dann auch Deutschland ein Land dass unsere niederländischen Gäste einen riesigen Bogen machen würden, aber die Sache hat sich ja, dank Geschäftsstilllegung wegen Erbengemeinschaft eh für mich erledigt…..

Gruß
Bernie

Lappenente
Lappenente
Reply to  bernie
5 Jahre zuvor

Mach aus dem Campingplatz einen Platz zum Dauerwohnen mit Meldeadresse.
Es ist eben auch der Trend der Zeit, dass Leuten die Mieten zu teuer werden
und lieber im Grünen als in der versifften Platte leben.
Viele Campingplatzbetreiber haben sich bereits umgestellt.
Du hast eine große Chance anderen zu helfen und ein modernes Wohnprojekt
zu schaffen. Soziale Deprivation muss ja nicht Kern des Projektes sein.
Mach hinne !

Lappenente
Lappenente
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

Eine Art legalisiertes Bauwagendorf oder ein deutscher Ableger eines „Trailer Parks“ nach Ami-Vorbild, oder ein ökologisches Wohnprojekt ( dazu dürfte jedoch etwas zu wenig Land zur Selbstversorgung vorhanden sein )…….

So in die Richtung. Es wurden auch schon viele Bauwagenprojekte legalisiert weil sie zum Campingplatz umgeschrieben wurden.

Ist also kein Problem wenn die Infrastruktur ( Fäkalien, Waschen, Duschen, Abwasser allgemein, Zufahr-abfahrt ) vorhanden ist.

Den Weinberg würde ich als Projektbestandteil irgendwie einbauen.

bernie
bernie
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

@lappenente

Ist mir auch bewußt, aber hast du den Hinweis mit der „Erbengemeinschaft“ gelesen?

Pläne hätte ich schon für die Immobilie, aber leider sind eben 1000 m² nur gepachtet, und die hat der Nachbar am 31.12.16 zurückerhalten, bleiben noch 3000 m² über die wir verfügen können, jedoch nur in Absprache mit Geschwistern. „Mach hinne!“ ist ein toller Rat, aber wie bereits erwähnt, in einer sogenannten „gesetzlichen Erbengemeinschaft“ wird die Sache kompliziert, und „Mach hinne!“ würde ich tun wenn ich alleinverantwortlich handeln könnte, aber so sind mir die Hände gebunden, und ich „Mach hinne! beim Plan Umschulung aus gesundheitlichen Gründen, und, sollte dies klappen, samt Arbeit, suchen einer Wohnung weg von hier.

Was meinst du wohl warum ich mit „mittelschwerer Depression“ in psychiatrisch psychotherapeutischer Behandlung bin – seit kurzem?

Gruß
Bernie

Lappenente
Lappenente
Reply to  bernie
5 Jahre zuvor

Hake die Umschulung ab und lass dir von deinem Therapeuten dabei helfen, von Hartz VI in die Sozialhilfe zu wechseln. Aufgrund deiner Erkrankung kannst du nicht mehr die geforderten 3 Stunden Arbeit täglich erbringen, also Sozialhilfe statt Hartz 4. Damit bist du aus dem Sanktionsteufelskreis raus. Zu was willst du warum umschulen ? Alles Blödsinn aus Zwang.
Wenn es dir wieder besser geht, kannst du dich mit den Geschwistern ja mal zusammensetzen wegen dem Platz.
Sprich deinen Therapeuten darauf an. Dafür ist er da. Der schreibt dich arbeitunfähig und gut iss.

Lappenente
Lappenente
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

Mach das alles schon jetzt und warte nicht bis dein letztes Geld alle ist.
Du darfst eine anteilige Immobilie und ein Schonvermögen von 150 € pro Lebensjahr mit in den Bezug von H4 oder Sozialhilfe mitnehmen.
Geh mal zu einer Beratung. Die dröseln dir das auf.

Granado
Granado
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

Gefährliches Halbwissen! In vorläufiger Sozialhilfe gibt’s nur 1.600 € Schonvermögen, in endgültiger Grundsicherung auch nur 2.600 €. Amt und Amtsarzt gibt sich nicht einfach mit dem Therapeuten-Attest zufrieden. Vorläufige Erwerbsunfähigkeit wird in Abständen nachgeprüft; man kann durchaus in Maßnahmen geraten, Behindertenwerkstatt oder was sich die Ämter so einfallen lassen!

bernie
bernie
Reply to  Granado
5 Jahre zuvor

@Granado

Danke für den Hinweis, hab mir selber schon so was gedacht, aber Lappenente meint es ja gut mit mir 😉

In einem hat er Recht, aus der Fernperspektive sieht alles anders aus, und ich muss mir nicht im Internet sondern im realen Leben helfen lassen.

Meinen Beitrag hier hab ich eigentlich auch nicht gepostet weil ich konkret Hilfe erwarte sondern damit man einmal sieht wie schnell man auch aus geordneten, klein-mittelständischen Verhältnissen ins Soziale Aus geraten kann, und ich rede nicht nur von mir alleine, auch wenn man mich so verstehen mag. Mir geht es um meine ganze Familie, und Verwandtschaft.

Abergläubische Menschen könnten denken, dass wir unter einem „Fluch“ leiden….

Mehr nicht mehr dazu…. 😉

Gruß
Bernie

Lappenente
Lappenente
Reply to  Granado
5 Jahre zuvor

Das Schonvermögen von 2600 € wird gemäß Bundesteilhabegesetz für Sozialhilfeempfänger zum 01.04.17 auf SGB II -Niveau angehoben. Nen bissl googlen und olle Kamellen aufbacken war jetzt keine besondere Leistung von dir.
Auch den Rest deiner Weisheiten hättest du dir und uns ersparen können.
Der Verweis auf Ansprechpartner und Beratungsstellen außerhalb des Internets war nicht zu überlesen.

bernie
bernie
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

@Lappenente

„[…]Hake die Umschulung ab und lass dir von deinem Therapeuten dabei helfen, von Hartz VI in die Sozialhilfe zu wechseln. Aufgrund deiner Erkrankung kannst du nicht mehr die geforderten 3 Stunden Arbeit täglich erbringen, also Sozialhilfe statt Hartz 4[…]“

Gilt das auch bei „mittelschwerer Depression“? Ich leide nämlich darunter, und nicht an einer schweren Depression.

Ist mein nicht auch bei Sozialhilfe im „Sanktionsteufelskreis“?

Die Umschulung wäre schon eine echte Alternative zumal mir meine Berufsausbildung gerade wegen der Tätigkeit für den Campingplatz, sie gilt nach SGB III als berufsfremd, abgesprochen wird – ich bin dequalifiziert worden, und laufe als Hilfsarbeiter bzw. „Wiederungelernter“ – Daher der Plan mit einer Umschlung als Alternative.

Was meine Geschwister angeht, das mit dem zusammensetzen ist ja auch eine gute Idee, aber wie macht man das wenn man nicht mehr miteinander redet?

Gruß
Bernie

Lappenente
Lappenente
Reply to  bernie
5 Jahre zuvor

Du musst gucken das die Depession so schwerwiegend ist, dass du weniger als 3 Stunden täglich arbeiten kannst. Mittelschwer dürfte ausreichen weil du dich überhaupt erst kaum damit zur Arbeit schleppen kannst. Ferndiagnose aber nicht möglich. Ist wie gesagt eine Sache deines Therapeuten und eines Arztes.

In der Sozialhilfe wird nicht sanktioniert.

Ne Umschulung kannst du später noch immer machen, für den Fall das sie dich nach Genesung wieder in H4 schieben möchten.

Eure Familienverhältnisse kenne ich nicht, dein Therapeut aber.

Du musst das mit den qualifizierten Leuten bereden die dir zur Seite stehen. Was soll das Gejammer im Internet ? Davon wird das nicht besser.

bernie
bernie
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

@Lappenente

Hast recht, und danke noch für deine Hinweise.

Schönen Feiertag noch….

Gruß
Bernie

bernie
bernie
Reply to  bernie
5 Jahre zuvor

Technik: Wie funktionier hier die Ergänzungsfunktion?

Ergänzung zum Text:

Man könnte auch Schreiben:

„[…]Und morgen kann alles schon wieder vorbei sein, die Arbeitslosigkeit einziehen und dann reicht uns das Geld nicht mal, um am Ende bei plus/minus Null rauszukommen[…]“

Es reicht auch schon ein „schwerer Schicksalsschlag“, oder eine „Schwerpflegebedürftigkeit“ statt Arbeitslosigkeit um Geldsorgen zu haben….auch, oder gerade hier, als selbst schwer Pflegebedürftiger, oder Angehöriger eines solchen, merkst du wie unmenschlich Deutschland geworden ist….

Früher hat man aufeinander geschaut, in der Nachbarschaft, heute heuchelt alles Mitleid aber freut sich doch darüber, dass es den/oder die auch mal getroffen hat….

…auch eine Folge der neoliberalen „Reformen“ der letzten Jahre, um mal vom, ebenso wichtigen Thema, Arbeitslosigkeit abzukommen, die (Wer-)Wolfsgesellschaft, die sich zeigt wenn man in einer Situation wie der, und meiner nahen Angehörigen, gelandet ist….und ich weiß von was ich schreibe, da ich dies im Alltag erlebe….

…interessant hier auch noch, dass Ausspielen, auch eine Folge des Neoliberalismus, von dt. und nicht-deutschen, oft ungelernten, Pflegekräften – Meine Mutter ist, weil wir alle nicht viel Geld haben, auf polnische Pflegerinnen angewiesen, und ich, als Bruder, der sich bei seinen Geschwistern nicht einmischen will, habe Mitleid mit diesen Frauen, die oft hier ankommen, kein Wort deutsch können, und dann auch noch von einer narzißtischen Schwester, als moderne Dienerschaft mißbraucht werden….Eine Schwester, die selbst Erzieherin, in einem Kindergarten ist, nicht viel verdient, aber hier ihren offensichtlichen Herrschaftstrieb ausleben kann….ich bin da als ausgleichendes Element, und Mit-Diener. Ja, auch mich behandelt besagte Schwester wie einen Diener, und nicht wie ihren Bruder……

Trauriger Gruß
Bernie

Christine Reichelt
Christine Reichelt
5 Jahre zuvor

Leute, motzt net, DEUTSCHLAND GEHT ES GUT !

..sacht jedenfalls die Rautentrulla, also stimmt das auch, basta!

Es gibt garnicht soviel Alkohol, wie ich bräuchte, um das auch nur ansatzweise zu glauben…

Die Neujahrsrede von der Pfarrerstochter könnte man doch glatt, mit Tusch und Narhallamarsch in unserer määnzer Fassenacht als Büttenrede unterbringen… „Draussse steht die Kanzlerin – wolle mer se eroilasse???“

…und schon gäbe es einen Megastau vor den Toiletten…

We shall overcome oder so

Bonne nuit

Christine

bernie
bernie
Reply to  Christine Reichelt
5 Jahre zuvor

@Christine Reichelt

Bei aller Zustimmung.

Oh, doch solange wir nicht alle als RUSSISCHE TROLLE und PUTIN-SPIONE gelten lasse ich mir das „motzen“ von einer lutherischen Pfarrerstochter, und Kanzerlin nicht verbieten.

Wollen wir wetten, dass „der Volkszorn“ in Zukunft so abgefedert wird?

Man äußert im Internet was kritisches, und schon ist man ein russischer Spion…..oder noch schlimmer ein Putin-Troll….Merkel lernt da ganz sicher von Barack Obama…..

Sarkastische Grüße
Bernie

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  bernie
5 Jahre zuvor

Welcher Volkszorn ? Der wird locker in die gewünschte Richtung kanalisiert ( Refugees, faule Minderleister, pöhse Russen „Werner Die Russen sind da !!“ )

Ansonsten wirst du eben entweder bestmöglich ignoriert oder lächerlich gemacht ..;-)

bernie
bernie
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

@Lazarus09

Hast auch wieder recht 🙂

Ich wollte nur mal darauf hinweisen, dass uns sicher einige Überraschungen erwarten im Wahljahr 2017 – Anders ausgedrückt, gäbe es die Russen nicht, dann müßte man die erfinden…..

Unsere europäischen Urahnen waren in dieser Hinsicht wirklich doof:

Man stelle sich mal vor jemand kritisiert, als hungernder sowie verarmter Bauer, Ludwig XVI, und voila, ist er ein Englischer Spion…..und die Große Französische Revolution hätte nie stattgefunden *grins*

Amüsierte Grüße
Bernie

Psycho
Psycho
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

@Lazarus09

Ansonsten wirst du eben entweder bestmöglich ignoriert oder lächerlich gemacht ..;-)

Oder du wirst psychiatrisiert – Stichwort: Burn-Out!

Spreche hier aus Berufserfahrung – Kuren sind „out“, Rehas sind „In“. Musste jetzt zwei Jahre lang jede Woche dreimal Patientenvorträge zum Thema Stress, Schmerz und Alltagsdrogen halten. Zum Glück saß meines Wissens nie ein IM der DRV im Seminarraum. Ich bin gelinde gesagt mit den Leitfäden der DRV bzgl. der Patientenvorträge hart ins Gericht gegangen. Mittlerweile bekomme ich Applaus für mein Geschwurbel und ich schwöre euch, wenn ich da noch’ne Stunde ranhängen würde und an der Erregungskurve drehe, ziehe ich mit nem Mob aus humpelnden Fackel- und Forkenträgern los Richtung… ja wohin eigentlich xD?

Kurzum, die Patientenvorträge in modernen Reha-Kliniken dienen der Volksumerziehung/-Indoktrination. Mein Publikum ist zum Glück zum Großteil älter und lebenserfahren. Da kann ich also meinen subversiven Scheiß noch durchziehen, aber eines fällt mir bei uns zumindest immer wieder auf: Die Leute wissen im groben bescheid, sind allerdings verwirrt, wie sie ihr gefühltes Verarschtwerden interpretieren sollen. Deswegen rennen sie auch gerne Rattenfängern hinterher… wie gesagt, Fackeln und Forken ;D!

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Psycho
5 Jahre zuvor

@Psycho

Der dauernde Druck im *hust internationalen Wettbewerb macht die Leute eben krank , Dauerstress-und Existenzangst fördern eben das Wohlbefinden nicht… Erst mal nach „unten“ durchgerieselt treibt Hartz IV Menschen in den Selbstmord .Der linksradikale kommunistische FOCUS berichtete schon vor Jahren das der Sanktions-Druck ,Gegendruck erzeugt und das macht die Menschen psychisch krank. Sie nehmen eine Abwehrhaltung ein resignieren und kommen nicht zu ihren Terminen im Jobcenter, öffnen ihre Post nicht mehr und schotten sich völlig ab. Viele schämten sich so sehr, dass sie nicht einmal ihrer Familie von ihren Problemen erzählten. Und manche können irgendwann nicht mehr und bringen sich halt um – auch solche, die vorher nicht psychisch krank waren.Wahrscheinlich der gewünschte Ausgang so verschwindet das nichgebrauche Humanressource marktkonform aus der Statistik und dem Leistungsbezug.

Aber Yeaiiiiy ein nicht unbedeutender Teil der deutschen hirntoten Wählerschaft ist von dieser der Methode so begeistert das sie den Verband zur Wahrung der Interessen von Industrie und Wirtschaft alle 4Jahre in Unterschiedlicher Kombination wieder legitimiert . !!

von mir dafür das übliche fette fuck you

Psycho
Psycho
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

@Lazarus09

von mir dafür das übliche fette fuck you

Ich bin verwirrt, hoffe es galt nicht mir :D.

Zum Rest…
Mein Reden, weisste warum man vom Burn-Out-Syndrom spricht und nicht von der Burnout-Störung oder -Erkrankung?

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Psycho
5 Jahre zuvor

.. nee das fuck you geht an die „Legitimatoren“ hahahaha..

Ansonsten .. ne .. erklär

Psycho
Psycho
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

Ein Syndrom ist nix weiter als ein Symptomkomplex, der mehr oder weniger häufig in der betrachteten Population auftritt. Das ist allerdings nicht das Problem. Das Problem ist eher, wenn im klinischen Alltag Syndrome „diagnostiziert“ werden. Zum diagnostizieren hat man sich in Europa und auch in den USA auf Diagnosestandards geeinigt. Diese lauten, dass eine Diagnose anhand sogenannter Diagnoseschlüssel festgemacht werden muss. Heißt eine Krankheit erfüllt bestimmte Kriterien, das sind die Symptome. Z.B. starke Ein- und Durchschlafstörungen, affektive Verflachung, Antriebsarmut, Angstzustände, Panikattacken in best. Situationen über einen Zeitraum von 6 Monaten usw.. Erfüllt der Patient die symptomatischen Kriterien über die im Diagnoseschlüssel festgelegten Zeiträume spricht man z.B. von einer so oder so starken depressiven Episode oder einer manifesten Depression. Wir in Europa nutzen dazu das ICD 10, in Amiland gibts das DSM IV (oder war schon V?). Soll heißen alle abrechenbaren Krankheiten stehen z.B. im ICD 10.

Soll heißen, alle Krankheiten von denen wir ein „Modell von Krankheit“ haben stehen da drin. Soll heißen, wir haben relativ konkrete Theorien davon wie die Krankheit entsteht (Pathogenese), wie sie verläuft und so Gott will, wie wir sie behandeln können. Es wurde also bereits ausreichend Forschungsarbeit an der Krankheit geleistet, um sie für den therapeutischen Prozess begreifbar zu machen.
Der Trick ist, dass du z.B. im ICD 10 keine Syndrome finden wirst. Syndrome sind nämlich zunächst nur Feigenblätter der klinischen Forschung, um zu sagen, da ist etwas, das tritt auch häufiger auf, aber wir haben keine passende Krankheit dazu. Ergo da gibts noch’ne Menge zu tun.
Problematisch wird es dann, wenn Syndrome gehäuft im klinischen Alltag diagnostiziert werden, denn das ist im Prinzip ein Persilschein für den Ersteller die Hände in Unschuld zu waschen und zu sagen: „Ja was auch immer der/die Arme hat – so richtig wissens wir nicht und können deswegen auch schlecht behandeln“. Gern genutzt für alle Arten von chronischen Schmerzen, nennt sich dann chronisches Schmerzsyndrom, was nicht selten in die psychosomatische Reha führt und dort wird dann die Gehirnwäsche fortgesetzt. Meistens sind die armen Schweine aber mit nichten ausdiagnostiziert – eigentlich eine Grundvorraussetzung für psychosomatische Diagnosen, trotzdem gängige Praxis.

Burn-Out ist nochmal ein Spezialfall. Wir wissen was sich hinter Burn-Out verbirgt. Wir wissen wie es entsteht, wie es verläuft und, das ist ja der eigentliche Hammer, wie wir es behandeln können. Mit anderen Worten wir benötigen das Feigenblatt Burn-Out-Syndrom nicht. Es handelt sich dabei zu 90% um Depressionen gepaart mit spezifischen Agoraphobien bzw. Sozialphobien. Angst und Depression gehen Hand in Hand, hast du in deinem Beispiel auch eigentlich schon, in Andeutung dessen, illustriert.

Warum macht man das nun so? Haben wir das nötig?
(Ich hab ja meine persönliche Antwort mit der ich auch nicht so ganz alleine bin, aber ich lass euch mal philosophieren, sofern ihr mögt)

PS: Die Diagnoseschlüssel ICD und DSM kann man auch gut kritisieren. So wurde in den Staaten z.B. mit der aktuellen DSM-Ausgabe festgelegt, dass Depressionen schon nach zwei Wochen vorliegen würden, bei entsprechenden Symptomen. Blöd nur, dass sich die Symptome mit einer heftigen, völlig natürlichen Trauerreaktion decken. Schonmal jemandem der Zwerghamster weggestorben?

flurdab
flurdab
Reply to  Christine Reichelt
5 Jahre zuvor

Haha, und wieder jemand darauf reingefallen.
Das ist keine Raute, das ist ein Würgegriff!

Fitze Fatze
Fitze Fatze
Reply to  flurdab
5 Jahre zuvor

Das ist ne Muschi-Mudra, die sie macht. Wer seit Jahrhunderten keinen Sex hat, erzwingt sich welchen durch öffentlichen und medienwirksamen Aufmerksamkeits-Energie-Vampirismus!
Google mal: „Merkel-Fisting mit Alien im Ufo“

Gefunden habe ich bisher nur das hier: Paraplüsch – Die Anstalt – Psychiatrie für misshandelte Kuscheltiere

http://www.parapluesch.de/whiskystore/test.htm

Diem
Diem
5 Jahre zuvor

Was mich mehr als dieser Artikel erstaunt, ist, dass man auf Neulandrebellen nun sieht, in welchem Ausmaß Roberto all die Jahre auf seinem Blog Leserstimmen unterdrückt hat. Denn es ist ja wohl nicht so, dass 99% aller Leser hier Ad Sinistram nicht kannten, oder dass Neulandrebellen (auch mit z.B. nur einem Drittel an Facebook-Likes gegenüber Ad Sin) bereits den 20-, 30-, 40-fachen Bekanntheitsgrad hat wie Ad Sinistram, was aber der Anzahl der Kommentare hier entsprechen müsste…

Christine Reichelt
Christine Reichelt
Reply to  Diem
5 Jahre zuvor

Das war nicht Roberto, das waren die Russen, …….

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Christine Reichelt
5 Jahre zuvor

Klar … in Person der pöhse Putin !!!

ChrissieR
ChrissieR
5 Jahre zuvor

So, jetzt habe ich mich offiziell angemeldet 😉

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  ChrissieR
5 Jahre zuvor

Was,wie ..? Ich bin Mit-glied werd aber hier als Gast … ??

Was muss Mann tun um um den Status zu ändern ?
*ja ich bin zu faul hier das Kleingedruckte zu lesen ?

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

Hab nur ein Passwort eingerichtet….

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  ChrissieR
5 Jahre zuvor

Ich bin ja bei WordPress … das funzt aber nicht, oder muss man sich hier unter „Anmelden“ registrieren zum anmelden ?

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

Jep!?

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  ChrissieR
5 Jahre zuvor

Hat man als Mitglied eine EDIT Funktion ? Oder sonst irgendwas was man als Gast nicht nutzen kann … *hust .. ehe ich mir jetzt hier die Mühe mach 😛

Lappenente
Lappenente
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

Lohnt ned. Linke Blogs sind von gestern. So ähnlich wie Gif-Animationen.
Linke Blogs erzählen immer gifartig die selben Geschichten in einer Endlosschleife…. Die Agenda 2010 war schon vor 10 Jahren scheiße. Und überhaupt ich bin ein Jammerlappen … mimimi. Sowas muss man heute nicht mehr erzählen. Kann man als bekannt voraussetzen.
Da kommt auch kein neuer Leser hinzu der sowas noch nicht weiß. Da kommt nix mehr. Brauchst dich ned anmelden, es sei denn du möchtest beim Wellbrock einen Riestervertrag abschließen.

Lappenente
Lappenente
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Lass es raus, Robert. Sogar der kleinste, volkstümliche, gemeinsame Einigungsnenner, auch Rot-Rot-Grün genannt, lag gestern bei 38%. Drei Parteien mit zusammen 38%. SPD 20%, Grün 9%, Die Linke 9%….Da zittert Merkel aber mit 37% vor der grün-rötlichen Ideenschmiede unserer Zukunft. Noch fünf Attentate bis zur Wahl und die AfD springt von 15% auf 20%…..der politische Erfolg wird ja heute in Attentate umgerechnet…Langsam müsste den Linken doch was auffallen….. Was, weiß ich auch nicht…..Vielleicht ist die Ideenoffensive allgemein ins Stocken geraten….nicht nur hier…..

Dennis82
Dennis82
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

@Lappenente: Kannst du mir mal erklären, warum du überhaupt diese 38 Prozent zusammenrechnest? Inhaltlich sind SPD und Grünen auf Bundesebene Lichtjahre von der Linken entfernt, da ist schlicht kein „kleinster, gemeinsamer Nenner“. Trotzdem wird grade auch unter besonders paranoiden Linkslinken permanent prophezeit, die Linke würde ohne jede Not mit den beiden ins „Bettchen“ steigen. Ergebnis? Man schürt Fatalismus, arbeitet an der sich-selbst-erfüllenden Prophezeiung. Davon profitiert auch die AfD – grade die naiven Idioten, die sich von SPD und CDU (warum auch immer…) „verraten“ fühlen, strömen in Scharen dieser zu. Weil sie überall hören, die Linke sei ja ne „SPD 2.0“. Dass die AfD nur ne Union 2.0 ist – geschenkt. Aber dafür sind Linksunken ja dann wieder nicht „zuständig“. Denen isses auch lieber, man wirft das Wahlrecht einfach so weg. Dabei jammert man ständig über die permanente Entrechtung – lässt dann aber eine elementare Chance einfach ungenutzt. Aus oft kleinkindlichem Trotz, den man mit einem politischen Statement verwechselt!

Ich kann genau diesen Vorwurf an die Partei „Die Linke“ nicht mehr hören. Was soll sie denn noch tun? Sie wird permanent ignoriert von den Massenmedien – und nur thematisiert, wenn man irgendeinen Spaltkeil auserkoren hat.

Wie wär es mal mit Reflektion…!? WIR alle sind doch in unseren ganz privaten Umfeldern (dazu gehören auch Blogs wie dieser hier) genauso chancenlos gegen den herrschenden Bullshit – oder hat hier Irgendwer bei irgendeinem einzigen Menschen in seinem Umfeld mal wirklich etwas im Denken oder gar an der Wahlurne bewirkt? Was wir nicht schaffen, sollen dann gefälligst andere richten. Und wenn diese ebenfalls an der Stahlbetonmauer aus Ignoranz und Faulheit, hinter der sich die devoten Michels verschanzt haben, zerschellen – projiziert man den Frust über das eigene Versagen halt auf andere…

Lappenente
Lappenente
Reply to  Dennis82
5 Jahre zuvor

Die 38% zeigen das Ausmaß des Selbstbetruges unserer „linksliberalen“ Besseresser und JackWolfskinträger. Nur weil der „Michel“ partout nicht Die Linke wählen möchte, ist er nicht ignorant und planungsfaul. Die Linke hat keine Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit und wenn es gilt einen Haufen von Schnarchomaten wie Bartsch und andere SparkassenmitarbeiterInnen durch ein Bundestagsmandat zu alimentieren, muss dies dem Michel nicht schlüssig sein; denn wenn sich die Linke als APO versteht, können die Mandatsträger der Linken dies auch unbezahlt und nicht für 9000 € pro Monat plus 6000 € Spesen. So viel bekämen Bartsch, Kipping, Ernst, Lötsch, Riexinger und Konsorten bei der Sparkasse auch nicht. Mit Glück bekämen die überhaupt eine befristete Stelle als Kassenautomat.
Der Michel wählt Köpfe und bis auf Wagenknecht sind momentan keine dabei.

Dennis82
Dennis82
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

können die Mandatsträger der Linken dies auch unbezahlt und nicht für 9000 € pro Monat plus 6000 € Spesen.

Genau, weil „echte“ Linke müssen bettelarm sein! Meint die BILD z. B. ja auch immer! Mit ner Abgeordnetendiät gehört man bekanntermaßen ja auch gleich zum oberen Prozent…

Den Scheißjob, als Bundestagsabgeordneter mal eben für Jeden pauschal ein „korruptes, gekauftes Arschloch“ zu sein, würde ich mir für das Geld jedenfalls nicht antun wollen. Aber der Neid, diese Missgunst – ist ja leider dann doch Triebfeder vieler „echter Linker“…

Die Linke hat keine Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit (…) Der Michel wählt Köpfe und bis auf Wagenknecht sind momentan keine dabei.

Hat sie nicht? Wenn ich mir das Parteiprogramm der Linken anschaue, wird da durchaus eine elementar andere Politik versprochen. Diese Art Politik („Hilfe, Kommunismus!“) wollen die Michels ja aber nicht. Die Michels wählen die AfD übrigens ja auch nicht wegen der ach so sympathischen „Köpfe“, sondern weil sie ganz simpel die ganz niederen Instinkte anspricht… Ich wüsste jedenfalls nicht, wo die Linke in dieser Hinsicht auf diesem Niveau „ansetzen“ könnte…!? Die große Mehrheit der Michels sind halt schlicht: Arschlöcher. Und wählen dementsprechend Ihresgleichen… Und ich mach da zwischen SPD, Union und AfD keinen Unterschied.

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

Guxu hier is halt so ?

Lappenente
Lappenente
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

Und überhaupt ich bin ein Jammerlappen … mimimi.

Wer war das ? Wer hat das in meinen Kommentar eingefügt ?

Putin zu Poden
Putin zu Poden
5 Jahre zuvor

Off Topisch

Clinton agiert, bzw. lässt im Hintergrund noch agieren. Solch eine Schwachsinnsmeldung klingt einfach zu sehr nach gekränkter Eitelkeit um wahr zu sein.

-Putin soll Wahlbeeinflussung in den USA angeordnet haben-

http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-geheimdienste-wladimir-putin-ordnete-kampagne-zur-wahlbeeinflussung-an-a-1128992.html

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Putin zu Poden
5 Jahre zuvor

Wie das war nicht Putin …? Echt jetzt .. ne .. oder ?

Lappenente
Lappenente
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

Doch, doch ……das war er …….. Colin Powell hat das gesagt. Colin Powell ist glaubwürdig.

The Joker
The Joker
5 Jahre zuvor

OT?
Erst mal glaubwürdige Musik:
https://www.youtube.com/watch?v=PwVwV3IiJb0

flurdab
flurdab
5 Jahre zuvor

Auch wenn ich jetzt langweile, aber der erste Stein der zu den herrschenden Gegebenheiten geführt hat war die Einführung des Giro- / Lohnkontos. Denn damit wurde das Prinzip des Ansparens und Rücklagen bilden, gegen den Konsum auf Kredit getauscht. Gleichzeitig wurde den Banken und ihren Besitzern Einblick über die Vermögensverhältnisse ihrer Kunden gegeben. Dies hat doch erst den „Arbeitgebern“ die Möglichkeit gegeben den Gewinn aus einem Raubzug am Lohn kalkulieren zu können. Man musste nicht mehr warten bis das Pferd verhungert ist, um die möglichst geringe Hafergabe anzupassen. Und für den Ausfall an eingesparter Kaufkraft bekam der Pöbel die Chance sich ordentlich zu verschulden.
Und die Agenda 2010 war ein weiterer Puzzelstein, jetzt kann man endlich abschätzen mit wie wenig der Pöbel auskommt ohne auf die Barrikaden zu gehen.
Der nächste Schritt ist die Abschaffung des Bargelds.

Was die Strategen hinter diesen Entwicklungen in jedem Fall bereits geschafft haben, ist die Entwertung von Arbeit.
Wie wir neuerdings lesen dürfen ist Arbeit ja auch viel mehr als Gelderwerb, der Gelderwerb wird immer öfter in den Hintergrund verdrängt. Arbeit soll zuerst einmal Selbstverwirklichung, Spaß, Teilhabe sein, nur Spaßbremsen fragen da noch nach Geld.
Also hört auf zu murren, freut euch am real existierenden Sozialismus den uns der Kapitalismus schenkt.
Arbeiten wird überflüssig, ob man arbeitet oder nicht, der Lebensstandard bleibt gleichmäßig niedrig.
Und wenn jemand meckert kann er ja in den Kongo ziehen, denn dort gibt es noch echte Armut.

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  flurdab
5 Jahre zuvor

Moin Leutz…@flurdab Tja so schauts, und klar rennen wir uns hier gegenseitig offene Türen ein ,von ein paar Ausnahmen abgesehen ?

dors Venabili
dors Venabili
Reply to  flurdab
5 Jahre zuvor

Mann, Mann, Mann- so früh am morgen und schon wieder Historie in der 3-Minuten-Terrine erschöpfend analysiert. Wie sagte jemand in der Diskussion: Mimimi- mir geht’s schlecht weil die anderen anders sind … oder so.

flurdab
flurdab
Reply to  dors Venabili
5 Jahre zuvor

@ dors Venabilli,
was mache ich denn jetzt mit deiner Meldung?
Erscheint sie dir als richtig, oder bin ich total verkehrt?
Als echter Sozialist muss man auch mal über Leichen gehen.

dors Venabili
dors Venabili
Reply to  flurdab
5 Jahre zuvor

Ich habe wenig Hoffnung, dass Du es merkst aber sei es drum: Deine Kausalkette ist lächerlich ideologisch verblendet. Folgt man deinen Ausführungen wäre die logische Konsequenz Lohn/Girokonten zu verbieten und alles wird wieder gut. Manche haben es sich so bequem in ihrer ideologischen Nische eingerichtet, dass sie nicht merken wie sie die Stütze des Systems sind : Konsum und Nölen- mehr is‘ nicht !

flurdab
flurdab
Reply to  dors Venabili
5 Jahre zuvor

Nö.
Der Schaden ist ja bereits angerichtet, von daher wäre eine Abschaffung von Girokonten wirkungslos.
Vielleicht neigst du ja zu einfachen Lösungen, das will ich dir nicht nehmen, aber anderen diese zu unterstellen ist schlicht ein wenig schlicht.

dors Venabili
dors Venabili
Reply to  flurdab
5 Jahre zuvor

Na wenn das nicht schlicht ist: Aller Schaden ist angerichtet, kann man nix machen ausser lamentieren- ich denke mal du hast das preisgünstigste Girokonto…

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  dors Venabili
5 Jahre zuvor

´Weherd den Anfängen hat man nicht beherzigt und Widerstand hat traditionsgemäß Zeit bis es zu spät ist .
Was ausser lamentieren bleibt wenn Kritik ignoriert oder lächerlich gemacht macht wird und Proteste sowie sie Aufmerksamkeit bekommen kriminalisiert sind kannst du uns ja mal verraten ..
Wie man ein Staatssystem noch Demokratie nennen kann, wenn die jeweiligen (Marionetten-)Regierungen, regelmäßig Politik gegen die eigene Bevölkerung betreiben und primär die Interessen von Hochfinanz und Geldadel durchsetzen, kannste dann auch gleich erklären.

cheers

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  flurdab
5 Jahre zuvor

Wie wir neuerdings lesen dürfen ist Arbeit ja auch viel mehr als Gelderwerb, der Gelderwerb wird immer öfter in den Hintergrund verdrängt. Arbeit soll zuerst einmal Selbstverwirklichung, Spaß, Teilhabe sein, nur Spaßbremsen fragen da noch nach Geld.

Das kann ich empirisch voll bestätigen! Ich begegne beruflich hin und wieder Leute die „Kompetenzen“ in Mitarbeiterführung haben, und mit dieser, gelinde gesagt, Merkwürdigkeit punkten wollen.

Meine Strategie, weil ich glaube es mir erlauben zu können ist die, den „Söldner“ heraus hängen zu lassen. „Söldner“ heißt jetzt ganz einfach, man macht gute Arbeit für gutes Geld, und macht den Job nur des Geldes wegen und nicht weil dieser Spaß macht, und teilt das denen mit. Wenn man nun noch einem drauf setzt und meint, Arbeit müsse überhaupt keinen Spaß machen, denn man bekomme ja Geld dafür, werden sie allerdings manchmal etwas „pampig“. 😉

Beste Grüße

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Heldentasse
5 Jahre zuvor

Hey man verwirklicht sich selbst … es geht nur um das was einem der Job an „Befriedigung“ geben kann und stellt so den Pöbel auf dieselbe Stufe wie den millionenschweren Privatier den schnöder Mammon nicht interessiert sondern nur am Spass interessiert ist,das schafft Zusammenhalt Arm und Reich haben die selben Motivation bei der „Arbeit“ .. SPASSSSSS Yeaiiiiiiiiy

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Lazarus09
5 Jahre zuvor

Ich geb Gas, ich will Spaaaaass!!!! Oder warum fahre ich sonst pro Schicht im Schnitt 8:59 Std. Bus??/
Ja, 8:59, keine 9 Stunden, hat unser Betriebsrat erkämpft!?

Dennis82
Dennis82
Reply to  Heldentasse
5 Jahre zuvor

Das war doch im Kern eh nie anders; Lohnarbeit diente noch NIE nur allein dem Broterwerb! Mit der Lohnarbeit geht eben auch der wesentliche „soziale Status“ einher. Was ist mit die erste Frage beim Kennenlernen? „Und, was machst du so? Den Meisten ist die Tatsache, von sich behaupten zu können, einer „Arbeit“ nachzugehen oft mehr wert als der eigentliche, kärgliche Lohn!

Lohnarbeit ist also fast unabdingbar, um sich in dieser „Gesellschaft“ einen Rang, einen gewissen Respekt zu „erarbeiten“! Nur wer lohnarbeitet, ist angesehenes „Mitglied“; wer nicht, nur ein „Schmarotzer“. Dieser Stellenwert ist grade „unten“, in der absteigenden „Mitte“ aus Distinktionsgründen mit am Wichtigsten. Am größten ist die Verachtung gegenüber Arbeitslosen meist bei denen, die selbst nur einem einfachen, beschissenen und mies bezahlten Job nachgehen. Beispiele?

„Jeder, der arbeiten will, findet welche.“
„Der soll halt was arbeiten gehen.“
„Ich würde zur Not auch putzen gehen.“
„Ich muss morgens auch früh aufstehen.“
„Ich muss die Leute finanzieren, die nix arbeiten.“
„Hauptsache, Arbeit.“
„Man darf heute nicht wählerisch sein.“
„Du kannst doch zu deinem Chef nicht Nein sagen!“
„Heute darf man nicht auf seinen Rechten bestehen.“
„Bist dir wohl zu fein?“
„Ich geh auch krank arbeiten!“
„Ich kann auch nicht einfach streiken.“
„Wie? Du machst heute früher Feierabend?“
„Ich bin meines Glückes Schmied.“
„Ich will dem Staat nicht auf der Tasche liegen.“

Lohnarbeit ist: Selbstentfremdung. Daraus resultiert: Selbsthass. Am besten projiziert man diesen: auf Andere!

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Dennis82
5 Jahre zuvor

@Dennis
Deinen Ausführungen kann ich nur beipflichten! Möglicherweise ist diese „Selbstentfremdung“ sogar systemimmanent und betrifft nicht „nur“ die Arbeitswelt, sondern unsere ganze Gesellschaft und jedes Individuum gleichermaßen:

Das Selbstwertgefühl des vom Marketing-Charakter geprägten Menschen hängt nach Fromm davon ab, wie erfolgreich er sich auf dem „Persönlichkeitsmarkt“ verkaufen kann und wie erfolgreich er Karriere macht. Gelingt ihm dies, so empfindet er sein Leben als Erfolg. Gelingt es ihm nicht, empfindet er sich als wertlos, als Versager. Er macht sein Selbstwertgefühl damit abhängig von Faktoren, die außerhalb seiner Person liegen. Der Markt bestimmt seinen (Selbst-)Wert, so wie er den Wert von Waren bestimmt. Und wie bei den Waren hängt auch die Verkäuflichkeit des Menschen auf dem Markt von seinem ‚Tauschwert‘ ab, nicht von seinem ‚Gebrauchswert‘. Sein ‚Tauschwert‘ resultiert in der Marketing-Gesellschaft jedoch nicht mehr nur aus seinen beruflichen Fähigkeiten (die seinen ‚Gebrauchswert‘ darstellen) und dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage, sondern auch aus seiner Persönlichkeit und der Fähigkeit, diese zu verkaufen. Da er seine eigene Persönlichkeit zur Arbeitskraft mitverkaufen muss, erlebt der Mensch sich gleichzeitig als Ware und deren Verkäufer. Und er kann durch die Launen des Marktes nun auch sich selbst gegenüber vollkommen entwertet werden.

Aus Bist Du Dein Job?

Beste Grüße

trackback
5 Jahre zuvor

[…] Kino oder ein Heimspiel der Sechziger oder Bayern, waren immer ohne Schwierigkeiten finanzierbar. Weiterlesen bei den neulandrebellen Lesen Sie auch: Berlin: Messerangriff auf Kinderschänder (27) in Flüchtlingsheim – Polizei […]

Schweigsam
Schweigsam
5 Jahre zuvor

Die AfD und unsere lieben Medien – ziemlich beste Freunde

Der oben genannte Artikel von Jens Berger spricht mir aus der Seele.
Hoffentlich wird es bald geklärt, was mit den Neulandrebellen und Jens Berger nun ist?
Alleine den Artikel von Jens finde ich diskussionswürdig in einer größeren Öffentlichkeit.

jowi
Reply to  Schweigsam
5 Jahre zuvor

@Schweigsam
„Hoffentlich wird es bald geklärt, was mit den Neulandrebellen und Jens Berger nun ist?“

Wurde es doch schon. Aus arbeitsrechtlichen Gründen oder so ähnlich (musst du in den Kommentaren suchen, zugegeben etwas mühsam).

Hat er also seine Leserschaft seinen Freunden zum Geschenk gemacht. Sehr nett.

Schweigsam
Schweigsam
Reply to  jowi
5 Jahre zuvor

Also, ich finde das die Leserschaft auf eine klare und transparente Antwort von Jens Berger ein Recht hat. Nicht umsonst haben Ihn einige Leser (und den Spiegelfechter) die Treue über viele Jahre gehalten. Und das nicht in Irgend einen Kommentar.

Trotzdem danke für den hinweis.

PS: Ich mag bzw. ich schätze die Artikel von Jens Berger, wie wohl viele hier.

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Schweigsam
5 Jahre zuvor

Ein Recht ..? Leute ,Leute,Leute ….. auf Grund von was ?
Weil ihr brav gelesen und abgesenft habt ..?

Knallchargen
Knallchargen
5 Jahre zuvor

Is doch alles normal. Das Geld geht im Zinssystem für die Verzinsung des Reichtums drauf. Das alte Israel hatte deshalb ja nicht ohne Grund das Jubeljahr und ähnlich gibts die Insolvenz, also eine systematische Entschuldung nach der totalen Verschuldung. Nur so kann der Mensch wieder am Markt teilnehmen.

Die Staaten verschuldeten sich, dachten sie kriegen das immer mit Währungsentwertung in den Griff, is aber alles nicht so.

Die Globalisierung dazu, Konkurrenz stieg und es fand eine Wohlstandsumverteilung im globalen Maßstab statt, es wurden viele Neu Reich und der globale Mittelstand wuchs kräftig, dafür sind die Zeiten der abgeschlossenen Wohlstandsrepubliken weitestgehend vorbei, die welche wie die BRD ihre Drecksarbeit ausschließlich exportierten.

Ist halt alles sehr viel komplexer als der linkspopulistische Zeitgeist es haben will 😀

BTW:

Kotbraunes Farbdesign im Linksblog? Lockt ihr so braune Kommentatoren zur Gehirnwäsche an? ;>

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Knallchargen
5 Jahre zuvor

@Knallchargen

Wie schade, daß du das beliebte Schlagwort „alternativlos“ nicht mehr in deinem Text unterbringen konntest.

Knallchargen
Knallchargen
Reply to  Robbespiere
5 Jahre zuvor

Ah äh ja. Was hat meine Beschreibung mit Meinung und Alternativlosigkeit zu tun?

Geht nur darum, den Kontext mal abzustecken, in dem Veränderungen nötig wären und greifen müssten, damit sich etwas ändert.

Aber meistens ist es den Leuten ja genug, wenn Deutschland wieder konkurrenzlos gemütlich wird. Der Rest kann auf der Strecke bleiben, erstmal BGE in Deutschland und dann ablaxen und andere arbeiten lassen und nem Hobby fröhnen :rolleyes:

Ja ne is klar …

Aussagen: Es gab globale Veränderungen, globaler Konkurrenzdruck, Systemfehler durch Zins und Zinseszins. Indirekt angesprochen: Es geht nur durch Schuldverzicht damit auch Reichtumsverzicht. Im übrigen globale Angleichung der Wohlstandsverhältnisse find ich knorke.

Der lethargische Tenor stammt nur daher, das nix dergleichen eintreten wird.

´Worüber wolltest du mit mir also reden?

Aber hier on Board wird nur projiziert auf die Texte anderer, nicht gelesen. Alte Gewohnheiten auf neuem Board :>

flurdab
flurdab
Reply to  Knallchargen
5 Jahre zuvor

Wenn du mit dem Rest der auf der Strecke bleibt ca. 90 % der Weltbevölkerung meinst, dann läuft es doch richtig gut für dich.
Wenn in ca. 10 Jahren ein großer Teil von Rentnern und „Überflüssigen“ beginnen, die ersten Großslums in Deutschland zu gründen, wirst du dich deiner Hoffnung einen Schritt näher sehen.
Weltweite Anpassung des Lebensstandard auf das Niveau von Bangladesch.
Was für eine Perspektive. Spätestens dann wird bewiesen das „Geld“ keinen Wert hat, denn es wird den Besitzern an Kunden fehlen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Knallchargen
5 Jahre zuvor

@Knallchargen

Aussagen: Es gab globale Veränderungen, globaler Konkurrenzdruck, Systemfehler durch Zins und Zinseszins. Indirekt angesprochen: Es geht nur durch Schuldverzicht damit auch Reichtumsverzicht.

´Worüber wolltest du mit mir also reden?

Wenn du uns schon kritisierst, was ja ok ist, dann solltest du nicht nur Ziele ansprechen, die hier bereits Konsens sind, sondern auch Wege aufzeigen, wie diese Ziele deiner Meinung nach zu erreichen sind.
Freiwillig werden vor Allem diejenigen, die in gigantischem Überfluß leben, auf nichts verzichten wollen, schon gar nicht auf ihre kapitalbasierte Macht.

Im übrigen globale Angleichung der Wohlstandsverhältnisse find ich knorke.

Das ist erstens, eine Frage des Wohlstandsniveaus, und zweitens die frage, ob Alle gleichermaßen beteiligt sind an dem Anpassungsprozeß.
Tatsache ist jedenfalls aktuell, daß eine Minderheit immer reicher wird, während die Mehrheit der Menschen ständig verliert, um diesen Reichtum überhaupt erst zu ermöglichen.
Diese Minorität verfügt über die Mittel, sich durch Korruption der Politik und entsprechenden Einfluß ( z.B. Thinktanks ) auf die MSM die Welt nach ihrem Gusto zu gestalten.
Welche Schritte schweben dir konkret vor, diesen Einfluß zurückzudrängen, so daß die Bedürfnisse der Mehrheitsbevölkerung wieder in den Fokus gelangen und die entsprechenden Veränderungen hin zum Gemeinwohl möglich werden?

Lappenente
Lappenente
Reply to  Robbespiere
5 Jahre zuvor

dann solltest du nicht nur Ziele ansprechen../..sondern auch Wege aufzeigen, wie diese Ziele deiner Meinung nach zu erreichen sind.

Das ist eine unfaire Forderung. Das internationale Problemkonglomerat ist nicht aus sich entstanden. Es geht um Korruption und damit verbundene, entdemokratisierte Machtverschiebungen. Dies ist aus einer Gesellschaft, und aus der Summe von Weltgesellschaften heraus nicht lösbar.

Entweder hat man nach Zusammenbruch der jetzigen Weltordnung eine Alternative parat um das selbe Idiotensystem nicht nochmals hochfahren zu müssen, oder man geht her und erschießt sämtliche Multi-Multimilliardäre dieser Erde und enteignet ihre Erben, global stalinistisch sozusagen.

Anders wird das nichts. Von was träumt ihr nachts ?

Es geht um nichts anderes als rohe Gewalt.

Knallchargen
Knallchargen
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

Gewalt ist keine Lösung. Das gabs doch schon so oft. Die Menschen werden dadurch nicht besser. Lasst euch nicht aufhetzen und hört auf andere aufzuhetzen.

Lebt das Leben das ihr habt und macht was draus. Helft euch selbst, euren Kindern, euren Freunden und vielleicht manchmal einem Fremden.

Damit ist die Welt dann schon ein kleines bischen besser.

Lappenente
Lappenente
Reply to  Knallchargen
5 Jahre zuvor

Sieh das mit der Gewalt weniger eng und mit einem Augenzwinkern .-)

Seltsam nur, dass Kriegsgewalt so selbstverständlich genommen, und für systemnotwendig erachtet wird.
Drohnen-, und Interventionskriege scheinen gewaltfreie Aktionen zu sein.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Knallchargen
5 Jahre zuvor

@Knallchargen

Gewalt ist keine Lösung.

Das sehen die Mächtigen und ihre Systemlinge aber ganz anders.
Zwar benutzen sie in heutiger Zeit subtilere, ökonomische Formen der Gewalt, aber wenn es für sie bedrohlich wird, gibts auch keine Hammschwelle, physische Gewalt anzuwenden.
Die besten Beispiele zur Durchsetzung ihrer Macht findest du z.Zt. im nahen/mittleren Osten.

Von der christlichen Vorstellung, auch die andere Wange darzubieten, halte ich nicht viel.
Viele unserer Vorfahren lebten jahrhunderte in Leibeigenschaft, ohne Rechte an sich selbst.
Diese Zeiten will ich auf gar keinen Fall zurück, weder für mich, noch für meine oder anderer Menschen Nachkommen.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, daß das Gewaltmonopol beim Staat liegen soll, aber was macht man, wenn dieser Staat und seine gewählten Vertreter gg. die Mehrheitsbevölkerung Gewalt ausüben, ihre Macht gg. den Souverän richten?
Soll man das einfach so hinnehmen?

Hätte man mit der rechtzeitigen Beseitigung Hitlers nicht zig-millionen Menschenleben retten können, weil er die Zentralfigur der Diktatur war?

Gegengewalt kategorisch abzulehnen, kann durchaus auch Gewalt der Machtinhaber fördern, weil sie fehlenden Widerstand als Bestätigung deuten und immer dreister agieren.

Gewaltfreiheit ist eine wunderbare Sache, wenn sich alle dran halten.

Dennis82
Dennis82
Reply to  Robbespiere
5 Jahre zuvor

In den Rufen nach Gewalt spiegelt sich vor allem die (verständliche) Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung wieder. Meine Ansicht: Wer die verabscheuten Mittel seines Gegners anwendet, ist selbst auch nicht „besser“ als jener – auch wenn er meint, dies aus den „guten“, „richtigen“ Gründen zu tun! Man könnte auch meinen, so etwas wie die RAF hätte es nie gegeben… Zumindest irgendwelche Schlüsse werden daraus nicht gezogen.

Hätte man mit der rechtzeitigen Beseitigung Hitlers nicht zig-millionen Menschenleben retten können, weil er die Zentralfigur der Diktatur war?

Ein Klassiker, auch im SciFi-Genre mehrfach ausgiebig thematisiert… 😉 Das Problem, dass ich grade mit diesem Beispiel habe: Es war nicht Hitler allein; er mag vielleicht eine wichtige Figur gewesen sein – aber hinter dieser Einzeltäter-Legende versteckt man ja auch heute noch die Verantwortung der Massen, die da mit Freude mitgemacht haben. Oder es aber zumindest geschehen ließen… Und da tun sich auch Parallelen zur heutigen Zeit auf – nur gibt es da eben nicht „den einen Bösen“, den man einfach beseitigen müsste, damit alles „gut“ wird!

Und wo ist da die Grenze? Bei Merkels „Ich freue mich, dass es gelungen ist, Bin Laden zu töten!“?

aber was macht man, wenn dieser Staat und seine gewählten Vertreter gg. die Mehrheitsbevölkerung Gewalt ausüben, ihre Macht gg. den Souverän richten?
Soll man das einfach so hinnehmen?

Das Problem ist, dass diese Gewalt nicht wahrgenommen wird – und nur Teile der Bevölkerung trifft – die im Rahmen des divide et impera ja auch ständig gegeneinander aufgehetzt werden. In einer vor allem „Ruhe“ (ja kein Streit) und „Ordnung“ liebenden „Gesellschaft“ wie der des teutschen Michels für „Gewalt“ zu plädieren, ist mutig. Der Michel versteht es ja schon als gewaltsame Geiselnahme, wenn z. B. ein paar Lokführer ihn mal ein paar Tage nicht durch die Gegend kutschieren. Und was in der Reihenhaussiedlung los ist, wenn einer die Kehrwoche schwänzt… Und dann kommst du wie Topper Harley mit Stirnbinde, MG und Handgranaten…!? 😀 Wer soll dich denn von denen eigentlich unterstützen? Wollen die überhaupt, dass du ihre „Machthaber“ wirklich „beseitigst“…!?

Wenn die (an einer sado-masochistischen Störung leidende… Halt, Jene genießende…!) Mehrheitsbevölkerung mit dieser (vorwiegend strukturellen und sozialen) Gewalt keine wirklichen Probleme (was ein Terrorregime wie Hartz IV z. B. beweist) hat – und diese bei Wahlen stets aufs Neue legitimiert? Ja. Dann musst du das so hinnehmen. Du kannst nur weiter versuchen, gegen die dicke Mauer aus Ignoranz anzurennen – im Wissen, niemals durchzudringen. Denn gegen diese dieses System ja stützende, erst bildende(!) Mehrheit kommst du mit simpler „Gewalt“ eben nicht an; da die Geschichte von den Siegern geschrieben wird, wirst du bestenfalls als „Terrorist“ in Erinnerung bleiben. Schau dir an, wie viele zig Millionen weiterhin SPD, Union, Grüne, FDP und AfD wählen. Soooooo viele LKW und Weihnachtsmärkte gäbe es dafür in Deutschlands ja gar nicht…

schwitzig
schwitzig
Reply to  Dennis82
5 Jahre zuvor

@Dennis82

In den Rufen nach Gewalt spiegelt sich vor allem die (verständliche) Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung wieder. Meine Ansicht: Wer die verabscheuten Mittel seines Gegners anwendet, ist selbst auch nicht „besser“ als jener – auch wenn er meint, dies aus den „guten“, „richtigen“ Gründen zu tun!

Deine Meinung teile ich auch, aber Du solltest dann auch so ehrlich sein und zugestehen, dass sich die aktuellen und kommenden Gewaltherrscher niemals ihren Einfluss und ihre Macht ohne Gewalt werden nehmen lassen.
Egal wie Du es drehst oder wendest: Die Regierenden und Systemlinge, die für 1% und gegen 99% Politik machen, sind mit nichts anderem als der Gewalt-Methode zu besiegen und zu entfernen. Ansonsten werden sie ihr verkommenes System auf dem Rücken der 99% durchziehen, bis sie es mal wieder übertrieben haben und die reine Existenzangst bei den 99% für richtig extreme Gewaltausbrüche sorgt.
Es ist nicht schön, aber solange diese Parasiten existieren, wird es immer wieder Gewalt geben. Anfangs aus der falschen Wahl, dieselben Methoden anzuwenden und wenn die Unantastbaren (Politiker, deren Geldgeber, Systemlinge) es wie so oft übertrieben haben, als Überlebenskampf.
Es gibt ein Zitat von Lenin, das die Parasiten gut und treffend beschreibt:

Die Kapitalisten werden uns noch den Strick verkaufen, mit dem wir sie aufknüpfen.

Dennis82
Dennis82
Reply to  schwitzig
5 Jahre zuvor

Dann nenn mal Namen – wer sind die gegenwärtigen „Gewaltherrscher“?

Egal wie Du es drehst oder wendest: Die Regierenden und Systemlinge, die für 1% und gegen 99% Politik machen, sind mit nichts anderem als der Gewalt-Methode zu besiegen und zu entfernen.

Die werden aber – und daran gehst du einfach so vorbei – von den 99 % permanent bei Wahlen legitimiert! Das ist ja so ein beliebtes Mantra; stimmt aber so nicht. Mag viel eher sein, dass wenn sich die Michels mal besinnen würden und in einer „demokratischen“ Wahl einer linken Partei eine absolute Mehrheit verschaffen würden, die Gegenseite ggf. mit einem Putsch reagieren würde (siehe bspw. Allende). Was in Griechenland lief, war dafür ja ebenfalls bezeichnend – man denke an das monatelange mediale Trommelfeuer gegen Syriza – die dann irgendwann die Hosen voll hatten – und umkippten. Du konntest aber auch genau an dieser Hysterie erkennen, dass die „Parasiten“ durchaus Angst haben, der Pöbel könnte sich linken / sozialistischen / kommunistischen etc. Alternativen zuwenden…

Und wie sollte das denn bitteschön konkret aussehen? Wie von mir bereits angedeutet, sprengen sich dann bald irgendwelche Neo-RAF-ler im Apple-Store in die Luft…!? Oder nieten bei einer Amokfahrt durch ein Outletcenter dem Kapitalismus / Konsumismus fröhnende Kollaborateure um? In der Hinsicht sind „die Islamisten“ ja weiter – die unterscheiden schlicht nicht zwischen vermeintlichen Machthabern und den Stützen dieses „westlichen“ Systems… Das empörte westliche Menschlein stellt sich da ja auch nie die Frage, warum sich solche „Terroranschläge“ nie gegen politische Eliten, sondern gegen die „einfache“ Bevölkerung richten…

Wer legitimiert also in diesem Rahmen die „guten“ Gewalttäter zu welcher Form von Gewalt gegen „die Bösen“? Du willst also ein System von „Gewaltfreiheit“ durch Gewalt erzwingen – was hindert dich als Machtberauschter daran, nicht einfach dabei zu bleiben – weil es so gut funktioniert hat…?

Ich habe ausgeführt, dass es gegenwärtig eben nicht(!) einfach nur ein paar „Regierende“ / „Machthaber“ sind, die „Gewalt“ gegen andere ausüben, sondern dass wir in einer atomisierten „Gesellschaft“ leben, in der eh Jeder(!) permanent Gewalt gegen den anderen ausübt. Wo ziehst du denn da die Grenze, wer denn ein „Parasit“ (ein gefährliches Gleis…) ist – und wer nicht? Jeder, der Kapitaleinkünfte über dem Sparerpauschbetrag hat, wird geköpft…!? 😉 Ein einfaches Schulterzucken auf die Feststellung, dass einem Hartz-IV-Bezieher das Existenzminimum wegsanktioniert wurde: Ist Gewalt. Durch Unterlassen! Unterlassene Hilfeleistung. Soziale Kälte, Verrohung. Das gegenwärtige System, welches ja gerne mit „Kapitalismus“ simplifiziert wird, macht die „Opfer“ eben auch zu Tätern – denn jeder funktioniert nach diesen Regeln; besonders dann, wenn es um den „Stolz“ geht, zu lohnarbeiten – und sich als Belohnung materiellen, unnützen Krempel als Statussymbole zu kaufen – und jeden zu verachten, der weniger hat. Aber ja, nimm dir irgendeinen dieser vermeintlichen machthabenden „Parasiten“ und „knüpfe ihn auf“: Was passiert, wenn du der Hydra einen Kopf abschlägst, dürfte ja bekannt sein… 😉 Die RAF war wie ich bereits andeutete in dieser Hinsicht unheimlich erfolgreich. Mit den Resten des Rechtstaates dürften sich dann auch erledigt haben…

Es ist nicht schön, aber solange diese Parasiten existieren, wird es immer wieder Gewalt geben.

Schlimmer: Solange es Menschen(!) gibt, wird es immer „Gewalt“ geben! Denn es wird denke ich bis zum nächsten Evolutionssprung (sofern er denn noch kommen mag…) immer so bleiben, dass die Stärkeren die Schwächeren unterjochen! Das ist die Essenz, die sich aus der Existenz des homo sapiens ziehen lässt…

schwitzig
schwitzig
Reply to  Dennis82
5 Jahre zuvor

@Dennis82
Der Gewaltherrscher ist z.B. in Deutschland gerade die Große-Koalitions-Mischpoke. Sie üben vorwiegend strukturelle Gewalt aus, allerdings wurden seit 2006 EU-Weit Organisationen und Technik aufgebaut, um auch richtig fiese physische Gewalt auszuüben, wenn die 99% nicht spuren.
Und Du kannst Dich jetzt dahinstellen und skandieren, dass „Parasiten“ ja schon im Dritten Reich verwendet wurde, aber durch die Klassifizierung von Begrifflichkeiten ändert sich nicht die Realität: Die 1%-Kaste parasitiert mit Hilfe der Unantastbaren an den 99% minus die Unantastbaren.
DAS ist Gewalt.
Und diese Gewalt kann nur durch Gewalt beseitigt werden. Nicht durch „Wahlen“, denn dafür dass „richtig“ gewählt wird, gibt es die Qualitätsmedien, strukturelle Gewalt und unseren Ökonomismusglauben.
Und selbst wenn es das Bildungssystem zuließe, wen könnte man den wählen? Wenn tatsächlich mal jemand hochkommt, der dem System gefährlich werden könnte, wird er mit den strukturellen Gewaltinstitutionen sabotiert. Ein schönes Beispiel ist z.B. gerade Sarah Wagenknecht. Oder vorher waren es die Piraten, die von innen geGender-FDPt wurden. Das sind keine Zufälle, sondern gewollte Agitation mit dem Ziel der Alternativlosigkeit.
Oder Syriza: Da werden dann einfach mal fix die Banken dicht gemacht. Gewaltanwendung.
Selbstverständlich ist der doofmichelnde Wähler doof. Aber das hat Gründe! Er wird wie im Mitterlalter durch die religiöse Kirche mit ihren Unantastbaren durch die heutige Ökonomistenkirche ganz bewußt zum Sukram71 gemacht. Durch strukturelle Gewalt.
Du kannst jetzt natürlich insistieren, dass Gewalt diese Gewalt nicht beenden wird, dann musst Du aber auch eingestehen, dass Du durch Gewaltverzicht diese Parasitenmischpoke an der Macht beläßt. Und Du nimmst natürlich auch in Kauf, dass die Parasitenkaste so lange so weiter macht, bis die Gewalt erst richtig eskaliert, weil es für die 99% um die nackte Existenz geht. Das ist immer wieder passiert und wird auch immer wieder passieren, denn die Parasitenkaste ist vordergründig intelligent, aber hintergründig strunzdumm, entartet (ja, er hat „entartet“ gesagt :-)) und widernatürlich.
Und es ist eben nicht so, dass alle Menschen wie die aktuellen Parasiten sind und immer der Stärkere den Schwächeren niedermacht – diese pervertierte Darwinismus ist BESTANDTEIL der strukturellen Gewalt, die durch die Ökonomistenpriester ausgeübt, gepredigt und indoktriniert wird.
Der Mensch – und dafür spricht meine gesamte Lebenserfahrung – ist eben genau so NICHT gestrickt. Es sind nur ein paar psychopathisch degenerierte Parasiten, die die Menschheit dominieren und durch strukturelle Fehlkonstruktionen an die Schaltstellen kommen, wo sie Macht und Einfluss mißbrauchen. Wie der Vergewaltiger, der günstige Momente nutzt, um sein Opfer zu mißhandeln. Aber nicht alle Menschen sind Vergewaltiger. Tatsächlich sind anteilig nur wenige dazu geworden und die Mehrheit der Menschen würden so etwas niemals tun.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Dennis82
5 Jahre zuvor

@Dennis82

Du mußt nicht denken, daß ich ein Freund von Gewalt bin. Wenn irgendwo dicke Luft herrscht, bin ich grundsätzlich als Erster weg, es sei denn, eine Rotte vergreift sich feige an einem Einzelnen.

Aber ich habe mich soweit von religiös motiviertem Kuschen vor der „Obrigkeit“ entfernt, daß ich sehe, daß immer nur Prügel einstecken eben nicht selig macht, sondern dir den letzten Rest an Selbstachtung raubt.
Genau das ist es ja, was die Eliten und ihre Adepten erreichen wollen.
Deswegen erhöhen sie ja ständig und wohldosiert den Druck im Kessel, anstatt das Ventil zu öffnen, in dem sie Mitbestimmung zulassen.
Wir sollen nicht darüber entscheiden dürfen, wie wir leben wollen.
Die Machthaber von Volkes Gnaden wollen keine Grenzen abbauen, sonder besehende Grenzen weiter ausbauen, um ihre Position zu sichern.
Mit Demokratie hat das nichts mehr zu tun.

Ich verwahre mich auch gegen eine Gleichstellung mit den Machthabern, da mir nie in den Sinn käme, aus purem Egoismus, Arroganz oder Gier Gewalt gg. Irgendjamanden auszuüben, der mir nichts getan hat.

Das Problem ist, dass diese Gewalt nicht wahrgenommen wird – und nur Teile der Bevölkerung trifft – die im Rahmen des divide et impera ja auch ständig gegeneinander aufgehetzt werden. In einer vor allem „Ruhe“ (ja kein Streit) und „Ordnung“ liebenden „Gesellschaft“ wie der des teutschen Michels für „Gewalt“ zu plädieren, ist mutig.

Was meinst du, was erst los sein wird, wenn das Massenverarmungsregime so weiter macht wie bisher?
Wenn Millionen Menschen existentiell mit dem Rücken an der Wand stehen, wird Gewalt zur Überlabensfrage.
Und die trifft dann diejenigen, die noch etwas besitzen und derer man am leichtesten habhaft werden kann.
Man muß kein Soziologe oder Psychologe sein, um sich die Szenerie ausmalen zu können. Dann trifft es wieder massenhaft die Falschen, eben nicht die verantwortlichen, asozialen Elemente aus der Oberschicht.
Diese Horrorvostellung möchte ich nicht in der Realität erleben müssen, daher meine Einstellung.

Knallchargen
Knallchargen
Reply to  Robbespiere
5 Jahre zuvor

Wie Lappenente schon andeutet, das ist eine unfaire Forderung.

Wie es gehen soll? Gar nicht. Ich glaube nicht an eine positive Bewegung. Die Dinge sind so, dafür hats wohl seine Gründe. Oft nicht die, die man meint, aber immer wieder liegen negative menschliche Eigenschaften zu Grunde.

Mit diesen Menschen, die im Kern immer ihren Vorteil suchen ist keine bessere Gesellschaft zu machen. Wie auch?

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Klar ,wer weit genug links läuft kommt rechts raus … wie lange lauft ihr schon links …?

Knallchargen
Knallchargen
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Das hätt ich wissen müssen!

Wobei ich behaupte, das Extremisten jeder Färbung und Ideologie einfach irgendwann eine „Zwangsstörung“ 😉 bekommen, die sie an die umgebende Gesellschaft weiterreichen wollen. Das ist die Gleichheit aller Extremisten.

Ansonsten sehe ich ja eher wenig ideologische Gleichheit zwischen der Rechten und Linken Seite der einen Medaille! :-p

The Joker
The Joker
Reply to  Knallchargen
5 Jahre zuvor

Hallo Charterknall,

Kotbraunes Farbdesign im Linksblog

Schätzchen, Du möchtest nicht wissen, was ich fabriziere, wenn ich ächzend auf der Doppelnull hocke.
Aber das Resultat ist – frei nach Katrin Müller-Hohenstein ein innerer Reichsparteitag:
Wie der Führer sitz‘ ich hier – die braune Masse unter mir. 😉

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  The Joker
5 Jahre zuvor

Hab letztens ein Synonym von “ Grosses Geschäft machen“ gehört: “ Ich geh mal dem Obama das weisse Haus zeigen!“…(böööse…)?

Lazarus09
Lazarus09
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Das ist ernst und dramatisch .. guck dir mal die Panik in den Augen der Wetterfrösche an, SCHNEE in DEUTSCHLAND !! Glatt wird es auch, IHR WERDET ALLE STÖÖÖÖRBEN …DASS IST DAS ENDE !!

Lappenente
Lappenente
Reply to  Knallchargen
5 Jahre zuvor

Hier was für Knallcharge:

Ökonomen über Sivio Gesell :

http://www.silvio-gesell.de/oekonomen.html

Interessant die Statements von Huber und Keynes.

„Ich glaube, dass die Zukunft mehr vom Geiste Gesells als von jenem von Marx lernen wird.“ ( Keynes )

Lappenente
Lappenente
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

Aber auch:

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker

„Außerdem weiß ich gar nicht, ob ich als Umweltschützer in einer Welt von fünfeinhalb Milliarden Menschen für ‚Freigeld’ sein soll. Schließlich ist dessen Zweck immer noch die Ankurbelung der Wirtschaft.“

Anmerk.
Die natürliche Wirtschaftsordnung Gesells bezieht sich auf Freigeld und Freiland. Wenn man Menschen Land als Produktionsmittel in die Hand gibt, darf man das Freigeld nicht isoliert betrachten.

Knallchargen
Knallchargen
Reply to  Lappenente
5 Jahre zuvor

Es wird viele geben die ihr Geld verplempern für den kurzzeitigen Spass oder es nicht schaffen etwas daraus zu machen und verkaufen müssen. Am Ende gibts halt Leute die Geld „verdienen“ – oder anders akkumulieren – und Besitz anhäufen. Die werden dann Arbeitgeber bauen Fabriken und die anderen müssen dann da arbeiten. Der nächsten Generation wird von den einen eine Fabrik und Geld und den anderen nix vererbt.

Problem bleibt wie es war. Nix ändert sich. Das System ist Mist, die Menschen sind irgendwie bissi doof oder gierig, arbeitssam oder schlau. Irgendwie ist Wirtschaften immer zum Nutzen weniger und viele können dann leben davon, mal mehr mal weniger gut.

So schlecht isses doch auch nicht, oder? Irgendwie muss es laufen sonst gibts binnen weniger Jahre weltweite katastrophale Zustände, weil allen das Essen ausgeht, Bier und Kaffee alle is.

Freudsfreuts
Freudsfreuts
5 Jahre zuvor

Immer wieder erschreckend, was für Deppen sich im WWW tummeln….

Gehirnwäsche für Braune??

Verschwörungstheorien bzgl. der NSDAP Wahl?!?!?

Bloßes Gefotze den Autoren hier gegenüber?

Leute, reißt euch mal zusammen!!!

Knallchargen
Knallchargen
Reply to  Freudsfreuts
5 Jahre zuvor

Immer wieder erschreckend, was für Humorlose sich im WWW tummeln…

Gehirnwäsche für Spassbremsen??

Verschwörungstheorien bzgl. des Schabernacks?!?!?!?

Bloßes gefrotzel <-! den Witzbolden gegenüber?

Spassbefreite, reißt euch mal zusammen!!!

Fitze Fatze
Fitze Fatze
Reply to  Knallchargen
5 Jahre zuvor

Intelligenz-Allergische PISA-Insolventen gibts bei Dittsche und Dieter BOTOX Bohlen zur Genüge, da brauchts hier keine Narren-Parade!

Dittsche – die 10 geilsten Lacher.
https://www.youtube.com/watch?v=LXRLoxVhksE

Lappenente
Lappenente
5 Jahre zuvor

OT

Spaltend aber noch erstaunlich sachlich.

„Wagenknecht kämpft um die Wutbürger“

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-01/die-linke-sahra-wagenknecht-afd-sympathisanten-bundestagswahlenkampf

Was soll das denn für eine Partei sein die in den Wahlkampf zieht und verirrte bis verwirrte Protest-Wählerstimmen kampflos verloren gibt ?

flavo
flavo
5 Jahre zuvor

Und doch ist der Neoliberalismus eine Ideologie für den Mittelstand.

Kowalski
Kowalski
5 Jahre zuvor

Zu keiner Zeit gehörte der Malocher der Mittelschicht oder dem Mittelstand an. Im Gegenteil, die Mittelschicht hat immer verachtend auf die Malocher herab geblickt.
Als es die Konkurrenz der Systeme noch gab, hier der marktwirtschaftliche Westen und dort der sozialistische Osten, musste man dem werktätigen Volk des Westens noch etwas bieten um die Überlegenheit der Marktwirtschaft heraus zu stellen. In Deutschland hieß es dann soziale Marktwirtschaft um sich vom freien Westen zusätzlich abzuheben. So gab es dann einen kleinen Wohlstand für die arbeitende Bevölkerung. Arbeit war genug vorhanden und die Unternehmen mussten um die vorhandene Arbeitskraft konkurrieren. Also war der Lohn eines Alleinverdieners auskömmlich für eine mehrköpfige Familie. Man konnte sich was leisten. Ein neues Auto und ein kleines Häuschen, meistens auf Kredit gekauft. Aber egal, die Raten waren ja kein Problem solange man die gute Stelle im Unternehmen noch hatte. Und solange wähnte man sich auch noch unentbehrlich und seines Arbeitsplatzes sicher. Mit dieser Sicherheit im Gepäck fühlte man sich in der Mittelschicht angekommen. Was für ein Trugschluss wie man heute weiß.

so ist der heutige Mittelstand … durch den Umstand [gekennzeichnet) wenigstens halbwegs seinen Lebensunterhalt bestreiten zu können.

Was für ein zynischer Euphemismus. Man könnte auch sagen: „Immerhin kann ich mir noch Butter aufs Brot leisten auch wenn ich auf die Wurst verzichten muss.“ Sozialdemokratischer Neusprech nenn ich das.

PinkePanke
PinkePanke
5 Jahre zuvor

Unglaublich, wie hysterisch und heuchlerisch die linksversifften marxistisch-bolschewistischen SAUBERMANN-WELTVERBESSERER und GUTMENSCHEN-SELBSTBEWEIHRÄUCHERER hier ihre pathogene GAMMELFLEISCH-FREß-SUCHT veteidigen.
Während sie den MILLIARDENFACHEN MA$$ENMORD-NUTZTIER-TERROR für ihren selbstsüchtigen KOSUM-FASCHISMUS mt allen Mitteln rechtfertigen, judas-heucheln sie bei jeder Gelegenheit ihre ach so überheblich-überlegene HERRENMENSCHEN-POMMESBUDEN-POPULISMUS-IDEOLOGIE in die Foren! Und alle Andersmeinungen und kritische Wahrheiten werden genauso hysterisch und mit allen BRAUNEN MITTELN DER ZENZUR und des MUNDTOTSCHLAGENS unterdrückt!
Der BRAUNE MOB lebt weiter, in den Köpfen der SCHWARZ-ROT-FRAKTION!
Soviel kann ich garnicht freßen, wie ich kotzen möchte!

http://cdn.wallpapersafari.com/80/43/lZ8dJB.jpg

lebowski
lebowski
5 Jahre zuvor

Ihre Aussage ist eine Frechheit! Gemäß der Wahnvorstellungen der politischen Klasse und ihrer medialen Büttel geht es uns so gut wie nie zuvor.