Was Corona, UFOs und Journalismus miteinander zu tun haben

Gut möglich, dass Sie schon bei der Überschrift dieses Textes mit den Augen rollen. Oder diese ersten Zeilen gar nicht erst lesen, mit dem Hinweis: „UFOs? So ein Schwachsinn, das tue ich mir nicht an!“ Für diesen Fall wende ich mich halt an die Leser, die trotzdem dranbleiben und wissen wollen, was es mit diesem Artikel auf sich hat.
Willkommen!

Eines vorweg: Es geht hier nicht primär um „unidentifizierte Flugobjekte“ (UFOs). Ich bin auf diesem Gebiet kein Experte, daher halte ich mich mit umfassenden Äußerungen dezent zurück.

Was ich erwarte, oder: mir wünsche, ist lediglich Unvoreingenommenheit. Offenheit, die Bereitschaft, sich auf Gedanken und Ideen einzulassen, von denen gemeinhin angenommen wird, dass sie absurd sind. Denn genau diese Unterstellung, sich mit etwas Absurdem zu beschäftigen, ist eines der großen Probleme des Journalismus. Er schreibt meist nur, was bereits als anerkannt gilt, selbst wenn diese Sicht inzwischen längst als veraltet gilt.
Darum geht es in diesem Text.

Fraglos gibt es eine ganze Menge UFO-Fachleute, und in den USA – inklusive des Pentagons – sind UFOs durchaus ein Thema. Nun muss man sich das nicht so vorstellen, dass Menschen, die sich seriös für das Thema UFOS interessieren, Aliens mit ovalen Köpfen und schwarzen Augen in ihren Kellern verstecken. Und wir sprechen auch nicht von Tellern, die durch die Luft eiern und nach einem Landeplatz für ihre Invasion der Erde suchen. UFOs sind ja zunächst lediglich Objekte, die man nicht identifizieren kann. Mit Aliens hat das erst einmal nichts zu tun, wobei mit der Annahme, man habe ein UFO gesehen, immer die Frage verbunden ist, wer das Ding geflogen hat.

Aber – wie gesagt – ich bin da kein Experte.
Mir geht es um etwas anderes.

Um aber den Zusammenhang von Corona und Journalismus zu erkennen, ist die Lektüre des UFO-Themas wichtig. (Übrigens auch, wenn man nicht im Geringsten an solche Flugkörper glaubt.)

Es kann nicht fliegen, was nicht fliegen darf

In der letzten Sendung „Erstkontakt – UFO-Lügen, geheime Forschung, außerirdische Intelligenz“ mit Robert Fleischer und Dirk Pohlmann ging es einmal mehr um UFOs. Es ging aber auch darum, wie das Thema hierzulande journalistisch behandelt wird.

Fleischer und Pohlmann gehören – zumindest für mich – nicht zu unseriösen Akteuren, die ungeprüft dummes Zeug verbreiten. Und weil das so ist, verfolge ich sie immer wieder mit großem Interesse und nähere mich auch Themen an, die eigentlich nicht ganz oben auf meiner Prioritätenliste stehen.
Aber ich schweife ab, empfehle jedoch jedem, der die Thematik UFOs grundsätzlich interessant findet, die Sendungen von „Erstkontakt“ zu verfolgen (notfalls auch allein im Keller, damit es keinen Ärger mit den Meinungswächtern gibt, die ganz allgemein ohnehin genau wissen, wie es läuft und fliegt).

Pohlmann und Fleischer waren viel unterwegs in Sachen UFO-Forschung, unter anderem 2019 auf einer Pressekonferenz der Bundesregierung, die sie mit ihren Erkenntnissen konfrontierten und kollektiv dafür belächelt wurden. Wer nicht lächelte, lachte gleich laut.

Für Fleischer und Pohlmann vermutlich eine Situation, die sie nicht gerade genossen, denn die Reaktionen im Saal waren belustigt und legten den Verdacht nahe, dass hier zwei Verrückte Zugang erhalten hatten, die man tunlichst nicht ernst nehmen sollte.

Doch was die beiden zu sagen und zu fragen hatten, hätte ernst genommen werden sollen, ja, sogar müssen. Denn sie bezogen sich auf Informationen, nicht nur aus den USA, sondern auch aus europäischen Ländern, die sich mit der UFO-Forschung schon damals und seit längerer Zeit beschäftigt hatten. Offenbar (oder auch nicht, wer weiß das schon?) ist die Tatsache, dass es seriöse UFO-Sichtungen gab, für die Bundesregierung aber kein Grund, sich ebenfalls der Sache zu nähern.

Und was hat das mit Journalismus zu tun?

Um diese Frage zu klären, reisen wir jetzt mit einer Zeitmaschine aus dem Jahr 2019 ins heutige 2020, der Zeit der Corona-Krise. Anfang Juli beschäftigte sich das YouTube-Format „WALULIS“ mit dem Thema UFOs. WALULIS gehört zu den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten und gibt sich jung und hipp und witzig und aktuell und originell und … wenig substanziell.

Es lohnt sich, die knapp 15 Minuten anzuschauen, um diesen Artikel besser einordnen zu können. Was in dieser Viertelstunde passiert, könnte man als „UFO-Bashing“ bezeichnen, „unterirdischer (nicht außerirdischer!) Journalismus“ trifft es aber auch, vermutlich sogar deutlich besser.

Der eigentliche Punkt an dieser Sendung ist die Tatsache, dass Tatsachen eher keine Rolle spielen. Pohlmann und Fleischer nehmen das Format in wenigen Minuten auseinander und belegen, dass WALULIS nicht nur mit veralteten Informationen arbeitet, sondern – mehr noch – wichtige Fakten gleich komplett weglässt. So schwadroniert der Moderator belustigt darüber, dass 95 Prozent aller UFO-Sichtungen falsch sind, nutzt die Gelegenheit aber nicht, um über die viel spannenderen fünf verbleibenden Prozent zu sprechen.

Ein Beispiel: Im Format WALULIS wird zwar erwähnt, dass es ein UFO-Forschungsprojekt des Pentagons gab, das immerhin einen Etat von 22 Millionen Dollar hatte. Doch der Moderator kommt zum Schluss, dass es sich dabei um rausgeschmissenes Geld handelte, weil es außer „jeder Menge Papierkram“ keine weiteren Erkenntnisse zutage gefördert habe.

Fleischer und Pohlmann allerdings belegen, dass das schlicht nicht stimmt. Tatsächlich hat es durch das US-Militär nämlich Sichtungen von UFOs gegeben, die sich in ihren Flugeigenschaften einfach nicht an unsere physikalischen oder medizinischen Gesetze halten wollten. Bis heute werden diese fliegenden Geräte vom Pentagon bzw. dem amerikanischen Verteidigungsministerium als nicht identifiziert eingeordnet. Wenn man diese Schlussfolgerung als „jede Menge Papierkram“ bezeichnen will, hat WALULIS recht.

So wie er auch recht hat, wenn er stolz die Einnahmen von US-Filmen rund um das Thema Aliens vorliest, die zwar atemberaubend sind, mit der UFO-Forschung aber rein gar nichts zu tun haben.

Pohlmann merkte zu dem Video an, dass es erschreckend und ein Armutszeugnis für den Journalismus sei, wenn er Beiträge verfasse, die die Entwicklungen des Themas, das behandelt wird, einfach ausblenden, verschweigen und dadurch auch schnell mal Lügen verbreiten. Denn wenn man Aspekte ignoriert, die für ein Thema relevant sind, entstehen Folgerungen, die zu falschen Schlüssen und somit auch zu Unwahrheiten führen (können). Und dies auch verdammt häufig tun.

Aber was hat das denn nun mit Corona zu tun?

Auf den ersten Blick: nichts. Auf den zweiten Blick: eine ganze Menge.

Denn auch bei der Corona-Krise stellt sich die Frage: Wie genau arbeiten Journalisten, wie akribisch recherchieren sie, arbeiten sich in ein Thema ein, um seriöse und wahrheitsgemäße Berichte zu verfassen?

Die Antwort ist ernüchternd, denn sie tun es zu großen Teilen gar nicht. Stattdessen erleben wir (natürlich nicht erst seit Corona) das flinke Abschreiben von Pressemeldungen, ohne diese zu überprüfen. Wir bekommen – präsentiert auf einem versilberten Teller – die Ansichten der Bundesregierung oder des Robert-Koch-Instituts präsentiert, ohne Hinterfragung, ohne kritischen Blick auf das, was uns als Wahrheit verkündet wird.

So ist übrigens auch der denunziatorische mediale Umgang mit kritischen Stimmen aus der Wissenschaft zu erklären. Da Bundesregierung und Medien sich schon früh darauf festgelegt haben, dass deren Meinungen keine Rolle spielen, ja, sogar gefährlich seien, wurden sie nahezu ausnahmslos als falsch und unseriös eingeordnet.

Für den Journalismus ist diese Herangehensweise eine Bankrotterklärung. Denn Journalismus, der davon ausgeht, bereits alle wesentlichen Informationen zu kennen, kann nicht seriös sein. Im Gegenteil, die Aufgabe eines Journalisten besteht darin, die landläufige Meinung zu hinterfragen, zu analysieren und auf ihre Glaubwürdigkeit hin zu überprüfen. Wenn er nach gewissenhafter Arbeit zum Schluss kommt, dass er nichts kritisieren kann, ist das in Ordnung. Wenn er sich aber entschließt, sich diese gewissenhafte Arbeit zu ersparen, ist das Ergebnis nicht mehr als eine Verlautbarung dessen, was wir ohnehin gesagt bekommen.
Konsequent zu Ende gedacht würde das bedeuten, dass die Arbeit des Journalismus schlicht überflüssig ist, zumindest wenn es um die Gewinnung neuer Erkenntnisse geht.

Und genau damit haben wir es zu tun: Mit einem Journalismus, der sich selbst die Existenzgrundlage entzieht, indem er träge und bequem wiederkäut, was andere ihm ins Maul schieben (die erfreulichen Ausnahmen sollen hier erwähnt werden, allerdings auch ihre sehr überschaubare Wirkung, oder eher: Nicht-Wirkung).

Schließen wir also mit einer journalistischen Höchstleistung der BILD“, die sich natürlich auch zu den UFOs geäußert hat, die US-Piloten gesehen und als nicht identifizierbar eingestuft hatten. Das Springer-Blatt hatte – anders als die weltweiten UFO-Forschungen und das Pentagon – eine Erklärung parat, die diese ganze Sache endgültig aufklärt: Bei den unidentifizierten Objekten, die waghalsige Manöver vollführten, die den physikalischen Gesetzen widersprachen, handelte es sich um etwas ganz Profanes und Naheliegendes: Es waren die Russen.

So geht Journalismus heute.

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DasKleineTeilchen
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DasKleineTeilchen

Fleischer und Pohlmann allerdings belegen, dass das schlicht nicht stimmt. Tatsächlich hat es durch das US-Militär nämlich Sichtungen von UFOs gegeben, die sich in ihren Flugeigenschaften einfach nicht an unsere physikalischen oder medizinischen Gesetze halten wollten

oh jeeezuz, die olle kamelle wieder? da es ja nicht um UnidentifiedFlyingObjects geht:

https://www.metabunk.org/threads/explained-new-navy-ufo-videos.11234/

sämtliche threads dort, die sich erschöpfend und bis ins kleinste detail mit diesen UFOs auseinandersetzen am fuß der verlinkten seite.

einfach nicht an unsere physikalischen….Gesetze halten wollten

doch, tun sie, tom.

reborn
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reborn

Bei den unidentifizierten Objekten, die waghalsige Manöver vollführen, die den physikalischen Gesetzen widersprechen, handelt es sich um etwas ganz Profanes und Naheliegendes: Natürlich Vorgänge, die man so noch nicht oft zu sehen bekommt. Man stelle sich das in etwa vor wie einen Tornado, nur in etwas luftigeren Höhen. Es handelt sich schlicht ums aufeinandertreffen von Hoch- und Tiefdruckgebieten. Luftverwirblungen mit darin gefangenen Teilchen (Dreck und sonstiges). Eventuell hervorgegangen aus echten Tornados etc. oder andere Phänomene (Luftspiegelungen etc.) Was den „Journalismus“ jetzt tatsächlich so unseriös macht: Die Tendenz zum Spektakel. Man muß eine Sau durchs Dorf treiben und wenn möglich muß… Weiterlesen »

Billy
Mitglied
Billy

„Deshalb müssen Spinner definiert, Außerirdische herbeigerufen und sonstiger Schwachsinn erfunden werde“

Dich Hafensänger muss man nicht erfinden. Dein Schwachsinn bekommt man jeden Tag serviert und alles für Nopes. Was hast du ein an der Klatsche und ein Nazischwein bist noch nebenbei.

reborn
Gast
reborn

Außerirdische müssen herbeigerufen werden, nicht Unterirdische. 😉

…und ein Nazischwein bist noch nebenbei.

Ja, genau, Nazis müssen auch dabei sein (s.Reichsflugscheiben). Haben wir sonst noch ein Spektakel vergessen?

Olaf
Gast
Olaf

Wieso gehst Du auf Drunters 11. Persönlichkeit ein, Reben?

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Und sonst so? Können Sie sich denn wenigstens eine Zweite leisten?

Olaf
Gast
Olaf

Sie sind süß, ich könnte Sie den ganzen Tag knuddeln!

Robbespiere
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Robbespiere

@Olaf

Auch, wenn es eine Beamtin wäre?

Olaf
Gast
Olaf

Klar, Beruf , Abstammung, Vermögen, falls Du darauf hinaus möchtest , sind mir bei einer Beziehung zu einer Frau egal😜😎
Die Beamtin, da nicht müde gearbeitet, ist durchaus reine mögliche Partnerin!Die Unternehmerin hat halt wenig Zeit und steht immer unter Stress und im Wettbewerb!

Was hat dies alles mit dem Herrn Drunter zu tun?

niki
Mitglied
niki

Was hat dies alles mit dem Herrn Drunter zu tun?

Frau Drüber kann dir das vielleicht beantworten… 😀

Pen
Gast
Pen

@Niki

„Herr Drunter und Frau Drüber“, LOL*!

Manche Einträge von den beiden sind ja nicht schlecht. 🙂

Aber wer ständig anderen ans Bein pinkelt und meist ad hominem Kommentare abliefert, in denen er /sie sich über das Alter der Forenten lustig macht, diskreditiert sich selbst. Das ist unterstes Niveau.

Was kommt als nächstes? Wer wird als nächstes ausgegrenzt? Kranke? Psychisch Kranke ? Arme?Behinderte? Ausländer?

Nein, danke!

Druntewr & Drüber
Gast
Druntewr & Drüber

Und was haben Sie sonst noch für iddiotische Unterstallungen drauf? Sieben Kommentare über mich und eine launige Kurzebemerkung von mir…

Aber ich will Sie jetzt nicht unbedingt enttäuschen: Vielleicht sind Sie einfach als psychisch behinderte Frau zu alt, um so etwas zu realisieren! Früher gab es da einfache Kösungen. Damals, als wir Linken noch unter uns waren!

Pen
Gast
Pen

@Drunter & Drüber

Quod erat demonstrandum.

Danke , daß Sie meine Meinung über Sie zu hundert Prozent bestätigt haben. Und so jemand verlangt, mit „Sie“ angesprochen zu werden!

aquadraht
Gast
aquadraht

lol druntewr? rausgeflogen? Und etwas dyslexisch geworden? „iddiotische Unterstallungen“, „Kösungen“?

Aber „wir Linken“ ist wohl die grösste Fehlleistung, als ob D&D links wäre oder je gewesen wäre ..

Pen
Gast
Pen

@aquadraht

„lol drunter? rausgeflogen“

Jemanden rauszuschmeißen steht nicht in meiner Macht, und das war auch nicht meine Absicht. Aber die ständigen, niveaulosen ad hominem Kommentare (s.o. 12:29) müssen nicht sein. Sie vergiften die Atmosphäre.

@all
Wenn die Blogbetreiber so etwas zulassen, muß man sich eben selbst zur Wehr setzen, oder aber das Weite suchen. Dennoch entschuldige ich mich für diesen unerfreulichen Diskurs.

aquadraht
Gast
aquadraht

Naja, man soll den Troll nicht füttern, auch wenns in den Fingern juckt, aber ich bin ja auch nicht besser 🙂 und ich fand Deine Kommentare amüsant, auch wie er drauf hochging ..

Pen
Gast
Pen

@aquadraht

🙂 Trolle hatten wir hier schon viele, und die soll man nicht füttern, da stimme ich Dir zu. D&D aber wurde persönlich. Da liegt der Unterschied.

„…aber ich bin ja auch nicht besser…“

Dein bischen Schützenhilfe war mir nicht unwillkommen, denn D&D hat Haare auf den Zähnen. 🙂

Und hier noch etwas zum Entspannen;
https://www.arte.tv/de/videos/092285-000-A/der-grosse-panda/

Pen
Gast
Pen

@Rob

„Auch, wenn es eine Beamtin wäre?“

LOL*!!!

Olaf
Gast
Olaf

Liebe Pen, der ewige und unvermeidliche Unternehmerhasser hat seine Antwort erhalten, schönen Abend

Olaf
Gast
Olaf

Rob, Dein Hass auf Unternehmer ist größer und ätzender als Alles, , was der gute Olaf über die lebenden Akten sagen kann und möchte!

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Seit langem mal ein Betrag von Reborn mit nachvollziehbaren Inhalt. Glückwünsch! ☺ Die 5% der nicht erklärbaren Sichtungen haben eben Ursachen die man mit den vorhandenen Daten nicht erklären kann. Das heißt erstmal gar nichts. Es kann sich wirklich auch um den Test von geheimer Technik handeln. Deshalb können es eben durchaus mal „die Russen“ oder Chinesen gewesen sein. Wegen solcher Sichtungen gleich auf Aliens zu tippen ist jedenfalls höchst unseriös. Und was soll die Bundesregierung dazu auch sagen? Wenn die in der Pressekonferenz nur Pip sagt, dann steht weltweit war von Aliens in der Presse, die von Merkel bestätigt… Weiterlesen »

niki
Mitglied
niki

Es gibt nur einen kleinen und sehr engen Meinungskorridor! Und diesen geben die Machthaber vor! Und wehe der wird verlassen! Die Folgen spürt man gerade bei Corona doch schon echt ganz besonders arg! Da werden nur kleinste Abweichungen der Meinung vom Mainstream schon als VT oder viel Schlimmeres weggewischt.
Journalistische Recherche ist nicht erwünscht, wenn diese zu einem abweichen Ergebnis kommt, welches unbequem für die Machthaber werden könnte…

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@niki

Journalistische Recherche ist nicht erwünscht, wenn diese zu einem abweichen Ergebnis kommt, welches unbequem für die Machthaber werden könnte…

Genau das wäre ja das Markenzeichen eines guten guten Journalismus, wenn es ihn denn gäbe.

niki
Mitglied
niki

Und genau deswegen wird wirklich guter Journalismus vom Mainstream nur noch gelobt, wenn das Rechercheergebnis zufällig den Mächtigen in den Kram passt. Man kann doch sehr gut beobachten was sonst passiert. Multiple Diskreditierungen in jede erdenkliche Richtung, gar Aberkennung des Status Journalist. Und beim Thema Corona steht für die Mächtigen sehr viel auf dem Spiel. Wenn die Stimmung kippt, kann das mal ganz schnell die Regierung wegfegen und nicht mehr als Beschützer der Konzerne und Mächtigen agieren.. Und genau deswegen wird sämtliche Meinung und auch Belege die die Regierungsarbeit in der Coronakrise kritisieren und als denkbar falsch belegen, sofort mit… Weiterlesen »

Heldentasse
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Heldentasse

Nur meine zwei Pfennige, im Grunde geht es doch gar nicht um UFOs oder die Lungenseuche, sondern zunächst darum, das JournalistInnen verdammte noch mal ihren Job machen! Sie sind im Ideal die vierte Gewalt in einer Demokratie die so ein Regulativ dringender dem je braucht. Sie.müssen dafür kritisch, unbequem und so arbeite, dass die Herrschenden zittern, wenn was offen gelegt wird. Bis auf so löbliche Ausnahmen wie Pohlmann und Fleischer sind viele Edelfedern zu teils hochbezahlte unwahrhhaftigen Herolden mutiert, und damit sind sie Sargnägel eines mich teilweise demokratischen Gesellschaft. Das Sahnehäubchen auf diesem Scheisshafen, ist, dass sie sich nicht selten… Weiterlesen »

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Heldentasse Nur meine zwei Pfennige, im Grunde geht es doch gar nicht um UFOs oder die Lungenseuche, sondern zunächst darum, das JournalistInnen verdammte noch mal ihren Job machen! Sie machen doch ihren Job ganz vorzüglich, als Sprachrohr der bürgerlichen Elite, die Eigentümer der Medien sind und aus deren Dunstkreis sich die Mehrheit der Mitarbeiter rekrutiert. Das ist auch nicht erst seit Kurzem so: „Bis zum heutigen Tag gibt es so etwas wie eine unabhängige Presse in der Weltgeschichte nicht. Ich werde jede Woche dafür bezahlt, meine ehrliche Meinung aus der Zeitung bei der ich angestellt bin, herauszuhalten. Wenn ich meine… Weiterlesen »

Pen
Gast
Pen

@Heldentasse

Die löblichen Ausnahmen sind ihrer drei: Pohlmann, Fleischer und Bröckers.

https://m.youtube.com/watch?v=MBG2bwSH_D4&time_continue=199&feature=emb_logo

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

@Pen & Rob

Wahre Worte, THX!

Ansonsten verweise ich auf dieses sehr sehenswerte relativ alte Interview Ken Jebsen/ Dirk Fleck. Herr Fleck komprimiert es am Schluss, mit diesem Zitat.

LG

Pen
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Pen

@Heldentasse

Das Zitat von Buñuel konnte ich zu dessen Lebzeiten nicht nachvollziehen; das hab ich erst jetzt begriffen. Damals habe ich den Medien noch geglaubt. Aber an meiner Wertschätzung dieses großen Regisseurs hat sich bis heute nichts geändert. Danke für den Link. Werde mir das ganze Interview gleich noch anhören.

LG

Pen
Gast
Pen

@Heldentasse Nochmal danke für den Hinweis. Herrn Dirk C. Fleck muß man unbedingt zu den Ausnahmejournalisten rechnen. Allerdings stammt er (Jahrgang 1943) aus einer anderen Zeit, weswegen er sich zurecht als Zeitzeugen bezeichnet. Die damalige Münchner Journalistenschule vermittelte eine andere Ausbildung, weil es noch eine freie Presse gab. Ein gutes Interview, das ich nur empfehlen kann. Hier noch einmal der Link von Anfang an. Auch seine Bücher dürften sich lohnen. „Die Vierte Gewalt“ steht jedenfalls auf meiner Liste. https://www.youtube.com/watch?v=SNdO7pUMrtA&feature=youtu.be&t=5770 Herr Fleck hat auch ein Blog, bzw. eine eigene Seite. https://www.dirk-c-fleck.de/de/ Die drei unterbrochenen Striche über seinem Blog sind vermutlich dem… Weiterlesen »

Marla
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Marla

Genau das ist meine Meinung! Alle institutionellen ‚Angestellten‘ haben im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte (also Erwachsen) den Job ausgesucht und angenommen UND bekommen dafür Sonderkonditionen und meistens Geld!
Warum -verdammt- dürfen wir -der Souverän- heute nicht mehr fordern, dass die dann auch verdammt nochmal ihren Job gut und richtig machen!
Egal wo wir hingucken, diese wahren Schmarotzer scheinen ‚Vorteile‘ einstreichen zu wollen, aber wenns anstrengend wird ‚den Schwanz einzuziehen‘!

Ob Politiker, BaFin, EBA, Polizei, Verfassungsschutz, Justiz, politische Bildungseinrichtungen, Rechnungshöfe, ununund m.E. überall das gleiche Duckmäusertum incl Vorteilsnahme!

*organisierte Verantwortungslosigkeit* und *freiwillige ErkenntnisIsolation*
alles bei hohen Einnahmen!

Pen
Gast
Pen

Scheinbar OT

Hier wird ein Arzt zu Vierten Gewalt im Staat, wei die Medien ihre Aufgabe nicht mehr wahrnehmen.

https://m.youtube.com/watch?v=j5eGpwr2i2g

ChrissieR
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ChrissieR

@Pen:
Den Schiffmann würde ich mir auch in der Politik wünschen…aber ihm würde es wohl so gehen wie Sarah Wagenknecht….
Ehrliche Menschen haben in der Politik fast keine Chance!

Pen
Gast
Pen

Moin Chrissie,

den würden sich viele wünschen, und ein Zickenkrieg à la Kipping könnte ihm nichts anhaben. Das würde Kipping auch nicht wagen. Menschen von deren Kaliber suchen sich schwache Gegner. Wagenknechts Schwäche, wenn man es denn so nennen will, war ihre absolute Aufrichtigkeit, ihr Gerechtigkeitsgefühl und ihre Empathie für die Abgehängten der Gesellschaft, was sie zur idealen Kämpferin für die Armen, aber zur leichten Beute für transatlantisch geschulte, korrupte MacherInnen machte, deren empathieloser Narzismus jede gemeinsame Arbeit mit Ebenbürtigen verbietet.

ChrissieR
Gast
ChrissieR

@Pen:

Du sagst es!
Leider bedeutet das aber, dass die Welt für alle Zeiten von Dreckschweinen regiert werden wird….

Olaf
Gast
Olaf

Kipping ist für ein Grundeinkommen, leider extrem Multikulti i

Pen
Gast
Pen

@Chrissie

Du weißt, daß er dabei ist, eine Partei zu gründen?

Wir2020″ o.ä. Kannst Du googlen – oder mit http://www.startpage.com suchen. Da weiß nicht gleich alle Welt, wonach Du gesucht hast. 🙂

Olaf
Gast
Olaf

Die Wagenknecht war besonders, will aber die 70 er Jahre nicht verlassen und trauert sogar den wenigen Privatisierten Staatsbetrieben nach

aquadraht
Gast
aquadraht

OmaAntoniaundsoweiter, gähn

Olaf
Gast
Olaf

aqua, besonders ergiebig is>Dein Steinzeitkommunsmus auch nicht gerade!!

Pen
Gast
Pen

@Olaf

Was isn das fürn Quatsch, tz…

Olaf
Gast
Olaf

Pen, heute keine Friedensdemo, werte zu Fleisch gewordene Mora

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Was die Phantasie eben so anregt… Bei den Einen sind es Corona, UFOs oder Berufsgruppen, bei den Anderen das aus unerfindlichen Gründen vermutete Geschlecht oder was Einem sonst so einfällt, um Andere zu entwerten. Das hat wohl kompensatorische Bedeutung und ist nur sehr eingeschränkt abschaltbar. Und Fr. Pen (12.47), ich habe noch nie verlangt, von Ihnen oder sonst jemandem in einer speziellen Anrede angeschrieben zu werden; und für alle Anderen, ich laufe hier nicht mit Sockenpuppen auf – tat ich nie, werde ich nie tun. Die ganze Spekulation um mich, die Sie hier atemraubend betreiben, ist völlig für die Katz… Weiterlesen »

aquadraht
Gast
aquadraht

An Selbstüberschätzung und Dummheit nur noch von Omaantoniaolaf übertroffen. Iss Dein Tierfutter vom Praktiker .. oder lass es.

Olaf
Gast
Olaf

Die alte Techniktrulla ohne Eier im Sack wieder auf großer Fahrt!

aquadraht
Gast
aquadraht

Werd nicht unverschämt, omaolafantonia. Dein Dreck ist schnell gelöscht und Du bist flott wieder draussen. Kein Schwein will Dich hier, ok vielleicht DnD ..

Olaf
Gast
Olaf

Gibt es ein Problem, welches wir miteinander zu lösen haben, kleiner Blockwart? Stehe mir im Eeg, dann stehst Du nicht lange, Pussy

Marla
Gast
Marla

Ganz ehrlich? Es gab nach 45 die fassungslos machende Erkenntnis: es habe offensichtlich eine komplette vorauseilende GehorsamsÜbererfüllung gerade der Institutionen gegeben! Und ganz echt: schon bei S21 hat mich das Zusammenrotten, die Querfront von rechts bis sogenannt links- liberal geschockt…. Bei Corona haben wir eine Querfront durch alles und jedes! Und ein ‚Augen gerade aus und still gestanden‘! Wenn aber die ‚Säulen der Demokratie‘ nur noch sonntags bei der Predigt Anwendung finden (Foschepoth bei KenFm https://kenfm.de/positionen-extra/) dann ist Demokratie nur noch Makulatur und Schein! Gerade in Krisenzeiten MUSS sich eine Demokratie, MÜSSEN sich demokratische Institutionen bewähren! Und da haben sie… Weiterlesen »

Robbespiere
Gast
Robbespiere

@Marla

Gerade in Krisenzeiten MUSS sich eine Demokratie, MÜSSEN sich demokratische Institutionen bewähren! Und da haben sie wieder -wieder einmal- versagt!

Und immer wieder den Verweis auf Rainer Mausfeld und“arum schweigen die Lämmer².

Wir haben keine Demokratie dem eigentlichen Sinne nach und darum hat diese Pseudodemokratie auch noch nie versagt.
Sie erfüllt ihren Zweck, die Interessen der Reichen durchzusetzen, in bester Manier.

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Interessant zu den Thema finde ich besonders den Gedanken, dass es hauptsächlich vom kulturellen Hintergrund abhängt, wie wir uns UFOs bzw unerklärliche Erscheinungen erklären.

Bei UFOs denken wir heute sofort an Außerirdische. Das liegt aber hauptsächlich an den ganze Kinofilmen die in den letzten Jahrzehnten populär geworden sind.

Vor hundert Jahren hätte man UFOs entweder mit Hexerei und Magie oder mit Wundern Gottes, Egeln oder dem Teufel erklärt.

Einfach bloß deshalb, weil das damals populär und Mainstream war und es damals keine Raumfahrt und keine Alienfilme im Kino gab. 😉