Geh doch nach Hause, SPD!

Die Sozialdemokraten treten zur Charmeoffensive an. Hartz IV soll überwunden werden. Auch der Arbeitsmarkt soll menschlicher werden. Arbeitnehmer sollten ein Recht darauf haben, auch mal von daheim zu arbeiten. Homeoffice nennt man das in Business-Deutsch schon seit langem. Für Pendler ist das natürlich eine starke Sache, wenn man nur noch viermal statt fünfmal die Woche in übervollen Bahnen hocken oder mit dem Auto durch verstopfte Straßen schleichen muss. Sich im Schlafanzug an den Rechner hocken und trotzdem Geld verdienen: Das hat was.

Weiterlesen beim Neuen Deutschland

Diesen Beitrag ausdrucken
Unterstütze uns und hilf dabei, die neulandrebellen besser und wirkungsmächtiger zu machen
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest

37 Comments
Oldest
Newest Most Voted
Inline Feedbacks
View all comments
R_Winter
R_Winter
3 Jahre zuvor

Homeoffice nennt man das in Business-Deutsch schon seit langem. Für Pendler ist das natürlich eine starke Sache, wenn man nur noch viermal statt fünfmal die Woche in übervollen Bahnen hocken oder mit dem Auto durch verstopfte Straßen schleichen muss. Sich im Schlafanzug an den Rechner hocken und trotzdem Geld verdienen: Das hat was.

Den Rest des Artikel im ND habe ich nicht gelesen. Ich hoffe, er ist besser, als der oben stehende Satz.
Wenn Du die Feststellung ernst meinst, dann ist Dir nicht zu helfen.
Übrigens „Homeoffic“ nannte man früher „Heimarbeit“ und das waren die ärmsten, ausgenutzten Menschen.

dors Venabili
dors Venabili
Reply to  R_Winter
3 Jahre zuvor

Na, na- „Heimarbeit“und „Homeoffice“ würde ich jetzt im 21.Jhdrt nicht gleichsetzen wollen.
Man kann tatsächlich die Technik nutzen um Dinge von zu Hause zu erledigen heutzutage. Witzigerweise machen das heute Menschen, die aufgrund ihrer Stellung Optionen haben, die sie nutzen oder eben nicht nutzen.

Da die SPD weder etwas mit ärmsten, ausgenutzten Menschen noch mit Menschen, die modern arbeiten zu tun hat verfällt sie auf die Idee von Gesetzesinitiativen.
Normal intelligente Menschen können das heute schon mit ihrem Arbeitgeber oder mit sich selbst (Freelancer)ausmachen!
Bei der SPD frag ich mich ist das heute Kunst oder kann das wech? DAS kann wech!

niki
niki
3 Jahre zuvor

Ich fand es richtig klasse von Zuhause aus zu arbeiten…
Von 2000-2002 hatte ich von zu Hause aus für ein Unternehmen entsprechend Kunden betreut. Schon damals war es kein Problem auf die Firmendatenbanken via VPN zuzugreifen… War zwar vergleichsweise träge, aber was solls. Die Kunden haben nicht gemerkt, dass die Telefonate statt in die Firma zu mir nach Hause geleitet wurden.
Insgesamt fand ich das sehr positiv, da ich vor allem ansonsten ziemlich schreckliche und unerträgliche Kollegen ertragen musste, wenn ich dann 2mal die Woche doch noch in die Firma musste… Manche brauchen ja diesen Firmenkack mit den (a)sozialen drum und dran… Ich nicht!

Und macht es mir was aus von Hause im Privaten aus zu arbeiten? Braucht man die Trennung von Privaten und Arbeit? Ich nicht… Ich habe pünktlich Feierabend machen können… die Hotline wurde dann wieder auf den Anrufbeantworter gestellt… Kein Pendeln, keine Zeitverschwendung, MEHR Freizeit.

Wichtig ist an der gesamten Geschichte, dass Grenzen eingezogen werden, dass Homeoffice nicht von den Firmen missbraucht werden kann… Das heißt dass man nur innerhalb der geregelten Arbeitszeit Zugriff auf die Firmenserver hat… vielleicht mit einer 15min. Toleranz!

Anton
Anton
Reply to  niki
3 Jahre zuvor

Ihr müsst die SPD erdulden, ich die Union und das derzeitige System des Öffentlichen Dienstes! Gründ und Rechte sind als Alternative nicht zu verachten! Linkspartei für mich gestorben, nur noch Union und der liberale Firlefanz sind schlimmer

Mordred
Mordred
Reply to  Anton
3 Jahre zuvor

Lol. Wie üblich kein Bezug.

Anton
Anton
Reply to  Mordred
3 Jahre zuvor

Ich bin auch der Scheisser, der sich in dubioser Weise Iin die SPD eingeschlichen hat!

Mordred
Mordred
Reply to  Anton
3 Jahre zuvor

Wieder kein Bezug.

ChrissieR
ChrissieR
3 Jahre zuvor

Jo…da hätte ich meinen Bus via Joystick vom PC aus durch Wiesbaden gesteuert, ein gutes Glas Rotwein dabei…das hätte was!
Bloss net aus Versehen die Software vom Autobahn-Raser Spiel draufziehen…ich beömmel mich grad bei der Vorstellung…

Mordred
Mordred
3 Jahre zuvor

Das Thema ist zu komplex für einen Artikel.
Eine Sache: Wie sähe es denn z.B. mit einer „Entschädigung“ für die Arbeitnehmer aus, die kein Home Office machen können? Erhöhte Kilometerpauschale oder sowas…Alleine darüber könnte man einen Artikel bringen 😉
Solidarität und so.

42
42
3 Jahre zuvor

Diese Sozialdemokratie glänzt seit Jahren dadurch, die wirklichen Abläufe in der Arbeitswelt nicht kennen zu wollen.

Die outzusourcenden Arbeitsplätze die ins Home Office auszulagern waren, befinden sich bereits in Indien, Pakistan und Vietnam….
die Programmiererei z.B…….Callcenter…….allerhand Schreib-, und Übersetzerstuben usw.
Die Medienbranche hat längst das Ausbeutermodell des öffentlich-rechtlichen Rundfunks kopiert und feste Stellen in
Freiberuflerschleudersitze verwandelt, damit der „Freelancer“ selbst irgendwo seine KV und RV-Beiträge zusammenkratzt,
ohne Arbeitgeberanteil versteht sich.
Alles was geht, Löhne drückt und „Lohnnebenkosten“ spart, wurde zum Nachteil der Beschäftigten bereits in den Unternehmen
exekutiert.

Die Nahles soll sich mal den Staub aus dem Hosenanzug klopfen bevor sie die Wähler mit ihrer großen
Modernisierer-Offensive hinten rumzuheben versucht.

Robbespiere
Robbespiere
3 Jahre zuvor

Was wäre denn, wenn es nur noch ein virtuelles Parlament gäbe, mit Abgeorneten im Homeoffice?
Keine Kosten mehr für Bundestagsbüros oder Zweitwohnungen, keine Reisekosten mehr und keine vagabundierenden Lobbyisten, welche „Zilles“ Miete in die Höhe treiben…….allein das Neuland……es hinkt beidseitig, selbst mit Rollator. 🙂

42
42
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Was wäre denn, wenn es nur noch ein virtuelles Parlament gäbe,

Das geht nicht ! Wenn unsere Volksvertreter virtuelle Abziehbilder wären,
würde jedem sofort auffallen, dass uns eine Schattenregierung regiert.
Die tatsächlichen Machtstrukturen müssen mit Politkomparsen
verschleiert bleiben, sonst funktioniert der demokratische Enkeltrick
nicht mehr.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  42
3 Jahre zuvor

@42

Das geht nicht ! Wenn unsere Volksvertreter virtuelle Abziehbilder wären,
würde jedem sofort auffallen, dass uns eine Schattenregierung regiert.

Ach Iwo.
In 3D- Technik wirken die wie echt, selbst ausgestopft und mumifiziert und ihr inhaltsloses Polit-Blabla gibts aus Archivmitschnitten vom Band.
Jedes mittelmäßige,selbstlernende Computerprogramm optimiert das an Performance, was die Natur bei Denen verbockt hat. 🙂

42
42
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Für einige würde die KI zum jetzigen Stand der Technik vielleicht schon genügen.
Ein guter Präparator könnte einige hundert Millionen an Abgeordnetenbezügen
sparen helfen. Wäre ein Versuch wert. Der Staat muss ja sparen .-)
Ich würde mich Heiko Maas beginnen. Das fällt niemandem auf ob der ausgestopft
ist oder nicht.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  42
3 Jahre zuvor

@42

Ich würde mich Heiko Maas beginnen. Das fällt niemandem auf ob der ausgestopft ist oder nicht.

Ach, der lebt wirklich noch?
Und ich dachte doch tatsächlich, Tut-ench-amuns Maskenbildner sei noch im Geschäft. 🙂

42
42
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Ach, der lebt wirklich noch?

Heiko lebt im Hintergrund seiner Persönlichkeit. So ähnlich wie ein
Joghurt im Kellerregal, dem das Mindesthaltbarkeitsdatum vor 12 Jahren
abgelaufen ist.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
2 Jahre zuvor

@Rob

Die virtuellen Politkomparsen wären das geringste Problem
Personen und Rede sind austauschbar, alles gleich hohl, leer und subs.tanzlos.

Folkher Braun
Folkher Braun
3 Jahre zuvor

Vielleicht könnten die Blogbetreiber sich mal um das Thema kümmern, dass Rentner in der Bundesrepublik ab 8.600 Euro Jahreseinkommen zur Versteuerung des Renteneinkommens gezwungen sind.
Es geht da um Beträge im zweistelligen Bereich. Aber jeder darf einen Steuerberater anheuern, um seiner Steuerpflicht nachzukommen. Anders gesagt: die Enteignung der einfachen Arbeiter setzt sich nach dem Rentenbezug fort. Regt sich da jemand auf? Dafür engagiert sich die sPD für Homeoffice. Ganz toll. Ich empfehle die Bedienung eines Kippsilos mit 24 t Polyethylen (für die Innenbeschichtung von Tetrapacks) mittels Homeoffice. Das wird bestimmt interessant.
Die Spezialdemokraten sind so weit weg von der Arbeitswelt, dass für sie nur ein Kommando übrig bleibt: kann wegfallen.

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Folkher Braun
3 Jahre zuvor

Folkher, was die Renten betrifft: Volle Zustimmung!
Und…wenn ich dann meinen Bus von zu Hause aus steuere, kannst Du auch den Silokipper mit Videokonferenz steuern! Hattest Du als Kind etwa keine Carrera-Bahn oder ein Fernlenkauto???

Mordred
Mordred
3 Jahre zuvor

Home Office hat auch Vorteile für viele Menschen jenseits der eigentlichen Nutzer: Weniger Verkehr.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Mordred
3 Jahre zuvor

Ja der Sex im Büro wird dadurch auch weniger. 😉

42
42
3 Jahre zuvor

OFF – Das klingt doch alles prima, oder ? Investitionen in Soziales und Ökologisches und so…..

Grüne fordern Bürgerfonds zur Altersvorsorge
https://www.zeit.de/wirtschaft/geldanlage/2019-02/rentenreform-buergerfonds-altersvorsorge-gruene

Wo sind denn da die Haken, von denen es eine Menge gibt ?

Warum sollen denn „Aktien und Immobilien als Altersvorsorge zu teuer oder unsicher sein“ und bleiben ?
Fonds sind doch Aktienpakete, oder nicht ? Haben sich die Grünen mit durchgeknallten Immobilienpreisen
und Niedriglöhnen abgefunden mit denen kein Häuschen mehr abzuzahlen ist ?

Die Grünen müssten doch eher am Baurecht und der Erschließung von Baugrund arbeiten….Alternative
Wohnprojekte und bezahlbare Kleinsthäuser um 50 qm in nachhaltiger Holzbauweise usw…????

Fragen über Fragen …..

Heldentasse
Heldentasse
3 Jahre zuvor

Mich dünkt, dass das reiten von roten toten Pferden nicht wenigen hier vergnügen bereitet. 🙂
Bieten die Neulandrebellen demnächst dafür auch noch Reitkurse an? 😉

Beste Grüße

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Jaaa, Hedentasse: Prinzipien und Amtsschimmel- Reitkurse im Seeheimer Stall!😂

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

Heldentasse, ich hätte noch ne Idee für Nahles Ponyhof….
Voltigierkurs im Seeheimer Kreis…
Links vom toten Gaul abspringen und rechts wieder drauf…anschließend 100 Meter Wutze reiten!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Bieten die Neulandrebellen demnächst dafür auch noch Reitkurse an? 😉

…..oder Kochkurse für die Verwertung verendeter Reittiere ( Sauerländer Rossbraten a la Münte, Pferdesteak „Andrea“ in Bitburger-Soße, oder so ) ? 😀

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Sehr gut, Robespierre!
Dann wär das auch was für die Speisekarte von der Reiterklause!!!
Und für unverbesserliche SPD- Gläubige gibt es dann das Einhorn-Dessert mit viel Glitzer und Pomp…aber innensrin hohl!

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

@Robbespiere

Ich dachte immer sehr kranke und schließlich tote Pferden seien was für die Geier, aber wer sie verspeisen möchte kann man nur einen guten Magen wünschen und gute Zähne wünschen. 🙂

Beste Grüße

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Ich dachte immer sehr kranke und schließlich tote Pferden seien was für die Geier, aber wer sie verspeisen möchte kann man nur einen guten Magen wünschen und gute Zähne wünschen. 🙂

Alles eine Frage der Zubereitung.
Als Sauerbraten in reichlich Essig eingelegt wird selbst eine alte Mähre mürbe.
Im Übrigen sind die Geier mit dem, auch Dank der SPD, verrottenden Deutschland derart beschäftigt, dass die verwesenden, roten Schindmähren schnell zum Umwelt- und Gesundheitsproblem werden können.
Dann doch lieber eine professionelle Entsorgung in den Windungen des Gekröses. 😀

anton
anton
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Sollen die Rechten die SPD ersetzen? Die Telekomverstaatlicher werden es eher nicht können, mag die linksradikale Träumerei auch immer weiter gehen und tierisch nerven!

42
42
Reply to  anton
3 Jahre zuvor

Sollen die Rechten die SPD ersetzen?

Die Rechten sitzen bereits in der SPD. „Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen“/ „Arbeit macht frei“

Anton
Anton
Reply to  42
3 Jahre zuvor

Unnötiger Müntefering , dennoch ist es nicht ungewöhnlich , dass Arbeitslose sich bemühen müssen. Eure DDR war nicht gerade human bei Arbritsverweigerung, bitte bedenken. Rechts wird zum Kampfbegriff, aber lieber rechts als konservativ .Die User in diesem Blog vertreiben einem die Lust auf die Linkspartei..

Pen
Pen
Reply to  42
2 Jahre zuvor

Dss hat Anton aber noch nicht bemerkt.

42
42
3 Jahre zuvor

„Geh doch nach Hause, SPD!“

Geh doch zu Hause, du alte Scheisse ! ( Mickie Krause )

https://www.youtube.com/watch?v=E1QQ-2e8ViM