Die „guten“ Weißhelme, die „guten“ Medien und der „gute“ Krieg in Syrien

Sind sie nun die Guten oder die Bösen, diese Weißhelme? Glaubt man Heiko Maas und dem Großteil der Berichterstattung, können sie nur gut sein. Im Auftrag der Demokratie unterwegs, rettend, aufopfernd, selbstlos. Doch dem ist nicht so. Hier soll es darum gehen, einen Artikel der Deutschen Welle auf mögliche Falschinformationen bzw. Stimmungsmache zu untersuchen.

Gleich zu Beginn des Textes „Syriens Weißhelme – umstrittene Helden“ weisen die Autoren darauf hin, dass die Weißhelme zwar den alternativen Friedensnobelpreis erhalten haben, jedoch auch in der Kritik wegen ihrer politischen Verbindungen stehen. Mehr erfahren wir jedoch nicht. Stattdessen wird unter anderem Heiko Maas zitiert, der von einem „Gebot der Menschlichkeit“ spricht, weil Deutschland acht von rund 400 Weißhelmen aufnimmt.

Viel über den Hintergrund der Weißhelme wissen die DW-Autoren nicht, oder, falls doch, lassen sie den Leser damit alleine. So berufen sie sich auf „eigene Angaben“ der Weißhelme, die vollmundig behaupten, mehr als 100.000 Menschen gerettet haben zu wollen. Es folgt zwar der Hinweis, dass sich die Aussage schwer überprüfen lassen, dann aber heißt es:

Ohne die Arbeit der Weißhelme wären in Syrien noch mehr Menschen ums Leben gekommen: zerquetscht, verbrannt oder eingesperrt in den Trümmern ihrer aus der Luft beschossenen Häuser.

Hier werden aus dem Nichts Fakten geschaffen, denen jegliche Grundlage fehlt. Zudem: Die Autoren versuchen nicht einmal, ihre Behauptung zu belegen, es sei denn, man akzeptiert diese Aussage eines Weißhelms als Beweis:

Ich habe Menschen verrückt werden sehen, habe einen weinenden Vater abgewiesen, der mich vor seinem eingestürzten Haus anflehte, zuerst nach seiner Familie zu suchen. Wir müssen uns ja als erstes um jene kümmern, die noch eine Überlebenschance haben. Später fanden wir die Frau, die drei Kinder – alle tot.

Weiter heißt es bei der Deutschen Welle, dass die Weißhelme mit „der gemäßigten Fraktion der syrischen Opposition verbunden“ seien. Und auch wenn der Verweis darauf erfolgt, dass nach jahrelangem Krieg die Unterscheidung zwischen gemäßigt oder radikal immer schwerer auszumachen sei, bleibt das Bild der „guten“ Weißhelme fester Bestandteil des Textes.

Es folgt eine Einordnung der unterschiedlichen Oppositionsgruppen, die in Syrien aktiv sind. Die unterscheidet die Deutsche Welle in a) Oppositionelle, die „lediglich“ den Sturz Assads wollen und b) jene, die Syrien stattdessen in einen radikalen Gottesstaat verwandeln wollen. Somit gibt es also auch hier die „gute“ und die „böse“ Opposition. Die Tatsache, dass die Weißhelme (die ja, wir erinnern uns, die „Guten“ sind), von den USA Millionen von US-Dollars erhalten hat, wird aufgeweicht durch die Tatsache, dass auch Deutschland finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt hat. Der Vorwurf der Propaganda durch die Weißhelme wird mit ein paar Tastenschlägen weggewischt, der Gedanke daran, dass US-amerikanische und deutsche Propaganda maßgeblich für die Aktivitäten der Weißhelme verantwortlich sein kann, wird nicht einmal angedacht.

Die DW-Autoren beschreiben die Lage in Syrien als unübersichtlich, außerdem könne eigentlich niemand mehr als „unabhängig“ in diesem „Stellvertreterkrieg“ bezeichnet werden. Außer den Weißhelmen, wie man konstatieren muss, denn die DW schreibt dazu:

In diesem Krieg geraten auch Organisationen wie die Weißhelme fast unausweichlich zwischen die Fronten. Sie, die ihre Einsätze oft filmen, sind mittlerweile ebenso zu einer auch von internationalen Medien ernst genommenen Informationsquelle geworden – einer schnellen zudem.

Und da ist sie wieder, die Organisation der Weißhelme als „gute“ und helfende Truppe, die nur Gutes im Sinn hat. Hinterfragt wird durch die Deutsche Welle nichts, im Gegenteil, das Medium stellt Behauptungen als Fakten dar, ohne entsprechende Belege zu liefern. Sie baut weiter an einem Feindbild des „bösen“ Assads und der „guten“ westlichen Gemeinschaft.

Die Autoren wären gut beraten, sich ein etwas umfassenderes Bild der Weißhelme zu machen, bevor sie die Organisation als edel und gut darstellen.
Hilfreich könnte die Lektüre des Artikels „Die Inszenierungen der Weißhelme“ bei „Peds Ansichten“ sein, den zu lesen durchaus lohnt, um einen genaueren Blick auf die vermeintlich edlen Retter zu werfen.

Doch machen wir uns nichts vor: Unsere Medien haben nicht den Auftrag und nicht die Motivation, über Hintergründe wie etwa die der Weißhelme zu berichten. Sie lassen sich mit dem größten Vergnügen instrumentalisieren bzw. sind selbst längst eines der Instrumente geworden, die die Klaviatur der Propaganda perfekt beherrschen. Nennt man diese unseriöse, hetzende und auf Unwahrheiten beruhende Berichterstattung stattdessen PR, so muss man sich den Vorwurf gefallen lassen, in infamer Weise zu relativieren und zu beschönigen, was der große Teil unserer Medien macht: Manipulieren, um einen bewusst herbeigeführten Krieg zu rechtfertigen, der erstens unnötig wäre und zweitens millionenfach Leid und Tod zur Folge hat.
Mit tatkräftiger Unterstützung etwa durch die Deutsche Welle.  [InfoBox]

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Heldentasse
Heldentasse
25. Juli 2018 10:10

Begriffe wie „gut“ und „böse“ zu bemühen um Krieg und Kriegsfolgen zu bewerten ist bestenfalls naiv, und oft auch gemeine Propaganda!

Aber zumindest kann man feststellen, dass die Weißhelme eine Kriegspartei sind bzw. waren, denn sonst müsste man sie nicht als Gruppe evakuieren.

Beste Grüße

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Heldentasse
25. Juli 2018 10:59

Ich hatte mal nen weissen Motorradhelm….gut, dass der runtergefallen ist und nen Riss bekommen hat…jetzt hab ich nen ganz bunten!!!!
Alloah

Christine

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  ChrissieR
25. Juli 2018 12:09

Es werden wohl bald auch hier wieder die Zeiten kommen, wo die Farbe des Helmes eine große Rolle spielen wird. 🙁

Herr Trump fordert 4% vom BSP für Rüstung, und der sehr verehrte Herr Kästner hat darüber schon mal ein Gedicht verfasst.

Beste Grüße

https://www.youtube.com/watch?v=r2I9FQNFzDA

Nashörnchen
Nashörnchen
Reply to  Heldentasse
25. Juli 2018 13:25

Es sind nicht 4, sondern „nur“ 2 Prozent. Und die fordert nicht Herr Trump, sondern die wurden beim NATO-Gipfel anno 2002 in Prag von den Mitgliedern beschlossen. Laaaaaange vor Herrn Trump. Aber sonst hast Du durchaus völlig recht…

Pruchtfresse
Pruchtfresse
Reply to  Nashörnchen
25. Juli 2018 13:29

4%

Das Geld für „militärische Verkehrskapazitäten“ sollten wie lieber in das Projekt
– Neue Seidenstraße – stecken. Die Seidenstraße bauen wier durch bis an den Atlantik samt Abzweig über Russland. Eurasien bestimmt zukünftig über Krieg und Frieden.

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Pruchtfresse
25. Juli 2018 14:42

Eurasien bestimmt zukünftig über Krieg und Frieden. Das ist schön. Dann könnte Turkmenistan auch mal etwas mit bestimmen. Oder braucht Seidenstraßen-Eurasien dieses Land als Pufferzone, um sich vor den persischen Horden und all denen weiter unten im Süden zu schützen? Globalmilitärische Speckulationen sind ein spannendes Hobby in Zeiten von Google Earth. Erst neulich bin ich mal wieder zwischen Neschrab und Abdullah Khel umhergestromert, um in Erinnerungen zu schwelgen. Vermutlich denken Sie allerdings in größerem Maßstab. Da kann ich mit meinem begrenzten Erfahrungshorizont nicht mithalten. Vielleicht erklären Sie Ihre Vorstellung etwas konkreter und über eine wacklige Eisenbahntrasse hinaus gedacht. * Doch,… Weiterlesen »

Pruchtfresse
Pruchtfresse
Reply to  Drunter & Drüber
25. Juli 2018 14:49

„Globalmilitärische Speckulationen sind ein spannendes Hobby“

„Seidenstraßen-Eurasien“ benötigt einen befriedeten nahen Osten ( von uns aus gesehen, nä ) um zu
funktionieren. Von Amerika aus betrachtet ist der nahe Osten gar nicht nah.

Zum Ausbau des Erfahrungshorizontes, könnten sie im nahen Osten mit dem Finger bei Guhgel-Örß rumstromern oder den Kopf auf die Tischplatte legen damit die Seidenstraße realistischer wirkt….H0-Effekt…

Drunter & Drüber
Drunter & Drüber
Reply to  Pruchtfresse
25. Juli 2018 15:11

Das war jetzt fast überzeugend.

Nein, eher fast fast.

Schnörch
Schnörch
Reply to  ChrissieR
25. Juli 2018 19:28

Dann brauchst Du den weißen Helm ja nicht mehr. Vielleicht kannst Du den gegen eine „Starthilfe“ eintauschen. Einfach mal dem Natostrichjungen zuschicken, merken tun die eh nichts mehr.

Pruchtfresse
Pruchtfresse
25. Juli 2018 10:19

Mir fallen jetzt keine medienwirksamen Rettungen des internationalen Rote Kreuz oder des deutschen THW
ein. Klar, es gibt einen heiß umkämpften Markt der Rettungskonzerne um Spendengelder und manch faule
Methode….. Mir genügen die „Beweise“ nicht, dafür das es sich bei den Weißhelmen um eine Propaganda-
einheit des Wertewestens handeln soll.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Pruchtfresse
25. Juli 2018 10:37

Das DRK wurde ab 1933 quasi zur Hilfstruppe (die damalige DRK Führung war wohl auch in das Euthanasie- Programm involviert) der Nazis gemacht.

Ich könnte mir nun schon vorstellen, dass wenn man denn genügend forscht in NS- Wochenschauaufnahmen, fände man sicherlich wo sie medienwirksam die Evakuierung von DRK- Helfern zeigen.

Beste Grüße

Pruchtfresse
Pruchtfresse
Reply to  Heldentasse
25. Juli 2018 13:20

Das IRK gibt es immer noch. Danke für die Hilfe im Südsudan und anderswo, von der die Welt nie
etwas erfahren hat weil keine Komparsen-Kinder durchs Bild geschleppt wurden.

Vielleicht betreiben die Weißhelme nur schmutziges Selbstmarketing und keine Propaganda !?

aquadraht
aquadraht
Reply to  Pruchtfresse
25. Juli 2018 14:26

Welche Beweise willst Du denn? Dass die „Helfer“ mit dem Leichensack bei Fuss bei Terroristenmorden stehen, reicht nicht? Auch nicht, dass mehrere der „Retter“ zeitgleich im Tarnfleck mit schwerem MG im Internet posieren? Ich hätte eher gern einmal einen Beweis, dass sie jemals ein Menschenleben gerettet haben. Stattdessen gibt es glaubhafte Vorwürfe, dass sie an Plünderungen und Erpressungen der Menschen in den Terroristengebieten beteiligt waren. Eine andere Frage ist die des Asyls. Da schreibt Jens Berger heute in den HdT zu Recht: Das ist eine seltsame Argumentation. Asyl steht doch nicht nur „den Guten“ offen. Heike Hänsel dreht einfach nur… Weiterlesen »

Zentrum für populistische Schönheit
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Reply to  aquadraht
25. Juli 2018 17:21

dass der syrische Staat in Sachen Rechtsstaatlichkeit keine Schönheitswettbewerbe gewinnt, sollte auch Gegnern des Krieges gegen Syrien nicht unbekannt sein

Für diesen Satz würde ich gerne Beweise sehen. Das wird zwar oft und gründlich kolportiert, aber maximal mit „Zeugenaussagen“ belegt. Selbst wenn man davon ausgeht, daß vereinzelt das Recht indiviuell gehandhabt wird, ist das kein Indiz dafür, daß der syrische Staat Probleme mit der Rechtstaatlichkeit hat. Legt man diesen Maßstab an, sollte man in Deutschland besser gaaaanz kleine Brötchen backen.

aquadraht
aquadraht
Reply to  Zentrum für populistische Schönheit
25. Juli 2018 20:18

Also: Als sich Syrien und die USA noch besser verstanden, auch unter Bashir al Assad, hat die CIA mit ihren Renditionflügen Verdächtigte zur „robusten Vernehmung“ nach Syrien gebracht.

Theoretisch mag ja der Respekt der Sicherheitsdienste vor Individualrechten seither gestiegen sein. Das wäre aber das erste Mal in einer Kriegssituation, und ich erlaube mir zu zweifeln.

Es gibt auch mehr als einen Bericht, nicht nur aus dubiosen Quellen, über Vorkommninsse in syrischen Haft- und Internierungseinrichtungen. Ich sehe nicht, dass das alles nur bösartige Greuelpropaganda ist, auch wenn es diese gewiss gibt.

a^2

Zentrum für populistische Schönheit
Zentrum für populistische Schönheit
Reply to  aquadraht
25. Juli 2018 21:56

Die CIA-Foltergefängnisse gab es nicht nur in Syrien.
https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Site#Lage_von_Gef%C3%A4ngnissen
Was haben all diese Gefängnisse gemein? Menschenrechtsverletzungen unter US-Regie.
Deren bekanntester Knast ist in Cuba. Deutsche Rechtstaatlichkeit soll dort auf keinen Fall zu kur(na)z gekommen sein.

Der bekannteste Folterbericht wurde nicht von „Aktivisten unter Todesgefahr“ aus Syrien geschmuggelt, sondern einfach von youtube kopiert.
https://www.nsfwyoutube.com/watch?v=rd8TP7Ct7Nk

Schnörch
Schnörch
Reply to  aquadraht
25. Juli 2018 19:23

Hier braucht es keine Besweise. Das Imperium verlangt von seinen Vasallen Tribut. Wer kein Rückgrat hat, der zahlt gerne. Gute Nacht D.

Pruchtfresse
Pruchtfresse
Reply to  Schnörch
25. Juli 2018 19:38

GWSW

Durch Liebe und Schmerz
wird in guten und in schlechten Zeiten
dein Schicksal bestimmt.

Guter Weißhelm, schlechter Weißhelm !

Da setzt sich irgendein Verbrecher nen weißen Helm auf und betreibt Propaganda.
Wer beweist seine Zugehörigkeit zu welcher Institution ? In Kriegen gibt es nix zu beweisen.
Dafür ist alles zu spät.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  aquadraht
25. Juli 2018 21:24

@aquadraht Und das ist wichtig. Asylrecht gibt es für poitisch Verfolgte, und wegen ihrer Zugehörigkeit zu den regierungsfeindlichen Milizen und Terrorgruppen haben die Weisshelme in Syrien mit Problemen zu rechnen. Naja, mit der gleichen Begründung müßte man dann auch den Djihadisten aus Idlib, die mit freiem Geleit aus anderen, eroberten Gebieten abreisen durften, Asyl gewähren, denn früher oder später wird sich Assad die Hoheit über dieses syrische Staatsgebiet wieder zurückholen wollen. Die Frage ist doch, ob wir das Asylrecht auch Jenen gewähren, die ihre Opposition mit Waffengewalt und Verbrechen gg. die Zivilisten durchzusetzen suchen, und was man sich damit ins… Weiterlesen »

Zentrum für populistische Schönheit
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Reply to  Pruchtfresse
25. Juli 2018 17:16

Mit Beweisen ist es so eine Sache. Wie wäre es mit Indizien? – gegründet von einem ehemaligen britischen Söldner – Weisshelme in Anlehnung an Blauhelme – mit Millionen „Hilfsgeldern“ überschüttet worden, während Embargos selbst die Grundversorgung abschnüren und anerkannte Hilfsorganisationen kaum Unterstützung (aus dem Wertewesten) erhalten – die Schauspieler treten auch ohne weißen Helm als Opfer oder Zeugen auf – in den befreiten Gebieten findet sich niemand, der Gutes über sie berichten kann (Ausrüstung von anerkannten Einrichtungen geraubt, der Zivilbevölkerung unbekannt, oder nur negativ aufgefallen) – hätten sie sich keiner (Kriegsverbrechen) schuldig gemacht, müssten sie nicht „evakuiert“ werden – Hilforganisationen,… Weiterlesen »

Reinard Schmitz
25. Juli 2018 10:56

Sie scheinen mir wirklich vom Himmel gefallen zu sein, genau jeweils an der richtigen Stelle.

R_Winter
R_Winter
25. Juli 2018 11:50

Es ist kein Einzelfall, dass die „Hilfstruppen“ von Besatzern und anderen Schmarotzern eine neue „Heimat“ bekommen, aber warum wird es nicht mit den Kurden gemacht? Sie hatten doch für dem Westen Drecksarbeit verrichtet und mit vielen toten Kurden bezahlt. Bei den „Weißhelmen“ war es anders – die NATO hatte es entschieden: Großbritannien, Deutschland und die Niederlande sind im Gespräch als Aufnahmeländer. Das Vorantreiben der Evakuierung soll beim Nato-Gipfel beschlossen worden sein. Mitglieder der obskuren Weißhelme könnten bald nach Deutschland gebracht werden. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, stehen in der US-Administration Evakuierungspläne für Hunderte von Mitgliedern der „Syria Civil Defense“, wie… Weiterlesen »

EarthChild
EarthChild
25. Juli 2018 13:11

Tja, man braucht nur die Gruselstories aus Haiti, Lybien, Syrien, Irak etc.nachlesen, dann weiß Mann/ Frau genau, wen sie niemals zum Nachbarn haben möchte! Und was die Aussagen der Politiker betrifft, Politik ist auch nur eine Religion, man kann ihren Aussagen glauben, oder auch nicht!!! Ich persönlich tendiere zum letzteren!

Zentrum für populistische Schönheit
Zentrum für populistische Schönheit
25. Juli 2018 16:00

Gleich zu Beginn des Textes „Syriens Weißhelme – umstrittene Helden“ weisen die Autoren darauf hin, dass die Weißhelme zwar den alternativen Friedensnobelpreis erhalten haben, jedoch auch in der Kritik wegen ihrer politischen Verbindungen stehen. Ebenso fehlt der Hinweis, daß die selbstlosen Helfer nicht mal zur Überreichung des Preises in die USA einreisen durften. Dort stehen sie auf der Terrorliste. Mehr erfahren wir jedoch nicht. Stattdessen wird unter anderem Heiko Maas zitiert, der von einem „Gebot der Menschlichkeit“ spricht, weil Deutschland acht von rund 400 Weißhelmen aufnimmt. 8 mit deren Familien (insg. ca. 50 von 400). Was dabei aber irgendwie ganz… Weiterlesen »

biggerB
biggerB
25. Juli 2018 17:55

„….Glaubt man Heiko Maas und…..“
————————————————————————————
Pruuuußt…..!!!

Der war gut……
MfG
biggerB

Pruchtfresse
Pruchtfresse
25. Juli 2018 21:05

Es lohnt den letzten Absatz des verlinkten DW-Artikels zu lesen:

“ Wer bei Rettungseinsätzen sein Leben riskiert, der dürfte in den seltensten Fällen im Sinne haben, durch seinen Tod dem Ruf des Gegners zu schaden. „

aquadraht
aquadraht
Reply to  Pruchtfresse
27. Juli 2018 0:29

Und wo haben die Scheisshelme ihr Leben riskiert? Bei der Schauspielerei, oder beim Assistieren bei „Hinrichtungen“ (Morden)?

trackback
26. Juli 2018 0:32

[…]  +   Die „guten“ Weißhelme, die „guten“ Medien und der „gute“ Krieg in Syrien 25.07.2018, 09:44 Uhr. neulandrebellen – https: – Sind sie nun die Guten oder die Bösen, diese Weißhelme? Glaubt man Heiko Maas und dem Großteil der Berichterstattung, können… Ähnliche Meldungen […]

Musil
Musil
29. Juli 2018 13:19

Die Vierte Säule der Macht weiß, wem sie zu Diensten ist.
Sag einem Journalisten, das Pressefreiheit nicht nur ein Recht ist sondern auch eine Verpflichtung bzw. Verantwortung, dann hast du einen Feind fürs Leben. Denn diese Meinung ist antidemokratisch, antisemitisch (!) usw.

Sukram71
Sukram71
29. Juli 2018 18:49

Wenn die Weißhelme dabei helfen Menschen zu retten und. Zu versorgen, dann gehört denen gedankt. Deshalb haben die vermutlich auch den alternativen Nobelpreis erhalten.

Ob die Weißhelme neben ihrer Rattungstätigkeit mit einer Kriegspartei verbündet ist und Filmaufnahmen teils zur Propaganda genutzt werden, spielt schlicht keine Rolle. Das ist – im Verhältnis zum Retten von Menschenleben – nicht relevant.

Sicher gibt es auch syrische Rettungskräfte, die mit Assad verbündet sind. Denen gehört auch gedankt, wenn sie Menschen retten. Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Sukram71
29. Juli 2018 23:07

Viel mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Abgesehen davon, dass man froh über jeden in Syrien sein sollte, der nicht auf Menschen schießt, sondern diese zB aus eingestürzten Häusern rettet.

Und dass ich es schon extremst engstirnig finde, solche Menschen schlecht zu machen, bloß, weil dem Autor deren politische Einstellung nicht passt bzw sie „auf der falschen Seite“ stehen. Und dazu noch die Medien schlecht zu machen, die versuchen in dieser schwierigen Gemengelage halbwegs fair zu berichten. Un-fass-bar!

Sukram71
Sukram71
Reply to  Tom J. Wellbrock
30. Juli 2018 11:07

Das kann ich nur zurück geben. 😉 Dass die Weißhelme im Wesentlichen damit beschäftigt waren, humanitäre Hilfe zu leisten, wird von niemandem bestritten und steht außer Frage. Das war auch dringend nötig, weil der syrische staatliche Zivilschutz in diesen Gebieten aus nachvollziehbaren Gründen nicht tätig sein konnte. Dass Hilfsorganisationen über ihre Hilfe berichten, um Spenden zu erhalten ist international üblich. Dass es der gegnerischen Kriegspartei nicht gefällt, wenn dadurch das Leid der Zivilbevölkerung dokumentiert wird, muss auch niemanden verwundern. Dass das gleichzeitig immer auch Propaganda ist, auch nicht. Das schmälert aber nicht die Verdienste der Menschen, die in Kriegsgebieten Hilfe… Weiterlesen »

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