Die AfD, die Rente und der Sozialismus, wie die „ZEIT“ ihn sieht

Über die AfD schreibe ich eher selten. Mir ist zwar klar, dass die bräunlich schimmernde Alternative für Deutschland oft den Ton trifft, der (leider viel zu) viele Menschen auf ihre Seite zieht. Aber in der Regel halte ich mich an den Grundsatz, den Schreihälsen in Blau nicht noch mehr Raum zu geben, indem ich auf sie aufmerksam mache.
Heute mache ich mal eine Ausnahme.

Denn jetzt hat sich die AfD dem Thema Rente angenommen. Ein Thema also, das nahezu alle Menschen betrifft, ein Thema, das brisant ist, weil die neoliberale Politik von Schröder und Merkel (oder präziser: von SPD und Union) die gesetzliche Rente nach und nach demontiert habt. Zu Lasten der Rentner von heute, morgen und übermorgen erst recht. Umso bemerkenswerter sind die beiden Vorschläge der AfD, wie die Rente künftig gestaltet werden soll.

Mehr Staat, weniger Staat?

1. Jörg Meuthen wünscht sich weniger Staat. Im Grunde will er die umlagefinanzierte Rente gleich ganz abschaffen. Ersetzt werden soll sie durch – na, wer hätte das gedacht? – private Lösungen. Der gemeine Rentner oder zukünftige Rentner müsste sich jetzt gleichzeitig die Haare raufen und die Augen reiben. Abschaffung der gesetzlichen Rente und stattdessen rein private Einzahlungen? Man muss schon ziemlich verstrahlt sein, um noch an das Märchen zu glauben, die Versicherungswirtschaft wäre am Wohl ihrer Kunden interessiert.
Von daher, liebe (potenziellen) AfD-Wähler: Denkt noch mal drüber nach, ob Ihr das wirklich wollt, ok?

2. Bernd … pardon: Björn Höcke hat anderes im Sinn. Er will doch lieber eine staatlich finanzierte Rente, aber eben nur für Deutsche. Höcke faselt von „solidarischem Patriotismus“, von „Identität“ und „Solidarität“. Ok, also Rente nur für Deutsche. Super Idee! Aber wie soll es gehen? Wann genau ist man Deutscher? Und was passiert mit dem Geld, das Ausländer in die Sozialversicherung einzahlen? Wird das dann später mit Lebensmittelgutscheinen verrechnet? Oder ist es einfach weg bzw. wird den guten, blonden Deutschen ausgezahlt? Man weiß so wenig.
Von daher, liebe (potenziellen) AfD-Wähler: Vergesst diesen Schwachsinn besser, ja? Führt zu nichts, ist nicht umsetzbar und darüber hinaus dermaßen rassistisch, dass man sich nicht mal mehr mit dem Klassiker „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“ rausquatschen kann.

Aus der „ZEIT“ gefallen

Und dann wäre da noch – drittens – der Artikel in der „ZEIT“, der den Parteitag der AfD zusammenfasst. Gewohnt peinlich könnte man ihn nennen. Oder aber abschreckend blöd, die Leser mögen das selbst entscheiden.

Soziale Gerechtigkeit, so die „ZEIT“, „das passt zu den politisch linken Elementen in der AfD-Programmatik.“ Enttarnend! Denn links sein will die ZEIT ja nun mal eher nicht, von daher hat sie mit sozialer Gerechtigkeit auch nichts am Hut. Ebenso wenig wie die Regierungsheinis, die es heute gerade noch schaffen, von „szialr Grchtigkt“ zu sprechen. Über kurz oder lang bleibt wahrscheinlich nur noch „szle Grtkt“ und irgendwann ist es ganz aus dem Wortschatz verschwunden. Ganz im Sinne der „ZEIT“, die Themen wie Altersarmut elegant vom Tisch wischt, weil der gute, alte Raffelhüschen das Problem für „marginal“ hält. Thema erledigt, Altersarmut bekämpft.

Und überhaupt, die gesetzliche Rente sei nach Ansicht der „ZEIT“ staatsnah, also sozialistisch. Womit die AfD mal wieder als sozialistische Partei betrachtet wird, die eher links tickt und somit ganz nah an den Inhalten der Linkspartei dran ist. Für die „ZEIT“ ist insbesondere Höckes Idee ein Zeichen von „sozialistischem Gerechtigkeitsdenken“, womit das vermeintlich „linke“ Gedankengut der AfD unterstrichen wird.

Dazu ganz kurz ein Gedanke, der der „ZEIT“ wohl deshalb nicht mehr kommt, weil sie viel zu beschäftigt damit ist, überall linke Bösewichte zu entdecken:

Die gesetzliche Rente wurde seinerzeit am 1. Januar 1891 von Otto von Bismarck eingeführt, der seinerseits damit jedoch weniger soziale Wohltaten im Auge hatte, sondern vielmehr für eine gewisse Ruhe sorgen, sprich soziale Unruhen vermeiden wollte. Der konservative Bismarck wusste jedoch schon damals, dass die gesetzliche Rente keinesfalls privat finanziert werden darf und „dass man nicht den ‚Sparpfennig der Armen‘ einem Konkursrisiko aussetzen oder gestatten könne, ‚dass ein Abzug von den Beiträgen als Dividende und zur Verzinsung von Aktien gezahlt würde‘.“
Was Bismarck damals eingeführt hat und was auch heute noch funktionieren würde (zumindest, wenn die Versicherungswirtschaft „draußen bleiben“ müsste), mag staatsnah sein, weil eben staatlich finanziert bzw. betrieben. Die gesetzliche Rente jedoch als „sozialistisch“ zu bezeichnen, passt ins allgemeine Bild der medialen Betrachtungsweise.

Und die ist so billig wie durchschaubar. Alles, was in einem Atemzug mit „sozialer Gerechtigkeit“ genannt wird, ist „links“, ist „sozialistisch“, ist „populistisch“ oder was weiß ich nicht noch alles. Damit wird sozialer Ausgleich als nicht gewollt denunziert bzw. als nicht vorhandenes Problem („marginal“) abgetan.

Aber zurück zur AfD: Diese Partei ist weder links noch sozialistisch noch am Wohl der Menschen interessiert. Wenn es hart auf hart kommt, können sich auch blonde, brave Deutsche sicher sein, dass es ihnen an den Kragen geht, wenn die AfD mehr zu sagen hat. Denn in ihrem tiefsten Inneren ist diese Partei eine Mischung aus Neoliberalismus, Nationalismus und Rassismus. Dass sie es schafft, die Themen der Menschen so anzusprechen, dass die sich auch wirklich angesprochen fühlen, ist nicht nur eine Finte, die geschickt eingefädelt wurde. Es ist auch ein Beleg dafür, dass andere politische Richtungen längst verlernt haben, eine Sprache zu sprechen und Inhalte in den Fokus zu rücken, die die Interessen, Ängste und Bedürfnisse der Betroffenen widerspiegeln.

Das macht die AfD geschickter, es macht sie aber nicht besser.  

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R_Winter
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R_Winter

Meuthen wünscht sich weniger Staat. Im Grunde will er die umlagefinanzierte Rente gleich ganz abschaffen. Ersetzt werden soll sie durch – na, wer hätte das gedacht? – private Lösungen. Ich will nicht die Bedeutung von Meuthen (AfD) hoch spielen, aber er ist mit der FAZ die Sperrspitze zum geplanten Schleifen der GRV. „Achtung, Rentenfresser“ . Dort wird berichtet, dass der US-Konzern BlackRock „Europas Pensionen privatisieren“ wolle. Die EU-Kommission mache sich zur „willigen Helferin“. https://www.nachdenkseiten.de/?p=44798#more-44798 Nur ein halbes Jahr nach Finks Appell in Frankfurt präsentierte in Brüssel Valdis Dombrovskis, Vizepräsident der EU-Kommission und zuständig für die Regulierung der Finanzmärkte, einen Gesetzentwurf… Weiterlesen »

Musil
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Musil

Da wächst doch einfach zusammen, was zusammen gehört (und mglw. bereits zusammenarbeitet): Black Rock, Politik, (EU, AfD und die anderen Parteien – inkl. DIE LINKE), Medien (Zeit, Spiegel, taz usw.), Wissenschaft, zum Teil Kunst & Kultur (bspw. Nuhr – wenn den Typen als Künstler bezeichnen will).

R_Winter
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R_Winter

Es ist zur Rente/Altersversorgung im Spiegelfechter/Neulandrebelen alles geschrieben. Ein System mit Zukunft sollte sich das schweizerische Altersversorgungssystem als Vorbild nehmen. Die AfD vertritt seit Jahren die bekannte, neoliberale Richtung in der Altersversorgung. Die AfD war nie eine „Alternative“, sondern ist ein Retortenbaby der Finanz- und Versicherungsindustrie – unterstützt von den sogenannten „Leitmedien“, um Druck bei den neoliberal durchsetzten Parteien zu erzeugen. Die Zustimmung bei Wahlen sagt nichts, denn auch die NSDAP wurde von über 30% der Wählenden gewählt und die AfD ist der Nachfolger der NSDAP. Viele Deutsche haben nichts aus der Vergangenheit gelernt, Dieses zeigt die Kriegsbereitschaft und die… Weiterlesen »

Robbespiere
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Robbespiere

@R_Winter

Warten wir ab, denn im September kommt mit der neuen Bewegung Schwung in die verkrusten links-liberalen Ansichten.

Weißt du da schon Genaueres?

Ich hatte bei der Ramstein-Demo kurz Gelegenheit, mit Dieter Dehm darüber zu sprechen, aber der wußte auch noch nichts Konkretes.

R_Winter
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R_Winter

@Robbespiere

Ich bin nicht der Sprecher für Wagenknecht, aber bekannt ist, dass Personen aus dem Spitzenumfeld der sPD + Grünen dieser neuen, übergreifenden Plattform (der Name liegt noch nicht fest) beitreten werden.

Robbespiere
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Robbespiere

@R_Winter

Ich bin nicht der Sprecher für Wagenknecht

Na das wär doch mal ne erstklassige Quelle hier. Bewirb dich! 🙂

Mordred
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Mordred

Das Problem des Zeit-Artikels ist wie so oft, dass da nicht multidimensional gedacht wird und auch keinerlei genaue Definition und Abgrenzung erfolgt.
Ist das Gegenteil von rechts links oder nicht rechts?
Sind Begriffe wie liberal, sozial, autoritär, national… einzeln eigentlich aussagekräftig scharf umrissen?
Ist die Form des Kapitalismus nicht auch eine eigenständige Dimension?

Man hört in diesen Kontexten derart viel Scheiße…rechtsradikal und linksradikal wäre fast das gleiche…

seyinphyin
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seyinphyin

Sozial per se ist noch vergleichsweise gut umrissen, wird allerdings auch missbraucht. Autoritär ist an sich auch relativ klar, in der Regel sind das aber immer nur die anderen und niemals wir… National – da ist weniger das Wort und was es beschreibt selbst das Problem, als das Ganze drumherum, national statt global, global statt national, als würden die beiden Begriffe selbst da allein schon genug hergeben, dass diese Gegeneinanderstellen einen tatsächlichen Sinn ergeben könnte. Die Faschisten nehmen aus beiden Bereichen das, was ihrem kranken Spiel nützt. Liberal – liberal wird an sich absolut gar nicht in seinem Sinne genutzt.… Weiterlesen »

michaelp.
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michaelp.

Den Einleitungssatz werde ich mal NICHT ausführlich kommentieren. Offensichtlich handelt es sich hier um einen systemgetreuen Schreiberling! Einleitunssatz “Über die AfD schreibe ich eher selten. Mir ist zwar klar, dass die bräunlich schimmernde Alternative für Deutschland oft den Ton trifft, der (leider viel zu) viele Menschen auf ihre Seite zieht. Aber in der Regel halte ich mich an den Grundsatz, den Schreihälsen in Blau nicht noch mehr Raum zu geben, indem ich auf sie aufmerksam mache. Heute mache ich mal eine Ausnahme. ” Angenommen, Meuthen setzt das wirklich durch ( was ich allerdings nicht meine ) so sei doch gesagt:… Weiterlesen »

Thoex
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Thoex

Bin kein Rentenexperte. Bei kurzer Recherche wird aber schnell klar, daß die gesetzliche Rente in D versagt. Das hat schon Adenauer gewusst. Wenn jemand 45 Jahre bei dem Durchschnittsverdienst (heute liegt dieser bei ca 3500 € brutto) in die Rentenversicherung einzahlt, bekommt am Ende ca. 1200 € Rente. Das sind aber die wenigsten. Die Durchschnittsrente liegt bei ca 1000 € (ca. 500 – 770 € für Frauen). Die Grundsicherung liegt bei 838 €. Jetzt muss mir mal einer erklärung, warum eigentlich jemand 40 oder mehr Jahre ca. 20 % seines Einkommens für die Rentenversicherung ausgeben soll, wenn er dafür knapp… Weiterlesen »

Robbespiere
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Robbespiere

@Thoex Wenn jemand 45 Jahre bei dem Durchschnittsverdienst (heute liegt dieser bei ca 3500 € brutto) in die Rentenversicherung einzahlt, bekommt am Ende ca. 1200 € Rente. Der Durchschnittslohn als rein statistische Größe taugt als Berschnungsgrundlage überhaupt nicht, da er nichts über die Verteilung aussagt. Da ist das Medianeinkommen deutlich relevanter. Aus meiner Sicht ist daher klar; die gesetzliche Rente ist ein gescheitertes Modell. Es funktioniert nur, weil das das Versagen der Rentenversicherung auf den Rücken der Rentner ausgetragen wird. Was kann die Rentenversicherung dafür, wenn Regierungen zweckfremd in die Rentenkasse greifen, die Arbeitgeber entlasten und dann die Rentenhöhe bzw.… Weiterlesen »

Thoex
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Thoex

Der Durchschnittslohn als rein statistische Größe taugt als Berschnungsgrundlage überhaupt nicht, da er nichts über die Verteilung aussagt. Da ist das Medianeinkommen deutlich relevanter. Das sehe ich genauso. Ich habe nur den Istzustand beschrieben, der verdeutlicht, daß trotz hohen Lohns nur eine niedrige Rente zu erwarten ist. Im öffentlichen Dienst und vor allem in der Industrie werden diese unzulänglichen Renten mit Zusatz- bzw. Betriebsrenten ausgeglichen, d.h. private Versicherungen machen die gesetzliche erträglich. Es sollte aber die gesetzliche Versicherung ausreichen! Was kann die Rentenversicherung dafür, wenn Regierungen zweckfremd in die Rentenkasse greifen, die Arbeitgeber entlasten und dann die Rentenhöhe bzw. die… Weiterlesen »

Robbespiere
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Robbespiere

@Thoex Ich habe nur den Istzustand beschrieben, der verdeutlicht, daß trotz hohen Lohns nur eine niedrige Rente zu erwarten ist. Von hohen Löhnen kann man im Median nicht gerade sprechen, aber das Rentenniveau ist daran gemessen deutlich zu niedrig. Da hast du recht. Von den Renten der Niedriglöhner ganz zu schweigen. Eine staatliche Rente, die nicht vor Altersarmut schützt, ist schlicht eine Frechheit. Genau da liegt der Fehler. Es fehlt die Kontrolle! Das gleiche Prinzip bei Abgeordneten, die ihre Diäten selbst bestimmen dürfen. Das Problem liegt aber nicht bei der RV, sondern bei der Politik und ohne direkte Demokratie ist… Weiterlesen »

anton
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anton

was uns der Arbeitsbub hiermit sagen will,

“Die Pensionen wären problemlos aus dem laufenden Haushalt zu decken, wenn die Steuereinnahmen angemessen sprudelten und nicht für Rüstung und anderen Blödsinn verschwendet würden.”

Beamtenpensionen sind heilig, Rüstung per se böse! Was ist der andere Blödsinn,

Robbespiere
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Robbespiere

Ich habe mich ja erst kürzlich für Toleranz ggü. konträren Kommentaren hier ausgesprochen, aber warum werden dann, des Extremismus unverdächtige “Veteranen” ständig durch diesen Freischaltungsfilter ausgebremst?
Das erstickt jede flüssige Diskussion im Keim.
Es sollte doch möglich sein, die Filtereinstellungen entsprechend anzupassen, um “Neulinge” erst mal unter die Lupe zu nehmen, was ja sinnvoll ist, ohne gleich da gesamte Kommentariat in “Zeitlupe” zu versetzen.

Mordred
Mitglied
Mordred

Im Endeffekt ergänze ich nur robbespierre:
Es gibt für Rente kein besseres System als Umlagefinanzierung für die breite Masse. “Schuld” ist der Kapitalismus. Angespartes Geld nebst Zinsen ist ein Versprechen der Gesellschaft/des Staates, irgendwann in der Zukunft damit etwas kaufen zu können, obwohl sein Gegenwert (Produkt/Dienstleistung) in der Gegenwart/Vergangenheit hergestellt wurde und existiert. Wenn nun auf einmal alle für die Rente sparen würden, also das Geld nicht dem Rentner in die Hand drücken, sondern Geldvermögen aufbauen, würde dieses Kapital ja irgendwie / irgendwo angelegt werden müssen…die Zinsen sind jetzt schon seit langem im Keller…

seyinphyin
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seyinphyin

Der Blick aufs Geld ist immer Unsinn, weil es nur das Tauschmedium ist. Am Ende kann immer nur verteilt werden, was gerade eben produziert worden ist. Sofern man also nicht gerade einen Keller mit Dosenfutter und dergleichen anlegt, bringt alles Anlegen und Sparen für die Zukunft nur rein fiktiv etwas – und kann daher (im Großen und Ganzen) auch nicht Schuld am Scheitern sein. Abseits davon ist privat von Grund auf an teurer, denn beim Privaten wird mindestens ein zusätzlicher Schritt (meist weit mehr) dazwischengeschalten und der will bezahlt werden. Dazu kommt dann noch, dass gerade in der Privatwirtschaft ein… Weiterlesen »

anton
Gast
anton

Ich bin auch für die Abschaffung der peinlichen Rentenkasse, aber eben über eine steuerfinanzierte Grundrente! Die Blüm-Rob-70-er Jahre Rentenkasse kann es nicht! Rente nur für Deutsche? Was ist mit Ausländern, welche eingezahlt haben, erst denken, dann schwätzen, Lächerlichkeiten schaden der Partei nur! Die AFD sollte sich für eine Grudnrente einsetzen, da die Rentenkasse nur den dort beschäftigten Beamten nützt!

Robbespiere
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Robbespiere

Anton, Anton, du solltest deinen Nick endlich in “Essigessenz” abändern, denn deine Beiträge sind entweder unausgegoren wie frisch gepresster Most oder bereits gekippt wie überlagerter Wein. 🙂 Die Staatliche Rente stammt nicht von Blüm und schon gar nicht von Robert, dem Gemeuchelten, sondern von Bismarck und hat bereits zwei Kriege und zwei Währungsreformen bestens überlebt. Ob die beitrags- oder steuerfinanzierte Rente gewählt wird, ist auch egal. Die Bonzen wollen sich weder mit ausreichenden Beiträgen noch mit Steuern an den Renten ihrer Lohnsklaven beteiligen. Da du mich sicher gleich wieder als Beamtengünstling tituliren wirst ( wobei ich dir in puncto Ministerialbeamte,… Weiterlesen »

Mordred
Mitglied
Mordred

Die Beamten und sonstige Mitarbeiter bei der GRV kosten gerade einmal 1% der Einnahmen. Sämtliche privat finanzierten Konstrukte wie Riester kosten deutlich mehr, nämlich um die 20%.
Aber Hauptsache, wieder Beamten erwähnt^^

anton
Gast
anton

mordred: Arbeitsbub Nr.2, dann frage mal, ob die Landeshaushalte nicht die Pensionen finanzieren müssen, Bravtrunsel! es stört den linken Schrott nicht, dass andere Personen von ihren Beitragen ein Luxusleben haben.
Rob: rente stammt nur bedingt von Bismarck, der wollte eine steuerfinanzierte Grudnrente! Die Rente bedeutet nicht Solidarität, ihr linksradikalen Bravdirnen, sondern Fortbestand der Privilegien einiger Gruppen, die nichts finanzieren müssen! Man muss die AFD nicht mögen, aber selbst die stellt in der Flüchtlingsdebatte mehr da als ein

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

Wer je geglaubt hat, eine Parteigründung von Lucke oder Henkel könne auch nur irgend etwas mit Sozial zu tun haben, muss komplett verstrahlt sein. Das war von vornherein die rechte Sammelbewegung der wirtschaftsnahen CDU, CSU, SPD und FDP die zum Erfolg nur der Initialzündung durch Merkels Flüchtlingsnummer 2015 bedurfte. Nichts als ein geschickter Schachzug, um die asoziale, neoliberale Politik gg. die Mehrheit der eigenen Bevölkerung über das Bauernopfer Flüchtlinge und Migranten weiter anzutreiben. So schafft man eine künstliche Einheit und die wirklichen Sollbruchstellen der Gesellschaft bleiben schön im Dunkeln. Die heilige Inquisition feiert fröhliche Urständ und Merkels Nachtlektüre scheint der… Weiterlesen »

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Dem 1. Satz stimme ich voll zu, dem 2. bis auf die Bedingung. Natürlich wurde jeder Hebel, jeder Katalysator dankbar angenommen, doch benötigt hatten die Herrschaften nichts Spezifisches. Ihnen hätte zur Not auch die Überfischung der Nordsee gereicht. Aber ein Gottesgeschenk wie Deutschland-schafft-sich-ab-Sarrazin? Das lässt man sich natürlich nicht entgehen! Für mich sind die hierher Geflüchteten mitnichten nur Bauernopfer einer politischen Intrige! Sie sind echte Opfer. Doch so lange wir nicht imstande sind, solche Unterscheidungen zu treffen, müssen wir wohl oder übel in der KZ-Frage die Täter bleiben. Es ist eine Schande und ein Fall für den Europäischen Gerichtshof für… Weiterlesen »

Robbespiere
Mitglied
Robbespiere

@Drunter & Drüber Natürlich wurde jeder Hebel, jeder Katalysator dankbar angenommen, doch benötigt hatten die Herrschaften nichts Spezifisches. Davon bin ich überzeugt, denn mit der Angst der Menschen vor Überfremdung und Konkurrenz der sowieso knappen Resourcen läßt sich prächtig Politik machen und man kann die Ursachen für das sowohl innen- als auch außenpolitische Desaster bestens verschleiern. Die Befürworter der AFD fragen doch nicht danach, wer für den Abbau des Sozialstaates oder für prekäre Arbeitsverhältnisse, die Rentenkürzungen und den Mangel an bezahlbarem Wohnraum verantwortlich war, oder warum sich unser Land an Kriegseinsätzen und Waffenlieferungen beteiligt. All das haben die Flüchtlinge ja… Weiterlesen »

niki
Mitglied
niki

So hat auch der Arbeitslose oder Hartz4-Bezieher noch Jemanden, auf dem er herumtrampeln kann, anstatt sich selbst als Faulenzer und Sozialschmarotzer beschimpfen lassen zu müssen.

Beschimpft wird man als Arbeitsloser trotzdem. Lediglich sind die Flüchtlinge und Migranten ein Katalysator für viele der betroffenen deutschen Arbeitslosen (inkl. Aufstocker & Niedriglöhner), damit diese statt links eher tendenziell rechtsnational wählen… 20%+x DIE LINKE im Bund und/oder ein Links-Bündnis in Regierungsverantwortung mussten die Mächtigen um jeden Preis verhindern. Was ihnen leider gelungen ist!

Mir platzt fast der Kragen wegen dieses gewissenlosen Politikerpacks, nicht nur bei der AFD.

Nicht nur dir.

anton
Gast
anton

Entscheidet der Niki jetzt, wen die Prekafisierten Europäer zu wählen haben?

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Dein Kommentar wurde zur Freischaltung vorgelegt.

Wenn Sie meinen…

Balmug
Gast
Balmug

Zur Ergänzung, hier noch ein Interview mit dem “Sozialexperten” der AFD Jörg Schneider:

https://www.heise.de/tp/features/Wir-brauchen-dringend-einen-Systemwechsel-4043848.html?seite=all

Schlimmer, geht immer 😉

Rainer N.
Gast
Rainer N.

Was erwarten Sie denn nach der geistig moralischen Wende … der Weg ist das Ziel … das Ziel ist fast erreicht … keine MORAL mehr … man kann auch schreiben … kein HUMANISMUS mehr … war/ist wohl eh nur eine Episode in der langen Existenzgeschichte der Menschheit … die Marionetten spielen und tanzen den enthumanisierten Menschen vor der Nase herum … und kaum einer sieht die Fäden. Und wer sie sieht … der Prophet gilt im eigenem Lande ja nicht … wie war das mit der Büchse der Pandora … die Hoffnung … nun da wage ich zu zweifeln …… Weiterlesen »

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