Unsere Werte – unauffindbar

Da ist den Fraktionsspitzen der Union ja mal was ganz Originelles eingefallen: Werteunterricht für Kinder. Besser gesagt: Für Migrantenkinder. Die könnten es nämlich gebrauchen. Wenn wir in Deutschland wohl eines besonders gut können, dann den anderen mit ein bisschen Ethik auf die Sprünge helfen – das dachten sie sich wahrscheinlich in CDU und CSU, als ihnen dieser Gedanke eingefallen ist. Deutsche Kinder haben ja schon Werte verinnerlicht, denen muss man da nichts mehr beibringen. Klassenmobbing, Schulhofjagden und gelegentliche Amokläufe autochthoner Kinderlein geflissentlich ignoriert: Fehlt es uns denn nicht fast an allen Ecken und Enden an Werten? Und wieso um Himmels willen glaubt ausgerechnet die Union, sie müsse Wertefragen klären?

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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31 Gedanken zu „Unsere Werte – unauffindbar

  • 16. Mai 2018 um 18:07
    Permalink

    So richtige Werte scheinen wir ja nicht mehr zu haben.

    Was man so beobachtet, sind Egoismen und Ellenbogeneinsätze, jeder scheint sich selbst der Nächste.

    Das sind auch Werte. Aber garantiert nicht meine…

    Der öffentliche Raum ist eine Ansammlung von Individuen, die sich in ihre digitale Schutzzone flüchten – mit Stöpseln im Ohr, synchron in Netzwerke oder Messenger tippend.

    Es gibt zwar den einen oder anderen mit den man sich gerne unterhält, jedoch gerade bei uns in den öffentlichen Verkehrsmitteln, ist doch recht viel „Dumpfvolk“ unterwegs. Mit denen möchte ich nichts zu tun haben! Hetzen immer gegen die nächst niedrige soziale Gruppierung, statt auch nur ansatzweise nachzudenken.

    Antwort
    • 16. Mai 2018 um 18:40
      Permalink

      Die Hackordung zwischen den sozialen Gruppierungen ist doch wunderbar. Zeigt sie doch den Habenichtsen und Nichtsnutzen wo sie hingehören, und dem edelem Leben, dass es durch „Leistung“ und „Fleiß“ (auch Werte) verdienterweise darüber steht.

      Wenn man etwas weiter hinter die Fassade unserer Werte schaut, kann einem ohne die rosarote Brille des Konsums schon recht übel werden.

      Beste Grüße

      Antwort
    • 16. Mai 2018 um 19:13
      Permalink

      Hi, Niki,
      wie Du weißt, war ich ja Linienbusfahrerin in Wiesbaden. Du hast Recht, es gibt viel Dumpfvolk. Andererseits hatte ich auch grade im Bus wertvolle Gespräche mit Fahrgästen, manchmal reichte eine von mir provokant laut gedachte Äusserung und schon hatten wir oft sehr tiefgründige Unterhaltungen!
      Ich habe oft gemerkt, dass es gewaltig brodelt…nur den Mut, Guillotinen zu bauen haben noch nicht genug Leute. Gerade die jungen Leute sind extrem spiessig! Meine Generation, Bj 55 und älter ist oft recht zornig drauf! Vielleicht müssen wir Alten ja ein 68 2.0 loslassen!!

      Antwort
      • 16. Mai 2018 um 19:24
        Permalink

        Eine schöne Utopie, Die Alten und die Jungen rebellieren gemeinsam. In Wirklichkeit fühlen sich viele der Alten so, als ob so niemals jung waren, und viele der Jungen so als ob sie nie alt werden würde.

        Politisch destruktive Menschen wie z.B. Herr Spahn nutzen das schamlos aus.

        Beste Grüße

        Antwort
      • 16. Mai 2018 um 20:37
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        Hallo Chrissie

        Gerade die jungen Leute sind extrem spiessig! Meine Generation, Bj 55 und älter ist oft recht zornig drauf! Vielleicht müssen wir Alten ja ein 68 2.0 loslassen!!

        Da müssen wir uns auch selbst an die Nase fassen, denn wer vermittelt primär Werte?
        Das ist doch in erster Linie Aufgabe der Familie und wenn man es den Küken vorne und hinten hineinstopft, erreicht man genau das Anspruchsdenken, die fehlende Wertschätzung und Abgestumpftheit, wie wir sie Tag für Tag erleben.
        Solidarität und Kommunikation findet mehr und mehr in sozialen Medien und Computerspielen statt, aber immer weniger in der realen Welt.

        Vielleicht müssen wir Alten ja ein 68 2.0 loslassen!!

        Wir müßten den Laden komplett lahmlegen, bis Politik und Oligarchie kotzen und in die Knie gehen.
        Zu verlieren haben wir nicht mehr viel, weil unsere Uhr eh immer lauter tickt, aber wir können unseren Sprößlingen zeigen, dass kämpfen sich lohnt und der Krieg wurde uns ohnedies schon längst aus den eigenen Reihen erklärt.

        Man hat unsere heidnischen Vorfahren als primitive Barbaren verspottet, wiel sie ihre Freiheit bis aufs Blut verteidigten, letzendlich mit Erfolg.
        Wenn wir den Schutt von 1500 jahren christlicher Verblödung und Unterwürfigkeit beiseite räumen, können wir uns selbst finden.
        Dies bedeutet nicht, Andere gering zu schätzen, aber es bedeutet, die vermeindlich Herrschenden das Fürchten und Respekt zu lehren.
        Wir sind das Volk!

        Antwort
      • 17. Mai 2018 um 10:20
        Permalink

        @ChrissieR:
        Ich habe lange nachgedacht, was genau ich dazu schreibe. Natürlich gibt es den einen oder anderen, mit dem man sich gut und angeregt im Bus unterhalten kann.
        Beziehen kann ich mich natürlich nur auf die Buslinie welche ich regelmäßig nutze. Da gibt es halt immer wieder die gleichen Rentnerinnen, welche über alle und jeden (besonders über Linke, (echte)Grüne, Migranten, Homosexuelle & Alleinerziehende) mosernd herziehen, die nicht ihren althergebrachten „Werten“ entsprechen. Das männliche Pendant schweigt seltsamerweise in der Regel oder man hört höchstens ein leises unverständliches Grummeln. Diese Frauen machen das in so einer lauten und penetranten Art und Weise, dass ich das nur mit einem Kopfhörer ertrage.
        Wenn die mal nicht da sind ist es erträglich.

        Antwort
  • 16. Mai 2018 um 18:32
    Permalink

    Wer soll also unsere Kinder formen und ihnen unsere Werte vermitteln? Die Erwachsenen, die wir hierzulande so haben, drängen sich da auch nicht gerade auf. Und überhaupt stellt sich doch die Frage, welche Werte überhaupt gemeint sein könnten.

    Ich denke, dass das was wir im Kontext des Artikel als „Werte“ bezeichnen hat u.a. die Funktion eine gesellschaftliche Identität zu schaffen. Das ist per se nichts schlechtes, wenn das was wir unseren Kinder vorleben und vermitteln, nicht durch und durch bigott und rational widersprüchlich wäre.

    Wenn man versucht weiter zu denken ist es womöglich sogar so, dass wir diese Scheinheiligkeit (oft dar gebracht in Sonntagsreden) benötigen um so zu funktionieren wie wir funktionieren, denn wir wollen ja „Die Guten“® sein.

    Beste Grüße

    Antwort
    • 16. Mai 2018 um 20:05
      Permalink

      Was sind denn Werte überhaupt? Noch vor einiger Zeit benutzten die Konservativen nicht den Begriff „Werte“. Sie sprachen vielmehr von der Leitkultur und meinten damit die typisch deutschen Denk- und Handlungsmuster. An dieser Stelle müsste man schon anfangen zu streiten. Wie wir gemerkt haben, kommt man mit dieser Leitkultur nicht zum Ziel einer gelebten Wertegemeinschaft.

      Die Neo-Linken oder Linksliberalen, die Kritiker eines solchen Begriffes, stehen eher für die Vielfalt der Werte, um beispielsweise die kulturelle Heterogenität der Gesellschaft zu betonen. Bedauerlicherweise stellte sich der gegenseitig befruchtende Bezug und Austausch nur sehr selten ein. Aus der hochgehaltenen Heterogenität ist eher eine Beliebigkeit geworden, ein Nebeneinander ganz unterschiedlicher Wertesysteme. (Bsp: Die Ehe als Institution nur zwischen Mann und Frau ist gefallen. Für nicht Wenige gingen damit Werte in die Brüche.) Die psychosozialen Auswirkungen dieser Vielfalt sollten nicht unterschätzt werden. Der Mensch erlebt sich derzeit eher als der in die Welt Geworfene (klingt nach Heidegger, ich weiß). Das Credo tendiert zu dem Grundwert: Du bist in der Welt, also mach was daraus! Mehr an Werten scheint nicht mehr zu kommen .

      Antwort
      • 16. Mai 2018 um 20:21
        Permalink

        Was sind denn Werte überhaupt?

        Das ist ein gute Frage, über die sich schon viele berühmte Philosophen den Kopf zerbrochen haben. In erster Näherung versuche ich mich dabei an Herrn Kant zu orientieren, der m.E. mit seinem Kategorischer Imperativ ein gutes Kriterium geschaffen hat, ob ein „Wert“ (nach Kant heißt das wohl Maxime) geeignet oder ungeeignet ist das menschliche Zusammenleben (pöse Zungen sagen Art gerechte Haltung) zu fördern.

        Beste Grüße

        Antwort
        • 16. Mai 2018 um 20:30
          Permalink

          Ich als emeritierte Busfahrerin sage dazu nur, dass Kants kategorischer Imperativ ( vulgo : Was Du nicht willst, das man Dir tu…..) sich so ziemlich im Paragraph 1 der StVO zusammenfassen lässt…

          Antwort
          • 16. Mai 2018 um 23:01
            Permalink

            Ich bin übrigens der Ansicht, dass der Imperativ von Kant mit dem Spruch „Was du nicht willst, das man dir tut …“ nicht richtig umschrieben ist. Denn dann wäre es nämlich so, dass der Masochist, der es ja mag, wenn ihn jemand unterdrückt, gewissermaßen aus seinem Wollen an sich selbst, eine Behandlungsmaxime für seinen Nächsten destillieren könnte. Kant spricht aber ja von einer apriorischen Sittlichkeit, die nicht aus dem Erfahrungskontext stammt, sondern gewissermaßen angelegt ist in Menschen an sich.
            Aber das nur nebenbei 😉

          • 17. Mai 2018 um 10:56
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            @Roberto

            „…dass der Masochist, der es ja mag, wenn ihn jemand unterdrückt, gewissermaßen aus seinem Wollen an sich selbst, eine Behandlungsmaxime für seinen Nächsten destillieren könnte.“

            Soll man Kant kritisieren, dass er an die Masochisten nicht gedacht hat? Scheitert deshalb seine Maxime? Ich glaube nicht. Denn, so deine Definition, wenn der Masochist seine eigene Unterdrückung liebt, wird er selbst nie in die Lage kommen, desgleichen seinem Nächsten angedeihen zu lassen. Denn sonst wäre er kein Masochist. Es gibt jedoch auch die Diagnose, dass der Masochismus eine Persönlichkeitsstörung ist. Für die davon Betroffenen ist es schwierig, eine normale und positive Beziehungen zu anderen Menschen aufzubauen. Und daraus ergeben sich weitere psychischen Störungen. Diese Definition des Masochismus würde auch Kants Imperativ stärken.

            Vielleicht litt Kant an moralischem Masochismus. Ein Zustand, der die moralischen Ansprüche derart in die Höhe schraubt, dass ein stetes Schuldgefühl damit einhergeht. Die moralistischen Vorgaben sind insbesondere in Religionen zu finden, die sich für die Übertretungen ihrer Werte allerlei Strafen ausgedacht haben. Da kommt der sadistische Anteil mit ins Spiel.

  • 16. Mai 2018 um 22:46
    Permalink

    Ein Topf Senf

    Ja, Werte müssen es uns wieder wert sein, bürgerliche allemal! Allemal ist ein schönes Wort, viel schöner als knöcherne, hölzerne bürgerliche Wertemoral. Ich lese zum wiederholten Mal Kant – Sapere Dingsbums und Imperativ, kategorisch! Deutsch bis ins innerste Mark der X-Mark. Ohne ihn, den Protagonisten der Aufklärung, wäre Königsberg eine Stadt bei der Ostsee und hieße Kaliningrad, mit Hackfleischklumpen in Mehlsauce – und das alles ohne instrumentelle Vernunft. Wir sollten öfter Canetti lesen. Und wir sollten auf eine Diskussion um Werte für Kinder verzichten, wenn uns als Alternative zu CDU/CSU nichts Besseres einfällt als 250 Jahre alter paternalistischer Bildungshubereienstaub, eingebildeter zumal.

    jm2c

    Antwort
  • 16. Mai 2018 um 23:12
    Permalink

    Sicher ist, ich mach mich unbeliebt. Aber es muss.
    Dumpfvolk und Doofmichel sind hier wieder und wieder gern gebrauchtes Vokabular im wiederholenden politischen Geschwätz. Pöbelei kann aber nicht jeder, ohne das es zum Bumerang mit Substanzverlust wird. Schwitzig hatte hier so ein Können-Abo exklusiv drauf. Die Blogger geben sich ja alle Mühe immer wieder abzuliefern, aber trotzdem oder darum: Sind wir denn Wiederkäuer oder doch Widerkäuer? Spannender wars allemal als noch um Querfront gestritten wurde. Pro und wider mit Substanz und Nachhaltigkeit statt widerliche wieder Wiederholungen vom Fließband des Kommentar-Journalismus. Wie die einstudierten, bedeutungsschwangeren Attitüden der Mainstreamer etabliert sich in den Alternativen mehr und mehr das Schäufeln mit dem Quoten-Bäggerchen, bis auch der alternatien Alternativlosigkeit die Alternative folgt. Gibt es ein inhaltliches Ziel, ein Projekt, einen Weg, der keine selbsterhaltende Medienschleife darstellt?

    Antwort
    • 16. Mai 2018 um 23:22
      Permalink

      Kurz? Ich glaube nein.

      Antwort
      • 17. Mai 2018 um 0:48
        Permalink

        Gute Frage!
        Ich denke, das Internet (Medienrevolution) ist in seiner evolutionären Phase gerade im Stadium des Aufbaus seines ‘Limbischen Systems‘. Es ist frustrierend, da die neoliberalen Kräfte mit den Youtubern und Influencern usw. in der jungen Bevölkerung sehr(!) wirkmächtig sind.
        Andererseits macht es Mut, dass durch die Vernetzung und Youtube etc. Wahrheiten über die wirklichen Zusammenhänge und Verbrechen der Eliten zum Vorschein kommen, bzw. das Monopol der Meinungs-, und Deutungshoheit gehörig wackelt.
        Aus meiner persönlichen Erfahrung: Die Sprachbarriere ist ein riesiges Hindernis, um den Gedanken der fortschrittlich denkenden Menschen gegenüber dem, die Menschlichkeit in den Gesellschaften zerstörenden Neoliberalismus Gehör zu verschaffen. Es ist alles da: Beginnende Aufklärung über die üblen Machenschaften usw… Aber es sind so viele Informationen, Empörung, Posten, Liken, usw…
        Verschiedene Sprachen. Atomisierung.
        Und dieses Hindernis der Sprachbarriere haben die Eliten nicht…

        Vielleicht muss es auch kein (einheitliches) Projekt geben, da dies leichter von den ‚Mächtigen‘ manipuliert werden könnte ? Sondern nur ein Ziel!
        Ach, ich schweife ab…
        😉
        so what

        Antwort
        • 17. Mai 2018 um 7:09
          Permalink

          @Elo

          Andererseits macht es Mut, dass durch die Vernetzung und Youtube etc. Wahrheiten über die wirklichen Zusammenhänge und Verbrechen der Eliten zum Vorschein kommen, bzw. das Monopol der Meinungs-, und Deutungshoheit gehörig wackelt.

          Das dürfte sich Dank Zensur des Netz-DG bald erledigt haben.
          Einige Blogger haben aus Angst vor den hohen Geldstrafen bereits aufgegeben.
          Der Polizei- und Überwachungsstaat schreitet voran.

          http://www.egon-w-kreutzer.de/005/tk180516.html

          Antwort
        • 17. Mai 2018 um 11:11
          Permalink

          @ Elo

          „fortschrittlich denkenden Menschen“

          Ja, was sind denn „fortschrittlich denkenden Menschen“? Da werden Viele unterschiedliche Definitionen haben. Der Begriff „Reform“ war ja mal ein Synonym für Fortschrittlichkeit im Sinne der Emanzipation. Heute ist dieser Begriff in sein Gegenteil verkehrt, wird aber von einem Teil der Bevölkerung immer noch mit gesellschaftlichem Fortschritt (wohin eigentlich?) gleichgesetzt.

          Übrigens sollte man sich bewusst sein, dass Werte Setzungen sind, die man zwar mehr oder weniger gut begründen, jedoch nicht mit wissenschaftlichen Methoden beweisen kann.

          Antwort
          • 20. Mai 2018 um 21:10
            Permalink

            Ich benutze „fortschrittlich denkende Menschen“ einfach als Synonym für humanistisch links. Hier auch aus Gewohnheit, da bei konservativen Gesprächspartnern bei dem Wort „links“ schon zu viele Schotten zuklappen, um ernsthaft zum Nachdenken anzuregen…

        • 17. Mai 2018 um 14:26
          Permalink

          @Elo

          Andererseits macht es Mut, dass durch die Vernetzung und Youtube etc. Wahrheiten über die wirklichen Zusammenhänge und Verbrechen der Eliten zum Vorschein kommen, bzw. das Monopol der Meinungs-, und Deutungshoheit gehörig wackelt.

          Das dürfte sich Dank Zensur des Netz-DG bald erledigt haben.
          Einige Blogger haben aus Angst vor den hohen Geldstrafen bereits aufgegeben.
          Der Polizei- und Überwachungsstaat schreitet voran.

          http://www.egon-w-kreutzer.de/005/tk180516.html

          Antwort
        • 18. Mai 2018 um 10:28
          Permalink

          @Elo

          Andererseits macht es Mut, dass durch die Vernetzung und Youtube etc. Wahrheiten über die wirklichen Zusammenhänge und Verbrechen der Eliten zum Vorschein kommen, bzw. das Monopol der Meinungs-, und Deutungshoheit gehörig wackelt.

          Das dürfte sich Dank Zensur des Netz-DG bald erledigt haben.
          Einige Blogger haben aus Angst vor den hohen Geldstrafen bereits aufgegeben.
          Der Polizei- und Überwachungsstaat schreitet voran.
          http://www.egon-w-kreutzer.de/005/tk180516.html

          Antwort
        • 18. Mai 2018 um 10:31
          Permalink

          Elo

          Nun habe ich zum dritten Mal eine Antwort abgegeben und bin gespannt, ob sie diesmal freigeschaltet wird oder im Nirvana landet.

          Antwort
    • 17. Mai 2018 um 8:08
      Permalink

      @Lutz Lippke

      Kurze Frage, muss man denn jetzt pöbeln um sein Ansinnen an den Mann oder die Frau zu bringen, oder ist „sachlich“ gar besser.

      Ansonsten war schwitzig (=! Schwitzig) und seine verbalen Keulen gegen die Unsäglichen „Kult“.

      Beste Grüße

      Antwort
      • 17. Mai 2018 um 11:17
        Permalink

        Meine Zielrichtung ging eher zum Nichtpöbeln, zum sachlichen, aber auch selbstkritisch persönlichen Reflektieren der Ereignisse. „Ansinnen an den Mann oder die Frau bringen“ ist dafür ein gutes Stichwort. Zunächst bringe ich ja ein Ansinnen an mich selbst. Das sollte Selbstbewusstsein und Demut erzeugen. Nur Eines von Beiden weist auf Defizite hin. Der Andere, Mann oder Frau, ist ein Einer/Eine, der/die Anspruch darauf hat, nicht nur als Projektionsfläche der eigenen Defizite zu dienen. Gegenseitige Pöbeleien, die die Kurve nicht kriegen und nicht zum Austausch auf Augenhöhe führen, sind nutzlos. Dementsprechend ist das pauschale Abwatschen des Systems, der Demokratie oder des dummen Volkes nutzlos, weil in den leeren Raum gepöbelt. „Schwitzigen“ Dampf ablassen als Aufmerker ok, dann muss aber die nachhaltige Substanz folgen. Mir ist so, als trampelten wir auf der Stelle, als wähnten wir uns an einer überfälligen Bushaltestelle. Statt dem Bus kommt aber allenfalls der Pfleger und lässt sich als Dumpfbacke beleidigen, bevor er Beruhigungstropfen und Bild-Zeitung reicht ( in hiesigen Kreisen natürlich ein intellektuelleres Medienerzeugnis). Täglich grüßt das Murmeltier.

        Antwort
      • 17. Mai 2018 um 15:00
        Permalink

        @Heldentasse

        Ansonsten war schwitzig (=! Schwitzig) und seine verbalen Keulen gegen die Unsäglichen “Kult”.

        Stimmt und nach meiner Erinnerung hat Schwitzig nur dann Kommentatoren angegangen, wenn sie erkennbar kein Interesse an einer offenen Diskussion, sondern nur am Absondern einer kruden Meinung hatten, die entweder extrem rechtslastig oder neoliberal war.
        Natürlich ist es meißt besser, extrem gefärbte oder bewußt provozierende Aussagen unkommentiert zu lassen, aber die eigene Ohnmacht und die Ignoranz mancher Zeitgenossen treiben Einem gelegentlich doch den Puls in die Höhe.

        Was das Ziel dieses Blogs betrifft, ist die Reichweite der Neulandrebellen recht begrenzt.
        Um das zu ändern, fände ich es gut, wenn in Artikeln auch Informationen über sinnvolle Bürgerinitiativen gegeben würden, die den ständigen Negativmeldungen über Mißstände etwas Positives entgegen setzen.
        Die Gegenseite ist ja auch nicht ohne Grund bestens vernetzt.

        Antwort
  • 18. Mai 2018 um 13:24
    Permalink

    Es gibt durchaus gemeinsame Werte: Materialismus und Konsum.
    Darum haben Regierung und Unternehmen erstmal auf „Durchwinken“ geschaltet.
    Blöd ist nur, dass man die neuen Mitbürger erstmal in in einen ausreichend konsumfähigen Zustand bringen muss.

    Und das scheint jetzt langsam lästig zu werden…

    Antwort
    • 18. Mai 2018 um 14:02
      Permalink

      @Tobi

      Blöd ist nur, dass man die neuen Mitbürger erstmal in in einen ausreichend konsumfähigen Zustand bringen muss.

      Und das scheint jetzt langsam lästig zu werden…

      Gut gesprochen!

      Und zu allem Elend geht jetzt auch noch den Amerikanern, die sich sonst begeistert für deutsche Spitzenqualität verschulden, die Luft mangels Einnahmen aus und sie wollen nicht mehr mitspielen.
      Allenfalls für „Saure Gurken“ made in Germany reicht das Budget noch.

      Aber wer würde denn auf die völlig verrückte Idee kommen, den Binnenmarkt durch höhere Löhne und höhere Steuern auf fette Gewinne und reichlich vorhandene Vermögen anzukurbeln und die schwarz-rote Null zu beerdigen, um nicht dauerhaft von Exportüberschüssen abhängig zu sein?

      Antwort
  • 19. Mai 2018 um 0:38
    Permalink

    Werte, wie der Lehrerin & Mitschülerin die Hand zu geben.

    Werte, wie die jüdischen Mitschüler mit Respekt zu behandeln.

    Werte, wie die deutschen Mitschüler mit Respekt zu behandeln.

    Werte, wie die Inklusion-Mitschüler mit Respekt zu behandeln.

    Werte, wie die europäischen Mitschüler, deren Eltern wahrscheinlich Nettoeinzahler ins Wohlfahrtssystem sind, mit Respekt zu behandeln.

    Werte, wie den Vater & Cousins nicht in die Schule zu schicken um den Lehrer wegen schlechte Noten einzuschüchtern.

    Werte, wie 10 Jahre die Füße stillzuhalten um mit einem Realabschluss um eine Ausbildung zu machen und dann zumindest als Facharbeiter nicht als Blogger arbeiten zu müssen.

    Wertschätzung der hier im Westen verfügbaren Perspektiven, Infrastruktur, direkt-kostenlosen Bildung & Gesundheitversorgung, geringen Korruption und relativ-effektiven Verwaltung, freie Meinungsäußerung und Demokratie und Sozialleistungen und die allgemeine Toleranz der Europäer.

    Wertschätzung diese oben genannten Aspekte, die im romantisierten Heimatland nicht gibt. Deswegen sind die Großeltern/Eltern ja in den Westen gegangen.

    Wertschätzung dieser oben genannten Aspekte und den Willen zu entwickeln um die Werte & Aspekte zu erhalten.

    Dies erfordert natürlich von den Migranten die Offenbarung, dass die Europäer/Ungläubigen das bessere System haben und dass man den Stolz zumindest schlucken muss, bis man auf das gleiche Niveau ist.

    Dies erfordert natürlich Outgroup-Empathie, die man als Araber bzw. Afrikaner im wesentlich viel weniger hat auf Grund von Tribalismus und Clan-Mentalität.

    Dies erfordert im Schnitt einen Durchschnitts-IQ von 85 und höher, den nur die Migranten aus Latein-Amerika, Indien & Ost-/Südost-Asien haben. Denn Pädagogen/Psychologen wissen, dass man mit weniger als 85 IQ sehr große Probleme hat überhaupt den Hauptschul-Abschluss in DE zu schaffen.

    (STOP! Statistik-Tipp: Kapitel Durchschnitt & Normalverteilung und dazu PISA/TIMMS/PIRLS-Ergebnisse studieren)

    Dies erfordert, dass man den westlichen Beizous mit ihrer Identitätspolitik & Virtue-Signalling nicht auf dem Leim geht und sich nicht einbildet, dass der böse weiße Mann an allem Schuld ist.

    Um diese Werte zu vermitteln, muss natürlich der Westen de-facto wieder einen gesunden Stolz auf die eigenen Errungenschaften, Geschichte und Kultur haben.

    Dies ist aber im linken Mainstream nicht möglich, da man längst zu Ethnomasochisten mutiert ist. Oder lieber die x-te Genderdiskussion führt.

    Antwort
    • 19. Mai 2018 um 11:47
      Permalink

      Ein besonderer Wert wäre auch, pseudo-Herrenmenschen und kranken Nationalromantikern völlig straflos die Fresse polieren zu dürfen, Hobbyrassisten und Hetzern in die Nüsse zu treten, bis sie endlich ihr verkommenes Schandmaul halten. Mich kotzen diese Reserve-Goebbels-Typen sowas von an !

      Antwort

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