Von der existierenden Armut, die es nicht gibt

Das ist schon ein Kunststück der besonderen Art. Angestoßen durch die Ereignisse der Essener Tafel wurde scheinbar in hierzulande endlich einmal flächendeckend über Armut in Deutschland gesprochen. Doch nicht erst seit den unerträglichen Aussagen Jens Spahns wird die tatsächliche Armut wegdiskutiert. Und zwar ebenso flächendeckend. Dabei wird noch nicht einmal über „Einzelfälle, alles Einzelfälle!“ schwadroniert, sondern das Problem durch das Uns-geht-es-gut-Mantra überdeckt.

Die Tafeln als schöne Ergänzung zum Sozialsystem zu bezeichnen, zeugt schon von einem unnatürlichen Selbstvertrauen und einem abgrundtiefen Selbstverständnis. Doch so kam es ja, hungern müsse niemand, laut Jens Spahn sind die Tafeln ja sowieso nur ein „Luxus“, der eigentlich gar nicht nötig wäre. Doch arbeiten wir uns nicht an Jens Spahn ab, dessen Lebenswirklichkeit so weit von der von Tafelbesuchern entfernt ist wie seine Lebenseinstellung von der eines Feuerwehrmannes. Spahn kann auf seine Art gar nicht anders, er weiß schlicht nicht, worüber er spricht. Das macht es nicht besser, was er an Widerlichkeiten von sich gegeben hat, aber es wäre nicht angemessen bzw. nicht ausreichend, die Problematik auf ihn zu reduzieren.

Nach gefühlten 100 Talk-Shows zum Thema dauerte es bis zum 14. März, bis endlich einmal konkret angerissen wurde, was zu tun sei, um der wachsenden Armut zu begegnen. Doch bis dahin wechselten betroffene Gesichter und rührende Statements in regelmäßiger Aufdringlichkeit immer wieder zum Thema des „Es geht uns doch gut“.
Und das ist wirklich ein Kunststück. Auf der einen Seite stehen rund 1,5 Millionen Menschen, die regelmäßig Tafeln aufsuchen müssen, wobei die Dunkelziffer derer, die sie eigentlich aufsuchen könnten, dies aber aus Scham, Stolz oder anderen Gründen nicht tun, deutlich darüber liegen dürfte. Auf der einen Seite gibt es schon seit Langem Zahlen darüber, wie es um die Armut und die darin inbegriffene Kinder- und Altersarmut steht. Auf der einen Seite nehmen prekäre Jobs zu, Leiharbeit, Minijobs, unfreiwillige Teilzeitjobs und solche, die so unterirdisch bezahlt sind, dass die Betroffenen aufstocken müssen.

Und auf der anderen Seite wird zu einem Zeitpunkt, wo genau diese Themen, die keine Randthemen sind, sondern einen immer breiteren Rand bekommen, das Liedlein vom Wohlstand geträllert. Da werden in den Talk-Shows, die sich mit der Thematik befassen wollen, Menschen an den Pranger gestellt, die womöglich gar nicht unbedingt zur Tafel müssten, die also – so die Lesart rund um die Spahnsche Fraktion, und die ist ganz schon groß – das Angebot aus purer Lust annehmen, was natürlich gar nicht geht. Da wird auf der anderen Seite darüber schwadroniert, dass man doch erst einmal klären müsse, was Armut eigentlich sei und als Lösungsansatz bessere Bildung in der Zukunft versprochen. Da wird auf der anderen Seite darauf verwiesen, dass diejenigen, „die morgens aufstehen“, mehr haben müssten, als diejenigen, die dies nicht tun. Ohne allerdings den kleinen, aber feinen Umstand zu erwähnen, dass zwischen beiden Gruppen vermehrt kaum noch finanzielle Unterschiede auszumachen sind. Und klar, wenn die Löhne sich auf einem Niveau befinden, das vielfach auf die zwangsweise Aufstockung hinausläuft, dann ist es ein Ding der Unmöglichkeit, Menschen ohne Arbeit mehr zu geben. Schließlich muss das Lohnabstandsgebot eingehalten werden, und das ist so zynisch, dass es Übelkeit hervorruft.

Die Essener Tafel hat auf ein Problem aufmerksam gemacht, das aufgrund der drastischen Maßnahme durch deren Leiter (unabhängig davon, wie man diese bewerten will) mit einem Handschlag in die Medien rutschte und plötzlich die Politik in Zugzwang brachte. Aber nur auf den ersten Blick, und nur ganz kurz. Denn speziell in den Talk-Shows wurde – auch dank der Moderatoren, die in ähnlichen Sphären leben wie Spahn & Co. – das „Uns geht es gut“ nicht nur nicht hinterfragt, sondern alles, was dem widersprechen konnte, im Keim erstickt. Die einsame Kämpferin Sahra Wagenknecht dürfte davon ein Lied singen können, sie gehörte zu den wenigen Ausnahmen, die die soziale Ungleichheit immer wieder aufs Neue – und immer wieder ohne durchschlagende Wirkung – auf den Tisch legte. Die Reaktionen reichten von Ignoranz (Wagenknechts Redeanteil lag drastisch unter dem der anderen Gäste, danach konnte man gewissermaßen die Uhr stellen) bis hin zu Empörung, wie denn diese linke Politikerin Deutschlands ach so tollen Wohlstand so schlechtreden könne. Das macht müde. Und diesen Eindruck hatte man insbesondere beim eigentlich noch so jungen und unverbrauchten Kevin Kühnert von den Jusos, als der am 14. März 2018 bei Maischberger in der Runde saß.

Doch Kühnert war es, der endlich einmal ansprach, was zu tun sei. Das Mindeste muss die Anhebung des Regelsatzes sein, damit einhergehend die Anhebung der Löhne, damit das ganze Prinzip überhaupt Sinn macht. Katrin Göring-Eckhardt stimmte dann irgendwie, irgendwann zu und räumte ein, dass die Grünen ja bei der Einführung der Agenda 2010 auch nicht gerade alles richtig gemacht hätten. Was erstens die Untertreibung des Jahres ist und zweitens die Chance liegenließ, einmal grundsätzlich über die Agenda 2010 zu sprechen, die seit ihrer Einführung zu immer mehr Not, Elend, Abhängigkeiten, Hunger (ja, auch Hunger!) und psychischen Erkrankungen geführt hat.

Aber ok, bleiben wir zunächst einmal beim kleinschrittigen Vorgehen, und halten wir also fest, dass als minimalste Maßnahme, um zumindest ein klein wenig Besserung herbeizuführen, die Anhebung der Regelsätze und der Löhne ein guter Anfang wäre.
Dann fangen wir also jetzt mal damit an. Ich meine: mit dem Warten darauf, wann zumindest dieses Minimalziel realisiert wird.
Ich nehme Wetten entgegen, ob das noch vor der nächsten Wahl nicht der Fall sein wird oder erst danach nicht.  [InfoBox]

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Defi Brillator
Defi Brillator
4 Jahre zuvor

Nichts, was 3 € mehr Hartz IV nicht lösen werden, wetten?

Schweigsam
Schweigsam
4 Jahre zuvor

Gut gebrüllt Löwe!
Ich auch als betroffener kann dazu nur sagen: „DA WIRD SICH MIT DIESEN HANDLANGERN DES FINANZADELS NICHTS ÄNDERN“.

Gaby
Gaby
4 Jahre zuvor

Im Ersten Moment mag es aus dem Zusammenhang gerissen sein, auf den Zweiten Blick jedoch… ‚Und das alles nur, weil man Deutschlands Exportmeisterschaft nicht aufgeben will‘. Jene ist es die Niedriglöhne nicht verschwinden lässt. Mehr Binnenmarkt bitte – das hat nix mit ‚Germany first‘ zu tun.. oh, Moment.. ?
Vielleicht sind die Strafzölle seitens Amerika ja doch noch zu was Nutze ???
Nein, zum Lachen ist das nun wirklich nicht mehr… Unsere Politiker meinen eh die Weisheit mit der Muttermilch aufgesogen zu haben; wozu Löffel – unnötige finanzielle Belastung.

R_Winter
R_Winter
4 Jahre zuvor

Doch Kühnert war es, der endlich einmal ansprach, was zu tun sei.

So?

Hat er nicht – er passt zu Spahn.
Es ist nicht mit einer „Anpassung“ der Regelsätze getan, denn damit wird nachträglich anerkannt, dass die Agenda 2010 usf. „richtig“ war.

1. Muss seitens der sPD eindeutig der Fehler Agenda 2010 genannt werden.
2. Es muss ein anderes Vermögensverteilungssystem geschaffen werden, aber dieses ist mit der CDSU, sPD und den Gewerkschaft z.Z. nicht möglich.
3. Wir brauchen eine andere, neue linke Politik – aber wer will es?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Tom J. Wellbrock
4 Jahre zuvor

Wellbrock

Kühnert hier auf eine Stufe mit Spahn zu stellen, ist absurd.

Das ist sicher richtig, aber mehr als Kosmetik will er scheinbar auch nicht betreiben.

Auch bei seiner Parteitagsrede zur Abstimmung war von ihm kein Ton über die Agendapolitik und ihr Wirken auf die Gesellschaft und den Verfall der SPD zu vernehmen. Da hat R_Winter absolut recht.
Wenn Kühnert an diesem Punkt nicht Klartext redet, wette ich keinen Pfifferling auf ihn, sollte er einmal die innerparteiliche Karriereleiter nach oben fallen.
Das grandiose Versagen der SPD nicht beim Namen zu nennen, schafft keinerlei Vertrauen in die Wandlungsfähigkeit dieser Partei.

Schweigsam
Schweigsam
Reply to  Tom J. Wellbrock
4 Jahre zuvor

Aber ja, die reine sozialistische Lehre verbreitet er nicht. Sollte aber durch eine Anhebung der Regelsätze wenigstens ein bisschen Besserung für die Betroffenen erwirkt werden können, verzichte ich mit dem größten Vergnügen auf das pure linke Vergnügen auf Erden. Bis das kommt, ist es halt noch so lange hin.

Ja, so ist es!
Meiner Vermutung nach geht es manchen „Linken“ gar nicht nur um Verbesserungen im System für die Betroffenen, wohl auch um Ihr eigenes geschlossenes idelogisches Weltbild bzw. Menschenbild.

Anwesende davon ausgeschlossen!

Schweigsam
Schweigsam
Reply to  Tom J. Wellbrock
4 Jahre zuvor

Das freut mich Tom, dass du mir zustimmst!
Du bist ein Guter…

Schweigsam
Schweigsam
Reply to  Tom J. Wellbrock
4 Jahre zuvor

Ach Tom, „wir schaffen das“, wir retten die Welt. 😉

seyinphyin
seyinphyin
Reply to  Schweigsam
4 Jahre zuvor

Ist halt so eine „Nichtaussage“.

Ja, trifft sicherlich zu, man findet ja für alles etwas und die Menge Linker und „Linker“ ist ja nun groß genug, dass es da sicherlich „manche“ gibt, die so denken.

Nur was bringt diese Erkenntnis jetzt?

Defi Brillator
Defi Brillator
Reply to  Tom J. Wellbrock
4 Jahre zuvor

Wie fast jede Karriere in der SPD. Links blinken, rechts fahren. Die Verwirklichung des Geißlerschen Prinzips. Vgl. Nahles, Münte, Beck, Steinmeier, Steinbrück, etc. pp..

pentimento
pentimento
Reply to  Tom J. Wellbrock
4 Jahre zuvor

@ Tom Wellbrock, danke für den guten und wichtigen Artikel!

„Bis das kommt, ist es noch solange hin“, das sehe ich auch so. Deswegen wäre jede Verbesserung wie die Anhebung der Regelsätze und ein bedingungsloses Ende der Sankionen wünschenswert. Sofort!

„Besser tot als wie ohne Geld“, sagte einer der beiden verzweifelten Entführer im Gladbacher Geiseldrama, was von der Nachrichten-Püppi mit „zynisch“ kommentiert wurde.

P.S.Soviel ich weiß, hat die siebenfache Mutter und Kriegsministerin, Frau Fonnelein die Sanktionen eingeführt, dasselbe kriegslüsterne Mädel, das jetzt den ‚Stahlhelm seines Vaters aufträgt‘ (Urban Priol), und begeistert den Rüstungsetat mit einer Summe aufstocken wird, die allen Armen in diesem reichen Land ein besseres Leben ermöglichen könnte.

Gänseklein
Gänseklein
Reply to  pentimento
4 Jahre zuvor

Deswegen wäre jede Verbesserung wie die Anhebung der Regelsätze und ein bedingungsloses Ende der Sankionen wünschenswert. Sofort!

Tatsächlich ? Wie öffnen europäische Freizügler die Sperre zum Sozialsystem ? Einer gründet eine Scheinfirma und stellt Bekannte und Verwandte bei sich an. Nun haben Bekannte und Verwandte Zugang zu Hartz IV. Wenn nur 100 € pro Monat verdient werden, genügt das. Vom Erlös wird zusammen geworfen damit die Steuererklärung des „Firmeninhabers“ am Jahresende stimmt. Der ausgewiesene Lohn stammt aus Schwarzarbeit die nebenher betrieben wurde. Alles ganz einfach. Zwar kriminell aber einfach. Mal angenommen es fliegt auf, gibt es ohne Sanktionen keine Möglichkeit diese, und andere Ganoven aus dem Sozialsystem zu verbannen.

Was ist mit dem angesprochenen Lohnabstand ?

Gänseklein
Gänseklein
Reply to  Gänseklein
4 Jahre zuvor

Beispiel:
Momentan soll es in dieser Sache auch um Leistungsbetrug in Höhe von ca. 600 000 € gehen. In mancher Quelle werden 100 000 € genannt.

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/leverkusen/razzia-bei-grossfamilie-in-leverkusen-endlich-handhabe-gegen-den-clan-aid-1.7459372

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  R_Winter
4 Jahre zuvor

Wir brauchen eine andere, neue linke Politik – aber wer will es?

Die die an den Fleischtrögen hocken und politisch daran was ändern könnten, sagen immer das sie es wollen, zeigen aber mit ihren Taten und Gesetzen, das es überwiegend nur ein Lippenbekenntnis ist.

Beste Grüße

Heldentasse
Heldentasse
4 Jahre zuvor

So langsam meine ich auf die Erkenntnis zu kommen, dass die relativen und absoluten Armen in diesem sehr reichen Land u.a. benötigt und mittelbar gebraucht werden um den „Druck auf dem Kessel“ der Umverteilungsmaschine zu halten. Sie dienen den Schichten über der Armutsgrenze als abschreckendes Beispiel was ihnen passieren wird wenn sie nicht schön brav funktionieren.

Anders kann ich mir diese beschämende Situation, dass Menschen privat organisierte Tafeln in Anspruch nehmen müssen, nicht erklären.

Beste Grüße

Aber euch hilft Wirtschaftspopulismus nicht wahr..
Aber euch hilft Wirtschaftspopulismus nicht wahr..
Reply to  Heldentasse
4 Jahre zuvor

‚Werte‘ welche die Bevölkerung kontrollieren?
Zitat:“Die größte Herausforderung einer linken Vision für die Gesellschaft besteht darin, wie sich, das materielle Niveau anheben lässt.“ -Die durchaus plumpe und deempathisierende Antwort der Linken in Kurzform: „Wenn der Kuchen schrumpft, müsse den Privilegierten eben viel radikaler etwas genommen werden.“ -Noch mehr Angstmacherei/Worte… ?

Wie soziales Vergleichen, auf Verhalten einfluss nehmen kann….?

Gänseklein
Gänseklein
Reply to  Heldentasse
4 Jahre zuvor

So langsam meine ich auf die Erkenntnis zu kommen, dass die relativen und absoluten Armen in diesem sehr reichen Land u.a. benötigt und mittelbar gebraucht werden um den „Druck auf dem Kessel“ der Umverteilungsmaschine zu halten.

Warum bekommen sie überhaupt noch etwas ? Nach welchen Kriterien werden die Krümel
vom Tisch rationiert und verteilt ? Eine verrohte Gesellschaft wie unsere könnte Bedürftige
völlig mittellos aufschlagen lassen. Warum tut sie das nicht ? Um Humanismus geht es dabei jedenfalls nicht.

Ergänzend noch:
Was Spahn und andere Schwätzer oft vergessen, ist die Tasache, dass Menschen vorm
Eintritt in ALG I / II oder Sozialhilfe, ihre Schulden nicht vom Amt getilgt bekommen. Die Deppen stellen sich das immer so vor, als kämen die Leute mit Verbindlichkeiten von Null in den Bezug.
Und wenn monatlich nur 50 € abzutragen sind, fehlen diese am Existenzminimum. Die Jobcenter nehmen selbst keine Rücksicht, wenn es darum geht, übernommene Stromschulden oder dergl. in monatlichen Raten einzuziehen. Auch 20 € unterm Existenzminimum sind 20 € zu wenig. Die Meisten kommen eben nicht mit einem Maximum an Selbstbehalt in den Bezug.
Wenn Krankenkassenbeiträge ausstehen, werden Betroffene aufgefordert diese vom Selbstbehalt nachzuzahlen.
Auf dem Papier betrachtet, ist alles einfacher, zumindest für Nichtbetroffene.

CristobalColon
CristobalColon
Reply to  Gänseklein
4 Jahre zuvor

Nun ja, Jens Spahn hat jedoch auch darauf hingewiesen, daß die Gelder für die Arbeitslosen von denen erwirtschaftet werden müssen, die täglich einer Arbeit nachgehen. Aber er hat geflissentlich verschwiegen, daß er selbst seit seinem 23. Lebensjahr von Diäten des Bundestags lebt. Wer erwirtschaftet die? Arbeiter und Angestellte. Aber auch die Hartzer, die ja seiner Meinung nach nicht arm sind, durch die MwSt. beim Einkauf von Grundnahrungsmitteln.
Mir wurde 2010 mit einem zwielichtigen Auflösungsvertrag gekündigt. Nach 42 Jahren Berufstätigkeit. Der Verdienst war mehr als gut. Nach meiner Scheidung immer noch ca. 1860€ netto(für einen Single!). Dann Hartz IV, Zwangsverrentung mit 63, Rente sage und schreibe 841€. Hatte für diesen Winter kein Heizöl. War arsch kalt!!
Aber solange ein Herr Spahn mehr als 10.000€ mtl. einstreicht, ist die Welt doch in Ordnung.
Ich habe einen Artikel abgespeichert, in dem erläutert wird, wie der Bedarf von Hartz IV-Beziehern kleingerechnet wird. Werde ihn raussuchen.
Ergänzend ist noch zu sagen, daß Kosten für Strom, Wasser, Telefon nur anteilmäßig vom JobCenter anteilmäßig übernommen werden.

Gänseklein
Gänseklein
Reply to  CristobalColon
4 Jahre zuvor

“ Nun ja, Jens Spahn hat jedoch auch darauf hingewiesen, daß die Gelder für die Arbeitslosen von denen erwirtschaftet werden müssen, die täglich einer Arbeit nachgehen.“

Nein, dass ist Münteferingscheiß. Die Leistungsbezieher nach SGB II haben vor ihrer Arbeitslosigkeit selbst in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt. In einem Umlagesystem „legt sich keiner für andere krumm“.

Ergänzend ist noch zu sagen, daß Kosten für Strom, Wasser, Telefon nur anteilmäßig vom JobCenter anteilmäßig übernommen werden.

Die „angemessenen“ Kosten werden übernommen. Strom geht vom persönlichen Regelsatz ab. Es sei denn es wird mit Strom geheizt und/oder Warmwasser aufbereitet, dann läuft der Strom über die Miete und wird übernommen. Zu zahlen sind die tatsächlichen Heizkosten, nicht die Heizpauschale pro Quadratmeter. Da muss man drauf achten damit erst keine Schulden auflaufen.

Utopia
Utopia
4 Jahre zuvor

Armut behindert also die Wahlfreiheit? -Oder anders herum, fördert die Passivität ? Und deswegen korreliert Armut negativ mit Krankheit und dem Niveau der Menschen?

DirtbagLeft
DirtbagLeft
4 Jahre zuvor

Die Essener Tafel hat auf ein Problem aufmerksam gemacht, das aufgrund der drastischen Maßnahme durch deren Leiter (unabhängig davon, wie man diese bewerten will) mit einem Handschlag in die Medien rutschte und plötzlich die Politik in Zugzwang brachte.

Das ist im Übrigen ein interessanter Aspekt, nehmen wir an, der Tafelmann hätte für die Problematik eine „politisch korrekte“ Lösung gefunden, würde aktuell überhaupt nicht über Armut diskutiert werden.

Aufgewachter
4 Jahre zuvor

Liebe erwerbslose Brüder und Schwestern,

es herrscht zuviel Aberglaube in der Welt. Allzuviel, auch heute noch. Da gibt es Menschen in Nürnberg, die glauben andere Menschen in Arbeit vermitteln zu müssen, um damit ihren Herrscher SATAN milde stimmen zu können.

Andere wiederum tragen Schein-Angebote in die Online-Datenbank ihrer virtuellen Stellenmarkt-Simulation, um so das Heer der Erwerbslosen an den Glauben einer Vollbeschäftigung zu bewegen.

Ja, der Aberglaube treibt einige Menschen sogar soweit, daß sie ihren erwerbslosen Mitmenschen die finanzielle Lebensgrundlage entziehen, wenn diese sich weigern auf die Schein-Stellenangebote Bewerbungen zu schreiben, um somit den Gott des begrenzten Wirtschaftswachstumes zu überlisten.

Andere wiederum stülpen den Erwerbslosen sinnlose Bildungsmaßnahmen als Eingliederungsverwaltungsakt über, um den Gott der sozialen Unruhen gnädig zu stimmen.

Das alles liebe Erwerbslose ist dunkelster Aberglaube! Wahren Schutz vor Massenarbeitslosigkeit und Verelendung bietet nur das Bedingungslose Grundeinkommen und würde nicht nur den Gott der Liebe und Güte erquicken.

Sollte uns das nicht zu denken geben?

Vorsicht! Jagdbetrieb auf Sozialleistungen – Die Menschenschinder-Sekte aus Nürnberg-
https://aufgewachter.wordpress.com/2016/11/22/warum-sozialgerichte-wichtig-sind-und-fuer-wen-warum-das-bundesverfassungsgericht-die-sanktionen-nicht-als-verfassungswidrig-erklaert/

Aufgewachter
4 Jahre zuvor

Versklavung der Menschheit über neuro-linguistische Programmierung aufgedeckt

Neuropsychologen haben festgestellt, daß das gehirneigene Belohnungssystem, wenn es einmal falsch programmiert wurde, wie zum Beispiel Belohnung in Form von Gehalt oder Lohn bei Selbstausbeutungsaktivitäten – diese Programmierung nicht mehr geändert werden kann, d.h. der Betroffene wird sich immer wieder unbewusst in Situationen manövrieren, die seinen Körper und seiner Seele schaden.

Es gibt Menschen, die können sich noch so sehr anstrengen einen Fehler nicht noch einmal zu begehen und landen aber bei der nächsten Gelegenheit wieder in der exakt selben Situation. Das beste Beispiel sind die Schinderseelen, welche jeden Tag bis an ihre Leistungsgrenze gelangen müssen, sonst fühlen sie sich nicht wohl, die brauchen den körperlichen oder seelischen Schmerz, denn erst dann schüttet ihr gehirneigenes Belohnungssystem die Glückshormone aus.

Glücklicherweise gibt es aber auch noch den umgekehrten und eigentlich normalen Fall, also Menschen, die bei Selbstausbeutungsaktivitäten überwiegend Stresshormone freisetzen. Dieser Typ Mensch vermeidet zum Leidwesen der Menschenschinder-Sekte aus Nürnberg strikt jegliche Form der Selbstausbeutung, ist aber sehr wohl in der Lage Glückshormone auszuschütten.

Beispielsweise können sich solche Menschen daran erquicken, wenn jedes Jahr erneut, ungefähr ab dem 20. April, frühmorgens die Vögel wieder zwitschern, die ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Wange kitzeln, die Blumen blühen, die Bienen summen, die weissen Wolken am blauen Himmel entlang ziehen, die Bäume duften und der Frühlingswind in den Blättern raschelt.

Aufgewachter
4 Jahre zuvor

Es ist für 99,99999 Prozent der Erwerbslosen und Erwerbsunfähigen wichtig, daß ihre finanziellen Mittel fließen. Weil die versorgen die Menschen mit Nahrung und mit einer warmen Wohnung und Wasser, welche sie schützt vor Krankheiten. Doch das ist alles nicht gewollt.

Die Freimaurerei, wozu auch Ärzte und Juristen in den Sozialgerichten und Jobcentern dazugehören, die könnten ja ohne Krankheit und ohne Sanktionen (SGB-II/SGB-XII) also mutwillig* herbeigeführte Rechtsstreitigkeiten (Heiz- und Warmwasserkosten), gar nicht leben.

Das heißt zur Freimaurerei gehört viel, viel mehr dazu, nämlich alles das, wofür die Bevölkerung, also die Mehrheit Geld ausgeben muß und soll. Und da liegt der Hase im Pfeffer begraben. Es geht um den Frieden.

Den Frieden verhindern ist angesagt. Um den Frieden zu verhindern benötigt man einen Streit, der wird in Form eines ungerechten Rechtssystems als Bürokratie von der Hochgradfreimaurerei über das Volk gestülpt.

Dann wird es ungerechter in der Gesellschaft und unter den Menschen. Das heißt viele Rechtsstreitigkeiten. Dann kann man in die Stadt gehen, es begegnen einem nur noch unzufriedene Menschen, die kein Vertrauen mehr zueinander haben. Sondern Mißtrauen ist angesagt.

Das heißt, wer eine Familie gründen möchte, wozu man Frieden und Vertrauen benötigt, damit Liebe entstehen kann, benötigt ein Sozialgericht, um wieder an sein Geld für seine Grundbedürfnisse und einigermaßende Zufriedenheit zu gelangen.

Entweder einen teuren und kostenpflichtigen Rechtsanwalt, den man über einen Beratungskostenhilfeschein zwar noch kostenfrei erhält oder über eine kostenlose intelligente Information, also ein Wissen, welches das teure und nutzlose Sozialgericht überflüssig macht.

Was kein Geld kostet ist der Freimaurerei bei den Gerichten, in diesem Fall beim Sozialgericht, ein Dorn im Auge. Je mehr kostenlose und intelligentere Informationen es gibt, wie man das Sozialgericht umgeht, desto weniger Geld verdienen die Freimaurer.

Aus diesem Grund werden intelligente Informationen, wie man beispielsweise die Sozialgerichte umgeht in den virtuellen Erwerbslosenforen einfach gelöscht und das jeweilige Foren-Mitglied von dem dortigen Moderator gesperrt. Dieses Wissen gelangt jedoch über andere Internetseiten trotzdem wieder ins Netz.

Das ist bitter für die Juristen in den Sozialgerichten, den Juristen in den Jobcentern und den Juristen auch als Rechtsanwalt geläufig, welche eigentlich die Hartz-IV-Klienten vertreten sollten, weil sie ihre überflüssige und teure Rechtsberatung nicht verkaufen können.

Und ein neues Urteil vom Bundesverfassungsgericht, welches Sanktionen und/oder die neuen Rechtsverschärfungen als verfassungswidrig erklärt, würde die Freimaurertaschen der Sozialgerichte und Agentur für Arbeit unendlich leeren und die der Erwerbslosen und Kranken füllen.

Und das ist der Grund, warum es ein solches Urteil vom Bundesverfassungsgericht nie geben wird. Natürlich mit dem kleinen Nebeneffekt, daß man den Leistungsbeziehern von SGB-II und SGB-XII die Leistungen einschränkt, sie kränker macht und „loswerden“ will.

Mit Sozialgerichten kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. a) Den Umsatz der Freimaurer erhöhen und b) gleichzeitig ein paar, die nur Geld kosten loswerden. Das ist das ganze Geheimnis, das dahinter steckt.

Ja ich höre schon wieder die Rechten, es sind die Rechten, die angeblich auf dem rechten Weg sind, die sagen : „Ohh, das ist ganze üble Machart der Linken, der Spinner – Verschwörungstheorie, so ein Müll!“

Die Rechten waren damals schon die vor 70 Jahren, die sich dem Unerwünschten auf ganz widerwärtige Weise entledigt haben. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.

* Agenturleiter von Jobcentern beziehen Prämien in Höhe bis zu 4.000 Euro, wenn sie vorher definierte Sanktionsquoten erreichen. Die so sanktionierten Hartz IV-Empfänger müssen dann mit Widerspruch und Klage vor den Sozialgerichten wieder ihre volle finanzielle Lebensgrundlage einklagen.

Aufgewachter
4 Jahre zuvor

Reich trotz Arbeitslosigkeit

Ja, Du liest richtig! „Reich trotz Arbeitslosigkeit“. Du willst wissen, wie das geht? Ich verrate es Dir. Es funktioniert deshalb, weil es ja umgekehrt auch funktioniert. Wie, Du verstehst´ nicht? Ok, ich erklär´es kurz. Was ist nochmal das Umgekehrte von „Reich trotz Arbeitslosigkeit“?

Schon mal etwas von „Arm trotz Arbeit“ gehört? Ja? Und? Nie Gedanken gemacht, wieso das so ist? Aber immer auf jene geschimpft, die „Reich trotz Arbeitslosigkeit“ sind? Wer ist schuld daran, daß „Reich trotz Arbeitslosigkeit“ funktioniert?

Was höre ich da? Das System ist daran schuld? Arbeitet das System von alleine oder arbeitest Du für das System? Häh? Sprich´doch mal lauter, ich hör´nichts! Daran kann man nichts ändern meinst Du? Nur die „da oben“ können das ändern, sagste?

Möchtest Du wissen, wer wirklich etwas daran ändern kann? Ja? Nein? Ja, was denn jetzt? Näh? Willste nicht wissen? Angst vor der Wahrheit? Nein? Angst sozial aus der Reihe zu tanzen? Ja? Siehste hab´ ich mir doch gedacht. Lieber weiterjammern und an diesem Zustand nichts ändern!

Was, willste auch nicht? Ja was denn jetzt? Wie, Du boykottierst schon die Wahlen und die Medien? Und? Hat´s was gebracht? Näh? Warum denn nicht? Was sagste? Wahlbetrug sagste? Die machen alle einfach weiter? Ja stimmt! Wie, was soll ich jetzt machen?

Hör´ Du auf mit „Arm trotz Arbeit“, dann hört auch „Reich trotz Arbeitslosigkeit“ auf! Was? Du hältst nichts von Generalstreik? Aber „Arm trotz Arbeit“ willste auch nicht und macht krank, meinste? Das stimmt, wer krank ist kann nicht arbeiten und wer nicht arbeitet, der kann auch nicht dafür sorgen, daß es „Reich trotz Arbeitslosigkeit“ gibt.

Wie, haste nicht gewußt? Näh? Haste nicht gewußt, daß Du das System außerparlamentarisch durch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ausbremsen kannst? Dann weisst Du´s jetzt eben. Was sagste? Montag holste Dir ´nen Termin beim Psychotherapeuten und läßt Dir ´nen Burn-Out bescheinigen?

Wie, Du willst das jetzt auch so machen? Wie wer? Wie „die da oben“ sagste? Dann bist Du aber „Arm trotz Arbeitsunfähigkeit“. Wie? Das macht nichts, sagste? Warum? Was? Das ist Dir egal, ob Du „Arm trotz Arbeit“ oder „Arm trotz Arbeitsunfähigkeit“ bist? Ja echt? Dann haste da jetzt doch etwas dazu gelernt, oder?

Ja, meinste wirklich? Schön, freut mich. Erzähl´es auch den anderen! Was? Facebook wird zensiert meinste? Wie Du weißt nicht, wie Du es den anderen erzählen sollst? Schon mal etwas von Kaffee und Kuchen gehört? Ja, ich bring´ morgen ´nen Kuchen zum Kaffee mit, aber erzähl´es schon mal den anderen.

Brian DuBois-Guilbert
Brian DuBois-Guilbert
Reply to  Aufgewachter
4 Jahre zuvor

Der Stiesel hat wahrscheinlich aus der gleichen Pulle wie Sukram gesoffen. *facepalm*

Aufgewachter
4 Jahre zuvor

Ihr wollt Rebellen sein? Ihr seid ja Faschisten!

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Tom J. Wellbrock
4 Jahre zuvor

Ich hätte jetzt gesagt, dass der Aufgeweckte sich noch wieder hinlegen sollte. Anscheinend hat man ihn zu früh aus dem Winterschlag gerissen, und jetzt rennt er wie ein angeschlagener Siebenschläfer durch die Gegend und nervt.

Beste Grüße

Aufgewachter
4 Jahre zuvor

„Ich fürchte nicht die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern die Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

Theodor W. Adorno war ein deutscher Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist. Er zählt mit Max Horkheimer zu den Hauptvertretern der als Kritische Theorie bezeichneten Denkrichtung, die auch unter dem Namen Frankfurter Schule bekannt wurde. Mit Horkheimer, den er während seines Studiums kennengelernt hatte, verband ihn eine enge, lebenslange Freundschaft und Arbeitsgemeinschaft.

Sukram71
Sukram71
4 Jahre zuvor

Ich hatte bei Facebook vor ein paar Tagen den folgenden Artikel verlinkt und dazu an meine Freunde gepostet, weil mir das so wichtig war:

http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/tafel-streit-wieso-hartz-iv-tatsaechlich-zu-wenig-zum-leben-ist-a-1197012.html

Das ist wirklich eine Schande für unser Land.
Wirklich *jeder* kann durch Krankheit oder Schicksal in eine Situation kommen, in der er auf Arbeitslosengeld 2 (ALG II = Hartz 4) angewiesen ist.

Spätestens wenn man in Rente geht, orientiert sich die Mindestrente bzw die Grundsicherung am absichtlich falsch berechneten Existenzminimum, sofern man nicht 45 Jahre lang durchgehend viel verdient hat.

Auch alle anderen Löhne und Gehälter orientieren sich an der darunter liegenden Lohngruppe und die niedrigsten Löhne am ALG II = Hartz IV. Letztlich orientiert sich das gesamte Lohngefüge von normalen Beschäftigten irgendwo indirekt an Hartz IV und dem Mindestlohn.

Allerdings steht im Koalitionsvertrag fast nichts dazu.
Das hat vermutlich diverse Gründe:

Arme gehen entweder garnicht wählen, oder wählen die Linke. Das hat leider Folgen.

Zudem wäre eine Erhöhung sehr teuer.
Nicht nur Hartz IV müsste etwas steigen, sondern in der Folge auch der Grundfreibetrag bei der Steuer. Außerdem der Mindestlohn, die Grundrente und die Aufstockung von Niedriglöhnen usw..

Das würde zich Milliarden kosten, die den Anliegen der Wählern von Union und SPD fehlen.
Das alles käme nicht den Wählern von CDU/CSU und SPD zugute, sondern die Regierung müsste ihre eigenen Wähler vertrösten und besonders die SPD sähe sich mit einer massiven Kampagne von BILD & Co. konfrontiert.

Hacki
Hacki
Reply to  Sukram71
4 Jahre zuvor

Zudem wäre eine Erhöhung sehr teuer.
Nicht nur Hartz IV müsste etwas steigen, sondern in der Folge auch der Grundfreibetrag bei der Steuer. Außerdem der Mindestlohn, die Grundrente und die Aufstockung von Niedriglöhnen usw..

Das wäre nicht teuer, sondern im schlechtesten Fall ein Nullsummenspiel. Mit sehr hoher
Wahrscheinlichkeit würden die staatlichen Einnahmen, über das Maß der Mehrausgaben hinaus, steigen weil die Binnenkonjunktur angeschoben würde.
Frag mal den Lapuente. Der Ist Industriemechaniker, Dozent für Volkswirtschaftslehre und schreibt bei Makroskop.

Sukram71
Sukram71
Reply to  Hacki
4 Jahre zuvor

Das stimmt. Allerdings müssten natürlich trotzdem zunächst mal deutliche Mehrausgaben in Milliardenhöhe eingeplant werden.

Dann bleibt kein Geld für die Mütterrente der Union und die Senkung des Solis.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Sukram71
4 Jahre zuvor

Arme gehen entweder garnicht wählen, oder wählen die Linke. Das hat leider Folgen.

Mit der profunden Sachkenntnis könntest Du ja auch Premierminister in GB werden!

Sukram71
Sukram71
Reply to  Heldentasse
4 Jahre zuvor

Hatte ich zuletzt so gelesen und hab schon öfters im TV gesehen, dass *relativ* viele Hartz IV Empfänger offenbar resigniert haben und nicht mehr wählen gehen. Ob das so stimmt, weiß ich aber natürlich nicht sicher.
Wären ALG 2-Empfänger eine wichtige große Wählergruppe, dann wären die Verhältnisse vermutlich schon lange anders.

Aufgewachter
4 Jahre zuvor

Neulich beim Jobcenter

Fallmanager : „Die Liebe ist die höchste Kraft im Universum“, und wies den Erwerbslosen als 1-Euro-Jobber per Eingliederungsverwaltungsakt dem CARITAS-Sozialwarenkaufhaus zu.

Erwerbloser : „Schöner hätten es die NAZIS in den KZs damals auch nicht formulieren können, Herr Fallmanager.“

Roswitha
Roswitha
Reply to  Aufgewachter
4 Jahre zuvor
nikita
nikita
Reply to  Aufgewachter
4 Jahre zuvor

Neulich beim LSG Hessen….
wurde meine Entmündigung und Enteignung aus dem Jahren 2005 bis 2007 bestätigt, Kap 4 Rente, die mit dem Eigentums-Charakter, auch die von Erwerbsunfähigen/Behinderten wird, ganz natürlich auch unterhalb der Pfändungs(FREI)grenzen!, im SGB II gekapert. Nach unten gibt es keinen Schutzstatus!!!

Das die Hartzgesetze Betrug sind ist allgemein bekannt.
Wer die Betrogenen herabwürdigt, beschimpft, verunglimpft, nur um selbst besser da zu stehen, sollte die klugen Schriften von Arno Grün lesen. Um sich selbst zu verstehen ist Selbstreflexion unerlässlich, Selbsterkenntnis ist auch schmerzhaft, aber auch heilsam für die Zukunft, so eine Zukunft überhaupt gewünscht ist?!
Eine Entschuldigung reicht nicht um das gesetzlich verursachte Leid wieder gut zu machen!!!!
Wer einen Irrtum erregt und unterhält und das Vermögen Dritter schädigt ist ein BETRÜGER !!!

Girgl
Girgl
Reply to  nikita
4 Jahre zuvor

Rente, die mit dem Eigentums-Charakter, auch die von Erwerbsunfähigen/Behinderten wird, ganz natürlich auch unterhalb der Pfändungs(FREI)grenzen!, im SGB II gekapert. Nach unten gibt es keinen Schutzstatus!!!

Wenn man in einer Einrichtung lebt, werden die Einkünfte bis auf ein Taschengeld als Selbstbehalt gekürzt, bzw. der Einrichtung zugeleitet. Das war schon so, bevor das Sozialgesetzbuch von der Agendapolitik zerschossen wurde.
Wenn man nicht in einer Einrichtung lebt, bleibt das Existenzminimum, soweit es als ein
solches ausgegeben wird, ein unpfändbares Existenzminimum.