Wir brauchen trotz Hamburg mehr Polizisten

Die Linkspartei muss sich für Hamburg rechtfertigen. Die Polizei auch. Beides ist eine tragische Entwicklung – denn beides wird dringend benötigt: Ein Linksschwenk ebenso wie mehr Polizisten. Eigentlich bedingt sich beides.

Wir saßen nur kurz beim Frühstück, plauderten über die Vergangenheit im Betrieb, in dem wir vor Jahren gemeinsam tätig waren und über die Situation der Linkspartei und der Sozialdemokratie. Sie erzählte mir vom Bundestag, ich ihr von dem verquasten Kurs manches Genossen, der Menschen dazu bringt, das Kreuzchen nicht bei den Linken zu setzen. Als linkes Mitglied des Bundestages wusste sie was ich meinte, erzählte von einem anderen Abgeordneten, der radikale Autoabstinenz anrät und es sich zu einfach macht. Dann stand sie auf, jetzt müsse sie weiter, einen Ausschuss vorbereiten – und natürlich e-Mails checken und Messages in sozialen Netzwerken bearbeiten. »Nach dem, was da gestern geschehen ist«, sagte sie und meinte die Krawalle beim G20-Gipfel, »muss ich mal wieder einigen erklären, die die Linkspartei dahinter sehen, dass dem nicht so ist.« Und so gingen wir auseinander.

Man kann das alles, was da in Hamburg geschah, auf verschiedene schuldige Schultern verteilen. Auf die Autonomen, auf Provokateure und auf ein Fehlverhalten der Polizei, um nicht sagen zu müssen: Auf ein taktisches polizeiliches Vollversagen von Anfang an. Mit dieser kurzen Nennung trifft man keine Falschen, all diese Faktoren haben eine Dynamik entfesselt, die unkontrollierbar wurde. Wer begreifen will, wie Eskalationsspiralen wirken, der sollte sich Hamburg während des G20-Gipfels als Studienobjekt vornehmen. Man käme dann sicherlich unter anderem wieder mal zu der Erkenntnis, dass Polizeiarbeit in Deutschland immer dann als politische Prätorianergarde verstanden wird, wenn der wirtschaftspolitische Kurs frontal von Kritikern und Gegnern ins Visier genommen wird.

Ob nun Heiligendamm, Occupy, Stuttgart 21 oder nun eben Hamburg: Da sind ökonomische Partikularinteressen unmittelbar gefährdet, der Klassenkampf von oben am Pranger. In diesen Momenten fährt die deutsche Polizei einen Kurs, der nicht an ein inneres Exekutivorgan, wohl aber an die Streitkräfte denken lässt. Sie lässt sich politisch instrumentalisieren, zum Handlanger der Machthaber umfunktionieren. Aus dieser Malaise heraus kommt der Vorwurf, hier zeige sich der Polizeistaat. Man kann dieses Gefühl durchaus nachvollziehen. Die Polizei wird als Feind betrachtet, so sehr, dass bei jeder Veranstaltung, auch wenn keinerlei Polizeigewalt zu befürchten ist, auch wenn die Beamten eine Demo ohne böse Absichten begleiten, das uniformierte Feindbild weiter aufrechterhalten wird. Unter Autonomen oder Radikallinken ist man daher grundsätzlich der Ansicht, dass es progressive Politik sein muss, Polizeistellen zu streichen, den Repressionsapparat so abzuschwächen, dass er keinerlei Macht mehr besitzt.

Zu dieser Einschätzung könnten dieser Stunde sogar bürgerliche Kreise kommen. Immerhin hat selbst die Bildzeitung geschrieben, dass die Polizei die Lage zur Eskalation brachte. Und das ohne Not. Andere Medien teilen diese Ansicht ohne Einschränkungen. Das es dazu kam ist genauso tragisch wie es für die Linkspartei ist, die nun für die Ausschreitungen einiger Spinner gleichsam am Pranger steht. Denn wir leben in einem Land, in dem die Polizeiarbeit systematisch in Unwirksamkeit gespart wird. Überall mangelt es an Beamten. Die verbliebenen Kollegen horten Überstunden und kommen trotzdem dem Aufkommen nicht bei. Es gibt No-go-Areas und Bahnhofsviertel, die überquellen vor kriminellen Handlungen. Die Polizei kann diese Lücken nicht füllen.

Hier bräuchte es einen dringenden Wandel. Eine ökonomisch-politische Neuausrichtung. Weiter so kann es nicht gehen. Sparpolitik mag schwarze Nullen generieren. Aber sie generiert auch schwarze Löcher überall dort, wo der Staat handeln müsste und es nicht mehr kann. Simpel ausgedrückt: Da bräuchten wir einen Linksruck. Nicht zum Rückbau der Polizei, die sich tatsächlich schon oft als brutale Politgarde enttarnt hat, sondern zur Schaffung neuer Stellen.

Linke und Polizisten, so paradox das in diesen Tagen für manchen auch klingen mag, sitzen gerade im selben Boot. Beide werden benötigt und beide leiden unter einem Imageproblem. Der Linke – was immer diese Klassifizierung auch heißen mag – und der Polizist müssen gar keine natürlichen Feinde sein. Sie werden vor der herrschenden Politik des elitaristischen Klassenkampfes in Feindschaft geworfen. Man teilt, man herrscht. Wenn alle anderen ein Imageproblem haben, dann hat diese Regierung und ihre Kanzlerin, deren Images grundsätzlich marode sind, gleich eine Aufwertung erfahren.

Wir brauchen aber trotz Hamburg mehr Polizisten. Und wir brauchen trotz Autonome mehr linken Einfluss auf die politischen Entscheidungen.

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R_Winter
R_Winter
5 Jahre zuvor

Wir brauchen aber trotz Hamburg mehr Polizisten.

Ja? Aber wo?

Pegida-Demonstration zu bewachen?
Schwarzgeld und in der Wirtschaft und Politik „abzusichern“?
Oder, oder, oder…….

Der Artikel ist unausgegoren…..

Anton
Anton
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Roberto: Man soltle mal aufpassen, dass vor lauter schwarzer Null nicht einmal ein schwarzer Tag für die BRD wird!Geld soll nicht verschwendet werden, sich die Seele kaputt sparen , geht aber dauerhaft schief!

Jogo
Jogo
Reply to  R_Winter
5 Jahre zuvor

Der Artikel ist unausgegoren…..

Wie immer also :-))))

The Joker
The Joker
Reply to  R_Winter
5 Jahre zuvor

Haltloses Geraune.
Und die Linke muss gar nix.

Lutz Lippke
Lutz Lippke
5 Jahre zuvor

Wenn etwas nicht gut läuft, weist das natürlich auf einen Mangel hin. Mangel ist aber nicht identisch mit zu wenig. Das wäre ein rein quantitativer Mangel. Mehr von Mangelhaften behebt den Mangel nicht, sondern verstärkt ihn eher. „Mehr Polizei auf die Straße“ meint aus Sicht des normalen Bürgers Schutz vor Kriminalität, Randale und anderen Gefahren für Leib und Leben, Hab und Gut. Dazu gehört wohl kaum die gewaltsame Auflösung friedlicher Demos oder genehmigter Camps. Aber gerade dafür war genügend Kapazität und Ausrüstung in der Polizei vorhanden. Die sinnfreien Überstunden gehen zu Lasten tatsächlich notwendiger Polizeiarbeit. Da muss also erstmal ordentlich recherchiert werden, was Unsinn an Aufwand gekostet hatund Sinn kosten würde.
Das Gleiche gilt für die Linke. Nur mehr Wählerstimmen löst das Problem nicht, es braucht mehr echte Zustimmung. Ich halte nicht viel von Studien, aber eine regelmäßige Meinungsstudie stellt immer wieder die größte Zustimmung für das GG und rechtsstaatliche Prinzipien fest. Tatsächlich wissen die Wenigsten jedoch, ob und wie diese Rechte gesamtgesellschaftlich funktionieren und gesichert werden können. Dazu muss Politik etwas zu Sagen haben. Die Linke verknüpft selektiv Themen wie Flüchtlingspolitik und die Ehe für Alle mit den Grundrechten. Das ist sachlich nicht falsch, aber beim Bürger kommt an, dass Recht und Gesetz vor allem zielgerichtet als politisches Mittel eingesetzt wird und keinen gesamtgesellschaftlichen Selbstzweck hat. Aus dieser Sicht erscheint es logisch und sogar legitim, dass die Machthabenden Recht und Gesetz nur in ihrem partiellen Interesse einsetzen und missbrauchen.
Raus kommt man aus dieser „wie du mir, so ich dir“-Nummer wenn überhaupt nur, in dem man den Selbstzweck von Grundrechten und Rechtsstaatlichkeit erkennt, aktiv und glaubwürdig damit umgeht und den Missbrauch durch den politischen Gegner thematisiert und eindämmt. Aus konkreten Statements linker und grüner Politiker weiß ich, dass das kein wichtiges Thema der Parteien ist. Damit sind sie leider für mich nicht wählbar. Auch nicht als Notlösung.

Anton Chigurh
Anton Chigurh
5 Jahre zuvor

Du salbaderst schon wieder wie üblich am Thema vorbei.

Man kann das alles, was da in Hamburg geschah, auf verschiedene schuldige Schultern verteilen. Auf die Autonomen, auf Provokateure und auf ein Fehlverhalten der Polizei, um nicht sagen zu müssen: Auf ein taktisches polizeiliches Vollversagen von Anfang an.

Jörg Wellbrock hat vor WOCHEN schon genau das vorhergesagt, was passieren würde und GENAU SO trat es auch ein.
Und du faselst hier von „Vollversagen“?
Das alles sieht sehr nach einer gelungenen Choreografie aus, von der Wahl des Veranstaltungsortes bis zur absolut so gewollten Eskalation der Ereignisse. Fasel also nicht von Vollversagen sondern lieber von vollem Erfolg. Die Planer dieses Scheißgipfels wussten ganz genau welche Knöpfchen sie drücken müssen, damit die Krawallos und Hohlbirnen vom Schwarzen Block auch brav ihre Rolle spielen.
Denn jetzt ist der Tisch bereitet für die Folgemaßnahmen: das Brikettgesicht Misere bekommt seine verschärften Gesetze, der Einsatz der BW im Inneren ist nur noch eine Formsache – und ach ja: die verhuschten Pfostenmichel werden bei der BTW ganz sicher nicht mehr die „Vollversager“ von der „sPD“ wählen. Mission completed !

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Anton Chigurh
5 Jahre zuvor

@Anton Chigurh

Man kann das alles, was da in Hamburg geschah, auf verschiedene schuldige Schultern verteilen. Auf die Autonomen, auf Provokateure und auf ein Fehlverhalten der Polizei, um nicht sagen zu müssen: Auf ein taktisches polizeiliches Vollversagen von Anfang an.

Sehe ich ganz ähnlich!
Wenn es um die Bereicherung der eigentlichen Klientel im Hintergrund geht, um Aufträge für Rüstungskonzerne, Steuersenkungen, das Auspressen von Arbeitnehmern oder Privatisierungen für Investoren, dann versagt die Politik ja auch nicht.
Ganz im Gegenteil.
Warum sollte sie bei dieser Demo alles falsch gemacht haben, noch dazu so kurz vor der Wahl?
Merkel und ihre Bande bringt ja scheinbar niemand damit in Verbindung, obwohl sie den Tagungsort ausgewählt hat und Scholz offenbar ein schlechter Taktiker ist, der nun die Scherben zusammenkehren darf.
Merkel darf sich dank total verkalkter Wähler schon auf ihre nächste Runde „Monopoly“ freuen, die SPD freut sich wohl insgeheim, dass ihr das „Butler-Köstüm“ immer noch passt und die LINKE ist als Radikalen-Partei zurechtgestutzt und damit politisch ungefährlich.

The Joker
The Joker
5 Jahre zuvor

Die Linke muss gar nichts.
R_Winter hinterfragt zurecht, ob – und wenn ja: wo – das Mehr-Polizisten-Mantra zutrifft.
Roberto reagiert gewohnt pampig.
Zu den verpixelten Fotos der steuerfinanzierten Staatsdiener oben passt, dass er sein Bundestagsmädel am Frühstückstisch lieber im Anonymen lässt, ebenso wie einen Parteifreund, der angeblich Autos hasst.
Für anonymes Geraune und Geläster mit Polizeifimmel gibt es schon die dünne Zeitung mit den dicken Buchstaben.

Andreas Säger
Andreas Säger
5 Jahre zuvor

Die Polizeiführung gehört im Falle einer Machtübernahme komplet ausgewechselt. Die dulden ja nicht einmal sozialdemokratische Vorgesetzte. Willy Brandt, Olof Palme, jetzt der Scholz. Sie wurden politisch ins offene Messer geschubst, Palme sogar physisch kalt gestellt.

trackback
5 Jahre zuvor

[…] dringend benötigt: Ein Linksschwenk ebenso wie mehr Polizisten. Eigentlich bedingt sich beides.Weiterlesen bei den neulandrebellen Lesen Sie auch: GdP kritisiert Linkspartei: Wer Schuld für G20-Exzess bei der Polizei sucht, […]

Jowi
5 Jahre zuvor

»Nach dem, was da gestern geschehen ist«, sagte sie und meinte die Krawalle beim G20-Gipfel, »muss ich mal wieder einigen erklären, die die Linkspartei dahinter sehen, dass dem nicht so ist.«

Wer schreibt denn diese Emails? Die Hühner, welche die BILD-Zeitung aufschreckt, mit ihren fetten verleumderischen Schlagzeilen? Wenn die Abgeordnete damit ihre Zeit verschwendet, dann ist sie selber schuld.

Zu oft lassen sich die LINKEN in den Rechtfertigungsmodus treiben. Wie Tom geschrieben hat: die brennenden Autos waren Kalkül, genau so wie die Bilder der Kanzlerin mit den Mr. Wichtig der dominanten Staaten. Pure Wahlkampftaktik.

Irgendwie fehlt mir eine linke Kampfsau, die diesem hinterhältigen verlogenen Pack ihre Tricks in Franz-Josef-Strauss-Manier prägnant und dreckig um die Ohren haut.
Auch die Polizisten sind letztlich Opfer dieser Konflikt-Politik, so viel ist richtig. So wie es auch die Soldaten sind, die am Hindukusch die Deutschland GmbH verteidigen.
Und wäre monatliche Schmerzensgeld bei der Polizei höher, würden sie vielleicht auch leichter Nachwuchs bekommen.
Zu Opfern macht sie auch eine Politik, die z.B. unfähig ist, eine Umstellung von analogem Funk zum Digitalfunk zu organisieren, so dass es klappt. Und trotzdem wird das überalterte konservative Volk wieder das Kreuzchen bei der Schwarzen Null und beim De Misere machen.

http://www.ardmediathek.de/tv/SchleichFernsehen/Digitalfunk-der-Polizei/BR-Fernsehen/Video?bcastId=14912770&documentId=40572950

wschira
wschira
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Auch Bildleser sind Menschen mit Wahlberechtigung.

Das ist ja eines der Probleme.

Rodolphe Salis
Rodolphe Salis
5 Jahre zuvor

Wenn in einer Talkrunde Gäste mehr Polizisten fordern stößt das immer auf Zustimmung. Ehrlich gesagt kann ich das nicht nachvollziehen. Ich fühle mich körperlich nicht unsicher oder bedroht. Ökonomisch oder Ökologisch mach ich mir Gedanken, politisch auch, aber um meine körperliche Unversehrtheit bin ich in der Öffentlichkeit nicht besorgt. Ganz im Gegenteil, wenn ich Polizisten sehe denke ich mir eher „was ist jetzt denn los?!“. Ich halte das für sehr verführerisch da zuzustimmen, weil für Sicherheit ist doch jeder. Und öffentliche Beschäftigung gefällt auch Linken. Ich finde es sollte mal mehr um soziale Sicherheit gehen. Ökonomische Sicherheit, Ökologische und auch die Sicherheit meiner Daten. Das sind Sicherheiten, die die „Mächtigen“ viel eher verletzen wollen.

Andreas Säger
Andreas Säger
Reply to  Roberto J. De Lapuente
5 Jahre zuvor

Ich kann Rodolphe Salis nur bestätigen und wohne in der ost-westfälischen Provinz in einer Siedlung, die bis in die 70iger mal ein Bauerndorf gewesen war und heute mit 4000 Einwohnern, dem vollen Schulspektrum, Tanke, Postfiliale, Edeka, (Fach-)Ärzte, Apotheke etc. gesegnet ist. Hier hat jeder die Hosen voll. Beim St. Martins-Fest wird die Hauptstraße abgesperrt, und trotzdem rollen vor und hinter dem Laternenzug Polizeiwagen mit Blaulicht. Ein wahrhaft apolkalyptisches Bild. Die Menschen hier sind gradezu irre vor Angst und Missgunst, was sich auch in den absurdesten Nachbarschaftsstreitigkeiten niederschlägt. Ein paar Einbrüche pro Jahr, ja die gibt es. Wir leben hier am Autobahnzubringer. Ansonsten ist hier nichts aber auch rein gar nichts gefährlich abgesehen vom morgendlichen SUV_Stau vor den Schulen. Die Stadt darf die Laternen nachts nicht ausschalten weil sich die Bürger sonst auf die Hinterbeine stellen.
Der American Way of Life ist der erbärmlichste aller denkbaren Lebensentwürfe.

NonKon
NonKon
5 Jahre zuvor

Brauchen wir nicht vor allem intelligente Entscheider? Sind Polizeipräsidenten, Bürgermeister und Innenminister nicht maßgebend verantwortlich wenn solche Einsätze derart schief gehen?
Mal ganz abgesehen von Spekulationen das diese Eskalation politisch erwünscht war…

neuheide
neuheide
5 Jahre zuvor

wir brauchen eine regierung die hinter dem rechtsstaat deutschland steht.
wir brauchen einen jourtnalismus.
und keine deutschlandfeindliche regimepropaganda…

das was im bundestag sitzt ist eine reine farce…

Kevin Müller
Kevin Müller
5 Jahre zuvor

Ach Leute… ja, wir sind alle noch aufgeregt und suchen die Schuldigen.
Ganz falscher Ansatz. Die Frage ist doch, warum wurde das Gipfeltreffen in Hamburg duchgepeitscht ( wie man nun sieht, ohne Rücksicht auf Verluste ) ?. Warum Hamburg ? Warum gerade dort ? Weil Merkel das wollte ? Weil der Bürgermeister gute Mine zum bösen Spiel machen wollte / musste ? Allen ist klar gewesen, das der Standort der ungünstigste in ganz Deutschland war . Auch die Polizei hat davor gewarnt, ist aber anscheinend ungehört geblieben. Dieses Treffen dort sollte politisch durchgesetzt werden. Warum nur ? ( Denkt doch mal an das Treffen da oben in Bayern…Obama + Merkel auf der Bank… war das nicht friedvoll + schööön ? 🙂 )
Das viele Chaoten da auftauchen werden, war doch klar. Und ich glaube, die wenigstens von denen waren in irgendeiner Form politisch LINKS orientiert. Nun wird aber Medial + politisch auf eine Linke Politik rumgekloppt, das ich das K*tzen kriege.
Nun ist die AntiFa + Anarchos + Chaoten links ? Hääh ? Gehts noch ?
Der Brüller jetzt wäre doch in der Bildzeitung : Linke Anarchos haben ein Asylheim angezündet ! ..oder ? …
Es gibt immer RandaleBrüder, die reisen hinterher, das war schon früher so, als ich friedlich in Brockdorf stand, und nebenan schmissen Idioten Steine. Damals konnte ich noch gut laufen.. nur wech von denen.
Was man sich fragen sollte : Cui Bono ? Das vergessen die Meisten leider.
20K Polizisten gegen hochgeschätzt 1k Gewaltbereite….. mhmmm bei den Fußballspielen mit den Hooligans hat das doch bis dato gut funktioniert ! Und die waren doch auch hochmotiviert !
Und paar 100 Leute legen das Schanzenviertel in Schutt + Asche + nix passiert ? Häh ? Wie nu.. die Leute lassen sich nicht aufhalten ? Verstehe das nicht… *kopfkratz*.
Und nu komm mir nicht damit, das die Hohen Herren + Damen in dem Konzert da beschützt hätte müssen. Klar. Das hätten auch 3 Hundertschaften locker geschafft.. war ja Security aus aller Welt da mit Waffenerlaubnis .
FAZIT
Für mich sieht das so aus, das ein Plan dahinter stand :
1. Unsere Jungs von der Polizei so zu diskreditieren, das mehr Überwachung notwendig wird, um dann die Bundeswehr einsetzen zu können. Ich weiss, eine gewagte These. Denkt aber mal drüber nach.
2. Dem deutschen Michel wieder mal zu zeigen, das Demonstrationen gefährlich sind ( denkt doch mal an Frankfurt im Bankenviertel, irgendwelche Parralelen ? )
3. gehört nun nicht zum Plan 🙂
Viele Hamburger sind immer noch genervt… Olaf hat sich ja sooowas von entschuldigt.. toll !
Merkel hat gesagt : Alle werden entschädigt. (sollte man mal im Auge behalten !!! )
Gabriel + Steuber habens nun auch verkackt, egal, hab eh zuviel geschrieben, sorry.
So oder so : Bleibt stark !

Tom J. Wellbrock
Reply to  Kevin Müller
5 Jahre zuvor

Die Frage ist doch, warum wurde das Gipfeltreffen in Hamburg duchgepeitscht

Stöbere hier mal ein bisschen. Deine Fragen wurden und werden hier auch gestellt und (teilweise) beantwortet.

Lutz Lippke
Lutz Lippke
5 Jahre zuvor

Gestern bei Maischberger: Ein Studio voll mit Verbalchaoten und dazwischen ein echter Politiker. Es war Jan van Aken!

No White Guilt
No White Guilt
5 Jahre zuvor

Wir brauchen mehr Polizisten, Staatsanwälte, JVA-Mitarbeiter und damit mehr Steuergelder, weil 2016

+ 14,3% mehr Fälle von Morden stattfanden
+ 100% Anstieg von Asylbewerber als Tatverdächtige in diesen Bereich hatten

+ 9% Anstieg von Straftaten mit lebensbedroheneden Verletzungen
+ 90% Anstieg von Asylbewerbern in diesem Bereich als Tatverdächtige

+ 12,8% mehr Fälle von Vergewaltigungen/sexueller Missbrauch stattfanden
+ 120% Anstieg von Asylbewerber als Tatverdächtige in Sexualstraftat-Fällen
+ 130% Anstieg von Gruppen-Vergewaltigungen

+ 52,7% Anstieg von Asylbewerber als Tatverdächtige generell erfasst wurden
+ 30% der tatverdächtigen Asylbewerber Intensivtäter waren

+ 27% mehr Fälle von Massenschlägereien stattfanden

+ im Vergleich zu 2014 fünffache Zahl von rechtsextremen Straftaten gegen Asylbewerber/Migranten stattfanden (1000 Fälle)

+ zwischen Jan und Juni 2016 mehr als 800 Angriffe auf Beamte/Sachbearbeiter stattfanden

+ zwischen 2013 und 2016 die Zahl der Ladendiebstähle/Überfälle um 30% stiegen

+ weil Migranten überdurchschnittlich Opfer von kriminellen Migranten sind

+ weil Araber-Clans, Türken-Clans, Kurden-Clans, Afrikaner/Afghanen-Cliquen Polizisten umringen und überwältigen

+ weil homphobe Migranten zunehmend sehr agressiv gegen Homosexuellen auf der Strasse verhalten

+ weil Linksautonome Veranstaltungen nicht länger Asylbewerber als Gäste empfangen wollen (siehe Connewitz) und deswegen Polizeischutz brauchen

+ weil POLIZISTINNEN physisch/psyschisch nicht in der Lage sind der Merkeljugend Einhalt zu gebieten

+ weil jedes Volksfest/Musikfestival in Musterstadt von dutzenden Merkeljugend-Aktivisten gestört wird

+ weil Italien demnächst 200000 Not-Visa für die Youth-Bulge-Jugend aus Afrika bereitstellen wird und diese gegend Norden ziehen wird

+ weil Österreich seine EKO Cobra (GSG9 der Ösis) nach Hamburg schicken müsste um die fast komplett versammelten SEK-Einheiten und Bereitschaftspolizei-Einheiten der Bundesländer + den GSG9 de Bundespolizei + ASE des Bundeskriminalamtes zu unterstützen

Wir brauchen mehr Polizei weil wir in eine mulitkulturellen, LGBT-freundlichen, marktkonformen „Demokratie“ leben ….

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  No White Guilt
5 Jahre zuvor

@No White Guilt

Vor Allem brauchen wir eine deutlich höhere Zahl an psychologischen Einrichtungen nebst Personal, weil eine wachsende Zahl an „IDIOTEN“ nicht begreift, dass Migranten nur dann kommen, wenn ihnen die reichen westlichen Länder die Lebensgrundlage entziehen und deutsche Unternehmen nach billigen Arbeitskräften lechzen, weil ihnen deutsche Arbeitnehmer noch zu teuer sind, trotz Hartz4 und Befristungen.

Wo wenig Hirn, aber viel Emotion herrscht, hat es die Oberschichts-Propaganda halt leicht, auf Nationalismus zu pochen.

Wenn sich solche geistigen Minimalleister wie du mit dem gleichen Elan gegen Kriege um Resourcen und zerstörerische Handelsverträge, sowie für faire Entlohnung deutscher Arbeitnehmer und anständige Renten einsetzen würden, hätten wir überhaupt keine Probleme mit Migration.

Deutsche Bürger wandern ja auch nicht massenhaft aus, weil es ihnen hier so glänzend geht. Das gilt für die Gegenwart genau so wie für die Vergangenheit.
Im Übrigen sind das in aller Regel Menschen, die wir für teures Steuer-Geld haben ausbilden lassen, und die wir dauerhaft verlieren.
Auch das ist übrigens eine Parallele zwischen Deutschland und den Herkunftsländern der Migranten, nur mal so als Denkansatz, werter Fascho-Freund!

jowi
5 Jahre zuvor

Außerdem, was bringen mehr Polizisten, wenn es an Staatsanwälten fehlt? Den Negativ-Rekord stellt hier übrigens Bayern auf, das von der CSU dauer-regierte Land, das so gerne einen auf „law and order„:

In Baden-Württemberg sind rund 15 Prozent der Stellen unbesetzt, in Nordrhein-Westfalen ebenfalls, in Bayern sogar 25 Prozent.

http://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/staatsanwaelte-stress-100.html

der Doctor
5 Jahre zuvor

Mehr Polizisten?Vielleicht dafür?:
https://www.falkennrw.de/offenerbriefg20demo
So SPD-nahe Jugendliche sind natürlich eine große Gefahr für die öffentliche Sicherheit…

Lutz Lippke
Lutz Lippke
Reply to  der Doctor
5 Jahre zuvor

Man kommt den Wahrheiten mit konkreten Fakten doch näher. Die Frage dabei ist, ob wir die Demokratie und den Rechtsstaat noch rechtzeitig vor der rechtsradikalen Entgleisung der ach so übel mit dem Schutz der Demokratie und Rechtsstaatlichkeit überlasteten Staatsmacht bewahren können.
Was meint Martin Schulz zu Jugend und zur Weltveränderung:
„Wenn man jung ist, will man die Welt verändern. Je älter man wird, desto mehr versteht man, wie das geht.“
Durch Älterwerden? (zur Erinnerung: Martin Schulz ist der, der im BT-Wahlkampf 2017 gegen die CDU um den Erhalt der SPD-Juniorpartnerschaft unter Merkel kämpfte, diese entweder gewann oder verlor, als SPD-Vorsitzender zurücktrat und seither Aufsichtsratsmandate und Vortragshonorare sammelt.)