Im Gespräch mit Christoph Sieber: Was taugt „Pulse of Europe“?

Sie ist eine Initiative, eine Bewegung, über die man spricht, so viel ist sicher. „Puls of Europe“ hat es nicht nur innerhalb kurzer Zeit geschafft, eine Vielzahl von Menschen auf die Straße zu bringen. Sie hat zudem das Kunststück vollbracht, heftig und kontrovers diskutiert zu werden. Doch ist „Puls of Europe“ wirklich das, was sie vorgibt? Eine Bewegung, die sich für Europa einsetzt, die sich für die Rechte und die Freiheit der Menschen stark macht?

Dazu gehen die Meinungen auseinander. Und zwar ziemlich weit.

Mein Gesprächspartner: Christoph Sieber

Die meisten werden ihn kennen. Christoph Sieber war zu Gast bei „die Anstalt“, er tourt mit seinem Programm „Hoffnungslos optimistisch“ durchs Land und hat einen festen Platz im ZDF, wo er gemeinsam mit Tobias Mann in der Kabarettsendung „Mann, Sieber“ die Gesellschaft aufs Korn nimmt und ihr den Spiegel vorhält.

Da sind sich zwei nicht richtig einig

Kürzlich postete ich auf Facebook eine Statusmeldung, in der ich mich gegenüber „Pulse of Europe“ sehr kritisch äußerte und die eine längere Diskussion auslöste. Einer der Diskutanten war Christoph Sieber, dem nicht recht gefallen mochte, was ich da schrieb. Eine öffentliche Diskussion zwischen Christoph und mir fand nicht statt, wir verlegten unser Gespräch zunächst auf Mails. Das ging so eine ganze Weile, bis ich vorschlug, einen Podcast zu „Pulse of Europe“ zu machen.

Was bringt „Pulse of Europe“?

Das ist die große Frage, mit der wir uns beschäftigt haben. Ist diese neue Bewegung eine Chance, um aus Europa eine solidarische Gemeinschaft zu machen? Oder steckt dahinter die Motivation des „Weiter so!“, Europa ist toll und die Kritiker sind Miesepeter?

Unsere Einschätzungen lagen gar nicht so weit auseinander, wie wir angenommen hatten. Und offen bleibt die Frage, was aus „Pulse of Europe“ werden kann, werden soll, werden muss. So, wie sie jetzt aufgestellt ist, wird sie – darin waren wir uns weitgehend einig – nicht lange halten. Und das völlig zu Recht!

Hier geht‘s zum Audio:

Bild: Website von Christoph Sieber [InfoBox]

Diesen Beitrag ausdrucken

Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

Unterstütze uns und hilf dabei, die neulandrebellen besser und wirkungsmächtiger zu machen

34 Gedanken zu „Im Gespräch mit Christoph Sieber: Was taugt „Pulse of Europe“?

  • 14. April 2017 um 15:57
    Permalink

    Sich das Gesicht blau mit Sterne um die Nase zu malen, ist nichts für den Bauern aus dem französischen Hinterland. Das ist etwas für denaturierte Städter.
    Der Bauer aus dem französischen Hinterland möchte auch künftig seinen Höhlenkäse mit Haaren drauf essen
    und keinen EU-verordneten Käse aus Edelstahlreifung.
    Der Bauer aus dem französischen Hinterland wird Marine Le Pen wählen weil er die Faxen dick hat. Das ist der „Pulse“ der Zeit. Mögen die Städter tun was sie wollen und sich lächerlich machen .-)

    Antwort
      • 14. April 2017 um 16:58
        Permalink

        Da drüber ist auf dem Land jeder irgendwie „Bauer“, Fischer, Jäger. Die Leute mögen die Selbstversorgung mit eigenkontrollierbarer Qualität und hassen die Agrarindustrie. Sie hassen Bevormundung und ein Dasein als schlichter Konsumaffe. „Dumme“ und rechte Bauern habe ich in Frankreich nie kennengelernt. Den Franzosen geht es mehr um einen „Kulturkampf“, unterstelle ich.
        Melechon holt auf weil er Europa in dieser Form abschaffen will, so wie Le Pen.
        Man sollte den Scherbenhaufen nicht übersehen den der „Sozialist“ Hollande hinterlassen hat
        um den Franzosen zu unterstellen, vorerst von „links“ die Schnauze voll zu haben. Das Misstrauen und die Hilflosigkeit gegenüber der Politik sind größer als hier.

        Antwort
        • 14. April 2017 um 17:16
          Permalink

          dafür ist der glaube an die hl. subventia von luxemburg, strasburg und brüssel ebenso ausgeprägt wie der an lourdes.

          du erzählst stories!

          Antwort
          • 14. April 2017 um 17:40
            Permalink

            dafür ist der glaube an die hl. subventia von luxemburg, strasburg und brüssel ebenso ausgeprägt wie der an lourdes.

            Meinste Polen wird durch den grooooßartigen europäischen Gedanken an Brüssel gebunden ? 🙂

            du erzählst stories

            Ich nicht. Melenchon beschreibt die Notwendigkeit der Beerdigung von Euro-Europa in seinem letzen Buch.

      • 14. April 2017 um 19:05
        Permalink

        Die klügeren können Jean-Luc Mélenchon die Stimme geben.

        Ist das nicht der Herr Schulz von Fronkreisch? 😉

        Antwort
  • 14. April 2017 um 18:53
    Permalink

    Jörg, ein schönes menschlich sehr sympathisches Gespräch! Rein sachlich betrachtet rollen sich mir allerdings sämtliche Fußnägel, auch aufgrund der vielen von Dir angesprochenen Baustellen, auf.

    Des weiteren stellt sich mir die Frage, warum ihr nicht die m.E. sehr wichtige Frage erörtert habt, wer die „Pulse of Europe“ Veranstaltung überhaupt finanziert sowie weitere wichtige Fragen, ganz einfach zu entnehmen aus einem PDF der NDS, was u.a. auch auf den „Freitag“ verweist, wo in einem offenem Brief 10 sehr interessante Fragen gestellt werden.

    Ich denke man sollte sich mit der idealistischen Lobhudelei zumindest solange warten bis, bis geklärt ist ob „Pulse of Europe“ wirklich die Ziele vertritt die sie vorgeben, oder ob sie nur Opium für die blöden Schlafschafe sind, die einem Wolf im Schafpelz nachlaufen.

    Beste Grüße

    Antwort
    • 14. April 2017 um 19:33
      Permalink

      Des weiteren stellt sich mir die Frage, warum ihr nicht die m.E. sehr wichtige Frage erörtert habt, wer die „Pulse of Europe“ Veranstaltung überhaupt finanziert sowie weitere wichtige Fragen, ganz einfach zu entnehmen aus einem PDF der NDS, was u.a. auch auf den „Freitag“ verweist, wo in einem offenem Brief 10 sehr interessante Fragen gestellt werden.

      Erstmal danke für die Blumen!

      Die von Dir angesprochenen Punkte hätten wir auch besprechen sollen, aber die Vorbereitungszeit war knapp, außerdem sollte das Gespräch nicht alle kritischen Fragen klären (wie auch?), sondern mindestens zwei Perspektiven auf das Thema aufzeigen, die sich durchaus ergänzen können.

      Aber möglicherweise schreibe ich zum Thema Finanzierung noch einen Artikel.

      Antwort
    • 14. April 2017 um 20:25
      Permalink

      Genau das ist mir auch durch den Kopf gegangen, als ich den Hype über den Puls of Europe gehört und gelesen habe! Ich glaube, daß das eine finanzierte Initiative der Brüsseler EUrokraten ist, wie die Farbrevolutionen, die Soros bezahlt hat! Ich denke, die Brüsseler EUrokraten wissen ganz genau, daß hnen das Wasser bis zum Halse steht und das die EUropäer keinen Bock mehr auf sie und ihre Politik haben, und da die ja ständig das Geld zum Fenster rausschmeißen, warum nicht mal in eine Pro EU Initiative stecken? Solange die uns immer weiter hinters Licht führen können, werden sie es auch tun, dessen bin ich mir absolut sicher! Außerdem erinnert mich diese Initiative auch sehr an Martin Schulz, irgendwie die gleiche Masche!!! Kam, sah und siegte SyndromI

      Antwort
      • 14. April 2017 um 21:04
        Permalink

        Ich glaube, daß das eine finanzierte Initiative der Brüsseler EUrokraten ist, wie die Farbrevolutionen, die Soros bezahlt hat!

        Ich schließe das zwar nicht aus, aber da bewegen wir uns derzeit noch im Reich der Spekulationen. Und im Gespräch sollte es um ein persönliches Stimmungsbild gehen, bzw. um zwei davon.

        Antwort
  • 14. April 2017 um 22:22
    Permalink

    Naja, wenn man Scheisse zu Parfüm erklärt, riecht es trotzdem nicht besser.

    Antwort
  • 14. April 2017 um 22:59
    Permalink

    Um es einmal weniger absolut auszudrücken: Der Podcast war schon sehr gut und zeigte, dass man es nicht mit einem PR-Jubler zu tun hatte (sonst hätte Jörg sich wohl auch nicht die Mühe gemacht). Trotzdem empfinde ich Herrn Siebers Standpunkt als schon reichlich illusionär. Es mag ja sein, dass auf ein paar PoE-Kundgebungen auch kritische Leute gesprochen haben. Meine Erfahrung war eher, dass allzu kritische Leute schnell weggebissen wurden, und dass die Führung der Kundgebungen und Rednerlisten eher autoritärer war als bei den schröcklichen Mahnwachen.

    Jörgs Kritikpunkte teile ich natürlich uneingeschränkt.

    Antwort
  • 15. April 2017 um 1:13
    Permalink

    Hat jemand Erfahrungen, was die bisherigen Aktivitäten von „Pulse of Europe“ gekostet haben dürften? Handelt es sich dabei um Summen, die rein von (naiven?) Idealisten gestemmt werden könnten? Oder könnten vielleicht Organisationen wie die INSM oder die hier „für eine gute Sache“ die Portokasse geöffnet haben?

    Antwort
  • 15. April 2017 um 23:12
    Permalink

    Das Gespräch habe ich spät, aber mit Spannung verfolgt. Schöne Grüße an den Hund, da wurde auch meiner hellhörig. Christoph Sieber hat inhaltlich eine saubere Position vertreten, Tom zu Recht die hohlen Phrasen der Initiatoren kritisiert. Wer dahinter stehe und wer die Party bezahlt, fragen sich hier mehrere Kommentatoren. Eine wichtige Frage.

    Irre ist nur, dass wir alle inhaltlich bei Christoph Sieber auf dem Platz stehen könnten – oder gemeinsam besser Abstand halten sollten, weil mit den Initiatoren was nicht stimmt. Vorsicht ist angebracht, aber vielleicht sind wir Linken auch zu schüchtern – oder zu schwach. Immerhin gäbe es ja noch die Strategie, sich eine Bewegung zu eigen zu machen…

    Das war war gängiges Muster bei gewerkschaftlichen Veranstaltungen, in der Anti-AKW-Bewegung und selbst in der großen Politik: kein vernünftiger Mensch mag die SPD, aber wir sorgen uns ständig um ihren Puls, weil ohne sie keine Mehrheiten diesseits der Mitte zustande kommen. Ich mache jetzt nicht das Fass mit der Bündnisfähigkeit auf, ich frage mich nur, ob es klug ist, diesen Euro-Zug fahren zu lassen, statt um einen Platz auf der Lok zu kämpfen.

    Prinzipiell ist es richtig, sich zu anderen Menschen auf die Straße zu stellen; ob unsere organisatorischen und strategischen Fähigkeiten für eine freundliche Übernahme der Köpfe ausreichen, bezweifele ich. Derzeit sind wir viel zu sehr mit Verteidigung beschäftigt: gegen neoliberales Neusprech, gegen Querfront- und andere Vorwürfe, gegen den massenmedialen Gleichschritt… Nur eines steht fest: aus der Ecke müssen wir raus.

    Antwort
    • 16. April 2017 um 9:31
      Permalink

      Schöne Grüße an den Hund, da wurde auch meiner hellhörig.

      Mehr wollte ich doch gar nicht 😉

      Nein, ernsthaft, gute Punkte, die Du ansprichst. Und mit der Finanzierung werde ich mich noch beschäftigen.

      Antwort
  • 16. April 2017 um 15:04
    Permalink

    Was für weitere“Inhalte“ erwartet ihr denn?

    Zitat:
    „Wir haben ein großes Ziel: So viele Menschen wie möglich in Europa zu versammeln, die für Europa einstehen und so dazu beitragen, dass nach den Wahlen pro-europäische Kräfte mehrheitsfähig regieren können.“

    – Das ist der Inhalt, ein Aufruf wählen zu gehen – und zwar pro EU.

    Antwort
    • 16. April 2017 um 20:18
      Permalink

      „Wir haben ein großes Ziel: So viele Menschen wie möglich in Europa zu versammeln, die für Europa einstehen und so dazu beitragen, dass nach den Wahlen pro-europäische Kräfte mehrheitsfähig regieren können.“

      Ich erwähnte das schon im Gespräch: Das ist für mich nix, aber auch rein gar nix!

      Abgesehen davon: Wie wählt man denn eigentlich „pro EU“?
      Genau diese Frage beantwortet PoE nicht.

      Antwort
    • 16. April 2017 um 20:59
      Permalink

      Was für weitere“Inhalte“ erwartet ihr denn?

      Joseph E. Stiglitz, Wirtschaftsnobelpreisträger:

      „Die Sparpolitik ist ein wesentlicher Faktor, der zur Rezession in Europa und zur Depression in Spanien und Griechenland beiträgt. Wir müssen das Wort Depression verwenden, wenn wir von 25 % Arbeitslosigkeit sprechen und von 50 % Jugendarbeitslosigkeit, dann ist das Depression“

      „Es ist wie im Mittelalter, wo sie versuchten durch Aderlass Krankheiten zu heilen, sie ließen Blut ab, das hatte dann meist zur Folge, dass die Patienten kränker wurden. Und was war ihre Antwort darauf?: Wir haben wohl nicht genug Blut abgelassen. Also ließen sie noch mehr Blut ab. Und die übliche Folge war der Tod des Patienten.“

      Der Patient Europa ist tot !

      Antwort
  • 16. April 2017 um 19:15
    Permalink

    Ich fand das Interview wirklich gut!
    Die Haltung von Christoph Sieber sehe ich auch sehr positiv. Er hat nicht die typisch linke Haltung alles destruktiv zu sehen, denn nicht alles ist schlecht was es in Europa gibt. Wir brauchen mehr Menschen die was aufbauen können!

    Antwort
    • 16. April 2017 um 20:16
      Permalink

      Die Haltung von Christoph Sieber sehe ich auch sehr positiv.

      Geht mir ebenso. Auf Facebook kriegt er gerade reichlich Gegenwind, aber er hat zwei Dinge gesagt, die ich sehr wichtig finde:

      1. Dass es gut und wichtig ist, die Straße nicht den Rechten zu überlassen.
      2. Dass PoE scheitern wird, wenn nicht bald konkrete Inhalte folgen.

      Ich denke, es wäre gut, wenn man Gespräche wie die von Christoph und mir nicht als „Entweder-oder-Thesen“ auffasst, sondern als Versuch, unterschiedliche Herangehensweisen zu wählen.

      Das, was an der EU zu kritisieren ist, hat Christoph sehr viel deutlicher angesprochen als ich.

      Antwort
      • 17. April 2017 um 0:15
        Permalink

        Hallo Tom,

        Auf Facebook kriegt er gerade reichlich Gegenwind

        Vielleicht eher für das Foto oben. Ich dachte schon: Westerwelle lebt. 😉

        Antwort
  • 19. April 2017 um 22:54
    Permalink

    OFF – Am Pulse der Zeit

    – 5 Jahre später – Was soll Melenchon als Linker jetzt noch
    versprechen und umsetzen was nicht längst thematisiert wurde ?

    Ein Aufruf des DGB vom 5. Juli 2012

    „Frankreich muss Kurs halten“

    „Hollandes Regierungschef Ayrault hat in der Steuerpoli-
    tik jetzt klare Alternativen zum Schäuble-Kurs vorge-
    stellt: Höhere Steuern auf Vermögen, Erbschaften und
    Kapitalgewinne, Sondersteuern für Ölkonzerne und
    Banken, drei Prozent auf Dividenden – und ein Spit-
    zensteuersatz von 75 Prozent ab einer Million Euro
    Jahreseinkommen. Öffentliche Aufgaben sollen in
    Frankreich wieder stärker von Beziehern hoher Ein-
    kommen und aus den Extraprofiten marktbeherrschen-
    der Unternehmen finanziert werden.
    Aber die Unerbittlichkeit, mit der Bundeskanzlerin Mer-
    kel den europäischen Nachbarn ihre zum Selbstzweck
    gewordene Rotstiftpolitik aufzwingt, bringt auch die
    Franzosen ins Schwitzen.“

    http://www.nachdenkseiten.de/upload/pdf/120706_klartext_frankreich_muss_kurs_halten.pdf

    Antwort
  • 20. April 2017 um 21:21
    Permalink

    Ein erfrischend offenes Gespräch.

    Vielen Dank auch an „major“ Tom,
    guter Ansatz, Sachen, die einem so quer liegen
    nicht rumliegen zu lassen.

    turn the stone
    your not alone

    (alte hippie weisheit)

    Gruß
    an die Gemeinde

    Antwort
    • 20. April 2017 um 21:50
      Permalink

      Vielen Dank auch an „major“ Tom,

      Ich danke DIR!

      Antwort
  • 20. April 2017 um 22:05
    Permalink

    So jetzt habe ich mir alles angehört und ein wenig in Pulse f Europe reingestöbert. Zunächst muss man klar festhalten, dass Tom recht hat. Inhaltsleerer geht’s irgendwie kaum. Sieber empfand das während der Auftritte nicht so, aber teilt die Kritik en der Institution EU. Also des Aparates Brüssel. Und hier finde ich, wird die Sache erst so richtig spannend. Denn so richtig Sinn ergibt Pulse of Europe eigentlich nicht, wenn man das auf das Europa hinsichtlich Geographie und geschichtlichem Kontext bezieht. Aber dieses Europa wird von niemanden in Frage gestellt oder negativ bewertet nicht. Nicht einmal von Nationalisten. Pulse of Europe verschmiert dagegen die Grenzen zwischen Europa, EU und Euro. Übergeordnetes Ziel erscheint hier eher die Masse so lange zu kneten bis eine Kritik an der EU und deren Institutionen gleich zu setzten ist wie gegen das Europa an sich zu sein. Nur so erklären sich mir, wie man mit so einem Geschwurbel nur starten kann. Sieber differenziert ja eben auch. Nur ist diese Differenzierung nicht erwünscht.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert