Mal was Positives

Auch als Kritiker am ökonomischen Kurs der letzten Jahre sollte man hier und da auch mal was Gutes hervorheben – so es sich denn zeigt. Man darf ja kein Defäitist auf ganzer Linie sein. Nicht alles hat sich auf dem Arbeitsmarkt schlecht entwickelt in den letzten Jahren.

Zum Beispiel der Krankenstand. Nach vielen Jahren der AU-Zurückhaltung konnte er 2015 erneut ein kleines Plus verzeichnet. 15,2 lautet die durchschnittlich Anzahl von Krankheitstagen pro Arbeitnehmer. Im Jahr 2013 lag man noch bei 11,8 Tagen. Und damals sagte man, dass die Zahl so hoch lag wie seit 14 Jahren nicht mehr. Auch wenn es sich zunächst so anhört: Das ist mitnichten eine schlechte Meldung. Es ist eine gute Nachricht, auch wenn die Wirtschaftsteile diverser Zeitungen natürlich natürlich das Gegenteil dessen behaupten.

Gut ist die Meldung selbstverständlich nicht, weil Menschen krank sind. Das ist der traurige Teil des Ganzen. Aber dass sie sich krank nicht trotzdem zum Arbeitsplatz schleppen, das ist doch keine schlechte Entwicklung.

Und es ist gewissermaßen auch die Normalisierung eines Zustandes, der ganz und gar nicht normal war. Über Jahre stagnierte die durchschnittliche Anzahl der Krankentage. Sie tat es ja nicht, weil die Leute plötzlich von chronischer Gesundheit befallen waren. Krank waren und sind die Leute immer. Krankgeschrieben hingegen sind sie oder sind sie nicht. Und so dopte sich mancher mit Tabletten und ignorierte die Symptome, schleppte sich krank auf Arbeit und rettete sich mit etwas Glück noch ins Wochenende oder in der Urlaub hinüber. Das alles nur, um keinen Ärger am Arbeitsplatz zu haben, um seinen Job zu behalten und sich nicht aus der Riege zuverlässiger Mitarbeiter zu disqualifizieren.

Dieses Durchhalten war als Haltung in etwa so krank wie die Mitarbeiter, die eigentlich ins Bett gehört hätten. Trotzdem beklagten die medialen Wirtschaftsteile auch damals den hohen Krankenstand und wollten teilweise Anreize schaffen, was hieß: An der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall schrauben. Doch diese Entwicklung zur allgemeinen Volksgesundheit mittels unterdrückter Krankheiten war freilich nicht aufrechtzuerhalten. Ganz einfach, weil das keine gesunde Entwicklung war. Die Leute waren 2015 dann ja auch nicht wirklich kränker, sie waren nur häufiger krankgeschrieben. Endlich hat es da wohl Klick gemacht. Man kann sich auch nicht ewig anbiedern. Gesundheit geht zudem vor. Wenn Arbeitnehmer das einsehen, dann ist das keine schlechte Nachricht.

Menschlich betrachtet ohnehin nicht. Aber auch ökonomisch ist das eine gute Entwicklung. Mitarbeiter, die sich auskurieren, die kommen letztlich dem eigenen Betrieb wie der Solidargemeinschaft billiger. Das minimiert längere Ausfallzeiten aufgrund verschleppter Krankheiten und Folgekosten. Und das ist doch mal wirklich eine gute nachhaltige Nachricht auf Kosten-Nutzen-Basis. Und nicht etwa ein Grund zur Sorge.

Man kann die wirtschaftliche Entwicklung kritisieren, aber zum völligen Miesepeter sollte man nicht werden. Deswegen fängt das Jahr an dieser Stelle hier, bei den #neulandrebellen, mal mit was Erfreulichem an. Schlechte Nachrichten kommen noch genug im zwölften Jahr des »Weiter so«.

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94 Kommentare auf "Mal was Positives"

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das Murmeltier
Gast

„…schleppte sich krank auf Arbeit…“

„….gehst Du noch Schule?…..“

Heldentasse
Mitglied

Die Berufstätigen sind im Schnitt wieder länger krank, hurra! Da fängt das neue Jahr ja mal so richtig gut an!
Bei soviel Optimismus kann es ja im Grunde keine bessern Meldungen in 2017 mehr geben, außer vielleicht das die Lebenserwartung sinkt, was ein normales Zeichen dafür wäre, dass die Menschen es Leid sind von Altersarmut betroffen zu sein.

Beste Grüße

schwitzig
Gast

@Heldentasse

die Lebenserwartung sinkt,

Die „Lebenserwartungs“-Prognosen sind politische Zahlen. Sprich: Reine Propaganda. Die Sterberate bildet die Realität ab, denn sie ist nicht so leicht zu fälschen.

Heldentasse
Mitglied

@schwitzig

Wer Lebenserwartungen schönt, kann doch auch die Sterbetafeln „optimieren“?! Oder wird das nicht gemacht weil womöglich viele den Unterschied zwischen Lebenserwartung und Sterbewahrscheinlichkeit nicht kennen?

Beste Grüße

Lazarus09
Gast

Aber die Sterberate könnte den Schafen vielleicht schlechte Laune machen..und das will doch keiner

GUTES NEUES ALLSAMT .. und möge der Wind in eurem Rücken nie der eigene sein :-)))

Heldentasse
Mitglied

Hallo Lazarus,

schön von Dir wieder mal zu lesen, und vor allem dein Kater alter Karlo Avatar, bekannt vom Spiegelfechter, ist Spitze! 🙂

Beste Grüße

Robbespiere
Mitglied

Hallo Lazarus

Sagt man in Bayern nicht, der eigene Wind wäre gut fürs eigene Herz, so von wegen Druckentlastung?:-)))

Dir und deiner Familie alles Gute im neuen Jahr und beste Gesundheit.

Gruß Rob

Lazarus09
Gast
…bei mir ist alles okay ,und das ist auch gut so Hahahaha Leute, ich hoff‘ ihr seid alle gut rein gerutscht im Kreise eurer Lieben auch ich wünsche euch alles erdenklich Gute mit der Bemerkung, unbedingt einen satirischen Humor als unangreifbare Bastion der Meinungsfreiheit zu behalten, in einer Zeit in der nichts mehr zu sein scheint wie es einst war, in der ungeliebte Nachrichten als Fake in Zukunft von einem Ministerium für Wahrheit zur Strafe gebracht werden können, in einer Zeit in der sich die Demokratie auf breiter Front auf dem Rückzug befindet, um in Ruhe,Einsicht und dem größtmöglichen Abstand… Read more »
ChrissieR
Mitglied

“ wenn’s Arscherl brummt ist’s Herzerl gsund“?

Lazarus09
Gast

Wenn der Ort stimmt schon 😂

schwitzig
Gast
Die Leute waren 2015 dann ja auch nicht wirklich kränker, sie waren nur häufiger krankgeschrieben. Das müsste man eher genauer untersuchen. Es kann auch sein, dass immer mehr Leute krank werden, weil irgendwelche Vollhonksklaven meinen, unbedingt mit einer ansteckenden Krankheit im Büro herumhängen zu müssen und andere Büroinsassen krank machen, die sonst vielleicht drumherum gekommen wären. Ein anderer Faktor ist auch das Wurfverhalten der Bevölkerung: Es soll ja wieder mehr Würfe geben und wenn man ein Kind hat, kriegt man deutlich mehr Krankheiten ab als ohne. Ein gutes, grünes-SUV-Elternteil bläht dann seine Pestilenz auch ungehemmt in einem Büro herum. Auch… Read more »
Rudi
Gast

Aber es gibt doch auch diejenigen, die kränkeln, die schon zu Hause bleiben, wenn sie am Abend zuvor ein Bier zu viel getrunken haben. Nicht zufällig hat der Montag die Farbe blau. Wir wissen doch alle, dass jeder Arzt krank schreibt, wenn man krank geschrieben werden will. Nur – sagen darf man das nicht. Deshalb kann daraus auch kein belastbarer statistischer Faktor erwachsen, der einen genaueren Blick auf den Krankheitszustand der arbeitenden Bevölkerung zuließe. Den erhöhten Krankenstand kann man durchaus auch als Symptom einer humaneren Wirtschaftsweise interpretieren. Die Angst vorm Arbeitsplatzverlust ist wohl geringer geworden?

schwitzig
Gast

@Rudi

Aber es gibt doch auch diejenigen, die kränkeln, die schon zu Hause bleiben, wenn sie am Abend zuvor ein Bier zu viel getrunken haben. Nicht zufällig hat der Montag die Farbe blau.

Das halte ich für ein Gerücht. Dass Montag die Krankmeldungen häufiger sind, liegt daran, dass Krankheiten oft erst richtig in Ruhephasen ausbrechen – speziell dann, wenn der Mensch vorher im Streßmodus war.
Aber Du kannst das bestimmt beweisen. Also mach mal.

Deiner Behauptung steht meine reale Lebenserfahrung entgegen. Es ist natürlich auch eine Frage der Informationsquellen – so bildet z.B. die Florida-Rolf-BILD eine ganz andere Realität als die Realität ab.

Heldentasse
Mitglied

Ergo: Freizeit macht krank, und beruflicher Stress ist gesund! 😉

Beste Grüße

Rudi
Gast

Aber Du kannst das bestimmt beweisen. Also mach mal.

Jetzt mach mal langsam. Der Autor des Blogs hat mit einem Augenzwinkern geschrieben – zumindest habe ich den Text so interpretiert. Dem versuchte ich mich anzuschmiegen. Vielleicht versuchst du eine Neu-Interpretation.

schwitzig
Gast

@Rudi
also kannst Du Deine Behauptung nicht beweisen. Richtig?

Rudi
Gast
@ schwitzig Willst du jetzt wegen einer launigen Nichtigkeit zu einem launigen Artikel eine Grundsatzdiskussion anfangen? Krankheitstage sind entgegen der Blogdarstellung ein schwieriges Unterfangen. Das war aber nicht Gegenstand der Betrachtung. Ich gebe dir ein Beispiel. Der Autor schreibt: Nach vielen Jahren der AU-Zurückhaltung konnte er 2015 erneut ein kleines Plus verzeichnet. 15,2 lautet die durchschnittlich Anzahl von Krankheitstagen pro Arbeitnehmer. Nehmen wir das Statistische Bundesamt. Das hat festgestellt: 2015 waren Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Deutschland durchschnittlich 10,0 Arbeitstage krank gemeldet. Das ist eine merkwürdige Zahlen-Differenz, meinst du nicht? Und noch etwas gebe ich dir mit auf den Weg, auch… Read more »
schwitzig
Gast

@Rudi
Du weichst aus und drückst Dich. Daher nochmal:
Zitat Rudi:

Aber es gibt doch auch diejenigen, die kränkeln, die schon zu Hause bleiben, wenn sie am Abend zuvor ein Bier zu viel getrunken haben. Nicht zufällig hat der Montag die Farbe blau. Wir wissen doch alle, dass jeder Arzt krank schreibt, wenn man krank geschrieben werden will. Nur – sagen darf man das nicht.

Das ist eine definitive Behauptung von Dir. Belege sie also oder wenn Du das nicht kannst, klassifiziere sie als a) Lüge oder b) Dummgesülze.

Rudi
Gast
@schwitzig Willst du den Robespierre geben? Oder hast du von den Inquisitoren dir was abgeguckt? Meine These semantisch entkleidet lautet: Es gibt Arbeitnehmer, die, obwohl sie nicht krank sind, nicht zur Arbeit gehen. Es gibt Ärzte, die krank schreiben, obwohl sie wissen, dass dies nicht nötig ist. Diese These halte ich für plausibel. Wenn nicht, dann beweise mir das Gegenteil. Begründung: Viele Arbeitnehmer können ein bis drei Tage ohne ärztliches Attest zu Hause bleiben. Es genügt ein Anruf beim Arbeitgeber. Ob derjenige nun tatsächlich krank ist oder nicht, wird von niemandem überprüft. Jetzt kommt dein gespieltes Aha! Statistisch ist nichts… Read more »
schwitzig
Gast

@Rudi
Es geht nicht um Deine „These“, sondern die Schlüsse, die Du daraus suggerierst und ableitest. Daher belege die und höre auf, hier zu Sukramen.

aquadraht
Mitglied
Die häufigeren Krankmeldungen am Montag sind ein statistisches Artefakt. Wer in der Woche erkrankt, meldet sich entweder am Tag des Ausbruchs der Krankheit oder spätestens am Folgetag nach Arztbesuch krank. Wer sich Freitags schlecht fühlt, geht oft auf Gleitzeit früher nach Hause. Und wer am Wochenende erkrankt, kann sich frühestens Montag krank melden. Selbst wenn man nur Erkrankungen zwischen Freitag 16h und Montag 12h als Montagskrankmeldungen ansieht, sind das 40,5% der Wochenzeit, in der man erkranken kann. Auf die übrigen Wochenarbeitstage entfallen jeweils nur 14,3% der Wochenzeit. Montagskrankmeldungen müssen also bei Beschäftigten ohne Wochenendarbeit über den anderen Krankmeldungen liegen. Aber… Read more »
Heldentasse
Mitglied

Hinzu kommt, dass man in vielen Branchen drei Wochentage ohne gelben Schein „krank“ machen darf. Da zählt dann aber auch das Wochenende mit, und KollegInnen die Freitags ohne Schein krank waren, müssen(!) dann Montags zum Doc, der in der Regel m.E. dann auch noch länger krankschreibt, als wenn man es hätte selbst bestimmen dürfen, ohne gelben Schein.

Beste Grüße

Heldentasse
Mitglied

@schwitzig

unbedingt mit einer ansteckenden Krankheit im Büro herumhängen zu müssen

Ach was? Die vermeintlichen Stützen des Unternehmens nehmen sich Urlaub wenn sie krank sind, und kommen dann trotzdem in die Firma um zu arbeiten! Diesen Typen muss man auch immer wieder sagen, dass so vor(!) dem Ableben auch gefälligst „Abzustempeln“ (Wer kennt hier eigentlich noch die tollen Stempeluhren?) haben.

Beste Grüße

Kakapo3
Gast
Zunächst volle Zustimmung. Ein erhöhter Krankenstand kann tatsächlich auch auf einfach mehr Krankheiten zurückzuführen sein. Ich meine im obigen Artikel auch einen entsprechenden ironischen Unterton herauszuhören. Ob sich jemand krank zur Arbeit schleppt, hängt weniger von seiner Intelligenz („Vollkonk“) ab, sondern von den Umständen. Ein Mensch mit Zeitarbeitsvertrag oder gar in Scheinselbstständigkeit wird eher sich zur Arbeit schleppen, als der Arbeitnehmer mit 10jähriger Betriebszugehörigkeit oder eine Beamtin. Auch führt ein hoher Krankenstand tatsächlich dazu, dass Verträge nicht verlängert werden, Beförderungen nicht erfolgen usw. Die Auslese bevorzugt also die-sich-zur-Arbeit-schleppen. Eine Ausbeutungssituation verschwindet nicht, in dem man sie ignoriert oder leugnet. Daher… Read more »
Heldentasse
Mitglied
Man kann es aber auch ganz anders sehen, nämlich so dass die kranken KollegInnen die zur Arbeit kommen, obwohl sie es nicht müssten, den „Schnitt versauen“ d.h. die anderen die dies nicht machen fühlen sich evtl. genötigt dies doch zu tun, wenn sie auch mal krank sind, weil man es neuerdings im „Team“ halt so macht. Im übrigen, ist es gerade in einer neoliberal „verseuchten“ Arbeitswelt extrem wichtig, das man so schlau ist seine Arbeitskraft auf Dauer zu erhalten! Die Erfahrung sagt nämlich, dass gerade verschleppt und nicht auskurierte Krankheiten chronisch werden können, und dies dann auch relativ schnell zum… Read more »
schwitzig
Gast
@Kakapo3 Ich meine im obigen Artikel auch einen entsprechenden ironischen Unterton herauszuhören. Nö, ich denke, er meint das ernst. Ob sich jemand krank zur Arbeit schleppt, hängt weniger von seiner Intelligenz („Vollkonk“) ab, sondern von den Umständen. Ein Mensch mit Zeitarbeitsvertrag oder gar in Scheinselbstständigkeit wird eher sich zur Arbeit schleppen, als der Arbeitnehmer mit 10jähriger Betriebszugehörigkeit oder eine Beamtin. Richtig. Dennoch ist es unintelligent, krank zu arbeiten. Aus mehreren Gründen: 1) Das Krankarbeiten wird als Selbstverständlichkeit implementiert. 2) Asozial gegenüber Kollegen, die nicht krank arbeiten und so schlechter da stehen. 3) Krankheiten werden weiter und schneller verbreitet. 4) Die… Read more »
Kakapo3
Gast
Zunächst der undifferenzierte Teil: Stimmt doch (Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker) Nun das Weitere: Es ist mir ein Rätsel, wie man wie auf neoliberale Gesinnung bei mir schließen kann, wenn ich ausgerechnet dieses neoliberale Verfügungsdogma angreife. Ich halte dein und das Jokerverhalten deshalb für systemstützend, da ihr nicht die Ausbeuter angreift, sondern die Opfer. Wer (zu recht) meint, krank zur Arbeit erscheinen zu müssen, steckt in einer Zwingmühle, die ihn in der Regel extrem belastet. Diese Zwingmühle hat er nicht zu verantworten. Krankarbeitende verhalten sich asozial. Sie spielen den Ausbeutern in die Hände und verschlimmern die Situation – vergleichbar… Read more »
schwitzig
Gast

@Kakapo3
Sicherlich gibt es Zwänge, aber dennoch ist man nicht aus der Verantwortung, dass man die Entscheidung hat, den Zwängen nachzugeben oder dagegen anzukämpfen.
Analogie: Du sagst der vergewaltigten Frau: Wenn Du Dich nicht gewehrt hättest, hättest Du weniger Knochenbrüche.
Nebenbei: Der Krankarbeiter tritt nach unten und buckelt nach oben – nicht umgekehrt, wie Du es hier Orwellst.
Zu dem anderen habe ich schon genug ausgeführt, daher nur kurz: Zu einem Ausbeuterverhältnis gehören 2: Einer der Ausbeutet und ein anderer der die Ausbeutung zulässt.

Kakapo3
Gast
Es ist alles so sinnlos. Aber hierzu: Zu einem Ausbeuterverhältnis gehören 2: Einer der Ausbeutet und ein anderer der die Ausbeutung zulässt. Da kriege ich wirklich das kalte Kotzen. Hier schreibst du – schwitzig – (um in deiner Analogie zu bleiben) zu einer „Vergewaltigung“ gehören immer zwei: Einer der „vergewaltigt“ und eine, die die „Vergewaltigung“ zulässt. Was eine gequirlte Scheiße! Ein Egoist ist jemand, der nicht an mich denkt. Aber dass es ja nur der verzweifelte Versuch, die eigene Egozentrik zu legitimieren. Das hält der Spießbürger ja nicht aus, dass jemand seine Kreise stört, der keine Autorität darstellt, sondern gleichwertig… Read more »
schwitzig
Gast

@Kakapo3
Ab in die Idioten/Arschlochschublade Sukram71/smukster-Komplex:

Da kriege ich wirklich das kalte Kotzen. Hier schreibst du – schwitzig – (um in deiner Analogie zu bleiben) zu einer „Vergewaltigung“ gehören immer zwei: Einer der „vergewaltigt“ und eine, die die „Vergewaltigung“ zulässt.

Exakt das schreibe ich NICHT, sondern bekomme es von einer Figur wie Dir unterstellt! Da Du bösartig und/oder strunzdumm bist, ist dies meine letzte Antwort an Dich. Mit dem Ratschlag, mein Posting noch mal zu lesen (Textverständnis). Vielleicht verstehst Du ja doch worum es geht, wenn Du es so um die 20.000 Mal nachgelesen hast.

Kakapo3
Gast

schwitzig schrieb:
Zu einem Ausbeuterverhältnis gehören 2: Einer der Ausbeutet und ein anderer der die Ausbeutung zulässt (sic!!!).

Einstein sagte:

Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.

Mich beruhigt das Einsteinzitat nicht.

Kakapo3
Gast

schwitzig schrieb:

Zu einem Ausbeuterverhältnis gehören 2: Einer der Ausbeutet und ein anderer der die Ausbeutung zulässt (sic!!!).

Einstein sagte

Die Majorität der Dummen ist unüberwindbar und für alle Zeiten gesichert. Der Schrecken ihrer Tyrannei ist indessen gemildert durch Mangel an Konsequenz.

Mich beruhigt das Einsteinzitat nicht.

(oder so)

The Joker
Gast

Hallo Kakapo3,

Daher sind deine Äußerungen zu kranken Kollegen auch so unerträglich

Nö, schwitzig hat da vollkommen recht.
Es ist verantwortungslos, sich als Bazillenschleuder in den Betrieb zu schleppen.
Ich selber habe mich schon mal von einem Kollegen im Erkältungszustand räumlich weggesetzt, verbunden mit der Empfehlung, den Hausarzt zu konsultieren.

aquadraht
Mitglied
Naja, wenn Geisteswissenschaftler mit Daten konfrontiert werden .. Ich finde nicht, dass ein Anstieg des Krankenstandes je Beschäftigten um 28,8% gegenüber der Vergleichsperiode „ein kleines Plus“ ist. Vielmehr ist das ein erheblicher Anstieg. Obendrein ist noch zu bedenken, dass die Zahl der Beschäftigten gestiegen ist: Die Zahl der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer lag im Jahr 2014 um -18,1% unter dem Niveau von 1991 (2014: 23,468 Mio. in Vollzeit, 1991: 28,911 Mio.). Die Zahl der teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer (rot) explodierte dagegen seit 1991, um +139,0% auf 14,977 Mio. Teilzeitler (1991: 6,316 Mio. Teilzeitler).“ http://www.querschuesse.de/deutschland-beschaeftigungswunder/ (Der Artikel ist wahrscheinlich abopflichtig). Gleichzeitig stagniert die Summe der… Read more »
aquadraht
Mitglied
Naja, wenn Geisteswissenschaftler mit Daten konfrontiert werden .. Ich finde nicht, dass ein Anstieg des Krankenstandes je Beschäftigten um 28,8% gegenüber der Vergleichsperiode „ein kleines Plus“ ist. Vielmehr ist das ein erheblicher Anstieg. Obendrein ist noch zu bedenken, dass die Zahl der Beschäftigten gestiegen ist: Die Zahl der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer lag im Jahr 2014 um -18,1% unter dem Niveau von 1991 (2014: 23,468 Mio. in Vollzeit, 1991: 28,911 Mio.). Die Zahl der teilzeitbeschäftigten Arbeitnehmer (rot) explodierte dagegen seit 1991, um +139,0% auf 14,977 Mio. Teilzeitler (1991: 6,316 Mio. Teilzeitler).“ http://www.querschuesse.de/deutschland-beschaeftigungswunder/ (Der Artikel ist wahrscheinlich abopflichtig). Gleichzeitig stagniert die Summe der… Read more »
Serienfan
Gast

Die Interpretation, ein wieder gestiegener Krankenstand zeige, dass es die Arbeitnehmer wieder „wagen“, sich krankschreiben zu lassen, halte ich für gewagt.

Es steigt zum Beispiel die Zahl der Krebserkrankungen. Eine Krebsdiagnose führt oft zu monatelangem Fernbleiben, was den „Durchschnittswert“ um einige Tage nach oben schieben kann. Einem Krebspatienten bleibt nichts anderes übrig, als zu Hause zu bleiben, während sich andere mit ihren Erkältungen weiter in die Arbeit schleppen. Insgesamt ist der ganze Beitrag eine Interpretations ins Blaue hinein.

jowi
Mitglied

Das mit den Krankschreibungen ist eine sehr facettenreiche Angelegenheit. Was man da hinein interpretiert, beim Betrachten der nackten Zahlen, hängt somit sehr vom persönlichen Standpunkt ab.
Steigendes Durchschnittsalter der Arbeitnehmer !? Steigende Arbeitsbelastung !? Abnehmende Arbeitsmoral!? Etc. … .

Was sich da Roberto de Lapuente herausgegriffen hat, ist schon etwas eingeengt und gewagt. Aber er wollte ja auch nur eine Glosse schreiben und keine wissenschaftliche Abhandlung.
In diesem Sinne: ein Gutes Neues !?

Schweigsam
Gast

Ohhh Gott…tja heute is mir auch sooo langweilig…dann kann ich auch mal was schreiben…

rain
Mitglied
Als stiller Leser dieses Blogs und seines Vogängers wünsche ich allen ein friedliches und gesundes (;)) Jahr 2017! Zum Thema: Wenn man krank ist, ist man krank, ist man krank. Die ganze hier diskutierte Bandbreite der Abwesenheit von Gesundheit sowie ihrer Wechselwirkungen mit der Gesellschaft führt zu nichts anderem, als einer (z.T. sehr erhellenden) Nabelschau persönlicher Ansichten über den Umgang der Menschen miteinander, der schon im Zustand von (scheinbarer) Gesundheit bedenkliche Züge angenommen hat. Zur Technik: ‚Hübsches‘ braun habt Ihr hier ;). Das „Read more“ finde ich nervig, da ich die Kommentare i.d.R. immer vollständig lese und nicht erst klicken… Read more »
Rudi
Gast

Das „Read more“ finde ich nervig, da ich die Kommentare i.d.R. immer vollständig lese und nicht erst klicken…

Dem stimme ich dir zu. Vielleicht dienst dieses Instrument der Steigerung der Klickzahlen.

GrooveX
Mitglied

kwatsch! falsche theme- und plugin- oder webdiseinerauswahl. aber das wissen se vermutlich längst selber.
😉

trackback

[…] Linie sein. Nicht alles hat sich auf dem Arbeitsmarkt schlecht entwickelt in den letzten Jahren. Weiterlesen bei den #neulandrebellen Lesen Sie auch: Aus sinistram Neun Jahre wären es geworden. Im nächsten Januar. Das ist – ich […]

Lazarus09
Gast

Also 2013 jubelten die Premium-Medien noch ..
DEUTSCHE GESUND WIE NIE ..

Wahrscheinlich haben die Russen die Statistik gehackt um Muttis Wiederwahl zu gefährden .. 😉

Folkher Braun
Mitglied

Wo ist denn der Herr Berger abgeblieben? Krankgeschrieben?

R_Winter
Mitglied

JB ist bei den NDS voll ausgelastet und hat gerade einen sehr interessanten Artikel publiziert.

aquadraht
Mitglied

Aber er erscheint hier im Blog nicht mehr als Autor und früher hat er seine Beiträge auch im Blog veröffentlicht. Ob das mit dem Ende des Spiegelfechters begraben ist?

a^2

R_Winter
Mitglied


Ich hoffe nicht………….

Hannes
Gast

Ist vorbei mit dem Jens hier. Er hat keine Lust mehr auf das unterirdische Niveau vom Wellbrock. Eigentlich haben ja nur die Artikel vom Jens Leser gezogen. Während der Jens richtig Arbeit und Zeit investiert hat, hat der Wellbrock ja nur sinnfreie Sprüche auf blauem Grund hinterlassen. Eine „Arbeit“ von 10 Minuten.
Der Wellbrock hat auch zu viel überall abgeschrieben. Das war dem Jens auf Dauer peinlich.
Kann man ja verstehen.

Truvor
Mitglied

@ Folkher Braun
@ aquadraht
@ R_Winter
@ Hannes

Jens scheint eine neue „Liebe“ gefunden zu haben (das kann ich ihm nicht verübeln).
Die „alte Liebe“, nämlich SPIEGELFECHTER, hat er, wie Ihr mitbekommen habt, ins (Alters)Heim abgeschoben 🙂
Alles geht irgendwann vorbei 🙂

Schnarcho
Gast

Seit wann publiziert er denn ? Ist das nicht ansteckend ?

Schnarcho
Gast

Seit der Mann mit Loch im Hals erscheint und die Frau auf Zigarettenschachteln Blut hustet,
hat sich der Absatz neutraler Zigarettenetuis verzehnfacht.
So ähnlich ist das mit den Krankmeldungen auch.

Aufgewachter
Gast
Geringer Krankenstand, fleißige BRD-BIO-Roboter und Lügenpressen-Repeater, vermeintliche Fake-News, neue Wahrheitsministerien, Wahrheitsbekämpfungszentren und die Parteienlandschaft. Wie hängt das zusammen? Etwa, wie folgt? Die AfD ist meiner Ansicht nach eine Tochterfirma der CDU/CSU. Denn die AfD kritisiert weder das Schuldgeld-System noch das Zinses-Zins-System und dient daher ausschließlich den Kapitalinteressen der Gläubiger-Banken, zu denen schon mal gar nicht die Bundesbank zählen dürfte. Die beginnende Terror-Welle in Deutschland dient dazu die Parteien mit nationalen Interessen zu stärken, um vom Schuldgeldsystem abzulenken. Die AfD ist das „Auffang-Lager“ für Reiche, sowie die LINKE damals das „Auffang-Lager“ für die Armen gewesen war. Die AfD ist unfähig die… Read more »
Lazarus09
Gast

Moin Leutz..

@Aufgewachter , gute Zusammenfassung mit der zwar nicht in jedem Punkt zu 100% d’accord gehen kann, trifft aber im großen und ganzen den Nagel auf den Kopf .

Robbespiere
Mitglied
@Aufgewachter Die AfD ist meiner Ansicht nach eine Tochterfirma der CDU/CSU. Denn die AfD kritisiert weder das Schuldgeld-System noch das Zinses-Zins-System und dient daher ausschließlich den Kapitalinteressen der Gläubiger-Banken, zu denen schon mal gar nicht die Bundesbank zählen dürfte. Was die AFD betrifft, teile ich deine Meinung. Deren Führungskräfte sind nichts Anderes als der rechte Flügel der Union, aus deren Reihen sie sich ja auch teilweise rekrutiert haben. Das Schuldgeldsystem sehe ich nur als ein Werzeug des neoliberalismus/Kapitalismus an. Im Grunde geht es doch darum, daß sich die sog. Eliten dem Rest der Menschheit ggü. überlegen fühlen, so wie der… Read more »
Weltretter
Gast
Moin in die Runde! Erst gestern bin ich auf diesen Blog gestoßen (worden)…wobei ich mich bislang noch gänzlich gescheut habe, mich auf diesem Weg zu was auch immer zu Wort zu melden. Zunächst einmal meinen uneingeschränkten Dank an die ‚Macher‘! Dennoch ‚erlaube‘ ich mir als Neueinsteiger die Anmerkung, dass es der Diskussion gut tun würde, wenn sich der Autor/Moderator ein wenig ‚intensiver‘ bzgl. der mitunter sehr vom eigentlichen Thema abweichenden Kommentare einschalten würde. Das gilt m.E. auch für einen ab und an sehr rauen Ton, der an sich schon notwending ist, aber niemals verletzend sein darf! Aber das soll meinen… Read more »
Robbespiere
Mitglied
@Weltretter Moin Neuankömmling! …dass es der Diskussion gut tun würde, wenn sich der Autor/Moderator ein wenig ‚intensiver‘ bzgl. der mitunter sehr vom eigentlichen Thema abweichenden Kommentare einschalten würde. Das gilt m.E. auch für einen ab und an sehr rauen Ton, der an sich schon notwending ist, aber niemals verletzend sein darf! Was abweichende Kommentare betrifft, sind die manchmal ganz interessant und bereichernd, manchmal beleuchten sie ein Thema auch von einer anderen Seite, aber grundsätzlich soll die Diskussion schon beim Kernthema bleiben, da hast du durchaus recht. Was den mitunter rauen Ton angeht, hat der seine Ursache einfach darin, daß hier… Read more »
The Joker
Gast

Nochmal was Positives:
Sparkassen-Immobilienfuzzi mit AfD-Seegang wird von Expirat Lauer geoutet.
Und schon jammert die Rechtspresse.

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