Von Genosse Gabriel ins offene Messer getrieben

Ach, was waren das für goldene Zeiten der Sozialdemokratie, als Sigmar Gabriel ihr noch vorstand. Zwischen 23 und 25 Prozent riss man sich bei den Sonntagsfragen unter den Nagel. Dann kam der Absturz, dann kam Martin Schulz, faselte die »soziale Gerechtigkeit« auf die Agenda – nur sozialdemokratisch-original mit den Anführungszeichen! – und flugs legte man bei der Bundestagswahl Ende September eine Bauchlandung hin: 20,5 Prozent. Alles was Gabriel nach Schröder so mühselig aufgebaut hatte, war für die Katz’. So liest sich jedenfalls die Einschätzung des Ex-Chefs der Sozis von letzter Woche. Fast konnte man meinen, er habe seinem Nachfolger eine intakte, eine vor Kraft und Gesundheit strotzende Partei hinterlassen.

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Mordred
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Mordred

Tendenziell liegt es imho mehr am fortwährend schlechten Programm und Performance als an den Köppen. Es sei denn, man hätte tatsächlich einen Kandidaten, der es als Charakter mit Merkel aufnehmen könnte.

R_Winter
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R_Winter

Viele der immer weniger werdenden sPD-Parteimitglieder wissen, dass sie seit Jahrzehnten von ihren Spitzenfunktionären „über den Tisch gezogen werden“. Sie können es nachlesen, denn es steht sehr Vieles in den Beschlüssen der Parteitage.
Der Mensch ist in der Mehrzahl leider so gestrickt:
„Die Hoffnung stirbt zu Letzt“.
Wir alle sind seit Schröder/Fischer (Grüne) systematisch betrogen wurden und werden es noch heute von Nahles, den „Hannoveranern“. Warum sollte jemand den ungepflegten Stoppelbart etwas glauben?
Die sPD muss unter 10% der Wählerstimmen fallen und die gesamte Spitze muss verschwinden, dann kann ein Konzept mit der „Die Linke“ geschaffen werden, dass das System der Neoliberalen/Lobby-Kapitalismus verdrängen kann.

Grummel
Gast
Grummel

Genau wegen der Abwesenheit sozialen Engagements, über JAHRZEHNTE, muss man der SPD bei allen Verlautbarungen in dieser Richtung Betrugsabsichten unterstellen.

Das sind keine Genossen, das sind die Sockenpuppen einer assozialen Kaste von profitgeilen alten Männern.
Gefangen in der Gier nach persönlichen Vorteilen/Pöstchen, einer wahnwitzigen Ideologie und völligem Unverständnis der Menschen und Zusammenhänge.
(gilt Augenscheinlich für 90% dieser “politischen” Hampelmännder/Frauen)

Als solche diese SPD überflüssig und muss im Interesse eines funktionierenden Systems in ihrer Rolle schnellstmöglich ausgetauscht werden.

GrooveX
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GrooveX

sag mal, liest du den mist, den du schreibst, bevor du ihn veröffentlichst? ich meine, wurde die spd nicht im interesse eines funktionierenden systems in ihrer rolle vor einigen wochen bereits ausgetauscht? habt ihr euch nicht dafür fdp & grüne eingetauscht, aber ganz selbstverständlich die cdu behalten und die afd reingehievt?

habt ihr ganz toll hingekriegt!

R_Winter
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R_Winter

@GrooveX

sag mal, liest du den mist, den du schreibst, bevor du ihn veröffentlichst?

GrooveX
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GrooveX

s.u.

Robbespiere
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Robbespiere

@GrooveX

habt ihr ganz toll hingekriegt!

Glaubst du ernsthaft, dass Wähler der CDU, CSU, FDP, Grüne oder AFD den Weg zu den Neulandrebellen finden?
Und wo liegt der fundamentale Unterschied hinsichtlich derer Politik zwischen diesen Parteien und der SPD?
Im Grunde gehört diese neoliberale, bürgerfeindliche Einheitssoße komplett aus den Parlamenten gewählt, aber du weißt ja…………die Lämmer und so.

GrooveX
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GrooveX

ihr kriegt das irgendwie nicht gebacken, einfach mal zu lesen, was geschrieben wurde! das ist ja schon fast pathologisch.

Grummel
Gast
Grummel

Ich weiß nicht was du unter System verstehst. Ich verstehen darunter Organisationsformen von Leben (und ich ziehe die Definition von Leben wahrscheinlich etwas weiter als du erwarrten würdest). Die SPD hat das Leben von Menschen/die Organisation dieser, Geld und Machtinteressen hintenangestellt, so wie es unter dem Deckmäntelchen “moderner Wissenschaft” gelehrt und propagiert wird. Damit wird nicht nur die “Volkspartei” mit all ihren “Werten” zur symbolischen Illusion, einem Köder zur Bauernfängerei, nein, die SPD wäre eine Changse gewesen hätte sie ihre Seele nicht alternativlos für Pöstchen und Kuchenstückchen der Macht verkauft und sich völlig korrumpiert. Sie steht für das Gegenteil dessen… Weiterlesen »

Jarek
Gast
Jarek

Das Beschissene am föderalen System dieses Landes ist u.a. die Tatsache, dass es solche Partei wie die SPD vor dem ultimativen Untergang rettet. Die zeitliche Streuung der Wahlen plus gewisse Bouncing-Effekte nach der Bundestagswahl, erlaube dieser Partei, sich immer noch als a)relevante b)regierende Kraft zu gerieren. Zu der Richtung und der Nachwahldiskussion – man kann daran wunderbar erkennen, wie rechts in Wirtschaftsfragen die Sozialdemokraten mittlerweile angekommen sind, wenn der Schulz und sein Wahlkampf als “zu links” beurteilt wird. Deutschland lebt gerade in einem Gilded Age, wo unter einem Venner aus handverlesenen Statistiken gravierende soziale und ökonomische Probleme brodeln. Ob Binnennachfrage,… Weiterlesen »

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