Orbán: Die Zerstörung eines Eigenwilligen

Viktor Orbán spielte das Ukraine-Spiel bisher nicht mit. Er hat – trotz seiner aktuellen Zustimmung zu den EU-Plänen – kein Interesse daran, ungeprüft 50 Milliarden Euro in ein durch und durch von Korruption geprägtes Land zu überweisen. Doch die Europäische Union (EU) störte sich nicht allein daran. Sie will Orbán loswerden, die Begründung ist zweitrangig.

Da Ungarns Präsident Viktor Orbán sich die Unterstützung der Ukraine anders vorstellt als Teile der EU, wurde auf ihn massiver Druck ausgeübt. Nach der Einigung wird sich daran nichts ändern. Die EU wollte Ungarn den Geldhahn zudrehen und Druck auf Investoren ausüben, wäre Orbán bei seinem Widerstand gegen die unkontrollierte Finanzierung der Ukraine geblieben. Die Financial Times (FT) hatte darüber berichtet, und auch wenn aus Brüssel eilige Dementis nach dem Zeitungsbericht folgten, dürfte es dort weiterhin heftig brodeln. Die Hardliner werden sicherlich Pläne haben, die in die Richtung des beschriebenen Artikels gehen. Orbáns Zustimmung zu den Ukraine-Milliarden wird daran nichts ändern.

Die einstige Zerstörung Griechenlands scheint in weiter Ferne zu liegen. Aber damals war das größte Problem nicht etwa die Verschuldung des südeuropäischen Landes, sondern die zu diesem Zeitpunkt „falsche“ Regierung, die sich nicht so recht an die Vorgaben von Schäuble und seinen Komplizen halten wollte. Also wurde Griechenland wirtschaftlich dem Erdboden gleichgemacht. Ein ähnliches Schicksal stand Ländern wie Spanien, Zypern, Italien und Portugal bevor. Das Motto war damals wie heute klar: Entweder ihr seid zu 100 Prozent für uns, oder wir betrachten euch als Feinde, die es zu zerstören gilt.

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Tom J. Wellbrock

Tom J. Wellbrock ist Journalist, Autor, Sprecher, Radiomoderator und Podcaster. Er führte unter anderem für den »wohlstandsneurotiker«, dem Podcast der neulandrebellen, Interviews mit Daniele Ganser, Lisa Fitz, Ulrike Guérot, Gunnar Kaiser, Dirk Pohlmann, Jens Berger, Christoph Sieber, Norbert Häring, Norbert Blüm, Paul Schreyer, Alexander Unzicker und vielen anderen. Zusätzlich veröffentlicht er Texte auf verschiedenen Plattformen und ist für unsere Podcasts der »Technik-Nerd«.

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Cetzer
Cetzer
20 Tage zuvor

Beim wiederholten Umfallen Orbáns sollte man auch die geografische (Not-)Lage Ungarns berücksichtigen (Binnenstaat in EU/NATO-Zone, abgesehen von Serbien). Mit eigenen, schönen Meereshäfen und direkten Verbindungen (Pipelines) nach Russland hätte Orbán ein viel besseres Blatt¹.
Vielleicht holt er aus seinem schlechten Blatt das (fast) Optimale für sein Land heraus, ganz sicher wenn man es mit unseren LandesVrätern und US-Schranzen vergleicht.

¹Im Sinne von Poker, Skat…

Last edited 20 Tage zuvor by Cetzer
N.B.
N.B.
Reply to  Cetzer
20 Tage zuvor

Was soll man dazu noch sagen: UvdL ist das Sinnbild der EU und zeigt den Zustand dieser nur all zu gut auf. Hochkorrupt und verfolgt Ziele die nur im Interesse weniger Mächtiger sind…
Es wird Zeit die Macht dieser zu beschneiden und auch die EU zur Demokratie und im Sinne der Bevölkerung zu transformieren. Wenn das nicht funktioniert, wäre ein DExit notwendig!

Cetzer
Cetzer
Reply to  N.B.
20 Tage zuvor

EU zur Demokratie und im Sinne der Bevölkerung zu transformieren

BSW und AfD haben das (grob) im Programm, die AfD hatte sogar mal fast den Dexit gefordert, ist dann aber völlig wider ihre Natur zurückgeschreckt.
Interessante Frage, ob es Dexit, ItalExit… im Sinne des BrExit überhaupt geben kann. Der BrExit war schon kompliziert genug, aber mit gemeinsamer hochverschuldeter Währung und gespannt wartender Spekulanten-Meute?
Ich glaube allerdings, dass die EU so oder so auseinander fliegen wird, einzige Alternative vielleicht eine krasse Diktatur unter Ursula der Ersten oder Annalena der Hochintelligenten…

N.B.
N.B.
Reply to  Cetzer
20 Tage zuvor

BSW und AfD haben das (grob) im Programm,…

ja… Soweit richtig! Ich werde wahrscheinlich BSW wählen. Wenn ich denn noch wähle. AfD kommt einfach für mich nicht in Frage.

Ich glaube allerdings, dass die EU so oder so auseinander fliegen wird…

Wenn uns unsere Regierung und UvdL so weiter machen, wird das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit passieren.
Ist nur die Frage, wann diejenigen endlich sehen, wie sehr wir von den Großkopferten verarscht werden. Wahrscheinlich erst wenn
es denen richtig schlecht geht.

Alternative vielleicht eine krasse Diktatur unter Ursula der Ersten oder Annalena der Hochintelligenten…

Im Hintergrund agieren ganz andere… Ich fürchte Europa ist bereits weitestgehend an Blackrock und Co. verkauft.
Aber man kann auch Blackrock enteignen (und die Verantwortlichen in dem Laden gerichtlich zur Rechenschaft ziehen)! Ist zwar schwierig, aber nicht unmöglich!
UdvL und AB sind ein Sinnbild dafür wie bescheuert Teile der Bevölkerung hier sind.

N.B.
N.B.
20 Tage zuvor

Tja… Die EU ist ein absolutes Fehlkonstrukt und hat in der Form NICHTS, aber gar nichts, in einer Demokratie zu suchen.
Antidemokratischer Sch***dreck, mit einer hochkorrupten und NICHT GEWÄHLTEN Führung, die uns alle von vorn bis hinten belügt und betrügt! Dazu führt immer mehr neue und vollkommen absurde und totalitäre Überwachungsgesetze ein.

Eigentlich ist es Zeit für erheblichen Widerstand nach Art. 20 Abs. 4. Und da man real gesehen gerichtlich das ganze nicht abstellen kann, ist dieser absolut legitim!

Dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=11Is8DdNES4

OT:
Interessant ist auch mal wieder:
In Brüssel und Paris nimmt der Bauernprotest ganz andere Maßstäbe an. Hier hingegen wird der hiesige Bauernprotest schon erfolgreich diskreditiert, wenn bei einer Blockade für 5min keine Rettungsgasse gebildet wird!!! Hier in Deutschland ist die Protestkultur vollkommen unterentwickelt!

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  N.B.
19 Tage zuvor

20.4 kommt erst dann zur Anwendung, wenn das Regime besiegt und abgeschafft wurde. Es ist ein reiner Augenwischer-Paragraph.

Insbesondere wenn man bedenkt, dass wir bei der EU über ein Konstrukt reden, das sich nur noch in der Außenpräsentation marginal von einer herkömmlichen Mafia-Organisation unterscheidet.

Robbespiere
Robbespiere
20 Tage zuvor

Dass Orban durch die Mitgliedschaft in EU und NATO, ohne direkten Anschluss an Russland erpressbar ist, zeigt sich immer wieder.
Dass er der Einzige im Verein ist, der sich aktiv wehrt, zeigt die Verkommenheit der übrigen Mitgliedsstaaten.

Ich nehme Orban sein Nachgeben nicht übel, wenn er im Gegenzug das maximal Mögliche für sein Land herausgeholt hat.

Einzig seine Teilnahme am WEF-Programm „Global Leaders of Tomorrow“ 1993, gemeinsam mit Merkel, Sarkozy, Blair, Baroso, Aznar, Gates etc. irritiert mich immer noch, weil diese ihre Aufgabe im Sinne der Oligarchen bestens erfüllt haben und bis Heute erfüllen.

Hat sich Orban wirklich als Einziger seine Würde bewahrt, oder läuft hier eine Inszenierung nach dem Modell „Guter Cop, böser Cop“?

N.B.
N.B.
Reply to  Robbespiere
19 Tage zuvor

Hat sich Orban wirklich als Einziger seine Würde bewahrt, oder läuft hier eine Inszenierung nach dem Modell „Guter Cop, böser Cop“?

Heutzutage sind doch Meinungen die Nuancen vom Mainstream abweichen NAZI oder mindestens „umstritten“.
Von daher vermute ich dass es keine Inszenierung ist.

Ich kann mich selbstverständlich auch irren…

Last edited 19 Tage zuvor by N.B.
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  N.B.
19 Tage zuvor

@N.B.

Naja, ich traue Keinem mehr über den Weg, der transatlantisch angehaucht ist.
Das mag individuell falsch sein, hat aber seinen Grund in Jahrzehnte-langer Erfahrung mit Hochverrat an vorgeblichen Idealen und der Bürgergemeinschaft schlechthin, nur für den eigenen Vorteil.

Die transatlantische Vita unserer politich Aktiven in Europa, sei es nun durch das WEF, die Atlantikbrücke, die Bilderberger oder sonst einen Oligarchenclub, ist doch in Verbindung mit Gemeinwohl-schädigender Politik, ist seit Jahrzehnten mehr als auffällig.

Ohne transatlantisches „Seepferdchen-Prüfsiegel“ kommt doch Heute Niemand mehr in einer entsprechenden Partei an die Spitze.

N.B.
N.B.
Reply to  Robbespiere
19 Tage zuvor

Ich kann verstehen, dass du keinen von der Bagage über den Weg traust. Ich weiß es ja auch nicht.

Suzie Q
Suzie Q
Reply to  Robbespiere
19 Tage zuvor

Du kannst ihn dir ja gerne gut malen, aber bei Licht betrachtet ist Orbán einfach ein reaktionärer ultrakonservativer Machthaber, dessen „Vorteil“ gegenüber beispielsweise Erdoğan ausschließlich in seiner vollzogenen EU-Mitgliedschaft besteht, die gerade noch mit seiner Ablehnung irgendeiner rationalen Flüchtlingspolitik Erdoğans Flüchtlingsdeals und Russlandiplomatie so weit aufwiegt, dass er nicht sofort rausfliegt und gegen den „Diktator aus Anatolien“ eingetauscht wird. Wer drin ist, ist halt drin, und wer nicht, schaut in die Röhre. Er ist nicht erpressbar, sondern Erpresser! Mach‘ hier den Täter nicht zum Opfer.! „Würde bewahrt“… Was’n das für ein bescheuertes Gameplay? In Brüssel, echt jetzt? Oder Luxemburg? Straßburg? There is no Würde, nowhere.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Suzie Q
18 Tage zuvor

@Suzie Q

Du kannst ihn dir ja gerne gut malen, aber bei Licht betrachtet ist Orbán einfach ein reaktionärer ultrakonservativer Machthaber

Ich male ihn mir ja gar nicht gut, wie mein Kommemtar zeigt.
Ich kann ihn nicht richtig einordnen, weil so Vieles an der Politik verlogen ist.

Und hast du mich nicht kürzlich gefragt, ob „Rechts“, also Konservativ, grundsätlich schlecht wäre?

Orban ist, wie du selbst feststellst, ultrakonservativ, aber ist das -schlecht für seine Ungarn?

Ich finde nicht und die US-hörigen Pissbacken in der EU könnten sich von ihm eine dicke Scheibe abschneiden, sofern er seine Position ernst meint.

dessen „Vorteil“ gegenüber beispielsweise Erdoğan ausschließlich in seiner vollzogenen EU-Mitgliedschaft besteht, die gerade noch mit seiner Ablehnung irgendeiner rationalen Flüchtlingspolitik Erdoğans Flüchtlingsdeals und Russlandiplomatie so weit aufwiegt, dass er nicht sofort rausfliegt und gegen den „Diktator aus Anatolien“ eingetauscht wird.

Der war gut.

Die US-NATO produziert Flüchtlingsströme ohne Ende und der Orban soll sich gefälligst mal nicht so haben, wenn die hier als Belastung aufschlagen.

Dummerweise ist Erdogan als Nicht-Mitglied der EU in der Lage, für seine Grenzschließung Milliarden Euro „Schutzgeld“ einzukassieren.
Da kann Orban nicht mithalten, dem droht man soger mit dem wirtschaftlichen Kollabs.

Mach‘ hier den Täter nicht zum Opfer.!

Wobei hier zu klären wäre, wer denn der Täter ist.

Wer bringt denn die EU dazu, Politik gg. ihre ureigenen Interessen zu betreiben und welche Rolle spielt das „germanische Pferd“ dabei?

Brian
Brian
Reply to  Suzie Q
18 Tage zuvor

Oh, Suzie Q
Oh, Suzie Q
Oh, Suzie Q
Baby, I love you, Suzie Q
Like the way you walk
I like the way you talk
I like the way you walk
I like the way you talk, Suzie Q
Oh, say that you’ll be true
Oh, say that you’ll be true
Oh, say that you’ll be true
And never leave me blue, Suzie Q
Oh, say that you’ll be mine
Oh, say that you’ll be mine
Oh, say that you’ll be mine
Baby, all the time, Suzie Q
Who
True
True
True
Blue
True
Blue
Oh, Suzie Q
Oh, Suzie Q
Oh, Suzie Q
Baby, I love you, Suzie Q
I like the way you walk
I like the way you talk
I like the way you walk
I like the way you talk, Suzie Q
Oh, Suzie Q
Oh, Suzie Q
Oh, Suzie Q
Baby, I love you, Suzie Q
😄

flurdab
flurdab
Reply to  Brian
18 Tage zuvor

Creedence Clearwater Revival
https://www.youtube.com/watch?v=1mxaA-bJ35s

🙂

Carlo
Carlo
Reply to  Brian
18 Tage zuvor

….kreisch, lach, kugel….(anstelle eines Präludiums)

Mit dem Wissen, daß Clearwater eine Biermarke ist, klärt sich der gehoben anspruchsvolle Songtext endlich in das Profane.
Da singt ein angetrunkener GI im Bierlokal der angebeteten vietnamesischen Bedienung einen heißen aber monotonen Liebesschwur hinterher, beklagt aber seine Abweisung nicht, nein, er verstärkt seinen Drang mit gereimten Worten, wie Q, blue und true.
Ja, man mag der kontemporären amerikanischen Lyrik vielleicht keinen erbaulichen Hintergrund zuweisen können, aber die dauernde Untermalung mit dem Klang der Motorsäge kann den musikalisch angepassten Zeitgenossen dennoch überzeugen.
Ich bin nicht zynisch genug, um mir eine Rezension des lyrischen Textes vom Rock’n Roll-Beauftragen der SPD, Sigmar Gabriel alias Siggi Popp, als angebracht und aufklärend empfinden können zu wollen. Womit ich nicht unterstellen möchte, daß im hohen Regierungsamt nicht etwas mehr als „Hier können Familien Kaffee kochen!“ zu bewegen wäre…..

Salute……….;-)))

Last edited 18 Tage zuvor by Carlo
Heribert
Heribert
Reply to  Carlo
18 Tage zuvor

Grüße an Carlo

flurdab
flurdab
Reply to  Robbespiere
18 Tage zuvor

Selbst ohne Mitgliedschaft in EU und NATO wäre Orban bzw. Ungarn erpressbar.
Es ist ein Binnenland das man schick sanktionieren könnte.

Wie der Cetzer bereits oben ausführte.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
18 Tage zuvor

@flurdab

Drum schrieb ich ja „ohne direkten Anschluss an Russland“.
Inusslands unmittelbarer Nachbarschaft laufen solche Spielchen nicht, wenn sich die dortige Regierung nicht wie Poroschenko kaufen läßt.

Pascal
Pascal
20 Tage zuvor

Ich will fürs erste nicht glauben, dass Orban umgefallen ist.

Zumindest lässt die Art und Weise, wie die deutschen Edelfedern darauf insistieren, dass man Orbans ‚Erpressung‘ nicht nachgegeben habe, vermuten, dass es im Versteckten doch irgendwelche Vergünstigungen in Richtung Ungarn gegeben haben könnte.

Der weitere Verlauf wird sicherlich zumindest ein wenig erkennen lassen, was Sache ist.

Was aber ganz unzweifelhaft, einmal mehr, zu erkennen ist, wie sehr die EU und ihr gesamtes Personal mittlerweilen verschissen haben. Aus einer schleichenden Krise aufgrund von Konstruktionsfehlern gepaart mit einer irrationalen Selbstüberschätzung, sind nebst dem Inhaltlichen auch alle ideelen Werte in die Tonne getreten worden. Diese Organisation hat keine Existenzberechtigung mehr, punkt.

Kein Wunder, dass man nun um jeden verdammten Preis die Schweiz in diesen Verschiss reinziehen will. Irgendwoher muss ja das Geld kommen, wenn man mit der möglicherweise, wider jede Vernunft durchgedrückten Aufnahme der Ukraine alle bisherigen Mitgliedsländern zu Nettozahlern macht. Ist natürlich mehr als bezeichnend, dass unsere Vollpfosten in Bern ganz wild darauf sind, diese Farce mitzuspielen, dasselbe Drecksspiel läuft ebenso mit der Nato. Alles mit fleissiger Unterstützung der Medien. Diese Borniertheit drückt irgendwie immer mehr aus dem Grossen Kanton zu uns rüber.

Das Verhalten unserer Führung war jedenfalls auch sehr bezeichnend, als sie Orban im Dezember notgedrungen – mit unglaublichem Widerwillen empfangen musste, als er auf Einladung der Weltwoch in der Schweiz weilte.

Eigentlich können wir alle nur hoffen, dass diese EU, aus welchen Gründen auch immer, möglichst bald an all den aufgehäuften inneren Widersprüchen auseinanderkracht. Das ist ein derart abartiger, dystopischer Saftladen geworden, am besten nur Deckel drauf und weg damit.

flurdab
flurdab
Reply to  Pascal
19 Tage zuvor

Na ja, so schnell wird das wohl nicht gehen mit dem Untergang des Hauses Ascher äh EU.
Seit gestern gibt es eine interessante Neuentwicklung im Buntland.
Die Bezahlkarte für „Geflüchtete“.

https://www.zdf.de/nachrichten/politik/bezahlkarte-gefluechtete-asylbewerber-deutschland-100.html

Es werde nun schon erste Stimmen laut die dieses Verfahren auch für Arbeitslose/ Sozialhilfeempfänger etc. fordern. Welchen Sinn das haben soll?
Egal, treten, Hauptsache treten.

Aber ist das nicht wunderbar, endlich kommt man der Einführung des digitalen Geldes bzw. der Abschaffung des Bargelds deutlich näher.
Und wenn das erstmal vollzogen ist, spielt Geld und Demokratie keine Rolle mehr.

Wie scheinen also an einem Wettrennen beteiligt zu sein was für die Meisten nicht sichtbar ist.

Soviel zum Zerbrechen der EU.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
19 Tage zuvor

@flurdab

Seit gestern gibt es eine interessante Neuentwicklung im Buntland.

Die Bezahlkarte für „Geflüchtete“.https://www.zdf.de/nachrichten/politik/bezahlkarte-gefluechtete-asylbewerber-deutschland-100.html

Es werde nun schon erste Stimmen laut die dieses Verfahren auch für Arbeitslose/ Sozialhilfeempfänger etc. fordern. Welchen Sinn das haben soll?

Egal, treten, Hauptsache treten.

Aber ist das nicht wunderbar, endlich kommt man der Einführung des digitalen Geldes bzw. der Abschaffung des Bargelds deutlich näher.

Da sind Andere schon weiter:

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/511144/Chinas-digitale-Zentralbankwaehrung-wird-ein-Ablaufdatum-haben

Darauf läuft es hinaus.

Der Staat bestimmt, wofür du dein Geld ausgeben darfst, kann dich sanktionieren und dein Konto plündern, wenn z.B. Banken gerettet werden müssen.

Last edited 19 Tage zuvor by Robbespiere
flurdab
flurdab
Reply to  Robbespiere
19 Tage zuvor

wenn z.B. Banken gerettet werden müssen.

Das ist ja der Clou an der Geschichte, Banken im heutigen Sinn wird es dann nicht mehr geben. Wozu auch?
Das gesamte „Finanz- / Bankwesen“ wird dann aus einer Hand erfolgen.
Es gibt immer einen noch größeren Fisch der den Kleineren frisst.

Der Gert Ewen hat einen Artikel auf RTde veröffentlicht der den Ukrainezauber der EU behandelt.

https://gegenzensur.rtde.live/meinung/194900-mit-ukraine-in-abgrund-bruessel/

Derweil versuchen die USA den Dritten loszutreten und in Deutschland finden Pro- Regierungsdemos statt.

Ist bestimmt nur ein schlimmer Traum…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  flurdab
19 Tage zuvor

@flurdab

Der Gert Ewen hat einen Artikel auf RTde veröffentlicht der den Ukrainezauber der EU behandelt.

Bis der Michel aufwacht und massiv demonstriert, so dass es weh tut, liegt er längst in Ketten.

Da hilft vermutlich nur noch Sabotage.

n.b.
n.b.
Reply to  flurdab
18 Tage zuvor

Interessant ist auch dass der Mainstream eine Verlängerung des Krieges als Sternstunde der Diplomatie feiert.

So langsam fällt mir nichts mehr zu diesen ******* ein…

Heribert
Heribert
Reply to  flurdab
18 Tage zuvor

Ja, glaube auch, dass noch unruhige Zeiten auf Bürgergeld—Empfänger zukommen! Euer Spatzenschreck Niki mit seiner goldigen Ansichten über auch nur 10 Prozent Sanktionen, merkt nicht einmal, was den Bedürftigen hierzulande noch drohen kann oder wohl wird!

Torben
Torben
19 Tage zuvor

Wenn man hier schon Parallelen zieht, dann nur im Fall der Regierungspartei
SYRIZA:
Zum 27. Juni 2015 brach Regierungschef Alexis Tsipras Verhandlungen über
das zweite Hilfsprogramm EZB/EU ab. Das Parlament beschließt mit einem
Referendum über kommende Maßnahmen abstimmen zu lassen. EZB-Chef
Mario Draghi stoppte den Kapitalverkehr zu griechischen Banken. Eine durch
landeseigene Banken mögliche Auszahlungen wird auf 60€ pro Tag beschränkt.
Tsipras vollzieht eine Kehrtwende, Finanzminister Varoufakis trägt diese nicht
mit und tritt zurück. Am 12. Juli 2015 einigt man sich in der Eurozone auf
neue Rahmenbedingungen für die Aufnahme von Verhandlungen zum dritten
Hilfsprogramm. Bei den von Tsipras veranlassten Neuwahlen im September
2015 geht er erneut als Sieger hervor und legitimiert damit seine Abkehr von
der verfehlten ursprünglichen Position. Das auslaufende Hilfsprogramm, wurde
im August 2018, noch bevor die bereitgestellten Mittel aufgebraucht waren,
vorzeitig beendet. Welche Frage man sich stellen nuß ist: Bereits zum Beitritt
zur Eurozone 2001 betrug die Staatsverschuldung Griechenlands 104,4 % (BIP).

N.B.
N.B.
Reply to  Torben
19 Tage zuvor

Vielleicht sollte man endlich mal den Irrglauben ablegen, dass eine Staatsverschuldungsquote wichtig sei.

Es gibt zig andere Faktoren, welche viel viel wichtiger sind:

Wirtschaftsleistung allgemein (BIP/Kopf),die Möglichkeit die Zinsen durch Steuern zu bedienen, vollkommen irrelevant wie hoch die Schuldenquote ist. Das kann auch bei 20% ein Problem werden, oder bei 300% problemlos zu tragen…ein Steuersystem das seinen Namen gerecht wird (das haben nicht mal wir ansatzweise…)Ein Sozialsystem welches mit den leistungsstärksten Ländern zumindest ähnlich stark ist.ich habe bestimmt einige Punkte vergessen…Btw: Griechenland wurde von den üblichen Verdächtigen, insbesondere von Dr. Wolfgang „100000.- DM habe ich vergessen“ Schäuble, erpresst.
Varoufakis hat in der Tat aufgrund seiner Überzeugung seinen Hut genommen…

Griechenland hätte aber niemals in die EU aufgenommen werden dürfen.
Im Prinzip auch nicht viele andere, wie die ganzen Balkanstaaten und auch die Staaten des ehemaligen Ostblocks…

Und niemals sollte die Ukraine aufgenommen werden…
Ich glaube der Aufnahmezweck nach einem Krieg wäre dann nur noch, um die Macht der Bauern in den wirtschaftlich stärkeren Ländern der EU zu schwächen. Dann kann man mit Dumpingpreisen diese in den Ruin treiben. Die Ukraine hat einen der besten Böden (Schwarzerde) der Welt für den Anbau von Getreide. Und Blackrock würde dann die Nahrungsmittelproduktion übernehmen… Denn die „Investmentgesellschaft“ nennt große Teile des Grundes der Ukraine inzwischen ihr Eigen.

Last edited 19 Tage zuvor by N.B.
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  N.B.
19 Tage zuvor

@N.B.

Vielleicht sollte man endlich mal den Irrglauben ablegen, dass eine Staatsverschuldungsquote wichtig sei.

Korrekt.

Wichtig ist, wo und Wofür sich ein Staat veschuldet.

Wenn der Staat sich bei der eigenen Zentralbank in eigener Währung verschuldet und das Geld investiert, z.B. in Bildung, Infrastruktur etc., dann entsteht daraus ein Mehrwert für die Gesellschaft.
Dafür müßte der Staat noch n9cht mal Zinsen aufbringen, weil die Zentralbank eh am Ende des Jahres ihre *Überschüsse an die Staatskasse überweisen muss.

Zinsforderungen entstehen nur dadurch, dass die Staaten sich vepflichtet haben, sich über den Sekundärmarkt bei Banken, Versicherungen ud Fodsgesellschaften zu verschulden, die einen Zins oder zumindest Mitbestimmung bei der Mittelverwendung ( natürlich in ihrem Sinne ) zur Bedingung stellen.

Griechenland hätte aber niemals in die EU aufgenommen werden dürfen.

Falsch, denn die wirtschaftsdaten Griechenlands waren der EU durchaus bekannt.
Was tatsächlich fehlte, war ein Modus operandi, nämlich die Löhne der Eurozone entsprechend der Zielinflationsrate plus nationaler Produktivitäts-Zuwachsrate zu erhöhen.

Dann hätte Deutschland seine Löhne auf 12 Monate deutlich stärker und Griechenland deutlich geringer steigern müssen, was das Verhältnis beim Eurobeitritt für alle Mitglieder gleichermaßen beibehalten hätte.

Schröders Lohndumping und Griechenlands Wahlgeschenke hätte es damit nie gegeben.

Und niemals sollte die Ukraine aufgenommen werden…

Ich glaube der Aufnahmezweck nach einem Krieg wäre dann nur noch, um die Macht der Bauern in den wirtschaftlich stärkeren Ländern der EU zu schwächen. Dann kann man mit Dumpingpreisen diese in den Ruin treiben. Die Ukraine hat einen der besten Böden (Schwarzerde) der Welt für den Anbau von Getreide. Und Blackrock würde dann die Nahrungsmittelproduktion übernehmen… Denn die „Investmentgesellschaft“ nennt große Teile des Grundes der Ukraine inzwischen ihr Eigen.

Sicher, dem stehen nur die Bauern im Wege und die sollen jetzt ausgeschaltet werden.

Cargill, Monsanto und DuPont haben dank IWF bereits rund 30% dieser Schwarzerdeböden erworben.

Billige Löhne und Genfraß werden den Bauern in der EU den Garaus machen und uns Konsumenten unter die Kontrolle der Agrarkonzerne bringen.
Wurde nicht gerade die Zollfreiheit für ukrainisches Getreide in die EU und die Genehmigung für Glyphosat verlängert?

N.B.
N.B.
Reply to  Robbespiere
19 Tage zuvor

Wenn der Staat sich bei der eigenen Zentralbank in eigener Währung verschuldet und das Geld investiert, z.B. in Bildung, Infrastruktur etc., dann entsteht daraus ein Mehrwert für die Gesellschaft.

Dafür müßte der Staat noch n9cht mal Zinsen aufbringen, weil die Zentralbank eh am Ende des Jahres ihre *Überschüsse an die Staatskasse überweisen muss

Leider ist das Vorgehen so weit ich weiß untersagt… Ein Staat darf sich niemals bei der eigenen Zentralbank Kredite aufnehmen, sondern nur bei Geschäftsbanken und Privatanlegern… Meiner Meinung nach wahrscheinlich ein Gesetz welches die mächtigen Geschäftsbanken geschrieben haben… Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Dann hätte Deutschland seine Löhne auf 12 Monate deutlich stärker und Griechenland deutlich geringer steigern müssen, was das Verhältnis beim Eurobeitritt für alle Mitglieder gleichermaßen beibehalten hätte.

Du beschreibst die „Beggar-thy-Neighbor-Politik“ durch die deutsche Lohnpolitik und dadurch entstandenen erheblichen Exportüberschüsse… Kein Wunder warum es zur massiven Krise kam.

Cargill, Monsanto und DuPont haben dank IWF bereits rund 30% dieser Schwarzerdeböden erworben.

Und wem gehören die Unternehmen zumindest im relevante Anteil?
Trommelwirbel: Blackrock!

Falsch, denn die wirtschaftsdaten Griechenlands waren der EU durchaus bekannt.

Nach meinen Kenntnissen haben diese bei der Aufnahme nicht dem damaligen Standard der EU genügt. Aber es wurde trotzdem gemacht.
Dazu kann ich jetzt leider keine Artikel finden… Hast du da irgendwo Artikel die deine These bestätigen. Vielleicht verwechsel ich das auch mit der Euro-Einführung in Griechenland. Da wurde getrickst. Zumindest wenn man den folgen Artikel in der FAZ glauben schenken darf…

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/konjunktur/griechenland-erschwindelte-euro-beitritt-1189739.html

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  N.B.
19 Tage zuvor

@N.B.

Leider ist das Vorgehen so weit ich weiß untersagt… Ein Staat darf sich niemals bei der eigenen Zentralbank Kredite aufnehmen, sondern nur bei Geschäftsbanken und Privatanlegern… Meiner Meinung nach wahrscheinlich ein Gesetz welches die mächtigen Geschäftsbanken geschrieben haben… Ein Schelm wer böses dabei denkt

Japan ging diesen Weg nach 1945, wurde aber dann von den Siegern zu einem Umschwung gezwungen.

Ursprünglich vermutlich ein Privileg an Kaufleute wie die Fugger, welche die Kriege und sonstigen Projekte des Adels finanzierten.

Du beschreibst die „Beggar-thy-Neighbor-Politik“ durch die deutsche Lohnpolitik und dadurch entstandenen erheblichen Exportüberschüsse… Kein Wunder warum es zur massiven Krise kam.

Genau.

Wirtschaftslude Schröder hat die europäische Wirtschaft quasi ans Messer geliefert.

Und wem gehören die Unternehmen zumindest im relevante Anteil?

Trommelwirbel: Blackrock!

Kurz und Gut ….der US- Oligarchie, egal on BlackRock, StateStreet oder Vanguard.

Nach meinen Kenntnissen haben diese bei der Aufnahme nicht dem damaligen Standard der EU genügt. Aber es wurde trotzdem gemacht.

Ich erinnere mich nur sehr deutlich an ein Interview mit G.Schröder, wo er klar sagte:

„Griechenland, als das Mutterland der Demkratie, gehöre selbstverständlich in den Euro“.

Das Fehlen der Produktivität als Kriterium bei der Lohnentwicklung war Schröders Einstieg in die Dominanz des Euros durch Deutschland.

Wer will mir denn erzählen,dass di relevanten Wirtschaftsdaten Griehenlands der EU nicht bekannt gewesen seien?

Saß da nicht ein goldman Sachs Mann namens draghi an der Spitze der EU, also der Bank, die angeblich die Bilanzen GR. gefälscht hat?

Torben
Torben
Reply to  Robbespiere
16 Tage zuvor

Wollte mit dem Schlusssatz nur andeuten, das die EU hier offen gegen
ihre eigenen Beitrittskriterien verstoßen hat, danke für das Aufgreifen.
Natürlich darf man nicht naiv sein im Bezug des wirklichen Interesses.
Wandel durch Handel, als westliche Strategie, nun wirklich, gar nicht von
Erfolg gekrönt. China ist da bedeutend erfolgreicher ;), die Strategie der
Straßen, Häfen und Nichteinmischung: Aber mit gleicher Konsequenz, 
über Kredite gelingt es, Staaten finanziell in Abhängigkeit zu bringen ,
ohne es wie direkten Zwang aussehen zu lassen. Geld hat keine Moral.

Generalsekretariat des Rates der EU Schlussfolgerung Ukraine (24.06.22):
https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-24-2022-INIT/de/pdf
Erklärung des Gipfeltreffens EU zum Beitritts des Westbalkan (21.06.23)
https://www.consilium.europa.eu/uedocs/cms_data/docs/pressdata/de/misc/76291.pdf

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Torben
15 Tage zuvor

@Torben

Wollte mit dem Schlusssatz nur andeuten, das die EU hier offen gegen

ihre eigenen Beitrittskriterien verstoßen hat, danke für das Aufgreifen.

Die Union, das muss man fairerweise sagen, war damals gg. den Beitritt Grichenlands, aber Schröder wollte ihn.
Vermutlich hatte der damals schon das Ziel, die EU-Konkurrenz via Agenda- und Hartz4 mittels Lohndumping im Euro auzuschalten.

Natürlich darf man nicht naiv sein im Bezug des wirklichen Interesses.

Wandel durch Handel, als westliche Strategie, nun wirklich, gar nicht von

Erfolg gekrönt.

Dominanz durch Handel, müßte es heißen.

Die reichen Staaten der EU wollen mit der Erweiterung nur neue Märkte eröffnen, ohne die Produktion dorthin zu verlagern und erhalten somit zusätzlich ein Heer von „Reservesklaven“ die sich als nützlich für die Lohndrückerei erweisen.

Jedes Beitrittsland gerät schnell in ein Spinnennetz aus finanziellen Abhängigkeiten, aus dem es kein Entrinnen mehr gibt.

PS: Den zweiten Link kann ich nicht öffnen. „Page nor found“.

Last edited 15 Tage zuvor by Robbespiere
Torben
Torben
Reply to  Robbespiere
12 Tage zuvor

Der Begriff Westbalkan war wohl zu „altbacken“:
Wegweiser Überblick;
https://www.consilium.europa.eu/de/sitemap/
EU-Erweiterungspolitik:
A wie Albanien:
https://www.consilium.europa.eu/de/policies/enlargement/albania/
Wohl vom Netz.;P

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Torben
11 Tage zuvor

@Torben

Der Begriff Westbalkan war wohl zu „altbacken“

Dafür trifft er auf das zu, was wir in der EU zu erwarten haben, in dem uns die USA und unsere Machteliten zwingen, Europa als Ganzes zu schwächen.

Die Aufnahme von Staaten wie Ukraine, Moldawien oder Georgien dient nur der Ausweitung der US-Kontrolle über eine un-souveräne EU und zu einer Schwemme von Arbeitsnachfragern im Westen.

Balkanmäßige Korruption und Nepotismus ( Vetternwirtschaft, wie an der Zahl der neugeschaffenen Beamtenstellen der Ampelregierung zu sehen ) sind längst Realität und gehen zu Lasten der steuerpflichtigen Mehrheit.

Torben
Torben
Reply to  Robbespiere
11 Tage zuvor

Noch mal zum BIP; Aus einer Studie um den Ökonom Nauro Campos der Brunel University London:
„Nach dem Beitritt des Landes zur EU 1981 wuchs die griechische Wirtschaft deutlich langsamer als in dem nachgebauten Szenario, in dem Griechenland nicht zur EU gehört. Ohne die Union wäre das BIP pro Kopf 2008 in Griechenland 15 Prozent höher gewesen, zeigen die Berechnungen der Ökonomen. Schon vor der europäischen
Schuldenkrise und dem Beinahe-Staatsbankrott war die EU für Griechenland demnach kein gutes Umfeld.“
(Zeit Online 23. April 2014)
Leibniz-Informationszentrum:
Die Vorgeschichte der griechischen Tragödie:
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/156419/1/vjh.84.4.019.pdf

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Torben
11 Tage zuvor

@Torben

Es ist unbestritten dass die Griechen selbst viele Fehler begangen haben, die zu ihrem Desaster führten.

Wofür die nichts können ist der fehlende „modus operandi“ im Euro, welcher Disziplin/Konvergenz erzwingt.

Nach Heiner Flassbeck wäre das eine Lohnanpassung auf 12-Monatsbasis in jedem Euroland gemäß Produktivitätsentwicklung plus Zielinflationsrate der EZB gewesen.

Dann hätte es in Deutschland keine Agenda 2010 und Hartz4, in Griechenland keine Wahlgeschenke gegeben.

https://www.exploring-economics.org/de/entdecken/vortrag-zur-eurokrise/

Pentimento
Pentimento
19 Tage zuvor

Warum wechselt der beeindruckende Herr Orban nicht einfach in die Putin – Fraktion?

Da passt er doch viel besser hin, denn dort würde er geachtet statt zerstört.

Pentimento
Pentimento
Reply to  Pentimento
19 Tage zuvor

Oder schliesst sich den BRICS Staaten an?

China würde ihm sicher auch sofort und gern helfen.

https://rumble.com/v4ahll9-ft-report-eu-planning-to-destroy-economy-of-hungary.html

ShodanW
ShodanW
18 Tage zuvor

Orban hat auch so seine Leichen im Keller, aber gemessen an uns heute ist er fast noch ein Heiliger.