Enteignet Twitter?

Twitter gehört nicht in die Hand eines einzigen Mannes? Dergleichen Empörung konnte man neulich lesen, als Elon Musk neuer Besitzer des Kurznachrichtendienstes wurde. Von Enteignung war gar die Rede. Echt jetzt?

Kaum wurde verkündet, dass Elon Musk, der reichste Mensch auf dem Erdenrund, neuer Besitzer von Twitter wird, war die Empörung groß. Insbesondere deshalb, weil er ein Comeback der Meinungsfreiheit versprach. Das rief umgehend die Bundesregierung auf den Plan, denn was hierzulande Meinungsfreiheit ist und was nicht, das entscheidet sie immer noch alleine. Sie prüft nun, ob Regierungs- und Ministeriumsaccounts in einem Netzwerk, das meinungsfreier sein will, noch haltbar sind oder nicht. Journalisten mit Twitterprofil schwankten nach der Nachricht zwischen Empörung und Trotz, zwischen Eskapismus und Last Man Standing. Man dürfe jemanden wie Musk, diesen Verschwörungstheoretiker, der so tut, als gäbe es Cancel Culture in den Netzwerken, keinen Fußbreit gewähren.

Plötzlich versucht die woke Blase zu suggerieren, dass es einer Zäsur gleichkommt, nur weil Twitter in der Hand eines Privatiers ist – und nicht allen gehört, quasi so wie ein VEB in anderen Zeiten. Die Juso-Vorsitzende Rosenthal ruft sogar zur Enteignung auf und redet einem Staatstwitter das Wort. Für sie ist es die Aufgabe des Staates, dieses soziale Netzwerk der Allgemeinheit zu schenken. Der Staat dürfe nicht zusehen, wie ein mehrfacher Milliardär es sich unter den Nagel reißt. Dabei wird eines vollkommen ausgeblendet: Diese Netzwerke sind kein demokratisches Projekt. Nie gewesen. Es sind privatwirtschaftliche Unternehmen und nicht als Garanten demokratischer Werte in unser Leben getreten.

Musks Machtinstrument?

Besonders verräterisch war die Meldung der Bundesregierung zu dem Thema: Sie befürchtete – und tut es noch –, dass Musk Twitter als Machtinstrument ausbaut. Dass das von Leuten kommt, die die Netzwerke dazu verpflichteten, gewisse Meldungen zu unterbinden oder aber mit korrigierenden Untertiteln auszustatten, ist schon bezeichnend. Jeder kritische Tweet zur Impfung zum Beispiel: Der wurde versehen mit dem Label, dass er medizinische Falschinformationen beinhalten könnte. Regierungsmeldungen wurden allerdings nicht mit so einer Unterschrift beglückt. Und diese Regierung erzählt uns was von Machtinstrumentalisierung?

Natürlich hat sie Angst, dass Musk Twitter dergestalt umbaut. Denn das würde für sie einen Deutungsverlust bedeuten. Daher denkt man ja auch darüber nach, Twitter zu verlassen. Denn wenn man das Netzwerk nicht mehr als Instrument der eigenen Machtauslegung nutzen kann, braucht man es nicht mehr. Um reine Information geht es Ministerien, Politikern und Parteien nämlich nicht, so sie einen Twitteraccount besitzen. Sie wollen die Deutung behalten, die Richtlinie vorgeben. Meinungsfreiheit: Das ist nicht die Ursache staatlichen Engagements in Netzwerken. Im Gegenteil: Droht mehr Meinungsfreiheit, denkt man über Flucht nach und hetzt munter darauf los.

Einwenden muss man an dieser Stelle, dass diese antreibenden Kräfte auch Getriebene der Netzwerke sind. Regierung, Ministerien, Parteien und Politiker inszenieren nicht nur sich, ihr gesellschaftliches Standing und ihre Macht: Sie beäugen auch ganz genau, was bei Twitter vor sich geht. Und nach den Reaktionen dort orientieren sie sich. Twitter prägt so das Meinungsbild, als seien die Verhältnisse in diesem Netzwerk irgendwie eine Abbildung von Realität. Musk entzieht diesen an Twitter Orientierten den Kompass, wenn er das Netzwerk freier laufen ließe, als je zuvor.

Soziale Netzwerke sind keine demokratische Infrastruktur

Und natürlich besteht immer die Gefahr, dass der Eigner einer solchen Plattform ein Machtinstrument kreiert. Große Tageszeitungen haben das in ihren besten Zeiten nicht anders gehalten. Unternehmen ganz generell auch nicht. Die Automobilbranche war zum Beispiel durch ihre Größe, durch das Geld, das sie ins Land holte, immer ein Machtinstrument. Ist sie noch immer. Wer käme auf die Idee, sie alleine dieses Umstandes wegen zu enteignen?

Die Jusos haben aber genau diesen Schritt vorgeschlagen. Twitter sollte enteignet, ein Netzwerk für die Allgemeinheit werden. Dabei verkennen jungen SPDler und ihre Vorsitzende aber, dass soziale Netzwerke kein Dienst zur Grundversorgung sind. Twitter ist keine Infrastruktur, die in irgendeiner Weise die grundlegenden Bedürfnisse des Überlebens sichern würde. Überhaupt auf den Gedanken zu kommen, ein Privatvergnügen und eine Freizeitbeschäftigung wie Twitter der Obhut der Allgemeinheit, damit also dem Staat, in den Hände zu drücken, ist so wohlstandsverwahrlost, so ein First-World-Problem, dass damit eigentlich alles über die Jusos und ihr geistiges Rüstzeug gesagt ist.

Aber offenbar ist Twitter für viele da draußen bereits so existenziell geworden, dass sie wirklich glauben, es wäre Angelegenheit der Republik, der res publica also, der öffentlichen Sache, sich eines sozialen Netzwerkes anzunehmen. Was, wenn der unwahrscheinliche Fall eintritt und Musk hat sich finanziell verkalkuliert? Gibt es dann einen Rettungsschirm für Twitter? Eine Rettungspaket für ein systemrelevantes Unternehmen? Wer Enteignung will, sagt ja genau das, nämlich dass das Unternehmen Systemrelevanz hat. Wenn das im Falle von Twitter stimmen sollte, sind wir wirklich arm dran

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Roberto J. De Lapuente

Roberto J. De Lapuente ist irgendwo Arbeitnehmer und zudem freier Publizist. Er betrieb von 2008 bis 2016 den Blog ad sinistram. Seinen ND-Blog Der Heppenheimer Hiob gab es von Mitte 2013 bis Ende 2020. Sein Buch »Rechts gewinnt, weil links versagt« erschien im Februar 2017 im Westend Verlag. In den Jahren zuvor verwirklichte er zwei kleinere Buchprojekte (»Unzugehörig« und »Auf die faule Haut«) beim Renneritz Verlag.

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niki
niki
28 Tage zuvor

Würde Musk stattdessen nun voll woke weiter gegen Andersdenkende aus dem vermeintlich rechten Sektor vorgehen und diese regelmäßig anzeigen, wäre er voll „STABIL“ und es wäre alles super…

Oder sehe ich hier irgendwo Kritik von der gleichen Baggage gegen die anderen Multimilliardäre bzw. Techkonzerne?

Horst Kevin
Horst Kevin
28 Tage zuvor

Irgendwie sieht das für mich immer wie die Sehnsucht nach totalitärer Einhegung aus.
Kleine Kinder fühlen sich nicht unwohl, wenn sie klare Richtungen vorgegeben bekommen, weil sie sich selbst erst noch ihre suchen. Das hat also mit Orientierung zu tun. Sie dackeln ihren Eltern auch brav wie die kleinen Entlein hinterher.

Irgendwann sollte sich das aber geben!

Erschreckend diese Infantilität, die Sehnsucht nach Führung und Angst vor anderer Meinung.

Vielleicht sollte man Kindergärten für Jusos und andere der Kindheit noch nicht so recht entwachsene bauen. Dipsi, Lala, Pooo…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
27 Tage zuvor

@Horst Kevin

Vielleicht sollte man Kindergärten für Jusos und andere der Kindheit noch nicht so recht entwachsene bauen. Dipsi, Lala, Pooo…

Sinnvoller wäre wohl eine Altersuntergrenze mit zivilem Bewährungsnachweis für Lolek und Bolek, bevor die ins Parlament dürfen. 😉

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

Zumindest ein Bildungsabschluss – und nicht nur ein paar Völkerrechts-Seminarteilnahmebescheinigungen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
27 Tage zuvor

@Draussen vor der Tür

Zumindest ein Bildungsabschluss – und nicht nur ein paar Völkerrechts-Seminarteilnahmebescheinigungen.

Naja, einen Bildungsabschluss hatte Jens Spahn auch.
Erst nannte er sich „Rentenexperte“ dann Gesundheitsminister.

Ohne praktischen Leistungsnachweis kämen mir solche Flitzpiepen nicht ins Parlament.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

Ein simpler Nachweis einer irgendwie gelagerten Eignung würde schon genügen.

Du kannst ein super Bäckereivorsitzender sein, ohne je auch nur ein Brot gebacken zu haben.

PS: Ha! Der Nachweis einer Unabhängigkeit könnte was bringen.

Last edited 27 Tage zuvor by Horst Kevin
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
27 Tage zuvor

@Horst Kevin

PS: Ha! Der Nachweis einer Unabhängigkeit könnte was bringen.

Das stelle ich mir schwierig vor.
Bei Mitgliedschaften in irgendwelchen dubiosen Vereinigungen mag das ja noch funktionieren, aber bei der „Großen Krötenwanderung“ der Scheinchen gibt es genug Schleichwege.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

1.Ist es unmöglich nachzuweisen, daß man etwas nicht tut/getan hat. (außer vlt Drogen)
2.Nehmen wir doch schlicht den „Anscheinsbeweis“ 🙂
3.Ein Register jeder einzelnen gehandelte Aktie nebst Bestizer (wie Grundbuch)
4.Ernstzunehmende Strafbewehrung eines Zuwiderhandelns

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
27 Tage zuvor

@Horst Kevin

1.Ist es unmöglich nachzuweisen, daß man etwas nicht tut/getan hat. (außer vlt Drogen)

Umgekehrt leider auch, zumindest bei Leuten, die Gesetze nach Gusto kreiieren können.

2.Nehmen wir doch schlicht den „Anscheinsbeweis“ 🙂

Wie das?
Wer Brillantine im Haar hat gilt als geschmiert? 😀

3.Ein Register jeder einzelnen gehandelte Aktie nebst Besitzer (wie Grundbuch)

Sowas wie Namensaktien gab es schon mal.
Das müßte man dann aber auch auf alle Vermögenswerte ausdehnen und „gläserne Konten“ einführen.

4.Ernstzunehmende Strafbewehrung eines Zuwiderhandelns

Die Biontech-Bastonade.
Mind. 50 Spritzen in jede Arschbacke. 🙂

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

Jens Spahn hat einen Abschluss als Sparkassenhansel; also das Rechnen zum eigenen Vorteil hat er gelernt!

Wenn der Wikipedia-Eintrag zu Baerbock stimmt, kann der in London erworbene Master in Deutschland nicht anerkannt werden, da ein lediglich einjähriger Postgraduierten-Studiengang m.W. ein abgeschlossenen Studium voraussetzt, um einen weiteren (!) akademischen Grad zu erlangen; in Deutschland hatte sie ihr Politikwissenschaft-Studium aber mit dem Vordiplom abgebrochen.
Im Schweinsgalopp entgegen den üblichen Anforderungen die Uni mal eben am Rand tangieren ist m.E. nicht besser als beim Doktortitel zu betrügen.

Die einzige nachweisbare und die Anforderungen erfüllende Qualifikation von Baerbock ist – ausser der allgemeinen Hochschulreife – offenbar das Hüpfen auf einem Gummituch…

spartacus
spartacus
Reply to  Draussen vor der Tür
27 Tage zuvor

kann der in London erworbene Master in Deutschland nicht anerkannt werden, da ein lediglich einjähriger Postgraduierten-Studiengang m.W. ein abgeschlossenen Studium voraussetzt, um einen weiteren (!) akademischen Grad zu erlangen;

So ist es. Die amerikanische Agentin hat keinerlei gültigen Studienabschluß. Weswegen auch ihr lange Zeit angeführtes Promotionsprojekt zu ihrem Potemkischen Dorf gehört.
Wäre sie wenigstens mal Taxi gefahren, dann hätte sie immerhin gewisse praktische Fähigkeiten incl. Ortskenntnisprüfung und Personenbeförderungsschein erworben.

Last edited 27 Tage zuvor by Spartacus
Robbespiere
Robbespiere
Reply to  spartacus
27 Tage zuvor

und Personenbeförderungsschein erworben.

Hat sie doch, nur auf dem Zweiten Bildungsweg ( per WEF-Lizenz ) und befördert jetzt Millionen Mitbürger…….in den Abgrund.

Last edited 27 Tage zuvor by Robbespiere
Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  spartacus
27 Tage zuvor

Wäre sie wenigstens mal Taxi gefahren, dann hätte sie immerhin gewisse praktische Fähigkeiten incl. Ortskenntnisprüfung und Personenbeförderungsschein erworben.

Ist nicht zu empfehlen. Ortskenntnisprüfung braucht kein Mensch mehr. Gibt doch Navis. Und das andere Scheinchen ist schon gar nicht zu empfehlen.

Taxler haben nämlich Beförderungspflicht. Ob sie wollen oder nicht. Für Frauen bedeutet das im übelsten Fall, daß sie sich von einem Fahrgast vergewaltigen lassen müssen. Auch wenn ihre Instinkte allerbestens funktionieren und das, was sich da gerade ins Auto gesetzt hat, brandgefährlich ist … sie haben diese Instinkte zu ignorieren und den Kerl zu befördern.

Bei Männern kann es noch übler ausgehen. Von denen werden in Deutschland immer noch jedes Jahr einige ermordet.

Ich halte solche Gesetze für kriminell! Der Staat zwingt unschuldige Menschen per Gesetz dazu, sich in enorme Gefahr zu begeben. Aus der sie im schlimmsten Falle lebend nicht mehr rauskommen.

Das ist der Personenbeförderungsschein und die damit einhergehende Beförderungspflicht.

So etwas würde ich nicht einmal der Baerbock empfehlen. Nicht einmal der. Nein. Auf keinen Fall.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
27 Tage zuvor

@Draussen vor der Tür

Jens Spahn hat einen Abschluss als Sparkassenhansel; also das Rechnen zum eigenen Vorteil hat er gelernt!

Stimmt schon, aber genau dafür wird er vom Bürgr nicht bezahlt.

Die einzige nachweisbare und die Anforderungen erfüllende Qualifikation von Baerbock ist – ausser der allgemeinen Hochschulreife – offenbar das Hüpfen auf einem Gummituch…

Und dafür gibts keinen IHK-Abschluss, noch nicht mal als Dehnungstester*in in der Fahrradschlauch-Produktion.

Last edited 27 Tage zuvor by Robbespiere
Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

Eh Ihr gesammelten hochgebildeten Einserabiturienten euch noch weiter über den Bildungsstand fremder Leute Gedanken macht, möchte ich euch sagen, daß mir mehrfach im Leben Leute begegneten, die hoffnungslos durchs Bildungssystem geschlittert sind, Schwierigkeiten beim Sortieren von Buchstaben, Zahlen oder Körperteilen und -Funktionen hatten und aus denen dennoch etwas geworden ist.

Das Sortiersystem und damit das der Parteien, des Parteienwahlsystems ist das Problem.
Ich glaube, man nennt es Hierarchie.

Wer sich dort durchgebumst oder sonstwie hochgewürgt oder als nützlich erwiesen hat, macht dann plötzlich „blub“ und schwimmt auf der Suppe.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
27 Tage zuvor

@Horst Kevin

Eh Ihr gesammelten hochgebildeten Einserabiturienten euch noch weiter über den Bildungsstand fremder Leute Gedanken macht, möchte ich euch sagen, daß mir mehrfach im Leben Leute begegneten, die hoffnungslos durchs Bildungssystem geschlittert sind, Schwierigkeiten beim Sortieren von Buchstaben, Zahlen oder Körperteilen und -Funktionen hatten und aus denen dennoch etwas geworden ist.

Pustekuchen, ich habe nie ein Gymnasium von innen gesehen, aber deine Erfahrung teile ich.
Zwischen (Ver) Bildung und Lebensklugheit besteht ein himmelweiter Unterschied.

Das Sortiersystem und damit das der Parteien, des Parteienwahlsystems ist das Problem.

Ich glaube, man nennt es Hierarchie.

Wenn ich dich richtig verstehe, siehst du das Problem dass man Parteien wählt und nicht direkt Kandidaten, egal wlcher Partei?

Oder meintest du das Auswhlverfahren innerhalb der Parteien?

Wer sich dort durchgebumst oder sonstwie hochgewürgt oder als nützlich erwiesen hat, macht dann plötzlich „blub“ und schwimmt auf der Suppe.

Das würde zu letzterem Punkt passen.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

Ich glaube, ich meine beides. Es ist doch egal, welches System nur Müll an die Oberfläche spült.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Horst Kevin
27 Tage zuvor

@Horst Kevin

Ich glaube, ich meine beides. Es ist doch egal, welches System nur Müll an die Oberfläche spült.

Wohl wahr und so lange es keinen ausreichenden Druck der schweigenden Mehrheit gibt, das System zu ändern, wird das auch so bleiben.

spartacus
spartacus
Reply to  Horst Kevin
27 Tage zuvor

Mir geht es dabei auch nur in zweiter Linie um ihre Bildung, sondern damit, daß sie damit hausieren geht, was in ihrem Fall sehr fragwürdig ist, sich einen Expertinnenstatus anheftet, der euphemistisch ausgedrückt nur bedingt den Tatsachen entspricht. Und vor allem zieht sich das durch über ein bis zwei Jahrzehnte, sie hat ja wohl auch bei ihrer angeblichen Büroleitertätigkeit geschummelt.
Nehmen wir mal an, sie wäre auf die gleiche Art Ärztin oder Anwältin geworden. Glaubst Du, wenn das bekannt würde, dürfte sie den Beruf noch ausüben? Aber Ministerin geht.

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  spartacus
27 Tage zuvor

Ich hab dich schon verstanden. 🙂
Ich seh das so wie Du, incl. des Schlusses, daß Amt immer geht.

„Sind Sie total bekloppt?“
„Ne, Warum? Ist das Bedingung?“
„Nö, aber es erleichtert den Job hier ungemein…“

Ich wollte nur auf einen Aspekt aufmerksam machen.

Dabei ist mir hinterher aufgefallen, daß ich auch viele Leute mit tollsten Abschlüssen und Zetteln kennenlernte, die zu blöd sind, nen Eimer Wasser umzukippen, der auf der Treppe steht.

Last edited 27 Tage zuvor by Horst Kevin
Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  spartacus
27 Tage zuvor

„Nehmen wir mal an, sie wäre auf die gleiche Art Ärztin oder Anwältin geworden. Glaubst Du, wenn das bekannt würde, dürfte sie den Beruf noch ausüben?“

Nein, sie sässe dann ein! Und zwar im Knast, und nicht im Parlament oder gar im AA.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Horst Kevin
27 Tage zuvor

„…daß mir mehrfach im Leben Leute begegneten, die hoffnungslos durchs Bildungssystem geschlittert sind, Schwierigkeiten beim Sortieren von Buchstaben, Zahlen oder Körperteilen und -Funktionen hatten und aus denen dennoch etwas geworden ist.“

Das mag schon sein – aber die sind stolz darauf, etwas aus eigener Kraft trotz fehlender Zertifikate erreicht zu haben… und täuschen nicht arglistig den Besitz derartiger Zertifikate vor, damit sie was erreichen.

Und wenn doch, wie zB bei einigen in letzter Zeit aufgefallenen unstudierten Medizinern, landen sie dafür am Ende im Knast…

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

„Stimmt schon, aber genau dafür wird er vom Bürgr nicht bezahlt.“
Aber offenbar immer wieder gewählt :-)))

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
27 Tage zuvor

@Draussen vor der Tür

Aber offenbar immer wieder gewählt :-)))

Das liegt zum Einen an der Sattheit immer noch vieler Bürger, Zweitens an der medial induzierten, ideologischen Verblendung und letzten Endes an einem System, welches nur die Wahl zwischen Pest und Cholera zuläßt.

Der Anspruch der Aufklärung, das „Sapere Aude“, ist auch nach ü.200 Jahren nicht in der Breite der Gesellschaft angekommen.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Horst Kevin
27 Tage zuvor

Kleine Kinder fühlen sich nicht unwohl, wenn sie klare Richtungen vorgegeben bekommen, weil sie sich selbst erst noch ihre suchen. Das hat also mit Orientierung zu tun.

Ganz genau. Kleine Kinder brauchen Orientierung. Und warum? Weil sie noch klein sind. Und ihnen entsprechend Lebenserfahrung fehlt. Also gucken sie eben erstmal, was machen denn die Großen? Und wenn sie dann anfangen zu pubertieren, dann kommen die eigenen Meinungen schon von ganz allein.

Wenn sie allerdings mitten in der Pubertät aufhören sich weiterzuentwickeln – scheint heutzutage in Deutschland eine Volkskrankheit zu sein! -, dann schreien sie selbst im Alter von 40, 50 Jahren noch nach „Mutti“. Sie kommen alleine nicht klar. Diese Zustände sind in Deutschland katastrophaler als in allen anderen Ländern auf Erden. Nicht umsonst hat man die Merkel „Mutti“ genannt.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
27 Tage zuvor

@Frollein Renitent

Nicht umsonst hat man die Merkel „Mutti“ genannt.

Leider hat man immer den Zusatz „Raben“- vergessen.

Wirklich Leben erschaffen hat die ja nie, aber jede Menge ruiniert.

Allerdings bekommen das auch gebärfreudigere Damen in der Politik ganz gut hin, siehe Baerbock oder VDL.
Mit steigendem Status wächst offensichtlich die Anhänglichkeit zum Inhalt der Babywindeln. 😉

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

Allerdings bekommen das auch gebärfreudigere Damen in der Politik ganz gut hin, siehe Baerbock oder VDL.

Ob die das gut hinbekommen haben, weiß ich nicht. Ich habe die Kinder dieser Frauen nicht gefragt und die wären ja die einzigen Menschen auf Erden, die das beurteilen können.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
27 Tage zuvor

@Frollein Renitent

Du bist nicht der Meinung,dass das Agieren von Baerbock und VDL ruinös ist?

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

Ob das Verhalten dieser Frauen ihren Kindern gegenüber ruinös war oder ist, kann ich nicht beurteilen. Meine Mutter war nämlich eine andere. Zum Glück!

Und wie ich die Machenschaften dieser Funktionärinnen heute betrachte, hat ja mit ihren Kindern überhaupt nichts zu tun.

Ich finde nur merkwürdig, welch komische Art von Ehen sie führen. Wieso haben sie geheiratet, wenn sie ihre Männer das ganze Jahr über nicht sehen?

Horst Kevin
Horst Kevin
Reply to  Frollein Renitent
27 Tage zuvor

Manche heiraten für noch viel weniger (als den Namen incl Titel). Da soll schon die Steuerklasse ausreichen…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
27 Tage zuvor

@Frollein Renitent

Ob das Verhalten dieser Frauen ihren Kindern gegenüber ruinös war oder ist, kann ich nicht beurteilen.

Ich auch nicht, aber es ging ja auch nicht um das Verhalten dieser Frauen ihren Kindern ggü., sondern im politischen Amt, unabhängig ob nun Mutter oder nicht.

Ds war der entscheidende Punkt.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

„Allerdings bekommen das auch gebärfreudigere Damen in der Politik ganz gut hin, siehe Baerbock oder VDL.“

Es ist ein Kreuz mit diesen Müttern!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
27 Tage zuvor

@Draussen vor der Tür

Es ist ein Kreuz mit diesen Müttern!

Ein westfälisches?

Bei Großfamilien mit ü. 80 Mio Mitgliedern sind die echt überfordert.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

Kein westfälisches, ein Mutterkreuz – vdL hat ihres ja bereits, Baerbock arbeitet noch dran.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
27 Tage zuvor

@Draussen vor der Tür

Kein westfälisches, ein Mutterkreuz – vdL hat ihres ja bereits, Baerbock arbeitet noch dran.

Bei vdL sind das aber nicht alles Eigene, das zählt nicht und an Magda Klumpfuß kommt sie nicht mehr heran.
Annalena ist mittlerweile auch zu beschäftigt, um sich weiterem Nachwuchs hinzugeben.
VdL hat zwar an Panzerluken gedacht, aber die Regierungsmaschine völlig aus dem Blick verloren. 😉

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

Selbst das Kinderkriegen sourcen manche Leute aus, was?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
27 Tage zuvor

@Draussen vor der Tür

Selbst das Kinderkriegen sourcen manche Leute aus, was?

Rent a Uterus, wer es sich leisten kann.
Das schont die eigene Figur, verhindert den berüchtigten Karriereknick und schont noch dazu den Geldbeutel, weil man nicht für Zwei futtern muss oder Umstandsklamotten braucht.

Den Gatten freut es sicher auch, wenn die Libido nicht unter den Gefrierpunkt absackt. 😉

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

Wenn da Libidio wäre, wären die sieben Kinder alle von ihr…

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
27 Tage zuvor

@Draussen vor der Tür

Wenn da Libidio wäre, wären die sieben Kinder alle von ihr…

Vielleicht war die Machtgeilheit einfach stärker, so dass sie keine Zeit oder Lust mehr für weitere Reproduktionen hatte.
Oder es hat organisch nicht mehr geklappt. Wer weiß.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Robbespiere
26 Tage zuvor

Sie hat die Spermien wohl direkt nach Absenden gelöscht….

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
26 Tage zuvor

@Draussen vor der Tür

Meinst du, sie hat an der Stelle Correctiv installiert? 😉

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Frollein Renitent
27 Tage zuvor

Nicht umsonst hat man die Merkel „Mutti“ genannt.

„Mutti“ als Merkel-Beschreibung stammt ursprünglich von Glos, dem ministernden Aktienfreund und war nicht als Kompliment gedacht.
Das gerade erwachende Wokieland hat das schon damals nicht gerafft und so wurde „Mutti“ in Folge positiv konnotiert verwendet :-).

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Horst Kevin
27 Tage zuvor

Beide Richtungen bergen totalitäte Einhegungsgefahren in sich – eine zu weitgehende Kontrolle durch einen Einzelnen ebenso wie diejenige durch Regierungen.

Wäre alles nicht nötig, würde die Presse als „vierte Gewalt“ in der Demokratie ihren Job richtig machen und die Regierungen kontrollieren, anstatt nur nach deren Pfeife bzw. der wenigen Verlegerpfeifen zu jodeln.

Hier eine Schilderung, was derzeit in der Schweiz abgeht, was sich aber gut auf deutsche Verhältnisse und sicher auch andere Länder übertragen lässt:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=89669&pdf=89669

Frollein Renitent
Frollein Renitent
27 Tage zuvor

Unsere Bundesregierung ist wirklich dümmer als die Polizei erlaubt. Vielleicht könnte irgendwer einmal unserem Herrn Wirtschaftsminister mitteilen, daß Twitter eine Aktiengesellschaft ist und daß Twitter deshalb den Aktionären gehört. Wenn unsere Bundesregierung nicht selbst Twitter-Aktien besitzt, hat sie da ganz einfach die Klappe zu halten.

Es waren diese Aktionäre, die sich kürzlich dafür entschieden hatten, ihre Aktien an Elon Musk zu verkaufen. Das war ihr gutes Recht, den ihre Aktien waren ihr Eigentum. Und mit seinem Eigentum kann man in nicht-sozialistischen Ländern machen, was man will.

Vielleicht kann jemand mal so freundlich sein und unserem Herrn Wirtschaftsminister erklären, was eine Aktie ist. Auch wenn es wahrscheinlich nichts nützt, aber ein Versuch kann ja nicht schaden.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Frollein Renitent
27 Tage zuvor

„Und mit seinem Eigentum kann man in nicht-sozialistischen Ländern machen, was man will.“
Kann man nicht unbedingt – hier in Deutschland jedenfalls gibt es zB Kartellgesetze, die genau das verhindern könnten.

Robbespiere
Robbespiere
27 Tage zuvor

Twitter gehört nicht in die Hand eines einzigen Mannes? Dergleichen Empörung konnte man neulich lesen, als Elon Musk neuer Besitzer des Kurznachrichtendienstes wurde. Von Enteignung war gar die Rede. Echt jetzt?

Es stünde der EU ja frei, eigene Konkurenzplattformen aufzubauen, aber anscheinend erlauben das Amerika nicht.

An der fehlenden Fähigkeit europäischer IT-Leute kann es ja wohl nicht liegen, wenn das Russen und Chinesen ebenfalls hinbekommen.

Dann muß man halt damit leben, was der Markt so hergibt.
Bei Meta und Fratzenbuch regt man sich ja auch nicht auf, auch wenn da die Freundlichen von der CIA orchestrieren.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

An der fehlenden Fähigkeit europäischer IT-Leute kann es ja wohl nicht liegen, wenn das Russen und Chinesen ebenfalls hinbekommen.

Hollahollaholla! Na, wenn das nicht saftig arrogant ist, dann weiß ich nicht, was Arroganz bedeuten soll. WOW!

Von wem ist denn dieses Kursive?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
27 Tage zuvor

@Frollein Renitent

Na, wenn das nicht saftig arrogant ist, dann weiß ich nicht, was Arroganz bedeuten soll. WOW!

Was ist daran arrogant?

Ich zeige nur auf, dass die Amis nicht die Einzigen sind, die so Etwas zustande bringen, auch wenn sie sich für einzigartig genial halten.
Es ist einzig nur eine Frage des Wollens und der Bereitschaft zur Finanzierung.

PS: Wenn du nicht weißt, wie ich das gemeint habe, frag doch einfach, bevor du mit Arroganz unterstellst. 😉

Last edited 27 Tage zuvor by Robbespiere
Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Robbespiere
27 Tage zuvor

@Robbespiere

Da gibt’s gar nix zu fragen. Zum einen wäre ich nicht im Traume darauf gekommen, daß dieser kursiv ins Land geschickte Text vor Dir stammt. Für mich sieht das Kursive aus wie ein Zitat von wem auch immer. Deshalb meine Frage.

Und was ich an Deinem Text für arrogant halte, ist sehr einfach nachzuvollziehen. Du unterstellst nämlich mit Deiner Wortwahl, daß sowohl Russen als auch Chinesen sowieso nicht übermäßig hell in der Birne sind. Und wenn solche Minderbemittelten diese IT-Geschichten hinbekommen, dann Europäer ja wohl erst recht, weil die ja – das ist die logische Schlußfolgerung! – sowieso viel, viel cleverer sind als Russen und Chinesen.

Eine solche Unterstellung empfinde ich nun einmal als arrogant. Drum schrieb ich das.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Frollein Renitent
27 Tage zuvor

@Frollein Renitent

Da gibt’s gar nix zu fragen. Zum einen wäre ich nicht im Traume darauf gekommen, daß dieser kursiv ins Land geschickte Text vor Dir stammt. Für mich sieht das Kursive aus wie ein Zitat von wem auch immer. Deshalb meine Frage.

Und was ich an Deinem Text für arrogant halte, ist sehr einfach nachzuvollziehen. Du unterstellst nämlich mit Deiner Wortwahl, daß sowohl Russen als auch Chinesen sowieso nicht übermäßig hell in der Birne sind.

Ich habe durchaus verstanden, wie du meinen Kommentar interpretierst, aber du kennst auch meine allgemeine Haltung zu Russland.
Über China kann ich nicht viel sagen, weil ich mich bisher nurwenig damit beschäftigt habe, aber allein deren Entwicklung zeigt, dass Chinesen alles Andere als Dumm sind.

Hätte ich denen unterstellen wollen, sie seien nicht die hellsten Kerzen auf der Torte, hätte ich geschrieben „wenn SELBST Russland und China“ da geschafft haben.
Das wäre in der Tat ein Ausdruck von Arroganz.

Es geht mir nur darum darzustellen, dass diese Länder, im Gegensatz zu uns, souverän genug sind, das für sich zu entscheiden und dass es innerhalb der EU die gleichen Fähigkeiten gäbe, wenn sie es denn dürfte.

Last edited 27 Tage zuvor by Robbespiere
Frollein Renitent
Frollein Renitent
27 Tage zuvor

Und nach den Reaktionen dort orientieren sie sich. Twitter prägt so das Meinungsbild, als seien die Verhältnisse in diesem Netzwerk irgendwie eine Abbildung von Realität.

Unsere Regierung rennt mit der Herde. Das ist peinlich. Daß sie aber mit einer ganz fremden Herde rennt, das ist oberpeinlich.

Wie geht doch dieser niedliche Spruch? Die Lemminge machen’s vor:

Wer mit der Herde rennt, geht mit ihr unter.

Musk entzieht diesen an Twitter Orientierten den Kompass, wenn er das Netzwerk freier laufen ließe, als je zuvor.

Musk ist einfach nur gemein! Jetzt taumelt unsere Regierung orientierungslos durch die Wüste. Und ich fürchte, das wird niemandem in diesem Land auffallen, weil diese Regierung ja noch nie was anderes gemacht hat.

Überhaupt auf den Gedanken zu kommen, ein Privatvergnügen und eine Freizeitbeschäftigung wie Twitter der Obhut der Allgemeinheit, damit also dem Staat, in den Hände zu drücken, ist so wohlstandsverwahrlost, so ein First-World-Problem, dass damit eigentlich alles über die Jusos und ihr geistiges Rüstzeug gesagt ist.

Einen derartigen Schwachsinn wie die SPD hat nicht einmal Trump zustande. Verglichen mit den Jusos war Trump nachgerade vernünftig.

Schwitzig
Schwitzig
27 Tage zuvor

Interessanterweise wird und wurde die Enteignung der Zuckerbergschen Systemzäpfchens Gesichtbuch nie auch nur in Erwägung gezogen. Hier sieht man schön den Heuchler, dieses unappetitliche Wesen, welches auch schon im Mittelalter sein Unwesen trieb, seine Maske fallen lassen und als die tatsächliche Ratte erscheinen, die in bester Tradition der Öffentlich Rechtlichen Sturmgeschütze in ihr Loch zurückgeprügelt werden sollte.

Und sie kommen damit durch, weil die Sukrams sie stützen.

Frollein Renitent
Frollein Renitent
Reply to  Schwitzig
27 Tage zuvor

Interessanterweise wird und wurde die Enteignung der Zuckerbergschen Systemzäpfchens Gesichtbuch nie auch nur in Erwägung gezogen.

Das liegt einfach daran, daß man auf Facebook viiiiieeeel mehr lesen muß und das hat man ja heutzutage nicht mehr so gerne. Viele können das ja auch schon kaum noch.

Und wenn man das enteignen will, obwohl man Probleme damit hat, zu lesen, was dort drinnen steht, dann wird es peinlich. Also läßt man das Enteignen eben bleiben.

Schwitzig
Schwitzig
Reply to  Frollein Renitent
27 Tage zuvor

Nein, das liegt daran, dass FB unter Zusammenarbeit mit Geheimdiensten aufgebaut wurde.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Schwitzig
27 Tage zuvor

Zusammenarbeit? Oder war Zuckerberg von Anfang an deren Strohmann?

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Draussen vor der Tür
27 Tage zuvor

@Draussen vor der Tür

Zusammenarbeit? Oder war Zuckerberg von Anfang an deren Strohmann?

Dazu interessant:

https://www.anti-spiegel.ru/2022/ist-facebook-ein-kind-der-us-geheimdienste/

Andrea_Zett
Andrea_Zett
27 Tage zuvor

Die Woken haben keine Argumente, das ist alles. Es passt doch nichts zusammen: Man kämpft angeblich gegen Rassismus, hetzt aber munter gegen die bösen alten weißen Männer und derzeit besonders gerne gegen alle Russen. Man kämpft gegen „Sexismus“ und behauptet, ein erkennbarer Mann im Minirock wäre eine Frau (weil ein Minirock ja eine Frau zur Frau macht, klar) und brüllt dafür biologische Frauen nieder und beleidigt sie als TERF usw.
Man regt sich über die „faschistische“ AfD auf, die als einzige Partei Friedensverhandlungen mit Russland fordert (klar, Hitler war ja bekannt für seine ätzende Friedensliebe) und fordert munter immer gefährlichere Waffenlieferungen. Man kämpft total gegen ein kleines Virus, hat aber nichts gegen einen totalen Krieg. Man fürchtet sich vor Atomkraft, aber Atomkrieg? Der ist kein Problem.Böses Putin-Gas muss man sanktionieren, aber gutes Fracking-Gas kann man zum 10fachen Preis von den Amis kaufen. Ami-Überfälle auf andere Länder mit hundertausenden Toten jedesmal sind kein Problem, aber der Ukraine-Krieg ist das schlimmste Verbrechen seit 1945.

Ich könnte noch endlos so weitermachen.

Es passt gar nichts zusammen. Deren Weltbild ist von hinten bis vorne komplett schief und zusammengestümpert. JEDER normale Mensch kann dieses Weltbild innerhalb kürzester Zeit in seine Einzelteile zerlegen.

Kann er. Wenn er eine Plattform dafür hat und genau das passt den Woken nicht, dass ausgerechnet Elon Musk nun diese Plattform bietet. Elon Musk, der Gott der E-Autos, den man bisher für seine – sagen wir mal rustikalen Methoden gegen Arbeitnehmerrechte – eher bewunderte als verachtete). Überflüssig zu sagen, dass die Wokis auch noch behaupten, „links“ zu sein. Klar, wenn man links ist, dann findet man die Hire-and-fire-Mentalität so richtig super.

Das ganze woke Weltbild ist nichts anderes als bösartigstes narzisstisches Gaslighting und der Versuch, den Leuten das Gehirn so zu verknoten, dass die nicht mehr wissen, wo oben und wo unten ist. Im wahrsten Sinne des Wortes.

Obama = farbig = unten.

Weißer Penner in den USA = Check your privilegs!

Der Kapitalismus kann nicht logisch erklären, warum die einen, die alles erarbeiten soviel weniger bekommen sollen, als die, die das Kapital dafür hergeben. Also verwirrt man die Leute und dafür sind die nützlichen Idioten da, die sog. Woken, die so „links“ sind, dass sie schon wieder reaktionäre Rechte sind. Ku Klux Klan auf dem Veganer und Soja-Latte-Tripp. Immer schön immer kleinere Minderheiten kreieren. Nicht, dass noch jemand auf die Idee kommt, zusammenzuhalten und Interessen durchzusetzen.

Last edited 27 Tage zuvor by Andrea_Zett
Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Andrea_Zett
27 Tage zuvor

„Der Kapitalismus kann nicht logisch erklären, warum die einen, die alles erarbeiten soviel weniger bekommen sollen, als die, die das Kapital dafür hergeben.“

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen:

Arbeitnehmer geben ihre Arbeit, Arbeitgeber nehmen sie.
Warum werden sie aber genau andersrum bezeichnet, als sie es bezüglich nehmen und geben eigentlich verdienten?

Geben ist nun mal vom Grunde her eher positiv besetzt, Nehmen eher negativ konnotiert. So wird ein Schuh draus.

Das ist wie bei den Kriegsministern, die man um des besseren Eindrucks dann irgendwann nur noch Verteidigungsminister genannt hat… wir werden schon durch die Sprache beschissen.

Limonado
Limonado
Reply to  Andrea_Zett
27 Tage zuvor

Vielen Dank für diesen Kommentar. Die größten Widersprüche ganz locker benannt. Und auch diese sind im Prinzip nur eine Auswahl.

Als Du von den Woken als „so links, dass sie reaktionäre Rechte sind“ geschrieben hast, ist mir wieder aufgefallen, wie groß die Schnittmenge zu den Antideutschen ist. Letztere haben es ja schon vor der Kreation des Wokeismus vorgezogen, die Schuhe der Reichen zu wienern. Menschen, welche berechtigte Zweifel an amerikanischem Imperialismus, den kriegerischen Folgeerscheinungen und auch die Nennung von Superreichen nicht öffentlich zu diskutieren scheuten, wurden immer öfter von vorgeblichen Linken verächtlich gemacht, als hätte es zu irgendeiner Zeit einen Kapitalismus ohne Kapitalgeber gegeben. Nebenbei unterstützt dieses Tabu auch die Idee des Kapitalismus als Naturzustand. Es soll dann ja noch einige von denen geben, die trotzdem „Eat the Rich“ als Motto ausgeben…

Kritik an Akteuren des Finanzsystems oder den Gestaltern des Rahmens mit einer jüdischen Weltverschwörung gleichzusetzen, ist dabei ein beliebtes und völlig abwegiges Mittel, weil es einfach unwahr ist. Dieser Zusammenhang ist oft erst durch die eben genannte Antwort da. Wenn dann einige jüdische Unterstützer dieser verheerenden Argumentation benannt werden, denen man wegen der Geschichte nur schwer widersprechen möchte, zieht man sich wie räudiger Hund schnell den Schwanz ein und sagt gar nichts mehr. Dass es auch jüdische Gegenstimmen gibt, spielt dann meist auch keine Rolle mehr, denn wer gegen das Establishment argumentiert, wird bekanntlich nur „benutzt“ und kontrolliert. Offenbar nicht nur in Deutschland.

Es ist wohl nicht (mehr) an Deutschen oder überhaupt jemanden, über das heiße Eisen Wirtschaft in Theorie und Praxis oder über das Thema Verantwortung in der Wirtschaft nachzudenken. Eigentlich eine Einladung es erst Recht zu tun. Eine berechnende Viktimisierung und ein Herumplanschen in den eigenen Tränen als das zu erkennen was es ist, dürfte wohl noch schwerer sein, als sich aus dem NATO-Verbund zu lösen. Schön wäre es, wenn diese phlegmatische Wesensart auch für das Thema Krieg gelten würde. Aber wo Nachdenken unerwünscht ist, tritt häufig Aktionismus in Erscheinung. Da wartet man offenbar schon auf den Ruf zu den Waffen.

So entsprechen Antideutsche eher einem deutschen Ableger der US-amerikanischen Neokonservativen. Die hatten bekanntermaßen eher ein schlechtes „Image“ in der deutschen Öffentlichkeit. Als Woker (=Erwachter) braucht man sich nun gar nicht mehr mit solchen Widersprüchen auseinanderzusetzen, weil der innerliche Widerspruch als Wesensmerkmal dieser Bewegung(en) dient und diese eint.

Herzliche Grüße

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
27 Tage zuvor

Man sollte nicht nur Twitter enteignen, sondern alle anderen Medienkonzerne auch. Und zerschlagen und wieder wie am Anfang des Pressewesens kleinteilig in viele Hände legen.

Ich kann nicht erkennen, was daran gut sein soll, einen solchen Dienst der Kontrolle nur eines einzigen Mannes zu überlassen. Wir haben doch anhand Facebook/Cambridge Analytica gesehen, wohin das führt!
Unsere Medien in den Händen einiger weniger Verleger sind schon schlimm genug; wenn die Konzentration immer weiter fortschreitet, wird es alles nur immer noch schlimmer! In meinmer Jugend war es schon katastrophal, aber kein Vergleich mit heute. Wobei der worst-case diesbezüglich in Deutschland 2022 schon erreicht ist – man braucht nur in die sogenannten „Leitmedien“ zu schauen: in den USA wird noch in Teilen der Presse diskutiert, ob die Ursachen des Ukraine-Kriegs tatsächlich allein bei Putin liegen – hier ist das absolut undenkbar!.

Und ja, auch alle Dienste, Netze und Produkte, die der Grundversorgung dienen, sollten der Kontrolle immer weniger Vermögender – auch und besonders auf dem Umweg über „die Märkte“ – entzogen werden!

Defi Brillator
Defi Brillator
27 Tage zuvor

Je weniger narzisstische Plattformen es gibt, desto besser wird die Welt. Für Künstler gibt es eh bessere Kanäle.
Kann weg.

Draussen vor der Tür
Draussen vor der Tür
Reply to  Defi Brillator
26 Tage zuvor

Eine durchzensierte Documenta etwa?

Defi Brillator
Defi Brillator
Reply to  Draussen vor der Tür
25 Tage zuvor

Oh. Ein Internetausdrucker. Die Documenta ist nicht der Nabel des Universums. Twitter erst recht nicht.