Corona: Die große Impflüge?

Vorbemerkung: Dieser Artikel stammt vom 13. Juni 2020. Ich publiziere ihn erneut, weil ich auf ein Video gestoßen bin, in dem mit großer Sachlichkeit auf die Impfproblematik eingegangen wird.

Hier ist das Video: „Was Bill Gates sagt, das gilt.“

Da Video und Artikel recht gut zusammenpassen und das Thema Impfung nahezu täglich akuter wird, veröffentliche ich meinen Text erneut.

Tom Wellbrock

***

13. Juni, 2020

Sucht man dieser Tage nach der Meldung, in der Angela Merkel (CDU) selbstbewusst verkündet hat, dass eine Rückkehr zur Normalität erst möglich sei, wenn es einen Impfstoff gebe, muss man lange graben, bis man dazu etwas findet.

Im April 2020 war sich die deutsche Kanzlerin noch sicher, dass das Ende der Maßnahmen erst möglich sei, wenn ein Impfstoff da existiere. Doch die ganze Angelegenheit gestaltet sich naturgemäß schwierig.

Der (Impf)Stoff, aus dem Träume sind

Menschen neigen dazu, Gefahren zu begegnen, indem sie auf den Kriegsmodus umschalten. Im Falle von Corona geschah das schon recht früh. Es ging um „Leben und Tod“, wir seien „im Krieg“ und müssten alles tun, um „die Schlacht“ zu gewinnen. Derlei Metaphern befeuern den Wunsch nach einem baldigen Ende des Dramas, und so schwingt Merkels Satz nach wie vor in den Köpfen vieler Menschen herum. So gesehen hat die Kanzlerin ihren Job mal wieder subtil, mit möglichst geringem persönlichem Aufwand, aber effizient erledigt.

Wenn wir also die Krankheit nicht sehen, nicht schmecken und nicht anfassen können, müssen eben andere Mittel eingesetzt werden. Eine Spritze, die dem Virus ein für alle Mal den Garaus machen kann, wäre da doch die optimale Lösung. Oder?

Ja und nein.
Ja, weil es Impfungen gibt, die viel Leid und Tod verhindert haben und weiterhin verhindern. Impfung ist nicht gleich Impfung, und wer den Pfad der Suche nach Impfstoffen betritt, hat einen langen Weg vor sich. Ebenso wie die Forscher, die für die Entwicklung eines Impfstoffes verantwortlich sind. Dennoch gibt es Krankheiten, die erfreulicherweise dank wirksamer Impfstoffe deutlich reduziert werden konnten, so dass sie faktisch kaum noch eine Rolle spielen.

Aber eben auch nein. Weil die Entwicklung eines Impfstoffes in der Regel viele Jahre Vorarbeit benötigt. Und nicht zwingend erfolgreich sein muss.

10 Monate statt 10 Jahre – ist das realistisch?

Donald Trump verkündete kürzlich, dass sein Programm „Operation Warp Speed“ noch im Jahr 2020 einen Impfstoff gegen Covid-19 auf die Beine stellen könne. In Anlehnung an das „Raumschiff Enterprise“, das schneller als das Licht von Abenteuer zu Abenteuer raste, soll dieser Name wohl vermitteln, dass es bei Trump ganz fix geht, bis er das Problem aus der Welt geschaffen habe. Das ist jedoch eher unrealistisch. Aber Trump steht bekanntlich nicht für nüchternen Pragmatismus, sondern eher für trunkenen Patriotismus.

Angela Merkel bediente sich zwar keiner Metapher aus einer Science-Fiction-Serie, aber in Sachen Propaganda steht sie Trump in nichts nach. Denn ihre Aussage über die Rückkehr des normalen Lebens, die erst möglich sei, wenn es einen Impfstoff gäbe, wirkt auch heute noch in den meisten Köpfen nach. Und da wir diese Masken und die anderen Maßnahmen so schnell wie möglich wieder loswerden wollen, können wir ja wohl nichts gegen einen Impfstoff haben, oder?
Nun ja, wir sollten das zumindest mal ein wenig sacken lassen.

Denn normalerweise dauert die Entwicklung eines Impfstoffes 10 bis 15 Jahre.

Das ist jedoch ein Durchschnittswert, die Entwicklung des Impfstoffes gegen Masern dauerte „nur“ vier Jahre. Schneller wäre also theoretisch möglich. In Stein gemeißelt ist hier aber überhaupt nichts.

Denn jeder Impfstoff muss eine dreistufige Entwicklungsphase durchlaufen:

1. In der ersten Phase werden ca. 10 bis 30 Freiwillige geimpft, um deren Verträglichkeit zu überprüfen.
2. In dieser Phase werden 50 bis 500 Freiwillige benötigt, um die Dosierung und die Immunverträglichkeit zu prüfen.
3. Mehr als 1.000 Menschen sind in der dritten Phase nötig, um die Zuverlässigkeit sicherzustellen.

Vor und nach den drei Phasen passiert aber noch mehr. Es beginnt mit einer Analyse, dem Design des Impfstoffes und Tierversuchen (deren Bewertung ich hier aus Platzgründen unberücksichtigt lasse). Ist die dritte Phase erfolgreich beendet, beginnt das Zulassungsverfahren, dann folgt die eigentliche Impfkampagne, die möglichst weltweit stattfinden soll.

Man sieht, dass das Ziel, dieses Verfahren 2020 oder Anfang 2021 fertigzustellen, ziemlich ambitioniert ist.

Erstens kommt es anders …

… und zweitens … Sie wissen schon. Das Problem an einem Impfstoff ist nicht nur der Zeitfaktor, sondern darüber hinaus die Ungewissheit, ob es am Ende wirklich eine wirksame Impfung geben kann. Die WHO meldete zwar, dass derzeit 133 Projekte weltweit fieberhaft an einer Lösung arbeiten. Doch was genau im Einzelnen passiert, ist weitgehend unbekannt. Immerhin aber wurde publik, dass auch ein Impfstoff in Planung ist, der auf DNA und RNA beruht.

Das ist aber mehr als brisant, weil mit dieser Methode genetische Modifizierungen der menschlichen Zellen vorgenommen werden. Es gibt zu denken, dass bisher niemals ein Impfstoff zugelassen wurde, der auf DNA und RNA basiert.

Und dann ist da ja noch das Virus als solches. Coronaviren neigen dazu, sich immer mal wieder zu verändern, das macht die Sache nicht einfacher. Und wenn der Impfstoff nicht zu 100 Prozent funktioniert, kann er auch in die andere Richtung tendieren und eine gegenteilige Wirkung, sprich: Verschlechterung, bewirken.

Zwar ist Covid-19 nicht so „kreativ“ wie etwa HIV, wogegen bis heute keine Impfung entwickelt werden konnte. Doch verändern kann sich das Virus natürlich auch, und das hat es auch schon getan. Selbst im optimistischsten Fall könnte es also sein, dass der Mensch sich mehr als einmal gegen Covid-19 impfen lassen muss, vergleichbar mit der Grippeimpfung.

Moment mal! Regelmäßige Impfungen gegen Covid-19? Das klingt nach einem langfristigen und lukrativen Geschäftsmodell.

Hier wird geklotzt, nicht gekleckert

All die Prozesse, die normalerweise unverzichtbar sind, um einen Impfstoff zuzulassen, sollen nun also abgekürzt werden. Schließlich geht es ja um Leben und Tod, wie wir gelernt haben. Allerdings dürfte es schwierig werden, wirklich die gesamte Weltbevölkerung zu impfen, selbst wenn es einen Impfstoff geben sollte. Sogar die Herstellung der notwendigen Glasampullen stellt eine Herausforderung dar.

Das tangiert aber die Beteiligten wie etwa die „Coalition for Epidemic Preparedness Innovations“ (CEPI) oder die „Global Alliance for Vaccines and Immunisation“ (GAVI), an denen Staaten auf der ganzen Welt, die EU, die WHO, UNICEF und verschiedene Stiftungen wie die „Bill und Melinda Gates Foundation“ beteiligt sind, wenig. Sie wollen klotzen, nicht kleckern.

Und da wäre dann ja auch noch die Familie Poonawalla, die sich mit voller Inbrunst für die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Covid-19 einsetzt.

Die „Impfkönige Indiens“ sind sozusagen voll auf Corona-Speed, sie haben schon im April 2020 begonnen, 400 Millionen Dosen Impfstoff zu produzieren. Wohlgemerkt: ungetestet. Im nächsten Jahr sollen 600 Millionen weitere Dosen folgen.

Sollten die Poonawallas „mit Rosinen gehandelt“ haben, würde sie dieser Schaden ca. drei bis vier Millionen Euro kosten. Das sei aber nicht so schlimm, denn die indische Regierung unterstütze das ambitionierte Vorhaben finanziell, und so gebe es im schlimmsten Fall nur halbes Leid, statt doppeltem Wehklagen.

Ich kann das Unternehmen der Familie Poonawalla nicht genau einordnen, reine Philanthropie ist jedoch nicht meine erste Wahl, wenn ich über die Motive des Unternehmens nachdenke. Aber das Prinzip der Finanzierung mit Hilfe des Staates, das kennen wir alle. Und wir sind offenbar mehrheitlich einverstanden, denn wir wollen ja unsere „Normalität“ zurück.

Was am Ende bleibt

Die Diskussionen um einen Impfstoff gegen die aktuellen Coronaviren werden insgesamt sehr sorglos geführt. Und sie werden auf ein Feld verlagert, das destruktiv und falsch ist. Denn wer sich skeptisch gegenüber der zeitnahen Möglichkeit einer erfolgreichen Impfung äußert, gilt schnell als genereller Impfgegner oder – wenn der Totschläger „Lucille“ zum Einsatz kommt – als Verschwörungstheoretiker.

Auf „spektrum.de“ (Verlinkung weiter oben) ist folgender Absatz nachzulesen:

Nicht zuletzt gibt es eine Reihe Abkürzungen auf dem Weg der Zulassung. Sie alle sind umstritten und entstanden aus der Not heraus. In der Vergangenheit sind einige Erreger schon während der Impfstoffentwicklung deutlich seltener geworden, so dass aussagekräftige Studien kaum noch möglich waren. So etwa bei Sars-CoV-1: Damals blieb die Impfstoffentwicklung in Phase I stehen, weil es nach Juli 2003 schlichtweg keine Infektionen mehr gab. Ähnlich lief es beim Ebola-Ausbruch von 2014/15 in Westafrika. Gerade, als der Impfstoffkandidat rVSV-ZEBOV fertig wurde, war die Epidemie verebbt.

Ich bitte alle Leser, sich das einmal in Ruhe durch den Kopf gehen zu lassen. Wir sprechen hier von einem in dieser Form neuen Virus, das kaum erforscht ist, und wir sprechen von einem Zulassungsverfahren für die Einführung eines Impfstoffes, der mit erheblichen Risiken verbunden sein kann und wahrscheinlich sein wird.

Wir sprechen davon, dass Staaten in Unternehmen investieren (freilich, ohne später etwas vom Kuchen abzubekommen, um es etwa an die eigenen Bevölkerungen zu verteilen), die forschen und entwickeln, bis der sprichwörtliche Arzt kommt. Dabei werden sogar gigantische Verluste in Kauf genommen, wahrscheinlich wohl wissend, dass es am Ende eben doch ein verdammt lukratives Geschäft wird oder staatliche Hilfen das finanzielle Problem abschwächen.

Wir sprechen davon, dass das Virus womöglich längst das Weite gesucht hat, wenn es soweit ist, einen (extrem riskanten) Impfstoff entwickelt und in die Produktion gebracht zu haben.

Wir alle haben mit Fug und Recht Angst vor vielen Dingen, die uns bedrohen. Das reicht vom dritten Weltkrieg bis zu schädlichen Zusätzen in unseren Lebensmitteln. Wir lesen, sind kritisch, lassen auch schon mal die Finger von etwas, das uns nicht geheuer ist, verzichten also, um uns abzusichern. Das ist gut, und wir machen es, wenn auch mehr von dieser Denkweise besser wäre.

Wenn es aber um einen Impfstoff geht, der weltweit verabreicht werden soll und dessen Zulassungsverfahren nahezu allem widerspricht, was nötig wäre, um grundlegende und weitreichende sowie langfristige Gefahren zu minimieren, nicken wir das ab, glauben, dass es halt nicht anders ginge.

Macht man sich das Entwicklungsverfahren bewusst, das für einen Impfstoff nötig ist, und sieht man sich an, wie Politik und Wirtschaft jetzt agieren, kann man im Grunde nicht zum Schluss kommen, dass hier verantwortungsbewusst gehandelt wird. Vielmehr kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass wir hier eine Entwicklungsphase erleben, in der wir die Probanden sind.

Es geht hier nicht darum, ob man für oder gegen Impfungen ist, das ist eine andere und ziemlich mühselige Diskussion. Es geht hier nur darum, ob mit der derzeitigen „Strategie“ wirklich der Menschheit geholfen werden kann, so wie es die Befürworter betonen. Und selbst, wenn man unterstellt, dass Covid-19 wirklich so schlimm ist, wie wir es nahezu täglich hören, sehen und lesen, bleibt doch die Frage im Raum, ob der Preis, den wir schlimmstenfalls für einen Impfstoff zahlen müssen, nicht zu hoch ist.

Apropos Preis – die wirtschaftlichen Interessen hinter einer Impfung gegen das Coronavirus habe ich hier bewusst weitgehend ausgelassen, sie wären einen separaten Artikel wert. Mir geht es in diesem Zusammenhang um die Sorglosigkeit, mit der ein Großteil der Menschen an eine Impfung glaubt, die nicht mehr als eine fixe Idee ist, die gewinnbringend, aber der Gesundheit nicht unbedingt dienlich ist. Und Letzteres sollte doch eigentlich Priorität haben, oder?

Ich schlage eine gesunde Kombination aus Offenheit und Skepsis vor. Denn womöglich entpuppt sich die vermeintlich wundersame Corona-Impfung letztlich doch als große, lukrative Impflüge.

Und es geht ja immerhin um Leben und Tod. Heißt es.

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reborn
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reborn

Die Corona-Pandemie endet, wenn ein Impfstoff für die Bevölkerung zur Verfügung steht.

aus: Eckpunkte des Konjunkturpakets 3.6.2020 (Quelle: Bundesministerium Arbeit und Soziales)
https://www.bmas.de/SharedDocs/Downloads/DE/PDF-Meldungen/2020/corona-folgen-bekaempfen-wohlstand-sichern-zukunftsfaehigkeit-staerken.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Pen
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Pen

Da das Coronavirus ständig mutiert, müßte man sich jedes Jahre erneut impfen lassen. Dafür haben wir unsere körpereigene Abwehr, die uns schon sehr lange und effektiv vor Bakterien und Viren schützt. Und das ganz ohne Nebenwirkungen.

Diese „Pandemie“ kam den Mächtigen wie gerufen. Die Kasse klingelt, und man wird jetzt in jedem Geschäft, z.B. beim Kauf einer Brille, mit Namen und Adresse registriert, auch beim zweiten Besuch…usw. Das müssen die wegen der Kontakte. Dazu braucht es nicht mal eine App. Ein großer Schritt für die Menschheit.

Robbespiere
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Robbespiere

Hallo Tom, was das Impfen anbelangt, hast du alle wesentlichen Argumente / Gegenargumente aufgeführt. Danke dafür.
Hier dominiert ganz offensichtlich der ökonomische Aspekt über Vernunft im Sinne der Gesundheit.
Zusätzlich bietet das Dramatisieren des noch reichlich unerforschten Virus, was die Bevölkerung in Stress versetzt, ungeheure Möglichkeiten zu Veränderungen. die bei klarem Verstand nie akzeptiert würden.

Der erste Satz im folgenden Interview sollte uns nachdenklich stimmen.

https://www.youtube.com/watch?v=9zzquNB_eOQ

Sukram71
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Sukram71

Angela Merkel hat sich ja gerade dadurch positiv von andern Staatschefs abgehoben, dass sie eben keine maritalischen Kriegsrhetorik in der aktuellen SARS-CoV-2 Krise verendet hat. Das wird einfach indirekt unterstellt, um dann draufzuhauen. Und dass eine Pandemie erst endet, wenn a) es gegen das Virus einen Impfstoff gibt, b) man eine wirksame Behandlungsmöglichkeit gefunden hat, c) das Virus durch Eindämmungs-Maßnahmenn ausgerottet wurde oder d) durch natürliche Mutation ungefährlich geworden ist bevor unnötig viele Menschen infiziert und an schweren Verläufen gestorben oder dauerhaft geschädigt sind, ist nichts, was man in die Welt setzen müsste. Das sind Binsenweisheiten, die jederman, mit einem… Weiterlesen »

reborn
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reborn

Ein Ausnahmezustand bzgl einer Krankheit die in Dtl nicht stattfindet, macht bereits keinen Sinn.
Ein Impfstoff für eine Krankheit, die nicht stattfindet, macht noch weniger Sinn.

Ihr seid weiterhin in der induzierten Massenpsychose gefangen. Leute, werdet endlich erwachsen!
Und lasst euch nicht von Mutti jeden Scheiß erzählen. Nur weil Mutti doof ist, muß man sich nicht auch
doof verhalten.

Detlef Schulze
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Detlef Schulze

Der Impfstoffkandidat aus Oxford ist bereits in Phase 3 (der letzten Phase). Nach Zulassung des Medikamentes dauert es noch viele Monate, um die Fabriken auf den Impfstoff umzustellen und Millionen Impfdosen herzustellen. Um nicht noch 1.5 Jahre oder so zu warten, wird die Produktion fuer die aussichtsreichsten Kandidaten bereits jetzt angefahren, auch mit dem Risiko, dass der Impfstoff nicht zugelassen wird. Die Leute wollen halt keine Maske mehr tragen. Ich sehe keine grosses Problem bei der finanziellen Unterstützung von Pharmaunternehmen für die Herstellung des Impfstoffes durch Staaten. Erstens hat der Staat die Forschungseinrichtungen und die Pharmaunternehmen haben die Fabriken für… Weiterlesen »

Pen
Gast
Pen

„Der Philosoph und Schriftsteller Gunnar Kaiser bringt es auf den Punkt: bei den Hygiene‐Demos wurde ständig und überall von Abstandsregeln, Solidarität und Maskenpflicht gesprochen. Die Demonstranten wurden als Spinner, Wirrköpfe und Verschwörungstheoretiker beschimpft. Sie wären egoistische Altenmörder, würden das Virus verbreiten und eben nicht »Zuhause bleiben«. Nun waren Zehntausende am letzten Wochenende dicht gedrängt auf den Straßen, um gegen Rassismus zu demonstrieren. Hier war die Kritik von Politik und Medien -wegen den Corona‐Hygiene‐Regeln‐ kaum vorhanden. Natürlich ist es gut und richtig, gegen Rassismus zu protestieren. Aber es ist eben auch gut und wichtig, für den Erhalt unserer Grundrechte zu demonstrieren,… Weiterlesen »

reborn
Gast
reborn

Ihr solltet endlich mal den Arsch hochbekommen. Aktuell lernt die Oberschicht, dass die euch wirklich jeden Hoax aufquatschen können. Zutaten: Gleichgeschaltete Presse und ein bißchen Internet-Zensur.

Wir werden einen neuen Namen für so ein System einführen müssen: Verarschokratie
Oder vielleicht: Verschissmus

https://www.cicero.de/innenpolitik/verschissmus-wort-des-jahres-faschismus-floristin-blumenladen/plus

Pen
Gast
Pen
Axel Kühne
Gast
Axel Kühne

Danke für den ruhig aber bestimmten Ton im Artikel.
Mir macht vor allem Sorgen, dass der bisherige propagandistische Erfolg der gesamten Aktion Lust auf mehr macht und reihenweise Nachahmer findet.
Ich sehe unsere Zukunft nicht so rosig.

Beka
Gast
Beka

Vor dem Titel „Impfgegner“ schrecken viele Linke total zurück.
Anfangs, also als vor ein paar Monaten das Masernschutzgesetz durch die Medien ging, habe ich mit einer Freundin darüber gesprochen, warum ich das Gesetz ablehne.
Und sie, sonst in vielen so kritisch, hat das meine Kritik total zurückgewiesen. Ich habe überhaupt nicht verstanden, warum.
Erst vor einigen Wochen wurde mir klar, das das Thema impfen innerhalb weiter (kommunistisch /sozialistischer) Kreise der Linken bereits seit langem mit „impfen ist grundsätzlich eine gute Sache“ entschieden ist.

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Das Thema „Corona- Impfung“ ist sehr vielschichtig und man kann sich diesem von mehreren Seiten aus nähern. Mir blutiger Laie fällt unmittelbar direkt auf, nach einiger Recherche im Internet: 1. Die Virusfamilie der Coronaviridae ist seit den 1960zigern bekannt 2. Die Vertreter dieser Familie sind stark variable/ mutagen und können sogar Artenbarieren überspringen 3. Es gibt noch keinen zugelassenen Impfstoff gegen menschliche Coronaviridae 4. Je mehr Wirte desto größer die Chancen für Mutationen 5. Die Zeiten, dass man SARS-CoV-2 noch mal „einfangen“ kann sind lange vorbei Mich beschleicht deshalb das Gefühl, dass die propagierten Impfungen durchaus auch eine Deus ex… Weiterlesen »

Leselotte
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Hier ein wenig zitiert und verlinkt:
https://www.parkschuetzer.de/statements/208237

Der Hinweis einer Deiner (Tom) anderen Artikel landete ziemlich schnell auf der Trollwiese:
https://www.parkschuetzer.de/statements/topic/3
Nunja.

Pen
Gast
Pen

@Tom

Schönen Dank, daß du das Video gleich hier eingestellt hast. So ist viel Zeit, es zu verbreiten.

Marla
Gast
Marla

‚Mir geht es in diesem Zusammenhang um die Sorglosigkeit, mit der ein Großteil der Menschen an eine Impfung glaubt…‘ Da ist ja eher eine miese Form der Erpressung drin incl Propaganda! Normalität erst wenn du geimpfst bist! Was soll der Normalsterbliche dann sagen? Was wenn Chef (wie jetzt beim Chemnitz Fall) die Impfung befiehlt? Dein Arbeitsplatz, deine Lebensqualität von dieser Impferpressung anhängig ist? Schon wieder versagen jene, deren Job es ist, Obacht zu geben! Warum werden staatlicherseits plötzlich über Jahrzehnte entwickelte Standards ausgesetzt? Erklärt wird es ja ausschließlich mit ‚Krieg’….. weder mit Vernunft, noch mit Logik! DAS ist so dramatisch!… Weiterlesen »

Sukram71
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Sukram71

Da die USA sowieso einen Großteil der künftigen Impfdosen vorab eingekauft haben, es gar nicht für alle genug Impfstoff geben kann, es sowieso fraglich ist, ob und wie lange eine Impfung immunisiert und die ganze Impfung zudem freiwillig ist, ist die ganze Diskussion mal wieder ziemlich sinnlos. 🙄 Wer sich nicht impfen lassen will, weil er der Sache – aus teils noch gut nachvollziehbaren Gründen – misstraut, der soll es halt bleiben lassen. Und gut ist. Thema abgehakt. Und selbst dann, wenn es irgendwann mal eine gesetzliche oder faktische Impfpflicht geben sollte, dann hat man bis dahin Millionen andere Menschen… Weiterlesen »

Atalante
Mitglied
Atalante

Danke Tom, für diesen Artikel, durchaus interessante Stichpunkte… Was mir nicht in den Kopf will, woher die Arroganz (anders kann ich es nicht bezeichnen) kommt, dass man einen Impfstoff innerhalb von ein paar Monaten zur Verfügung hat, wo man doch bei einer anderen Seuche (HIV) nach +/- 40 Jahren noch immer keinen Impfstoff hat. (vielleicht, weil dieses Virus hauptsächlich die „Falschen“ (oder die „Richtigen“, je nach Sichtweise, nach dem Motto: Je weniger von denen, desto besser) betrifft, die wirtschaftlich jetzt nicht sooooo bedeutend sind? Lohnt halt nicht, nen Impfstoff zu entwickeln für Länder, wo man keinen Reibach mit machen kann)… Weiterlesen »