Verboten gut: Deutschland braucht eine Verbotspartei

Die Grünen gelten für viele noch immer als Verbotspartei. Was den Grünen nicht passt. Die FDP hingegen wirbt, nie eine Verbotspartei sein zu wollen. Das Label gilt als Imagegift. Dabei bräuchten wir eine solche Partei dringend. Sie täte uns verboten gut.

Die Grünen haben einen ganz bestimmten Ruf. Wenn man bei Google »Verbotspartei« eintippt, bietet die Suchmaschine ergänzende Wörter an. »Kleinkariert« etwa – oder eben »die Grünen«. Das liegt ein bisschen auf der Hand, schließlich traut sich hier und da immer mal ein Grüner aus der Deckung, regt ein Verbot an: Dann trifft es Ölheizungen, Energydrinks für Jugendliche, jeden Tag Fleisch in der Kantine oder Retouren-Vernichtungen. Dass die Grünen aber Teil einer Bundesregierung waren, die wie keine zuvor liberalisierte und deregulierte, wird leider immer wieder vergessen. Natürlich auch von der FDP, die sich gerne als Anti-Verbotspartei verkauft und dabei neckisch zu den Grünen hinüberschielt.

Die mögen zwar stets wieder anmerken, dass man dies oder jenes verbieten müsste, aber eine Verbotspartei sind sie ja nun gerade nicht. Das Rentenkonzept etwa, das die Bundesvorsitzenden Robert Habeck und Annalena Baerbock vor einigen Monaten vorstellten, glänzte ja nicht dadurch, die Rente dem Markt zu verbieten. Im Gegenteil, der Markt sollte per Bürgerfond auf Aktienbasis involviert werden bei der Alterssicherung der Bürger helfen.

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anton
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anton

Verbieten wir Altersarmut, frauenfeindliches Verhalten, dies wäre doch etwas!

niki
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niki

Frauenfeindliches Verhalten ist bereits verboten… Teils sogar in einer Form, die Frauen gegenüber Männern unfair bevorteilt! Manchmal werden unbestritten allerdings auch noch Frauen gegenüber Männern benachteiligt…
Vielleicht ist da das Motto „Teile und herrsche“ einer der Gründe…
Ist ja nicht selten so, dass man damit wunderbar von viel wichtigeren Dingen ablenken kann…

Anton
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Anton

Ob verboten oder nicht , viele Frauen haben es nicht leicht und sind besonders von Armut betroffen
Nimm Dir die Bundesagentur für Arbeit, von 10 Mitarbeitern sind gefühlte 11 Frauen
Der absolute Vorstandsvorsitzende ist natürlich ein Mann
Mut zur weiblichen Führung, gerne doch

Anton
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Anton

Roberto, die Grünen haben die Garantierente, welche sich an Schweden orientiert
Ja zu einem Deutschland Fond, gerne mit Steuerfinanzierung als Grundbasiis
Ich bin überzeugter Gegner der Rentenversicherung, aber geschenkt

Anton
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Anton

Naja, da es ja freundlich sein soll,. Mir wäre es neu, dass Facharbeiter jetzt die großen Experten für grüne Rentenpolitik sind.
Spanier als Luxusausländer meinen jetzt bald noch, dass sie es hierzulande so schwer wie Italiener oder Polen hatten. Schaffen wir Sozialwissenschaftler ab, holen wir uns Facharbeiter , herrlich. Ich habe Dich hier immer hochgehalten, bei Deinem schlechten Benehmen, wohl ein Fehler,

Nemo
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Nemo

Für dich bist du kein Ausländer, für alle Ausländer bist du kein Ausländer, für die linken Deutschenhasser bist du kein Ausländer, aber für einen Deutschen bist du sehr wohl ein Ausländer 🙂 Was dich aber nicht per se schlechter macht.

niki
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niki

Bei Führungspositionen kommt es mir ausschließlich auf Fähigkeiten drauf an… Und wenn Mann und Frau gleich qualifiziert sind, soll gefälligst das Los entscheiden und nicht von vornherein die Frau bevorzugt werden.
Weibliche Führung? Gerne, aber nur wenn diese in der Tat entsprechend qualifiziert dafür ist…
Gleich gut wie ein Mann…? Siehe oben!
Ich erinnere nur als Uschi vor Leyen… WAAAAAAA! Diese FRAU sollte lieber in ihren eigentlichen Beruf als Frauenärztin arbeiten… Soviel Unfähigkeit und Korruption in einer Person… ARGH…! Und da hat wohl das Peter-Prinzip zugeschlagen!