Ein paar Gedanken und eine Idee … zur AfD

Scheinbar ist es ausgesprochen schwierig, der „Alternative für Deutschland“ (AfD) den Wind aus den Segeln zu nehmen. Etablierte Parteien und Medien werden zwar nicht müde, Wähler und potenzielle Wähler auf die gravierenden Fehler der AfD hinzuweisen. Nur dringen sie einfach nicht vor, wie auch die Wahlen in Sachsen und Brandenburg gezeigt haben.
Der Grund ist denkbar einfach: man setzt auf die falschen Argumente. Aber andere hat man nicht.

Es ist ja schon länger so: Nazis, überall Nazis, kaum jemand kann noch von sich behaupten, vor diesem Vorwurf gefeit zu sein, denn was immer man sagt, es dauert nicht lange, bis jemand um die Ecke kommt, sich am Kinn kratzt und unkt: „Hmmm … das klingt mir jetzt aber doch sehr nach Nazi.“
Und das war‘s dann auch schon, man muss mit dem Stempel leben, weigern zwecklos, das können andere schließlich viel besser beurteilen.

Im Vorfeld der Wahlen in Sachsen und Brandenburg (und sowieso danach) wurde noch mal eine heftige Schippe draufgelegt. Wie schon zuvor, bei den Europawahlen, drehte sich der Wahlkampf der meisten Parteien nicht etwa um die eigenen Inhalte, um politische und gesellschaftliche Probleme. Die liefen eher unter „Ferner liefen“.

Nein, man musste sich an der AfD abarbeiten. Man musste den Wählern mit erhobenem Zeigefinger gebetsmühlenartig immer wieder vor Augen halten, dass sie Rechtsextreme wählen, Nazis, Neo-Nazis, Rechtsradikale und derlei mehr. Und selbst wenn nicht, dann war doch klar, dass diese verdammte AfD sich nicht angemessen von Rechtsextremen, Nazis, Neo-Nazis und Rechtsradikalen distanziert. Die AfD hat‘s gefreut. Den Wähler kaum interessiert.

Der ist eh das große Problem, dieser Wähler. Je länger die Appelle an seine Vernunft andauerten, je grenzwertiger die Ansprache an ihn, desto bockiger wurde er. Da gab es auf der einen Seite den, der wohl schon in die Ecke der Rechtsextremen eingeordnet werden muss. Da gab es aber auf der anderen Seite auch den, der – wirtschaftlich nahe dem Ende oder mit einer ausgeprägten Angst davor, diesem Ende entgegen zu wandern, ohne etwas dagegen unternehmen zu können – sich gedacht hat: „Was wollt Ihr eigentlich alle von mir? Ich bin kein Nazi, aber Ihr habt doch eh nichts zu bieten, also, hey, Shit happens?! Dann bin ich halt ein Nazi, wenn Ihr meint.“
Den AfD-Gegnern war das im Grunde wurscht, kollektiv alles, was irgendwie mit der AfD in Verbindung gebracht werden kann, als Nazi zu bezeichnen, ist herrlich einfach und entspannend. Zudem man sehr schön als Mahner und Visionär auftreten kann, wenn man nachdenklich anmerkt, dass die Parallelen vor Hitlers Machtentgegennahme ja nun wirklich nicht zu übersehen sind.

Und so ging es hin und her. Die AfD-Gegner schleuderten dem potenziellen AfD-Wähler um die Ohren, er sei ein Nazi, mindestens aber völlig verblödet oder (das wohl eher) sogar beides. Er solle doch mal das AfD-Programm lesen, dann wisse er Bescheid, und dann könne er unmöglich guten Gewissens die AfD wählen (wobei man in diesem Zusammenhang die zarte Frage stellen darf, wie viele Wähler die Programme ihrer favorisierten Partei gelesen haben, ich denke, die Zahl dürfte übersichtlich ausfallen).

Tja. Alle ham‘se recht, die AfD-Gegner ebenso wie die AfD-Freunde. Die einen wittern die Luft vor 1933, die anderen eine groß angelegte Kampagne der „Lügenpresse“. Und mittendrin die etablierten Parteien, die sich einig sind, dass dieses Phänomen namens AfD aus unergründlichen Tiefen emporgestiegen ist, völlig losgelöst von all dem, was wir bereits vorgefunden haben, bevor die AfD ihren Siegeszug antrat.

Was machen bloß die etablierten Parteien?

Wie heißt es so schön? Ein totes Pferd soll man nicht reiten. Und wenn das stimmt (und tote Pferde eignen sich wirklich denkbar schlecht, um ans Ziel zu gelangen), hätten die etablierten Parteien eigentlich schon längst absteigen müssen. Die Keule mit dem Rechtsextremismus und dem Völkischen hat eindeutig nicht funktioniert, das mag man bewerten, wie man will.

Nun ist aber – das sollte man jedenfalls meinen – den etablierten Parteien daran gelegen, Wählerstimmen zu ergaunern … pardon: zu ergattern. Das kann aber nur gelingen, wenn man auf Argumente setzt, die die Wähler überzeugen. Komplett beratungsresistent taten sie aber genau das nicht. Es war ein aberwitziges und ziemlich absurdes Theater. Je ablehnender die Wähler gegenüber den vermeintlichen Argumenten wurden („Wir müssen jetzt alle voll doll zusammenhalten, weil die böse, rechte AfD unseren Zusammenhalt gefährdet, weswegen wir unbedingt zusammenhalten müssen, damit der Zusammenhalt auch Zusammenhalt bleibt“), desto intensiver ritten die Parteien ihr totes Pferd. Und selbst dieses Pferd schien sich langsam zu fragen, was dieser Unsinn eigentlich soll.

Aber sie können nicht anders, die SPD, die CDU, die Grünen und die FDP (auch wenn Letztere inzwischen selbst wie ein totes Pferd wirkt, was allerdings nicht ganz schlecht ist). Sie können nicht anders, weil sie sich nicht großartig von der AfD unterscheiden. Die AfD ist ebenso für die neoliberale Politik wie die Parteien, die von sich behaupten, eine ganz andere Linie zu vertreten. Man muss nicht einmal das ach so oft angesprochene Wahlprogramm bemühen, es reicht, der AfD auf der einen und den etablierten Parteien auf der anderen Seite zuzuhören. Das sind alles Freunde der Privatisierung, der Zerstörung der gesetzlichen Rente, Fans niedriger Löhne, magerer Renten und der Überzeugung, dass der Markt schon alles regle.

Tja, und das ist das Grundproblem der etablierten Parteien: Sie können kaum gegen die AfD argumentieren, weil die inhaltlichen Unterschiede einfach zu gering sind. Und selbst der Hass auf geflüchtete Menschen und der Rassismus gegenüber Ausländern ist zu einem erheblichen Teil den Parteien zuzuschreiben, die sich jetzt im Licht der Menschlichkeit sonnen. Weil sie die internationalen Kriege mindestens stillschweigend hingenommen, meist aber eher aktiv befeuert haben; durch ihre Rhetorik, die Rüstungsexporte und aktive Einsätze. Nun sind das aber, in aller Kürze zusammengefasst, die wesentlichen Gründe für die Entstehung von Fluchtbewegungen.

Wenn man also jetzt der AfD vorwirft, dass sie kurzsichtig auf die Symptome einprügelt und die Ursachen nicht in den Fokus rückt, dann kann man in diese Vorwurfsliste die Parteien, die sich als Humanisten feiern, gepflegt mit einbeziehen.
Und das geht natürlich aus der Sicht der etablierten Parteien nicht, also müssen sie sich Nischen suchen, zumindest aber Ecken, in die man die AfD gut stellen kann, ohne sich selbst ehrlicherweise dazuzugesellen.

Besser machen diese Erkenntnisse die AfD nicht, im Gegenteil. Diese Partei nutzt jede Gelegenheit, um sich als Opfer einerseits und als Kämpfer für „den kleinen Mann“ andererseits darzustellen. Beides könnte gelogener kaum sein. Aber die Gegenseite agiert eben auch nicht ehrlicher, dieser kleine Hinweis sei also gestattet.

Was tun mit all den Nazis?

Ok, lassen wir die Parteien mal beiseite, auch die AfD. Und befassen wir uns kurz mit diesen ganzen Nazis, den Rechtsextremen, all jenen halt, die sich aus welchen wirren Gründen auch immer zur AfD hingezogen fühlen. Und machen wir mal ein kurzes Gedankenexperiment.

Und das geht so: Wir gehen jetzt davon aus, dass alle AfD-Wähler in Sachsen und Brandenburg Nazis sind. Und die, die bei den Europawahlen und der letzten und der kommenden Bundestagswahl die AfD gewählt haben bzw. wählen werden, die natürlich auch.

So weit, so einfach.
Nur: Was machen wir denn mit denen jetzt eigentlich? Alle erschießen ist wohl eher keine Option. Alle in Lager sperren? Ach, ich weiß nicht, da kommen irgendwie auch komische Assoziationen hoch. Man könnte sie verpflichten, Kurse zu besuchen, in denen ihnen beigebracht wird, ab jetzt den wahren Feind zu erkennen und den echten Freund gleich mit. Solche Kurse haben aber einen Haken: Sie funktionieren wahrscheinlich nicht, schon wegen des Zwangscharakters.

Ok, dann muss wohl eine andere Lösung her. Nur welche?

Man könnte womöglich versuchen, die politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zu verbessern. Man könnte probieren, eine Politik zu betreiben, die dafür sorgt, dass niemand mehr Angst vor Arbeitslosigkeit haben muss, vor unterirdischen Löhnen, vor Armutsrenten und explodierenden Mieten. Man könnte dem „Markt“ den Kampf ansagen und Maßnahmen ergreifen, die ihn, diesen merkwürdigen und so mächtigen Markt, eingrenzen und ihn bestrafen, wenn er menschenunwürdig agiert. Man könnte für mehr Gerechtigkeit sorgen, und dafür, dass staatliche Hilfe nur im äußersten Notfall nötig ist. Man könnte klipp und klar sagen, dass es keine Priorität hat, wenn der „Markt beunruhigt“ ist, sondern dass im Vordergrund steht, die große Zahl der Menschen, die Angst haben und abgehängt werden (das ist etwas anderes, als sich abgehängt zu fühlen!), zu beruhigen, für ihre wirtschaftliche Sicherheit zu sorgen.

Diese und ein paar weitere Dinge (beispielsweise die perversen Kriege in der Welt, motiviert durch Machtgeilheit und Gier nach Ressourcen) könnte man aktiv bearbeiten. Man könnte also alles daransetzen, dafür zu sorgen, dass es den vielen Menschen (und auch denen, die schon jetzt befürchten müssen, dass auch sie bald dazugehören), denen es dreckig und immer dreckiger geht, besser geht, dass sie angstfreier leben können und nicht befürchten müssen, morgen oder übermorgen ebenfalls abgehängt zu sein.

Und dann?
Am Ende blieben wahrscheinlich trotzdem die übrig, die heute als Nazis bezeichnet werden. Aber ich habe so eine Ahnung, dass es deutlich weniger wären als jetzt. Ich könnte mir vorstellen, dass sie sich auf einen kleinen Kreis reduzieren lassen.
Und wie man mit diesen verbleibenden Figuren dann umgeht, das wird man sehen. Aber im besten Fall kommt kaum noch jemand auf die Idee, sie in Lager zu stecken oder ins All zu schießen. Weil sie dann keine so große Rolle mehr spielen.

Probieren könnte man es ja mal …

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R_Winter
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R_Winter

Scheinbar ist es ausgesprochen schwierig, der „Alternative für Deutschland“ (AfD) den Wind aus den Segeln zu nehmen. ……. Der Grund ist denkbar einfach: man setzt auf die falschen Argumente. Aber andere hat man nicht. Nein, nicht nur die Argumente mussen geändert werden. Nicht nur die verdrehte Sprache muss geändert werden, sondern die Politik für ca. 70% der Menschen. Tja, und dass ist das Grundproblem der etablierten Parteien: Sie können kaum gegen die AfD argumentieren, weil die inhaltlichen Unterschiede einfach zu gering sind. Dieses stimmt leider. Die „Argumente“ werden mit anderen Worten dargestellt, aber in der Sache gibt zu viele Übereinstimmungen.… Weiterlesen »

Anton
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Anton

Warum gegen AFD demonstrieren, ich demonstriere auch nicht gegen den gefühlten 10000 en Meistertitel der Bayern, alles Wettbewerb!?

aquadraht
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aquadraht

[Gelöscht, weil unangemessen – TW]

Anton
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Anton

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Anton
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Anton

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aquadraht
Gast
aquadraht

Wer sein hohles Hirn hier im Blog immer wieder exhibitioniert wie Du, ist einfach pervers, unabhängig davon, ob öffentliches Hinternzeigen so geschmackvoll ist.

Anton
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Anton

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Anton
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Anton

Den Ton hätte ich mäßigen müssen! Bin sonst nicht besser als er

aquadraht
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aquadraht

Für mich langt es, mich über Deine Hohlheit zu amüsieren. Die EU ist nicht Europa, Du geographisch und auch sonst Herausgeforderter, lol.

Anton
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Eschi
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Eschi

[ Gelöscht, weil angemessen – Eschi ]

Andrea_Zett
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Andrea_Zett

„Nazi“ ist kein Argument, sondern – je nachdem, wer vor einem steht, eine Beschreibung oder einfach eine Beleidigung, weil man nicht argumentieren will oder weil man keine Argumente hat. Ich warte nun seit 4 Jahren auf die Begründung der politischen Linken, warum es wünschenswert sein sollte, den Sozialstaat mit vielen zusätzlichen Menschen zu belasten, ebenso den sozialen Wohnungsbau und warum von Niedriglöhnern erwartet wird, in Jubel auszubrechen, wenn ganz viel zusätzliche lohndrückende Konkurrenz ins Land kommt. Da kommt aber nichts. Vielleicht bin ich ja verstrahlt und kapiere nicht, warum es aus linker Sicht toll sein soll, den Sozialstaat zu riskieren,… Weiterlesen »

Anton
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Anton

Andrea, Hammeranalyse , wirklich gelungen😀😌

Andrea_Zett
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Andrea_Zett

Das Schlimme ist eigentlich, dass diese „Analyse“ von mir eigentlich gar keine echte intellektuelle Leistung ist (es ist ja auch keine intellektuelle Leistung, festzustellen, dass Rosen rot sind und der Himmel blau), sondern jedem auffallen müsste, der konsequent menschenfreundlich, wirklich progressiv und ein Anhänger der Aufklärung ist. Ich verstehe nicht, warum sich die politische Linke so derart aufs Glatteis führen lässt. Eine Linke, die Merkel bejubelt, ist eine Linke, die sich selbst so überflüssig gemacht hat, wie ein Furunkel am Arsch der Wähler. Die Linken machen den 10. Schritt vor dem 1. Schritt und wundern sich dann, wenn sie politisch… Weiterlesen »

Anton
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Anton

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Juergen
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Juergen

Ein sehr guter – und wie ich finde – auch sehr wichtiger Beitrag, Tom. Vielen Dank. Im Großen und Ganzen teile ich Deine Analyse und würde wünschen, dass jeder, der sich als liberal oder links definiert, Deinen Text lesen sollte. Und das nicht nur in Deutschland, sondern ebenso in vielen anderen Ländern, in denen die Neuen Rechten ebenfalls immer mehr Zustimmung erhalten. Stattdessen wird jedoch überall fleißig die Moralkeule geschwungen. Das hilft zwar überhaupt nicht gegen die Neue Rechte aber das scheint den Schwingern der Keulen ziemlich egal zu sein. Man könnte schon fast auf die Idee kommen, dass die… Weiterlesen »

Heldentasse
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Heldentasse

Die Lösung des (aus meiner Sichtweise) AfD Problems ist relativ einfach, weil eben viele WählerInnen derselben die AfD als bessere Alternative sehen, muss man sie einfach mal auf Landesebene(!!!) in die Regierungsverantwortung nehmen. Dann würde schnell klar das sie fachlich und politisch keine Alternative sein können. Denn das für das sie stehen, verbessert zudem auch nicht das Leben der Menschen die die aus Protest wählen.

Beste Grüße

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Holt die Wölfe auf die Weide! Dann können sie zeigen, was sie als Schäfer taugen.

Die Maske fällt.

Nicht dass FDP oder CDU/CSU jahrzehntelang gezeigt hätten, dass sie nichts hinkriegen beim Regieren, außer vielleicht eine ermäßigte Hotel- und Restaurantbesteuerung, oder? Oder doch?

Heldentasse
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Heldentasse

Unter der Voraussetzung, dass die meisten WählerInner der AfD Wölfe wären, müsste ich Dir recht geben.

Aber da wären wir ja wieder bei der Frage AfD gleich Nazis oder nicht?

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Nein. Nur, wollen Sie wirklich André Poggenburg oder Björn Höcke oder Beatrix von Storch oder Alice Weidel oder Alexander Gauland als Minister(präsidenten) sehen? Ich meine, das ist deren Führungskader. Was um alles in der Welt erwarten Sie von denen?

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Nein, ich(!!!) ganz persönlich will diese gelinde gesagt politischen Pappnasen nicht in der Regierung sehen. Nur leider scheint es so zu sein, dass dies relativ viele Menschen anders sehen. 🙁

Und denen muss man die Augen öffnen. Mir fällt zur Zeit kein anderer praktisch gangbarer Weg ein diese Typen zu „entzaubern“.

Was viel besser wäre, aber leider nur theoretisch funktioniert weil sei machen es ja nicht, könnten die anderen Parteien mal gute und menschengerechte Politik machen, dann würde sich das Problem mit der AfD auch lösen, denke ich.

Anton
Gast
Anton

Ja, Scheisse Helden, gut erkannt, aber nur auf Kreis und Landesebene möglich

niki
Gast
niki

@Heldentasse: …ist ja richtig…. Nur eines: Wie viel verbrannte Erde werden sie hinterlassen…? Obwohl… Da würden sie sich nichts zu den derzeitigen Landesregierungen nehmen, egal im welchen Bundesland. Wobei beim Thema Klimaschutz es essentiell ist, dass die AfD niemals auch nur einen Tag die Regierung in einem Bundesland stellt… Böse Zwickmühle! Und eine andere Frage ist ob die es dann nicht soviel schlechter machen… Denn die AfD ist gar nicht weit von dem CDU-Dreck weg und die sind genauso opportunistische Soziopathen… Und neoliberale Arschkrampen sind sie sowieso alle. Sie unterscheiden sich vor allem in der Klima-Politik, die CDU tritt da… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

Ich hoffe eben, dass die AfD Papnasen sich nachhaltig demontieren. Das Potential dazu haben sie zumindest. Verbrannte Erde auf Länderebene ist wohl kaum möglich, weil dazu ist der Gestaltungsspielraum auf Länderebene zu gering.

Beste Grüße

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Verbrannte Erde auf Länderebene ist wohl kaum möglich, weil dazu ist der Gestaltungsspielraum auf Länderebene zu gering. Ähh, Heldentasse, sorry aber das ist unfassbar naiv. Wenn die AfD in einem Bundesland (Gott behüte!) eines Tages die Landesregierung stellen sollte, also Ministerpräsident, Innenminister und Finanzminister, dann sind die Chef der Polizei, der Staatsanwaltschaften und des Landesverfassungsschutzes. Außerdem verteilen die dann das Geld und haben Einfluss auf die öffentlich rechtlichen TV-Sender und Rundfunkanstalten. Dann haben die alle Mittel in drr Hand, um linken, grünen und liberale Kreise, Parteien, Medien, Theater und Vereine zu drangsalieren, zu schickanieren, zu bespitzeln und die Fördermittel abzudrehen.… Weiterlesen »

Mordred
Mitglied
Mordred

Das sehe ich wie Du, Markus.

Anton
Gast
Anton

Linke haben nur Verstaatlichung und Masseneinwanderung, da wird nicht viel kommen

niki
Gast
niki

@Anton: Was denkst du denn? Wir verstaatlichen dein Wohnzimmer und werden dieses den Massen an Migranten zur Verfügung stellen…

Anton
Gast
Anton

Ihr seid nicht in der aktuellen Position , mir zu schaden. Es geht um Eure Ideologie und Euren Ausfall als Alternative

niki
Gast
niki

Ist mir so etwas von egal, was du vom Stapel lässt…
Auf jeden Fall wird dein Wohnzimmer verstaatlicht…

Anton
Gast
Anton

Dazu müsste mA ja arbeiten!

Anton
Gast
Anton

Ohne Arbeit kann es auch keine Verstaatlichung geben, sonst Sanktion wegen Faulheit! Ja zur Arbeit

niki
Gast
niki

Du kannst im Steinbruch Steine kloppen… Da kannst dich 24/7 austoben. Kein Problem damit… Aber dein Lohn wird bescheiden sein… Eine verstaatlichte Wassersuppen…

Anton
Gast
Anton

Ihr könnt keine Staaten führen

Rudi
Gast
Rudi

@ Heldentasse Die Lösung des (aus meiner Sichtweise) AfD Problems ist relativ einfach, weil eben viele WählerInnen derselben die AfD als bessere Alternative sehen, muss man sie einfach mal auf Landesebene(!!!) in die Regierungsverantwortung nehmen. Muss man nicht, aber warum gerade auf Landesebene? Es ist doch jetzt schon so, dass mit zunehmendem Anteil an den Wählerprozenten die Rechtsradikalen in Gremien rücken (Rundfunkrat, Landeszentrale für politische Bildung…) und ihren Einfluss ausüben können. Weil die AfD in mehreren Landtagen sitzt, darf sie nun auch Vertreter in die Kuratorien der Landeszentralen für politische Bildung entsenden. In MeckPomm kontrolliert nun ein wegen Volksverhetzung verurteilter… Weiterlesen »

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

@Rudi

Wenn du recht hättest mit Deinen Ausführungen, was hülfe dann gegen die AfD, die man unbestritten demokratisch gewählt hat? Verbieten kann man sie nicht, dass hat ja noch nicht mal bei der NPD funktioniert.

Pen
Gast
Pen

@Rudi

Das Schlimme ist, daß es hier keine wirkliche Alternative mehr gibt, keine Opposition und keine freie Presse. Sobald die AfD an der Macht ist, werden alle buckeln. Der Michel und die Autoritäten, was das bedeutet, ist bekannt. Ich sehe sehr Scharz, d.h. eigentlich Braun.

Anton
Gast
Anton

Jaja, die Machtübernahme der bösen Rechten steht kurz bevor, auf auf zum fröhlichen Auswandern! Ihr seid so süß!

Heldentasse
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Heldentasse

Und Du bist nur noch peinlich!

Anton
Gast
Anton

Die Rechte ist cleverer
Nicht zu leugnen, Respekt

Heldentasse
Mitglied
Heldentasse

@Pen

Sobald die AfD an der Macht ist, werden alle buckeln.

Die AfD ist eine durch und durch neoliberale Partei mit IMO brauen Ansätzen um davon abzulenken, und Sündenböcke zu präsentieren.
Wenn wir vor denen buckeln, buckeln wir vor unserer eigenen Dummheit!

Im übrigen werden sie „nach der Machtergreifung“ an die Fleischtöpfe gehen und sich selber richtig einschenken. Auch das wird möglicherweise einigen die Augen öffnen.

Beste Grüße

Pen
Gast
Pen

Guter Artikel und einige sehr gute Kommentare. Und ein sehr passendes Foto. Es ist schlicht die neoliberale Politik der Merkel-GRoKo, welche die meisten Menschen zur AfD treibt. Habe mich hier oft unterhalten mit Handwerkern und Arbeitern, immer wenn es sich ergab, und alle sagten fast wörtlich dasselbe, nämlich „Wir sind keine Nazis, aber wen sollen wir denn wählen“ und „so geht es doch nicht weiter.“ Die waren keine Nazis, sondern ganz normle, sehr nette Menschen, die unter enormem Stress stehen, weil es zu Hause hinten und vorne nicht reicht. Mein Zorn auf die Linke ( und die Grünen! ) ist… Weiterlesen »

Anton
Gast
Anton

Wagenknecht hat auch keine Bäume ausgerissen, obwohl sie in der Migrationsfrage vernünftige Anstze hat. Vergessen wir die Linken, dies ist doch einmal en Anfang! Kipping nicht sozial und Du nicht alt?!

Pen
Gast
Pen

Nun wird Anton gar persönlich, so wie die Meisten, wenn ihnen die Argumente ausgehen.

Hätte nicht gedacht, daß er seine Erbärmlichkeit noch steigern kann.

ThomasX
Gast
ThomasX

Ich habe da ja leider andere Erfahrungen mit den Wählern dieser Partei gemacht. Leider war ein Großteil tatsächlich so dumm ( oder denkfaul/bequem/naiv), anzunehmen, dass Umweltschutz, Sozialengagement und Verantwortung für deutsche Außenkriegspolitik und Exportweltmeistertitel an den deutschen Außengrenzen endet und nix kostet. Ist nicht so – sind wir uns doch einig. Wer auf Kosten anderer lebt, muss die Rechnung bezahlen. Man kann sich seiner Verantwortung natürlich auch entziehen, andere dafür verantwortlich machen und sie für sich verrecken lassen oder sogar bei deren sozialvertäglichen Ableben helfen und davon profitieren. Mit allem Drum und Dran. Dann darf man sich aber nicht wundern,… Weiterlesen »

Sukram71
Mitglied
Sukram71

Der mit besten Vorschlag stand wieder mal im Postillion:

Polen fordert mit Nachdruck Reparationen für den 2. WK. Weite Teile in Sachsen und Brandenburg sind mit der Bundesregierung offensichtlich extrem unzufrieden und wollen lieber eine rechts-nationale Regierung, die Flüchtlinge ablehnt.

Was liegt also näher, als die Gebiete, in denen die AfD stärkste Partei geworden ist, an Polen zu überschreiben? Das ist für alle die beste Lösung.

Ich bin jedenfalls einverstanden und die dortigen Bewohner sicher auch, so wie die Angela Merkel hassen.

Freddy Krueger
Gast
Freddy Krueger

Vorschlag zur Güte:
Deutschland zahlt ihre Reparationsforderungen, dafür geben sie uns Schlesien zurück.
Deal?

ChrissieR
Gast
ChrissieR

Guude!

Ei, do hab isch ja wohl so ebbes verbasst , hab e nei Handquetsch oigerischt…bis des Ding donn gelaafe is…Scheiss Smartphones…
Da gings ja ab hier…Fast wie im richtigen Leben…😀
Bis denne…muss misch mit dem neie Ding noch zesammeraufe!!

Alloah

Christine

Pen
Gast
Pen

Wie meinen? :- )

ChrissieR
Gast
ChrissieR

Ei, so wie isch des saach!!!😀

DJKuhpisse
Gast

Die AfD ist entstanden, weil die Union bestimmte Positionen geändert hat. Die AfD wurde dann vom Flügel leider praktisch übernommen. Den Ton gibt heute eher Höcke als Meuthen an. Das stört aber deren Wähler nicht mehr. Warum? Weil es eine Möglichkeit ist, den anderen zu zeigen, dass man die nicht mehr haben will. Die CDU macht mit bei Masseneinwanderung, beim Gender-Mainstreaming, bei mehr Steuern für die Bürger wegen des Klimas. Das wollen eben viele nicht und die AfD stellt sich als Alternative da. In diesem Bereich ist sie halt auch alternativlos.

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Gender-Mainstreaming ist natürlich ein gaaanz heißes Eisen! Dass auf diesem Gebiet die AFD eine wirkliche Alternative darstellt, bricht den Anderen noch das Genick. Ich finde es auch gut, wenn „die Bürger“ sich gegen Masseneinwanderung und Klimasteuer zur Wehr setzen! Was glauben die etablierten Parteien eigentlich, mit „uns Bürgern“ machen zu können?
Die AFD wird ALLESWIEDERGUTMACHEN!

Potenzieller Nicht-Wähler
Gast
Potenzieller Nicht-Wähler

Ein „Nazi“ ist ein Wähler der nationalsozialistischen Partei, die es zum Glück seit dem Ende des 2. Weltkriegs nicht mehr gibt. Aber schön, dass der „Nazi“ noch so brav weiter existiert. Als Schreckgespenst für den Huch-Bürger. Erstaunt lese ich dann immer, dass der „Nazi von heute“ mit Israel und Russland sympathisiert und keine Kriege führen möchte. Sinn ergibt das wenig. Aber es ist halt gut für das „Huch“, und für die Ablenkung. Denn in Wahrheit wurde der Nationalsozialismus längst von einer neuen, wahrscheinlich nicht minder menschenverachtenden Ideologie abgelöst: Dem neoliberalen Kapitalismus. Und dieser Ideologie huldigen im Grunde alle Parteien, manche… Weiterlesen »

Drunter & Drüber
Gast
Drunter & Drüber

Sie sind tapfer – spät, aber tapfer Vielleicht zu spät, aber trotrzdem tapfer, denn gegen weit geöffnete Tore anrennen gehört zu den edleren der Tugenden!