Nach Frankfurt: Alle Männer ausweisen, oder was?

Nachdem in Frankfurt ein Mann aus Eritrea ein Kind vor einen Zug gestoßen hat und dessen Mutter nur knapp dem Tod entkam, kocht und brodelt es in der Republik, insbesondere in der, die sich „Filterblasenland“ nennen könnte. Auf Twitter und Facebook gab es regelrechte Gewitter der Entrüstung, die (natürlich) schnell in der Instrumentalisierung endeten. Allen voran die AfD, aber nicht nur die.

Normalerweise ist es nicht meins, jede kleine Äußerung, jede gewollte Provokation und jede noch so durchschaubare Strategie der AfD mit Artikeln zu kommentieren. Ich mag es auch nicht besonders, wenn vermeintliche Posts, die mit Rechtschreibfehlern gespickt sind, an die große Glocke gehängt werden. Zum einen, weil oft nicht klar ist, ob sie echt sind oder nicht. Und zum anderen, weil das herablassende Gekeife, weil ein AfDler das Wort „Ahbendland“ eher abenteuerlich buchstabiert, in meinen Augen kein Mittel der politischen Diskussion ist.

Was die AfD allerdings nach dem Verbrechen an dem Kind am Frankfurter Hauptbahnhof so alles gepostet hat (allen voran Alice Weidel, die offenbar feucht im Schritt wurde, je dümmlicher sie kommentieren, posten und tweeten konnte), schlägt dem Fass den Boden aus. Einerseits.
Andererseits hat man wohl von der AfD auch nichts anderes erwartet.

Nicht mangelnde Sicherheitsstandards sind problematisch, sondern massive Einwanderung Illegaler und deren oft ungeklärter Verbleib in #Deutschland. Kaum Ausweisungen, keine #Grenzkontrollen – die Sicherheit wird grenzenloser #Willkommenskultur geopfert. #Frankfurt #Seehofer

Das ist ein solcher Tweet von Weidel. Der Zusammenhang zwischen dem Verbrechen von Frankfurt und der „massiven Einwanderung“ ist so dumm wie absurd. Da könnte man auch gleich alle deutschen Männer ausweisen, weil es unter ihnen Vergewaltiger gibt. Oder alle Bundesliga-Schiedsrichter auf eine einsame Insel verbannen, weil unter ihnen immer wieder Kollegen ungerechtfertigte Elfmeter pfeifen.

Aber lassen wir das. Die AfD ist bekannt für das Herstellen schlichter Zusammenhänge, selbst und gerade wenn es die nicht gibt.

Wenden wir uns Leuten im Filterblasenland zu, von denen wir nicht wissen, ob sie AfD, NPD, CDU, FDP oder SPD wählen (es geht uns auch gar nichts an). Sie blasen seit Tagen ins selbe Horn, kommen nicht darüber hinweg, dass ein Ausländer aus Eritrea diese unglaubliche Tat verüben konnte. Und machen das gleiche Fass auf wie die AfD.

Tja, und das ist nun einmal sehr, sehr dumm.

Schauen wir uns mal folgende Medienmeldungen an:

Frankfurt, 29. Juli 2019: Eine Frau und ihr achtjähriger Sohn werden am Frankfurter Hauptbahnhof vor einen einfahrenden ICE gestoßen. Während sich die 40-jährige Frau noch im letzten Moment retten kann, kommt für den Jungen jede Hilfe zu spät. Er wird von dem Zug überrollt und stirbt an seinen schweren Verletzungen.

Voerde, 20. Juli 2019: In der niederrheinischen Stadt stößt ein 28-jähriger Mann eine 34-jährige Frau vor eine einfahrende Regionalbahn. Sie stirbt an ihren Verletzungen. Das Motiv des Mannes ist unklar. Er war wegen Diebstahls und Körperverletzungen polizeilich bekannt.

München, 26. April 2017: Ein 59-jähriger Mann wartet an einem U-Bahnhof, als ihn eine 38-jährige Frau vor die einfahrende Bahn stößt. Der Zug bremst und kommt etwa zehn Meter vor dem Mann im Gleisbett zum Stehen. Die Frau leidet unter paranoider Schizophrenie. Ein Gericht ordnet eine Unterbringung in der Psychiatrie an.

Berlin, 19. Januar 2016: Eine junge Frau wird auf einem U-Bahnhof von einem psychisch kranken 29-Jährigen vor eine Bahn gestoßen, überrollt und tödlich verletzt. Der Täter wird im Prozess zur dauerhaften Unterbringung in der Psychiatrie verurteilt.

Stuttgart, 24. Dezember 1998: Ein Unbekannter stößt eine 20-Jährige vor eine S-Bahn. Sie wird überrollt und stirbt noch vor Ort. Ein Jahr später stellt sich ein Mann der Polizei. Ein Gutachten ergibt, dass er an einer schizophrenen Psychose leidet. Er wird dazu verurteilt, dauerhaft in der Psychiatrie untergebracht zu werden.

Ich würde drauf wetten, dass diese Meldungen keine große Resonanz hatten. Was wohl daran liegen mag, dass sie wirklich „blöde“ formuliert wurden. Bis auf das Geschlecht und das Alter der Beteiligten erfährt der Leser nicht viel. Warum auch? Die Taten waren schlimm, und oft spielt die psychische Verfassung der Täter eine wichtige Rolle (ja, in der Tat, normalerweise begehen einigermaßen „gesunde“ Menschen solche Taten nicht, es sind häufig psychisch zutiefst gestörte Menschen, die das tun), aber ob das Herkunftsland des Täters eine Bedeutung für die Taten hat, darf ernsthaft bezweifelt werden. Es sei denn, man bezieht Kriegs- oder andere Traumata mit ein.

Ich bin dafür, alle Informationen, die sachdienlich sind, zu benennen. Und wenn die Nationalität dazu gehört, ok, ja, einverstanden. Aber das ist meistens eben nicht der Fall. Und tatsächlich hätte es um das grausame Verbrechen von Frankfurt sicher nicht so einen Alarm gegeben, wenn die Nationalität nicht genannt worden wäre.

Dass psychische Erkrankungen, selbst wenn sie noch so naheliegend sind, offenbar in der öffentlichen Meinung und Einordnung von Straftaten kaum noch eine Rolle spielen, ist nicht nur ein Zeichen oberflächlicher Wahrnehmung. Es ist auch ein Signal dafür, dass die Bewertung einer Tat vorschnell und geprägt durch Vorurteile und simple Verurteilungen stattfindet.

Dass allerdings psychische Erkrankungen nicht einmal mehr in Betracht gezogen werden, selbst, wenn alles darauf hindeutet, sich zumindest mit dieser Möglichkeit zu beschäftigen, wirft auch kein gutes Licht auf die psychische Verfassung derer, die ihre Urteile so schnell und vorurteilsbehaftet fällen. Schließlich müsste man sich dann womöglich mit Traumata und Ursachen für diese auseinandersetzen. Das ist anstrengend und fördert womöglich andere unangenehme Wahrheiten zutage.
Das wollen wir nicht so gerne.

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ninjaturkey
ninjaturkey
3 Jahre zuvor

Was ist eigentlich mit dem Mann aus Eritrea, der erst vor ein paar Tagen in Wächtersbach von einem Mann (Psycho, Nazi?) aus einem Auto niedergeschossen wurde. Fragt eigentlich keiner danach, ob nicht hier ein Zusammenhang besteht, oder laufen derart viele Eritreer hier herum?

ChrissieR
ChrissieR
Reply to  Tom J. Wellbrock
3 Jahre zuvor

Komisch nur, dass der Bahnhofschubser bereits in der Schweiz auffällig geworden ist und trotzdem ungehindert durch die Lande reisen konnte!
Psychisch unberechenbare Leute, egal welchen Geschlechts oder Nationalität können halt eine Gefahr darstellen…
Seltsam nur, dass sich in letzter Zeit das “ vor den Zug schubsen“ so gehäuft hat!

Meine Idee wäre, den Zug vor Bahnsteigbeginn auf fast null herunterzubremsen und dann mit 2-3 km/h einzufahren.
So habe ich das oft mit dem Bus an Haltestellen mit viel Schulkinderverkehr gemacht, die haben meistens gedrängelt und sich gegenseitig“spasseshalber“ vor den Bus geschubst! Mit dem Bus konnte ich aber im Extremfall ausweichen oder die Haltestelle 2 m weit vom Trottoir anfahren…

Und nochmal: Fluchtirsachen beseitigen ist besser als traumatisierte Leute hier behandeln zu müssen…

Bis denne

Christine

Roberto De Lapuente
Roberto De Lapuente
Reply to  ChrissieR
3 Jahre zuvor

Komisch nur, dass der Bahnhofschubser bereits in der Schweiz auffällig geworden ist und trotzdem ungehindert durch die Lande reisen konnte! Psychisch unberechenbare Leute, egal welchen Geschlechts oder Nationalität können halt eine Gefahr darstellen…

Da bin ich voll bei dir. Ich kenne die Lokalität natürlich gut, bin fast jeden Tag im Umfeld des Hauptbahnhofes. Dort tummeln sich vieler solcher psychisch unberechenbarer Menschen. Dass es Unglücke, Übergriffe – oder wie immer man das nennen mag – gibt, ist jetzt keine Überraschung.

Überraschung ist auch nicht der Betroffenheitstourismus, den ich gestern zufällig an besagtem Gleis erlebte. Da weinten Leute und machten nebenbei Selfies. Diesen Mob halte ich für mindestens genauso unberechenbar.

Eschi
Eschi
Reply to  Roberto De Lapuente
3 Jahre zuvor

Mitleid ist, psychologisch betrachtet,
immer auch Selbstmitleid.
Es sagt viel über den Zustand unserer
Gesellschaft aus, wenn Nichtbetroffene an
Unglücksorten weinen.

Pen
Pen
Reply to  Eschi
3 Jahre zuvor

Mitleid ist dumm.

Wie wärs mit Mitgefühl?

aquadraht
aquadraht
Reply to  Roberto De Lapuente
3 Jahre zuvor

Also ich bin gut 50 Jahre lang immer wieder, jahrelang täglich, am Frankfurter Hauptbahnhof und in der Umgebung gewesen. Da tummeln sich in der Tat „psychisch unberechenbare Menschen“, Banker, Junkies, Fussballhools, Pendler, Polizisten, Politiker. Aber das Schubsen war eine Premiere.

Und nein, da „bin ich nicht bei Dir“, und auch nicht bei Christine. Der Mann scheint in der Tat psychisch krank gewesen sein bzw. im letzten Jahr eine Psychose entwickelt zu haben,. Damit ist er einer unter statistisch ca. 830.000 in Deutschland und ca. 84.000 in der Schweiz, die eine solche Krankheit entwickeln können. Die stossen aber nicht alle Leute vor den Zug. Was sollte man also tun? Der Mann lebte seit Jahren in der Schweiz und hat 3 Kinder.

a^2

Eschi
Eschi
3 Jahre zuvor

a. ) Der Konflikt zwischen Äthiopien und Eritrea schwelt seit
Jahrzehnten und nach der Unabhängigkeit Eritreas wurde
es im Land nicht ruhiger. Es kommen seit Jahrzehnten
Menschen aus Eritrea zu uns und alles gut.

b.) Gibt es hiet schreibende Staatsanwälte ? War es Mord ?

c.) Aus Eritrea gibt es sehr schöne Musik. Ich such mal welche raus.
Die Eritrea sind sehr liberal. Die halbe Sahara fährt da immer zum Saufen rüber.

Eschi
Eschi
Reply to  Eschi
3 Jahre zuvor

Libyen war auch mal schön….Freund Gilbert lenkt den Laster tatsächlich vom Dach und trinkt Dosenbier 🙂

https://www.youtube.com/watch?v=eQYQmhsKbfo

Eschi
Eschi
Reply to  Eschi
3 Jahre zuvor

Thema: Was passiert im Azawad ? Was haben die Bundeswehr und Kampfdrohnen dort zu suchen ?

https://www.youtube.com/watch?v=ndPVNNG6r0w

Sukram71
Sukram71
Reply to  Eschi
3 Jahre zuvor

Azawad ist der nördliche Landesteil von Mali und die Bundeswehr beteiligt sich bekanntermaßen, aufgrund eines Beschlusses des Bundestages, an der dortigen UN-Mission.

Islamisten hatten sich dort ausgebreitet und die Bevölkerung drangsaliert und ermordet. Die Sache ist aber natürlich wie immer deutlich komplizierter.

https://de.wikipedia.org/wiki/United_Nations_Multidimensional_Integrated_Stabilization_Mission_in_Mali?wprov=sfla1

Eschi
Eschi
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Du glaubst auch allen Scheiß !!!

Sukram71
Sukram71
Reply to  Eschi
3 Jahre zuvor

Dass die Bundeswehr aufgrund eines Beschlusses des Bundestags in Mali ist und an der dortigen UN-Mission teilnimmt stimmt auf jeden Fall.

Dass sich dort Al Quaida, aus Libyen kommend, breit gemacht hatte und den dortigen Bürgerkrieg ausnutzt, ist glaubhaft. Sicher hat der Westen und besonders Frankreich dort auch weitere starke Interessen.

Das schließt aber ja nicht aus, das es dennoch sinnvoll sein kann, dort einen Friedensprozess zu unterstützen und gewalttätige Islamisten zu bekämpfen. Wobei der ganze Einsatz natürlich auch scheitern kann. Ich denke nicht, dass deutsche Soldaten da großes Unrecht tun

Den Völkermord in Ruanda hätte man mit Soldaten stoppen können und man hat es nicht getan. Daraus sollte man lernen.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkermord_in_Ruanda?wprov=sfla1

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Eschi
3 Jahre zuvor

@Eschi

Das verrückteste ist, dass Frankreich, GB und die USA durch die Zerstörung Libyens den Terror von Boko Haram oder Al Kaida erst ins Leben gerufen haben.
Warum sollten da deutsche Soldaten den Ausputzer machen?

Wenn ich mit die Birne zudröhne, übernimmt doch auch kein Franzose, Brite oder Amerikaner den Kater für mich. 🙂

Sukram71
Sukram71
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

[Fr, GB, USA] den Terror von Boko Haram oder Al Kaida erst ins Leben gerufen haben.
Warum sollten da deutsche Soldaten den Ausputzer machen?

Weil das keine Bedingung für Hilfe sein kann. Jeder Missstand hat grundsätzlich immer seine Ursache bei anderen Leuten in der Vergangenheit. Wenn das ein Maßstab wäre, könnte man jede Art von Politik auch gleich sein lassen.

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Gibt es eine Feuerschutzversicherung für Pyromanen?

Eschi
Eschi
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Das zum Einen, zum Anderen sind
die Tuareg keine Islamisten.

aquadraht
aquadraht
Reply to  Eschi
3 Jahre zuvor

Zu b): Also ich bin kein Staatsanwalt, kenne mich aber ein wenig aus mit Rechtsfragen. Ob es sich um Mord, Totschlag, oder eine Handlung im Zustand verminderter oder fehlender Schuldfähigkeit handelte, kann nur ein Gericht nach Würdigung aller Tatumstände klären.

Es gibt Hinweise, dass der Mann psychisch erkrankt war. Es handelt sich dem Vernehmen nach um einen seit 2006 in der Schweiz im Asyl lebenden Eritreer, der hier drei kleine Kinder hat und bei seinen Nachbarn wohlgelitten und angesehen war. Erst in letzter Zeit sollen sich Anzeichen einer psychischen Störung gezeigt haben.

Das ist, was man aus den Medien erfahren konnte. Mit Ausländer, Neger, Migrant, pipapo scheint das eher nichts zu tun zu haben. Vielleicht mit traumatischen Erlebnissen vor seinem Asyl in der Schweiz, wer weiss das schon, ist auch sinnlos, darüber zu spekulieren.

Ok, aber trotzdem: Nehmen wir an, der Mann sei geistig gesund, aber ein Psychopath, und hätte die Tat begangen, um sich und anderen zu zeigen, dass er Herr über Leben und Tod ist. Dann könnte man von einer vorsätzlichen und heimtückischen Tötungshandlung ausgehen. Unter den Zug Schubsen erfüllt zweifellos das Mordmerkmal der Heimtücke, soweit der oder die Täter/in im Vollbesitz der geistigen Kräfte ist. Insofern scheint der äussere Tatbestand erfüllt. Stellt sich aber eben die Frage nach der Schuldfähigkeit. Siehe oben.

Sukram71
Sukram71
3 Jahre zuvor

Jeder sollte sich, soweit es möglich ist, dafür einsetzen, dass Flüchtlinge bzw Migranten hierzulande eine Perspektive erhalten und nicht zu lange im Zustand einer Duldung („Aussetzung der Abschiebung“) leben müssen.

Ohne Perspektive auf ein halbwegs geordnetes Leben und mit der ständigen Drohung durch Abschiebung, ist es sicher kein Wunder, wenn einige der alleinstehenden jungen Männer irgendwann austicken. Mein Bekannter lebt schon seit 4 Jahren so.

Dabei braucht Deutschland doch junge Leute.
Die Generation von jungen Zuwanderern sollte man daher so gut es geht in Schule und Ausbildung integrieren. In der Regel, sind das ganz normale Typen, die Alkohol trinken und ab und an nen Joint rauchen. Wenn die total verwahrlosen hilft das doch niemandem.

In Bonn gibt es zB ein Projekt, das nennt sich ASA, Ausbildung statt Abschiebung, das man unterstützen kann. In anderen Städten bestimmt auch.

Wenigstens kann man widersprechen, wenn irgendwelche Dumpfbacken im Bekanntenkreis, bewusst oder unbewusst AfD-Hetze verbreiten.

Natürlich können nicht alle Menschen auf der Welt zu uns nach Deutschland kommen. Aber deshalb muss man die Leute die hier sind, ja nicht schlecht behandeln. Es ist unser eigenes Interesse, die zu fördern.

Ein Teil der Flüchtlinge geht sowieso schon freiwillig wieder zurück. 😀
https://youtu.be/XooWvcDhnfc

Roberto J. De Lapuente
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Was hat der Vorfall in Frankfurt mit Flüchtlingen in Deutschland zu tun?

Sukram71
Sukram71
Reply to  Roberto J. De Lapuente
3 Jahre zuvor

Der Mann in Frankfurt war 2006 als Flüchtling in die Schweiz gekommen.

Und wer sich über Gewalt und sexuelle Übergriffe von Flüchtlingen aufregt, dem muss man sagen, dass Diskriminierung, Ausgrenzung und Hetze die Lage mit Sicherheit nicht besser macht.

aquadraht
aquadraht
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Und es gibt derzeit nicht den geringsten Hinweis darauf, dass das Schubsen mit seinem Flüchtlingsstatus zu tun hat, ausser vielleicht, dass die zweifellos nicht stressfreie Situation eines Migranten oder Flüchtlings psychotische Schübe begünstigen kann, wie andere Stressfaktoren auch. Das muss aber nicht so sein.

Tom hat überzeugend dargelegt, dass solche Taten häufig mit geistiger Verwirrung einhergehen. Ein Eritreer kann genauso eine schizophrene Psychose entwickeln wie ein Deutscher, die Prävalenz ist weltweit etwa 1%. Natürlich schubsen nicht alle an Schizophrenie Erkrankten.

Da herumzuspekulieren, bringt gar nichts.

a^2

Sukram71
Sukram71
Reply to  aquadraht
3 Jahre zuvor

Solche Gewalttaten haben aber nie was mit dem Flüchtlingsstatus zu tun. Aber selbst wen dem so wäre, wäre das ein Grund mehr, Flüchtlinge und Migranten besser zu fördern.

Ansonsten es wohl unvermeidlich – und wahrscheinlich ein natürlicher Reflex – Menschen in Gruppen einzuteilen und solche Taten dann im ersten Moment auf die Gruppe zu beziehen. Da hilft es nur, mit Vernunft zu argumentieren.

Jane Doe
Jane Doe
3 Jahre zuvor

Diese Tat ist einfach schrecklich.
Die Lösung aber kann nicht sein, alle Männer – vorzugsweise alle Eritreer oder gleich der Einfachheit halber alle Afrikaner – auszuweisen. Auch nicht die Überwachung zu erhöhen und dazu vielleicht gleich nochmal die Polizei- und Psychiatriegesetze zu verschärfen (wie es vermutlich der feuchte Traum einiger in diesem Lande ist).
Weitaus sinnvoller und effektiver wäre meines Erachtens eine ca. 2 m hohe durchsichtige „Wand“ direkt an den Bahnsteigen vor den Gleisen. Durch eine solche Sicherheitsvorrichtung, natürlich mit eingearbeiteten Türen, welche sich nur in Verbindung mit den sich öffnenden Türen des dann stehenden Zuges öffnen, könnten zukünftig nicht nur solche Attacken, sondern auch die sicher nicht wenigen Unfälle an den Bahnsteigen verhindert werden. Auch in den U-Bahnhöfen.

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Jane Doe
3 Jahre zuvor

Das einfachste wäre, wir begingen alle Selbstmord, um uns vor diversen Lebensrisiken zu schützen, eiderweil sterben müssen wir sowieso. Und wenn man tot ist, wird man in der Regel auch nicht mehr vor den Zug gestoßen, und wenn doch, kratzt es einen nicht mehr. 😛

Beste Grüße

Roland
Roland
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Helden ist ein alter Schwätzer

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Roland
3 Jahre zuvor

Der Roland ist auch nicht mehr der Held der er mal war, d.h. mit Dir können sie auch keinen Krieg mehr gewinnen.

Roland
Roland
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Für Dich alte Kröte langt es

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Wie auch, wenn man mit dem gesamten Kopf im Olifanten steckt? 🙂

Roland
Roland
Reply to  Roland
3 Jahre zuvor

Helden, Euer Hass auf die Mehrheit, welche Eure Politik ausbaden darf, ist frech und peinlich
Nur das Vorzeigen der eigenen 85 Jahre auf dem Buckel bringt niemanden weiter
Es gibt keine völlig offenen Grenzen, man heule in linken Kreisen

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Roland
3 Jahre zuvor

@Roland

Bisher war von dir noch kein Kommentar zu lesen, der außer dümmlicher, persönlicher Anmache irgend eine wertvole Substanz enhielte.
Bist du dir nicht delber peinlich?

Roland
Roland
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Linke Politik wäre mir persönlich eher peinlich

Negermetzger
Negermetzger
Reply to  Roland
2 Jahre zuvor

Ich sage: alle [gelöscht wegen abscheulichem Rassismus – TW]

Anton
Anton
Reply to  Negermetzger
2 Jahre zuvor

Das ist jetzt nicht wirklich geschrieben worden?

Sukram71
Sukram71
Reply to  Jane Doe
3 Jahre zuvor

Die Wand ist ne gute Idee, aber nicht machbar, weil jeder Zug anders gebaut ist und die Türen an anderen Stellen liegen.

Deshalb gibt es ein solches System ja auch nur in einigen wenigen ausländischen U-Bahn-Linien. ZB in Paris.

Was wir brauchen, ist eine flexible Kraftfeld-Technologie. 🙂 Oder Sensoren, im Boden, die blitzschnell lange Airbags zünden. Sowas in der Art.

Jane Doe
Jane Doe
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Die Wand ist ne gute Idee, aber nicht machbar, weil jeder Zug anders gebaut ist und die Türen an anderen Stellen liegen.

Dann ist es ja höchste Zeit auch die Züge samt der Türen zu normieren und entsprechend zu bauen. Jedenfalls ist das eher und sicher einfacher zu realisieren als eine flexible Kraftfeld-Technologie. Wobei diese eindeutig was für sich hätte. Wenn es diese dann noch in mobiler Form gäbe… man, das wäre wesentlich besser und sicherer als die berühmte Armlänge Abstand 😀

schnörch
schnörch
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Na, so was. Wenn, dann richtig. Wir sind ja schließlich in Deutschland. Nur ein Eingang pro Zug und Leibesvisitationen. Vorzugsweise verstärkt im Berufsverkehr. Natürlich auch vor Bussen und vor Straßenbahnen

Man kann nur noch den Kopf schütteln.

Wagner
Wagner
3 Jahre zuvor

zitiert:
„allen voran Alice Weidel, die offenbar feucht im Schritt (!)wurde, je dümmlicher sie kommentieren, posten …

und wie beschämend primitiv ihr Artikel in diesem Punkte ist – keinen Deut besser als die Angegriffene.
Pfui, das ist unterstes Niveau!

Roland
Roland
Reply to  Wagner
3 Jahre zuvor

Alice sieht besser aus als linke Frauen, sorry

Pen
Pen
Reply to  Roland
3 Jahre zuvor

Ganz wichtig für Wahlentscheidungen ;- )

Roland
Roland
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

Logisch, dass Ihr dies verneint

Mordred
Mordred
Reply to  Roland
3 Jahre zuvor

Meine Fresse. Optik? Ernsthaft? Und bspw. Wagenknecht oder Kipping sehen schlechter aus als Weidel? Was stimmt denn mit Dir nicht?

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Mordred
3 Jahre zuvor

Wer Politik mit „Aussehen“ verknüpft, der hat sie ganz sicher nicht mehr alle!

Aber wenn man es machen sollte, und dabei die Politik mal komplett ausblendet, so fällt doch auf, dass „die heißen Schnitten“ doch viel eher bei der Linken mitmachen. Bei der AfD denke ich immer an die Frau von Storch.

Beste Grüße

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Spielverderber….lass ihm doch sein Vergnügen, wenn er die unbedingt als Pin-Up-Girl in seinen Spind hängen will. 🙂

Roland
Roland
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

Hübsche Balkangirls sind noch besser

Roland
Roland
Reply to  Mordred
3 Jahre zuvor

Ich bin nicht links, so wenig kann bei mir nicht falsch sein!Für den Wähler ist Aliche hübscher, fertiig!

Heldentasse
Heldentasse
3 Jahre zuvor

An diesem sehr tragischen Vorfall oder wahrscheinlicher kapitalen Verbrechen, sieht man mal wieder eine vollkommene Asymmetrie der Risikoeinschätzung von vielen Menschen, was dann die Rattenfänger geschickt für ihre meist braunen politischen Ziele ausnutzen.

Wenn man objektiv an die Sache herangeht, ist und bleibt trotz dieser schlimmen Ereignisse das benutzen der Bahn als Transportmittel ein, im Vergleich zu anderen Verkehrsträgern, sehr risikoarmes Unterfangen. Es besteht deshalb überhaupt kein Grund sich aus dieser Perspektive heraus, darüber zu erregen, oder gar Sündenböcke zu schlachten die dafür nun mal gar nichts können.

Wenn man objektiv von diesen Risiken spricht, kann ich aktuell ein garstig Lied davon singen. Ich bin vor ca. 3 Wochen als Fahrradfahrer von einem Auto von hinten touchiert worden, inkl. Fahrerflucht des Gegners, und war deshalb 11 Tage im Krankenhaus, und bin jetzt noch einige Zeit krankgeschrieben. Da kommt man schon mal ins Grübeln wie gefährlich man als Mensch ohne 2t SUV- Panzer unterwegs ist, und wie gut man als normaler GKK- Patient, in einem teutschen Krankenhaus aufgehoben ist. Letztes Jahr wurden 443 Fahrradfahrer getötet und dazu kommen die 33.000 Menschen, die jedes Jahr von Krankenhauskeimen „gemeuchelt“ werden.

Das kratzt aber augenscheinlich keinen, vermutlich weil man wenn man dies wirklich abstellen will, eine menschenfreundliche Politik durchsetzten muss, die einigen das Geschäft vermiesen würde. Daran sind sie aber m.E. gar nicht wirklich interessiert.

Beste Grüße

Roland
Roland
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Linke entscheiden nicht über die Debatte
Die im Rentenalter schon gar nicht

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Roland
3 Jahre zuvor
Roland
Roland
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Die Debatte zeigt, dass Linke und Identitätsliberale nie bzw. nie mehr Macht erlangen dürfen
Glaube an den Wähler

Pen
Pen
Reply to  Roland
3 Jahre zuvor

Und was bitte ist ein Identitätsliberaler?

Pen
Pen
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Moin Heldentasse,

sehr passend, das Video. Der Zweite von links könnte Robert sein.

Mich hats auch erwischt. Radler sind hier nun mal gefährdet. Soviel zur deutschen Klimapolitik. Kein Vergleich mit Kopenhagen. Und Leute über 85 sind hier ohnehin unsichtbar. 🙂

Gute Besserung! Jedenfalls bist Du offenbar nicht in noch schlimmeren Zustand aus dem Krankenhaus herausgekommen. Da hast Du Glück gehabt.

Hoffentlich bist Du bald ganz wieder hergestellt.

LG

Heldentasse
Heldentasse
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

Hallo Pen,

vielen Dank für die guten Wünsche! 🙂

Und ja, hier im Krankenhaus zu landen kann ein erhebliches Risiko darstellen. Die Unfallchirurgie besteht in dem Krankenhaus wo sie mich hingebracht hatten, aus drei Abteilungen. Laut der Schwester die mal aus dem Nähkästchen plauderte, ist der Personalschlüssel für jede Abteilung tagsüber, 3 Fachkräfte und 3 Lernkräfte, an einem Tag war eine Fachkraft und ein paar Lernschwestern für alle drei Abteilungen zuständig! Wenn da mal was passiert, kann das ganz böse werden. Ein Skandal den niemanden zu jucken scheint, sei es weil die meisten gesund sind, und meinen es geht so nichts an, oder die haben Knete ohne Ende und werden in privaten Kliniken behandelt.

Aber Hauptsache sie stoßen einen nicht vor den Zug, und damit sind alle Probleme zur Zufriedenheit der Teutschen gelöst. 🙁

Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass wir eine saublöde Bande von ignoranten Arschlöchern sind, die alles mit sich machen lassen.

Beste Grüße

Pen
Pen
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

Du hast wirklich Glück gehabt. Ein Unfall auf der Straße mit Krankenwagen – da muß man halt mit.

Die Gründe für diese Misere ist außer kaputtsparen und Personalmangel auch die Massentierhaltung. Dort entstehnen die resistenten Keime, weil die Tiere ständig mit Antibiotika gefüttert werden. Profilaktisch! Da kümmert sich kein Schwein drum. Es gibt zwar auch da Regeln, aber die Tierärzte und Bauern unter sich.

Dös paßtscho!

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

@Pen

Dort entstehnen die resistenten Keime, weil die Tiere ständig mit Antibiotika gefüttert werden. Profilaktisch! Da kümmert sich kein Schwein drum. Es gibt zwar auch da Regeln, aber die Tierärzte und Bauern unter sich.

Deutsche Ärzte würden auch nie in ein deutsches Krankenhaus gehen, sondern in die Niederlande.
Dort gibt es Hygieneärzte und jeder neue Patient kommt erst mal in Quarantäne und wird auf diese Keime untersucht.

Pen
Pen
Reply to  Robbespiere
3 Jahre zuvor

@Robbespiere

Ja, und warum die das hier nicnt können ist mir ein Rätsel

Robbespiere
Robbespiere
Reply to  Pen
3 Jahre zuvor

Dem schleiße ich mich an. Gute Genesung, wehrter Diskussionspartner. 🙂

Mordred
Mordred
Reply to  Roland
3 Jahre zuvor

Aha. Du befürwortest also tote Menschen durch vermeidbare Todesursachen. Aua 🙂

Jane Doe
Jane Doe
Reply to  Heldentasse
3 Jahre zuvor

vermutlich weil man wenn man dies wirklich abstellen will, eine menschenfreundliche Politik durchsetzten muss

Das wird nicht passieren. Nicht, solange sich die Bürger lieber gegenseitig an die Gurgel gehen. Davon abgesehen ist menschenfreundlichere Politik von Vielen unerwünscht.

Nashörnchen
Nashörnchen
3 Jahre zuvor

Da kann man ja nur froh sein, daß das nicht in Chemnitz passiert ist und daß das kein Sachse war, der ein Flüchtlingskind aus Eritrea vor den Zug geschubst hat. Das hätte dann sicher eine komplette Dissertation über psychische Erkrankungen gegeben…

W.K.
3 Jahre zuvor

Moinsen..

Ich habe mir nun einige Kommentare durchgelesen.

Psychisch krank (Entschuldigt was?), mehr “Förderung“ von “Geflüchtenden“, nicht von bestimmten Ethnischer Herkunft abhängig, gibt auch Deutsche Straftäter etc. pp ….
AFD bashing usw. ….

a. Nach aktueller BKA Statistik, bei Straftaten von Tätern mit Migrationshintergrund, Geflüchtenden, sind diese HIER überproportional, gemessen an der Zahl der Menschen, vertreten(Ansteigende Deliktdichte zwischen 270 bis über 700%, je nach “Kategorie“, ab 2015 angestiegen).

DAS ist eine Realität die zwar evtl. Relativiert werden muss, aber durchaus mit dem bestehenden Migrationsproplematiken faktisch zwingend verbunden ist.

b. Tatsache IST ebenso parallel das hier SEHR Wohl die Herkunft, Ethnie, dies IST die kulturell, gesellschaftliche Heimat eine Rolle spielt (Sozial, Gesellschaftskompetenzen, Persönlichkeitsentwicklung usw.). Das zu leugnen, in abrede zu stellen ist legitim ,entspricht aber NICHT der (Psychologischen) Realität, und ist weder “Rassismus“ noch “Fremdenfeindlich“ , sondern REAL existierendes, menschliches Verhalten (Und NEIN ich verallgemeinere nicht).

c. Ebenso ist es durchaus menschlich (Sofern erkennbar) bestimmten Gruppen “aus dem weg zu gehen“, mit “Zweifeln“ zu begegnen, wenn solche Gruppen gewisse Arten von Straftaten begehen, und das eben überproportional (auch HIER steht Rassismus nicht im Vordergrund, sondern Eigenschutz, normales Schutzverhalten).

d. Nicht jeder, ich wage sogar zu behaupten die wenigsten, sind hierbei “Rechts“, oder gleich (AFD wähler) Nazi, welche darauf hinzuweisen suchen.

e. Was wird denn heutzutage NICHT von der ein oder anderen “Fraktion“ versucht zu “Instrumentalisieren“? Die einen “dürfen“, die anderen NICHT, weil “Moralisch verwerflich, Böse? WER entscheidet das, und WARUM?

Etwas zu einfach, zu einseitige Darstellung hier….

MfG vom WolF

Eschi
Eschi
Reply to  W.K.
3 Jahre zuvor

Der Migrationshintergrund laut Statistik
bindet ebenso Europäer ein.
Wie geht man denen präventiv
nach optischen Merkmalen aus dem
Weg, du Honk ?
Weichste nem Afrikaner aus, zieht
dir nen Franzose die Geldbörse aus
der Hose !

W.K.
Reply to  Eschi
3 Jahre zuvor

Moinsen..

Erst RICHTIG lesen, DANN “Honken“.

Tipp: Korrelation und Kausalität beschreiben NICHT das gleiche!

Sukram71
Sukram71
Reply to  W.K.
3 Jahre zuvor

Alleinstehende junge Männer in Großstädten, ohne Kontakt zur Familie, in unsicheren sozialen Verhältnissen begehen häufiger Straftaten, als der Rest der Bevölkerung. Richtig.

Junge Männer neigen mitunter sogar dazu Frauen sexuell zu belästigen. Wer hätte das gedacht?…

Dass junge Männer unter solchen Umständen (und auch sonst) überdurchnittlich häufig Straftaten begehen, ist schlicht normal. Um das zu ändern, muss man versuchen deren Umstände zu verbessern und die auf nen „richtigen“ Weg zu bringen. Einen anderen Weg gibt es ja auch gar nicht.

Weder kann man alle in ihre Heimatlander abschieben, noch kann man die Grenzen schließen. Also bleibt nur, das Beste draus zu machen. Von Ausgrezung und Ablehnung wird mit Sicherheit nichts besser. Außerdem können wir hier junge Leute brauchen.

Es hilft ja nicht ständig Probleme zu benennen, sondern vor allen Dingen muss man sich um *Lösungen* bemühen. Das ist natürlich viel schwerer.

Und Fälle, wie den in Frankfurt, wird es immer geben, weil das ja gar kein Flüchtling mehr war.

uli
uli
Reply to  Sukram71
3 Jahre zuvor

Wie Du die auf den richtigen Weg bringst, wohl klar, pfui!

Mörks
Mörks
3 Jahre zuvor

Mal ganz unabhängig vom aktuellen Fall,
Das gab es früher auch schon. Ich bin in der DDR groß geworden und da hat man mir von zu Hause aus und in der Schule eingetrichtert das man nicht direkt an der Bahnsteigkante stehen darf, da man vom Zug erfasst werden kann oder eben, das es Leute gibt die andere auf die Gleise schubsen. Es handelte sich dabei entweder um rumalbernde Kinder und Jugendliche oder eben um Gestörte.

Eschi
Eschi
Reply to  Mörks
3 Jahre zuvor

Im Westen sind wir damals mit Zügen zur Schule
gefahren, wo man die Türen während der Fahrt von
innen öffnen konnte.
Da haben wie die Ranzen von
gestörten Mitschülern zum Triebwagen hinausgeworfen und die
gestörten Mitschüler ( haben nicht abschreiben
lassen, also die Kooperation verweigert ) gleich auch.
Hei, was war das lustig wenn die die Böschung
runtergekullert sind.
Der Kapitalismus im Westen war damals sozialistischer
als die gesamte DDR. Wer nicht mitspielte, flog als Klassenfeind
zur Tür hinaus.