Aus fremder Feder

»Einige Monate später war ich für kurze Zeit Praktikatin in einem renommierten grünlich-gläsernen Gebäude in Deutschlands Medienstadt im Norden. Einem jener Orte dieser Welt, an denen nur die Putzkräfte eine dunkle Hautfarbe haben. Das war bei meinem Studentenjob bei Siemens genauso gewesen. Nicht mal in der Kantine war hinter den Wärmebehältern ein Mensch mit dunklem Teint zu finden. Höchstens wieder in der Spülküche. Unter den Journalisten sah ich bestenfalls ein paar »Quotentürken« oder die »zweite Generation mit Migrationshintergrund«. So viel zur Durchlässigkeit.«
– Undine Zimmer, »Nicht von schlechten Eltern«

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