Rente: Wo geriestert wird, fallen Jens‘ Spähne

jsOk. Tief durchatmen. Entspannen, nicht zu emotional werden. Das ist die Devise. Denn es geht um Jens Spahn, CDU, Bundestagsabgeordneter und Kämpfer für die private Altersvorsorge. Damit einhergehend setzt sich Spahn aktuell dafür ein, das Rentenniveau weiter zu senken.

Man muss sich das einmal vorstellen: Der Mann plädiert für eine Maßnahme, die schon jetzt Altersarmut produziert und – folgt man seinen Forderungen – künftig weiter produzieren wird. Seine „Alternative“ kann nicht funktionieren, weil die Mittel für die private Vorsorge bei den Betroffenen fehlen. Spahns größtes Problem: Er hat keine Ahnung vom Leben und kann – abgesehen von seinen persönlichen Vorteilen – nicht einmal ansatzweise beurteilen, was er da fordert.

Jens Spahn in allen Gassen …

Man fragt sich, wann der Mann Zeit für den Bundestag findet. Spahn ist Mitglied der Kulturstiftung des Bundes (Mitglied des Kuratoriums), bei der Deutschen Aids-Stiftung, der Deutsch-Atlantischen Gesellschaft, der Atlantik-Brücke, des Bürgerschützenvereins St. Georg Ahaus-Ottenstein, bei der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik und und und. Die Liste ließe sich problemlos fortsetzen. Was er in den zahlreichen Vereinen und Gesellschaften so treibt, wissen wohl nur wenige genau. Aber wofür Spahn steht, das ist allgemein bekannt, gerade in den letzten Tagen und Wochen hat der CDU-Mann eindrucksvoll demonstriert, wem seine Liebe gilt: der Versicherungswirtschaft. Aber nicht nur der, Spahn ist auch der Pharmalobby zugetan, und Angst hat er, vor der massenhaften Einwanderung muslimischer Männer. Denn die hätten laut Spahn eine hohe Affinität zur Gewalt.
Kurzum: Der Mann kennt sich aus, weiß genau, wo der Schuh drückt und kommt immer ganz schnell mit Lösungen um die Ecke. Derzeit will er das Rentenproblem aus der Welt schaffen. Durch private Altersvorsorge und eine weitere Absenkung des Rentenniveaus. Wenn es nach Spahn geht, müssten sowieso alle Deutschen verpflichtet werden, privat vorzusorgen. Das hätte er wohl gern.

Jens und die Arbeit

Natürlich hat Jens Spahn Verständnis dafür, wenn ein Dachdecker nicht bis 70 arbeiten kann. Und hier und da kommen vielleicht noch ein paar Berufsgruppen dazu, denen die Rente schon etwas früher zugebilligt werden sollte. Aber so insgesamt sieht Spahn die Deutschen immer länger arbeiten. Immerhin steige die Lebenserwartung täglich um mehrere Stunden. Da könne man doch ein wenig zusätzliche Arbeitszeit abzweigen, um sich seinen Lebensstandard zu erhalten.
Moment mal! Lebensstandard erhalten? Mit seit Jahren sinkenden Löhnen, dem Absacken des Rentenniveaus und einem Mindestlohn, der an Sklaverei grenzt? Ist das nicht ein Widerspruch?
Nicht für Jens Spahn! Der hat eine wirklich aufregende Biographie zu bieten: 1999 Abitur, bis 2001 Ausbildung zum Bankkaufmann, bis 2002 als solcher tätig. Ab 2003 nebenberuflich das Studium zum Politikwissenschaftler, im Jahr 2008 Bachelor of Arts (BA). Mitglied des Bundestages wurde Spahn 2002, er fiel also vom Schreibtisch der Bank direkt auf den Stuhl des Bundestages.
Wenn man so liest, muss man wohl von einer wahrhaft bewegten beruflichen Entwicklung sprechen, der Mann hat echt was mit- und durchgemacht. Vermutlich sind seine Hände optisch kaum von denen eines Bauarbeiters zu unterscheiden. Wer so viel erlebt hat, kann guten Gewissens von sich behaupten, dass er weiß, wie‘s läuft.
Schluss jetzt! Ich wollte doch nicht emotional werden.

Jens und die Versicherungswirtschaft

Jens Spahns Täterprofil: Jung, gierig, gnadenlos. Nicht zu vergessen: Fernab von der Realität. Oder aber gefangen in seiner eigenen. Und die liebkost die Versicherungswirtschaft mit einer penetranten Offenheit, die ihresgleichen sucht. Der Mann stellt sich tatsächlich als optimale Lösung vor, dass alle Arbeitnehmer verpflichtet werden, privat vorzusorgen. Mit Riester und der betrieblichen Altersvorsorge. Natürlich bei gleichzeitigem Absinken des Rentenniveaus, damit auch alle etwas davon haben. Zumindest in der Welt des Jens Spahn.
Man halte sich also vor Augen: Eine wachsende Zahl von Arbeitnehmern ist zwar wegen mieser Bezahlung nicht in der Lage, die laufenden Kosten fürs Leben zu bewerkstelligen. Gleichzeitig sollen aber genau diese Arbeitnehmer privat fürs Alter vorsorgen. Mit dem Effekt, dass die Auszahlung der Rente entweder nicht ausreicht, um um eine Aufstockung durch den Staat herumzukommen. Oder dass die angerechnet wird, so dass der heutige Arbeitnehmer später sowieso aufstocken muss. Dabei ist inzwischen allgemein bekannt, dass eh nur Rentner von Riester profitieren, die in die Kategorie Johannes Heesters fallen. Der verarmende Arbeitnehmer von heute wird der arme Rentner von morgen und soll sich darüber auch noch freuen. Diese Logik kann nur jemand entwickeln, der mit der ganzen Sache nichts zu tun hat.

Noch mehr Geld für die Altersvorsorge!

Denkt man Jens Spahns Prinzip zu Ende, müssten Arbeitnehmer nicht nur verpflichtet werden, private Vorsorge zu betreiben, sie müssten dafür künftig auch noch tiefer ins Portemonnaie greifen. Denn als die Riester-Rente eingeführt wurde, ging es darum, das sinkende Rentenniveau abzufedern. Riester war also von Beginn an nicht als zusätzliche Maßnahme gedacht, um die Rente zu erhöhen. Sie war lediglich eine Krücke, um die Einsparungen bei der Rente auszugleichen. Eine Krücke freilich, die sich als alles andere als stabil erweisen sollte. Wer also nicht riestern will oder kann, muss schon heute mit einer niedrigeren Rente rechnen. Und wer riestert, hat auch nichts davon, weil Gebühren und Provisionen nicht etwa die Rente der Einzahler, sondern den Lebensstandard der Versicherungsvertreter sichern.

Wird nun also das Rentenniveau weiter abgesenkt, würde das bedeuten, dass die Beiträge für die private Altersvorsorge entsprechend angehoben werden müssten. Wenn es nach Jens Spahn geht, natürlich gleich als staatlich formulierte Verpflichtung. So kann man in der Tat der Versicherungs-Lobby das Leben richtig leicht machen. Allerdings funktioniert das eben nicht. Wenn ein Arbeitnehmer mit dem Mindestlohn nach Hause geht (oder auch etwas drüber), dann kann er sich die private Altersvorsorge schlicht nicht leisten. Selbst 50,- Euro pro Monat sind da eine kaum zu stemmende Aufgabe, vom ausbleibenden positiven Effekt ganz zu schweigen.

Sehenden Auges in den Abgrund

Es ficht Jens Spahn nicht an, dass die private Altersvorsorge gescheitert ist. Zumindest aus Sicht der Sparer. Denn er kennt diese Sicht nicht, ist weit von ihr entfernt. Und so lässt er es zu und forciert es, dass es mit der gesetzlichen Rente weiter bergab geht. Längst haben namhafte Ökonomen erkannt und klar zum Ausdruck gebracht, dass die Lösung nur die Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung sein kann. Zuletzt hat Peter Bofinger dies in der „HAZ“ in einem Gastbeitrag getan. Dazu müsste zwar die Gruppe der Einzahler erweitert werden. Auch über die Höhe der Beitragsbemessungsgrenze müsste gesprochen werden. Doch was spricht dagegen?

Jens Spahn hat alles mögliche im Auge, nur ganz sicher nicht das Wohl der Arbeitnehmer. Er sieht auch nicht das Rentensystem als Ganzes, sondern palavert pausenlos über die junge Bevölkerung, die für die Alten aufkommen müsse. Damit schürt er Neid und Missgunst unter jenen, die gleichermaßen Opfer einer Politik sind, die er favorisiert. Einer Politik, die sich liebevoll um die Versicherungs-Lobby kümmert und dem Wahlvolk alle paar Jahre ein paar Geschenke verspricht.
Aber was will man von einem Mann erwarten, für den die gesetzliche Rente sowieso nur ein Klotz am Bein ist? Nicht an seinem Bein, versteht sich.

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Bild: Olaf Kosinsky/Wikipedia

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Bruder Johannes
Gast
Zuletzt hat Peter Bofinger dies in der „HAZ“ in einem Gastbeitrag getan. Bemerkenswerterweise spricht er nur von Ausdehnung der Beitragspflicht auf die Selbständigen. Dazu müsste zwar die Gruppe der Einzahler erweitert werden. Das erweitert aber auch den Kreis der Leistungsempfänger, d. h. in ein bis zwei Jahrzehnten steht man vor dem gleichen Problem wie heute. Nachhaltig wäre nur eine dynamische Beteiligung der Arbeitgeber. Die seh ich nicht. Auch über die Höhe der Beitragsbemessungsgrenze müsste gesprochen werden. Ich bin mir ganz sicher, dass es für die wirklich exorbitant gut Verdienenden Schlupflöcher geben wird. Was bleibt, ist eine Verteilung von der Mitte… Read more »
wschira
Mitglied

Das erweitert aber auch den Kreis der Leistungsempfänger…

Seltsam, die Schweiz hat kein Problem damit.

Bruder Johannes
Gast

Die haben ähnliche Probleme wie wir. Ist kaum ein Unterschied. Z. B. hier

http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/nach-der-pension-direkt-aufs-sozialamt/story/18557409

Vergleichbares wurde hier kürzlich auch diskutiert (Thema: Grundsicherung/Altersarmut). Nach Deiner unbeweisbaren Behauptung dürfte es das ja in CH nicht geben.

wschira
Mitglied

Ich werde das nachlesen. Ich bitte aber, mich nicht zu duzen, wir haben schliesslich noch nicht die Schweine zusammen gehütet.

Bruder Johannes
Gast

Stimmt. Kenn mich mit Schweinen auch nicht so aus.

kreuzrotter
Mitglied
Das erweitert aber auch den Kreis der Leistungsempfänger, d. h. in ein bis zwei Jahrzehnten steht man vor dem gleichen Problem wie heute. Nachhaltig wäre nur eine dynamische Beteiligung der Arbeitgeber. Die seh ich nicht. Ähnlich verhält es sich ja mit einem steigenden Durchschnittseinkommen: Je höher dies wird, desto höher werden die monatlich eingezahlten Beiträge für die Rentenversicherung, aber gleichzeitig steigen damit aber auch die späteren Rentenansprüche. Derzeit oder in den letzten Jahren haben wir sogar das gegenteilige Problem: Sinkende oder maximal gleichbeibende monatliche Einzahlungen in die Rentenversicherung aufgrund der sinkenden oder höchstens stagnierenden Reallöhne (Leiharbeit, 450,- Euro-Jobs etc.). Dafür… Read more »
Bruder Johannes
Gast

D.h. das Geld, was die Rentner erarbeitet haben, wird ein zweites Mal besteuert, was doch eigentlich verfassungswidrig ist, wenn mich nicht alles täuscht.

Da täuscht Dich leider alles. Dazu gibt es eine BGH-Entscheidung.

Die Mehrfachbesteuerung von Arbeitseinkommen und anderen Steuerquellen ist leider heute üblich geworden. Ganz schlechter Stil, kaum vermittelbar aber eine Machtdemonstration des Staatsapparates. In F, GR, ES gibt es deshalb auch regelmäßig gewalttätige Demos.

kreuzrotter
Mitglied

Ach so! Na dann ist ja gut. Ich dachte schon da wäre irgendwas nicht in Ordnung.

Sprotte
Gast
Zur Doppelbesteuerung und auf welchen Grundlagen das möglich ist und wem es nützt: http://www.nachdenkseiten.de/wp-print.php?p=30551 Der Beschwerdeführer war ein Leitender Oberstaatsanwalt der jahrelang beim Finanzgericht Münster Einsprüche eingelegt hatte. Das Finanzgericht Münster ist zuständig für die Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold und Münster. In seinem denkwürdigen Urteil (Frechheit: steuerrechtsimmanente Betrachtungsweise, RZ 176) schreibt das BVerfG falsch ab und ignoriert den Inhalt von zwei gerichtseigenen Quellen. Es werden Rentenhöhen zugrunde gelegt, die es nicht gibt und nicht geben kann, ebenso Ruhestandsgehälter so gering, die es auch nicht gibt. Das stört das BVerfG nicht. Es gibt Quellen an, zitiert aber die Texte falsch. So zitiert… Read more »
Bruder Johannes
Gast

@ Stephan Becker

Dein Gefühl trügt Dich nicht. Da ist überhaupt nix in Ordnung. Aber wo kein Kläger ist…

Bruder Johannes
Gast

@ Sprotte

Richtig, es war sogar das BVerfG. Das war zu der Zeit, als Eichel Bundesfinanzminister war. IMHO der mieseste, den wir je hatten. Otto Schily war Innenminister. Und Riester/Clement waren Arbeitsminister. Bei diesem “Schreckenskabinett” muss einen nix mehr wundern. Unter den Ausscheidungen von deren Gehirnwindungen leiden wir noch heute.

Ach so, das BVerfG ist ja politisch unabhängig! Ja, und der Weihnachtsmann bringt Weihnachten die Geschenke.

kreuzrotter
Mitglied
@Sprotte Vielen Dank für den Link mit dem Interview von Herrn Morgan. Es ist eine unglaubliche Unverforenheit vom BVerfG und dieser Sachverständigenkommission Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, die Früchte ihrer Arbeit wegzunehmen! Man könnte auch sagen, dass das ein Verbrechen an den Menschen ist. Wie sagte mal so ein Politiker – als Zitat aus der Bibel: “Wer nichts arbeitet soll auch nichts essen.” Das war aber nicht das ganze Zitat. Vollständig lautet es so: “Wer nichts arbeitet, soll auch nichts essen und wer anderen ihr Geld wegnimmt, bekommt keine Diätenerhöhung mehr.”. Mir ist in den Aussagen von… Read more »
Sprotte
Gast

@Stephan Becker stimmt, es ist unpräzise dargestellt. Danke für den Hinweis.

holger
Gast
–>Dazu müsste zwar die Gruppe der Einzahler erweitert werden.” LOL immer wieder der gleiche Betrachtungsfehler… Einzahler sind nicht die Arbeitnehmer, sondern Einzahler sind immer nur die Kunden, die auch noch Bonität haben, die Dinge zu kaufen, die die Fachverkäuferin so anzubieten hat. Man müsste es halt nur mal mit BWL versuchen, und einfach seine Gehirnlappen anstrengen. Die Rente wird aus dem Umsatz minus Material und Waren, vom Arbeitgeber abgeführt. Der Arbeitnehmer hat ein FIKTIVES BRUTTO mehr nicht. Und DAS hängt immer von der Bonität der Kunden ab. Es sollte jedem mal Bewusst werden, dass der Arbeitnehmer NIX aber auch gar… Read more »
schwitzig
Gast

@holger

Man müsste es halt nur mal mit BWL versuchen, und einfach seine Gehirnlappen anstrengen.

Ein Oxymoron.

Glückwunsch! Dein Geschreibsel ist sogar noch dämlicher als Sukrams Geblähe.

Mordred
Gast
Einzahler sind nicht die Arbeitnehmer, sondern Einzahler sind immer nur die Kunden, die auch noch Bonität haben, die Dinge zu kaufen, die die Fachverkäuferin so anzubieten hat. Man müsste es halt nur mal mit BWL versuchen, und einfach seine Gehirnlappen anstrengen. o mann^^ dir ist schon klar, das bwl diese thematik überhaupt nicht im blick hat, sondern die vwl? des weiteren sollten selbst einem bwler grundlegende wirtschaftskreisläufe bewusst sein. in diesen sind menschen nämlich zeitweise kunden ODER lieferanten. das gleich gilt übrigens auch für unternehmen. Es sollte jedem mal Bewusst werden, dass der Arbeitnehmer NIX aber auch gar NIX einzahlt,… Read more »
Johannes
Gast
@holger ich verstehe Ihren Ansatz auch nicht. Der Arbeitgeber führt erstmal nichts vom Umsatz ab, sondern von den Löhnen. Das hat für sich schon einmal diverse Konsequenzen, da für Gewinne / Zinsen (welche ja auch von irgend jemand Einnahmen sind) keine Beiträge abgeführt werden, sondern nur für den Teil der Wertschöpfung die im Unternehmen der Arbeit zugeordnet wird. Wenn ich Sie richtig verstehe sagen sie aber, dass bei Ausweitung der Abgabenpflicht auch auf Kapitalgeber, die Produktpreise 1:1 weiter steigen und damit der kleine Mann der Brötchen kauft mehr in die Rentenkasse einzahlen muss? Das mag bei diversen unrealistischen Annahmen so… Read more »
holger
Gast

Johannes schrieb am 24. Mai 2016 um 15:43 – Permalink Antworten

@holger
ich verstehe Ihren Ansatz auch nicht. Der Arbeitgeber führt erstmal nichts vom Umsatz ab, sondern von den Löhnen. ”

Mal ganz ehrlich, verarschen lassen muss man sich nicht andauernd… guck dir ne BWA an, und dann komm wieder mit ner Antwort.

Mordred
Gast

kannst du bitte erläutern, was an dem zitierten im kontext falsch ist?

Yarsin
Mitglied
@holger Junger Mann, das (BWA) sind doch alles nur Zahlenspielereien. Je nach gewünschtem Ergebniss lassen sich da gewisse Stellschrauben drehen. Die Buchhalterische vorgehensweise hat nichts mit der Realität zu tun. Realität: Vorne kommt was rein und hinten kommt was raus. Die Differenz ist die Wertschöpfung. Um diese Wertschöpfung zu generieren werden Produktionsmittel eingesetzt. Diese unterteilen sich in Arbeiter und Maschinen. Den Anteil der Arbeiter nennt man Löhne. Von diesem Lohn ist der AG verpflichtet Anteile direkt an die Sozialkassen und das FA abzuführen. Fazit: Der AN bezahlt z.B. die Rente. Der AG führt die Zahlungen nur im Auftrag des AN… Read more »
t.h.wolff
Gast

Der Arbeitnehmer hat ein FIKTIVES BRUTTO mehr nicht.

Eigentlich arbeitet ja auch nur das Kapital in der Geldbörse – durch seinen ihm höchsteigenen Fluss. Werktätige haben da keinerlei Anteil.

Mondo Bizarro.

kreuzrotter
Mitglied

Arbeitnehmer (AN) werden sowieso viel zu überschätzt. Im Grunde braucht ein Unternehmer eigentlich keine AN, weil er die Arbeit alleine sowieso viel besser verrichten kann.
Und da die AN auch NIX einzahlen, kann man die auch gleich ganz weglassen.
Das ist quasi Grundlagenwissen aus der 2. Klasse Grundschule.

leslie
Gast

“Doch was spricht dagegen?”
Unbegrenzte Gier… :-O

Peng…
Oder noch mehr Altersarmut und Politik für die oberen 10000.

Ihr habt nurnoch diese Wahl !
Denn würden Wahlen etwas bringen,wären sie verboten.

Mfg

R_Winter
Mitglied
Jens Spahn wird in unserem Wahlkreis mit dem Spitznamen “die Qualle” bezeichnet, da er glatt und schmierig ist. Ich habe den Mann seit seinem Eintritt in den Bundestag verfolgt. Er wurde von Beginn an seiner Tätigkeit als Abgeordneter als Perspektiv-Lobbiest von der Gesundheitsindustrie und Versicherungswirtschaft aufgebaut, mit einem Büroleiter versorgt, der kaum von einem jungen Abgeordneten finanziert und gesteuert werden konnte. 10 Aufbaujahre zum wirkungsvollen Lobbiesten sind für bestimmte Kreise normal. Er war zu Beginn seiner Abgeordnetentätigkeit in Aufsichtsgremien eines Betriebes der Gesundheitsindustrie und einer Versicherungsgesellschaft tätig. Bei “abgeordnetenwach” beantwortet er keine Frage, sondern nur mit der immer gleichen Standardantwort.… Read more »
Heldentasse
Mitglied

@R_Winter

Wieso bezeichnet man in Deinem Wahlkreis den gewählten Volksvertreter als “Die Qualle” der 2013 mit 52% ein aus seiner, und aus Sicht seiner Partei ein sehr gutes BTW Ergebnis erreichte?

Wohnen dort mehrheitlich QuallenliebhaberInnen, und sind das evtl. die selben Leute die meinen “Mutti wird’s schon richten”?

Ergo: Fassen wir uns lieber mal selber an den Kopf, und fragen uns warum so Menschen überhaupt so erfolgreich sein können!

Beste Grüße

Anton Chigurh
Mitglied
@ Heldentasse Mach Dir mal den Spaß und fahre ein paar Tage im Münsterland umher und begegne den Leuten dort mal. Dann wirst Du verstehen was R_Winter wirklich meint. Die guten Ergebnisse dort erzielt das Spahnferkel, weil es den bräsigen Schnarchtassen dort noch ansatzweise gut geht und sich somit nix ändern darf. Selbst dass er schwul ist, verzeihen ihm die konservativen Ureinwohner. Er ist halt einer von denen. Typen wie Spahn sind wie eine Seuche: sie verstehen es sich auf lokaler Ebene überall durchzuschleimen, mit jedem auf “Guter Nachbar” zu machen, während sie dem Bürger, mit dem sie eben noch… Read more »
Mordred
Gast

Wohnen dort mehrheitlich QuallenliebhaberInnen, und sind das evtl. die selben Leute die meinen “Mutti wird’s schon richten”?

schon mal mit leuten vom dorf zu tun gehabt? also leute, die dort seit geburt leben und ausländer, massenarbeitslosigkeit etc. nur ausm tv oder urlaub kennen? die leben da wie inne 50er jahre, nur mit neuerer technologie, insb. smartphones. da wird standardmäßig cdu oder noch rechter gewählt. und jetzt seit neuestem, wenn was auch immer missfällt, afd.

R_Winter
Mitglied

@Heldentasse

Die 52% für Spahn sagen nichts, denn auch ein schwarzer Pfahl, der von Schützenfest zu Schützenfest getragen worden wäre, hätte 52% bekommen.
Die Unwissenheit ist im Münsterland noch weit verbreitet, dafür gibt es viele Supppenküchen, Sozial-Kaufhäuser, natürlich kirchliche Organisationen und viele wohlhabende Landwirte – aber langsam wachen die Menschen auf, denn der Kirchenbesuch wird immer schwächer.
Hier ist vieles noch 30 Jahre zurück…..
In 10 Jahren merken hier viele erst, dass sie heute von Spahn (CDU) und Ingrid Arndt-Brauer(sPD) beschissen werden.

jowi
Mitglied

Wäre das Spahn-Ferkel eine seltene Spezies der Korruption und der skrupellos- opportunistischen Selbstbereicherung, man könnte das erbärmliche Häufchen einfach ignorieren. Aber leider ist die giftige netzwerkende Spinne mittlerweile der Erfolgspolitiker schlechthin und das im gesamten befreiten Westen.
Dass diese Dreistigkeit dabei kaum einem aufzufallen scheint, kann einen in eine lähmende Verzweiflung stürzen.
Diese Würmer durchlöchern den hölzernen Kahn der Demokratie und man muss nur über den Teich schauen, wo nun am Ende ein narzistischer Glücksspiel-Tycoon gegen eine Polithure schlimmster Prägung dem Bürger zur Wahl steht.
Lasst alle Hoffnung fahren!

Heldentasse
Mitglied
Solange wir MARKTKONFORME “Demokratie” mit Volksherrschaft verwechseln, kommt es so wie Du es beschreibst. Diese “Würmer” nagen aber an etwas totem, denn etwas lebendiges würde so etwas nicht zulassen, und im Grunde sind diese “Würmer” systemimmanent und deren Name bzw. Person spielt keine Rolle, wenn der eine “Wurm” ausfällt wird er sofort durch einen NachfolgerIn ersetzt. Mein Ergo: Ändern wird sich nur was wenn wir und auf echte menschliche Werte als Grundlage von Gesellschaft einigen. Der höchste Wert in allen gesellschaftlichen und ökonomischen Einrichtungen ist der Mensch. Ziel der Gesellschaft ist es, dem Menschen die Bedingungen für die vollste Entfaltung… Read more »
jowi
Mitglied

Ja, man könnte meinen, die Holzwürmer nagen an einer toten Demokratie. Wie ist es nur möglich, dass ganze Völker so verarscht werden.
Immerhin gibt es im Internet einige gute Seiten, z.B.: https://lobbypedia.de/wiki/Jens_Spahn

Was man dort lesen kann ist noch schlimmer, als das was Jörg geschrieben hat. Ein opportunistischer Politprostituierter der ganz üblen Sorte, kein Wunder, dass er von der Wirtschaftswoche bereits als Kanzlerkandidat gehandelt wird.

Heldentasse, deine idealistischen Forderungen in Ehren, mir wäre schon gedient, wenn die bestehende Demokratie vor solchen widerlichen Typen besser geschützt würde.

Robbespiere
Mitglied

Ups, der wurde tatsächlich direkt ins Parlament gewählt?
Ich dachte, so ein Grünschnabel käme allenfalls als Schleimer über eine Liste in den BT.
In seinem Wahlkreis müssen schon ganz besondere Wähler leben, die Einen, der im Leben noch nichts geleistet hat außer einer großen Klappe, derart hochzuhieven.

Mordred
Gast

naja. stellt der wahlkreis nicht kandidaten auf bzw. lässt diese von seinen mitgliedern wählen und schiebt sie dann dem wähler sozusagen unter? “wenn ihr wähler einen cdu-mann von hier im bt haben wollt, dann habt ihr nur den spahn zur auswahl”.
oder durch überhangmandate.
der wähler hat so gesehen quasi null einfluss darauf, welches parteimitglied in den bt wandert.

Robbespiere
Mitglied

@Mordred

der wähler hat so gesehen quasi null einfluss darauf, welches parteimitglied in den bt wandert.

Stimmt schon, aber wenn so Einer 4 Jahre lang nur Müll absondert, muss man sich fragen, ob man ihm nochmal seine Erststimme geben will.

Yarsin
Mitglied

Die Frage ist nur, ob der gesunde Verstand siegt oder das Parteifähnchen.

Heldentasse
Mitglied

Ich verstehe nun die ganze Aufregung nicht. Herr Spahn denkt doch nur das konsequent zu Ende was die Sozen unter Herrn Schröder eingestielt haben, und das war ja bekanntlich ein sogenanntes Erfolgskonzept.

Im übrigen ist die Riester Rente sicher:

Arbeitsministerin Andrea Nahles hat in der Debatte um die Riester -Rente allen Riester-Sparern eine Sicherheitsgarantie gegeben: “Um es ganz klar zu sagen: Der Staat garantiert, dass alle Riester-Inhaber ihr Geld ausgezahlt bekommen”

Beste Grüße

ninjaturkey
Gast

Immerhin hat die gute Frau Nahles auch ein wenig Philosophie studiert und so muss man Ihre Aussage sehen. Denn welcher Anteil der Ansparsumme letztlich IHR (also mein, dein, …) Geld Ist, darüber wird heute schon trefflich gestritten.

Heldentasse
Mitglied

Jeep, formal ist die Aussage richtig! Denn solange der Staat dahinter steht wird immer eine Summe X ausgezahlt werden. Die Fragen sind nur, bringt einen das weiter und bekommt man zumindest das heraus was man eingezahlt hat? Ich zweifle stark daran und danke dem fliegenden Spaghettimonster, dass es mich abhielt in so ein System einzuzahlen.

Beste Grüße

Yarsin
Mitglied

Im übrigen ist die Riester Rente sicher:
Arbeitsministerin Andrea Nahles hat in der Debatte um die Riester -Rente allen Riester-Sparern eine Sicherheitsgarantie gegeben: “Um es ganz klar zu sagen: Der Staat garantiert, dass alle Riester-Inhaber ihr Geld ausgezahlt bekommen”

Da gab’s schon mal einen Bundesjockel, der behauptet hat, “die Renten sind sicher”.
Der hat nur vergessen zu erwähnen wessen Renten bzw. wie lange.

leslie
Gast
Aber er hat auch schonmal sinvolles gesagt. :-O https://de.wikipedia.org/wiki/Jens_Spahn “Im April 2008 äußerte Spahn, dass er der von der Großen Koalition vorgesehenen Rentenerhöhung ablehnend gegenüberstehe, da ein solches Wahlgeschenk an die Rentner die jungen Generationen mittel- und langfristig viel Geld koste. Dabei kritisierte er vor allem den Eingriff in die Rentenformel, den Bundesarbeitsminister Olaf Scholz überraschend verkündete. Heftige Kritik an dieser Äußerung kam anschließend von Seniorenverbänden; Spahn sah sich zahlreichen Beleidigungen und Bedrohungen ausgesetzt, die er unter anderem in Form anonymer Briefe erhielt, wie er in Presse und Fernsehen beklagte.[13] Die Senioren-Union kündigte an, seine erneute Kandidatur im Wahlkreis verhindern… Read more »
trackback

[…] Rente: Wo geriestert wird, fallen Jens‘ Spähne (spiegelfechter) […]

holger
Gast
@wellbrock –>Aber ich frage mal: Was folgt denn aus Ihren Ergüssen für eine Konsequenz? Was ist Ihre Botschaft? Oder Ihr Lösungsansatz? Den hab ich nämlich auch noch nicht verstanden.” Erstens ist die Konsequenz: Je niedriger die Netto-Einkommen, desto weniger Umsatz ist im Binnenmarkt möglich. Kein Discounter würde jemals in eine Region investieren, wenn er nicht den notwendigen Gewinn erwirtschaften würde. In Regionen, wo es zB viele “HARTZ IV” Rentner gibt, also immer weniger Geld zum verteilen, muss zwangsläufig das Niveau immer weiter sinken. Es sei denn, man baut “Tafeln” auf. Dh mit jedem Rentner, der nach dem jetzigen System in… Read more »
André B.
Gast
Warum ist nur der Nettolohn der richtige Lohn? Von meinem Netto bezahle ich auch die ganze nachgelagerte Besteuerung. Beispiele: GEZ, MWST und wie sie alle heißen. Ich bezahle auch den Straßenausbau und den Anschluß an den Kanal vor meiner Haustür zwangsweise anteilig (und hier geht es um viele Tausend Euro), ich mußte wenige Jahre vor dem Kanalanschluß zwangsweise eine teure Biokläranlage selber bezahlen, die jetzt totgelegt ist, ich bezahle jeden Verwaltungsakt extra usw. usf. Eigentlich kann man gar nicht sagen, was das Netto wirklich ist. Über die Armutsgrenze kommt man tatsächlich nicht so einfach. Ich habe bisher mit meiner Firma… Read more »
Rainer N.
Gast
Noch so ein Exemplar, das Einstein gemeint haben muss, also mit der Unendlichkeit … Es gibt keine Lohnnebenkosten. Alle Kosten die im Zusammenhang mit den Lohnabhängigen … Gehalt ist nur ein anderes Wort für Lohn … das wie die Worte Arbeiter und Angestellter nur erfunden wurde, um die Erwerbstätigen zu spalten … anfallen, sind Kosten der Arbeit. Der Trick des Arbeitgeberanteils war, den Abhängigen vorzutäuschen, der Arbeitgeber würde einen Teil seiner Kosten übernehmen. Und dieser Trick wird langsam abgebaut, in dem der “Arbeitgeberanteil” festgeschrieben wird. Da mussten vorher die Gewerkschaften unterwandert werden. Denn eine kampffähige Gewerkschaft würde nun bei den… Read more »
Mordred
Gast
der rest deines postings ist auch quatsch. antwort dazu s.o. ansonsten: Drittens Lösungsansatz: Abschaffung des jetzigen Systems. Es wird eh kollabieren. Denn es wird in Zukunft an Nachwuchs mangeln, die Wünsche der kommenden “Rentner” zu erfüllen. Das verfügbare Angebot an qualifizierten Arbeitsstunden wird eh sinken. Da nutzt die beste Rente nix, wenn keiner mehr da, der die Wünsche und Bedürfnisse ausreichend befriedigen kann. Regional unterschiedlich. du bist doch bwler oder? dann hast du bestimmt schon mal was von so interessanten begriffen wie produktivität, automatisierung, supply chain management, industrie 4.0 etc. gehört? dann sollte dir nur durch ein wenig nachdenken klar… Read more »
ChrisA
Mitglied
Drittens Lösungsansatz: Abschaffung des jetzigen Systems. Es wird eh kollabieren. Denn es wird in Zukunft an Nachwuchs mangeln, die Wünsche der kommenden “Rentner” zu erfüllen. Leistungen des Staates müssen nicht aus den Arbeitsentgelten der angestellten Menschen bezahlt werden. Dass das suggeriert wird, es müsste so sein, ist ein großes Problem. Es wird immer alles aus der vorhandenen Produktivität bezahlt. Es gibt nichts anderes und es geht deshalb nicht anders. Wer ein System konstruiert, in dem diese Produktivität nur durch die Arbeitseinkommen abgebildet wird, hat entweder von Wirtschaft nichts verstanden, oder bestimmte Gruppen absichtlich außen vor gelassen. So einfach ist das.… Read more »
Mordred
Gast

Bei kapitalgedeckten Systemen wird dann erzählt, diese seien demographieresistent, obwohl sie aus der selben Wertschöpfung bedient werden müssen wie ein staatliches Umlagesystem. Also, entweder gibt’s das Problem für beide oder es exisitert nicht – alles andere ist Lobby-blabla!

der bwler hier versteht bspw. wahrscheinlich nicht, das sparen seltenst(!) = investieren ist. und für den normalsterblichen ist der umstand, das geld sich mit der zeit vermehrt, quasi ein gottgegebener normalvorgang.
der großteil der leute denkt doch trotz finanzkrise, nullzins usw. das geld nicht nur eine bloße absprache zwischen den akteuren ist.

kreuzrotter
Mitglied

Zum Thema Produktivität und Wirtschaftswachstum, Beschäftigungsquote und Arbeitsvolumen hier eine gute Grafik mit Daten vom BMAS von 1960 bis 2008 – eigentlich geht’s um BGE:

http://lh3.ggpht.com/_-d-gns8tFSo/TNG2Nw-CsrI/AAAAAAAABkY/PnjHy4VZVUQ/s800/1960-2008.jpg

Von hier:

Mittwoch, 3. November 2010
Der aktuelle Beschäftigungsoptimismus in historischer Perspektive

http://grundeinkommensblog.blogspot.de/2010/11/der-aktuelle-beschaftigungsoptimismus.html

Bruder Johannes
Gast
Ein Lösungsansatz wäre, die Verquickung von Lohnhöhe und Höhe der staatlichen Rente teils aufzudröseln. Ein System, in das absolut alle ohne Beitragsbemessungsgrenze einzahlen, das aber nur Auszahlung zwischen einer Mindest- und einer Höchstrente leistet, wäre eine solche Geschichte. Exakt das ist der richtige Rahmen. Aber Das würde Altersarmut verhindern… ist eine durch nichts belegbare Wunschprognose. Altersarmut kann immer und jederzeit verhindert werden, wenn es politisch und gesellschaftlich gewollt ist. Also z. B. Rentnerbeitrag zur KK weg! Rentenbesteuerung weg! Rentnerrabatte im öffentlichen Fern- und Nahverkehr! Sozialen Wohnungsbau wieder in Gang setzen. U. v. a. m.. Politik und Gesellschaft können da unheimlich… Read more »
ChrisA
Gast
@Bruder Johannes Nicht gleich alle Kinder mit dem Bad ausschütten. Ich bin z.B. dagegen, dass der Staat erst Altersarmut schafft und dann später im Gegenzug sagt: Ätsch, jetzt braucht ihr uns erst recht, damit wir sozialen Wohnungsbau betreiben und ihr überhaupt Dächer überm Kopf habt. Im Systemangebot mit Altersarmut ist das nichts anderes als Abhängigkeitsverhältnisse erst schaffen und dann benutzen – da bin ich klar gegen. Bei den Tafeln ist sich das Forum hier ja auch einig, dass der eigentliche Skandal in ihrer Notwendigkeit besteht, nicht in ihrer Existenz. Die Menschen müssen wieder in die Lage versetzt werden, möglichst selbst… Read more »
ninjaturkey
Gast

Lasst Euch nicht reinlegen! Das ist der Commedian Alexis Kara (die Brille, denkt Euch die Brille weg) in seiner grandiosen Rolle als Jens Spahn (schon der Name…). Haha haaa, der hat´s wirklich drauf – noch besser als seine Kunstfigur Dennis Knossalla! 😉

Markus
Gast

Sieht eher aus wie der Comedian Marco Riemer….mit kurzem Haar.

ninjaturkey
Gast

Hm – jetzt wo Du´s sagts. Wenn jetzt noch rauskommt, das Frau Merkel in Wirklichkeit Claus von Wagner ist… Am besten heute Abend in der Anstalt überprüfen. 😉

Heldentasse
Mitglied

Genau! In Wirklichkeit ist der Herr ein Commedian der ab und zu mal die RentnerInnen in spe bespaßt.

Beste Grüße

ninjaturkey
Gast

…und die Rente ist auch wieder sicher, und alle dürfen mit 55 70% der letzten Bezüge genießen. Zumindest wäre das nach den letzten Hochrechnungen konsequent.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/zuwanderung-deutsche-bevoelkerung-schrumpft-doch-nicht-wie-erwartet-a-1093664.html

hart backbord
Gast

Dr. Udo Broemme!

Heldentasse
Mitglied

Der ist gut! THX!

Beste Grüße

Sukram71
Gast
Aus Wikipedia Spahn ist katholisch, ledig und kinderlos. Spahn ist seit Sommer 2013 mit dem Journalisten Daniel Funke liiert. Ist schwul und lebt mit seinem Freund zusammen. Bei einer namentlichen Abstimmung im Juni 2012 über einen Gesetzesentwurf der Abgeordneten Volker Beck u. a. zur Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtliche Paare stimmte Spahn – wie nahezu die gesamte Unions-Fraktion – gegen diesen Entwurf und die durch ihn beabsichtigte Einführung des Rechts auf Eheschließung für Homosexuelle. Stimmt im Bundestag aber dagegen, dass Homosexuelle heiraten dürfen und das ganz normal Ehe heißt. – Obwohl er das ja gefahrlos hätte machen können. Das… Read more »
Mordred
Gast

oh gott, damit lockst du küstennebel wieder an^^

ist aber schon richtig. der spahn ist nicht nur höchstwahrscheinlich mietmaul, sondern auch opportunist in eigener sache.
oder vielleicht ist er auch nur “echter” katholik.

hart backbord
Gast

Vielleicht ist Spahn auch Klemmhete.
Macht einen auf schwul, weils gerade angesagt ist. Strategie, um Stimmen zu generieren, und in Wahrheit stramm-hetero.
Dieser Schauspielerkaste ist nicht zu trauen.

Bruder Johannes
Gast

Macht einen auf schwul, weils gerade angesagt ist.

:-)) Ist ‘ne Garantie für einen Platz in ‘ner Talkshow.

Aber er ist schon ein guter “Talker”. Das muss ihm der Neid lassen. Aber Reden und Handeln haben meist nicht viel miteinander zu tun.

jowi
Mitglied

Nur ein weiteres Indiz dafür, dass dieser Opportunist für seine Karriere alles macht.

trackback

[…] Quelle: Rente: Wo geriestert wird, fallen Jens‘ Spähne » Spiegelfechter […]

C.A.Wittke
Gast

Als ich vor vielen Jahren des Hauptmanns Weber las, lesen mußte, hätte ich es nie für möglich gehalten, daß die Dreißigers dieses Dramas so schnell und gar dreister wiederkehren.

Sprotte
Gast
Worum geht es eigentlich? In einer (zivilisierten) Gesellschaft müssen die jeweilig nicht Arbeitenden von den jeweilig Arbeitenden (Einkommen) mit finanziert werden. Verständlicher wie Pispers kann man es kaum ausdrücken: Eine umlagefinanzierte Rente ist die sicherste, weil das was gleich verteilt wird, kann morgen keiner in den Schornsteinen der Finanz- und Versicherungsmärkte verbraten. Geht umgehend wieder in den Wirtschaftskreislauf, was ja für den Erhalt von Arbeitsplätzen auch ganz gut ist. Ein friedenssicherndes System, das lässt sich aber nicht mit Betriebswirtschaftlichen- und Renditeabsichten begreifen. Dazu braucht man einen gesunden Menschenverstand. Der ursächliche Strickfehler der gesetzl. Rente in Deutschland ist, dass es nach… Read more »
Robbespiere
Mitglied

@Sprotte

Genau so ist es.
Wenn Alle in das System einzahlen, egal aus welchen Einnahmequellem, ohne Beitragsbemessungsgrenze und die Auszahlungen nach oben und unten gedeckelt, dann erzeugt auch die fortschreitende Automatisierung keine Altersarmut mehr.
Das wäre gelebte Solidarität und ein Garant für den sozialen Frieden.
ür die besser Situierten besteht ja während des Erwerbslebens immer die Möglichkeit, zusätzlich Kapital anzusparen, um den gewohnten Lebensstandard im Alter zu halten.

Bruder Johannes
Gast

Wenn Alle in das System einzahlen, egal aus welchen Einnahmequellem, ohne Beitragsbemessungsgrenze und die Auszahlungen nach oben und unten gedeckelt, dann erzeugt auch die fortschreitende Automatisierung keine Altersarmut mehr.

Kann man aber trotzdem hinkriegen. Wird man vermutlich sogar. Auch heute wäre Altersarmut ja weder unausweichlich noch nötig.

Robbespiere
Mitglied

@Bruder Johannes

Kann man aber trotzdem hinkriegen. Wird man vermutlich sogar. Auch heute wäre Altersarmut ja weder unausweichlich noch nötig.

Die Frage ist, wie das gehen soll, wenn die Einzahlungen in die Rentenkasse durch Stellenabau und Schrumpfung der Löhne immer geringer werden.
Dann muss entweder der Staat mehr beisteuern oder die Einnahmebasis wird verbreitert, wie oben beschrieben.
Beide Lösungswege erfordern aber in jedem Fall mehr Einnahmen und die können nicht von denjenigen kommen, die das System ohnehin schon alleine tragen, weil gerade Diejenigen mit den stärksten Schuldern sich aus der Solidargemeinschaft ausgeklingt haben.

kreuzrotter
Mitglied
Zur Ehrenrettung der Beamten muss ich noch etwas beisteuern. Ich bin selber der Sohn zweier pensionierter Beamter. Im Lauf der Zeit (Jahrzehnte) habe ich mitbekommen, dass die Erhöhungen der Beamtengehälter immer nur sehr mager ausfielen bzw. immer erst nach einigen Jahren im Vergleich zu den Erhöhungen z.B. bei der IG Metall, aber ich glaube auch beim öffentlichen Dienst. Ein (Metall)Meister bei Daimler verdiente vor einigen Jahren schon mindestens so viel wie ein Lehrer (Oberstudienrat? Studiendirektor?). Das habe ich vor 18 Jahren mal bei einer Diskussion von Doktoranden mitbekommen, die bei Daimler in Stuttgart ihren Doktor machten. Gut die Beamten bekommen,… Read more »
Rainer N.
Gast
Dieser selbst zu zahlende Betrag bei den “Heilkosten” kann aber abgesichert werden. Wer da meint, mit dem Eigenanteil von 20 % günstiger zu liegen … Eigene Erfahrung. Mein Vater war Beamter. Gesund, kaum Ausgaben dafür notwendig. Ich arbeitete nach meiner Bundeswehrzeit bei einer “Ersatzkasse”. Dort waren auch viele Beamte freiwillig versichert. Als ich meinem Vater damals diese Methode vorgeschlagen hatte, denn mir war klar, im Alter steigen die Kosten, denn auch die Ausgaben von Rentner habe ich damals erkannt, lehnte er das ab. Er rechnete mir vor, was er an einem Eigenanteil im Jahr trägt, das war weniger als er… Read more »
Sprotte
Gast
Es geht nicht darum etwas gegen Beamte zu sagen, sondern aufzuzeigen, welch zutiefst ungerechtes Sozialsystem wir haben, das so auotmatisch Unfrieden schafft. Das Aufmerksammachen auf die größer werdende Schieflage wird seitens der Beamten nicht selten als Neid abgetan, ein typisches Totschlagargument. Außerdem sind die Pensionen schon lange mit auf dem Speiseplan der Finanzjongleure. Es gibt innerhalb der Beamtenschaft schon enorme Unterschiede, der obere Speckgürtel der Beamtenschaft weiß das sehr gut zum eigenen Vorteil zu nutzen. Dass die Bezahlung von Polizisten, Feuerwehrleuten in den unteren Etagen nicht besonders gut ist, kann uns auch nicht gefallen. Und selbstverständlich sollen sie auch eine… Read more »
Bruder Johannes
Gast

Zur Ehrenrettung der Beamten muss ich noch etwas beisteuern.

Ach, das hilft leider gar nix. Beamtengehälter und -versorgung sollen ja als Notgroschen für die jeweiligen Regierungen herhalten. Außerdem braucht man eine Bashing-Group.

Wer die Wahrheit finden will, der findet sie auch in den einschlägigen Gesetzen dieser Republik – Jahr für Jahr.

Und dass immer mehr staatliche Maßnahmen und Vorhaben in die Binsen gehen, hat schon seinen Grund. Der “investigative Journalismus” ist das nicht. :-))

COPOKA
Mitglied

Mit der Jugend ist eben nur ein Palaver
> … die junge Bevölkerung, die für die Alten aufkommen müsse.
Wie kann sie auch, wenn die Jugendarbeitslosenquoten in der EU ca. doppelt so hoch wie allg. Arbeitslosigkeitsquote ist und die junge Bevölkerung die meisten Geringverdiener beherbergt?
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/74795/umfrage/jugendarbeitslosigkeit-in-europa/

animal rationale
Gast

Ich glaub das erst, wenn z. B. die Ost-Rentner – soweit sie nichts eingezahlt haben – aus dem Staatshaushalt (Steuern) finanziert werden. Also, erst einmal die “versicherungsfremden” Leistungen raus aus der RV! Danach kann man dann hoffen, dass es einigermaßen solide weitergeht. Vorher nicht.

Man sieht, dass du das Umlageverfahren nicht verstanden hast. Die frühere Einzahlung eines Rentners hat nichts aber auch gar nichts mit der aktuellen Zahlungsfähigkeit des Sytems zu tun. Dein Seitenhieb gegen Ost-Rentner ist also nichts weiter als ein Transportieren von Stereotypen und Vorurteilen, die am Ende nur der Gegenseite nützen :((

Bruder Johannes
Gast
Man sieht, dass du das Umlageverfahren nicht verstanden hast. Für wen von uns beiden das zutrifft, darüber würde ich streiten können. Die frühere Einzahlung eines Rentners hat nichts aber auch gar nichts mit der aktuellen Zahlungsfähigkeit des Sytems zu tun. Aber mit den Anwartschaften schon, nicht wahr? Und dass die Absenkung der GRV-Renten und die Einführung der Riesterei nix mit den Ostrentnern zu tun hat, glaubst Du doch wohl selber nicht. Ein Vergrößern des Empfängerkreises bei gleichzeitiger hunderttausendfacher Demontage von Jobs im Osten, kann nur zu Absenkung des Rentenniveaus für alle führen. Dein Seitenhieb gegen Ost-Rentner ist also nichts weiter… Read more »
kreuzrotter
Mitglied

Ein Vergrößern des Empfängerkreises bei gleichzeitiger hunderttausendfacher Demontage von Jobs im Osten, kann nur zu Absenkung des Rentenniveaus für alle führen.

Es wurden nicht nur die Jobs demontiert, sondern auch tausende von Betrieben platt gemacht, quasi das Vermögen der DDR und seiner Bewohner wurde für ein Appel und ein Ei an irgendwelche Finanzinvestoren verhökert.
Jetzt ist der Westen dran, wie zu mir ein Bewohner aus dem Osten mal meinte.

The Joker
Mitglied

Zu Spahn und seinem wünschbaren Schicksal nur soviel:
Mir mißfelder.
😉

hart backbord
Gast

Man sollte ihn unter dem Namen Robert Roloff herzlich zum Badeurlaub nach Genf einladen.
Alternativ kann man ihm einen Fallschirmsprung im Muensterland unterbreiten.

Karolchen
Gast
Man kann sich über Jens Spahn aufregen wie man will. Im erzkatholischen Münsterland wo die Zeit fast still steht, dieser kleinen Stadt Borken in der er groß wurde und fast mit Sicherheit sehr viele miteinander verwandt und verschwägert sind, zudem seine Schulzeit in einer kath. Schule verbracht hat, das prägt und hinterlässt lebenslange Spuren. Hinzu kommt, dass, wenn jemand eine Spitzenposition anstrebt und das war bei Spahn so, bekommt er häufig auch einen Auftrag von der r.k.Kirche, auch im Sinne der Kirche und Verkündigung des Glaubens zu wirken. Spahn und seinesgleichen hätten nicht die Macht, wenn die SPD wieder richtige… Read more »
kreuzrotter
Mitglied

Ich weiß von einer Kollegin, als ich mal im Münsterland wohnte, die als Flüchtling mit ihrem Säugling ins Münsterland kam,

Wegen des II. WK?

Werner Schütz
Gast

Tja, das Spanferkel ist wohl der Nachfolger des Missfelder!
Für ordentlichen Politikernachwuchs ist also bestens gesorgt. Arme Bürger!
Aber Ihr habt diese Typen ja gewählt!

J. Goldbach-Castrejon
Gast
Als Illustrierung des Rentenskandals sollte die folgende Zahl reichen: Durchschnittlicher Rentenzahlbetrag bei den Rentenzugängen wegen Altersrente in Westdeutschland ist 721,65 €, siehe http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortalWeb/contentAction.do?stataktID=DB2A5728A4517029C1257E51001F1389&chstatakt_RenteRentenzugang=WebPagesIIOP2837&open&viewName=statakt_RenteRentenzugang#WebPagesIIOP2837 Im Westen wird der Duchschnitt wegen der niedrigeren Beschäftigungsdauer von Frauen heruntergedrückt, die einen durchschnittlichen Rentenzahlbetrag von 484,52 € für Frauen ergibt (980,33 € für Männer). Im Osten liegt der Gesamtdurchschnitt mit 904,73 € höher, was trotz niedrigeren Zahlbeträgen für Männer (951,55 €) auf die höheren Zahlungen an Frauen (838,07 €) liegt, siehe http://forschung.deutsche-rentenversicherung.de/ForschPortalWeb/contentAction.do?stataktID=9030D5A7A3DAE2A4C1257E51001F1408&chstatakt_RenteRentenzugang=WebPagesIIOP2828&open&viewName=statakt_RenteRentenzugang#WebPagesIIOP2828 Aktuell reden Politiker immer davon, dass nur 2 oder 3 % der Rentner insgesamt Aufstockung zur Grundsicherung beantragen, aber das liegt augenscheinlich daran,… Read more »
Sprotte
Gast
Bemerkenswert ist eine Entscheidung des BverfG zur Künstlersozialkasse, die folgerichtig Belastungen durch versicherungsfremde Leistungen ausschließt, genau das aber wird den gesetzlich Rentenversicherten verweigert, für sie gilt die übergeordnete Entscheidungsfreiheit des Gesetzgebers. Damit ist auch die Selbstverwaltungsautonomie der GRV ausgehebelt. . . . . Bundesverfassungsgericht Beschluß des Zweiten Senats vom 8. April 1987 -2 BvR 909, 934, 935, 936, 938, 941, 942, 947/82, 64/83 und 142/84 . . “Die Gefahr der Aushöhlung besteht insbesondere dann, wenn die Sonderabgaben unter Berufung auf Sachgesetzgebungskompetenzen von Bund und Ländern ausgedehnt und so ausgestaltet werden, daß sie an die Stelle von Steuern treten können. Wegen… Read more »
Engelbert Volks
Gast
Der Karrierist Im Jahre 1980 Da kam der kleine Jens zur Welt Und bald schon sah man: Jens, der macht sich Der steigt nur auf, wo mancher fällt In Ahaus, hier im Münsterland Besucht’ er das Gymnasium Das als Canisius bekannt Und wurd’ dort zum Politikum Mit 15 schon in die JU Als Anfang der Karrierebahn Mit 17 in die CDU “Hier bin ich”, sprach er, “ich, Jens Spahn!” Dann zeitgleich mit dem Abitur Kam Jens in Ahaus in den Rat Hier übt’ er im Politparcours Karrieremäßig für den Staat Die Bankenlehre absolviert Saß er schon gleich im Bundestag War… Read more »
Sprotte
Gast
„Wer weiß heute noch, dass der Gesetzgeber 1955 im Zusammenhang mit der Umstellung der Rentenversicherung vom Kapitaldeckungs- zum Umlageverfahren die Rückzahlung seiner Schulden, die er bei den Rentenversicherungsträgern hatte, mit der Begründung verweigerte, dass der Bund ja sowieso Steuermittel zur Verfügung stellt, wenn die Beiträge zur Finanzierung der Renten nicht ausreichen sollten? Das waren immerhin etwa 14,5 Mrd. Mark, bei einem Haushaltsvolumen 1956 von etwa 30 Mrd. Mark“ (Quellen: Bundestagsdrucksache 1659, S. 67; Die Angestellten-Versicherung 1956, Heft1,S. 1). Für das mögliche Mehr an Rente gibt es einen durchaus brauchbaren Vergleich. Die berufsständischen Versorgungswerke haben 1957 auf der gleichen Basis angefangen… Read more »
R_Winter
Mitglied
OT: Kampf gegen Arbeitsmarktreform: Frankreich auf den Barrikaden Chaotische Zustände in Frankreich: Die Regierung will ihre Arbeitsmarktreform durchsetzen, die Gewerkschaften wehren sich: Strom wird abgeschaltet, Sprit wird knapp – zwei Wochen vor der EM. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/frankreich-auf-den-barrikaden-so-wehrt-sich-das-land-gegen-die-arbeitsmarktreform-a-1094225.html ————- Vor Parteitag: Gysi nennt Linkspartei “saft- und kraftlos” Den aktuellen Zustand seiner Partei bezeichnete Gysi als “saft- und kraftlos”. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/gregor-gysi-nennt-linkspartei-saft-und-kraftlos-a-1094221.html Es liegt mir fern – oder doch nicht? – Kritik an der Vorgehensweise innerhalb der DER LINKE zu wiederholen. Gysi sollte sich an die eigene Nase fassen, denn er ist der Hauptverantwortliche für die Situation der Partei. Frankreich ist ein Beispiel, wie es gehen… Read more »
seyinphyin
Gast

Die Medien erwähnen eh nur sowas oder sie erwähnen die LINKE gar nicht.

Man könnte jeden Tag über die LINKE schreiben, wenn man denn will. Die sagen genug und da gibt ers eine Menge, womit man sich Wochen und Monate auseinandersetzen könnte, sollte, müsste.

Macht man aber nicht, logischerweise. Sklavenhalter haben keine Lust über das Ende der Sklaverei zu reden.

kreuzrotter
Mitglied
Frau Kipping spricht im folgenden Interview ab 42:30 deutlich aus, wie das mit der Politik und der Bevölkerung funktioniert (im Film geht’s ums Grundeinkommen): 3sat Bedingungslos glücklich Freiheit und Grundeinkommen D.h. wir können wirklich nicht auf die Politik warten, wir müssen selber dafür sorgen, dass etwas passiert – u.a. durch Infostände, reden mit den Nachbarn, Freunden, Bekannten, Verwandten, Schreiben von Leserbriefen an Firmen und Behörden, Unterstützung von alternativen Projekten etc. Und ganz wichtig: Geld ist die flüssigste Form von Macht. Wem wir unser Geld täglich an irgendeiner Kasse geben, d.h. wessen Produkte wir kaufen, entscheidet viel mehr über unsere Zukunft… Read more »
Jacques Roux
Gast

Eine Spätfeudalistin namens Constanze von Bullion, lobt Gysi und Kipping:

Gysi gehört mit Parteichefin Katja Kipping zu den wenigen, die endlich in diesem Sumpf stochern und sich offen gegen Sahra Wagenknecht stellen. Vieles, was die Fraktionschefin zu Flüchtlingen sagt, fördert Sozialneid statt Solidarität.

Sage mir, wer dich lobt und ich sage dir, worin dein Fehler besteht 😉

http://www.sueddeutsche.de/politik/linke-die-rechtsdrift-der-basis-1.3006769

Mordred
Gast
Es liegt mir fern – oder doch nicht? – Kritik an der Vorgehensweise innerhalb der DER LINKE zu wiederholen. Gysi sollte sich an die eigene Nase fassen, denn er ist der Hauptverantwortliche für die Situation der Partei. geh doch nicht den msm auf den leim! schon vor der flüchtlingskrise wurde die partei inhaltlich stark ignoriert es sei denn, da gabs irgendwelche internen streitereien oder negative aussagen zur partei / einzlenen mitgliedern. seit der flüchtlingskrise hat sich das in kombination mit dem erstarken der afd aber nochmal fast unglaublich verschärft. wobei das europaweit nachvollziehbar ist. denn rein inhaltlich betrachtet ist linke… Read more »
Sukram71
Gast

Das wichtigste Zitat von Gregor Gysi hast du weggelassen :
“(Aber) man spricht uns auch die Gestaltungskraft ab, weil wir auf Bundesebene den Eindruck vermitteln, nicht in die Regierung zu wollen.

Und das ist genau der Punkt und genau das, was ich hier auch immer kritisiere:
Bedeutsame Teile der Linken wollen erkennbar gar nicht regieren.

Aber warum soll man eine Partei wählen, die ihre Forderungen gar nicht umsetzen will, sondern deren Führungsfiguren, diese alleine zur Selbstprofiliereng nutzen?

Wagenknecht ist dafür das beste Beispiel. Die lässt wirklich keine Gelegenheit aus, eine Koalition unmöglich zu machen und sich entsprechend in Szene zu setzen.

Jacques Roux
Gast

Na dann guck doch mal auf die Umfragen, RRG ist rechnerisch nicht mehr möglich, soll die LINKE sich also, gleich deinen sPD – Genosken vielleicht der CDU anbiedern? Wohin das (völlig zu Recht) führt, sieht man ja gerade auch an den Umfragen.

niki
Mitglied

Lieber Opposition als sich in Verrat zu üben… Klar würden wir gerne in die Regierung. Aber es gibt nun mal Grenzen, die unter keinen Umständen überschritten werden dürfen. Auch wenn du das niemals kapierst.

Aber genau das wird gegen uns Linke verwendet… Ist blöd, müssen wir aber mit leben!

Und auch die MSM tun ihr übriges daran im Versuch die Partei zu spalten. Man umarmt die einen und kritisiert die anderen in einem Maß, angeblicher Rechtsdrift, gar Annäherung an die AfD (vollkommen absurd), dass es nicht mehr lustig ist.

Sukram71
Gast

Lieber Opposition als sich in Verrat zu üben… Klar würden wir gerne in die Regierung. Aber es gibt nun mal Grenzen, die unter keinen Umständen überschritten werden dürfen. Auch wenn du das niemals kapierst.

Die Wähler haben das kapiert und raffen langsam, dass denen eine Linke Partei, die eine Regierungsbeteiligung als Verrat ansieht, wenn nicht alles nach ihrer Pfeife tanzt, auch nicht weiter hilft.

niki
Mitglied

@ Sukram
Also meinst du man kann ruhig seine ureigensten Prinzipien opfern, nur um des Regierens Willens?
Und das soll der Wähler als nicht regieren wollen sehen?
Naja.. Deine Logik können hier so einige nicht nachvollziehen… Ich auch nicht!

Robbespiere
Mitglied

@Niki

Lieber Opposition als sich in Verrat zu üben…..

….und sich verzichtbar machen wie SPD und Grüne, weil deren Politik nicht mehr von CDU/CSU und FDP unterscheiden.
SPD und Grüne wollen von ihren linken Wurzeln nichts mehr wissen. Verbiegt sich die Linke in die gleiche Richtung, hat die Mehrheit der Wähler überhaupt keine Lobby mehr.
Leider sind sich viele Wähler dessen nicht bewußt und lassen sich von dem allgemeinen Bashing der Linken als SED-Nachfolger immer noch Hörner aufsetzen.
Aber wer liest schon Parteiprogramme, wenn man sich die Welt bequem über Polittalks und neoliberale Gazetten erklären lassen kann.

Jacques Roux
Gast

….und sich verzichtbar machen wie SPD und Grüne, weil deren Politik nicht mehr von CDU/CSU und FDP unterscheiden.

Hm, aber nach der sukramschen Theorie (das Wählerverrat besser als Opposition sei) müssten die sPD Genosken doch eigentlich längst bei 70, 80, wenn nicht gar 100% liegen;-)

Mordred
Gast

Hm, aber nach der sukramschen Theorie (das Wählerverrat besser als Opposition sei) müssten die sPD Genosken doch eigentlich längst bei 70, 80, wenn nicht gar 100% liegen;-)

er wurde damit schon häufiger konfrontiert und hüllte sich dazu in schweigen.

Jacques Roux
Gast

er wurde damit schon häufiger konfrontiert und hüllte sich dazu in schweigen.

Na besser ist das auch, womöglich würden ihm sonst seine kognitiven Dissonanzen noch bewusst werden.

Robbespiere
Mitglied

@Jacques Roux

Hm, aber nach der sukramschen Theorie (das Wählerverrat besser als Opposition sei) müssten die sPD Genosken doch eigentlich längst bei 70, 80, wenn nicht gar 100% liegen;-)

Naja, bei 80% ………Ablehnung……..liegen sie ja schon und steuern zielsicher auf die 100%- Marke zu.
Ansonsten sind diese Traumwerte nur noch über reichlich Stroh-Rum zu erreichen.:-))))

Mordred
Gast

zwischen den eindruck vermitteln und tatsächlich nicht wollen können welten liegen.
definiere “nicht wollen” und beweise es.

smukster
Gast
@Sukram: Das ist zwar ein nicht irrelevanter Punkt, aber Du siehst das m.E. doch etwas zu monokausal. Die Linke hat für eine progressive Politik bislang keine PartnerIn, insofern dürfte es heute tatsächlich das Sinnvollste sein, Diskursintervention zu betreiben im Bestreben, die gesellschaftliche Debatte zu beeinflussen – ohne dabei ständig auf Regierungsbeteiligung zu schielen. Die Frage ist, mit welchen Themen das gelingen kann – Flüchtlinge gehören sicherlich nicht dazu, eher Rente, soziale Ungleichheit, Wohnraum, Arbeitsbedingungen…Soziales eben. Wenn sie hingegen zu sehr auf Bündnisfähigkeit mit der SPD hinarbeitet, *bevor* bei dieser eine erkennbare Verschiebung zu sehen ist (die wird kommen, aber vielleicht… Read more »
R_Winter
Mitglied

Im Internet stehen täglich die Einwände und Forderungen der Die Linke, aber sie haben leider nicht die Verbreitung, die sie verdient hätten. Nur Wagenknecht hat eine gewisse Link-Anzahl.
Warum kommen die berechtigten Anliegen Der Linke so wenig durch?
Irgendetwas stimmt nicht……
Es liegt bestimmt nicht an den Aussagen, die werden fast überall akzeptiert, aber dann kommen “unerklärbare” Einwände……..(“……spiel nicht mit den Schmuddelkindern von neben an…”).
Es muss mehr mit PR gearbeitet werden und ich meine nicht nur Agenturen.

seyinphyin
Gast

Weil die Anliegen vollständig gegen das System gehne und logischerweise greift dieses zu allen Mitteln, um das zu verhindern. Wenn es so einfach ist, umso besser.

Sukram71
Gast
Dass die anderen Parteien in den letzten Monaten mehr im den Medien vorkamen, lag daran, dass die Flüchtlingskrise das beherrschende Thema war und Landtagswahlen stattgefunden haben, bei denen die Linke keine Rolle gespielt hat. Bei der Flüchtlingskrise stand der Streit zwischen Merkel und Seehofer im Mittelpunkt, außerdem die AfD. Bei den Landtagswahlen haben SPD und Grüne gewonnen. Deshalb kamen die Beteiligten mehr in den Medien vor. Das ist ganz normal. Außerdem spielen die Linken-Forderungen grundsätzlich kaum eine Rolle in den Medien, weil ohne den Willen zum Kompromiss und die Chance auf ne Regierungsbeteiligung der Linken, werden diese Forderungen niemals umgesetzt.… Read more »
Mordred
Gast
Dass die anderen Parteien in den letzten Monaten mehr im den Medien vorkamen, lag daran, dass die Flüchtlingskrise das beherrschende Thema war und Landtagswahlen stattgefunden haben, bei denen die Linke keine Rolle gespielt hat. wassen des fürn käse? bei den themen flüchtlingskrise und landtagswahlen sind die linken (statements, ansichten) uninteressanter? Außerdem spielen die Linken-Forderungen grundsätzlich kaum eine Rolle in den Medien, weil ohne den Willen zum Kompromiss und die Chance auf ne Regierungsbeteiligung der Linken, werden diese Forderungen niemals umgesetzt. Noch nicht mal teilweise. Schon alleine deshalb ist es ziemlich uninteressant, was die Linke fordert. is ja noch besser^^ gem.… Read more »
Sukram71
Gast

wassen des fürn käse?
bei den themen flüchtlingskrise und landtagswahlen sind die linken (statements, ansichten) uninteressanter?

Ja. Weil die Linke weder an der Bundesregierung, noch an einer besonders betroffen Landesregierung beteiligt ist und zudem bei den Landtagswahlen verloren hat.

deiner logik dürfte die afd noch viel weniger ne rolle spielen.

Das ist eine neue Partei, die wegen des aktuellen Flüchtlingsthemas aktuell stark hinzugewonnen hat. Außerdem würden die sich an einer Regierung beteiligen und dafür auch harte Kompromisse eingehen. Deshalb besteht die reale Gefahr, dass deren Forderungen irgendwann in Teilen Realität werden. Das ist ein riesen Unterschied zur Linken.

Anton Chigurh
Mitglied

wenn dummdreiste Borniertheit groß machen würde, wäre die Erdkugel wie ein Sandkorn zwischen deinen Zehen….

Lykurg
Mitglied
Die Linke ist derzeit die stärkste Oppositionskraft im Bundestag, dass man sie nicht zu Wort kommen lässt, ist nicht erst gestern so. Kompromissbereitschaft angeht, spielen Sie hier scheinbar den guten Diener Ihres Herrn -wer das wohl sein mag?- und verbreiten hier gezielt eine Falschdarstellung. Nach der letzten Bundestagswahl wäre eine rot-rot-grüne Regierung möglich gewesen. Die Linke war bereit Gabriel zum Kanzler zu machen und bei ihrem eigenen Programm zurückzustecken und nur das SPD Wahlkampfprogramm dafür vollständig umzusetzen. Das war der SPD nicht gut genug. Da sollte sich doch der Wähler fragen, was von einer Partei zu halten ist, die jede… Read more »
smukster
Gast

Ihr müsst Sukram nicht zustimmen, aber wenn Ihr Euch mit anderen Ansichten grundsätzlich nicht auseinandersetzen wollt, werdet Ihr nie etwas dazulernen.
Selbst mit beinharten Neoliberalen über Wirtschaftspolitik zu diskutieren kann sehr lehrreich sein. Oder amüsant: Oft wissen die nicht nur nicht, was ‘Kommunismus’ bedeutet – auch was ‘Kapitalismus’ ist können sie (in vielen Fällen) nicht erklären!

Mordred
Gast

@smukster: da hast du völlig recht.
nur wird die diskussion zu dem thema mit sukram mittlerweile das gefühlt 1000. mal geführt. du kannst dem mit argumenten und fakten kommen wie du willst, der labert den gleichen driss wieder und wieder.

Eberhard Stopp
Gast
Die Privatisierung der Vorsorge, insbesondere die Riester R Ente, ist gescheitert, sie ist ein Produkt der Politik und sie gehört abgeschafft, weil: Garantiert ist, dass nichts garantiert ist ! Wesentliche Nachteile der Riester R Ente sind: 1. Nachgelagerte doppelte Besteuerung; mit unbekannten Einkommens-Steuersätzen, mit unbekannten Freibeträgen, 2. Anrechnung der Riester R Ente an Grundsicherung nach § 41 Abs.2 i.V.§§ 82 ff. des SGB XII;Quelle: Antwortschreiben Bundesministerium f. Arbeit u. Soziales IVb5-96-Stopp/07 vom 20.11.2007); also Abzug vom Grundsicherungsbetrag, 3. Keine dynamische Anpassung der Förderung, obwohl durch Steigerung des Gehaltes Sie als Kunde immer mehr selbst zahlen müssen; Wert der Förderung nimmt… Read more »
Illoinen
Gast

Verdammt noch einmal, gibt es nur noch Dilettanten in der Politik in Deutschland, oder sind alle so korrupt?. Unsere Nachbarn, u.a. wie die Schweiz könnten doch eine Blaupause sein. Hier zahlen nämlich alle von allem ein, nicht wie in Deutschland.

Eberhard Stopp
Gast
Richtig ! Die Deutschen lassen sich permanent verdummen ! Die Medien ( L. Mohn, F, Springer ) und die Politiker sind sich einig: Sie brauchen ein dummes gläubiges Volk, das ist die Mehrheit der Deutschen noch. Und natürlich wäre das Schweizer Modell auch für D, eine ideale Lösung, aber die Parteien und die Hintermänner wollen das natürlich nicht. Ich hoffe mein Beitrag – zur Riester R Ente – wird noch veröffentlicht, den ich heute vormittag hier eingetragen hatte. Ansonsten hier: http://www.fair-makler.com/Aktuelles/158 Eberhard Stopp Versicherungsmakler
Sprotte
Gast
Unser Sozialsystem ist nach wie vor im Ständestaat des 19. Jahrhunderts stehen geblieben, bezw. aus Kalkül hat Adenauer dieses Zweilklassensystem beibehalten. Die Kräfte derer, denen ein solches System nutzt, hatten leider die Oberhand. Und das ist das ursächliche Problem. Denn, würden seit der Neusortierung nach 1945, alle von allem in ein System einzahlen, wären der Riesterrentenbetrug, die Entscheidungen des BVerfG, der Missbrauch der Rentenbeiträge zu Lasten allein der gesetzl. Sozialversicherten, möglich gewesen? Selbst der durchaus konservative Beamte Schreiber (Schreiber-Plan) wollte seinerzeit 1957 bei der Umstellung auf das Umlagessystem eine Erwerbstätigenversicherung, in die alle einzahlen ohne Beitragsbemessungsgrenze (denn wem nützt die… Read more »